1879. Donnerstag den 14. August. N 95. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittw d. 7 1 3 mal W̃ d i neee Freitag Abend ausgegeben. ere Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint 3 1 ae . Ole einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. g e Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. n——— 4 5 , Amtlicher Theil. udische 3 Betreffend: Alphabetisches Inhaltsverzeichniß des Großherzoglichen Regierungsblatts von 1873-1877. Friedberg am 11. August 1879. . 7 7 1* 8**„ 15„„ g. i 4 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 U g 4 In dem Großberzoglichen Staateverlag ist das„Alphabetische Inhalts verzeichniß des Großberzoglichen Regierungsblatts von 1873— 1877“ Ju dem Preise von 1 M. erschienen. Wir setzen Sie davon unter der Auflage in Kenntniß, hinsichtlich der Bestellungen hierauf binnen 14 Tagen uldeln den an uns zu berichten. Auf die Bestellungen hin wird Ihnen dann demnächst das Werk durch die Buchhandlung des Großberzoglichen Staatsverlags Das nachstehend abgedruckte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 7. d. Mts., zu Nr. M. J. 8803, Heilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Wahrung des Erforderlichen in den Gemeinde- Voranschlägen für 1880, soweit dies noch möglich, mit. i Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Die Verlegung des Etatsjahres für die Staatsrechnungen macht es nothwendig, daß die von den Gemeinden zu leistendenden Beiträge zu ben Forstdiener- Besoldungen nicht, wie seither, für das Kalenderjahr, sondern für das Staats- Rechnungsjahr— von April zu April— berechnet und bezahlt werden. Um diese Anordnung gleichmäßig und ohne Belastung der Gemeinden zur Ausführung zu bringen, erscheint es angemessen, daß in den Gemeinde- Voranschlägen für das nächste Jahr/ des Jahresbeitrags zu den obigen Besoldungen eingestellt werden, die im 1. Quartal 1880 zahlbar sein würden, während ven 1881 an die einfachen Jabreszahlungen immer von April zu April zu machen wären. Auf Ersuchen Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen beauftragen wir Sie, die Ortsvorstände zur Wahrung des Erforderlichen in den Gemeinde ⸗Voranschlägen zu veranlassen. an Köhler. lasch ungehen. Dr. Braden. I Betreffend: Die Beiträge zu den Forsidiener⸗Desoldungen. Friedberg den 12. August 1879. orikat) Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. dein Can, „br, 855 Ft eng. „ d 1 t Während der Gerichtsferien vom 15. August bis 30. September laufenden Jahres fallen die Amtstage aus und werden in dieser Zeit nur Feriensachen angenommen und verhandelt. Vilbel am 12. August 1879. Großberzogliches Landgericht Vilbel. Jäger. Deutsches Reich. die in irgend welcher fruchtbaren Beziehung zum Karlsruhe. Dem„Schw. M.“ schreibt Darmstadt, 12. Aug. Der Großherzog praktischen Leben ständen, werde man eine Anzahl man von bier: Wenn denn doch den Gerüchten jst am Sonntag Abend von Romrod nach Wolss- von Männern und an deren Spitze Bennigsen über die angebliche Verlobung unscres Erbgroß— 7 garten zurückgekebrt. Die Ankunft der Kaiserin von finden, mit denen die weiter rechts stehenden Po- herzogs in öffentlichen Blättern so viel Raum Wenn, Rußland in Jugenbeim steht am 15. Aug. bevor. litiker im Interesse der Gesammtheit die Fühlung gegönnt ist, so mag auch eine in Hofkreisen ge- 9 Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage nicht verlieren sollten. glaubte Version ihre Stelle finden. Hiernach wäre Nr. 19, enthält:— Die„Germania“ veröffentlicht den Wahl- dem Erbgroßherzog die älteste Tochter eines nach- 1. Verzeichniß der Vorlesungen auf der Universität Aufruf der Centrums-Fraction. barlichen Hofes, ebenfalls der englischen Königs- zu Gießen im Winterbalbjabre 1879/80.— die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt: Die famille nahestehend,(Darmstadt) so gut wie be⸗ II. und III. Bekanntmachung wegen der Nichterhebung Notiz verschiedener Blätter, die Admiralität habe stimmt. Von der Verlobung und Verehelichung könnte ö 50 Hemeinde Dud 9 1 l g 5* 8 105 5 f — e 6 3. 