. Sur euschaft.) 18179 2 — e 9 Dienstag den 6. Mai. M 53. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags Donnerstags und tes, Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei grö. 6 9 N N f. größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß die rubricirten Voranschläge, nachdem dieselben uns beute von Großherzoglichem Ministerium wieder zugekemmen sind, Ibnen in den nächsten Tagen definitiv abgeschlossen im Original zugeben werden. Sie wollen auf Vollziehung des Voranschlags achten, zunächst aber das in Ihren Händen befindliche Exemplar(Concept) dem Original⸗Exemplar gleichstellen und Letzteres hierauf dem Gemeinde- Einnehmer zustellen. Dr. Braden. Einladung. Betreffend: Die General Versammlung des landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins Friedberg. Die General- Versammlung des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg pro 1879 findet Samstag den 10. laufenden Monats, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathbause zu Friedberg statt und werden hierzu die Mitglieder des Bezirks-Wereins. insbesondere auch die Herren Bürgermeister und Freunde der Landwirtbschaft freundlichst eingeladen. Friedberg den 2. Mai 1879. 1) Vorlage der Vereins- Rechnung pro 1878. 2) Festsetzung des Voranschlags pro 1879. 3) Ergänzungswahl des Ausschusses des Bezirks 4) Mittheilung über verschiedene, die Landwirthschast berührende Gegenstände. Tagesordnung. Der Director des landwirthschafte N Friedberg am 2. Mai 1879. Aus ja. Bezirks ⸗Vereins Friedberg. Dr. Baden. 5) Vortrag des Genkralsekretärs der landwirtbschaftlichen Vereine im Großberzogthum, Vereins. Auslandes.“ Herrn Dr. Weidenhammer:„Die deutsche Land wirthschaft, insbesondere die Wetterau vor der Concurrenz des Deutsches Reich. Darmfadt, 3. Mai. Wie der„Darmst. Ztg.“ aus Berlin geschrieben wird, trifft Prinz Alexander von Battenberg morgen in Darmstadt ein und wird morgen oder am Montag in Wies baden von Kaiser Wilhelm empfangen werden. Die bulgarische Deputation wird in Darmstadt gegen den 15. Mai eintreffen. Darmstadt. Das Regierungablatt, Beilage Nr. 12, enthält: I. Vekanntmachung über die Abänderung der Statuten det Bank für Süddeutschland. II. Bekanntmachung über die Bestätigung von Stist⸗ ungen und Vermächtnissen. III. Uebersicht der für 1879 genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kreises Worms. Iv. Bekanntmachung über die Vergütung der Brand⸗ schäden in Gernsheim. V. Ordensverleihungen. VI. Namene veränderungen. VII. Dunsinachrichten. Dem kvang. Pfarrer Sell zu Burg⸗Gemünden wurde die Pfarrstelle zu Beienbeim über magen; der Lehrer Mitzenius in Gußen wurde zum Real- lehrer daselbst ernannt; dem Schullehrer Bertram zu Unter⸗Apisteinach wurde eine Lehrerstelle zu Büdesheim übertragen. VIII. Dienstentlassung. Der Schullehrer Arxtops in Lich wurde auf Nachsuchen enlassen. IX. Charakierertheilung. X. Muhestandsversetzung. Die Lehrerin E. Dieffenbach zu Offenbach wurde auf Nachsuchen bis zur Wiederher⸗ siellung ibrer Gesundbeit in den Ruhestand versetzt. XI. Concurtenzetöffnungen. Erledigt sind: Zwei mit evang. Lehrern zu besetzende Schulstellen an der Schule zu Friedberg, Anfangsgehalt 1000 M. Eine ev. Lehrer⸗ slelle zu Brandau, Gebalt 900. Die kath. Lehrerstelle zu Alsheim, Gehalt 1000 M. Eine kath. Lehrerstelle an der Schule zu Bievelnheim. Gehalt 900 M. Berlin, 2. Mai. Reichstag. Eingegangen ist ein Schreiben des Abgeordneten Obertribunal-⸗ ratb Bär(Kassel), worin derselbe unter Bezug ⸗ nahme auf seine Ernennung zum Reichsgerichts · rath die Entscheidung des Hauses darüber anruft, ob er sein Mandat niederzulegen habe. Das Schreiben geht an die Geschäfts-Ordnungs Com- mission. Für v. Minnigerode wird Wichmann per Acclamatlon zum Schriftführer gewählt. Die Gebübren⸗Ordnung für Rechts-Anwälte wurde in zweiter Lesung nach unerheblicher Debatte nur bis 6. 