——— — —— Donnerstag den 2. Januar. — MI. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht bel efügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 0„ 9 9 1 0 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ablieferung der Vacanzüberschüsse erledigter Schullehrerstellen an den Provinzialschulfonds. N* 1* 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Schulvorstände des Kreises. Unter Hinweis auf unser Ausschreiben vom 20. Januar 1878, im Oberhessischen Anzeiger Nr. 12 von 1878, beauftragen wir Sie, von den betreffenden Rechnern die Berechnungen des Einkommens und der derbleibenden Ueberschüsse von den in 1818 erledigten Schulstellen und etwa aus früheren Jabten noch rückständigen ohne Verzug in doppelter Ausfertigung aufstellen zu lassen und nach vorausgegangener Prüfung längstens bis zum 10. Januar kommenden Jabres berichtlich an uns einzusenden. Zugleich bemerken wir Ibnen, daß jetzt bei eintretender Erledigung einer Schulstelle die Ernennung eines eigenen Vacanz⸗ Rechners sast durchaus nicht mehr nöthig ist, daß vielmehr die Verrechnung der Lebrergebalte nur in den Gemeindevoranschlag und di— Berechnung der abzuliefernden Ueberschüsse vom Gemein derechner gegen eine entsprechende Vergütung für seine Mühewaltung stattfinben kann. erledigten und noch weiterbin erledigt bleibenden Lebrerstellen in unserem Kreise seine Anwendung Friedberg am 30. Dezember 1878 Dies findet auch auf die bieder Dr. Braden. Deutsches Reich Darmstadt. Der Landgerichts- Assessor Rübsamen in Homberg wurde zum Landrichter in Ulrichstein, der Landgerichts-Assessor Allwobn in Friedberg zum Landrichter daselbst, der Land— gerichts- Assessor Heß in Darmstadt zum Land- richter in Gernsheim und der Stadtgetichts-Assessor Hirsch in Darmstadt zum Landrichter in Wimpfen ernannt. — Die Ausdehnung, welche das Genossen- schaftswesen, namentlich auch in den die Land- wirthschaft betreibenden Kreisen in Hessen in den letzten Jahren genommen, läßt sich aus folgenden statistischen Aufstellungen ersebhen. Es wurden an— gemeldet: 199 Crebilverein“(Vorschuß vereine odet Volksbanken, Darlehens-Kassen ꝛc.), 78 Consum- und Rohstoffs- Vereine, 103 Werkgenossenschaften, 45 Me.tiorationsgenessenschaften. In einer er— freulichen Entwickelung sind die Produttivgenossen schaften(Vereine der Schuhmacher, Schneider und Tischler zu Alsfeld, Mainz und Darmstadt, Darmstädter Baugenossenschaft) begriffen; Orts- Biehversicherungsvereine kamen 345 zur Anmeldung. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet die Zeitungs⸗ Nachricht, es sei eine erneute Zu— sammenkunft sämmtlicher Mitglieder der Heidel— berger Confexenz beabsichtigt gewesen, aber wieder aufgegeben worden, als unrichtig. den Kreisen sei von einer solchen Absicht Nichts bekannt. Die Mittheilung, daß die Chefs der Finanz- Verwaltungen der süddeutschen Staaten im Laufe des Januars in Berlin erwartet würden, um an den Berathungen des Bundesraths theil— zunehmen, sei wohl nur eine Combination, aber bei der großen Wichtigkeit der betreffenden Be— rathungen eine sehr naheliegende. Elberfeld. Die Zuchtpolizei-Kammer des Landgerichts verurtheilte am Samstag den Schrift: steller Most wegen Beschimpfung der christlichen Kirche, deren sich der Angeklagte durch eine im Barmer Schützenhause gehaltene Rede schuldig machte, zu sechs Monaten Gefängniß; das öffent- liche Ministerium hatte ein Jahr Gesängnißstrafe beantragt. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Die „Montags revue“ theilt mit, daß der Abschluß des Handelsvertrags mit Frankreich auf der Basis der hat mit 130 gegen 28 Stimmen die Verlänger- Meistbegünstigung nahe bevocstehend ist. Belgien. Brüssel. Die belgischen Bischöse trließen einen gemeinsamen Hirtenbrief, worin sie das Land auf die Gefahren des von den Liberalen befürworteten Gesetzentwurses bezüglich des Lalen- Unterrichtes hinweisen. Großbritannien. London, 30. Dec. General Roberts berief die angesehensten Ein- In maßgeben⸗ wohner des Kurum-⸗Thales und erklärte denselben, die Herrschaft des Emirs von Afghanistan in diesem Distriet sei für immer vorüber, die Be— völkerung müsse von jetzt an die Kaiserin von Indien als Herrscherin betrachten. Die Meldung von der Ankunft Jakub Khan's in Jellalabad ist, obwohl aus bisher zuverlässiger Quelle stammend, noch nicht officiell bestätigt. Vor der Flucht des Emirs Schir Ali batte der Vicckönig den Major Cavagnari angewiesen, Jakub Khan freundliche Anerbietungen zu machen. Ein Brief aus Jellalabad vom 