1 Mee e Echutt, 2 1 0 Pienfag den 8. Juli. Oberhessischer Anze Wird bier und in Nauheim Montag, Mittwo Erscheint dreimal bee 4 Dienstagt Wir tier und in Na ag, Mittwoch und 8 9 l 1 29 ö rscheint dreim der Woche und zwar Dienstags Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Donnerst ind Samstags. 3 ie einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. N unoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden st nachgenommen. 1 Mit dem 1. Juli 1879 begann ein neurs Abonnement auf den Oberhessischen Anzelger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreis amtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten ud bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende lussätze, londwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours berichte, Verloosungen von Staatspapieren 15 lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt intertssante Novellen und Erzählungen, Wedichte, Anekdoten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aussätze und Notizen a die Londwirthschaft, in dem prattischen RNathgeber für's Haus interessante und belebrende Notizen fürs Haus und die Familie. Das Abonnement beträgt bei der Verlags expedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch ierteljährlich 1 Mark 50 Pfennig. In Bad⸗ Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn A. Oertel bestellt werden und kostet derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich Mark 40 Pfennig. Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. ö den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrück— c Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Deutsches Reich. genehmigt. Die Zölle für Thee und Zucker werden— 5. Juli. Einschließzlich des gestrigen Wahl- Darmstadt. Das Regterungsblatt Nr. 28 unverändert angenommen. Nachdem Nummer 25 tages wurden von 353 in den Reichsrath zu inthält die Instruction zur Dienstführung der erledigt ist, folgt Nummer 29(Petroltum). Nach wählenden Abgeordneten 266 gewählt. Es befinden Hauptstaatskasse. Nr. 29 entbält das Gesetz über längerer Debatte wird der Petroleumzoll mit 171 sich darunter 136 Liberale und 130 Conservative je Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben gegen 92 Stimmen angenommen. und Nationale. Die Liberalen verloren 33 Stimmen. es Staates.— 4. Juli. Die Commission berieth heute in Frankreich. Paris, 3. Juli. Der — Der Hauptsteueramts-Rendant Gölz in zweiter Lesung die Frage der constitutionellen Assisengerichtshof des Seinedepartements hat Paul Zingen wurde in gleicher Diensteigenschaft an das Garantien(Antrag Franck ustein). v. Francken- Cassagnae in der Anklagesache, seine Artikel im Daupisteueramt Gießen, sowie der Hauptsteuer- stein batte die fehlende Ziffer in seinem Antrage„Le Pays“ gegen die Regierung betr., freigesprochen. mis Rendart Stein in Gießen, ebenfalls in mit 109 Millionen ausgefüllt. Heute wurde das Versailles, 3. Juli. Der Senat nahm eicher Diensttigenschaft an das Haupisteueramt Compromiß abgeschlossen durch Annahme des mit 159 gegen 107 Stimmen den Entwurf an, gingen versetzt; der Steueraufseher Kemmer wurde Wind tborsl'schen Amendemente, wonach obige Zabl durch welchen Paris als Sitz der Kammern be um Pfandmeister bei dem Rentamte zu Gießen auf 130 Millionen bemessen wird; die Vertheilung stimmt wird. Testelin(von der Linken) brachte nnannt und der Forstwart Seibel zu Haarbausen der Reichs Einnahmen an die Einzelstaaten be. einen Antrag auf Wiedereinführung des Eides uf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste ginnt, wo die Reiche Einnahmen 130 Millionen der Offiziere und Soldaten ein. Die Kammer m aden Rubestand versetzt. übersteigen. Die Reichsregierung verzichtete auf nahm den Art. 1 des Ferry'schen Unterrichtsgesetzes — Poftpersonalnachrichten. Ernannt ist: der Verwerfung des Amendements Peeremann, be- ay, durch welchen dem Staate die Verleihung der Ober-Postdirections⸗Secretär Holfeld in Offenbach treffend die Transitlager; dasselbe wurde in zweiter Grade wieder ausschließlich beigelegt wird. sum Postkassier; versetzt sind: die Postassistenten Lesung angenommen. Auf Rickert's Antrag wurde— 4. Juli. Deputirtenkammer. Bei Fort ⸗ Flohr von Bingen nach Metz und Werdig von das Princip der Transitlager auch auf Holz aus setzung der Beratbung des Gesetzentwurfs, betr. Metz nach Mainz. gedehnt. den höheren Unterricht, werden die Artikel 2—6 Berlin, 3. Juli. Reichetag.