lb. 1, tende Rn n lug uderd en Die Ar. 4 — IIIL rg. gent 11, „ tun tit en. 4 a Dienstag den 11. Februar. M 18. berhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und i 1 3. g Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstags und Samstags. Tie einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bel Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: Nr. 1. 1. Bekanntmachung, die Apothekergebülfen-Prüfung belreffend. 2. Bekanntmachung, die Aufhebung des Rentamts Homberg und die Organisation der Lentämter Alsfeld und Gießen betreffend.— Beilage Nr. 1. 1. Bekanntmachung, den Ausschlag der zur Bestreitung der allgemeinen Bedürfnisse der evangelischen Kirche dees Großberzogthums im Jahre 1879 erforderlichen Steuern. 2. Bekanntmachung, die Gebühren für das Ueberwintern der Fahrzeuge in den Rheiahäfen: 1. Lanpert⸗ feimer Altrhein, 2. am Goldgrund und am Schusterwörth und 3. bei Ginsheim betreffend. 3. Bekanntmachung, die Fräherrlich von Weyherische Eleonorenstiftung ketreffend. 4. bis 15. Nichts.— Beilage Nr. 2. 1. bis 5. Nichts.— Nr. 2. 1. Verordnung, die Aufhebung des Universitätsgerichts an der Landes untversität Gießen ind die Rechtsverhältnisse der Studtrenden betreffend. 2. Vorschriften über das akademische Bürgerrecht und die Handhabung der akodemischen Diseiplin an der Landes⸗ zuiversität Gießen.— Nr. 3. 1. Bekanntmachung, den Erlaß eines neuen Familienstatuts für das Gräfliche Haus Stolberg⸗ Wernigerode. 2. Nichts. 4 Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Reichsgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 1. Verordnung, betr. die Einberufung des Reichstags, S. 1. Bekanntmachungen, betr. Berichtigungen des deutschen Textes des Auslieferungs Vertrages zit Belgien, S. 2. Nr. 2. Verordnung, betr. Beschränkungen der Einfuhr aus Rußland, S. 3. Nr. 3. Verordnung, betr. die Verrichtungen der Standesbeamten in pezug auf solche Militärpersonen, welche ihr Standquartier nach eingetretener Mobilmachung verlassen baden, S. 5. Nr. 4. Verordnung, betr. die Paßpflichtigkeit der aus fußland kommenden Reisenden, S. 9. Bekanntmachung, betr. die Bedingungen der Zulassung von Reisenden aus Rußland zum Eintritt über die Reichsgrenze, S. 10. zetreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forsistrafen von der 3. Periode 1878. Friedberg den 8. Februar 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden von der 3. Periode 1878 zukommenden Forststrasen resp. Antbeile an polzwerth und Schadensersatz unter dem Auftrage mit, Einnabmedecretur zu ertheilen und für ordnungsmäßige Controlirung zu sorgen. . Dr. Braden. Assenheim 1 M. 64 Pf., Nleder-Florstadt 5 M. 62 Pf., Ilbenstadt 35 Pf., Nieder- Woͤllstadt 84 Pf., Burg⸗Gräfenrode 4 M. 79 Pf., Heldenbergen 1 M. 47 Pf., Füdesheim 2 M. 93 Pf., Groß⸗Karben 6 M. 87 Pf., Klein⸗Karben 1 M. 40 Pf., Butzbach 1 M. 20 Pf., Gambach 1 M. 4 Pf., Södel 2 M. 24 Pf., Mark Griedel 22 Pf., Mark Rockenberg 12 M. 82 Pf., Mark Trais-⸗Münzenberg 28 Pf., Langenhan 2 M. 5 Pf., Ostbeim 71 Pf. Fauerbach v. d. H. 1 M. 52 Pf., Hausen 10 Pf., ieder Weisel 2 M. 43 Pf., Hoch Weisel 15 Pf., Holzhausen 2 M. 43 Pf., Rodheim 8 M. 28 Pf., Vilbel 20 M. 47 Pf., Ober- Woͤrlen 2 M. 90 Pf., Bad- Nauheim 42 Pf., Ober⸗Rosbach 1 M. 68 Pf., Nieder Rosbach 14 Pf. detreffend: Die Pensionirung des Großberzoglichen Kreisarztes Dr. Diehl zu Butzbach, bier die Versehung a— 17 der Geschäfte des Impfarztes in dem ehemaligen Delegattonsbezirke Butzbach. Friedberg din 7. Februar 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in die Großberzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Gambach, Griedel, Kirch-Gons, Münzenberg, Nieder- Weisel, Oppershofen, Pohl⸗Goöns, Rockenberg, Trais- Münzenberg, Beienheim, Melbach, Södel und Weckesheim. Wir setzen Sie davon in Kenntniß, daß dem Großherzoglichen Landeszuchthausarzte zu Marienschloß, Herrn Dr. Pfannmüller, durch Groß⸗ lerzogliches Ministerium des Innern die Stelle eines Impfarztes in Ihren Gemeinden übertragen worden ist. Dr. Braden. N Einla dun un der Mittwoch den 12. d. Mts., Nachmittags 2½ Uhr, zu 4 in dem Rathhaussaale daselbst stattfindenden außerordentlichen General- Versammlung. Zur Verhandlung kommen: Zu recht zahlreichem Besuche wird eingeladen. 1) Ankauf einer Hoftraithe zu Friedberg für das Mathildenstift. Un demselben Tage findet in dem genannten Lokale von Morgens 1) Verkauf einer Hofraithe des Matbhildenstifts in der Stadt Butzbach. 