* — — 21 — * 4 — * * igelofn rann . beam 1 tp T. 6 Frau „ i 4 N 1 6 1 zm 22 0 11 u ten bal 1 80 f r, 1 N Amid In em ö * f g 111 1 1 1 f , f* 1 Betreffend: Die Ausführung des Reichsimpfgesetzes vom 8. April 1874, insbesondere die Abhaltung der Impftermine. genauer Befolgung desselben, zu Ihrer Kenntniß. 0 85 9 dana den 12. Juli. Oberhessischer Anzeiger. Vird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Erscheint Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Kriedberg. f U Voche und zwar onner 5 int amstags. dreimal Dienstags, Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei groͤßerem Tabellen- oder Ziffersatz mt r Pet 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit, Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag dnicht beigefügt ist, werben stett per Post nachgenommen— Amtlicher Theil. Betreffend: Den Termin zur Einsend der G Rech an d oßberzogliche Oberrechnungskammer⸗ 1 een u e 05 e an die Großherzogliche Oberrechnungbkammer Friedberg den 9. Juli 1879 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir baben mehrsach die Wahrnehmung gemacht, daß der in Artikel 74 der Landgemeinde- Ordnung zur Abgabe der Gemeinderechnung des vorbergehenden Jahres bestimmte Termin an den Bürgermeister, nämlich der 30. Juni, der spateste und längste Termin, wie ausdrücklich dabei erwähnt ist, öfter nicht eingehalten wird. Daß aber die Ausstellung und Abgabe der Rechnung nicht ohne jeden Grund regelmäßig bis zum 30. Juni verzögert werden soll, ergibt sich auch aus den§§. 3 und 41 der Voranschlags-Instruction vom 20. October 1874, wonach der Bürgermeister schon im Monat Juni den Voranschlag entwerfen und im Monat Juli dem Gemeinderath zur Berathung vorlegen soll. Abänderungen des längstens auf den 30. Juni bestimmten Termins können nur durch statutarische Bestimmungen mit Genehmigung Großberzoglichen Ministerlums des Innern und der Justiz getroffen werden. Mit Rücksicht auf diese gesetzlichen Vorschristen und die sich immer wiederholende Verschleppung der Einsendung der Voranschläge, sehen wir unseblbar binnen 8 Tagen Ihrer Anzeige entgegen, daß die Gemeinde-Rechnung pro 1878 an Sie abgeliefert worden ist. Wo dies noch nicht geschehen sein sollte, werden Sie den Gemeinde Einnehmer zur sosortigen Fertigung und Ablieferung eines Handbuchsauszugs anbalten, damit die Aufstellung des Voranschlags keine weitere Verzögerung erleidek, und daß dies geschehen, binnen gleicher Frist anzeigen, Dr. Braden. Friedberg den 9. Juli 1879. — 4 1 4 7 5 t 1 5 1* 0 15 8 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Den nachflehend abgedruckten Erlaß Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 17. vorigen Monats bringen wir, unter der Empfehlung V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach Mittheilung unserer Abtheilung für öffentliche Gesund beitepflege sind Seitens der Impfärzte zahlreiche Beschwerden darüber eingelaufen, daß bei den Impf- und Revisionsterminen für die Pflichtigen der Erstimpfung ein Vertreter des Gemeindevorstands nicht gegenwärtig gewesen sei, trotzdem ordnungsmäßige Benachrichtigung über die Abhaltung der Termine stattgefunden habe. Wir empfehlen Ihnen, die Großherzoglichen Bürger— meisteresen auf die genaue Befolgung der Bestimmung in§. 4 der Instruction vom 30, April 1875 mit dem Bemerken nachdrücklich aufmerksam zu machen, daß, wenn durch das Nichterscheinen eines Vertreters des Gemeindevorstands— als welcher der Polizeidiener selbstverständlich micht betrachtet werden kann— etwa ein neuer Termin angesetzt werden müßte, dessen Kosten exentuell dem Säumigen zur Lost gesetzt werden würden. Darmstadt am 17. Juni 1879. v. Starck. Schaum. kostet 9 Pf. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 9. Marz 1878, die Gehalte der Volksschullehrer, insbesondere derjenigen des Kreises Friedberg. Friedberg den 9. Juli 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserem Ausschreiben vom 12. vorigen Monats in Nr. 69 dieses Blattes noch nicht entsprochen haben, werden un dessen Erledigung innerhalb fünf Tagen unter Androhung einer Strafe von fünf Mark erinnert J. V. d. K.: Küchler, Kreis AUssessor. 1 Bekanntmachung. Durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 4. Juli dieses Jahres ist der Transatlantischen Güterver— icherungs-Gesellschaft in Berlin die Erlaubniß zum Geschäfte betrieb im Großherzogthum auf Grund der vorgelegten Statuten auf Widerrufen ertheilt worden. Friedberg den 9. Juli 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Küchler, Kreis Assessor. Bekanntmachung. Detreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen MWilltärdienst im Herbst 1879. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst aufenden Jahres stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgesordert, ihre deßsallsigen Gesuche um Zulassung bei Meldung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1879 ti der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsschtlich der Unbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Com- n ission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Groß- serzogthum Hessen selnen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 7. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrleben in und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu Arwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere ÜUdresse angegeben wird. A4. Dem Gesuche sind solgende Papiere beizufügen: a. Geburts- icugniß; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit er Erklärung über Bereltwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, aue zurüsten und u verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei— Groß herzogliches Mintsterium des Innern hat durch Verfügung vom Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch beson— ders darauf hingewiesen, daß in dem Etnwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht seblen darf und daß die Unterschrist des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung einge— reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe— scholtenheltszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüsungs-Ordnung(Anlage 2 zur Ersatz⸗ Ordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regterungsblatt Nr. 55 von 1875) Ausschluß. Bezüglich des Prüfungs- Termine, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine spezielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt u den 7. Juli 1879, Großherzogliche Prüfungs ⸗Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. 24. Juni laufenden Jahres dem Stadtvorstand zu Friedberg die Erlaubniß theilt aus Anlaß des Ende October zu Frledberg statlfindenden Pferdemarktes eine Verloosung von Pferden ze, zu veranstalten. Friedberg den 8. Juli 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Kaspar Berg von Wohnbach wurde als Polizeidiener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 31 enthält: 1. Bekanntmachung über die zwischen dem Deutschen Reich und Belgien abgeschlossene Ver- einbarung wegen gegenseitiger Zulassung der bei derseitigen Staatsangebörigen zum Armenrechte. II. Bekanntmachung über die Rechtsanwaltsord- nung für das Deutsche Reich. Darmstadt. Der Archivpsecretär Dr. Wyß zu Marburg wurde zum zweiten Haus, und Staats. archivar bei Großh. Haus und Staatsarchiv Direction ernannt. Berlin, 9. Juli. Reichstag. Die Fort: setzung der zweiten Berathung des Zolltarifsgesetz- Entwurfs beginnt heute bei§. 7(Garantiefrage). Windthorst, ale Referent, charakterisirt die Anträge Franckenstein und Bennigsen, von denen der erstere den föderativen Charakter der Reichs- verfassungsmäßigen Matrikularbeiträge beibehalte. Die Commission habe die Unmöglichkeit eingesehen, beide Anträge zu vereinigen. Der Antrag Bennigsen schaffe, indem er feste Einnahmen beweglich mache, Unsicherheit im Budget. v. Bennigsen erklärt, bei Annahme des Antrages Franckenstein sei es ihm unmöglich, für den Tarif zu stimmen, und rechtfertigt seinen Antrag auf Quotisirung mit der Rücksicht auf das Einnahme-Bewilligungsrecht des Reichstages. Minister Friedenthal erklärt, daß der Antrag Franckenstein auf seinen Entschuß keinen Einfluß geübt babe; er werde für diesen Antrag stimmen. Im Namen der beiden anderen Minister Erklärungen abzugeben, sei er nicht legitimirt. Was seinen Freund Falk angehe, so könne er prognosticiren, derselbe werde mit ihm für den Antrag Franckenßein votiren. Fürst Bismarck: Wenn man sich seit 18 Jabten die Aufgabe ge— stellt hat, die deutsche Einheit zu consolidiren, so begreift man die Schwierigkeiten nicht, die hier einer einfachen wirthschaftlichen Maßregel entgegen— treten. Das Reich hat alle Haupt- Finanzöölle. Es kann seine Bedürfnisse nicht decken. Jeder Versuch, dies Ziel zu erlangen, war bisher ge- scheitert, bis ich selbst den Vorschlag machte, unsere finanziellen Zustände zu bessern. Ich hoffte auf eine leichte Verständigung. Die liberale Partei vernichtete diese Hoffnung; sie machte keinen Gegen: vorschlag, sondern begnügte sich mit der reinen Negation wie die Fortschrittspartei. Ich habe mich für den Franckenstein'schen Antrag entschlossen, nachdem ich gesehen habe, daß ich die Wege, welche andere Fractionen vorschlagen, nicht gehen kann. Die Annabme, daß ich die Finanzhoheit des Reiches schädige, ist gänzlich aus der Luft gegriffen. Wo ist denn das verfassungsmäßige Einnahme⸗Bewilligungsrecht des Reichstages er— schüttert? Ich verstehe vollkommen die Forderung nach constitutionellen Garantien, habe aber einen solchen Antrag wie den Franckenstein'schen, der mir nach dieser Richtung genügt, aus der Mitte der nationalliberalen Partei erwartet. Vor einem Jahre wurde ich verdächtigt auf dem Berliner Congresse Deutschlands Interessen auf das Spiel gesetzt zu haben. Das Verläumderische dieser Behauptung ist seitdem klar geworden. Heute gefällt man sich darin, mich besonderer Reactions gelüste zu beschuldigen. Ich habe mich immer mehr und mehr von der nationalliberalen Partei, die mich bis dahin unterstützt hatte, verlassen ge fühlt. Ich habe stets dahin gestrebt, Deutschlands Einheit zu schaffen und zu erhalten und bin mit Allen gegangen, die mich darin unterstützt haben. Wenn ich enger an die liberalen Parteien gedrängt ständigung zu fördern. sehe ich mich getäuscht, seitdem eine große geachtete Presse und Partei mich besehdet. Die Regierung muß ihre Wege gehen, die sie für richtig erkannt hat. Sie wird die Unterstützung der Fractionen bedürfen, aber sie wird nie von ihnen abhängen dürfen. Nach dem Anttage Franckenstein erhalten ohne in die Verwaltung der Einzelstaaten einzu- greifen. Ich erachte die Finanznoth im Wesent⸗ lichen für gehoben und glaube, daß das Finanzwerk, das wir jetzt schaffen, segensreich wirken wird. Es ist nicht abzusehen, wie die Verfassung dadurch erschüttert werden soll oder gar der Bestand des Reiches, das sich ja doch aus den verbündeten Regierungen zusammensetzt. Der Wortlaut des Bundes- Vertrages im Eingang der Verfassung stellt das Verhältniß ganz klar. Die Regierung wird sich von dem Wege, den sie jetzt be— trete nicht verdrängen lassen. Ich selbst werde diesen Weg bis ans Ende gehen, weil ich ihn als den richtigsten zum Heile des Vaterlandes er kannt habe; ob ich Haß oder Liebe damit ernte, ist mir gleichgiltig.