93 erledigt und der Rest an die Com- mission zurückverwiesen, erste Lesung der Zolltarisvorlage. erklärt: Das Bedürfniß einer Zoll- und Steuer Reform ist seit 1848 hervorgetreten. Seit 1818 hat eigentlich diese Gesetzgebung geruht. Wir haben nicht heute zum ersten Male betont, daß wir das Bedürfniß der Finanzreform nicht zurück— weisen können. Je mehr ich diesen Fragen meine Aufmerksamkeit zuwendete, um so mehr drängte sich mir die Nothwendigkeit auf, so schnell wie möglich zu einer Steuerreform zu kommen, um zunächst das Reich finanziell unabhängig zu machen von den ungleichen, ungerechten Matrikularbeiträgen. Wir wollen überhaupt keine höheren Einnahmen er- zielen, als für Deckung der Reichsausgaben er- forderlich ist, wünschen aber, daß das Nothwendige in der Form aufgebracht werde, in welcher die Lasten am leichtesten zu tragen find, und glauben, daß dies am besten auf dem Wege der indirecten Steuern geschehen kann, so daß dadurch auf der anderen Seite Erleichterungen geschaffen werden könnten. Was die Staaten mit den disponibel werdenden Geldern machen wollen, welche nach Abschaffung der Matrikular-Beiträge sich ergeben, ist ihre Sache. Das bewegliche und das unbe⸗ wegliche Eigentbum war bei uns zu ungleich be⸗ steuert. Der städtische und der ländliche Grund- besitz sind ja unterschiedlich gestellt. Hierin liegt ein Grund zum Rückgang der Landwirthschaft. Der Getreidebau ist schwer besteuert gegenüber dem Import von Außen. Kein Gewerbe ist so schwer besteuert wie das landwirthschaftliche. Ein weiterer Vorwurf, der die jetzigen Zustände trifft, ist der mangelnde Schutz der Industrie gegenüber dem Auslande, wir bedürfen eines mäßigen Schutzzolles, hatten ihn ja auch bisher; den ab: soluten Freihandel kennen wir ja auch überhaupt nicht. Ein niedriger Schutzzoll ist es auch nur, den wir von Ihnen verlangen. Wir müssen doch erkennen, daß wir die Ablagerungsstätte der Ueberproduction anderer Länder sind und daß es geboten erscheint, unsere Thore einigermaßen zu schließen. Ob wir von den bisherigen Verträgen Vortheil Wenn der Schutzzoll aber ruintten soll, dann land bei dem Schutzzollsystem prosperiren, während Es folgt nunmehr die Länder, die offen sind, zurückgehen. Ich nehme Fürst Bismarck davon England nicht hatten, kann Jeder sich selbst sagen. und bekaͤmpft namentlich die Eierzölle. weise brauche die Albuminfabrikation zur Herstellung müßte Frankreich längsteruinirt sein. Wir seben Ruß⸗ aus, welches auch zum Schutzzoll kommt. Seitdem wir den Tarif so weit herabgesetzt haben, sind wir im Verblutungs⸗ prozeß begriffen. Für die Abhülfe können wir uns nicht auf Theorien, sondern müssen uns auf die praktische Erfahrung stützen. Es handelt sich hier nicht um politische, sondern um rein wirth— schaftliche Fragen. Delbrück gibt einen bisto⸗ rischen Rückblick über die Handelspolitik Deutsch⸗ lands während der 60er Jahre und fährt dann fort: Es frage sich, welche praktische Bedeutung die in dem neuen Tarif vorgeschlagenen Aender— ungen hätten. Der Tarif enthalte zunächst ein System, welches logisch uud systematisch geordnet sei, und doch widersprächen die praktischen In⸗ teressen der meisten großen Industrien völlig der Logik und Systematik. Beispielsweise sei dies mit der Baumwollen-Industrie der Fall, deren Lebens-Interessen mit den vorgeschlagenen Baum- wollgarn- Zollen unvereinbar seien. Die Roth- weberei, Strumpfwirkerei und andere Industrie- Zweige, worin gegen 150,000 Arbeiter be- schäftigt seien, würden durch jene Zölle ebenfalls schwerstens getroffen, wie zahlreiche Petitionen dar thäten. Auch die Fischernetzgarnfabriken werden schwerlich in Deutschland weiter bestehen können bei hohen Baumwollzöllen. Redner geht sodann auf die Verhältnisse der Glas- Industrie über, welche gleichfalls unter den neuen Zöllen leiden würde. Delbrück wendet sich serner gegen die Zölle auf Haare; auch bierdurch schädige man mehrere Industriezweige. Die Zölle auf Holz- waaten scheinen ihm ebenfalls nicht nach richtigen Gesichtspunkten in der Vorlage aufgestellt Auch seitens der Gummi- Industrie, welche einen leb haften Export habe, lägen zahlreiche gegen die Zölle auf Kautschuk und Guttapercha gerichtete Petitionen vor. Die vorgeschlagenen Kupferzölle seien überflüssig und finanziell bedeutungslos. Redner bekämpft ferner eingebend die Erhöhung der Leinenzölle. Er beleuchtet die einzelnen Zoll- erhöhungen im Verhältniß zu den Industriezweigen Beispiels- von einem Kilogramm Albumin Eier, welche 20 bis 25 Mark Zoll bezahlen: Albumin selbst aber sei zollfrei. Die ein heimische Albuminfabrikation werde also durch die Eierzölle ruinirt. Auch durch die 2 — Wollzölle würden zahlreiche Produkten Gruppen nicht geschützt. Delbrück schließt: viele wichtige Judustriezweige seien nicht berücksichtigt zu Guasten einer nur möglichen günstigen Entwickelung ein⸗ zelner; viele seien geschädigt. Der Reichstag werde sich nicht leicht entschließen können dafür zu stimmen.