— * 2 1 Donnersta 9 den 13. e V 18. 129 November. 134. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ————— Amtlicher Theil. effese: Die Beitreibung der Communalintraden der Gemeinden des Kreises Friedberg. An die Gemeinderechner des Kreises. N Da nur wenige von Ihnen bis jetzt Pfändungsbefeble gegen die mit Zahlung des ersten und zweiten Zieles der Communalsteuern pro 1879 Säumigen eingereicht haben, finden wir uns veranlaßt, Sie an die baldige Befolgung Ihrer Instruction zu erinnern. Friedberg den 7. November 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. B. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjäbrig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachten— den Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach un— vollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. ö 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogtbum Hessen gestellunge pflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. f 2) Die Berechtigung zum einjäbrig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spälestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die näbere Adresse angegeben wird. ö 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer ein- jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitezeugniß, welches für Zöglinge von höberen Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligunge- Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schul- zeugnisse, mit Ausnabme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschrlen I. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zu Ersatzordnung(I. Theil der Webrordnung vom 28. September 1875 — Regierungsblalt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der 89. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. Darmstadt im Dezember 1878. Großherzogliche Prüfungs Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. — 11. Nov. Der französische Botschafter Graf * e e e 8 2 . N Deutsches Reich. lich wäre nach den beigegebenen Motiven die Darmstadt, 11. Nov. Prinz Lecpold von Heranziehung der Haustrer zu den Communal⸗ England wird heute zum Besuch hier eintreffen. abgaben der Orte, wo sie ihr Geschäst betreiben, f Darmstad t. Das Londoner Hof- Journal in'e Auge zu fassen, wie Dieses auch bei den dementirt officiell das Gerücht von der Verlobung Unternehmern der Wanderlager geschieht. des Großherzogs von Hessen mit der Prinzessin Berlin. Nach neueren Angaben soll der von Hannover. Erweiterungsbau der Festungewerke von Thorn — Die von dem Fürsten zu Isenburg Birstein mit nächstem Jahre seinen Abschluß erreichen, präsentirten provisorischen Reallebrer Dr. Dickmann während der der Festung Posen auch schon weit und Dr. Scriba zu Offenbach wurden zu Lehrern vorgeschritten ist und der Um- und Erweiterungs— an der Realschule daselbst ernannt; der Rentamt- bau der Werke von Königsberg in allen Haupt— g mann Langsdorf zu Lampertheim wurde zum punkten als beendet gelten kann. Rechner der Landes Waisenanstalt, der Schul- der beiden ersten Festungsbarrsèren gegen Osten lehrer⸗Wiltwerkasse und des Provinzial⸗Schulfonds erscheinen jetzt allen an die neuere Befestigungs- für Starkenburg, unter Verleihung des Charakters kunst erhobenen Anforderungen entsprechend um- als„Rech nungsrath“ ernannt. zweiten Kammer den Antrag übergeben, die Kammer ein großer Waffenplatz erforderlich sei. wolle die Großh. Regierung um Vorlage eine⸗— 10. Nov. Dos Eintreffen des Grotsfürsten— Gesetzentwurses ersuchen, durch welchen der Ark 11 Thronsolgers ist hier für frühestens Donnerstag des Gesctzes vom 26. Juli 1848 über die Aus angezeigt. übung der Jagd und Fischerei in den Provinzen * Sübstverwaltung nöthige Modiffenung periode im Reichs haus halte erklärt. erhält. N — In einer der letzen Sitzungen der zweiten Kammer hat der Abgeordn ö eingebracht, die Kammer wolle beschließen, an Umgebung. Großh. Staats Regitrung dae Ersuchen zu stellen, für wenige Tage nach Rom begeben wird. Das- Die Hauptplätze gestaltet. Die Frage dürfte sich jedoch aufdrängen, — Der Abg. Muhl hat bei dem Burcau der ob nicht zum Schutze von Oberschlesien auch noch a N— Die betreffenden Ausschüsse des Bundes- Starkenburg und Oberhessen, die nach ven Da raths haben sich einstimmig für zweijährige Etats⸗ — Der Kronprinz unternimmt mit der Kron— den Antrag prinzessin von Pegli aus häufitze Ausflüge in die in lee en 9 Nach dem„Corriere Mercantile“ würde es sich bestätigen, daß der Kronprinz sich St. Vallier begab sich beute nach Varzin, um dem Reichskanzler einen Besuch abzustatten. — Ein seit längerer Zeit ledig gebliebener Posten am Berliner Hose, der Posten eines der Person des Kaisers direct attachirten russischen Militärbevollmächtigten, ist wiederum besetzt wor⸗ den. Wenigstens telegraphirt ein Petersburger Correspondent des„Tageblatts“: Nach einer Mit- theilung der„Petersburgkiua Miedomosti“ ist General Fürst Dolgorukoff, welcher bisher die Avantgarde bei der central asiatischen Expedition gegen die Tekke Turkmenen commandirte, abberufen sund zum Nachfolger des verstorbenen Generals Reutern in Berlin ernannt worden. — Die commissarischen Besprechungen zur Herbeiführung handelspolitischer Vereinbarungen zwischen Deutschland und Oesterreich werden Mitte November beginnen. Straßburg i. E. Von hier wird der „Volksztg.