A 1879. PDaonnerstag den 10. Juli. Oberhessischer Anzeiger. „ird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. f 7 4: 89 Erscheint dreimal per Woche f Di Kreisblatt für den Areis Friedberg. schen dcn e ache Sanfegs a Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit' Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. * Amtlicher Theil. det Betreffend: 3 er 8 een Landgestütsbeschäler bedeckten Stuten Friedberg den 7. Juli 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. f* 301 Unter Couvert lassen wir Ibnen die Verzeichnisse über die im Jahre 1878 durch die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler bedeckten Stuten mit dem Auftrage zugehen, in dieselben einzuzeichnen, ob und welche Fohlen gefallen sind und dann dieselben unterschrieben sofort an uns zurückzusenden. Dr. Braden. Betreffend: Verwandlung uneinbringlicher Schulversäumnißstrafen in Haft..* Friedberg am 5. Juli 1879. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und Schulovorstände des Kreises. Nachstehendes hohe Ausschreiben bringen wir hiermit zu Ihrer Kenntniß und empfehlen Ihnen, sich bei derartigen Anträgen gemäß Art. 24 des Volksschulgesetzes und§. 17 Absatz 3 der Instruction für die Schulvorstände, nach den hier getroffenen Bestimmungen zu bemessen. Dr. Braden. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenbeiten, an die Großherzoglichen Kreisämter. Das Volksschulgesetz vom 16. Juni 1874 droht in Artikel 24 dei Schulversaumnissen der Kinder den Eltern Strafen von 0.20 Mark und 0.40 Mark an und bestimmt, daß solche Strafen im Uneinbringlichkeitsfalle nach Maßgabe der in den 50. 28 und 29 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich hinsichtlich der Geldstrafen für Uebertretungen enthaltenen Bestimmungen in Haft umzuwandeln seien. Die hier als maßgebend bezeichneten Bestimmungen setzen den Mindestbetrag einer Ersatzhaststrase auf 1 Tag fest und setzen für die Zuerkennung von 1 Tag Haft eine Geldstrafe von schine 1 unten mindestens 1 Mark voraus. Es sind nun Zweifel darüber entstanden, ob diese Bestimmungen strict anzuwenden seien, oder ob nicht, da die Schul⸗ sowie versäumnißstrafen auf einem speziellen Gesetz beruhen und die betreffende Bestimmung des Reichsstrafgesetzes nur als allgemeine Norm angezogen sei, die Verwandlung uneinbringlicher Schulversäumnißstrafen in Haft auch dann zulässig sei, wenn diese Strafen den Betrag von 1 Mark nicht erreichen. Nach wiederholter eingehender Prüfung dieser Frage halten wir es für angezeigt, daß die erwähnten Bestimmungen strict angewendet werden. Hier- ert Etui nach ergibt sich, daß für Geldstrafen unter 1 Mark weder ein ganzer Tag Hast noch auch ein Bruchtheil eines Tages angesetzt werden kann. Dagegen itt die Zusammenrechnung mebrerer Schulversäumnißstrafen und zwar für alle Kinder derselben Eltern und sodann, wenn der Betrag von 1 Mark erreicht ist, deren Umwandlung in Haft zulässig. Auch ist nicht erforderlich, daß diese Zusammenrechnung in einem Kalenderquartal abgegrenzt und Aabgeschlessen wird, es können vielmehr die uneinbringlichen Geldstrafen in spätere Quartale nachgeführt, weitere neue Strafen denselben zugerechnet and, sobald sie den Betrag von 1 Mark erreichen, zur Verwandlung gebracht werden. Ergeben sich in solchem Fall innerhalb der zweijährigen Strasperjährungsftist(R.⸗St.⸗G. F. 70, 6) keine weiteren Versäumnißstrafen, so bleiben die Strafen unverbüßt. Dasselbe gilt auch von überschießen⸗ dien Resten unter 1 Mark, welche bei Verwandlung zusammengerechneter Schulversäumnißstrasen verbleiben. Diese kommen zu Gunsten der Schuldigen fü Wag in Wegfall. Sie wollen hiernach in vorkommenden Fällen versahren. * * cher 7 Alete. Darmstadt am 24. Juni 1879. Knorr. Achenbach. 1 Bekanntmachung. debe Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 1879. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbste Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen —— 2 aufenden Jahres stattfindenden rubrieirten Prüfung zu selbstgeschriebenen Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch beson⸗ unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um ders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungsattest die Erklärung Zaulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen 11tb Kissel, spätestens bis zum 1. August 1879 während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht seblen darf bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission einzureichen. Hinsichtlich der[und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei 14 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Com-[fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) „nmission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Groß der sich Meldende geprüft sein will. berzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung einge- 1 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe⸗ . 