1879. Dienstag den 19. August. M 97. 8. Oberhessischer Anzeiger. dd Saba Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche Donnerstags und und zwar Dienstags, Samstags. Aa 15 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere de einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——5ð5i 5 Deutsches Reich. N. *„ Darmstadt, 15. Aug. Die Kaiserin von been e lußland ist in Begleitung des Großfürsten Alexis ** hute Nachmittag im besten Wohlsein auf Schloß , Liligenberg bei Jugenheim eingetroffen. An der 3 beste lation Bickenbach waren Prinz Alexander von nnen 0 zussen und dessen Familie sowie die hiesige russische K. besandtschaft zum Empfange erschienen. Morgen 2 appes. ird der Großherzog der Kaiserin einen Besuch —̃ñ̃ů— comobilen Berlin. Wie die„Kreuz⸗Ztg.“ vernimmt, re Contre- Admiral Batsch, welcher die ihm zuer⸗ unte Festungshaft von sechs Monaten in Magde— bie big abbüßt, begnadigt worden. Seine Ernenn-⸗ rig zum Director der Admiralität an Stelle des iteadmirals Henk wäre demnächst zu erwarten. — 16. Aug. Goßler übernimmt übermorgen en Amt im Cultusministerium.— Sydow ist s zum 1. October beurlaubt.— Fürst Bismarck tet heute Kissingen verlassen. 05 10. farbe, Ausland. Wee den Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 15. Aug. die„Presse“ schreibt: Ruhebedürftigkeit ist die urzige Ursache des Rücktrittes Andrass's, nachdem ut Berliner Vertrag durch die russische Räumung ur Balkan Halbinsel in den Hauptpartien voll- igen ist. Weder die Frage des Einmarsches uch Novibazar, noch die seit den Reichsraths⸗ nhlen entwickelte Neugestaltung der Dinge in lesleithanien bewegen Andrassy zum Rücktritt. Lerselbe befand sich in voller Kenntniß der Schritte und Pläne Taaffe's bezüglich der Neubildung des Ebinets und äußerte sich zustimmend bezüglich da Programmes und der zur Ausführung des stpen berufenen Persönlichkeiten. Andrassy's De— „ ssion ist vom Kaiser angenommen worden. ö.— Die österreichisch-ungarische Zoll⸗Conferenz endigte in den letzten Tagen ihre Verhandlungen iter die endgültige Feststellung der Gesetzentwürfe tiüüglich der Einverleibung Bosniens, Dalmatiens nd Istriens in das gemeinsame Zollgebiet. Der as wenigen Paragraphen bestehende Gesetzentwurf ler die Einverleibung Dalmatiens und Istriens nd der Gesetzentwurf von 29 Paragraphen über i Einverleibung Bosniens wurde ausgearbeitet. Der Letzterer enthält auch Bestimmungen bezüglich e indirecten Steuer in Bosnien. Die Verord— 11 ungen bezüglich der Einführung des Salzmonopols n i Tabakmonopols in Bosnien werden von einem * Sib⸗Comite ausgearbeitet. 9 Belgien. Brüssel. Wir meldeten irr⸗ huimlich, daß van Hamme dem Geschworenen— micht überwiesen sei; der Anklagesenat hat im it bigentheil sowohl für van Hamme als für den U unter Nicolai erklärt, es lägen keine genügenden wifrechtlich zu rügenden und zu bestrafenden Ver⸗ . ien oder Verbrechen vor und sprachen sie von atteas vm Berubeck. daga * b. t. * +1 er weiteren Verfolgung frei. 2. 1 Großbritannien. London. Der 111 imes“ wird aus dem Hauptquartier in Port dernford unterm 18. Juli gemeldet: Oha, 0 jüngerer Bruder des Zulukönigs, hat es über- ummen, Cetewayo gefangen zu nehmen. Seine Eneitmacht wird von zwei englischen Offizieren elleitet werden. Der Correspondent des„Daily begraph“ in Port Durnford meldet unterm (. Juli: Ich habe soeben erfahren, daß Cete cho Abgesandte an John Dun geschickt hat mit der Anfrage, welches die ihm aufzuerlegenden Bedingungen seien, falls er sich jetzt unterwerfe. — 15. Aug. Das Parlament wurde heute vertagt. Die Botschaft der Königin erwähnt der herzlichen Beziehungen Englands zu den fremden Mächten und betont den Einfluß, welchen die Köuigin anwendete, um die von England über— nommenen Vertragsverpflichtungen zur Erfüllung zu bringen, den allgemeinen Frieden aufrechtzuer⸗ balten und zu befestigen. Die Vereinbarungen des Berliner Vertrags seien treulich ausgeführt worden und die Feststellung der neuen Grenzen nahezu vollendet. Die durch