(Beifall rechts und im Centrum). Windthorst erklärt, sich für den Antrag Franckenstein, beleuchtet die Haltung des Centrums und bestreitet, daß dasselbe Concessionen gefordert oder erhalten habe. Das Centrum wolle nur der wirthschaftlichen Bedrängniß abhelfen. Das Zu— sammengehen mit den Conservativen hänge von der Beendigung des Culturkampfes ab. Das Centrum hoffe, mit den Conservativen zusammen- zuwirken, nicht zur Reaction, sondern zur Reviston der von jeher vom Centrum bekämpften Maigesetze. Lasker spricht gegen den Antrag Franckenstein und rechtfertigt die Haltung der nationalliberalen Partei, welche dauernd so weit sie irgend gekonnt, nachgegeben habe. von Helldorf befürwortet den Antrag Franckenstein.§. 7 wird sodann in namentlicher Abstimmung mit 211 gegen 122 Stimmen angenommen. Die Polen enthalten sich der Abstimmung. Geschlossen für den Paragraphen stimmen die Conservativen und das Centrum, da- gegen die Fortschrittspartei, die Nationalliberalen und die Socialdemokralen.— 10. Juli. Der Rest der Novelle zur Gewerbeordnung wird in zweiter Berathung nach den Commissions-Anträgen angenommen. Es folgt die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Feststellung eines dritten Nachtragsetats(für das Reichstagsgebäude). Reichensperger(Crefeld) empfiehlt den soge— nannten„kleinen Königsplatz“ und stellt einen be- züglichen Antrag. Das Haus nimmt den Antrag Reichensperger an, womit die Vorlage abgelehnt ist. Die Vereinbarung zwischen Deutschland und der Schweiz wegen der Grenze bei Konstanz wird in dritter Berathung ohne Debatte genehmigt, der Gesetzentwurf, betreffend die Steuerfreiheit von Spiritus für gewerbliche Zwecke in erster und zweiter Lesung ohne Discussion angenommen. Der Gesetzentwurf betreffs Waarenstatistik wird in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. Es folgen Wahlprüfungen. Nach deren Erledigung wird das Tabaksteuergesetz in dritter Berathung ohne wesentliche Debatte nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. Das Haus geht zur dritten Lesung des Zolltarifs über.— Der Reichs; tagsschluß erfolgt ohne besondere Feierlichkeit im Reichstags gebäude. Fürst Bismarck geht dann so— gleich nach Kissingen. — 10. Juli. Gestern tagte hierselbst die General-Versammlung des Vereins der Privat: bahnen, in welcher das von der Subcommission des Vereins ausgearbeitete Gutachten über den Eisenbahn Gütertarif-Gesetz Entwurf zur Vorlage gekommen ist. Das Gutachten bezieht sich auf die Classificationen und Tarifvorschriften, auf die Einheitssätze, die Ausnahmetarife, die Regelung der Concurrenz, die directen Tarife und die In- stradirungen. wurde, so hoffte ich dadurch eine allgemeine Ver⸗ In dieser Voraussetzung — Der Rücktritt Sydow's aus dem Cultus-⸗ Ministerium ist wahrscheinlich; der Nachfolger Bitter's im Ministerium des Innern ist Geh. Rath Starke vom Reichskanzleramt. die Einzelstaaten, was ihnen von Rechtswegen zu steht. Das Rlich steht gerade da in voller Finanz ⸗ hohelt da, wenn es seine Forderung geltend macht, Der„Reichsanz.“ publicirt die Ernennung des bisherigen Ministers Hobrecht zum Wirklichen Geheimen Rath. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet: Gutem Vernehmen nach ist Aussicht vorhanden, daß die Herstellung einer directen Schienen- Verbindung zwischen Berlin, Schwerin und Lübeck nunmehr von Seiten des Staates in die Hand genommen wird. troffen und Schritte bei den betheiligten Regier⸗ ungen gethan. Breslau, 8. Juli. Bei der heute stattge⸗ fundenen Reichstagswahl im Ostbezirk erhielten Leonhard(national) 5682, Hasenclever 5415 und Hager(eklerikal) 2933 Stimmen. Eine Stichwahl ist also nothwendig. Ems. Der Kaiser hat mit günstigem Erfolge die Kur fortgesetzt und fich dabei ununterbrochen der Erledigung aller Regierungs-Geschäfte in ge⸗ wohnter Weise gewidmet. Der Kaiser gedenkt am 14. Juli die Kur zu beenden, sich dann auf zwei Tage zum Besuche der Kaiserin nach Coblenz und von da nach der Insel Mainau zum Besuche der großh. badischen Familie zu begeben. Nach etwa achttägigem Aufenthalte daselbst soll die Abreise nach Gastein erfolgen, von wo die Rückkehr nach Berlin etwa zum 20. August zu erwarten ist. Im September finden sodann die großen Manöver im Bereiche des 1. und 2. Armee⸗Corps statt, zu welchen der Kaiser sich in Begleitung der Kaiserin nach Königsberg, Danzig und Stettin begeben will. Ausland. Frankreich. Paris. Die Regierung hat den Marschällen Mae Mahon, Canrobert und Leboeuf die Genehmigung zur Reise nach Chisle⸗ hurst behufs Theilnahme an der Leichenfeier des Prinzen Napoleon versagt. Versailles, 8. Juli. Die Kammer verwarf mit 381 gegen 78 Stimmen das Amendement Madier de Montjau, welches die Unterdrückung des Rechts, Unterricht zu ertheilen, für die autorisirten sowohl, wie die nicht autori⸗ sirten Congregationen beantragt. Der Unterrichts⸗ minister Ferry hatte das Amendement bekämpft, weil es gefährlich wäre, sich den Anschein zu geben, als verfolge man den Säcular-Klerus und die Kirche, die Herrin in ihrem Hause bleiben müsse. Der Staat habe das Concordat und dieses sei der ficherste Wall zur Vertheidigung der bürgerlichen Gesellschaft.