“ geschrieben, daß gerüchtweise verlaute, es stehe eine Verordnung des Statthalters Man- teuffel bevor, wonach versuchsweise und auf Wider- ruf die Preßfreiheit mit einzelnen Beschränkungen in Elsaß Lothringen eingeführt werden soll. Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien. Die Meldung von dem Besuche des russischen Thron- solgers in Wien bestätigt sich. Der Großfürst⸗ i 0 thum geltenden Be- 0 f die dermalen im Graßberzogtb 5 selbe Blatt meldet, daß zwischen dem Kaiser, sowie Thronfolger kommt mit seiner Gemahlin. Kaiser slimmungen über Besteuerung des Hausirhandels einer durchgreifenden Revision zu 7 58 f in dem der Kammer vorzulegenden Gesetzentwurse besonders darauf Bedacht zu nebmen, doß die Verkehr stattfinde, Ben achtheiligungen, welchen das Gewerbe bei. Nov. stehendem Vetriebe dem Hausirhandel gegenüber beute vie u erste Berathung des Ge aus gesetzt ist, möglichst beschränkt werden. Im Abgeordnetenhaus begann N setzes über den österreichich deulsche Bündniß als Dritter zuge- Nament- Erwerb mehrerer Privatbahnen für den Staat. lassen zu werden. sen und Fürst Bismarck einerseits und unserem Kronprinzen Franz Joseph trifft von Gödöllö zur Begrüßung andererseits ein ununterbrochener telegraphischer hier ein. Die politischen Kreise bezeichnen es als zweifellos, daß der Thronfolger als„Allianz Werber“ herkommt. Rußland verlange, in das e . 8 e ven e eee ee ee 1 125 2 — 11. Nov. Das Unterhaus wählte den Grafen Carvnini wlerk an Prästdenten une Bedeutendste, was die Beschuldigten geleistet haben, bestand Smolka und Gödel zu Vicepräsidenten. Bei der in zwei Weindiebssählen. Um die Osterzeit d. J. gelangten Wahl der Vicepräsidenten blieb der Liberale Klier die Diebe mittelst falscher Schlüssel in die Keller zweier beide Mal in der Minorität. der bedeutendsten Weinhandlungen; aus diesen beiden Großbritannien. London. Dem Secretär] ec stahlen die Spitzbuben im Zeitraum von 2 Tagen N„ 2 Stück und 2 Ohm Wein im Werth von 1600 Mark. der Stistung zur Errichtung eines Denkmals für Die Weine wurden in Fässern nach Zwingenberg geschaff!, die verstorbene Großberzogin Alice von Hessen wo der eine der Spitzbuben eine Weinwirihschaft etablirte Darmstadt haben die Nabobs Abdul Ghani und und den gestohlenen Wein verzapfte, ein Theil des ge— Absanulla aus Docca je 1000 Rupien und der stobhlenen Weins wurde auch in einem Keller auf dem 5„ Melibokus vorgefunden. Außerdem hatlen die Diebe Maharadschah von Hutwa 500 Rupien für den während ihrer Thätigkeit ein Fleischmagazin geleert und Zweck der Stiftung übermittelt in einem anderen Keller eine Parthie Rotbwein und — Im Hinblick auf die gegenwärtigen kritischen Cognac gestohlen. Das Gericht erkannte sämmtliche Be ⸗ Zustände in Birmah ist es für räthlich erachtet schuldigte für überführt und verurtheilte den Rädelsführer, 2 1 5 einen gewissen Ph. Heil aus Zwingenberg, zu 5 Jahren worden, die britischen Truppen an der birmahnischen g 1 3 5 0 3 rassinirtesten Diebslähle Theil genommen zu haben. Das Grenze wesentlich zu verstärken. Es haben dem- Juchthaus verurtheilt. nach drei Batterien der königlichen Artillerie Allerlet Marschbefehl nach Indien erhalten. e 10. 1140 — f. 9 71 rankfurt,. Nov. estern e erung Italien. Rom. Das„N. W. T. meldet, f dem Main ⸗Weser⸗Bahnhof ein Kohlenarbeiter. Der⸗ die italienische Regierung habe die Erweiterung selbe gerieth unter die Locomotive und es wurden ihm und Verstärkung der Festung Piacenza beschlossen. beide Beine abgefahren. Außerdem echielt er noch Kopf- Türkei. Constantinopel, 11. Nov. Die und Brust Verletzungen. Auf dem Transport ins Spilal starb der Verunglückte. 