den letzten Krieg herbeigeführten Bedrängnisse hätten die türkische Regierung bisher gehindert, Reformen einzuführen, deren Nothwendigkeit dieselbe anerkannt habe. Die britische Regierung werde fortfahren, der Türkei die Wichtigkeit an's Herz zu legen, daß sie die eingegangenen Verpflichtungen in vollem Umfange erfülle. Die Botschaft hebt endlich das Einverständniß zwischen England und Frankreich bei der Einsetzung der neuen Regierung in Aegppten hervor. Spanien. Madrid, 15. August. Der Ministerrath berieth gestern die Vermählungs⸗An- gelegenheit des Königs. Man glaubt, Manuel Silvela werde demnächst nach Wien gehen und für den König um die Hand der Erzherzogin Marie Christine anhalten. Die Hochzeit des Königs wird sodann auf den 28. Nov. festgesetzt. Italien. Rom, 15. Aug. Die„Agencia Stefani“ erklärt eine Nachricht der„République frangaise“, daß die albanesische Liga durch italienische Freiwillige, namentlich Artilleristen, verstärkt worden fei, auf Grund zuverlässiger Insormationen für unbegründet. In Rom sei Nichts von der Existenz italienischer Freiwilliger in Albanien bekannt. Es sei sicher, daß kein Freiwilliger mit Waffen und Gepäck Italien verlassen habe, um nach Albanien zu gehen. — Wiederum wurden mehrere Deutsche aus Italien ausgewiesen.„Fanfulla“ sagt, es seien Socialisten und versichert, die deutsche Botschaft habe die Maßregel gebilligt. Türkei. Constantinopel, 15. August. Von unterrichteter Seite wird gegenüber den Nachrichten von sporadischen Cholerafällen in Con- stantinopel mitgetheilt, daß kein Krankheitsfall beobachtet sei welcher verdächtige Symptome zeigte. Der allgemeine Gesundheitszustand in Constan⸗ tinopel ist durchaus befriedigender.— Ali Saib und Savas sind zu Commissarien in der griechischen Grenzfrage ernannt. Sapfet Pascha wird wahr⸗ scheinlich der Commission präsidiren.— Die Be-; ziehungen des Sultans zu Khereddin Pascha nehmen wieder einen so vertraulichen Charakter an, daß der Wiedereintritt Khereddin Paschas in die Re- gierung nur als eine Frage der Zeit anzusehen ist. Serbien. Belgrad. Das Amtsblatt ver- öffentlicht die provisorische Handels Convention zwischen Serbien und der Schweiz wonach die Schweiz ebenso wie England, Italien und Ruß- sand das Recht der meistbegünstigten Nation erhält. Amerika. New Nork. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Chili und Peru ihre Vermittlung zur Beendigung des Krieges ange— boten. Wie verlautet, dürfte dieses Anerbieten eine Waffenruhe zur Folge haben. Aus Stadt und Land. M. Friedberg. Die Allgemeine Arbeiter-Kranken⸗ Unterstützungs⸗Kasse zählte im 1. Quartal d. J. 276 Mit⸗ glieder, unter welchen bezw. unter deren Familienglieder 177 Erkrankungen eingetreten waren. 1005 ärztliche Besuche wurden gemacht und 87 Verordnungen in den Wohnungen der Aerzte ertbeilt. Im 2. Quartale zählie die Kasse 291 Miiglieder. 212 Erkrankungen waren bei denselben und deren Familienglieder vorgekommen. 881 Besuche mußten von den Aerzten gemacht und 80 Beroronungen in deren Wohnungen ertheift werden. An die Aerzte wurden in dem etstien Semester 1000 M. und an die Apotbeke 742 M. bezahlt. An Kranken- und Sterbegeld wurden 272 M. ausgegeben. Sehr erfreut wurden die Mitglieder der Kasse durch die unerwartete Einnahme, welche ihr durch den Ertrag eines von dem hiesigen Musfikverein veran- stalteien Kirchenconceris zugewandt wurde. Wenn ihr auch schon die Einnahme von eiwa über 100 M. bei der starken Ausgabe, die sie zu leisten hat, sehr willkommen war, so erfreute ihre Mitglieder doch noch mehr der Beweis von freundlicher Theilnahme, welcher auf diese Weise ihren Bestrebungen entgegengebracht wurde. Möchten die Mii⸗ glieder des Musikvereins und alle Anderen, wie besonders das Sängerchor des hicsigen Lehrerseminars und die Künstlerin aus Frankfurt o. M., die demselben ihre Muüwirkung schenkten, in dem frohen Bewußtsein einen reichen Gewinn finden, daß sie den bedrängten Kranken durch ihre tüchuigen Leistungen einen Beweis liebevoller