1879. Dienstag den 16. September. N 109. 5 1 9 1 ll 1 Oberhessischer nzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und lenständen Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. taning. Ote einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersa a N i f f g N 8 a tz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post i Oettisse fat 0 9 1 AA Valdchen de een Harne N ten, wenn fen n Ooölfersheim 1 M. 96 Pf. 1 üs Ee getre ffend: Ankauf von Berner Zuchtvieh. m Herst Amtlicher Theil. 3 etreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forststrafen von der 6. Periode 1878 und 1. Periode 1879/80. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der 6. Periode 1878 und 1. Periode 1879/80 zukommenden Forststrafen esp. Antheile an Holzwerth und Schadensersatz unter dem Auftrage mit, Einnahme- Decretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Controlitung zu sorgen. Dr. Braden. Bekanntmachung. Von verschiedenen Seiten ist der Wunsch geäußert worden, auch in diesem Herbste in der Schweiz Berner Zuchtvieh anzukaufen. perren Oeconomen, welche sich an einem etwaigen Ankaufe belheiligen wollen, werden gebeten, ihre Bestellungen spätestens bis zum 20. laufen Friedberg am 12. September 1879. Von der 6. Periode 1878: Stammheim 36 Pf., Weckesheim 15 Pf., Wohnbach 63 Pf. Von der 1. Periode 1879/80: Büdesheim 1 M. 95 Pf., Burg⸗Grä 5 5. 7. 5 8 g⸗Gräfenrode 0 e 1 Pf. Jaueßvach v. d., 18 Pf., Gamdach 98 Pf. Groß Karben 2 M. 38 Uf, Heldenbergen 1 M. 12 Pf., Klein⸗Karten 1 M. 26 Pf., Niever⸗ florstadt 40 Pf., Nieder⸗Weisel 1 M. 50 Pf., Nieder ⸗Wöͤllstadt 56 Pf., Ober Florstadt 2 M. 93 Pf., Rodheim 3 M. 26 Pf., Södel 84 Pf., Vilbel 19 M. 21 Pf., Diejenigen Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. kan bieter apt N i ien Monats bei dem Unterzeichneten zu bethätigen. unde 1889 Friedberg den 13. September 1879. J. W. Haas ö f st 0* *. „. U fade u Tanzmuftt dal ee an net 187 28 Daa kbeumeister und mehreren anderen geeigneten Hülfslehrern ertheilt. if nahe gelegene Gutswirthschaften erreicht. Bekanntmachung, Friedberg betr. Die nöthige Anschauung wird du . f Aufuahmsfähig sind alle unbescholtene Jüglinge, welche die Volksschule durchgemacht haben. . Klasse werden nur solche junge Leute aufgenommen, welche früher die 1. Klasse mit Erfolg durchgemacht haben oder nackweisen, daß sie sich anderswie re Kenntnisse angeeignet haben, welche das Lehrziel der 1. Klasse bilden, alle anderen Schüler kommen in Letztere. Dr. Braden. Winter ⸗Cursus der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen zu Der diesmalige Winter-Cursus der hiesigen Ackerbauschule beginnt Montag den 3. November in 2 Classen und währt bis gegen Ende März. Der Unterricht erstreckt sich auf die Fortbildungssächer, sowie auf die verschitdenen Zweige der Naturkunde und Landwirthschastslebre; er wird in „desem Winter von zwei ausschließlich für die Anstalt angestellten Landwirthschaftslehrern, von dem Großh. Kreis-Veterinärarzt, dem Vereins- Wiesen- ich vorzügliche Lehrmittel, sowie durch Excursionen In die Anmeldungen nimmt das unterzeichnete Curatorium und der Anstalts-Dirigent Prof. Dr. Tobisch entgegen, von welchen beiden Stellen auch Das Curato rium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden, Kreisrath. Küchler, Kreisassessor. Schmidt, Kreisschulinspector. Salz, dem Jakob Göckel aus Spachbrücken die Stelle des Dieners an der technischen Hochschule übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Hesselbach präs. Schulamtsasp. Eck aus Fischweiher, der auf die Lehrerstelle zu Schöllenbach prä. Schulamtsasp. Müller aus Momart wurden bestätigr, der b. Ft. Das Schulgeld beträgt für die 1. Klasse 45, für die 2. Klasse 35 Mark. l Sch a Abt gut 2 g wünschtenfalls anderweitige bezügliche Auskunft ertheilt wird. g h Friedberg am 8. September 1879. F. Holler Docheill Deutsches Reich. ee, Darmstadt, 12. Sept. Der Großherzog et e k heute Vormittag zu den Manövern nach Rhein- ee ssen abgercist. — Wie der„Darmst. tägl. Anz.“ höct, be; sichtigt der Großherzog sich demnächst zu einem Angeren Aufenthalt nach Balmoral in Schottland le begeben. Darmstadt. Jr. 20, enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. N II. Verzeichniß der Vorlesungen, welche im Winter⸗ niester 1879/1880 an der iechnischen Hochschule zu Darm⸗ ddt gehalten werden. III. Ordensverleihungen. a IV. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen ene tender Orden. 