— 5 2 eee eee eee 5 8 1 U 879. 10* * 1 8 8 765 Donnerstag den 20. November. N 137. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche Donnerstags und und zwar Dienstags, Samstags. Die einspaltige Petitzelle wird bei Annoncen mit 11 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit L Betreffend: Gesetz vom 10. September 1878, den S —— — unter 6 Jahren betr. Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. etztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil⸗ chutz der in fremde Verpflegung gegebenen finder Friedberg am 15. November 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Auftrag Grob herzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz beauftragen Erhebungen über die in fremde Pflege gegebenen Kinder nach Maßg der beiden Schemata an uns einzusenden. innerhalb obiger Frist anzuzeigen. wir Sie bis spätestens zum 30. dieses Monats abe der beiden Formulare vorzunehmen und das Resultat derselben unter Beobachtung Sollten sich keine in fremde Pflege gegebenen Kinder in Ihren Gemeinden befinden, so ist dies uns ebenfalls Dr. Braden. 8 E Uebersicht Schema I. über die in der Gemeinde des Kreises..in Pflege gegebenen Kinder unter sechs Jahren. geg Nach 1 8— Monat(Art. 1 und Art. 5 Abs. 2 des Gesetzes vom 10. September 1878.) ovember U 3 in Darunter sind: Pflege. egebenen 7 8 FFF 2 Mit D Wader geboren in den Jahren n Ortsfremde Kinder Genehmigung 8. Gemeinden 2 i neee 5 aus 2 der betr Poli⸗ Ortspoltzel⸗ im Bemerkungen. 7 u ö anderen 3 2 behörde Durch⸗ Ebe- un? Zu⸗ Ehe⸗ Un-] Hessen. Ländern— angemeldet; the sam- 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 ehe 6 e. Cr a7 5 sschnitt. lich. lich. men. lich. lich. abe⸗unehe⸗] Abe⸗ Unahe⸗ 4 fn Che- Unehe⸗ 1 lich. lich. lich. lich. lich. lich. lich. lich. Mk. 1. J 2. 42 1 1 8 27 g 805. 5 1 3 3. ö 0— TT 3 i e ee ee e le E 3 5. T7777. ͤ 8. 6. 5 2 1 e eee eee—— 2* 1 . Uebersicht Schema II. über die in der Gemeinde.... des Kreises ũ. in Pflege gegebenen Kinder unter sechs Jahren. (Art. 1 und Art. 5 Abs. 2 des Gesetzes vom 10. September 1878.) ECC F* 8. N ie geit⸗ J Bezeich derjenigen Orts- i orts den i Namen und Stand ver bah Cees g e, Wet nenden Peg 2 Geburtstag] Eltern bezw des Eltern⸗ Namen des begebung genehmigt bar mit des f N 8 n des Datums de Datum der Anmeld⸗“ = 18 1 Kind Angabe des Datums der 4 2 Namen des Kindes des theils, welcher das Kin der eluhitis betreffenden Verfügung ung bei der jähr⸗ Bemerkungen. 2 4 in Pflege gegeben hat, nes](art. 1 des rubr. Gesetzes)] Ortspolizeibehörde.] lichen — Kindes. mit Angabe des Wohn⸗ Pflegeeltern. 1 a en e diene(Art. 5 Abs. 2 des Pfleg⸗ in diese nehmigung nio elgebracht* 1 4 ortes derselben. Pflege. 8 n ist. N rubr. Gesetzes.) geldes. Betreffend: Die Sterblichkeit der Kinder, hier die Pflege und Wartung derselben. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie erhalten kurzer Hand durch die Post für jede Gemeindehebamme ein Exemplar des Werkchens von Dr. Pfeiffer in Weimar„Regeln für die Wochenstube und Kinderpflege“, mit dem Auftrage, dasselbe den Gemeindehebammen gegen Empfangsbescheinigung zu behändigen. dem Abgang einer Gemeindehebamme ist das Werkchen jedesmal einzuziehen und der Nachfolgerin ebenfalls gegen Bescheinigung zu übermitteln. Friedberg am 18. November 1879. Bei Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Hosjunker Gustav Freih. Löw von und zu Steinfurth wurde zum Kammer herrn ernannt. 0 Berlin, 16. Nov. Der Großfürst und Gemahlin erhielten gegen 12 Ubr den Besuch des Kaisers, der Prinzen und Prinzessinnen des könig⸗ lichen Hauses und des Prinzen August von Württemberg. Der Kaiser trug russische Uniform. Das großfürstliche Paar stattete hierauf dem Kaiser und den anderen hohen Herrschaften seine Gegen— besuche ab. Der Großfürst trug den Schwarzen Arler- Orden und die Uniform seines preußischen Ulanen- Regiments. Um 5 Uhr findet bei dem Kaiser Diner statt. Im Laufe des heutigen Nachmittags fuhr der Großfürst bei dem russischen, dem franzöfischen, dem österreichischen und dem englischen Botschafter, sowie bei dem General- Feldmarschall Graf Moltke vor. Der Kaiser, das Großfürstenpaar und die Prinzen wohnten der Vorstellung in der Oper bei.