1 4 Fern, welche an it sie einen dem das Seine! Nribtrig„Eintracht“ 9 Cuflo. ncht de Bemittag barg an Btrtt nöͤge gaßtr- Send, eingesthen vun. — ud⸗ 1d Oremttrit, Armtldungen — b ra tauants 27 abethellen Ant werden. 2 2 * 1 art Gräfenrode, 18878. Donnerslag den 31. October. N 129. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), Für die Monate der Verlags-Expedition mit bei größerem Tabellen- oder Ziffersaz mit 1 November und Dezember kann auf den 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. 4 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. „Oberhessischen Anzeiger“ bei tet Aberref * trascht und 4 * Aukttitts. * Auglied 1 Darmstadt, kenntniß bebandelt, vielmehr mit plumpen und nicht passenden Eise zu bürgerlichen und militärischen Zwecken frühzeitig unverwendbar machen. dem Militärstande abgehenden auf Großherzoglichen(25.) Division erboten, machen, wir aber sind von Großherzoglichem Ministerium des Innern angewiesen worden, hierauf bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß Johannes Lehrschmiede nach Breslau commandirt war und von dort mit gutem gebildeten Leute aufmerksam zu machen. Mit Bezug welcher vom 1. April bis letzten September laufenden Jahres zur zeugniß entlassen worden ist, Friedberg den 28. October 1878. am 8. October zur Reserve entlassen wurde und seinen Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Aus Anlaß der im Frühjabr laufenden Jahres staltgehabten Vormusterung der kriegs a daß auf dem Lande, zumal in den gebirgigen Gegenden des Großberzogthums n beschlagen werden, Von der Erwägung ausgehend, Lehrschmieden ausgebildeten Leuten, es möglich sein möchte diesen Zustand zu be Großherzoglichem Ministerium des Innern alljährlich die zur Entlassung brauchbaren Pferde ist die Wahrnehmung gemacht „die Hufe der Pferde von erster Jugend an nicht mit Sach- so daß die größten Deformationen entstehen, welche das Pferd daß durch Benutzung der alljährlich von ssern, hat sich das Commando der gelangenden Schmiede namhaft zu auf diese zu Schmieden aus ⸗ Görlach von Nieder Weisel, Befähigungs⸗ die Pferdebesitzer des Kreises Wohnsitz in Nieder- Weisel zu nebmen gedenkt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg— J. B. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. Bekanntmachung. Die Herbst- Control Versammlungen pro 1 und 1. Compagnie des 2. Bataillons(Friedberg) 1. Großh. Hess. 115, werden in nachstehender Weise abgehalten. A. III. Compagnie. 1) In Vilbel auf der Frankfurter Chaussee, füdliches Ende von Vilbel, in der Nähe des Bahnhofes. Am 12. November 1878, Vormittags 8 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Sämmtliche Reservisten und Landwehr⸗ Leute, sowie die zur Disposition der Truppentheile und Ersatzbehörden beurlaubten Mannschaften aller Waffen, aus den Orten: Dortelweil, Harheim, Massenheim, Nieder Erlenbach, Nieder Eschbach, Vilbel. Am 12. November 1878, Vormittags 10 Uhr. Hierbei baben zu erscheinen die Mannschasten vorgenannter Kategorien aus den Orten: Büdesheim, Groß-Karben, Heldenbergen, Klein⸗Karben, Ober ⸗Erlenbach, Ober⸗Eschbach, Rendel. 2 In Nieder⸗Wöllstadt auf der Gänsweide in der Nähe des Bahnhofes. Am 12. November 1878, Nachmittags 215 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Holzhausen, Kloppenheim, Nieder Rosbach, Nieder Wöllstadt, Ober Wöllstadt, Ober-Rosbach, Okarben, Petter weil, Rodheim. Am 12. November 1878, Nachmittags 4 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg- Ilbenstadt, Kaichen, Nieder-Florstadt, Ober⸗Florstadt, Staden, Stammheim, Wickfladt. 8 Landwehr-Regiments Nr. B. I. Compagnie. 1) In Friedberg im Hofe der Kloster Kaserne, in der Nähe des Bahnhofes. Am 13. November 1878, Vormittags 8 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter 878 im Kreise Friedberg, 1 1 Kategorien aus den Orten: Bad Nauheim, Fauerbach b. Fr., Ockstadt, Friedberg, Dorhbeim. Am 13. November 1878, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Bauernheim, Beienheim, Dorn-Assenheim, Melbach, Ober⸗ Mörlen, Nieder- Mörlen, Ossenheim, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Södel, Steinfurth, Weckesheim, Wissels heim, Wölfersheim, Wohnbach. 2) In Butzbach auf dem kleinen Exercierplatz. Am 13. November 1878, Nachmittags 315 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Butzbach, Gambach, Griedel, Nieder-Weisel, Oppershofen, Ostgeim, Rockenberg, Bodenrod, Fauerbach v. d. H., Hausen mit Oes, Hoch Weisel, Kirch Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Pohl-Göns, Trais- Münzenberg. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, scheinen und die in ihrem Besitz befindlichen zu bringen haben. Sollten Mannschaften wegen häuslicher ꝛc. Verhältnisse Dispensations⸗ gesuche von den Control-Versammlungen vorbringen wollen, so sind diese, von der Ortsbehörde beglaubigt, mindestens 8 Tage vor der Control- Versammlung dem betreffenden Bezirksfeldwebel vorzulegen.— Nur für außerordeutliche Fälle ist eine kürzere Frist statthaft.— Wer Dispensation von der Control Versammlung erhält, hat sich spätestens 14 Tage nach der Control-Versammlung bei dem betreffenden Bezirksfeldwebel zur Nach⸗ Controle anzumelden. Außerdem werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien ersucht, jeden Control Pflichtigen auf vorstehende Bekanntmachung aufmerksam zu machen. Friedberg, 7. October 1878. Großherzogliches Bezirks Commando Friedberg. Roe mb eld. Kategorien aus den Orten: Langenhain mit Ziegenberg, daß die Leute pünktlich zu er⸗ Militärpapiere mit zur Stelle Deutsches Reich. 28. Oct. Der Großherzog und der Prinz Alexander haben sich heute nach Alsfeld zur Auerhahnjagd begeben. Im Gefolge befinden sich Major v. Herff, Major v. Rabenau, Oberförsser v. Werner und Major v. Rotsmann. Prinz Wilhelm wird in den nächsten Tagen dahin nachfolgen; eine größere Jagdgesellschaft ist ein- geladen. Voraussichtlich wird sich der Aufenthalt in Alsfeld bis gegen Ende dieser Woche erstrecken. — Dem Oberst⸗Ceremenienmeister von Werner wurde in Anerkennung seiner sünfzigjährigen Dienst— zeit bei Hose das Großkreuz des Ludewigsordens ver liehen. Der Gomnasial-Lehrer Dr. Oeser in Worms wurde auf Nachsuchen aus dem Dienste entlassen. schäftigen werden, auch der Antrag eines hörden, Reichs ⸗ u. s. w. üblich ist. Berlin. — Zu den Gegenständen, Kürze zusammentretenden Landtag alsbald be⸗ gebört dem Vernehmen nach Abgeordneten auf Verein fachung des dienstlichen Geschäftsganges der Be- entsandten Commissäre zur Ersorschung des Systems insbesondere durch Einführung der in- der seriptweisen Erledigung der besonders zu erstattenden und stets zu copirenden Berichte. Auch soll dabei diejenige äußere Führung der Acten vorgeschlagen werden, welche bei den Behörden, dem Militär und der Post] kann, Der kaiserlich deutsche Legations- bis rath Rudolf Lindau, welcher bekanntlich Jahren der hiesigen Botschaft angehörte, ist in] Soclalistengesetze vorgesehene Reeurs Instanz bildet, welche den in der das Auswärtige Amt nach Berlin berufen worden und begibt sich in den nächsten Tagen auf seinen neuen Posten. — Die Seitens des Reichskanzlers nach Amerika Tabaks⸗Fabrikatbesteuerung werden bereits in Auflagen, statt der der ersten Hälfte des November wieder hier ein- treffen, so daß das Resultat ihrer Untersuchungen noch bei den abschließenden Arbeiten der Tabaks- [Enquete Commission in Betracht gezogen werden Bekanntlich hat der Reichskanzler gemessene Ordre erlassen, die Arbeiten der Enquete-Commission Anfang December zum Abschluß zu bringen. seit einigen— Die Reichs Commission, welche die im ——— . 5 2 —————— N . .— wird ihre erste Sitzung am 31. October zu ihrer Coustituirung und zur Berathung des Regulativs für ibre Geschäfte abhalten. — Nach der„Trib.“ hegt man in parla— mentarischen Kreisen den Wunsch, daß Admiral a. D. Werner sich zur Annabme eines Mandats für den Reichstag bereit finden lasse, da der Mangel einer technischen Kraft bei der Berathung der Marine Angelegenheiten, insbesondere des Budgets, schwer empfunden wird. — 29. Oct. Aus„verbürgter Quelle“ wird der„Tribüne“ geschrieben:„In diplomatischen Kreisen sieht man mit lebbaftem Interesse auf die sehr angestrengten Bemühungen Englands zu Gunsten der Abmachungen des Berliner Tractats. 0 Ausland. Oesterreich-⸗Ungarn. Wien. Dem Abgeordnetenhause wird nächstens ein Gesetzentwurf, betreffend die Einverleibung von Spizza in Dal matien mit dem Berliner Vertrag als Anlage zugehen. L„Szegedi Naplo“ berichtet über große Unzukömmlichkeiten bei Vergebung von Armee Lieferungen. Eine große Alfölder Firma offerirte den Centner lebenden Viehes mit 33 fl., ange- nommen wurde jedoch eine um 12 fl. theuerere Offerte, was eine tägliche Mehrausgabe von eirca 30,000 fl. involvirt. Offerten auf Binsenmatten mit 30 bis 40 kr. per Stück wurden abgelehnt, dagegen die Offerten mit 2 fl. 80 kr. per Stück keinen Widerstand entgegenzusetzen, rein religibse Vereine aber bis zum Ausgange der eingelesteten Verbandlungen aufrecht zu erhalten. Türkei. Constantinopel, 27. Och, Gestern wurde unter dem Vorsttz Kherelin Paschas eine aus mehreren Bankiers und anderen Persönlich⸗ keiten bestebende Finanz-Commisston gebildet, welche