3 Otettalvtt · delschrtinet badoft. Neider“ zel, W. nee, bel. zun auch todte Frau ihren Vater in seiner Todts-(9½½ Millionen) und der Rest zum Ankauf von . 9 * 1879. 9. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 5 Dienstag den 21. Januar. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation für 1879. Friedberg am 17. Januar 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Dr. Braden. Betreffend: Den Geschäftsbetrieb der Mecklenburgischen Lebensversicherungs⸗ und Sparbank zu Schwerin im Großherzogthum. Wir bringen zur allgemeinen Kenntniß, daß die Mecklenburgische Lebensversicherungs- und Sparbank, welcher durch Entschließung Großherzoglichen Ministerlums des Innern vom 24. Juli 1873 zu Nr. M. d. J. 7809 die Erlaubniß zum Geschästsbetrieb im Großherzogthum ertheilt worden ist, diesen Geschäftsbetrieb wieder aufgegeben bat. Friedberg am 16. Januar 1879. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Abhaltung eines Pferdemarktes zu Friedberg am 25. Februar 1879, hier Gesuch um Erlaubniß einer mit diesem Markte zu verbindenden Verloosung. Großberzogliches Ministerium des Innern hat dem Stadtvorstand zu Friedberg gestottett, aus Anlaß des am 25. Februar d. J. daselbst stattfindenden Pferdemarkte, eine Verloosung von Pferden und anderen Gegenständen mittelst 6000 Loosen à 1½ Mark zu veronstalten und die Loose im Großherzogthum zu vertreiben. Friedberg am 20. Januar 1879. Grußberzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Deutsches Neich. krankheit bis an's Ende gepflegt hat; Sie selbstsetwa 7½ Millionen oberhessischer Eisenbahnschuld Darmstadt. Die Dorfzeitung enthält unter sagen, was z. 3. allenthalben zu lesen war, daß verwendet werden. 1 der Ueberschrist„Religion und Humanität“ sie, allen Gesahren der Ansteckung trotzend, ibren— In der Budgetcommission in Berlin fol folgenten offenen Brief an dae„Daheim“, dessen Bruder in lödtlicher Krankbeit bis zur Genesung der Regierungscommissar nach der„Frankf. Zig.“ bezuglicher Artikel des beregten Passus wegen gepflegt; nun hat sie selbst der Tod ereilt, erklärt haben, daß die preußische Regierung kraft gewiß von jedem Hessen mit tiefster En trüstung als sie, nur Mutter und Frau, nicht vom Kranken- des ihr zustebenden Oberaufsichtsrechtes Hessen und gelesen wurde: Ibr Blatt bringt in der letzten bett ihrer Lieben wich. Angesichts dieser That-[ Baden zum Bau des Centralbahahofes in Frank— Nummer cinen Artikel über die vor Kurzem ver- sachen und all' der Woblthaten, welche die selige furt zwingen könne; die Regierung werde mit slorbene Großherzogin von Hessen, aus welchem Großherzogin Alice ibrer bessischen Heimath er- den mäßigsten Kosten den Bahnhof bauen. die Herzensgüte dieser Frau auf dem Thron auch zeigte und welche Sie selbst einzeln Denen bekannt wird, welche bisher Nichts von gegenüber alledem frage ich Sie: Wer ist un— ihr wußten. Sie sagen schlicßlich: diese Liebeswerke gingen freilich nur „Alle barmberziger 7 Der Tod auf seinem unaufhaltsamen Weg, oder der schwarze Mann in seinem Stolz aus dem Interesse der Humanität hervor“ und Asterglauben, der am kaum geschlessenen Grabe und fügen hinzu, daß erß ein Unglück in ibrer der Frau mit einem Juwel in der Brust Familie sie kirchlicher, soll wohl heißen frömmer die Worte für sie hat:„alle ihre Liebeswerke hat und besser gemacht habe. Ich gestehe, daß ich sie freilich nur aus Humanität gethan.“ Hild lange nichts Frivoleres geltsen babe als diese burgbausen. Ludwig Nonne sen. Aeußerung; daß sie ein Blatt wie das Ihrige ö 8 thut, ist unzweifelhaft ein Zeichen der Zeit, und Gesetzentwurf, betreffend die Rechts verbältnisse der Was ist Humanität?— Richter zwar— der neuesten. — Die Regierung hat den Ständen einen zugeben lassen. Derselbe begreift im Ich halte dafür, sie ist die edelste Blüthe des Ganzen 70 Artikel, welche sich auf 8 Titel ver- Menschengeistes!— Was ist Religion? Darüber tbeilen. Nach demselben sollen die Mitglieder sind die Ansichten verschieden, aber gewiß ist, daß des böchsten Gerichtshofs, der Mittelgerichte und unter ihrem Deckmantel die grausamste Versolgungs— wuth ganze Länder verwüstete, daß von jeher und noch heute unter ihrer Firma ein erbitterter Krieg geführt wird.— Ich ersuche Sie oder Ihren be— lreffend en Correspondenten, die Frucht zu nennen, welche edler als wahre Menschenliebe auf dem Baume der Religion wächst. Ist es jene Frömmigkeit, die, weil sie die Augen nur zum Himmel gerichtet bält, von all der Erdennoth Nichts sieht, die sie umgibt?— Wie istses mit der werkthätigen Liebe, die hell aus dem Leben der Großherzogin Alice der Bezirkestrafgerichte, wenn sie sich eine An— stellung als Mitglieder des Oberlandesgerichts, resp. des Landgerichts oder der Amtsgerichte nicht wollen gefallen lassen, mit vollem Gebalt in den Rubestand versetzt werden. Dieselben sollen jedoch noch drei Jahre zur Disposition des Justiz— ministeriums bleiben behufs Wahrnehmung solcher Aemter, die sie freiwillig hätten übernehmen können. — 17. Jan. Gestern trafen unter Schutz manns Escorte hier zwei junge Russen ein, die die Berliner Bau- Academie besuchten, aber wegen ber vorleuchtet, mit der Liebe, die Christus schon Verdachts socialistischer oder nihilistischer Bestreb— als die höchste unter den Tugenden preist?— ungen aus Preußen auegewiesen wurden. In dem Buche eines vielen Lesern d. Bl. be— mit welcher unendlichen Liebe und Ausdauer die Die Ausgewiesenen gedenken in Karlsruhe ihre Studien lannten Mannes aus Coburg über das Leben sortzusetzen.