7. Lebensjahr ersolgen. scholtenheitszeugniß beizulegen. 4 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden ein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu[gestellt werden, gibt die Prüsungs-Ordnung(Anlage 2 zur Ersatz⸗ erwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere[ Ordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Abdresse angegeben wird. Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs- ö 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts⸗ Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt fseugnißz; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit[weitere Bekanntmachung. Eine spezielle Ladung erfolgt nicht. ver Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen Darmstadt den 7. Juli 1879. ö vährend einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. ju verpflegen;. ein Unbescholtenhestszeugniß, welches von der Polizei- Der Vorsitzende: Spamer. N e eee eee eee 5 1 Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 24. Juni laufenden Jahres dem Stadtvorstand zu Friedberg die Erlaubniß urtheilt aus Anlaß des Ende October zu Friedberg stattfindenden Pferdemarktes eine Verloosung von Pferden ꝛc. zu veranstalten. 5 Friedberg den 8. Juli 1879. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. N * 1 Deutsches Reich. Berlin, 7. Juli. Reichstag. Der Präsident Amendements unverändert in der Fassung der N Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 30 verliest ein Schreiben Hammacher'e, worin, derselbe Commission genehmigt. Im Fortgang der Sitz- unthält das Gesetz über die Einrichtung und die mittheilt, daß er sein Mandat als Reichstags- ung wird zur zweiten Berathung des Zollgesetzes HgBesugnisse der Oberrechnungskammer. Abgeordneter niederlege. Hierauf wurde der Ge. übergegangen. Die Debatte über§. 1 wird zu- 1— Der Revisions-Inspector Eberhardt in setzentwurf, betreffend die Statistik des auswärtigen nächst ausgesetzt und wird der ganze Entwurf in Mainz wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung Waarenverkehrs, in zweiter Berathung nach un- der Berathung hinter die Tabakssteuergesetze zu. einer Dienste in den Ruhestand versetzt. erheblicher Debatte unter Ablehnung mehrerer rückgestellt. Es folgt nunmehr die zweite Lesung des Tabalkssteuergesetzts. Die§§. 1 und 2(die Zoll- und Steuersätze betreffend) werden nach den Tommissions⸗Anträgen angenommen. Die folgen ⸗ den Paragraphen bis§. 18 werden ohne Debatte, bis F. 29 nach unerheblicher Debatte genehmigt. Die übrigen Paragraphen führen nur zu unbe⸗ deutenden Erörterungen, und wird schließlich der ganze Gesetzentwurf in der von der Commission beantragten Fassung angenommen. Bebel be⸗ fürwortet die Resolution wegen Beseitigung der Tabaksfabrikation in Strafanstalten. Die Com; mission beantragt einstweilen die thunlichste Ein⸗ schränkung eintreten zu lassen. Der Antrag Bebel's wird abgelehnt und der Antrag der Commisfion angenommen. Es folgt die Berathung über das Zolltarifgesetz. Zu F. 1, die Einführungstermine betreffend, beantragt Graf Üdo Stolberg den generellen Termin auf den 1. Jan. statt auf den 1. October anzuberaumen.§. 1 wird mit dem Amendement Stolberg angenommen,§. 2 mit einem unerheblichen von Stolberg beantragten Zusatz,§. 3 unverändert. Varnbüler brachte beute einen Antrag ein, welcher dahin geht, daß — Der„Reichs- Anz.“ veröffentlicht eine Be⸗ Branntwein, Arrac, Rum, Essig, Wein, Most, Südfrüchte, Kaffee, Thee und Petroleum. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die Tabak und Tabakfabrikate nach den Beschlüssen zweiter Lesung des Reichstags. — 7. Juli. Der Bundesrath hat sich in welcbe die Bundesregierungen gegenüber den An- trägen der Reichstags Commission zu dem Zoll⸗ tarif-Gesetzentwurf einnehmen werden. — 7. Juli. Bitter ist beute in sein neues Amt eingetreten. Sein Nachfolger im Ministerium des Innern ist ein höherer Reichsbeamker. gegen die widerrechtliche Arretirung von drei deutschen Matrosen durch den Hafen ⸗Capitän in Sulina zablte die rumänische Regierung durch den die Tranfit- Lager für Holz und Getreide nicht obligatorisch, sondern facultativ sein sollen. Der Antrag schlägt ferner zu§ 7 des Tarifgesetzes (welcher Paragraph den Anlrag Franckenstein enthält) folgenden Zusatz vor: Diese Bestimmung tritt am 1. April 1880 in Kraft. Soweit der Ertrag der Zölle und Tabaksteuer für die Zeit vom 1. October 1879 bis 31. März 1880 die Summe von 52,651,815 M. übersteigt, kommt der Ueberschuß an den Matrikularbeiträgen der einzelnen Bundesstaaten nach dem Maßstabe der Bevölkerung in Abzug.— Abendsitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung bemängelt Richter(Hagen) als geschäftsordnungswidrig, daß den Abgeordneten nicht vorher die Tagesordnung gedruckt zugestellt sei, bestreitet die Giltigkeit der Sitzung und der zu fassenden Beschlüsse und bittet, seinen Protest zu Protokoll zu nehmen. Präsident v. Seydewitz bemerkt dem gegenüber, daß er dem alten Brauch des Hauses gefolgt sei und proclamirt den Ein- tritt in die Tagesordnung. Die Vereinbarung mit der Schweiz wegen der Grenze bei Konstanz wird in erster und zweiter Lesung genehmigt. Der Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung der Ge— werbe⸗ Ordnung, wird in zweiter Lesung nach längerer Debatte mit einem Antrag Windthorst, wonach die Entscheidung bei der Concessions-Er⸗ schädigung für die Betroffenen und der Hafen- Capitän wird überdies vor ein Kriegsgericht ge- stellt werden und sind die Verhandlungen wegen Maßregeln zur Verhütung ähnlicher Uebergriffe im Gange. Stuttgart. Der„Staats-Anzeiger“ publi- cirt die Einberufung der Ständeversammlung auf den 16. Juli. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest, 7. Juli. Minister Baron v. Wenckheim ist beute gestorben. Frankreich. Paris. Die Obsequlen des kaiserlichen Prinzen sind officiell auf den 12. Juli festgesetzt. Versailles, 7. Juli. Die Deputirten⸗ kammer setzte heute die-Berathung des Art. 7 des Unterrichtsgesetzentwurfs fort, welcher den nicht ⸗ autorisirten Congregationen das Recht zum Er- theilen von Unterricht entzieht. Großbritannien. London, 8. Juli. Das Urtheil der Untersuchungs- Commission über den Lieutenant Carey lautet wie folgt: Die Commission findet, Lieutenant Carey begriff sein Verhältniß in der Lage, seine Verantwortlichkeit richtig abzu⸗ 5. 5 5 ö schätzen. General Harrison sagt aus: Carey com- theilung für Schankwirthschaften den Gemeinde- mandirte die Escorte, während Carey selbst be⸗ haben. kanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die vorläufige Einführung von Eingangs zöllen auf] Verweisung nach Mitylene. General ⸗Consul in Bukarest 3000 Frs. Ent- anzuschließen. schwankt zwischen der Ernennung Maha Ned Mahmud in Constantinopel.— Kherreddin Pascha unterbreitet worden. untersucht worden. jedoch nicht. — 8. Juli. rumelischen Frage abermals isolirt. Das Gerücht bestätigt sich opponirten bekanntlich Frankreich und Rußland den übrigen Großmächten. Frankreich hat nun⸗ mehr seinen Vertreter angewiesen, sich der Majorität Diplomatische Kreise glauben, Ruß⸗ land werde, um der Isolirung zu entgehen, eben⸗ falls nachgeben. Die Competenzfrage bestand darin, ob die Beschlüsse der ostrumelischen Commission für den Gouverneur Aleko Pascha obligatorisch seien oder nicht. ausgenommen, haben dies nun verneint. Montenegro. Cettinje. Der letzte Grenz- Conflict ist ausgeglichen; die Türken zogen sich von dem montenegrinischen Gebiete zurück und ebenso kehrten die bewaffneten Bewohner von Zubci und Antivari nach ihrer Heimath zurück. Serbien. Belgrad. Wegen Abreise der türkischen Delegirten hat die internationale Grenze Commission bei Vranja von Neuem ihre Arbeiten suspendirt. Bulgarien. Tirnowa, 7. Juli. Der Fürst von Bulgarien in Begleitung des Generals Dondukoff-Korsakoff ist in Rustschuk eingetroffen und mit enthusiastischen Kundgebungen und mit Geschütz Salven empfangen worden. Eine russische Ehren⸗Compagnie und eine bulgarische Ehrenwacht geleiteten den Fürsten in die Stadt. Rußland. Petersburg. Nach glaub⸗ zum Prinzen nicht und besand sich folglich nicht würdigster Quelle ist der vielgenanate Dr. Weimar jetzt überführt, an den Verbrechen der Social Revolutionäre den regsten Antheil genommen zu Es wurde derselbe zum Tode durch den Behörden zu übertragen ist, bis Artikel 2 erledigt. hauptet, er hätte nach seinen Instructionen keine Strang verurtheilt. Man weiß jetzt, daß Weimar — 8. Juli. Bei der zweiten Berathung des Gesetzentwurfes, betr. die Nachsteuer von Tabak, beschließt das Haus ohne Debatte, dem Com- Autorität über die Escorte besessen. Die Commission findet, solche Meinungsverschiedenheit hätte zwischen Offizieren desselben Departements nicht existiren missions⸗Antrage gemäß den Gesetzentwurf abzu- lehnen. Die nun folgende Debatte zur zweiten ö ö f 5. 