. Alels er zender l. N Donnerstag den 21. August. MN 98. 1879. bberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. De einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1 ———ä Betreffend: Die Voranschläge der Amtlicher Theil. Oemeinden des Kreises Friedberg für 1880. Friedberg am 18. August 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg n die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Gambach, Nieder-Rosbach, Ober-Rosbach, Ober-Wöllstadt, Oppershofen, Ossenheim, Rockenberg, Rodheim, Södel und Wohnbach. Wir bringen die Erledigung unserer Verfügung vom 31. hürdurch in Erinnerung. ditreffend: Die Voranschläge der Israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Friedberg für 1880, bezw. 1880/82. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der israel. Wir bringen die Einsendung der oben genannten Boranschläge hiermit in Erinnerung. Mai dieses Jahres, Oberhessischer Anzeiger Nr. 65, mit einer Frist von 14 Tagen Dr. Braden. Friedberg am 20. August 1879. Religions-Gemeinden des Kreises. Dr. Braden. Oberhessischer Obst⸗ und Gartenbau⸗Verein. Wir bringen biermit zur Kenntniß des Publikums, n 25. August spätestens an Herrn Kunstgärtner C. De zebene Verbands- Medaille für die ines in Gießen zu richten sind. Außer diversen daß Anmeldungen zur Ausstellung von Pflanzen, Obst und Gemüse zꝛc. am 6. bis 9. September noch bis Geldpreisen und Anerkennungen gelangt auch die große beste Leistung zur Vertheilung. Für die slattfindende Verloosung werden die Gewinn Gegenstände nur aus der Ausstellung angekauft. Die Ausstellungs Commission. Deutsches Reich. Berlin. Der„Reichs- Anz.“ publicirt eine Zafügung, durch welche der Unterstaatesecretär u Reichsschatzamt Scholz mit der Stellvertretung es Reichskanzlers in Reichsfinanz- Angelegenheiten, „geit diese sich in dessen ausschließlicher Verwaltung enden, an Stelle des Ministers Hofmann Mastragt wird; ferner die Ernennung des Unter- Mitssecretärs Sydow zum Director der Haupt- waltung der Staats schulden mit dem Amts⸗ rakter eines Prästdenten und des wirklichen chimen Oberfinanzraths Meinecke zum Unter ⸗ lar ssecretär im Finanzministerium; ferner des Ar-Verwaltungsgerichtsraths von Goßler zum Arstaats- Secretär und Direktor im Cullus⸗ Mn isterium. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Die VBener 31g.“ meldet die Ernennung des Baron Mun zum Statthalter von Nieder-Oesterreich, des Neton Pretis zum Statthalter von Triest und ben Küstenland und des Ritters Widmann zum u thalter von Tyrol. — 19. Aug. Der Kaiser ist heute aus Ischl aber zurückgekehrt und hat von den neuernaunten mstern den Eid entgegengenommen. Frankreich. Paris, 19. August. Die 65e U gülen für die Bureaux der Generalräthe er— Mate aten folgendes Resultat: Es wurden 37 Repu- iner und 33 Monarchisten zu Präsidenten ge- mühlel N 129 Neuf, den. lan; nisfa uneres rofesfor ihrer dagegen opponirenden Mitbürger einkerkerte. .. 3 Sie bitten schließlich um Abhülfe oder Ermöglich— „58 erleoberst Reuther Krieg, Taalmankiep Marine, ung der Auswanderung. b 0 „ e e Goldflein Colonten, Klerck Verwaltung des Bulgarien. Sofia, 18. Aug. Anläß⸗ I estaats. lich des Geburtstages des Kaisers von Oesterreich talien. Rom, 19. Aug. Das ministerielle fand blerselbst in der katholischen Capelle ein lle True“ meldet, daß der italienische Minister-Tedeum statt, welchem der Minister des Aus. dent Cafroll in München eingetroffen sel.] wärtigen, der Hofmarschal des Fürsten 1 ein 1 Fan rfulla“ berichtet, Catroli gehe, nach der in zahlteiches Publikum beiwohnten. Heute Abend autre Vännt. Die Republikaner gewannen vier und neren einen Präsidentensitz. Belgien. Brüssel, 19. August. Ein eil iftisches Protestmeeting gegen die Ausweisung n Most und Brousse fand gestern Abend ohne Athung statt. Eine rothe Fahne befand sich im nau; ein zweites Meeting soll nächsten Donnerstag ted alten werden. Holland. Haag, 19. Aug. Das neue Hallget hat sich conslituirt und ist folgendermaßen „Oel geben: Van Lynden Aeußeres, Six, bisher f Norig mit dem deutschen Bolschaster v. Keudell 1 gehabten Conferenz, zu einer Conferenz mit dem Fürsten Bismarck. Die„Italie“ ist dagegen er- mächtigt, die Nachricht zu dementiren, wonach Cairoli nach Deutschland gehen und daselbst mit dem Fürsten Bismarck eine Besprechung haben solle.— Die„Italie“ bespricht ferner die Con- stantinopeler Nachricht, daß Italien Frankreich btzüglich der Bestimmung der griechischen Greaze unterstützen werde und bemerkt dazu, sie sei in der Lage, melden zu können, daß die bisherigen in dieser Beziehung mit dem italienischen Ge- sandten in Athen gewechselten Mittheilungen bloß die Ernennung der türkischen Commissäre betreffen. — Das Gerücht, daß der italienische Gesandte in Bern Meligari seine Versetzung in den Ruhe- stand verlangt habe, ist erfunden.