20 pf. vf ctlagt. etuagel. Wo einmal ausnahmsweise Vechältnisse, z. B. 1879. Dienstag den 4. Februar. M15. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petttzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Zlffers atz mit 14 Pf., Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betteffend: Gesetz über Quartierleistung für die bewaffnete Macht während des Friedenszustandes, vom 25. Juni 1868, bier Nachweisung über die Belegungsfäbigkeit der einzelnen Orte im Großberzogthum. Friedberg am 3. Februar 1879. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistercien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Zufolge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern haben wiederholt Erbebungen über die Belegungsfähigkeit der einzelnen Ort schaften für Officiere, Mannschaften und Pferde stattzufinden. Die Ermittelung der Belegungsfähigkeit erfolgt durch den Kreisausschuß. Um aber für diese Arbeiten des Kreisausschusses eine Grundlage zu gewinnen, beauftragen wir Sie für Ihre Gemeinden die aus den Spalten des nachstehend abgedruckten Schemas sich ergebenden Fragen zu beant— worten. Hierbei haben Sie sich die folgenden Punkte gegenwärtig zu halten: Die Ermittelung der Belegungefäbigkeit auf Grund des Gesetzes vom 25. Juni 1868 hat überhaupt nur für den Friedenszustand statt— zufinden d. h. solange das Gesetz vom 13. Juni 1873 über die Kriegs- leistungen nicht zur Anwendung kommt.— Im Frieden wird das Quartier in der Regel nur auf Märschen und bei den Uebungen zusammengezogener Truppentheile— selten also im Winter— in Auspruch genommen. Dabei ist es aber nothwendig, die Truppen in einem gewissen beschränkten Bezirke zusammenzuhalten, damit die Kräfte von Mann und Pferd durch den Marsch bis zum Uebungsterrain und zurück, bezw. durch die seitliche Ent— sernung von der Hauptmarschlinie nicht übermäßig in Anspruch genommen werden. Trotz diefer vom militärischen Gesichtspunkte aus erforderlichen thunlichsten Concentrirung der Truppen wird die Militärbebörde, schon im Interesse der guten Unterbringung der Soldaten, die Einquarxtirung ohne Nöthigung nicht über die billige Leistungsfähigkeit der Gemeinden binaus in Anspruch nehmen, wie sich solche aus der Cinwobacrzaghl, der Zahl und Art der vorhandenen Räumlichkeiten, der faktischen Aus nutzung der letzteren für die Zwecke der Bewobner, ibrer Wobhlhabenheit ꝛc ergibt. die Zusammenzichung zahl— reicher Truppen bei ganz großen Uebungen(Corps Manövern), odet die unvorhergesehene Aufhebung eines Biwacks wegen allzuschlechter Witterung, die Unterbringung der Truppen unter Dach und Fach innerhalb der Marschleistunge fahigkeit von Mann und Pferd nöthig machen, und deß— wegen auf die normale Belegungssähigkeit keine Rücksicht genommen werden kann, hat die Truppe sich räumlich mit dem zu begnügen, was zu leisten nöglich ist und wird sie dann steis ohne Verpflegung durch den Quartier— wirth einquartiert werden. Für die Regel wird aber die Belegungsfähigkeit resp. die Möglich den Gemeindevorständen stets vereinbart worden ist. Die Erbebungen baben daher auch nicht wie früher die Belegungssäbigkeit in doppelter Hinsicht festzustellen, je nachdem nämlich mit oder obne Verpflegung einquartiert werden soll; sondern sie baben allein die Belegungsfähigkeit bei Verpflegung im Quartier zu berücksichtigen. In Betraff der Verpflegung ist aber Folgendes in Betracht zu zieben: Die Ossiciere haben sich im Allgemeinen selbst zu verpflegen; wollen sie auf Märschen mit Verpflegung einquartiert sein, so haben sie gegen Entrichtung des doppelten Betrags für die Mannschaft sich mit der Kost des Wirthes zu begnügen, welcher Modus indeß selten ge— wählt wird. Für die Mannschaft, d. b. für Unterofficiere und auf Mär schen d. h. für die Marsch- und Ruhetage die gesetz festgesetzte Entschädigung gewährt, welche beispielsweise 1879 für die volle Tageskost 80 Pfennige pro Kopf und Tag beträgt. Im Cantonnement d. b. fur alle diejenigen Tage, welche nicht Marsch- oder Rubetage sind, wird nach den neuesten Bestimmungen nicht mebr wie bisber die kleine, sondern die große Victualien- Portion ge währt, wonach z. B. in 1878 über 60 Pfennige pro Kopf und Tag Vergütung geleisten werden kennte, während noch in 1877 die Vergütung für die kleine Portion nur 46 Pfennige 8 Die Verpflegung der Pferde d. b. di W 4d Gemeine, wird durch Reichs⸗ im Jahre erung der Fourage für von den Gemein auf Maässchen