— Der Erlös für den hessischen An— des verstorbenen Prinzen Albert habe ich gelesen, heil der Main- Weserbahn(17½ Mill. Mk.) soll zur Rückzablung der älteren Etsenbahnschuld Die angeben, Commission setzte die Berathung aus und verlangte die Vorlegung der Verträge mit Hessen und Baden. Militärdienstnachricht. An Stelle des zum Commandeur der 6. Division ernannten General- Lieutenants v. Förster wurde v. Sannow, Generalmajor und Commandeur der 43. In- fanterie Brigade, in gleicher Eigenschaft zur 49. Inf. Brigade(1. Großh. Hessischen) versetzt. Berlin, 16. Januar. Abgeordnetenhaus. Ein Gesetzentwurf wegen Ergänzung des Gesetzes vom 22. April 1872, betreffend die Ablösung der den geistlichen und Schulinstituten zustehenden Realberechtigungen wird nach den Anträgen der Commission angenommen. Es solgt die Berathung des Antrags Schorlemer, wonach die Regierung aufgefordert werden soll, sofort eingebende und umfassende Ermittelungen eintreten zu lassen, din- sichtlih des Bedürsnisses und der Möglichkeit eines wirksamen legislativen Vorgehens gegen den Wucher und die schlimmen Folgen der allgemeinen Wechselfahigkeit. Ein Antrag auf Tagesordnung wird in namentlicher Abstimmung mit 184 gegen 165 Stimmen verworfen, der Antrag Schorlemer selbst gleichfalls abgelehnt. — 16. Jan. Generalpostmeister Stephan ist beute zur Besprechung mit Fürst Bismarck nach Friedrichsruhe gereist. — Wie die„Voss. Ztg.“ erfährt, ist den Arbeitern der Staatseisendahnen durch Werkstatt— beamte angekündigt worden, daß auf Veranlassung des Handels ministers demnächst eine Zwangspen- sionskasse errichtet werden wird. Bekanntlich hatte sich schon der frühere Handelsminister mit diesem 2 —— S do an 12438 18 en Ve ließ er dasselbe fallen, nachdem ibm durch eine Deputation von Arbeitern dargelegt worden, daß ein Bedürfniß zur Erricht⸗ ung einer Zwangepensionskasse nicht vorhanden sei. Auch jetzt will man den Handelsminister durch eine Deputation zu bestimmen suchen, von dem Project abzulassen. Die Arbeiter werden in ihren Bemühungen von einflußreichen liberalen Abgeordneten unterstützt. — Das Kriegsgericht in Sachen des Panzer- schiffs„Großer Kurfürst“ wird in der nächsten Woche zusammentreten. Doch ist der Spruch vor Februar nicht zu erwarten. — Die Commission für die Wilhelmsspende genehmigte definitiv das entworfene Statut, wo- nach eine in Berlin unter dem Protectorat des Kronprinzen domieilirte Anstalt den Zweck verfolgt, gering bemittelten, insbesondere dem Arbeiterstande angebörigen Personen als Alters-, Renten- und Capitals- Versicherungs Anstalt zu dienen, deren Garantiefonds die Wilhelmsspende bildet. Jahres- Ueberschüsse können zur Verstärkung des Garantie: fonds, Gewährung von Dividenden und Unter- stützung Versicherter verwendet werden. Jede Einlage zur Versicherung auf Rente oder Capital beträgt 5 Mark. Eine Einlage von 5 Mark be: gründet die Versicherung. Die Jahresrente einer Person darf 1000 Mark nicht übersteigen. — Der„Post“ zufolge hätte sich der Reichs- kanzler privatim dabin geäußert, es sei ihm voll ständig gleichgültig, ob die Vorlage über die Strafgewalt des Reichstags ganz oder theilweise oder gar nicht angenommen werde. Er der Reichskanzler babe wenigstens mit der Voclage seine Pflicht gethan und seine und der Bundes- regierungen Verantwortlichkeit. gewahrt. Er selbst babe zur Majorität der Volksvertretung besseres Vertrauen, als die Stimmen der liberalen Presse bisher an den Tag legten. — Die„Post“ hört, daß von dem Reichs- kanzler ein Antrag an den Zundesralh vorbereitet werde, welcher die Regulirung der Eisenbahntarife auf dem Wege der Gesetzgebung nach Analogie der Posttarife bezwecke. — Wie man bört, beabsichtigt das Land- wirthschaftliche Ministerium anläßlich der dem Landtage vorliegenden Gesetz Entwürfe, betreffend das land wirthschaftliche Meliorationswesen und die Errichtung von Landescultur-Räntenbanken das Wiesenbau-Schulwesen, welches noch in den ersten Anfängen begriffen ist, nach Möglichkeit zu fördern. Wiesenbau Schulen baben den Zweck, Wiesenbau⸗ und Drainage Vorarbeiter auszubilden. Project getragen, doch Die — Die„N. A. Z.“ erklärt die Meldung meh- rerer Blätter, es sei von deutscher Seite die Con centration einer größeren Flottenmacht bei den Samoa-Juseln bebufs der Erzwingung einer Ge⸗ nugthuung und Entschuldigung für die dortigen deutschen Unterthanen beabfichtigt, für unbegründet. Die„Ariadne“ babe zwei kleine Häfen der Insel Upolu als Unterpfand dafür in Beschlag genommen, daß die Samoa-Regierung das Deutschland zu— stehende Recht der meistbegünstigten Nation ein: Damit ohne Vernachlässigung anderer durch die„Ariadne“ in der Südsee wahrzuneh⸗ menden Interessen die Beschlagnahme der beiden keinem anderen Zweck sei der„Albatroß“ von der ost⸗ astatischen Station nach Apia beordert worden Das Kanonenboot„Nautilus“ btfinde sich noch in der Heimath und solle erst im Laufe des Sommers zur räume. erhalten werde Häfen effektiv und zu und werde binnen Kurzem dort eintreffen. Ablösung des„Albatroß“ nach der Südsee gehen München. ordneter reichte in der Kammer den Antrag ein den König zu bitten, daß der baperische Vertreter im Bundesrathe das Disciplinargesetz des Reichs tags ablehne. