von alles n. Rlen⸗ e Rleiche. n, Min. * gel. e Preist T. zädchen „ det Kele . dein — — 1 N ent North dar Sue und Sthel 808 191 1 — * n * ———— Dienstag den 17. Juni. M 70. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Mittwoch den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, findet in dem Rath- Haussaale zu Friedberg die diesjährige regelmäßige öffentliche Sitzung des Kreistags des Kreises Friedberg statt. Gegen stände der Tagesordnung sind: 1) Entgegennahme des Verwaltungs berichts des Kreisausschusses pro 1878. 2) Prüfung der Rechnung der Kreiskasse pro 1878. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. 3) Feststellung des Voranschlags pro 1880. 4) Wahl der Mitglieder der Einschätzungs⸗Commission zur Veranlagung der Einkommensteuer. Friedberg den . 5) Die Errichtung eines Kreis Krankenhauses. 16. Juni 1879. Der Vorsitzende des Kreistages: Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. Juni. Der Fürst von Bul⸗ garien nebst seinem Bruder, dem Prinzen Ludwig von Battenberg trafen gestern auf Schloß Heiligen⸗ berg ein, woselbst heute Familientafel staltfand, zu welcher auch der Landgraf von Hessen erschien. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 21 tathält das Gesetz über das Verfahren in Sachen der nichtstreitigen Gerichtsbarkeit. Nr. 22 enthalt das Gesetz wegen der Uebertragung von Grund- rigenthum und der Fortführung der Grundbücher in Rheinhessen. Nr. 23 enthält: I. Gesetz über die Ausführung der Deutschen Strasprozeßord⸗ nung. II. Gesetz über das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen. — 13. Juni. In der heutigen Sitzung der vang. Landes- Synode trat man in die Berathung gedenken, ves Entwurfs einer Dienstpragmatik für die Geist⸗ ichen cin. Ausschuß gestellten Anträgen, soweit berathen, Annahme.— 14. Juni. In der heutigen Sitzung wurde der Entwurf einer Dienstpragmatik für die Beistlichen bis zu§. 35 berathen und im wesent⸗ ichen wie beantragt angenommen. Sodann wur- den Petitionen erledigt. — Militärdienstnachrichten. Prinz, Prem. Lt. dom 1. Großh. Drag. ⸗Regt. Nr. 23, Adjutant der 30. Cav.- Brig., zum Rittmeister befördert; 5. Bismarck, Prem. Et. à la suite des 2. hans. Inf. Regts. Nr. 76, Apjutant bei der 50. Jaf. Brig. in das Regt. wieder einrangirt; Arnold, Hauptm. aggr. dem 1. Großh. Inf.-Regt. Nr. 115, als Comp. Chef in das Regt. einrangirt; Graf „. Schwerin, Hauptm. vom 1. Großh. Inf.-Regt. Nr. 115, der Abschied bewilligt. — Die Altlutheraner unseres Großherzog hums, Pfarrer wie Gemeinden, haben fetzt auf dem durch das neue Austrittsgesetz vom 10. Sep- sember 1878 eröffneten Wege ihren Austritt aus der evang. Landeskirche vollzogen. Berlin, 13. Juni. Bei der gestrigen Gala⸗ safel brachte der Kronprinz ein Hoch auf das Jubelpaar aus, in welches die Gäste dreimal be⸗ geistert einstimmten. Die Musik intonirte die Bolksbymne, welche die Gäste stehend anhörten. Der Reichskanzler saß neben dem englischen und dem russischen Botschafter den Majestäten gegenüber, die sich wiederholt mit ersteren unterhitlten. Der Taiser trug anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Kaisers Alexander als Regimentschef über der großen Generals-Uniform das große Band des Andriasordens. Bet dem Abend- Concert nachte der Kaiser ohne der Stütze eines Stockes zu bedürfen, einen halbstündigen Rundgang durch zen Saal, um einzelne Gaͤste zu begrüßen. Der Minister des Hauses, von Schleinitz, ist in den Grasenstand, Oberstkämmerer Graf Rhedern in en Fürstenstand erhoben. Unter den anläßlich der Feier Decorirten befinden sich der Prästdent zes Reichstags von Seydewitz, der den Kronen- orden 2. Kl. mit dem Stern, v. Bennigsen, der den Stern zum Kronen Orden 2. Kl., Herzog von Ratibor, der den Stern als Großcomtbur des Hohenzollern-Ordens, und Oberbürgermeister von Frankfurt a. M., Mumm v. Schwarzenstein, der den Kronen-Orden 2. Kl. erhielt.— 14 Juni, Zu den Souveränen, welche unser Kaiserpaar aus Anlaß der goldenen Hochzeit schriftlich beglück⸗ wünscht haben, gehört auch der Sultan. Dae eigenhändige Gratulationsschreiben Abdul Hamids ist dem Jubelpaare durch die hiesige türkische Bot⸗ schaft überreicht worden. Die fürstlichen Hochzeits gäste sind bis auf die großherzoglich badischen Herrschaften, Herzog von Edinburg, den Prinzen und die Prinzessin Wilhelm von Württemberg, welche noch kurze Zeit in Berlin zu verweilen bereits von hier wieder abgereist. — Der„R. A.“ bringt einen Erlaß des Kaisers öffentlichung, welcher hervorhebt, wie die Begehung des 50jäbtigen Vermählungs-Jubiläums in ganz Deutschland und weit hinaus über dessen Grenzen zu Festtagen von allgemeiner Bedeutung sich gestaltet und mehr als je kundgegeben habe, von welcher Liebe und Anhänglichkeit das deutsche Volk für seinen Kaiser und dessen Haus erfüllt sei. Der Erlaß gedenkt des tiefen Eindrucks, welchen die beglückwünschenden Hul; digungen in mannichfachster Form und die Be— gründung des über das gesammte Reich sich er streckenden Netzes von Stifiungen zu dauernden Zwecken der Humanität hervorgerufen, wodurch die mit besonderer Wärme von dem Kaiserpaar ge— hegten Wünsche ihre Erfüllung erhielten, und dankt allen Nahen wie Fernen für ihre Aufmerksamkeiten. — 13. Juni.