— 18. Nov. Der Großfürst und seine Gemahlin wohnten gestern Abend der Balletvorstellung im Opernhause bei und ressten noch die Nacht nach Petersburg ab. — 17. Nov. Die heute begonnene Zollbesprech— ung zwischen deutschen und österreichischen Bevoll⸗ mächtigten beabsichtigt eine vorläufige Orientirung über die Grundlagen des späteren Vertrags. — Die Eisenbahn-Commission des Abgeord- netenhauses übertrug das Generalreferat über alle Eisenbahnvorlagen dem Abg. Miquel, das Referat über den Ankauf der Magdeburg Halberstädter— Bahn Hammacher, der Berlin-Stettiner v. Zedlitz, der Köln-Mindener Grimm, der Hannover-Alten- bekener v. Huene — 18. Nov. Im Abgeordnetenhaus ist der Gesetzentwurf über den Ankauf der Homburger Eisenbahn eingegangen. Nach Erledigung ver— schiedener für unseren Lesekreis unwichtigen Sachen * ö 0 — e— — e F eee 7 — . 9 — F 5 1 —— —— * * ä ů— folgte die erste Berathung des Schanksteuer Ge- grüßt worden.— Es wird versichert, Cairoli und setzentwurses. Der Entwurf wird an eine beson⸗ dere Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. — Die„N. A. Z. schreibt: Die Meldung verschiedener Blätter, daß von Seite Preußens die Uebertragung der Leitung des Reichs Eisen- bahnamts an den preußischen Handelsminister be⸗ absichtigt sei, entbehrt, wie wir aus competenter Quelle erfahren, jeder Begründung. Karlsruhe, 18. Nov. Die Stände Ver- sammlung wurde heute vom Großherzog mit einer Thronrede eröffnet. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 17. Nov. Die Erzberzogin Christine hat mit ihrer Mutter heute Abend mittelst Separathofzug die Reise nach Spanien angetreten. — Der Wehr Ausschuß des Abgeordneten⸗ hauses hat die Regierungs Vorlage unverändert angenommen und den Antrag auf Festsetzung der Normal- Fricdensstärke zu 230,000 Mann, sowie alle sonstigen Amendements abgelehnt. Rechbauer und Schöffel meldeten ein Minoritätls⸗Votum an. Pest, 17. Nov. Unterhaus. Die General- Debatte über die bosnische Verwaltuags- Vorlage wird geschlossen und nach den Schlußworten des Referenten und der oppositionellen Antragsteller, sowie nach der Entgegnung des Ministerprästdenten die Vorlage mit 188 gegen 169 Stimmen als Grundlage der Specialdebatte angenommen. Frankreich. Paris. Blignidres reist am 18. Nov. nach Aegypten ab, Nubar Pascha am 19. Nov, nachdem Letzterer vom Khedide die Er- laubniß erhalten hat, nach Aegypten zurückzukehren. Das Journal„Telegraphe“ schreibt, Frankreich und England seien vollständig einig, in Aegypten die Forderungen der neutralen Mächte zurückzu- weisen, welche Oesterreich vorlegte und die dahin gingen, im Namen der auswärtigen Gläubiger Einfluß auf die Politik auszuüben. ö Belgien. Brüssel, 18. Nov. In der Kammer gab der Miuister des Auswärtigen Frere Orban in Beantwortung einer Interpellation über die Beziehungen Belgiens zur Kurie eine detaillirte Darlegung der Thatsachen, welche die gegenwärtige Situation herbeigeführt haben und verlas mehtere Depeschen des belgischen Vertreters beim Vatikan, wotaus hervorgeht, daß der Papst und der Car- dinal⸗Staatssecretär Ning die Angriffe des Clerus auf die belgische Constitution bedauert und miß⸗ billigt haben. Im weiteren Verlauf der Sitzung der Repräsentantenkammer erklärte Frere Orban, die Regierung sei entschlessen, ihr Programm bis zu Ende durchzuführen. Die Correspondenz mit dem Vatican wurde auf den Tisch des Hauses niedergelegt.— Ein Meeting von 1500 Personen, einberufen durch die Liga der Brabanter Geusen, votirte gestern eine Adresse an die Kammer zum Zwecke der Abberufung des Gesandten Belgiens aus dem Vatican. Holland. Haag. Der Prinz von Oranien hat als Erwiederung auf Angriffe wegen seiner politischen Unsichten eine Broschüre veröffentlicht, worin er die Hoffnung ausspricht, daß die Prin- tipien der Constitution von 1848, als deren Eck⸗ und Grundstein er das Capitel über den Unter- richt ansche, aufrechterhalten bleiben. Diese zu conserviten, auch durch den Fortscheitt, erscheine ihm durchaus für zulässig. Im Uebrigen, erklärt der Prinz, stehe er über allen Parteien, müsse sich das Reicht einer politischen und persönlichen Ueber— zeugung wahren und hoffe er, sich durch seine Handlungen die Achtung seiner Landsleute zu erwerben. Großbritannien. London, 17. Nov. Admiral Hornby hat den Befehl vom 12. d., wonach das britische Geschwader sich bereit halten sollte, in 4 Tagen von Malta ostwärts zu segeln, widerrufen. Italien. Rom, 16. Nov. Der Unter- richts Minister Perez hat seine Demisston einge reicht und verweigert deren Zurücknahme trotz der Vorstellungen seiner Collegen. Die Annahme der Demission seitens des Königs wird noch bezweifelt. — 17. Nov. Der König und Prinz Amadeus sind heute hier eingetroffen und mit Zurufen be⸗ Türkei sich Rußland genähert hätte.