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien. Angesichts der allseitigen Vorbereitungen zur Feier der silbernen Hochzeit des österreichischen Kaiser Paares und mit Rügsicht auf die von der Bevölkerung jüngst gebrachten patriotischen Opfer haben der Kaise und vie Kaisetin den Wunsch ausgesprochen, daß Eine Anzahl liberaler Abge⸗ alles kosispielige Gepränge, alle mit Ausgaben verbundenen Veranstaltungen vermieden und an⸗ läßlich dieser Feier keinerlei Aufruf zu Beiträgen für wohlthätige Zwecke erlassen werde. Die Waffenübungen des stehenden Heeres werden in diesem Jahre unterbleiben. — 17. Jau. Heute Mittag fand unter dem Vorsitz des Kaisers ein Ministerrath behufs Ver- einbarung bezüglich der bosnischen Vorlagen statt. — 18. Jan. Die Abendblätter melden, daß beute aue Patis die Einwilligung der französischen Regierung zum Abschlusse eines Handels⸗Vertrags mit O sterreich Ungarn auf der Grundlage der Meistdegünstigung eingetroffen sei. — 18. Jan. Abgeordnetenhaus. Der Minister Unger führte in längerer besfällig auf genommener Rede aus, daß der Berliner Vertrag zu seiner Gültigkeit der Genehmigung des Reichs- raths nicht bedürfe. Roser interpellirte wegen der zu treffenden Vorkehrungen gegen die Pest in Rußland. Prag, 17. Jan. Für die nächste Woche ist ein mehrtägiger Ausflug des Kronprinzen Erz herzog Rudolf nach Dresden projectirt. Frankreich. Versailles, 16. Jan. Heute wurde in den Kammern die Erklärung über die Politik des Ministeriums verlesen. Im Senat wurde die Erklärung von der Linken mit Beifall aufgenommen, während die Rechte sich schweigend verhielt. In der Deputirtenkammer fand die Erklärung eine kühle Aufnahme. Senart meldete eine Interpellation an. Belgien. Kopenhagen. thing ist auf den 31. d. einberufen. Holland. Amsterdam. Der König und die Königin werden am 24 Januar incognito im Haag eintreffen. Die Leichenfeier für den verstorbenen Prinzen Heinrich findet in Luxemburg am 22, die Beisetzung in Delft am 25, d. staft. Deputationen der Stadt und des Landes begleiten die Leiche auf der Fahrt; der König wird sich unterwegs anschließen. Großbritannien. London, 16. Jan. Officiell. Die Bewohner von Kohistan versuchten Unruhen bervorzurufen und Kabul zu plündern, Jakub Khan bewog sie aber, sich zurückzuzieben. Die Häuptlinge der Ghilzais drängen Jakub Das Volke⸗ bekanntgegeben: Ein Gesetz über die Verantwort- lichkeit der Minister wird die Zahl der Staats minister feststellen und die Funktionen der Minister ohne Portefeuille beseitigen. Der Großzmeister der Artillerie und der Minister des Evkafs und der frommen Sliftungen werden nicht unter die Zahl der verantwortlichen Minister aufgenommen. Ein auf Grundlage der Verfassung vorgeschlagenes Gesetz über Preßfreiheit wird erlassen. Ferner wird unverzüglich Vorsorge getroffen werden für Errichtung des öffentlichen Ministeriums und des Notariats in allen Gerichts bezirken des Reiches. Das Finanzministerium wird in mehrere Ab; theilungen getheilt; an der Spitze einer jeden wird ein dem Minister der Finanzen verantwort- licher Generaldirector stehen. Der Finanzminster ist seinerseits der Deputirtenkammer gegenüber ver- antwortlich. — Wie es heißt, würde die Regierung, im Falle alle bisherigen Finanzprojecte scheiterten, zu einer beträchtlichen Zwangs-Anleihe ihre Zuflucht nehmen. Die abermals auftauchenden Gerüchte von einer bevorstehenden Ersetzung des Großveziers Kheireddin Pascha werden für unbegründet erklärt. — 17. Jan. Man spricht hier von der Wahl Petrovics, des Präsidenten des Senats von Montenegro und Vetter des Fürsten Nikita, zum Fürsten von Bulgarien.— Sapfet Pascha begibt sich auf Wunsch des Sultans morgen nach Frankreich. — Die Pforte reclamirt die Abänderung der neuen Grenzlinie gegen die Dobrudscha. In Ost⸗ Rumelien besteht eine Agitation gegen die Restau⸗ rirung der Türkenherrschaft nach dem Abgange der Russen. Die Actions ⸗Comites geben die Losung aus: ein europäischer General-Gouverneur oder Krieg. Zunäosst ist eine Petition an die Großmächte um die Ernennung eines europäischen Genkral- Gouverneurs beabsichtigt. Serbien. Belgrad. Nachdem sich die Skupschting damit einverstanden erklärt, wird für die Gruppen Petersburg und Berlin, London und Paris je ein Gesandschaftsposten und ein vrittet desgleichen in Certinje errichtet. In Bulgarien wird Serbien durch einen diplomatischen Agenten vertreten werden. Numänien. Bukarest. Collimaki Caargi zum Friedensschluß mit England. Nach einer Recognosctrung an den Süd- und Westgrenzen des Khostthales kehrte General Roberts am 15. Jan. nach Matoon zurück. Ein unbedeutender Schnee; fall hat im Safedkobgebirge stattgefunden. 18. Jaun, Die Besitzen der Eisenwerke und Bauwecsten von eisernen Schiffen in Liverpool und Umgegend kündigten ihren Arbeitern eine Lobnberabsetzung von 7½¼ pCt. an; es wird eine Arbeits-Einstellung befürchtet. Schweden. Stockholm, 18. Januar. Der Reichstag ist beute mit einer Thronrede eröffnet worden, welche eine Reihe neuer Gesetz— vorlagen ankündigt, darunter von der Synode beantragte Kirchengesetze. Behufs Wahrung der Einnahmen wird die Erhöbung der Branntwein- Fabrikatsteuer, sowie der Zölle auf Tabak, Zucker und Kaffee beantragt. Italien. Rom. Gutem Vernehmen nach würden analog dem abgeschlossenen provisorischen italienisch⸗französischen Handelsvertrage auch Italien und die Schweiz einen Handelsvertrag abschließen, in welchem sie sich die Rechte der meistbegünstigten Nation einräumen. — 17. Jan. Deputirtenkammer. In Be- antwortung einer Anfrage legte der Minister⸗ Präsident Depretis die bisherigen Schritte bezüglich des italienischen Grenzregulirungs- Commissärs, Oberstlieutenants Gola, dar, uber dessen Schicksal „ sorschungen würden eifrigst sortgesetzt, 7 Türkei. Constantinopel. In macht wurde eine gemischte Commission zur Unter- U bedrängt wird. „noch nichts in Erfahrung gebracht sei; die Nach- Folge der türkisch- russischen Friedensverhandlungen soll die von der Pforte zu zahlende Entschädigung auf 100 Mill. Silberrubel herabgemindert worden sein.