9½ Ubr an eine Sitzung des Gesammt-Ausschusses statt. ) Gesuch des Anton Pie I. zu Weckesheim, Ehemann der Industrie- Friedberg, 4. Februar 1879. lehrerin Pie daselbst, um Unterstützung. Der Präsident des Mathildenstifts Friedberg Butzbach. 4) Neue Statuten des Mathildenstifts. Dr. Braden. Bekanntmachung. betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Friedberg. Das Hebregister über die Kosten der Zusammenlegung des kleinen Wartfeldes der Gemarkung Friedberg liegt von Dienstag den 11. bis Dienstag den 18. laufenden Monats auf dem biesigen Gemeindehaust zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Reclamationen können während dieser Frist schristlich eingereicht oder bei dem Unterzeichneten zu Prolokoll erklärt werden. Friedberg den 7. Februar 1879. Für die Commission: Küchler, Vorsitzender. 1 6 Deutsches Reich Reihe von dem Ausschuß beantragter Abänderungen] Abgeordneten von Rabenau folgende Interpellation a Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 4 und Zusätze im Wesentlichen in der von der eingereicht:„In der Budgetcommission des Preuß. enthält: Regierung vorgelegten Fassung angenommen.— Abgrordnetenbauses erklärte der Regierungs- Com- I. Gckann machung wegen der Aushebung der zwischen 8. Febr. In ihrer heutigen Sitzung setzte die missär, daß die Preußische Regierung Hessen und Fessen und Preußen getroffenen Vereinbarungen wegen, Ber- Kammer nach Verlesung einiger neuen Einläuse Baden zum Bau des Centralbahndofs in Frank- 7 und Besttafung der Forst⸗, Jagd, Feld-, Fischerele die Budgetberathungen fort und wurden die an- furt zwingen könne. In der Ständeversammlung . 1 a geforderten Beträge durchweg bewilligt, darunter des Großherzogthums Baden ist diese Erklärung II. Bekannt ung, die Gesuche um Eclaubniß zur 95 Beirage dur 9 de g., de zherzog 3 8 f . 10* 3000 M. für Förderung des Molkereiwesens und durch den badischen Staatsminister Turban mit theilung von Grundsilcken, welche mit Tilgungerenten 2 a. WN f; b lastet sind, bett. 6700 M. für Anstellung eines Fabrik- Inspektors. aller Scharfe zurückgewiesen worden. Auch für Darmstadt, 7. Febr. In der heutigen Die für Bank, Besoldungssonds, für die Central Hessen besteht ein bobes Interesse, officiel zu con- 1050 Sitzung der zweiten Kammer wurde, unter stelle für Landesstatistik, für Reisekosten, Diäten slatiren, welche Stellung die Großb. Staats- us setzung der Budgetver handlungen, zur Be- und Remune rationen nach den Ausschußanträgen, Regierung zu diesen Fragen einnimmt, und er- tathung über den Gesetzentwurf die Ausführung für Vertheilung des Regierungsblattes und des laube ich mir deßhalb Großh. Staatsministerium ber deutschen Civilprozeßordnung und Concurs- Reschsgesetzblattes, und die für die Sektionen der um deren geneigte Beantwortung zu b tien.“ ücdnung betr. geschritten, und die erste Lesung Justizverwaltung geforderten Beträge wurden ohne Ministerpräsident v. Starck beantwortete die Ine es Entwurfs beendet. Derselbe wurde mit einer erhebliche Debatte bewilligt. Sodann wurde vom terpellation sofort dahin, daß er die Beantwortung, 3 —— die Seitens des badischen Ministers Turban auf die Frage ertheilt worden sei, auch vollständig zur Erklärung der diesseitigen Regierung machen könne.(Großer Beifall). — Die Regierung beabsichtigt den Ständen demnächst eine Vorlage zu machen, durch welche die Competenzen der Ministerial-Abtheilungen für das Innere und die Justiz gesetzlich geregelt werden sollen. Ebenso ist der Erlaß eines Hausgesetzes in Aussicht genommen. Berlin, 7. Febr. Abgeordnetenhaus. Fort- setzung der Berathung des Etats für 1878/79. Der Rest der Ausgaben der Justizverwaltung wird ohne erhebliche Debatte bewilligt.— 8. Febr. Das Haus erledigte den Bericht der Budget- Commission über die fiskalischen Bergwerke, Hütten und Salinen, sowie über die Lage einiger Staats— bauten in Berlin und Potsdam und genehmigte in zweiter Lesung die Etats der directen Steuern und der allgemeinen Finanz- Verwaltung. Bei Berathung des Etats der Eisenbahnverwaltung fragt Richter an, wie der Handelsminister zu dem Projekte des Reichskanzlers, betreffend die Eisen babntarifreform und dem Inhalte des bezüglichen Schreibens des Reichskanzlers sich stelle. Der Handelsminister erklärt, es handle sich um eine Angelegenheit des Reichs, deren Erörterung die Vertreter der preußischen Regierung bisher hier abgelehnt hätten. Die Angelegenbeit werde über⸗ dies nicht durch ihn, sondern durch das Staats- ministerium zum Austrage gelangen. Der Etat der indiretten Steuern wird ebenfalls angenommen. Das Haus erledigte Abends den Eisenbahnetat. Im Lause der Debatte erkärte Minister Maybach, die Regierung