23. Dec. meldet nur die Anknüpfung von Unterbandlungen mit Jakub. Spanien Madrit, 29. Dec. Der Senat bat salgent Gesetze zadgüllig angenommen; be⸗ teesfcod die cubanische ntebe, die Aufnahme einer Anleibe gegen Schatzscheine und den obligatorischen Gebrauch von spanischen Kohlen in den öffentlichen Dienstzweigen. Italien. glaubt zu wissen, daß Corti, der nach Constan- tinopel über Wien retst, mit einer Mission bei der österreichischen Regierung in Bezug auf die weitere Entwicklung der orientalischen Frage beauf- Derselbe solle überdies Oesterreich be⸗ tragt sei. rubigende Aufklärungem über die vermeintlichen poli— tischen Tendenzen Italiens in Constantinopel geben. Türkei. Constantinopel, Im Palast widerstrebt man dem Plane Kheiredin Pascha's, die Kammezn einzuberufen.— In Stambul herrscht dunpfe Gäbrung. Es heißt, das Volk, mit der gegenwäktigen Lage unzufrieden, wolle den Sultan zwingen, eine zum Theil französiich⸗ englische Staatsverwaltung anzunehmen; die Pforte inspirire Artikel türkischer Zeitungen, in denen fremder Einfluß bekämpft werde.— Die Pforte verzichtete darauf, Sapfet Pascha als Bolschaster nach Paris zu entsenden. Der gestrige Minister— rath beschloß die vollständige Aufhebung der saimes.— Das organische Reglement für die kuropäischen Provinzen wird den Berathungen besonderer provinzieller Commissionen als Basis dienen, welche für die locale Ausführung des Reglemetes die erforderlichen Abänderungen vor— zunehmen haben. Alle provinziellen Reglements werden dann der Commission in Philippopel zur definitiven Genehmigun, vorgelegt. Serbien. Nisch, 29 Dec. Die Skupschtina ung der Geltung des Preßgesetzes nebst Auf— rechterhaltung der polizeilichen Censur für Druck- sachen und ausländische Journale bis zum 1. Januar 1880 angenommen. Die Versammlung bewilligte ferner 120,000 Fres, für 4 neue Gesandtschasts- posten und genehmigte die Ausdehnung der serbischen Bersassung auf die neuerworbenen Gebletstheile.“ Nom. Das Journal„Risorma“ 29. Det. Griechenland. Athen. Aus offfcieller Quelle wird bestätigt, daß die griechische Regierung in der Grenzberichtigungsfrage mit aller Energie auf Durchführung der einschlägigen Bestimmungen des Berliner Vertrages zu besteden und somit auf den District Janina nicht zu verzichten gedenke, wie einige Zeitungen fälschlich meldeten. Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Dec. Ein junger Mann versuchte sich beute Morgen auf dem Friedhöfe auf dem Grade seinet Mutter zu erschießen. Mit der Kugel im Kopfe wurde er nach der Klinik verbracht. Alsfeld. Der Vorstand des oberhessischen Vereins füt Lekalgeschichte bat sich in einet Eingade an das Groß⸗ berzogliche Ministierium des Innern um Erbaltung des Aleselder Rathhauses vetwenett. Wie die„O. N.“ böten, dal sich Baurato von Ritgen, Milglied des Ausschusses des Beteins, besonders warm für die Erhaltung dieses werthdollen Stückee mittelaltetlichet Baukunst ausgesprochen. Darmstadt, 30. Dec. Gestern gelang es einem Keil, sich in den Keller eines in der Promenadestraße gelegenen Hauses einzuschleicen und zu verstecken. Als gegen Abend das Dienstmädchen Etwas holen wollte und den Eindringling, der sicher Böses plante, bemerkte, schlug er iht mit einem schweren Instrument auf den Kopf, loͤschte die Lampe aus und entsprang in det Dunkelbeit. Erbach. In einem Orte des Odenwaldes, in dessen Nähe sich eine Bande Zigeuner häuslich niedergelassen batie, wandte man ein eigenthümliches Mittel an, um die Gaste wieder los zu werden. Man pfublte nämlich die Aecker rund um das Zigeunerlaget so gründlich aus, daß es selbst die Getuchonerven der braunen Söhne der Puszta nicht länger auszubalten vermochten und die Bande schleunigst verduftete. Allerlei. Kirchbheimdolanden. Hier wurde am 22. d. M. aue dem Büreau des Bezirks⸗Ingenseucs Opfermann ein Kassenschrank im Gewichte von 3 Ceninern mit dem ganzen Inhalte an Gelde, das sich gegen 6000 M. de⸗ sen soll, durch die jetzt unbekannte Thäter mittelst inbruchs gestohlen. Von Seiten Großherzoglichen Ministeriums des Inn Abtheilung für öffentliche Gesundhekt ege, ist laß des epidemischen Auftretens des Scharlachftebers ur der Rachenbräune folgende belehrende Veroffentlichung uͤber die Verbreitungsweise dieser Krankheiten ergangen: In neuester Zeit sind im Großherzogthum Schar lachfieber sowohl, als auch Rachen bräune, Diph terie, häufig auch beide Krankheiten gleichzeitig, in mehreren Kreisen und an einzelnen Orten in so unge wohnlich boͤsartigen Formen aufgetreten, daß besondere