(Reichstag. Vor Eintritt in die Tagesordnung theilt Präsident von Seydewitz mit, daß der Vorstand dem Kaiserpaare die Glück. wünsche des Reichstages übermittelt habe. Auf der Tagesordnung steht die erste Lesung über den Freundschafts- Vertrag mit den Samoa- Inseln, welcher allseitig empfohlen wird. Der Vertrag mit den Samoa- Inseln wird auch in zweiter Lesung nach unerheblicher Debatte genehmigt. Es solgt nunmehr die erste Berathung des Ge setzentwurss, betreffend die anderweitige Ordnung der Versassung und Verwaltung Elsaß-Lothringens. Unterstaatssecretär Herzog führt den Entwurf ein und verweist auf die vorausgegangenen be— züglichen Verhandlungen des Reichstages und Darlegung der Regierungs- Versreter, denen der Reichstag zugestimmt habe. Redner rechtsertigt die einzelnen vorgeschlagenen Einrichtungen unter wiederholter Verweisung auf die Motive und em- pfiehlt die Annahme des Entwurfes. Guerber bemängelt die Vorlage und betrachtet dieselbe durchweg als unzurkcichend. Redner meint, dem Statthalter seien dietatorische Befugnisse eingeräumt, und fordert schließlich die Beseitigung der der freien Religionsübung entgegenstehenden Hindernisse. Fürst Hohenlohe Langenburg sucht die Ein, wendungen Guerbers zu entkräften und führt aus, die Vorlage entspreche den berechtigten Forderungen der elsaß lothringischen Bevölkerung, sowie der gegenwärtigen Lage der Reichslande.— 14. Juni. Fortsetzung der obigen Berathung. von Putt kammer(Löwenberg) anerkennt die Mäßigung in der Rede des elsässischen Abgeordneten North, der gegenüber dem Standpunkt Guerbers freilich zur Vorsicht mahne. Von dieser Vorsicht sei der Gesetzentwurf getragen. Windthorst erklärt sich mit der Tendenz der Vorlage, der Annäherung an eine constitutionelle Regierung, einverstanden, bat aber im Einzelnen Manches auszusetzen; die Stellung des Statthalters sei unklar, diejenige der Minister zu unselbstständig. Nach einer Be⸗ merkung des Unterstaatssecretärs Herzog wird die Derweisung an eine Commission abgelehnt und die Vorlage zur zweiten Berathung gestellt. Der Entwurf fand mit den vom und der Kaiserin an den Reichskanzler, bebufs Ver- Es folgt hierauf die erste Berathung des Ge⸗ setz Entwurfs betreffend die Statistik des aus- wärtigen Waaren-Verkehrs. Klügmann ver⸗ kennt nicht den Nutzen der obligatorischen An— meldung, spricht sich aber gegen die intendirte Controle und die besondere Gebühr aus und be— antragt die Verweisung des Gesetzentwurfs an eine Kommission von 14 Mitgliedern. Ministec Hof- mann legt die Zweckmäßigkeit des Gesetzes dar und hebt hervor, daß die neuentstehenden erheblichen Kosten die Gebühr nothwendig machten. Der Entwurf wird schließlich an eine Kommission von 14 Mitgliedern verwiesen. — 14. Juni. Die Tarif- Commission des Reichstages berieth heute die Position Seide und Seidenwaaren. Die Unterabtheilung: Seide und Floretseide gefärbt, wofür die Vorlage 48 M. Zoll vorschlägt, wurde mit nur 36 belegt und von der Position: Zwirn aus roher Seide(Nähseide, Knopflochseide) getrennt; für letztere ward Zoll- freiheit beschlossen. Alle übrigen Unterabtheilungen wurden unverändert nach der Vorlage genehmigt. Die Commission beschloß mit 12 gegen 11 Stimmen, Floretseide, welche nach der Vorlage 12 M. Zoll zahlen sollte, zollfrei zu lassen. Die Tabakssteuer⸗ Commission lehnte einstimmig die Licenzsteuer ab. Die Wucher Commission verwarf den Antrag Reichensperger, betreffend die civilrechtlichen Be- stimmungen gegen den Wucher. Die Brausteuer⸗ Commission beendete die erste Lesung des Gesetzes. Die Tarif- Commission nahm ferner die Position Glas und Glaswaaren im Ganzen nach der Vor- lage an, schied aber aus verschiedenen Nummern der Positlon einzelne Artikel aus, für welche der Zoll erheblich herabgemindert wurde. — Die Pforte gab die Zusage, entsprechend dem Wunsche der deutschen Regierung gegen die Finanzdecrete des Khedive Einspruch zu erheben. Ausland. Oesterreich-luüngarn. Wien, 14. Juni. Die„Pol. Corr.“ meldet, daß seitens der Ver— ——·˙Ü—ꝛ tretung des beiligen Stubles dem Ministerium des Aeußeren von einer Depesche des Staatssecretärs Rina an den Nuntius Jacobini Kenntniß gegeben wurde, welche einige Vorschläge in Betreff der Ordnung der bierarchischen Verhältnisse Bosniens und der Herzegowina anregt und der Würdigung der Regierung anheimgibt. — Der öflerreichische Einmarsch in Novibazar wird, wie man bört, eventuell aufgegeben, wenn die Untersuchung über die Verpflegung und Unter kunft der Truppen ungünstig ausfiele, da man Geldaus gaben möglichst einzuschränken gedenkt. Pest, 14. Juni. Unterhaus. Der Minister⸗ präsident überreichte ein königliches Rescript, welches den Reichstag schließt und denselben gleichzeitig für den 2. October einberuft. Frankreich. Paris, 12. Juni. Die „Agence Havas“ meldet: Privatnachrichten aus Wien besagen, daß alle Mächte die Vorschläge Rußlands, betreffend die Regelung der Attribute der ostrumelischen Commission, angenommen. Die- selbe wird demgemäß über die Anwendung des organischen Statuts wachen und im Voraus ihre Ansicht abgeben über alle auf das Statut bezüg- Der Gouverneur kann die türkischen lichen Fragen. Truppen nicht ohne Zustimmung der Commission in's Land rufen. Die von der absoluten Ma jorität getroffenen Entscheidungen werden für den Gouverneur obligatorischen Charakter