II seiden. e rat dei tertsch. 4 Antrag 0 „ Serrbel. edberg, res 41 n 5** IK 7 hängig zu machen. Dienstag den 18. März. N33. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. 1 a 0 0 Erscheint dreimal per Woch a Kreisblatt für den Kreis Friedberg. ee Samags. Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahres-Conto bei uns baben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der 1. und 4. Periode 1878. Friedberg am 13. März 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der 1. und 4. Pertode von vorigem Jahre zukommenden Forststrafen resp. Antheile an Holzwerth- und Schadens⸗Ersatz unter dem Auftrage mit, Einnahmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Controlirung zu sorgen. Dr. Braden. Von der 1. Periode 1878: Stammheim 3 M. 74 Pf., Klein⸗Karben 1 M. 51 Pf., Weckesbeim 86 Pf., Reichelsheim 16 M. 62 Pf. Von der 4. Periode 1878: Assenheim 14 Pf., Nieder⸗Florstadt 3 M. 35 Pf., Ober⸗Florstadt 56 Pf, Büdesheim 14 Pf., Groß Karben 6 M. 77 Pf. Butzbach 2 M. 13 Pf., Kirch⸗Göns 2 M. 58 Pf., Nieder⸗Weisel 11 Pf., Mark Griedel 21 Pf., Mark Rockenberg 2 M. 11 Pf., Ostbeim 15 Pf., Nieder Weisel 48 Pf., Malbach 86 Pf., Rodheim 9 M. 75 Pf., Holzhausen 5 M. 50 Pf., Petterweil 1 M. 6 Pf. Vilbel 30 M. 82 Pf., Bad⸗Nauheim 77 Pf., Ober Mörlen 21 Pf. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungs⸗Eides vom I. Quartal 1879. Friedberg den 14. März 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ausschwörung des Versassungseides durch die im I. Quartal ditses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande befindlichen Ortsbürger und die, welche ohne Ortsbürger zu werden geheiratbet haben, aber in der Gemeinde heimaths berechtigt sind, haben wir auf Dienftag den 1. April laufenden Jahres, Vormittags 11 Ubr, auf dem Ratbbause zu Friedberg für die aus den früheren Orten des Kreises Friedberg und Mittwoch den 2. April laufenden Jahres, Vormittags 9 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben für die zur Ausschwörung des Verfassungs- eides Verpflichteten aus den dem Kreise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel Termin anberaumt. Zugleich werden wir in dem zweitgenannten Termine andern Angehörigen der letzteren Orte, welche Beschwerden und Wünsche vorbringen wollen. Audienz ertbeilen. Ste wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 28. I. Mis. unfehlbar Verzeichnisse und Bescheinigung, daß Vorladung ersolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden. Dr. Braden. Wilhelm Adam Weitz von Dorn- Assenheim, Johann Georg Adami von Hausen, Heinrich Häuser von Trais-Münzenberg, Konrad Philippi von Wisselsheim, Ludwig Hermann Müller von Wohnbach, Ludwig Schneider von Büdeeheim, Moses Grünewald von Okarben, Johann Peter Schäfer von Rendel. Bekanntmachung. Auf Ersuchen Kaiserl. Oberpost- Direction bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß am 16. d. Mis. zu Nieder Flörsheim, Pfiffligbeim, Benfingen, Laubenheim, König, Arheilgen, Bickenbach, Reichelsheim i. d. Wetterau, Sprendlingen bei Langen und Steinbach bei Gießen Telegraphen— austalten mit beschränktem Tagesdienst, darunter in den beiden zuletzt genanten Orten mit Fernsprech- Apparaten werden eröffnet werden. Friedberg am 15. März 1879. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. In Gemäßbeit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Februar 1879 sich solgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 13.—, Heu M. 5.—, Stroh M. 4.—. Friedberg am 14. März 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Mathäus Bieber von Münster wurde als Nachtwächter für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Beschluß nicht beigetreten und wurde deute der überzugehen, wurde mit allen gegen 7 Stimmen Darmstadt, 15. März. Prinz Heinrich Ausschußantrag, auf dem früheren Beschluß zu abgelehnt, ebenso mit allen gegen 13 Stimmen ist gestern Abend dahier eingetroffen und hat im beharren, abgelehnt. Bezüglich der Beiträge für der Antrag Schröder, den Untersuchungsrichtern Palais seiner Mutter Wohnung genommen. die Bedürfnisse der katbolischen Kirche waren an eine Functionszulage zu gewähren. Für Amts- Darmstadt, 14. März. In der heutigen die Bewilligungen einige Vorbehalte geknüpft gerichte wurde für Besoldungen und persönliche Sitzung beschäftigte sich die zweite Kammer mit worden, welchen die erste Kammer ebenfalls nicht Ausgaben die Regierungsforderung mit jährlich den