Samstag den 1. Februar. N14. Rr — berhessischer Anzeiger. —— Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und ö Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. * Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit L 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mi etztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betr t 14 ag ni Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. cht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. betreffend: Die Sterbequartale der Volksschullehrer, insbesondere die Beiträge zur Schullehrer⸗ Wittwenkasse während derselben. Die Großh. Kreis- Schulcommission „ 0 In Nr. M. d. J. S. 244. detreffend: Die Sterbequartale der Volksschullehrer, Wittwenkasse während derselben. hensionsfähige Gehalt ausbezahlt er Volks schullehrer betreffend, sesetzt worden ist, so ist uns Vorlage zu machen. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten zur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im des Jahres nachgesucht werden, in welchem 20. Lebensjahr vollendet. eiu Feen: Jahre zu erbringen. Nachstehendes Ausschreiben bringen wir hierdurch zu Ihrer Kenntniß und empfehlen Das Großherzogliche Ministerium des Innern Abtheilung für Das Gesetz vom 30. Dezember 1876 enthält keine ausdrücklichen Schullehrer⸗Wiitwenkasse zu zahlen seien, und ist deßbalb die Anfrage ergangen, o werde, obliege. D die Beitragspflicht der Mitgliedec mit Ende des Quartals erlischt, Proßberzogliches Ministerium des Innern dadin entschieden, ullehrer- asse freizugeben und ditse, soweit thunlich, in Gemäßbeit des Artikel lestreiten seien. Letzteres wird in der Regel keinem Anstand unterliegen; sollte es jedoch unthunlich zesteUunge pflichtig ist, d. b. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjäbrig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendttem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar det Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben 3) Das Gesuch muß von dem Berreffenden selbst geschrieben sein „und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; 5. ein Einwilligungs⸗-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung der Bereitwilligkeit und Fäbigkeit den Freiwilligen wäbrend einer ein- 1 Friedberg an sämmtliche Großh. Dr. Braden. insbesondere die Beiträge zur Schullehrer⸗ Gesetzes vom in a indessen nach Artikel 2 Absatz 4 des daß von diesem Zeitpunkt an die Sch 3 des Gesetzes vom 28. O e Sie wollen sich diernach bemessen und die Schul“ Knorr. Bekanntmachung. (Gym nasien, Prütungs- Commission Schulzeugniß. Sodann Groß herzogtbum Hessen sich Meldende das zur Ersatzordnung(I. T — Regierungsblatt Nr. Im Uebrigen wird und 94 der angeführten Darmstadt im jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, C. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von böberen Schulen Realschulen, Progymagasien und böbeten Bürgerschulen) durch den Viretter der Lehranstall, fur alle übrigen jungen Polizetobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; Friedberg am 29. Januar 1879. Bürgermeistereien und Schulvorstände. es in vorkommenden Fällen Ihrer Beachtung. Darmstadt om 18. Januar 1879. Schulangelegenheiten an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen. Bestimmungen darüber, von wem während des Sterbequartals die Beiträge zur b nicht die Verpflichtung bierzu den Lebrer-Wittwen, welchen der ganze 28. October 1874, die Wütwen- und Waisenkasse welches der Todestag des Mannes fällt, so bat Wlitwen von Zahlung der Beiträge zur Wittwen⸗ ttober 1874 aus dem Einkommen der Stelle zu in, z. B. weil die Stelle alsbald wieder definitiv und bezw. Orts vorstände bedeuten. Achenbach. Vetreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. daheng dd Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ibrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjäbrig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden bierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu brachten den Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß biernach an⸗ — Vollstäntige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. aus zurüsten und zu verpflegen; Leu te durch die d. das wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs Bttest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht sehlen darf. zeugnisse, mit Ausnadme der Reifczeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reisezeugnisse für die Prima der Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Gymnasien und Realschrlen I. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 Zu pos. d.: daß die Schul- beil der Webrordnung dom 28. September 1875 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 Ersatzordnung verwilrsen. Dezember 1878. Großherzogliche Prüfungs Commission füt einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. Deutsches Reich Darmstad t. Das Regebl., Nr. 2 entbält: 1 I. Berordnung über die Aufbebung des Untversitäts⸗ geri ts in Gießen und die Rechtsverhälinisse der Studsrenden. II. Votschriften über das atademische Bürgerrecht und tie Handhabung der akademischen Dieciplin an der Univer- fat in Gießen. 