bestimmungs mäßig ade wo weniger als 25 Pferte in 1 eitfelben und da in Anspruch genommen, einem Orte liegen. Hiernach werden dies der Regel nach nur die wenigen dei den Stäben der Truppen zu Fuß befindlichen Pferde sein, wäbrend auf Märschen für stärktre Einquartierung der Truppen zu Pferde und in Cantonnttungen immer die Intendantur die Fourage durch Lieferanten zu beschaffen dat, wenn die Gemeinde es nicht vorzieht, freiwillig die Feurage gegen zu be— dingende Preise zu liefern. Was die Unterbringung der Pferde betrifft, so ist zu beachten, daß hierfür nicht immer Stalle erforderlich sind, sondern daß unter Umständen, und da es sich zumeist nur um die gute Jabreszeit handelt, zu diesem Zwecke ganz wohl auch Scheunentennen und sonstige bedeckte Räume benutzt werden können, wenn andere eben nicht vorhanden sind. Die unter Beachtung der vorstehenden Gesichtspunkte don Ihnen zu teit der Einquartierung mit Verpflegung ins Auge zu fassen sein, wie ertheilende Auskunft über die im Schema enthaltenen Fragen erwarten denn auch diese anerkannter Maßen für beide Theile, Soldaten und Quar- wir spätestens in 14 Tagen. tierwirthe, weniger lästige Etnquartierungsart in den letzten Jahren mit Dr. Braden. EHM Belegungs fähigkeit der Orte Grad Viehstand 5. Ein in den Gebäuden der 1 Vferde. n; 1 1 Ma wohner. Gebäude. Haus⸗ Wobn⸗ Wohlhabenheit. Pferde Mindvleb Offiziere. schaften. in ander Summe haltungen. räume 5 5 Ställen. wett I. wohlhabend. II. bemittelt. III. weniger bemittelt Deutsches Neich. drei letzten grotzen Pest-Epidemten, 1828 in den des Reichtages, nur einige Modificationen em— Darmstadt. Militär- Dienst Nachrichten. Regtes. Nr. 24, wurde zum Großh. Feld. Art.- Regt. Nr. 25, Dr. Weigel, Oberstabsarzt des 3. Großh. Juf.-Regts. Nr. 117, zum 2. Drag.“ erfolgten, wonach sich falschen Classificirungen klären Donaufürstenthümern, 1874 in Mesopotamten und Dr. Fertsch, Oberstabsarzt des 2. Großh. Drag. 1876 in Bagdad von deutschen, österreichischen Aerzten zunächst falsche Diagnosen pfohlen worden. — Von bier kommt die Mittheilung, daß die Besteuerung des Tabaks nach dem Gewicht in einer Hoͤhe von 60—70 Mill. Mk. beschlossen worden, und daß bieser Beschluß vielleicht als eine itallenischen und auch die vorgekommenen russischer Localärzte er— Regt. Nr. 24, Dr. Schäfer, Oberstabsarzt in Posen als Regts. Arzt. zum 3. Großh. Inf. Regt. Nr. 117 versetzt. Berlin, 31. Jan. Heute werden die Arbeiten der Subcommisstonen zur Ecörterung der technischen Fragen in Bezug auf Verhinderung der Pest sort— gesetzt, vornehmlich betreffs der Desinsection, Quarantaine und Sperre. Von competenter Selte wird die russische Berichterstattung nicht für mangelhafter gehalten, als die localen Zustaͤnde der betreffenden Gegenden sie bedingen müssen, Der„Reichs- Anz“ publicirt die heute in Kraft tretende kalserliche Verordnung, wonach zur Verhütung der Einschleppung von ansteckenden Krankheiten die Einfuhr der bereits erwähnten in den beir, Wiener Verhandlungen näber bezeichneten Artikel verboten wird. — 30. Jan. sei btute früh zum richsruhe gereist. — 30. Jan Die„Post“ meldet, Fürsten Bismarck nach Fried— In den bisherigen Sitzungen des Ver hältnisse fürchtet Varnbüler Woche 1 Justizausschusses des Bund esrathes siud in, und wird ferner darauf hingewiesen, daß bei den Bezug auf das Gesetz, betreffend die Strafgewalt Etappe auf dem Wege zum Monop anzusegen sei. — 31. Jan. Den neuesten Vorgaͤngen in Frankreich widmet man bier volle Aufmerksamkeit, daher kehrt Fürst Hobenlobe schleunig nach Yaris zurück. Eine Räckwirkung auf die allgemeinen Niemand Die im Auftrage der Regierung in dieser unter Leitung des Prof. Hirsch abgebende Commission zur Untersuchung der Pest-Epidemie wird in Breslau mit den von Oesterreich delegirten Aerzten zusammentresfen, und von da aus ihren Weg über die galizische Grenze nach Rußland nedmen. — Von biesigen Aerzten ist der Stabsarzt Dr. Sommer- Zeitungen sind einstimmig brodt zu dieser Mission delegirt, ein anderer würdigen und correeten Haltung ärztlicher Delegirter wird von Halle erwartet. während des gestrigen Tages. Das„Journal Russischerseits scheint man ein baldiges Eintreffen des Debats“ äußert, die Republik sei durch eine von fremden ärztlichen Autoritäten sebr zu wünschen, furchtbare Krisis in eine gesicherte Lage überge⸗ um durch diese die bisherigen Uebertreibungen in gangen. Mac Mahon wird noch einige Tage in den