etuagel S ant it X. Aitbbe aft U 1879. 11 a 3 * . 1 1879. Donnerstag den 6. Februar. M16. 4 1 Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. und in Nauheim Montag, Mittwoch und 7 1 2 2 Wird hier Freitag Abend 1 5 5 Artisblatt für den Artis Friedberg. geg — 1 11 einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. * Amtlicher Theil. Friedberg den 4. Februar 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Burgermeistereien des Kreises. Nach uns gewordener amtlicher Mittheilung ist in Niederklten, Königreich Preußen, die Lungenseuche unter dem Rindvieh ausgebrochen und namt dermalen noch immer an Ausdehnung zu. Indem wir Sie biervon benachrichtigen, empfehlen wir Ihnen aufs Gewissenhafteste darüber zu machen, daß aus der durchseuchten Gegend kein Rindvieh— auch nicht zum Schlachten— eingeführt wird, insbesondere aber jede etwa vorkommende, alf Lungenseuche irgendwie schließenlassende Erkrankung von Rindvieh uns unverzüglich zur Anzeige zu bringen. Dr. Braden. Bekanntmachung. etreffend;: Die Abhaltung eines Frühjahrs⸗Faselmarkts zu Bußbach, hier Abhaltung einer mit diesem derbundenen Verloosung. —— Großberzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 24. v. Mis. gestattet, daß gelegentlich des diesjährigen Frühjahrs- gaselmar ktes zu Butzbach eine Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und landwirtbschaftlichen Geräthen stattfinde. Friedberg am 1. Februar 1879. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Einladung der Mittwoch den 12. d. Mts., Nachmittags 2½ Uhr, zu Friedberg in dem Rathhaussaale daselbst stattfindenden außerordentlichen General- Versammlung. Zur Verhandlung kommen: Zu recht zahlreichem Besuche wird eingeladen. 1) Ankauf einer Hofraithe zu Friedberg für das Mathildenstift. An demselben Tage findet in dem genannten Lokale von Morgens 1) Verkauf einer Hofraithe des Matbildenstifts in der Stadt Butzbach. 9½ Übr an eine Sitzung des Gesammt-Ausschusses statt. ) Gesuch des Anton Pie I. zu Weckes heim, Ehemann der Industrie- Friedberg, 4. Februar 1879. lehrerin Pie daselbst, um Unterstützung. Der Prösident des Mathildenstifts Friedberg Butzbach. 1) Neue Statuten des Matbildenstifte. Dr. Braden. Deutsches Reich Ausschuß hierzu gestellten Anträgen angenommen. einen gemeinschaftlichen Bauplan auszuarbeiten Darmstadt, 3. Febr. Die zweite Kammer Die im Ausschuß nicht zur Nechandlung gekem- und die Fabrwassettiesfe des Mains baldmoglichst zahm beute ihre Arbeiten wieder auf. Auf eine menen Anträge des Abg. Heinzerling, betreffend auf 98 Centimeter unter den Nullpunkt des Interpellation in Betreff der Gewährung einer Verfahren bei Contraventionen gegen die Ge— Frankfurter Pegels zu briggen, da der jetzige Zinsgarantie für eine Kettenschleppschifffabrt auf werbegesetze und solche gegen die indirecten Auf: Zustand ein überaus kläglicher ist. em Main antwortete die Staats- Regierung, daß lagen, sowie der weitere Antrag um ausdrückliche Berlin, 4. Febr. Das Abgeordnetenhaus e eine Zinsgarantie allein nicht übernebmen, Aufhebung der durch die Straspreceß Ordnung genehmigte in dritter Berathung nach unerheblicher aß sie aber die Frage, ob von den Uferstaaten derogirten Gesetze, Verordnungen ꝛc. mit großer Debatte den Beschlüssen in zweiter Lesung gemäß ine gemeinschastliche Zinsgarantie zu übernehmen Majorität abgelehnt. Das Haus begann sodann die Gesetzentwütse, betreffend die bessische Brand- 15 in Erwägung ziehen werde. Bezüglich der die Berathung über den Hauptvoranschlag der Versicherungs- Anstalt in Kassel, betreffend den analistrung des Mains wird auf die noch Staats- Einnabmen und Ausgaben pro 1879/82 Unterstützungs-Wobnsitz in Lauenburg, betreffend shwebenden Verhandlungen mit Preußen hinge- betr., inebes. Theil I. Ausgaben. Die Verhand- eine Anleihe für Verbesserung der märkischen piesen und erklärt, daß unsere Regierung über lungen gedieben bis zur„Hauptabtbeilung IX, Wasserstraßen und endlich betreffend die Wasser⸗ lie Frage der Ausdehnung der Canalisatien bis Ministertum des Innern und der Justiz“. Die genossenschasten. In zweiter Berathung wird der Dffenbach, die jedenfalls mehr als 1 Mill. Mk. angeforderten Beträge wurden, im wesentlichen in Gesetzentwurf, betr. einen Zusatz zu Art. 86 und 87 sosten würde, noch keine desinitire Entschließung Uebereinstimmung mit den Ausschußanträgen, be- uder Verfassung angenommen, worauf die zweite Be⸗ gefaßt babe. Schröder und Genossen reichten eine willigt. Von Interresse ist bierbei, daß die Kammer rathung des Gesetzentwurss, betr. die Abänderung * Juterpellation ein, ob die Regierung geneitzt sei, u. A. vorläufig die Pensten des Geb. Finanzratb einiger Bestimmungen der Disciplinargesetze folgte. die Regulirung der Nidda, Nidder und Horloff Secderer im Betrage von 5400 Mk. verweigert— Der„Reichs Anz.