— In einer der Reformen in ganz Klein-Asten. welches die Befugnisse der englischen und franzö; Depretis hätten sich über alle Punkte des ministe⸗ riellen Programms verständigt. Pegli, 16. Nov. Der König und Prinz Amadeus haben heute dem deulschen Kronprinzen einen mehrstündigen Besuch abgestattet. Die Be- völkerung brachte dem König und dem Kronprinzen enthusiastische Huldigungen dar. Der König ist am Abend nach Genua zurückgekehrt und begibt sich morgen nach Rom. Türkei. Constantinopel, 17. Nov. Der Sultan genehmigte das ihm von der Pforte vor gelegte Reformproject für die europäischen Pro- vinzen der Türkei. Zur Ueberwachung der Aus führung sollen Provinzialcommissionen eingesetzt werden. Der Sultan stimmte ferner dem Reform- project für die astatischen Provinzen bei und an⸗ erkannte namentlich das Princip der Ministerver⸗ antwortlichkeit.— Der türkische Botschafter in London, Mussurus Pascha, telegraphirte der Pforte, daß er Lord Salisburh auch von der Unbegründet⸗ heit des Gerüchts überzeugt habe, wonach die jüngst erlassenen Note des Ministers des Aus- wärtigen Sawas Pascha an den Agenten Bul⸗ gariens wird wiederum Beschwerde erhoben über die üble Behandlung der Mohamedaner in Bul⸗ garien. — Der Sultan ernannte General Baker zu seinem Vertreter bei Ueberwachung der Einführung Baler reist binnen einer Woche auf seinen Posten ab. — 18. Nov. In der gesttigen Conferenz beabsichtigten die griechischen Delegirten ein neues Memorandum vorzulegen, worin der Nachweis geführt wird, daß nur die Linie der nördlichen Grenzhöhen von Calamus in Peneus für Griechen land annehmbar sei— Serbien. Nisch, 17. Nov. Die Thron- rede hebt die Fortschritte Serbiens, die Anerkenn⸗ ung seiner Unabhäagigkeit durch die Mächte und die guten Beziehungen Serbiens zu den benach- barten Ländern hervor. Mit Italien, England, Rußland, der Schweiz und Belgien seien Handels verträge abgeschlossen worden, die Gründung einer Nationalbank sei angeordnet, und mit der Prüfung der Bahnvotlagen sei die Regierung eiftigst be⸗ schäfligt. Die Skupschtina nahm die Thronrede mit großem Beifall auf. Rumänien Bukarest. Die Regierung hat nach Einvernehmen mit dem Metropoliten ⸗ Peimas und der Landessynode den bisherigen Bischof von Nikopoli Paoli als katholischen Bischof von Bukarest anerkannt, Aegypten. Kairo. Der Khedive hat ein Decret unterzeichnet betreffend die Aufhebung des Sequesters von Domänen, und ein ferneres Deccet, sischen Generalcontroleure genau bestimmt. Durch letzteres werden die ursprünglichen Vorschläge Eng lands und Frankreichs in einigen Punkten abge- ändert; Baring und Blignièdtes wird darin die Ermächtigung ertheilt, umfassendere Unternehmungen bezüglich der Finanzverwaltung vorzunehmen und denselben berathende Stimme im Ministerrathe zugestanden. Amerika. Washington. des landwirthschaftlichen Departements für Monat October constatirt eine beträchtliche Besserung im Stande der Baumwoll Pflanzungen gegenüber dem September, ferner einen Mehrertrag von 26 Mill. 1878 geschätzt. Scheffel mehr als im Vorjahr. mit Recht bezeichnet zu werden. Mit einer wohlgeschulten, umfangreichen und sympathischen imme(Mezzo Sopran) begabt, zeigte Frl. Hartmann durch einen aue dr ucks vollen Vortrag künsilerische Vertiefung, warme, wahre Empfindung. Sie fesselie das Ohr des Hörers und ließ ihn inne werden, daß edler kunstvoller Gesang des Menschen Herz Orbebt. Reicher Beifall lohnte der Sängerin, welche noch öfters in unserer Stadt zu hören wir ebenso sehr hoffen, als wünschen. Das Reißiger'sche Trio von den Herren Link, Dörr und Breym sehr brav gespielt, bildete eine dankenswerthe Bereicherung des Progamms, bessen übrige Nummern, Chorgesänge, ꝛc. von dem„Lieberkranze“ in beifälligster Weise wieder gegeben wurden. Allerlei. Geisenheim. Vor einigen Tagen wurde bier das Ehepaar Johann Ober und Magdalena, geb. Mebreuer, zur Erde beslatiet. Ist es nun schon selten, daß Mann und Frau am nämlichen Tage begraben werden, so ist doch der hiesige Fall noch darum besonders merkwürdig, weil, wie das„M. J.