sich mit der definitiven Regelung der Papiergeld. Angelegenheit zu beschäftigen, das Budget vorzu⸗ bereiten und durchführbare Ersparungen in Vorschlag zu bringen haben wird. Die von der Pforte dazu aufgeforderten französtschen und englischen Finanz: männer werden an der Commission theilnehmen. — 27. Oct. Der russische Botschafter in Constantinopel, Labanoff, hatte mit dem Großvezier Das englische Cabinet richtet seine Bemühungen angenommen. Diese Angelegenheit wird im Zu⸗ auf einen Zusammenschluß Frankreichs, Oesterreichs sammenhang mit andern ähnlichen Vorkommnissen und Italiens nach derselben Richtung din. Es scharf commentirt. ist immerhin bemerkenswerth, daß die gleichen Graz. Ein Privatschreiben, welches die Bemühungen der deutschen Regierung, welcher die„Tagespost“ aus Serajewo erhält, constatirt, daß Leitung des Berliner Congresses eine Stellung Hadschi Loja voraussichtlich weder erschossen noch als Vormacht angewiesen hat, vor etwa 4 Wochen gehenkt werden dürfte, da ihm verübte Grausam⸗ an dem Widerspruch Englands gescheitert sind. keiten nicht nachzuweisen sind. Dortige Christen Damals freilich handelte es sich um eine Pression sollen ein Gnadengesuch für ihn überreicht haben, auf die Pforte, während die jetzigen Bestrebungen weil Hadschi Loja vor dem Einzuge der öster⸗ Englands ibre Spitze gegen Rußland zu richten reichischen Truppen durch seine Energie ein Ch risten⸗ scheinen. Nach unseren Jaformationen wird die Massacre verhinderte. Uebrigens müsse er unbe: deutsche Regierung jetzt wie früher für die Wahrung dingt seiner Fußwunde erliegen, weil der Bein fraß des Berliner Tractats eintreten, einer einseitigen schon weit vorgeschritten sei und er die Einwillig⸗ Richtung in dieser Hinsicht sich aber nicht anschließen.“ ung zur Operation verweigert. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Die Schweiz Bern, 28. Oct. Bei den gestern Mittheilungen über die Schwierigkeiten, denen an- stattgehabten Nationalrathswahlen gewannen die geblich Finanzminister Hobrecht in seiner Stellung ultramontane Rechte und das liberale Centrum begegne, werden in unterrichteten Kreisen für grund- einige Sitze, welche der radicalen Partei verloren los angesehen. Völlig falsch ist j denfalls die Be- gingen. In Genf unterlagen die bisherigen Ab- hauptung, die Situation, welche Hobrecht bei der geordneten, welche der radicalen(Regierungs-) Uebernahme des Ministeriums vorgefunden und die Partei angehören. Im Berner Jura siegten die ihm den Amts- Antritt ermöglichte, habe sich in⸗ Ultramontanen, ebenso theilweise in St. Gallen. zwischen geändert. Das Ganze ist als eine Erfindung In der Vertretung der übrigen Cantone sind aus bekannter sensationeller Quelle zu bezeichnen. weniger bedeutende Veränderungen vorgekommen. — Ueber die deutscherseits erfolgte Besitz-Er⸗ Belgien. Brüssel, 29. Oct. Die Ge— greisung einer der Samoa Inseln melden jetzt meindewahlen vollziehen sich in überaus erregter weitere Nachrichten, daß die„Ariadne“ am 28. Juni Weise. In Tournay, Namur, Antwerpen, Mons, aus Tahiti in Apia ankam, daß am 4. Juli die Mecheln, Löwen, Lierre und Hasselt siegten die Bezahlung einer Geldentschädigung an den deutschen Liberalen; die katholische Partei in Ninove. Consul durch Androhung eines Bombardements Großbritannien. London, 28. Oct. eingetrieben wurde und die beiden kleinen Dörfer Ein Telegramm aus Bombay von gestern meldet: Falealili und Falelatei auf der Südseite der Insel Die„Times of India“ erfährt, die Antwort des Uvolu von Capitän v. Werner besetzt wurden. Emirs Schir Ali sei herausfordernd und an— Als Ursache der letzteren Maßregel wird die maßend. Die von englischer Seite über die Be— Verletzung des Vertrags mit Deutschland vom festigung von Ali-Musjid eingezogene Erkundigung 30. Juli 1877 seitens der Regierung von Samoa hat ergeben, daß 15 Geschütze vorhanden und die angegeben, indem durch denselben Deutschland alle Verschanzungen unbedeutend seien. Von Djella⸗ Rechte der meistbegünstigten Nationen zugesichert labad wird eine große Sterblichkeit unter den wurden, während der soeben mit Nordamerika Truppen des Emirs gemeldet. Es starben täglich abgeschlossene Vertrag diesem Land außerordent- 30 Mann. Der Emir ordnete eine Zwangs Aus- liche Vorrechte einräumt. Findet dieses Motiv hebung an. In Peschawer dauert das Fleber Bestätigung, so dürfte, wie man hört, die Dauer ungemindert fort.