“ publicirt eine kaiserl. eus Stiaasmilteln zu subventloniren. Hierauf und es diesem überläßt, klagend aufzutreten. Verordnung, wonach vom 10. Februar an jeder srat man in die Berathung des Gesetzentwurfe,— Die Mehrheit des Finanz- Ausschusses: aus Rußland kommende Reisende sich durch einen das Verfahren der Sachen der nichtstreitigen Ge- Wolfskehl, Osann, Schröder und Theobald hat Paß ausweisen muß, welcher am Tage des Aus- lichtsbarktit betr. ein. Eine lebhafte Debatte rief sich gegen, die Minderheit: Kugler, Möllinger trittes des betreffenden Reisenden aus dem russischen in Antrag der Mehrheit des Ausschussee bervor, und Scriba für den Verkauf der Main Weser⸗ Staatsgebiete oder an einem der beiden vorher- ter für Beschwerden, welche in die zweite Instanz Bahn ausgesprochen. Der Ausschuß beantragt gehenden Tage von dem deutschen Botschafter in gebracht werden, den Anwaltszwang eingesührt serner: die Anforderung von 451,700 Mk. suͤr Petersburg oder deutschen Consularbebörden in wissen will. Die Abstimmung ergab Ablehnung Erweiterung des Gießener Bahnhofs der ober- Rußland visirt ist. Zur Erlangung der Visirung des An waltszwangs mit überwiegender Mehrheit. hessischen Vabnen, als zur Zeit durch die Ver- ist der glaubhaste Nachweis erforderlich, daß der Die Regierungs vorlage wurde mit den vom Aus- kehrsverhällnisse noch nickt geboten, abzulehnen, Inbaber des Passes innerbalb der letzten 20 schuß ange nommenen Modificationen, nochdem nur wogegen der Ausschuß erster Kammer für Be- Tage in keinem von der Pest inficirten oder ver- die Art. 2 und 9a zu vorerwähnter größeren Debatte willigung ist unter der Voraussetzung, daß dadurch dächtigen Gebiete sich aufbielt. Der Paß ist bei Anlaß gegeben, im Ganzen einstimmig angenom- dem Staat bei einem Verkauf der Main Weser- dem Eintritt über die Reichsgrenze bebuss Ge- men. Hitrouf folgte die Berathung über den Bahn an Preußen kein Schaden erwachse. Weiter stattung der Weiterreise der diessettigen Grenz- Gesegentwurf, die Uebertragung von Grundeigen- bat der Finanzausschuß den Antrag gestellt, die behörde zur Vistrung vorzulegen. bum und Fortfübrung der Grundbücher in der Regierung um erneuerte Vorlage eines Gesetz Köln. Unsere neuen Forts sind bis auf Provinz Röbeinhessen betr. Derselbe wurde mit entwurfs über die Besteuerung der Bergwerke zu eins vollständig kriegsbereit bergestellt. Auch an einigen vom Ausschuß beantragten Modisicationen ersuchen. Einem weiteren Antrage entsprechend, den Forts, welche Deutz umgeben sollen, wird nach einigen Debatten bezüglich der Art. 1, 2, soll die Regierung um Vorlage eines Gesetz⸗ mit solchem Eifer gearbeitet, daß das erste der⸗ 5, und 23 angenommen.— 4. Febr. Der in entwurfs ersucht werden, durch welchen die be- selben voraussichtlich 1880 fertig gestellt wird. der heutigen(8.) Sitzung der 2. Kammer zur stebende Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulbe— Berathung gestellte Gesetzentwurf, die Auesübrung sold ungsgüter aufgehoben wird. Vom Finanzaus— Ausland. der drulschen Strasproceßord nung betr., wurde schuß wird ferner die Niedersetzung einer besonderen Oesterreich: Ungarn. Wien. Die nach kurzen Verhandlungen mit den von dem Commission der Main-Uferbauten befürwortet, um„Wiener Zeitung“ veröffentlicht eine Ministertal- Verordnung vom 1. Febr., betreffend das Ver Rußland. Petersburg. Die Sanitäts⸗ bot der Einsubr und Durchfuhr für die bekannten Commission der Moskauer Aerzte hat sich für Waarengattungen aus Rußland anläßlich der im folgende Vorsichtsmaßregeln entschieden: Einricht- Gouvernement Astrachan herrschenden Epidemie. ung von Unterkunftsplätzen für 2000 Personen, — Das„T. C.-B.“ erfährt von zuverlässiger Gratisverabreichung warmer Nahrungsmittel, Des- Seite: Seit einiger Zeit fanden auf Initiative infection verdächtiger Ortschaften, Herstellung von Deutschlands zwischen Wien und Berlin Verhand- Oefen in den Hospitälern bebufs Verbrennung lungen über den Artikel 5 des Prager Friedens von Wäsche und Kleidern, Ueberwachung der statt. Da von Seiten Oesterreichs auf Aufrecht: Speise-Anstalten und Schließung der ungesunden erhaltung des Oesterreich Ungarn in jenem Artikel, Erdgeschosse. bezüglich der Bevölkerung Nordschleswigs einge— Officielles Telegramm aus Astrachan, 3. d.: räumten Rechtes kein Wertb gelegt wird, so sind In Wetljanka und Umgegend sind keine Pest— diese Verhandlungen zu wechselseitiger Befriedigung kranken, in Selistrenn und den benachbarten Häfen in einer den Wünschen Deutschlands entsprechenden Weise beendet worden. Dadurch ist neuerdings eclatant die Intimität der zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn bestehenden Beziehungen documentirt worden. — 4. Febe. Das Abgeordnetenhaus setzte die zur Berathung vorliegenden Gegenstände bis zur Ernennung des definitiven Minißeriums aus. Der Zeitpunkt der nächsten Sitzung ist noch un bestimmt. Pest, 4. Febr. Unterhaus. Auf Ersuchen Tisza's, welcher auf die Verordnungen betreffs Quarantäne und Waareneinfuht aus Rußland hinwies, wurde