— Rontetti ist nach München abgereist. Türkei. Constantinopel. Ein Irade des Sultans ernennt Sapfet, Ali Saib und Savas zu Commissären für die Unterhandlungen mit Griechenland. — 19. Aug. Die Botschafter der Mächte beantworteten durch eine Collectivmittheilung die Anzeige der Pforte über die Ernennung der Com- missäre für die griechischen Verhandlungen dahin, daß sie, nachdem die Ernennung der Commissäre um drei Monate verzögert worden sei, nunmehr die Anzeige des Eröffnungstages der Verhandlungen innerhalb 48 Stunden gewärtigen.— Die die serbischen Ansprüche anläßlich des Einfalls der Arnauten zurückweisende Note der Pforte wurde am 16. August übergeben.— Die Pforte hat einen höheren Beamten nach Samos gesandt, um die gegen den Senat vorgebrachten Beschwerden der Bevölkerung zu prüfen und die nothwendigen Maßregeln zu ergreifen. — Die Einwohner von Mormitza im Distrikte von Volo haben beschwerdeführend an mehrere Botschafter telegraphirt, daß die türkische Behörde die vom Sultan erlassene Steuer des Vorjahres eintreibt, sie zu Frohnarbeiten zwingt und hundert gibt der Fürst zu Ehren des Tages ein Diner in seinem Palais. Bei dem Gratulationsbesuche, den der Minister des Auswärtigen bei dem öster— reichischen diplomatischen Agenten abstattete, gab derselbe den Wänschen der bulgarischen Nation für das fernere Wohlergehen des Kaisers warmen Ausdruck. Aegypten. Kairo, 18. August. Das ganze Cabinet hat heute seine Entlassung gegeben. In dem neuen Cabinet wird der Khedive selbst den Vorsitz, Zulficar Justiz und Janeres, Mu— stapha Fahni Aeußeres, Haidar die Finanzen, Osman Refki den Krieg und die Marine, Mehe⸗ med Maraschi die öffentlichen Arbeiten und Ali Ibrahim das Unterrichts-Portefeuille übernehmen. Aus Stadt und Land. k. Bad⸗Nauheim. Nächsten Sonntag Abend als am Vorabend des Namensiages des Großherzogs wird vor der Terrasse des neuen Kuthauses ein großes Feuerwerk abgebrannt werden. Die Ausführung geschieht durch den bekannten Feuetrwerker Pfersdorff von Darmstadt. Das Programm des Feuerwerks besteht aus 15 verschiedenen Piöcen, so daß bei günstiger Witterung ein geuußreicher Abend bevorsteht. 5. Ossen beim, 18. August. Gestern Abend geriethen zwei Gesellen, die hier in Arbeit stehen, in Streit, im Ver⸗ laufe dessen der Eine dem Anderen über den Kopf schlug. Der Geschlagene, der übrigens durch Neckereien den Streit hervorgerufen haben soll, fürzte zu Boden und war kurze Zeit darauf eine Leiche. Der Thäter wurde verhaftet. Gießen, 17. Aug. In der gestrigen Schwurgerichts⸗ verhandlung wurde Kaufmann M. Finger von Breslau, angeklagt des versuchten Todischlags, vom Gerichtshof freigesprochen.— 19. Aug. In der gestrigen Sitzung wurde J. G. Stein IV. von Breungeshain wegen Ver— suchs des Todischlags und Widerstands gegen die Staats- gewalt in eine Zuchthausstrafe von 5 Jahr 2 Monat verurtheilt. —»Darmstadt, 19. August. Die Enthüllungsseier des Landesdenkmals sand gestern programmmäßig statt. Waͤh— rend der Dauer des Festzuges, der sehr imposant war, und während der Dauer der Enthüllungsseier selbst hatte der Himmel glücklicher weise ein Einseben, sonst aber regnete es sast den ganzen Tag, was die massenhast herbeigeströmten Fremden zu sehr frühzeitigem Verlassen der Stadt veran⸗ laßle. Nachmittags fand ein Festessen im Saalbau statt, an dem sich etwa 250 Personen betheiligten und zu welchem auch der Großherzog auf einige Stunden erschien, jubelnd begrüßt von der versammelten Menge, der er mit einem Toast„auf sein Hessenland? dankte. Mainz. Ueber den Eisenbahnunfall beim Uebergang am unteren Müblthor melden die Mainzer Blätter, in— dem sie die Verhaftung des Bahnwärters berichten, daß die Untersuchung constatirt habe, die beiden Barrieren seien nicht geschlossen gewesen. Der Augeschuldigte behaupte, krank zu sein, besonders besalle ihn von Zeit zu Zeit ein Zustand der völligen Bewußtlosigkeit, und dieser Zustand dabe ihn an dem fraglichen Abend befallen. Fesigestellt sei auch, daß der Bahnwärter den ganzen Tag über auf seinen Acckern in Heidesheim gearbeitet habe — —— Allerlei. Frankfurt, 18. Aug. Gestern Abend geriethen zwei Bremser von der Weserbabn in den Anlagen in Wortwechsel; im Verlauf desselben stieß der eine dem andern ein Messer in den Hals. Noch während die herbei⸗ gerufenen Aerzte mit dem Verbinden beschäftigt waren, stard