“ mitiheilt, die beiden Ebeleute auch am nämlichen Tage, 7. Oct. 1809, geboren waren, an einem und demselben Tage, ohne die Opfer einer an⸗ steckenden Krankheit zu sein, erkrankten und endlich nur wenige Stunden nacheinander dahinstarben. München, 14. Nov. Bei einem Inadausfluge hatten mehrere Jä zer gestern Vo-mitlag gegen 10 Uhr Gesegen⸗ heit, eine eigenthümliche Naturerscheinung zu beobachten. Ein schon einige Zeit andauernder hefliger, an Sturm grenzender Wind mit starkem Schneegestöber trieb jene in eine Ziegelei; plötzlich börte jede Luftbewegung auf, der Schnee fiel in großen Flocken gerade herab und eine blasse, unheimliche Helle ließ den Schnee gelblich erscheinen; dann durchzuckte ein jäher Bli tzrahl mit darauf folgendem hellem Donnerschlage die Luft, worauf der alte Tanz der Schneeflocken mit obligatem Windgebrause in verstänkter Auflage wieder begann. Der Rheumatiket. Das„Deutsche Montagsblatt“ bringt folgen- den launigen„Schmollsermon von einem Rheu; matiker“: Aller Orten wird jetzt in populät⸗wissen⸗ schaftlichen Vorträgen und Aufsätzen die moderne Gesundheitslebre gepredigt und wir müßten danach zu urtheilen bald das gesündeste Volk der Erde sein. Ja, man kommt als Fernsteheader leicht in die Versuchung die Nationen zu bedauern, denen es an Gesundheits⸗Aposteln gebricht, wie wir deren besitzen. Wer aber als Leidender, d. h als Ge⸗ sunder und nur leidender Theil den Lehren der- selben näher tritt, oder richtiger getreten wird, hat Gelegenheit die Verwüstungen zu beobachten, die von den Lehren der Gesundheitspflege häufig angerichtet werden und er wird nicht bezweifeln, daß bei genauer Feststellung der statistischen Zablen, das Gewissen mancher unserer Gesundheitslehcer bedeutend belastet würde. Es liegt mir fern, be baupten zu wollen, daß die Herren male fide handeln, Gott bewahre, die Herren sind von der Wirksamkeit ihrer Luftkuren ꝛc. vollkommen über- zeugt, ja ich gebe noch weiter, ich bin sogar von der Wohlthätigkeit der frischen und reinen Luft auf den menschlichen Organismus durchdrungen; aber die Herren Apostel vergessen nur, daß ihre Experimental-Objecte einer entsprechenden körper- lichen Vorbildung bedürfen. Nun will's das Un- glück, daß die Generation, der ich das Glüch habe anzugehören, ihre Gesundheitslehren vielfach vom Professor Bock in Leipzig erhalten hat. Bock schwärmte für warme Luft und warmes Wasset und gab auf alle Abhärtungen nicht sonderlich viel. Bei dieser körperlichen Erziehung habe ich Der Bericht mich auch, so weit meine Erinnerung reicht, recht wohl befunden. Das ist nun anders geworden; meine Kinder sollen abgehärtet werden, weßhalb? Das ist mir und wohl auch meiner Frau noch nicht recht klar geworden. Da werden Vorlesungen Scheffel an Getreide gegenüber 1878. Die Tabak. im„wissenschaftlichen“,„Lette“ oder„Handwer⸗ ernte im ganzen Lande wird 2 pCt. niedriger als] kerverein“ über Gesundheitspflege be sucht und dann Die Maisernte ergibt 200 Mill. wird alles Gehörte brühwarm— ach nein, eis ⸗ kalt— an den Kindern und mir versucht Diese Aus Stadt und Land. beiwohnten, einen guten Eindruck hinterlassen hat, neuer einen außer gewöhnlichen Genuß bereitet hat. r. Friedberg. Die mustk nische Abend Unterhal ung 1 9 des„Liederkranzes“ welche am 16. d. M. im Trapp'schen machen, daß sie sich verhött haben müsse:„das Saale stalifand, gab uns Gelegenheit, Fräulein Louises kann doch der Herr Professor nicht gesagt haben“, Hartmann von Hanau, welche in dem letzten Kirchen⸗ und dann kommen wir gewöhnlich noch mit einer Concerte des Musikoereins zum ersten Male in unserer 2 g 5 Siabt gesungen und gewiß dei Allen, die diesem Concerie leichten Erkältung davon. Was wollen diese kleinen Vorlesungen sind aber noch nicht das Schlimmste; oft gelingt es mir, meinem Frauchen klar zu Leiden aber gegen die Wirkung der populärwissen⸗ bunge zu höcen. Dem Vorstand des Liederkcanzes gebührt schaftlichen Aufsätze sagen, hier hat man's schwarz öffentliche Anerkennung dafür, daß er seinen Mitgliedern auf weiß vor sich:„Frische Luft ist Lebensele⸗ Denn 15 6 als solcher verdient der Vorkrag des Frl. Hartmann, welche ment, sorgt für stetige Ventilation.