5 nant Carey energisch, weil derselbe von einer Lesung des Zolltarifs beginnt bei Paragrarb 4, Deckung für 11 0 Feind ganz 71 Kraals welcher die zollfrei bleibenden Gegenstände aufführt. als Halteplatz gewählt habe; dies beweise einen schriften und dergleichen mehr. Der Paragraph wird unter Ablehnung eines Amendements Udo Stolberg's, welches verschiedene Gegenstände gestrichen wissen wollte, in der von der Commission beantragten Fassung angenommen. Es folgt der Paragraph 5, der sogenannte Kampf- diellei 1 7 f N z0ll-Daragraph. Präsident 8 erklärt: vielleicht Denjenigen, welchen der Rückzug nicht Die Regierungen würden den Satz von 100 pCt. vorziehen, halten ihn aber nicht für absolut nöthig und wollen daher dem Vorschlage der Commission bezüglich des Zuschlages von 50 PCt. keinen Widerstand entgegensetzen. Dagegen müsse er für Aufrechterhaltung der Fassung der Regierungs- Vorlage eintreten, welche den Zollzuschlag den ⸗ jenigen Staaten androht, welche deutsche Erzeug⸗ nisse mit erheblich höherem Einfuhrzoll belasten, als solcher von ausländischen Erzeugnissen bei der Einfuhr in das deutsche Zollgebiet erhoben werde. §. 5 wird in der Fassung der Commission ange- nommen. F. 6 betrifft die Erleichterungen für Transitlager. Hierzu liegt der Vermittlungsan trag Varnbüler's vor, und wird derselbe angenommen; ebenso werden die übrigen Theile des§. 6 nach den Anträgen v. Varnbüler's angenommen. beklagenswecrthen Mangel an militärischer Klugheit. Schließlich bedauert die Commission tief, daß kein Versuch gemacht wurde, die Escorte zu ralliren Am 12. Juni verstrich die dem König Cetewayo zurückzusenden hatte. Diese Rücksendung geschah aber so wenig, als überhaupt eine Antwort des Zulukönigs bisher einlief. Italien. Rom, 7. Juli. Meldungen hiesiger Zeitungen zufolge beauftragte der König nahm den Auftrag an und besprach sich mit Depretis und Farini über die Lage. Die Ver Fürst von Bulgarien ist gestern Mittag 1 Uhr hier eingetroffen. Er empfing um 3 Uhr den Investitur-Berat des Sultans und schiffte sich Abends 9 Uhr nach Varna ein, morgen zeitlich eintreffen dürfte. — Man bestätigt die bevorstehende Zurdis- vom Sultan persönlich empfangen und erschien bei positionestellung des Unterstaatsseeretärs im Cultus- der Uebergabe des Investitur- Berats in Militär- ministerium Sydow. Für Dr. Falk soll der Kaiser Uniform ohne Fez. Der Fürst speiste bei dem eine besondere Auszeichnung bestimmt haben. russischen Botschafter Labanoff.— Der Sultan und dem Feinde die Stirne zu bieten, wodurch der nihilistischen Partei angehören. glückte, Hülfe hätte geleistet werden können.— wieder den Revolver kaufte, mit dem das Attentat auf Kaiser Alexander durch Solowjeff wurde; er verschrieb ferner für Solowjeff das dürfen. Die Commission tadelt ferner den Lieute⸗ Gift; ihm gehörte ursprünglich das Wagenpferd, mit welchem die Mörder Mesenzeffs ihre Flucht möglich machten; er verbreitete nihilistische Druck ⸗ Die Execution soll schon in den allernächsten Tagen vollzogen werden. — Die russische Polizei entdeckte, daß die Urheber des 12 Millionen-Diebstahls in Cherson Viele Theil ⸗ nehmer sind schon verhaftet; eine Million ist erlangt. Der Ingenieur, welcher die Arbeit des unterirdischen Ganges nach dem Rent gesetzte Frist, in welcher er die eroberten Kanonen amtsgebäude geleitet hatte, in welchem der Dieb⸗ stahl begangen wurde, ist noch nicht ermittelt. Aegypten. Kairo. Die ägypptische Armet ist auf 12,000 Mann reducirt worden. Amerika. New⸗Nork. Degpeschen hiesiget Zeitungen aus Kingston, 7. Juli, melden, daß Catolt mit der Bildung des Cabinete; derselbe Port, au- Prince in Flammen ssehe und meine Stadtviertel zerstört seien.— Aus Panama, 28. Juni, wird berichtet: der Senat von Columbien dlungen mit denselben find jed tert. forderte den Präsidenten auf, den am Chilenischen ban Türkei. e 1 Kriege Betheiligten seine guten Dienste anzubieten. Aus Stadt und Land. Heute erhängte sich hier dit Die Frau hat in det Dorhe im, 7. Juli. a Frau eines angesehenen Oeconomen. woselbst er letzen Zeit mehrfach Spuren von Trübsinn gezeigt und Der Fürst wurde oft tagelang kein Wort gesprochen. Offenbach. Die seit dem 2. Juli eröffnete Landes⸗ Gewerbe ⸗Ausstellung erfreut sich eines recht leb. haften Zuspruchs und verdient in jeder Weise das Interesse“ das man ihr während ihrer Vorbereitungszeit zuwandle Das Bild des Gewerbfleißes, das uns entgegentritt, zeich nel. In 1 . . Pascha's zum Gouverneur und dessen abermaliger Keinesfalls bleibt! benachrichtigte die Botschafter, daß er mit der — Der„Reichs-Anzeiger“ veröffentlicht eine Ernennung von Commissarien für die griechische Grenz ⸗Regulirungs⸗Commisson durchaus einver⸗ vorläufige Einführung von Eingangszöllen auff standen sei. Da aber mehrere Beamte diese Misston abgelehnt hätten, so sei dem Sultan diese Frage Dieser werde andere Com missäre ernennen.