der ltödtlich Getroffene. Szegedin, 17. Aug. Ein gestern in einem Möbel- magazin ausgebrochener Brand konnte erst, nachdem mehrere anliegende Häuser mitergrissen waren, bewältigt werden. Der Schaden ist nicht unerheblich. Der Nervenkrankheiten Ursachen und Häufigkeit. Wenn wir uns erklären wollen, weshalb die Nerven, zumal das Centralnervenspstem, Gehirn, Rückenmark und lymphatisches System, so bäustg wir uns den äußeren Verhältnissen anzupassen ver- erkranken, trotzdem letztere durch ihre verschiedenen e ü r 5 u. verstehen, müssen wir noch etwas näher auf Umbüllungen und ihre geschützte Lage scheinbar äußeren Schädlichkeiten so wenig ausgesetzt sind, so müssen wir uns an die anatomischen Verhält- nisse zuvörderst erinnern und in Betracht ziehen, daß die Centralorgane durch eine ungemein aus gedehnte Verzweigung ihre Ausläufer, die Nerven, in systematischer Anordnung an die Körperober⸗ fläche senden, und zwar in einer solchen ung, daß man auf dieser überall auf Nerven⸗ zweige oder deren Endorgane trifft. Aehnlich wie ein von oben bis unten von blätterreichen Zweigen bedeckter Baumstamm durch eben diese Blätter eine unendlich viel größere Berührungsfläche der Luft darbietet, als der Stamm und wie die atmo- sphärischen Einflüsse diese Blätter in viel ausge- dehnterem Maaße treffen müssen, als ihn selbst, durch ihren Zusammenhang mit ihm aber ihn be einflussen werden, so bietet die gesammte Haut- oberfläche mit ihrem großen Nervenreichtbum auch eine ungemein ausgedehnte Berührungsfläche für die Atmosphäre und kann so zurück auf die Cen- tralorgane, den Baumstamm des Nervenspstems, wirken, und diese unter Umständen krankmachend beeinflussen. Sehen wir also einmal genauer hin, welche Pflichten die Haut gegen den ganzen Or- ganismus zu erfüllen hat, ob sie denselben immer nachkommt und nachkommen kann und was der unverständige Mensch häufig genug thut, um ihr diese Pflichten recht herzlich zu erschweren. Denken wir zugleich daran, daß die Haut, wenn auch in unserem Klima durch Kleider geschützt, doch stetig und am unmittelbarsten mit der Luft in Berühr⸗ ung kommt, und daß eben diese Luft durch ihre chemische Zusammensetzung, durch den Druck, den sie ausübt, durch ihren Feuchtigkeitsgehalt, durch ihre mehr oder minder große Bewegung(Winde) zu verschiedenen Zeiten, endlich durch die Verbreit- ung der Wärme die wesentlichsten Bedingungen für das Gedeihen alles organischen Lebens abgibt. Insofern die Haut auch Athemorgan ist, können wir sie hier übergehen, denn ihr diesbezügliches Geschäft beim Menschen ist nur gering; sie liefert kaum 1 pCt. der Kohlensäuremenge, welche die Lungen bei der Athmung liefern. Auch der Ein- fluß, welchen der größere oder geringere Feuchtig keitsgehalt der Luft auf die Haut und deren Thätigkeit ausübt, obwohl von nicht geringer Be⸗ deutung und von hohem Interesse, soll hier über- gangen werden, da wir keineswegs auf eine er— schöpfende Behandlung unseres Themas Anspruch machen und nicht zu weitläufig werden wollen. Dagegen müssen wir die Wärme Aufnahme und -Abgabe des Körpers näher betrachten, da hier- bei die Haut eine hervorragende Rolle spielt, und weil durch Störung gerade dieser Funktion unserer Ansicht nach ein großer Theil der Nervenkrank⸗ heiten entsteht. Der menschliche Organismus hat nämlich, wie bekannt, von Natur die Fähigkeit, unter den ver⸗ schiedensten äußeren Bedingungen, z. B. in Bezug auf die Temperatur, in verschiedenen Klimas zu leben; die äußersten Unterschiede der Lufttemperatur, in welcher der Mensch noch leben kann, mögen an 1000 Celsius betragen, und hier ist es die Wärmeregulirung der Haut, welche dies ermöglicht. Ueberall nämlich, sei es in der Nähe des Nord- pols, sei es am Aequator, ist die Eigenwärme des Körpers die gleiche; sie beträgt, in der Achsel- höhle gemessen, ca. 37½ Grad Celsius, während die inneren Körpertheile etwas wärmer sind, und das Blut 390 zeigt. Nun kann wohl der Mensch auf kurze Zeit eine höhere oder niedere Temperatur aus balten, und zwar eine tiefere Temperatur besser und länger, als das Gegentheil. Dies gilt aber nur für eine beschränkte Zeit und für gewisse Grenzen, da schon bei 42½ gewisse Eiweißstoffe im Blute gerinnen, und Thiere, welche man unter einer bestimmten Temperatur abkühlt(etwa 200), sterben; nur die Winterschläfer ertragen ohne Schädigung ihres Lebens ein Sinken der Eigen Ausdehn⸗ wärme bis auf 80. Abgesehen von der Kleidung nun, durch welche wir uns gegen zu niedrige Temperatur zu schützen suchen, verdanken wir es den Funktionen der Haut und ihrer Nerven, daß mögen. Um