Maßnahmen getroffen werden mußten, um deren weitere Verbreitung zu verhüten. Der die Verbreitung der genannten Seuche ver mittelnde Ansteckungsstoff, Contagium, ist im Vergleich mit demjenigen anderer sich uͤbertragender Krankheiten, insbesondere desjenigen der Masern und des Keuchhustens sehr fest an seinen Trägern haftend und zugleich mehr dauerhaster Art und in dieser Beziehung dem Blattern gift nicht unähnlich. Eine Uebertragung des Ansteckungs stoffs geschieht zwar vorzugswelse im unmittelbaren Ver kehr mit Erkrankten selbst, aber es wird derselbe auch durch Iwischenträger aller Art und zwar sowohl durch Personen, welche bei Erkrankten oder in deren Umgebung verkehrten, als auch durch Kleidungsstücke, Bettwerk und weiter entstehenden Erkrankung ist es hierbei häufig gleich⸗ andere Gegenstände, welche zum Gebrauche von Kranken dienten oder in und bei Krankenzimmern sich befanden, selbst weithin verschleppt. Bezüglich der Heftigkeit der ültig ob der Ansteckungsstoff einer schweren oder leichten Nrantbeitsform entstammte. Erfahrungsgemäß ist das jugendliche Alter vorzugsweise diesen Krankheiten aus⸗ gesetzt; eine mehrmalige Erkrankung an Scharlachfieber gehört indessen zu den hoͤchst seltenen Vorkommnissen und ist derjenige, welcher diese Krankheit einmal überstanden, vor weiterer Ansteckung gesichert; da nun diese Krankheit an allen Orten zeitweise, wenn auch in größeren Zwischen— räumen auftritt, so sind Erwachsene, weil bereits durch- seucht oder überhaupt nicht disponirt, im Allgemeinen derselben nicht ausgesetzt und bei der Krankenpflege nicht gefährdet. Bei der Rachenbräune dagegen sichert ein einmaliges Befallensein nicht vor weiterer und selbst wiederbolter Erkrankung gleicher Art, doch sind auch dieser Krankheit erwachsene Personen unverhältnißmäßig seltener unterworfen, wofür insbesondere die Thatsache spricht, daß beispielsweise unter 20 in den Jahren 1869 bis jetzt in Darmstadt und Bessungen vorgekommenen Sterbfällen durch Diphterie nur 11 Erwachsene betrafen; und wenn auch für die die Wartung und Pflege solcher Kranken besorgenden Personen in höherem Maße die Gefahr einer Ansteckung besteht, so gehört doch immerhin eine solche zu den selteneren Vorkommnissen; auch ist die Ansteckungsfähigkeit der einzelnen Krankheitsformen eine sehr verschiedene. Bei der oben erwähnten Art der Uebertragung des Ansteckungsstoffes von Scharlach und Rachenbräune und der besonderen Gefährdung des kindlichen Alters gibt die Schule sehr häufig Gelegenheit zu einer Weiterverbreitung jener Krankheiten. Die Ansteckung geschieht hier nicht nur durch leicht erkrankte Kinder, welche durch die oft im Beginn und auch im weiteren Verlaufe des Krankseins geringen Erscheinungen, wie leichtes Fieber, unbedeuten— den Halsbeschwerden vom Schulbesuche nicht abgehalten werden, sondern auch durch gesunde Angehörige er⸗ krankter Familien, welche den Ansteckungsstoff von Hause insbesondere in ihren Kleidern mitbringen, namentlich dann, wenn die Enge der Wohnung eine Absonderung und Trennung der Gesunden nicht gestattet. Es erscheint hiernach im öffentlichen Interesse wün schenswerth und nothwendig, daß das Auftreten einer der genannten Krankheiten in einer Familie, vorzugsweise in solchen, in welcher schulpflichtige Kinder sich befinden, alsbald bekannt werde und daß zur Verhütung einer weiteren Verbreitung die letzteren von dem Besuche der Schule ausgeschlossen bleiben und zwar so lange bis die Gefahr einer Ansteckung nicht mehr besteht, also min⸗ destens 2—3 Wochen nach der Genesung der betreffenden Kranken. Von Seiten der Ministerial-Abtheilung für Schul⸗ angelegenheiten ist deshalb unterm 13. d. Mts. durch Ausschreiben an die Großh. Direetionen der Gymnasien, der Realschulen, der Schullehrerseminare und Taubstummen Anstalten, die Curatorien der höheren Mädchenschulen und die Großh. Kreis-Schulcommissionen Verfügung dahin ergangen, daß, sobald ein Schüler oder eine Schülerin von Scharlach oder Rachenbräune befallen wird, dem Schulvorstande hiervon sofort Anzeige gemacht und weiter aus Familien, in welchen eine der genannten Krankheiten auftritt, die Kinder vom Schulbesuche fern gehalten werden; ferner ist von jedem solchen Erkrankungsfall dem zuständigen Kreis⸗Gesundheitsamt Mittheilung zu machen, damit in Erwägung gezogen werden kann, ob und welche weitere Maßregeln, wie z. B. Schließung der Schule, zu ergreifen sein möchten, um der Weiter— verbreitung vorzubeugen. Die Anzeige der Erkrankungen von Schulkindern an