— Wie verlautete, wäre der der gestern unter dem Vorsitz des Reichskanzlers ehemalige Sultan Murad in Folge beunruhigen⸗ abgehaltenen Sitzung über die Stellung verständigt, der Nachrichten über militärische Maßnahmen auf einem nach dem Marmara Meere abgehenden Schiffe entflohen und seien deßhalb mehrere Schiffe f Rußland erscheint in der oft Betreffs der — In Folge der Reclamation deutscherseits Competenz der gemischten ostrumelischen Commission Sämmtliche Mächte, Rußland allein ausgeführt U her fol agen mich 0 4 0 0 bie 1 pi dan f ber! ö e 1 1 6 fte ö gal un ee d en 1— 1 0 m h 00 dus Gal 6 11 G0 5 10 1 92 denn n Aria teich det* 8 igt dean 5 A en dani f Der u. t Türke un * 1 bee chettt zurit m Stoch tiaag eri. —— 6 2 if 1 10 Sagtupst, 36 ihre Flach 16 270g 6 1 F R N 4001 80 200 462 509 64 825 5371 490 528 804 6076 127 227 333 451 512 91 722 808 7385 800 929 8032 66 83 243 88 96 408 49 506 745 52 865 69 73 925 9421 784 843 69 945 10447 534 614 65 11194 276 325 558 824 44 902 67 79 12022 112 82 298 831 522 42 64 94 860 81 9738 13024 51 145 276 376 581 602 724 73 14024 148 82 223 48 52 71 670 775 15011 195 201 28 317 35 407 23 45 553 63 724 38 56 61 74 845 52 906 78 96 16051 99 144 75 96 265 558 64 653 806 76 945 17052 127 323 563 87 96 600 48 795 864 18200 45 494 913 23 32 19021 48 182 87 92 330 75 429 574 834 30264 66 70 82 99 313 71 480 640 31085 219 399 423 566 78 613 84 760 826 969 98 32000 28 40 126 93 200 33 81 304 485 504 79 651 53 56 708 808 78 910 12— 15 78 84 91 33228 81 347 440 87 737 44 851 56 974 34057 85 180 81 237 80 434 77 874 988 35082 104 17 203 Mannigsaltigkeit, nheit, vor Allem aber inheitlichkelt aus. Als ein günstiges Zeichen für ganze Art und Weise, in welcher das Unternehmen sher geleitet und vocdereitet wurde, kann es gelten. daß bott nach Eröffnung verschiedene Ausosteller mit Bestell. gen größeren Umsanges bedacht wurden. Doch nicht ein für den Fach- und Geschästsmann ist der Besuch Austellung interessant und anregend, sondern auch die weiteren Kreise des Publikums, die sowohl in 1 Pavillons und Hallen, wie in den diese umgebenden, zenden Gartenanlagen neben der Befriedigung der Schau— f, Stoff zur Unterhaltung und Gelegenheit zu geselligem tkehre finden. Aach für die Befriedigung der leiblichen edürfnisse ist durch eine recht gut geleitete Restauration stens gesorgt. Mainz, 7. Juli. Gestern Morgen fand man in einem ictualienladen der Jacobsbergerstraße die sechszehnjährige ochter des Ladeninhabers entseelt. Wie mitgetbeilt wird, ug sich die Sache folgendermaßen zu: Der Vater des 675 765 82 851 37210 27 357 655 706 37 Rädchene, der kurz vor Mitternacht nach Hause kam, wurde 38015 16 214 467 527 745 819 906 61 39320 466 1 die Leute aber, da die Thüre keinen sonderlich guten 59 589 927 42001 35 191 208 70 86 95 344 524 29 berschluß bat, eines Aushängeschildes, das gegen die Toeke 34 92 647 783 821 43099 246 306 32 461 526 637 nd die Thüre gestemmt wird und so diese sichert. Nun 45 55 894 958 44626 720 55 850 78 4 M. 600 atte das Mädchen, jedenfalls schlaftrunken, den Kopf Nr 20076 235 75 86 361 472 538 640 83 761 939 ischen jenes Schild und die Thüre gebracht und unglück- 21035 65 149 202 39 41 325 31 486 558 622 38 838 cherweise nach untenbin sich zu befreien versucht, dadurch 911 92 204 49 52 322 86 94 99 479 510 604 739 80 ber die Luftröhre noch mehr eingezwängt und mußte so 82 802 7 38 23001 4 17 56 61 328 41 401 89 620 en Erstickungs tod erleiden. 31 45 77 789 900 77 24014 113 37 218 358 78 592 Mainz, 7. Juli. Auf der Eisenbahnbrücke sand man 607 785 880 969 25018 375 92 592 749 26273 81 eiern Morgen einen Hut mit einer Bisitenkarte, auf 339 45 62 417 24 35 563 27338 528 613 827 28113 velcher der Name und die Wohnung eines sebensmüden 25 335 83 475 842 29164 302 425 713 à M. 300. Nannes aus Darmstadt verzeichnet stand. Die Leiche des 2 Selbstmörders konnte noch nacht aufgefunden e Es Handel und Verkehr. A dies der elfte gewaltsame Tod, welcher seit acht Tagen Friedberg, 9. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete In unserer Stadt constatirt wurde. 15 Pfd. M. 0.85—1., Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. ö. Friedberg, 8. Juli. Watzen M. 20.50, Korn N Allerlei. M. 15.