haben. Wahl der Beamten wird unter Verantwortlichkeit des Gouverneurs stattfinden. — 14. Juni. Im Senat unterstützt der Ministerpräsident Waddington den Entwurf wegen Rückkehr der Kammern nach Paris und die Be— rufung eines Congresses für die Discussion, be— züglich Abänderung des bez. Versassun gs Artikels, welcher den Sitz der Kammer in Versailles vor— schreibt. Waddington sagt, die Regierung stehe für die Aufrechthaltung der Ordnung ein; er constatirt die eingetretene Beruhigung der Ge— müther und das kluge Verhalten der französischen Demokratie während der Krise 1877, welche das Vertrauen der Regierung verdienten. In der Ab— stimmung wurde mit 153 gegen 133 Stimmen beschlossen, in die Specialberathung einzutreten und sodann der einzige Artikel der Vorlage mit 149 gegen 130 Stimmen angenommen. Dänemark. Kopenhagen, 14. Juni. Die Reichstagssession ist heute geschlossen worden. Großbritannien. London, 12 Juni. Im Unterhause antwortete auf Befragen Schatz kanzler Northtote: Bis zum 28. April betrugen die Kosten des Zulukrieges etwas über 500,000 Estr. monatlich; wenn dieselben seitdem nicht gestiegen seien, betrügen dieselben Ende Juni voraussichtlich 1,600,000 Estr. — 13. Juni. Dem Telegraphen⸗Congresse wurde von dem Delegirten der und Telegraphen⸗ Verwaltung Fischer ein Antrag auf Einführung des allgemeinen Worttarifs sowie Reduction des Tarifs für Presse- Telegramme vorgelegt. — Der englische Botschafter, Layard, meldete am 14. Mai auf eine Anfrage Lord Salisbury's, daß Karatheodory Pascha und der Großvezier das Bestehen eines russisch-türkischen Abkommens, wonach die Entsendung türkischer Truppen an die Balkangrenze nicht stattfinden solle, in Abrede stellten. — 14. Juni. Graf Schuwaloff wird in etwa vierzehn Tagen zum Kurgebrauch nach Wildbad und von dort nach St. Petersburg gehen. — Aus Kapstadt wird vom 24. v. M. ge⸗ meldet, dem Transvaal-Lande sei eine provisorische Verfassung zugestanden worden, welche den Wünschen der Boers Rechnung trage, indem drei der Letzteren dem Executivrathe zugetheilt würden. Die Meld- ung erhält Nichts von wichtigeren militärischen Vorkommnissen. Italien. Rom, 13. Juni. der Eisenbahn⸗Debatte über die Linie Nizza ⸗Venti⸗ miglia befürwortete der Ministerpräsident Deptetis Die englichen Post⸗ Türkei. Constantinopel. Die von der Pforte zur Entwerfung der neuen Vtlafet-⸗Ein⸗ theilung niedergesetzte Commission unterbreitete den diesbezüglichen Bericht dem Großvezier. Danach umfaßt jedes Vilajet(Generalgouvernement) nicht mehr als vier Mussetarifats(Gouvernements), welche wiederum in Cazas(Untergouvernements) zerfallen. Der Zweck der Eintheilung ist, die Action der lokolen Ober Behörden zu einer be— schleunigteren und wirksameren zu machen. — Pfbotiades Bey kehrt nach Kreta zurück, ohne die Genehmigung der Beschlüsse der kreten- sischen Nationalversammlung seitens des Sultans mitzubringen. Serbien. Belgrad. Von hier wird der Wiederbelebung der tobten Innung zu ver⸗ schwenden. Darmstadt, 13. Juni. Oberst Scherff, welcher während des letzten Krieges als Generalstabschef der Großherzoglichen Division fungirte, ein in jeder Beziehung vorzüglicher Offizier, ist gestern nach langem und schwerem Leiden dabier gestorben in Folge eines Ende v. J. zu Metz er⸗ littenen Schlaganfalls. Mainz, 13. Juni. Von dem gestern Mittag ven bier abgegangenen Alzeyer Zug ließ in der Nähe eines Uebergangs zwischen den Stationen Klein-Winternheim und Nieder-Olm ein Soldat von dem bessischen Dragoner⸗ Regiment Nr. 24, angeblich aus Wöͤrrstadt, sich überfahren und blieb auf der Stelle tod: Mainz. Eine alte Frau in der Rheinprovinz, welche sich mit der Anfertigung von Schuhen mit Tuchsohlen beschäfligt, hat an den Kaiser ein Schreiben gerichtet, worin sie die Eigenschaft der Tuchsohlen empfiehlt, indem dieselben ein Ausgleiten unmöglich machen. Hieran it „P. C.“ gemeldet, daß Fürst Dondukoff Korsakoff die Bitte geknüpft, ein solches Paar an Se. Mazessät nach der Uebernahme der Districte von Breznik übersenden zu dürfen. und Tru als Ueberbringer eines Schreibens des Kaisers von Rußland an den Fürsten Milan in Nisch eingetroffen sei.— Sermet Pascha erklärte Ristic, die Pforte sei nicht in der Lage, mit Serbien eine Consular-Convention abzuschließen. Serbien verweigerte demzufolge, zur Errichtung eines türkischen Generalconsulats in Nisch seine definitive Zustimmung zu geben. ö Griechenland. Atben. Die griechlschen Bevollmächtigten für die Verhandlungen in Constan- tinopel behufs Feststellung der griechischen Grenze, Conduriotis und Brailos, erbielten seitens der griechischen Regierung die Justruction, sich genau an das Berliner Protokoll zu halten. Rußland. Petersburg. einem Dwornik in Petersburg arretirten verdächtigen Persönlichkeit fand man einen Dolch und zwischen compromittirenden Papieren zwei Btiefe folgenden Inhals: Der erste ist an Kokorow, früher Director der Wolga- Commerzbank, gerichtet und lautet: „Das Centralcomite hat auf seiner Sitzung Be- schluß gefaßt, Ihnen vorzuschlagen, unverzüglich dem Ueberbringer dieses für Bedürfnisse des Comites fünfzehntausend Rubel auszuzablen und wird bier bei warnend darauf aufmerksam gemacht, daß Sie, sofern Sie im Verlauf von fünf Minuten bezeichnete Geldsumme nicht entrichten des Lebens beraubt werden sollen, sowie daß eben dasselbe Geschick Sie auch in dem Falle erreichen wird, daß Sie sich erlauben sollten, über dieses Schreiben irgend⸗ wohin zur Kenntnißnahme zu berichten.