1879. Donnerstag den 11. September. M107. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. n te einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 P 5. 0 i ein B tet 9 Wr D 0 5 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Schmidt IV. von Massenheim wurde als Feldschütze für diese Gemarkung ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. g Darmstadt, 9. Sept. Großfürst Alexis von RNußland ist heute von Jugenheim nach Biarritz N Darmstadt. nthält: I. Gesetz über die Ausführung des Deulschen Ge— ichtskoflengesetzes und der Deuischen Gebührenordnungen Ar Gerichtsvollzieher und für Zeugen und Sachverständige. II. Verordnung über die Gerichtskosten und Gebühren. Berlin. Die„N. A. Z.“ schreibt: Unsere euliche Richtigstellung der Notiz der„Nat.-Ztg.“, vonach Fürst Bismarck die Initiative zur Send- ung des Feldmarschalls v. Manteuffel nach Warschau ergriffen haben sollte, hat in einheimischen und luswärtigen Blättern eine nach unserer Meinung Das Regierungsblatt Nr. 40 . 1 lun ö gesucht. iber die Bedeutung jener Richtigstellung hinaus- 1 d 17 zehende Erörterung wachgerufen. Wir haben keine le Zeranlassung, auf alle Commentare näher einzu- ehen, welche dazu in der Presse auftauchten; venn man aber, wie hier und da geschehen, die Zuverlässigkeit unserer Information in Zweifel sehen zu müssen glaubte, so müssen wir dem segenüber unsere Angaben in vollem Umfange nufrechterhalten; Manteuffel ist nur in Erfüllung nes von Kaiser Alexander ausgesprochenen Wunsches, velcher preußische Offiziere den Manövern seiner Truppen beiwohnen zu sehen wünschte, an der Spitze einer Deputation preußischer Offiziere nach Warschau gesendet worden und hat, wie wir iußerdem erfahren, dem Kaiser Alexander die Antwort auf einen Brief überbracht, welchen unser Faiser von seinem erlauchten Neffen vorher er- galten hatte. — Die„N. A. Z.“ constatirt das Factum, aß die russische Presse— nachdem sie kurz vor er Reise des Zaren nach Warschau und der Fbeundschaftlichen Sendung preußischer Offiziere unter der Führung Manteuffel's die Angriffe gegen Deutschland auf Weisung der Regierung eingestellt, E nach der Zusammenkunft in Alexandrowo den Fampf wieder aufgenommen zu haben scheine. Der„Golos“ habe in seinen Artikeln vom 4. imd 5. d. M. in einem an die frühere Berliner Reichsglocke“ erinnernden Tone die gehässigsten Lussfälle gegen den Reichskanzler und die deutsche Politik gerichtet und die„Agence russe“ habe den rtikel vom 5. d. wörtlich reproducirt. 1— Dem„D. M.“ entnehmen wir: Der „Courrier d' Italie“ versichert, daß eine Unter. dung zwischen Bismarck und Monsignor Jacobini in Gastein unter Wahrung des strengsten Geheim- isses trotz aller Dementis stattgefunden habe. N— Nach der Rückkehr des Vice-Präsidenten Stollberg am 15. Sept. beginnen die Staats: r inisterberathungen über die Landtags- Vorlagen. Die Einberufung des Landtags findet Ende October statt. 1 Königsberg, 8. Sept. Nach der Rückkehr n don dem Pferde-Rennen besuchten der Kaiser und , die Kaiserin gestern Nachmittag mit sämmtlichen 5 f Vrinzen und dem Großherzog und Erbgroßberzog bun Mecklenburg⸗Schwerin die Kirche in Inditten- 5 1617178 ane Sscntet ulld ind der Königin Luise). Bei dem Festdiner des Wrobinzialverbandes von Ostpreußen toastete der Kaiser auf die Provinz und die Stadt Königs- berg in Erwiederung auf den Toast des Vor- sitzenden des ostpreußischen Provinzial Landtages. Abends wohnten der Kronprinz und Prinz Wilhelm dem Studentencommers im Schützenhause bei. Eine Rede des Kronprinzen auf die Ansprache der Studenten brachte eine zündende Wirkung hervor. Beim heutigen Feldmanöver stieg der Kaiser Morgens 9 Uhr bei Preil zu Pferde. Derselbe verfolgte das Manöver von einer Anhöhe nächst Preil und hielt Kritik bei Poleppen. Die Rück. kehr nach Königsberg erfolgte um 1½¼ Uhr. Die Kaiserin besuchte die Wobhlthätigkeits- Anstalten. Abends wohnten der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzen nebst Gefolge dem von der Stadt ge- gebenen Feste in der„Flora“ bei. Die Kaiserin verließ das Fest früber wegen ihrer noch Abends eifolgenden Abreise nach Berlin.