1878 Donnerstag den 31. Januar. — Oberhes sischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. 1 der Verlags-Cxpedi 7— Für die Monate Februar und März kann auf der Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Areis Friedberg. „Oberhessischen Anzeiger“ bei tion mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. die VI. Periode 1877 bis zum 15. Februar die Friedberg den 30. Januar 1878. An die Großh. Bürgermeisteteien in den Großh. Distriktseinnehme Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die reien Friedberg und Nieder Wöllstadt. Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst. und Felt strafen für s Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher gescheben kann. Groß berzogliche Distrektstinnehmereten Friedberg und Nieder Wöllstadt. Welgel. Nieß. 0 Deutsches Reich. Darmstadt. d. J. in Aussicht. ordneten gesetzlich austreten. Für Starkenburg treten aus: Hepdenreich, Jost(Allertehofen), Keller, Königer, Martin, Usinger, Weyrauch, Weber, Welcker, Wolfskebl; für Oberhessen: Dittmar, Hofmann, Hirschhorn, List, v. Rabenau, Schmalbach, Scriba, Sturmfels; für Rheinhessen: Amann, Dumont, Edinger, Möllinger, Occhener, Schröder, v. Wedekind(Darmstadt). Die Aus- scheidenden sind wieder wählbar. Berlin, 28. Jan. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses legte der Cultus mintister inen Gesetzentwurf vor, betreffend die Besugniß der Commissare für die bischöfliche Vermögensver— waltung in erledigten Diöcesen zur Anwendung on Zwangs Mitteln. Der einzige Paragraph dieses Entwurfs bestimmt: Die qu. Commissarien ind berechtigt, die von ihnen in Ausübung der zesetzlichen Befugnisse Besetzes zum Schutze der persönlichen Freiheit om 12. Febr. 1850 unmittelbaren Zwang anzu⸗ venden, wenn die getroffene Anordnung ohne solchen 1 icht durchzuführen ist. Der Festsetzung der Geld- trafen muß immer eine schristliche Androhung vorher ehen. In dieser ist, sosern eine Handlung er- wungen werden soll, die Frist zu bestimmen, unerhalb welcher die Ausführung erfordert ist. 65— Laut Bericht des Reichskanzlers an den undesrath über den Stand der Kriegskosten- Entschädigung verblieben noch zu vertheilen 13,145,414 Mk. 13 pf. Die Gesammt⸗ Ein- babhme betrug 4204,05 1,259 Mk. 63 Pf. — 29. Jan. Das Staate ministerium ver- ummelte sich in den letzten Tagen wiederholt und Iq.„ sielt auch gestern wieder eine Sitzung ab. Es en handelte sich dabei vorzugsweise um Stellungnahme e een n verschiedenen zur desiniliven Beschlußnahme sehenden Landtags Vorlagen und um allgemeine arlamentarische Dispositionen. Fession gilt nach wie vor als unwahrscheinlich. München, 28. Januar. Wie die hiesigen Neuesten Nachrichten“ vernehmen, ist Herzog darl Theoror in Bahern zu Possenbofen schwer Blut Erbrechen erkrankt und Professor Buhl sein Krankenlager berufen worden. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 28. Jan. e Stattbalter Rodie wird morgen hier erwartet. e Ministerkrise ist unentschieden. Der Kaiser Bekanntlich muß nach dem deshalb morgen hierher. neuen Landtagswahlgesetz die zweste Kammer für 8 den solgenden(XXIII.) Landtag(1879— 1881) officiel mitgetheilt. i in ibrer Hälfte ergänzt werden und stehen die Andrassy tine Note nach Petersburg, worin er hierzu erforderlichen Neuwahlen für den Sommer vollständige Mitwirkung bei der Umgestaltung der Es ist deßbalb schon jetzt Balkan Halbinsel reclamirt und Rußland an sein von Interesse zu wissen, welche der Abge- Versprechen, Oesterreichs Interesse zu berücksichtigen, Berwaltung und Aussicht getroffenen, durch ihre gerechtfertigten Anordnungen urch Exccutiv- Gelt strafen bis 150 M. durchzu etzen, sowie unbeschadet der Bestimmungen des! gleichs Verhandlungen stehen bevor. Tisza kommt] Tag, ohne daß die Unterzeichnung erfolge. Die Russen setzten ihren Vormarsch fort. Den Wunsch, der Pforte Rath zu ertheilen, habe England nicht, weil damit eine große Verantwortlichkeit verbunden sel. Die vom Grafen Schuwaloff der Regierung nicht ofsiciell mitgetheilten Friedens- Grundlagen, worüber die einschlägigen Schriststücke dem Hause morgen wieder vorgelegt werden, seien folgende: Bulgarien solle, soweit die bulgarische Nationalität sich erstrecke, jedoch in keinem geringeren Umfange als die Conserenz von Konstantinopel bestimmt habe, ein autonomer Tributär⸗Staat sein, unter einem christlichen Gouverneur. Die türkischen Truppen sollten nach noch näher zu bestimmenden Punkten