“ Der zweite Brief, vom Arestanten selbst an Kokorow geschrieben, lautet:„Geehrter Herr! Im Auftrage des Chefs der Gendarmen bitte ich Sie ganz ergebenst, mir in einer Sie nahe tangirenden An⸗ gelegenheit unverzüglich eine Unterredung von zehn Minuten zu gewähren.“ Aegypten. Kairo, 14. Juni. Der Khedive machte den Consuln die Anzeige, er werde ihnen dem: nächst wegen der schwebenden Schuld einen ausgear- beiteten Entwurf mittheilen, wonach die gesammte schwebende Schuld mit Hilfe der Rothschild'schen Anleihe voll bezahlt werden solle. Amerika. Washington, 12. Juni. Das Repräsentantenhaus genehmigte mit 172 gegen 31 Stimmen die Armeevorlagen(sogen. Armee; Appropriationsbill) mit einem Amendement, wo- nach die Verwendung von Geldern zum Transport von Truppen nach Wahlorten während der Wahl“ periode untersagt ist. Aus Stadt und Land. -.- Friedberg. Die General-Versammlung des Nassausschen Gewerbevereins, welche am 9. und 10. Juni in Dillenburg stattfand, bat mit bedeutender Majorität die von dem Central-Vorstande vorgeschlagene Resolution, die gegenüber der Frage der Neubelebung der Innungen Stellung nimmt, angenommen. Die⸗ selbe lautet:„der Central⸗Vorstand und die General-Ver⸗ sammlung des Nassauischen Gewerbe-Vereins finden in Uevereinstimmung mit der weitaus größten Zabl der Lokalvereine die Gründung von Innungen, wie sie in (neuester Zeit angestrebt wird und im Osnabrücker Statut Gelegentlich Gestalsung gewonnen hat, nur in Verbindung nahe gelegener volkreicher Ortschaften ausführbar, halten jedoch für unsern Vereins bezirk die Organisallon des Nassauischen Gewerbe⸗ vereins für genügend, um alle Zwecke, welche die Bei einer von Der Kaiser hat der alten Frau die Antwort ertheilen lassen, sie möge ihm nur ein Paar solcher Schuhe schicken. Die bochersteute alte Schuh. macherin hat denn auch ihr Geschenk abgehen lassen. Allerlei. New⸗Mork, 12. Juni. In die Petroleum- Fabrik von Warden, Frew& Co. in Point Breeze, unterhalb Philadelphia, hat der Blitz eingeschlagen. Die Fabrik ist vollständig verbrannt. Der durch das Feuer angerichteie Schaden wird auf ½ Million Doll. geschätzt. Die deuische Bark„F. Rochs“ die ilalienische Bark„Giuseppe Ouanis“, ein russischer Schoner, eine österreichische Bark und ein norwegisches Schiff sind auf dem Hudson bei dieser Ge— legenbeit verbrannt. Kaiser Wilhelms ⸗ Spende. (Fortsetzung.) §. 15. Bildung des Aufsichtsraths. Der Aufsichts⸗ rath besteht aus einem, von Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Protektor der Stiftung ernannten Präsidenten und aus 10 Mitgliedern, aus deren Zahl der Präsident seinen Stellvertreter ernennt. Von diesen Mitgliedern ernennt die preußische Staatsregierung zwei, die Landesregierungen von Bayern, Sachsen, Württem⸗ berg, Baden, Hessen, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen⸗ Weimar und Oldenburg je eines. Die Namen der Per— sonen, welche den Aufsichtsrath bilden, sind zu Anfang jeden Jahres gemäß§. 33 bekannt zu machen. §. 16. Geschäftsthätigkeit des Aufsichtsraths. Der Präsident(oder dessen Stellvertreter) beruft und leitet die Sitzungen des Aufsichtsraths, vertritt denselben nach Außen und unterzeichnet die vom Aufsichtsrathe ausgehen⸗ den Berichte und Ausfertigungen. Er beruft die General⸗ versammlungen und führt in denselben den Vorsitz(§. 19). Die Einladungen zu den Sitzungen des Aufsichtsraths erfolgen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung. Der⸗ selbe ist beschlußfähig, wenn— mit Einschluß des Prä⸗ sidenten oder seines Stellvertreters— 5 Mitglieder an⸗ wesend sind. Die Beschlußfassungen erfolgen nach der Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Votum des Vorsitzenden. Ueber jede Sitzung des Auf— sichtsraths ist ein von dem Vorsitzenden und den sonstigen Anwesenden zu vollziehendes Protokoll aufzunehmen. §. 17. Verwendung der Jahresüberschüsse. Der Auf—⸗ sichtsrath hat darüber zu bestimmen, ob und in welcher Weise die aus der Jahresrechnung(§. 30) sich ergeben⸗ den Ueberschüsse zu den nachstehenden Zwecken zu ver⸗ wenden sind: 1) zur Verstärkung des Garantiefonds (§. 5); 2) zur Gewährung von Dividenden an die Ver⸗ sicherten; 3) zur Unterstützung Versicherter, welche vor⸗ zeitig invalide geworden sind, und hauptsächlich durch Arbeit ihren Unterhalt erworben haben. Die Verwen⸗ dung von Ueberschüssen zur Verstärkung des Garantie⸗ fonds(Nr. 1) ist nur so lange zulässig, als derselbe nicht auf 5,000,000 Mark sich beläuft. §. 18. Bezirksdirectoren, Rezepturen und Agenturen. Der Aufsichtsrath kann zur Förderung der Anstalt für bestimmte Bezirke Vertrauenspersonen zu Bezirksdireetoren bestellen und die Errichtung von Rezepturen und Agen turen genehmigen. Er hat vorzugsweise die Gewinnung von Gemeindebehörden, öffentlichen Sparkassen, Eisen⸗ bahnverwaltungen und großen Arbeitsunternehmern zur Uebernahme von Rezeptur- und Agenturgeschäften ins Auge zu fassen. N §. 