— 9. Juli. Die Deputirtenkammer hat den Gesetzentwurf über den höheren Unterricht genehmigt mit Einschluß des Artikel 7, welcher den nichtautorisirten Con- gregationen die Ertheilung von Unterricht verbietet. Belgien. Brüssel, 8. Juli.„Etoile Belge“ meldet: Ein neues Plakat, worin der König wegen Unterzeichnung des Unterrichtsgesetzes bedroht wird, ist an den Mauern des Brüsseler Justizpalastes gefunden worden, nachdem der König bereits vor einigen Tagen durch ein solches be⸗ droht wurde. Großbritannien. London, 8. Juli. Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die irische Universitätsbill ohne Abstimmung an. Die Oppo⸗ sition erklärte die Vorlage für ungenügend. Die Regierung wies auf die Unmöglichkeit einer Do- tirung des confessionellen Unterrichts hin. Falls im nächsten Jahre Vorschläge in Betreff der Höhe der zu bewilligenden Stipendien vorgebracht wür⸗ den, sei eine Erwägung dieser Frage möglich, Das Haus möge dies als ein Zugeständniß ansehen. — Die internationale Telegraphen⸗Conferenz sprach sich im Prineip für die Annahme des Wort: tarifs mit einer Grundtaxe, welche dem Preise von fünf Worten gleichkommt, aus. Ueber den Preis eines Wortes ist noch keine Entscheidung getroffen. — 10. Juli. Der Dampfer„Orontes“ ist mit der Leiche des Prinzen Napoleon in Ports mouth angekommen. Der Sarg ist auf die Nacht „Enchantreß“ gebracht, um nach Woolwich geführt zu werden. — Nach Berichten aus Capstadt vom 24. Juni ist General Wolseley daselbst eingetroffen. Lieute: nant Carey wurde verhaftet und soll nach Eng: land transportirt werden. General Crealock ist am 19. Juni bei dem General Chelmsford ein' getroffen, begann am 20. Juni den Vormarsch und gelangte den 21. Juni an den Umbalazi⸗ Fluß, woselbst Halt gemacht ward. Es zeigte sich nur unbedeutender Widerstand. General Newdegate Die bezüglichen Einleitungen wurden ge⸗ 14 a! Aach 1% 9 e ö Jolak ne hat 0 K f 8 0 8. 9* Hauptquartier ist bei Upoka eingetroffen. Hneral Wood wird demnächst die Verbindung General Crealock herstellen. AStalien. Rom. Als wahrscheinlich gilt fol⸗ ge des Cabinet: Cairoli, Präsident und Aeußeres; Mar delli, Justiz; Villa, Inneres; Magliani, wanzen; Bactarini, öffentliche Arbeiten; Gri⸗ mldi, Ackerbau; Maze, Krieg; Brin, Marine; Me ecelli, Unterricht. Türkei Constantinopel Der Sultan e nachträglich die Ernennung des ostrumelischen gierungs-Directoren Avril Effendi und Vulko⸗ 4s Bey bestätigt.— Die falschen Gerüchte von am Entweichungs Versuche des Ex Sultan Purad wurden durch die polizeilichen Vorkehrungen vanlaßt, welche getroffen wurden, um Demon-⸗ ationen der Bulgaren anläßlich der Ankunft 6 Fürsten von Bulgarien zu verbindern. — Frankreich und England werden von dem Fortlaute des Investitur-Fermans für den Vice nig Tewfik ihr weiteres Vorgeben in der Frage „ Aufhebung des Fermans von 1873 abhängig vnchen. Bulgarien. Tirnowa, 9. Juli. Der Fürst en Bulgarien bielt gestern bei dem prächtigsten Fetter unter ungeheurem Volksjubel seinen Ein- 9. Er nahm Salz und Brod entgegen und eiwortete auf die Anrede des Exarchen in bul- btischer Sprache. Kaum nach dem glücklich voll- igenen Einzug des Fürsten Alexander brach um Fitternacht eine riesige Feuersbrunst aus, welche * 82 9 5 A — N raceboot, selbsi gegen Seniormannschaften, fahren wollte. Die Offenbacher Ruder⸗Gesellschaft, sowie der Offenbacher Ruder Verein hatten in anerkennenswertber Weise ihre Mitwirkung zugesagt, ebenso der Mainzer Ruder Club mit seinem Arudetigen deutschen Gigg„Ludwig IV.“, für welchen jedoch trotz aller Bemühungen keine passende Con⸗ currenz zu finden war. Mit einer Verlegung der Megaf ta auf einen späteren Termin konnte die Badecommission sich nicht einverstanden erklären, ebensowenig konnten jene Vereine, welche ihre Beiheiligung per 13. cr. zugesagt halten hiermit einverftanden sein, da deren Kräfte durch mehrere im Laufe des Monais August statlfindende Regatten anderweit zu sebr in Anspruch genommen find. r. Bad⸗Nauheim, 11 Juni. Wir wollen nicht verfeblen, darauf aufmerksam zu machen, daß seit heute eine Abibeilung des berühmten zooplastischen Cabinets von Leven aus Frankfurt im alten Kursaal dabier sich befindet. Es ist erstaunlich, mit welcher Naturtreue die Stellungen der verschiedenen Thiere wiedergegeben sind. Sehr instructiv für die Jugend und für Erwachsene, sehr amüsant für Letztere sind einzelne Gruppen. Wir können aus eigener Anschauung nur Jedermann den Besuch des Cabinets empfehlen. Namentlich seien die Schulen der Umgegend darauf aufmerksam gemacht. Daß das Cabinet bis jetzt hier wenig bekannt war und von hier