—17., Gerste M. 14.—15., Hafer M. 14.—15 München, 4. Juli. Nach der„Südd. Pr.“ zuge⸗ Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund ommenen Nachrichten bat mes vorgestern nach der ganzen Grünberg, 5. Juli. Auf heutigem Wochenmarkt Zebirgske tie bin geschneit. kostete der Centner Waizen M. 10.26, Korn M. 8.36 Gerste Triberg, 7. Juli. Wie ein Augenzeuge mittbeilt, M 7.87, Hafer M. 7.28, Kartoffeln M. 4 35. at es gestern aui den Höhen dei Schönwald geschnein. Gießen, 8. Juli. Wochenmarkt Butter per Pfd. us der Schweiz kommen die Touristen zurück, weil allen⸗ 75— 82 Pf., Eier per Stück 5 Pf., Käse per Stück balben Schnee liegt.(So geschebhen Mitte Juli im 5—8 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück Baßbre des Heils 1879.) 5 M. 1.20, alte Hahnen per Stück M. 1., jun de Hahnen 9 per Stück 80 Pf., Enten per Stück M. 150, Kartoffeln Verloosung. per 100 Kilo M. 9.50—10., Zwiebeln per Centner M. 24., 1 47/2 pCt. Prioritäts⸗ Obligationen der Rhei⸗ Ochsenfleisch 70 Pf. ver Pfo., Kuh- und Rindfleisch tischen Eisen bahn. Ziebung vom 27. Juni 1879. 56 60 Pf. Hammelfleisch 60—70 Pf. Schweinefleisch Heimzahlung am 2. Januar 1880. K. Nr. 105 216 56-60 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kirschen per Pfd. 20 Pf. 38 62 78 491 600 16 82 96 710 55 903 1158 564 14 97 637 2053 123 34 50 64 235 90 429 70 516 Frankfurt, 7. Juli. Der heutige Viehmarkt war 755 958 3028 60 125 263 64 87 388 485 634 800 74 99 416 43 46 691 724 29 840 43 69 944 57 36503 weiße, M. 19.50, 7 60 807 verstehen sich sämmtlich per n ersterem durch die Ladenttüte eingelassen; nun bedienen 703 889 922 80 40328 473 41141 89 297 370 431 Preise stellten si M. 60— 62., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60—62., 2. Qual. M. 52—54., Kälber 1. Qual. M. 52—54., 2. Qual. M. 48—50., Hämmel 1. Qual. M. 60—62., 2. Qual. M. 48— 50 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Schweine wurden vorige Woche ea. 900 das Pfund zu 54 Pf. verlauft. Frankfurt, 7. Juli. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 21.50, do. 1.(Berliner Marke) M. 19.50—20., do. 2.(Berliner Marke) M. 14.50 15.50, Waizen, eff. hiesiger ab Bahnhof hier, M. 21.75, ab unserer Umgegend M. 20.50- 75, do. fremder je nach Qual. M. 19 75 22—, Roggen je nach Qual. Me. 13—15.55., Gerste M. 16 50 17.50, Hafer M. 14.—15—, Kohl amen M. 26.—, Erbsen M. 19 bis 27., Wicken M. 14—16., Linsen M. 17—36., Bohnen, Nüböl, detail, M. 62. Die Preise 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 8. Juli 1879. Unter dem Oruck der Geschäflsstille war die Haltung eder Börse heute eine schwache und die Coucse der sp kulativen Werthe er⸗ fuhren weitere Reduclionen. Je mehr das schlechte Juli⸗ welter die Hoffnungen auf eine gute Ernte schwinden läßt, je verstimmiet zeigte sich die Börse, da sie auf den er⸗ warteten Impuls von dieser Seite verzichten muß, während andererseils die Reserve der Spekulation wiederum auch das Privatpublikum von der Betheiligung am Börsenver⸗ kehr zurück hält. Anlagewerthe bleiben indeß fortgesetzt fest und fanden heute wieder in deu schen Bahnen verhält⸗ nißmäßig erhebliche Umsätze stalt. Creditactien, gestern Abend 2329, bewegten sich zwischen 231½ und 2317, Slaatsbahnactien, gestern 243, blieben nahe 243. Lom⸗ brden noticten 75½¼. Von deutschen Bahnen stellten sich Rheinische ½0% böger. Hessische Ludwigsbahn ebenfalls besser. Cöln⸗Min dener fest. Oesterr. Bahnen liegen still. Oesterr. Prioritäten wenig verändert. Für Banken hertsch te gute Süimmung. Luxemburger und Baseler höher, Darm- flädter fest, deuische Vereinsbank ewas matter. Von aus⸗ ländischen Fonds Oesterr. Renten und Ungarische Werthe niedriger. Russen sest. Deutsche Fon ds preis haltend Wichtel fel. Privaldiscon:o 2½0 Geld Cours. Frankfurt am 8. Juli 1879. 20⸗Frankenstücke M. 16 19—20 Englische Sovereign 20 36—41 Nussische Imperiales 8 238 16 69—74 Ducaten 3 13 9 59—63 Duecaten al maro„— Dollars in Gold 4 18—21 ziemlich gut befahren. Angetrieben waren ca. 390 Ochsen, Edictalladung. f 230 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 300 Hämmel. Die Oeffentliche Aufforderung. 