19. Generalversammlung. Im Jahre 1882 und von da ab regelmäßig alle 3 Jahre in den Monaten Oetober bis Dezember— außerdem aber so oft, als dies der Aufsichtsrath für erforderlich erachtet— findet eine Generalversammlung in Berlin statt. In derselben wird über die gesammte geschäftliche Lage der Anstalt Bericht erstattet. Jedem zur Theilnahme an der Generalver⸗ sammlung Berechtigten steht die Befugniß zu, spätestens 14 Tage vor derselben schriftliche Anträge, welche die Aenderung von Einrichtungen der Anstalt oder der Statu⸗ ten betreffen, an den Aufsichtsrath einzureichen. Dieselben gelangen jedoch nur dann zur Berathung, wenn sie, außer von dem eigentlichen Antragsteller, noch von nenn anderen Mitgliedern unterzeichnet sind und mindesteus der Antragsteller in der Versammlung anwesend ist. Bewilligung derselben aus politischen Gründen, Innungen erreichen sollen, und theilweise besser als diese, Außerdem können auch in der Generalversammlung selbst, weil Nizza, obgleich der Dynastie durch politische Verwickelungen entrissen, immerhin noch ein Glied des italienischen Volkes sei. lohnte diese Auslassung des Ministers. Donnernder Applaus weil mit größeren Mitteln, zu erreichen.“— Einsender theilt diese Ansicht vollständig und glaubt, daß die Ge⸗ wer betreibenden Friedberg's es sich zur Aufgabe machen sollten, den lebenden Gewerbeverein zu heben und zu fördern, anstatt Zeit, Geld und Mühe für die aus Anlaß des Geschäftsberichts, Anträge zur Berathung gestellt werden. Für die Generalversammlung gelten fol⸗ gende Bestimmungen: 1) Zur Theilnahme an der General⸗ versammlung sind berechtigt: a. alle Mitglieder des Auf⸗ sichtsraths, einschließlich des Präsidenten, und die Diree⸗ 7221 0 . 1 1 1 8 teen; b. alle männlichen Mitglieder der Anstalt, welche — n baigstens 30 Jahre alt sind, für sich zur Versicherung — Rente oder Kapital bis spätestens 6 Wochen vor 8 8 Wa de Generalversammlung wenigstens einhundert Mark an Dann 1 Fulagen bezahlt und spätestens bis zum dritten Tage In 5 e dem Versammlungstage ihr Einlage- oder Versicher— wasbuch oder die entsprechende sonstige Versichetungs— * 1 kunde bei der Direetion eingereicht haben. Solche — da ur iglieder können sich auch durch ein anderes stimmbe⸗ Sam gtigtes Mitglied auf Grund schriftlicher Vollmacht ver N— en lassen. 2) Andere Mitglieder der Anstalt können 58— der selbst noch durch Vertreter an der Generalversamm beg Theil nehmen. 3) Jeder Anwesende hat für sich 7 feht eine Stimme und je eine für jeden seiner Vollmacht * a ever; jedoch kann Niemand für sich und seine Vollmacht— unt: 8— f 2 22 Seen N ver mehr als 10 Stimmen führen, die überzähligen 1 9 ö 14 ger 9 28 ah nicht an Andere übertragen. 4) Das Stimmrecht Wen, und durch eine Legitimationskarte festgestellt, welche am laten Wochentage vor der Generalversammlung im Bureau de Anstalt dem Legitimirten verabfolgt wird. Streitig— ten über das Stimmrecht entscheidet die Generalver immlung. 5) Der Vorsitzende trifft alle erforderlichen SSezialbestimmungen über die Geschäftsordnung, eröffnet — rd schließt die Versammlung, ertheilt und entzieht das Lort, stellt und formulirt die Frage zur Abstimmung. 3 Das aufgenommene Protokoll ist der Generalversamm— lng vorzulesen und von dem Vorsitzenden, sowie den euvesenden Mitgliedern des Aufsichtsraths und der Diree en zu vollziehen. 7) Die Generalversammlung kann an rr Anträge stellen und Gutachten— besonders über 2 10 labsichtigte Statutenänderungen abgeben. Ueber diese n den träge hat der Aufsichtsrath nach gutachtlicher Aeußer— * Deu 53 der Direction baldthunlichst Beschluß zu fassen und 11 11 iselben zu veröffentlichen. 1§. 20. Einladung zur Generalversammlung. Die knladungen zur Generalversammlung sind unter Angabe n Ort, Tag und Stunde zwei Mal— das erste Mal * nigstens 4 Wochen vor dem bestimmten Versammlungs ige— vom Aufsichtsrathe in den durch F. 33 bezeichne tu Zeitungen zu erlassen. (Fortsetzung folgt.) Verloosung. Stadt Freiburg Frs. 10⸗Loose von 1879. Gewinn⸗Ziehnng vom 2. Juni 1879.— Heimzablung am 10. Oetober 1879. Serie 5291 Nr. 12 Frs. 45,000. S. 2197 Nr. 10 Frs. 4000. S. 168 Nr. 19, S. 5573 Nr. 3. S. 5661 Nr. 18, S. 8090 Nr. 2. à Frs. 500. S. 3701 Nr. 3, S. 4042 Nr. 11, S. 4179 Nr. 7, S. 4392 Nr. 14 16 19, S. 5661 Nr. 22, S. 5845 Nr. 21, S 8366 Nr. 10 11 à Frs. 100. S. 144 Nr. 10 18, S. 827 Nr. 18. S. 841 Nr. 6 14 20 S. 1510 Nr 8 15, S. 2197 Nr. 3 12, S. 3701 Nr. 14, S. 4042 Nr. 14, S. 4599 Nr. 14 24, S 5443 Nr. 4 16, S. 5845 Nr. 20. S. 8090 Nr. 13, S. 8366 Nr. 4 14 à Frs 50. S. 827 Nr. 16, S. 841 Nr. 12, S. 1510 Nr. 21 S. 1522 Nr. 2 23, S. 2576 Nr. 13. S. 3701 Nr. 22, S. 4179 Nr. 21, S. 4392 Nr. 7, S. 4599 Nr. 1 7 16 18 23, S. 5291 Nr. 20, S. 5661 Nr. 3 S. 5845 Nr. 14, S. 8090 Nr. 13 à Frs. 20. Alle übrigen Nummern in den am 1. Mai 1879 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von Frs. 13. Handel und Verkehr. Friedberg, 14. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80 90 Pf., Eier per Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf. Gießen, 14. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.70— 0.80, Eier per Stück 4½½ Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.10, alte Hahnen per Stück M. 1.40, fange Hahnen per Stück 95 Pf., Enten per Stück M. 2.20, Kar⸗ toffeln per 100 Kilo M. 78.50, Zwiebeln per Centner 70 Pf Hammelfleisch 60— 70 Pf., Schweinefleisch 56—60 Pf., Kalbfleisch 40—50 Pf., Kirschen per Pfd. 60 Pf. Frankfurt, 14. Juni. Marktbericht. Heu- und Strohmarkt war gut befahren. im Großen 1. Qualtät 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual Hundert, deutsche, M. 4, italienische M. 5. W. 20, Wilch per Liter 16 und 18 Pf., Ochsenfleisch per Pfd., Kub⸗ und Rindfleisch 56— 60 Pf., Der heutige Heu kostete je nach Qualität M. 2—3 20, Stroh M. 2— 2.70 Butter M. 1.10, Eier vas Verkauft wurde Salat 3—5 Pf. das Stüc Gurken 20-30 Pf., Spargel das Pfund 30—60 Pf., Blumenkohl 60 Pf. bis 1 M., Gelbrübe das Bündel 10—12 Pf., Kohlrabi das Stück 8— 10 Pf. Ganze Erbsen per 100 Kilo M. 18 bis 23, geschälte Erbsen M. 23—27, Bohnen M. 23— 27, Linsen M. 23— 26. Kartoffeln M. 10. Roggenmehl M. 24— 26, Roggenschrot M. 20— 21. Ochsenfleisch 60—70 Pf. Rindfleisch 60 Pf., Kuhfleisch 55—60 Pf., Kalbfleisch 50— 55 Pf. Hamme fleisch 50— 65 Pf. Schwelnefleisch 65—70 Pf., Hahnen das Stück M. 1.60 bis 2. Tauben 40—50 Pf., Poularden M. 68. Marburg, 14. Juni. Wochenmark'. Butter kostete per Pfd. 70 90 Pf., Gier 9—10 Stüc 40 Pf., Räse per Stück 8— 10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10—12 Pf., Tauben das Paar 60— 80 Pf., Habnen das Stück M. 1.20— 1.50, Hühner das Stück 80 Pf. bis 1 M. Brod⸗Preise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 2 Kilo 52 Pf. „* 1 7 26 . 8 Erste Sorte 2 Kilo 50 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 45 Pf. „ 25„ 1 r %% s„„ Dritte Sorte Brod 2 Kilo 40 Pf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 30. Juni. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Geld⸗Cours Frankfurt am 14. Juni 1879 20 ⸗Frankenstücke. M. 16 19—23 Englische Sovereighns* 20 36—41 Russische Imperiales 16 70—75 Ducaten 5 9 54—59 Duecaten al ma reo„ 9 57—62 Dollars in Gold. 4 19—22 7 77 7* 1 n. f 1 Edictalladung. aufgefordert, sich binnen neunzig Tagen zur Empfang⸗ uhme seines seither euratorisch verwalteten Vermögens z melden, gegenfalls er für verschollen erklärt und das Ldermögen seinen nächsten Seitenverwandten überwiesen seit dem 1. l Dieses Geschäft wird von da ab von Herrn Salomon bvberden wird. Vilvel den 29. April 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. a 146 Der im Jahr 1837 nach Amerika ausgewanderte * korenz Feuerbach, geboren zu Ober ⸗Er enbach den 2. April 1809, oder dessen Leibesecben werden biermit Bekanntmachung. registet ist aus dem von den Kaufleuten Herren Israe unter der Firma „Gebrüder Strauß“ Mets. ausgetreten. 2031 Nach heute vollzogenem Eintrag in das Handels— Strauß und Salomon Strauß 11. zu Groß Karben betriebenen Geschäfte der Theilhaber Israel Strauß; Ein Teich, circa 4000 Meter Flächengehalt, welcher mit allen Sorten 1 Fischen besonders mit Hechten belebt ist, soll Montag den 30 Juni d. J., Mittags 12 Uhr, auf 6 Jahre auf der Gemeindestube öffentlich verpachtet werden. Beienheim am 10. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim. Huber. 2060 Strauß II. in Groß Karben unter der früheren Firma— weiter geführt. Herr Joseph Strauß behält di Procura. Vilbel am 12. Juni 1879. Schälholz- Versteigerung. e gen 169 Donnerstag den 19. d. Mts., Morgens 9 Uhr terden in dem bei Ober-Ros bach gelegenen Walddistrik s Großherzoglichen Hauses Kellerberg XIX vorsteigert 583 schäleichene Baumstüßen, 4,4 Raummeter schäleichene Scheiter, 18,4 5 3 Knüppel, 6105 schäleichene Wellen, 6 Raummeter schälcichene Stöcke. Ober⸗ Rosbach den 10. Junt 1879. 1 Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. 1 Strack. Hosftaithe-Versteigerung. ——— — tell auf dem gohannes Jeckel zustehende Hofraithe 1 seigert werden. 1 Ober⸗Mörlen den 13. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. eine Bekanntmachung. 2 4(andgerichtsgebäude) folgende Gegenstände, als: 1 20 Zimmerthüren mit Futter und Bekleidung, 2 Schrankthüren, N 10 Paar Fensterläden, b 7 Stück Fenster, 2 complete Herde, ö 6 ganze Oefen, 1 2 Pumpen, * eine Parthte Blelrohr, a f eine Parthle altes Eisen, 1 kupfernen Kessel, 2(ichene Stiege. 2 Lehnschubkarren, mehrere Stück Elsenblech u s. w. ffentlich meistbietend verstelgern. Bilbel am 10. Juni 1879 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. i anderweitig zu vermiethen. 1971 1012 Samstag den 21. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, Bürgermeistereiꝙ-Büreau daselbst die dem auf der Haupt⸗ sraße, welche sich zu einem Geschäftshause eignet, ver 1381 Mittwoch den 18 Juni l. J, Nachmittags 1 Uhr, Ußt die Gemeinde Vilbel im neuen Schulhause(früheren 4 Pü cke l, t Landgerichts Assessor. 2050 Einwendungen gegen das heute mit Heinrich Gott fried Gunderlboch Eheleuten von Rendel abgeschlossen E 1 Heugras Versteigerung. 2059 Montag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von eirea 30 Morgen Wiesen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Oppershofen am 16. Juni 1879 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Oppershofsen. 