3 seiner Zeit über die Leistungssähigkeit Leutner's dann freilich erst in einigen Jahren die Rede sein. Ziels der Umlagen der ier. Religionsgemeinde Seeheim bei der Londoner Botschaft sehr eingehende Er spre 1879. fstundigungen eingezogen, sei unrichtig. Die Ver- Ausland. IV. Bekanntmachung wegen 1 der ist.] mittelung der Botschaft sei weder in dieser Richtung Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Entgegen en 5 l noch überhaupt bei dem Abschluß des Contractes allen abschwächenden Nachrichten wird von zuverläs⸗ VI. Concurtenzeröffnung. Erledigt ist: Eine Lehrer⸗ zwischen der Admiralität und Leutner in Anspruch siger Seite der Rücktritt Andrassp's bestätigt. Anlaß elle zu Horchheim, Gehalt 900 M. genommen, sondern alle Verhandlungen direct zu demselben bot die Differenz zwischen Andrassy Darmstadt. Das Reglerungsblatt Nr. 34 zwischen den beiden Contrahenten geführt worden. und der Wiener Hofburg wegen des Novibazar⸗ enthält die Verordnung über die allgemeinen Dresden. Hier hat die Polizei am 6. d. Einmarsches. Andrassy wollte nur im Einverständ Staatsprüfungen im Finanzfach und den tech- in 26 Wohnungen bei den hervorragendsten Mit⸗ niß mit der Pforte handeln, während die Militär- mischen Fächern. een der socialdemokratischen Partei eine gründ- partei einen pomphaften Einmarsch mit großen — Die Großherzogliche Regierung beabsichtigt liche und von bestem Erfolge begleitete Hauesuchung Kräften verlangt. Andrassy erklärte, dazu erhalte die definitive Anstellung von je einem Landwirth- gehalten. Nicht nur, daß eine große Anzahl er vom Parlament kein Geld. Daraufhin bot der sschaftslehrer für jede der drei Provinzen des Groß- socialistischer Schristen vorgefunden wurde, sondern Kriegsminister Bylandt seine Demission an. Die sberzogthums. Als Gehalte sind, den„N. Hess. es fiel der Polizei auch eine Correspondenz mit Hofburg wurde sehr kühl gegen Andrassy. Ein Volksbl.“ zufolge, 2400 M. in Aus sicht genommen. Parteigenossen in Zürich in die Hände, welche Zeichen seiner erschütterten Stellung wurde schon Berlin. Die„Nordd. Allg. 31g.“ bringt den Plan einer vouständigen Reorganisatton W der Nichteinladung zur Gasteiner Reise bemerkt. sein Schreiben aus der Provinz, welches gegenüber ganzen socialdemokratischen Partei in Deutschland In Berlin ist die Ueberzeugung g vorberrschend, 76 einer anderen in einer früheren Nummer desselben enthält. Verhaftet wurden 2 Kaufleute, der Literat daß Bismarck durch dieses Ereigniß nicht über- 1 Blattes veröffentlichten den Rücktritt v. Bennigsen's Goldstein und der Redakteur Kegel von der„Presse“. rascht werde und in Folge seiner Verhandlungen besprechenden Correspondenz aus der Provinz, in München, 9. Aug. Wie man hört, wird mit Rom auch im Stande sei, mit einem eventuell 498(Bennigsen und dem rechten Flügel der National- der Kaiser von Oesterreich, welcher morgen Abend conservativ ultramontanen Nachfolger Andrassp's 9[Liberalen einschließlich der ausgetretenen Mit- von Gastein bier eintrifft, in Tegernsee, wohin gute Beziebungen anzuknüpfen. g glieder den wahren berechtigten Vertreter einer sich derselbe künftigen Mittwoch begibt, einen, fünf N Gastein, 10. Aug. Der Kaiser von Oester- der größten Fractfonen des gesammten deutschen bis sechstägigen Aufenthalt nehmen, während reich wohnte heute früh dem Gottesdienst in der e! Volkes erblickt, auf deren Mitwirkung in Regler- welcher Zeit die Kaiserin Elisabeth und Kronprinz katbolischen Kirche bei und besuchte dann den 1 10 ung 4 Gesetzgebung nicht verzichtet und welche Rudolf von Oesterreich dort eintreffen werden. Kaiser Wilbelm, welcher den Besuch alsbald er- 4 nicht in die Opposition gedrängt werden könne. Prinz Leopold und Erzherzog Gisela werden ich wiederte. Beim Abschied küßten und umarmten Wenn man aus dem Personalbestande der früheren] mit ihren Kindern ebenfalls mit dem Kaiser nach sich beide Kaiser. Darauf ist Kaiser Franz Josef natlonalliberalen Fraction Diejenigen aussondere, Tegernsee begeben. gegen 11 Uhr unter begeisterten Hochrufen des . Publikums abgereist.