die Wichtigkeit dieser Einrichtung den Gegenstand eingehen. Der menschliche Körper, der seine Wärme durch die in ihm vorgehende chemische Verbrennung der Nahrungsmittel em- pfängt, wie der Ofen diejenige durch das ver- brannte Heizmaterial, verbraucht diese Wärme für sich selbst nur zu einem Theile, und gibt den andern nach außen hin ab. Das Letztere kann er aber, und dies ist für ihn sehr wichtig, auf drei Wegen thun, nämlich durch Strahlung, wie ein Feuer, durch Leitung, d. h. durch unmittelbare Be- rührung anderer Körper, und durch die an seiner Oberfläche fortwährend vor sich gehende Wasser⸗ verdunstung. Diejenige Wärmemenge, welche er auf diese Weise nicht abgibt, verwendet er zum größten Theile zu seiner eigenen Erwärmung und zur Erhaltung seiner Temperatur auf gleicher Höhe. zum kleineren Theile setzt er sie in mechanische Bewegung um. Durch Strahlung verlieren wir ca. 500% der disponibeln Wärme, und zwar in 24 Stunden ungefähr anderthalb Millionen Wärmeeinheiten.(Man versteht bekanntlich unter„Wärmeeinheit“ oder„Calorin“ diejenige Wärmemenge, welche erforderlich ist, um ein Gramm Wasser einen Grad Celsius wärmer zu machen) Diesen Verlust durch Strahlung fühlen wir fast nur, wenn wir in die Nähe kalter Gegen- stände kommen, an kalten Wänden ꝛc., aber die Verhinderung der Wärmestrahlung wird von uns viel öfter und ebenso unangenehm empfunden, so in von vielen Menschen erfüllten Lokalen, in Concertsälen, im Theater ꝛc., sobald man anein- ander gedrängt steht oder sitzt; hier braucht die Temperatur an sich gar nicht hoch zu sein, um uns doch das Gefühl zu geben, als müßten wir ersticken, weil wir von lauter warmen Körpern umgeben sind und einer dem andern Wärme zu⸗ strahlt. Durch Leitung verlieren wir etwa 25 pCt., die wir zunächst an die uns unmittelbar Tungebene Luft abgeben. Warme Luft ist aber leichter als kalte, und die bereits erwärmte macht daher aufsteigend stetig einer kälteren Luftschicht um uns Platz. Daher kommt es, daß der Ver- lust an Wärme durch Leitung um so größer ist, je geringer die Temperatur der Luft und je be⸗ wegter die letztere ist. Wind kühlt uns daher in heißen Sommertagen ab, und die Damen wissen sehr wohl, weshalb sie den Fächer in den Ball- saal mitnehmen. Zum Glück ist die Luft kein guter Wärmeleiter, sonst würden wir weit größere Wärmeverluste zu erleiden haben; im Wasser da- gegen, das die Wärme gut leitet, frieren wir selbst in der Kleidung bei einer Temperatur, die wir in der Luft sehr gut ertragen, und würden dort durch den Wärmeverlust erfrieren. Den Wärmeverlust durch Verdunstung, bei dem die Lungen ebenfalls eine Rolle spielen, und der auf beiden Wegen zusammen einige 20 pCt. beträgt, wollen wir hier übergehen; er ist natürlich, dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft entsprechend, bald größer, bald geringer. Obwohl nun die äußeren Verhältnisse, unter denen der Körper sich befindet, so ungemein schwankend sind, ist doch der letztere durch die wunderbaren Vorrichtungen seiner Nerven im Stande, die Größe der Wärmeabgabe von der Haut so zu reguliren, daß er die gleiche Eigen- wärme immer behält. Wie wichtig dieser Apparat ist, leuchtet also von selbst ein— und ebenso, wie eine jede Störung desselben das Allgemein- ö befinden zu beeinträchtigen im Stande ist. Den sehr wechselnden Verhältnissen, denen er zu dienen hat, angemessen, ist er sehr empfindlich, d. h. auch geringen Veränderungen schon folgend, etwa wie eine empfindliche Waage oder ein gutes Thermo⸗ meter; aber ebenso wie die erwähnten Instrumente auch um so sorgfältiger behandelt werden müssen, wenn sie ihre guten Eigenschaften nicht einbüßen sollen, verlangt auch der nervöse Regulirapparat eine gewissermaßen„sachverständige“ Behandlung und wo er ste nicht findet, da versagt er, d. h. in diesem Falle: er erkrankt, und durch seine Er⸗ krankung führt er die des übrigen Nerven- systems herbei.