1 znan V. Namensveränderungen. i VI. Dienstnachrichten. Der auf die evang. Pfarxstelle u Kirch⸗ Brombach präs. Pfarrer Heinemann zu Hopf. erten wurde bestätigt, ebenso der auf die evang. Pfarr⸗ delle zu Gambach präs. Pfarramtscandibat Fink aus Das Regierungsblatt, Beilage . — 1000 Lenbach. Dem Schulamteasp. Christ aus Lörzweiler wurde n e Lehrerstelle zu Alsheim übertragen; der auf die Lehrer⸗ tte, dae zu Pfieschbach präs. Schulamleasp. Bundichußh aus ene, bubach wurde beslätigt; dem Schullehrer Göckel zu an eee 1 gersbach wurde die Lehrerstelle zu Landenhausen, dem a Schulamteaspirant Otto aus Beuern die Lehrerstelle zu % Fais a. b. L., dem Schullehrer Epplé zu Ockstadt eine l its“ een terstelle zu Heldenbergen, dem Schulamtsasp. Winter 15165 uus Klein Welzheim die Lehrerstelle zu Dorndiel, dem Sgulamteasp. Völsing aus Ober⸗Seibertenrod die Lehrer? e baselbsi, dem Schullehrer Walther zu Altenstadt eine krersielle zu Rendel, dem Schullehrer Karpf zu Holz: thl die Schulstelle zu Eschenrod, dem Diener bei dem 4 hesiol. Inst. der Landesuniversilät Balser die Slelle eines siatomiedseueres, dem Schulamlgasp. Södler aus Stein- uh eine Lehrerstelle zu Dauernheim, dem Lehrer Etltug Hergersborf die Lehrerstelle zu Heidelbach, dem Schul⸗ er Ditter zu Mümling Grumbach die Lehrerstelle zu Finanzasp. Steinbrecher zum Steuerausseher ernannt, dem Schulamteasp. Hübner aus Nieder Florstadt eine Lehrer— stelle zu Alten⸗Buseck, dem Schullehrer Gaub zu Liederbach die Lehrerstelle zu Fischbach, dem Schullehrer Becker zu Gedern eine Lehrerstelle zu Bellersheim übertragen. VII. Milnärdienstnachrichten. — Dem Kanzler der Landes Universität Professor Dr. Wasserschleben zu Gießen wurde der Charakter als Geheimerath, dem Director des Schullehrerseminars zu Friedberg Schaefer wurde das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipp's des Großmüthigen, dem Steuercom- missär Balzer zu Offenbach, dem Obersteuerinspector Engisch zu Gießen und dem Obersteuer Revisor Trapp wurde der Charakter als Steuerrath, dem, Kreisbaumeister Louis zu Bingen und dem Maschinen⸗ Ingenieur Becker in Darmstadt der Charakter als Baurath, dem Hauptstaatskasse-Buchhalter Becker der Charakter als Rechnungsrath, sowie den Distrietseinnehmern Klippstein zu Laubach und Zinser zu Sprendlingen der Charakter als Rendant verliehen. Der Obereinnehmer Langsdorf in Bingen, sowie der Obereinnehmer Wolf in Alzey wurden wegen Aufhebung der von denselben bekleideten Dienststellen temporär in den Ruhestand versetzt. Der Kammerdiener Blacha wurde guf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt und der Garderobelequai Kratz zum Kammerdiener ernannt. Jugenheim, 12. Sept. Württemberg war heute zum Besuch der K von Rußland hier. Die Königin von Metin wird er den Badischen Hof besuchen. Berlin. Die„N. A. Z.“ schreibt: Alle Mittheilungen der Presse, namentlich englischer und französischer Zeitungen über angebliche Beziehungen zwischen dem neuernannten Nuntius in München, Roncetti, und dem Reichskanzler entbehren nach unseren Informationen der thatsächlichen Be. gründung. Soviel wir wissen, ist in den ent, scheidenden Kreisen deutscherseits kein Anzeichen geschweige eine Mitthetlung bekannt, wonach Ron- cetti gleich seinem Vorgänger zu Unterhandlungen mit der Reichsregierung von der Kurie überhaupt Auftrag oder Ermächtigung erhalten hätte. — Im Palazzo Caffarelli, dem deutschen Botschafts Gebäude in Rom, werden, wie das „Tageblatt“ meldet, die erforderlichen Vorkehr— ungen getroffen, um die deutsche Kronprinzessin zu empfangen. Officiell ist in Rom die Ankunft der Kronprinzessin noch nicht angezeigt; sie gilt jedoch bereits als unzweifelhaft. Der römische Aufenthalt der Kronprinzessin dürfte sich, falls nicht ander— weitige Verfügungen getroffen werden, auf zwei Wochen erstrecken. Der Aufenthalt des Kronprinzen in Rom wird jedoch wahrscheinlich ein kürzerer sein. — Die Landtagsvorlage, betr. den Eisenbahn— ankauf wird auch ein Seeundäreisenbahnnetz für alle Landestheile enthalten. Die Verhandlungen über die rheinischen Bahnen sind abschlußreif. — Der Kronprinz von Schweden, welcher jetzt am holländischen Hofe weilt, wird zunächst einige Tage in Scheveningen verbringen und dann nach Straßburg gehen, um auf Einladung des Kaisers den Manövern daselbst beizuwohnen. Später Eingeweihte wollen mit Brautschau in diesem Besuche eine r— r— —— —— 2 DDr Verbindung bringen. Nachdem der Kronprinz noch einige andere verwandte Höfe in Deutschland besucht haben wird, gedenkt derselbe, wie dem „Tbl.“ gemeldet wird, Anfangs Oct. nach Berlin zu kommen, um an unserem kaiserl. Hofe als dessen Gast zu weilen, worauf der Prinz nach mehr als einjähriger Abwesenheit in die Heimath zurückkehrt. In betreffenden Kreisen verlautet, daß zu gleicher Zeit mit dem Kronprinzen von Schweden auch die großh. badische Familie in Berlin weilen werde. — Die„Agence Havas“ in Paris publicirt ein Berliner Telegramm, welches besagte, Peters- burger Depeschen bezeichneten die Aeußerung Gort⸗ schakoff's zu dem Redacteur des„Soleil“ betreffs der Feindschaft, mit der Fürst Bismarck ihn (Gortschakoff)„beebre“, als ungenau. Der russische Kanzler habe nur, wie schon bei früheren Gelegenheiten den Wunsch betont, daß Frankreich seinen gebührenden Rang wieder erhalte. Darauf antwortete heute„Soleil“ in einer Note, unter- zeichnet von Chef⸗Redakteur Hervé, daß er das Wort„beehren“, welches allein dementirt werde, aus Höflichkeit gegen den Fürsten Gortschakoff zu— rücknehme. Im Uebrigen aber nehme er das Petersburger Dementi als vollste Bestätigung an. Der Interviewer des Fürsten Gortschakoff, Pseudonym Pepramond, heißt Rigondaud und wurde voriges Jahr wegen Wüßhlerei aus Berlin ausgewiesen. Herzog Decazes brauchte ihn zu kleinen Misssionen. Die ganze Affaire richtet sich, wie Daudets Enthüllungen, gegen den französischen Ministerpräsidenten Waddington.