“„Wenn meh⸗ in dem Recitativ und Gebet aus Ooysseus von Max rere Menschen bei geschlossenen Fenstern in einem N Bruch, in den Liedern„Sehnsucht“ von Rubinstein,„Jg wandre nicht“ von Schumann, ächt Künälerische's bol, met kin Olenkeheu ie ausgea ubmen, e Inch die uch nich zun einm“ felt, die ils Nach acht gut J. in de Aperdebab keit üb Corridor ich als u upfehlen dim mich ssch zufäl bei mir lem Auf wird. Fall ab die an! retapitu, pulaͤrw. pflege au als das — — — Das unn von aaf sol atnben un Tin bet! ringt folgen tintm Ny · pulãt · disa · bit Noten üßten dani al der eint cbtaber leicht dantes, deten it wir dertl as Ge Kehren der · Arten wird, beob iich ten, digt darf * bezwelsele, 1802 Zul, Acdeitslehtet E dn Naben lol t 6 l. — r N die ausgestoßene, dorbene Luft des Anderen ein, gerade als tränke Eine des Anderen Waschwasser.“„Ju den Pferdedabnwagen muß Zugluft herrschen“ und dergleichen mehr. Dagegen ist Nichts zu machen, das stebt in allen Zeitungen, folglich ist's wahr und muß befolgt werden. O, ich kenne die Herren n sebr gut, denen ich so manches Leiden verdanke; freilich Herr Dr. St.(inde) batte es gar nicht auf mich abgesehen, er kennt mich nicht und ich habe ihm nie ein Leids gethan, ich bin nur ein „Opfer der Wissenschaft.“ Meine Frau hat nur an mir versucht, was sie las, und der Schnupfen wird sich schon wieder geben. Ich fühle nur Gü Ließen sich zum Wohle der noch gesunden Mensch⸗ heit diese populär-wissenschaftlichen Aufsätze über kostete das Malter Walzen M. 20.59, Korn M. 17.—. Gesundheitepflege nicht unterdrücken, oder wenig; Gerste M. 1125, Hafer M. 11.40, Erbsen M. 18.15, stens die nötbigsten Experimente nur unter strenger Kartoffeln We 6. polizeilicher Controle für ganz schwere Verbrecher anwenden?— Es kann doch dem deutschen Reich Kälber und 700 Hämmel. unmöglich gleichgiltig sein, wenn der größte Theil Ochsen 1. Qual. seiner männlichen Bevölkerung zum nächsten Krieg an permanentem Rhcumatismus fühle mich jetzt, Dank des mehrmonatlichen Man- gels an Vorträgen und gesundheitsbelehrenden Auf M. 43., Nr. sätzen in den Zeitungen ziemlich wohl, Herbst ist da und mit Schaudern und Bangen * R* Mee und ich darf woe * die Frage aufwerfen: leidet 2! Ich abet der do. Marke) M. 19.50—20.50., Weizen, eff. hies. ab Bahnhof 9 9 R 6 Gerste M. 8 07, Hafer M. 6.45, Erbsen M. 9.75, M. 11.40, Kartoffeln 3 50. Lauterbach, 15. Nov. Samen Am heutigen Fruchtmarkt Frankfurt, 17. Nov Viehmarkt. Angetrieben waren circa 390 Ochsen, 240 Kühe und Rinder, 230 Die Preise stellten sich: 68— 69 M., 2. Qual. 65— 66 M., Kühe 1. Qual. 58— 60 M., 2. Qual. 52— 54 M., Kälber 1. Qual. 54— 56 M. 2 Qual. 50— 52 M., Hämmel 1. Qual. 60 62 M., 2 Qual 48 50 M. Frankfurt, 17 Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1, 2 M 41. Nr. 3 M. 35. Nr. 41, Nr. 5. 25 Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26.50. 1.(Berliner Marke) M. 24.50— 25., bo. 2.(Berliner so gar keinen Beruf in mir, als Pionier der sehe ich der Zeit entgegen, wo wieder populär hier M 24—., ab unserer Umgegend M. 23, do. fremder Wissenschaft aufzutreten und mir künstliche Erkält⸗ ungen durch Feuilletons zuzuziehen. Ebenso hat gehaltene wissenschaftliche Aufsätze über mein leib- je nach Qual. liches Wohl entscheiden werden. Was wird mir Herrn Dr. Niemever die böse Absicht gefehlt— der nächste Dr. Niemeyer bringen 2! ich weiß es wohl—, doch verdanke Gelenkrbeumatismus. Ob es zweckmäßiger ist, die ausgeathmete schlechte Lust des Anderen einzu- athmen, oder bei offenen Fenstern zu schlafen, ist durch die Viviscction an meinem geehrten Körper noch nicht zur Evidenz erwiesen: vielleicht hat nun einmal ein Anderer, vom Wissensdrang be— seelt, die Güte, dies Experiment an sich zu machen. Als Nachkur empfehle ich Teplitz, mir hat es recht gut gethan. Der Vorschlag des Herrn Dr. B. in der„Vossischen ig.