beschlossen, den Antrag Simonyi's auf Errichtung von Grenzeordons von der Tages- Ordnung abzusetzen. Frankreich. Paris, 2. Febr. Nachdem alles Bitten, Dufaure zum Verbleiben im Amte zu bewegen erfolglos gewesen, hat der Präsident Grevy den Minister des Acußern, Waddington, mit der Bildung eines neuen Cabinets beauftragt. — 4. Februar. Präsident Grevy empfing heute im Elysee die Botschafter Marquis v. Molins, Lord Lyons und Fürst Hohenlohe, die ihren ersten officiellen Besuch machten. Dem„Journal des Debats“ zufolge würde das neue Ministerium folgende Zusammensetzung haben: Waddington Präsidium und Auswärtiges, Marcdre Inneres, Say Finanzen, Leroyer Justiz, Jules Ferry Unter richt, Bardoux Cultus, Lepète Landwirthschaft und Handel, Freycinet öffentliche Arbeiten, Gresley Krieg, Pothuau Marine; Krantz würde zum Civil gouvernkur von Algerien ernannt worden. Dänemark. Kopenhagen. Der„National Tidende“ zufolge ist der Regierung aus Wien die Bestätigung der Nachricht von dem österreichisch— deutschen Uebereinkommen bezüglich des Artikel 5 des Prager Friedens zugegangen. Spanien. Madrid. Die Ziebung zum Zwecke der Conscription ist im ganzen Lande ord— nungsmäßig verlaufen. Großbritannien. London, 31. Febr. Jakob Khan erwiederte dem Major Cavagnari, er lehne entschieden die britischen Forderungen ab und sei entschlossen, die Befehle Schir Ali's be züglich der Vertheidigung von Kabul auszuführen. Vali Mahomed ist in Hazarpir angekommen; es verlautet, er suche die Unterstützung der britischen Regierung für seine eventuelle Candidatur zum afghanischen Throne nach. Türkei. Constantinopel, 3. Febr. Vier frühere Großveziere wurden zu General-Gouver— neuren ernannt.— Um Aufklärungen wegen eines in Prevesa auf ein griechisches Boot abgefeuerten Kanonenschusses angegangen, hat die Pforte dem französischen Botschafter erklärt, daß es ein blinder Schuß gewesen sei, welcher das Boot vor der Annäherung an Torpedos warnen sollte. — Aus Skutari in Albanien meldet man: Alle Nachrichten über die schon erfolgte Uebergabe von Spuz und Podgorizza an Montenegro sind verftüht. Türkischerseits wird die Eröffnung der Verhandlungen wegen der Uebergabe geflissentlich verzögert. Die türkischen Delegirten sind in Vir— bazar noch nicht eingetroffen. Auch scheinen die Be— wohner von Podgorizza Widerstand leisten zu wollen. Serbien. Nisch, 1. Febr. Die National- Versammlung hat einstimmig die Regierungsvor⸗ lage, betreffend die Aufhebung der auf die Juden bezughabenden Beschränkungen angenommen. Es erübrigt nur noch die Sanction der großen Skupschtina. Die Sitzungen der Skupschtina wurden heute geschlossen. 6 Kranke(darunter zwei neu Erkrankte) und zwei Gestorbene. Die Epidemie fährt fort, in den durch die Quarantäne abgesperrten Bezirken locali- sirt zu bleiben. In Tscherncarsk erkrankte eine Person an typbusartigen Erscheinungen, befindet sich aber auf dem Wege der Besserung. Die Epidemie läßt an Heftigkeit nach. Der Thermo- meter zeigt 10 Grad Kälte. Aegypten. Cairo, 2. Februar. Die Gerüchte von Differenzen im Schoße des Mini— steriums find falsch; es herrscht vielmehr völliges Ein- vernehmen unter den Ministern. Rotbschild's Hypo- tbek auf die Domänen ist gestern vollzogen worden. Aus Stadt und Land. K. Friedberg. Sonntag den 2. Februar hielt der hiesige Musikverein im Saale des Hötel Trapp sein erstes Winterconcert. Ein außerordentlich zahlreiches Publikum hatte sich dazu eingefunden; die Erschienenen gaben damit den schlagendsten Beweis der Anerkennung, welche man dem eifrigen Streben des genannten Vereins zollt. Sowohl die zu Gehör gebrachte Instrumentalmusik, als auch die Chor- und Solovorträge der Sänger fanden reichen und verdienten Beifall. Den beiden Violinvittuosen Schmidt aus Offenbach, welche durch freundliche Mitwirkung in den Instrumentalsätzen wesentlich zur Verschönerung des Abends beitrugen(namentlich J. Schmidt für das wacker ausgeführte Beriot'sche Violinconcert) sei hiermit der wärmste Dank ausgesprochen. Daß das ziemlich umfang— reiche Quartett im Publikum recht ansprach, konnte man an der lautlosen Spannung bemerken, welche die Aus— fübrenden vom Anfang bis zum Schluß begleitete. Den Höhepunkt des Abends und den Haupitheil des Programms bildete Rombergs packende Composition der Schiller'schen Glocke, welche der gutbesetzte Chor bis zum Schlusse mit Präcision und Sauberkeit durchführte. Mit ganz beson— derer Theilnahme wurden die in die umfangreiche Pidce eingeflochtenen Duette und Quartette angebörkt. Im sprochene Urtheil: der Verein singt wirklich recht schön! gewiß adoptiren. Möge er denn seinen wackeren Dirigen— len auch ferner durch Eifer und Pünktlichkeit wirksamst unterstützen, dann wird es„einen guten Klang“ geben. Mainz, 2. Febr. Ein heftiger Erdstoß wurde gestern etliche Mauten nach 2 Uhr hier verspürt. Die Nach— richten darüber laufen von verschiedenen Seiten ein. In det Nacht wurde ein neuer Stoß gespürt, der in einem Hause auf dem Kästrich einen Mauerriß hinterließ. Allerlei. Frankfurt. Im Palmengarten saß dieser Tage ein feines Paar, das die Aufmerksamkeit eines Mannes in bobem Grade sesselte. Er zog eine Photographie aus der Tasche, stellte zwischen dem Bild und dem vis- Avis Ver— gleichungen an, die ihn wohl befriedigen mußten, denn als das Pälchen sich entfernen wollte, nahie er sich ehr— furchtsvoll der Dame und erklärte ihr, sie könne die Promenade mit ihrem Begleiter nicht fortsetzen; denn dessen gestrenger Durchlauchtigster Vater verlange die Rückkehr des Prinzchens und die Frau Mama die Ent— fernung ihrer Kammerfrau von ihrem Sohne. Beide mußten sich in ihr Schicksal fügen.