1251 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz SOberhessen über das mit 2144 Mark 79 Pf. überschuldete dahier beantragt hat, Vermögen der Wühelm Scheuer Wittwe von Helden⸗ die Eulengärten in der Hergen formellen Coneurs erkannt hat, f Gläubiger die Aufforderung, im Termine Freitag den 18. Juli: J. Morgens 9 Uhr, ihre Forderungen unter Geltendmachung etwaiger Vor- Friedrich Bernhard zugsrechte hier geltend zu machen. In diesem Termine Arrangements versucht, eventuell über die Wahl eines ist, in Bezug auf die der Stadt Frledberg nicht zustehen Contradiktors Gläubiger⸗ Ausschusses und definitiven den Hälfte zu fünf Achttheilen ihm als Eigenthümer zu zu Echzell zu zwei Achttheilen, dem Herrn Karl Ferdi Schwarz zu zu einem Achttbeil und dem Herrn . die Antheile des August Hendrickg, Oeffentliche Aufforderung. brüder August und Hendrickz theilweise übertragen worde Nachdem über das Vermögen des Karl Roth von Ober⸗Florstadt der formelle Coneurs erkannt worden ist, werden dessen Gläubiger(auch wenn sie bereits im Schuldenwesen liquidirt haben) zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf von dem Erscheinen dieser Aufforderung in öffentliche Blättern an gerechnet, dahter geltend zu machen und 3 begründen, widrigenfalls die oben genannten fünf Ach theile auf den Namen des Herrn Gustav Schwar uhr, Negiste ü 1 l gister verfügt werden wird. unter dem Rechtsnachtheile des Ausschlusses von der e ven 28. Juni 1879. Concurbmasse vorgrlaven. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Coneurses erforderlichen Beschlüsse gefaßt werden. 2 nicht erscheinenden oder nicht gehörig vertretenen Gläu⸗ biger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend behandelt werden. Holzversteigerung. 2313 Die am 7. Juli l. J. 1 45 1 0 f de e cs Langer Friedberg. 50 e ee abgehaltene Helzversteigerung worden. 0 Allwohn, Süffert, eee f 5 a 6 ö ichts⸗ e Abfahrtag ist auf Mittwoch den 16 Juli 2316 Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.— lfd. J. bestimmt worden und konnen die Abfuhrscheine 2309 Zwei auch drei in gutem Zustande befindliche Obst⸗Pressen und eine Apfelmühle stehen prelswürdig zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. werden. Friedberg den 8 Juli 1879. Freiherrlich v. Ritter'sche Gutsverwaltung zu Rüdeshein A: Heidt. nand Schwarz daselbst zu zwei Achttheilen dem Herrn f Reichelsheim zu 7 Raummeter Eichen-Stöcke(Späne). bel Meidung Annahme des Verzichts auf beide einem Achttheil, dem Herrn Jacob Schott zu Friedberg! 155* 1 ö August Hendrick soll zugleich der Abschluß eines zu zwei Achttheilen im Mutationsverzeichniß zugeschrieben die auch auf Ge— sind, irgend welche Ansprüche machen können zu glauben, aufgefordert, ihre Rechte sogewiß innerhalb zwei Monaten, Im genannten Termin sollen nochmals Arrangements Allwoh n, ollentus, versuche gemacht und eventuell die zur Fortleitung 300 2319 Landrichter. Landgerichts-⸗Assessor. im Freiherrlich v. Ritter Dienstag und Donnerstag bel mir in Empfang genommen Schälholz-Versteigerung. Nachdem Herr Gustav Schwarz aus Friedberg 2293 Montag den 14. d. Mis, von Morgens 10 Ubr das auf Flur 11 565/10 in Gewann an, kommen in dem zu dem Familieneigenthum des Groß⸗ g Friedberger Gemarkung belegene herzoglichen Hauses gehörigen Walddistrikt Frauenwald, ergeht an deren Gaswerk, wovon die Hälfte der Stadt riedberg und Schla' Reuge 5 1*.. Schlag I, zur Versteigexung: die übrige Hälfte dem Herrn Baron Adolf v. Harnier 12 Raummeter Schäleichen⸗Scheiter, E 28 i 4 Knüppel, 7000 Stück Schäleichen⸗Wellen, Ober⸗Rosvach den 5. Juli 1879. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Ros bach. S t r a ck. l Schaͤlholz⸗Versteigerung. Masse⸗Curators Beschluß gefaßt werden; hierbei werden zuschreiben und den Uebergang der Antheile des Karl f die Wa in Selbstperson erschienenen oder durch gehörig 11 85 Schwarz zu Echte! des Jacob Schott 2306 Freitag den 11. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, legitimirte Dritte vertretenen Gläubiger als den Be- in Friedberg und dersenigen des August Hen drickx auf soll in dem Gambacher Gemeindewald nachstehendes schlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitretend an“ ihn urkundlich nachgewiesen hat, werden, da in Bezug Schälbolz versteigert werden: a 8 6 gesehen. auf die zwei Antheile des August Hendrichx die Ori- 1137 Stück Eschen⸗Schälstangen mit 27,38 Festmeter Vilbel den 1. April 1879. ginalurkunden über den Erwerb theilweise nicht vorgelegt Inhalt, f. Großherzogliches Landgericht Vilbel. werden können, August Hendrickx und sein Bruder 8 Raummeter Eichen⸗Prügelholz, ae 2 125 ae, ße n an en en eee eee und Anfang der Versteigerung ist andrichter. Landgerichts-Assessorn. 18 5 enku 2 9 r a eee eee ene eee Vormittags 11 Uhr im Dinnenwald am Kirch Gönser 8 0 am 6. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. n Lau x. 2 „ Schälholz⸗Versteigerung. z 2302 Montag den 14. Juli, Vormitfags 9 Uhr, sollen Montag den 15. 