— Die„N. A. Z.“ reproducirt einige Stellen eines Artikels des „Journal des Debats“, welcher sich dagegen aus— spricht, daß der Federkrieg zwischen Deutschland und Rußland auf die einfachen Proportionen eines Federkriegs zwischen den beiden Kanzlern zurück— zuführen sei. Die„N. A. Z.“ fügt hinzu: Wir haben keine Veranlassung, in eine kritische Er⸗ örterung der mitgetheilten Auslassungen einzutreten, und wollen nur hervorheben, daß der Artikel der „Debats“ gewiß mit Recht gegen die von den Zeitungen stetig weiter verbreitete Legende von der Kanzlerfehde sich ausspricht. Es wäre unseres Erachtens schwer zu errathen, woher die Veran— lassung zu einer solchen Fehde gekommen sein sollte, nachdem die Kanzler Rußlands und Deutschlands seit dem Berlinet Congreß, während dessen sie unseres Wissens in vollster Intimität mit einander verkehrten, nicht wieder in unmittelbare persönliche Beziehungen zu treten Gelegenheit hatten. Stettin, 11. Sept. Der Kaiser ist Nach- mittags hier eingetroffen und am Bahnhofe feier lich empfangen worden. Derselbe hielt, den Kron— prinzen an seiner Seite, unter dem Jubel der Bevölkerung seinen Einzug in die prächtig ge⸗ schmückte Stadt und stieg im Schlosse ab. Auf der Fahrt von Danzig nach Stettin wurden dem Kaiser die erhebendsten Huldigungen der aus meilenweiter Entfernung zusammengeströmten Be— völkerung dargebracht. Die Ausstellung der Be— hörden, Vereine, Schützen, Krieger und Schul— jugend setzte sich von Station zu Station fort. Der Kaiser stieg mehrmals aus und erfreute sich namentlich an der Schuljugend, wobei er wieder— holt Kindern die Hand reichte, Im Schloß fand ein Paradediner von 240 Gedecken statt. Am Abend folgte der Kaiser der Einladung der Kauf— mannschaft zum Theater und nahm hierauf im inneren Schloßhof den Zapfenstreich sämmtlicher Musikcorps des zweiten Armeecorps an. Dresden, 12. Sept. Die Ergebnisse der Wahlen zur zweiten Kammer sind jetzt sämmtlich bekannt: es sind im Ganzen gewählt 9 Liberale, 2 Mitglieder der Fortschrittspartei, 2 Socialdemo— kraten und 15 Conservative. Ausgetreten waren 6 Liberale, 7 Mitglieder der Fortschrittspartei und 15 Conservative. Die Conservativen haben einen Landkreis gewonnen und einen Stadtkreis verloren. Münster. Der„Westfälische Merkur“ ver— öffentlicht einen vom 8. d. daticten Bescheid des Cultus⸗Ministers v. Puttkamer auf die Eingabe des westfälischen Klerus, betreffs des Schulwesens; der Minister hält an den Principien Falk's fe und drückt die Hoffnung auf spätere Mitwirkung der Kirche bei den Schulangelegenheiten aus. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Feldmar⸗ schall Döppner ist wieder bier eingetroffen und Gesandtschaft verließ Mandolay aus Besorgniß vor berichtet dem von ausgezeichneten Empfang, welcher Gewaltthätigkeiten seitens des Königs von Birma. ihm seitens des Zaren zu Theil geworden. Es werden aber gleichzeitig Differenzen constatirt zwischen 26. August: In einer Unterredung mit den nörd⸗ Oesterreich und Rußland ähnlich jenen zwischen lichen Häuptlingen erklärte General Wolseley, daß Rußland und Deutschland, nur sind die öster- es sein Plan sei, das Zulu Land mittelst unab- reichischen älteren Datums und genau umschrieben. hängiger Häuptlinge verwalten zu lassen und fügte — 11. Sept. Der Herzog von Württemberg mit hinzu, Cetewayo sei, so lange er noch nicht ge⸗ dem Generalstabs-Chef Albori und dem Stabe ist so- fangen wäre, das einzige Hinderniß des Friedens. eben in Plevlje angekommen und von dem General.]. Italien. Rom. Durch königliches Deeret major Killic vor der Stadt empfangen worden; sind ernannt worden: Graf Tornielli zum Ge— eine Ehrenwache war aufgestellt. Die türkische sandten in Belgrad; Curthoresst zum Gesandten Besatzung ist noch nicht abgezogen. Seit gestern in Athen; General- Consul Fave in Bukarest zum herrscht heftiger Regen Gesandten in Buenos-⸗ Apres, und versetzt worden: — 13. Sept. Die„Presse“ meldet aus der Gesandte in Stockholm Graf de la Tout Banja: Als Demarkationslinie bestimmte General nach Brastlien und der Gesandte in Buenos-⸗Ayrts Obadich den Kratowo Bach, als neutrale Zone Marquis de Spinola nach Stockholm. Defkie beim Dorfe Kratowo. Der türkische Com- Türkei. Constantinopel. Der Bestand mandant wartet mit der Räumung des von den des türkischen Cabinets Aarisi-Savfet wird neuer⸗ österreichischen Truppen besetzten Gebietes, bis lich als sehr bedroht bezeichnet. Man erwartel Husni Pascha aus Serajewo eintrifft und die sicher, daß nach dem Bairamfeste ein Cabinets⸗ Angelegenheit entscheidet. Aus Plevlje wird dem- wechsel eintreten werde. selben Blatte von heute Morgen gemeldet: Soeben— 11. Septbr. Die Antwort Sapfet Paschas beginnt der Vormarsch gegen Prjepolje. Der auf der gestrigen Conferenz weist die Unmöglich⸗ Herzog von Württemberg begab sich heute nach keit der Fortführung der Verhandlungen nach, wenn Priboj um mit Husni Pascha zusammenzutreffen. Griechenland das 13. Protokoll für die Pforte Die hiesige Stadtbevölkerung räumte 200 Häuser als verbindlich ansieht. Letztere beantragt, auf zur Einquartirung unserer Truppen. Ein Theil die Berathung einzugehen, um gemeinsam die von der Garnison soll in Sweta und Trojiza unter-[dem Congresse vorgeschlagene Delimitation mit gebracht werden. Die Verpflegung der Garnisonen den thatsächlichen Verhältnissen in Einklang zu im Paschalik soll durch Lieferungen mit hiesigen bringen. Kaufleuten, zumeist Türken, welche ihr Besitzthum Serbien. Belgrad. Ein fürstliches Dektet im Werthe von 50,000 Dukaten für die Einhalt: beurlaubt gesundheitshalber den Finanzminister ung der Termine verpfänden, sicher gestellt werden. Jovanovic und betraut den Bautenminister Alimpit Auch die türkischen Behörden zeigen sich hierbei mit der Leitung des Finanzministeriums. Der sehr entgegenkommend. bulgarische Generalconsul Kirovic hat seine amt⸗ Belgien. Brüssel. Der neue Ktiegs- lichen Functionen angetreten.— Der englische Minister wird gleich nach Eröffnung der Session Ministerresident eröffnet Ristie, daß England bereit den Kammern das Organisationsgesetz für die sei, wegen der gänzlichen Abschaffung der Capitu⸗ Armeereserve unterbreiten, worüber das Minister- lationen zu verhandeln. Bulgarien hat Serbien Conseil bereits sich schlüsstig gemacht hat. eingeladen, Delegirte zur Vereinbarung einer Zoll⸗ Holland. Haag. Hier sind günstige Meld- und Handelsconvention zu entsenden. Die serbische ungen aus Atschin eingegangen. Expeditions⸗ Co-] Commission wegen Regelung der Besitzverhältnisse lonnen wurden aufgelöst. Mehrere Häuptlinge der Mobhamedaner in den neuen Gebietstheilen hat haben sich unterworfen. Die Eingeborenen kehren ihre Arbeiten beendigt. in ihre Kampongs zurück. Griechenland. Athen, 13. Sept. Die Schweden. Stockholm. Die Reichs- griechischen Delegirten sind angewiesen, zunächst hypotbekenbank hat eine vierprocentige Anleihe die Vorschläge der türkischen Delegirten entgegen von 50 Mill. Francs mit der Banque de Paris zunehmen, sodann deren Unterschied mit dem In- et des Pays Bas abgeschlossen; für die Rück- halte des 13. Protokolls des Berliner Vertrags zahlung ist der Zeitraum von 60 Jahren bedingt. zu constatiren und dann Constantinopel zu verlassen. Großbritannien. London. Meldung Rußland. Petersburg. Das„J. de des„R. B.“ aus Simla vom 11. September: St. P.“ widerlegt die aus Wien gemeldete Nach- Der Emir von Afghanistan machte dem Gou- richt von der angeblichen Absendung eines russischen verneur von der Kandahar Mittheilung von Kuriers nach Belgrad, welcher dem Fürsten von Katastrophe in Kabul und beauftragte denselben, Serbien Instructionen der russischen Regierung den Anforderungen der englichen Behörden Folge bringen solle.— Dasselbe Blatt schreibt ferner: zu leisten. General Bright commandirt die Khy; Wir finden in russischen und auswärtigen Zeitungen bercolonne. Der Emir hat ferner einen Agenten Informationen über angeblich bereits decretirte in vertraulicher Misstion an Major Conolly abge- Veränderungen im höheren diplomatischen Colps sandt und den Rath der englischen Behörden er- Rußlands. Wir glauben zu wissen, daß diese Mit⸗ Die Nachrichten über die Lage in Kabul stheilungen bis jetzt keinen offfeiellen Charakter haben. und die Bewegungen der Ausständischen lauten— Ein Mitarbeiter des„Soleil“ interviewte durchaus widersprechend. Die Lage des Emirs in Baden den Fürsten Gortschakoff, welcher ek⸗ ist fortgesetzt eine ungewisse. An der Grenze und klärte, die Feindseligkeit Bismarck's gegen ihn sei in Kandahar herrscht vollständige Ruhe. durch seine unwandelbaren Sympathien für Frank- — 12. Sept. Officielle Berichte melden die] reich entstanden(s. o. Berlin.) Ankunft lische i 78— ae 05 e Pine be Pune an i e 45 5 8 tstages 9 i 4 7. riedberg, 13. Sept. ur Feier de ebur Afghanistan inn des Aufstandes eine freund des a fand 9 ein Festessen im Hösel Trapp schaftliche, der Aufstand aber mit Vorbedacht organi- iat. Im Schullehrer⸗ Seminar wurde um 11 Uhr eine sirt war. Der Vicekönig glaubt, der Aufstand entsprechende Feier veranstaltet und Nachmittags von den 5 5. ö 1 Aran 8 sei bald zu unterdrücken, und forderte bis jetzt einzelnen Klassen größere e n e kei 3 97 der Lehrer unternommen. ie Realschule und die Muster⸗ kein Truppenverstärkungen. 5 Truppen sind schule hielten gemeinschaftlich im neuen Schulhause eine derart disponirt, daß General Roberts mit 6500 sehr erhebende und schönverlaufende Feier ab. 1 Mann in 3 Brigaden unter Massey, Macpherson r. Bad Nauheim. Die Schulseier am 12. Sept. und Baker gegen Kabul marschire. Das Land dem Geburtstage 1 A pen ue zwi f schöner und angemessener Weise begangen. ich mi 40 0 und Thull wird durch 1 Uhr versammelten sich alle Schulklassen am neuen Schul⸗ 5 unter Gordon, der Kyberpaß durch hause. Nachdem hier die oberen Klassen einige Lieder ge⸗ 6600 Mann besetzt.