— Eine in Berlin ihrem Manne am Hochzeitstage mit 138,000 M. durch⸗ gegangene junge Frau wurde von der Polizei in einem hiesigen Hösel ermittelt und in die Arme ihees sehnsüchtig harrenden, betagten Gatten zurückgebracht. Meerholz, 2. Februar. Gestern Abend wurde der Steuecbote R. auf der Landstraße zwischen Haßlau und Meerbolz von Strolchen überfallen, durch 7 Messerstiche lebens gesäbrlich verwundet und um 400 Mark, die er in amtlicher Eigenschaft eingenommen hatte, beraubt. Einer der muthmaßlichen Tbäter ist bereits ermittelt und in Nummer Sicher gebracht. Hamburg. In der letzten Sitzung der Hamburger Bürgerschaft wurde die Einführung der fakultativen Leichen verbrennung nach dem Gothaer Systeme angenommen. Thue Deine Pflicht. Nicht oft genug inmitten des Ernstes der Gegen wart kann die Aufforderung„Thue Deine Pflicht“ an einen Jeden unter uns, an das deutsche Volk in seiner Gesammtheit gerichtet werden. Die Möglichkeit, ja die Gewißheit, daß sich die Zukunft für alle Kreise unserer Nation in dem Maße besser, freundlicher, friedlicher gestalten wird, je mehr der Geist der Pflichttreue, das Bewußtsein Ganzen läßt sich das von einem fremden Zuhörer ausge- die Hoffnung, daß Gesetze unserer traurigen Lage wesentlich aufzuhelfen vermöchten, zerstören. Es ist ein Wahn, mit Gesetzes Paragraphen (erhöhten Schutzzöllen) die Leiden unserer Industrie heilen zu wollen; es ist ein Wahn von dem Einfluß einzelner Institute die dauernde Fesselung der großen geistigen Bewegung, in welcher wir stehen, zu erhoffen. Leider hat sich die„fixe“ Idee, das Heil, Hülfe aus den herr— schenden Nothständen von Reichs- oder Landes- Gesetzen, Zollschranken, Polizei und Staatsanwalt zu erwarten, in den Köpfen vieler Landsleute sest- gesetzt und es wird keine leichte Arbeit sein, diesen Gedanken- Wust aufzuräumen und an dessen Stelle klare Begriffe über das, was uns wirklich Noth thut, zu setzen. Entgegengesetzt dem vorsichtigen und strebsamen zu vermeiden sucht, was seinem Kredit in der unser Volk durch unendliche Jagd nach Gewinn, durch Leichtsinn, Größenwahn, Genußsucht u. s. w. um einen guten Theil seines moralischen Kredits in der Welt gebracht. Das Bewußtsein, daß jeder Mensch, einerlei wo er stehe, Pflichten zu erfüllen habe, war in den 70er Jabren des Schwindels der allge- meinen Berauschung in vielen Schichten unseres Volkes ganz und gar verschwunden. Es wird nicht mit uns besser und noch weniger gut werden, ehe das Verhalten und Handeln unseres Volks im Einzelnen und Kleinen wie im Großen und Ganzen Zeugniß davon ablegt, daß der Grund satz der Pflichterfüllung als oberstes Gebot allgemein anerkannt und überall befolgt wird.„Die Pflicht, sagt Frau Jameson, eine Engländerin, ist der Mörtel, der das ganze sittliche Gebäude zusammenhält. Ohne ihn gibt es auf die Dauer keine Macht, Güte, Vernunft, Wahrheit, Glückseligkeit und selbst keine Liebe, vielmehr bricht das ganze Gebäude der Existenz unter uns zusammen und wir sitzen mitten unter Ruinen, indem wir über unsere eigene Vernichtung staunen.“ Das sind goldene Worte, die als Richtschnur des Handelns genommen, einen Gedankenwust, von dem oben die Rede war, gar nicht aufkemmen lassen. Denn schöne Worte, begeisternde Reden, wovon im lieben Vaterlande auch Ueberproduction besteht, sind ohne die ihnen folgende That inhaltsleer. Die Erziebung des Volkes durch das eigne gute Bei— spiel, welches Jeder unter uns in seinem Kreise geben kann, geben soll— darin liegt ein Haupt miftel der Besserung unserer Zustände. Obgleich dem Blödesten einleuchtend, scheuen gar Viele die Anwendung dieses Mittels(etwa wie Kinder eine übelschmeckende Arznei), weil sein Gebrauch oft die Ablegung lieb gewordener „schlechter“ Gewohnheiten und den Bruch mit manchen Vorurtheilen zur Voraussetzung hat. f Die spätere Geschichte wird uns, wie den übrigen Völkern, eine unerbittliche Richterin sein, deren durchbohrender Blick alle Hohlheit, Ver— logenheit, alles Scheinwesen, welches unsere Epoche kennzeichnet, an das Licht ziehen wird. Pflicht- vergessenheit führt unaufhaltsam wie im Haus- halte des Einzelnen, so im Leben eines ganzen Volkes den Niedergang herbei. Wir wollen an dieser Stelle auf ein Urtheil hinweisen, welches 1 Pariser Zeitung„Temps“ unmittelbar nach Niederwerfung des Aufstands der Commune hier— über fällte und welches auch über unsere Ver— hältnisse Stoff zum Nachdenken gewährt.