— 3. Mai. Reichensperger(Olpe) spricht gegen die gestrigen Ausführungen Delbrück's. Er betont, daß für die Entscheidung der Zollfrage das Interesse der Gesammtheit maßgebend sein müsse, nicht das Interesse einzelner Industriezweige. Er polemisirt gegen das Freihandelssystem und sagt, man dürfe die vassive Freibandelspolitik gegenüber der activen Schutzzollpolitik des Aus landes nicht aufrechterhalten, nicht nach Doctrinen, sondern nach den praktischen Bedürfnissen sich richten. Bamberger unterzieht zunächst die geschäftliche Lage einer Betrachtung. Er hält eine sorgfältige erschöpfende Prüfung der vor“ liegenden Fragen unter keinen Umständen für möglich, auch nicht in der angestrengtesten Com misstions- Berathung. Er seinerseits wäre daher lieber für Plenar⸗Berathung. Das Gemeinsame der Probleme sei, daß man versichere, wir befän⸗ den uns im größten Nothstande; es mangelten uns die Hilfsquellen unserer Existenz und gleich · wohl wolle man die Steuerzahler in noch er- böbterem Maße in Anspruch nehmen. Die neue Steuerpolitik des Reichskanzlers müsse er als eine verhängnißvolle bezeichnen. Der Reichskanzler habe Hoffnungen erweckt, die nicht befriedigt wer- den könnten. Dies sei doppelt bedenklich Ange- sichte der socialistischen Bestrebungen. Die vom Socialismus drohenden Gefahren seien noch nicht beseitigt. Für die neue wirthschaftliche Politik trage der Reichskanzler allein die Verantwortung. Die Selbstständigkeit des Bundesraths sei dabei vermißt worden. Redner kritisirt sodann das System der indirecten Steuern. ungsmittel, spetiell auf Getreide, zeugten von einer vollständigen Verkennung des modernen Weltverkehrs. Die Ausführungen Delbrück's seien praktischer Natur, nicht idealistisch. Delbrück babe der freibändlerischen Sache einen eminenten Dienst geleistet durch seine gestrige rein sachliche Rede. Kampfzölle seien nur gut, wenn man ste maßvoll und vernünftig anwende. Es sei nicht daran gedacht, ob nicht die neue Politik bei an; deren Völkern eine Gegenwirkung hervorbringen werde, die für die dentsche Industrie sehr schäd⸗ lich wirke. Doppelt gefährlich sei die neue Politik bei der Ueberßürzung, womit sie in's Werk gesetzt werde. Die Tarif- Commission habe ebenso hastig wie flüchtig gearbeitet. Man dürfe eine Krank- heit nicht durch eine neue Krankheit kuriren, wirthschaftliche Krisen nicht durch Zoll und Steuererhöhungen beseitigen wollen. Gefährlich seien endlich die mit der neuen Politik drohenden Coalitionen von Industriellen, ganz abgesehen von dem unausbleiblichen Ruin der Seestädte.(Leb- hafter Beifall links, Zischen rechts und im Centrum.) Finanzminister Hobrecht weist den dem Bundes- rath gemachten Vorwurf der Unselbstständigkeit und den gegen den Reichskanzler erhobenen Vorwurf, seine Wirthschaftspolitik leiste der Socialdemokratie Vorschub, zurück. Gerade die Uebertreibung des Systems„Help yourself“ habe der Socialdemokratie Vorschub geleistet. Es handle sich überhaupt nicht um ideale Ziele des Reichskanzlers, sondern um die Beschaffung von Mitteln zur Befriedigung der dringendsten Bedürfnisse. Die Erträge, welche man von dem neuen Zolltarife erwarte, würden viel zu hoch gegriffen. Von Hunderten Millionen neuer Steuern könne absolut nicht die Rede sein. Ueber die zu befriedigenden Bedürfnisse komme man aber absolut nicht hinweg. Minnigerode wünscht namentlich Schutz für die bedrängte Landwirthschaft und erklärt sich schließlich für eine theilweise commissarische Berathung des Zoll tarifs. — Nach den neuesten Reise⸗Dispositionen des Kaisers wird derselbe am 11. Mat in Berlin resp. Babelsberg eintreffen. Kissingen, 1. Mai. Der Kronprinz des deutschen Reichs und von Preußen ist heute Abend hier eingetroffen. Zölle auf Nahr ⸗ Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 1. Mai. Aleko Pascha ist gestern nach Constantinopel ab- gereist. Ein gemeinsamer Ministerrath von drei— stündiger Dauer unter dem Vorsitz des Kaisers stellte endgültig die in den früheren gemeinsamen Ministerconferenzen getroffenen Vereinbarungen be ⸗ züglich der bosnischen und serbischen Angelegen⸗ beiten fest. Die ungarischen Minister sind nach Pest zurückgekebrt. Pest. Dem Ausweise des Finanzministeriums über die Finanzgebahrung im ersten Quartal 1879 zufolge, stellen sich die