— Auf Intervention einer katholischen Groß- suchung der Uebelstände eingesetzt, durch welche die christliche Bevölkerung Armeniens neuerdings ist seitens der Regierung nach Brüssel und Haag ab⸗ ane um die Unabhängigkeit Rumäniens zu notificiren und deren Anerkennung zu erwirken. Wie es heißt, sind die Vorarbeiten für den Bau einer Brücke bei Silistria der Regierung vorgelegt worden. Die Regierung erwarte Ausführungs- Offerten. Die Arbeiten sollen im Frühjahr be⸗ gonnen und beschleunigt werden. Griechenland. Athen. Der griechischen Regierung ist noch immer keine Nachricht zuge⸗ gangen, wo die Commissarien für Feststellung der fückisch griechischen Grenze zusammentreten sollen. Auf alle Anfragen antwortete die Pforte nur, Pforte bezeichneten Orte nicht stattfinden. Pforte die Erledigung der Frage verzögern will. Rußland. Petersburg, 17. Officielle Telegramme aus Astrachan melden eine Besserung in den epidemischen Zuständen, nachdem in sechs Dörfern alle Erkrankten gestorben und keine Kranken daselbst mehr vorhanden sind. Gegen- wärtig wird die volle Aufmerksamkeit der Be- hörden auf das Dorf Wetlianka concentrirt, um der unzweifelhaft ansteckenden und tödtlich ver⸗ laufenden Epidemie ein Ende zu machen.— Gestern sind bier der Großherzog, die Groß herzogin und der Erbgroßherzog von Mecklenburg; Schwerin eingetroffen und auf dem Bahnhof von der kaiserlichen Familie empfangen worden.— Eine Anzahl seitens der russischen Regierung gecharterter Schiffe wird am 26. d. in Burgas eintreffen, um Truppen nach Odessa, Nikolajeff und Sebastopol zu verschiffen, worauf eine weitere Dislocirung erfolgt. Amerika. Washington. Schatzsecretär Sherman hat hört am 18. April auf. — Von Stiten der Regierung wird Folgendes N das Zusammentreten solle an dem Anfangs von dern 9 Die Regierung erblickt darin ein neues Zeichen, daß die Januar. wiederum 20 Millionen Dollar Bonds zur Einlösung einberufen, die Zins⸗Zahlung 1 9 5 zr 14 Wach un. 100 gfttulsch 0 bon, an f Ftue neh tbfadt 4 b. Abercal! cem er Sa ei ll eibet 1 01 1 unt Aichach ub wurd bei welch. Itzulücg Abet die Eis bed ang abk. etielhen an del och nie aher, inbtach t jenem nd bla! 1 Kle kinigen kechtzeui elbe e Bil. * richlare borgesch n dan denen dum& 5 1 1 1 1 — 3— 22 vchhun auc Aang chlor niß a dan le Zu Ran volize dn Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Handelsmann von Groß ⸗Buseck, welcher in den Friedberger Felldiebstabl verwickelt war, ist vom hiesigen Landgerichte freigesprochen worden. Friedberg. Unsern biesigen Lesern köanen wir die erfreuliche Miitheilung wachen, das die Neupflasterung des Haagks in dem 1879er Gemeindevoranschlag vocge— dert. Sung. Ain dender 166 100 5 it dit. skten ist. ansz. 5 Fr ledber g. Das preußische Handels ministerium bat duden denchmigt, daß auf der Babnlinie Friedberg⸗Hanau zwischen 1 Erbstadt und Kaichen eine Hultestelle errichtet werden soll. gerne b. Bad Naubeim, 18. Jan. Heule Nacht wurde den für tdbermals ein Einbruchsversuch gemacht und zwar galt es und des liesmal der Salinentenikasse. Durch das Hinzukommen Reiches ser Salinenwache wurden die Strolche, ein großer und 1 wei kleine Kerle, verjngt. Dieselben zu erwischen, g ückie Ab. eider nicht. eden rx. Groß Karben, 18. Jan. Zwei hiesige Metz ger, zatweii Zatet und Sohn, gingen aehern nach dem naben Okarben um 8 su schlachten. Abends um 8 Uhr gingen sie wieder von dortweg 3 t ind wurden noch bis über die Niddabrücke von dem Manne rt det ⸗ 0 dei welchem sie geschlachtet batten, begleitet. Um den Weg 1 dozukürzen gingen sie dann mit einer Laterne versehen ung, in ider die seit Wochen überschwemmiten und jetzt ganz mit %„ Eis bed ckten Wusen. Durch was sie nun von der Richt- 1 da ung abkamen, wird wohl nie aufgeklärt werden, genug sie zeriethen in die tiese Nidda und erttanken. Heute fand man den 34jäbrigen Sohn im Wassex, während der Vater koch nicht aufgefunden ist. An dem User lag verschiedenes und einigen Kindern sich Niemand in der Kirche einsand, um demselben beizuwohnen. Dortmund. Die größte Frechheit, welche jemals ein Gauner an den Tag gelegt bat, ereignete sich während der Criminalsitzung am 15. d. Mio. vor dem hiesigen Gericht. Der Puddler Herlinghaus, verschiedener Diebstäyle im Rück⸗ falle überführt, stahl in derselben Sitzung, in welcher er der oben angeführten Verbrechen wegen zu 5 Jahre Zucht baus verurtheilt wurde, unter den Augen des Staatean⸗ walis und der Richter ein Portemonnaie mit Inhalt, welches zum Beweismaterial diente. In der Zelle des Herlinghaus wurde dasselbe, bereits in bdessen Kleidern eingenäht, wieder gefunden. Handel und Verkehr. Frledberg, 18. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 70—75 Pf., Eier per Stück 7 Pf. Gleßen, 18 Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 60— 80 Pf., Eiter per Stück 7 Pf., Käse per Stück 5-10 Pf., Tauben das Paa. M. 1., Hühner per Stück M. 1.40, Habnen per Stück M. 1.50, Enten per Stück M. 2.20, Gänse ver Pfd. 66— 80 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5—6., Zwiebeln per Cir. M. 8., Ochsen⸗ fleisch 70 72 Pf per Pfo., Kuh- und Rind fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 58—60 Pf., Kalb fleisch 56-60 Pf., Ham⸗ melfleisch 60- 65 Pf Mainz 17. Jan Waizen flau, eff. hies. M. 18.—18 50, 2 — Leipzig. Hier wurden kürzlich, wie die„Zeitschrift freinder M. 18.— 18.50. Roggen ruhig, eff. hirs. M. 15, gegen Versälschung der Lebensmittel“ meldet, 6 Faäͤsser fremder M. 12.60—15., ver März M. 12.20 bez. u. B., roihe und weiße Weine, welche aus einer Fabrik in Augs⸗ 12. G. Gerste eff. hies. M. 16— 16.40, auf Lieferung burg stammien, in die städtischen Schleußen enileert(muß fränk. M. 17.— 17.40. Hafer unverändert M. 1 25 eine saubere Brühe gewesen sein!) während 7 Oxboft und per März M 12.55 B. 12 40 G. Oelsaaten effeetiv — 5 Halbstücksässer durch Zusatz von concenittrtem Essigsprit M. 28.50— 29.50, per Januar M. 28.60 ungenießbar gemacht wurden. ver 50 Kilo netto effectiv ohne Faß M. 30. New⸗Pork, 18. Jan. Gestern Abend brach in einer M. 30.15 B. 30. G Feinwaatren Handlung in Noribfircet Feuer aus. Der Marburg, 18. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete Schaden, welchen dasselbe anrichtete, wird auf 2 Millionen per Pfd. 70— 80 Pf., Eier per Stück 6—8 Pf., Käse Dollars geschätzt. per Stück 7—10 Pf., junge Tauben das Paar 80—90 Pf., Rübsl stille, per Mai Hahnen das Stück M. 1.20— 1.50. Hühner das Stück M. 0.80—2. Weißkraut per Kopf 5—8 Pf. Meerrettig 1 a 1 Volksbildungsverein. Es ist bier noch eines Vortrags zu erwähnen, den Hert Seminarlebret Kirchner an den zwel letzten Vortrags- abenden vor Weihnachten im biestgen Vol 1 Pack 10 Pf. Bekanntmachung. 1 5 9 Metzgergeräthe, was vermutben läßt, daß erst nur Einer a0 N„ sunbtach und der Andere bann auch in's Wasser ft 1 ale] dbalten bale. Dergelb spaach üben Ebtoe e de eme Vom 1. Februar 1879 ab ttitt in dem Orte Bingen⸗ it jenem deisteben wollte. Der Tod der deiden geachteten und Dorothea Welch lebhaftes Interesse seinem Tbema beim, welcher gegenwärtig zum Landbestelldezirk des den und braven Männer wird hier allgemein bedauert. ngen 1 worden, davon zeugte der sett zahlreiche Vostamts in Gchzell gehört, eine Postagentur(vorerst 1, un ö Klein⸗Karben. Im biesigen Schulhause brach vor Besuch 9 7 Vorlesung. 5 a. sohne Telegraphendetriet) in Wirksamkeit. Die erbält 4 1 linigen Tagen Feuer aus. Zum Glück wurde dasselbe Der Vortrag wies zunächst auf die Bedeutung bin, die Vortotaxe von Meichelsheim Ein Landt 8 egbt 1 gechtzeinng entdeckt und konnte so dem Umsichgreisen dee⸗ we che der genannten Dichtung unter den Schätzen unserer wird der neuen Postagentur nicht zugetbellt. . selden enigegengtarbettet werden. po tüchen Literatur zukommt, indem er die Urteile eines Zur Beförderung der Postsa nach und von tuig det Vilbel, 17. Jan. Seit gestern Abend wird ein etwa] Schiller, eines Wieland, eines W. v. OQumpoldt u. A. Bingenheim wird die zwischen erg Echzell . 5 20 Jahre alles Madchen von bier vermißt. Aeußerungen darüber ansübrie. Veranlaßt wurde das Werk, ein teyllt⸗ täglich zweimal kursirende Persone benutzt; eine * 0 besselben leßen vermutben, daß es sich ein Leid autbun] te Epos, al 2 n Heldenged cht, das sich in einsach Aenderung im Gange derselben tritt aus diesem Erlaß H ANttaa⸗ wollte. Man fand seine Leiche denn auch in der N dda. pit larchalischen Verbälinissen bewegt, durch die Idylle nicht ein. Abgang Gießen. Auch in einem bier stich geschlach teten] don Voß:„xuise“, die in der tetatischen Welt damals Darmstadt den 12. den die Schweine wurten Trichinen enidcckt. vielen Beifall gefunden, bauptsächtlich aber durch das Det; Der rector Mainz, 17. Jan. Heute gelang es der Polizei, einem einbrechen der f ösischen Revolution, welche unter dem 5 großartigen Eisenbahn⸗Diednadl auf die Spur zu komm uf aleißnerischen Vorgeben, Freibeit, Glachbeit und— 44 die und eine Reihe von Verhaftungen dieserbalb vorzunehmen lichk da bringen, die heiligsten Güter der Meuschbeit Aus zug düischten Dar ma dt. Ucbet die Antorbetungen, welche an mu Bernichung bedrohte. Duich das enischlic Treiben aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. die Bewerber um die mit dem 1. October d. J. zu de detselben aufs tiesste erschreckt, zog sich der Dichter auf sich n 8 etzenden Gerichts vellzieherstellen gemacht werden ollen ost zurück, um aus der Tiese seines Gemülbes beraus f. 3 ant*, l 1 0 dit cht der„D. Z.“ folgende amniche Mitibeilung zu: 1 Die] seiner Nation ein Gemälde zu entwersen, in welchem sie 15. Dez. 1878 Je Heir Stein burt gu vigkeit zum Gerichtsvollzieberdienste soll obne wen def iht eigenstes Wesen wieder erkennen und bochbalten sollle: 3 derg und Ka Lenden Prüfung den in der Provinz Rbeinbessen angestellten G„[deussche Rechtschassendeit und Biederkeit, deussche Treue* „ d kichtsvollzichern und denjenigen Aspiranten, w lche die dort] un Manubast Lei die Reinbeit und den idealen een 5 borgeschruvene Prüfung bestanden baben, zufteben. 