„Standard“ meldet: Afghanische sungen halten, gingen die sämmilichen Schüler im Zuge Priester predigen den heiligen Krieg gegen die Eng unzer Aussicht 110 11 895 1 5 1205 länd f j walde. Hier richtete Lehrer Hahn, nachdem vorher ein e Roberts verlangte vier Regimenter e eine Ansprache an die Schüler, in wescher Verstärkungen. Es soll beschlossen sein, einen unver⸗ er darauf aufmerksam machte, daß, nachdem erst vor einigen züglichen Vormarsch gegen Kabul nicht auszuführen. Tagen ein allgemeines deulsches Fest, das Sedanfest, an beten. ö —„Daily News“ melden aus Rangoon vom 11. d.: Das gesammte Personal der englischen — Das„R. B.“ meldet aus Kapstadt vom esal ging ite übel, 410 b 6 einem ug 3 1 walt affe Elton f l all 0 fel 1 Ke. Jaca Aunbg 6. Henze 5 6 den Sevsd pat i di lang 0 agen nach, 5a d fit dit im * t beantragt, u Natiszsag dit in Delinilation u u n Ciullang . fulichee Dat ten Finanzuinfz * 1 1 1 *. 1 * 8 1 1 K n 5 ne 45 50 1 9 19 10 10 9 7 0 1 diesem Platze gefeiert worden war, heute abermals ein Fest Wenzel'schen Garten die Ausstellung des Oberhess. Obst— 0 nahm den Hallen aufgeschlagen waren. Sammlung abgeschnittener be mit großen Kellern, vegangen werde, das unser engeres Vaterland angehe, und ging dann zu einem Abschnitte aus der hessischen Geschichle über, gab hierin einen Ueberblick, wie das Großberzogthum als solches nach und nach enistanden sei, berührte auch die Geschichte Philipps des Großmüthigen und schloß mit einem Hoch auf den Großherzog. Gegen 5 Uhr ging der Zug wieder in geordneter Weise zur Stadt zurück. Butzbach. Dem„W. B.“ zusolge wurde eine Frau, welche gestern von hier nach Holzheim den Griedelerwald passirte, in der Nähe des Babnwärterhäuschens von einem Stromer angepackt und zur Erde geworfen in der Absicht, sie zu berauben. Durch ihren Hülferuf wurde der Stromer veranlaßt, von seinem Vorhaben abzustehen und sich in den Wald zurückzuziehen. Eine von der Hülfsstation hier eingelaufene Oepesche setzte die hiesige Gendarmerie hiervon in Kenntniß und in die Lage, den Thäler noch selbigen Nachmittags in dem Walde zu verhaften und dem hiesigen Landgerichte zu seiner Aburtheilung einzuliefern. e. Gießen. Am 6. September wurde bier im und Gartenbauvereins eröffnet. Der Aussiellungsraum großen Spielplatz ein, wo ringsherum die f Die Mitlelpartie des Platzes war zu einem reizenden Zier- und Lustgarten umgewandelt worden. Ferner waren noch die beiden Säle der Elablissements zugezogen worden, in welchen diejenigen Pflanzen, welche des Schutzes bedürfen, sowie die genocknetlen Blumen ꝛc. und die Aquarien ihren Platz fanden. Die Ausstellung war überreich beschickt und auf's Schönste arrangirt. Von den Ausstellern wurden unter vielen Anderen prämiirt: für das schönste und am richligsten benannte Sortiment Aepfel und Birnen mit dem 1. Preis: Hofgäriner Welle in Assenheim und Hofgärtner Junker in Lich; für die schönste Rosen mit dem 1. Preis: Bebr. Schultheis in Steinfurth; ferner Kunsigäutner Becker von Lich für einen Tafelaufsatz mit dem 2. Preis; ein ehrendes Diplom erhielt Graf zu Solms-Laubach u Laubach für vortreffliche Cultur von Orangebäumen. Darmstadt. Bezüglich der Nachricht von der Be— raubung eines Restaurateurs aus Stockstadt bar sich heraus— zestellt, daß die von dem„Beraubten? der Behörde gemachten Angaben vollftändig ersunden sind und auf absichtlicher Täuschung beruben. Mainz, 11. Sept. Gestern Abend kurz vor 9 Uhr wurde in der Zuchthausstraße ein Fremder ohne jede Ver- inlassung von hinten überfallen und ihm ein Mefferstich n den Hals versetzt. Als der Fremde um Hülse schrie, zief der Thäter davon und verschwand in der Stallgasse. Allerlei. Wiesbaden. Letzten Sonntag Abend verstarb hier— elbst an einem Herzschlage der bekannte Verlags buchhändler Sommerzienrash Westermann aus Braunschweig. Kaiserslautern. Hier ist nicht gut Polizeidiener ein, denn vor einiger Zeit wurden einem biesigen Polizei— ediensteten innerhalb dreier Wochen der Knebelbart aus— gerissen, die Nase abgebissen und die Zähne eingeschlagen. tun hat aber die Achtung vor der„Autorität“ eiwas aschere Foctschritte gemacht, denn unlängst wurde ein ziesiger Polizeidiener während der Ausübung seines Dienstes nnerhalb dreier Tage 3 Mal angegriffen. Pilsen. Hier hat sich der Hauptmann Rattey vom 5. Insanterie-Regiment getödlet, indem er sich mit einem Säbel den Bauch aufsschlitzte. Galatz. Quai in(iner Länge von 128 Meter einer Länge von 139 Meter breite Risse bekommen. Bau dieses Qual's wurde erst im Jahre 1873 von dem damaligen Bürgermeister Morusi einer sranzösischen Bau— gesellschaft um den Preis von 5000 Franken per Meter in Auftrag gegeben. Der Schaden, den die Stadt Galatz jetzt erleidet, wird auf eine Million geschätzt. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. im Großen M. 1.10, im Detail M. 125-35, Eier, kleine, per Stück 5 Pf., 2 Stück große 11 Pf., Käse per Pfund 44 Pf., Tauben das Paar 80 Pf., Hahnen per Stück 90 Pf. bis 1 M. 65 Pf., alte Hahnen per Stück 85 Pf., Enten per Stück M. 1.50. Ochsenfleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 52— 60 Pf., Kalbfleisch 45—50 Pf., Schweinefleisch Kilo M. 6.—7., Zwiebeln per Ctr. M. 7.—9. Heu⸗ und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per Ctr. M. 2—3, Stroh M. 2— 2.50, Butter im Großen 1. Qual. das Pfund M. 1.10, 2. Qual. 1 M., im Detail 1. Qual. M. 1 30, 2. Qual. M. 1.15— 20. Eier das Hundert, deutsche, M. 5, italienische M. 6. Kartoffeln M. 5— 6. Ganze Erbsen M. 18— 26. geschälte Erbsen M. 25— 31, Bohnen M. 19— 24., Linsen M. 17-36 Ochsenfleisch per Pfd. 65-70 Pf., Rindfleisch 50 Pf, Kuhfleisch 60 Pf., Kalbfleisch 48—55 Pf., Hammelfleisch 50— 65 Pf., Schweinefleisch 60—70 Pf. Weißkraut 100 Stück M. 8— 16, Rothkraut 10—20 Pf., Kohlrabi 4— 6 Pf., Gurken 100 Stück M. 1.20— 2., Gans M. 3.50.—4. per Pfd. M. 0.95—1., Eier 8—9 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8—10 Pf., Zwiebeln das Liter 20 Pf., Tauben das Paar 50—70 Pf., Hähnchen das Stück 60—80 Pf., Hühner das Stück M. 0.80— 1., Enten das Stück M. 1.40—1.70. Salat 3—4 Köpfe 10 Pf., Rothkraut per Kopf 15—25 Pf., Kartoffeln 2 Liter 15 Pf., desgl. per Korb M. 1.40— 1.60, Kohlrabi per Stück 5 Pf., Weißkraut per Kopf 8— 20 Pf., Bohnen per Korb M. 1.50— 1.80, Gurken 2—3 Stück 10 Pf. Berlin. Der„Reichsanzeiger“ meldet: Nach den zollamtlichen Anschreibungen betrug die Einfuhr von Getreide, Mehl und Oelsaaten über die Ostgrenzen und Ostsee aus Rußland und Oesterreich in der ersten Hälfte des August in Centnern: 275,625 Weizen, 750,850 Roggen, 111,900 Hafer, 59,026 Gerste, 48,071 Mais, 101,768 Mehl, 289,399 Raps und Rübsaat, 7164 Leinsaat. Aus Rußland allein gingen auf dem See- und Landwege ein: 667603 Roggen, 64,756 Hafer und die Leinsaat fast aus— Gießen, 13. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkte Kuhfleisch, gem. kostete Butter M. 1.15— 1.20 per Pfund, Eier per Stück Mindfleisch, gem. 5—5½ Pf., Käse per Stück 4—7 Pf., Tauben per Paar Hammelfleisch 60 Pf., Hühner per Stück 85 Pf., junge Hahnen per Stück 60-64 Pf., Hammelfleisch 60—70 Pf., Kartoffeln 1 Frankfurt, 13. Sept. Marktbericht. Der heutige Bohnen 50 Kg. M. 10.— 12, ein Hahn M. 0.70—1., Duell unter Robespierre. ein Huhn M. 1.— 1.30., eine Ente M. 1.30— 50, eine Georg Hilil.(Fortsetzung.)— Der socialdemokkatische Marburg, 13. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete Geschich liches über die schließlich. Bei den übrigen Artikeln überwog die Ein— fuhr aus Oesterreich. Von obigen Mengen waren nach den angestellten Ermittelungen zum Wiederausgang be— stimmt und demnach als Durchfuhrmengen zu bezeichnen: 69,711 Weizen, 35,390 Roggen, 11,114 Hafer, 19 416 Am 1. Sept. versank der neue Hafen ⸗[Gerste, 6616 Mais, 29523 Mehl, 70569 Raps und und hat in Rübsaat, 200 Leinsaat— Der Brod⸗Preise vom 16. bis 30. Sept. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad- Naubeim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 30. Sept. Für Friedberg und Bad-Nauheim unverändert. Für Butzbach: Pr. ½ Kilo. Pf. M. Pf. Ochsenfleisch 75 Schpweinefleisch— 56 64 Leber- u. Blutwurst— 68 64 Bratwurst— 80 64 Fleischwurst— 80 Keil und Carre— Schwartenmagen— 88 Kalbfleisch 50 Geräucherter Speck 1— Schaaffleisch— Dorrfleisch— 90 Nierenfett 64 Schinken— 90 Hammelsfett— Schmalz, ausgel. 1— Schmalz, unausgel.— Kammstück und Solperfleisch 60 Pf. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 13. September 1879. 20 Frankenstüc kee M 16 15 Englische Sovereign gs.„ 20 39—44 Russische Imperiales.„ 16 68—72 Ducaten 333333 Dollars in Gold.„ 4 20—23 Literarisches. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 50 enthält: Ein Roman aus dem Nachlaß von Schneiderlehrling. Originalzeichnung von B. Woltze.— . 1 Börse.— Hans Hendrik, der Eskimo. — Rostock. Ein Städtebund von Julius von Wickede. Mit 4 Illustrationen.— Am Famillentische: Druckfehler. 6 Kalsergeburtstagsreden. Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Mansverbild. In Folge unserer Bitte an alle Menschenfreunde, in Nr. 96 dieses Blattes, sind bis jetzt für die Hinte r— bliebenen des Konrad Wolf von hier an milden Gaben bei uns eingegangen: Von Maurermeistec Wehner zu Ilbenstadt 1 M., Pfarrer Heßler zu Nieder-Florstadt 1 M., E. Lux daselbst 1 M., Johann Rausch zu Erbstadt 1 M., Georg Rausch daselbst 2 M. Bei der Expedition des Anzeigers von Director Schäfer an der Blindenan⸗ stalt 3 M. Indem wir den freundlichen Gebern unseren herzlichen Dank für diese Gaben auesprechen, bitten wir alle Menschenfreunde um weitere Gaben für die so hart heimgesuchte Familie. Bönstadtaam 9. September 1879. Für das Comité. R. Möbius, Pfarrer. Gestrickte Kinderkleider, dura und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. Bekanntmachung. 