— 9. Sept. Der Kaiser fuhr heute um 9 Uhr bis Medenau auf der Bahn und wohnte bierauf zu Pferde dem Feldmanöver zwischen Medenau und Katharinen. hof bei. Bei letzterem Orte gab der Kaiser die übliche Kritik unter dem Ausbrucke der höchsten Anerkennung für die Leistungen des Armee Corps. Prinz Wilhelm hat der Preievertheilung des Thierschutzvereins in der Flora beigewohnt und bei dieser Gelegenheit eine Ansprache gehalten. Auf dem Studenten-Commers sprach der Kron— prinz auch über Politik sehr freimüthig. Er äußerte u. A.: Der ganze Skandal mit Rußland sei „Unsinn.“ Russische Offiziere, die den Manövern beiwohnen, äußerten sich ebenfalls gegen mich sehr friedfertig. Major Liegnitz von der deutschen Botschaft in Petersburg ermächtigt mich, zu er— klären, die Geschichte, welche von ihm durch die „Presse“ läuft, sei eine„infame“ Erfindung von Wiener Blättern. Es seien ihm Orden und Werthsachen gestohlen, aber keine Papiere; denn, so fügte er hinzu, Dokumente beherberge er nicht in seiner Behausung. Dieses Dementi bezieht sich auf die von der Wiener„Presse“ gebrachte Mit⸗ theilung, daß der deutsch russische Preßkrieg haupt- sächlich darauf zurückzuführen sei, daß dem deutschen Militärattachée in Petersburg, Major Liegnitz, vor Kurzem politisch compromittirende Documente gestohlen worden seien, die dann der russischen Regierung in die Hände gekommen seien. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der Reichsrath wird Ende des Monats mit einer Thronrede eröffnet. Die Regierung sei gewillt, die Consequenzen der Adreßdebatte vorbehaltlos zu acceptiren. Damit müsse aber die politische Campagne jetzt zu Ende sein. Das Budget sei rechtzeitig zu erledigen, auch über die Steuerge- setze und das Weyhrgesetz rasch Beschluß zu fassen. Wenn die Verfassungspartet sehen werde, daß das Ministerium kein Attentat auf die Erxrungenschaften der letzten zwanzig Jahre plane, werde der Moment gekommen sein zur Vollendung des Coalitiouswerkes.! — Der Herzog von Württemberg telegraphirt aus Han Kovacs vom 8. Sept.: Die Colonne des uisenwahl(Sommersitz Friedrich Wilhelm III.“ Generals Killte, welche um 6 Uhr früh von Cainica aufbrach, erreichte um [Grenze des Sandschaks Novibazar und bezog um! 10 Uhr Vormittags die 12 Uhr Mittags bein Han Kovacs ein Lager. Die türkischen Posten in Goozd und Han Kovacs hatten sich zwei Stunden früher gegen Plewlje zurückgezogen. Die spärliche Bevölkerung zeigt sich durchaus friedlich. Die Nordcolonne unter dem Commando des Generals Obadich überschritt am 8. d. um 3 Uhr Nachmittags von Visegrad nächst Priboj die Grenze des Sandschaks und wurde von dem nächsten türkischen Militärcomman⸗ danten, dem Kaimakam aus Novovaros und Mudir aus Oriboi aufs freundschaftlichste empfangen, so⸗ wie auch von der Bevölkerung Pribojs freundlich aufgenommen. Der Marsch ging bis über Barja hinaus, woselbst unter Sicherung durch Vorposten das Lager bezogen wurde. Linz, 7. Sept. Der Kaiser ist hier einge- troffen und von Behörden, Geistlichkeit, Depu⸗ tationen der Corporationen ganz Ober Oesterreichs und von der Bevölkerung enthustastisch begrüßt worden. Vor der Tribüne des Volksfesiplatzes hielt der Präsident des Fest-Comites die mit Be- geisterung aufgenommene Huldigungsrede. Darauf besuchte