2 Die eines deulschen Familienlebens, deuischen Hochsinn und Ja in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen ve n.] deuische Frömmigkeit. Die einzelnen Züge Fabel, taucht benen geprüsten Aktuariateaspanten sollen die Fäbigkein] welche diesem Hemälde zu Grunde liegt, bat der Dichter zum Gerichte vollzieberdienste exlangen können: a entweder det Beschreibung eines Salzburger Emigrantenzuges ent⸗ 12 adurch, daß sie sich mindestens zwei onase be em] non 1, die ihm zufäll a Dände gefallen war. gerichtsvollzieber in der Provinz Röoeinhessen mit günstigem Indirekten Autbeit an der Schöpfung dieses Meistet⸗ 12 Erfolge beschästigen, b. oder dadurch, daß sie eine Nach-] werkes ba; namentlich Schiller. Fällt dech die Enistevung 20 zue tüfung besichen, für weiche jenaue Kenntniß der die] desselbden in die Zeit des 1 sien geistigen Verkebrs ** Jerich te vellzicher und ibre Toätigteit betreffenden zwisch den beiden Dichterfürsten d hal doch Göihe 22 2 fuimmungen der Reichsjuntzgesetze, den Gebührenordn ig] durch den Umgang mit ge Anregung zu 1 eint Für Gerichtevollzieber und der ber ergangenen oder neuem freudigem Schaffen 5 Das Gedicht zer. 26. vorgtlegt noch ergebenden Auesübrungegesetze und Vero onungen, alli in neun Gesänge; jeder trägt, in sinniger Beziebung] 1. na- nebesondere der zu etlossenden Gerichts vollziebererdnung, zu seinem Inhalt, den Namen einer der neun Mußsen zur 8. e we die nötbige Fertigkert in der Aufnahme aller vor Ucberschrist. g g 5 kommenden Ga chtsvellzieberurkunden verlangt werden wird.“ Nachdem so der Vortrag über die Stellung unse e 8. D tjenigen Persenen, w lche die für die Provinzen] S ückes in der Literatur, üder sei Veranlassung und! ichn Starkenburg und Oberbessen vorgeschaebene Aktuar Cuiebun sich verbreitet valle, aging er an der Hand der 8 zot⸗ prüfung nicht befanden vaben, sollen die Fähigkeit zum ichtung selbst. deren bedeutungsvollste Stellen der Redner 4 Gerichte vellzieberdiensie durch das Besteben einer Prüfung zum Vortrag brachte, zur genau ten Betrachtung der an 15. ch II. Meblb. 62 Jabre alt. 14ng bt rlangen können, für welch langt werden soll: 1) deute] zelnen Gesänge über, die Cbatak euistit der Hauptpersonen 15. ö 5. Sohn des L. H. Strauß, blen. liche gute Haudschrist, richiges Schrääben, Fähigkel r derselben dabei in den Vordergrund siell end: des Wirthes a 3 t. f gut, elbsiändigen klaren Dar stellung eines Vor gauge; 2) an zan goldenen Bären, der, trotz mancher Eig ubeilen ein 19 5 1 lde Uhrmacher, 23 ö 1 bet Jachkenninissen: a. Kenntuiß der Lehre von den Personen] Bülgen von ichtem Schrot und Korn, seinen Wohlstand 20 g aß aus Vilbel, deine und von den Sachen, des Haupisächlichen aus der Lehre zum Besten der Seinigen zu nutzen verstebt, dabei aber Alt 5 Di f von den Obligationen, insbesondere Keunkniß der Haupl- ein warmes Interesse für das eme nwobl und ein mit- 24. 4 5 Friedrich Ferdinand Schmidt, Dienst⸗ 4 daß dit arten der Verbindlichkeiten, b. Kenniniß der für den Ges! leidiges Herz für der Armen Noih sich bwabrt;— der knecht aus Nieder-Florstadt, 46 Jahre alt. n richtsvollzieher wissenewerihen Bestimmungen des Handels— lresstichen Hausstau und Mutter, die mit liebender Sorg 25 Ein todigeborenes Soͤbnchen des Kauf⸗ nen kechis, Keuntniß der Lebre von dem Wechsel, insbesondere] falt des Pauses Glück bewacht, mu dlatem Blick in der 1 5 manns Emil Huber 7 Juul. von tem Wechselproteste, e. Kenniniß der haupfsächlichsten Secle des Sobnes liest, mit ruvig verständigem Wort des 25 5 5 Maria Foibarinn Elisabetba den tint Beftimmungen über die Gerichssderfassung, genaue Keunt— Gatten auffahrende Heftigkeit mildert und so den Aus- geb. Wendel, Ehefrau des Kar Aachen niß aller speciell die Gerichts vollzieher betressenden Vor- bruch des drohenden Couflicts zwischen Vater und Sehn Emil Huber, 23 Jahre „* lat schriften, d. genaue Kenniniß aller Bestimmungen über zu verhüten und glückuche Lösung für denselben anzu- 29. 5 5 Heinrich Stumpf, Rentner aut. die Zuftellung und die Zwangevollsireckung, sowie genaue bahnen weiß;— des Sohnes„Hermann“, der, als Knabe 28 f g Karl Schmidt 1., Schneider deen „ Oegts“ U enniniß der Vorschristen über die Gebühren der Gerichts- und angebender Jüngling sich um so langsamer ent- g, Jan. 1879. Jobann Adam Wagner 70 Ja N det Be“ vollzieber, e. Fertigkeit in ber Aufnabme aller vorkommen: wickelnd, je tiefer sein geistiges Wesen angelegt ist, unter 9. Wottl. Klotz aus Monakam, 24 Jahre alt. . 21 un den Gerichte vollzieherurkunden. 4. Die unter 2 und dent Frühlingswehen der Liebe plötzlich zum Manne ber⸗ e, erwähnten Prüfungen sollen im Laufe des Sommele 1879, anteist, ebenso reich an Gemüth, als klar und besonnen Geld⸗Cours. detlich 56% nicht vor dem Monate Juli stalifinten. 5. Eine brauch⸗Iim Uribeil und slalk im Wollen;— der herrlichen Jung Frankfurt am 18. Januar 1879. e 7 bare Zusammeunstellung det bie Gerichts voll zieber und ihre frau„Dorothea“, die„Hermann? aus dem Zuge der— 2— 5 tes“ Thätigkeit betreffenden Vorschriften der Reiche justizgesetze Flüchtigen sich zum Werbe erkleset und in deren Selen- 20» Frankenstücke M. 16 15 20 en, enibält dae Schrisichen:„Der künftige Deuische Gerichts adel und körperlicher Schöne der Dichter das Ideal eines Englische Sovereigns„. 12 Vollzieher, sein Wirkungskreis und seine dienstliche Stellung deutischen Mädchens gezeichnet bal. a Russische Impertales* 16 65 70 don H. Kleinschmidt.