25 das alte Wodansfest eines Theiles in dieses, andern Theiles in das Martinsfest aufging. Die Sagen vom heiligen Martin können wir hier als bekannt übergehen; es sei nur bemerkt, daß er 375 Bischof von Tours würde, das Kloster Marmoutier(bel Tours) gründete und um 400 starb. Er war der erste Heilige der römischen Kirche, und als sein Gedächtnißtag wurde der 11. November fest⸗ gesetzt, nach dem damals gültigen julianischen Kalender der 1. November. Sein Fest wurde bald sowohl in Italien als auch in Gallien und Deutschland mit großer Schwelgerei gefeiert. Diese gipfelte besonders in Dreierlei: in dem Martins trunk, dem Martinshorn und der Martins⸗ gans. Der erstere stammte aus Italien. Hier feierte man am 30. September die Meditrinalia, ein Fest, an dem man zuerst neuen Wein trank und den Göttern, besonders der Meditrinasdea, der Linderin aller Schmerzen, Opfer brachte. Als das Christenthum das Heidenthum besiegte, wan— derte der Wein als Zehnten in die Keller der und „Pol. Corr.“ meldet aus Philippopel von heute, Ff f 90 Priester wurde zum Martinstruak. In l f furt. tlich des schen Mordes er⸗ daß Aleko Pascha, einer persönlichen Einladung fob das Fr. e de 0 ae Deutschland wurden dem Wodan besonders Pferde des Sultans folgend, morgen nach Constantinopel Mörders in Zwickau erkrankt liegt und dort seine Offen⸗ und Gänse geopfert, beides Thiere, die von jeher abreisen werde. 15 machte. Sud e in 1 Gange; alten Völkern heilig waren. Unsere Vorfahren Serbien. Belgrad. Zwischen Italien ee wurde ein gewisser Zuckschwern bekannt aus einom vor hingen die Pferde- und Gänseköpfe in den heiligen b K 0. 1 mebreren Jahren slatigehabten unsaubeten Erpressungs“ Hafnen ihrer Götter an den Baumzweigen auf, und Serbien ist eine Consular- Convention abge- proceß, eingezogen. schlossen, wonach Italien auf die bisher im Verhält“ Straßburg. 10. Nov. Die Gemaylin des Statt den Rest aber verzehrten sie in einer lustigen niß zu Serbien geltenden Capitulationen verzichtet. baliers Feldmarschalls v. Manteuffel ist heute im Alter Opfer Mahlzeit. Mit der Annahme des Montenegro. Cettinje, 10. Nov.. 1 En M der Cbristenthums ward dieselbe natürlich unstatthaft, Adjutant des Fürsten von Bulgarien, Oluview ist algerische Volksbeld der vierziger Jahre, in zu Damaskus ja, es wurden sogar strenge Strafen auferlegt, hier eingetroffen zur Ueberbeingung eines eigen- im Alter von 72 Jahren gestorben. Er war als der drute wenn sich einer auf solchen heidnischen Bräuchen, händigen Schreibens seines Fürsten an den Fürsten Sobn eines Marabuie von Oran zu Mascara im Jahre zu denen ganz besonders das Essen des Pferde; von Montenegro. Dem Vernebmen nach stellt 1807 gevoren und durch lange Jitre der sanausche und 1 ö 0 e. erfolgreiche Vorkämpfer Algeriens sowohl gegen die Türken ersterer Fürst seinen Besuch in Cettinje für Früh- gegen die Franzosen, welch letzteren er jahr in Aussicht 1 viel zu schaffen machte, bis er endlich 1847, nachdem er Griechenland. Athen, 10. Nov. Das alle seine Hilfsmittel erschöpft hatte, in ihre Gefangen⸗ französische Geschwader verließ den Piräus und schast gerieth. begab sich nach Volo und Salonichi. 3 Martinstag und Martinsgans. Rußland. Petersburg. Der„Regier-„Heut' ist Martinstag oder Martini“, das weiß ungsbote“ veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers so ziemlich alle Welt, Jung und Alt, Katholik und an den Botschafter in London, Grafen Schuwaloff, Protestant, und„heut' essen wir eine Martinsgans“, nach welchem der Kaiser unter Anerkennung der sagt manche deutsche Hausftau. Würde nicht 1 5 guten Dienste Schuwaloff's, das Entlassungsge: Eine oder der Andere aus dieser großen Menge such vesselben en uns dankbar sein, wenn wir ihm so en passant . e 8470 agen, was es denn mit diesem Tage und mit n lag 1 en que N 4 f i 0 A Di Piilaner ble fapfeien Wider. dem Gänseessen eigentlich auf sich hat?„Ja, das stand leisteten, verloren gegen 500 Mann an Todten und Verwundeten. Aus Stadt und Land. ü 1 a f Friedberg, 11. Nov. Heute Morgen lief ein Reh fort.„Und was das Gänseessen anbetrifft, so ist zum Mainzer thore verein und als es sich verfolgt sah, reti-[das eine alte deutsche Sitte,“ fügt die Hausfrau ritte es in den Hausgang des Mitzzers W. Kreuter, h Nun, und weiter? a 0 25 ö. 5 as i e der es fing und in seinem Stalle unterbrachte. binzu N D Fest t viel Friedberg, 11. Nov. Noch ist die besonders „es ist der Tag des heiligen Mactin von Tours, schreckliche wieder it ein Unglück an der Bahnlinie Friebberg⸗Hanau nicht allein um diese Zeit geschmeckt. zu registrircen. Zur Untersuchung des zu durchbrechenden Erdreichs zwischen der Görbelheimer Mühle und Assen⸗ heim sind Schachte angelegt. Als heute früh 5 Uhr die Arbeiter an bas erste Bohrloch hinter der Wetterbrücke deren loniern u. s. w. war die Zeit der Ernte, von Ausfall das materielle Wohl der Menschen Schachtes. Ein Arbeitet, der an dieser Stelle gearbeitet der Beginn als da n hatte aber seil Samstag enilassen war, wollte sich wahr⸗ 8 Wea 1. scheinsich zur Wiederaufnahme der Acbeit anmelden und 4. war in der Dunkelheit in den Schacht gestürzt. Herauf. ersten Garben den Göttern. 