Theilnabme gegeben haben. Indem wir hierdurch öffent— lich unseren Dank auszusprechen uns erlauben, möchten wir noch die Bemerkung hinzufügen, daß sicherlich die Wiederholung solcher Concerte zur Erweckung und Beleb- ung des keligiösen Sinnes unzeter Gemeinde Vieles bei. tagen werde. Friedberg. Katastergeometer Völsing, welcher zu⸗ letzt auf der landwirihschaftlichen Akademie in Poppels- dorf seine Studien gemacht hat, ist für unseren Kreis als Cultur Ingenicur angestellt worden und wird demselben namentlich die Leitung der Drainage und Zusammleg— ungsarbeiten übertragen werden. f. Butzbach. Mehr als 15 Jahre sind es, daß Dampfdreschmaschinen in Deutschland Verwendung finden und sind dieselben jetzt so allgemein, daß sast auf jedem Dorfe eine solche ist. Dagegen brachte uns der Fortschritt dieses Jahr eine Neuheit, bestebend in einer englischen Straßen- locomotive, welche ebenfalls zum Betrieb einer Dresch⸗ maschine benutzt wird, aber auch gleichzeitig die Dresch⸗ maschine mit sich führt und zwar ohne Pferdebespannung, wodurch es den Oeconomen sehr bequem gemacht ist. Zur Abtzolung der Dampfdreschmaschine bedarf es keiner Pferde mehr, sodern die Locomonve mit der Dreschmaschine fährt, durch Dampf gelrieben, auf ihren eignen Rädern laufend, den Oeconomen vor die Thüre. Die Maschine wurde aus der größten Fabrik Englands durch die Firma Ph. May⸗ farth& Co. in Frankfurt ea. M. dem Occonomen J. Görtmann in Ostheim geliefert. Gießen, 15. Aug. In der gestrigen Schwurgerichts— verhandlung wurde H. Paulus II. von Deckenbach von dem angeschuldigten Meineid freigesprochen.— 16. Aug. In der gestrigen Verhandlung wurde K. Volp von Lich, seit einer langen Reihe von Jahren als Rechner verschiedener Gemeinde, Kirchen⸗ und anderer Kassen thätig, wegen Verbrechen im Amte in eine Zuchthausstrase von 2 Jahr und 3 Monat verurthellt. In der Nachmittagssitzung erbielt P. Adami von Nieder⸗Mötlen wegen schweren Diebstahl eine Zucht- hausstrafe von 1 Jahr und 6 Monat. Bei den laufenden Schwurgerichtssitzungen wird noch die weitere, nachträglich verwiesene Sache gegen J. G. Stein IV. von Breunges- hain wegen Versuchs des Todischlags und Widerstandes gegen die Staatsgewalt Montag den 18. August, Vor⸗ mittags, zur Verhandlung kommen, wogegen die auf diesen Tag früher flrirt gewesene Sache gegen Katb. Gemmer von Herchenhain wegen Versuchs des Mordes auf Dienstag den 19. l. M. verlegt worden ist, an welch letzterem Tage die Sitzungen beendigt sein werden. Gießen, 15. Aug. Gestern Nachmittag wurde in der Lahn in der Nähe der Lahnhütte eine weibliche Leiche geländet. Der Kopf, welcher außerhalb des Wassers sich befand, war schon ganz verwest und nicht mebr zu er⸗ kennen. Dem Vermuthen nach ist es die Leiche einer geistesgestörten Frauensperson aus Heuchelbeim, welch Letztere schon seit 3 Wochen von ihren Angehörigen ver— mißt wurde. Mainz, 15. August. Fünf Offiziers Frauen, die gestein Nachminag von hier einen Ausflug nach Wies— baden unternommen hatten, drohte bei ihrer Rückfahrt ——— eine große Gefahr. Mit einer Kasteler Miethchaise gegen 11 Ubr über die Brücke kommend, fuhren dieselben längs dem Rheinufer, um durch das untere Mühlthor in die Stadt zu gelangen. Kaum war der Wagen in genanntes Thor eingefabren und hatte eben die geöffnete äußere Bahnbarriere überschritten, als ein von unien kommender Güterzug beranbrauste, den Hintertheil des Wagens er— faßte und die Chaise sammt Insassen mit großer Gewalt gegen das Geländer und die zur Hälste geöffnete jenseitige Barriere schleuderte. Drei der Damen sind ziemlich er⸗ beblich verletzt. wäbrend die zwei anderen und der Kutscher mit leichten Contusionen davongekommen sein sollen. Der Wagen isi total in Trümmer gegangen, dagegen blieben die vorgespannten Pferde gänzlich unverletzt. Wen Lie Schuld an diesem Vorfalle leifft, wird durch eine Unter suchung festgestellt werden können. Allerlei. Coblenz, 14. August. Gestern Nachmittag gegen 5 Ubr erschoß sich vermittelst des Mausergewehrs seines Burschen in seiner Wohnung ein Premier ⸗Lieutenant des 6. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 68. Da die Kugel das Herz traf, so erfolgte der Tod augenblicklich. Die Motive zu der That find noch unbekannt. Es ist Garnison im laufenden Jahre. Wien, 14. Aug. Fr. Pr.“ schwebt Wieliczka in fortwährender Gesahr. mebreren Häusern erweitern sich die Mauersprünge zufolge der Erdseukungen. Manche Spalten der Erdoberfläche sind 6 Zoll breit. kebr ganz abgesperrt. einbruch staltgefunden, angesebeu. Mehrere Bergleute sind schwer verwundet. Die Geldinstitute, welche auf Wielicz— kaer Häuser Häuser-Anlehen gaben, haben ihre Vertreter hingesendet. Paris, 16. Aug. Bei Flers(Ornedepartement) fand ein Eisenbahn⸗Zusammenstoß statt. Vier Personen blieben todt, 30 wurden verwundet. Paris, 16. Aug. Der Ballon caplif im Tuilerien⸗ Hofe platzte heute Abend, während er sich im Zustande der Ruhe befand. nehmens wurde leicht verwundet. Bukafest. In den rumänsschen Donaudistricten ist neuerdings die Rinderseuche ausgebrochen. Ueber Schulgärcten. (Aus einem Vortrag, gehalten in einer Sektion der XXIII. allgemeinen deutschen Lehrer-Versammlung zu Braun— schweig, von Carl Sell, Lehrer an der Hauptschule.) (Schluß.) Die größten Verdienste um die Verbreitung des Schulgartens hat sich unstreitig Prof. Schwab erworben in Gemeinschaft mit dem vortrefflichen Zeichner der Gartenpläne tische Erfolge gewöhnt, hat er die Schulgartensache mächtig gesördert; überdies hat er ihr nicht allein Namen, sondern auch inneren Ausbau verliehen. Zunächst wirkte er durch seine höchst ideenreiche Schrift:„Der Schulgarten“. halb neun Jahren bereits in vierter Auflage er— schienen, die fünfte ist in Vorbereitung. Sie ist übersetzt in das Polnische, Böhmische, Kroatische, Italienische, vor Kurzem in New-JNork auch in das Englische. Am meisten verbreitet von den Uebersetzungen ist die böhmische, welche alle Mit- glieder der böhmischen Landwirthschafts-Gesell⸗ schaften besitzen; ferner die kroatische, welche die dortige Landesregierung an alle Schulen vertheilt und bei jeder Schule des Landes soll mit Beihülfe der Regierung ein Schulgarten errichtet werden. Bekanntlich zeschnen sich au dem Pädagogium in Wien die Kroaten durch Fleiß und Verstand aus. Noch mehr trug er zur Einrichtung von Schul gärten bei durch direkte Beihülfe mit Rath und gut gezeichneten Plänen. So fand die Schul- gartenidee durch gute Beispiele immer mehr Ver— breitung. Die meisten Schulgärten sind in Schlesien; im Ganzen 220. Die vom kais. kgl. Acker ban⸗ Ministerium alljährlich bewilligten Subventionen zur Erhaltung und besseren Schulgärten haben sich, wie Professor Benda mittheilt, sehr ersprießlich erwiesen. Von den angeführten Schulgärten haben 150 ein ent— sprechend eingerichtetes Versuchsfeld, 192 eine gut gepflegte Baumschule und in 60 Schulgärten findet sich ein Bienenstand vor. Auch in Mähren macht der Schulgarten Fortschritte und auf dem Seminar in Brünn werden unter Leitung des verdienstvollen Professors Schmerz die Zöglinge theoretisch und praktisch für die allseitige Ausnutzung desselben vorzüglich ausgebildet, ebenso wie in Troppau und den übrigen Lehrerbildungs-Anstalten des Kaiscrreiches. Wichtig ist, daß gegenwärtig die Nach einem Telegramm der„N. An Die gefährdeten Straßen sind für den Ver- Als Enistehungsursache wird die Ablösung großer Salzmassen im Schachte, wo der Wasser⸗ Nur ein Angestellter des Ballon-Unter⸗ Max Machanek. Idealist durch und durch und doch auch an prak- Dieselbe ist inner Einrichtung der meisten Lehrerseminarien mit Schulgärten ausge- stattet sind. Schon vor 2 Jahren besaßen von 39 staatlichen Lehrerbildungs-Anstalten bereits 23 eigene Gärten; jetzt haben die meisten dieser Seminarien Gärten, selbst in Wien wurde ein solcher eingerichtet. So kann es nicht lange dauern und in Oesterreich werden die Schulen allgemein mit Schulgärten ausgestattet sein, welche nach allen Richtungen ausgedacht und allen mög lichen