“(Leptleres Werk kann durch die Gewiß, es ist verdlenstlich, in einem Volksbildungs⸗ Ducaten N 9 53—58 Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg Verein ein Dichtetwerk wie„Hermann und Dorotbea“ Ducaten al mareo 9 57—62 bezogen werden.) einer Betrachtung unterzogen und damit wieder einmal Dollars in Gold. 417—20 nachdrücklich auf die Quellen bingewiesen zu haben, woraus— Allerlei. in Wahrheit Bildung für Geist und Herz geschöpft werden Briefkasten. Nlebertad, Am vergangenen Sonntag war es bereits] kann, im Gegensatz zu so viel Oberflächlichem und Schäd⸗ M. in Stuttgart. War bereits in anderer Form von Jet zweite Sonniag in diesem Jahr, daß hier kein Gottes- lichem, was die Tagesliteralnt an das lese— und bildungs- uns gewählt, als Ihr Manusßcript ankam, aber wegen dient abg baten werben kenne, weil außer dem Prediger bedürftige Publikam ber indräng, Mangel an Plat zurücknessellt worden. Die Redaetton t 3 e ef 4 20%„ Aac ande* 7„Jae in Franklurca. M., besorgen zu Ori- 0 188.. n aasenstein Vogler 2 Coche, iges anne RHOnceheeIn-KAuslane aal 7 95 1— ane alle Mehrkosten“* a. 0 4 1 f 9— 19 226 J II 1 I 1 welcher sich einer ausgedehnten Auflage erfreut,, 1 70 14 ö 1 Bekanntmachung. m E erauer 0 Cn, finden Inserate jeder Art, namentlich— 13 209 Samstag den 1. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll* 1 . auf dem Gemeindehaus zu Oppershofen ein dem val aber K einigten Armenfonds zu Friedberg gehörendes Gut öffent⸗ 0 8 er en erun en 1 8 lich meistbietend verpachtet werden. 1 f 5 Das Gut, bestehend aus 51473[Meter Aecker und 5 5 a 1 8 ö N 1. Wiesen in Oppershofer und 3571[OKlafter in Rocken große Verbreitung, worauf wir die Herren Oberförster und Bürgermeister noch ganz besonders ö R 88 75 30 a machen. Billigste Insertionsberechnung wird zugesichert. 1 oll erst parzellenweise und dann im Ganzen au 2 Jahre, 1 242 von Peeriag 1880 bis Martini 1891, ausgeboten werden. Butz bach. Die Expedition. 0 Gleichzeichtig soll auch die auf diesem Gute und auf a N i 8 einem Gute in Wölfersheim ruhende Holzberechtigung im 219 Mittwoch den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen dahier 24 Haufen Grubenholz öffentlich meistbietend 5 Nachmittags um 1 Uhr soll dasselbe Gut in I J 2 — 1 derselben Weise in öffentlicher Versteigerung Gruben bl Ver ei erun 7 — 4 zum Verkaufe ausgeboten werden. 2 5 f — Dit e 5 2 N ö f Rockenberger Markwald, zusammen 5 Viertel Mark, unter versteigert werden. 0 äußerst günstigen Bedingungen versteigert werden. Ossenheimer Bergwerk den 18. Januar 1879. Gräfl. Bergverwaltung. 0 Am 6 5 Zur Einsichtnahme der Güter selbst, sowie der näheren CCC 7 5 f— Bauferdel welt wen fe an Be ds che Stele Friedberg⸗Hanauer Eisenbahn. Local⸗Gewerbverein 0 wenden. 79 ö 222 Die Anlieferung von festen wetterbeständigen Basalt⸗ 2 f n e ee steinschrotten oder festen Sandpsteinschrotten zur Veltung Generalversammlung Mittwoch den 22. d. M., Abends getr 0 Großherzogliches Ortsgericht Oppershofen. fes f 8 Uhr, im Vereinslokale. N Schmidt. für den Oberbau der Strecke Windecken-Hanau und zwar: ee: Ueber die Ziele der Gewerbe und Volks⸗ Da 5——ĩůĩ— J) von 2000 ebm Basaltsteinschrotten auf den Lager⸗ 2 8 bes ee 5 1 Oeffentliche Aufforderung. aten:::: Straße 212: idurgapei: der Barker. 8 i 8 J bei Ostheim; Die von Herrn Eisenbahnbaumeister Francke be- hessf f 221 Eigenthums⸗ oder sonstige Ansprüche an nachfol-“ 2) 2400 ebm Basaltsteinschrotten oder festen Sand⸗ wohnten Räume sind zusammen oder getrennt vom gende, den unten genannten Besitzern zugeschriebenen steinschrotten 1. April ab anderweit zu vermiethen. 2 i Grnndstücke, worüber Eigenthums⸗ Urkunden nicht beigt⸗ a. nach Bahnhof Bruchköbel, 218 Dr. Steinhäußer. get 0 bracht werden können, sind b. nach Centralbahnbof Hanau,— N ö binnen 6 Wochen 8 g c. franeo Waggon Station Wächtersbach⸗Geln/ 1 1 g dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Besitzer im hausen oder Meerholz 1 k E 1 k* Grundbuche als vermuthete Eigenthümer eingeschrieben soll im Wege der öffentlichen Submission in einzelnen 1 1 ee f Loosen vergeben werden. f 228 bei Wilhelm Fertsch. ondolf von Nieder⸗Mörlen und die Erber der le Bedingungen und Submisstons formulare liegen 232 5 3 2 Katharina Schöner von Ober⸗Mörlen, sowie die Erben W Abthellungsbürean in Fee 1 8 Seins 232 Auf der Chaussee zwischen Assenheim und Dorn⸗ 1 der Gotthard Walters Chefrau von Bauernheim auf- büleau in Hanau zur Einsicht aus r daselbst Assenheim wurde ein Bündel Hausirwaaren gefunden. gefordert, binnen gleicher Frist Erklärung abzugeben, ob gegen Erstaktung von 50 Pf. bezogen 8 Der Eigenthümer kann denselben gegen Erstatlung der sie die von Georg Wex und Valentin Lungs Erben Offerten sind versiegelt und portofrei mit der Auf⸗ Inseratgebühren bei Friedrich Heimburg in Bönstadt 5 a und dem Christian Faber VI. geltend gemachte und schrift: in Empfang nehmen.. 0 descheinigte Ersizung der dem Namen Thaddäus„Offerte auf Lieferung von Bettungsmatertal“ 1 i Schwelher bzw. Katharina Schöner und Goltkard bis e del 29. v. Mis. Morgens 11 br, en Zucker 7 Raffinade, J. 8 Walter zugeschriebenen, unten näher bezeichneten Par. den Unterzetchneten einzureichen und findet zu dieser Zeit zellen anerkennen, widrigenfalls re Anerkennung als die Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa er⸗ per Pfund 44 Pf., empfiehlt n geschehen angenommen wird. schienenen Submittenten statt. 229 J. A. Windecker, Hoflieferant. 9 M5 Januar 1879 Seer i 3. A. Gemarkung Ober⸗Mörlen. Friedberg den 17. 2 Winterhandschuhe ö 1) Bernhard Hamann in Ober-Mörlen: I. 5073. g 3 . d 0 VIII. 519. Fra N und Stanchen äußerst billig bei K. Friedrich. 2 1 — 2) Valentin Lung s Erben von Ober Mörlen: I. 2069. gf Nor 5„ Ii2 Wü st'sche Spielkarten gegen Nachnahme . 