Nachrichten über die Ausbreitung der Epi- Paris verbleiben, um den Uebergang der Gewalt demie constatirt zu sehen. auf Grevy zu erleichtern. — 31. Jan. Abgeordnetenbaus. Bei Fort- bereits sein Hotel in der Rue Bellechasse bezogen setzung der zweiten Lesung des Etats werden nach und wird später wahrscheinlich auf einem Schloß den Commissionsanträgen unverändert genehmigt: im Departement Loiret residiren. Grevy wird das Extraordinarium des Kriegsministeriums, die sich demnächst im Elysee installiren. Gambetta Ausgaben der Bauverwaltung und einzelne Theile wurde mit 314 von 405 abgegebenen Stimmen des Etats des landwirthschastlichen Ministeriums. zum Präsidenten gewählt Der Freihändler Wilson Die Resolution der Budget- Commission, wonach wird das Handels- Ministerium übernehmen. bei den mit fortdauernden Zuschüssen arbeitenden Dufaure erklärte, wenn das Ministerium des kleineren Berg-, Hütten- und Salzwerken die Ein- 16. Mai in Anklagezustand versetzt würde, so stellung des Betriebes zur Erwägung gestellt wird, werde er seine Entlassung nehmen. In parla- findet die Zustimmung des Hauses, nachdem der mentarischen Kreisen gibt man sich der Heffaung Regierungs-Commissär erklärt batte, die Regierung bin, daß es den erneuten Vorkehrungen des Prä- habe gegen die Resolution nichts einzuwenden. Bei sidenten Grevy, sowie der Delegirten der Linken Berathung des Bergetats wird die als Subvention in Senat und Kammer gelingen wird, Dufaure zur Verlegung des Saarcanals und Rhein-Marne- zum Verbleiben in seiner Stellung zu bestimmen. Carnals geforderte Rate von 300,000 Mark aus Im Ministerratb hat Dufaure jedoch seinen un- formalen Gründen gestrichen. Die Etats der widerruflichen Entschluß kundgegeben, seine De— Porzellan ⸗Manufactur und Staatsschulden- Ver- mission zu nebmen. Auf alle Vorstellungen ant waltung, ebenso die Extra- Ordinarien der Ober- wortete er, daß die neue Situation neuer Männer rechnungskammer, des Ministeriums des Innern bedürse. und der Gestütsverwaltung werden unverändert! Holland. Haag. Der König hat Den- genehmigt. Schließlich wird der Gesetzentwurf beer Poortugael zum Kriegsminister ernannt. über die hessische Brandversicherungs- Anstalt zu Dänermak. Kopenhagen, 31. Jan. Cassel unverändert angenommen.— 1. Febr. Das Das neugewählte Folkething ist heute zusammen Haus naba in erster und zweiter Lesung unver- getreten, ändert den Gesetzentwurf wegen Abänderung des Großbritannien. London, 31. Jan. Lauenburg'schen Gesetzes über den Unterstützungs—„Standard“ meldet aus Khost: In Felge der wohnsitz an. Bei der sodann fortgesetzten zweiten drohenden Haltung der Mangals verließ General Lesung des Etats werden die Ausgaben für die Roberts das Fort Khost und verbrannte die beiden Landtagshäuser nach unerheblicher Debatte dortigen Vorräthe. genehmigt. In einer Abendsitzung erledigte das— Nachrichten aus Capetown vom 14. Jan. Haus das Wassergenossenschafts-Gesetz, dessen Bes zufolge haben die Feindseligkeiten zwischen brttischen rathung in der Nachmittagssitzung bereits begonnen Truppen und den Zulu Kaffern begonnen. hatte, bis zum Schluß. Spanien. Madrid, 30. Januar. Im Februar. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ Ministerrathe wurden die erforderlichen Credite meldet: Heute wurden die Verhandlungen des für die Errichtung von hundert Bataillonen In · Kriegsgerichts in Sachen des„Großen Kurfürst“ fanterie und zwanzig Depotschwadronen genehmigt. geschlossen. Bei dem Schlusse der Sitzung er Italien. Rom, 30. Jan. Der Ministerptä⸗ mahnte der Vorsitzende, den Bestimmungen gemäß, sident Depretis und der österreichisch-ungarische Bot- die Richter, die Entscheidung geheim zu halten schafter Baron Haywerle tauschten heute die Rati— — 1. bis die kaiserliche Bestätigung des Urtheils er- ficationen zum Handelsvertrage aus. Die mit Prüf⸗ folgt sei. 5 ung des mit Frankteich abzuschließenden Handels ver- Straßburg. Der„Bad. L. Z.“ zufolge trags betraute parlamentarische Commission hat den besteht die Absicht, die oberrbeinische Kirchenprovinz Bericht ihres Referenten entgegengenommen, worin folgendermaßen zu organisiren: Straßburg und derselbe gebilligt wird.„Popolo Romano“ de- Metz werden von dem Metropolitanverband Be- mentirt unbedingt die Nachricht über innerhalb san gon resp. Rheims losgelöst. zum Erzbisthum erhoben, Freiburg-Konstanz zum heiten und fügt hinzu, die Gerüchte über bevor- Bisthum gemacht und Rottenburg selbstständig. stebende Veränderungen im Cabinet seien durch⸗ Neu errichtet wird ein Bisthum Bruchsal Worms; aus falsch.