1 75 1 0 105 er bald darauf.— Minister Maybach überall das Erntedankfest. Die laf heute früb von Berlin hier ein und begab sich sofort fei d emete ömer an die Unglücksstelle bei Heldenbergen. feierten es der Demeter dir R der Ceres Mainz, 9. Nov. Gestern Abend ist der von Mainz g um 785 nach Darmstabt abgehende Personenzug vor det oder Wuotan. Nach ihm hieß es das Wodans⸗ Stauon Bischolsbeim mit dem von Frankfurt kommenden fest. Als das Samenkorn christlicher Lehre nun batte vor der Station votschriftsmäßig gehalten bis der Frankfurter Zug die Station Bischofsheim passirt hatte. Während beide Züge in Bewegung gesetzt waren, wurde duich falsche Weichenstellung der nach Darmstadt fahrende fort. Zug auf das Geleise geleitel, in dem eben der andere Zug Ueberbleibseln. von Bischofsveim nach Mainz fahren sollte. Es erfolgte]; Christenth üb ein seulicher Zufammenstoß, wodurch der Packwagen des in daß Arenen Ake Fraukffurter Zuges in den nächsten Personenwagen eindrang So ging auch das Wodansfest sind leider drei Menschenleben zu beklagen; eine Dame aus Mainz mit ihrem Kinde, sowie ein Bremser ber liche zu die e ae tbunlichst Ryeinischen Bahn wurden sofort geiödiet. nachzuahmen. Schwele Ber⸗ Nun feierte aber die christliche letzungen erlitten ein Ingenseur nebst Frau und Schwieger⸗ Kirche bereits, als ste in Deutschland heimisch Heizer wurden erheblich, der andete Heizer leicht verletzt.“ Mainz, 8. Nov. Ein Monstrediebstahlsprozeß kam heule vor der Strafkammer des Landgerichts zur Ver— handlung. Auf der Anklagebank sitzen vier Männer, leiten. begingen. Es lag daher nichts näher, als die altdeutschen Gebräuche auf dieses Fest hinüber zu Daneben feierte man aber auch schon das ähnlich. ist ja recht bekannt,“ wird der Eine uns antworten, des ersten Bischofs von Frankreich,“„und der Namenstag des Doctor Luther,“ fährt der Andere älter als der heilige Martin und als Luther, Kalaurophe von Heloenbergen in Aller Munde und schon und die Gänse haben auch den alten Deutschen Schon bei den allerältesten Völkern, den Indiern, Baby kamen, vernahmen sie ein Wimmern in der Tiefe des abhing, mit religiösen Gebräuchen verknüpft, und die vorzugsweise von der ärmeren Bevölkerung, Drientalen und Deutsche weihten gleichmäßig die Den Schluß bildete, Griechen und die Deutschen ihrem obersten Gott, dem Wodan at wurden im Interesse der Moral einige Jahre Zuge ctwa 8 Ubr zusammengestoßen. Der erstere Zug in Deutschland aufging und allmählig ein mäch⸗ tiger Baum wurde, da rankten sich an diesem Baume überall die Ueberbleibsel des Heidenthums Die alten Feste gehörten zu den wichtigsten Schon Gregor der, Große(1 604) hatte den Misstonären als Grund⸗ und die sämmil chen Coupee's oesselben zerttrümmerte. Es satz aufgestellt, die Feste der Heiden allmählich in mutler aus Franklurk, ein Herr aus Mainz und ein wurde, den Martinstag, und zwar um die⸗ Engländer. Der Zugführer des Darmstäbter Zugs und ein selbe Zeit, als unsere Vorfahren das Wodansfest fleisches gerechnet wurde, ertappen ließ. Als man auf diese Weise weder Pferde noch Gänse auf den Altären des Götters-Haines opfern konnte, opferte man sie auf denen des Hauses, d. h. man aß sie selbst, theils in natura, theils in Nach⸗ bildungen. So entstand auch das Martinshorn, ein Gebäck von Kuchenteig, dessen Form von dem Pferdehuf, der an Stelle des Opferpferdes trat, hergenommen war. Mit dem Gänseopfer ging es Als aber die Zehnten der Geistlichkeit überall eingeführt wurden, gehörten zu ihnen auch sogenannte Pflichthühner und Pflichtgänse. Die⸗ selben wurden um die Zeit des Martinstages ein⸗ gesammelt und den Priestern überliesert. Selbst die christlichen Priester aßen dann heidnische Martinsgänse, d. h. ste übertrugen eben die heidnische Opfermahlzeit auf den heiligen Martin, dem zu Ehren sich dann Jeder den fetten Braten gut schmecken ließ.— Dies wünschen wir auch unseren Lesern und bedauern nur, daß der heurige Martinstrunk so schlecht gerathen ist. Lott' ist todt!