werde auf Ersparnisse und eine ge regeltere Verwaltung hinstreben. Er könne für die nächste Session einen anderweitigen Organisations- plan für die Staatseisenbahnen in Aussicht stellen. Der Etat wurde nach den Anträgen der Commission genehmigt; ebenso von der Commission vorge: schlagene Resolutionen. Der Etat balancirt mit 711,500,758 Mark in Einnahme und Ausgabe- — Wie man hört, ist die Zustimmung der preußischen Mitglieder der Tarif-Commission zu den Anträgen bezüglich Fixirung der Getreide- und Viehzölle gesichert. Die Nachricht, daß Württem⸗ berg sich bereits in der Sitzung vom 4. d. gegen diese Zölle erklärt habe, ist durchaus unbegründet. Dagegen hat die preußische Regierung sich gegen die Einführung von Durchgangsabgaben ausge— sprochen. — 7. Febr. Den Gegenstand der Berathung im gestrigen Ministerrathe bildeten die Anträge der Budget- Commission, betreffend den Nachtrag zum Justizetat. — Der Magistrat trat der von der Stadt- verordneten ⸗Versammlung beschlossenen Resolution gegen die Vertheuerung der unentbehrlichen Lebens- mittel bei und beschloß, eine Petition an den Reichstag zu richten, durch welche demselben die Resolution mitgetheilt und begründet werden soll. — 8. Febr. Der„National-Zeitung“ zufolge hat der Bundesrath heute die Vorlage über die Strafgewalt des Reichstags nach den Ausschuß— anträgen angenommen. — 8. Febr. Die Rinderpest im Regierungs- bezirk Gumbinnen ist laut Kundgebung des Reichs kanzler⸗Amts erloschen. Im Ganzen sind nur noch 10 preußische Ortschaften verseucht.— Nach ärztlichen Auffassungen sind die aus der Nähe von Salonichi gemeldeten Pesterkrankungen mit der in Rußland grassirenden indischen Pest nicht als identisch zu betrachten. — Alle hier aus Kopenhagen eintreffenden Nachrichten zeigen, wie bestürzt man dort ist über die Aufhebung der Plebiscit⸗Clausel im Artikel V des Prager Friedens. — Der„Reichs- Anzeiger“ meldet: Nachdem die Regierung der Samoa-Inseln durch die vor⸗ läufige Uebertinkunft vom 3. Juli 1877 sich dazu verpflichtet, Deutschland die Rechte der meistbe⸗ günstigten Nation einzuräumen, ist am 24. Jan. 1879 ein definitiver Meistbegünstigungs Vertrag zwischen dem deuischen Reich und den Samoa⸗ Inseln unterzeichnet worden. Die Regierung der Samoa- Juseln hat diesen Vertrag bereits ratificirt. Der„Reichs Anzeiger“ fügt hinzu: Sollte auf den Samoa- Inseln ein Bürgerkrieg wirklich zum Ausbruch kommen, so werden die„Ariadne“ und der„Albatros“ zum Schutze der dortigen Deutschen und deren Rechte und Interessen zweifelsohne ausreichen. — Es steht noch nicht definitiv fest, ob der Reichstag vom Kaiser selbst oder vom Reichskanzler eröffnet werden wird, doch dürste das Erstere, wie schon früher erwähnt, wahrscheinlicher sein. Braunschweig. Die Verhandlungen der Landtags- Commisston über das Regentschaftsgesetz sind noch nicht beendigt, auch liegt der Schluß bericht noch nicht vor. Nach dessen Eingang wird eine nochmalige Commissionssitzung zur end- gültigen Feststellung stattfinden. Uebrigens sind in der Commission wesentliche Meinungsverschie⸗ denheiten gegenüber den Anschauungen der Regier- ung nicht hervorgetreten. Die Regierungsvorlage wird demnach mit unwesentlichen Aenderungen zur Annahme empfohlen werden. München, 8. Febr. Heute sand in der Kammer eine längere Debatte über den Antrag Kopp, die Abminderung der Militärlast betreffend, statt. Der Kriegsminister legt dem Antrag be⸗ züglich seines Erfolgs keine wesentliche Bedeutung bei, kann aber nicht genug warnen, wie es vor dem letzten Kriege erlebt worden, den Gegner zu unterschätzen. Das wäre der erste Schritt zur Nieder lage. Mau solle glücklich sein, wenn 1881 nicht eine Ethöhung postulirt werde. Der Antrag Kopp wird gegen die Stimmen der Liberalen angenommen. Karlsruhe, 6. Febr. Zweite Kammer. Seitens der drei Mitglieder, welche der demo- kratischen Partei angehören, wird eine Inter: pellation eingebracht über die Stellung der Re- gierung zu der Vorlage, betr. die Strafgewalt des Reichstags. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Von hier wird von gewöhnlich gut unterrichteter Seite ge. meldet, daß die Feier der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares nicht ohne mancherlei Festlichkeiten vorübergehen werde; bei demselben dürfte Prinz Amadeo den König Humbert von Italien vertreten. — 6. Febr. Herrenhaus. Nachdem Bericht⸗ erstatter Hasner sein Referat über den Berliner Vertrag vorgetragen hat, wird derselbe einstimmig und ohne Debatte angenommen. Pest, 6. Febr. Das Abgeordnetenhaus setzte die Debatte über das Anlehensgesetz fort. Der Finanzminister Graf Szapary vertheidigte dasselbe in längerer Rede. Ministerpräsident Tisza beant- wortete die Interpellation in Betreff der Ver waltungs Organisation in Bosnien und der Her- zegowina. Er wiederholte, daß es nothwendig sein werde, legislatorische Bestimmungen in Betreff einer provisorischen Regierung sür diese Länder im Einvernehmen mit dem anderen Staate der Monarchie zu treffen. Ob ein Einvernehmen in dieser Beziehung gelingen werde, könne er heute nicht wissen. Jedenfalls aber mache er vom Ge— lingen sein ferneres Vorgehen abhängig. Das Haus hat den neuen Gesetzentwurf, betreffend das Rentenanlehen in namentlicher Abstimmung mit einer Majorität von 14 Stimmen angenommen. — 8. Febr. Unterhaus. Der Anleihegesetz⸗ entwurf wurde in der Specialdebatte unverändert angenommen. Triest. Einem Telegramm des österreichischen General-Consuls in Salonichi an die hiesige See⸗ behörde zufolge war im Dorf Sanikowa bei Kanthi eine Krankheit ausgebrochen, welche als Flecktyphus mit einem Fallt von Metastasis bubonica diagnosticirt wurde. Demzufolge wurden von der Triester Seebehörde Gutachten der Landes⸗Sani⸗ tätsreferenten eingeholt; diese erklären die Krank— heit für äußerst verdächtig, mit der orientalischen Pest identisch zu sein. Darauf hat nunmehr die Seebehörde von Fiume angeordnet, daß bei allen ihr unterstellten Häfen seitens der Sanitäts- behörden gegen Provenienzen aus allen türkischen Häfen am Aegeischen Meere, welche vom 4. Febr. an von dort abgegangen sind, die durch die be— stehenden Normen vorgeschriebenen Contumazmaß⸗ regeln in Anwendung gebracht werden. e g Frankreich. Paris. Die äußerste Linke soll beschlossen haben, in der Kammer den Antrag zu stellen, daß die heimkehrenden Infurgenten mit einer Million Francs unterstützt, das heißt, daß ihnen durchschnittlich 500 Franes auf den Kopf. ausgezahlt werden sollen. — 6. Febr. nat 11 1 7 Amgen 5715 abt ma Tage det Die Botschaft des Präsidenten der Republik an die Kammern ist in gemäß igtem, friedlichen Sinne gehalten und besagt im Wesent⸗ lichen: Die Regierung wird eine liberale und entschlossen conservative Politik befolgen; ste wird fortfahten, die guten Beziehungen mit den aus- wärtigen Mächten zu pflegen und demgemäß zur Befestigung des allgemeinen Friedens beizutragen. Im Uebrigen beschränkt sich der Inhalt der Bot⸗ schaft auf allgemeine Sätze und enthält auch keine Ankündigung von Gesetzvorlagen. Versailles, 6. Febr. Gambetta hält als Präsident eine kurze Ansprache, in welcher er der Kammer seinen Dank sagt und hervorhebt, daß Frankteich, indem es die Republik gewollt habe, zugleich ebenso den Frieden wie die auf Grundlage der öffentlichen Meinung und der Gerechtigkeit beruhende Freiheit sichergestellt habe. (Beifall.) Hierauf folgt die Verlesung der Botschast des Präsidenten der Republik, welche ebenfalls mit großem Beifall ausgenommen wird. Großbritannien London. Lord Lostus ist zum Gouverneur von Neusüdwales ernannt. —„Daily Telegraph“ bringt folgende etwas überraschende Meldung vom 29. Januar: Die britischen Truppen erhielten Ordre nach Kandahar zurückzukehren. — Wegen käuflicher Ueberlassung türkischer Staatsgüter auf Cypern an England wurde eine Uebereinkunft abgeschlossen. Ein großer Theil der Liegenschaften verbleibt im Privatbesitze des Sultans. Spanien. Madrid. Die Sanitätsbehörde hat für Provenienzen aus dem Schwarzen Meere in allen spanischen Häfen Quarantäne angeordnet; die nämliche Maßregel wird voraussichtlich für Provenienzen aus dem Aegeischen Meere verfügt. Italien. Rom, 6. Febr. Durch Erlaß des Ministers des Innern vom heutigen wird für Schiffe, welche aus dem schwarzen und asowschen Meere kommen, die bereits eingeführte siebentägige Quarantäne auf 20 Tage verlängert und auf alle Häfen der Türkei, Griechenland und Montene- gro ausgedehnt. — 7. Febr. Deputirtenkammer. Auf eine Anfrage Nicoteras erwiederte Minister-Prästdent Depretis: Alle Maßregeln gegen die Pest seien getroffen, die Nachricht von dem Ausbruch derselben in Salonichi sei unbegründet.