— Die„Times“ melden aus dieser deulschen Occupation in der Südsee sich Darjeeling: Man erwarte, das Amtsblatt werde nicht nur nach Tagen und Wochen bemessen. Die demnächst die Kriegs-Proclamation publiciren und Wieder Abänderung geschlossener internationaler die Gründe aufzählen, welche die Regierung be— Verträge ist eine Bedingung, die sich nicht wie wogen hälten, den Krieg gegen Afghanistan zu eine Geldsumme einfach beitreiben läßt. In jedem erklären. Von der Grenze wird der Abfall des Falle aber wird die„Ariadne“ nicht unverrichteter Stammes der Lalpura-Mohmunds vom Emir von Sache wieder heimkehren. Afghanistan gemeldet; zahlreiche Mannschaften der Kiel. Die jetzt hier stattsindenden Vernehm⸗ vom Emir nach Ali-Musjid berufenen Grenzstämme ungen in Sachen des Untergangs des„Großen zerstreuen sich wieder wegen Mangel an Lebensmitteln. Kurfürsten“ sind von der„Kieler Ztg.“ durch die— 29. Oct. Ein Telegramm aus Simla eine läugere Unterredung. Der Gegenstand der— selben war der Aufstand in Macedonien und Thracien. Der Botschafter wies die Beschuldig⸗ ung, welche die Pforte in der jüngsten Circular⸗ Note gegen Rußland erhob, mit Entschiedenheit zurück. Es sei stets die Methode der ottomanischen Regierung gewesen, die Verantwortlichkeit für aus brechende Unruhen im Reiche auf fremde Einflüsse zu wälzen, während thatsächlich die Mißwirth⸗ schaft der Organe der Pforte Eruptionen veran⸗ lasse. so seien dieselben an Orten ausgebrochen, wo ent⸗ weder russische Truppen gar nicht standen, wie im Sandschak von Salonichi, oder in solchen Be— den, wie Köstendik. Dagegen lasse sich durch officielle Actenstücke beweisen, daß die Mißbräuche der türkischen Administration und die ungeheuer lichen Ausschreitungen der Mohamedaner die In- surrection direct hervorgerufen haben. — Die neuesten Nachrichten über die Ent⸗ wicklung des bulgarischen Ausstandes in Mace donien lauten besorgnißerregend. Die Insurrection greift rasch um sich. Es scheint gelungen zu sein, den ersten Versuchen gewaltsamer Unterdrückung wenigstens an einigen Orten erfolgreichen Wider- stand zu leisten. Die Insurgenten sind im Vor- marsch auf Seres begriffen; anderseits wurden einzelne bulgarische Banden geschlagen. Unver- kennbar ist es die Tendenz des Aufstandes, das bis an das Aegeische Meer reichende Bulgarien des Friedens von San Stefano zu verwirklichen. Insofern reicht die gegenwärtige Insurrection aller- dings über die Bedeutung einer blos localen Krisis hinaus und streift an Fragen unverkennbar kuropäischen Charakters. Dem in Kostendil resdiren- den Centralcomite werden von den Slavencomites in Rußland Geld und Waffen geliefert. Der ausgesprochene Zweck der Insurrection ist die Ver⸗ einigung Rumeliens, Thraciens und Macedoniens mit Bulgarien zu einem bulgarischen Reich. Die Zahl der Aufständischen wird auf 12,000 ver⸗ anschlagt; mit ihnen soll sich die Miliz des Fürsten⸗ thums Bulgarien vereinigen, wodurch sie auf dit Stärke von mindestens 30,000 Mann kommen würden. Das Centralcomite hat für weiteren Waffenvorrath, angeblich 30,000 Martini. und Snider- Gewehre, vorgesorgt. Man versichert, daß sämmtliche bulgarischen Kirchen-Fürsten für die Insurrection gewonnen seien. Die Pforte trifft energische Maßregeln. wischen ihr und der russischen Regierung herrscht wachsende Spannung Rußland. Petersburg. Aus Odessa Was speciell die jetzigen Unruhen betreffe, zirken, die längst durch die Russen geräumt wur⸗ bis jetzt gepflogenen kriegsgecichtlichen Untersuch⸗ ungen veranlaßt worden. Das Kriegsgericht selbst wird schwerlich noch in diesem Jahre zusammen⸗ treten und die Erledigung der ganzen Sache, welche beim Gardecoeps anhängig ist, vor März nächstes Jahres nicht zu erwarten sein. Karlsruhe, 24. Oct. Der Landtag ist heute wieder zusammengeireten. Beide Kammern beschlossen Deputationen an den Kaiser und den Großberzog, um ihre Theilnahme an den Ereig- nissen dieses Jahres zu bekunden. des Innern wurden Gesetzentwürfe vorgelegt, be— treffend die stärtischen Gemeinde-Steuern und die Anstellung weiblicher Lehrerinnen, vom Justiz- minister der Forststraf-Gesetzentwurf und eine Vor- lage über das Rechtsverhältniß der Richter. Ge- heime Rath Lamey wurde durch Aeclamation ohne Widerspruch wieder zum Präsidenten gewählt. Vom Minister von heute meldet: An Stelle des Generals Roß und Sebastopol werden neue zur Verflärkung des ist General Maude zum Commandirenden von russischen Armeebestandes in Rumelien bestimmie Peschawer ernannt worden. Das Commando in russische Truppentrausporte signalisirt. Multan übernimmt General Stewart. Es sind Warschau. Die Bauern bei Dubno in Befehle ertheilt worden, um die für den Trans- Volhynien haben eigenmächtig Güter do ellges port von 20,000 Mans erforderlichen Vorräthe Edelleute unter einander