8 Darmstadt. Militärdienstnachricht. Lang, Set. Et. vom 2. Großh. Jaf.- Regt. Nr. 116, wurde unter Beförderung zum Prem Lt. in das 3. Hessische Inf.-Regt. Nr. 83 veisetzt. Berlin, 29. Jan. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf zur Ausführung des Gerichtskosten⸗ gesetzes wird in dritter Berathung ohne Debatte genehmigt und ein Antrag betreffe Regulirung der Orer angenommen. Es folgt die Berathung des Antrages Windtborst auf Wiederherstellung der aufgehobenen Verfassungs-Artikel 15, 16 und 18. uegidt, unterstützt von Abgeorducten aller Parteien, mit Ausnahme des Centrums, det Polen And Altconservattven, stellt den Antrag, über den Antrag Windthorst zur Tagesordnung überzugehen, welchem Antrag Folge gegeben wird. Sodann wird eine Reihe von Petitionen erledigt. Die Petition um Einführung der Kreisordnung im r Kireise Wetzlar und Zutheilung dieses Kreises zum 160 14 Regierungsbezitk Wiesbaden wird der Regierung zur Erwägung empfoblen. — Iq Anschlusse an die neuesten Pariser Depeschen(s. u.) schrelbt die„N. A. Z.“: Was wir Angesichts der Wahlergebnisse vom 6. Januar in warnender Voraussicht andeuteten, vollzieht sich unumschränkten beute in Frankreich. Der zur Herrschaft gelangte Liberalismus ist sofort zum Gefolgsmann des Radicalismus geworden, der ihn und das Land nur allzu schnell dem Ver- hängniß entgegengeführt. Preußen wurde vor 18 Jahren durch einen starken Willen vor dem nämlichen Schicksale bewahrt. — Seitens der deutschen Regierung wurden als Pest- Commissäre der Universitäts Professor Hirsch und ein jüngerer Arzt, denen ein der russischen Sprache mächtiger Beamter mitgegeben wird, für die Sendung nach Rußland designirt.“ Dortmund, 28. Jan. Das Crximinalge— richt verurtheilte beute Tölcke wegen Beleidigung von Reichstags Miigliedern zu 9 Monaten Ge- sangniß. Der Antrag hatte auf ein Jahr Ge fängniß gelautet. München, 28. Jan. Das„Münchener Fremdenblatt“ hört, daß Prosessor v. Pettenkoser gestern im Auftrage der baperischen Regierung debufs Verabredung rascher und energischer Maß regeln gegen die Verbreitung der Pest nach Berlin abgereist ist. — 29. Jan. Die biesigen Gerichte haben ausgesprochen, daß Artikel 17 des Handelsver⸗ trages mit Ocsterreich vor Zustimmung des Reichs- tages wirkungslos sei. In Folge dessen wurden gestern bier Waggons der Elisabethbahn und in Regensburg zwei daselbst ankernde Dampfschiffe der oͤsterreichischen Donaudampfschifffahrtsgesellschaft in Beschlag genommen. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 28. Jan. Der Ausschuß des Abgeordnetenbauses behufs Berathung der Angelegenheit der Einverleibung von Spizza nahm den Antrag an, die Beraldung bis zur Genehmigung des Berliner Vertrages durch beide Häuser des Reichsrathes zu verschieben, und ferner den Antrag Herbst, daß die Regierung die dem ungarischen Parlament gemachte Vorlage über Spizza dem Ausschusse zur Kenutniß mittdelle. 28. Jan. Das Unterhaus genebmigte einstimmig die bandelspolitischen Vereinbarungen mit Frankreich. 1 1 155 9 1 * 15 1 0 5 3 0 5 g f N N U * * ö N N 5 5 * 0 N 0 0 6 — N 1 90 f 9 — N ö N 1 1 0 1 „ ö — 30. Jan. Heute hat im Ministerium des Innern eine Besprechung mit den Delegirten der rumänischen Regierung stattgefunden. Diese Dele⸗ girten sprachen die Bereitwilligkeit der rumänischen Regierung, die bei den commissionellen Berath⸗ ungen empfoblenen Maftregeln durchzuführen, aus. Pest, 29. Jan. Unterhaus. Es wird der Antrag gestellt, der Ausschuß zur Berathung der Schluß rechnungen solle vor der Budget: Debatte einen Ausweis über die Führung des Staats- baushaltes in den zehn Jahren von 1868—1877 unterbreiten, welcher Daten über Ausgaben, Ein nahmen, Anleihen, Creditoperationen, Deficits sowie über den Stand der Vermögensbilanz während und nach Verlauf dieser 10 Jahre ent halten soll. Nach den Beschlüssen des Finanz ⸗ aus schusses des Unterbauses ist das Desicit pro Hier 1879 mit 24,520,274 fl. präliminirt. Frankreich. Paris, 30. Jan. herrscht große Aufregung. Mac Mahon bat de- missionirt. Er weigerte sich nämlich, die von den Kammern gewünschte Absetzung und Neuanstellung der Armeecorps⸗Commandanten zu genehmigen. Der Rücktritt Mae Mahon's ist amtlich angezeigt und an der Börse bekannt gemacht worden. Der Congreß ist auf beute Abend 6 Uhr zu-, sammenberufen. Die Wahl Grévp's zum Nach folger Mac Mahon's gilt nach wie vor als ge⸗ wiß. Gerüchtweise verlautet, daß außer den Ministern vom 16. Mai auch General Rochebouet und Velche, Exminister des Innern, in Anklage“ zustand versetzt werden sollen.