— Anläßlich des Sterbetages des Papstes Pius IX. wurde in der sirtinischen Capelle ein feierlicher Trauergottesdienst abgehalten, welchem der Papst, die Cardinäle, sämmtliche kirchliche Würdenträger, die Botschaster und viele andere hochgestellte Personen beiwohnten. — Von den in der Bomben Affaire zu Florenz Verhafteten sind 37 aus der Haft entlassen, 13 dagegen in Anklagezustand versetzt worden. Türkei. Constantinopel, 8. Februar. Der russisch⸗türkische Friedensvertrag ist gestern Abend von Labanoff und Karatheodorh unterzeichnet worden. Die Russen beginnen bereits morgen die Räumurg des türkischen Gebiets, welche in 35 Tagen beendet sein soll. Die Frage des Kostenersatzes für die türkischen Kriegsgefangenen wurde dahin entschieden, daß die Pforte die Er⸗ haltungskosten bis zur Unterzeichnung des Berliner Vertrags vergütet, wogegen ein entsprechender Betrag für die von den Gefangenen in Rußland geleisteten Arbeiten abgezogen wird. Die Rati⸗ ficationsfrist des Friedensvertrages wird auf 14 Tage festgesetzt. Die Uebergabe von Podgo- rizza an Montenegro erfolgte gestern. Die Mon- tenegriner ihrerseits räumten mehrere von ihnen bisher besetzte türkische Gebietstheile. Rumänien. Bukarest. Während aus⸗ wärtige Zeitungen sehr weitgehende Mittheilungen über einen drohenden Conflict zwischen Rußland und Rumänien bringen, liegen, wie glaubhaft mitgetheilt wird, dem aus wärtigen Amte in London nur Berichte vor, wonach Rumänien in der Grenz berichtigungsfrage eine sehr feste Haltung einge Deputirtenkammer. 1150 Bulg abgeben le Aus w üthungen e Frage unit luge det Juden lu 6— 1 ö gen dit 9 50 gusotm d Geld der Ein ntersagt Hitirten, Gri Jascha! immen it Agulirun albobe Fethond! die beth et Glo Ru Eilegran Heslktan Houper. — — 8 * Aetwuß —— Ft 1 bon ihr U. Fümmet! fen. Fuben f hach die f es 01 gen * . alt U Nn ablü n bit dit 11 1421 dabt. SBeischast rfid n N ert Lostn rennt. rte ttwes ar: Die Kantabn zit eder tetrligigt 0b 1 Nentert⸗ * tba 97 geen 5 0 . —* — mmen und Rußland Protest erhoben hat. Weitere rauf bezügliche Informationen sind dem aus irtigen Amte nicht zugegangen. — 7. Febr. In hiesigen unterrichteten Kreisen aubt man, daß auch Rußland seinerseits in der rage der Grenzregulirung zwischen der Dobrudscha d Bulgarien den Schiedsspruch der Mächte als ögebend anerkennen werde.— Der Minister e Auswärtigen, Campincanu, ging bei den Be- thungen des Senats in ausführlicher Weise auf e Frage der Juden⸗Emanctpation ein, wobei er uptsächlich geltend machte, daß die politische ige des Landes die politische Gleichstellung der duden zu einer unabweisbaren Nothwendigkeit ache.— Das amtliche Blatt„Monitorul“ ver- entlicht das Dekret, betr. die Präventivmaßregeln gen die Pest. Dasselbe enthält ein Einfuhrver⸗ t von Provenienzen aus Rußland und Bulgarien uform den Wlener Beschlüssen. Correspondenzen d Gelder sollen systematisch desinsicirt werden. er Eintritt zu Lande oder Wasser ist Jedem tersagt, der seit weniger als 20 Tagen einen sicirten oder verdächtigen Ort verlassen hat. Griechenland. Athen, 7. Febr. Konstant ascha ist in Prevesa eingetroffen. Das Zu— mmentreten der türkischen und griechischen Grenz— ügulirungs Commissäre ist auf den 8. Februar urschoben. Dieselben sind über die Grundlagen der erhandlungen zu keinem Einverständniß gelangt. ie betheiligten Staaten werden die Vermittlung er Großmächte anrufen. Rußland. Petersburg. Officielles elegramm aus Astrachan: Seit dem 6. d. kein estkranker mehr in den inficirten Districten. Das ouvernement in Astrachan trifft jetzt alle Vorkehr⸗ tigen, um die geeigneten Präventivmaßtegeln auszu- iyren. Das Wetter ist klar bei 8 Grad Kälte. Amerika. Wasbington. Schatzsecretär Shermann hat weitere 20 Millionen, per Bonds yer Einlösung einberufen; die Verzinsung derselben tört mit dem 6. Mai auf. — 8. Febr. Die Untersuchungs Commission regen der Wahlfälschungen bei der Präsidenten- nahl vernahm heute Tilden. Tilden leugnete auf das Bestimmteste, daß er von der Einleitung von Lerhandlungen zum Zwecke der Bestechung der Bahl⸗Comités in Florida und Südcarolina e wußt oder solche geargwohnt habe. Aus Stadt und Land. Friedberg, 10. Febr. Heute früh baben die Staare ben ihren Nistkästen wieder Besitz ergriffen. H. Friedberg. Der Frübjahrs⸗ Pferdemarkt rückt imer näher und scheint den verjährigen noch zu über⸗ zeffen. Die Oekonomen der Wetterau und Umgegend b ben ihre Käufe für diesen Markt aufgeboben und ist arch die Nachfrage nach Stallungen Seitens der Händler elne noch lebbaftere wie im vorigen Jabre. Es ist also mit Beslimmtbeit zu erwarten, daß Berkäufer und Käufer ihre Rechnung, beziehungsweise passende Pferde, finden werden. Die wenigen 6000 Loose sind bereits an den verschiedenen Verkaufsstellen hier und auswärts für fseste Rechnung untergebracht und ist die Nachfrage eine alle Erwartungen übersteigende. Die Commission verfügt nut noch über einzelne Loose. Hoffen und wünschen wit, daß dieser Markt, jetzt bereits ein Bedürfniß für die Wetterau, Jedermann bestledigen moge. Friedberg. Bezüglich