— Von Oberstlieutenant Gola bört Trier wirt Erzbisthum mit den Suffraganen Metz, man, daß er etwa am 10. December 1878 die Mainz, Fulda und Limburg. für die genannten Bisthümer geht künftig nach durch einen Pistolenschuß getödtet und beraubt wurde. Köln und Straßburg.— Passamante protestirt brieflich bei seinem Vertheidiger gegen jede Voraussetzung daß er geisteskrank sei. In der Presse äußern sich leb⸗ Im hafte Zeichen der Ungeduld wegen Verschleppung des Proecsses. Ausland. Frankreich. Paris, 31. Januar. Congresse waren 713 abstimmende Mitglieder. Jules Grevy erbielt 563, General Chanzwo 99 Türkei. Konstantinopel, 31. Januar. Stimmen. Jules Grevy wird zum Präfidenten Rassim Pascha ist zum Marineminister und Ali der Republik auf sieben Jahre ausgerufen. Nach Said Pascha zum Großmeister der Artillerie er- der Wahl hielten Senat und Kammer eine kurze nannt. Wie verlauter, hat eine Gruppe französischer Sitzung, um von der Wahl Grevp's Act zu Capitalisten der Pforte eine vortheilhafte Finanz- nehmen. Marschall Mae Mahon richtete ein offerte gemacht. Die Meldung, daß zwischen den Schreiben an Grevy, worin er den Wunsch französischen Bevollmächtigten bei der internationalen ausdrückte, ihn beglückwünschen zu dürfen, sobald Commission Mißhelligkeiten ausgebrochen seien, ist er zum Präsidenten gewählt sei. Grevy ant- voslständig unbegründet. Zum zweiten türklschen wortete und sagte, wie empfänglich er für einen Commissär für die Verhandlungen mit Griechen⸗ solchen Beweis hoher Courtoisie sei; aber er halte land ist Constant Pascha ernannt. Mukhtar Pascha dafür, daß ec, Grevy, ihn, den Marschall zuerst erhielt ausgedehnte Vollmachten zur Verhandlung besuche. Die Minister statteten dem neuen Prä- der schwierigsten Punkte mit Griechenland. Abedin sidenten einen Besuch ab und überreichten ihm Bey, Commissär für die griechische Angelegenheit, die Gesammt Demission. Grey drückte den wurde abgesetzt in Folge einer entschiedenen Note Wunsch aus, daß die gegenwärtigen Minister einer großen Botschaft, in welcher derselbe als fortführen, die Regierung zu leiten oder wenigstens fanatischer Türke hingestellt und außerdem be⸗ provisorisch ihte Functionen auszuüben. Mac schuldigt wurde, in Thessalien Erpressungen und Mahon besuchte und beglückwünschte Grevy. Die Räubereien aller Art begangen zu haben. Berichte Unterhaltung war eine sehr artige. Sämmtliche aus Podgoritza lauten ungünstig. in Anerkennung der Mae Mahon's Der Marschall bat Straßburg wird des Ministeriums berrschende Meinungsverschieden- Der Instanzenzug Schlachtfelder von Plewna besuchte und daselbst bezüglich der Wiederaufnahme der Zinsenzahlung auf die türkische Schuld veröffentlichen. Durch eine Vereinbarung, welche die Zölle unter Controle einer internationalen Commission stelle, würden 8 Millionen Pfund Sterling erzielt werden, welche ue Amortisation des Papiergeldes und Organisa- tion der Gendarmerie und der Gerichts höfe verwendet werden sollen. Midhat Pascha, Generalgouverneur von Syrien, erhielt einen Firman, welcher denselben zur Organisation der Gendarmerie in Syrien mit ausländischen Insteuktoren und Officieren er- mächtigt. Ein ähnliches Corps soll für die Provinz Anatollen organisirt werden. Ueber das von französischen Capitalisten offerirte Finanzprojekt verlauten solgende Details: an der Spitze der Gruppe stebt Tocqueville. Dieselbe offerirt einen Vorschuß von 150 Millionen Francs, ein für die Gläubiger der Türkei günstiges Arrangement ver- mittelst Convertirung der türkischen Schuld unter einer durch gewisse Einnahmen, namentlich die Zolleinkünfte zu sichernden Garantie. Die Zoll ämter würden durch Europäer verwaltet und die Zölle um 2 pCt. erhöht. Rußland. Petersburg, 30. Januar. Die nach auswärts verbreitete Nachricht von einer Erkrankung des Reichskanzlers Fürsten Gortschakoff ist authentischer Auskunft zufolge durchaus unbe⸗ gründet. Fürst Gortschakoff erfreute sich seit seiner Rückkebr aus dem Auslande, der besten Gesundbeit, sein Befinden ist auch beute noch ein vorzügliches. — 1. Febr. Ein offfcielles Trlegramm aus Astrachan meldet: In Wetljanka und Umgegend am 30. Januar kein Kranker. In Selistrenn aber kamen am 30. Januar zu den vorhandenen zwei Kranken sechs neue hinzu. Alle hatten mit von der Epidemie Ergriffenen in Berührung gestanden. Der Kaiser hat folgende Maßregeln genehmigt: Niederbrennen der Stanitza Wetljanka, nölhigenfalls noch anderer Dörser oder einzelner Gebäude. Die Einwohner werden in anderen Orischaften des Quarantänebereichs untergebracht und erhalten Enischädigung. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 31. Jan. In der gestrigen Nachmit⸗ tagssitzung gelangten die Experien im Prozeß De Bary zum Wort und führte Waldmann von hier aus, daß zur Zei als der Geschäftsvertrag mit Boch abgeschlossen wurde, das Geschäft bereits um 48,000 M. überschuldet gewesen. Heule schriet man zur Constatirung der Vermögenslage der Firma zur Zen der Begebung der letzten Wechsel, also im October 1877. Hiernach war selbst nach der günstiguen Aufstellung eine Ueberschuldung von 9000 M. vorhanden, obwohl Boch eine Einlage von 60,000 M. eingebracht, was der Angeklagte wissen mußte. Seit 1874 waren auf die faulen Berliner und Dresdener zumen für etwa 500,000 M. Wechsel gezogen worden, welche nur zum allergerinsten Theil auf wirklichem Waaren⸗ bezug beruhten. Ferner wurde darauf hingewiesen, daß die Buchhaltung eine mangelhafte gewesen und den gesetz⸗ lichen Anforderungen nicht entsprach. Das Urtheil er⸗ folgt am 13. Febe. Allerlei. Höchst, 30. Jan. Wie der„Rhein. Kur.“ meldet, dahier ein Kessel, wodurch 2 Mann, welche gerade an dem Kessel beschäftigt waren, gelödet und ein Anderer leicht verletzt wurde. Kreuznach. Hier übernachteten in der letzten Donner⸗ stagnacht nicht weniger als 500 Handwerksburschen. Da dieselben in den Herbergen nicht alle Unterkunft fanden, nahm sich die Polizei ihrer an und verschafftie ihnen Nachtquarlier. Schlüchtern. In dem Forste des benachbarten Marjoß sind in den letzten 9 Monaten nicht weniger als 29 Wuldschweine theils erlegt, theils in einem sog. Saufange gefangen worden. Porzheim. Die beiden Mörder des Forstwarten Britsch sind bereits gefänglich eingezogen. Sofortige ange stellte Untersuchung lenkte den Verdacht der Thäterschaft auf den Joseph Geisel don Mühlhausen a. d. Würm, gelernter Ziegler und übel beleumundetes Subjekt, der an einer Schußwunde im Bette liegend angetroffen wurde, und Jakob Brezing von Haiterbach, Oberamis Nagold, verheiratheter Kübler, dem Trunke und der Wilde rei ergeben. Beide haben den sie beim Wildern überaschenden Britsch ermordet. Geisel brachte ihm 8 Stiche in den Leib bei, Brezing schnitt ihm, der wegen seiner Kinder um sein Leben bat, mit einem Rebmesser den Hals ab. Freiburg i. Br. Man meldet aus dem Breisgau von einem Erdstoß vom 27. Januar und zwar von Waldkirch: gestern Abend, ewa 15 Minuten 10 Uhr, veispürte man bier einen starken Erdstoß, so daß möbel und Fußböden krachten und Gläser anschlugen, — Die Pforte wird demnächst einen Plan explodirte in der Fabrik von Meister, Lucius& Brüning nach Tagt 1 Ahreren kündet . rde. 3 Alen Vilb 1 un von Buchholz: gestern Nacht, gleich nach 10 Ubr, dil de bier eine ziemlich marke Erderschünerung verspürt, die] Bohnen M. 24.— 26. per 100 Kilo —25 —25., Linsen M. 17.— 22., Kartoffeln M. 7.—8. M. 19.—22., do. geschälte M. 23 Eine neue schwimmende Schiffswerfte.— Das Pfaarhaus von Ellernbrook. Ein Roman von Wilbelm Jensen. * durch Ar Explosion Ahnlich war. Ein großer Theil der Ein- per 100 Kilo. Ochsenfleisch ver Pfo. 70—75 Pf., Rind- Unter den Wassern und in den Lüften. Von M. M. v. Le vttolt och nerschaft ist dadurch in nicht geringen Schrecken ver- urd Kuhfleisch 54—64 Pf., Schweinefleisch 70—75 Pf., Weber.— Ueber das Glück. Von Ferdinand Schutz. virtt worden. W eisch 54 68 Pf. Kalbfleisch 60—70 Pf Schach, Schachspieler und ihre Freunde. Von Itan Mainz, 31. Jan. Waizen unverändert, eff. hiesiger[ Dufresne.— Von der deutschen Korvelt zrinz Adal⸗ duge Handel und Verkehr. W. 18.30. 18.60, fender M. 18.30— 19. ber Mörg bert“. Mil Bildern des peatele G. 7 8 denisg. Friedberg, 1. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete 18 B., 17.90 G. Roggen ruhig, eff. hies. M. 14 70—15., Aus meinem Album. Von Max Ring. IV. Louis ente Pfd. 80— 90 Pf., Eier per Stück 7 Pf. fremder M. 12.6015. ver März M. 12.10 B., 12. G. Schneider.— Mandolinata. Römischer Brief von Günsbet ane Gießen, 1. Febr. Wochenmarkt Butter per Pfd. Gerste eff, bies. M. 16.20— 16.75, auf Lieferung fränk. v. Freiberg.— Plaudereien am Kamin. Von Paul von 3 75 Pf., Cier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück M. 17.35— 17.85, Hafer M. 12.20— 13.15, per März Weilen. Zweite Serie. III.