Einnahmen gegen die gleiche Periode des Jahres 1878 um 1,816,277 fl. günstiger, die Ausgaben gegen das erste Quartal 1878 um 4,771,905 fl. ungünstiger. Frankreich. Paris, 1. Mai. Die heute stattgebabte Versammlung der Delegirten von 58 schutzzöllnerisch gestimmten Handelskammern hat sich dafür erklärt, daß keine Verhandlungen wegen Abschluß neuer Handelsverträge angeknüpft werden vor Annahme des allgemeinen Tarifs und vor Feststellung des Zollregimes in Deutschland. — 2. Mai. Oesterreich hat die in Wadding⸗ ton's Circular-Note enthaltenen Vorschläge bezüg⸗ lich der griechischen Grenze angenommen. Großbritannien. London. Meldung aus Capstadt vom 15. April: General Chelms⸗ ford traf in Durban ein und beabsichtigte am 17. April nach Moritzburg aufzubrechen. Ob⸗ gleich der größte Theil der Verstärkungen gelandet ist, dürfte der neue Vormarsch gegen die Zulus erst in einigen Tagen erfolgen. Truppen versuchten am 8. April vergeblich den Kraal des Basuto- Häuptlings Moirosi zu stürmen; sie verloren 26 Mann. Bartle Frere traf am 10. April in Praetoria ein; die Unterhandlungen mit den Boers ergaben ein befriedigendes Resultat. — 3. Mai. Das„R. B.“ meldet aus Simla: Jakub Khan sprach die Absicht aus, sich nach dem britischen Lager in Gundamuc zu begeben, um mit den indischen Behörden zu conferiren. Der- selbe tritt unverzüglich in Begleitung mehrerer Minister, Lirdars und eines großen Gefolges die Reise von Kabul aus an. Spanien. Madrid, 3. Mai. Bei den beute vollzogenen Senatswahlen siegten die Mini- 1 mit sehr großer Majorität. Türkei. Constantinopel. Da die ost⸗ rumelische Commission die Unstatthaftigkeit erkannte, Ostrumelien nach Abzug der Russen ohne reguläre Berwallung und ohne organisirte bewaffnete Macht zu lassen, so drückte sie den Wunsch aus, die Pforte möge sich mit Rußland betreffs des Ueber⸗ ganges der Administration an die neuen Behörden und der Unterstellung der Miliz und Gensdarmerie unter dieselben verständigen. Die Commission bietet ihre offieibse Mitwirkung an und wird die erforderlichen finanziellen Vorkehrungen treffen. Rumänien. Bukarest. Die europälsche Donau- Commission nimmt ihre Arbeiten am 9. Mai wieder auf, Rußland. Petersburg, 3. Mai. Der frühere Lieutenant Dubrowin, welcher bei seiner Verhaftung zwei Gensd'amerie-Unterofsiziere durch Revolverschüsse verwundet hatte, ist gestern Morgen 10 Uhr nach Verlesung des von dem General- Gouverneur Gurko bestätigten Todesurtheils auf dem Glacis der Peter-Paul-Festung durch den Strang hingerichtet worden. — 3. Mai. Gegenüber von in den letzten ö de St. Petersbourg,“ es sei unwahr, daß die Unterhandlungen mit der hiesigen Mission Chinas abgebrochen seien und daß die Mission Petersburg zu verlassen beabsichtige. — Der„Agence Havas“ zufolge sollen an scheinend alle Mächte im Einklang sein, um die Fristen für die Räumung der bezüglichen Länder durch die Russen um wahrscheinlich drei Monate zu verlängern. Aegypten. Kairo, 3. Mai. Der eng ⸗ lische Generalconsul Vivian conserirte heute mit dem Khedive und dem französischen Generalconsul. Amerika. Washington, 1. Mai. Das Repräsentantenhaus verwarf heute das vordem 1 7 angenommene Armeebudget und lebnte es son ab, gegen das Veto des Präsidenten Hates Wider spruch zu erheben. Monat April um 20,000 Dollars zugenommen. Der Baarvorrath in der Staatscasse beträgt 448,467,000 Doll. ö 5 Aus Stadt und Land. ö 8. Griedel, 29. April. Gestern batten wir in unserer Gemeinde ein schönes und selienes Fest. Der viesige hochverdiente Lebrer Jost war an diesem Tage 50 Jahre im Amt. Vorgestern Abend bereits hatte der Krieger⸗ und Sängerverein dem Jubilar einen Fackelzug und Ständchen gebracht. Um 10 Uhr Morgens artangirte sich beute der Fesizug und bolte den Jubilar zur Kirche ab, woselbst Dekan Cellarius die nefergreifende Fefirede bielt. Nach derselben überreichte Kreisschul-Inspektor Schmidt dem Gefeierten, sein Peustonsdekcet, um das Letzterer eingekommen war, nebst dem silbernen Verdienst⸗ kreuz Philipps des Großmüthigen. Nach der krchlichen Feier ging der Zug durch alle Straßen des Ortes nach dem Schulhof, woselbst Jost durch zahlreiche Geschenke seitens der Schulkinder, der Collegen, der Gemeinde ꝛc. 2c. erfreut wurde. Nach Diesem wurde sodann ein einfaches Festmahl, gewürzt durch mannigfache Toaste, in der Wohn⸗ ung des Bürgermeisters eingenommen. Möge dieser schöne Tag dem Jubilar und den Festtheilnehmern noch lange im Gebächtniß bleiben. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Maj. Wochenmarkt. Butter kostete 0 5 Strohmarkt war gut Tagen verbreiteten Gerüchten erklärt das„Journ. ver Pfd. 1 M. bis 1 M. 10 Pf., Eier per Stück 4 Pf. 2 Stück 9 Pf. Gießen, 3. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85— 90 Pf., Eier per Stück 4 Pf., Käse per Stück 5— 10 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.30, Hahnen per Stück M. 1.60. Kartoffeln ö per 100 Kilo M. N. 12.— 13.— 6.50— 7., Zwiebeln per Centner Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kuh⸗ Die Colonial und Rindfleisch 5660 Pf. Schweinefleisch 5860 Pf., N 46—50 Pf. Frankfurt, 3. Maj. Der beutige Heu- und befahren. Heu kostete je nach Qualität per Centner M 2.50—3., Stroh N. 2.2.20, Solat das Stuck 12 Pf, Blumenkohl 60— 70 Pf., Rothkraut 20 Pf., Radischen 3 Pf. das Bündel, Meerrettig das Stück 10— 12 Pf., Rettig 15 Pf., Ganze Erbsen M. 23—24., geschälte Erbsen M 24—27., Speise⸗Bohnen M. 22—25., Linsen 23—28 per 100 Kilo. Kartoffeln M. 6 50— 7.50 per 100 Kilo. Butter im Großen 1. Qual. 1 M. 2. Qual. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1. 2025. 2. Qual. M. 1.10— 15., Eier das Hundert deutsche M. 4.50., italienische M. 5.40, Roggenmehl Vorschuß M. 23.50 24.—., Schrot M. 20—22., Ochsenfleisch per Pfd. 65— 70 Pf., Kuh“, Rind- und Farrenflelsch 50-60 Pf, Schweinefleisch 60— 70, Kalbfleisch 50-65 Pf., Hammelfleisch 40 65 Pf., Hahnen, deutsche, M. 1.70—2., italienische M. 2.50., Poularden M. 5 506.50. Tauben 50-60 Pf., Welsche M. 7—10., Hühner M. 2— 2.50. Marburg, 3. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85 bis M. 1., Eier per Stück 9— 10 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10- 12., Pf., Tauben das Paar 60— 80 Pf., Hahnen das Stück M. 1.20—1.50., Hühner das Stück 80 bis M. 1., Salat per Kopf 15—20 Pf. Geld⸗Cours. Frankfurt am 3. Mai. 1879. 20⸗ Frankenstü cke M. 16 20—24 Englische Sovereigns„ 20 35-39 Russische Imperiales„ 16 70—75 Durden 5 9 54—59 Ducaten al marco 5 5 9 59—64 Dollars in Gold. 8 4 21 G. 0 Gläubiger-Aufforderung. 900 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das mit 27,727 Mark 50 Pf. über⸗ schuldete Vermögen der Georg Grimmel Eheleute von Vilbel formellen Coneurs erkannt hat, werden sämmk⸗ liche Gläubiger derselben aufgefordert, im Termine Freitag den 20. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, ihre Forderungen unter Geltendmachung etwaiger Vor⸗ zugs rechte bei Meidung Annahme des stillschweigenden Verzichts auf solche hier geltend zu machen. In diesem Termine soll alsdann über den Abschluß eines Arrangements, eventuell die Versilberung der Masse, Wahl eines Gläubigerausschusses und eines definitiven Masse⸗Curators, sowie die weiter erforderlichen Maß; regeln verhandelt werden und werden die nicht in Selbst⸗ person erschienenen oder durch gehörig legittmirte Drltte vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beistimmend angesehen. Vilbel den 10. März 1879. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer, Landrichter. Landgerichts-Assessor. 75 5 D 3 8 1 r Import. ital. Raçehühner, 1588(bestes Leghuhn) jung, in vorzüglicher Qualität, bunt à 3½ M., in ausgesuchten Farben 4 bis 6 M., liefert jederzeit sofort die Geflügel-Austalt„Ober⸗ Ursel“ bei Frankfurt a. M. 0 (12140) — die Staatsschuld hat im 1 * * * en — a— Wang 4 60 5 eee 8 * 1 chühul, 7 Holzversteigerungen in der Oberförsterei Eichelsdorf. Es werden versteigert: 88 1 Eichenstamm von 29 om Durchmesser und 5 m Länge mit 0,33 Festmeter Inhalt. Holzart. Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Ra um meter. Buchen 137,5 64,5 200 12 Birken 19 34 52— Eichen— 41 51 2 Nadelholz 2 23 151 1 ö Aspen— 11—. Die Eichen⸗Knuͤppel sind theilweise in Schichten von 2 und 3 m Länge aufgearbeitet, zu Grubenholz taug bei den Nadel⸗Reisern befinden sich mehrere Fichten-Schichten, zu Bohnenstangen geeignet. Das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Die Versteigerung beginnt Morgens 9 Uhr, sie et im Distrikt Bauwald statt, das Holz wird aber bei der Versteigerung nicht vorgezeigt wegen näherer Atuft wolle man sich an Forstwart Hofmann in Stornfels wenden, welcher am 10. Mai, Morgens 8 Uhr, der Stornfels⸗Einartshäuser Chaussee im Bauwald anzutreffen ist. 5 Die Zusammenkunft bei der Versteigerung findet bei Bauholz Nummer 130 auf der eben ussee statt. 