zurückgezogen werden. Die Unabhängig- keit Montenegros mit einem dem militärischen Status quo entsprechenden Gebietszuwachs, wofür die Bestimmung der Grenze vorbehalten bleibe. Volle Unabhängigkeit Rumäniens unter ausreichen der territorialer Entschädigung. Völlige Unab⸗ hängigkeit Serbiens mit entsprechender Grenz- berichtigung. Bosnien und der Herzogowina sollten ähnliche Resormen wie den anderen christ⸗ lichen Provinzen der Türkei gewährt werden. Die Kriegs- Entschädigung solle in Geld, Laͤnder-Zu⸗ wachs oder anderen Aecquivalenten bestehen und Die — Präliminarien wurden Oesterreich Als Antwort hierauf richtete erinnert. Er besttreitet die Zulässigkeit einer langen Occupation Bulgariens durch die Russen Auch die Frage der Donau- Mündungen nebst mehrerem Anderen wird in der Note betührt Pest, 28. Jan. Das Unterhaus verwarf mit einer Majorität von 19 Stimmen den An— trag auf Vertagung der Berathung über das Zoll- und Handels-Bündniß mit Oesterreich und beschloß, sofort in die Generaldebatte einzutreten Frankreich. Paris, 28. Jan. Gestern wurden neun Ergänzungswahlen zur Deputirten- kammer vorgenommen, davon sieben an Stelle von ungültig erklärten Wahlen; es wurden acht Republikaner gewählt; in Bordeaux muß eine Stichwahl stattfinden. BVersailles, 28. Jan. Die Deputirtenkammer genehmigte heute die Budgets des Ministeriums det öffentlichen Arbeiten und des Krieges bis auf einige Artikel, welche weiterer Berathung vorbe- späterer Feststellung vorbehalten sein. Endlich halten wurden. solle ein Einvernebmen bergestellt werden, wodurch Belgien. Brüssel, Eine Wiener Depesche Rußlands Interesse an der Durchfahrt durch die der„Indep. belge“ besagt, es bestehe Ueberein-J Dardanellen Rechnung getragen werde. Diese stimmung in Europa über Nicht⸗Intervention, Bedingungen Rußlands seien fehr weitgehend. dagegen sei man bereits über das Zusammentreten Bulgarien bilde die Mitte der europäischen Türkei. eines Congresses in Berlin übereingekommen. Die für Bulgarien geforderte Autonomie sei nicht Großbritannien. London. Amtlicher blos eine administrative, sondern gleiche der Mittheilung zufolge willigte Lord Derby nach srumänischen und serbischen vor dem Kriege. Ferner Auseinandersetzung mit seinen Collegen und in heiße es, der Zar wolle selbst für Bulgarien den Folge der Rückkehr der Flotte in die Besika-Bays Fürsten auswählen. Sonach würde im Herzen ein, auf seinem Posten zu bleiben. der Türkei eine bedeutende neue Macht unter — 28. Jan.„Standard“ will wissen, daß einem Rußland ergebenen Fürsten gebildet werden. Derby nichts gegen den Extra- Credit einzuwenden In Betreff Rumäniens, Serbiens und Montenegros habe, welcher laut Beschluß des gestrigen Minister-] würden die b züglichen Fragen anderwärts ein- Rathes heute eingebracht werde. Den Oppositions- gehender als von England geprüft werden und Antrag stellt nicht Hartington, sondern Ryplands;] vielleicht Schwierigkeiten hervorrufen. Ferner sei der Antrag lautet: Irgend eine Mehrausgabe fürdie Frage der Kriegs- Entschädigung eine sehr Heer und Flotte sei durch die bestehenden Umstände felastische. Rußland könne demnach eine territoriale nicht gerechtfertigt, und würde solche die drückende Entschaͤdigung in der Form wählen, welche für Steuerlast des Landes nur unnöthig erschweren. Europa von größtem Interesse sei. Es sei daher Eine Frühjahrs — 28. Jan. Im Unterhause beankragte Schatz ⸗ kanzler Northeote, den angekündigten Supplementar⸗ [Credit zu bewilligen. Er hob zur Begründung hervor: Die Türkei sei auf dem Schlachtselde be— ein europälscher Conseil wegen des Friedens noth— wendig. Rußland habe am 16. Dezember zwar eint freundliche, abet ausweichende Antwort uer— theilt, in welcher es anscheinend andeuten wollte, siegt und habe um Frieden nachgesucht. Rußland daß die russische Politik erfordern könnte, gegen habe den Waffenstillstand von der Annahme von Konstantinopel vorzurücken. Als aber am 12. Jan. Friedens- Grundlagen abhängig gemacht. Der die Russen über Adrianopel auf Gallipoli vor- Pforte seien gewisse Friedens-Basen mitgetheilt rückten, machte England vorstellig, daß jede worden. Es heiße, die Pforte sei bereit, dieselben Operation, welche darauf abziele, die Dardanellen anzunehmen oder die Pforte habe dieselben schon unter die Controle Rußlands zu stellen, als ein angenommen. Der britischen Regierung sei über Hindernitz für Erreichung der Bedingungen für die Unterzeichnung des Waffenstillstantes noch keine] eine endgültige Regelung der Dardanellen- Frage Information zugegangen. Der Grund der Ver— angeseben werden würde. Zugleich wurde von 10 pfängt vitle Abgeorbncte behufs seiner In— Mmfrung über die Situatlon. Abermalige Aus zögerung sei der Regierung unbekannt. Derselbe Rußland die Versicherung verlangt, nicht auf sei aber, welcher er wolle; es vergehe Tag auf Gallipoli vorrücken zu wollen Fürst Gortschakoff .