der Kaiser die Ausstellung. Großbritannien. Lendon, 8. Sept. Gestern Abend traf ein Telegramm des Vicekönigs von Indien ein, wonach Major Cavagnari, Seeretär Jenkyns, Doctor Kelly, Lieutenant Ha— milton und die 67 Mann starke Escorte der eng- lischen Gesandtschaft in Kabul nach verzweifelter Gegenwehr getödtet wurden. Drei Regimenter der aufständischen afghanischen Truppen sollen Kabul verlassen haben; ihre Bestimmung ist unbekannt. Die Haltung der Stämme an der afghanischen Grenze ist bis jetzt den Engländern nicht un— günstig. In Regierungskreisen nimmt man an, vaß Ajub Khan und anderen Häuptlingen die Anreizung und Mitschuld zur Last falle. —„Reuter's Bureau“ meldet aus Simla, der Gouverneur von Kandahar habe den Engländern seine Ergebenheit angezeigt. Italien. Bologna. Das hiesige Zucht- polizeigericht erklärte die Mitglieder der Inter- nationale in Imola für schuldig, einer strafbaren Verbindung anzugehören. Türkei. Constantinopel, 7. Sept. In der gestrigen Conferenz bezüglich der griechischen Grenzfrage überreichten die griechischen Commissäre die schriftliche Antwort auf die jüngste Erklärung der Commissäre der Pforte, wonach letztere als ungenügend bezeichnet und categorisch Aufklärung gefordert wird, ob die Pforte bereit sei, das dreizehnte Congreßprotokoll als Basis der Verhand- lungen anzunehmen. Schließlich einigte man sich dahin, die türkischen Commissäre sollten in der Sitzung am nächsten Mittwoch die griechische Forderung schriftlich beantworten. — Nachrichten aus Pbilippopel vom 5. Sept. zufolge hat die europäische Commission die Motion des französischen Delegirten Ring bezüglich der Dovanen angenommen; der italienische und der russische Delegirte enthlelten sich der Abstimmung. Die Commission beschloß nach Erschöpfung der Tagesordnung ihre Sitzungen bis zu einer er— neuten von der Pforte im Einvernebmen mit den Botschaftern der Mächte zu veranlassenden Einbe— rufung zu vertagen. Der griechische Consul richtete an die Commission das Ersuchen um Interpretation und lassen sich nun, weil sie für jede andere des Art. 20 des Statuts. Diese Frage wird Stellung verdorben sind, meist ohne jede Spur wegen ihrer Bedeutung demnächst in Gemäßheit von Gesetzeskunde, oft ohne die nöthigste Elemen⸗ des Reglements geprüft. tarbildung, als Winkeladvokaten nieder. Da — Der Minister des Auswärtigen, Saofet nehmen sie sich denn irgend ein Buch, Anleitungen Pascha, erklärte dem österreichischen Botschafter, zur Anfertigung von Klagen u. s. w. enthaltend, zur daß die Pforte es als ihr größtes Interesse erkenne, Hand, und nun wird munter drauf los prakticirt, ihr vollkommenes Einverständniz mit Oesterreich wobei natürlich Diejenigen, die ihnen in die Finger möglichst deutlich zu markiren. Um diesem Ein- verständnisse unzweideutigsten Ausdruck zu geben, ist Husni Pascha heute ausdrücklich angewiesen worden, die einrückenden österreichischen Truppen zu begleiten. Auch den übrigen Organen der Pforte im District Novibazar wurden die Befehle des Sultans erneuert, dem Vormarsch der öster— reichischen Truppen möglichsten Vorschub zu leisten. Rußland. Petersburg. Die Nachricht von Major Cavagnari's Ermordung kam Montag früh in Königsberg an. Auf die Bemerkung eines fremden Offiziers, daß England Afghanistan wohl fallen, meist übel daran sind. Anträge, Klagen oder als unbegründet oder nicht vorschriftsmäßig zurück— gewiesen, so gibt es ja ein famoses Auskunfts- mittel: die Beschwerde an alle möglichen höheren Instanzen. knallt, so liegt noch immer die Schuld nicht an dem unwissenden Rathgeber, sondern an dem„par— teiischen Gericht und den ungerechten Gesetzen“. Unglaublich ist die zwecklose Mühe und die Last, die