aus wenig besucht wurde, dürfte dem Umstand zuzuschreiben sein daß es in Franksurt an keinem geeigneten Platze liegt, nun aber der Besuch für Naubeim, Friedberg und Umgegend so seht erleichtert ist, sollte Niemand verfehlen, sich die außeror— dentlich schyhne Sammlung anzuseben. Darmstadt. In Verbindung mit dem diesjährigen Herbst Pferdemarkt zu Darmstadt am 15., 16. und 17. September wird im Anschluß an ein Rennen des Hessischen Reit rvereins eine Leistungsprobe von Pferden Hessischer Landwirthe statfinden, für welche Geldprämien und Anerkennungen ausgesetzt werden. Es können stalt⸗ finden: Zugproben für Lasipferde im Schritt, ein⸗ und zweispänniges Trabwetifabren, sowie Trab⸗ und Galopp⸗ Wettreiten. Diejenigen Züchter und Besitzer solcher Pferde, s 7 Uhr Morgens andauerte. Das Feuer kam a 200 Meter von der Wohnung des Färsten De kun, S ü e brnichtet, 5 Soldaten sind verbrannt. Glück— 1000 1[berweise war der Wind nicht stark, sonst wäre dr Schaden unabsehbar gewesen. Fürst Alexander ud General Dondukoff-Korsakoff weilten stunden⸗ lng am Herde des Feuers.— Heute Vormittag (UÜbr wurde in der bistorischen Krönungekirche us Tedeum abgehalten, wonach die Eidesleistung is Fürsten Alexander von Bulgarien stattfand. ber Fürst u trug russische General- Uniform und ne Großkreuze verschiedener Orden. Er sptach er Versammlung mit lebhaftem Enthu tufgenommen wurde. Numänien. Bukarest. ich eine Ministerkrisis erwartet, age stellen dürfte. Griechenland. ind auf den 17. Juli zu Session einberufen zur Prü Athen. fung der Finanzlage Lexander zum Ausbruch. Es wurden 40 Häuser de Eidesformel in bulgarischer Sprache, was von Ro. Kur.“ siasmus zu haben. Es wird stünd⸗ nachdem das abinet Bratiano heute oder morgen die Cabinets- Die Kammern einer außerordentlichen Taße ißt ein junger B. stand im Ruse, Diamansen machen sowobl als sein Valer sollen oriiten welche als Theilnehmer aufzutreten gedenken, werden gut thun, möglichst bald geeignete Vorübungen anzustellen, auch wenn vorerst noch keine vestimmlen Angaben über die Bedingungen gemacht werden können, welche das Renn- r aufzustellen baben wird. Alsfeld. Die biesige freiwillige Feuerwehr deab⸗ sichtigt am 10. August ib 25jäbriges Besteben sesilich zu begehen, sowie mit dieser Feier das 25jäbrige Jubnäum von drei Mugliedern zu verbinden. Am 11. August soll eine Uebung, zu welcher nach Beschluß des Provinzialfeuer— wehrfages die freiwilligen Feuerwehrcorps der Provinz Ober⸗ hessen einzuladen sind, abgehalten werden. Allerlei. Nastätten, 7. Juli. Eine Diebsbande, deren Nähe wir erst vor acht Tagen erfahren mußten, scheint nach dem ibr Arbeitsfeld von Hochheim hierher vetlegt Nacht von gestern auf beute wurde die Mehrere werihvolle Sachen, In der katholische Kirche erbrochen. nämlich 5 silberne Leuchter, 4 filberne Oelbüchsen, ein goldenes Crucifix, ein werthvolles Meßbuch und einige Meßgewänder wurden mitgenommen. In Wiesbaden wur⸗ den beute zwei Personen mit gestohlenen Kirchengeräthen, die sie verkaufen wollten. verhaftet. Braunschweig. Von hier b folgende sehr abenteuerlich klingende Chemiker B., ringt die Magdeb. Ztg. Milldeilung:„Dieser Sohn eines biesigen „Lehrers, gestorben. Aus Stadt und Land. uf heute wurde in der Küche des alten Kurhauses einge kochen und eine Parthie Eßwaaren entwendet. r. Bad⸗Nauheim, 11. Juli. borgesebene Regafta kann, wie dem nter Seite mitgetheilt wird, nicht ls Haupigrund ist der nachträgliche Rücktritt eimer Ruder⸗V ziesise Ruder-⸗Gesellschaft mit ibrem 4 riems „G. A.“ von compe des Mann Bad⸗Nauheim, 9. Juli. In der Nacht von gestern Die auf übermorgen abgehalten werden. ereins zu betrachten, gegen welchen die inrigged zu können, und er Personen gegenüber kein Hehl aus dieser auch verschiedentlich Proben derselben gezeigt Ganz ernsthaf wirklich diese Kunst verstanden ur gefertigten Steine in Amsterdam zum Schli daß man dort eine tigung hatte. Man will sog gesehen haben. Thatsache ist, ohne daß er— abgesehen von finsteren Raume zum Diamanienfabriciren Kunst daß B. Jabre lang lebte gemacht, baben.(77) le Leuse sind sest davon überzeugt, daß B. id daß die von ibm an⸗ ff kamen, obne Ahnung von ihrer künstlichen Aufer⸗ ar Dieses bestätigende Briefe seinem Aufenthalte in einem — plraktisch — a 4— 0 5*. arbeitete. Was daran ist, daß B. sein Geheimniß für mehrere Millionen nach Amsterdam verkauft bet, weiß man nicht gewiß. Heute ersäbrt man aber, daß Grund zu der Annahme vorliegt, B. sei keines natürlichen Todes gestorben. Der Arzt soll sich geweigert haben, einen Todtenschein aus⸗ zuflellen, und so ist eine Secirung der Leiche nöthig gewor⸗ cen, über deren Ergebniß Nichts bekannt geworden ift.“ Rom, 10. Juli. In dem von Garibaldi angestrengten Ehescheidungs⸗Prozeß fand heute die erste Verhandlung bei verschlossenen Türen statt. Mancini, der frühere Justizminister, vertheidigt Garibaldi, Advokat Rossi dessen Frau; beide Theile verlangen die Nichligkeitserklärung der Che. Der Staatsanwalt beantragt dagegen die Abwe isung der beiden Theile. Pelersburg. Der größte Theil der Haupistadt Ost- Sibitiens Irkutsk ist am 4. d. Mis. durch Feuer zerflört worden. Dasselbe ist offenbar angelegt, da es zu gleicher Zeit im Mittelpunkt der Stadt und in den Vorstädten ausbrach. Newyork, 9. Juli. In Memphis(Tenessee) ift beute ein Todesfall am gelben Fieber vorgekommen. Nach Aussage der Aerzte wäre der Fall vereinzelt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 9. Juli.(Markibericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner M. 2.20— 3.30, Stroh M. 2.— 2.60. Butter im Großen 1. Qualität 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M 1.10— 15, 2. Qual. M. 1.— 1.10, Handkäse das Pfd. 45—50 Pf., Eier das Hundert deutsche M. 4. italienische M 5.20. Ochsenfleisch das Pfo. 65—70 Pf., Rindfleisch 50 Pf., Kuhfleisch 60 Pf., Kalbfleisch 50—55 Pf., Hammelfleisch 50— 65 Pf., Schweinefleisch 65— 70 Pf., Hahnen M. 1.6080, Tauben 40—55 Pf., Enten M. 4.—5., Gänse M. 5.—6. D. Frankfurt a. M., 10. Juli 1879. Aus Ungarn werden günstige Exporlaussichen gemeldet welche die Vörse vortheilbaft berührten. Dazu kam, daß ein von Berlin gemeldetes Gerücht, bereits von eines brillanten Semestral⸗ bilanz der Creditanstalt w ssen will. In Folge dieser Ur⸗ sachen kam beute eine sehr seste Stimmung zum Durchbruch, welche mit einer kräftigen Belebung des Verkehrs Hand in Hand ging. Von den Spekulalionswerthen waren besonders Crediiacuen begehrt und von 233½ 2335 im Umsatz. Slaalsbahnactien avancicten I fl. bis 243½. Lombarden vernachlässigr. Von deutschen Bahnen Rheinische Stamm in großen Posten gehandelt und bei sehr sester Tendenz bis 1309/16 bezabli. Cöln Mindener ebenfalls beliebt. Oesterr. Prioruäten im Ganzen sest. 5% Staatsbahn vöher. 50% Kaschau-Oderberger Goldobligauonen à 81 in sehr lebhaftem Verkehr. Igalienische Prioritäten sest. Oesterr.-Ungarische Renten rubig. Russische Weribe fest. Von Banken Darmstädier und Efftctenbauk fest; Würtiem⸗ berger und deutsche Vereinsbank schwächer. Deutsche Fonds in sehr guter Haltung. Wechsel wenig verändert. Privat⸗ disconto 2½/. Geld Cours. Frankfurt am 10. Juli 1879. M. 16 18—22 20 Frankenstücke. Englische Sovereigns 8 f 20 36-41 N Nussische Imperiales N 5 16 69 74 N Ducaten. 3 9 59—63 f Ducaten al mareo 2 5— 1 Dollars in Gold. 4 18—21 rophulöse Kinder in Bad⸗Nanheim aingen ferner ein von: Parten Müller in Nieder Ros dach 3 M., Frl. H. Wirits daselbst 2 M., Frau Landrichter Harbordt in Burg⸗Gräsenrode 5 M. Zur Empfangnahme weiterer Gaben sind bereit: Pfarrer Baut, Dr. Becker, J. Huber, Dr. Köhler, Pfarrer Meyer, Dr. Zcwabe, Wahl, Dr. Weckerliua sowie die Exv. d. Anz. Briefkasten. H. B. in Nieder-Eschbach. Ihre Einsendung kann keine Aufnahme finden. Die Redaetion. Für das Hospital für st „ Aelztliche Thermometer — uach dem Normal-Thermometer gerichtet, bei L. Hanau, N 2338 Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Mobiliar- Versteigerung. 18. Juli Freitag den in der Beh unfangend, sollen Wilhelm Ulrich Gaarzahlung versteigert werden: 4 Pferde, 1 Kuh, 1 Rind, 2 Schweine, 2 Ziege 2 Chaisen, 1 Oeconomiewagen, 4 vollständige Chaise geschirre, 3 vollständige Pflü ständer, 1 Schlitten, 1 Sop 1 Küchenschrank, 1 kupferner Waschkessel, 1 Portrait Uhr Friedberg den 10. Juli 1879. f Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2354 Fouc ar. Für Glaser 0.„ 2333 Einen vollständigen Bleizug nebst Zubehör verkaufen bei Glaser Weckerling. l. J., Vormittags 9 Uhr ausung des Oeeconomen dahier nachgenannte Gegenstände gegen ge, 1 Pfuhlfaß, 1 Wasser⸗ ha, 1 Tisch, 2 Commode, Friedr. Streckfuß, Friedberg, Lager in allen 5 pirbüchern& Copirpressen Weiß& Zimme 1 empfiehlt ein reichhaltiges Geschästsbüchern, Co aus der Geschäftsbücherfabrik von in M.⸗ Gladbach. Die Bücher obiger Firma stehen an Ausführung keinem anderen Fabrikate sich der Preis anderen gegenüber esrea 10— billiger. 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Mts., versammlung im Vereinslocal Tagesordnung: Veschlußfassung über das Size ungsfest. 1 0 1 74 Abends 8½ Uhr, Genera Pünktliches Erscheinen wird unter Hinweis auf 9 3ʃ0 308 Zoologischer Garten zu Frankfurt am Main Ausstellung der Nubischen Karawane des Herrn Carl Hagenbeck in Hamburg (für die Besucher des von 9— 12 Uhr Vormittags und von 2½—7 ½ Uhr Nachmittags. Reichhaltige Sammlung von Waffen und Geräthen. Eintrittspreis 20 Pf. per Person. Die Bedingungen für den Besuch des Zoologischen Gartens bleiben un- verändert. Zoologischen Gartens) (H. 61581.) 2348 Jean Friedberg, empfiehlt sein Lager in Bauholz, Dielen, Stollen und Latten, Platten, Krippen und Trögen, Ruhr- und Saar-Kohlen, Tuffsteinen und Kamin⸗Röhren zu billigen Preisen. Comptoir und Lager am Bahnhof, neben Herrn Chr. Ulrich. Be Gut getrocknete Zwetschen werden angekauft von Fried. Hilbrecht Wittwe. 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Juli angezeigte Casino⸗ Parthie nach Cransberg findet, der ungünsligen Witterung wegen, an diesem Tage nicht statt. Der Vorstand Gasthaus zur Post in Reichelsheim. Sonntag den 13. d. Mts., bei Beginn des Prels⸗ Kegel⸗Schiebens, findet Tanzmusik statt. Kirschenkuchen ꝛc. ꝛc. zu haben. 2323 Höflichst ladet ein Conrad. Nächsten Sonntag den 13. Juli findet bei Harmonfe⸗ und Tanzmusik das Kirschenfest statt, wozu freundlichst einladet Schwalheim. 