— Worin besteht nun dieser Regulirapparat? Im Wesentlichen ist er folgendermaßen konstruirt: Die kleinsten in der Haut verlaufenden Blutgefäße sind dicht von feinen Nervenfäden umsponnen, die mit und neben den gewöhnlichen, die Empfindungen, das Tastgefühl z. vermittelnden Nerven verlaufen, sich zu Stämmen vereinigen und schließlich mit dem Rückenmark und durch dieses wieder mit dem Gehirn zusammen⸗ hängen. Diese Nervenfäden,„vasomotorische“ Nerven genannt, stehen aber sozusagen unter einer eigenen Direktion, die in einem sogenannten, im „verlängerten Mark“ gelegenen„Centrum“ ihren Sitz hat und von dort ibnen Befehle zukommen läßt. Auf Grund dieser Ordres veranlassen diese Nerven sofort eine erhebliche Zusammenziehung oder umgekehrt eine Ecweiterung der Blutgefäße, die fie umspinnen. Im ersteren Falle fließt weniger, im zweiten mehr Blut in der Zeiteinheit zur Haut; es entsteht Blässe oder Röthung derselben. Das „Centralbureau“ dieses Nervensystens steht aber andererseits mit vielen anderen Distrikten und„Be- hörden“ des körperlichen Organismus in Verbindung. Es empfängt von diesen Nachrichten über die Tempe⸗ ratur der Luft, über deren Feuchtigkeit, ja sogar über die Gemüthsstimmung des Individuums, und nach diesen Berichten ertheilt es seine Befehle. So ziehen sich denn zu gleicher Zeit, wie die kleinen in der Haut verlaufenden Muskelbündel bei Kälte sich zusammenziehen und die bekannte „Gänsehaut“ bilden, auch die Blutgefäße der Haut zusammen, vermindern dadurch die Zufuhr warmen Blutes nach außen und hindern auf diese Weise eine zu große Wärmeabgabe an die Luft. Das Umgekehrte geschieht, wenn das Centrum „zu warm“ meldet; die Gefäße dehnen sich aus, die Haut röthet sich, strotzt von Blut und gibt Wärme nach außen ab, wobei zugleich noch durch den Schweiß und dessen Verdunstung Kühlung gebracht wird. Daß auch unser Gemüth mit diesem Centralbureau Verbindungen unterhält, sehen wir an dem Erröthen und Erblassen unseres Gesichtes bei gewissen psychischen Erregungen. Die Verbindung aber zwischen dem Nervennetze und seinem Centrum ist keine einfache und direkte; der Weg, welchen die Benachrichtigungen der Centralstelle und rückwärts deren Befehle zu laufen haben, ist ein ziemlich komplizirter, so daß ver⸗ schiedene Abtheilungen des Nervensystems berührt werden. Dadurch erklärt es sich auch, daß bei einer Erkrankung eines der Theile dieses Apparates so leicht andere, zumal dem Centralsystem angehörige in Mitleidenschaft gezogen werden. So unentbehr⸗ lich für das Wohlbefinden des Menschen dieser Regulirapparat ist, so begrenzt ist doch auch ander⸗ seits seine Wirkung und es gibt Verhältnisse, unter denen er nicht genügend wirken kann, z. B. beim „Sonnenstich“, der deshalb so leicht tödtlich wird. Ferner werden an den Apparat Anforderungen ge— stellt, die er nicht erfüllen kann und hier kommen wir direkt auf eine der Ursachen der nervösen Erkrankungen Man denke an die vielen gewerb⸗ lichen Thätigkeiten, bei denen der Arbeiter direlt den hestig einwirkenden außergewöhnlichen Tempera, turen oder großen Schwankungen letzerer ausgesetzt ist, an die Heizer, die Schmiede, die Arbeiter auf dem Felde 1. Apparat durch Ueberarbeit zeitweise unfähig ge. worden ist, eine Erkrankung und zwar zumei unter der Form der„Erkältung“ zuerst. Das Wesen der Erkältung ist noch keineswegs voll⸗ kommen aufgeklärt; aber daß die vasomotorischen Nerven und in zweiter Reihe die Empfindungs“ und Bewegungsnerven dabei eine hervorragende Hier erfolgt, wenn der erwähnte ö 1 I eines Y rgleich nung e uchi ide“ Er aid große 0 biltankü ven st Addlenen 0 An, direk ade Um luengung, V Erkrankt hig in ih u sogen der erg en, in de Air ausge breitung. K Frledbe um Pfd. im N. 1.30, i. U g. friedbe . 22. hen M.— 00 Zoll Oeßen ohe Dutt 1 If., 89 Pf, i 0 Pf. al N. 130, Seisch 50— nmobilien gaseigert n plur. N. . 65 35 08 (4. briedb, 15 5 lgsger aaf 0 0 Iffentlie U daufg kiesht unter aun dign 1e. wh neren danklug U, N 0 fein b. ole spielen, ist gewiß. ren äußert sich entweder dadurch, daß ein velcher dies stattfindet, ist die Erkrankung mehr de minder schwer. Aus diesen ersten Zuständen]? en dann andere, wie wässerige Ausschwitzungen, J tuustritt und mannigfache andere Erkrankungs in. Bei allen diesen, so häufig mit dem in em Falle nichtssagenden Namen„Rheumatis-⸗ 4 Die Erkrankung der] per Pfd. 58 60 Pf., Hammelfleisch 50—70 Pf., Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 6., Zwiebeln per Ctt. M. 7—8. Menpf der kleinen Blutgefäße oder eine Lähmung kostete der Centner Walzen M N 4. 1 f 10.95, Korn M. 7.89, 4. Aug. lben eintritt; je nach der Größe des Bezirks, M. 7.70, Hafer M. 732, Samen M. 1059. 5 8 5 71 M. 5.50— 6. Kornstroh per Centn. M. 1.90— 2.20, Heu M. 2.70— 3. M. 22.50, Korn M. 15.30, Gerste M. 16.45, Hafer stattgehabten M. 15.53(per 100 Kilogr.). Susanne Engel, geb. Triestadt, Wittwe des Schuhmachers Daniel Engel aus Gießen, 68 Jahre alt. Ein todtgeborenes Söhnchen des Kaufmanns Peter Netscher. Friedrich August Albert Püchel, aus Zittau, 35 Jahre alt Im Verlag von Carl Bindernagel in Friedberg er⸗ (Amtliche Fruchtpreise.) Waizen schien soeben als Beitrag zu der am 18. August d. J. Enthüllungsfeier des Hessischen Landes⸗ Krieger-Denkmals: 1. Aug. Grünberg, 16. Aug. Auf heutigem Wochenmarkt Mainz, 12. Aug.