0 d. J., Vormittags ingrosfirt und auch der erforderliche Eintrag im Handels- im Holzhauser Gemeindewald, Distrikt Spieß, folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: ö 63 Raummeter Eichen-Schälprügelholz, 1930 Eichen-Schäl wellen. Holzhausen am 7. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisteret Holzhausen. Ki ß. Bekanntmachung. In Folge Verfügung Großherzoglichen Landgerichts sollen die in hiesiger Ge— 2307 ist Vilbel vom 25. Juni lfd. J. markung belegenen drei Grundstücke, dem Karl Kaiser und J. A. Stein zu Frankfurt o. M. gehoͤrend auf welchen sich zwei Kalkofen und eine Bretterhütte befinden, Freitag den 11. d. Mis., Vormittags 11½ Uhr, zwangsweise auf hiesigem Rathhause versteigert werden. n. Rendel den 7. Juli 1879. Großherzogliches Ortsgericht Rendel— Herling. 6 Ochsen 1. Qual. W. 66-68. 2. Quel. Zu dem am im 13. Juli s stattfindenden 3 A 1 Mark 2 in der Ausstellung zu haben. 5 Ni 3 f Ball N a Ee 1 4 0 N laden ergebenst ein 8 Salzhausen. Gebrüder Eich, Kurhauspächter. ä—— p. 8ʃ8ʃÜ—᷑—kL:ͥ—ͤäx 1 1 0 Hesst ische Landes Gewerbeausstellung i in Offenbach am Main. i Die Ausstellungsräume sind geöffnet von 10 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Abends.— Der 5 l Park und die Restaurattonen von 9 Uhr Vormittags bis 11 Uhr Abends. e Jeden Nachmittag von 3½ bis 5 Uhr und Abends von 6 bis 10 Uhr: 9 Coneerte 1 der Kapelle des Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regimeuts Nr. 118. 9 Tagesbillete 1 Mark. 1 Große Verloosung 1 ö von Ausstellungsgegenständen, Gesammtwer thder Gewinne 100,000 Mark. 10 2304(372 b.) U 1 Zoologischer Garten zu Frankfurt am Main. des Herrn Carl Hagenbeck in Hamburg f(für die Besucher des Zoologischen Gartens) e von 9—12 Uhr Vormittags und von 2½—7¼ Uhr Nachmittags. Reichhaltige Sammlung von Waffen und Geräthen. 9 Eintrittspreis 20 Pf. per Person. ö 1 Die Bedingungen für den Besuch des Zoologischen Gartens bleiben un⸗ ö verändert.(H. 61581.) * L. A. Pelissier, Hanau, 5 Tuch⸗ und Leinwand— Handlung, 90 mit festen und billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2309 3 8 i Aus 1 1 Holz 5 Versteigerung. Neue in Tapeten bun Pressen t — g ö 2310 Der Abfuhrtermin des am 23. Mai lfd. J. im Friedberg. H. Bindewald. hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Kunstbach, versteigerten 2 Visitenkarten Holzes ist bis zum 17. Juli d. J. was hiermit bekannt gemacht wird. in Buchdruck: 28 9 Sorten, per 100= M. 1. 40, in Lithographie: 1 8„ 100 M. 1.. Ober-Mörlen am 8. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Solche auf 1 8 oder Chamois⸗Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit A theurer. Carl Bindernagel. . zweimal frisch gebrannt reinschmeckenden 195— Moiré⸗, Java⸗Kaffee, leinene und Alpaka-Schützen per Pfd. M. 1.10, 1 70 sowie Portemonuaies und Fücher biulgst bei K. Friedrich. 0 Feiner Java⸗Kaffe M. 1.40, Feinster„„5„7 2250 bei Wilhelm Fertsch. 1 Geschäfts-Eroͤffnung. Ich erlaube mir dem geehrten Publikum von Fried⸗ berg und Umgegend gütigst anzuzeigen, daß ich vom 1. Juli an bei Herrn Küfer Welth, Bahnhofstraße dahier, eine Wagnerwerkstätte errichtet habe und empfehle ö mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bei 1 reeller und prompter Bedienung bestens. erweitert worden, Wohnung zu vermiethen. Die seither von Frau Michel innegehabte Wohnung ist per 1. Oetober zu vermiethen. 18 1 haben eine Wohnung für eine kleine Familie in unserem Hinterhause frei und ist dieselbe sofort beziehbar. 2288 Fürth 8 Nauheim. 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Juli find durch die Schützengesellschaft zu Rendel auf ihre Scheibenstande bei der Bornmühle Preisschießen au wozu Freunde und Liebhaber dit Schießens freundlichst einzeladen werden. Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein. einen Hammel statt, Rendel den 2. Juli 1879. 2311 H. Deusch, Gastwirth. Landwirthschaftlicher eingetragene Genossenschaft, in Liquidation. Unsern Mitgliedern zur Nachricht, daß „Kohlen“ nach wie vor in Waggons von jeder beliebigen Zeche in kleinen Parthien von der Zeche vereinigte Hamburg Prinz Regent ꝛc. bezogen werden können; das Geschel unterliegt keiner Unterbrechung. Anmeldungen werde von dem Rechner des Vereins, Herrn Wiechard, en, gegengenommen. 2071¹ Seidene Umknuö tücher& Fonlar 126 in den schönsten Farben billigst bei K. Friedrich. Eine Wohnung an eine fille Familie zu vermiethen. K. Reitz, Mainzerthor, Ein guter Bügelofen of mann, 2312 Kaiserstraße Nr. 60. Eine feine Glaskalesche/ Ein Halbverdeck 1 Fee v. 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