Scharlach und Rachenbräune fällt hiernach den Eltern oder deren Stellvertretern zu und bedarf es hierbei der Vorlage ärztlicher Zeugnisse nicht, es wird erwartet, daß dieselbe alsbald geschehe, sowie auch, daß der Vorschrift über die Zurückhaltung der Kinder vom Schulbesuche seitens der Eltern sorgfältig nachge⸗ kommen werde. Aufgabe der Aerzte wird es sein, diesen Maßnahmen die wünschenswerthe Unterstützung angedeihen zu lassen. Außer der Verschleppung des Scharlachfiebers und der Rachenbräune in den Schulen hat eine solche nach⸗ weislich wiederholt dadurch stattgehabt, daß gelegentlich der Beerdigung von an den genannten Krankheiten Ver⸗ storbenen in den betreffenden Sterbehäusern Verwandte in größerer Zahl längere Zeit verkehrten, wobei ins be⸗ sondere auch häufig Kinder zugelassen wurden. Es sind Fälle bekannt geworden, in welchen lediglich durch einen solchen Anlaß diese Seuchen in andere bis dahin völlig verschonte Gemeinden verschleppt wurden, dann dort zu großer Verbreitung gelangten und zu zahlreichen Todes⸗ fällen führten; in einem größeren Ortscomplexe eines oberhessischen Kreises, dessen Bevölkerung vielseitig unter einander in verwandtschaftlicher Beziehung steht, hat die eben gerügte Sitte nachweislich dahin geführt, daß die genannten Krankheiten stets von Neuem wieder einge⸗ schleppt, länger als ein Jahr hindurch andauerten und eine außerordentliche Kindersterblichkeit veranlaßten. Das Verbot der Ausstellung von Leichen, sowie die Anordnung der stillen Beerdigung beim Ausbruch und dem Herrschen der hier in Rede stehenden ansteckenden Krankheiten müssen im Hinblick auf die soeben angeführten Erfahrungen und Thatsachen als durchaus nicht ausreichende Maßnahmen gelten und wird hier eine weiter gehende Vorsicht am Platze sein. Diese läßt sich übrigens nicht durch Polizei⸗ vorschriften und Zwangsmaßregeln erreichen, sondern Auschauungen von der Ansteckungsfähigkeit einzelner Krank⸗ heiten, wie solche bei einem großen Theile der städtischen und ländlichen Bevölkerung bestehen; diesem Zwecke zu entsprechen ist die vorstehende Belehrung bestimmt. Bei der im Großherzogthum fast allseitig reichlich gebotenen ärztlichen Hülfe wird auf Veröffentlichung einer Belehrung über die Krankheits-Erscheinungen bei Scharlach und Rachenbräune und über das bei Eintritt dieser Krankheiten zweckmäßige Verhalten verzichtet; an die Aerzte selbst ergeht das Ersuchen, in ihren Kreisen durch Belehrung und Rath in obigem Sinne zu wirken und im einzelnen Falle bei der Ausführung der vorstehend bekannt gegebenen Maßnahmen und den etwa weiter er⸗ forderlichen Anordnungen den Behörden ihre so wichtige Unterstützung nicht zu versagen. Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger weist für das Geschäftsjahr 1877/78, verglichen mit dem Vorjahr, in unserem Großherzogthum nachstehende Er— gebnisse auf: Hierzu an außerordentlichen Ein nahmen(wohl aus Mainz, das durch seine Thätigkeit und seine Erfolge vor allen Orten des Landes glänzt))))ʒʒ 32150 sonach Gesammt Einnahme aus dem Großherzogthun in 1877/78 4109 78 Gewiß ein schönes Ergebniß, abür noch langs nicht genug! Literarisches. Illustrirte Weltgeschichte. Unter besonderer vrücksichtigung der Cutlurgeschichte neu bearbeitet und dis zur Gegenwart sortgefübrt von Olto von Corvin. Mitherausgegeben von L. F. Dieffenbach. Pracht Aus⸗ abe in 8 Bänden zu je 16— 18 Lieferungen à 50 Pf. Mit 2000 Abbildungen, 40— 50 To ntafeln, Karten ꝛc. Leipzig, Olio Spamer. Die beiden vor Kurzem erschꝛe— nenen Lieferungen 3 und 4 dieses volksthümlichen Ge— schichtsweirkes enthalten den Abschluß der al tägyptischen Heschichte, welcher eine Behandlung der ältesten Ge— chichtsperioden China's und Indiens bereits vorange— gangen ist. In gedrängter Kürze und in anregender Darstellung finden wir alles Wesentliche aus dem eichen Material vereinigt, das die neuere Forschung zu Tige gefördert hat; nicht minder ist den zahlreichen Illuftrattonen ein hervorragend belehrender Werth beizu assen. Die großartigen Baudenkmale des alten Aegyp⸗ ens werden dem Beschauer vor Augen geführt und er erlangt eine Vorstellung von der mächtigen Wiükung jener gebeimnißvollen Tempelhallen, in welchen die ägyplischen Priester ihrem Goite dienten. Den Kultus selpst veran⸗ schaulichen die von Vogel, Peßler, Klimsch u. A. auf Grund bewährter Quellen wahrhaft genial entwor— jenen Scenen Bilder; mit denen die vorliegenden Liefer— ungen geschmückt sind. Jusbesondere ragt die Illuftration: „Todtengerichnüber einen König' nicht nur durch istorische Treue, sondern auch durch ebenso kühne und Wie machen auch an dieser Stelle auf den„Land; kalender“ pro 1879 aufmeiksam, namentlich weil detselbe die wohl gelroffenen Portraits unseres Fürsten⸗ paares enthält. Namentlich gut und wohlacfefffen ist as Bild der dem Lande so früh enteissenen Grstzherzogin. Der Kalender ist zu 20 Pf. in allen Buchhandlungen zu haben. „Ueber Land und Seer“.