— Der Staats- Secretär für Elsaß Lothringen, Minister Herzog, ist hier eingetroffen, um sich beim deutschen Kaiser zu melden. Frankreich. Paris. Nach einem im „Amtsblatt“ veröffentlichten Deeret wird Lampert, Generalsecretär des Departements der Ardennen, zur Verfügung gestellt; derselbe hatte in einer bei Eröffnung des Schützenfestes zu Charleville ge- haltenen Rede auf die Möglichkeit einer Revanche angespielt. Belgien. Brüssel. Der Anklagesenat verwies van Hamme vor das Assisengericht Brabant wegen der Drohplakate.— Most ist von London nach Brüssel gekommen, um socialistische Vor— lesungen zu halten. Nach erhaltener Auskunft hat ihn die Sicherbeitsbehörde nach Ostende ge- bracht, von wo er sich wieder nach England ein- geschifft hat. Großbritannien. London, 12. Aug. Das Unterhaus hat die Bill, betreffend die ost— indische Anleihe von 5 Millionen Pfund Sterling in dritter Lesung angenommen. Italien. Rom, 11. Aug. Die katho— lischen Blätter veröffentlichen eine umfangreiche Encpelica des Papstes an den gesammten Episcopat über das in den katholischen Seminarien und Schulen für den Unterricht in der Philosophie anzunehmende System. Der Papst bezeichnet als solches die Philosophie des heiligen Thomas von Aquino, indem er dieselbe belobt und ihren Ein— fluß auf die Gesellschaft und auf die Künste erörtert. Türkei. Constantinopel. Die Umge— staltung des Ministeriums in liberalem, reforma— torischem Sinne wird als unmittelbar bevorstehend betrachtet; es circuliren Gerüchte vom Bevorstehen der Berufung Midhat Pascha's. Bulgarien. Sofia, 10. Aug. Pertev Effendi ist mit dem Bestätigungsberat für den Fürsten von Bulgarien am Samstag hier eingetroffen. Serbien. Belgrad, 10. Aug. Heute erfolgte die Ratification sämmtlicher auf die de finitive Abgrenzung zwischen Serbien und Bul— garien, sowie zwischen Serbien und der Türkei bezüglicher Protokolle nebst den betreffenden Detail— karten. Hier wird officiös versichert, die Pforte habe die serbische Entschädigungs- Forderung an- läßlich des Arnauten⸗Einfalles nicht abgewiesen, sondern nur zur Bewilligung der verlangten Summen sich bisher nicht verstanden. Griechenland. Athen. Die hiesigen Blätter erklären die Nachricht der„Times“ über die angebliche Eröffnung der Verhandlungen zwischen Griechenland und der Türkei für unbegründet., Das Datum des Beginnes der Conferenz sei noch nicht festgestellt. Die Pforte habe den Vertretern der Mächte mitgetheilt, daß die griechische Frage den Wünschen der Mächte entsprechend ihre Lösung finden würde. Amerika. New⸗Nork, 10. Aug. Der „New-Nork Herald“ meldet: Die Unions-Regierung steht im Begriff, in einem Rundschreiben an die europäischen Regierungen die Aufforderung zu richten, sie möchten die Bekenner des Mormonen— thums von der Auswanderung nach den Unions— staaten abmahnen, da die Union entschlossen sei, der Polygamie auf's Schärfste entgegen zu treten. Aus Stadt und Land. 0. Bönstadt, 13. August. Am verflossenen Sonntag Nachmittag ereignete sich dahier anläßlich des Scheiben schießens ein Unglücksfall, indem nämlich der die Schieß— scheibe zeigende Taglöhner Wolf dahier von einer ab⸗ prallenden Kugel so schwer getroffen wurde, daß nach kurzer Zeit sein Tod erfolgte. Es ist dieser Fall um so mehr zu beklagen, als der Betroffene ein sehr braver und fleißiger Arbeiter, sowie Vater von sechs zum Theil noch unmündigen Kinbern war. Leider war auch hier wieder große Un⸗ vorsichtigkeit die Veranlassung zu diesem unglücklichen Ausgang, indem nämlich der Aufenthlatsort des Scheiben— zeigers sehr mangelhaft geschützt war. Gießen, 10. August. In der gestrigen Schwurge— richtsverhandlung wurde B. Bätz Ehefrau von Wernges wegen Branostiflung zu einer Zuchthausstrafe von 2 Jahr verurtheilt.