(Schluß.)— 5. Juli. Die Brausteuer-Commission des angenommen; dieselben enthalten die Bestimmungen Zu Nr. 30(Seide und Seidewaaren) wird ein Reichstage, welche in der ersten Lesung den Zoll hinscchtlich des Verfahrens und der Bedingungen nerhebliches Amendement von Knapp und Völk, sür ungebrochenes Malz auf 2 M. per Hectoliter zur Erlangung der höheren wissenschaftlichen Grade wonach Zwirn und Rohseide mit 100 M. Zoll festgesetzt hatte, erhöhte in der beutigen zweiten und setzen vornehmlich fest, daß die Studirenden belegt werden sollen, angenommen. Im Uebrigen Lesung auf den Antrag Feustels den Zoll auf der freien Schulen verpflichtet sind, sich bei den ird Nr. 30 nach den Commisfions- Anträgen ge- 3 M., schlug also den Mittelweg ein, da die Staatsfacultsten immatrikuliren zu lassen. Hier⸗ ehmigt. Bei Nr. 41(Wolle) wird Position a Vorlage 4 M. gesordert hatte, auf iritt die Kammer in die Berathung des Wolle roh ꝛc. zollfrei) nech kurzer Debatte an⸗— 4. Juli. Außer Bitter für die Finanzen Artikele 7 ein, welcher jeden, der einer nicht au— enommen. Position b(gekämmte Wolle) wird sind Oberpräsident v. Puttkamer für den Cultus und torisirten geistlichen Congregation angehört, vom ach dem Commissionsantrag(2 M.) angenommen, Abg. Lucius für die Landwirthschaft zu Ministern öffentlichen Unterricht und der Leitung von Unter- benso Pesition e(Garn).— J. Juli. Im ernannt. Lucius und Puttkamer werden erst nach richtsanstalten ausschließt.— 5. Juli. Die Kammer btiteren Verlauf der Debatte über Position 41d Schluß des Reichstags zu Ministern ernannt, da- berieth beute über den Artikel 7 des Unterrichts- perden zahlreiche Amendements abgelehnt und nur mit sie nicht nöthig haben, ihre Mandate schon gesiczes weiter. Der Deputirte Keller vertheidigte den er Antrag Richter(Meißen), für gewisse unbe⸗ jetzt niederzulegen. Hobrecht und Falk treten Unterricht der Congregationen und der Jesuiten fruckte Tuch und Zeugwaaren eine Erhöhung beide in's Privatleben. Andere Angaben sind Bert griff die Jesuiten an und eitirte Auszüge on 15 M. festzusetzen, angenrmmen. Im Uebrigen irrthümlich.— Der Reichs tagsschluß ist zum aus deren Werken. 3 perden durchweg die Vorschläge der Commission 12. Juli erwartlich. Belgien. Brüssel, 4. Juli. Der Kriegs- . engenommen.— 5. Juli. Tarifberathung. Bei— 5. Juli. Gestern Abend fand eine stürmische minister General Renard ist gestorben. posinon 25(Material- und Specerei⸗Waaren) Sitzung der nationalliberalen Fractson statt; alle Großbritannien. London, 3. Juli. klärt v. Benda: Als Referent in der Commisston entschlossen sich, gegen Franckenstein's Antrag, und Eine Extra- Ausgabe. der„Daily News“ meldet labe er für vie meisten Finanzzölle verschiedene in dritter Lesung gegen den gesammten Zolltarif aus Kapftadt vom 6. Juni die Eröffnung von Aunträge auf Ermäßigung gestellt, welche sämmtlich zu stimmen, selbst Marquardsen und Gneist; nur Friedens ⸗Unterhandlungen. Cetewayo habe den abgelehnt worden seien. Darauf werden die Pe, zehn Süddeutsche und Treitschke stimmen dafür. britischen Behörden unter gewissen Bedingungen tion a bie d(Bier, Branntwein, Hefe und Essig) Em e, 5. Juli. Der Kaiser machte gestern Waffenstillstand angeboten und er werde inzwischen bne Debatte angenommen. Die nächsten Positioren Nachmittag eine Spaztersahrt nach Nassau undder desinittven Friedensbedingungen Englands ge 1 e werden nach unerheblicher Debatte unverändert besuchte Abends das Theater; die Kur nimmt] wärtig bleiben. enebmigt. Bei der Posillon m(Kaffee) wird der ihren regelmäßigen Fortgang,— Nachrichten aus Kapstadt vom 15. Juni 9 2 ge verlautet, daß Cetewayo ein vierzebntägiger E 174 gegen 97 zu 40 M. angenommen zufolge verlautet, daß Cetew. MW 5 i denen Leffe Posttenen. Eine längere Ausland. Wafsenstillstand abgeschlossen sei; amtliche Be. Debatte findet bei Posilion 25e(Wein) statt. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Der stätigung feblt. Lieutenant Carey, welcher den Sie Posillon wird in der von der Commission] Kaiser betraute den Legattonsrath Grafen Kheven- Prinzen Napolton auf der Recognoscirung, bei norgeschlagenen Fassung genehmigt. Die Positionenhüller-Metsch mit den Functionen eines diplo- welcher dieser fiel, begleitete und der den Prinzen 1 bis t(Salz) werden nach unerheblicher Debatte matischen Agenten und General Consuls im Fürsten⸗(so feige im Stiche ließ, wird vor ein Kriegsge znverändert nach den Vorschlägen der Commission Uthum Bulgarien, richt gestellt. — Cbisleburst, 4. Juli. Der Dampfer Justiz.