„Temps“ schrieb damals:„Mit allen unseren Mitbürgern liegen wir darnieder unter der Wucht eines Fluches, den wir alle mit einander verdient haber— Welcher Franzose könnte sich in der That ganz freisprechen von der Mitschuld an diesem entsetzlichen Verbrechen? Die abge— stumpften Konservativen, welche im Kaiserreich eine Versicherungsanstalt gegen die Unordnug erblickten, der als Prämie bürgerlicher Sklaven— der sittlichen Nothwendigkeit der Pflichterfüllung alle Stände durchdringt, muß den Glauben oder Kaufmann, der mit peinlicher Aengstlichkeit Alles Oeffentlichkeit Nachtheil bringen könnte, hat sich 355 fl 5 pass 0 1 7 dienst und der Verzicht auf alle Rechte geleistet 4 vpder der fort als Arbeit und E sotialen — Nas aupige 5. 16 Subur A1 Jie ur 0 8. bon l. 405 51 25 1 2957 3 8454 3 4153 4 rss 6039 888 8 isu Buß anschla 1 actien, gestern Abend 192½, bewegten sich zwischen 191½ / 55s und 191%, Staatebabnactien, gestern 210½, zwischen 209¾— 210% und 209½. Oesterr. Baynen sind wenig verändert. Böhmen und Franz Joseph besser, Oesterr. Priornäten fest. Mährische Grenzbahn mater auf Realisanionen. Von amerikanischen Prioritäten Kansas böber. Gotthard ibabnprioritäten niedriger. Deuische Fonds preiehallend. Die Subscription auf die 4½0/ Schwe di⸗ schen Pfandbriese nimmt forigesetzt einen günstigen Ver⸗ — derden mußte; ein während 20 Jahren in eln 6381 6489 8537 8663 6695 6697 6716 6762 6891 n K eiviles und militärisches Mandarinentbum ven, 1809 fe-. Die Gewinnziehung findet am 1. März d e sseinertes Beamtenthum, welches aus Frankreich r 8 n. 0 0 N. 3 ½% ꝓKöln⸗ Mindener 100 Thlr. ⸗Loose. ee ein Cbina machte; eine gouvernementale Opposition Gewinn Ziehung vom 1. Februar. Hauptgewinne; ufer ohne inneren Halt, welche in den Tagen der 3 1 9000 115 2 855. Dahn 58. 1 1 9 5 n* 1 1000 Tblr. Nr. 13691. 4 500 Thlr. Nr 13661 19659 —— anstellte und währen! 1 onate der Be- 42969 54146. Ng,* lagerung der zugänglichsten Bevölkerung der Welt 5 Gt. Oesterrelchlsche fl. 500,99 0 fe von 1 b ig das Gift einer hoblen Rhetorik spendeten; e e 3 S 204 „e In, dach Wendß gierige Proletariat gegenüber einer 2081 2389 2821 3102 4144 4484 4799 4916 2 b b, nach Rude um jeden Preis schreienden Bourgeoiste; 5112 5240 5579 5610 5809 5822 5350 6328 6329 anne eine Presse, welche mit Frivolitäten, um nicht zu 6438 6599 6788 6919 7053 7104 7252 7202 732 3 sagen, mit dem Skaupal Handel treibt und 7636 7978 8484 8494 8774 8819 8986 9235 9257 cute sess. über Allem die blasirte Gleichgültig- 9290 9846 9982 10098 10192 10444 10901 11030 Au, dies. 8 5 10 0 65 47 726 11556 12592 12732 128 diesen eit einer Bevölkerung, welche die Er ⸗ 11140 11165 11047 11726 11556 12592 12732 12810 u def ö 13006 13069 13081 13159 13349 13767 18875 13981 a uh% fällung der politischen Pflichten als 14138 14212 14545 14347 14487 15001 15030 15399 10 ine Last betrachtet, und nach einander die 15634 15790 16063 16196 16663 17126 17322 17603 2 Schlüssel zum Gerichtshof, zu seinen Schätzen 18581 18659 18762 18812 19005 13391 19527 19550. dann und seinen Freiheiten den Verschwörern des Thrones. 85 2 f 2 0 Ales oder der Straße ausgeliefert— das ist Frankreich. Handel und Verkehr. uin Verloren in der allgemeinen moralischen Fäulniß,„ Frtedkberg. 4. Febr. Watzen M. 17.75, Korn e fann Frankreich sich nur wieder erbeben durch n 25—. eee ee en, Anffrengungen einer allgemeinen werktbäligen Reue.“ W bed r, Fb 0 dach te Hole e, Ne b g. g 4 55 Friedberg, 5. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete N 1. J 5.„Thue Deine Pflicht“ so ertöne der Ruf an ver Pfd. 70 80 Pf., Eier per Stück 7 Pf. 1 Kreis das Gewissen des deutschen Volks im ganzen. Gießen, 4. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. Baterlande, in allen Gesellschaftskreisen sort und 3“ 1715* 2 ene „ kinerl ort als eine Mahnung für Jud n e tinttle als N ung fur den zur; energischeu M. 1.60, Hahnen per Stück M. 1.80, Enten per Stück deren Arbeit im friedlichen Kampfe um die Verbesserung W. 2.60, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5—6., Zwiebeln allge“ und Hebung der in vieler Hinsicht sehr traurigen ver Ctr. N. 8., Ochsenfleisch 70— 72 Pf per Ufd, Kub⸗ f 193 8 und Niadflesch 56—60 Pf., Schweinefleisch 5760 Pf., „ ung jocialen Zustände der Jetztzeit. 5- ofleis 0-60 V de isch 60-65 P 1 0 ni ch 5 60 Vf., Hammelfleisch 60 65 Pf te Verloosungen dach einer Vereinbarung zwischen den Telegrapben⸗ tigt 115 Verwaltungen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns 4* Nassauische fl. 25⸗Loose. Ziebung vom 1. Febr. vom 2. Februar tritt* 1. April an für den 1 1 111 Hauptgewinne: 3 20,000 fl. Nr. 97025,„ 100 fl. fig— en N 1 La 8—ꝗ— 1 N.