Recommunicationsbeschlüssen der ersten Kammer beigetreten war. In der heutigen Sitzung wurde 790,600 M. für 2½ Jabre bewilligt, für zum Budget. Die Beschränkung, den Gehalt für jedoch beschlossen, auf den früheren Beschlüssen zu Kanzleikosten jäbrlich 85,000 M. für 2½ Jahre. den dritten Polizeibeamten bei dem Polizeiamt beharren. Hierauf wurde in der Berathung des Weiter verhandelte man über die von einem Darmstadt nur für den gegenwärtigen Inhaber Finanzetats fortgefahren, ohne daß es wegen der vor- Theil des Ausschusses beantragte Aufhebung der zu bewilligen, wurde fallen gelassen. Dem Be- gerückten Zeit zu einer Abstimmung gekommen aße. Hnndeste in Bad-Naubeim, Laubach und Lich. schlusse der ersten Kammer, daß die für 11 vor-— 15. März. In der heutigen Sitzung der zweiten Ministerialrath Finger bat dringend, die Gewohn— tragende Rätbe im Ministerium vorgesehene Summe Kammer genehmigte dieselbe den Antrag des Aus- heiten der Bevölkerung nicht zu kränken und dem um so viel überschritten werden dürfe, als bei der schusses: a. zu Besoldungen und andere persönliche Besitzstand Rechnung zu tragen. In ähnlichem Neuorganisation keine Verminderung ihres bis- Ausgaben zu pos. II. Landgerichte, den jährlichen Sinne sprachen Sturmfels, Theobald, Frank, herigen Gehaltes stottfinden solle, wurde beige- Betrag von 324,180 M. für 2¼ Jahr, das sind Heydenreich, Muhl, Weith, Osann, Schröder, treten. Die Kammer genehmigte hierauf den Ge- 814,450 M. im Ganzen oder 270,150 M. im Conradi und Betz. Ellenberger sprach für Auf- halt eines Nathes für Bauwesen, gegenüber ihrem Durchschnitt für ein Jahr der Finanzperiode 1879 hebung der 3 genannten Gerichtssitze, die auch früheren Beschlusse, nicht blos für den ersten In- bis 1882 b. Kanzleikosten, den jährlichen Betrag Kugler befürworten zu sollen glaubte. Die Kammer haber, Die für Gehaltsaufbesserung der Forstmeister von 25,000 M. für 2½ Jahr, das sind 62,500 M. bewilligte schließlich mit allen gegen 5 Stimmen nicht bewilligte Summe von 2700 M. wurde im Ganzen oder rund 20,833 M. im Durch- die für die Amtsgerichte Bad⸗Nauheim, Lich heute genehmigt. Bezüglich des Staatsbeitrags schnitt für 1 Jahr der Finanz- Periode 1879 und Laubach erforderlichen Mittel. ju den Bedürfnissen der evangelischen Kirche hatte bis 1882 definitiv zu bewilligen. Der Antrag— Militärdienstnachricht. Prast, stud. med. die zweite Kammer ursprünglich beschlossen, diesen des Abg. Dittmar bei Regulirung der Besold- wurde zum Unterarzt ernannt und beim 2. Groß h. Betrag für die letzten zwei Jahre der Finanz- ungen das System der Klasseneintheilung zu ver- Juf.⸗Regt. Nr. 116 angestellt periode von dem Nachweis dee Bedürfnisses ab- lassen und dafür zu demjenigen des Vorrückens Berlin, 14. März. Das Befinden des Die erste Kammer war diesem nach dem Dienstalter ohne Rücksicht auf Vacanzen] Kaisers ist den Umständen nach recht befriedigend — die Hüftanschwellung zeigt nichts Ungewöhnliches; der Schlaf war mitunter unterbrochen, im Ganzen jedoch genügend. Auf der gestrigen Soiree er · schien der Kaiser nicht. Heute Mittag 1 Uhr ertheilte der Kaiser dem preußischen Gesandten in Darmstadt, Fürsten Lynar, Audienz.— 15. März. Der Kaiser hat den gestrigen Tag in gewohnter Thätigkeit hingebracht und die Nacht recht gut geschlafen. Der Husten hat gänzlich, die Schmerzen an der rechten Seite haben beinahe ganz aufgebört; die Anschwellung der Hüfte zeigt keine wesentliche Veränderung. — 13. März. Reichstag.(Schluß.) Beim Etat des Reichseisenbahnamts erörtert Richter (Hagen) das Project der einheitlichen Regelung der Eisenbahntarife; er stehe demselben nicht principiell entgegen, aber es komme auf den In⸗ halt an: solle das Project die Verwirklichung des Reichseisenbahn-Projectes anbahnen, so würde er dasselbe ganz entschieden verwerfen. Commissär Körte hält die Ausführungen Richter's für durch- aus verfrüht, da es sich um eine Vorlage handele, welche noch nicht in die Oeffentlichkeit gelangt, auch nicht dafür bestimmt sei. Der Reichskanzler habe allerdings beim Bundesrath beantragt, daß ein Gesetzentwurf wegen Regelung des Güter- tarifwesens ausgearbeitet werde, der Antrag habe indeß der Beschlußfassung noch nicht unterlegen. Mirbach spricht gegen Richter's Ausführungen, speciell gegen Differentialtarife. Günther(Sachsen) schließt sich den Darlegungen des Vorredners an. v. Kardorff wendet sich gleichfalls gegen Richter. Der Etat des Reiche-Eisenbahnamts wird sodann genehmigt. Bei dem Etat des Reichskanzleramts für Elsaß Lothringen führt Winterer Klage über die Zunahme der Verbrechen der Unstttlichkeit und Trunksucht in Elsaß Lothringen, wofür er die Polizei mit verantwortlich machen will. Unter- staatssecretär Herzog wies die Grundlosigkeit des erhobenen Vorwurfs nach. Der Etat wurde ge— nehmigt, ebenso ohne Debatte der Etat des Rech- nungshofes und nach kurzer Debatte auch der lassen. einen Gesetzentwurf gegen den Wucher ein, welcher am 1. Oct. 1879 in Kraft treten soll. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 14. März. Die„N. Fr. Pr.“ meldet: Der Wiener Bank- verein beabsichtigt nur eine Dividende von 5 pCt. zu vertheilen und einen Theil des Gewinnes zur Consolidirung zurückzubehalten. Morgen treffen die deutschen Aussichtsräthe bier ein, um die Dividende endgültig zu bestimmen. Pest, 14. März. Die ungarische Delegation nahm heute die Ausschuß-Anträge, betreffend den Nachtrags-Credit für das Ministerium des Aus: und 1879 nebst den beantragten Reselutionen an. — 16. März. Der Kaiser begibt sich heute über Temesvar nach Szegedin; in Temes var wird ein Aufenthalt von zwei Stunden gemacht, um das Lager der Flüchtlinge zu besuchen. Alsdann erfolgt die Weiterfahrt nach Szegedin. Am Dienstag kehrt der Kaiser nach Pest zurück. Frankreich. Paris. Das Aatsblatt meldet: Nach einem am 12. März in Sidnetz aufgegebenen Telegramm des Gouverneurs von Neu Caledonien ist das Land in vollständigem Friedenszustand, nachdem die letzten aufständischen Tribus sich unterworfen haben. — Der von dem Unterrichtsminister Ferry ausgearbeitete Gesetzentwurf über den höheren Unterricht ist heute in der Kammer eingebracht worden. Durch denselben werden die Bestimm— ungen des Gesetzes von 1875, welche die gemischte Juiy zur Folge hatten, aufgehoben. Künftighin müssen die Eleven der freien Unterrichts Austalten ihre Prüfungen vor Staats Facultäten einschreiben Die freien Unterrichts- Anstalten können keine Universitäts- oder Facultäts⸗Titel mehr an⸗ nehmen. Kein Mitglied einer religiösen, nicht an- erkannten Gesellschaft kann in Frankreich Unter- richt ertheilen. Versailles, 13. März. Deputirtenkammer. Lenglé(Bonapartist) beantragt die Ernennung Etat des allgemeinen Pensionsfonds.— 15.* Commission zur Untersuchung über die Vor- ö Die internationale Convention bezüglich der Ab- gänge, welche den Markt der Staatspapiere in wehrmaßregeln gegen die Pest wird in dritter[der Zeit vom 22. bis 27. Februar beeinflußten, Berathung ohne Debatte genehmigt. rathung des Gesetzes über den Schutz der Vögel befürwortet Fürst Hohenlohe-Langenburg zweite Lesung im Plenum, welche das Haus beschließt. Bei den Positionen Zölle und Verbrauchssteuern erörtert Richter(Hagen) das gegenwärtige Zoll- system, welches mehr schutzzöllnerisch sei als frei⸗ händlerisch. Redner untersucht die Ursachen des Darniederliegens der Industrie, verweist auf die Gründungen, die Ueberproduction, die Wirkungen der Bessemer Stahlfabrikation und meint, ohne das bestehende schutzzöllnerische System würde die Calamität weniger intensiv sich gestaltet haben. Die Nothlage der Eisenindustrie hänge nicht mit der Aufhebung der Eisenzölle zusammen. Die Anschauung der industriellen Kreise über das Programm des Reichskanzlers habe sich schon sehr geändert. Das ganze Programm würde aussichts⸗ Bei Be- und verlangt die Dringlichkeit für diesen Antrag, welche jedoch mit 322 gegen 134 Stimmen ab- gelehnt wird. Baudry(Legitimist) beantragt die Vorfrage bezüglich Brisson's Bericht über die Versetzung der Mai-Minister in Anklagestand. Dieser Antrag wird verworfen. Nach längerer Debatte wird sodann die Versetzung der Mai— Minister in Aaklagestand mit 338 gegen 167 Stimmen abgelehnt; die Rechte stimmt nebst dem linken Centrum und der gemäßigten Linken mit der Majorität. Rameau(Linke) beantragt eine motivirte Tagesordnung, welche einen scharfen Tadel gegen die Mal-Minister ausspricht. Clémenceau beantragt einfache Tagesordnung, diese wird mit 225 gegen 187 Stimmen verworfen. Die mo⸗ tivirte Tagesordnung Rameau mit 240 gegen 154 Stimmen angenommen. — 14. März. Das Journal„Le Francais“ los sein, wenn man nicht die Landwirthe dafür interessirt hätte. meldet, daß die Minister vom 16. Mai und Redner kommt schließlich auf 23. November durch eine zu veröffenslichende Note die Briefe des Reichskanzlers an Landwirthe zu gegen den Brandmarkungsbeschluß der Kammer zu sprechen und meint, dieselben seien ein schlimmerer protestiren beabsichtigen. General Berthaut, Kriegs ⸗ Appell an den Egoismus, als die Arbeiterbriefe minister in dem Cabinet vom 16. Mai 1878, Lassalle's. von Kardorff behauplet Richter, das Programm des Reichskanzlers ge⸗ winne nicht nur in industciellen Kreisen, sondern gegenüber seither Comm andeur des 18. Armeecorps, hat in letzterer Eigenschaft seine Entlassung gegeben.