5 8(der Katharina Schöner daselbst zuge— Hofguts⸗ Verpachtung. oder Baar⸗Einsendung zu Fabrikpreisen im General⸗Depöt 1 eden). 1* 8 3) Johannes Scheibel VII. Wittwe von Ober. In Folge Uebernahme einer größeren Gutsverwaltung von Georg Bräntigam, Fraukfurt a. M.(7078. 3 Mörlen: XX VI. 1074. Seitens des bisherigen Pächters wird unser herrschaft⸗ Mehrere Betten, Thaddãus Schwei Erben von Nieder-Mörlen: licher Marienhof in der Gemarkung Hofweier, bis Licht— 1 f 1 2 378. 1 eee meß l. J. pachtfrei, auf weitere 12 Jahre neu ver- noch fast neu, mit zugehörigen Bettstellen, einige Tische, 6 pachtet. Commoden, Koffer, sowie eine Parthie neues Weißzeug 14.9 a B. Gemarkung Schwalheim. 1 Dieses arrondirte Hofgut ist eben so schön eingerichtet ist verändrrungshalber aus freier Hand zu. — 8 5 ö ö 5. 3. ee e e als angelegt, nur /4 Stunden von den a Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 8 s. Off 5 ˖ R 1 a 85 N ve e e E N i 1; 0 nigen, 8 F lichen Wohn und Oeconomiegebäuden verseben, mit eirca nen eee 2 2 T eee e gut bestellt, so daß 705 1 5 Ziegelhütte, ohne chwierigketten aufziehen und in regelmäßigen 60 Fuß breit und 60 Fuß lang, auf den Abbruch zu Bekanntmachung. f. Guts betrieb eintreten kann. Dasselbe besteht in eirca verkaufen. Kaufliebhaber können sich bei mir 5 Södel 220 Georg Philipp Ludwig von Bad⸗Nauheim betreibt 2 Morgen Gartenland, 72 melden. Martin Schmidt. daselbst seit dem 1. Juli v. J. ein Specerei- und Eisen⸗ 44 5 Wiesen, wovon 5 bester Bonität, dann(—.— 5 waaren⸗Geschäft unter der Firma: Georg Philipp Ludwig. 173 5 Ackerland, Weg⸗, Gräben⸗ u. Hofratthe⸗ Leinkuchen f ö N Bad⸗Nauheim den 15. Januar 1879. fläche, wovon 66 Morgen mit Klee Waizen, 7 . 0 Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Na r 5 1 Repskuchen, 18.9 ö a 5 ü d n Schuchard, Schnittspahn, und ist vermöge seiner günstigen Lage und Einrichtunge wöchentlich frisch von der Mahle, bel Landrichter. Landgerichts-⸗Assessor. zum Betriebe der Viehzucht. Milchwirthschaft und Brennerei. 1 besonders geeignet. 195 Wilhelm Fertsch. Pachtliebhaber belieben sich mit ihren Angeboten unte: 27 5 0 Aufforderung. Vorlage ihrer Vermögens⸗ Qualifications- und Leumunds⸗ Eine Haushälterin NM. 224 Es wird biermit bekannt gemacht, daß der Nachlaß zeugnisse alsbald an das unterfertigte Amt zu wenden, 1 des Georg Cris pens III. von Lindheim bedeutend welches alle gewünscht wert enden Aufschlüsse sofort ertheilt. und ein Dienstmädchen werden auf das Land auf g überschuldet ist und deßhalb die bekannten Gläubiger mit Offenburg den 15. Januar 1879 Peterssag gesucht. Näheres bei der Expedition des Rücksicht auf den geringen Mobiliarnachlaß durch Beschluß Freiherrlich zu Franckenstein'sches Rentamt. Anzeigers. 4 1 a 1 8 20 Oktober v. 5 2 F H. Rabenstetn, Rentbeamter. Nair 2 inwendungen gegen diesen Beschluß sind binnen// N si S f 2 5 5 3 7 dahier rechtlich zu begründen, indem andernfalls e 8 effentliche Aufforderung. 11 1 A ei e, 0 6 beslätigt und deßfallsige weitere Anordnung getroffen wird. 5 0 N N Altenstadt den 15. Januar 1879. 223 Der Kaufbrief der Karl Müllers Eheleute von 230 J. A. Windecker, Hoflieferant. 1 12224 ˙ Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Bönstadt über die ihnen beschränkt zugeschriebene Hof- Ne 5 ö 1 2 i. ralihe daselbst, Flur J. Nr. 69a, ist verloren gegangen. Wild ⸗Geflügel, 227 Landrichter. Landgerichts Assessor. Da der Kaufscheling bezahlt sein soll und die Löschung l 1 5 8 3j der Beschränkung ae worden ist, so werden ale delicate eingemachte russische Früchte, offerirt billigst 5 Vergebung von Drainage⸗Arbeiten Seen ae ae, e eee wen, e e, 1. r 25 schilling machen, aufgefordert, ge und Anfuhr der Röhren. dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Löschung der Trauben 5 Brustsyrup he Samstag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 U 1 Beschränkung verfügt wird. mit Fenchelhonig, 8 2. Wiribsch ft 17 hr, sollen Altenstadt ven 11. Januar 1879. bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und N der L chaft zu Weckesheim die Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Brustschmerzen,. In Flaschen à 50 Pf., 1 und 1½ M. * bei Ausführung der Felddrainage in den Fluren V, VI Ma y. 15 Frau Hoflieferant Windeck und VII, Gemarkung Weckesheim, vorkommenden Arbeiten 3 5. ecker. d Röhrenfuhren, schlag. JC 1 P Erdarbeiten in Gemarkung Danksagung — einschließlich des Röhrenlegens und Zu— Nieder-Wöllstadt. Für die herzliche Theilnahme während der Krankheit —. füllens der Gräben 2 1260 M., 15 2) Anfuhr der Röhren von Gräflich Solms⸗ 225 n den 24. e Nachmittags 1 Uhr, sollen und bei der Beerdigung unser lieben, unvergeßlichen 0 Rödelheim'scher Ziegelei zu Ossenheim— 221 M., in der Gemeinde Nieder⸗Wöllstadt Erdarbeiten im f f N 4 en an die Wenigstnehmenden in Accord e werden und Gesammtbetrag von eirea 2500 Mark, sowie auch die sagen inni 198 e ee V. sind Lusttragende hierzu eingeladen. Anfertigung von Sicker-Canalen nebst der Anfuhr von Friend 15 20. Jan 1879 in Friedberg am 20. Januar 1879. elrca 50 Kubikmeter Steinen vergeben werden. 233 9 901 tieftr. pen Hinterbrteh 7755. * 7 7 Gänsweide in der Nähe des Bahnhofes. 1— ira und Manschetten 2c. Nieder⸗Wöllstadt den 11. Januar 1879. Verantw. Red.: Carl Bindernagel 129 Her ren ragen bei K. Friedrich. Wenck, Bezirksbauaufseher. Druck und Verlag von Carl Mate* 1