2 S ch m id 4. Arrangement, dessen Einsichtsnahme gestattet wird, 9 Heugras 28 zersteigerung. Seitens zum Termin nicht geladener Gläubiger inner halb 14 Tagen bei dahier vorzubringen und zu begründen. Vilbel den 13. Juni 1879. ö Großherzogliches Landgericht Vilbel. f 8 A ckze l. Landgerichts⸗Assessor. Submission. Hospital dahier pro 2 Victualien soll im Submissionswege Kaffee, gerollte Gerste, Brod. Sodann die Anlieferung von Sommerhosen für die männlichen Pfleglinge im Versorgungshaus, Leinen 3 stellen mit Anstrich. Die Submittenten haben ihre Offerten bis längsten zum Donnerstag den 19. d. Mis., auf Großherzoglicher Bürgermeisterei dahter abzugeben. Die Bedingungen können bei Verwalter Gaßert im Versorgungshaus eingesehen werden. Friedberg den 16. Juni 1879. Großherzogliche Bülgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Heugras⸗Versteigerung. 2043 Das der Gemeinde Nieder Rosbach meistbietend versteigert Nieder Rosbach am 14. Juni 1879 Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder Rosbach ö Go b. Karl Fritz. 102 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. Meidung der Nichtberücksichtigung 2038 2057 Die Lieferung der für das Versorgungshaus und Halbfahr 1879 erforderlichen an den Wenigst⸗— nehmenden vergeben werden, als: Crystall⸗Oel, Seife, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsen— fleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Hemden, 4 Dutzend Handtücher und 4 tannene Bett⸗ Vormittags 11 Uhr, und der höesigen Pfarrei gehörige Heugras wird onnerstag den 19. Juni, Nachmittags 1 Uhr, auf hiesiger Rathstube Montag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde zustehende Hrugras, circa 70 Morgen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Nauheimer Bach an der Nauheimer Grenze. Nieder Mörlen den 14. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Mö b s. ö 5 N 1 Heugras-Versteigerung. 2032 Montag den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, soll das diesjährige Heugras auf den Gemeinde- wiesen in dem Gemeindehaus öffentlich meistbietend ver— steigert werden. Stammheim am 14. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterel Stammheim. Becht. Heugras-Versteigerung. 2039 Freitag den 20. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll 8 auf dem Rathhause zu Böonstadt das gemeinheitliche Heugras öffentlich meistbtetend versteigert werden. Bönstadt den 14. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Geibel Arbeits-Versteigerung. 1 Freitag den 20. d. Mis, Vormittags 10 Uhr, 2040 soll auf dem Gemeindehaus zu Petterweil das An⸗ fahren, Setzen, Kleinschlagen und Eindecken der Unter- baltungssteine für die Vieinalstraßen, vexanschlagt zu 1146 Mark, öffentlich ig Accord gegeben werden. Vilbel den 14. Juni 1879 Ber o d, Bezirks-Bauaufseher. Einen Gesellen, ilf 8 ins 1 10 8 sowi Jehri n sucht zu sofortigem Eintritt Die Hälfte meines Magazins Sölken, Strümpfe& Strumpfläugen s 1 such 8 3 2037 Huf und Wagenschmied. ö r— 2 r — Versteigerung. 2048 Nachsten Donnerstag den 19. d. Mts., Vormittags 11 ut, wird das zu dem Nachlasse des Wilhelm Küstner von hier gehörige braune Pferd(Stute), 3 Jagdhunde, sowie auch ein Jagdwagen und 3 noch sehr gute Pferdegeschirre öffentlich an den Meistbietenden versteigert. ö Die Verkaufsobjeete können in der Wohnung des Obengenannten bei dem Hausmeister vor der Versteigerung eingesehen werden. ö Bad⸗Nauheim den 15 Juni 1879. Großberzogliches Ortsgerscht Bad⸗Nauhesm. J. Al d. V. ö Geberinger. ist nächsten Freitag den 20. Ju bis Nachmittags 7 Uhr im 08 Ng. Unter Verweisung auf delnde Krankheitsfälle. Gras⸗Versteigerung. 2058 Freitag den 20. d Mis., Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die diesjährige Gras Erndte von eirea 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Ab⸗ tbeilungen meistbietend versteigert werden. Okarben den 16. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Fauerbach. Gras ⸗Versteigerung. ö Donnerstag den 19. Juni er., Vormittags bach ein wegen Deformation des Halses in Fo Dienstpferd gegen gleich baare Zahlung als unta 2034 Müller'sche Heilmethode age, für Chronisch⸗Leidende und Kranke zu sprechen. blatt Nr. 69 Seite 4 des Anzeigers ersichtliche Inserat über speziell zu behan⸗ * 1* Pferde ⸗Versteigerung. 11 ubr, wird in der Dragoner Caserne zu Baßz⸗ lge Operation, zum Reiten nicht mehr geeig nel ni in Friedberg, von Morgens 8 tel Trapp“, Zimmer Nr. 3, erste das vom Samstag den 14. Juni im Haupt- 2036 uglich verkauft. von Müller, Rittmeister und Garnisonältester. N Butzbach den 14. Juni 1879. 1 2055 Montag den 23. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr.] Einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Um⸗ d auf dem Rathhaus dahler das Heugras von 50 gegend dle ergebene Anzeige, daß ich an untengenannten Morgen gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen Plätzen Niederlagen meiner öffentlich meistbietend versteigert werden. Kragenwäscherei ö Dortelweil am 15. Juni 1879. i Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. errichtet habe und bitte ich um geneigten Zuspruch. Es —.... M 0 h 1—— wird gebeten, meine Wäscherei nicht mit der sogenannten 1 2 1 Olanzwascherei zu verwechseln. Ein jeder Kragen oder Arbeits 7 Versteigerung. Manschette wird von mir wie neu hergerichtet. Reelle 2056 Donnerstag den 19. Juni, Vormittags 8 Uhr, Bedienung wird zuggesichert. 2 soll in der Gemeinde Beienheim das Brechen, an. Rodheim. Gg. Jäger. fahren und Zerschlagen von 15 cbm Unterhaltungssteinen Abgabestellen bei Sattlermeister Gönner in Friedberg, in Accord gegeben werden. Fr. Böhlmann in Bad⸗Nauheim, Ph. Suffner in Ober⸗ Assenheim den 15. Juni 1879. Rosbach. 