1 genannten 2. Dienstag den 13. und Mittwoch den 14. Mai aus den Distrikten Hegwald, Bieberwald und Katzen berg: 13 Eichenstämme von 16-63 em Durchmesser und 3— 10 m Länge mit 8,22 Festmeter Inhalt, 2 Elsbeerstämme von 21 und 23 om Durchmesser und 3—7 m Länge mit 0,36 Festmeter Inhalt. Holzart. Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Raum meter. Buchen 1376 631 834 343 Eichen 4 11 16 5 Nadelholz— 30 162— Aspen— 15 244— Am ersten Tag kommt das Stammholz zum Ausgebot. Das mit Kalk bespritzte Holz wird nicht versteigert. Das Holz wird bei der rung ht vor heigt, dieselbe findet im Saale des Gastwirths Henk zu Langd statt und beginnt an beiden Tag Lorgens ihr. Forstwart Adolph zu Langd ertheilt wegen des Holzes nähere Auskunft. 5 N 5 3. Freitag den 16. Mai aus den Distrikten Dachs bühne, Schlägelsberg, Wolfslauf, Rainröder Reiperts d Mühlenkopf: 5—13 m Länge mit 2,20 Festmeter Inhalt 6 Eichenstämme von 19— 28 em Durchmesser und! D Festmeter Inhalt 3 Fichtenstämme von 14— 24 em Durchmesser und 10-15 m Länge n 93 1 Ulmenstamm von 26 em Durchmesser und 8 w Länge mit 0,42 Festmeter Inhalt, 3 Eichen⸗Derbstangen, 35 Fichten⸗Derbstangen. mit 2,93 Holzart. Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Ra ummet Buchen 338 292 838 5, Eichen, Ulmen— 24 8 0 Nadelholz— 2 18 0 Aspen— 5 8 Bei den Stammreisern im Schlägelsberg befinden sich 100 rm in Se en aufg i 8 nrglich und bei den Nadel Reisern eine Schichte Fichtenstangen. Das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Das Holz wird nd beginnt Morgens zrgezeigt; dieselbe findet bei Gastwirth Kröll in Rainrod statt e gerung an oben genanntem Tage nicht beendet werden können, Ine Mittheilung. 5 Nähere Auskunft in Betreff des Holzes ertheilt der Forstwart Rodemich Abtägelsberg theilweise an der von Rainrod nach Einartshausen führenden Chaussee. Eichelsdorf, 26. April 1879. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. . so erfolgt sofort Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 191 Es wird versteigert: Mittwoch den 14. und Donnerstag den 15. Mai aus den Distrikten Hainbach und Hainkobl: 2 Eichenstämme von 108 und 100 em Durchmesser und 7 und 10 m Länge, 40 Eichenstämme von 2046 om Durchmesser und 8—12 m Länge, 2 Eichen⸗Derbstangen von 14 em Durchmesser und 6 m Länge, 1165 Fichten Reisstangen von 4—7 em Durchmesser und 5—9 m Länge. 63 um Buchen Stamm-⸗Reisig sitzen im 8. 1 0 1 1 0 0 un lden Tagen Vormiitags 9 Uhr an der oberen Hainbachswlehe, 8 80 0 1 aer am 4. Mai 1879. Großherzogliche Oberförsterel Ortenberg. f e Versteigerungs Anzeige. 74 in dessen Behausung(nächst der Stadischule) folgende in Rainrod, dasselbe sitzt in Schelter Knüppel Reisig Stöcke Ra um meter. Buchen 846 182 1082 285 Eichen Ire 27 10 N Sämmtliches Bau- und Nutzholz und etwa die Hälfte des Brennholzes wird am ersten Tage versteigert, ainkobl. Das Holz ist vor der Versteigerung elnzusehen. Zusammen— Dienstag den 6. Male lfd. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf fteiwilligen Antrag des Heinrich Hanstein v. dahier, wegen Aufgabe seiner Oetonomle⸗ 1. Montag den 12. Mai stä . 3 0 2. nachverzeichnete Gegenstände gegen gleich baare Zahlung 4 F n 8 a 2 gen e Bah aus den Distrikten Borkhards, Rabenköpfe und Bauwald: versteigert werden, als: 2 braune Wallachpferde, 1 leichter Oeconomiewagen mit sämmtlichem Zubehör, 1 Chaise (Olaskalesche), 1 Prar Wagengeschirce, 1 Paar Acker⸗ geschtrre, 1 Paar Chalsegeschirre(plattirt), 1 einspänniges Chaisegeschirr 1 einspänniges Wagengeschirr, 1 Schaufel⸗ pflug, 1 Vorderpflug, 1 Spißpflug, 1 Kartoffelpflug, 1 Egge, 1 Sggeschleife 1 Fruchtfegemühle, 1 Dickwurz⸗ mühle, 1 Strohbank, 1 Pfuhlfaß 1 Wasserfaß, 1 Schmier, vank 1 Meblkasten, 1 Haferkasten, 2 Scheuer⸗Rollseile mit Rollen, 2 Butterfässer, eine große Parthie Ketten, 1 Radschuh mit Eis ring, 1 Eiskette, Bütten, Fässer und sonst noch verschiedene Oeconomieaeräthschaften. Friedberg den 30. April 1879. In Auftrag: 1514 S chwarz, Oroßh. Hoftaxator. —* 5 8 Holzversteigerung. 