—— ——— 7 1 1 1 — 0 antwortete am 15. Januar: Rußland beabsichtige nicht auf Gallipoli vorzurücken, wenn nicht tür⸗ Usche Truppen dort concenttitt würden. Gort⸗ schakoff verlangte seinerseits die Versicherung Eng- lands, Gallipoli nicht besetzen“ zu wollen. Allein die Russen rückten vor, und als Suleiman Pascha sich in der Richtung auf Gallipoli zurückzog, be · schloß die Regierung, die Flotte in die Darda- nellen zu senden. Der Sultan sandte einen Ferman, worin die Zulassung der Flotte gestattet wurde. Sobald es aber bieß, daß die Pforte bereit sei, die Friedens- Grundlagen anzunehmen und daß die Dardanellen Frage nicht allein durch Rußland und die Türkei, sondern durch eine Con: ferenz geregelt werden solle, wurde die Flotte zurück- beordert. Die Expedition der Flotte war nur eine lemporäre Maßregel, dieselbe hänge nicht mit der Credit Forderung zusammen. Die Frage sei, ob England mit der Stärke einer einigen Nation zur Conferenz gehen solle. Man könne nicht Frieden fordern, wenn man fortwährend vor— bereite. England fürchte sich, in den Krieg zu geben, der Credit brauche nicht verwendet zu werden; er solle die Regierung nur in den Stand setzen, auf der Conferenz mit der Macht aus- gerüstet zu sein, Englands Recht wirksam zu machen. Wenn das Haus das Vertrauen in die Regierung versage, müsse letztere die Entscheidung hinnehmen; es sei dann aber unmöglich, so wich- tige Dinge zu behandeln, wie solche der Conferenz unterbrlitet werden sollten. Das Unterhaus ver— tagte die Berathung über die Credit- Forderung der Regierung nach längerer Debatte auf nächsten Donnerstag. — 29. Jan.„Daily News“ ersährt, daß die Führer der Opposition beute erwägen wollen, in welcher Form der Rüstungs⸗Credit bekämpft werden solle. Hartington werde ohne Zweifel ein Amendement gegen den Rüstungs Credit ein- bringen.— Gestern fanden in Leeds, Birmingham, Manchester, Liverpool, Nottingham, Oxford und anderwärts große liberale Kundgebungen gegen den Rüstungscredit statt. Die gefaßten Beschlüsse erklären, der Rüstungscredit sei eine Bürde für das Land und eine Gefahr für den europzischen Frieden. Italien. Rom, 28. Jan. Der König hat ein Decret unterzeichnet, durch welches Prinz Amadeus zum Commandanten des Armeecorps von Rom ernannt wird.— Der Gesundheits-Zustand des Papstes hat sich etwas gebessert, doch hütet derselbe wegen Anschwellung der Beine das Bett. — Die gegenwärtige Parlaments ⸗Session wurde geschlossen und das Parlament ist auf den 20. Februar wieder einberufen. Türkei. Constantinopel. Nach hier eingegangenen Berichten haben am 26. Jan. dei Silistria und Bettekik Gefechte stattgesunden. Auch mit den Serben wurde bei Sienitza und Kur— schumlje, ferner mit den Montenegrinern bei Kova und Popova gekämpft. Bei Mostar wurden sämmt— liche feindliche Angriffe zurückgeschlagen. Suleiman Pascha befindet sich in Kükagutel. Die Einschiffung der Truppen dauert fort; sechs egyptische Trans- portschiffe werden erwartet. — 27. Jan. Die Kammer bat beschlossen, den Kriegs⸗Minister üder die Gründe der Exilirung verschiedener Personen zu interpelliren, und ver— langte ferner, die Regierung solle Maßregeln er— greifen, um die Bevölkerung vor Acten der Plün⸗ derung zu bewahren, wie solche namentlich in Rodosto von Tscherkessen begangen worden seien. — In Folge des andauernden Zuströmens von Flüchtlingen wurde die Polizei verstärkt. — Das Parlament hat die Regierung aufge— fordert, die Albanesen, welche die gesammte Be- völkerung des Dorfes Stathopulo bei Burgas niedergemetzelt, und die Tscherkessen, welche Tschorlu angegriffen haben, zur Verantwortung zu ziehen. Dem Parlament liegt ein Antrag auf Abschaffung des Zehnten vor. Die ägyptischen Hülftstruppen haben sich von Basardschik nach Varna zurückge zogen. Die Skadt Tschorlu ist von deu Ein; wohnern und den Behörden verlassen. Mehemed Ali ist hier, kebrt aber baldigst nach Tschataldja zurück. Montenegro. Cettinje, 29. Januar. Gestern ergab sich das Fort Esendra den