unserer Bahnhossfcage bören wir von competenter Seite, daß der von dem preußischen Ministerium genehmigte Plan bendem Großh. Ministerium in Darmstadt eingetroffen ist. Die Wünsche unseres Stadt— vorstandes baben in der Hauptsache Berücksichtigung gefunden. Allerlei. Mannheim, 5. Febr. Auf dem Hemshof ist vor— gestern Abend der erste Storch angekommen und hat von seinem angestammten Nest Besitz ergrissen. Ziegenhain. In dem Dorse Rausbach an der Schwalm sind sieben startliche Trappen lebend eingefangen worden. Die armen Thiere machten, als sich ihnen zwei Butsche aus dem Dorse nabten, die alletkomischnen An⸗ strengungen um zu fliegen. Es gelang ihnen das aber nicht, da ibre Flügel mit Eiskrusten überzogen waren. Versuche sortzulaufen, mißglückten des Glatteises wegen ebenfalls, und so wurden sie gefangen. Bei einem andern Dorfe wurde eine ganze Heerde beobachtet, die j doch en kam. Auf dem Rabenau'schen Jagdgebiete wurden ebenfalls zwei flugun⸗ jähig gewordene Trappen, Hahn und Huhn erlegt. Der eine Vogel wog 18 Pfund und hatte zwei Meter Flügelweite. München. Der König bat befunden, daß kein Grund bestche, die durch Urtheil des Schwurgerichtsboses von Mitielfranken vom 20. Nov. v. J. gegen den Taglöhner Georg Ulbert don Malmsbach wegen Ermordung seiner sieben Jahre alten Tochter ausgesprochene Todessttase aus Gnade zu mildern, daß daber in diesem Falle der Ge rech tigkeit ihr Lauf zu lassen sei. Stuttgart, 4. Febr. Heute früb versuchte ein bie⸗ siger 67jähriger Schreiner Namens Cor. Lösffler seine 66jährige Ebeftau durch mehrere Schläge auf den Kopf mit einem Holzbeil zu tödten. Die Frau blieb befinnungs⸗ los in der Wohnung liegen. Löffler, in der Meinung sie gelödiet zu haben, siellte sich bald darauf einem Landjäger mit der Meldung, er habe seine Frau ermordet. Letztere wurde indessen in ihrer Wohnung noch lebend, aber frei— lich schwer verletzt, gefunden, und die Aussicht sie am Leben zu erhalten ist nur schwach. Sie hat mehrere klaffende Wunden an Vorderkopf und Stirn, sowie einen Schnitt am Finger, der auf Abwehr schließen läßt; fie konnte übrigens im Laufe des Vormittags vernommen werden. Nahtungssorgen sollen den Mann zu der fürchter— lichen That getrieben haben. Haag. Scit einigen Tagen manöoriren die Truppen auf dem Eise. Am 3. Februar sab man auf der Amstel dei Amstetdam ein ganzes Infanterie Bataillon auf Schlitt⸗ schuhen in geordneten Colonnen vortücken. Verloosungen. Nassauische 25 fl. Loose. Ziebung vom 6. Febr. (Forts.) Hauptgewinne: Nr. 95007 400 fl.. Nr. 30588 1 3983 50833 6099 7103 3986 5125 6583 7116 4179 5253 6659 7151 3333 4357 5320 6707 3353 4378 5432 3443 4563 3615 3824 4822 4980 5507 5769 5800 6749 6805 6863 7004 7413 7431 7653 7723 7774 7860 8067 8073 8074 8079 8153 8245 8253 8361 8366 8553 8605 8733 8787 9050 9078 9098 9846 10079 10133 10173 10188 10344 10382 10533 10652 10660 10848 10879 10958 11621 11697 11724 11757 11832 11921. Silber⸗Priotritäts⸗Obligat. der Taiserin Elisabethbahn von 1860/61/62. Ziehung vom 1. Februar 1879.— Heimzahlung am 1. August 1879. Serien⸗Nr. 106 62 254 70 338 416 507 723 856 1072 78 156 64 331 404 49 64 553 738 58 813 916. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfd. 70—90 Pf., Eier per Stück 7 Pf. Gießen, 8. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 75—78 Pf., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 5—10 Pf., Tauben das Paar 85 Pf., Hühner per Stück M. 1.50, Hahnen per Stück M. 1.70, Enten per Stück M. 2.20, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50— 6.50, Zwiebeln per Ctr. N. 8— 9. Ochsenfleisch 70—72 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 57—60 Pf., Kalbfleisch 50- 60 Pf., Hammelfleisch 60—65 Pf. Frankfurt, 8. Febr. Der heutige Markt war gut befahren. Weißkraut, Kohl⸗ und Rothkraut kostete das Stück 20 Pfg., Blumenkohl 25- 30 Pf. Heu⸗ und Stroh war gut zugeführt. Heu kostete je nach Qualität 4187 5298 670⁵ 7269 der Cent. M. 1.80—3. Stroh M. 1 80— 2.20. Butter 1. Qualität im Großen 80 Pf., 2. Qualität 70 Pf., im Detail 1. Qualität 90 Pf. bis 1 M., 2. Qualitat 80—90 Pf. Eier das Hundert deutsche M. 5.50—6, italienische M. 7—8. Handkäse das Pfund 50 Pf. Ganze Erbsen 19—23, do. geschälte 23—25, Bobnen 24—26 M., Linsen 17—22 per 100 Kilo. Kartoffeln M. 7-8 per 100 Kilo. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfund 70 75 Pf., Rind⸗ Kalbfleisch 60— 70 Pf. Schweinefleisch 70— 75 Pf. Malnz, 7. Febr. Waizen unverändert, eff. hiesiger M. 18.30— 18.60, fremder M. 18.30— 19. per März 18,10 B., 18. G. Roggen ruhig, eff. hies. M. 14.70—15., fremder M. 12.50—15., per März M. 12.20 B., 12.10 G. Gerste eff. hies. M. 16.30— 16.75, auf Lieferung fränk. M. 17.25— 17.60, Hafer M. 12.10— 13.25, per März M. 12.40 B. 12.25 G. Oelsaaten eff. M. 28.