— Der Senat nahm den Gesetzentwuef an, wodurch im ganzen Lande fortwährend neue Anhänger. die Eingangszölle für gewisse ausländische Artikel Er würde der Vertheuerung von Nahrungsmitteln nicht zustimmen, wenn man nicht dem Volke ein Aequivalent durch die Erweiterung des Arbeits- marktes böte. Sonnemann führt aus, daß die Lage der Webereien und Spinnereien in Frank— reich trotz der Schutzzölle keine günstige sei. Sonnemann bekämpft die schutzzöllnerischen Be— strebungen und betont, daß die Schutzzölle eine Vermehrung des Papiergeldes und Repressalien des Auslandes nach sich ziehen würden. Richter (Meißen) erklärt sich gegen Getreidezölle und für Aufhebung der Differentialtarife, von Unruh gegen Schutzzölle. Die conservativen Reichstagsabge⸗ ordneten(von Kleist⸗Retzow u. Gen.) brachten festgesetzt werden. Großbritannien. London, 13. März. Unterhaus. Unter⸗Staats⸗Secretär Bourke macht folgende Mittheilung: Verschiedene englische Firmen in Manchester und Liverpool verschifften vorige Woche in Cardiff an Bord des französischen Dampfers„Argus“ 850 Gewehre und 5000 Pfd. Schießpulver nach Mozambique. Die portugiesische Regierung ist durch die englische hiervon benach— richtigt, auch sind Maßregeln getroffen, um zu verhindern, daß die Ladung in die Hände der Zulus falle. — der britische Botschafter in Rom, Paget, informirte das italienische Cabinet vertraulich über wärtigen und den Occupations-Credit pro 1878 die Instructionen, welche der neue britische Bot- C 1 schafter in Petersburg, Dufferin, von seiner Re⸗ gierung mit Rücksicht auf die letzten diplomatischen Kundgebungen Rußlands erhielt. Danach wäre derselbe beauftragt, bezüglich der russischerseits her⸗ vorgehobenen Bedenken die Nothwendigkeit strenger Aufrechterhaltung aller Bestimmungen des Berliner Vertrages zu betonen. England sei überzeugt, daß die Schwierigkeiten betreffs Ostrumeliens theils vermöge Energie, theils vermöge Klugheit und Mäßigung von Seiten der türkischen Regier⸗ ung zu überwinden sein werden. Dufferin sei beauftragt, entschieden zu erklären, daß die Be⸗ stimmungen des Friedens von San Stefano unter keinenlei Vorwand, auch nicht unter dem, die Wünsche eines Volksstammes zu befriedigen, wie- deraufleben dürften. —„Morning Post“ zufolge kehrt der Bot⸗ schafter Layard am 1. Mai auf seinen Posten nach Constantinopel zurück.—„Daily News“ melden aus Rangoon vom 14. d. Es verlautet als wahrscheinlich, daß ein Ultimatum an den König von Birma gesandt worden. An der Grenze werden Truppen concentrirt. Türkei. Constantinopel, 14. März. Die Abfahrt der britischen Flotte ist bis zur nächsten Woche verschoben. Der Sultan lud den Admiral Hornby und die andern höberen britischen Flottenofsiziere zum Galadiner ein. Griechenland. Athen, 15. März. Der Minister Delyannis hat ebenfalls neue Instructionen an die griechischen Grenzregulirungs Commissarien gesandt. Der Abbruch der Verhandlungen dürfte unmittebar bevorstehen. Rußland. Petersburg. Sämmtliche russischen Truppen, welche noch in Rumänien can⸗ toniren, erhielten Befehl, in den allernächsten Tagen nach Rußland abzumarschiren. Aus Stadt und Land. Gernsheim, 14. März. Gestern Morgen fand ein bei Erfelden stalionicter Bahnwärter in der Näbe des Bahndammes ein Säckchen, in welchem sich die Leichen zweier neugeborenen Kinder vorfanden. Das eine Kind scheint lodt zur Welt gekommen zu sein, während sich bei dem anderen Spuren einer gewaltsamen Tödtung zeigen. Der Verdacht der Thälerschaft ruht auf einer etwa 50 Jahre alten Frau aus Crumstadt, deren Mann bereits seit längerer Zeit abwesend ist. Alzey, 13. März. Heute Morgen entgleiste in der Stauon Armsheim der erste Personenzug, welcher von Mainz via Alzey fährt. Die Maschine, Packwagen, sowie zwei Personenwagen sperrten die Geleise, weßhalb die nachfolgenden Personenzüge größere Verspärung erlitten. Glücklicherweise sind die Passagiere mit dem bloßen Schrecken davongekommen. Allerlei. Bornheim, 14. März. Ein Bursche, welcher häufig an spileptischen Anfällen leidet, kam gestern in eine hiesige