“) So jubelte das Volk in Baiern, und den an⸗ grenzenden Ländern als Anfangs der 60er Jahte durch fast einstimmigen Beschluß der baierischen Kammern die dortige Zahlenlotterie aufgehoben wurde; und daß die Aufhebung dieser Lotterie, dem kleinen Handwerker und Arbeiter der Städte und dem Kleinbegüterten des Landes benutzt wurde, im Interesse der Sittlichkeit geboten war, das be⸗ wiesen die Reden, die damals fielen und den Ruin früher besser situirter Bürger darthaten. Auch später die in den deutschen Badeorten stationirten Spielbanken aufgehoben. Und heute? Man nehme eine beliebige Lokalzeitung zur Hand und man wird darin eine recht nette Blumenlese aller möglichen vom Staate garantirten und durch höchsten Erlaß bewilligten Lotterien finden. Neben den verlockenden Glücks- offerten der Hamburger, Braunschweiger ze. Klassen⸗ lotterien entdeckt man da noch unzählige Arten von Kirchenbau, Pferdemarkt, und Ausstellungs⸗ lotterien, die alle den Zweck haben, oder doch zum Mindesten haben sollen, monumentale Bau- denkmäler herzustellen resp. zu erhalten, Gewerbe „) Wir werden um Aufnahme dieses Artikels aus den Arbeiterkreisen ersucht und geschieht dies mit dem Bemerken, daß er der Zeitschrift„der Gewerbverein“, entnommen ist. D. R. welche sämmtlich beschuldigt sind, an einer Reihe der Fest des heiligen Michael, und so kam es, daß 1 mängel, Nebenet handwen Fortune haben übersich für ihn wit die scwebl winn tausend digste Sd bei Ag sprechen Marl sich ab. 50 Pi. schwing Selbstt dieser beits u. erreich dereint L. F. Of — dr per Pf — Mon sollen messtei lich m d nnd 840 de dit von um it Vorsahrm 1 den hellem regen ul eintt lum Inahnt d d unfanbe, ta auftuligh, n Bräuchte, det Pfate⸗ cg. Ale uin Gin auff witrn konnte 4, d. d. Ua u in Nach⸗ rtist herne u bon bim serbes tal, ir ging es Haslichteitt 1 nen auch nest. Die Uetlagte vis 8 Sibi! 11 beitnisdg Agtt tbtn dz ges Nat, enen Brat! den vit 110 16 det deut „ und de* 11 006 Jun n bent schel „ 48th e Lollrnt, gend l/ 1 Sable 10 n 4. A0 ä n ö Landwirtbschaft zu unterstützen ze. Alles recht e Zwecke— aber das Unmoralische der Lotterie fiodet man bei näberer Betrachtung, und dies ist die Sucht nach leichtem Gewinn. Dies und nicht die Unterstützung derartiger Unternehm— ungen ist es, was neun Zebntel der Spielenden zum Spielen veranlaßt. Mancher wohlhabende oder reiche Mann freilich nimmt sich ein Loos oder auch zwei, mit dem Bewußtsein, zu dem er wäbnten Zweck beigetragen zu haben und denkt nicht meor daran; dies beweisen viele bis jetzt noch nicht erhobene Gewinne früherer Ziehungen. Anders ist es bei dem sogenannten kleinen Mann.„Se könne Glück bawwe und könne en Gaul gewinne!“ das ist die stehende Redensart der hiesigen Dienst, männer, die sich die Kolportage dieser Loose zum Nebenerwerb machen, und der Arbeiter, Klein— handwerker oder das Bäuerlein glaubt ebenfalls, Fortuna könne es diesmal auf ihn abgesehen haben und opfert sein 1, 2 oder 3 Markstück, er üdersieht in seinem Hoffnungsrausch die vielen, für ibn oft völlig werthlosen kleinen Gewinne, so wie die noch weit größere Anzahl Nieten. Ihm schwebt Tag und Nacht der betreffende Haupige⸗ winn vor und er rechnet nur noch mit Zehn tausenden, dabei vergißt er oft das Allernothwen- digste. Schreiber dieses hatte zum Oeftern Gelegenheit bei Agitation für unseren Gewerkverein Leute zu sprechen, die jährlich 30 bis 50, ja bis 100 Mark für derartige Lotterieloose verausgabten, sich aber nicht in der Lage glaubten, wöchentlich 50 Pf. als Beitrag für eine Krankenkasse zu er⸗ schwingen, und bierbei hört man den so faulen Selbsttrost:„Wenn ich das große Loos in dieser oder jener Lotterie gewinne, so brauche ich Eure Krankenkasse nicht.“ Schreiber dieses freut sich, wenn er hört, daß von Seiten der Regierung Gewerbe und Land— wirthschaft unterstützt werden, noch mehr freut er sich, wenn von Seiten der wohlbabenden Mit— bürger hierzu beigetragen wird; er glaubt aber, daß dies mit anderen Mitteln zu geschehen hätte, als mit diesen Lotterien, die doch Moral und Woblstand gewiß nicht fördern. Vor Allem sollten aber unsere Arbeiter nicht eher zu solch zweifel haftem Mittel, ihre Lage zu verbessern, greifen, bis sie sich hinreichend gegen alle Unfälle des Lebens, als Krankheit, Arbeitslosigkeit und Ar⸗ beitsunfähigkeit, gesichert haben und dies wird erreicht durch Eintritt in die Oeuschen Gewerk; vereine mit ihren nationalen Hülfskassen. L. Frey, Mitgl. d. Ortev. d. Schreiner und Ortsverbandsvorsitzender zu Mannheim. Handel und Verkehr. bonsmarkt verbälinißmäßig vernachläßigt war. denz war im Allgemeinen wenig fest. Man eröffnete über l 8 1 5 Cöl 5 W̃ 8 dem Niveau von gestern Abend und hatte es den Anschein,! 7 ch sch ss 5 als wolle sich die steigende Bewegung 0 dem Einfluß f ein f cl b ll en f Ex der günstigen Haltung dies jedoch nicht der Fall. Korn M. 19.—20., Gerste M 17.60, Hafer M. 13.— 14., en Gießen, 8. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfund 100 Kilo M. 5.40—6.60, Weißkraut, 100 Stück M. 3.—6., Zwiebeln per Centner M. 6.