— 29., per Januar M. 28. Rüböl! stille, per 50 Kilo netto eff. ohne Faß M. 30.50, per Mai M. 30.75 B., 30.60 G. und Kuhfleisch 54— 60 Pf., Hammelfleisch 54— 68 Pf., Frankfurt am 8. Februar 1879. 20 Frankenstücke M. 16 17 21 Englische Sovereigns„ 20 32—37 Russische Imperiales„ 16 66—71 Ducaten. 3 9 51—56 Ducaten al marco 8 9 57—62 Dollars in Gold. 2 417—20 Für die Abgebrannten in Heuchelheim gingen B. dabier 2 M.; Pfartet Decker in Hoch⸗Weisel 2 M. Zur Entgegennahme weiterer Gaben sind gerne dereit Semimarlebrer Wabl. Die Expedition des Anzeigers. ein 2642 4018 11428 je 65 fl., Nr. 12282 75650 66482 101054 78024 89783 52051 24456 60525 je 55 fl. 1000 fl. Nr. 96288. Finnländische 10 Tblr.⸗Loose. Sertien-Zieb⸗ ung vom 1. Febr. Serien: 72 630 808 1139 1218 1250 1342 1483 1553 1570 1741 1966 2028 2042 2287 2288 2504 2612 2615 2616 2718 2732 2795 Briefkasten. Leider von gar keinem Interesse Freundl. Gruß. D. Red. M. in Stuttgart. für unseren Leserkteis. Haasenstein Vogler bd, u. M., besorgen zu Ori- ginalpreisen ohne n 2 Gockeplatz, J alle Mehrkosten Annoncen In- Ausland. Güter-Versteigerung. 13 Mittwoch den 12. Februar 1. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Güterstücke s Großb. Schloßverwalters Dönges nochmals öffent— uh meistbietend versteigert werden. Friedberg den 5. Februar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 14 Mittwoch den 12. Februar l. J., Vormittags 1 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Grundstücke dees Georg Ulrich einer nochmaltgen freiwilligen Ver— dagerung ausgesetzt werden. Bei entsprechenden Geboten soll die Genehmig— ug alsbald ertheilt werden. Friedberg den 5. Februar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouca r. Arbeits⸗Versteigerung. 6 Montag den 10. d. Mis., Morgens 10 Uhr, soll f dem Rathbaus zu Ockstadt Plantrarbelt, veran⸗ e lagt zu 1332 Mark 50 Pf., öffentlich in Accord ge— cen werden. Zu näherer Auskunft ist denselben Tag Zusammen⸗ kunft auf dem Weg von Bab⸗Nauheim nach Ockstadt an r Nauheimer Grenze präcls 9½ Uhr. Bad⸗Nauheim den 5. Februar 1879. Brücke l, Bezirks,Bauaufseher. Guts-Versteigerung. 433 Samstag den 15. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Gemeindehause bahier das den vereinigten Armen⸗ fonds zu Friedberg gehörende Gut, bestehend aus eirca 30 Normalmorgen Aecker und Wiesen in Oppershofer und Rockenberger Gemarkung, sowie 5 Viertel Markholz⸗ Berechtigung im Nockenberger Markwald einer nochmaligen Ver— steigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß, wenn der Abschaͤtzungspreis er⸗ reicht wird, mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt resp. bei der vorgesetzten Behörde beantragt wird. Oppershofen den 7. Februar 1879. Schmidt, Großherzoglicher Ortsgerichtsvorsteher. Bekanntmachung. Die am 28. Januar 1879 im Rodheimer Gemeinde-(genommen, mit Einreden ausge — wold abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt In Sachen der Conrad Nartz Wittwe in Petterweil, Klägerin gegen Christian Fritz und dessen Ehefrau von Burg⸗Gräfenrode, zur Zeit unbekannt wo abwesend, Beklagten, Forderung betreffend. * Verfügung. Den unbekannt wo? abwesenden Beklagten wird hier⸗ mit eröffnet, daß Klägerin gegen sie eine Klage auf Zahl⸗ ung von 171 Mark 43 Pf. Kaufschilling nebst 9% Zinsen vom 1. Januar 1876 erhoben babe und wird denselden, unter Gestattung der Acteneinsicht auf dem Landgerichts⸗ getuartat, aufgegeben, binnen 90 Tagen, vom Tage der erfolgten Bekanntmachung dieser Verfugung in der Darm⸗ städter Zeitung an gerechnet, sich so gewiß auf die Klage zu erklaren, auch einen Insinuations⸗ Mandatar zu be⸗ stellen, als sonst sie des Klageinhalts für geständig an schlossen und ihnen alle worden. weiteren Verfügungen lediglich durch Anschlagen an die Der erste Abfuhrtag ist auf Mittwoch den 12. d. Mis. Gerichtsthüre bekannt gemacht werden würden. fesigesezt worden und muß alles Holz bis zum 1. März abgefahren sein. Rodhelm v. d. H. den 8. Februar 1879. Großherzogliche Bürgermeisteret Rodheim v. d. H. J. V. d. B. Wehrheim, Beigeordneter. Spielkarten mit dem neuen Reichsstempel bei Georg Groß. 96 die Exped. sub A. Vilbel den 5. Februar 1879. Großberzogliches Landgericht Vildel. Jäger, Dr. Schäfer, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. 