Verhältnissen angepaßt sein werden. In unserer Zeit sind gesunde Gedanken bald ein Ge. meingut der europäischen Menschheit. Schon hat auch in Deutschland der Schulgarten, wie er in Oesterreich ausgeführt wird, großes Interesse er regt; sehr bedeutende Pädagogen, wie Prof. Dr. Ziller am pädagogischen Seminar in Leipzig, stimmen der Idee Schwab's zu und Machanek hat bereits einen Plan für den Tummelplatz der Uebungsschule in Austrag. So kann es nur eine bei uns in Angriff genommen wird. An diesen Vortrag schloß sich eine längere Diskussion, an welcher sich Seminar- Direktor Dr. Credner, Schul Direktor A. Kippen berg aus Bremen, Oberlehrer C. Diesel, H. Duncker, Th. Graack aus Hamburg u. A. betheiligten. Die hauptsächlichsten Ideen, welche durch den Schulgarten verwirklicht werden sollen, wurden nochmals mit lebhaftem Interesse und herz licher Zustimmung begründet und erläutert. Man hob jedoch hervor, daß Schulgärten in unseren Großstädten, selbst in den bescheidensten Grenzen wegen Mangel an Raum schwer ausführbar seien; hingegen sei der Schulgarten auf dem Lande fast überall am Platz. Im Interesse der Sache sei es geboten, daß man zunächst bei Landschulen Schulgärten anlege, sodanu zu Stadtschulen kleinerer und mittlerer Städte sortschreite und endlich, wo thunlich, mit denen der Großstädte schließe. Auf diese Weise werde der Schulgarten allseitig aus- gedacht und bürgere sich am sichersten ein. Schließlich erklärte es die Versammlung als Pflicht eines jeden Einzelnen und namentlich der Presse, nach Kräften für die Verwirklichung der Schulgartenidee einzutreten. Verloosung. Obligationen der Stadt Gießen. Ziehung vom 1. August 1879. Heimzahlung am 31. Dec. 1879. 3½ pCt. Lit. A. Nr. 13 82 88 155.— B. Nr. 61 91 95 132 74 215 32.— C. Nr. 8 41 134 37 218 331. — D. Nr 24. 4 pCt. Lit B Nr. 9 27.— C. Nr. 16 22 54 Handel und Verkehr. Frledberg, 16. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eier per St. 5 Pf., 2 St. 11 Pf. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 16. Aug. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete Butter per Pfd. M. 1.18— 1.30, Eier per Stück 5 5½ Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben das Paar 65 Pf., Hühner per Stück M. 1.20, junge Hahnen per Stück 75 Pf., alte Hahnen per Stück 1 M., Enten per Stück M. 1.50, Ochsenfleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 50— 60 Pf., Kalbfleisch 40—48 Pf., Schweinefleisch per Pfd. 58 60 Pf., Hammelsleisch 50—70 Pf., Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 6. Zwiebeln per Cent. M. 8. Frankfurt, 16. Aug.(Marktbericht.) Der heutige Oer; und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner M. 2.10— 2.80, Stroh M. 2. bis M. 2.20. Butter im Centner 1. Qual. 90 Pf., 2 Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.— 1.10 Eiter, das Hundert deutsche, M. 4.50, ita⸗ lienische M. 5 80, Blumenkohl das Stück 40— 60 Pf., Wirsing das Stuck 8— 12 Pf., Weißkraut das Stück 1230 Pf., Rothkraut 15—20 Pf., Kohlrabi 6—8 Pf., gelbe Rüben das Bündel 4—6 Pf., Gurken, hundert Stück, 22.40 M., Bohnen ½ Kilo 10—14 Pf., Erbsen 20 Pf., Zwiebeln das Bündel 40—60 Pf., Huhn 1.10—2 M., Hahn 1.60 80 M., Enten M. 2 20— 2.50, Gans M 4.50 bis 6 M, Krebse 25 Stück M. 1.30, Handkäse 40— 50 Pf. das Pfund, ganze Erbsen 100 Kilo 19—24 M., geschälte Erbsen 24—29 M. Bohnen 18—24 M., Linsen 24—36 M., Kartoffeln 100 Kilo 66.50 M., Ochsenfleisch das Pfd. 60-70 Pf., Rindfleisch 50 Pf, Kuhfleisch 60 Pf., Kalb⸗ fleisch 45—55 Pf., Hammelfleisch 50—65 Pf., Schweine⸗ fleisch 55—70 Pf. Marburg, 16. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85— 100 Pf., Eier 8— 9 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Zwiebeln 6—7 Stück 10 Pf., Tauben das Paar 40— 70 Pf., Hähnchen das Stück 60—80 Pf., Hühner das Stück 80—100 Pf., Salat 5— 6 Köpfe 10 Pf., Kartoffeln 2 Liter 15—16 Pf., desgleichen per Korb M. 1.60 1.80, Kohlrabi per 5 Pf., Weißkraut per Kopf 20—25 Pf., Bohnen per M. 1.50—2 Rettig per Stück 5 8 Pf. Frage der Zeit sein, bis die Schulgartensache auch dies der zweite Selbstmord eines Offiziers der hiesigen St. Korb Im Verlag von Carl Bindernagel in Friedberg er⸗ scheint soeben als Beitrag zu der am 18. August d. stattfindenden Enthüllungsfeier des Hessischen endes 1a, Krieger-Denkmals: Die 2. Compagnie in dem Feldzuge 1870/71 ꝛc. ꝛc., zugleich ein von Wilhelm Noemheld, Major z. D. Auf Veranlassung des Herrn Verfassers wird von Seiten der Verlagshandlung innerhalb der Zeit vom Hinterbliebenen N in der 2. Compagnie des 1. Großh. Hess. Infanterie⸗ auch an alle von der Kriegsstärke am 18. August 1870 noch lebenden vormaligen Soldaten dieser Compagnie auf Anfordern je 1 Exemplar dieses Buches unentgelt⸗ lich abgegeben. Gegen eine Empfangsbescheinigung der Betreffenden können diese Gratis-Exemplare abgeholt bezogen werden von der Verlags-Buchhandlung. Die hess. Lokalblätter sind im Interesse aller Oben⸗ genannten gebeten, hiervon Notiz zu nehmen. Literarisches. Von der Illustrirten Weltgeschichte für das Volk, neu bearbeilet und bis zur Gegenwart sorigeführk von O. von Corvin, mitherausgegeben von L. F. Dieffenbach, liegen uns die Lieferungen 15 und 16 vor. Dieselben umfassen noch einen Theil des zweiten Zeitraums der griechischen Geschichte, soweit die Kultur⸗ geschichte in Betracht kommt; die makedonische Geschichte bis zu Alexander dem Großen; die Geschichte von Syrakus, die Anfänge der karthagischen Geschichte, sowie den Be⸗ ginn der Gründung der römischen Republik. Unter den Illustrationen treten namentlich die in Heft 15 enthaltenen überaus sinnreich componirten Kultur⸗Tableaus von C. Döpler als eine sehr zweckmäßige Zugabe zu dem Werk hervor. Nicht minder verdient die saubere und klare Herstellung der Karten Erwähnung. Lieferung 17 enthält den Schluß des ersten Bandes sammt Inhalis⸗ verzeichniß. Wir wiederholen unseren lebhaften Wunsch, daß dieses in großem Stil durchgeführte gemeinnützige Werk recht rasch ein Gemeingut des deulschen Volkes werde. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 46 enthäl!: Ein Duell unter Robespierre. Roman aus dem Nachlaß von Georg Hiltl.(Fortsetzung.]— Bremens Bürgerpark. — Eine Kunstreise vor 240 Jahren. Kulturbild don M. F. Kühne. Mit Origmalzeichnung von Grünewald: Das Duelt in der Schenke.— Die Gauchos. Reise er⸗ innerung von Reinhold Werner. Mit Origlmalzeichnung von A. Göring: Gauchos in den Pampas.— Am Fa⸗ milientische: Bücherschau LXX.— Rechtsstreit um eine Pelzmütze.— Rechtorath. Mit einer illustrirten Beilage: Eine Sommerfahrt nach Kiel. Geld Cours. Frankfurt am 16 Aug. 1879. 20⸗Frankenstücke. M. 16 22—25 Englische Sovereign s„ 20 39—44 Russische Imperiales ee 18 f Ducatn„ 9 58—63 Ducaten al mare„— Dollars in Gold.„„„ Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend 19 75 50, „Dutzend„„ 16, 75. Die Expedition des Anzeigers. Markt⸗ Verlegung. Da der auf den Bartholomäus tag d. J. abzuhaltende Krämermarkt auf einen Sonntag fallen würde, so ist der⸗ selbe auf Montag den 25. und Dienstag den 26. August dieses Jahres verlegt worden. 0 Homburg v. d. H. den 15. August 1879. Bürgermeister Amt. A. Schleußner. Bekanntmachung. 2723 Das unter der Firma„Fink& Schäfer“ in Vilbel von Herrn Wilhelm Fink daselbst betriebene Geschäft ist aufgegeben; ebenso das in Vilbel von Heren Friedri Großholz unter der Firma seines Namens betriebene Geschäft und sind beide Fumen gelöscht worden. Vilbel am 14. August 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, ückel, Geh. Justizrath. Landgerichts⸗Assessor. 2719 des 1. Großh. Hess. Infanterie⸗Regiments Nr. 115 Nachruf für ihre Todten aus diesem Feldzug 0 6 18. August bis zum 18. October d. J. sowohl an die 0 aller während des Feldzugs 1870/71 resp. nach Einsendung des Porto's à 10 Pfennige franeo J Regiments Nr. 115 Gefallenen und Verstorbenen, als 1 abwesend 1 Iachelle des An Aans und Our 1 irgend we Ashersent, in un dem rsch. blättern an g. Acgünden, wil Abele auf den Itrafftt und Iicter verfüz Fried ber 14519 ö Vergebe. Die zur E siderlichen A Maurerarbe Material- a. Jeldb b. rothe e. gelbe d. Schr e. Weiß Steinmeßz Zimmerar Dachdecket Spengler. 