(Amtliche Marktpreise.) Butter 13. Aug. Tagloͤhner er Pfd. 85 bis 1 M. in Parthien 75—85 Pf., Eier, 4 Hundert, M. 1.20— 1.30, Kartoffeln per 100 Klgr. 5 oder„rheumatische Affektion“ bezeichneten 0 en ist eine Erkrankung der Nerven vorhanden, h f inzig und allein diese. Nicht nur die heftigen und 0 bestimmtem Charakter auftretenden Schmerzen d land erheblich abgeschwächt. Die 2. Compagnie des 1. Großh. Hess. Infanterie⸗Regiments Nr. 115 in dem Feldzuge 1870/71 ꝛc. ꝛc., zugleich ein D. Frankfurt a. M., 19. Aug. 1879. Die Tendenz a! sich seit gestern auf ungünstige Erntebe richte aus Ruß Russische Noten unterlagen aher am Berliner Platze einem empfindlichen Rückgang, et wieder Orient-Anleihen nachtheilig beeinflußte. Die gen darauf hin, sondern auch der dem Ver- hierdurch bervorgerufene Verstimmung wachte sich beute Nachruf für ihre Todten aus diesem Feldzug 1. eines Nerv entsprechende Sitz derselben a dergleichen und auch anatomisch ist eine]! kündung oder sonstige Erkrankung eines Nerv ff rachgewiesen. Wiederholen sich solche„theu⸗ 1 hische“ Erkrankungen häufig, wozu sie schon in sich große Neigung haben, oder ist schon die 1 Erkrankung sehr heftig, so kann die Reizung i Nerven sich auf die Centralorgane fortpflanzen, eltenen Fällen werden diese, oder ihre Umhüll igen, direkt ergriffen und kommen noch begün— nde Umstände hinzu, wie z. B. übermäßige Mirengung, ungünstige Lebensbedingungen, so ist Erkrankung des Rückenmarks gesetzt, die so safig in ihren ersten Anfangen verkannt wird. der sogenannten„Erkältung“ also finden wir der ergiebigsten Ursachen der Nervenkrank- en, in dem Umstande, daß so viele Menschen her ausgesetzt sind, eine Erklärung für deren breitung. Handel und Verkehr. Frtedberg, 20. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete a Pfd. im Großen M. 1., im Detail M. 1 20 bis D 1.30, Eier, kleine per Stück 5 Pf., 2 Stück große II Pf. Friedberg, 19. Aug. Fruchtbericht. Neuer Waizen 21—22., Korn M. 15—15 50, Gerste M. 14— 15. der M.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S8 200 Zollpfund Sießen, 19. Aug. Auf dem heutigen Wochenmarkte erte Butter per Pfd. M. 1.05— 1.25, Eier per Stück 5 Zf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 3 Bf., Hühner per Stück M. 1., junge Hahnen per Stück 30 Pf., alte Hahnen per Stück 90 Pf., Enten per Stück 130, Ochsenfleisch per Pfd 70 Pf., Kub⸗ und Rind⸗ doch 50— 60 Pf., Kaltfleisch 40—48 P.., Schweinefleisch hervor. der russ. Noten um ca. 2 M. gemeldet wurde. gestern Abend 231½, bewegten sich zwischen 231—231¼ 18. August bis zum 18. October d.. bis 230 und 232 ö varinten zwischen 238½2— 2383, und 238½. notirten 78. weichend, aber zu den niedrigeren Coursen begehrt. und Ungar. Renten matter. uf allen Verkehrs-Gebieten geltend und die Contremine von rat in Folge dessen mit beträchtlichen Blanco-Abgaben Wilhelm Roemheld, Schließlich konnte sich jedoch die Tendenz wieder Major z. D. ester gestalten, da von Berlin bei besseren Coursen der nierna tionalen Speculations-Effecten auch eine Steigerung Creditactien Auf Veranlassung des Herrn Verfassers wird von Seiten der Verlagshandlung innerhalb der Zeit vom sowohl an die während des Feldzugs 1870/71 Großh. Hess. Infanterie Verstorbenen, als Staatsbabnacuien, aestern Abend 239, Hinterbliebenen aller Lombarden in der 2. Compagnie des 1. Von aueländischen Fonds Orient⸗Anleihen Regiments Nr. 115 Gefallenen und Oesterr. auch an alle von der Kriegsstärke am 18. August 1870 Oesterreichische Bahnen still. noch lebenden vormaligen Soldaten dieser Compagnie Böhmen und Rudolf nachgebend. Deutsche Bahnen fest. auf Anfordern je 1 Exemplar dieses Buches unentgelt⸗ Oesterr. Prioritäten sebr vdehauplet. Banken wenig ver- lich abgegeben. Gegen eine Empfangsbescheinigung der ändert. Wechsel fest. Privatdisconto 20%. Betreffenden können diese Gratis-Exemplare abgeholt resp. nach Einsendung des Porto's à 10 Pfennige franco bezogen werden von der Verlags-Buchhandlung. ie hess. Lokalblätter sind im Interesse aller Oben⸗ nehmen. Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. D 5 genannten gebeten, hiervon Johann Martin Gonder, Handschuhfabrikant Geld ⸗Cours. aus Kassel und Elisabetha Wilhelmine Werner Frankfurt am 18. Aug. 1879. Notiz zu 28. Juli. 9 20, Franfenssüf re... 16 125 9 8 25. D Englische Sovereign s„ 20 39—44 13. Juli. Dem Handarbeiter Karl Friedrich Bischofff Nussische Imperiales g 16 72—77 3 5 a 8 Ducaten.