— Für das Album. Von s lern 5710 Pf., Tauben das Paar 80 Pf., Hühner per Stück M. 12.40 B. 12.25. Oelsaaten eff. M. 28.— 29., Wübelm Emmer.— Schach.— Bildertächsel.— Bries⸗ Seren 1.50, Habhnen per Stück M. 1.80, Enten per Stück per Januar M. 28. Rübd'! stille per 50 Kilo netto eff. mappe. Preis in Wochen⸗Nummern vierteljährlich 3 M., ten tr. 2.60, Kartoffeln per 100 Kils M 5—6., Zwiebeln ohne Faß M. 30.50, per Mat M. 30.30 B., 30.40 G. in 14 ägigen Heften das Heft 50 Pfennig. Alle Buch: Prop tr. M. 8., Ochsenfleisch 70 72 Pf per Pfe. Kub⸗ Marburg, 1. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete hand tungen und Postlämtet nehmen Bestellungen darauf en Rindfleisch 56—60 8 Schweinefleisch 57—60 Pf., per Pfd. anfangs 90 Pf. ging fedoch auf 70 Pf. herab, entgegen. ven 2 bfleisch 50 60 Pf. Hammelfleisch 60- 65 Pf. Eier per Stück 6—7 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf. resk Frankfurt, 1. 5 105 Der beutige Vietuallenmarkt Tauben das Paar 80— 90 Pf., Habhnen das Stück Geld Cours. ide d ziemlich befahren. Weißkraut das Stück 20— 25 Pf., M. 1.20— 1.50. Hühner das Stück M. 0.80—1. Frankfurt am 1. Februar 1879. 3 Ka ikraut 20 Pf., Rothkraut 30 Pf. Heu und Stroh 5*—.— i kae ig binlänglich zugefabren; Heu kostete per Centner je Literarisches. 20. Franlenftücke M. 16 16— 20 kr die ze Qualität M. 1.50— 2.80, Strob M. 1.50— 2. Das 8. Heft von„Ueber Land und Meer“, Englische overeigns 5 20 30—1 ber- Ster 1. Qualität im Großen 80 bf. 2 Qualität 70 Pf., Allgemeine illusttirte Zeitung(Verlag von Eduard Russische Iperlales N 16 66 71 tt. 8 5. g 3 diet Detail 1. Qualität M. 0.90—1., 2. Qual. 85— 90 Pf. Hallberger in Stuligart und Leipzig), ent ält: Die Ducaten 5 5 9 51—56 * Ai das Hundert deutsche M. 5.5 50— 6. italienische Hexe. Novelle von Karl Emil Franzos.— Neue Er⸗ Ducaten al marco 4 9 57-62 8 N 7.50—8. Handkäse das Pfd 50 Pf. Ganze Erbsen findungen und Kuftursortschriste, Von Max Wirtb. VII. Dollars in Gold. 5 4 17—20 gell 5 W de— 5 5 besorcge n zu Ori- * da„ aneta J Olo Frankfurt u. M., 8 8 ö 3 Zin: pre isen ohne Haasells KV ler 22 Coed Anno eme In-K Ausland. unt.— 5 3 alle Mehrkosten 0 tuntt—.— 8* Sate*—* 5 X % Mobiliar Versteigerung. Stroh-Versteigerung. Gebran nter Kaffee 4 nube⸗ ö 4 e 0 Donnerstag den 6. Februar I. J., Nachmittags 382 Donnerstag den 6. Februar l. J., Vormittags 1. 7 d eit hr, sol in der Behausung des G. Magnus in der 11 Uhr, sollen in biesigem Ra bhause 20 Fuder ver wöchentlich zweimal frisch gebrannt, eiten Stadt der Mobiltar⸗Nachtaß des verstorbenen Schneiders schiedenes Stroh öffentlich meistbietend versteigert werden. zan 3 per Pfund M. 1.20 och tin irl Schmidt J., bestehend in einer Nähmaschine, Friedberg den 3. f lar 1879. einer Java 5 0 5 109 Iven, Kleiderschränken, Fommoden, Bettwerk, Herren Großberz bes Ortsgericht Friedber feiner gelber Java„ 130 ern, Schneiderhandwerksgeschirr und sonstigen Haus— Foucar. 342 bei Willelm Fertsch. A2 i Küchengeräthschaften, gegen Baarzablung versteigert 5 0—* 2 agtgtud wpden. 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Januar 1879. 5 5 8. gen* 1¹ 207 eee Südeabeie. sow Stück Eichenstämme, 5— 8 Meter Länge und für Feuer-, Lebens- und Versicheru 287 Wiesen bach. 18* 9 een a O 0 timeter Durchmesser günstigen Beeinzungen ing stellt. D — 8 Bemerkt wird, daß gegen Hinterlegung von vorschrift 8⸗ die Exped. sub A. 117. Gl übiger⸗ Aufforderung. mäßigen Bürgscheiner das Holz bis zum 1. Oktober l. J. 8 8 22 Heinrich Stadelmann von Vilbel hat mit der verborgt wird Hausirer Be uch. bang Dorbeit seiner unbevorzugten Gläubiger ein Arrangement Ockstadt den 1. Februar 1879 377 Für einen in allen Ständen in ganz Deutschland „ e in ie schlossen und ergeht biernach an dessen gerichts— Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. 701 bien Art f e 1„ g 0 sebr beliebten Artikel für Stadt und Land werden tüchtige 3 Fatbe, Aekannte Gläubiger Aufferderung, so gewiß binnen 1 J. V. d. B.: Hausirer, welche mit Hausirschein versehen sind, bei sehr 20 cl.. ibre 1 hier 1 und etwaige 378 Dienst, Beigeordneter. großem Verdienst(wöchen lich bis 90 Mark gesucht. g eden gegen die Bestätigung des Arrangements zu— 8„Of* e W gen 0 5 1 Franco Offerten werden unter G. H. 18, postlagernd ö unden, als sonst Verzicht auf Beides unterstellt 12 9 t deten rat 2. H 0 3 er eigerung. Breslau, erbeten.(83160 2 1 R 1 Atteneinsicht ist gestattet. 