einzelne dieser Winkelkonsulenten den Gerichten machen. Werden dann ihre eingelegten Rechtsmittel Ist auch dieses Pulver nutzlos ver— Dieselben Anträge wiederholen sie drei, Nr. 15, S. 2583 Nr. 16, S. 3030 Nr. 14, S. 3609 Nr. 20. S. 3969 Nr. 14. S. 5116 Nr. 18 S. 6240 Nr. 10, S. 6908 Nr. 8 17 à fl. 30. Serie 129 Nr. 9, S. 598 Nr. 5 9, S. 608 Nr. 1, S. 1352 Nr. 19, S. 1596 Nr. 10, S. 1904 Nr. 7, S. 2638 Nr. 1 4, S. 3333 Nr 12, S. 3357 Nr. 2 11, S. 3609 Nr. 2 S. 3747 Nr. 15. S. 3920 Nr. 5, S. 4208 Nr. 5, S. 4682 Nr. 4 S. 4920 Nr. 7 20. S. 5477 Nr. 12, S. 5903 Nr. 7 à fl. 15. Alle übrigen Nummern in dem am 1. Aug. 1879 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von fl. 7. Stadt Augsburg fl. 7⸗Loose von 1864 Gewinn⸗Ziehung vom 1. September 1879. Heimzahlung sofort. Serie 841 Nr. 1 fl. 4000. Serie 1853 Nr. 43 fl. 1000. Serie 2004 Nr. 13 17, S. 841 Nr. 41 50 à fl. 100. Serie 843 Nr. 1 11 20 53 S 841 Nr. 12 59, S. 1853 Nr. 84, S. 820 Nr. 51 72, S. Nr. 61 84, S. 885 Nr. 61 3 fl. 50. Serie 2004 Nr. 27 75 91 96. S. 820 Nr. 22 36 78, S. 841 Nr. 23 54 77 81, S. 1797 Nr. 18 31 75, S. 885 Nr. 72 82 98 99, S. 1853 Nr. 38 96 à fl. 30. Serie 2004 Nr. 69, S. 1797 Nr. 42 45 63, S. 443 Nr. 69, S. 820 Nr. 44 59, S. 841 Nr. 14 56, S. 1853 Nr. 48 à fl. 20. Alle übrigen Nummern in den am 1. August 1879 gezogenen annectiren werde, meinte der russische Militärbe- vier, fünfmal; alle Instanzen werden, zuweilen Serien erhalten den geringsten Gewinn von fl. 9. vollmächtige von Berlin, daß Rußland sein Veto auch mehrmals, beschritten; nicht selten geht man gar so weit, Se. Majestät mit der unbegründetsten Der Kaiser traf heute Bagatelle zu behelligen. Das Publikum ist aber M. 20.75, Korn M. 15.—16., Gerste M. 16.50, Hafer einlegen würde. Odessa, 6. Sept. N Nachmittag hier ein, besuchte die Kathedrale, hielt gewöhnlich dasjenige, welches den Schaden davon Handel und Verkehr. Friedberg, 9. Sept. Fruchtbericht. Neuer Waizen M. 13¼—14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo Truppenschau und begab sich Abends auf der trägt; denn der Schriften verfasser, wie sich Einzelne S 200 Zollpfund. kaisetliche Nacht nach Jalta. Aus Stadt und Land. 5. Friedberg. Kaufmann G. Schulhof dahier hat am Hochzeitstage seiner Tochter der Allgemeinen Arbeiter- Kranken ⸗Unterstützungs⸗Kasse zwei Obligationen cedirt, was man mit Dank für den gültigen Geber hiermit ver⸗ öffentlicht. 5 Butzbach. Man schreidt den„N. H. V.“ von hier: Die in verschiedenen Blättern, auch in dem Ihrigen ent— haltene Nachricht, daß der Raubmörder Göttelmann in dem Landeszuchthaus gestorben sei, ist unrichtig, denn nennen, ist klug genug sein Schäschen zeitig ins Trockene zu bringen. Uad auch nicht billig sind diese Herren. Die Taxe ist natürlich bei den Einzelnen sehr verschieden. Einige nehmen für ganz einfache Anträge 1 bis 2 M., für eine Bagatell- klage 3 bis 4 Mark, für Injurienllagen von vielleicht 1½ Bogenseite 5 bis 8 M.(NB. hier kann allerdings eine hohe Taxe oft nicht schaden, da diese möglicherweise von manchen läppischen Injurienklagen abschrecken könnte.) Aber alles ö Friedberg, 10. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. im Großen M. 1.10, im Detail M. 1 1520, Eier, kleine, per Stück 5 Pf., 2 Stück große 11 Pf. Grünberg, 6. Sept. Auf heutigem Wochenmarkt kostete der Centner Waizen M. 10.53, Korn M. 8.39, Gerste M 7.60, Hafer M. 6.25, Samen M. 10.18. Gießen, 9. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostere Butter M. 1.10- 1.12 per Pfund, Eier per Stück 5 5½ Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar 60 Pf., Hühner per Stück 90 Pf., alte Hahnen per Stück 85 Pf. junge Hahnen per Stück 60 Pf., Enten per Stück M. 1 50. Ochsenfleisch per Pfd. 70 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 52— 60 Pf., Kalbfleisch 45 50 Pf., Hammelfleisch derselbe befinde! sich, wie wir aus bester Quelle wissen, dieses veranlaßt das Publikum nicht, sich vor 6070 Pf., Schweinefleisch 58—60 Pf., Kartoffeln 100 ganz wohl. i i Butzbach. Vorige Woche wurde dahier mit dem Bau einer katholischen Kapelle begonnen. Allerlei. London, 8. Sept. Der Glasgower Dampfer„Brest“ mit 130 Auswanderern auf der Fahrt von Havre nach Liverpool ist am Samstag Abend unweit Falmouth ge⸗ scheitert. Mannschaften und Passagiere sind gerettet bis auf 7, welche vermißt werden. London, 8. Sept. In Kings⸗Counsy(Irland) hat es seit Samstag unaufhörlich geregnet; in Folge der großen Ueberfluthungen ist viel neuer Hafer fortgeschwemmt und auch sonst viel Eigenthum beschädigt. Auch in der Umgegend von Monmouth ist durch gestern und heute gefallenen starken Regen die Getreideernte beschädiat. Mempbis, 9. Sept. Die hiesigen Kirchen sind ge— schlossen worden, weil das gelbe Fieber wieder heftiger auftritt. Winkeladvokaten. Einem von der„Rh.-Zig.“ unter dieser Ueber- schrift gebrachten Artikel entnehmen wir speziell Folgendes: Unter den Geschenken, mit denen uns die Justizorganisation bedacht hat, dürfte die freie Advokatur wohl einen etwas zweifelhaften Werth haben. In Zukunft ist es nämlich jedem Privat⸗ mann gestattet, für einen Andern vor Gericht auf— zutreten. Zum Glück ist in dem Gesetze der weise Paragraph eingeschaltet, daß der Richter befugt ist, jeden— selbstverständlich Rechtsanwälte ausgenom⸗ men— der nach seiner Ansicht aus dem Vertreten der Parteien vor Gericht ein Geschäft macht, hier von ferner auszuschließen. Hiergegen ist eine Be- schwerde nicht zulässig. Wäre diese Bestimmung nicht getroffen, so möchte uns die Freigebung der Advokatur doch etwas gar bedenklich erscheinen. Ist es doch jetzt schon mit den„Winkeladvokaten“ (die auch wohl Heckenadvokaten, oder hie und da Halsabschneider genannt werden)— abgesehen von einer Anzahl von Männern, die durch ihr beschei— denes und durchaus ehrliches Wirken eine recht rühmliche Ausnahme machen, in manchen Gegenden leider so bestellt, daß sie einen überaus unheilvollen Einfluß ausüben. Manche derselben sind Leute, die ihren Beruf versehlt zu haben meinen oder ihn auch wirklich verfehlt haben und die nur da— durch für das Wohl der menschlichen Gesellschaft am besten glauben wirken zu können, daß sie, wenn auch ohne besondere Vorkenninisse, dem Publikum als Rechtskonsulenten dienen wollen. Andere— und diese sind die schlimmeren— haben durch Leicht- sinn oder durch Verbrechen die frühere Stellung quittiren müssen, können nirgendwo mehr ankommen solchen Herren zu hüten. Es ist ja leider der Fall, daß die Pfuscher, wie auf so manchen Ge- bieten, beispielsweise auf dem Gebiete der Heil kunde, so auch hier den meisten Zulauf haben.— Die früheren gesetzlichen Vorschriften gegen die Winkelschriftstellerei waren deßhalb gewiß nicht ungerechtfertigt, und nicht umsonst wurde vor einigen Decennien jährlich vor einzelnen Winkeladvokaten, deren Namen publicirt wurden, durch die Zeitungen von Amtswegen öffentlich gewarnt.— Nach der neuen Prozeßerdnung können sämmtliche Klagen und Anträge, ausgenommen der eigentliche Anwalts- prozeß, vor dem Gerichtsschreiber mündlich zu Protokoll erklärt werden. Wer nun nicht fest davon überzeugt ist, daß er mit einem durchaus redlichen und auch kenntnißvollen Manne zu thun hat, und deren gibt es ja auch Viele unter den sogenannten Winkeladvokaten, da ja, wie Eingangs dieses Ar— tikels erwähnt, keineswegs auf alle die in dem- selben gemachten Vorwürfe Anwendung finden, der wende sich lieber an einen dazu berufenen Rechts- anwalt oder an das Gericht, damit er nicht zu spät durch empfindlichen Schaden klug werde! Verloosungen. 