Mon- tenegrinern; diese rückten gegen Skutari vor. Der Commandant von Skutark, Ali Saib Pascha, dürste von der Bevölkerung gezwungen werden sich mit seinen Truppen zurückzuziehen. Serbien. Belgrad, 29. Januar. Die serbischen Ktiegs-Operationen werden eifrigst fort⸗ gesetzt. Leschjanin erfocht auf dem Plateau Petro⸗ vagora einen vollständigen Sieg über Hafiz Pascha. Serbien verlangt als Friedens basis die Abtretung Alt- Serbiens und des halben Kreises von Widdin, sowie Ersatz der Kriegskosten. Rumänien. Bukarest, 28. Jan. Die Rumänen haben gestern außer dem von drei Re- douten vertheidigten Dorf Emirdan die türkischen Positionen Rucaz und Kaptitanovtscha unter er- deblichen Verlusten mit Sturm genommen. Die— selben haben nunmehr die Türken aus allen vor- geschobenen Werken Widdin's vertrieben, welches jetzt vollkommen eingeschlossen ist. — Die Berliner rumänische Vertretung ist er- mächtigt, die von verschiedenen Zeitungen gebrachte Meldung, der Fürst von Rumänien solle zum König ausgerufen werden, auf's Aus drücklichste zu widerlegen. Rumänien habe seine absolute Un- abhängigkeit proclamirt und halte diese Thatsache aufrecht, denke aber keineswegs daran, den tradi— tionellen Titel seines Souveräns umzuändern. Griechenland. Athen, 27. Jan. Heute fanden abermals tumultuarische Kundgebungen statt; eine große Menschenmasse sammelte sich in den Straßen und zog unter Lärmen und Schreien vor die Wohnungen der Minister. Eine Schaar von cn. 2000 Menaschen zog nach dem Piräus, wo es ebenfalls zu lärmenden Auftritten kam. Das Militär schrikt ein und zerstreute die Menge durch mehrere Angriffe. Gegenwärtig ist die Stadt ruhig. — 29. Jan. Die Kammer stimmte mit 91 gegen 6 Stimmen den anläßlich der Unruhen er griffenen Maßregeln zu. Die Regierung, welche die Cabinets Frage stellte, bleibt im Amte. Die Ruhe darf jetzt, nachdem noch einige Verhaftungen vorgenommen worden sind, als vollkommen wieder— hergellt angesehen werden. Nußland. Petersburg: Der„Regier— ungsbote“ veröffentlicht eine Adresse der Bewohner des Sandschaks Tultscha, worin der Kaiser zu seinen glänzenden Siegen beglückwünscht und der Dank der Bulgaren für ihre Befreiung ausge— sprochen wird. — Einem Telegramm vom 26. d. zufolge ist in Adrianopel die Ruhe vollständig wieder herge⸗ stellt, die Bevölkerung berubigt, und hat das öffentliche Leben seinen gewöhnlichen Verlauf an— genommen. Die Verkaufsbuden und Magazine sind wieder geöffnet und der Handel ist ein be— lebter. Der„Invalide“ veröffentlicht ein Hand— schreiben des Kaisers an den Großfürsten Nikolaus, womit Letzterem in Anerkennung des Uebergangs der Armee über den Balkan ein goldener, mit Diamanten geschmückter Säbel verliehen wird. Tiflis, 26. Jan. Der Frost in der Um gebung von Erzerum dauert fort; das starke Schnee-Gestöber hat seit dem 24. c. aufgehört Ismail Pascha ist am Typhus erkrankt Amerika. Washington, 28. Jan. Die Repräsentantenkammer hat die Resolution Matthew's angenommen, welche erklärt, die Regierung sei besugt, die Bonds in Silber Dollars einzulösen. Der Senat trat in die Discusston der Silberbill ein. Aus Stadt und Land. Mainz. Bei Hechtsheim wurde in einem Stroh— haufen ein Soldat todt aufgefunden, der schon fast seit zwi Monaten vermißt wiroz der Mann gehörte dem 118. Regiment an und stamm: aus Wöerstadt. Am Samslag Morgen wurde am Raimundithor die Leiche eines Mannes des 117. Regiments geländet. 0 Ueber die enorme Vermehrung der Wirthschaften enthält ein Bericht des Kanzlers Rümlin, den er als Referent der volkswirthschaftlichen Kommission der württemb. Kammer der Abgeordneten zu er— statten hatte, äußerst merkwürdige statistische No- tien.„Seit dem Jahre 1858 ist die Bevölkerung um 11 pCt. gestiegen, die Zahl der Wirthschaften dagegen um 60 pCt. Damals kam eine Wein ausschenkende Wirthschaft auf je 181 Einwohner; im Etatsjahr 1875/76 fommt auf je 117 Ein M. 17—, Gerste M 18.