— Nach einer amtlichen Bekanntmachung „Orantes“ mit der Leiche des Prinzen Louis ist die Zahlung des Coupons und der Amorti⸗ Napoleon ißt heute in Madeira eingetroffen. sationsquote der Anleihe von 1865, welche am Italien. Rom, 3. Juli. In der heutigen 7. Juli fällig sind, angeordnet worden. Sitzung der Deputirtenkammer antwortete Depretis Amerika. New⸗Nork. Nachrichten aus auf gegen das Ministerium vorgebrachte Anschuldig- Haiti vom 20. Juni zufolge galt der Aufstauds⸗ ungen, legte die Gründe dar, weshalb er die versuch in Port-au⸗-prince als gescheitert. meißen beantragten ene nicht nien Aus Stadt und Land. könne und beantragte selbst einige Amendementss L Büde 8 5 f 8 3. ö Büdesheim. Am 24. Juni sand in unserer zu dem Majoritäts Entwurfe. Schließlich ge- Gemeinde die Einweihung des neuer bauten zweiten Schul nehmigte die Kammer mit 251 gegen 159(6 Ab- hauses statt. Zu diesem Zweck war schon Tags vorher geordnete enthielten sich der Abstimmung) die von das Haus mit Bäumen, Guirlanden und Kränzen recht Baccarini beantragte einfache Tages- Ordnung, dübsch geschmückt worden. Am Festlag, Morgens 10 Uhr, ;. g a, ftellten sich die Kinder der beiden Schulklassen, der Groß⸗ 95 5 3 5 55 1 1 1 herzogliche Kreisschulinspektor Schmidt, sämmtliche Mit⸗ atten. Nachdem Oepretis erklärt hatte, glieder des Gemeinde- und Schulvorstands, auswärtige Cabinet die Annahme der Baccarinischen einfachen Lohrer und 1 der 165 1 der 1 . 55 S b 0 agesordnung als Mißtrauensvotum gegen die einwohner am allen Schulbaus auf und zogen dann, 3 9 5 b f chte 5 08 verlangte 5 5 Folge nach Absingen des Verses:„Unsern Ausgang segne Gott“ ans 8 9 8 N ge seitens der ersten Klasse, nach dem neuen Schulhause, wo der Abstimmung die Vertagung der Debatte, da. mit er dem Könige berichten könne. Dem„Pungolo selbst der Turnplatz als Festplatz diente. Nachdem von Romano“ zufolge wurde nach der Abstimmung in Jeige 8 5 3 1 5 Hellwig die Einweihungsrede. Nach Absingen des Liedes der Kammer ein Ministerrath abgehalten, und der zweiten Klasse: überreichte später Depretis dem Könige das Ent- gedachte Kreisschulinspektor Schmidt der großen Opfer lassungsgesuch des Cabinets. willigkeit der Gemeinde, die um so höher anzuschlagen sei, 8 17 5 1. da die Gemeinde eigentlich mehr gethan habe, als die Neapel, 4. Juli. Der ehemalige Khedive Behörde direkt verlangt habe. In warmen und berzlichen Ismail Pascha ist heute hier eingetroffen. 5 4 Worten sprach er im Namen der hohen Schulbehörde der Türkei Constantinopel, 3. Juli. Der Gemeinde Büdesheim seine Anerkennung und seinen Dank von den Botschaftern Englands und Frankreichs aus. Nach Beendigung det Rede wurde von der ersten ö FN* 5 7 Klasse der Choral:„Lobet den Herrn“, mehrstimmig vor⸗ gegen 105 Aufhebung. 2 1873 ge getragen. Hierauf sagte Lebrer Lanz der Gemeinde Dank, machte Schritt beschränkt sich auf sehr eindringliche Vorstellungen und involvirt noch keineswegs einen bleib mit deiner Gnade“, gesungen war, sprach Pfarrer im Namen der Schüler für die Beschaffung eines den Ansorderungen der modernen Pädagogik entsprechenden Protest. Der Sultan versichert dem Großvezir e 1 0 8 Dank für. 8 51. 6 a„ee,, räume. Nach Besichtigung der verschiedenen Räamlich⸗ 8 Scheik⸗ül⸗-Jelam, 9555 er die Rückkehr keiten und nach e von Bretzetn an die Schul⸗ Mahmud Nedim Paschas nur gestattet habe, da- kinder fand ein frugales gemeinschaftliches Mitlagessen statt, mit sich dieser von den Widerwärtigkeiten des das durch manchen Toas gewürzt wurde. Exils erhole. Darmstadt, 4. Juli. Die diesjährigen Manöver W Juli. Oberst Tiertelew, russisches Mit. der hessischen Division werden sich von der Rbeinlinie bis an die Lauter, aus der Gegend von Worms bis gegen Kaiserslautern in der bayerischen Rheinpfalz, ausdehnen. Als Vorwurf ist das Zurückwerfen eines auf Mainz operiren⸗ den feindlichen Corps angenommen. Allerlei. Frankfurt, 5. Jull. Die Nubier, welche in diesem Jahre im zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. zur Ausstellung gelangen, dürften wohl in noch höherem Grade als ihre Vorgänger im vorigen Herbst geeignet sein das allgemeinste Interesse zu erregen. Die Gesellschaft besteht aus 15 Personen und setzt sich aus Angehörigen glied der