— 11. August. In der heutigen Vormittags sitzung wurde die Ehefrau des J. Schmidt IV. von Ober— Ohmen wegen Meineid in eine Zuchthausstrafe von 1 Jahr 2 Monat verurtheilt. In der Nachmittagssitzung erhielt W. Slürz von Büdingen wegen Diebstahl 3 Monat und 2 Wochen Gesängniß. Offenbach, 11. August. Metzger Groh von hier wurde borgestern auf dem Wege von Mühlheim hierher von einer Fliege in die Haud gestochen. Diese lief etwas auf, so daß er beim Nachbausekommen Bleiwasseraufschläge machte, die aber nicht ausreichend waren. Als er sich hier⸗ von am andern Morgen überzeugte, ließ er sosort den Arzt rufen, der eine bereits weit vorgeschrittene Blutver— giftung constatirte, die trotz Anwendung aller noch mög— licher Mittel heute früh den Tod des Mannes zur Folge halte. Griesheim, 12. August. Beim beutigen Schießen des Brandenburgischen Fuß ⸗Artillerie-Regimen s Nr. 3 wurden durch Tlepiren einer Granate ein Kanonier ge— tödtet, ein anderer leicht verwundet und ein Offizier leich! contusionirt. Allerlei. Frankfurt, 11. August. Treulieb ist endlich in den Niederlanden vorgestern enideckt und verhaftet worden. Der Verbrecher hatie einen Brief aus Utrecht an seinen Bruder nach Stuttgart gerichtet, welcher der Untersuchung auf die Spur half. Er hielt sich unter dem Namen Metzger schon geraume Zeit dort auf. Treulieb ist heute Abend von dem Criminalschutzmann Biermann, welcher zu seiner Empfangnahme schon am Samstag Abend nach Uleeccht abgereist war, hier eingeliefert worden. Bei seiner Verhaftung in Holland hat er alsbald zugegeben, daß er der gesuchte Albert Treulieb von Stuttgart sei. Prag, 12. August. Vor dem hiesigen Schwurgericht wurde seit 3 Tagen gegen die Familie Wondra, bestehend aus Mutter und 2 Söhnen, verhandelt, die vor einigen Monaten den scheußlichen Massenmord gegen ihre Schwester, ibren Bruder und drei andere Personen verübt haben. Die Unterbandlungen förderten eine solche Masse von unglaub— licher Rohheit und geradezu verblüffendem Cynismus zu Tage wie dies in den Annalen der Criminalstatistik kaum zuvor der Fall gewesen ist. Stände es nicht fest, daß sämmtliche Angeklagte ihren vollen Verstand haben, man müßte sie für vom Irrenhause enisprungen halten. Der Hauptthäter wurden zum Tode verurtheilt. Serajewo, 9. August. Den ganzen heutigen Tag war man noch mit den Arbeiten behufs Localisirung des Brandes beschäftigt. Vereinzelte erneute Ausbrüche der Feuersbrunst wurden schnell unterdrückt. Seitens des Militärs wurden die Löscharbeiten fortgesetzt. Auf An— ordnung des Herzogs von Württemberg trat ein Hülfs— Comite, bestehend aus Beamten, Militärs und Ge— meinderäthen zusammen zur Beschaffung von provi— sorischer Unterkunft und Lebensmitteln, sowie zur Organi— sicung von Subscriptionen. Der Kaiser von Oesterreich hat 10,000 fl. zur Linderung der Noth angewiesen. Die Hülfe⸗Action ist im vollem Gange. Alexandria, 12. August Der Wasserstand des Nils hat die Höhe von 19 Ellen erreicht. Ueber Schulgärten. (Aus einem Vortrag, gehalten in einer Sektion der XXIII. allgemeinen deutschen Lehrer-Versammlung zu Braun— schweig, von Carl Sell, Lehrer an der Hauptschule.) (Fortsetzung.) Erasmus Schwab idealisirt den Schulgarten in hohem Grade, er stellt ihn in den Mittelpunkt alles einen einheitlichen Gedanken darstellen. Das den praktischen Erziehungszwecken dienende Gra be⸗ land mit den Gartengewächsen, den technischen delspflanzen, das Versuchsfeld zur Darstellung von Nutzpflanzen aller Art, deren Verbreitung am meisten wünschenswerth ist, die O bstba um und Rebschule, kurz, die einzelnen Theile des Nutz gartens sollen durch zweckmäßige Anordnung und durch hübsche Dichtpflanzuugen von dem eigent⸗ lichen Ziergarten, welcher vorzugsweise den botanischen Theil enthält, getrennt werden, und in diesem sollen Frühlingsblumen und über⸗ haupt ein bis zum Herbst sich ablösender reicher Schmuck von Blumen, von schönen, perennirenden Pflanzen, von Rosen nicht fehlen. Auf dem Lande wie in der Stadt soll der Schulgarten den Cha— rakter einer gefälligen, anheimelnden Anlage haben: der kleine den eines reizenden Hausgartens, der große den eines landwirthschaftlichen Gartens, welcher den naturkundlichen Theil, die Flora der Heimath in schönen pflanzengeographischen Bildern zur Anschauung bringt. Schnurgerade Gänge, die sich rechtwinkelig schneiden, gleich große vier eckige Beete von ermüdender Gleichförmigkeit müssen möglichst vermieden werden. Allerdings dient der Schulgarten der Belehrung, aber er soll belehren, indem er