006 Das zum Nachlasse der Eheleute David Wein- chenk hier gehörende in der Stadt Homburg v. d. H. — Elisabethenstraße 19— belegene Gasthaus„Zum Frankfurter Hof“ mit 1 Viertel 11 Ruthen 58 Schuh Drund und Hofplatz sowie 1 Viertel 33 Schuh Garten eim Hause soll auf Antrag der Vormünder der minder⸗ ährigen Kinder am 17. September d. J., Morgens 11. Uhr, 28 in Sitzungssaale des unterzeichneten Gerichts freiwillig egen Meistgebot versteigert werden. i 1 Die vorgedachte Hofraithe liegt in Mitten der Stadt, hat einen großen Saal und ist in derselben bis zum Übleben der Eigenthümer eine Wirthschaft und eine Specereihandlung mit Erfolg betrieben worden; dieselbe würde sich zu jedem anderen Gewerbebetrieb eignen, da sowie Stallungen versehen ist. Homburg v. d. H. den 5. September 1879. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. Bekanntmachung. 968 Wegen Herstellung einer Mauerbrücke in der Ge— meinde Weckesheim muß bis zur Fertigstellung derselben das Fahren durch den Ort bis auf Weiteres unterbleiben. Weckesheim am 8. September 1878. N Großherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim. J. A. d. B. Lindt, Beigeordneter. Zu bedeutend herabgesetzten 1 00e chiedene T auf Lager. Ferner liegen 2 75 apeten die Tapetenmuster, eirca 1200 Sorten, der Papier- und Tapetenfabrik Gebrüder cherer, Vammenthal, zur Auswahl bel mir offen. Frleb berg. Louis Weis. 1142 Pensionat für Gymnasiasten von Gymnastal⸗ Ubrer Dr. C. Wetzell, Laubach, bei Gießen! Frosp. gratis, Preis 700 M.(14273.) 451 Bekanntmachung. 3031 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Geheime Com— merzienrath Alfred Krupp, als alleiniger Inhaber der Firma Friedrich Krupp zu Essen, unterm heutigen Tage mit dem Eisenerzbergwerke„Franz“ in der Gemarkung Fauerbach v. d. H., Kreises Friedberg, mit einem Felde von 721,712 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver- meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Berg⸗ meisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 4. September 1879. Großherzogliche Obere Pergbehörde. J a u p. seinen Gläubigern am 10. d. M. abgeschlossene Vergleich, wonach 200% der nicht bevorzugten Forderungen Martini— tag 1880 durch dessen Frau, welcher die ganze Ver mögensmasse überwiesen worden ist bezahlt werden, wird gerichtlich bestätigt. Elwaige noch unbekannte Gläubiger haben binnen 14 Tagen sich zu erklären, ob sie dem Arrangement beitreten wollen oder nicht, widrigenfalls sie als stillschweigend beigetreten angesehen werden. Bad⸗Nauheim den 13. September 1879. Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Schuch ar d. Desten blauen Vitril 2844 bel Wilh. Fertsch. Spezialarzt nächtl. Bettnässen, Impot., Syphilis. Forderungen Dr. Kirchhöffer in Straßburg Fil et- eck* Elsaß, behandelt speztell Schwächezustande; Pollu 1 1 D. ik U, 21 241 billigen Preisen Gläubiger⸗ Aufforderung. 3036 Nachdem Abraham Grünebaum J. von Groß⸗ Karben mit der Mehrheit seiner unbevorzugten Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen hat, ergeht an dessen gerichtsunbekannte Gläubiger die Aufforderung, ihre binnen 14 Tagen hier anzumelden und etwaige Einwendungen gegen die Bestätigung des Arrange— ments vozubringen, Beides bei Meidung Ausschlusses. Aeteneinsicht ist gestattet. Vilbel den 11. September 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer Geh. Justizrath. Landgerichts-Assessor. Glaͤubiger-Aufforderung. 3037 Jakob Button von Büdesheim hat mit der Mehrheit seiner unbevorzugten Gläubiger ein Arrange— ment abgeschlossen; es ergeht daher an dessen gerichts— Tecklenburg. unbekannte Gläubiger die Aufforderung, binnen 14 Tagen 3038 Der von Friedrich Otto von Wisselsheim mit ihre Forderungen anzumelden und etwaige Einwendungen gegen die Bestätigung des Arrangements vorzubringen, Beides bel Meidung Ausschlusses. 5 Acteneinsicht ist gestattet. Vilbel am 11. September 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer, Geh. Justizrath. Landgerichts-Assessor. Für Metzger und Landwirthe. Prima Buttdürme, Prima Kranz- und Mitteldürme, im Bündel und auch ellenweise, Rinds⸗, Schweine- und Kalbsblasen sind zu haben bei Theodor Sprengel 2959 in der Usagasse die neuesten und schoͤnsten Muster, verkauft zu sehr 2 K. Friedrich. 11 N ö 1 1 f 4 .———— A Barette zu der neuen Amtstracht, Anwälte und Gerichtsschreiber halte genau nach Vorschrift auf Lager. C. Kalbfleisch. für die Herren Richter, Friedberg. (H. 61700.) Frankfurter Pferdemarkt am 29., 30. September und 1. October 1879. 5 Verloosung am 1. Oetober, laut ausgegebenem Prospekte von 61 der schönsten Reit- u. Wagenpferde, 10 vollständigen. zwei- und einspännigen Equipagen nebst completen Geschirren, sowie sonstigen Reit⸗ und Fahr, Reguiftten ꝛc Loose zu beziehen à 3 Mark durch das Secretariat des landwirthschaftl. Vereins Frankfurt a. M. Die Kasse des Mathildenstifts dahier befindet sich jetzt in dem rechts der Nidda gelegenen und Sachsenhausen genannten Orts⸗⸗ theil im Hause Nr. 112. Vilbel am 11. September 1879. H e asster. 