2 15 14¹⁰ Avis 5 1 Gras 7 Versteigerung. für Sattler, Kutscher und Landwirthe. Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir 2052 Donnerstag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr 5 anfangend, soll das der Gemeinde Petierwell zuftahende der Alleinverkauf des kürzlich erfundenen Heu⸗ und Grummetgras von eirea 50 Morgen Wiesen Cirage 4A Harnais in einzelnen Abtheilungen auf hiesigem Rathhause ver- übertragen worden. stigert werden. ö Diese flüssige Lederwichse gibt nach meiner Petterweil den 15. Juni 1879. Ueberzeugung mit einem einfachen Pinsel aufgetragen Großherzogliche Bürgermeisteret Petterweil. ein sehr schönes Schwarz, matten Glanz, erweicht das Berges. Leder, indem sie Fettstoffe in sich hält, ist daher dem 1 5 3 7 5 17 5 1 Lack. der 35 8 doch nur — 4 schadet, besonders für Chaisenverdecke, pritzleder⸗ Heugras* ersteigerung. Geschirr und überhaupt jedes Riemenzeug edens zu 2046 Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll empfehlen. Preis per ½1 Flasche M. 1.70, 1 das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras, eirca 70 Morgen, in Abtheilungen auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Rendel den 15. Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Rendel. Gerl i n g. „ ½„ 6 Durch die vortrefflichen Eigenschaften obigen Artikels sieht zahlreicher Abnahme entgegen 1434 W. Falck, Sattlermeister. Heugras⸗Versteigerung.—eugras- Versteigerung. 2047 Freitag den 20. d. Wts, Vormittags 10 uhr, 2044 Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr, wird soll e e Nieder-Florstadt Ade 2 5 Heugras in den hiesigen Parkanlagen in paffenden gras, eirca 200 Morgen, bei Gastwirth H. Ph. Dauern⸗ Abtheilungen öffentlich an den Meistbietenden versteigert heim meistbietend versteigert werden. und der Anfang in der oberen Parkallee gemacht. Nieder⸗Florstadt den 14. Juni 1879. Bad⸗Nauheim den 15 Juni 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nied er-Florstadt. n 7555 — 1 7TTꝓ%VTTC!...!:!:— 2011 Gras⸗Versteigerung. Coupon 8, 2049 Freitag den 20. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, per 1. Juli fällig, werden von heute an bei mir einge⸗ soll das Heu und Grummetgras von eirea 35 Morgen löst. Ankauf, Verkauf und Umtansch aller Arten Semeindewiesen in einzelnen Abtheilungen im hiesigen Staatspapiere zum Tages⸗Cours. Gemeindehaus versteigert werden. ö g 9 9 1 Rodheim v. d. H. den 13. Juni 1879. 6 J. A. Nauheim. Großherzogliche N v. d. H. 22 Mexikaner Cigarren. Wehrheim, Beigeordneter ö 1845 e Fagon.) 7 Die in ganz kurzer Zeit bei mir so bellebt ge⸗ Heugras 2 Versteigerung. g„ 7 arren, 1 75 von Aroma, 2045 Donneistag den 19. d. Mts., Vormittags 9 Uhr empfehle ich größeren Abnehmern zu dem außergewoͤhnlich anfangend, soll auf dem Gemeindehaus zu Staden das, biuigen Preise pr. 1000 Stück M 45.00, der Gemeinde zustehende Heugras, eirea 60 Morgen, N i öffentlich meistbietend versteigert werden. e ee e 2 2 2 Staden den 15 Juni 1879. Wilhelm Küm mich, Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. großer Hirschgraben 7, Frankfurt a. M. 1 5 77 F a e Gras⸗Versteigerung.. tber den en der Junge 0 2054 Mittwoch den 18. Juni, Vormittags um 11 Uhr,. 5 e eee eee D a u ch. läßt Unterzeichneter 14 Morgen Gras von dem 18 ich br K 1 See 75 L. Bernhard versteigern. Bedingung wie Fri ge rannter a N der Gemeinde. N l(Wasserkalk), bester Qualität, zu Fundament⸗Mauerwerk, Nieder⸗Wöllstadt den 14. Juni 1879. Verputz de. le. vorzüglich geeignet, bei b JJ ͤ Gebr. Ufert, 1810 Die im Sommer so sehr beliebten Kalkwerk Groß⸗Karben, nerndes Hoch, daß die ganze Badgasse wackelt. Turn Verein. Niegenturnen. Der Vorstand. Anmeldungen neuer Mitglieder werden auf dem Turn⸗ platze entgegengenommen. Gewerb-Verein. in dem gewöhnlichen Locale. Neue Italienische Kartoffeln Wilhelm Fertsch. Die gend Nähmaschinen bei H. Bindewald, Friedberg, Kaiserstraße. Spezialarzt Dr. Kirchhoffer in Straßburg, Elsaß, behandelt speziell Schwächezustände: Polluk, nächtl. Bettnässen, Impot., Syphilis. 241 1s D Moiré⸗, biaigst bei K. Friedrich. Ein kräftiger Junge, 1978 welcher Lust hat die Bäckerei gründlich zu erlernen, kann sofort eintreten bei e Windisch⸗ Treppentritte, scharirt und rauhe geschllffene Plasten in allen Dimen⸗ stonen, Postamentsteine, Kaminsteine, einfache und doppelte, in 7“, 8, und 10“ Licht⸗Weite, Ziegel u. s. w. sind stets vorräthig beit 1995 Vilbel, Vvudwig Prescher, Maurermeister. Ueue Matjes-Häringe 1999 bei Wilhelm Fertsch. Eine Scheuer 1964 hat zu vermiethen Sieck, Wittwe. Tüchtige Schneider, finden dauernde den bei (126/vl.) Herm. Negensburger, 2033 Frankfurt a. M., Bleidenstraße Nr. 10. Nussensteine, das 1000 zu 9 Mark, 2042 empfiehlt Georg Petit Witwe, Ober⸗Erlenbach bel Vilbel. 5 Fensterläden, zweiflügelig, gut erhalten, sind billig abzugeben. Näheres bei der Exped. d. Anz. 850 2 Filet 7 Unter jacken 1383 dem Bahnhof gegenüber. empfiehlt zu sehr billgen Preisen K. Friedrich. Taschentücher, 115 4. iner Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlaz von Carl Bindernagel. kee, S. Ruppel de e Jeden Mittwoch und Samstag, Abends 8½ Uhr 2051 Sitzung Mittwoch den 18. d. M., Abends 8 Uhr, Der Vorstand. Reparaturen, Nadeln, Faden und Oel. 672 leinene und Alpaka-Schürzen 1 91 Ern