ostrumclischen Commission, ist gestern plötzlich hier eingetroffen. Als Ursache seiner An- wesenbeit verlautet, daß innerhalb der Commission Zwiespalt ausgebrochen sei. Fürst Vogorides ver langte eine Entscheidung, ob die Pforte oder der Gouverneur die Post- und Telegraphen-Beamten ernennen dürfte. Tzeretlew hat die Theilnahme an den CommisfionsBerathungen abgelehnt, so lange es unenischieden sei, ob die Commissions— Seiten der Schuljugend und Gemeinde der Choral:„Ach „Wir folgen dem schönsten der Triebe“, Nr. 8 S. 2066 Nr. I, S. 38IT Nr. I 87 S. 213 Nr 15 52 62 93. S. 450 Nr. 1, Nr. 50 81 84, S. 1542 Nr. 34 80, S. 1845 Nr. 10 69 72, S. 1957 Nr. 15, S. 2066 Nr. 10 25 58 69, S. 2578 Nr. 14 87, S. 2885 Nr. 62 86 100, S. 3435 Nr. 37 45 52 66 68 77, S. 3984 Nr. 18 43 76 83, S. 4194 Nr. 37 60 66 75 à fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Ge⸗ winn von fl. 200. ö Stadt Wien fl. 100 Loose von 1874. Serien⸗ und Gewinn⸗Ziehung vom 1. Juli 1879. Heimzahlung am 1. Oktober 1879. Serien. Nr. 707 1088 1250 1516 1562 1625 1635 1889 2136 2523 2543 2683 Gewinne. Serie 1516 Nr. 56 fl. 200,000. S. 707 Nr. 43 fl. 50,000. S. 1562 Nr. 49 fl. 10 000. S 1562 Nr. 71 75, S. 1635 Nr. 3 100, S. 2683 Nr. 9 à fl. 1000. S. 707 Nr. 67, S. 1088 Nr. 8 S. 1251 Nr. 90, S. 1516 Nr. 2 17 29, S. 2136 Nr. 71 83, S. 2523 Nr. 26 55, S. 2543 Nr 12 88 à fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der ge— ringste Gewinn von fl. 130. Handel and Verkehr. Friedberg, 5. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0 90—1., Eier per Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Gießen, 5. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80— 85 Pf., Eier per Stück 5 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben das Paar 65 Pf., Hühner per Stück M. 1.15, alte Hähnen per Stück M. 1., junge Hahnen per Stück 75 Pf. Enten per Stück M. 1.70, Kartoffeln per 100 Kilo M. 9.50- 10, Zwiebeln per Centner M. 24, Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kuh und Rindfleisch 56-60 Pf., Hammelfleisch 6070 Pf., Schweinefleisch 5660 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kirschen per Pfd. 18— 25 Pf. Frankfurt, 5. Juli.( Marktbericht.) Der heutige Heu und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner M. 2.50— 2.80, Stroh M. 2.20—2 60. Hülsenfrüchte: ganze Erbsen M. 18.— 23., geschälte Erbsen M. 23.— 27., Bohnen M. 22.— 25. Linsen M. 23.— 26. Kartoffeln M. 9.—11., Roggenmehl M. 23.— 24, Waizenmehl M. 19.— 30. Ochsenfleisch das Pfund 65 70 Pf., Rindfleisch 50 Pf., Kuhfleisch 60 Pf., Kalbfleisch 50-55 Pf., Hammelfleisch 50 60 Pf., Schweinefleisch 65—70 Pf. Eier das Hundert deutsche M. 4.20, italienische M. 5.30. Butter im Großen 1. Qual. 90, 2. Qual. 80 Pf. das Pfund, im Detail 1. Qual. M. 1.15— 20, 2. Qual. M. 1 10. Gemüse war in Hülle und Fülle zu Markt gebracht. Spargeln das Pfd. 30—40 Pf., Blumenkoh! per Kopf M. 0.70 1.10, junge Erbsen das Pfd. 30—40 Pf., Gurken per Stück 1015 Pf., Schneidbohnen das Hundert M. 2., neue Kartoffeln 10— 25 Pf. per Ufd., Rüben 10— 12 Pf. das Bündel, Kohlrabi das Stück 6— 12 Pf., Rettige 25 Stück M. 1.50, per Stück 6 Pf., Kirschen das Pfd. 10— 12 Pf., Erdbeeren der Schoppen 20— 25 Pf, beschlüsse für den Gouverneur obligatorisch seien oder nicht. Deutschland, England, Oesterreich und Italien verneinen dies. Die Pforte selbst schwankt. Da— durch vereitelt Tzeretlew jede Commissionsthätig- keit. Der Sultan hat am Dienstag dem Groß— vezir Kherreddin einen neuen Vertrauensbeweis gegeben, wie man vermuthet, in Folge englischer Einwirkung. — Eine russische Note soll die Veranlassung zu der Absetzung des General-Gouverneurs von Skutari, Hussein Pascha, gewesen sein.— Der „Pol. Corr.“ wird aus Cattaro von einer Col- Frankreich und Rußland bejahen, verschiedener Stämme zusammen, so daß sie ein umfassen- Klosterbeeren das Pfd. 20— 25 Pf. Geflügel Hahnen des Bild der Bevölkerung jenes Theiles von Afrika zu M. 1.40—80, 1 Huhn M. 2, 1 Ente M. 3.—4., 1 Gans Um die bei den Nubiern einheimischen M. 4.—5, 1 Taube 45—55 Pf. Handwerkszweige zur Anschauung zu bringen sind der Mainz, 4. Juli.(Amtliche Marktpreise.) Butter Karawane drei Handwerker beizegeben und zwar ein Gold- per Pfd. 75— 80 Pf., in Part. 65— 70 Pf., Eier arbeiter, ein Seidenwirker und ein Lederarbeiter, die mit% Hundert M. 1.15— 1.20, Kartoffeln per 100 Klgr. ihren heimathlichen We kzeugen Proben ihrer Geschicklich⸗[M. 1010.50, Kornstroh per Centn. M. 1 90— 2.20, keit ablegen werden. Auch die Jäger werden fich dieses Heu M. 2.40— 2.60.