gefällt. Wie der botanische Garten des kaiserlichen Lustschlosses zu Schönbrunn— ganz abweichend von den botanischen Gärten der Uni⸗ versitäten— durch seinen landschaftlichen Charakter und die malerische Ausnutzung des Bodens fort: während das Auge des Besuchers erfrischt und ihn von Neuem zu belehrender Betrachtung auf— munter, so soll in ähnlicher Weise selbst der kleine Schulgarten darnach streben, durch einfache Schön heit zu erfreuen, damit er für die Jugend eine Schule des Geschmackes werde und den Sinn für das Schöne zum Bedürfniß mache; denn die ersten Jugendeindrücke sind bleibend! ö Mit dieser kurzen Skizze ist der Ideenreich— thum Schwabs nur angedeutet, lange nicht er⸗ schöpft und verweisen wir zur näheren Informa- tion auf die vortreffliche Schrift:„Der Schul⸗ gacten. Ein Beitrag zur Lösung der Aufgabe der öffentlichen Erziehung. Von Prof. Dr. Erasmus Schwab. 4. Auflage. Wien, Eduard Hölzel“, ferner auf die„Anleitung zur Anlage von Schul- gärten“, ebendaselbst. Nach Urtheilen von pro— funden Pädagogen, Aerzten, Naturforschern und ungezwungen verbundenes, klar geglievertes Gait und ökonomischen, den Gift., Arznei- und Han⸗ naturkundlichen Unterrichts, für welchen derselbe 2: 1A 5 Anschauungs- und Beobachtungsmaterial liefert, Männern 1 55 Wien Lebens ist u eber einzige Idee übergangen, 1 Schriften nicht eine zunächst in Bezug auf das Pflanzenleben, dann 5 1 8 aber auch in Rücksicht auf heimische Thiere, auf nne durch den Schulgarten verwirklicht werden Boden- und Mineralienkunde. Der Schulgarten 3 f 0 5 Aber in solch idealer Auffassung ist— bei Thien ua z. ig Sig der Hegel e systematischer Ausnutzung aller erzieh⸗ denn. 2. 8 8 3% lichen und unterrichtlichen Momente, welche er dar⸗ er gewähre in Gebüsch und Hecken ungestörte z; 25 1 5 Nistplätze und Bruthecken, gebe den Kindern Anlaß bietet der Schulgarten nach Schwab in der zum Anbringen von selbstgesertigten Nistkästchen. Der That„eine Pflanzstätte für lebendige Erkenniniß Schulgarten vermittele Bienenzucht, im günstigsten Falle durch Anlage eines Aquariums auch Kennt' niß der Wasserthiere. Wo es die Verhältnisse gestatten, könne eine Volidre die Vögel der Heimath aufnehmen. Ein geräumiger Platz, umschattet von je einem unserer 20— 30 heimischen Waldbäume gewähre Gelegenheit zu Spielen und turnerischen Uebungen der Schüler. Gemeinsame Arbeiten im Garten bilden den Gemeinsinn, Einzelbeete den nung und Reinlichkeit, regen zur Beobachtung an Schülern zur Pflege überlassen, erziehen zur Ord- der Natur und edle Freude an derselben, für Aus- bildung des Verstandes und des Schönheitssinnes, für Erziehung zu Gemeingeist und guter Sitte, für kräftige Entwickelung des Körpers, endlich durch Verbreitung wichtiger Belehrungen für erhöhten Volkswohlstand.“ Der Schulgarten ist also ein Mittel zur Förderung harmonischer Menschenerzieh⸗ ung, ein idealer Gedanke, welcher dem ganzen vollen Leben zugewendet ist und sich mit dem Realismus verbündet, um die Volkswohlfahrt auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiete mächtig zu fördern. und nähren den Trieb zum Forschen, welcher dem„So sehr auch,“ fährt Schwab for Kinde natürlich ist; dem Fortbildungsschüler geben b. 8 dieselben die Möglichkeit zu praktischen Uebungen und wirthschaftliche Vereine den praktischen Werth 5 zu einfachen landwirthschaftlichen und gärtnerischen Schulgartens betonen und mitunter diese materielle Versuchen und dadurch Veraulassung zum Schaffen Seite auschließlich pflegen wollen 8 und so groß und Gelingen, zur Pflege von Arbeitslust, Ur.„g 15 0 92 e ee 280 beit g der ulgarten der Landwirthschaft mittelbar zu 1 Selbstvertrauen und Interesse am Fort bieten vermag,— so ist doch für den Schulmann Aber auch die Sh d abe Ge- der Schulgarten in erster Reihe ein Mittel für fühles 5560 Stütze im Schulgarten. Eniburg, e für Berstandesbildung, 80 Denn die Bestandtheile und die Bepflanzung des ke für Beibringung naturgeschichtlicher 85 selben sollen kein wirres oder auch schwerfälliges naturkundliche Kenntnisse und erst in vierter ein Durcheinander bilden, oder planlos in einzelne Mittel 1065 Beibringung praktischer“ Kenntnisse kleinliche Parthien zerpflückt werden, sondern sie ung Fertigkeiten.