vertheilt, indem sie be⸗ in Peschawer anzusammeln. haupten, der Zar habe den Bauern sämmtlichen Spanien. Madrid, 29. Oct. Die Polizei Grundbesitz des dortigen polnischen Adels ber? entdeckte 18 Flaschen Dynamit zu Chamberi bei sprochen, welche Zusage nur durch Bestechung der Madrid. Drei Personen wurden verhaftet. Da Beamten bisher nicht ausgeführt wurde. Mehrere der Urheber des Attentats, Oliva, einen Vertheidiger bäuerliche Rädelsführer wurden zwar verbaftet, ablehnt, so wurde für denselben ein Official Ver- doch offenbar nur pro forma, da die Güter noch theidiger ernannt. immer nicht den früheren Eigenthümern zurückge⸗ Italien. Rom. In Folge des Beschlusses geben worden siad. der deutschen Regierung betreffs Auflösung von! Aegypten. Alexandrien. Durch Dekret Vereinen hat die päpstliche Regierung an den des Khedive wird der Finanzministet Wilson er⸗ deutschen Klerus Instructionen gesendet, worin mächtigt, wegen Aufnahme einer Anleihe von (demselben empfohlen wird, der gedachten Maßregel 8,500,000 Estrl. zu verhandeln, welche durch die Teal 1 b kel 1 felt 6 Eil Dil 4 e ch ein Tu 900 Pose Schlek. e Nei FJ. Gewi peisert bende buch e oben, lüne E 00 810 U Da tee chuldi anke im 3 + 4 — — Ne 1 8 1 222 — 7 * 0 „ Affanbes, ba⸗ nt l cn. auction allt n kein * N N — t dent b Ahmen erfolgen. 85 Növuth. * lentn derag- 8 Aude detriss, Wedvechen, wo tn. en deräund nor- last sch dur die Nüßbrärch, dt dit ungehtuet dentt dit Ju- 2 * 1 2 der e it En. ardtt ig Mate⸗ Dit Jnsurrictien t erlangen zu siit, ett Ustertrüdusg Belge Wia tt in Bot dN wurde ats Uaber- ddt Bulgarien letalin 1 U btrltunbat dil gtitin- N ö d. 00 17 N Slartate mite zelicsctt. Dir cles i dit Ui in Nitrtenun! en Ni. De Nag tet urin; reetch sit auf di 2174 A 21 Furt 10¹ det 6%. Spinus, ttt . 2 F der Fan ö Staat retenen Güter garantirt werden soll. Falls Erttägniß der letzteren nicht ausreicht, soll e Deckung des Restes aus den Gesammt- Ein- Aus Stadt und Land. Friedberg, 30. Sept. Während wir am N. Oek. ich ein nach Osten vorüberziebendes ziemlich starkes Ge— üer hatten, das sich hauplisächlich über den Orlen am Jogelsberg entlud, zeigt beute früh der Taunus den ersien chnee. Auch hier in der Stadt fubr heute früh Schnee in Regen vermischt hernieder. V. Burg⸗Gräsenrode, 28. Oct. Bei dem gestrigen ewilter schlug der Blitz in die Wohnstube des Schreiner- eisters Schäfer, in welcher sich die drei Kinder desselben anden, ein. Der Strahl fuhr vom Gesimse des Daches urch das Fenstet, mebrere Scheiben zertrümmernd, iu een oden der Stube. Die Kinder kamen glücklicher Weise, ene Schaden zu nehmen, mit dem Schrecken davon. Vilbel. Unsere Miitbeilung, daß die Leiche des am F. verschwundenen Mädchens bei Bonames geländet wor— in sei, war eine irrige. Ueber den Verbleib des ver— tißten Mädchens hal man dis heute noch keine weitere sachrichi. Schotten, 28. Oct. Gestern kam in dem Stalle nes hiesigen Bürgers ein Kalb zur Welt, welches zwei pügändig ausgebildete Köpfe halte. Darmstadt, 28. Oct. Heute beginnt vor dem Be⸗ eksstrafgericht die so viel Aufsehen erregende Verhandlung gen R. de Bary, Cigarrenfabrikant von Offenbach, be⸗ buldigt verschiedener Betrügereien und des einfachen! ankerotts. Die Anklage geht dahin, daß der Beschuldigte Jahre 1871 das Vermögen des Joh. M. Boch von rankfurt dadurch schädigte, daß er ihn auf Grund falscher alanzen, in welchen über 100 000 M. zum großen Toe känzlich uneinbringliche, theils auch höchst zweifelhafte! Leschäftsausstände, sowie längst nicht mehr vochandene 1 1 „12000 5 1 dee Nerit t 0 essehen ließ. Depots und Waarenlaget als Activa figurcirteu, sowie der zeiteren falschen Vorspiegelung, das Geschäft J. R. de Bary Comp. werfe wöchentlich einen Gewinn von 700 bis 0 M. ab und er sei an demselben mit einem Ver— nögens⸗Autheile von 60,000 oder wenigstens 48,000 M. tbeiligt, in welcher Beziehung gleichfalls unrichtige kilanzen vorgelegt wurden, zum Eintrun als Gesellschafter; nit einer Bagreinlage von 60,000 M. bestimmt, obwohl 6% resp. das Geschäft thalsäclich schon längst üverschulden var und er hiervon Kenniniß gehabt. Weiler fallen dem ungeschuldigten noch längere Zeil sortgesetzte, in groß⸗ ligem Maßstabe betriebene belrügerische Wechselmanipu⸗ Felionen(Wechselteiterei) zur Last. Schließ ich ist de Bary sch des einfachen Bankerolts beschuldigt, da er die Auf- tellung der Bilanz unserlasseu, auch seine Handlungsbücher Utart geführt, daß sich hieraus der Vermögensstand nicht Darmstadt. enen für das Großherzogihum Hessen eine ößere Anzahl Kinderschriften an Schüler und bei Weih⸗ inchtsbescheerungen vertheilt werden. Im vorigen Jahr banau und Mainz zur Vertheilung: 300 Exemplare von kalurz,„Des Kindes Gespielen“, 375 Exemplare von kichroedet,„Aus der Thierwelt“ und 280 Exemplare von aldamus„Schützet die Vögel“. Der Vorslaud des Thier⸗ Putzveteins ersucht die Lebrer, welche solch: Kinderschristen ur Vertheilung wünschen, ihm alsbald die betreffende enzabl miubeilen zu wollen. Mainz. Die Identität des Selbstmörders, der sich acht Tagen in einem hiesigen Hause durch Vergiftung ius Leben nahm, ist nunmehr sestgestelli. Die Schwester sselben theilie dem„M. Anz.