„Figaro“ meldet die Demission der Generäle und Corps- Com- mandanten Bataille, Bourbaki und Du Barail. Großbritannien. London. Der„Stand- ard“ meldet aus Khost vom 27. Januar: Vali Mahomed, Halbbruder des Emir Schir Ali, ist auf dem Wege nach Hazarpir, um sich General Roberts zu unterwerfen. Vali Mahomed hatte Befebl, nach Kabul zu kommen, fürchtete aber seine Hin— richtung in Folge seiner Niederlage im Peiwarpasse. Italien. Rom, 29. Jan. Zwischen der Schweiz und Italien ist ein Meistbegünstigungs⸗ vertrag obne Zollcartell bis Ende 1879 abge— schlossen worden. Der Senat genehmigte den Handelsvertrag mit Oesterreich Ungarn nach kurzer Debatte mit 75 gegen 4 Stimmen. Türkei Constantinopel. Der Abschluß des definitiven Friedensvertrages wird noch immer durch die Schwierigkeit verzögert, in Betreff der Textirung des Art. 11 ein Einverständniß zu er⸗ zielen; auch bezüglich des Zeitpunktes der Bezablung der Entschädigung für den Unterhalt der türkischen Kriegsgefangenen wurde noch keine Einigung er— zielt. Dagegen soll eine Vereinbarung darüber erzielt worden sein, daß 35 Tage nach der Unter zeichnung des Vertrages die Räumung des türkischen Gebietes seitens der Russen vollzogen sein müßte. Rumänien. Bukarest, 29. Jan. In den Kammern wurde heute eine fürstliche Botschaft verlesen, womit den Kammern eine Declaration in Betreff der nöthigen Abänderung des Art. 7 der Verfassung zur Erwägung unterbreitet wird. Der Senat wählte einen Ausschuß von 7 Mit- gliedern. Heute Abend findet eine geheime Sitzung der vereinigten Kammern statt. Rußland. Petersburg. Laut einer officiellen Meldung sind in dem Gouvernement Astrachan seit dem 26. Januar keine epidemischen Kranken mehr vorhanden. Alle Maßregeln find gegenwärtig auf Desinfection und sanitätspolizei⸗ liche Vorkehrungen concentrirt. — 30. Jan. Die russische Regierung hat ihre Vertreter im Auslande beauftragt, den resp. Regierungen aufklärende Mittheilungen über die umfassenden Vorkehrungsmaßregeln zu machen, welche gegen die Weiterverbreitung und Ver— schleppung der Pest getroffen worden seien. Die hygienische Commission beginnt ihre Arbeiten un- verzüglich und delegirt Aerzte nach der Wolga zur näheren Prüfung des Thatbestandes. Es werden Anordnungen getroffen, um den hierher entsendeten Aerzten und Beamten der europäischen Staaten jeden möglichen Vorschub für die Ausführung ihrer Obliegenheiten zu leisten. Der Vertreter des Petersburger Petroleumhauses Nobel, ein geborener 7 * Orsterreicher Namens Goubisitsch, telegraphirt der „N. Fr. Pr.“ in Wien aus Zar tzin von gestern: Seit 12 Tagen baben alle Erkrankungsfälle in Wetlianka, Prischibe, Ndatschnoje, Nikolskoje und Stanitzkoje, 120 Werst von hier, ganz aufgebört. Der Betrieb der Bahnlinie von Zaritzin bis Griast dauert fort. Im Falle die Krankbeit in Zaritzin auf tauchen sollte, hat die Bahnkommisston beschlossen, die zweite Abtheilung der Bobnstrecke von Zaritzin bis Borisoglebek zu schließenn Kälte 20 Grad. Die erste Quarantaine befindet sich bei Sarepta. Amerika. Washington. Das Schatz amt hat im Monat Januar für 25 Mill. Doll. in Gold zahlbare Obligat'onen, einschließlich 1,400,000 Doll. Greenbacks eingelöst. Der Baar bestand hat trotzdem zugenommen. Aus Stadt und Land. Offenbach. Dieser Tage wurden bei einem Händler mit amerikanischem Schweinefleisch trichinöse Schinken ent deckt und confiscirt; mehrere Personen, welche davon ge— nossen hatten, befinden sich in ärztlicher Behandlung. Darmstadi, 29. Januar. Der„Darmst. T. Az.“ schreibt: Ju eine biesige Wirthschaft kam gestern Abend ein Handwerksbursche und erregte durch eine rührende Erzählung, daß er erst aus dem Landkrankenhause entlassen worden sei, jetzt mittellos dastehe und sein Schlafgeld noch nicht beisammen habe, allgemeines Mitleid, so daß gutherzige Menschen ihm eine kleine Summe zusammen— steuerten. Doch jetzt schien der„arme Rö convalescent? auch Durst zu bekommen, ließ sich zuerst Branntwein und dann Bier verabreichen. Als aber detselbe einigen An— wesenden, welchen der„vierte Mann? zum Solospiel sehlie, erklärte, daß er mit dem größten Vergnügen die Rolle übernehmen wolle, wurde es dem Wirth doch zu bunt, und er setz'e ibn an die Luft. Darmstadi, 29. Im. Die erst gestern begonnene Zeugenvernehmung in dem Prozeß De Bary, bot wenig neue Momente und ist bervorzubeben, daß Boch, der schwer geschädigte Theilhaber des Beschuldigten alle seine wesentlich belastenden Angaben in der vorderen Instanz wiederholte, während De Bary die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen sehr detaillirt zurückzuweisen bestrebt war und enischieden bestritt, daß er jemals in beirügerischer Absicht gehandelt. Darmstadt, 30. Januar. In der gestrigen Ver— handlung des Prozesses De Bary vor dem Appellhof wurde zunächst constauirt, daß De Bary sich ernstlich be⸗ mübt, die Trennung von seinem Gesellschaster Boch zu ermöglichen, daß dieses Vorhaben aber gleich wie spätere Versuche, ein Arrangement mit den Gläubigern zu Stande zu bringen, scheiterten, obwobl trotz der 168.000 M. be⸗ laufenden Unter⸗Bilanz hierzu Aussichten vorbanden waren. Bezüglich der zur Anklage gestelllen Wechseldiscontirungen wurde fesigestellt, daß die Bankhäuser hürauf nur in der Unferstellung eingingen, es handele sich um reelle Waaren⸗ jon derungen, daß sie„Reiwechsel“ zurückgewiesen baben würden, sowie daß der Beschuldigte ängstlich gewordenen Firmen, die in Erfahrung gebracht, die Bezognen seien eine„Blumenlese“ fauler Adressen wider besseres Wissen durch gegentheilige Versicherungen momentan beruhigte. In beuliger Sitzung wurde von sachverständiger Seite Jus eführt, daß die eclittenen Verluste nicht in der Fabri⸗ kation, sondern in der allzuleichten Gewährung von Crediten begründet seien. Allerlei. Pforzbelm. Hier hal sich eine Miss that der brulalsten Art zugetragen. Wilderer