—7., Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfund, Kuh- und Riaofleisch 50— 56 Pf., Kalbfleisch 50 54 Pf., Hammelfleisch 50 66 Pf., Schweinefleisch 60 Pf., Truthahnen per Stück M. 5.—6. kostete der Centner Waizen M. 10.05, Korn M. 9.15 Friedberg, 11. Nov. Fruchtbericht. Waizen M. 22½.,sich hierauf in abwärtsgebenber Richtung. Schließlich mach⸗ mattere Pariser Course einen ungünstigen Eindruck nd. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. und wurden hierdurch namentlich Staassbabnactien afficict. Crebitactien, genern 2331½, bewegten sich zwischen 233 bis M. 0.90— 1., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 234½ und 232%, Staatsbahnaclien, gestern 230½, zwischen 5—9 Pf., Tauben das Paar 60 Pf., Hühner per Stück 230 bis 227% und 228. Deulsche Bahnen lebhaft und meist 75 Pf., Hahnen per Stück 80 Pf., Enten per Stück öder. M. 1 30, Gänse per Pfund 40—50 Pf., Kartoffeln ver Hess. Ludwigsbahn savorisict und schlossen wesentlich höher. Oesterreichische Bahnen im Ganzen matter. Nordwestbahn. unzieher höher. Rheinische Creditbank, Handelsgesellschaft und Ver⸗ einsbank 17 75 Von ausländischen Fonds Oesterreich⸗ 1 5 ungarische Fonds Grünberg, 8. Nov. Auf heutigem Wochenmarkt Deulsche Fonds ruhig. Wechsel fest. Privatdisconto 4½ /. Von spekulativer Seite waren Mecklenburger und Höher blieben Oesterreichische Prioritäten gefragt und Banken sortgesetzt sehr sest und ga ößten theils fest. Russen still. Loose bebauptet. Gerste M 8.23, Hafer M. 6.35, Erbsen M. 10.38, Samen M. 11.20 Kartoffeln 2 94 Lauterbach, 8. Nov. Am heutigen Fruchtmarkt kostete das Malter Waizen M. 21.48, Korn M. 18.35, Kartoffeln M 5.78 Linsen M. 22.78. Frankfurt, 10. Nov. Viehmarkt. Angetrieben waren eirca 400 Ochsen, 260 Kühe, 300 Kälber und kleben. Dergleichen Sendungen wer en aber nach den Bestimmungen der Postordnung als unfrankirte behandelt Gerste M. 1467, Hafer M. 11.40, Erbsen M. 18.62, 2. Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: Nov. Johann Karl Louis Rautenkranz, königl. Stations diätar in Cassel, und Anna Maria Heidt von Friedberg. Geboren: 70⁰ Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 22 Oct. Dem Kreisbauaufseher Reininger eine Tochter. bis 60 1 55 4 5 3 5 0 4. 2 58 25. Oet. Dem Bierbrauer Ludwig Daniel Philipp is. 2. Qual.—52 M., Kälber 1. Qual. Wilhelm Schmall ein Sohn. 54—56 M., 2. Qual. 50—52 M., Hämmel 1. Qual. 27. Oet. Dem Färber Heinrich Adam Wilhelm Bech⸗ 60-65 M., 2 Qual. 48- 50 M. stein eine Tochter. Frankfurt, 10 Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1, 30. Oet. Dem Buchhalter Jacob Heberer ein Sohn. M. 43., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 35., Nr. 4 M. 31., 31. Oct. Dem Metzger Johannes Wilhelm Waas eine Nr. 5 M. 25. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25.50. Tochter. do. 1.(Berliner Marke) M. 23.50—24., do. 2.(Berliner 3. Nov. Ene uneheliche Tochter. Marke) M. 18.50— 19.50., Weizen, eff. hies. ab Bahnhof 5. Nov. Dem Metzger Samuel Neuhof eine Tochter. hier M 23.50, ab unserer Umgegend M. 23, do. fremder 8. Nov. Dem Küfer Heinrich Wilhelm Weith eine e nach Qual. M. 23.— 24, Roggen je nach Qual. Tochter. M. 17.75- 18 75, Gerste M. 17.—19., Hafer M 13 Gestorben: bis 15 25, Kohlsamen M. 26.— 27.25, Erbsen M. 19 20. Oet. Marie Volp, 18 Jahre alt bis 27., Wicken M. 16.— 17. Linsen M. 20— 40. 21. Oct. Hermann Fink, Sohn des Handarbeiters Bohnen, weiße, M. 23.— 25., Rüböl, detail, M 62 Die Wilhelm Fink, 13 Tage alt. E sich sammtlich per 200 Pfund Zollgewicht 22. Oet. Karl Heinrich Michael Valentin, Schreiner, —.— Kilo 1 82 Jahre alt. Postalisches. Es kommt nicht selten vor, daß die 25. Oet. Ne e e a Steinhauer aus Absender von Briefen nicht genau auf die Schwere der— 26. Oet. Elisabethe Hofmann 55 Jahre 1175 505 1 1 Mark eee. 80 29. Oet. Der Kaufmann Salomon Schloß, 49 Jahre alt. rief nur mit einer alke im erthe von Spe 11. Nov. Emilie Scholz, Tochter des Eisenbahndiätars Joseph Scholz, 1 Jahr alt. und mit einem Strafporto von 20 Pf. belastet, welches, wenn der Adressat die Annahme verweigert, vom Absen-⸗ der getragen werden muß. Im Interesse der Letzteren Geld⸗Cours Frankfurt am 11. November 1879 wird es daher liegen, die von ihnen abzusendenden Briefe vorher genau in Bezug auf ihre Schwere— ob doppelt, ob einfaches Gewicht— zu prüfen und darnach zu franktren. Andererseits scheint nicht genügend bekannt zu sein, daß ein Stadtbrief nur 5 Pf. Porto kostet, auch wenn er mehr als 15 Gramm(bis zu 250 Gramm) wiegt. D. Frankfurt a. M., 11. Nov. werthe größeres Animo, während der eigentliche Spekula⸗ Die Ten⸗ Berlins, wo Lokal- und Industrie— werthe