„Eine illustrirte Zeitung im Hause“ gehört in unseren Tagen, die eine so erstaunliche Menge von Minieln zur Bildererzeugung delet, fast zu den selbstverständlichen Dingen. Man hat sich allmälich daran gewöhnt, ja man könnte sagen, dahin eiwöhnt, das Bild als die nothwendige Ergänzung des erzäblenden und belehrenden Wortes zu fordern. Aus dieser Gewöhnung erklärt sich die Existenz der großen Zahl illustticter Zeilschriften, welche der heutige Literatur— markt darbietet. Als eines der besten derjenigen illustrir— ien Blätter, die für den Familientisch bestimmt find, ist vorzugsweise durch Aufklärung über die so vielfach falschen „Ueber Land und Meer“ zu bezeichnen. Seit 21 Jahren Mitgliederzahl Mitgliederbeiträge 1877/78 1876/77 1877/78 1876/77 Ae e 92 101 133— 218 50 Bensheim.— 22—.— 66.86 Bingen 55 54 157 50 154 50 Darmstadt 255 258 653 31 656 97 Groß-Gerau 63 68 118.69 126.68 Hiltersklingen. 8 2 4.98 4 12 Höchst i. O. 2 3 3.42 513 Lampertheim. 6 6 1484 14 84 ne 6 7 1457 25.32 n 4 4 5.99 5.99 Mainz 281 249 942.15 842.87 Michelstadt 18 20 45.— 48.— Offenbach. 220 220 634— 602.— Oppenheim 42 37 109 50 102 50 Pfeddersheim. 17 10 28.56 16.76 Viernheim 5 6 8.55 10.26 Wald⸗Michelbach 11 13 18 78 21.35 Wormd 58 59 165.11 177 44 Wörrstadt 12 13 13 10 23 81 Zwingenberg.. 51 30 132 48 66.61 Assenheiim. 35 27 52 50 40.50 Butzbach 40 45 60 50 69.50 Friedberg. 88 81 178.— 166.50 Gießen 95 48 237.75 Bad Nauheim 24 22 46.— 42.50 1483 1405 3788.28 3669 27 künstlerische, als dramatisch wirksame Gruppirung hervor. bestehend, hat das Blatt in literarischer und artistischer Beziehung eine glänzende Entwickelung genommen. Zu allen wichtigeren Tagesfragen gibt ges anziehende Ecläuter⸗ ungen durch Wort und Bild, es bringt eine Menge an⸗ e Aussätze und Miithellungen zum Verständniß 155 Vergangenbeit und der Gegenwart und es sorgt für die Stunden stiller Muße durch eine bebagliche novellistische Unterhaltung. Die Illustrationen, die das Journal bringt, gehbdren zu den vollendetsten, die in der populäcen Tages- literatur geboten werden: es ist das Streben der Redaktion unverkennbar, selbst künsilerisch Befriedigendes zu bieten. Bei Beginn des neuen Jahres empfehlen wir das Blatt der Aufmerksamkeit aller Derer, die es noch nicht kennen Verloosungen. ö 4p Ct. vorm. Nassauisches Staats ⸗Anlehen von 18622. Ziehung vom 4. December 1878 Heim⸗ zablung am 1. April 1879. Lit. N Nr. 154 323 63 465 1028 933 2021 3001 416 510 613 23 43 849 971 4149 209 495 578 82 786 809 5117 62 213 27 82 800 978 à fl. 100 Lit. 0. Nr 109 570 61 861 1030 337 407 8 73 549 890 à fl. 200. Lit. P. Nr 8 174 1138 484 978 2114 249 66 443 602 715 3168 440 534 85 4003 13 63 832 917 5112 308 14 47 451 61 688 860 920 6136 46 588 884 989 99 7019 41 553 874 à fl 500. Lit. Q. Nr. 706 70 831 37 936 1319 671 750 2014 115 90 à fl. 1000 Heim- zahlung am 1. Oetober 1879. Lit. N. Nr. 167 807 27 1036 80 222 669 901 2007 132 798 818 58 68 3001 327 71 91 633 52 79 895 966 4759 816 994 5099 172 541 790 916 à fl. 100. Lit. O. Nr. 54 77 218 931 62 1263 540 643 763 à fl. 200. Lit. P. Nr. 38 48 58 70 264 334 89 499 782 862 2259 307 17 99 753 63 3319 421 91 511 615 872 932 52 4428 98 974 5061 118 40 6004 96 140 747 7385 432 573 682 918 à fl. 500. Lit Q. Nr. 158 268 417 1086 263 352 432 650 61 768 916 2013 à fl. 1000. Karlsruhe, 30. Dee. Bei der heutigen Gewinn⸗ ziehung der badischen 35 fl.-Loose kamen folgende Num⸗ mern mit je 1000 fl. beraus: 67146 90001 154631 g 160810 190064 267102 312084 314128 338267 399459. ö Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Dee. Waizen M. 17.50, Korn N. 14.— 15.50, Gerste M. 14., Hafer M. 12— 12.25. 159 75. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Frankfurt, 30 Dee. Fruchtvericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22 co. II.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, effectiv hies. ab Bahnhof hier M. 19.25, ab unserer Umgegend M. 18.25 (bis 18.50, do. fremder je nach Qual. M. 18.50 19 50. Roggen je nach Qual. M. 13.50— 15.75. Gerste M. 14 bis 18 Hafer M. 12.— 13.50. Kohlsamen M. 27.