— 3 1 seitigen telegraphischen Verkehr der beidersettigen Länder III Nr. 16423, 3 65 fl Nr. 80668 86744 1035 45093, 388 Fin G 1.. ee ee a er Worttarif in Geltung; die Grundtaxe ist auf 40 Pfennig darfs 155 fl. Nr 73960 12520 53100 92503 48033 16728 festgesett Lens 14163 81397 Aran Augsburger 7 fl. Loose von 1864. Serien⸗ D. Frankfurt a. M., 4. Febe. Wie bereits seit tete Fam em 1. Febr. Serien.: 225 314 432 716 918 einigen Tagen, zeige die Börse auch beule eine reservirte übttall 1194 1224 1336 1457 1688 1898 2012 Prämien-] Haltung. Nachdem man die Furcht vor der Pesigefahr Jantset Ziehung am 1. März d. J. Jiemlich abgestreift bat, fehlt es an einer lebhaften An⸗ * 3 an 7 fl-Loose. Seuenztebung egung, welche das Geschäft lebendiger gestalten könnte. dat gagg zom 1. Febr. erien: 115 293 298 313 327 367 368 Bezüglich der Dinge in Frankteich hat sich die Böcse ledig— n gik 396 513 532 533 639 705 802 831 857 940 985 1052 ich aufs Abwarten gelegt und glaubt, daß es Grevy ge— Bernunft, 1126 1179 1248 1384 1529 1643 1916 2176 2641 lingen werde, ein auch den auswärtigen Mächten con— 957 3074 3110 3133 3197 3218 3317 3331 3378 benitendes Cabinet zu bilden. Die Tendenz an sich war t 1454 3464 3584 3602 3670 3904 4020 4078 4125 anfangs matt und die Conicemine sirengte sich an, eine eri 4153 4184 4209 4222 4243 4344 4435 4588 5054 stärkere rückzängige Bewegung bevorzurufen jedoch obne * u 1185 5316 5450 5566 5685 5878 5908 5945 5956 sichllichen Erfolg. Von den leitenden Wertben blieben 6039 6207 6256 6269 6210 6339 6374 6393 6434 Uchließtich Creditactten fest, Staatsbabnactien matter. Credit“! lauf. Von ausläudischen Fonds Oesterr. Renten sehr fest Unaae, Goldtente behauptet. Amerikaner matter. Russen und 5% Ortientanleihe etwas schwächer. Banken still. Wechsel fen, Wien billiger. Privaldisconto 2/0%. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Ein diebssicheres Schloß! Von diesen drei Worten hängt so häufig die ganze Beruhigung ab, mit welcher Hertschafsen ihr Hab und Gut unter den Händen det Dienerschast zurücklassen. Wir wissen daher, daß wir bei vielen Hunderten auf ein oft gefühltes Bedürsniß sloßen, wenn wit darauf aufmerkam machen, daß wir jetzt in den von B. H. Löffler in Frankfurt a. M. erfundenen palentitten Sicherbeltsvotpängeschlössern eine Vorrichtung desitzen, die mit größtmöglichster Einfachheit den Vorzug der Billigkeit und vollsten Zuverläfsigkeit verbindet. Diese Erfindung ähnelt in ihrer äußeren Gestalt ganz den ge⸗ wöhnlichen Vorbängeschlössern, ihr Unterschied liegt nur in der inneren Mechanik, welche keinem Schtüssel zugäng⸗ lich ist und sich einzig durch einen ausgezahnten Zipfen öffnen und schließen läßt. Die Sicherheit, welche ein solches Schloß gewährt, ist um so größer, als die Form dieses den Schlüssel vertretenden Zapfens eine Unmenge von Variauonen gestattet, in Folge dessen niemals zwei Schlösser mu ganz gleichem Schließzapfen gefunden wer⸗ den. Im Uebrigen hat man das Schloß selbst in ver⸗ schiedenen Größen und ist der Preis so billig, daß man ein Lofflet'sches Sichetbeitsvorhängeschloß schon von 1 M. an kausen kann. Dasselbe ist in sast allen Eisenwaaten⸗ bandlungen zu haben. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 4. Februar 1879 f 20 Frankenstücke M. 16 16— 20 Englische Sovereiggns gs„ 20 31—36 Russische Impexiale. 3 68 b. V 2 1 7 2 Ducaten al marco 5 9 57—62 Dollars in Gold. 8 417—20 Für die Abgebrannten in Heuchelheim gin en ein: R. in Ocknadt 2 M.; E. B. in.— 2 M.; Director Schäsec an der Blinden⸗Anstall 2 M.; Ditectot Matthias 2 M.; M. Reuß 2 M.; Pro sessor Br. Diegel 2 M.; Ungenannt ein Pack Kleider. Zur Entgegennahme weiterer Gaben sind gerne bereit Semmarlebrer Wahl und die Exvedition des Anzeigers. 7 9* 5 11 99 27 Lieferung. Versteigerung. 284 Mittwoch den 12. Februar d. J., Vormittags um 391 Mittwoch den 12. d. Mts„Vormittags 9 Uhr, 20 Uhr, werden dahier 140 Raummeter Buchen ⸗Schelt- will die Wagnermeister H. Meiß Witwe dab wegen blz J. Classe zur alsbaldigen Lieferung öffentlich ver— Oe schäftsaufgabe das sämmtlich vorhandene Werkzeug eigert. ind Werkholz oͤffentlich meistbietend versteigern lassen. Marienschloß den 30. Januar 1879. Bönstadt den 3. Februar 1879. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Großherzogliche Bürgermeisterei Boͤnstadt. — 1 ö Scriba. Geibel. 1 Submission. Erdarbeiten in Gemarkung 833 Zur Entwässerung der Keller im Amtsgerichts local Nieder— 7 Wöllstadt. 11 Buß bach sollen die erforderlichen Grundarbenten, ver- znschlagt zu 310 Mark 28 Pf. sowie die Lieferung von Montag den 10. Februar, Nachmittags 1 Uhr, sollen 280 Meter, im Lichten 7 em weite Steingutröhren mit. in der Gemeinde Nieder-Wöllstadt Erdarbeiten im Neuffen, veranschlagt zu 420 Mark, öffentlich vergeben Gesammtbetrage von circa 3000 Mark, sowie das An⸗ erden. 