“ mit, daß die Familie n dem Verstorbenen, welch letzlerer Bautechniker und ohn eines protestantischen Pfarrers war, von Frankfurt as einen Brief erhielt, welcher die Absicht des Selbst⸗ notds andeufete. Dieser Brief wurde in Verbindung mit ler Nachricht von dem bier erfolgten Selbstmord gebracht und die Schwesier kam nach Mainz, wo sie die Ausgrabung 1 1 wr or Leiche erwirkte und die Person sesistellie. Bingen, 27. Oct. In einem hiesigen, an einer der blebtesten Straßen gelegenen Goldwaarengeschäft wurde h ute Nacht ein frecher Diebstahl mit Einbruch von Außen lrübs. Die entwendeten Golowaaren haben einen Werth don 1000 M. Ueber den Thäter hat man bis jetzt noch timen Anhaltspunkt. Allerlei. Frankfurt. Die Feldmäuse haben in der hiesigen chemarkung dermaßen überhand genommen, daß die Grund— lesitzer zu deten Vertilgung aufgefordert werden. In migen benachbarten Gemeinden hal man den Krieg gegen leselben mii Gift und mit Ausräuchern begonnen. Auch ion anderen Gegenden wird über das Ueberhandnehmen er steldmäuse Klage geführt. ab. J. boten, welche Siellen suchen, ist dermalen ein ganz un— höchn mäßigen Lohne an, nur um für die Wintermonate ö Auch in diesem Jahre soll seitens des ** weiblichen N* 1 1*. Frankfurt. Der Anbrang von Dienst 100 21 47 97 210 16 17 65 7⁴ 335 53— 4Ct. An⸗ leben von 1862. Lit. A. Nr. 65 107 296.— B. Nr 29 gemein starker. Dieselben bieten ihre Arbeitskraft zu einem 60 386 97 543 58. ein Unterkommen zu finden. Zu einer freien Stelle, die noch nicht einmal auf einem Verdingungsbureau aufge— geben, sondern nur durch Herumsprechen des ausgetretenen Brodpreise vom I. bis 16. November. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Dienstboten bekannt geworden, meldeten sich 42 Mädchen. Frankfurt. Zwischen der Grüneburg und der Ginn⸗ Fleisch⸗ 28. beimer Straße wurde ein aller Mann besinnungslos und schwer verletzt und seiner Habseligkeiten beraubt aufgefun- den. Zu den Seinen verbracht, starb er alsbald. Eisenach, 27. Ocl. Heute Nacht bei starkem Sturm Preise vom 1. bis 16 Nov. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Friedberg: Pr. ½ͤ Kilo. ist die Stadt Lengsfeld von einem schrecklichen Brande. Ochsenfleisch Pf. Schweinefleisch 56 Pf. beimgesucht worden. Die halbe Stadt mit Amtsgebäude, Kuhfleisch, gem. 2* Keil und Carre 56* Ralbbaus Schule, Post, über 60 Wobnyäuser ohne die Rindfleisch, gen. Z„ Leber- u. Blutwurst 64 Nebengebäude liegen in Asche. Der Iimmer ist gräßlich. Hammelfleisch—„ Fleischwurst 80 Philadelphia. Laut einem der„Times“ von hier Keil und Carre 8„ Bratwurst 86„ zugehenden Telegramm sind dort bei dem großen Stuem Kalbfleisch 5 Schwartenmagen 80„ am Miuwoch ewa 400 Häuser abgedeckt und 118 Wohn- Keil und Carre 8 Geräucherter Speck 92„ ungen theilweise zerstört worden; 22 Kirchen, 79 Fabriken, Nierenfett Doͤrrfleisch 88 Vorrathobäuser, Schulen und einige Eisenbabnstationen Hammelsfett„Schinken 92 5 wurden beschädigt, 2 Brücken abgerissen und 17 Schiffe Schmalz, ausgel. 80„ auf dem Flusse zum Sinken gebracht oder beschädigt. 5 Personen wurden getödte, 40—50 verwundet. Neu Seeland. Von den in den Waldbezirken hausenden Eingeborenen sind fünf Missionäte ermordet und aufgezehrt worden. Aus Rache dafür haben Händler und Eingeborene von der Küste achtzig Mitglieder obigen Stammes geiöd iet. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. Oct. Waizen M. 18., Korn M. 14.— 16, Gerste M. 14., Hafer M. 12.— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Friedberg, 30. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete ver Pfd. 80—85 Pf., Eier 1 Stück 8 Pf. 2 Stück 15 Pf. Gießen, 29. Oct. Wochenmarkt Butter per Pfd. 80— 85 Pf., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 5—11 Pf., Tauben das Paar 60 Pf., Hühner per Stück 65 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Enten per Stück M. 1.50, Kartoffeln 100 Kilo M. 5.85—8., Ochsenfleisch 70—72 Pf. per Pfd., Kuh und Rindfleisch 52—60 Pf, Schweinefleisch 62— 64 Pf., Kalbfleisch 56— 60 Pf., Hammelfleisch 6066 Pf. Frankfurt, 28 Oet. Der heutige Viehmarkt war an Ochsen ziem'ich gut befahren, gute Waare ging jedoch noch immer hoch im Preise. Kälber theuer bei mangel- bafter Zufuhr. Angetrieben waren circa 400 Ochsen, 190 Kühe und Rinder, 160 Kälber und 500 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1 Qual. M. 72.