lödteten am hellen Tage im Walde(Hagenschießforst) nur eiwa eine Stunde von hier, den von einer hiesigen Ingogesellschaft ange stellten Jagdausseher Britsch aus Büchenbronn. Der Er⸗ mordeie trägt auf dem ganzen Körper, auch auf der Ober— fläche der rechten Hand, zahlreiche und große Stichwunden; sein Hals ist nahezu vom Kopfe abgetrennt. Der Platz, auf dem die That geschehen, ist eine von Tannenbäumen umgrenzie Lichtung. Die Persönlichkeiten, welche auf den Vermißten gestreift baben, erklären sich den scheecklichen Hergang folgendermaßen; Der als sehr sireng bekannte Jagdhüter beirat die Lichtung; aus einem Busch wurde auf ihn geschossen, ohne zu neffen. Er schoß zurück und traf einen der Wilderer. Im Begriff das Gewehr wieder zu laden, wurde er von den Andern überfallen und um⸗ gebracht. Der Hals wurde ibm wahrscheinlich nachher erst abgeschnitten da wenig Blutung zu bemerken ist. Der Platz ist sehr zerstampft, was auf einen heftigen Kampf schließen läßt. Hamburg, 28. Jan. Die Verhandlungen vor dem See-Amie in Sachen der„Pommerenia“ sigd beute be— endet. Der Capitän Pritchard halte vor dem deuischen General⸗Consulate in London erklärt, er könne sein Schiff nicht verlassen und deßvalb nicht als Zeuge in Hamburg erscheinen. Die Verhandlungen brachten sonst nichts wesenflich Neues. Schließlich beantragte der Commissär des Reiches, das See-Ami wolle erklären, Capitän und Offiziere der„Pommerania“ seien an dem Zusammenstoß schulolos, daneben aber aussprechen, daß das Offenhalten leerer Kohlenbehäller ohne zwingende Nothwendigkeit in Zukunft zu vermeiden sei. Die Publikation des Erkennt nisses wurde ausgesetzt. Rom. Ein fünfjähriger Pianist— das bürfte denn doch noch nicht dagewesen sein. Hier konzertirt gegen⸗ e e intensiver gestaltete. wärtig dies Wunderkind. Es heißt Luigi Gustavo Fazio, 7 und iplelt mit seinen Diminutiv⸗ Händen verschieden Musikfücke.„Bei den Allegro ⸗Stellen,“ so lesen wir in italienischen Blättern,„bewegt sich das Kind so lebhaft, daß es gebalten werden muß.“.... Abgehalien 7 bemerkl der„D. T. A.“ hlerzu sehr richlig. Handel und Verkehr. Frankfurt, 30 Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22 do. 2.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, effectiv bies. ab Bahn⸗ hof hier M. 19., ab unserer Umgegend M. 18.25— 18.50, do, fremder je nach Qual. M. 18.— 19, Roggen je nach Qual. M. 13.— 15., Gerste M. 15.— 17.50, Hafer M. 12 50—14., Kohlsamen M. 27.—28., Erbsen M. 19.— 23, Wicken M. 15.— 16, Linsen M. 17.— 23, Rüböl, detail, M. 68. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 30. Januar. Morgen gemeldete Demission der Generale Bataille, Bourbaki und Du Barail wurde günstig gedeutet, indem man schloß, daß dieselbe die Ursache des Conflikts zwi— schen dem Präsidenten Mae Mahon und der französischen Kammer beseitigen werde. Außerdem erwartete man stündlich das Eintreffen der Meldung von der Unter— zeichnung des russisch-türkischen Friedensvertrages. Ferner wurden die Pestbefürchtungen durch günstige Nachrichten abermals herabgeschwächt. Die Börse eröffnete daher unter dem Einfluß dieser Momente in recht guter Stim- mung, die sich nach einigen vorübergehenden Schwank⸗ ungen gegen Schluß auf besseres Berlin und Paris noch Wie verlautet, hat Mae Mahon seinen Rücktritt den Ministern nunmehr definitiv ange— zeigt und soll die Wahl Grevy's zum Präsidenten der Republik in Aussicht stehen. In Betreff der heutigen Ultimoregulirung ist zu erwähnen, daß solche einen sehr leichten Verlauf nahm. Creditaetien, gestern 1917/8, be— wegten sich zwischen 191/70 und 193, Staatsbahn— getien, gestern Abend 208½, zwischen 207 und 209. Oesterr. Bahnen waren reger im Umsatz und theilweise 1—2 fl. höher. 1 fl. Oesterr. Prioritäten wurden größtentheils besser bezahlt. In ausländischen Fonds fanden starke Umsätze statt. 1877er Russen zogen im Course an. Auch 5pCt. Orientanleihe war zu besserem Preise gesucht. kaner höher. Deutsche Fonds fest. Ameri⸗ 4 pCt. Kasseler Stadtanleihe gefragt. Banken still. Wechsel fest. Privat— diskonto 3½ pCt. Geld⸗Cours. Frankfurt am 30. Januar 1879. 20 Frankenstüc kk A 16 16-20 Englische Sovereigg s„ 20 33—38 Russische Imperiales 16 66 7 Ducaten 5 85 9 51—56 Ducaten al marco 1 9 57-62 Dollars in Wld. 4 17—20 Nothruf für das arme Wild. Unter dieser Ueberschrift dringt der„W. B.“ Folgendes, das wir in den betreffenden Kreisen sehr zur Beherzigung empfehlen möchten: Bei vorhandenem starken Glatteise ist das arme Wild, ganz besonders aber das Rehwild, hülf⸗ und widerstandslos jeder Verfolgung durch Hunde, Raub⸗ wild und durch Menschen ausgesetzt. diese günstige Gelegenheit leider erfahrungsmäßig reichlich aus. Die Menschlichk zit allein macht es schon zur Pflicht, den armen hülflosen Thieren so viel man kann, zu Hülfe zu kommen. Dies geschieht bei den Rehen— Hasen und Feldhüdnern ist Ja selten und schwer zu helfen— dadurch, daß dieselben eingefangen und bis zum Aufhören des Glauteises in den Ställen untergebracht und ernährt wer— den. Dies ist mit verhältnißmäßig geringen Kosten und einsach zu bewerkstelligen, wenn die Gemeinden in Ver⸗ bindung mit den Jagdpächtern, im Nothsalle allein,— denn