—, Hafer M 14—17 wohner schon eine Wein- Wirthschaft. In Baden kemmt auf je 143, in Hessen auf je 166 Ein · wohner eine Wein- Wirtschaft. Selbst in Elsaß⸗ Lotbringen, wo der Wein- Verbrauch durch alle Klassen der Gesellschaft verbreitet ist, auch die srabrik- und Stadt-Bevölketung ansehnlich größer ist, kommen auf eine Wein- Wirtbschast 120 Ein- wohner. Eine konzessionirte Wirthschaft kam 1875/76 in Württemberg schon auf je 97 Ein- wohner. Württemberg hat unter allen süddeutschen Staasen die meisten Wein- Wirthschaften, nämlich 1875/76 14,891; dazu kommen noch unständige Wirtihschasten 1120. Die Zahl aller konzessionirten Wirthschaften betrug 20,496. Die Zahl der Wirthe nimmt von Jahr zu Jahr in einer Weise zu, über die man mehr erschrecken, als sich freuen kann. Nach annähernden Berechnungen und Schätzungen, die aber jedenfalls eher zu niedrig greifen, kommen in Württemberg auf den Kopf der Bevölkerung(einschließlich der Weiber und Kinder) im Jahresdurchschnitt 150 Liter Bier, 30 Liter Wein, 10 Liter Obstmost und etwa 4 Liter Branntwein. Für die erwachsene männ- liche Bevölkerung wären diese Ziffern(etwa den Obstmost ausgenommen) zum mindestens zu ver— dopplen. Den Geldwerth jener Getränke zu- sammen zu 36 Mark angeschlagen, ergibt sich für die Bevölkerung ein Jahresverbrauch von 68 Millionen Mark. Wenn man nun auch nur annimmt, daß der Geldwerth des in den Wirths häusern konsumirten Biers dem des versteuerten Weins und Obstmostes gleichkommt, so ergibt sich, daß volle zwei Dritttheile jener Summe, etwa 46 Millionen, jährlich blos für Getränke ins Wirthsbaus wandern.“ Handel und Verkehr. Friedberg, 30 Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90 100, Eier ver Stück 8 Pf. Friedberg 29. Jan. Waizen M. 22.—., Korn Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Gießen, 29. Jan. Wochenmarkt Butter per Pfd. 80— 90 Pf., Eier per Stück 8— 9 Pf., Hühner per Stück M. 1 30, Hähnen per Stück M 1.90 Enten per Stück M. 2.80, Gänse per Pfund 40 46 Pf., Kar⸗ toffeln 100 Kilo M 750 Frankfurt, 28 Jan. Der heutige Viehmarkt ließ hinsichtlich des Zutriebs wie der Preise viel zu wünschen übrig. Angetrieben waren ca. 340 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 73— 75 2 Qual. M. 68—70 Kühe und Rinder 1 Qual. M. 60—62, 2 Qual M 50— 54 Kälber 1. Qua. M. 70 80, 2 Qual M. 60—65 Hämmel 1. Qual. M. 60—70, 2. Qual. M. 50— 52 Frankfurt, 28 Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr 2 M. 37, Nr. 3 M. 33, Nr. 4 M. 29, Nr. 5 M. 23 Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24., do II.(Berliner Marke) M. 20 Walzen, ab Bahnhof hier M. 23, ab unserer Umgegend M. 22— 22 50, do. fremder je nach Qual. M. 23— 24 Roggen je nach Qualität M. 16— 1750 Gerste M. 19— 23. Hafer M. 13— 16.50. Erbsen M. 19.— 24. Wicken M. 17. Linsen M. 19.—24 Rüböol, detail. M. 80 Die Preise verstehen sich saͤmmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. Brodpreise vom 1. bis 16. Februar. Für Friedberg, Bad- Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise v. 1. bis 16. Februar. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: Pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 70 Pf. n M. Pf. Kuhfleisch, gen. 50— Schweinefleisch— 64 i ungem.—„ Dörrfleisch 88 Hammelfleisch 60„ Solperfleisch— 70 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 1 3 Kalbfleisch 70„ Schinken 13 3 Keil und Carre—„ Leber- u. Blutwurst— 80 Nierenfett 60„ Schwartenmagen— 91 Hammelsfett—„Ceervelatwurst 1 70 Schaaffleisch—„ Frueischwurst— 91 Bratwurst 8 Schmalz, ausgelassen, 96 Pf., unausgelassen 86 Pf. Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Metzgern 68 Pf. Ausnahmspreise. Bei S. Loeb Nierenfett 50 Pf.— Bei H. Aletter Schweinefleisch 62 Pf., Keil und Karre 66 Pf., geräuch. Speck 1 M., Schinken 1 M.— Beil H. Fritz Schweinen Keil und Karre 70 Pf., geräuch. Speck 1 M. Schinken 1 M., Servelatwurst 1 M. 40 Pf. — Bei Fr. Langsdorf Servelatwurst 1 M. 50 Pf.— Bei J. Schimpf Wittwe Cervelatwurst 1 M. 40 Pf. * 2 385 Stolbe Distrik Rente 0 und de kaufe born, 0. uu * nedrig a den KNops 1 und 9 en Sia, en te Weg ent — 24s. — kebt kestett — 8 de 1 7 AD. t Pit — Distrikte Hardt und Hinterwald, Geld Cours. Frankfurt am 29. Januar 1878 Prankenstä cke M. 16 17—21 Englische Sovereigns„ 20 3035 Russische Imperl ales„ 16 65—70 Holländische fl. 10 Stüle 168 85 Z 8 9 50-55 Ducaten al marco. N 9 55-60 Dollars in Golde. 5 4 16 19 379 Von allen Krankheiten, welche die Statistik der Sterbefälle bereichern, ist die Lungenschwindsucht, welche Schwindsucht und Bronchitis Behaftete den wohlthätigsten und glücklichsten Einfluß ausübt. Die beste Anwendung des Theers geschieht in Form von Kapseln und sind die Guyot'schen Theerkapseln ein populäres Heilmittel gegen die obigen Krankheiten worden. Die gewöhnliche Dosis besteht in 2 bis Kapseln zu jeder Mahlzeit und macht sich darauf eine ast augenblickliche Linderung in dem fabtbas. Zur Vermeidung der zahlreichen Nachahmungen genau darauf zu achten, daß die Etiquette der Flacons die ee des Herrn Guyot in drelfarbigem Drucke trägt. Depot in Friedberg in der Hofapotheke„Zum 9% Zustande der Kranken b ist uns schier zu viel nur in der Reihen Ihrige kommt alf so daß es die fan Das kommen dieselben heran, werden will. Wir können folge des Eintreffens bringen. nächsten Sommer an die Reihe. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe 353 Montag den 4. Februar J. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem n zu Ostheim auf eine weitere Bestandzeit von 6 Jahren vom 6. Februar 1878 ab, die Ostheimer 2 Feld⸗ und Wald⸗Jagd verpachtet werden. Ostheim am 25. Febraur 1878 Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf. Edictalladung. 396 Elwaige Ansprüche Dritter aus der im Jahre 1848 von Johann Kreß Eheleute in Assenheim dem Gräflichen Forstmeister Hofmann ausgestellten und nun verlorenen Hypothekurkunde inhaltlich deren 2 Aecker, insbesondere die Hofraithe nebst Grabgarten Flur J. Nr. 104 und 105 der Gemarkung Assenbeim für ein Kapital von 500 fl. verpfändet wurden, sind binnen 4 Wochen von heute an hierorts anzumelden, widrigenfalls dem Antrag auf Loͤschung dieser Hypothek im Hypothekenbuche statt gegeben wird. Friedberg am 19. Januar 1878. Großherzog liches Landgericht Friedberg. Pist or. Holzversteigerung. — 393 Die am 28. l. M. im Freiherrlich v. Ritter'schen Walde Hasselheck abgehaltene Ho zversteigerung ist ge— nehmigt und der erste Abfuhrtag auf Montag den 4. Februar l. J bestimmt worden. Friedberg den 30. Januar 1878 J.. Heidt Holz- Versteigerung. 388 Freitag den 8. Stolberg'schen Oberförsterei Gedern, Revier Ranstadt, nachstehende Holzsorti— mente versteigert werden: 5 11 Raummeter Buchen Scheitholz 1. Classe, 1 116 5 Kiefern* 6 4 Buchen⸗Prügelholz I. und II. Classe, 60„ Kiefern⸗Prügelholz 1. Classe, 1 3 7. f 5 1 22 5 Buchen Astreisig 6 4 Eichen 4 2099 Kiefern f 8 Eich⸗ nstämme von 3—8 Meter Länge, 15— 22 Centimeter Durchmesser mit 1,06 Kubikm. Inhalt 271 Kiefernstämme von 4 18 Meter Lange, 15—40 1 Centim. Durchmesser mit 135,00 Kubikm. Inhalt, 1 13 Fichtenstämme von 5— 20 Meter Länge, 15-45 Centim. Durchmesser mit 13,22 Kubikm. Inhalt 6 Eichenstangen von 5— 8 Meter Länge, 13— 14 Centim. Durchmesser mit 0,52 Kubikm. Inhalt, 23 Kiefernstangen von 712 Meter Länge, 12 f Centim. Durchmesser mit 2,36 Kubikm. Inhalt. Zusammenkunft Morgens halb 11 Uhr bet dem Gast— 14 wirth Herche in Ranstadt, in dessen Saale die Ver— sleigerung abgehalten werden soll. Hoffäger Hoppe und Forstschüß Jung sind an ewiesen, das zu ver— kaufende Holz vom 4. Februar an den Kaufliebbabern vorzuzeigen. Gedern den 27. Januar 1878. Gräfliche Oberförsterei Gedern. Arche Jagd- Verpachtung. 385 Freitag den 8. Februar l. Vormittags um 11 Uhr, soll die hiesige Feldlagd, bestehend in 2540 Großh. Hess. Morgen oder 635 Hectar, anderweitig auf eine HbGlährige Bestandzeit auf hiesigem Rathhaus verpachtet werden. NlederEschbach den 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Eschbach. Fa u st. Unter hosen zum Einka ufsprelse, Unterjacken aller Art äußerst billig bei Friedrich, Februar d. J. sollen in der Gräflich zu Harheim bestandene aufgeloͤst und in Liquidation getreten. Zu Liqutdatoren sind bestellt Hermann Seligmann und Simon Selig mann in Frankfurt a M. Vilbel am 26. Januar 1878. ö Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Pückel, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 4. Februar im Fuchsstrauch und Kolnhäuser Kopf: 28 Raummeter Buchen ⸗Scheitbolz 19„ Eichen⸗ und Kirschbaum Scheitholz 57. Buchen⸗ und Eichen Prügel holz, 53 9 Stockholz, 6040 Wellen Buchen⸗ und Eichen Mel sholz und 250 Buchen Fachgerten. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem chaussirten Weg am Kolnhaͤuser Kopf unweit des Bahnwärterhauses. Li 0 den 26. Januar 1878. Wimmenauer, Forstrath. Holzversteigerung. In biesigem Markwald, in den Distrikten Streubel Eisenkaute, kommt folgendes Holz zur Versteigerung: Montag den 4. Februar: Buchenstamm von 69 Centimeter Durchmesser, 13% Meter Länge, 501 estmeter Inhalt, 5 Eichenstämme von 13— 16 Centimeter Durch⸗ messet, 6— 13 Meter Länge, 1.91 Festm. Ink Fichtenstämme 1427 Centim. 12= 20 M nge, 66 44 Eichen- Derbstangen von 9— 12 Centim. Durch⸗ messer, Meter Länge, 2.04 Festm. Inhalt 26 Fichtenstangen von 6— 12 Centim. Durchmesser, 5-15 Meter Länge, 2,05 Festmeter Inhalt, Raummeter Eichen ⸗Prügelholz in Schichten von theilweise 4 Meter Länge, zu Werkholz geeignet, Buchen Hackkloͤtze(für Metzger) von 78 Centi⸗ meter Durchmesser. 