4 pCt. vorm. Nassauisches Staats⸗Anlehen v. 1853. Ziehung vom 6. August 1879. Heimzahlung am 1. December 1879. Lit A. Nr. 64 75 82 150 62 66 232 42 82 321 à fl. 1000. Lit. B. Nr. 31 35 74 97 118 20 94 98 253 73 321 88 415 21 80 87 568 82 610 25 724 90 815 54 909 86 a fl. 500. Lit. C. Nr. 52 76 125 55 70 75 80 98 222 24 309 23 64 97 455 501 36 51 610 71 82 704 75 85 816 27 78 919 93 a fl. 200. Lit. D, Nr. 25 34 63 75 76 106 42 85 234 77 347 61 417 61 75 539 49 62 65 97 611 88 717 800 7 21 27 46 77 981 à fl. 100. Braunschweiger Thlr. 20⸗Loose von 1868. Gewinn⸗Ziehung vom 31. August 1879. Heimzahlung am 30. November 1879. Serie 8196 Nr. 46 M. 90 000. Serie 6279 Nr. 46 M. 9000. Serie 7658 Nr. 26 M. 6000. Serie 147 Nr. 33 M. 3000 S. 2438 Nr. 25, S. 4037 Nr. 31 50. S. 5294 Nr. 30 S. 5849 Nx. 18, S. 7080 Nr. 32, S. 7658 Nr. 45. S. 7942 Nr. 49, S. 8865 Rr. 20, S. 9313 Nr 32 à M. 300. Serie 2556 Nr. 29, S. 4188 Nr. 30, S. 6124 Nr 3, S. 6279 Nr. 5, S. 7080 Nr. 10, S. 9072 Nr. 5 3 M. 150. Alle übrigen Nummern in den am 1. Juli 1879 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von M. 69. Graf Pappenheim fl. 7 Loose von 1864. Ge⸗ winnziehung vom 1. Septbr. 1879. Heimzahlung am 1. Deebr. 1879. Serie 1352 Nr. 13 fl 9000. Serie 3513 Nr. 9, S. 3585 Nr. 9 à fl. 500. Serie 608 Nr. 4, S. 2208 Nr. 4, S. 4646 Nr. 5 à fl. 100. Serie 1234 Nr. 4, S. 3030 Nr. 1, S. 3989 Nr. 7, S. 4128 Nr. 5, D. 4622 Nr. 17, S. 4950 Nr. 4, S. 5116 Nr. 7, Kilo M. 6.—7., Zwiebeln per Ctr. M. 7.—9. Frankfurt, 8. Sept. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren eirea 400 Ochsen und Stiere, 250 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 66.—68., 2. Qual. M. 62.— 64., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60. 62. 2. Qual. M. 54.—56., Kälber 1. Qua“. M. 54—55, 2. Qual. M. 48.— 50. Hämmel 1. Qual. M. 60.— 62., 2. Qual. M. 50.— 52. per 100 Pfund Schlachtgewicht. Frankfurt, 8 Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 39., Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 M. 23 Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 23.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 21.50—22., do. 2.(Berliner Marke) M. 16.50— 17.50. Waizen, effectiv biesiger ab Bahnhof hier, M 22., ab unserer Umgegend M. 21.25 50, do, fremder je nach Qual. M. 21 50 22, Roggen je nach Qual. M. 13.— 15 50, Gerste M. 1750—19., Hafer M. 13.50— 15., Kohlsamen M. 22.50— 24.25, Erbsen M. 19.—27., Wicken M. 14—16., Linsen M. 17.—36. Bohnen, weiße, M. 19.50, Rüböl, detail, M. 62. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollge⸗ wicht= 100 Kilo. D. Frankfurim a. M., 9. Sepiember 1879. Die Geundiendenz der Börse war heute zwar fest, allein die Anfangs böheren Course der Haupispeculations-Werthe bröckelten unter dem Einfluß der ganz abnormen Geschäfts⸗ stille um Kleinigkeiten ab. Die Nachrichten über den Ein⸗ maesch der österr. Truppen im Novibazar⸗Gebiete lauten günstig, doch scheint man erst abwarten zu wollen, ob die völlige Besetzung des Sandschaks friedlich verläuft. Die Meldungen über das Steigen der Elsenpreise, ein sonst von der Börse nicht unbeachtet gebliebenes Moment, waren diesmal ohne allen Einfluß. Credilactien, gestern Abend 220“, gingen zwischen 220%— 220/ und 220 um. Staa isbabnactien, gestern Aveno 236, bewegten sich zwischen 235— 235% und 235. Lombarden zeigten sich ausnahms⸗ weise matt und verloren 3 fl. Oesterr. Bahnen sind wenig verändert. Galizier Ansangs matter, schließlich besser. Vorarlberger und Ungar⸗Galizische höher. Oesterr. Priori⸗ täten sest. Ausländische Staatssonds still. Von Loosen 1860er gefragt. Amerikanische Prioritäten fest. Von Banken Darmstädter und Handels-Gesellschaft niedriger. Brüsseler stiegen erheblich. Deulsche Fonds ruhig. Wechsel fest. Privaldisconto 21½0%. Geld- Cours. Frankfurt am 9. September 1879. 