nur sofortige Hülfe ist hier Hülse— sofort an Rehen einfangen, soviel sie können, indem sie mit deaufsichtigten zuverlässigen Maunschaften, wie bei einer Treibjagd die mit Glatteis überzogenen Standorte von Rehen ruhig absuchen und diese einfangen und aufsstellen. Außerdem ist es aber noch nothwendig, da das Wild unter dem Glatieise, mit dem ja Alles, Pflanzen, Halme ꝛc. über⸗ zogen ist, fast gar keine Nahrung sich verschaffen kann, daß an verschiedenen Standorten von Rehwild Futter, Heu, Gemüseabsälle und Kartoffelabfälle von Zeit zu Zeit niedergelegt werden. Geschieht dies nicht, nöthigenfalls wiederholt, und wird nicht überhaupt Alles angewendet, die armen hülflosen Rehe zu erhalten, so wird, das mögen sich auch die Gemeinden klar machen, der Rebstand durch das Glatteis, welches nach dem gegenwärtigen Barometer⸗ slande enischiedene Aussicht hat, noch längere Zeit anzu⸗ halten, voraussichtlich rumirt und damit der Pachtwerth der Jagdbezirke für Jahre auf ein Geringes vermindert. Wie groß die pekuniären Verluste sind, die durch solche 1 Vorkehrungen vermieden werden, wird klar, wenn man bedenkt, daß eine Ricke, welche jetzt schon mit zwei jungen Kitzchen tragend ist, ohne diese einen Werth von 21—24 M., mit 2 Kitzchen einen Zukunftswerih von 60— 70 M. repräsentirt. Für die Abgebrannten in Heuchelheim gingen ein; Mayer Husch 2 M.; N. N. 1. M.; Frau Pfarrer Breidenstein 3 M.; T.& M. 10 M.; Frau Rendant Biisch 2 M.; Ludwig Groedel 5 M. Zur Entgegennabme weiterer Gaben sind gerne bereit Seminarlehrer Wahl und die Expedition des Anzeigers. 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Bei rechtzeitiger Anmeldung wird für Unterbringung der Pferde, Arbeits⸗ Pferden,(welche auf dem am 26. Februar im Hötel Trapp Verloosung von 6 schönen landwirthschaftlichen Gegenständen im V rü Werthe von 6000 Mark. Loose d 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und C. F. Schleuning in Friedberg. 214 A. Für das Pferde-Markt-Comité: Steinhäußer, Beigeordneter. Restauration Weihl, Friedberg. ur di 339 Von beute ab verzapfe außer Exportbier auch Lagerbier, Musik- Verein in Friedberg. Concert Sonntag den 2. Februar 1879, Abends 7½ Uhr, im Saale des Hötel Trapp. Programm. I. 1) Deutschland, Chor 2) Qiuartett, für 2 Violinen, Viola und Cello in A. r 3) a. Ergebung, Volkslied, Chor, vierstimmig gesetzt b. Wanderers Nachtlied, Ch 4) Erstes Concert für die Violinnnes vorgetragen von Herrn J. Schmidt aus Offenbach. F. Mendelssohn. J. Haydn. F. Link. M. Hauptmann. de Beriot. 5) Das Lied von der Glocke, für Solo, Chor und Clavier Einzelbillets zu 1 Mark und Familienbillets für 3 r A. Romberg. personen zu 2 Mark sind in den 352 beiden hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Der Cert der Glocke ist in dem Concert-Programm nicht abgedruckt. Ich erlaube mir die ergebene Mittheilung zu machen, daß mit dem Heutigen Herr Adam Metzendorf als Theilhaber in mein Möbel-Geschäft eingetreten ist und daß dasselbe in Folge dessen auf gemeinschaftliche Rechnung unter der Firma J. Pfeffer& Metzendorf sortgeführt wird. Indem ich für das in so reichem Maaße mir seither geschenkte Vertrauen danke, bitte ich, dasselbe auch auf die neue Firma übertragen zu wollen. Achtungsv Friedberg. 33⁰ oll ergeben J. Pfeffer, per ½ Liter 12 Pf. Fr. Meili. angekündigte Vortrag des Herrn Prof. Dr. Zur Nachricht Eisgesellschaft von neulich. Samstag und Sonntag Nachmittag, sofort nach Ankunft des 2 Uhr 20⸗Zugs: Große Polonaise, Frangalse b, auf dem Nauheimer Teich. Walzer In den Pausen warme Krebbel und Grog. Sonntag den 2. Februar: Prüfungsball der Canzschüler f im Saale der„Drei Schwerter“. Entrée für Herren 1 Mark, für Damen 50 Pfennig, Familienkarten für 5 Personen 2 Mark. Jeder Herr hat die Berechtigung eine Dame frei einzuführen. N Es ladet ergebenst ein 329 Der schon früher auf Freitag den 31. Januar o. wird Freitag den 14. Februar o. stattfinden. 336 Der Vorstand. Unzerbrechliche Kinderkämme 192 bei Jos. Hoffmann. Reinschmeckender Kaffee, per Pfund 86 Pfennig, per Pfund 94 Pfennig, M. J., 1.04, 1.08, Blauer Java-⸗Kaffee, per Pfund M. 1.20, Ceylon-Kaffee, per Pfund M. 1.28, 1.40, 1.48, 341 bei Wilhelm Fertsch. Mit 20 Mark monatlicher Abzahlung kann man Pianino's von C. L. Glück in Friedberg in Hessen beziehen. Prospeete gratis und franco. 1 Hof- Möbelschreiner. 240 3 7 Ein neues Logis, bestehend in 8 Zimmern, Küche, Keller und allem sonstigen Zubehör, kann im Ganzen oder getheilt vermiethet werden. Auf Wunsch kann auch Hausgarten gegeben werden. Friedberg. Karl Hieronimus. Gebrannter Kaffee, wöchentlich zweimal frisch gebrannt, reinschmeckend per Pfund M. 1.20 feiner Java 5 5„ 1.40, feinster gelber Java„ 7„ 180 342 bei Wilhelm Fertsch. 2 Zu Ausstattungen empfehle ich in großer Auswahl alle feineren und ge⸗ wöhnlichen polirte Möbel, Polster⸗Möbel, Spiegel und Stühle unter Zusicherung billigster aber fester Preise. Friedberg. H. Bindewald, Kalserstraße gegenüber dem Rathhause. Erbsen, Bohnen, Linsen 272 in gutkochender Waare empfiehlt Wilh. Bernbeck. 