staik gefragt waren, weiter entwickeln. Es war Die Meldung von der An— rlebberg, 12. Nov. Wochenmarkt. Butter kostele nahme der Demission des Grafen Schuwaloff seitens des per Pfd. M. 0.80—1., Eier ver Stück 8 Uf. Kaisers wirkte versummend ein und die Course bewegten 20⸗Frankenstücke. M. 16 10—14 do. in/„e Englische Sovereigns 20 25 30 Russische Imperiales 16 69 bz. Ducaten JJ Dollars in G. 9 N 2 2 Wi con aer Herr Johann Maria Farina seither, berrschte auch heute für die sogenannten Neben— gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, ½ Dutzend„ 8.5 Dutzend 16% Die Expedition des Anzeigers. Immobiliar-Versteigerung. Montag den 17. November l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hirsigem Rathhause die Grundstücke des Schneider⸗ meisteis Ring auf Antrag desselben nochmals öffent— lich meistbietend verstelgert werden. Dit. soll unmittelbar nach der igerung ertheilt werden. 10 175 Nes 8 11 November 1879 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. F o u C FFC Bekanntmachung, Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten Bürgermeisterwahl betreffend. zur November bis 21. Novem- Wäbrend der Zeit vom 13. ber 1879, 1 von 8 bis 12 Uhr und Nach⸗ mittags von 2 bis 5 Uhr, liegt die Liste der in der Gemeinde Friedberg zur Bürgermeisterwahl Stimmberech tigten auf dem Gemeindehause zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann in dem bezeichneten Locale sebes Miiglied der Stadtgemeinde Einsicht von diesen Listen nehmen und Einwendungen gegen dieselben vorbringen. Friedberg am 12 November 1879. f Großherzogliche Buürgermeisterei Friedberg. J. E. d. B.: Steinhäußer, Beigeordncter. 3775 Ein geräumiges Logis mit Stallung it zu vermiethen und zu beztehen 1. Januar. Wo? sagt die Expeb. d. Anz, 3715 Oeffentliche Bekanntmachung 2 Ueber das Vermögen des Weißbinders Friedrich 5 Wilhelm Weitz in Vönstadt und seiner Ehefrau zweiter Ehe Maria Katharina, geb. Heyl, ist heute am 27. October 1879, Nachmittags 2 Uhr, das Conecurs— verfahren eröffnet worden. w bi zum Concursverwalter ernannt. Concurs forderungen sind bis zum 9 Dezember 1879 einschließlich bel dem Gerichte anzumelden Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl anderen Verwalters, sowie über die Bestellung Gläubiger ⸗Ausschusses und eintretenden in§ 120 der Concursordnung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der ungen auf Mittwoch den 17. Dezember 1879, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Termin anberaumt. ö U 0 eines Allen Personen, welche eine zur Coneursmasse ge— hörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und abgesonderte Befrledigung in Anspruch nehmen, dem Con- cursverwalter bis zum 9. Dezember 1879 Anzeige zu w machen. Altenstadt am 10. November 1879. r billigen Prelsen bei K. Friedrich. Corsettenn Der Postagent Adam Hofmann zu Boͤnstadt wird 8704 angemeldeten Coneursforder- gege Beil wem? sagt die Exped. des Anz. Funn. Futter Erbsen, Futtermehl und Roggen— Neueste in versteigerungs-Anzeige. Freitag den 21. November, Vormittags 10 Uhr, ird eine in dem Hofe des Herrn Pachter Neuhardt zu Beienheim stehende Locomobtile daselbst oͤffentlich meist⸗ etend gegen Baarzahlung versteigert. König, Gerichtsvollzteher zu Friedberg. Versteigerung. eines 3753 Freitag den 14. November, Vormittags 10 Uhr, Falls über die lasse ich wegen Abbruch meiner Oel⸗ und Mahlmühle folgende Gegenstände der Mullerei öffentlich meistbietend n Baarzahlung versteigern: 7 Cylinderkasten, 8 noch neue Champagne-Steine, 1 Griesputzmaschine(System Schmuck), 2 noch neue Fruchtputzer(Conus), sowie verschiedene Zargen, Trichter. Ableiter, Vor⸗ rathskasten, Rüttelschuhe und Becherwerke. Okarben den 8. November 1879. Georg Vorbach Wittwe. dun den pessaleen, e dege fü desde Ein ordentlicher Junge, elcher die Bäckerei erlernen will, kann sofort eintreten. 3649 Großherzogliches Amtsgericht Altenstadt. kleie empfehlen billigst. Dry, 3701 Gebr. Rothschild. 9764 Gerichtsschrelber. 3513 Das in großer Auswahl zu Tapeten Friedberg. billigsten Preisen empfiehlt H. Bindewald. 4 17 . * 10 1 3 12 4 e e * * ——— 1 . 