450 Agenten 1 für Feuer“, Lebens- und Vieb⸗Versicherung werden unter günstigen Bedingungen angestellt. Offerten befoͤrdert 1. 351 — 0 Eichenlohrinde-Versteigerung im Kreise Wetzlar. 445 Freitag den 7. März 1879, Vormittags 10 Uhr, kommen im Schützengarten zu Wetzlar aus den dies⸗ jährigen Lohschlägen und zwar: aus der Gemeinde Oberfoͤrsterei Wetzlar I. ea. 1819 Etr., Weßlar II.„ 877„ 7 7 7 Mathildenstifts⸗Kasse zu Friedberg. 428 Wegen der auf Mittwoch den 12. dieses Monats festgesetzten Gesammt-Ausschuß Sitzung und der außerordentlichen General- Versammlung ist an diesem Tage unsere Kasse geschlossen. J Interesse der Ortsangebörigen, werden die Herren Bürgermeister um deßfallfige Bekanntmachung ersucht. Friedberg, 6. Februar 1878. Die Mathildenstiftskasse. 1 Sehrt. 1 **** 8* 5 Braunfels„ 2109„ Summa ca. 4805 Ctr.; ferner: in den Königlichen Waldungen der Oberförsterei Krof⸗ dorf aus dem genau abgegrenzten Schlage II. des Distrikts 86 im Schutzbezirk Salzböden, ¼ Stunden von der Station Fronbausen an der Main-Weser⸗Bahn, ca. 150 Ctr., sowie aus dem eingetheilten Schlage XIX. des Distrikts 93 im Schutzbezirk Stoppelberg bei Wetzlar ca. 100 Ctr., zusammen 250 Etr. Glanzlohe, öffentlich an den Meistbietenden zur Versteigerung. Kauflustige belieben sich an das Königliche Landraths⸗ amt zu Wetzlar, sowie an die betreffenden Herren Ober⸗ foͤrster über etwa gewünschte Auskunft der Eichenloh⸗ schläge ꝛc. ꝛc. zu wenden. Wetzlar Crofdorf den 4. Februar 1879. Der Königl. Landrath: Der Königl. Oberförster: gez. v. Tieschowitz. gez. Müller. Holzversteigerung. 448 In den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗ distrikten„Klappertannen“ und„Am Viehtrieb“ werden versteigert: J) Montag den 17. Febrnar l. J.: 30 Raummeter Buchen⸗Prügelholz, 12— Eichen Birken⸗Prügelholz, 22 5 Kiefern⸗Prügel von 2,5 Meter Länge, 57 5 Kiefern⸗Prügelholz, 23 1„ Stockholz, 7275 Stück Buchenwellen(Durchforstungs holz), 4250„ GEichenwellen 2 2300„ Nadelwellen. 2) Dienstag den 18. Februar l. J.: 420 Kiefernstämme von 13—42 Centim. Durchmesser, 4—22 Meter Länge mit 143 Kubikm. Inhalt. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf der Bornschneise im Distrikt Klappertannen zunächst des Löwenhofs. Ockstadt den 8. Februar 1879. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Oeffentliche Aufforderung. 223 Der Kaufbrief der Karl Müllers Ehelente von Bönstadt über die ihnen beschränkt zugeschriebene Hof— raithe daselbst, Flur 1. Nr. 69a, ist verloren gegangen. Da der Kaufschilling bezahlt sein soll und die Löschung der Beschränkung beantragt worden ist, so werden alle Diejenigen, welche Ansprüche an den fraglichen Kauf⸗ schilling machen, aufgefordert, solche innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Löschung der Beschränkung verfügt wird. Altenstadt den 11. Januar 1879. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Ma y. 77 5 Immobiliar⸗Versteigerung. 452 Mittwoch den 12. d. Mis., Vormittags 11½ Uhr, sollen die nachbeschriebenen Grundstücke auf freiwilligen Antrag der Christian Waas Wittwe in hiesigem Rath⸗ haus an den Meistbietenden versteigert werden. Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 14. 113. 161. Acker im Großgalgenfeld. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Klftr. 3 91. 283. Acker obig dem Städterweg am Haingraben. Friedberg den 10. Februar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. NMonogramme auf Briefbogen& Converte besorgt billigst und in ele⸗ gantester Ausführung Carl Bindernagel in Friedberg. 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Dalton.— Lessing und der Nachdruck. Von R. Thiele. — Geächtet. Roman von M. Gerhard.(Fortsetzung.) — Das Braunschweiger Ländchen. Mit der Abbildung des Altstadtmarktes in Braunschweig und dem Portrait des Herzogs Wilhelm von Braunschweig.— Am Familien⸗ tische: Eine Luftballonreise nach dem Nordpol.— Eine 172 mit und ohne Stickerei, farbige Taschentücher, Kragen Manschetten, Negligshauben, Kopftücher, Tüllkraufen, 5 Spitzen, Schleier, Bünder, Blumen, Federn, Myrten⸗ kränze, Moirs-, leinene und Alpaka⸗Schürzen, Corsetten, eee Socken, Strümpfe, Strumpflängen, Strumpfbänder, Mit einer illustr. Beilage: Die Pest in Ruß⸗ 2 5 N feine Brusteinsütze für Herrenhemden, land. Mit einem Uebersichtskärtchen.— Unser Junge 19 9 85 kogen sowie Höseutküger an en Hilligsten Preisen 771 soll studiren! Mit 2 Illustrationen. K. Friedrich. Zu Bestellungen empflehlt sich Weiße leinene Caschentücher, N Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Carl Bindernagel in Friedberg. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.