(Amtliche Fruchtpreise.) Weizen Mal in ihrer Thätigkeit darstellen und haben zu diesem M. 21.20, Korn M. 18.80, Gerste M. 16.35, Hafer Behufe acht nubische Jagdpferde mitgebracht, die ihnen M. 15(per 100 Kilogr.) Gelegenheit geben ihre Gewandtheit im Reiten zu zeigen. Marburg, 5. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete Von großer Bedeutung ist der Umfand, daß die Nubier per Pfd. 80—90 Pf., Eier 9—10 Stück 40 Pf., Käse in ihren Zelten wohnen werden, nicht aber wie früher in per Stück 8— 10 Pf., frische Zwiebeln 6- 7 Stück einem Zimmer des Gesellschaftshauses, wodurch dem Be⸗ 10 Pf. Tauben das Paar 60—80 Pf., Hähnchen das sucher eln viel anschaulicheres Bild ihrer häuslichen Ver⸗ Stück 70— 80 Pf., Hühner das Stück M. 0.80— 1., richtungen geboten wird. Die gleichzeitig ausgestellte Salat 4-6 Köpfe 10 Pf. geben vermag. lision zwischen Türken und Montenegrinern an der Sammlung von Getäthschaften Waffen, Gesäbzen und Grenze gemeldet, Es seien dieserhalb 12 mon Gegensänden aller Art ist von größter Reichhaltigkeit— 20 9 5 5 kurz es wird des Anziehenden und Beachtenswerthen so tenegrinische Bataillone einberufen worden, Viel geboten, daß der Besuch der Ausstellung sür Jung Bulgarien. Tirnowa. Die bulgarische und Alt äußerst belehrend und lohnend sein wird. Regierung verlangt die Einreihung der zurück · Frankfurt. Eine hier stadibekannie Persönlichkeit . 5 soll dem„Fr. Journ.“ nach an das kaiserliche Paar in kehrenden, aus dem Verbande der ottomanischen Berlin bei Gelegenheit der Jubelhochzeit folgendes Schrei ⸗ Armee entlassenen Reservisten in die bulgarische den gerichtet haben:„Geehrter Herr Kaiser! Ich gratu⸗ Miliz, um Excesse derselben zu verhindern. lire Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin zum 11. Juni 2 ani 5 5 und zur goldenen Hochzein. So lange die Frankfurter Numänien. Bukarest 5, Juli. Der N Lotterie bestand, handelte ich mit Frankfurter Lotlerieloosen, von der Verfassungs-Revistons Commission bean. jiczt verkaufe ich Pferde- und andere Aussiellungsloose. tragte Entwurf bestimmt, daß Jene, welche nicht Ich wünsche Ihnen Glück und Gesund. Viele Grüße von die vollen Rechte rumänischer Bürger genießen, ich, der Hirsch von Heddernheim.“ Dieser Tage überraschte keinen Landbesitz in Rumänien erlangen können, nun dee Heodernhenner Lücgermerster der e 5„ der Miitheilung, daß aus dem kaiserlichen Cabinet ein ausgenommen durch Erbschaft ab intestato. Be, Erkundigungsschreiben über denselben bei ihm eingelaufen Literarisches. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 40 enthält: Ein Duell unter Robespierre. Roman aus dem Nachlaß von Georg Hilil.— Errungenschaften der Photograhie. Von Julius Stinde. Mit Abbildung.— Ein Badeort des 17. Jahrhunderts.— Oberlin, der Vater der Klein- Kinderschule. Eine Säkular Erinnerung. Von Max Reichard. Mit Oberlin's Pos trät nach dem einzigen vor⸗ handenen Originalbildniß.— Die Deuischen in der Süd⸗ see. Von Richard Andree.— Am Familientische: Wie schützen wir unsere Obstbäume vor Insekten?— Johann Valentin Meidinger.— Laut vergnügt. Zu der Origi⸗ nalzeichnung von Tetzner: Eine luftige Lehrstunde.— Gesundheitsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Der künftige Stalthalter von Elsaß⸗Lolhringen. Mit Bortträt des General-Feldmarschalls Edwin Freiherr v. Manteuffel. — Der Kriegsrath. Eine militätische Plauderei vom Vierzehnten. vor Bratiano verlangt, daß die Kammer zu einer und aufs Günstigsie beantwortet worden sei. geheimen Sitzung zusammentrete, erklärt derselbe, daß die Regierung diesem Entwurf der Commission nicht zustimme. Griechenland. Athen, 4. Juli. Gestern einige wurden zwischen Griechen und Türken Schüsse gewechselt; Türken überschritten die Grenze und führten drei Hirten mit ihren Heerden weg. Aegypten. Kairo, 3. Juli. Das neue Ministerium wurde wie folgt gebildet: Scherif, Inneres und Aeußeres; Mustapha Fahni, öffent- liche Arbeiten; Ismail Egub, Finanzen; Mahmud Bardi, Unterricht; Osman Galil, Krieg; Murad, — Berlin, 3. Juli. Der russische Garde-Oberst a. D., Basilewitsch, welcher vom hiesigen Stadigerichte wegen Taschendiebstahls zu dreimonatlichem Gefängniß verurtheilt Geld Cours. Frankfurt am 5. Juli 1879. war, wurde heute vom Kammergerichte freigesprochen. 