“: Zugluft in den Pferdebabnwagen berzußßellen, bieß auf meine Häus⸗ lichkeit übertragen: permanente Zugluft durch den Corridor und mein Arbeitszimmer. Das kann ich als wirklich heilsam und wohlthuend Jedem empfehlen, ich bin noch einmal so thatkräftig, seit; dem mich der frische Luftzug umgibt; freilich stellte sich zufällig zur selben Zeit eine heftige Heiserkeit bei mir ein, die sich aber sicherlich bei fortgesetz lem Aufenthalt in„fließender Luft“ bald geben wird. Wenn ich nun von diesem einen heilsamen Fall absebe und die verschiedenen Experimente, die an mir und meinen Kindern gemacht wurden, recapitulire, so ist das Resultat, welches die po— puläcwissenschaftlichen Aufsätze über Gesundheits pflege auf meine Frau, oder richtiger, auf mich, Probirkacnickel, ausübten, kein unbedingt als das ich ibm immer einen zweimonatlichen, recht schmerzhaften 3 Verloosungen. Die officielle Gewinn-Liste der Offenbacher Gewerbe— ausstellungsloose und das Verzeichniß der Gewinne liegt auf unserem Büreau zu Jedermanns Einsicht offen. Ansbach⸗Gunzenhausen 7 fl. ⸗Loose vom ahre 1857. Ziebung am 15. Nov. 1879. Gezogene Serlen Nr. 5 89 302 373 448 460 583 627 630 746 972 1328 1432 1587 1611 1731 1849 1870 1884 1993 2000 2112 2276 2483 2529 2574 2614 2881 2947 2975 3089 3717 3730 3798 3814 3881 3914 3915 3997 3998 4070 4348 4361 4400 4613 4721 4730 4740 4748 4947. Die Prämienziehung findet am 15. December kd. J! statt. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd., im Großen M. 0.95, im Detail M. 1, Eier per Stück 8 Pf. Friedberg 19. Nov. Fruchtbericht. Waizen M. 22 /., Korn M. 19.—20., Gerste M 17.60, Hafer M. 13— 14, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Gießen, 18. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.— 1.05, Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 5—10 Pf., Tauben das Paar 60—80 Pf., Hühner per Stück 60 90 Pf., Hahnen per Stück 50— 95 Pf., Enten per Stück M. 150, Gänse ver Pfund 40— 55 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.40— 6.60, Weißkraut, 100 Stück M. 4.—8., Zwiebeln per Centner M. 8., Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfund, Kuh- und Rindfleisch 50—56 Pf., Kalbfleisch 50 54 Pf., Hammelfleisch 50 M. 23— 24.25, Roggen je nach Qual. M. 17.75 19.50, Gerste M. 16 50—20., Hafer M. 13 bis 15.25, Kohlsamen M. 26.— 27.50, Erbsen M. 19 bis 27., Wicken ne. 16.— 17. Linsen N. 20.— 40. Bohnen, weiße, M. 23.— 25., Rüböl, detail, M. 62. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht le Mainz, 14. Nov. Fruchtpreise. Weizen per 100 Kilo M. 23.80, Korn M. 18.50, Gerste M. 18.85, Hafer M. 15.10. Geld- Cours. ö Frankfurt am 18. November 1879. 20 Frankenstücke.„„ M. 16 1115 do. in ½ 4 16 08-12 U Englische Sovereigns„ 20 25—30 Russische Imperiales„ 16 66—71 Ducaten e„ 9 6065 Dollars in Gold„ 4 17—20 Briefkasten. J. A. in Wolf bei Büdingen. Beschwerden wegen unregelmäßigen Eintreffens des Anzeigers sind lediglich an das zusffändige Postamt zu richten. Wir können von hier aus weder Eiwas ab noch zu tbun. Die Expedition. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein üchten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe bis 66 Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Truthahnen per per Glas zu M. 1,50, Stück M. 5.—6. ö„ ½ Dutzend„„ 850, Grünberg, 15 Nov. Auf heutigem Wochenmarkt„Dutzend„„ 16,75. kostete der Centner Waizen M. 11.12, Korn M. 9.43 a Die Expedition des Anzeigers. g Zur Nachricht für die Herten Bürgermeistet des Kreises. Das neue vorgeschriebene Formular zum Feldrüge⸗Register kann von mir bezogen werden. Carl Bindernagel. Vergebung von Bauarbeiten. 3806 Die zur Herstellung des Fußbodens im Speisesaal des Kurhauses zu Salzhausen erforderlichen Arbeiten, als: Zimmerarbeit, veranschlagt zu 174,71 Mark, Schreinerarbeit 451,01„ Weißbinderarbeit 15.20„ sollen auf dem find die nach Procenten zu Morgens 9 Uhr, Termine dieselben dann Submittenten eröffnet werden. Bei der Schreinerarbeit sind auch bote einzulegen, wendet werben sollten. Der Voranschlag, ungen liegen bei uns in den Morgenstunden zur Einsicht offen. 13. November 1879. Nidda den. ö Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. C al mann. Submisstonswege vergeben werden und erfolgenden Gebote ver— schlossen, portofrei und mit der entsprechenden Aufschrift versehen längstens Montag den 1. Dezember d. J., bei uns einzureichen, an welchem in Gegenwart der erscheinenden für den Fall Ge⸗ daß statt Rhein- nun Mainborde ver— die Zeichnungen und die Bed ing⸗ Oeffentliche Bekanntmachung. 5 Die Lieferung von 30 Raummeter Buch enschelt; holz I. Classe zur Heizung des Hafflocals soll an werden und sind hierauf gerichtete Anerbietungen innerhalb 4 Wochen den Wenlgstnehmenden vergeben dahter einzureichen. Vilbel am 13. November 1879. N Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin f vdt. Weitzel, 3891 Gerichts⸗Schrelber. Oeffentliches Aufgebot. gewanderten Philipp Will von Rodheim, Sohn des Der Philipp Will, da derselbe längst verschollen ist und mit Rücksicht hier Vermögen einzutreten hat, Bruder des Verschollenen oben genannte Philipp Will, Will von Rodheim, dessen Nachkommen sonstige Seiten verwandte hierdurch spätestens bis zu dem auf Dienstag den 20. Januar 1880, Vormittags 9½½ Uhr, und hinsichtlich der den als Erben sich verfahren werden wird. Vilbel am 13. November 1879. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. vdt. Weitzel, Gerichts⸗Schreiber. Bekanntmachung. 3823 Montag den 24 d. Mts., sollen auf dem oberen fiskalischen Hof zu Ober⸗Erlenba die bei dem als Balkenbolz, Latten, Pfetten, geeignet, an Ort Friedberg den 14. November 1879 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u „ und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. 3830 Namens des im Jahr 1834 nach Amerika aus- geboren ist, hat das 70. Lebensjahr überschritten und meter Scheitholzes aufgefordert, anberaumten Termin sich dahier zu melden und ihre Rechte an dem verwalteten Vermögen zur Geltung zu bringen, als sonst der Tod des Verschollenen angenommen Verabfolgung seines Vermögens an legitimirt habenden Bruder in Ge⸗ mäßheit der bestehenden gesetzlichen Vorschriften weiter Vormittags 10 Uhr, ch neue, Abbruch des Trockenschoppens, der Zieglers⸗ 3. wohnung und des Ziegelofens erübrigten alten Materialien, 75 Ein Sparren u. dergl, theils zu Brennholz, theils zu sonstigen Zwecken noch und Stelle in verschiedenen Abtheil— ungen an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gestrickte Kinderkleider, de Oeffentliche Bekanntmachung. Die für die Bedürfnisse des Heftlocals erforderlichen Material⸗Lieferungen und Arbeiten, wie die Anlieferung verlebten Lorenz Will von da, ist dessen dahier zurück- von Kleidungsstücken, von Strohsäcken, des Oels und gelassenes Vermögen seither euratorisch verwaltet worden. Strohes, sowie das Reinigen der Wäsche, das Rastren welcher den 20 Oetober 1809 und Haarschneiden und das Kleinmachen von 30 Raum- sollen an den Wenigstnehmen⸗ den vergeben werden und sind hierauf gerichtete An- auf sein Tod unterstellt werden kann und von diesem erbietungen innerhalb 4 Wochen oder Zeitpunkt an die Sueeesston der Verwandten in dessen 8 so wird auf Antrag des als sich legitimirt habenden Ineob dahier zu machen, an welchem Tage die Vergebung der Will von Rodheim, zur Zeit in Eltville wohnhaft, der Lieferung erfolgen soll; gleichzeitig wird auch der im Sohn des Lorenz Hof oder bietend daselbst versteigert werden. Donnerstag den 18. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, des Haftlocals lagernde Dünger und Asche meist— Vilbel am 13. November 1879. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. Wegelin. vdt. Weitzel, 3832 Gerichts⸗Schreiber. Vollmachts⸗Zurücknahme. Die dem Johann Bell in Ilbenstadt ertheilte Vollmacht nehme ich hiermit zurück und haben alle auf meine Rechnung vorgenommenen Handlungen meines seitherigen Bevollmächtigten von heute an keine Gültig⸗ keit mehr, was ich hiermit zur offentlichen Kenntnlß bringe. Fauerbach b. Fr. den 16. November 1879. 3833 Gotthard Walter. Bohnen, weiße, gutkochende Waare, kaufe jedes Quantum. Wilhelm Fertsch. 3814 ordentlicher Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten. Bei wem! sagt die Exped. des Anz. 3649 3837 Von nächsten Montag ab wird das Oelschlagen ein meiner Mühle wieder seinen Anfang nehmen. Friedberg H. Dietz, Brückenmühle. 5 5 2 — — Fee 2 e 8 1 — . ˙ 1 6212(a. I.) . Töngesgasse 90 Tischtücher, Damen- Hemden 115 Damen- Nacht- J Betttücher, Servietten, i eee 9 80 hemden, Bettdeck- und n 0 0 Leinen, 9 1(0¹⁴ 9 Frisirmäntel, Kissenülberzüge * 7 8 Jacken ya Schürzen, Theegedecke 8 fun, 4 9 wollene Colter, 5 I hBeinkleider. 2., Taschentücher, ö er Ma, Colterüberzüge ace Röcke in Chiffon, asse. Kragen, etc. ete. Flanell& Piqué.]. Manschetten. etc, ete. Töngesgasse. Leinen, Chiston, Madapolam, Piqué, Damast in allen Breiten und Oualitäten. 0 5 f Lieferung ganzer Ausstattungen. Bürgermeister- Wahl. In aller Kürze 0 die Neuwahl eines Bürgermeisters sür unsere Stadt vorgenommen In Anbetracht der Wichtigkeit dieser Wahl werden alle Wähler zu einer Besprechung werden. auf Samstag den 22. d., Abends 8 Uhr, in den Rathhaussaal eingeladen. Friedberg im November 1879. H. Bechstein. 