— 28. Erbsen M. 19.- 23. Wicken M. 15.— 16. Linsen M. 17.—23 Rüböl, detatl, M 68. Die Preise ver- stehen sich sämmtlich ver 200 Pfo. Zollgewicht S 100 Kilo. Frankfurt, 30. Dee. Der heutige Viehmarkt brachte bei geringerer Zufuhr etwas billigere Preise. Angetrieben waren eirca 300 Ochsen und Stiere, 120 Kühe und Rinder, 190 Kälber, 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70—72., 2. Qual. M 66 bis 68., Kühe und Rinder 1. Qual M. 64.—66., 2. Qual. M. 54.— 60, Kälber 1. Qual. M. 65.—67., 2 Qual. M. 60.—62., Hämmel 1. Qual. M. 62. 64., 2. Qual. M. 54.—60. Geld- Cours. Frankfurt am 30. Dezember 1878. 20 Franfensfücke. M. 16 1418 Englische Sovereigns„ 20 38—43 Russische Imperiales„ 16 65—70 Holländische fl. 10⸗ Stücke. 186 65 G Dudens 5 9 54—59 Ducaten al mareo 5 9 58—63 Dollars in Gold. 5 4 17 20 Daheim. Die soeben erschienene Nr. 11 enthält: Geächtet. Roman von M. Gerhard.(Fortsetzung.) — Die Bäder der Römer. Mit Origialzeichnung von Thiersch: Altrömische Thermen.— Das moderne An⸗ noncenwesen.— Kaiserswerther Festtage. Von Rudolf Koenig.— Der neueste Band der Ahnen. Von Th. H. Pantenius.— Am Grabe Dürers. Zeichnung von A. Schwarz. Gedicht von Rud. Löwenstein.— Aus dem Leben ver Deutschen in Südbrasilten. Von Dr. Wilh. Rotermund in S. Leopoldo. VIII.— Ein Bücherwunsch⸗ zettel für Weihnachten. Mit Illustration von Oskar Pletsch. Mit einer illustr. Beilage: Der Untergang der Pommeransa. Mit einem großen zweiseitigen Bilde Aus dem Untergange der Pommerania. Das Abstoßen der Bote. Nach den Berichten von Augenzeugen gezeichnet vom Marinemaler Fritz Sturm. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. Bierteljabruch 2 M. Wöchentlich 1 Nummer. uss zsuppog aun usbunjauvgꝙpng zun mung He. 18 Deen r rr 4 —————-—— Versteigerung von Straßenarbeiten. Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg er forderlichen Deckmaterials soll für 1879 in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden: 8 Der Verstelgerung 25 Namen 1—! K 8 Tag. Stunde. Ol. Lotal.* Bauaufseher. E 11 Montag den 6. Januar 1879 10 Ubr Morgens[Butzbach Gambrinus Engel. 2J Dienstag den 7. Januar 1879 10 Uhr Morgens Bad-Nauheim Deutscher Hof 2 und 3] Weide und ö Schädel. 3] Wittwoch den 8. Januar 1879 11 Ubr Morgens Reichelsheim Zur Post 7[Stipp. 4J Donnerstag den 9. Januar 1879 10 Uhr Morgens Itlbenstadt Zu den 3 Hasen 5 und 7J Konrad und Stipp. 5 Freitag den 10. Januar 1879 10 Ubr Morgens Selzerbrunnen Bei Okarben— 6 Schäfer. 6 Samstag den 11. Januar 1879 11 Uhr Morgens[ Ober⸗Eschbach Darmstädter Hof 12 Michel. 7 Dienstag den 14. Januar 1879 10 Uhr Morgens Ober Woͤllstadt Wirthschaft v. Müller 4[Kreß. 8] Wittwoch den 15 Januar 1879 10 Uhr Morgens Ober Rosbach Wirthschaft v. Ruppel 4[Kreß. 9 Donnerstag den 16. Januar 1879 12 Uhr Mittags Lindheim Gasthaus zum Sternsgund 10] Einbäuser und Mettenheimer. 10 Freitag den 17. Januar 1879 ½10Ubr Morgens Büdingen Gasthaus zum Stern 11][Kleyensteuber. 111 Samstag den 18. Januar 1879 11 Uhr Morgens Böͤnstadt Chausseehaus 8 Jager. Friedberg am 19. Dezember 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 17 Neu ß. 22855 Villigstes illustrirtes Familienblan: 1 Woͤchentlich 2 bis 2½ Bogen.— Vierteljährlich 1 Mark 60 Pf., J mithin der Bogen nur ca. 6 Pf. a Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Das re Quartal beginnt mit der bereits angekündigten Erzählung„Irrende Sterne“ von Georg Horn, der sich aus dem reichen Schatze unseres belletrisuscden und wissenschaftlichen Materials außer einer oder mehreren Novellen eine Reihe von Artikeln aus dem Leben der Zeit, sowte zahlretckt unterhaltende und belehrende Aufsätze aller Art anschließen werden. Die Verlagsbandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und die Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg nehmen Bestellungen an SOS Seeed Einladung zum Abonnement 8 auf die 2 Neuen Hessischen Volksblätter. 