376 Donners ebt 0 zräf⸗ N 1 0 0 376 Donnerstag den 6. Februar kommen in dem Gräf⸗& 2 a 5 4 0 4 „. Vilbel den 25. Januar 1519 lichen Revier Arnsburg zur Versteigerung: ine a erei 1 Großherzogliches Landgericht Vilbel. 37 R. Buchen-Scheitholz. 2 R. M. Eichen⸗Scheit⸗zu verkaufen nebst einem neuen Wohnhaus, Hof, Scheuer, Jäger, 9 Dr. Schäfer, holz, 145 R. M. Buchen Prügelbolz, 47 R.⸗M.] Stallung und Garten. 2 Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Eichen Prügelholz, 89 R. M. Stockholz, 685 R.⸗M. 8 v. d. H. den 1. Februar 1879. 71 8 Reiser ferner a 1 Joh. Still. leferung 3 Eichenstämme von 26— 33 Centim. Durchmesser, g* ö 8—9 Meter Länge— 1,77 Kubikmeter Inhalt, Sockel, Strümpfe& Strumpflängen 3 Mittwoch den 12. Februar d. J., Vormittags um] 412 Fichtenstangen von 4— 12 Centimeter Durchmesser, 1 Aan d Kind u. Uhr, werden dahier 140 Raummeter Buchen Scheit, 4—9 Meter Länge= 9,17 Kubikmeter Inhalt. 102 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. 110 1 lasse zur als baldigen Lieferung öffentlich ver- Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr beim dgert. Pflanzgarten. 5 . gelb, MNarienschloß den 30. Januar 1879. Utphe den 31. Januar 1879. L 28 ee Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. g Hen ck e, 8 f S 17 46 S cri ba. Gräflicher Rentmeister.[8* 8 Aabecttt b 4 1*— 8 m 90 Kalender 8 — 5 Submissiou. Der Land-Kale 3 „ de ie Zur Entwässerung der Keller im Amtsgerichtslocal 282 für das— 128 2 2 eben, i Zußbach sollen die erforderlichen Grundarbeilen, ver⸗ Großherzogthum Hessen auf das Jahr 1879 2* „ et ufolagt zu 310 Mark 28 Pf., sowle die Lieferung von. FN. nach 8 1 laufnal 1 11 5 ten B 1 1 8 5 Meter, im Lichten 7 em weite Steingutröhren mit elcher die nach Originalaufnahmen hergestellten Wilder Die soeben erschienene Nr. IS enthalt: 1 fen, veranschlagt zu 420 Mark, öffentlich 5 Ihrer Küniglichen Hoheiten des Großherzogs und der 8 0 ee eden g 5 f nunmehr in Gott ruhenden Großherzogin enthält, ist 5 Die Nr N* n e Junge ** 1 0 chn 1 10 haus Fortsetzung.)— Die erste Fahrt durch das 1 Die Submisflonen sind portofrei mit dem Ungebot in sowohl durch die unterzelchnete Buchhandlung, als auch haus a* g chung e 5 f. 8 cuνα,[durch alle Buch- und Paplerhandlungen, Buchbinder und fibtrische meer. gon Richard Andree Mit einer enten bis längstens Dienstag den 18. Februar l. J., 5 0 3 Karte e Küsten Nordasiens en verschledenen Dar⸗ N N 2 Kreisamts Gehülfen im Großherzogthum Hessen zu be⸗ arte: Die Kuͤsten Nordasiens in Den verschiedenen Dar ut mittags 10 Ubr, bei unterzeichneter Stelle einzu—* 1 8 0 3 251 beide 8 ch g d Bedi n ziehen und kostet in blauem Umschlag geheftet 20 Pf. stellungen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine „0K 1 oselbst Voranschlag und Bedingungen offen desgleichen mit Schreibpapier durchschossen 28 Pf. unbekannte Originalausgabe von utbers Neuem Testa⸗ 9410 leds den 31. 3 1879 Darm stadt, 1878. 7 ment. Von G. Wustmann. Die Rosen von Stein een erg den 31. Januar 1879. 0 4 1 5 9 Vo O. Lüdicke M 2 Abbildungen Ge⸗ 2 1 N raßherr N 8 urth. Von H. Lüdicke. Mit 2 Abbildungen. e 1. 50 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. f Buchhandlung Großherzoglichen S nen en. en et 2 Reuß. In Friebberg zu beziehen durch Farl Bindernagel.] Das Haus Seefahrt und die Schaffermahlzeit in Bremen. 126000 0 NN d— 8 8 el 1 4 5 Sb Von L. Tiesmever. Am Familtentische: Ueberrascht. 0 1 Jagd⸗ Verpa tung. c. Utes 1 ee⸗ und Gras jeu Mit dem Bilde von B. Woltze:„Wo kommt der Helm ln e Montag den 17. Februar fd. Jahres, Vormittags hat zu verkaufen Elisabetha Philippi in Fauerbach b. Fr.] ber?“— Amerikansscher Honig. Ein Wink für deutsche „ ubr, soll auf hiesigem Nathhaus die der hiesigen 2 5 7— Blenenzüchter. Gesundheitsrath. be br einde zustehende Jagd, bestehend in 707 Hektaren Eine Glaskalesche Mit einer iltustr. Beilage: Die Berliner . und 280 Hektaren Wald, auf 6 Jahre verpachtet* 25* 2 Schwindel Auctlonen. Mit DOriginalzeich ung! Der ri en. sehr gut erhalten, sowie ein Paar sehr gute, halbplattirte Schwindel-Auctlonator. Ein Bild aus den! Wanderlagern * 2 06 Nleder⸗Florstadt den 30. Januar 1879. und ein Paar ältere schwarze Pferdegeschirre sind billig nach dem Leben. n Großherzogliche daran Nieber⸗Florstadt. zu verkaufen bei Theobald in Bergen bet Frank— Zu Bestellungen empfiehlt sich 10 4 1141. furt a. M. 324 Carl Bindernagel in Frede. — —— 5 Bad- Nauheim. Vorlesungen zum Zesten der Kasst des„Kur- und Verschönerungs-Vereins“. Erster Vortrag: Mittwoch den 5. Februar, Abends 7½ Uhr, im Bayer'schen Saale. Dr. med. Groedel über:„Electricität und ihre Anwendung in der Mediein“. Eintrittskarten für Famlien M. 1.