— 74. 2. Qual. M. 66.— 68., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 62.—64., 2. Qual. M. 54.—56., Kälber 1. Qual. M. 64.66 2 Qual. M. 60.—62., Hämmel 1. Qual. M. 62.—64., 2. Qual. M. 50—54. Frankfurt, 28 Oct. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 [M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 21.1 do. II.(Berliner Marke) M. 18. Walzen, effeetiv hie⸗ siger ab Bahnhof hier M. 19.50, ab unserer Umgegend ö 1 b langten in Gemeinschaft mit den Tbierschutzbereinen in M. 18.25 18.50, do. fremder je nach Qual. M. 19.— 20.50. Roggen je nach Qual. M. 13.— 16. Gerste M. 13.— 18 50. Hafer M. 12.50— 13.50. Kohlsamen M. 28.— 29. Erbsen M. 19.— 23. Wicken N. 15.—16 Linsen M. 17.— 23. Rübsöl, detail. M. 70 Die Preise versteben sich sämmt⸗ lich per 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo. 0 Das scheinbare Mitbieten von Personen bei Waren Auctionen um unbetheiligte Dritte in den irrigen Glauben zu versetzen, daß der ausgebotene Gegenstand mehr werth sei, als er wirklich werth ist, um sie zu höherem Gebot zu veranlassen, ist nach einem Erkenntniß des preußischen Obertribunals vom 20 September 1878 als Betrug zu bestrafen. Haben dabei die Scheinbieter im Einverstände niß mit dem Auetionator gehandelt, so sind sowohl jene als auch dieser wegen Betrugs resp. wegen Theilnahme am Betruge zu bestrafen. Geld Cours. Frankfurt am 30. Oetober 1878. 20 Frankenstücke M. 16 18 22 Englische Sovereigns„ 20 42—47 Russische Imperiales 0„ 16 68—73 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 16 65 G Ducaten. 1 9 55—60 Ducaten al mareo* 9 61—66 Dollars in Gold. 5 4 17 20 Verloosung. Obligationen der vorm. Taunus Eisen⸗ bahn. Ziehung vom 24. Sept. 1878.— Heimzablung am 31. December 1878. 3½ pCt. Anlehen von 1844. Lit. A. Nr. 23 60 61 86 92 135 244.— B. Nr. 11 ö Schmalz, unausgl. 70 Ausnahmspreise. Bei Chr. Blum Dörrfleisch 80 Pf., Schinken 90 Pf.— Bei E. Engel Fleischwurst 88 Pf., Dörifleisch 80 Pf., Schinken 90 Pf.— Bei N. Engel Fleischwurst 88 Pf.— Bei G. Krauch Bratwurst 84 Pf., ger. Speck und Schinken 88 Pf., Schmalz, unausgel., 75 Pf.— Bei W. Kreuter III. Fleischwurst 88 Pf., Dörrfleisch 80 Pf.— Bei Th. Sprengel Schwarten⸗ magen 84 Pf., Schmalz, unausgel., 75 Pf.— Bei A. Walther und J. H. T. Walz Fleischwurst 88 Pf.— Bei W. Wind Fleischwurst 88 Pf., Dörrfleisch 80 Pf., Schinken 86 Pf.— Bei Py. Windecker Fleischwurst 88 Pf., Dörrfleisch 80 Pf., Schinken 86 Pf.— Bei Ph. Zimmermann und G. Gröninger Schinken 90 Pf. — Bei E. Engel, N. Engel, Walther, Walz. Zimmer⸗ mann, Gröninger: Schmalz, unausgel., 80 Pf. Für Bad⸗ Nauheim: Pr./ Kilo. Pf. Ochsenfleisch 72 ö M. Pf Kuhfleisch, gem.—„ Schweinelfleisch 1 ungem.—„ Dörrfleisch—— Kalbfleisch 60„ Solperfleisch— 64 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 1— Hammelfleisch 50„ Schinken 3 Keil und Carre—„ Leber- u. Blutwurst— 80 Nierenfett 50„ Schwartenmagen— 90 Hammelsfett—„ Cervelatwurst 2 Schaaffleisch—„ Kueischwurst— 90 Bratwurst— 86 Schmalz, ausgelassen, 96 Pf., unausgelassen 86 Pf. Schweinen Keil und Carre 64 Pf., bei Fritz 65 Pf. Ausnahmspreise. Bei H. Aletter Cervelatwurst 1 M. 40 Pf., Bratwurst und Schmalz, ausgel., 90 Pf.— Bei H Fritz Schwartenmagen, Fleischwurst und Brat⸗ wurst 88 Pf.— Bei Fr. Graff Bratwurst 90 Pf— Bei Fr. Langsdorf Bratwurst 90 Pf.— Bei Alex. Schimpf ger. Speck und Schinken 90 Pf., Leber- und Blutwurst 70 Pf., Schwartenmagen und Fleischwurst 86 Pf., Cervelatwurst M. 1. 40 Pf.— Bei C. Sprengel Schwartenmagen, Fleischwurst und Bratwurst 86 Pf., Schmalz, ausgel., 92 Pf., unausgel. 84 Pf. Für Butzbach: pr. ½ͤ Kilo. Ochsenfleisch 75 Pfe M. Pf Kuhfleisch, gem. 64 Schweinefleisch— 60 Rindfleisch, gem. 64, Leber- u. Blutwurst— 72 Hammellfleisch 64 Bratwurst— 86 Keil und Carre—„ Fleischwurst— 88 Kalbfleisch 56 Schwartenmagen— 92 Schaaffleisch—„ Geräucherter Speck 1— Nierenfett 64„ Dorrfleisch— 90 Hammelsfett—„ Schinken— 90 Schmalz, ausgel. 1— Schmalz, unausgel.— 90 Kammstück und Solperfleisch 64 Pf. Briefkasten. Uu. in Wölfersheim. Bevoc wie Ihren Gegen— artikel ohne Weglassung und Aenderung auf⸗ nehmen, machen wir Sie darauf ausmerksam, daß derselbe alsdann nach§. 