2352 J. Müller II., „Zum Gambrinus“, Kinder⸗ Wagen, ganz neuer Construction, mit automatischem Chaisendach, gesetzlich geschützt, zu ganz billigen Preisen bei 2195 Jos. Hoffmann. „Möbellager von J. Pfeffer& Metzendorf in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Preis⸗Verzeichnisse gratis und franco. Regenschime in großer Auswahl zu billigen Preisen bei M. Holler, geb. Häuser, Iunächst der Burg. 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Januar 1876 wird hierdurch zur öhentlichen Kenntniß gebracht daß Herr Johann Anton Valdschmidt zu Wetztar unterm heutigen Tage mit din Eisenerz⸗ Bergwerke„Martin? in der Germarkung Der⸗ und Nieder-Rosbach, Kreises Friedberg, mit einem Ide von 1,634,337 Quadratmetern beliehen worden ist. waige Einwendungen gegen diese Bekanntmachung. Klage gegen den Berg— werden. durch geltend gerichtliche gemacht ei Monaten Wrkseigenthümer Während Darmstadt den 17. Juni 1879. Großherzogliche Obere Bergbehörde. 8 a u p. ser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der 9 50 55 Lergmeisterti Gießen Jedem gestattet. El ö I. 5 iat 1 N — Tecklenburg. Bekanntmachung. 326 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des serggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur Fentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Geheime Com⸗ berzienrath Alfred Krupp, als alleiniger Inhaber der ima Friedrich Krupp zu Essen, unterm heutigen Tage zit dem Eisenerz⸗ Bergwerke„Constantin“ in der Ge⸗ zarkung Gambach, Kreises Friedberg, mit einem Felde bon 513,900 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige kinwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeid⸗ ing des Verlustes des Vorzugsrechtes blunen drei Monaten surch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer tend gemacht werden. Während dieser Frist ist die linsicht des Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen dedem gestattet. Dermstadt den 20. Juni 1879. Großherzogliche Obere Bergbehoͤrde. Jau y. Tecklenburg. Bekanntmachung. 1327 Unter Bezugnatzme auf die Art. 34 und 35 des Herggetzeses vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur iffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Aetienverein Gutehoffnungstütte bei Oberhausen unterm heutigen Tage nit dem Eisen⸗ und Manganerzbergwerke„Oranien“ in er Gemarkung Nieder- Weisel, Kreises Friedberg, mit inem Felde von 558,162 Quadratmetern beliehen worden n. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen ei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen rei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Berg⸗ werkseigenthümer geltend gemacht werden. Während leser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Zergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 21. Juni 1879. Großherzogliche Obere Bergbehörde. Ja up. Buchhandlung in Nauheim, im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 271 Parkstraße, ff ich dieselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Faison in Nauheim befindliche mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. bn dg alu f Datehung müfsen wieder eröffnet und empfehle 8 e g des Ver es des B gerechtes 7 2 5 1 Vermeidung erlustes des Vorzugsxrechtes binnen Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Großes Lager in Schreib-& Zeichneumaterialien. Annoncen⸗Expedition. Buchdruckerei. Aufträge werden in sauberster Ausführung rasch hergestellt. Depot des allein ächten Cölnischen Wassers von Johann Maria Farina, gegenüber dem Jülichsplatz. Curl Bindernagel. Englische Original-Dampf-Dresch⸗ Maschinen neuester und vorzüglichster Construetion mit der goldenen Medaille in Paris prämiirt halten auf Lager und liefern unter Garantie und Probedreschen zu billigsten Preisen mit Zahlungserleichterungen 503 Ph. Mayfarth 8 Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a M., Baumweg Rr. 7. 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Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Johann Anton Waldschmidt zu Wetzlar unterm heutigen Tage mit dem Eisenerz-Bergwerke„Martha“ in der Gemarkung Ober⸗ und Nieder Rosbach, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 1,381,187 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen dei Vermeidung des Verluftes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Berg- werkseigenthümer geltend gemacht werden. Während vieser Frist ist die Einsicht des Situatonsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 18. Juni 1879. Großherzogliche, Obere Bergbehörde. J a u p. Tecklenburg. Schälholz-Versteigerung. 2293 an, kommen in dem zu dem herzoglichen Hauses gehörigen Schlag 1, zur Versteigerung 12 Raummeter Schäleichen Scheiter, 28,7* U Knüppel, 7000 Stück Schäleichen⸗Wellen,. 7 Raummeter Eichen⸗Stöcke(Späne). Over Rosbach den 5. Juli 1879. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Nos bach. Strack. 2309 Zwei auch drei in gutem Zustande befindliche Obst⸗Pressen Walddistrikt Frauenwald Montag den 14. d. Mis, von Morgens 10 Uhr a Familieneigenthum des Oroß⸗ als Nachahmer hervorgerufen, welche sich nicht entblöden Verpackung, Farbe und Etikette in täuschender Weise herzustellen. Die Paquete des ächten Stollwerck'schen Fabrikates tragen den vollen Namen des Fabri- kanten und kennzeichnen sich die Verkaufsstellen durch ausgelegte Firmen- Schilder. 