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H Koppe n 9 1 5 g 725 e es ff ung f coe Wiesen und ca. 3 Morgen Ackerland.. cker am Mainzerthor.—— 4 n eee ee Die Mühle besteht aus einem zweistöckigen geräumigen 7 ul!. 7 f Wohnhause in gutem baulichen Zustand, einem noch nicht Skidene Umknöpftücher& Foulards ile auf den Namen des Herrn Gustav D ch 9410 e neu guten brikgeba GC 0 7 1 n erb e ab gebäude(neuer Einrichtung zur* 144* 1* ang g ö 8 25 W l e ee 126 in den schoͤn ten Farb en billigst bei K. F iedrich. der f rossirt und d derliche Eint Handels— — a 7755„el 3 iche Gintrag im Handels Pappdeckelfabrikation, Oeconomiegebäude und Garten. 4 f Friedberg den 28. Juni 1879. 8 8 der. 1 starken 2142 Pensionat für Gymnasiasten von Gymnasial⸗ N 4 g 1 N efälles eignet sich die Mühle sehr gut auch zu einem lehrer Dr. C. Wetzell Laubach bei Gießen. 1 Großherzogliches Landgericht Friedberg. anderen anrustriellen Beile, Prosp. gralis. 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Schwarzkalk 7,21 cbm 2727 Die Anlieferung eines kannenen Kleiderschrankes 9/150 H. 65. 66. 327-9. 332—3. 379,382; e e. Weißkalk 24,47„ einer dergl. Commode, eine dergl. Bettstelle, ein dergl. 00 E. 18. 60. 65 — Steinmetzarbeit 8 1804„ 42„ Tisch und eine Matratze in das Versorgungshaus soll 1200 A. 29. 51. 53. 57. 59. 85. 161. 180. 217— 9. 1 Zimmerarbeit 2747„ 68„ auf dem Submissionswege vergeben werden. 2303 5 4 Dachdeckerarbeit 1118„ 26„ Die Submittenten ba ben ihre Offerten bis längstens 2/1200 B. 22—5. 48. 54—7. 72. 121—7. 147. 164—9. * Spenglerarbeit DN Mittwoch den 20. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf Groß— 189. 204; 5 * Glaserarbeit ieee herzoglicher Bürgermeisterei dahter abzugeben. 28/1800 D. 50—9. 68 70. 89— 91. 99. 109—10. 118 bis 1 Schreinerarbeit i Die Bedingungen können bei Verwalter Gaßert 20. 125; 2 Tüncherarbeit 349„ 43„ im Versorgungshaus eingesehen werden. 7/000 G. 5. 2 bellen auf dem Submisstonswege vergeben werden. Friedberg den 18. August 1879 M. 13,350.— II. Serie: * Pläne, Voranschläge nebst Bedingungsheft liegen Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 3¼00 N. 50 51. 74; 1 1 Butzbach bei Herrn Maler Winter vom 20. bis Foucar. 1/160 II. 419. 467— 72. 535. 537— 8. 540—1 626. — 28. August zur Einsicht offen, woselbst auch die Gebote 659. 660; 8 Prozenten der Voranschlagssumme verstegelt und Bekanntmachung. 7/000 A. 348; g eee. 8 5 2. 30: beiden M. 25, v. Mes., mittags 12 Uhr, 2724 Widwoch. den 20. b. M., Nachmittags um 3 Uhr, zu B. N ee 0 Rockenberg den 12. Aug 1879 sollen die Gewächse auf einem Grundstück in der Ge⸗ 3 K. 1. 5 0 Jos. 85 A. Lucas 9 J Mees 2717 markung Ockstadt an der Burg Friedberger Grenze, be— 190 1 8 — 5 5. 5 1 87 Pfarrer stehend in Kartoffeln, etwas Kraut und mehreren Bäumen] 95 3. 2. ischoͤflicher 9 5 mit Zwetschen, an die Meistbietenden auf Ort und Stelle M. 18,600.— 11I. Serie. — f— 1272 versteigert werden. 6/100 N. 117-8. 261—3. 7 -H— b I Die Zusammenkunft ist an der St. Georgs Kapelle. 8/50 II. 809- 10. 846—7, 868-9; . 1 Su mi ton. g Ockstadt den 16. August 1879. 700 C. 24; — 1882 Die zur Erbauung einer neuen Halle mit Schweln⸗ Großherzogliche Bürgermeisterel Ockstadt. 7/6 KA. 412; 41 fällen, dem Abbruch des Trockenbaues, der Zieglers— Gröning er. 1/1000 J. 109; — vobnung und des Zlegelofens erforderlichen Arbeiten 2 3 n 9 K. 51. 58. 61; % uf dem oberen fiscalischen Hof zu Ober Erlenbach L G ch 7½6000 L. 32; a 9 AA N 5 e 1 ing* e L* 7/0000 G. 14. i 3 A. Abbruchs⸗Ar beten.. Für das Comptoir eines Fabrikgeschäfts wird ein II. Kündbare Hypotheken⸗Anthell⸗Scheine. 9 Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 60, 0 M. mit den nöthigen Schulkenntnissen und schöner Hand—⸗ M. 21,000. Naa. 1 1 5„ e e W r Lehrling eff 4½0 T. 2. 3. 8. 23 0 U. 149—52. 198—9; ‚ Zimmerarbei 9 äheres bel der Expet. d. Anz. 2688 8, R. 11; 2/80 O. 12. 