„ 9 58—63 17. Juli. Dem Handarbeiter Adam Gondolf ein Sohn. Sieden an red 2 21. Juli. Dem Handarbeiter Joseph Jung eine Tochter. Dollars in Gold. 5 4 18—21 2. Aug. Dem Schuhmacher Melchior Schäfer ein Sohn. 5. 1— 12. Aug. Dem Fabrikausseher Joseph Müller eine Tochter. Herr Johann Maria Farina r 8 Gestorben: 58 45 7 5. 8 8 17. Juli. Elisabetha Franziska Beckmann, Töchterchen der gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln Dienstmagd Dorothea Beckmann, 4 Monate alt. l a 8 lte 1 Ebli ebit des 8 22. Juli. Johannes Kappeller, Söhnchen des Hand l ein ich Ell A llischen Wasser arbeiters Hermann Kappeller, 3 Jahre, 0 5 1 übertragen und empfehlen wir dasselbe 6 Monate alt. 24. Juli. Meyer Lazarus Goldmann, Rent. 87 Jahre alt. per Glas zu M. 1.50, 25. Juli. Anna Katharina Klein, geb. Schmidt, Wittwe 2 Dutzend 3 8 50, ö des Schuhmachers Philipp Klein, 82 Jahre, Dutzend e 7 Monate alt. g Die Expedition des Anzeigers. — Immobiliar-Versteigetung. 27 Donnerstag den 18. September l. J., Vormittags U uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachgenannten Pmobilien des Jacob Finzel öffentlich meistbietend vateigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 9 64. 7½ů. Hofraithe in der Vorstadt zum Garten, 3. 65. 83/10. desgleichen daselbst, 3. 63. 11½¼10. Grabgarten daselbst. Friedberg den 5. August 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouca r. Bekanntmachung. 7 In Gemäßheit zun öffentlichen Kenntniß gebracht: treibt auf hiesigem Platze seit dem 7. April 1778 als Alleininhaber. g 2) Die Firma E. Bienstadt ist in Folge Geschäfts aufgabe des Inhabers erloschen. Die seiher von OS ear Heinrich und Boeing dahier in öffentlicher Handelsge betriebene Fabrik feuerfester Steine, 3 —— — aufgelöst und wird von da an von Ernst Boein unter der Firma„Ernst Boeing“ betrieben, Bab Nauheim den 16. August 1879. a Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Schuch ard, Schnittspahn, 5 Landrichter. Landgerichts Assessor. fla. Pf. per Gentner bel Abnahme von 20 Centner. 2735 Ph. Dan. Kümmich. — heute in dem hiesigen Firmen⸗ Gegenständen öffentlich meistbietend gegen gleich baare nerster erfolgter Eintragung wird hiermit Machsehendes Zahlung versteigert. ) Kaufmann Gottlieb Friedrich Alelter dahier be— unter der Firma„G. F. Aletter“ eine Handlung! 0 mit Colonlal- und Kurzwaaren und Steinkohlen Ernst Domanialwiesen versteigert werden. sellschaft beginnt Vormittags 8 Uhr. ö Chamotte, Mörtel, Gasretorten und dergl. unter der Firma „Heinrich& Boeing“ hat sich seit dem 9. d. Mts. i * 52 ch 2 M. 5 Schmiede-Uußkohlen e 1 Salt Wittwe. 0 Versteigerung einer Hofraithe. 1 5 Anzei 2735 Nächsten Montag den 25. d. Mts., Vormittags nzeige. II Uhr, wird auf Hiesitem Rathbause die geen Nachlaß Den Detail-Verkauf meiner Fabrikate: in Fußboden⸗ der Christoph Henes Wittwe, Sophie, geb. Schmidt Möbel- und 4 30 Pi Wg lag 13 910 b b Nabe in der Fabr. Fußbodenfarben, sowie sämmtliche Oelfarden, zum An⸗ eee, bezw. Frledrichsstraße, strich fertig, habe ich Herrn 155 g l nochmals öffentlich an den Meistvietenden versteigert. Kaufmann C. Th. Kranz hier Bad⸗ Nauheim den 19. August 1879. übergeben und werden solche zu denselben Preisen daselbst Großherzogliches Ortsgericht Bad- Nauheim. verkauft, wie von mir direkt bezogen. Schutt. Friedberg. Fr. Megerle, f Lackfabrik. Mobiliar Versteigerung. 7 Taschentücher, 2730 Montag den 25. 1. Miese, Vormittags 11 Uhr, 536 weiß und farbig, von den feinsten bis zu den wird der Nachlaß des Lehrers Schöner dahier, bestehend billigften, zu rerden Preisen bei K. Friedrich. in Kleidungsstücken, Büchern, 1 Geige, 1 Blumentisch, d 25 Lehrlings-Gesuch. 1 Bücherschränkchen, Bildern, 1 Fußteppich und sonstigen Ein junger Mensch mit tüchtigen Vorkenntnissen kann Anfangs October bei mir in die Lehre treten. 2671 Wilhelm Fertsch. Monogramme 55 auf n 0 Briefbogen& Converte N* ee aden . a y irt Bibers agel 1— 2 2 2 in e 3 5 Für Fußböden. Beste weiße Kernseife à Pfd. 38 Pf., Schnell trocknende Glanz⸗Oel⸗ Zweite rothe„ à„ 28„ lack-Farbe, del Abnahme von 10 Pfb. das Pfd. 2 Pf. biliger bel Carl Heubel, Selfensteder. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 702 Assenheim den 18. August 1879.. Großherzogliches Ortsgericht Asse nheim. E wald Bekanntmachung. 2733 Freitag den 29. August soll auf dem Selzer⸗ brunnen bei Okarben das Grummetgras von 70 Morgen Die Versteigerung S 2 Heldenbergen den 17. August 1879. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Altenstadt. Puck und Manschetten ze. Herrenkragen bei K. Friedrich. 1 0 157 * 7 N eier des 2. September 1879 Sedanfeier.ñ— l** Wer am 2. September—. 