20 Frankenstücke 7 16 20—24 g 5 Englische Sovereign s 20 36—41 Verloosungen. Rufsische Imperiale... Oesterreichische Credit fl. 100-Loose von Dian 1 85 9 54—59 1858 Serien- und Gewinn⸗Ziehung vom 1. Juli 1879. Ducgten el 10800. 0 9 57—62 Heimzahlung am 2. Januar 1880. Serien. Nr. 213 Dollars in Gold. e 4 18—21 360 450 502 1542 1845 1957 2066 2578 2885 3314 E. 400 dr. 53 K. 40000. S. 3514 a Jen 20000, Gelé⸗ u. Einmach glãs er S. 502 Nr. 86, S. 1542 Nr. 61 à fl. 5000. S. 360 Georg Groß. Nr. 96, S. 502 Nr. 3 à fl. 3000. S. 1542 Nr. 32, in allen Größen bei S. 1957 Nr. 87, S. 2885 Nr. 10 a f, 1 450 2227 1 2 2 gen Baarzablung versteigert werden: f 1 Kleiderschrank 1 Küchenschrank, 2 Kleiderkisten, 1 Koffer, 1 Wanduhr, 1 Petroleumlampe, verschtedene Frauenkleider, Frauenhemden, Jacken, 1 Regen— schirm u. s. w Friedberg den 1. Juli 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 281 Fouc ar. Versteigerunga. 1282 Dienstag den 8. Juli l. J., Vormittags 11½½ Uhr, 2 en an hiesigem Rathhause drei Schafe gegen Baar— 1 l 71 ahlung versteigert werden f Friedberg den 3. Juli 1879. 5 N Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Se. 5 9 51 1* * Holz-Versteigerung. 252 Im Oder ⸗Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Hohe Burg“, wird Donnerstag den 10. d. Mts. fol⸗ gendes Holz öffentlich meistbietend versteigert: 23 Raummeter geschält Eichen Scheitholz, 20 7 Eichen⸗Scheitholz, 5* Birken 4 6 8 Erlen⸗ 5 31 0 geschält Eichen Knüppelholz, 19 1 Eichen- Knüppelholz, g 4 8 Birken⸗ 5 ö 8 Erlen⸗ 1600 Wellen Buchen- Reis bolz. 8 geschält Eichen-Reisholz, 0„ Eichen⸗Birken⸗Reisholz, 1100 Nadel-Reisholz, 20 Haufen Späne, 5 137 Eichenstämme von 21— 42 Centimeter Durch- misser und und 3—9 Meter Länge, 475 geschälte Eichen⸗Baumslützen Die Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung Morgens 8 Uhr im Schlag selbst auf dem Hühnerpfad. Ober⸗Rosbach am 1. Juli 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Rosbach. Blecher. —.———— Schalholz-Versteigerung. — 2293 Montag den 14. d. Mis, von Morgens 10 Uhr 11 un, kommen in dem zu dem Familieneigenthum des Groß⸗ „ bverzoglichen Hauses gehörigen Walddistrikt Frauenwald, 11 Schlag I, zur Versteigerung: n 12 Naummeter Schäleichen-Scheiter, 6er d 28,7— Knüppel, 1 7000 Stück Schäleichen Wellen, 1 dab 7 Raummeter Eichen⸗Stöcke(Späne). . Ober⸗ Rosbach den 5. Juli 1879. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Ros bach. Strack * 1 5 E Kirschen-Versteigerung. * 2290 Donnerstag den 10. I. Mts., Nachmittags 4 Uhr, 1 3 oll die diesjährige Kirschen⸗-Erndte in der hiesigen städti⸗ * chen Baumanlage am Schrenzer an Ort und Stelle sSffentlich versteigert werden. Datirt lin Buß bach am 4. Juli 1879. l Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. 3 . ö Vogt, Beigeordneter. * Schälholz-Versteigerung. 2291 Mittwoch den 9. Juli, Vormittags 9 Uhr, werden n vem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Zimmet, versteigert: 59 Naummeter Eichen⸗Schäl⸗Prügelholz, 1900 Eichen wellen, 3 Gichenstämme von 35— 40 Centim. Durchmesser und 5—8 Meter Länge, der gemeinsamen gewerblichen Interessen. erachtet er als seine Aufgabe: nm etre des Verbands Mainzer Vaugewerkmeister. Titel 1. 2) Der Aeltesten-Rath wird alljährlich von der Zweck des Vereins Generalversammlung, welche im Monat März ab⸗ ö zuhalten ist, neu gewählt. Der Zweck des Verbandes besteht in der Förderung 3) Die Wahl geschieht mittelst Stimmzettel durch ab— Insbesondere solute Mehrheit der Abstimmenden und zwar so i* 5 lange, bis sämmtliche 9 Mitglieder durch absolute 1) Durch Aufstellung und gewissenhafte Beobachtung Majorität gewählt sind. Bei Stimmengleichheit gleichmäßiger Grundsätze auf eine tüchtige und entscheidet das Loos. fachliche Ausbildung der Lehrlinge und deren gute 4) Die austretenden Aeltesten-Raths-Mitglieder moralische Führung hinzuwirken. sind wieder wählbar. 6 2) Ein gutes Verhältniß zwischen Meister und Gesellen 7 durch geeignete Bestimmungen zu fördern und zu Titel A. erhalten, was sich durch die Thätigkeit des Ver— Gewerkversammelun 9 bandes selbst weiter ausbilden dürfte. 1 5 g N 0 3) Den Gemeingeist unter den Meistern zu pflegen, 1 Ver Aeltelsten⸗Rath hält 5 eden das Bewußtsein der Standesehre, der Rechte und Monat eine Sitzung. Bei wichtigen Ereignissen ist Pflichten selbstständiger Meister, gegenüber den er verpflichtet, die Mitglieder zu einer Gewerkver⸗ Lehrlingen und Gesellen, den Mitmeistern und dem sammlung einzuladen, um die betreffenden Publikum zu wecken und lebendig zu erhalten und Vorlagen zu erledigen. 