323 Bis auf Weiteres habe ich meine Sprechstunde auf 8—9 Uhr Vormittags verlegt. Dr. Weckerling. Friedr. Streckfuß, Friedberg, empfieblt ein reichhaltiges Lager in allen Geschästsbüchern, Copirbüchern& Copirpressen aus der Geschäftsbücherfabrik von Wenß& Zimmer in M.⸗ Gladbach. ö Die Bücher obiger Firma stehen an Güte und solider Ausführung keinem anderen Fabrikate nach und stellt sich der Preis anderen gegenüber eirea 10— 20 e CTCorsetten in großer Auswahl bei M. Holler, 349 1 zunächst der Burg. Futterschneid-Maschinen neuester Bauart, mit schwerem Schwungrad, 2 bis 6 Längen schneidend, von 60 Mark an in großer Aus wahl vorräthig, Garantie 1 Jahr, Probezeit und günstige Zahlungsbedingungen; Schrotmühlen von 30 Mark an vorräthig in dem Maschinengeschäfte von 286 A. Buch in Hungen. 307 Ich bringe hiermit nochmals die Zahlung der Rückstände für ärztliche Bemühungen des verstorbenen Veterinärarzt Phil. Gebb II. in gefällige Erinnerung und bemerke hierbel, falls die Zahlung nicht innerhalb 8 Tagen erfolgt, die Rückstände von mir gerichtlich bei⸗ getrieben werden. W. Iser, Sparkassenrechner. Commoden, Kleiderschränke, Küchenschränke, Bettstellen Wasch und Nachttische, Tische, Stühle, Nachtstühle, Treppenstühle, amerikanische Treppen leitern zu äuß billigen Preisen. Solide Arbeit. Bad ⸗Nauheim. Ph. Kappes. Spielkarten mit dem neuen Reichsstempel bei Georg Groß. 96 Bad⸗Nauheim. M 6 b E U H. Bleusdorf, 9 Hoftapezier. Spiegel und Polsterwaaren eigener Arbeit. Große Auswahl, billige Preise a. Theilz. stirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach EGpiphansas. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 62 Vormittags 9½ Uhr: Herr Candidat Reutzel. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr: Gelegenheit zur Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Klein Karben. ein kleiner Schlüssel. Näheres Gefunden de ver Erped. d. An. 340 (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 5 und eine Beilage.) Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Ferd. Teute, Tanzlehrer. 0 und olksbildungs⸗Verein. Köhler Unterjacken& Unterhosen„ Fler. 1 Grüner Java⸗Kaffee, 0 319 Möbel zu verkaufen: erst 65 1— Bad⸗Nauheim. Gottesdienst in der Stadtkirche! N Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. 9 Gottesdienst in der Burgkirchen: 259 sollen Ges! öffent Flu 1. S 1 ius: und 1 4 rein. Litln Rammt fee, Beilage. Oberhessischer Anzeiger. N14. Immobiliar-Versteigerung. 211 Samstag den 1. März l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Ratbhause die nachbeschriebenen Immo- bilien der Nikolaus Müller Wittwe, resp. das Antbeil deren Sohnes Friedrich Müller, öffentlich meist— dietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg Flur. Nr. Klftr. 1 1.. Hofraithe in der Stadt, 1. 13 34 2. Grabgarten daselbst. Gemarkung Fauerdach d. Fr. F ur. Nr. Meter. 11. 9. 1038. Acker auf dem Ringgraben. Friedberg den 15. Januar 1879. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. . Güter-Versteigerung. 259 Diensiag den 4. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in kiesigem Rathbause auf freiwilligen Antrag des Georg Ulrich dahier die nachgenannten Grundstücke öffentlich meistbietend versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 7. 83. 218. Acker im kleinen Wartfeld(Wingerts⸗ gasse) 7. 108,8. 218. Acker daselbst, 7. 82. 296. Acker daselbst, 5. 13. 162. Wiese an der Seebach, 7.— 528. Acker im Kleingalgenfeld. Friedberg den 21. Januar 1879. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouca r. Immobiliar⸗Versteigerung. 258 Mittwoch den 5. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag des Großh. Schloßver⸗ walters Job. Dönges die nachbeschriebenen Güterstücke in hiesigem Nathhause an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Kiftr. 264. Flur. Nr. 13. 130. 4. 227. 4 228. Acker, Großgalgenfeld, 143. Gtabgarten in der Kehl, 49. desgleichen daselbst. Gemarkung Ockstadt. Flur. Nr. Meier. 10. 103. 1569. Grabgarten 16. Gewann im Ried. Friedberg den 21. Januar 1879. Oroßberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou car. Grabgarten-Versteigerung. 285 Montag den 3. Februar l. J, Vormittags 11 Ubr, soll in hiesigem Rathhaus der nachbeschriebene Grabgarten des Konrad Traband auf dessen freiwilligen Antrag öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg Klftr. 195. Flur. Nr. 2. 22 Grabgarten an der Fauerbacher Straße. Friedberg den 24. Januar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo uc ar. Holzversteigerung. 303 Mittwoch den 5. Februar d. J., Vormittags um 10 Ubr, sollen in dem Graͤflich Leiningen-Westerburgischen Wald bistrikte„Jungfernwald“ die nachstehenden Holz⸗ quantitäten öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden und zwar: 2 Raummceter Kirschen Knüppel, 3200 Wellen Eichen Reis holz, 300„ Birken⸗„ 990„ Kirschen⸗„ 2960 Laubholz. Die Zusammenkunft uist binter dem Nonnenhof bei Ilbenstadt am sogenannten Jäͤgergaxten. Friedberg den 28. Januar 1879. Gräflich Leiningen⸗Westerburgische Nentkammer. Blerauu. Holzverkauf. 334 Montag den 3. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf der Großherzoglichen Saline Ba ⸗Nauhelm großere Duantitäten altes Bauholz, hölzerne Röhren, sowie 2 gesunde Nußbaumstämme öffentlich gegen Baarzahlung verstelgert werden. Bad Nauheim am 29. Januar 1879. Hroßherzogliches Salinen und Bergamt Bad Nauheim. 