(Fortsetzung folgt.) sollen nach dem Grundsatze der Gartenkunst als 1 — — — — „ r tut erde derigtveh n Urlagt hahn Wietze 1 dn 4 221 ziehung vom 1. August. Gezogene Serien: Nr. 194 22 252 471 500 561 586 592 600 603 644 649 828 012 2155 2221 2227 2243 2282 2306 2325 2449 2512 839 2681 2757 2842 3143 3204 3253 3301 3317 3343 504 3524 3542 3646 3818 3887 3925 4080 4263 4282 10 3 4494 4523 4561 4754 4804 5090 5114 5115 5158 74 5581 5653 5683 5690 5727 5733 5867 5898 5990 Frankfurt, 11. Aug. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren elrca 390 Ochsen, 230 Kühe, 200 Kälber und 200 Hämmel. stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 60— 62., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60—62., 2. Qual. M. 54 56, Kälber 1. Qual. M. 52—54, Die Preise und sehr fest. M. 66— 68., 2. Qual. russischen Valuta beliebt. Fonds Ungarische Goldrente gesucht und langsam steigend. Oesterr. Renten fest. Russische Fonds in gutem Begehr Orientanleihen wegen der Steigerung der Banken unverändert. Deutsche Effectenbank anzsebend. Loose vernachlässigt. Wechsel fest. Privatdisconto 20%. 2. Qual. M. 48—50., Hämmel 1. Qual. M. 60—62., 2. Qual. M. 48—50 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 11. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Literarisches. Die soeben erschienenen Niu. 44 und 45 Daheim. 3 Ei espi (07 6230 6336 6345 6403 6408 6594 6602 6828 6842 Nr. 5 M. 23. Roggenmehl o/(Berliner Marke) M. 23.50, dulhalten Ein Duell unter Robeeplerre Reman aus dem 98 7010 7026 7040 7239 7382 7446 7511 7565 7571 80 7993 8022 8028 8080 8273 8289 8310 8342 8386 17 8485 8608 8856 9123 9232 9283 9396 9436 9441 do. 1.(Berliner Marke) M. 20.5022, do. 2.(Berliner achloß von cor Ohe zer) Hetdeimkerende Won. 1275 f er Mosel. Gemälde von Brütt.— Eine estnische Marke) M. 16.50—17.50, Walzen, eff. hiesiger ab Bahnhof fahrer an der Mosel. 5 inis bier, R. 28. av unserer Umgegend M. 21.75—22.50, do. Dolkslage vom Wibrwolf Migctbellt von L. irt in ee etre 0 93 9534 9455 9772 9856 9898 9995 10078 10096 fremder je nach Qual. M. 22.50— 23.50, Roggen je nach S— e ene e 9 909 10151 10251 10482 10545 10611 10624 10717 Qual. M. 13,25—16.—, Gerste M. 16,—17,50, Hafer ener Gebucl. Mit Portcät und kacsimile.— Am 181 10515 10830 10867 10871 10888 109 19 10940 M. 14.7516. 50, Koblsamen M. 22.50— 24, Erbsen M. 19 ache: Der f 4 009 11105 11170 11443 11536 11537 11547 11698 m 1. November statt. f Handel und Verkehr. Friedberg, 13. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete Pfd. M. 1101.15, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf. Friedberg, 13. Aug. Waizen M. 21—, Korn L 15.—16., Gerste M. 14., Hafer M. 14.—16 4 Ee Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. SGießen, 12. Aug. Auf dem heutigen Wochenmarkte fete Butter per Pfd. M. 1.10— 1.15, Eier per Stück 5½ Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar I Pl., Hühner per Stück M. 1., junge Hahnen per Stück 9 Pf. alte Hahnen per Stück 85 Pf., Enten per Stück 1.40, Gänse per Stück M. 4.50, Ochsenfleisch per i 70 Pf., Kub⸗ und Rindfleisch 50— 60 Pf., Kalb⸗ ch 40— 48 Pf., Schweinefleisch 58— 60 Pf., Ham⸗ ufleisch 50— 70 Pf, Kartoffeln per 100 Kilo M. 6. 3802 11834 11850 11939. Die Prämien⸗Ziehung findet weiße, M. 19.50, Rüböl, detail. M. 62 bi„Wi 3 28 Familientische: Der Erfinder des Pianoforte.— Rechts⸗ 1s 27. Wicken M. 14—16., Linsen M. 17 1 dee ratb.— Die Metallarbeiten unserer Altvorderen. Von 585 5 5 5 a Dr. J. Stockbauer. 1. Mit 30 kleinen Abildungen.— versteh 9 4 1—; 5 5 8 sich sammtlich per 200 Pfund Zollgewicht Das Alter. Eine Plauderei von L. v. Pröppen.— Eine Audienz beim König von Siam. Von einem Marine— D. Frankfurt a. M., 12. Augus 1879. Heute osstzier.— Der streisbare Bachhiesel. Charaklerbild aus solgte der Besserung des gestrigen Verkehrs ein wekterer Altbaiern. Von Tb. Messerer. Mit 2 Ociginalzeichnungen Aufschwung und schien die Börse alle an den Vortagen von Kolschenreiler: Vor und nach dem Rechtsspruch.