Wohnung, wo er häufig verkehrte, während der Abwesen⸗ heit des Maunes. Daselbst ergriff er ein auf dem Tische liegendes offenes Taschenmesser und eilte der Frau, welche eben im Begriffe war, in der Küche etwas herzurich ten, nach, riß sie zu Boden, und brachte ihr sechs Stiche in den Kopf und zwei in die Hände bei. Auf den schreck⸗ lichen Hülferuf der Frau ließ er, als Leute nahten, von seinem Opfer ab. Er wurde verhastet. Wiesbaden, 12. März. In der vergangenen Nacht haben sich hier ein in der Stiflstraße Nr. 15 wobnender pensionirter Offizier und dessen Ebefrau durch Gift das Leben genommen. Zerrüttete Vermögensverhältnisse haben zu diesem traurigen Ende geführt. Würzburg, 14. März. Unteroffizier Pude, ange⸗ klagt des militärischen Vergehens des Amtsmißbrauchs durch Körperverletzung mit folgendem Tode des Studiosus Sicken, ist heute vom Militärbezirksgerichte freigesprochen worden. Teplitz 14. März. Die gegenwärtig in dem Quellen⸗ schacht zuströmenden Thermalwasser sind hinreichend, alle Badeanstalten mit Thermalwasser zu versehen. Das Wasserquantum ist um ein Driitbeil größer als die Wasser⸗ menge sämmtlicher vorber versiegter Thermalquellen zu⸗ sammen. Das Wasser fließt keistallgell. Szegedin, 13. März. Von bier wird von zu⸗ nehmendem Elend gemeldet. Da die Rettungsschiffe viel⸗ fach auf Trümmer stoßen, so wird die Rettung oft un⸗ möglich gemacht. Die Fluth ist noch fortwährend im Steigen; die gegenwärtig noch 600 Quadratmeter be⸗ tragende wassersteie Fläche wird immer kleiner. In Folge Umkippens eines Reitungsboles sind 7 Frauen ertrunken. Bei Eintritt der Katastrophe ertranken 15 Honvede und 20 Soldaten. Die Staatsbahn beförderte gestern unent⸗ geltlich 10,000 Menschen. Es wüthet ein heftiger Sturm. Die Uederschwemmungefluth ist 12 Fuß höher als das Nivean der Theiß.— 14. März. Der furchtbare Sturm wüthet heute immer noch und macht die Rettung fast unmöglich. Die directe telegraphische Verbindung mit Pest dieselben) abe auf fun. wischen Platte an abet wuck geit, d 9 0 damm el sorcertite Welcher und 67 Stadt wi funden; kleinen K. kichlen vo det Syna lelegraph! gestell. Morgens a aus Do sämmtli. Taunus ollen Dont zu Fri bersteiget Das wird auf Nabe dri 8 S 855 2 anfange Schelme ger 1 deiliatt Ider 1. lugt, Uunnterbrochen. Der Ruin und der Jammer sind ent zlich. Fünf Personen wurden wegen Brandlegung vor as Standgericht gebracht. Mit Auen ibme weniger Punkie ist schon die ganze 8 tadt unter Wasser. Die Vor sadt Rochus ist ein Trümmerbaufen. Auf dem Wasser in der Stadt schwimmen bunt durcheinander Möbelstücke, Dachstüble Balken und Leichen. Auf dem Theußdamme befinden sich die Gereiteten. Das Jammern und Weinen n unbeschreiblich. Mütter suche ibre Kinder, diese ihre Eltern; kaum eine Familie ist complet. Die Lage der Armen ist eine schreckliche, sie sind von Allem eniblöß', gie meisten sind nur in ihsen Nachikseidern. Mit Aus- zahme von drei bis vier Gassen in der inneren Stadt die ganze Stadt entodlkert. Das Militär wirkt über zlles Lob erbaben. Einzelne Soldaten leisteten geradezu Bewunderungswürdiges. Fübrer Julius Po zsolt rettete 32 Kinder und 41 Frauen vom Tode. Der Sch ffer Neuwahr flichte elf Menschen aus den Flutben und rief hieselben zum Leben zurück. Ein Szegediner rettete seine babe auf eine große Pläste: er fuhr vor einem Zlegel⸗ lamm vorüber, auf weschem 80 Frauen und Mädchen wischen Leden und Tod schwevien und den Besitzer der lätte anriesen. Deiselde fuhr rudig weiter. Ale bald über wurde die Plätte von der Retlungemannschaft con- fscirt, die Frauen und Mädchen mu derselben gereltet. — 1 Kaum war die P ätte abgestoßen, so stürzte der Ziegel— lamm ein. Oberlieutenant Zutoviie, der bekannte Par— sorcereitet und Erfinder eines Schwimmapparatee für Pferde, velcher zur Rettung berbeieilte, dat bieher 93 Frauen and 67 Männer den Flutben entrissen. In der obeten Stadt wurde ein geschlossener Sarg auf den Wällen ge⸗ funden; an einer andern Stelle eine Mutter mit zwei leinen Kindern in den Armen, Alle drei todt. Die Nach lichten vom Einsturze des Spitals, des Waisenbauses und ser Synagoge sind unrichtig.— 14. März. Die directe klegraphische Verbindung mit Pest ist heute wieder ber⸗ zestellt. Die heutigen Nachrichten lauten: 8 Ubr 48— Norgens: Die letzte Nacht verlief rubig, da das Wasser im Exlravillan merktich abnahm, so daß die Palankaer Inselsadt, der einzig trockene Platz in Szegedin, sich zu erweitern beginnt.