0. dadurch auf gegenseitige Achtung gestützt, eine jede 2) Eine außerordentliche Gewerkversammlung muß gedeihliche Entwickelung der Gewerke zu erzielen. von dem Aeltesten⸗Rath und durch denselben berufen werden, wenn 15 Mitglieder mindestens jeden vereint auch dann Titel 2 unter Angabe des Zweckes dies verlangen. Mitglied ö ch a f t.)) Anträge, welche zur Diskussion gestellt werden l sollen, sind dem Aeltesten-Rath vorher schrift⸗ 1) Mitglied dieses Verbandes wird jeder selbstständige Gewerbtreibende, welcher durch Unterzeichnung der vereinbarten Statuten seinen Beitritt erklärt. Auch solche Personen, welche nicht speeiell Gewerbtreibende sind, aber durch ihre Thätigkeit zum Gewerbe lich einzureichen. Titel 3. Pflichten der Mitglieder. gehören und durch Interesse, welches sie für die 1) Die Mitglieder des Berbandes sind verpflichtet, Sache an den Tag legen, können als Mitglied für jeden in ihr Geschäft eintretenden Lehrling ein aufgenommen werden. gleichlautendes Aufnahme Schema zu benutzen, 2) Jedes Mitglied zahlt vorläufig einen Beitrag von welches von dem Aeltesten N ath zu beziehen jährig 1 Mark. 1 es Schema muß in Dublo unterzeichnet 3) Jeder, der nach Ablauf des ersten halben Jahres werden: Von dem Meister, den Eltern des Lehrlings des Vestehens des Verbandes eintritt, hat ein be oder deren Stellvertreter und dem Präsidenten des sonderes Eintrittsgeld von 1 Mark zu zahlen. Gewerk Verbandes; dasselbe dient zugleich als 4) Von dem Eintritt oder der Mitgliedschaft sind Lehrverkrag⸗. f ausgeschlossen: 2) Bei vollendeter Lehrzeit ist der Meister verbunden, a. alle diejenigen Personen, auf welche die in bei dem Aeltesten⸗Ratlk eine Prüfung zu be— 8 83 der deutschen Gewerbeordnung ange antragen, die in bestimmten Jahreszeiten durch eine führten Bestimmungen Bezug haben; Commission der betreffenden Gewerke, die aus drei 1) welche die bürgerliche Ehre verloren haben, Mitgliedern zusamme tzt ist unter Vorsitz 2) welchen die Ausübung der bürgerlichen des Vorstandes vorgenommen Jedes Mit Ehrenrechte auf Zeit untersagt ist, 8 Aied ist berechtigt, den Prüf 1 beizuwohne 3) welche sich im Coneurs befinden; 3) Den bereits bestehenden oder sich noch b. Mitglieder, welche ein Jahr mit ihren Beträgen Innungen bleibt es überlassen, die auf die Lehr zurückbleiben; lingsfrage sich beziehender Bestimmungen nach ihrem c. Gewerbetreibende, welche sich ohne nachweis eignen Ermessen in Ausführung zu bringen, worüber baren Grund gegen Titel 18 3 und gegen dem jeweiligen Verbands-Rath schriftlicher Bericht wärtige Statuten verfehlten. Hierüber steht zu erstatten ist. 2. 2 in vorkommenden Fällen dem Aeltesten 1) Jedes Gewerk im Meister-Verband ist unter sich Rath die Entscheidung zu. In besonderen gehalten Arbeitsscheine einzuführen und auszustellen. Fällen, in welchem sich der Aeltesten-Rath nicht für competent erklärt, hat derselbe eine Generalversammlung zu berufen, welche defini tiv entscheidet. 5) Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes muß dem Aeltesten-Rath schriftlich angezeigt werden, andernfalls dasselbe nach wie vor als wirkliches Mitglied zu betrachten ist. Titel 6 Abänderung der Statuten. Eine Abänderung gegenwärtiger Statuten kann nur in einer Generalversammlung durch zwei Drittel der anwesenden Abstimmenden beschlossen werden. Ti 1 Titel 1 185 itel 3. Auflösung des Verbandes. Aeltesten-Rath. B 1) Die Geschäftsleitung des Verbandes wird besorgt von einem Aeltesten-Rath, der aus 10 Mit 1) Der Verband wird aufgelöst durch Beschluß einer General-Versammlung, in welcher neun Zehntel der sämmtlichen Mitglieder anwesend sind und von gliedern besteht, welche unter sich einen ersten und diesen zwei Drittel ihre Stimmen für Auflösung zweiten Vorsitzenden, einen Schriftführer und einen des Verbandes abgeben. Kassierer als Vorstand wählen; wünschenswerth 2) Im Falle einer Auflösung fällt das Vermögen und erscheint, daß von jedem Gewerbe ein Gewerbe— Inventar dem Local-Gewerb-Verein in Friedberg treibender mit in den Aeltesten-Rath gewählt anheim und soll zum Vortheil der Handwerks- wird. schüler desselben verwendet werden. Vorstehende Statuten des Verbands Mainzer Baugewerkmeister wurden in der Sitzung des hiesigen Lokal-Gewerbvereins am 18. Juni d. J. ange— 500 Stück Eichen⸗Schälstangen(Baumstüßzen). Ilbensadt den 4. Juli 1879 * Großherzogliche Bürgermeisteret Ilbenstadt. 