175 1 de 6 ; a. 0 Wirthschaft betreiben will, wolle bis zun Auch in diesem Jahr gedenken wir den Tag des großen Nationalfestes in der seitherigen Weise, Seewlese ö nunmehr zum siebenten Male, zu feiern. Das Comits zählt auch diesmal für unser schönes Jugend-** Abends 6. Gomviston: Wahl. 0 fest auf die ungeminderte Begeisterung der Bürgerschaft, die sich wieder in reichlicher Spende be⸗ 4 7 währen möge, wenn die Schuljugend demnächst ihren Sammelgang für dasselbe machen wird. Ebenso Gasthaus„Zur Post 5 glauben wir auf freudige Zustimmung boffen zu dürfen, wenn wir die Bitte aussprechen, es möge.. zur Verherrlichung des Festes die Stadt in ihrem schönsten Festkleide prangen. in Neichelsheim. 27 Erw Das Comité der Sedansfeier.* 5 8* bei— des Prell, Bi N f 15 egel⸗Schiebens, et Tanzmu att. f 2742 In Austrag: Seriba. Dr. Möller. Bitsch.„ öflichs ladet 00 3 Conrad.. 0 l 2 2 I einspalt Zu dem am 24. August stattfindenden 221 Ein goldenes Medaillon 0 5 5 wurde verangenen Nontag Abend auf dem Wege vom L 11 D w U 8 2 B 1 Haagk über die Kaiserstraße bis in die Behausung del 9 Herrn Bäcker Rosenschon verloren. Der redlich: . 2 5— 770 e eee 2 becher eine% 1 f 2 ohnung bei der Exped. d. Anz. abzugeben Salzhausen. Gebrüder Eich, Kurhauspächter. denn Tapeten 5 150 e* 0 7 eueste in billigsten Preisen empfle onen Den Gesuchern der Offenbacher Industrie-Ausstellung eser. H. Bindewald. empfehle ich meine in der Nähe des Affenthores in Sach senhausen gelegene Hoffmann s 50 Pf Bazar R E st auration 2577 n Sedaufest: 175 f auf's e 1 gute Küche, gutes Bier und reiner 855 J 1 Kinderfabnen, Schärpen, Iluminationslampen. 3 achsenhausen. 5 0 N 2 8 5 —.. CLeinmachgläser und Züchsen— ö für Gemüse und Früchte aller Art, 9 2527 5 4 5(H. 61700.). 8 5 i Darm Frankfurter Pferdemarkt„Vohnen⸗Schneidmaschinen da am 29., 30. September und 1. October 1879. e 2 Friedrich Frick. mung sei Verloosun 1. October, laut ausgegebenem Prospekte von 61 der schönsten Reit⸗ u. Wagenpferde, 5 Berli 10 an bigen e, 8 5 Aufs en Egulhagen nebst eompleten Geschirren, sowie sonstigen Cigarren lersbutgt Reit⸗ und Fahr- Requistten zc. iich d. Loose zu beziehen a 3 Mark durch das 5 a 2734 verkaufe fortwährend zu seitherigen Prelsen. 15 Secretariat des landwirthschaftl. Vereins Frankfurt a. M. 5 Ph. Dan Kümmich. 4 r. „* hehperwa — Prima holl. Doll-Häringe 5 77 ö N Alalbt di G e sch äft 8 Er öffnun g. 2243 bei Wilh. Bernbeckk Zur Beachtung e Hiermit erlaube ich mir die ergebene Anzeige zu machen, daß ich am hiesigen Platze eine i een De 2 Ein fest angestellter Staatsbeamter sucht auf ein Jahr uud don S t ein E 0 0 1 en ⸗ H 6 n d 1 An 8 oder auch gegen monatliche Abzahlung von je 50 Mark Wat 5 b 0 ein Darlehen von 1000 Mark. In Pfand wird gegeben vag errichtet ha e. 0 2. eine Lebens⸗Versicherung von 3000 Mark, welche notariell Laß die Meine Verbindungen mit anerkannt besten Fett- und Essenkohlen-Zechen setzen mich in Stand cedirt und ebenfalls die ratenweise Rückzahlung notariell Mußland nur Prima ⸗Waare zu den billigsten Preisen zu liefern und empfehle ich namentlich die wegen festgestellt wird. Nähere Auskunft ertheilt Itamms ihrer vorzüglichen Qualität bier und in der Umgegend so sehr beliebte Zeche Ringeltaube, 2734 Kaiser 1 75 1 5 55 ch a. M is muß deren alleiniger Verkauf für einen größeren Bezirk, namentlich der Wetterau, mir übertragen ist.——-—-— S ͤ ang diese Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, zeichne Hochachtungsvoll S ick uu unter Bad⸗Nauheim im August 1879. G. F. Alletter, a Ee amte, 2732 vis-à-vis der Apotheke. von Prima Leinen(Malter- Säcke) können von heute an in solcht wieder in jedem Quantum geliefert werden.— D 12 0 7 Steinfurth den 20. August 1879. 0 5 Lundwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Lahn. 5 Gerd Eigenen, in Org. n. d. Regl. v. 10. Aug. 1875(Eini-Freiw.- Berechtigung). 2 Fachklassen von Tertia Pi Henk auswärts, 2 Vorschulklassen. Beginn des Wintersemesters am 14. Oet. Anmeldungen Ein gutes tanino Ulle 1 bis zum 8. Oct. an Direktor Matzat; Programme gratis und weitere Auskunft durch denselben. ist unter günstigen Zahlungs bedingungen zu verkaufen. Ag. Es Der mit der Anstalt verbundene landw. Wintercursus(landw. Fachbildung ohne Ein.-Freiw.[. Näheres bei der Exped. d. 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Juli 1879. 5 entner a eche. 5 5 0 Das Schriftchen enthält ferner: Die früheren Zoll 2733 5 Jh. Dan. Kümmich. 5 N g ce sätze, e lphabetisches Verzeichniß der Gegenständ d 4 billi 1 b tw. 4 inde el. 0 * Wehseisewpelfauf Pieis 40 pf. ö Corsetten e K. Hriebric. e e Verlag von Gall Bindemagel.