378 27 310 und — ve * Durchmesser, Festmeter Inhalt tet La 5—7 88 Dienstag den 5. Februar: Raummeter Buchen⸗Scheitholz, f 90* Knüppel, 3400 Stück Buchen Wellen, 1170„ ECichen⸗ 5 4 Raummeter Eichen 90 2 360 und 3 Nadel⸗Reisholz. Die Zusammenkunft ist 10 Uhr am Kreuz des Wegs von Bellersheim nach Münzenberg und Obbornbofen nach Muschenheim. Bellersheim am 28. Januar 1878. Der Fürstliche Markmeister Vo pep, Adjunet. 1 * Jagd- Verpachtung. 373 Freitag den 8. Februar Vormittags 11 Uhr, un⸗ mittelbar nach der im Gemeindehause zu Ober- Rosbach abgehaltenen Verpachtung der gemeinschaftlichen Feld- jagd, wird die der Gemeinde Nieder Rosbach zustehende Waldjagd, 755 Normalmorgen haltend, daselbst auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet Nleder Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. Jagd- Verpachtung. 374 Montag den 4. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Petterweil zustehende Feldfagd von 2713 Normalmorgen und die Waldfagd, im Taunus gelegen, von 692 Normalmorgen auf dem Rathhause dahter auf weltere 9 Jahre melstbtetend verpachtet werden. Petterweil den 26. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterwell. Berges. Commandit-Handelsgesellschaft Inhalt, an beiden Tagen Vormittags täglich Tausende dahin rafft und am häufigsten Trauer Engel und bei Dr. Uloth. f per Glas zu M. 1.50, in die Familien einkehren läßt, die gewöhnlichste. 4 ½ Dutzend 850 Zuerst in Brüssel angestellte und später fast uberall B rief fa st e n 1 Du end* 16 74 wiederholte Erperimente haben dargethan, daß der Theer, W. in Rendel. Ihr Zahlenräthsel ist das 22. Räthsel, 3 0 1 ein harzhaltiges Product der Tanne, auf alle mit der das uns im Manuseript vorliegt. Von allen Seiten Die E xped. d. Anz. * 5 Jagd- Verpachtung„„Bekanntmachung. Holz-Versteigerung. 1 8 5 3 368 Laut heute vollzogenem Eintrage in 1 Gesell⸗ 370 Dienst* in der Oberförsterei Hoch ⸗Weisel. schafts Register ist die seither unter der Firma 8—5 in 55 80 e J., von Morgens „Ferrari& Compagnie“ 9 Uhr a werden in biesigem Stadtwalde, Distrikt Zweraheege, folgende Holzsortimente und zwar: 405 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 12 7 4 Enürpelholz. 16„ Stockholz, 15,12 Wellen Eichen⸗Reisholz und 104 Eichenstämme von 16— 54 Centim. Durchmesser und 4— 12 Meter Länge mit 89,21 Festmeter Inhalt öffentlich meistbietend versteigert. Das Brennholz— zunächst und um 10½ Uhr das Stammholz zum Ausgebot. 5 Ba d⸗ Nauheim am 27 Großherzogliche 8 S Jagd⸗V serpachtung. 369 Donnerstag den 7 3 Uhr, wird die der hiesigen gerechtsame, bestehend aus 766 Hectaren 147 2 Rathhause Januar 1878. rm A* tei Bad⸗Nauheim. Februar J., Nachm mittags Stadt zustehende Jagd⸗ 8 Ar Feld⸗ und „ Wald jagd 7 72 auf hiesigem anderweit auf 6 Jahre ver⸗ pachtet. Bad⸗Nauheim am Großherzogliche 25. Januar 1878. Bürgermeisterei Bad⸗ Schutt t. bach tung; 1 a g d= Ve Freitag den 15. Februar J. J., Nachmittags 1 Ubr, oll in der Georg Nicolay'schen! bschaft dahter e Feld⸗ und Wald der Gemtinde Blofeld auf Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Nauheim. aldjagd Blofeld 26. Januar 1878. N 0 den Großherzoglich ürgermeisterei Blofeld. n r a 371 den 5. F meindewald Nieder-Rosba öffentlichen Versteigerung: im Ge⸗ kt Alterheegwald, zur + ch, Di 9 Raummeter Buchen Scheitho'z, 16. Birken 5 7.5 5 Aspen 5 94 5 Buchen⸗Knüppelholz, 26.5 5 Birken⸗* 3 3 Aspen 1 812 0 3 und Birken Stockholz, 307 Birken, 125 Asp. 100 Nadelwellen, 5 Eichenstaͤmme von 15 28 Centim. Durchmesser 1 und von 5—8 Meter Länge, ö 3 Birkenstämme von 15— 18 Centim. Durchmesser und von 5—8 Meter Länge, 3 Buchen⸗Derbstangen von 3—4 Meter Länge, 3 Eichen⸗Derbstangen von 4—5 Meter Länge, 9 52 Nadel Derbstangen von 5—11 Meter Länge, 31 Nadel Reisstangen von 5—9 Meter Länge. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Hauptschneise oberhalb dem Pflanzgarten. Nieder Rosbach am 28. Januat Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder Rosbach. Grob. Jagd Verpachtung. Freitag den 8. Februar d. J., Vormitttags 11 Uhr, wird auf dem Rathhause zu Ober Rosbach die der Ge— uar 1878. 375 meinde daselbst gehoͤrige Jagd auf weitere 6 Jahre vom 7. Februar ab verpachtet und zwar 1) Wald jagd au dem Taunus auf 470 Heetaren, 2) Feldjagd, gemeinschaftliche Gemarkung mit Nieder— Rosbach, auf 1254 Heectaren. Ober⸗ Rosbach am 23. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermetsteret Ober⸗Rosbach. Blecher. Jagd- Verpachtung. 376 Die Jagd in der Gemarkung Utphe soll Montag den 18. Februar, Morgens 10 Uhr auf dem Gemeindehause dahter unter den daselbst de— kannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Utphe am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Utphe, Filsinger. 2—— f Musikvoerein in Friedberg. Concert Sonntag den 10. Februar 1878 unter gefälliger Frankfurt a. M., sowie des Herrn Seminarlehrers Link dahier. Mitwirkung der Frau Weimar-Renner aus 397 381 Abends zu dem Freitag den 1. Februar, Ueber des Herrn Seminarlehrers Dr. Heid: Einladung des Volksbildungs⸗ Vereins Friedberg 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage die im Telephon wirksamen Kräfte. Der Zutritt ist mit Ausnahme von Kindern Jedermann gestattet. Friedberg den 29. Januar 1877. Der Vorstand. Weitere Bekanntmachungen folgen. Faselochs⸗Versteigerung. 372 Mittwoch den 6. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder-Rosbach gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf der Rathstube dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Nieder⸗ Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. Bad⸗Nauheim. Stamm⸗& Nutzholzversteigerung. Freitag den 1. Februar J. J., Vormittags um 9 Uhr, werden dahier in der Parkallee eirea 80 Ulmenstämme (Rüster) von 20 bis 25 Centimeter mittlerem Durchmesser und 250 bis 4,00 Meter Länge öffentlich versteigert. 392 Ostermeyer. 380 Dienstag den 5. Februar 1878, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Wilhelm Denhard zu Gonzenheim in seiner Behausung 2 Pferde(ein 6 und ein 10jähriges) 5 trächtige Kühe, 2 Ziegen, 11 Schafe, 2 Oekonomie— wagen, Pflüge, Eggen, 1 Ackerwalze, 1 Rangenmühle, 1 Häckselbank, Pferdegeschirr, Ketten und sonstige Ocko— nomiegeräthschaften gegen gleich bagre Zahlung öffentlich meistbietend versteigern. Gonzenheim. 0 5 7 llaarbalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für das Wachsthum der Haare. NM. 1. 20 Pf. Haarfärbemittel die Flasche 2 M. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, P h. J. Weiss in Bad- Nauheim. 46 Burck, Bürgermeister. für die Erhaltung und Flasche& 60 Pf. und Ein ordentliches Dienstmädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 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Steinhänßer in Friedberg. Robert Kübel.— Gerok 45 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan bei Wilhelm Fertsch. FFP Bürger-Versammlung. 394 Donnerstag den 31. d. Mis., Abends 8 Uhr, im [Saale des Herrn Bierbrauer Vinzel hier soll berathen werden: 1) Ob es gerechtfertigt Ist, daß eine große An⸗ zahl hlesiger Bürger mit Steuererhöhung bis zu 25 pet. bedacht worden sind. 2) Welche Mittel anzuwenden sind um solche Ueberbürdung zu beseitigen. Viele Bürger. Friedberger Casino. Donnerstag den 31. Januar Abstimmung nach§. 8 der Statuten über Aufnahmen. Sonntag den 3. Februar, Abends 7 Uhr, einfaches Damen ⸗Casino. Samstag den 9. Februar, Versammlung. Tagesordnung angeschlagen. Ipar-& Vorschuß-Verein zu Steinfurth. Eingetragene Genossenschaft. 384 Alle Kapitalien bei genannter Kasse werden vom 15. Februar d. J. ab auf 4 Prozent verzinslich angesetzt. Kapltalisten, welche ihre Kapitalien nicht zu diesem Zins⸗ fuß belassen wollen, haben solches vor dem 15. Februar d. J. schriftlich an der Kasse anzumelden. Der Vorstand: Södler. Steinhauer. Schultheis II. Abends 8 Uhr, General- 386 aul Stei Pau ein, Frankfurt a. M., Central Depot in⸗ und auslän- discher Lager- und Export- Biere, verzollt ab hier; FE 25 8 2 5 Ss Preis exel. Glas und Fastage in weißen 2 S Mark. Flaschen. 5 Mark 112 Frankfurter Bier 20 Heetoliter 20 Mark. 2 P. Stein's Lagerbier 24 13 Hecloliter 22 Mark. 17 P. Stein's Wiener Export 31 N Hectoliter 24 Mark. 5 17 Waldschlößchen Export 31 Heetoliter 24 Mark. 17 Nürnberger Export 31 a Heetoliter 24 Mark.* 17 Erlanger Export 31 Heetoliter 24 Mark. 4 Münchener Export 18 Heetoliter 27 Mark. 34 18 Culmbacher Export 34 1 Hectoliter 27 Mark. 55 19 Pilsner Tafel oder Exvort 36 l Hectoliter 30 Mark. 1 19 Wiener Lager 36 g Hectoliter 30 Mark. 1 23 Wiener Mürzen 42 27 Hectoliter 35 Mark. 7 Böhmisch(Pilsner) Lagerbier 23 Hectoliter 35 Mark 42 und Faß nur franco Frankfurt retour. 26 Bock⸗ und Salvator-Bier 50 5 Heetoliter 40 Mark. 5 — 45 Engl. 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