1 — 3 ——— * N 3 dem gestern Abend erfolgten A mit der Bitte um stille Theilnahme zu Okarben am 12. November Die Beerdigung findet Statt: Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Elias Puth 1879. Freitag den 14. l. Mts., unsere Verwandten und Freunde von bleben unseres unvergeßlichen Ehegatten, benachrichtigen Die trauernden Hinterbliebenen. Nachmittags 2½ Uhr. 3774 3487 befindet. Anerkannt gute Küche. Frankfurt a. M. Billige und Allen Sesuchern Frankfurts aus Friedberg und der Wetterau zur Nachricht, daß sich die Restauration Simon in nächster Nähe der Westbahnhöfe, am Eingange in die Gallus gasse, Neue Mainzergasse Nr. 3 prompte Bedienung. H. J. Simon. L. A. Pelissier, Hanau, und Leinwand-Handlung, mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets uur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste N Lager. Tuch⸗ 2309 Regens von den billigsten bis in Seide, Zanella und Alpaka, in großer Auswahl zu reellen Preisen bei zu den feinsten Sorten, D K. Friedrich. i Persteigerung. 3771 Montag den 1. Dezember d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf hiesigem Rachhause die nach- genannten Grundstücke des Wilhelm Ulrich öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 15 99 Hofraithe auf dem Haagk, „ e e Grabgarten daselbst, 1. 194. 86,6. Grabgarten daselbst, 8. 164. 408. Acker, Großwartfeld, 9. 102. 301. Acker daselbst, 10. 100. 198.„ Lachenseld, 11. 230. 325.„ daselbst, 13. 181. 181.„ Großgalgenfeld, 14. 152. 235.„ hinter der Töpfenkaut, 13. 6. 185.„ Großgalgenfeld, 14. 61. 311.„ daselbst, „ 9 0„ im kleinen Wartfeld, 2. 206.„ daselbst, 11. 104. 241„ im Lachenfeld, 8177„ Großgalgenfeld, 14. 82. 176.„ daselbst, 14. 85. 176.„ daselbst, 14. 47. 143.„ daselbst, 8. 153. 276.„ Großwartfeld, 8. 154. 277.„ daselbst, 11. 92. 283.„ Lachenfeld, 165. 359.„ Großwartfeld, 198. 158.„ Lachenfeld, . 194.„ Großgalgenfeld, 0 17. daselbst. Friedberg den 11. November 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. nee Häcksel-Maschinen, Exeentriee, neuestes Modell, Lelstungsfähigkeit, Stab und Gußeisen, sowie alle sonstigen Eisenwaaren 3765 empfüchlt billigst Bad⸗ Na uheim. größere Gg. Ph. Ludwig. Gestricte Kinderkleider, dur ena und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. ein sehr schönes Schwarz, matten Glanz, erweicht das bisher üblichen Lack gegenüber, der dem Leder doch nur schadet, 9A vis für Sattler, Kutscher und Landwirthe. Von Fabrikanten Herrn Fr. Megerle hier ist mir der Alleinverkauf des kürzlich erfundenen Cirage A Ilarnais übertragen worden. Diese flüssige Ueberzeugung mit einem Lederwichse gibt nach meiner einfachen Pinsel aufgetragen Leder, indem sie Fettstoffe in sich hält, ist daher dem besonders für Chaisenverdecke, Spritzleder— Geschirr und überhaupt jedes Riemenzeug bestens zu empfehlen. Preis per 4 Flasche M. 1.70, 1.— ö 1572 Durch die vortref fflichen Gigenschaften obigen Artikels sieht zahlreicher Abnahme entgegen 1434 W. Falck, Sattlermeister. die 1 und besten, in 1 Auswahl bei 3759 Louis Waas. Dralbückinge 3768 bet Wilh. Fertsch. Lederne Damentaschen, Porte- monnaies, Cigarren-Etuis und Brieftaschen empfiehlt zu bekannten billigsten Preisen 3761 Heinrich Diehl, Usagasse. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. Jeden Freitag frisch gewässerter Labberdan, per Pfund 36 Pf., 3615 bei Wilhelm Fertsch. Mobiliar-Versteigerung. 3766 Mittwoch den 19. November l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung der Heinrich Schmidt Wittwe(Köhlergasse, in der Nähe der städtischen Schulen dahier) die zum Nachlasse der verstorbenen Anton Burks Wittwe gehörenden Mobilien, als: Möbel, Weißzeug, Bettwerk, Kleidungsstücke, Haus- und Küchen⸗ geräthschaften, sowie noch verschiedene andere Gegen— stände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Friedberg den 12. November 1879. In Auftrag M. Schwarz, Großh. Haftaxator. Versteigerung. 3770 Montag den 1. Dezember, Abends 7 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die neu erbaute Hofraithe, an der Straße nach Rendel gelegen, 1 einstöckiges Wohn⸗ haus mit Stallungen, einer einmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Bedingungen können jetzt schon bei Jacob Johs. Iser dahier eingesehen werden. Klein⸗Karben den 12. November 1879 Zu verkaufen 111 Klafter Garten am Schützenrain. 3767 Hebamme Veith. Häckselschneidmaschinen, 2 Längen schneidend, 40 Mark, Dickwurz⸗Mühlen, ganz von Eichenholz, verstellbare Messer, 30 Mark— Theilzahlung nach Uebereinkunft. Aug. Metzger, Höhenstraße Nr. 10, Homburg v. d. H. G. L. DAUBE& Co., Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen, sowie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung von 702 3769 Die Nusikalien- und Instrumenten. Handlung Schott C Cie. Nachfolger (Steyl& Thomas) ö Frankfurt a. M., Zeil 59, empfiehlt ihre auf das Reiebhaltigste assortirte Musikalien-Leihanstalt Inseraten in alle Zeitungen, Localblätter, Reisebücher, Kalender etc, des In- und Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftester Bedienung; auch stehen dieselben den P. T. 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