11 des Reichspreßgesetzes mit Ihrer Namens- unterschrift versehen sein muß und daß für die Zeilen, die mebr als den Raum des ersten Actikels einnehmen, die Inseratgebühren von 11 Pf. pro Zeile zu bezahlen sind, die nachgenommen werden. Hierzu wollen Sie uns erst Ihre Zustimmung zukommen lassen. Wenn Sie uns jedoch die Berichtigung überlassen, dann brauchen Sie weder Aunoncengebühren zu zahlen noch Ihren Namen zu unter- 37 51 102 31 63 244 62 89 92.— C. Nr. 42 54 67 zeichnen. Wir bitten um Antwort. Die Redaction. Lieferung. 7428 Samstag den 2. November, Nachmittags 1 Uhr, Hürgermeisterel-Büreau zu Dorheim neben werden. Bad⸗ Nauheim am 30. October 1878. Brückel, Bezirksbauaufseher. unnten ein herzliches Lebewohl! Familie Wattendorf. 1423 Bei unferer Abreise allen Freunden und Be⸗ Arbeits-Versteigerung. 3429 Samstag den 2. November, Nachmittags 4 Uhr, ll die Lieferung einer gußeisernen Pumpe auf dem soll das Brechen, Fahren, Zerschlagen und Eindecken von in Accord ge- 30 Kubikmeter Steinen auf dem Burgermeiste ret, Bürkau zu Wisselsheim in Aecord gegeben werden. ö Bad⸗Nauheim am 30. Oetober 1878. B r f ckel, Bezirks-Bauaufseher. I bis 2 Ackerbauschüler konnen Kost und Logis erhalten. Wo? sagt die Expe⸗ des Anzeigers. 3438 Mineral⸗ Brunnen mit bedeutendem Kohlensäure- und sehr geringem Eisen— Gehalt, besonders für Export geeignet, sollen verkauft oder verpachtet werden. Offerten unter E. 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November: Kleiderstoffe und Seidenwaaren. 11. bis 18. November: Weiße Waaren, Reste Tischtücher, Servietten, Handtücher und einer größeren Parthie älterer Vorhänge unter der Hälfte des früheren Preises. Fraukfurt a. M. Ferdinand Heuer. Fämmtliche Terneaurwolle wird unter dem Einkaufspreise verkauft bei M. Volk. Oeffentliche Aufforderung. 2998 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Overhessen über das Vermögen des Wilhelm Müller zu Wölfersheim den förmlichen Concursprozeß erkannt bat, wird Tagfahrt zur Anmeldung der Forderungen und Vorzugsrechte, sowie zur Vorlage der Beweismittel auf Freitag den 20. Dezember 1878, Vormittags 8 Uhr, anberaumt, wozu sämmtliche Gläubiger bei Meidung des Ausschlusses von der Masse geladen werden. Zugleich soll an besagtem Tage ein Arrangement ver⸗ sucht, eventuell Beschluß über Versilberung der Masse und Bestellung eines Masse⸗Curators gefaßt werden. Die ausbleibenden oder nicht gehörig vertretenen 5 fen ads den Beg Mittel- Rhein gegend, läubiger sollen al en Beschlüssen der Mehrheit der cr 5 r 5 8 MH! 5 Gläubiger N erachtet 1 5 Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen Hungen den 16 September 1878. ö Preis 20 Pf. Großherzogliches Landgericht Hungen. 1 2 Cellarius, Krauß, ö Landrichter. Landgerichts-Assessor. 3 Gegen Husten, Wollent und seidene Katarrhe, Heiserkeit, Verschleimung, Hals⸗ und H 0 7 Brustleiden, Keuch⸗ und Stickhusten der Kinder, Fuls ücher in größeren Gaben auch gegen Verstopfung, ist der von mir erfundene und seit nun 18 Jahren 2933 in verschiedenen Größen, für Herren und Damen, zußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. fabrizirte Fenchelhonig das heilsamste Mittel, 2 Versteigerung. welches vor vielen anderen den Vorzug hat, daß 3433 Mittwoch den 6. November d. J., Nachmittags 3414 Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Neuster Winter- es weder Säure, noch Verschleimung oder Magen⸗ beschwerden erzeugt. Ich warne vor den massen⸗ haften, oft sogar schädlichen Nachpfuschungen und kann nicht oft genug wiederholen, daß der L. W Egers'sche Feuchelhonig nur echt ist, wenn die Flasche mein Siegel, meinen e 2 Uhr, lassen die Liquidatoren der in Liquidation be⸗ Glase eingebrannt meine Firma trägt. 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Canzunterricht in Friedberg Beehre mich hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß mei diesjähriger Winter⸗Cursus in aller Kürze seinen Anfang nehmen wird. Die Subseriptionsliste eireulirt dur Herrn Möbs und liegt zur gefälligen Unterzeichnung bei demselben offen. Mit aller Hochachtung. 3436 Ferd. Teute, Tanzlehrer. Jeden Freitag frisch gewässerten Labber dan, per Pfund 32 Pfennig, 3437 bei 3437 Wilhelm Fertsch, Winterhandschuhe und Stauchen dbiligst bei K. Friedrich. 340 Näh-⸗Maschinen aller bewährten Systeme für häusliche und gewerblich Zwecke zu billigsten Preisen. 34⁴⁰ H. Bindewald, Friedberg. Neue Landauer, besonders leicht und schön gebaut, sehr preiswürdig zu verkaufen. Näheres Schneidwallstraße 9, Frankfurt 1 A. Armbruster. 3430 Ein braves und fleißiges 5 Dienstmädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei dei Exped. d. 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