8 Hecht. Jos. Hoffmann. G. Hieronimus. Eduard Hirsch. J. Huber. Pfeffek. K. Reuß. F. Roßbach. Ruths. C. Trapp. E. Windecker. Gasthaus„Zum Löwen“ in Butzbach. Auf Katharinen⸗Markt, Dienstag den 25. November, findet in meinem Saale an zmusfsi k F. W. Müller. Butzbacher Katharinen-Markt statt, wozu böflichst einladet findet Dienstag den 25. November statt 3828 Abends Ball im Hessischen Hof, wozu höflichst einladet A. J o u tz. 3827 Flschberger Casto. Freitag den 21. November Abstimmung n 50 5 der Statuten. Verein gegen Bettelei in Friedberg. Mit Bezugnahme auf Verfügung Großherzoglichen Kreis amts Friedberg vom 4 d. Mis., berr.„Maßregel gegen Bettelel“, glaubt cer Vorstand oben bezeicht 0 1 Vereins es angezeigt, alle diejenigen Einwohnel Friedbergs, die dem Verein noch nicht angehören, aufzu— fordern, demselben beitreten zu wollen, aber dann auch fest daran halten, unter keinem Umstand einem Bettler namentlich kein Geld und kein Brod zu verabreichen. Wir werden uns erlauben nächstens dung den Vereinsdiener Reichhold eine Liste zur Unter zeichnung in Umlauf zu setzen und leben der guten Zu versicht, daß Niemand sich ausschließt. Für den Vorstand: 3826 Schäfer. Jeden Freitag frisch gewässerter — Allen Besuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eiugange in die Gallusgasse, Neue Mainzergasse Nr. 31 befindet. Anerkannt gute Küche. Billige und prompte Bedienung. Frankfurt a. M. H. J: Simon. Submi ssion. Wollene und seidene 3825 Die zur Erbauung einer bedeckten Halle und Halstücher Musik⸗Tempels auf der Terrasse des neuen Kurhauses zu Bad Nauheim erforderlichen Arbeiten, nämlich: M JV Aae et 00 8 äck elsch 5 Sale%— Häckselschneidmaschinen, Spenglerarbeit 561 2 Längen schneidend, 40 Mark, bp bel 1 Dickwurz 7 Mühlen, sollen auf dem Wege der öffentlichen Submission ver— geben werden. Zeichnungen, Voranschlag und Sub— missions bedingungen liegen in den Geschäftsstunden auf ö ö 1383 80 ganz von Eisen, verstellbare Messer, 30 Mark. ö Theilzahlung nach J g. Metzger, dem Bureau des Unterzeichneten zur Eirsicht offen, z woselbst auch die Angebote in Procenten der Voran——— Sb. A. 10, Homburg v. d. H. lagssumme ve elt d kirt d mit der A 10 fat 0 istegelt und frankirt und mit der Auf- Bicnenhonig, „Submission zur Uebernahme der.. Arbeit H far die Halle am Kurhaus zu Bad Nauheim“ ö oll. Syrup längstens bis zum Eröffnungstermin 3820 empfiehlt billigst Wilh. Bernbeck. Freitag den 28. November l. J., Vormittags 11 Uhr, 2 Realschüler können Kost und Logis erhalten bei Stat.- Assistent Hainmöller. Auch ist daselbst ein Cabinet zu vermsethen. 1 einzureschen find. Friedberg den 17. November 1879. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. AUnverlöschliche Tinte zum Zeichnen der Leinwand, Seidenstoffe oder Baum— wollenstoffe zu haben bei Carl Bindernagel. 3838 geeignete, aber zur Oeconomie sehr brauch— bare Pferde sind billig zu verkaufen. Näheres sub L. Frankfurt a. M. Mosse, (184/11.) möblirtes Zimmer mit 3829 Ein Paar zum Laufdienst nicht mehr 9685 durch Rudolf Labberdan, per Pfund 36 Pf., 3615 bei Wilhelm Fertsch. Holl. Vollhäringe, Marinirte Häringe, Holl. Sardellen, Russ. Sardinen 3821 bei Wilh. Bernbeck. »Winterhandschuhe K. Friedrich. Charles Foucar. Köppern bei Homburg v. d. H. Speciaität in Kamisölern. Frauenfacken, gehäkelten Unter-Röcken und Strickgarnen von reiner Wolle und ächten Farben. Bestellungen prompt und reell ausge— führt bei mäßigen Preisen. 3763 A* das Comptoir eines größeren Fabrikgeschäfts zu Hanau a. M. wird per 1. Januar 1880 ein an⸗ ständiger junger Mann in die Lehre gesucht. Offerten sub A. B. 123 an die Exp. d. Anz. 3815 H f frisch geschossene, Hasen, ö werden mit M. 4. Sendungen wird der Frachtbetrag ae und Stauchen dbiligst bei bis M. 1. 50 Pf. bezahlt. „Salpeterhof“, Station Louisa, Frankfurt a. M.“ Sachsenhausen. 3836 die neuesten und schönsten Klet- Decken, dude, dee billigen Preisen K. Friedrich. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel— de Anspalt Arnoneen —— betreffen das E 9 bülträge f Unfrankirten Frankfurter Geflügelzüchterei, f Jeb 9 Sladen 22 lieder ⸗Wo M. 37 Pf detreffen an emarkung hpeist ich 15.2, gerichte a Einträge usolgen Buchhan mit je ei — Dar NM. 24 Auwendu aschädig Ber Auppin in Gesolg dmentirt, aussischen nicht bisos dus Pari aufen wei Abkonmter und 25 nicht z ba 1 den Ein lich. tar dnepil Junisen