— 15. März. Die Regierung traf verschiedene Maßregeln namentlich hinsichtlich freier Be— förderung der geflüch teien Bewohner, Ertichtung von Dammschutzbauten und Absendung von Dampfpumpen hiecher. Ein Fallen des Wassers in den Nebenflüssen der Theiß wird gemeldet. In verschiedenen bedrohlen Ortschasten sind die Schutzdämme erheblich fortgeschritten trotz Kälte und theilweise fortdauernden Sturmes; nut der Ort Szentes ist noch gefährdet. Hülferuf für Szegedin. Wir lasen in einer Zeitung in einem Berichte über die Katastrophe:„Am rechten Ufer der Theiß, da wo die Maros in dieselbe mündet, liegt, oder vielmehr— lag Szegedin.“ Mit vielen Worten kann man nicht mebr Erschütterndes, mehr zu Herzen Gehendes, Handel und Verkehr. Friedberg, 14. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—90 Pf., Eier per Stück 5 Pf. Gießen, 15. März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80—85 Pf., Eier per Stück 5— Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar 90 Pf., Hühner per Stück M. 140, Hahnen per Stück M. 1.70, Enten per Stück M.—., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.—6—., Zwiebeln per Ctr. M. 9—10, Ochsenfleisch 70 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 58—60 Pf., Kalbfleisch 50—56 Pf., Hammelfleisch 60— 70 Pf. Marburg, 15. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85—90 Pf. Eier per Stück 4— 5 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10— 12 Pf. Tauben das Paar M. 180, Hahnen das Stück M. 1.50 bis M. 2, Hühner das Stück M. 1.80, Salat per Kopf 20 Pf., Weißkraut per Kopf 5—10 Pf. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 14. März 1879. 20 Frankenstücke M. 16 18—22 Englische Sovereigns 45 20 39—44 Russische Impertales 16 65—70 TP... 9 54— 59 Die n,. m 9 59—64 Dollars in Gold. 4 17—20 mehr das Mitleid rege Machendes sagen, als in den zwei Worten„lag Szegedin“, eine Stadt von 6000 Häusern und 70 tausend Seelen. Das Entsetzen, das Elend spottet jeder Beschreibung! Die unterzeichnete Expedition ist bereit Gaben in Empfang zu nehmen und an den Ort ihrer Bestimmung zu übermitteln. Wer hier tasch gibt, gibt mehr als doppelt. Die Expedition des Oberh. Anzeigers. Bekanntmachung. Vom 16. d. Mts. ab erhalten die nachstehenden Personenposten folgenden Gang: 1. Personenpost Echzell⸗ Friedberg: Aus Echzell 530 Uhr früh, in Friedberg 725 Uhr Vorm, aus Friedberg 9830 Uhr Vorm., in Echzell 11 Uhr Vorm. II. Personenpost Echzell⸗ Friedberg: Aus Echzell 325 Uhr Nachm., in Friedberg 52 Uhr Nachm., aus Friedberg 710 Uhr Nachm., in Echzell 910 Uhr Nachm. Echzell den 15. März 1879. Kaiserliches Postamt. Kleiß. Corsetten„ dec. 13462 Centner Eichenlohrinde der 18791 Erndte tus Domanial⸗, Gemeinde- und Privatwaldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und theilweise auch in der Wetterau pollen Donnerstag den 3. April d. J., Vormittags 11 ÜUbr, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffentlich zersteigert werden. Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden vird auf Kosten der Waldeigenthümer besorgt. Nähere Auskunft ertheilt die unterzeichnete Stelle. Friedberg den 28. Februar 1879. Großherzogliches Forstamt Friedberg. el. 83 Stammholz⸗Versteigerung. 455 Dienstag den 18. März d. J., Morgens 8½ Uhr infangend, kommen im Vilbeler Stadtwald, Distrikt Schelmeneck, zur Versteige ung: 113 Gichstämme von 3— 10 Meter Länge und 19 bis 81 Centim. Durchmesser= 60,01 Festm. Inhalt, 6 Kiefernstämme 30 Birken Derbstangen, 7 Kiefern⸗Derbstangen Zusammenkunft auf der Hauptschneise im Schelmeneck. Vilbel den 11. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. n!. Gläubiger-Aufforderung. 900 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das mit 27,727 Mark 50 Pf. über⸗ schuldete Vermögen der Georg Grimmel Eheleute von Pilbel formellen Coneurs erkannt hat, werden sämmt— che Gläubiger derselben aufgefordert, im Termine Freitag den 20. Juni d. J,, Morgens 10 Uhr, ihre Forderungen unter Geltendmachung etwaiger Vor— ügsrechte bel Meidung Annahme des stillschweigenden Penichts auf solche hier geltend zu machen. In diesem Termine soll alsdann über den Abschluß eines Arrangements, eventuell die Versilberung der Masse, Vahl eines Gläubigerausschusses und eines definitiven Masse⸗Curators, sowie die welter erforderlichen Maß tegeln verhandelt werden und werden die nicht in Selbst— person erschienenen oder durch gehörig legitimirte Dritte bertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der Erschlenenen beistimmend angesehen. Vilbel den 10. März 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer, Landrichter. Landgerichts-⸗Assessor. Holzversteigerung. 