10 ahren von Mauersteinen in Accord gegeben werden. Die Submissionen sind portofrei mit dem Angebot in Zusammenkunft um die angegebene Zeit auf der Trozenten bis längstens Dienstag den 18. Februar l. J.,* Staatsstraße nach Ober-Woͤllstadt. Lormittags 10 Ubr, bei unterzeichneter Stelle einzu— Nieder-Woͤllstadt den 4. Februar 1879. nichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen offen 392 Wenck, Bezirksbauaufseher. fe. Holz⸗Versteigerung. Friedberg den 31. Januar 1879. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 402 Montag den 10. l. Mis. Vormittags 9 Uhr R anfangend, soll im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt 0 1 e u ß. N Wann, nachbezeichnetes Gehoͤlze versteigert werden: Jagd 25 Verpachtung. 7 Raummeter Nadel- Scheitholz, 2 Montag den 17. Februar lfd. Jahres, Vormittags 27619 Nadel- und Weichholzwellen, 1. Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die der hiesigen 5473 Dornenwellen, ö Jemeinde zustehende Jagd, bestehend in 707 Hektaren 1969 Ginsternwellen. geld und 280 Hektaren Wald, auf 6 Jahre veipadtel Zahlungstermin: 1. August 1879 gerden. Ober⸗ Mörlen am 3. Februar 1879 Nieder⸗Florstadt den 30. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Moͤrlen. Oroßherzogliche Bürgermeisterel Nieder Florstadt. Nel 91 1 5. Universal-Reinigungs-Salz. Versteigerung von Planirungs⸗ e von allen Kersten dle dis elo ttehste Hauamtel % ö empfohlen gegen Skurebildung, Aufstossen, Krampf, dar- Arbeiten. Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden 20 6 Montag den 10. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen in Packeten& 25 Pf., 50 Pf. und 1 N. „uit Plantrung einetz alten Grabens auf dem früher*. Windecker, Hoflieferant. * 0 5 calischen Bergwerksgelände die hierzu nöthigen Arbeiten, 3 r N 1 n. anschlagt zu 225 Mark, an Ort und Stelle an ben“ lieni. i k U unien, 70 tig 1 Aenlastfordernden vergeben werden. ö Ita Al et.. e 1879. i In Pfund 29 lennig, 1 roßherzogliche rgermeisteret Beienheim. Kenn e K. 0 3 234 bei Wilhelm Fertsch. Aecht Neapolitaner Maccaroni per Pfd. 44 Pf., feinste Eiergemüs-Nudeln per Pfd. 40 Pf., Parmesankaäse, türkische Zwetschen per Pfd. 28 Pf., Brunellen per Pfd. 60 Pf., Mirabellen per Pfd. 48 Pf. 301 bei Wilhelm Fertsch. Eine Glaskalesche, sehr gut erhalten, sowie ein Paar sehr gute, halbplattirte und ein Paar ältere schwarze Pferdegeschirre sind billig zu verkaufen dei Theobald in Bergen bei Frank⸗ furt a. M. 324 Lutterschneid-Maschinen neuester Bauart, mit schwerem Schwungrad, 2 bis 6 Laͤngen schneidend, von 60 Mark an in großer Auswahl vorräthig, Garantie 1 Jahr, Probezeit und günstige Zahlungsbedingungen; Schrotmühlen von 30 Mark an vorräthig in dem Maschinengeschafte von 286 A. Buch in Hungen. Hausirer⸗Gesuch. 377 Für einen in allen Ständen in ganz Deutschland sehr beliebten Artikel für Stadt und Land werden tüchtige Hausirer, welche mit Hausirschein versehen sind, bei sehr großem Verdienst(woͤchentlich bis 90 M ark) gesucht. Franco Offerten werden unter G. H. 18, postlagernd — erbeten.(8316.0 Die Crunksucht, der Glückstöͤrer unzäbliger Familien, ist durch eine 5 und auch ohne Wissen des Leidenden leicht aus führbare Kur dauernd zu beseitigen. Tausende schon geheilt. Vertrauensvoll wende man sich an Reinhold Retzlaff, 244 Fabrikbesiger in Dresden. Bausand in guter Qualität, zu sehr billigen Preisen zu baben bet Joh. Diet. Wasem in Boͤnstadt. NB. Bei Abnabme von 10 Metern per Meter M. 1. 25 Pf. 389 — Sonntag den 9. Februar N Gasthaus zur Post in Reichelsheim. 8 Concert ausgeführt von der beliebten Wetterauer Streich- Musik aus Friedberg, wobei Herr Heng einige Solo-Pidcen für Piston vortragen wird. Entrée für Damen 20 Pfennig, Herren 30 Pfennig. Anfang 7 Uhr. Nach beendetem Concert Tanz. Ergebenst ladet ein Conrad. Empfehle meine sehr dauerhaften Jauchepumpen zu folgenden bedeutend ermäßigten Preisen: Garantirte Leistungsfähigkeit per Stunde 3600, 4500, 5400 Liter, 5 Druckpumpe, 3 Meter lang, 28, 33, 39 Mark, Dieselben mit Spritzvorrichtung n 0 Kettenpumpen— 39, 45 4 Größere Längen mit geringem Aufschlag. Auch können Zahlungstermine gewährt werden. Spezialfabrik für Pumpenbau von 1 N N 251 A. Doering in Sinn(Nassau). Holz⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 401 Im Distrikt Meilbach sollen versteigert werden: Montag den 10. Februar: 100 Naummeter Buchen- und Eichen Scheitholz, 268 1 4 5.„ Prügelholz, 172 5 5 Eichen⸗ und Fichten Stockholz, 12180 Wellen Buchen-, Eichen, Fichten⸗ und Weichholz Reisig; ferner: 155 Eichenstangen mit 6 obm Inbalt, 43 Buchenstangen mit 1½¼ cbm Inhalt und 426 Fichtenstangen mit 8½ obm Inhalt. Dienstag den 11. Februar: 35 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 71 7 Buchen-, Eichen, Aspen- und Kiesern-Prügelholz, 76 5 Buchen⸗, Eichen⸗ und Aspen⸗Stockholz, 9680 Wellen Buchen“, Eichen-, Aspen⸗ und Fichten⸗Reis holz; ferner: 17 Fichtenstämme von 15—28 em Durchmesser und 11— 19 m Länge mit 7½ ebm Inbalt und 1687 Fichtenstangen mit 16½ ebm Inhalt, zu Bohnenstangen, Waanerholz u. dergl. tauglich, Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 uhr auf der Hattenröder Chausste, 1 Stunde von hier. Lich den 1. Februar 1879. Wimmenauer, Forstrath. Gebrannter Kaffee, Du Jusstattungen wöchentlich zweimal frisch gebrannt 5 reinschmeckend per Pfund M. 1.20 E feiner Java 8 1 1 1.40. feinster gelber Java„ 5 342 bei und Stühle 8 1 Wilhelm Fertsch. unter Zusicherung bil ligster aber fester Preise. Friedberg. H. Bindewald, Möbeltransport Thurm Uhren. nach allen Richtungen wird pünktlich besorgt von Post⸗ halter Nahn in Altenstadt. 