—, für einzelne Personen 50 Pf. par- und Credit-Derein zu Nieder-Mörlen. Eingetragene Genossenschaft. Die verebrlichen Mitglieder unserer Genossenschaft, sowie auch Nichtmitglieder laden wir hier; mit ein zu der am 9. Februar d J., Nachmittags 2½ Uhr, in dem Locale des Herrn Bürgermeister Möbs slaltfindenden General-Versammlung. Nieder-Mörlen den 30. Januar 1879. 369 ed Diractor. 58 5 ö 4 9582 5 0 365 Im Interesse Halsleidender wird nochfolgendes Schreiben der Oeffentlichkeit übergeben: Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau. Weißenfels a. d. S. 9 August 1878. Verehrtester Herr Egers! An meinem Namen werden Sie einen alten Kunden erkennen, der ohne Ihren ausgezeichneten Fenchel honig), nicht leben kann. Schon seit Jahren gebrauche ich denselben und er K thut mir die ausgezeichnetsten Dienste, besonders am Halse. Wollen Sie daher freundlichst mir noch 5 Flaschen schicken. Hochachtungs vol C. Kirsten, Lehrer, früher in Altenroda. Hoffmann. 1 e ee in. allein bei Jos. Empfehle meine sehr dauerhaften Jauchepumpen zu folgenden bedeutend mäßigten Prei sen: Garantirte Leistungsfähigkeit per Stunde 3600, 4500, 5400 Liter, Druckpumpe, 3½, Meter lang, W, 38, 9 Mark, Dieselben mit Spritzvorrichtung 30, 55, 41. Kettenpumpen— 39, 45 1 Größere Längen mit geringem Aufschlag. Auch konnen Zablungstermine gewährt werden. Spezialfabrik für Pumpenbau von 361 A. Doering in Sinn 1 au). 5 Grab: en 280 Granit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer in Marmor, Syenit,. 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Weihl in Friedberg. 366 3489. 99 368 Vergangenen Diensiag Morgen früb wurde von 0 10690.— Nieder⸗Wöllstadt nach Kaichen ein Brieftäschchen Schul dschein⸗Conto 640.— verloren, gezeichnet G. L. Der redliche Finder wird Zinsen⸗Conto 4981. 90 gebeten, dasselbe bei Gastwirth Bernhardt zu Nieder— Unkosten⸗Conto 291. 46 Wöͤllstadt gegen eine Belohnung abzugeben. Tassebestand pr. 1. Februar 1879„ 1400. 86 8 Eine Schenkamme MN. 34012. 36 Rein d meckender Ka ffee sucht Stelle. Näheres bei 9220 Braun n sch Pfund 86 Pfennig, U g Ein Acker 15 Grüner Java⸗Kaffee, im Lachenfeld, 1% Morgen haltend, ist zu verpachten M. 34012. 36 Aus gabe. Einlage Conto* Kaufschillinge⸗Conto 5 Wechsel Conto 5 * e en,. e e 08 oder zu verkaufen. 40 Ch. Blum Rados oc a 5 Blauer Jen Kaffe, Honogramme auf * Briefbogen& Couverte besorgt billigst und in ele— gantester Ausführung Carl Bindernagel in Friedberg. Apotheken-Bitter in Flaschen à 70 Pfennig und Mark 1.20. J. A. Windecker, Hoflieferant. 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Walz. 8 Ein Portemonnaie mit Inhalt gefunden. 300 holen dei der Exped. d. Anz. Wilhelm Fertsch. Das Neueste in Tapeten und dag! zweifarbig von 17 Pfennig an die Rolle bis zu feinsten, bei C. Kranz 380 in Friedderg. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100 S M. 1. 0 in Lithographie: 21„*„ 100= M. 1. Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solcht theurer.(Sarl Bindernagel. Taschentücher, el— (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. Januar 1879. Einnahme. M. 32924. 90 Wechsel„ 33826. Depositen„ 5288.— Inkasso⸗ Wechsel 5 816. 33 Conto-Corrente A.„ 81904. 59% Conto-Corrente B.„ 20410.— Spar⸗Einlagen„ 78939. Auswärtige Correspondenten* 199. 20 Stamm- Antheile, Monatsbeiträge„ 18.— Reservefond, Beitritt 85 6.— Effeeten„ 24667. 45 Wechsel-Zinsen 5 431. 55 Depositen-Zinsen 7 223. 85 Utensilien verk. Spar⸗Einlagebücher„ 14. 20 Unkosten* 8. 65 M. 279678. 64 Ausgabe. ö Wechsel 25458. 50 Depositen 1 8321. Conto⸗Corrente A.„ 62510. 58 Conto⸗Corrente B.„ 27530.— Auswärtige Correspondenten 5 765. 80 Spar⸗Einlagen„ 97803. 82 Giro 8 3000.— Stamm-⸗Antheile„ 1560.— Effecten 5 7445. 85 Spar Einlagen-Zinsen„ 14324. 48 Unkosten 5 937. 96 Kassebestand pr. 1. Februar 1879„ 30020. 68 M. 279678. 64 Eingang. Ausgang. M. 43268. 8 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. M. 42416. „ 10496. 77 Wechsel⸗Conto⸗Corrent B.„ 1065. 80 „ 15198. 40 Wechsel-Giro„ 5158. 9 „ 1768. 8 Wechsel Inkasso f 1 „ 3891.15 Effecten A.„ 18230. 20„ „ 10342.— Effeecten B. N M. 83965. 48 M. 66871. 10 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.