1 Montag den 24. d. Mts., Vormlttags 10 Uhr, ellen in dem Gräflich zu Nanß au''schen Kirchwalde „ Ziegenberg öffentlich versteigert werden: 12 Buchen⸗Hackklöge, 1 Meter Durchmesser, 9 Eichenstämme(Werkholz), 13,62 Festm. haltend. Zlegenberg den 14 März 1879. Die Gräfliche Forstverwaltung. Sommerlad. liegen, 0 Bekanntmachung. 887 Es wird versteigert Montag den 24. Mürz im Erbstüdter Domanialwald: 29 Eichenstämme von 21-50 Centimeter Durchmesser und von 5—12 Meter Länge mit zusammen 21,47 Festmeter Inhalt; 700 Fichten⸗Reis⸗ stangen; 10 Rm. Buchen- und 14 Rm. Eichen⸗Scheiter; 4 Rm. Buchen- u. 8 Rm. Eichen Knüppel; 1300 Buchen-, 400 Eichen⸗ und und 18 Rm. Eichen⸗ Stöcke. Die Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Staatsstraße am Erbstädter Domanialwalde. Dienstag den 25. März im Domanialdistrikt Hoch⸗ und Sahlweidenwellen; 5 Rm. Kiefern⸗ Stöcke. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf dem Vielnalweg zwischen Kaichen und Groß Karben im Distrikt Hochholz. Heldenbergen den 13. Marz 1879. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Pückel. Bekanntmachung. 907 Die am 14. J. Mis. in dem Graäflichen„Ossen— heimer Wäldchen“ abgehaltene Holzversteigerung ist ge— nehmigt und der erste Abfuhrtag auf Donnerstag den 20. März l. J. festgesetzt worden. Wickstadt den 15. März 1879. Gräfliche Oherförsterei Assenheim. Schal las. Bekanntmachung. 904 Die unterfertigte Behörde sucht für sofort einen Vorarbeiter für eine größere Fläche Drainirungsarbeiten gegen guten Lohn. Fähigkeitszeugnisse sind vorzulegen. Altenstadt den 15. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. Weith. 2 8 Holz-Versteigerung. 899 Freitag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen im Holzhäuser Gemeindewald, Distrikt Spieß: 249 Stück Gichenstämme von 10—48 Centim. Durch- messer und 3—9 Meter Länge, 2 Nabelstämme von 10— 20 Centim. Durchmesser und 6—9 Meter Länge, 15 Birkenstämme von 10— 30 Centim. Durchmesser und 5—7 Meter Länge nochmals versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Chaussee vor dem Wald Holzhausen am 15. März 1879. 5 a Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. J. V. d. B.: Schmidt, Beigeordneter. 0 8* 4 5 Faselochs-Versteigerung. 888 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger zum Schlachten geeigneter Faselochs bei Johann A. Weber dahier oͤffentlich ver⸗ steigert werden. Ober⸗ Erlenbach am 14. März 1879. 0 Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Erlenbach. b Möglich. auf der Friedrichsdörfer 1000 Fichtenwellen; 6 Rm. Buchen ist holz: 20 m. Kiefern⸗Knüppel; 1350 gemischte Buchen Bekanntmachung. und 11. d. Mts. in den Distrikten Dorn, Kaff und Lichte Harb abgehaltene Holzversteigerung wird hierdurch mit dem Bemerken genehmigt, daß die Abfuhrscheine am 22. d. Mts. bet dem Großherzoglichen Rentamte zu Bingenheim in Empfang genommen werden können Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 24. d. Mis. nach vorheriger Zusammenkunft an der Wohnung des Großh. Forstwarts Stier zu Kohden um 8 Uhr Morgens Nidda am 13. März 1879. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Ro her ——* 8 R Holzversteigerun Holz gerung. Montag den 24. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, resp. nach Beendigung der Versteigerung in dem in der Nähe gelegenen fiscalischen Walde, sollen in dem Gräflich Leiningen Westerburgischen Walddistrikte„Oberforst“: 13 Eichenstämme von je 5—7 Meter Länge und 28—42 Centimeter mittlerem Durchmesser, 28 Naummeter Eichen Scheiter, 16 8„ Knüppel und 1020 Wellen Eichen-Reisholz öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 14. März 1874. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentkammer. Biera u. — 8 9** K Holz-Versteigerung. 896 Montag den 24. März, Vormittags 9 Uhr, soll im Butzbacher Stadtwald folgendes Holz meistbietend versteigert werden: 890 Die am 10. 893 20 Eichen⸗Stämme, 5,15 Festmeter haltend, 28 Nadel Stämme, 7,55 7 5 1 Birkenstamm, 0,27 8 9 19 Eichen-Derbstangen, 1,77 5 8 204 Nadel-Derbstangen, 15,24 8 5 350 Nadel-Reisstangen, 2,39* 5 sodann Mittwoch den 26. März, ebenfalls Vormittags 9 Uhr anfangend, 48 Rm. Buchen- und Eichen⸗Scheiter, 35 Rm. Buchen- und Eichen Knüppel, 72 Rm. desgleichen Stöcke, 2000 Buchen-Wellen und 6300 Nadel- Wellen. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am kaiser lichen Kirchhof. Butzbach den 17. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küche l. 410 4 Fallsucht) heilt brieflich der Speclalarzt Dr. Killisch, Dresden(Neustadt). Grösste Erfahr— ung. du bereits über 11.000 Fälle behandelt. 598 Flische epskuchen 830 bet g Wilp. Berubech. 5 100 Centner Dickwurz und einen Haufen Mist verkauft Friedberg. Heinrich Haustein V. 1 . 0 0 0 N N 1 0 6 0 f 0 0 ö 0 2 0 * 0 ö F. Deuring, Zahntechniker, empfiehlt sich verebrlichem Publikum von Bad- Nauhei Reinigen der Zähne, sowie im Anfertigen und Einsetzen Reparaturen werden schnell und billigst besorgt. Bad- Nauheim im März 1879. 892 Duarmstädter Pferde- am 21., 22. und und Fohlen-Markt 23 April 1879 mit Verloosung und Prämiirung auf dem Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen, zu welchem das Comité die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst einladet. Musterung und Prümiirung von Pferden und Fohlen am 21. April, Vormittags 9 Uhr, Prämienver⸗ theilung Nachmittags 3 Uhr, wozu nambafte Ehrenpreise, Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Verloosung von Pferden, Fohlen, Pferdegeschirren, Fahr- und Reitrequisiten ꝛc. im Gesammtwerthe von * 26,000 Mark Gewinne: 30 anf dem Markte angekaufte Pferde und Fohlen im Gesammtwerthe von 19,500 Mark. 470 andere Gewinne von 10—250 Mark Einzel⸗ und Gesammtwerthe von 6500 Mark. Den Loosevertrieb hat Generalagent Gaulé, Darmstadt. 23. April, Nachmittags 1 Uhr. Pferdemarkt- Comité. Haas. Die Lairitz sche Waldwollwaaren-Fäbrik in Remda am Thüringerwalde macht hierdurch bekannt, daß bei dem Herrn K. Kalbbhenn in Bad- Nauheim eine Niederlage ihrer seit über ein Viertel- Jahrhundert gegen Gicht- und Rheumatismus- eic. Leiden unübertrefflich bewährten Waldwoll-Producte 22 5 — Waldwoll-Unterkleider aller Art, Flanelle etc., sowie der Wa Id- wollwatte, des Oeles, Extractes, Seife ete.— errichtet worden ist. Alle an obigen Uebeln Leidende können nicht gemacht werden. genug auf diese herrlichen Erzeugnisse aufmerksau 901 FDC! ßß0ß0ßo0ßb0ßbTbTbPbTbPTPTb Auswahl stets vorräthig. selben auf den Friedhöfen. (7944. Grab ⸗ Denkmäler 85 in Marmor, Syenit, Granit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer Transport der Denkmäler nach jeder Gegend und Versetzen(Aufstellen) der— F. Hofmeister, Marmor- und Steinmetzen-Geschäft, Frankfurt a. M., 165 Eckenheimer Landstraße dem Friedhofe gegenüber. Kleesamen 829 bei Wilh. 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So befinden sich z. B. in der Nähe von Frankfurt Horns by'sche Dampfdreschmaschinen, welche 15 Jahre lang benutzt werden und den Besitzern noch heute die— selben Dienste leisten wie im ersten Jahre. Ganz außer— ordentlich wichtig ist bet diesen Maschinen der Umstand, daß der Cylinder im Dampfraum sitzt, also weder Con densationswasser erzeugt noch eingefrieren kann; es würde zu weit führen, hier die Patente alle aufzuführen, welche die Firma Hornsby auf ihre Locomobilen und Dreschmaschinen hat und können wir nur auf den Haupt⸗ Agenten genannter Firma, Herrn Moritz Weil jun., in Frankfurt a. M. verweisen. 909 536 K. Friedrich. m und der Umgegend im Plombiren und künstlicher Gebißstücke und einzelner Zähne. f Brodpreise. 3 Sorte 7 Pfennig, ** 3.„ 88 bei Bäckermeister Windisch und Kosenschon. 910 Local-Gewerbverein. Generalversammlung Mittwoch den 19. d. M., Abends 8 Ubr, im Vereinslocal; auch Nichtmitglieder können eingeführt werden. 906 Alle Sorten 5 a Gemüse& Gartensämereien bringe in empfehlende Erinnerung. Leineweber, 779 Samenhandlung. 905⁵ Allen Freunden und Verwandten sage sch vor meiner Abreise nach Amerika ein herzliches Lebewohl. f Ober⸗Ros bach. L. Herd. Zu verpachten ein am Fauerbacher Thor gelegener Garten. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. 911 Flüssiges Baumwachs 828 empfiehlt Wilhelm Bernbeck. Unterricht im kausmännischen Rechnen, Correspondenz, sowie ein⸗ facher und deppelter Buchfübrung ertbeilt 895 Ermus, Friedberg. 1000 Ctr. Dickwurz werden von der Gutsverwaltung der Domäne Gronauer⸗ Hof bei Vilbel zu kaufen gesucht. Offerten sind per Post dahin zu senden. 894 Zu vermiethen eine vollständige Wohnung, 1. Stock, Friedrichstraße Nr. 387, Bad- Raubelm. 298 908 Ein braves Dienstmädchen wird zum 1. April gesucht. Zu erfragen bei der Exped. des Anzeigers. 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