48; /%,⁰ͤb0 W. 2. 3. 10. N B. Erbauung der Halle; 0 f Der Umtausch der gekündigten Stücke gegen neu aus⸗ . Maurerarbeit, veranschlagt zu 1682,65 M. ö ram II 1 zugebende kann von heute ab täglich kostenfrei bewerk⸗ . Steinhaukrarbeit 142,0„ 1 stelligt werden; die Verzinsung der gekündigten Stücke „ eee 8. auf hr rar kur; a. M. 18 Arguß 1875 12754 Dachdeckerarbeit ee„ 1 M. 16. Aug 879. — 1 en,„ Briefbogen& Couverte Der Direktor: A. Otterborg⸗ Schlosserarbeit 1 74 0 besorgt billigst und in ele— 3 K 7 Tus Ing Glaselorbelt 40 ee een Friedr. Streckfuß, Friedberg, 0 a 98,00 Carl Bindernagel empfiehlt ein reichhaltiges Lager in allen 999 Pflasterarbeit 150,00„ in Frledirg g: Geschästsbüchern, Copirbüchern& Copirpressen * i Pläne 8 ver Geschaftsbb brit von W& Zimm 1 vollen auf dem Submissionswege vergeben werden.. b aus der Geschaftsbücherfabrik von elß& 3 er 4 ‚ 5 bedingungen liegen auf der e er rau en in M. Gladbach. Boranschlag und Faden Ha tteags 8— 14 Die Bücher ob Fi stel Gut d sollder Umtstube unterfertigter Stelle von Vormitkags 5 N e f Fisen— Die Bücher obiger Firma stehen an N 1 eas zu billigsten Prelsen in der Maschinenfabrik und Lisen Ausführung keinem anderen Fabrikate nach und stellt 9 und Nachmittags 2— 6 Uhr zur Elnsicht offen, woselpst f 286/ VII. 7* nuch vie Offerten, in welchen die Angebote sowohl für 20 19 21 A. Pelissier in Fa sich der Preis anderen gegenüber etreg 10— 20 Prozent e die Abbruchbarbelten als auch den Neubau n 1 baue. 0 2— billiger. 5 69 Procenten det Voranschlagssumme bestimmt außßgevr ö 2 1 d„ J. uu k erfolgen haben, mit der Aufschrift;„Submisston zur 2 2 en ter a en, 8 er ament 4 ler 4 Uebernahme der.... Arbeit bei dem Reubau zweiflügelig, gut erhalten, sind billig abzugeben. Näheres 7 . ee oder dem Abbruch am oberen fltcaltschen Hof zu Ober- dei der Exped. d. Anz. 850 f 5 1 10 Arlenbach“ verschlossen und frankirt bis längstens Mitt⸗ 7. zum Zubinden der aue bei 5 1 woch den 20, August d. J., Vormittags 10 Uhr, einzu⸗ G* E 1 l b Carl Bindernagel . n 1 112 E C U. N inmac 9 d ex in Friedberg und Nauhelm. 0 rlebberg den Augu 879. Ain allen Großen bel 7 1 pilligst bet * Geezeded n, deen. f Georg Groß. Unterjacken& Unterhosen 4. cker. Den Vesuchern der Offenbacher Industrie-Ausstellung empfehle ich meine in der Nähe des Affenthores in Sachsenhausen gelegene Restauration Anerkannt gute Küche, gutes Bier und reiner Wein. Sach senhausen. H. J. Simon. Pferde Rennen Rheinischen Renn⸗ Vereins in Frankfurt am Main am 23, 24. und 25 Aungust 1879, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. 17 Rennen mit Preisen e im Wenig von eirea M. 42,000. Eintritts⸗ ⸗Preise: auf's Beste. Erster Platz für Herren jeder Tag. Mark 10. Damen 4„„ 5 5 Ein Herren Bille far Tage 20 Zweiter Platz 1 8 J 2 Dritter F 8 1. Stehplatz 50 Pf.(H. 61612.) Equipagen per Tag Mark 20. Reiter Mark 5. Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. Das Directorium des Rheinischen Renn-Vereins. Verkauf einer Villa zu Bad-⸗Nauheim. Die hier in nächster Nähe der Bäder und des Bahnhofs gelegene zum Nachlasse des Wilhelm Küstner gehörige Villa, bestehend aus zwei Stockwerken und Mansarden mit bequemer und allen Erfordernissen entsprechender Zimmer-Einrichtung nebst dazu ge— höriger Stallung und Wagenremise, soll nochmals Dienstag den 26. August l. J., Vormittags 11 Ubr, und zwar bei annehmbarem Gebot unter sofortigem Zuschlag versteigert werden. Zahlungs⸗ bedingung: ein Viertheil der Kaufsumme alsbald, der Rest in dreijährigen Terminen. Bad⸗ Nauheim den 11. August 1879. g Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. 2720 Schuchard. O. Fritze's Bernstein-Oel-Lackfarbe, in einigen Stunden hart und glänzend trocknend, zum Anstrich von Fuß bö den, übertrifft jedes andere derartige Fabrikat an Haltbarkeit, starker Druckkraft, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen. Preis 2 Mark 50 Pfennig incl. 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