8 Mit dem 1. Januar 1879 eröffnen die„Neuen Hessischen Volksblälter“ ein weiteres Abonnement. Dieselben sind kein exclusibes Partei-Organ, sondern werden unabhängig nach Oben wie nach Unten, wahr- haft und enischieden freisinnig, dabei ferne von jedem Zelotismus nach der einen oder andern Seite din und auf polilischem, wie religißsem Gebiete jede ehrliche Ueberzeugung achtend, ihrer Aufgabe der Förderung des D Volkes⸗ und Gemeindewobls, ganz wie bisher, gerecht zu werden suchen. S Den wichtigen polisischen Exeignissen und Begebenheiten wismen wir nach wle vor in 5 22 Zusammenstellung und durch Besprechung in eigenen Leitartikeln die gebübrende Sorgfalt. Der directe Bezug aller Telegramme von dem Wagner'schen Telegraphischen Corxespondenz-Bureau setzt uns in die Lage auch an Raschbeit nder Mittheilun en jeglicher Anforderung unserer geneigten Leser zu nisprechen. Local Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thäligen Correspondenten so vollsländig, wie dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere größte Sorgfalt zu. 2 Dem Feuilleton werden wir auch im nächsien Quartal ganz besondere Aufmerksamkeit widmen und eine Anzahl spannender und jesselnder Original Novellen beliebter Autoren zum Aboruck bringen. Der Abonnementepreis beträgt für Darmstadt und Bessungen pro Quartal 2 M. 10 Pf., auswärts durch den Postausschlag 2 M. 60 Pf. Inserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“ die weiteste und wirksamsie Berbreitung. Damit wir vollständige Exemplare liefern können und keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt, ersuchen wir die gecbrten Interessenten, das Abonnement bei der Post alsbald erneuern zu wollen. W Bei Bestellungen, sowie überhaupt bei allen Zusendungen an uns bitten wir jedoch dringend, das Wort„Neue“ in der Abresse unseres Blattes nicht übersehen zu wollen, indem soust deispielsweise keine Bofisendung uns zugestellt wurd. Darmffadt im December 1878 Die Expedition der Neuen Hessischen Volksblätter. ASS SSS SSS Ein Hofgut 4 en in Altona ist soeben er— von 100 bis 150 Morgen zu pachten gesucht. Franco Des alten Schäfer Thomas Offerten bellebe man sub Chiffre J. 108 an die An eine? Prophezeihung für die Jahre 1879 noncen Expebitson von Rudd. Morse(F. W. fee 0 2 9 15 b 9 H Lorenz) Diez zu richten.(25%/ XII.) Zu haben bet Carl Bindernagel in Friedberg und Trauben- Brustsyrup Neubeim. mit Fenchelhonig, * 1 die neuesten und schoͤnsten bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals und Filet-Deckel 5 Mai, ate 107 Brustschmerzen,. In Flaschen& 50 Pf., 1 und 1½ M. W e 5 15 Frau Ioflieferant Windecker. billigen Preisen 21 K. Friedrich. 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Doering in Sinn(Nassau). von keiner Gemeinde versaumt werden. Näheres über Preis und Constructlon ertheilt gerne die Speztalfabrik für Pumpenbou von — 8 82 SEB 3 — 8 3 — 2 2 22 28 3 2 8 3 2 2 E A 2 2 22 38 28 — 22 S2 J 8 SF 2228 382 8 228 SZ 2 2*— 2— 2 5388 8 1* * 2228 3282 38* 2 8 8 2 2 = 8 8— 8 8 2823 3— 5 S 3 8 2 35886 8 Ein Bulle, 2 Nothscheck, 1½ Jahre alt, zur Zucht tauglich, stebt zu verkaufen bei Leonhard Wenzel in Ober Rosbach. 2 Sessssssssesssessenmsssssssssssssssesss 8 Einziges Auftreten der Signora Adelina Palli in Fraukfurt fl. M. Dienstag den 7. Jannar 1879, Abends ½7 Uhr, im großen Saal des Saalbau zu Frankfurt a. M. Jräulein Anna Verhulst, Königl. Niederländische Kammerpianistin aus Amsterdam, des Herrn Kammersänger Eugen Gura vom Stadttheater in Hamburg, Obere Galerie à 2 Mark Henkel in Frankfurt a. M., Theaterplatz Nr. 6 zu haben. Die auswärtigen Concertbesucher werden im eigenen Interesse Signora Adelina Patti und Signor E. Nicolini treten in keiner anderen überhaupt nur je einmal in Frankfurt a. . — M., Leipzig und Dresden auf. ind bei Herrn Georg Schädel, kleine Hochstraße Nr. 14 und in der Musikalienhandlung von Theodor eee eee 8 süddeutschen Stadt und 25 11 7 5 5 Louis Weis, 5 den Apotheken gegenüber, empfieblt sein reichhaltiges Lager der ausgesuchtesten Portefeuille-Waaren, als: Portemonnaies, Notizbücher, Brieftaschen, zeuge, Farbekasten, Papeterien, Spielwaaren, Puppen u. J. w., Domino, Lotto, Würfel und sonstige Gesellschaftsspiele. Das Neueste in einer großen und Necessaires- und Schreib- Etuis. Reiche Auswahl in Bilder Büchern, Gesang, Gebet- und Geschäfts⸗ Büchern. roßes Lager aller Sorten Tabaks- Pfeifen, Cigar renspitzen und Spazierstöcke in guter Waare. Gold- u. Politurleisten, Photographie-Rahmen werden zu sehr billigen Preisen abgegeben. Das Einrabmen von Bildern ꝛc. ꝛc wird prompt und billigst besorgt. Wichtig für Hustende und Verschleimte! Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau. Pfaffenhofen im Elsaß, 2. April 1878. habe ich von Ihrem Fenchelbonig*) 5 Flaschen angewandt, erster Etiquette, welcher mir den Schleimhusten völlig beseitigt hat, wo ich Ihr gutes Mittel. Wollen Sie mir gef. umgehend 5 Flaschen zu wofür Sie 9 Mark per Postanweisung erhalten. Achtungsvoll Incg. Gerst, Holzhändler. f en, wird dringend gewarnt. Das Publikum wolle in seinem daß der L. W. Egers'sche Fenchelhonig Siegel, Namenszug, sowie im Glase ein⸗ W. Egers in Breslau trägt und in Friedberg allein echt zu kaufen ist bei Jos. Hoffmann. Geehrter Herr! Voriges Jahr Sorte mit blauem Siegel und gelbem Ihnen meinen besten Dank sage für kommen lassen, ) Vor den zahlreichen Nachpfuschunger Interesse darauf achten, gebrannte Firma von L. 1 Cigarren-Etuis, Damentaschen, Photographie- und Schreib-Albums, Reiß Spielkarten, schönen Auswahl von Schreib-, Schul- und Musikmappen, 12 1 2 0 2 2 gebeten, sich ihre Billets rechtzeitig zu sichern. E von Georg Brüutigam, Fraukfurt 1 1 5 Iricdberger Casino. 10 Sonntag den 5. Januar, Abends 7 Uhr: Eüüfachs Damtü⸗ Cost. Lokal⸗Gewerbverein. Einmaliges Concert ä 5 der(7118.) Die Mitglieder werden hierdurch auf Mittwoch den 5 N e 14. 8. 1 3 une, 10 9 65 Generalversammlung 8 1 I I 1 6 U 0. ö li I U 1 U 0 1 2 Sab 2 ee der Offenbacher und des r 1110 8— 5* nt Aeltere und neuere Beleucht— Signor C. Nicolini i e unter Mitwirkung des.— Am 24. Dezember 1878 erhielt der gegenwärtige Theilhaber der Jagd in Bad⸗Nauheim Herr K. folgende zu Friedberg aufgegebene anonyme Mittheilung: „Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß jeden Morgen und Abend das Nauheimer Wasser nach Enten — iai Nii 2. 3 35 1 90; abgesucht wird“. des Herm Sigismund Bürger, Solo ⸗Cellist der Königlich Bayerischen Hof— irsender diescs glauben herntt esfen aussprechen 8 Capelle in München zu dürfen, daß solche Mittheilung nur aus Dummheit, 8 f 7 2 Neid oder sonst nichtswürdigen Ideen von einem ganz 8 und des Herrn Cape llme ister Martin Wallenstein. Annan u. 55 Der 7 5 r 0 8 mpfänger qu. Wisches hat unter bekannt gegebener Ver⸗ 8 Programm.— 1 desselben fast gleiche Ansicht zu 1 8 1. Sonate(e-moll) für Pianoforte und Cello. FFF N01 Sans. 7. 3200000 2. Cavatine:„Bel raggio lusinghero“ uus„Semiramis“(Signora Adelina Patti). Rossini. 8 72 5 8 . 3. Ballade für Bariton(Herr Gura).%%% 5 Es können 8-10 Liter Milch A4. a.„Aufschwung“ für Pianoforte Schumann. abgegeben werden bei Adam Engel. 11 J b.„Berceuse“ 1 1 C777... 2 o. As- dur- Walzer für Pionoforte 3 Chopin. 2 Spielkarten 8 5. Arie:„ll mio tesora“ aus„Don Juan“(Signor Nicolini). Mozart.* G6. a. Andante e e Molique. mit dem neuen Reichsstempel bei Georg Groß. 9 5 b.„Arlequin“ für Cello Popper. 0 155. 1— 2 e.„Träumerei“ für Cello 5 Schumann. 2 eden Freitag fri ewässerten —. E 9 9 2 d.„Am Springbrunnen“ für Cello 2 0. . Duo:„Parigi o caro“ aus„Traviata“(Signora Adelina Patti, Signor Nicolini) Verdi. L 1 b 15 e r d 0 I * 8. Canzone:„La donna e mobile“ Sion Nenn) 82 9 8 9. a. Variationen für Pianoforte.. Händel. 5 5 8 b.„Valse caprice“ für Pianoforte 3 Schubert, Lißt.! per Pfund 32 Pfennig, 10.„L Eco-(deutsch)(Signora Adelina Patti) Eckert. A bel g Wilhelm Fertsch. I. Lieder für Bariton(Pert Gurn) Schumann. 8 a 8 12. Schatten⸗Walzer aus een 17510 Patti). Meyerbeer. 8 Spielwerke 5 oncertflügel Blüthner. z 9 8 F a— 4— 200 Stücke spielend: mit oder ohne Expression, 8 Logenplätze à 15 Mark Fremdenloge à 10 Mark, 8 Mandolin, Trommel, Glocken, Castagnetten, 2 Saalplätze à 10 Mark, Galerieloge à 6 Mark, Himmelstimmen, Harfenspiel ꝛc. 8 Balkon à 4 Mark, Seitengalerie à 5 Mark, 2 5 Spieldosen, 2 bis 16 Stücke spielend; ferner Neeessaires, Cigarrenständer, Schwelzerhsuschen, Photographie⸗ Albums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Brief, beschwerer, Blumenvasen, Cigarren Etuis, Tabaks— dosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Porte⸗ monnaies, Stühle ꝛc., alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt J. H. Heller, Bern. Alle angebotenen Werke, in denen mein Name nicht steht, sind fremde; empf. Jedermann direkten Bezug, illustr. Preislisten sende franeo. Möbeltransport nach allen Richtungen wird pünktlich besorgt von Post⸗ halter Rahn in Altenstadt. 16 Eisenbahnfrachthriefe vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. Tausend mit Firma werden innerhalb 2—3 Tagen billigst geliefert. 3 Eine Haushälterin und ein Dienstmädchen werden auf das Land auf Peterstag gesucht. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 7 4 12 Wü st'sche Spielkarten gegen Nachnahme oder Baar⸗Einsendung zu Fabrikpreisen im General-Depst d. M.( 7078.) Italienische Haselnüsse 8. del Georg Groß. Ein braves Dienstmädchen, gesetzten Alters und von anständigen Eltern, au Peters⸗ tag gesucht von Assessor Küchler. Nn 13 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. Samstag Morgens 8¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — CC.... ˙ ˙——— 7 U