34 41. Betz& Freundlieb, Friedberg i. d. W. Lager in geflöstem Bauholz J. Qualität (Preise sehr billig aber e sest. Mit Provision besoldete Zuweiser unterhalten wir nicht.) Lager in Brettern, Stollen und Latten, Tuffsteinen und Kamin-Röbren, Platten, Krippen und Trögen, 66 1 fertigen Tritten, Gewändern, Fensterbänken 1c.(in Sandstein). 1 Lager und Agenturen in Prima Rubr- und Saar- Steinkoblen, sowit in deutschen und französischen Dachsalz- Ziegeln. 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Bernbeck. n eee Socken, Strümpfe& Strumpfläugen Großherzogliche Bürgermeisteret Bad-Nauhelm Schutt. 102 far Erwachsene und Kinder billigst e K. Friedrich. bet 9 0 0 Mobiliar- Versteigerung. 2 Uhr, soll in der Behausung des G. Magnus in der Votstadt der Mobittar⸗Nachtaß des verstorbenen Schneiders Carl Schmidt I., bestebend in einer Naͤhmaschine, Tischen, Kleiderschränken, Commoden, Bettwerk, Herren- kleildern, Schneiderbandwerksgeschirr und sonstigen Haus und Küchengeräthschaften, gegen Baarzahlung versteigert werden. Friedberg den 29. Januar 1879. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou ca x. — — 2 5110. Holzlieferung. 335 Die Anlieferung von 16 Fesimeter Eichenstammholz auf das Großherzogliche Braunkohlenbergwerk„Ludwigs— hoffnung“ bei Welbach soll Dienstag den 4. Februar auf dem Submissionswege vergeben werden. Die schriftlichen Angebote sind verstegelt an genanntem Tage bis laͤngstens Vormittags 10 Uhr bei unterzeich— neter Behörde abzugeben. Bad⸗Naubeim am 29. Januar 1879. Großherzogliches Salinen, und Bergamt Bad-Nauheim. iger. Holz-Versteigerung. Dienstag den 4. Februar 1879 Vormittags 10 Uhr, werden in dem biesigen Gemeindewald Lohrberg nach verzeichnete Holzsorten unten den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen einer öffent; lichen Versteigerung ausgesetzt: 13 Eichenstämme von 25— 43 Centimeter Durch- messer und 8,26 Festmeter Inhalt, 2 Raummeter Eichen-Knüppel, 6 5„ Stockholz, 10,7 Sahlweiden-Knüppel, 3150 Stück Eichenwellen, 1000 Sahlweidenwellen. Gegen einzulegende Buürgscheine wird Zahlungsfrist bis Martini 1879 gegeben. Zusammenkunft am Lohrberg Assenheim den 28. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim. 326 Bee st. Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Februar l. J., jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, kommt im Gam⸗ bacher Gemeindewald nachstehendes Baue, Werk⸗ und Brennbolz zur Versteigerung: 10 Raummeter Buchen-Scheitholz, 48 5 Eichen- und stiefern⸗Scheitholz, 118 8 Buchen⸗, Eichen u. Klefern⸗Knüppel⸗ bolz 338 desgleichen Stocholz, 6250 Stück desgleichen Wellen; ferner 106 Eichenstämme von 16— 61 Centimeter Durch⸗ messer u. 4—13 Meter Länge mit 56,57 Kubik⸗ meter Inhalt, 0 171 Fichten und Kiefernstämme von 14— 34 Centi⸗ meter Durchmesser und 6—18 Meter Länge mit 69,97 Kubikmeter Inhalt. Das Brennholz kommt ben ersten und das Bau⸗ und Werkholz den zweiten Tag zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen jedesmal zur oben bestimmten Stunde am Pohl-Goͤnser Weg am Eisenbahnübergang beim Bahnwaͤrterhaus. Gambach den 29. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterel Gambach. 327 Lau x. ** Faselochs-Versteigerung. Dienstag den 4. Februar d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll im hiesigen Gemeindehause ein sehr schwerer, sowohl zur Zucht als zum Schlachten brauchbarer Faselochs versteigert werden. Södel am 29 Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterel Södel. 333 Reiß. 7 7 Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 4. Januar 1879, Vormittags 9½ Uhr anfangend, soll im Echzeller Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden: 41 Eschenstämme von 4—8 Meter Länge und 13 bis 32 Centimeter Durchmesser, 170 Riefernstämme von 8— 16 Meter Länge und 18 bis 37 Centimeter Durchmesser, 14 Schichthaufen von 2½—5 Meter Länge. Echzell den 29. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermelsterei Echzell. 332 ob lch. e* Feinster Leberthran last geruch- und geschmacklos in Flaschen mit Metall- Verschluss à 60 If., M. 1. und M. 1.70. Eisenhaltig per Flasche à M. I. J A. Windecker, Hoflieferant. 8 298 Montag den 355 Donnerstag den 6. Februar 1. J., Nachmittags fommen im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach nachstehende Holzsortimente zur offentlichen Versteigerun Holz⸗Versteigerung. 3. Februar, Vormittags 10 Uhr, Chocoladen und Cacao's der Kaiserlichen und Königlichen Hof- Chocoladen- Fabrikanten: 4 R.-M. Buchen⸗, 6 N.⸗W. Eichen, 6-W. Birken. und 9 R. M. Aspen Scheitholz, 79 R.⸗M. Buchen-Prügelholz, S„ ieh 4 Hirken— 0 ö B[Gebr. Stollverek 8 Muchen-Stockholz 0 3 A 21„ CEichen⸗ 5 ö n Cöln, 5„ Aspen⸗ ö 18 Hof- Diplome, 195 Stück Buchen-, 869 Eichen- und 185 Nadelwellen, 10 goldene, silberne und Mondene 1 29„ CGichenstämme von 14— 14 Meter Länge und 24 Centimeter Durchmesser, 7 5„ Nadelstämme bis zu 9 Meter Länge, 1 Medaillen. Mn ee een ee eee Reelle Zusammenstelfung der Rohpro- 1 0 anzgart n⸗ 2 7 e unft am Pftanzgarten oberhalb des Bain: quote. Vollendete mechanische Ein- richtungen. Garantirt reine Aualität bei mässigen Preisen. Firmenschilder kennzeichnen die Condito- reien, Colonial- und Delicatesswaaren- Ge- schäfte sowie Apotheken, welche Stollwerck'sche Fabrikate Nieder Rosbach am 27. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Groh. Jagd-Verpachtung. Montag den 17. Februar l. J., Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Feld: und Waldfagd in der Gemarkung Büdesheim in 3 Abtheilungen auf + 1 6 Jahre verpachtet werden. führen. 3815 Buüdesheim den 27. Januar 1879.. 9 Großherzogliche Bürgermeisteret Büdesheim. 20 tende Der Land-Kalender 282 für das 9 778 g Arbeits Versteigerung. Großherzogthum Hessen auf das Jahr 1879, s ö N 96 f r. Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der lanirarbeit, ve agt 120 Mark, N r 5 1 N Auffterdelt e 350 nunmehr in Gott ruhenden Großherzogin enthält, ist 15 sowohl durch die unterzeichnete Buchhandlung als auch N 555 2 durch alle Buch- und Papierhandlungen, Buchbinder und Steinschlagen 60 4 Kreisamts- Gehülfen im Großherzogthum Hessen zu be⸗ Sc reibe btit f 50 ziehen und kostet in blauem Umschlag gebeftet 20 Pf., Schmledearbeit 3 desgleichen mit Schreibpapier durchschossen 25 Pf. Darmstadt, 1878. Buchhandlung Großherzoglichen Staats verlags. In Friedberg zu beziehen durch Carl Bindernagel. öffentlich in Accord gegeben werden. g Bad Nauheim den 28 Januar 1879 Brücke l. Bezirks Bauaufseher. ö Jagd-Verpachtung. —— 357 Die der Gemeinde Ober-Florstadt etgenthümlich ö 2 zustehende Feld und Waldjagd in der Gemarkung Naeft 5 auf einem Flächenraum von 365 Hectaren (1460 Morgen), soll Montag den 17. Februar d. J, Ein im besten Stande befindliches Oeconomie-Apwesen Nachmittags um 1 Uhr, auf hlesigem Gemeindehaus auf(100 bayer. Tagwerk= 34 Hectare 08 Ar) Feld und 19 6 6 verpachtet werden, wozu Pachtliebhaber Wiesen in fruchtreichster Gegend Unterfrankens, in der eingekaden werden Nähe der Bahn, ist sofort aus freier Hand mit oder Ober⸗Florstadt am 29 Januar 1879. ohne Gesammt Inventar zu verpachten. Unterhändler Großherzogliche Bürgermeistere. Ober-Florstadt. verbeten. Näheres bei Apotheker Richter in Groß⸗ 238 1. eee sostheim bet Aschaffenburg. Versteigerungsanzeige. Norgtoi 249 Am 3 und 6. Februar d. J. Versteigerung. soll auf dem Herrnhof zu Nieder-Florstadt, Bahn⸗ 206 Montag den 3. Februar, Morgens 9 Uhr aufangend, station Friedberg in der. das der 8 1 läßt Unterzeichneter folgende Gegenstände gegen gleich mann Wittwe zustehende lebende und todte Inventar, baare Zahlung versteigern; 5 5 einschließlich einer vollständigen Brennerei-Einrichtung mit Hobelbänke, Drehbänke, Schalzbänke, Drehelsen um Schwarz'schem Apparat öffentlich meistbietend versteigert Wellbäume zu drehen, Schneidgeschirre, Spaltsägen, werden, als: Trummsagen, mehrere Handsägen, Bohrer, Hobel 10 Stüc Pferde, und diverses Handwerksgeschlrr zum Mühlenbau; 19„ Rindvieh, sodann eine neue Fegmühle, Heu, Stroh, Grummet und verschiedenes Hausgeräthe. 8 Schweine(Springer) 3 6 5 Oeconomiewagen mit vollstäudiger Aus- Nieder Weisel. Franz Teiling II. Florstadt, rüstung, 9 f 1 Cbaise, B E ch 9 17 Pfluüge versch. Art, E anntma un. 4 Eggen, 302 Dienstag den 4. Februar, Vormittags 9½ Uhr 1 Walze, anfangend, läßt Unterzeichneter wegen Aufgabe seiner Oeconomle nachverzeichnete Gegenstände unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigern: 4 Stück Rindvieh, wovon 2 Fahtkübe und frisch⸗ milchend, sämmtliche Oeconomiegeräthschaften, fast neu, darunter 2 Kubwagen, ebenfalls neu, 100 Ctr. Heu, 50 Centner Grummet, verschiedene Sorten 16 Transportfässer und sonstige Oeconomie- und Stroh(Flegeldrusch), eirea 30 Malter Kartoffeln Hausgeräthschaften. und eine Parthie Dickwurz. Die Verstelgerung beginnt mit dem lebenden Inventar Ilbenstadt den 28. Januar 1879. und nimmt jeden Morgen 9 Uhr ihren unfang. Bei Georg Mahl. genügender Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. Oe⸗ c bern tober er zugestan en. Submission sion. 316 Für Anlage einer Russensteinfabrik werden nach— stehende Arbeiten vergeben: 216 a. Graben und Mauern eines Brunnens, 12 b. Uebernahme der Russenste i ümmt⸗ lichen beinen Russensteinfabrikation mit sümmt oder Baar Einsendung zu Fabrikpreisen im General-Depot Bevingungen und Angaben können bei G. e Georg Brüntigam, Frankfurt a. Mm. 7078.) in Friedberg eingeholt werden, wo auch die Offerten bis 1 1 5 Mittwoch den 5. Februar, Morgens 10 Me Ein braves Dienstmädchen nd. wird auf Petritag gesucht. Näheres bei der Exp. d. Anz 5 Paar Fahrgeschirre, darunter 2 mit Sattel und Hintergeschirr, 5 Paar Ackergeschirre, 2„ Cyhaisengeschirre, 2 Häckselmaschinen, 1 Malzquetsche, 3 Pfuhlfässer, NI HPS (Pallsucht) und alle Nexvenkrank- neiten heilt brieflich der Specialarzt Dr. Kllisch in Dresden(Neustadt). Bereits über 11.000 Fälle behandelt. Wü st'sche Spielkarten gegen Nachnahme 54 Kiet-Decken, r billigen Preisen 21 K. Friedrich. Friedberg im Januar 1879. INIT N ö 0 5„zu den dilli Ver. Russenstein⸗Fabrik zu Asseuheim. Hosenträger, 10 19 K. Friedrio- witdt schaft gtwin des 5. worte ben uit laifu in d Tru ist. jusas Na strn vir ihn 1 7 ohne Lida ah Ide Wo dieich unde die Nar vizze ann, nögl wirt tit! denn law