1557 Donnerstag den 8. Mai lfd. J. werden aus den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikten Kreuz⸗ tannen, Galgenkopf, Mörler-Unter, Klentzeschlag und Kuppe versteigert: 15300 Stück Eichen⸗Birkenwellen(Backholz), 5100„ Nadelwellen, 400 Gebund Ginstern, 200 Stück Weißtannen Reisstangen, 5800„ 8 Bobnenstangen, 3225 Kiefern-Bohnenstangen. Zusammenkunft Morgens präeis 9 Uhr im Distrikt Kreuztannen, woselbst mit der Versteigerung der Boh nen⸗ stangen begonnen wird. Die im Distrikt Klentzeschlag am Viehtrieb und im Distrikt Kuppe am Straßheimer Hübnerweg aufgearbeiteten 12500 Eichenwellen kommen im Distrikt Mörler-Unter, in der Nähe des ehemaligen Schießplatzes, gegen halb 12 Uhr Morgens zum Ausgebo“. Vorher zeizt gewünschten Falls Forstwart Kaiser Steiglitbhabern, welche sich um 9 Uhr Morgens am Löwenhof einfinden wollen, diese Wellen vor. Ockstadt den 1. Mai 1879. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. S 1 eo Holz- Versteigerung. 1587 Freitag den 9. Mai, Vormittags: 9 Uhr, kommen im Gemeindewald Nieder Rosbach, in den Distrikten Rotherstoß und Burg, nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung: 31 Rm. Buchen⸗, 8 Rm. Ei ben⸗, Knüppelholz, 27 Rm. Buchen⸗ und Eichen⸗Stockholz, 283 Stück Buchenwellen 15 Rm. Nadel⸗ 4070„ Eichen⸗Durchforstungswellen, 1 3722„ Nadelwellen, 5„ Nadelstämme von 6—11 Meter Länge, 11„ẽ Nadel⸗Derbstangen u. 280 Stück Bohnen⸗ stangen Zusammenkunft auf der Hauptschneise in der Wasser— döll am Pflanzgarten. 1 Rieder- Rosbach am 3. Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Groh. N Soeben erschienen: Wichtig für Forstbeamte, Holzhändler, Sägemüller, Zimmerleute, Bau- und Möbel⸗ tischler, Glaser, Wagner, Küfer ꝛc. Der Kubikpreis- Rechner ober Tafeln zur Berechnung des Preises von runden und beschlagenen Hölzern ze. bei einem Inhalte von 0,02 bis 24,98 Kubikmeter und einem Einheitspreise von 10 bis 90 Mark Mit einem Anhang, Tafeln zur Berechnung 2 des Kubik-Inbaltes runder Hölzer von 2 bis 100 Centim. Durchmesser und 0,20 bis 30 Meter Länge enthaltend Ein Fabriklager Weißer Vorhänge einfachsten bis reichsten Dessins wurde mir zum Aue verkauf unter Friedr. Weiß Nachf., Liebfrauenstraße 2(Moelakof) Frankfurt a don den . übergeben. M. . Trauben- Brustsyrup C a k ˖ k N mit Fenchelhonig, 1 großer Aus wahl, die Rolle von 20 Pfennig an bis Bestes Mittel gegen Husten; Heiserkeit; Hals u den feinsten, bei Buchbinder Pfeifer prustschmerzen. In Flaschen N 50 Pf., 1 und 1½ 101506 8 in Reichelsheim. 15 J. A. Windecker, Hoflieferant. 7 N f 80 5 1590 Zum baldigen Amit wind ein braves Einen großen Keller Dienstmädchen 1537 L. Strauß Wittwe. gesucht. Zu erfragen bei der Exped. des Anzeigers. 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Mai an, nur auf kurze Zeit, für die Besucher des Zoologischen Gartens täglich von Morgens 8 bis 1 Uhr und von 2 Uhr Nachmittags bis zum Einbruch der Dunkelheit: Schaustellung der Indianer aus Canada vom Stamme der Irocesen. 10 Männer und 2 Frauen in Nationaleostüm. Darstellung ihrer Lebensweise, Sitten und Gebräuche, wie: Reiten, Jagen, Schießen, Kriegführen, Ausstellung einer reichhaltigen Sammlung von Waffen, Geräthen ꝛc. Die Bedingungen für den Besuch des Zoologischen Gartens bleiben unverändert. Eintrittspreis für den Besuch der Ausstellung 20 Pf. à Person.(H. 61038.) Aechte Strickbaumwolle, ungebleicht, gebleicht und farbig, Strickwolle, Häkelbaum wolle, leinene und 5 Zwirne, Bänder, Litzen, Kordeln, Knöpfe, Nadeln, grauen, schwarzen und weißen Shirting, Chiffon, Dowlas, doppel Sarsinet, blau Schürzleinen, Wachstuch, Taschentücher, Halsbinden, Hosenträger, sowie alle in dieses Fach schlagende Artikel empfehle in bester Qualität zur geneigten Abnahme. Friedberg. 1550 E. F. Die Kölnische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft mit einem vollständig in Aktien begebenen Grund-Kapitale von Neun Milli Mark eun Millionen Mar sowie mit Reserve⸗Kapitalien von 1,179,383 Mark versehen, besteht nun seit 25 Jahren und gewährt die größte Kapital⸗Sicherheit von allen deutschen Hagel-Versicherungs⸗Gesellschaften. Sie versichert Bodenerzeugnisse und Glasscheiben gegen Hagelschaden zu festen Prämien ohne jede Nachzahlungs Verpflichtung Die 5 Prämien sind im Durchschnitt niedriger als irgend anders wo. Der Prämien⸗Durchschnittssatz stellte sich 1877 und 1878 auf nur 87 und 85 Pfennige für 100 Mark Versicherung— alle Erzeugnisse und Gegenden eingeschlossen. Für Anhänger gegenseitiger Versicherung hat die Gesellschaft mit Anerkennung und Genehmigung der Staatsregierung eine garantirte Gegenseitigkeit eingerichtet. Nach den hierfür gültigen „besonderen Versicherungs-Gedingungen für Landwirthe Nord- und Mitteldeutschlands“ wird die Hälfte des Prämien gewinnes der Gemeinschaft der Bethetligten überwiesen;. aber sind auch im unglücklichsten Falle nur zu einer Prämiennachzahlung bis zu 20 pCt.