— aufgetauchten Besorgnisse vergessen zu haben. Die erneute Ein generöser Wein. Wein- und Sprachstudien in Cag⸗ oplimistische Stimmung rief auf den meisten Gebieten fliari. Von Dr. Karl Braun.— Am Familientisch: Die wieder mebr Kauflust hervor und die noch ihrer Engage- Staufenlinde. Gedicht von R. Lauxmann.— Gesundheits⸗ ments nicht ledige Contremine nahm weitere Deckungs⸗ rath.— Mit illustrirten Beilagen: Asphalt Straßen. käufe vor. In der zweiten Börsenhälfte war das Geschäft[ Mit Avildung: Arbeiter beim Asphaltiren einer Straße siller und die kleine Tagesspeculation schritt wohl baupt- in Berlin.— Der sechste Sinn. Von Zos von Reuß.— sächlich wegen des nahen Medio, zu vereinzelten Reali- Extrazugssreuden.— Umschau in den Vereinigten Staaten. ationen, welche die Course etwas abschwächten. Credit 8 actien, gestern Abend 234½ bewegten sich zwischen 236½ Geld ⸗Cours. und 234 ⅛, Staatsbaynactien, gestern 238 ¼ù zwischen Frankfurt am 12 Aug. 1879. 20 enk, 6 1 240¾ und 239 é Lombarden nosicten 78. Deulsche Babnen waren gefragt. Cöln-Mindener beliebt und 10% 4 Submission auf: Piebeln per Centner M. 8. böber. Der heulige Stand der Effeceis dürfte noch eine Englische Sovereignss.„ 20 39—44 Grünberg, 9 Aug. Auf heutigem Wochenmarkt ziemlich sichere Courschance bieten. Rheinische Stamm] Russische Imperiales„ 16 72—77 bete der Centner Waizen M. 10.92, Korn M. 8.01, Gerste und Mecklenburger sind ebenfalls besser. Oesterr. Bahnen Duc aten„ 9 60-65 1 7.50, Hafer M. 7.47, Samen M. 10.50, Kartoffeln still. Oesterr. Prioritäten fest. Elisabeth besser. Gold-“ Ducaten al mare.„— 3.42. Kaschau-Oderberger beliebt und höher. Von ausländischen! Dollars in Gold...„ 4 17—20 8* 8 5* 2 5 2 0 1 2 Friedberg⸗Hanauer Eisenbahn. Stammholz-Versteigerung. Anzeige. 0 Herstellung bezw. Anfertigung, Anlieferung und Aufstellung der Barrieren, Warnungstafeln und Neigungszeiger, sowie 1. Anlegung lebendiger Weißdornbecken nebst den dazu gehörigen Draht-Schutzzäunen für Seetion II. (Windecken⸗Hanau). Die Arbeiten sollen wie vorstehend getrennt in zwei Lessen I. und II. vergeben werden. 1 Zeichnungen, Bedingungen und Submissionsformulare teen zur Einsicht offen auf unserem Betriebs- und bau— tienischen Büreau hierselbst und bei dem Eisenbahn— Daumeister Francke zu Friedberg, von welch letzterem den Zeichnungen zum Preise von 75 Pf. pro Blatt, ene die Bedingungen zum Preise von 1,50 M. pro Ls bezogen werden können. 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Kosten— N 57„ brnung und des Ziegelofens erforderlichen Arbeiten überschlag 92 30 9 1 I E . 1 oberen fiscalischen Hof zu Ober-Erlenbach, Zimmerarbeit 1 5 2 b lich: Schreinerarbeit 8 a 8 g— A. Abbruchs⸗Arbeiten. Schloßserarbeit 21— 2462 bei Wilhelm Fertsch Zachdeckerarbeit, veranschlagt zu 60,00 M. Glaserarbeit 30— 5 C ANaaurerarbeit 120,00„ Lieferung von Russensteinen 75— Zu vermiethen mmerarbeit 140,00„ 5„ Kalk 14— ist das von Herrn Schreiermeister Jckler bewohnte Logis d lle: 5 Backsteinplättchen 10 50 nebst Werkstätte in meinem Hause Usagasse Nr. 366 und „ B. Erbauung der Ha 682,65 M 5„ Kies und Lehm 9 40 kann dasselbe auf Verlangen schon am 1. November be 1 Zautererbeit, veranschlagt zu 20 115 Butzbach den 10 August 1879. zogen werden. 0 2653 Ssteinhauerarbeit 142,0„ Meßger, Friedberg, K. Hüuser. Bezirks⸗Bauaufseher. Faselochs-Versteigerung. entfernt binnen 3 bis Jeden Bandwurm 4 baden voüsän dig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch 2646 Freilag den 15. August l. J., Vormittags 11 Uhr, Bleichsucht, Trunksucht, Magenkrampf, Epilepsie, Veits⸗ soll ein der Gemeinde Assenheim gehöriger, zum Schlachten tanz, Bettuüssen und Flechten und zwar brieflich: Faselochs öffentlich meistbietend versteigert Voigt, prakt. Arzt zu Croppenstedt(Preußen). 2066 werden. Assenheim den 9. August 1879. Großherzoglichliche Bürgermeisteret Assenheim. Be st. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, in Fried- berg und Bad⸗-Nauheim durch Carl Bindernagel: Der beredte Franzose. Eine Anleitung in sehr kurzer Zeit, ohne Hülfe eines Lehrers, leicht und nichtig französisch sprechen zu lernen. 