20 Frankenstücke M. 16 17 bz. G. Englische Sovereign s„ 20 39—44 Russische Imperiales„ 16 6872 bz. Ducaten.„ 9 58—63 Dollars in Gold.„%ͤ;I% Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorrählg: Schwab, Dr. E., Der Schulgarten. 4. Aufl. Mit 4 Plänen. M. 1. 20 Pf. Schwab, Dr. E., Anleitung zur Ausführung von Schul ärten. Mit 1 Plan. 35 Pf. Den Herren Lehrer bestens empfohlen. S. 5994 Nr. 6 à fl. 50. Serie 608 Nr. 16. S. 903 N Markt-Verlegung. Der im Landkalender auf Montag den 15. J. dabhier abzuhaltende Herbstmarkt, Vieh- und Krämer— Markt, soll an diesem Tage nicht, sondern Montag den 6. Oetober l. J. abgehalten werden. 14 Wie bereits durch besondere Bekanntmachung des Local⸗Comité's dahier angezeigt, wird auch an demselben Tage ein Zuchtbullen-Markt abgehalten werden verbunden mit Prämiirung preiswürdiger Thiere und Verloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Geräthen. Mit der Einladung um recht zahlreichen Besuch dieses Marktes ersucht man zugleich die Großherzoglichen Bürger— meistereien um alsbaldige Veröffentlichung dieser Bekannt— * machung im Interesse des marktbesuchenden Publikums. Nidda den 8. September 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda. Kullmann. 0 2966 n. Faselochs⸗ Versteigerung. 2964 Freitag den 12. d. Mts., Mittags 12 Uhr, soll auf dem hiesigen Gemeindehause ein fetter Gemeindebulle 10% öffentlich versteigert werden. Rendel am 8. September 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Rendel. eri. Bekanntmachung. 2968 Wegen Herstellung einer Mauerbrücke in der Oe meinde Weckesheim muß bis zur Fertigstellung derselben das Fahren durch den Ort bis auf Weiteres unterbleiben. Weckesheim am 8. September 1878. Großherzogliche e Weckesheim. J. A. d. . Grummetgras⸗ Versteigerung. Donnerstag den 11. d. Mts., Vormittags 11 uͤbr anfangend, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummetgras, eirea 30 Morgen, meistbietend Miert werden. Schwalheim den 9. September 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Schwalheim. Hen sel. Lindt, 2971 21 Vergebung von Drainagearbeiten. Montag den 15. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Dorn Assen beim die bei Aus⸗ führung der Felddrainage in den nordwestlich des Orts der Gemarkung Dorn-Assenheim gelegenen Gewannen vorkommenden Arbeiten, bestehend in Fertigung der pro— jectirten Grabenarbeiten, einschließlich des Röhrenlegens und Zufüllens der Gräben, veranschlagt zu 4800 Mark, an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg am 10. September 1879. 2979 Greb, Wiesenbaumeister. TTTTTTTTT—— 2949 Die neuen Reichsjustiz⸗ Gesetze unter Berücksichtigung des Genichtskostengestzes, der Gebühren- und Ar waltsordnung, sowie der N hess. Ausführungsgesetze von Hofgerichts-Advokat Metz in Darmstadt. Ein githgeber zum pract. Gebrauch mit Formularen für Klagen, Zahlbefehle, Anträge und Erklärungen, vollziehbare Urkunden ꝛc. Vorrätbig bei Carl Bindernagel in Fried— be d Bad Nauheim. 4 5 Preis 50 Pfennig. 1 leinen ub n Al. Jeltgn siowie Portemonnaies und Fücher billigst bei K.„Friedrich. Anzeige. Den Detail-Verkauf meiner Fabrikate: in Fußboden,, Möbel- und Essenlacken ꝛc., Petersburger Möbellack, Fiußbodenfarben, sowie sämmtliche Oelfarben, zum An- strich fertig, habe ich Herrn Kaufmann C. Th. Kranz hier übergeben und werden solche zu denselben Preisen daselbst verkauft, wie von mir direkt bezogen. Friedberg. Fr. Megerle, Lackfabrik. 