7 Jommer-Anterröcke& Mlorgenßleider empfehlen in großer Auswahl zu billigen Preisen 1 J. A. Uauheim nachfolger. Jos. Kappes, Offenbach a. M., bringt Specerei- und Fleischwaarenhändlern sein bedeutendes Lager in allen Fleisch⸗ und Fettwaaren zu billigen Preisen in vorzüglicher Qualität in empfehlende Erinnerung. Preis- Courante stehen zu Diensten. Hauptlager und Comptoir auf der Chaussee von Offenbach nach Oberrad- Frankfurt a. M. in der Nähe des Ausstellungsplatzes der hessischen Landes-Gewerbe-Ausstellung. 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Die Aufenthaltszeit desselben in Bockenheim redueirt sich in Folge dessen auf 2 Minuten; die Abfahrtszeit von da und von den übrigen Stattonen bleibt dagegen unverändert. Cassel den 9. Juli 1879. Königliche Direetion der Main-Weser⸗ Bahn Bekanntmachung. 2329 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28 Januar 1876 wird bierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Heinrich van Heese zu Küllstedt unterm heutigem Tage mit dem Braunkohlenbergwerke„Hugo in der Gemarkung Kirch- Göns, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 447,400 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwend— ungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 21. Juni 1879 Großherzogliche Obere Bergbehoͤrde. J a u p. Tecklenburg. 9 N„ Aufforderung. 2334 Einwendungen gegen das von der Wittwe des Adolph Crispens von Lindheim mit der Mehrheit der Gläubiger abgeschlossene Arrangement sind binnen 14 Tagen bei Meidung Ausschlusses und Bestätigung vorzubringen. f Altenstadt den 4 Juli 1879. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. May, Kösterus, Landrichter. Landgerichts-Assessor. — 0 — Impfung. 2343 Der dritte öffentliche Impftermin für die Stadt Friedberg, zugleich Revistonstermin für die am vorigen Samstag Geimpften, findet Samstag den 12. d. Mts. im hiesigen Rathhaussaale statt. Friedberg den 11. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foa ea W 1„ N 5 1 9 Mobiliar-Versteigerung. 2346 Nächsten Montag den 14. d. Mts., von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche zum Nachlasse des Christoph Schier dahier— Johannisstraße Nr. 203— gehörigen Mobilien, Kleidungsstücke, Weißzeug und sämmtliche Haus und Kuüͤchengeräthschaften öffentlich an den Meist— bietenden gegen Baarzahlung versteigert. Bad⸗ Nauheim den 10 Juli 1879. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Schutt. Schälholz-Versteigerung. 2302 Montag den 14. Juli, Vormittags 9 Uhr, sollen im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß, folgende Holzsortimente öffentlich metstbietend versteigert wer den: 63 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 1930 Eichen⸗Schälwellen. Holzhausen am 7. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisteret Holzhausen. . Bekanntmachung. 2322 Dienstag den 15. Juli d. J., Vormittags um 9 Uhr, sollen im Nieder-Erlenbacher Gemeindewald fol— gende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 17 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 24 5„ Prügelholz, ö 4200 Eichen⸗Wellen, 8 Eichenstäumme von 21—35 Centim. Durchmesser und 4—7 Meter Länge. ö Die Zusammenkunft ist oberhalb Dillingen am Ein⸗ gang des Waldes. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September l. J. gestattet. ö Nieder⸗Erlenbach den 8. Juli 1879 —— Mübel Lager 12 Au-& Verkauf, Staats- N Gemeindeobligatig wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. von H. Bin dewald„ Friedberg, Kaiserstraße, gegenüber dem Rathhause, 8 empfiehlt complete Einrichtungen in jeder Holzart, nur bestes Fabrikat, Polster⸗Möbel i Plüsch, Rips und Damast, eigenen Fabrikate, zu billigen aber sesten Preisen. 7 I * Arbeits-Vergebung. 2347 Montag den 14. Juli, Vormittags 9 Uhr, soll in der Gemeinde Bruchenbrücken das Brechen und Anfahren von 225 Cubikmeter Chaussirsteinen für die Herstellung des Zufuhrweges nach der Station Bruchen— brücken(Wingertshohl) in Aecord gegeben werden. Assenheim den 11. Juli 1879. Wenck, Bezirksbauaufseher. Versteigerungs-Anzeige. (jedes Stück unter Garantie), Maschinen und Geräthe, namentlich mache auf Rade⸗ auslesemaschinen aufmerksam, welche Jedermann zur Ein; sicht und Probe zur Verfügung stehen, amerikanische waaren bringe in empfehlende Erinnerung. Bad⸗ Nauheim. Gg. Ph. Ludwig, 2176 Colonial und Eisenwaarenhandlung. sollen in der Behausung des Georg Veith II. dahier 7 8 folgende Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert Zweite rothe 77 a 79 28 I werden: bei Ab v d. das Pfd. 2 Pf. billiger be 1 schwarzbraune und 1 gelbliche Kuh, welche beide i eee 55 f f 9 zum Fahren benutzt werden konnen, 83 Carl Heubel, Seifensteder. 1 Anbinder, ö N r 1 Schwein(Springer) 8 d 2 I U 2 Gänse, f ö 1 N iu heim. 1 Ziegenlamm. ö Nirgends billiger. Sophas(2½sitzig); von 35 Mark an, Sophas(zsitzig); von 40 Mark an, sämmtliche Moͤbel zu redueirten Preisen. 8 Feuerbach. 2 3 Fiir S Tapeten neuster und geschmackvoller Für Schuhmacher. Auswahl. Eine neue Cylinder⸗Nähmaschine hat billig zu ˖ a ˖ verkaufen J. Schenk in Dorheim. 2216 er. be 1937„ Topestere Die Dampf-Kaffeebrennerei von A. Dan ae in Bonn gebr. Java⸗Kaffee Ober⸗Wöllstadt den 11. Juli 1879. Großherzogliches Ortsgericht Ober Woͤllstadt. Ar Ia. M. 1. 70 Pf. ver Pfund, . ac N 25 eee e e ½ Pfund 88 Pf. 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