16 Vergebung von Bauarbeit. 404 Der Unterzeichnete beabsichtigt die zum Neubau eines Wohnhauses erforderlichen Arbeiten und Material— 390 lieferungen im Submissionswege zu vergeben. Lusttragende Bewerber können die Zeichnungen, den Kostenanschlag und die Bedingungen bet dem königlichen Kalserstraße gegenüber dem Rathhause. G. Kirchner, Danksagung. b i é i si ö Kreisbaumeister Holler in Homburg einsehen und sind 396 Für die herzliche Theilnabme während der Krank⸗ die betreffend i zum 20. dem Unkerzeichneten bis heit und bei der Beerdigung unserer lieben, Friedrichsdorf den 4. Februar 1879. lichen Mutter, Großmulter und Schwiegermutter Emil E. Privat. Elisabetha Leißner, 7 geb. Ferro, 7 2 Se i ei sagen innigsten Dank Schneider, 705 b Die trauernden Hinterbliebenen. tüchtige Hosen⸗ und Westenarberter, finden Beschäftigung außer dem Hause Bender& Gattmann, Herrenkleiderfabrik, Frankfurt a. M. Friedberg den 5. Februar 1879 403 (4¼1.) Todes⸗Anzeige. Gothaer Cerpelatwurst bie traurige Mittheilung, 0 ö empfing feinste, haltbare Winterwaare, per wind 10 ö 1 uhr meine Gattin 4 Christine Klees, geb. Minder, sanft dem Herrn entschlafen ist. nahme biten die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg den 5. Februar 1878. M. 1.50, bei Abnahme von 5 Pfund M. 1.40. Wilhelm Feu tsch. 305 Eine junge Frau d e den e 395 N um 3 Uhr, statt. ditlon bes Anzeigers. 2 empfehle ich in großer Auswahl alle feineren und Unterzeichneter empfiehlt sich zur Lieferung von allen Arten neuen Kirchen-Ubren und übervimmt die Repara-⸗ turen noch brauchbarer Uhren. Empfehlungen zu Diensten. Thurm Uhrmacher in Homburg v. d. H. unvergeß⸗ bel der Exped. d. Anz. PEPEETCb ͤ b 272 10 5 5 1 Eee 1405 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten daß heute Nacht um Um stille Theil⸗— Die Beerdigung findet Freitag, Nachmittags im Locale des Gewerbvereins eine Generalversammlung statt, zu welcher hierdurch alle Mitglieder eingeladen werden. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage, Aufstellung ö neuer Voranschläge und Vor⸗ standswahl. 6 ö 2) Vortrag des Herrn Schlosser⸗ meisters Diener über den Stand der Gewerbe früher und jetzt. ö 394 Heute Mittwoch den 5. d. Mts., Abends 8 Uhr, Gesang⸗ Soirée des Lieder- und Balladen⸗Sängers Beck aus Würzburg. Repertoire: Tragische Lieder, Balladen, Arien, Kärntner Lieder, heitere Lieder, und famose Couplets. Kiedberger Casino. Sonntag den 9. Februar im Gesellschaftssaale, Abends 7 Uhr: CEinfaches Damen ⸗Casino. 393 Der Vorstand. Cinladung des Volks⸗Bildungs⸗ Vereins Local-Gewerbverein. 373 Mittwoch den 5. d. Mts., Abends 8 Uhr, finden ur Reichskrone. zu dem Freitag den 7. Februar e., Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Prof Dr. Diegel: Ueber Irrthümer, Schwierig⸗ 5 1 keiten und Schwindel bei unserer Bildung. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 4. Februar 1879. 386 Der Vorstand. Dem Herrn August W.... zu seinem 33. Wiegen⸗ feste ein donnerndes So ch! 406 Die Stammgäste. Dem Mutterchen zu ihrem Namenstage ein Donnerndes Hoch, daß der ganze Taunus wackelt Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß so gern ich bei'm Mutterchen bin; Bei'm Mutterchen schwinden die Zeiten, Man weiß nicht wo kommen sie hin. Ihr oosig Gesichtchen strahlet Uns freundliche Blicke zu f Und wer gleich baar bezahlet, 387 Den läßt sie in Frieden und Ruh. 1 Bad⸗Nauheim. Die Stammgäste des Taunus. volirte Möbel, Po sterewröber, Spiegel Allen Freunden und Bekannten, welche gelegentlich unserer goldenen Hochzeit unser freund lich gedachten, auf diesem Wege meinen und meiner Frau verbindlichsten Dank, da es mir unmöglich ist, alle die vielen Glückwünsche einzeln zu beantworten. Rendel. 399 Nunk, Lehrer. Frische Helgolander Schellfische 400 bei Wilhelm Fertsch. Nähmaschine, Wheeler& Wilson-System, gut gehalten, zu jedem an⸗ 1 nehmbaren Preis gegen baar zu verkaufen. Näheres ped. d. Anz 397 Neinschmeckender Kaffee, per Pfund 86 Pfennig, ö Grüner Java⸗Kaffee, per Pfund 94 Pfennig, M. 1., 1.04, 508, Blauer Java-Kaffee, per Pfund M. 1.20, f Ceylon-Kaffee, per Pfund M. 1.28, 1.40, 1.48, 341 bei Beginn: Samstag Morgens 8¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1 ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 5 Freitag Abends 4% Uhr. 4 zu Friedberg 1 Withelm Fertsch. a 1 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. 1 2 that dtm wach Verba gewill dun dißhn tträg 3 1 85 in Vulsch Wasen 7 assntt