12. Auflage. Preis 75 Pf. i 2672 Der beredte Engländer, 7. Aufl. Preis 75 Pf. Der beredte Italiener, 5. Aufl. Preis 75 Pf. Lehrlings-Gesuch. Ein junger Mensch mit tüchtigen Vorkenntnissen kann Anfangs Oetober bei mir in die Lehre treten. 2671 Wilhelm Fertsch. Lehrling ⸗Gesuch. Für das Comptoir eines Fabrikgeschäfts wird ein mit den noͤthigen Schulkenntnissen und schoͤner Hand— schift versehener junger Mann als Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2688 N— 840 Das in großer Auswahl zu Be t ode 0 Neueste 90 Tapeten billigsten Preisen empfiehlt et sed ern Friedberg. H. Bindewald. werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. 70 Der Veteranen- und Militärverein zu Friedberg Sonntag den 17. August 1879 zur Erinnerung an die Schlacht bei Gravelotte sein Jahres⸗ fest in folgender Weise: Vormittags 9¼ Uhr: Aufstellung des Vereins an der Wohnung des Präsidenten. Zug nach dem Friedhofe. f 1 9¾„ Bekränzung des Denkmals verstorbener Krieger auf dem Friedhose. Danach Bekränzung der Gedenktafel in der Stadtkirche. 5 10½„ Gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. e Nachmittags 2½„— Ausstellung des Festzuges am Mainzer Thore. Zug durch die Stadt nach dem Steinhäußer'schen Biergarten. Daselbst Concert, Ansprache und gesellige Unterhaltung. Der Vorstand bittet alle Einwohner unserer Vaterstadt durch Schmückung der Häuser, sowie durch zahlreiche Betbeiligung zur Verherclichung des Festes beitragen zu wollen. Die geehrten Herten Ehren Mitglieder erlauben wir uns ganz besonders einzuladen. Eintrittskarten zum Concert à 40 Pfennig sind bei Herrn Georg Groß, sowie an der Kasse zu haben. 2675 Der Vorstand des Veteranen- und Militär⸗ Vereins. Bad-Nauheim.— Deutscher Hof. Sonntag den 17. August findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet G. Bayer's Wittwe. Anfang 4 Uhr Nachmittags 2677 Den Vesuchern der Offenbacher Industrie-Ausstellung empfehle ich meine in der Nähe des Affenthores in Sachsenhausen gelegene Restauration 1 auf's Beste. Anerkannt gute Küche, gutes Bier und reiner Wein. 5. Sachsenhausen. H. J. Simon. 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Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad, Nauheim ist zu haben: Neuer Zolltarif für das deutsche Reich nebst dem Zolltarifgesetz von 12. Juli 1879 Das Schriftchen enthält ferner: Die früheren Zo den Wechselstempeltarif. Preis 40 Pf. Verloren 268⁵ Wiederbringer eine Belohnung. L. Hanau. Ein tüchtiges Dienstmädchen, gesucht. Eintritt sofort. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 2689 536 weiß und farbig, von den feinsten bis zu den billigsten, zu reellen Preisen bei K. Friedrich. Auetion. 0 2 24 11 ganz schwere, 5 1 Arbeitspferde nebst Wagen und Geschirren, e welche beim Bau der Berlin-Coblenzer Eisen⸗ bahn benutzt worden und in sehr gutem Zustande sind, sollen 29. Dienstag den 19. Aug ust er., Morgens 11 Uhr, meistbietend gegen gleich baare Zahlung bei dem Unter“ zeichneten verkauft werden. 5 Ziegenhain(Provinz Hessen Nassau). 2683 A. Gerlach senior. 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Aug., Nachmittags 6 Uhr, statt. 2686 —.. x ̃«²— ů?]3—«:(, é Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. ö ö 0 ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. . Druck und Verlag von Carl Bindernagel. ch werde von heute bis zum 10. September abwesend sein. Meine hiesigen Herren Collegen wollen die Güte haben, mich zu vertreten. 2669 Dr. Weckerling. Harmonie& Tanzmusik statt, wozu höflichst einladek Socken, Strümpfe& Strumpflängen sätze, ein alphabetisches Verzeichniß der Gegenstände und 1 Paar Nadeln(kein Gold), Käfer vorstellend. Dem — ltd 6 — die einsp Amon — gieß shlkreth l in 5 ifa. welches melken kann, wird in eine Oeconomiehaushaltung —— in Bruchenbrückener Gemarkung(im Rath), welcher gung nigen 11 D 1 n K Osse unge DTaschentücher, Slaßfus 1 Tha suchug. Räldet, Allleln chung Of gesellle Suhr bahn, ot die Ibgehtn und er sie sofe N em b Tage Bürge m 1 ereir Fami War lech Pa U wur und kann herd vorzi