2998 — 2 2 0 Versteigerungs⸗ Anzeige. 3035 Montag den 22. und Dienstag den 23. September, Vormittags 9½ Uhr und Nachmittags 2½ Uhr, werden in Gemäßbeit 3 Decrets in Sachen August Würges Debitmasse: 3 Pferde, 1 Pritschenwagen, 1 Rollwagen, Pferdegeschirre ꝛc., circa 16 sechsohm. Fässer, 38 zehnohm Füsser, 26 nennohm. Füsser, 6 sieben⸗ und sechsohm. Füsser, 1 große Parthie kleine Trans portfässer ꝛc., 3 bolfündige Keltern; 2 Apfelmühlen, 1 Decimalwaage, Brühkessel, 1 Rolle, Lagerholz, Mahlbütten, Kelterbütten, 25 diverse Bütten 1 Faßwinde, 1 Schrotleiter, Butten ꝛc. im Dröll'schen Hause am kleinen Hasenpfad gegen baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert. Pferde und Wagen kommen Montag den 22. September, Nachmittags 2¼ Uhr, zur Versteigerung. liche Fässer sind in sehr gutem Zustande und fast neu (3352.) Sämmt⸗ Städtisches„ Büreau Frankfurt a. Zur Aufklärungt Die über die seitber von mir vertretene Firma Betz& Freundlieb umgehenden Gerüchte gestatte mir hierdurch dahin zu berichtigen: „Die genannte Firma ist nicht überschuldet.— Es wird an dieser Firma Niemand auch nur einen Pfennig verlieren.— Sie ist nur deßhalb in die Lage gebracht worden, Vermögens— Untersuchung und gerichtliche Liquidation selbst beantragen zu müssen, weil ihr aus Gründen, die sich Familien- Verhältnisse halber der Oeffentlichkeit entziehen, das Credit-Verhältniß, in welchem sie zu dem Vorschuß Vereine dahier gestanden, gekündigt wurde und sie nicht darauf präparirt war, dem Andrängen dieses Vereins auf einmal genügen zu können.“ Dies der Wahrheit gemäß. 6 J. Jyeundlieb Sächsischer Saat-Roggen, durch welchen, in vorjährige Weizenstoppel gesät, ein Ertrag von 16 Ctr. pro Morgen erzielt wurde, wird gegen Einsendung von Säcken und 9 Mark pro 100 Pfund abgegeben. Reflectanten werden gebeten sich an die Guts-Verwaltung der Domaine Gronauer-Hof bei Vilbel zu wenden. 2886 Bekanntmachung. 3034 Das in den Freiherrlich von Ritter'schen Wald- ungen noch sitzende Schälholz muß bei Vermeidung forst⸗ gerichtlicher Anzeige bis längstens zum 19. September abgefahren werden; gleschzeitig wird bemerkt, daß bis zu obigem Termine das Holz über den Pachtacker des Herrn 30⁰08 Avis für Sattler, Kutscher und Landwirthe. Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir der Alleinverkauf des ch erfundenen Cirage A Harnais übertragen worden. Oeconomen Koch zu Hof Haselheck nach der Weinstraße Diese flüssige Lederwichse gibt nach meiner hin bequem abgefahren werden kann. Ueberzeugung mit einem einfachen Pinsel aufgetragen Ober⸗Rosbach am 14. September 1879. ein sehr schönes Schwarz, matten Glanz, erwescht das Strack, Leder, indem sie Fettstoffe in sich hält, ist daher dem Großh. Oberfölster. bisher üblichen Lack gegenüber, der dem Leder doch nur 75 schadet, besonders für Chalsenverdecke, Spritzleder— Arbeits- Vergebung. feen überhaupt jedes Riemenzeug bestens zu 0* 3041 Donnerstag den 18. September, Nachmittags 5 Preis per 70 Flasche M. 1.70, 3 Uhr, sollen in der Gemeinde Bönstadt die für die 172 1.— Anlage einer Entwässerungs⸗Schleuße unten angegebenen Durch die vortref sflichen Eigenschaften obigen Artikels Arbeiten in Accord gegeben weroen: M. Pf. ssieht zahlreicher Abnahme entgegen . veranschlagt zu 227 52 1434 W. Falck, Sattlermeister. Maurerarbeit 73 82 N 75 Zimmerarbeit 39 60 Schlosserarbeit 44— ET ament 2 ier Lieferung von Mauersteinen 30— 5 Lieferung von Portland-Cement 42— zum Zubinden der Einmachgläser, bei Assenheim den 12. September 1879. Carl Bindernagel r eee e een Exped. d. Anz. Die Herbst-Entlassung aus dem evangelischen Prediger⸗Seminar. 9 Freitag den 19. September l. J., Vormittags 155 10 Uhr, wird in hiesiger Burgkirche die feierliche Entlassung aus dem evangelischen Predigerseminar statt⸗ finden, zu welcher die Freunde der Anstalt hiermit ergebenst eingeladen werden. Friedberg den 15. September 1879. ö Großh. Direktion des Predigerseminars. Dr. Schwabe. Das Volksbad ist nur noch Nachmittags von 2——5 Uhr geöffnet. 3032 Stiefel und Schuhe gut und billig in e Auswahl empfiehlt 20974 Louis Waas, Schuhmacher. Gelé⸗ u. Einmachgläser in allen Größen bei 2227 Georg Groß. Beste holl. Vollhäringe 2795 bei Wilh. dn Zwei Nealschüler finden freundliche Wohnung nebst Kost; auf Wunsch 5 1% und Clavier⸗- Unterricht. Wo? Jag 5 Exped. d. Anz. Geschäftsbücher⸗ Lager von Weiß& Zimmer, M.⸗Gladbach, bei 245 Friedberg. Louis Weis. Tapeten. 1533 Wir beehren uns pe anzuzeigen, daß wir die neue Musterkarte unserer diesjährigen Tapeten und Borden bei Herrn Friedr. Streckfuß in Friedberg zur gefälligen Einsicht und Auswahl aufgelegt haben. 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Gebrauch mit Formularen für Klagen, Zahlbefehle, Anträge und Erklärungen, vollziehbare Urkunden ꝛc. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Fried⸗ berg und Bad⸗Nauheim. Preis 50 Pfennig. K Red.: Carl 8 Binde Wenck, Bezirksbauaufseher. in Friedberg und Nauheim. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.