(ein Fünftel) der Normalprämie verpflichtet, für alle größeren Verluste haftet die Gesellschaft allein. Im Jahre 1877 und 1878 konnten dieser Gemeinschaft 19 und 20 pCt. von der(nur 80 und 83 Pfennige pro 100 Mark im Durchschnitt betragenden) Prämie auf Reserveconto gutgeschrieben werden. Abrechnungen sind bei den unterzeichneten Vertretern einzusehen, welche auch bereit sind, Auskunft die Empfehlung der Gesellschaft nach allen Richtungen hin weiter zu begründen. Domänenpfandmeister Schuchard in Friedberg. 0 Ludwig Schmidt IV. in Harheim. E. Wollrab in Alsfeld. Carl Jockel jun. in Hungen. 8. Eggolt in Altenstadt. Renteiverwalter Stahl in Kloppenheim. A. Kleinen in Altenschlirf. H. Edling in Lauterbach. J. H. Kratz in Büdingen. K. Becker in Maulbach. Anton Weickhardt in Butzbach. Aug. Renning II. in Nidda. „Moog in Gedern. 5 Wolfschmidt in Schotten. h. scüchler in Gießen. H. Freund in Storndorf. Fr. Schade in Grünberg. 59 Guntrum II. in Schlitz. 1582 H. Fischer in Vilbel. Freie Kur der Trunksucht! Allen Kranken und Hülfesuchenden sei das unfehlbare Mittel zu dieser Kur dringendst empfohlen, welches sich schon in unzähligen Fällen aus's Glänzendste bewährt hat und täglich ein— gehende Dankschreiben die Wiederkehr häuslichen Glückes bezeugen. Die Kur kann mit, auch ohne Wissen des Kranken vollzogen werden. Hierauf Reflektirende belieben Ihre Adresse unter Chiffre L. K. in der Expedition dieses Blattes abzugeben. 1543 Schleuning. burch weitere Kriegstanz, Rauchen der Friedenspfeise u. s. w. Localgewerbeverein. 1592 Mittwoch Abend 8 Uhr Versammlung Henn'schen Saale. Tagesordnung: Das neue Innungswesen. Auch Nichtmitglieder des Vereins, insbesondere Meister hiesiger Stadt werden hiermit besonders angel (i Abthetlungs-Büreau der Friedberg Hanauer- Bach befindet sich seit 1. April d. J. im Hause der Herz Trapp& Münch. ö Friedberg den 4. Mai 1879. Der Eisenbahn, Baumelst 1588 Trancke. n Bäckerei Vorbach. ö 1. Sorte Brod 47 Pfennig, Ano . 4 2. 3. 8 Frucht kann zu jeder Zeit umgetauscht werden. 1531 J. Vorbach Winnt. gelte! Kalbfleisch, 48 Pf., d habe 7 verkauft Georg Hanstein. onder Schweinefleich 50 Pf. Leber- und Blutwurst 56 Pfennig, Kalbfleisch 50 25 datref Theodor Sprengel. Kleesamen ist wieder frisch angekommen. 1594 Ph. Dan. Kümmich. 1593 bei Ein gebrauchtes Cafe l-Clavig zu eee g 40 8 bei Trapp& Münch. AN Ne 15 N N 20 Ez n 28158585 0 — Feinsten Ceylon-Kaffee, Raffinade, 7 Can dis, sowie best schmeckende Suppen⸗ sachen, Salat⸗Oel, Reis Stärke, Orangen, Zwetschen empfiehlt 5 85 1585 Carl i ee 5 8. Die besten und at b. bdiligsten Na 5 m a J 1 5 en 5 bei H. Bindewald, Friedberg, 9 Reparaturen, Nadeln, Faden und Oel. Die Bude an dem Stationshaus in Bad-Nauheim soll Mittwoß ehre den 7. Mai, Nachmittags 2 Uhr, aus freier Hand 8 selbst verkauft werden. 1600 1589 Der Unterzeichnete läßt Mittwoch den 7. Ma 2 Vormittags 9 Uhr, wegen seines Abzugs von hie 9) folgende Gegenstände öffentlich gegen gleich baare Zahlunssind z versteigern: 6 gut erhaltene Bienenvölker(Krainer Bastar verschiedene Bienenwohnungen und Gerät sowie einen Bienenstand zc. ꝛc., 1 Honigschleudermaschine 11 Enten 3 Gaͤnse, 1 Paar französische Hasen, 1 vorzügliche Ziege, verschiedene Haus- und Gartengeräthe, eine Parthie Dung, eine Parthse Holz, eine Bülte, verschiedene Züber, Flaschen ze. ꝛc. Marienschloß den 4. Mai 1879. M. Dern, Verwalter. Corsetten, gien 5 0 Ein Halstuch gefunden. 5* Zu erfragen Nr. 401. Ein braves reinliches Dienstmädchen z. wird 0 75 15 miethen gesucht. Zu erfragen bel da ein Exped. d 1597— Hasen⸗Abfall, 9 bestes Dungmittel aus der Haarschneiderei von Ble und Hirsch in Offenbach, wird zu M. 8.50 per Centn auf Credit oder gegen baar mit 5% Abzug verkaußz, durch Gebrüder Arnstein,. 0 1556 Friedberg.. Herrenschneider gesuchf für dauernde Arbeit.(is/ 7V.) 0 Frankfurt a. M., Bleidenstr. 10, I. Stock. fle Verantw. Red.: Far Bindernagel. lache — 1583 Mein E f bringe ich Freunden und Gönnern in wohlassortirtes Cigarren 0 Lager empfehlende Erinnerung. Friedberg. 1552 C. F. Schleuning. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 11