3 wie r. 1 Arbeits-Vergebung. i 17 2296 Donnerstag den 10. Jult, Vormittags 9 Uhr, siollen in der Gemeinde Fauerbach b. Fr. die zur Her⸗ * sstellung des Verputzes am Pfarrhause und Gemeinde— e chause erforderlichen Weißbinderarbesten, veranschlagt zu * 286 Mark 50 Pf., ir Accord gegeben werden. * 0 A heim den 5. Juli 1879. 9 Wenck, Bezirksbauaufseher. Fliegenfung-Flaschen, 0— weiß und bemalt, bei 7 2226 f Georg Groß. 7 2284 Empfehle mein wohl assortirtes Lager in Lasting⸗, Plüsch⸗, Royal⸗ Cord ⸗Schuhen ce. zu den billigsten Preisen. Bad⸗ Nauheim. G. F. Aletter. nommen. Um allen einschlägigen Gewerbetreibenden, sowie auch Freunden und [Gönnern des Gewerbewesens, welche sich etwa bei der Berathung nicht be— theiligt haben, Gelegenheit zum Beitritt zu einem so gemeinnützigen In— stitut zu geben, erlauben wir uns genannte Statuten hiermit zur vorläufigen Kenntniß zu bringen, vorbehaltlich einer späteren Zusendung behufs Namensunterschrift. Der Vorstand des Lokal-⸗Gewerb- Vereins. Ein braves Dienstmädchen mit guten Zeugnissen zum Näheres bei der Exped. d. Anz. Warnung. Wer meinem Sohne Karl Etwas leiht oder borgt, hat keine Zahlung von mir zu erwarten Reichelsheim den 29. Junt 1879. 2280 Friedr. Har N Dirt 8 tei 0 2289 3 Friedr. Hartmann Kirschen 7 Versteigerung. Wẽ᷑ arnung. Mittwoch den 9. Juli, Nachmittags 1 Uhr, will Ich warne hiermit Jedermann meiner Tochter Marie Unterzeichneter die Kirschen von 30 Baͤumen öffentlich versteigern lassen. Die Zusammenkunft ist bei Gastwirth sofortigen Eintritt gesucht. 2299 9007 2297 1 Etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für lehrer Dr. C. Wetzell, Laubach, bei Gießen. 7100 M.(14273. Nichts hafte. Georg Philipp Becker Peter. 1 2295 in Bönstadt. Ockstadt. G. Ewald 1 Ein freundliches welches sogleich 2142 Pensionat für Gymmnafsiasten von Gymnasial— 5 bits Zimmer, kanu, ist zu vermiechen 391 ͤam Bahnhof. bezogen werden 2294 Prosp. gratis. Preis 7 1 f N 1 0 —— ˙ a. 83 9 10 —————————— 5 5— 8 5 auf hiesigem Schießplatze statt. Freiheitsschiesßen gesorgt und ladet hierzu ergebenst ein Seulberg bei Homburg v. d. H. den 3. Juli 1870. Phil. Alb. Becker. 228 7 122 4 7 0 1 bologischer Garten in Von Samstag den 5. Juli bis Mittwoch den 23. Juli (für die Besucher des Zoologischen Gartens), von 9—12 Uhr Vormittags und von 2½—7⁰½ Uhr Nachmittags, N Austellung der Mubischen Karawane des Herrn Carl Hagenbeck in Hamburg. Dieselbe bestebt aus einer großen Anzahl afrikanischer Thiere verschiedener Art und ist begleitet von 15 Nubiern verschiedener Stämme, unter denen eine junge 5 schmied, ein Lederarbeiten Nil, ist 1.97 Meter groß. Die Afrikaner führen 8 abyssinische Jagdpferde mit Original⸗Sattel- und Zaum Zeug mit sich. Ferner eine reichhaltige Sammlung von Jagdtrophäen und ethnographischen Gegenständen, wie sie in solcher Vollständigkeit noch nie gezeigt worden ist. Die Nubier werden ihre Mattenzelte und Strohhütten nach heimathlicher Weise errichten und täglich das Satteln und Reiten der Dromedare und Jagdpferde, Scheinkämpfe, Waffentänze, die Thierkarawane und dgl. vorführen. Die Handwerker werden mit Originalwerkzeugen ihre primitiven und dabei sehr kunstvollen Arbeiten anfertigen. Die Bedingungen für den Besuch des Zoologischen Gartens bleiben unverändert. Eintrittspreis für den Besuch der Ausstellung 20 Pfennig per Person. 2273 und ein Seideweber, Letzterer, ein Dinkaneger vom weißen 8 Original Singer Baumwollgarn, Nähseide und Leinenzwirn in allen Farben. 0 Th. Singer Manufacturing C0., Nenn- Iork. Für nur Mark 2. wöchentliche Abzahlung liefere ich ohne Preis-Erhöhung: 9 91 22 Original Singer Volauts Fältler 12 2 0. 2 7 22 Singer's Original- Nähmaschinen unter schriftlicher Garontieleistung für Echtheit und Leistungsfähigkelt. Gründlichen Unterricht lasse ich durch mein Lehrpersonal ugratis in und außer dem Hause ertheilen. * 7** 2* U G. Neidlinger, Zeil 17, Frankfurt am Main. General-Agent für Nord- und Mittel⸗Europa, Reparaturen werten sehnell und billigst in eigener Werkstätte ausgeführt. Lager für den Kreis Friedberg bei Herrn Georg Konrad Schutt, 0 N 5 9 9 Nestauration Weihl am Bahnhofe. 2183 ovav ads lich aui jon Sonntag den 13. und Montag den 14. 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