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Das Werk dürfte sich auch zu Geschenken und Prämien an Soldaten als sehr geeignet erweisen und bittet man Bestellungen, da die Auflage nur klein, baldigst machen zu wollen. Friedberg. Carl Eindernagel. Deste hol. Vollhäringe 2795 bei Wilh. Fertsch. Bekanntmachung. 2965 Die am 1. September d. J. fällig gewesenen Holzsteiggelder der Gemeinde Rodheim werden hiermit in Erinnerung gebracht. Ahoi sind Mittwoch und Samstag, Nachmittags von 1 bis 4 Uhr. Rodheim v. d. H. am 9. September 1879. Wehrheim, Gemeinde Einnehmer. Wegen Aufgabe meines Geschüftes September, Vormittags 10 Uhr Parthte Fässer, bestehend in 1—2 Stück⸗, ½ Stück⸗ und ¼ Stück Fässern, sowie 1 Ohm, ½ Ohm- und ½ Ohm-⸗Fässern, alle 97 eiserne Reife gebunden und in bestem Zustande, meist— bietend versteigern. Friedberg den 5. 2905 Kaiserstraße, eine große September 1879. Frau A. Bettfedern werden gereinigt bei A. Thuy in Vilbel. Apfel⸗Mühlen, Loeser. 702 8 und Obstpressen (Keltern) neuester Construktion in großer Auswahl bei A. 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Uuterjacken& Unterhosen. Fredrich Heute Nachmittag kurz nach 2 Uhr starb nach nur 7tägigem, aber sehr schwerem Leiden unser innigstgeliebtes Töchterchen und Schwesterchen Louise im noch nicht vollendeten 10. Lebensjahre. Verwandten, Freunden und Bekannten von dem uns so schmerzlich betroffenen Verluste hier⸗ mit Mittheilung machend, bitten wir zugleich um stille Theilnahme. Friedberg, 9. September 1879. Joseph Hoffmann und Familie. Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. d., Nachmittags 2 Uhr, statt. 2981 Veteranen- und Militärverein Friedberg. Freitag den 12. d. Abends gesellige Versammlung im Vereinslokal zur Feier des Geburtstages Sr. Königl- Hebel des Gragbenege. 975 Ossenheimer Wäldchen. NViaächsten Sonntag den 14. d. M. findet bei Harmonie⸗ und Tanzmusik das Kirchweihfest statt, wozu freund⸗ lichst eingeladen wird. 0 2 shirthschasts- Eröffnung Samstag den 13. d. Mts., Abends, findet die Er⸗ öffnung meiner Wirthschaft in meinem neuen Hause statt und erlaube ich mir ein verehrtes Publikum von Fauerbach und Umgegend hiermit ergebenst hierauf aufmerksam zu machen. Fauerbach b. Fr. den 10. September 1879. 2976 W. Haas. Kirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. 87 Sonntag den 14. und Montag den 15. d. M. findet in meinem neu erbauten Saale gut besetzte Harmonie⸗ und Tanzmusik statt und lade ich zu recht zahlreichem Besuche höͤflichst ein. Fauerbach b. Fr. den 10. September 1879. W. Haas. Für gute Speisen und Getränke ist bestens' gesorgt. Stiefel und Schuhe gut und billig in großer Auswahl empfiehlt 2974 Louis Waas, Schuhmacher. Frische Bierhefe 2978 bei Emmerich Müller, V 5 Brauerei. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, in Fried⸗ berg und Bad-Nauheim durch Carl Bindernagel: Der beredte Franzose. Eine Anleitung in sehr kurzer Zeit, ohne Hülfe eines Lehrers, leicht und nichtig französisch sprechen zu lernen. 12. Auflage. Preis 75 Pf. 2672 Der beredte Engländer, 7. Aufl. Preis 75 Pf. Der beredte Italiener, 5. Aufl. Preis 75 Pf. Erste starke Auflage in 4 Tagen verkauft. e Im Verlage von J. P. Moeck in Groß ⸗Gerau ist soeben in Lter Auflage erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Mahnverfahren, Prozeßgang, wie sie vom 1. Oetober 1879 an in's Leben treten mit Gerichtskosten⸗Tabelle, vielen Schema's u. erläuternden Beispielen. Von F. M. Wendel, act. jur. l. Groß Gerau. Preis: 50 Pf. Franeo-Versandt direet gegen Eins. von Briefmarken. 2970 W eee ieee eee ee Tüchtige Agenten gesucht. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.