ckranbug. 4085 Carl Luduig n Gcli 14 Samstag den 30. November. M142. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche Donnerstags und und zwar Dienstags, Samstags. Ote einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern rd n (soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der? n e Betrag nicht beigefügt ist, werden stets pe r Post nachgenommen. ee n Amtlicher Theil. Unterricht im Hufbeschlag 1879. Der Unterricht im Hufbeschlag für junge Schmiede an der Großherzoglichen Veterinär-Anstalt zu Gießen in laufendem Winter soll am 5. Januar 1879, Vormitlags 9 Ubr, beginnen und wird 6—7 Wochen dauern. Junge Schmiede, welche an demselben Theil nehmen wollen, haben ch zeitig bei unterzeichnetem Präsidium schriftlich anzumelden und der Anmeldung Zeugnisse über erworbene Schulkenntnisse, bestandene Lehrzeit und zutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel die Theilnehmer an demselben für ihren Unterbalt Zezirksvereine oder ihre Heimathgemeinde wenden. Friedelhausen am 24. November 1878. zu ihrem Unterhalt in Gießen anzulegen. selbst zu sorgen. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt; dagegen haben Unbemittelte müssen sich mit etwaigen Unterstützungsgesuchen an die betreffenden Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. Deutsches Reich. Darmstadt, 27. Nov. Seine Königliche Hoheit der Großherzog sowie der Erbgroßherzog und die Prinzessin Irene find außer aller Gefahr, so daß eine weiteren Bulletins mehr erscheinen werden. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 29, enthält die Rechnungsablage über die Zerwendung der für 1875 in dem Großherzog— hum ausgeschrieben Brandentschädigungsbeiträge. Darmstadt. An weiteren interessanten No- izen aus dem Landtag entnehmen wir ferner den; „N. H. V.“ und dem„Fr. J.“ Nachfolgendes: Aus dem den Ständen zugegangenen Budget pro 18791882 erhellt, daß die Collateral-Steuer in den Jahren 1875, 1876 und 1877 ertragen hat: 330,429, 281,516 und 330,975 M., zusammen 942,920 M. Hier⸗ nus ergibt sich die Durchschnitts-Summe von 314,307 M., was gegenüber dem Voranschlag für die frühere Finanz—⸗ Zeriode, bei welchem 260,000 M. eingestellt waren, ein erfreuliches Plus von nahezu 55,000 M. ergibt. Dies st auch die Veranlassung, daß im diesmaligen Budget nunmehr jährlich 315,000 M. figuriren.— Der jährliche zugang der Steuerkapitalien ist im Budgetentwurf auf Brund der seitherigen Ergebnisse auf 388,900 Mark Zeranschlagt, wovon 244,500 Mark auf die Einkommen- fteuerkapitalien entfallen.— An gerichtlichen Unter— zuchungskosten sind im vorigen Jahre 229,354 M. ein⸗ gegangen. Die Rubrik konstatirt eine steigende Tendenz. — Die Hauptstaatskasse hat bei den verschiedenen Bank— gäusern, mit welchen sie in Verbindung steht, ein Gut— zaben von 7 bis 800,000 M., welches zu 3 PCt. ver⸗ inst wird.— Für Salarirung von Aerzten in ärmeren Zandestheilen, wo es an ärztlichen Kräften fehlt, ist ein ährlicher Betrag von 4000 M. in Aussicht genommen.— Der reine in die Staatskasse fließende Ueberschuß der FZeldstrafen ist zu 36,575 M., der aus Forststrafen jedoch u nur 7234 M. veranschlagt.— Für die Centralstelle zür Landesstatistik, deren treffliche Leistungen man bei den seither beschränkten Mitteln nur bewundern konnte, st in dem neuen Budget ein um 4350 M. höherer Be— rag in Ansatz gebracht, dessen Bewilligung wohl außer Zweifel stehen dürfte, zumal noch eine Reihe seither un— bearbeiteter Gebiete in den Kreis der Thätigkeit jener Zehörde fallen wird.— Die Cameral- und Forstdomänen unseres Landes umfassen einschließlich der Landesdomänen n den im Jahre 1866 erworbenen Landestheilen bei— äufig etwa 44,000 Parzellen.— Im vorigen Jahre at die Hundesteuer in unserem Land der Staatskasse inen Ertrag von 142,770 M. geliefert.— Das fiskalische 1 Braunkohlenwerk„Ludwigshoffnung“ zu Melbach gewinnt bortwährend an Ausdehnung und hat sich eines steigenden Absatzes zu erfreuen. Die jährliche Förderung kann auf wa 34,000 Kubikmeter veranschlagt werden, die zu einem Drittel zu Preßklötzen, zu zwei Drittel zu gewöhnlichen Ordnung und Concurs-Ordnung und das Gesetz über die in Sachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit zulässigen Rechtsmittel. Indessen stehen noch mehrere Gesetzentwürfe in nächster Aussicht, insbesondere das Ausführungsgesetz zur Strafproceß-Ordnung, das Gesetz über die Reor— ganisation des Verwaltungs-Gerichtshofes, das Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Richter und das Gesetz über die Behandlung der Forst- und Feldpolizei-Sachen. An Verordnungen stehen außerdem zu gewärtigen: die Gerichtsschreiber-Ordnung, die Gerichtsvollzieher-Ord— nung, die Depositen-Ordnung.— Im Budgetentwurf sind für Stempel- und Gerichts-Gebühren jährlich 1,300,000 M. oder 180,000 M. mehr als seither vor— gesehen. 5 Berlin. Der Antritt der Rückreise des Kaisers in Begleitung der Kaiserin nach Berlin ist nach den nunmehr festgestellten Anordnungen auf den 4. Dec. Abends 9½½ Uhr bestimmt. Det Kaiser will auf der Fahrt von Wiesbaden nach Berlin kurzen Aufenthalt in Börssum(früh 7½ Uhr), in Magdeburg(9 Uhr), und Groß- Kreuz(10¾ Uhr) nehmen und von da um 11 Uhr 20 Min. in Potsdam und 12 Uhr in Berlin eintreffen. Nur in Magdeburg, Potsdam und Berlin findet officleller Empfang statt. — 27. Nov. Abgeordnetenhaus. Vor Ein- tritt in die Tagesordnung theilte der Präsident das Antwortschreiben des Kaisers auf die Con- dolenz- und Glückwunsch⸗ Adresse des Gesammt— vorstandes des Hauses mit; bei Verlesung dieses von Wiesbaden, 26. Nov., datirten Schriftstückes erhoben sich die Abgeordneten. Die Nachweisung über die Zahl der pro 1878/79 zur Classen- und classificirten Einkommen Steuer veranlagten Personen wurde an die Budget-Commission über— wiesen, der Rechenschaftsbericht über die Ausführung des Gesetzes, betr. die Consolidirung von Staats- Anleihen durch einmalige Schlußberathung für erledigt erklärt, die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben pro 1877/78 der Rechnungs-Commission überwiesen.— Es solgt nunmehr die erste Lesung des Etats mit dem Anleihegesetz. Rickert bean— tragt, eine Reihe von Special Etats des Ordi— nariums in zweiter Lesung im Plenum zu berathen, dagegen die ubrigen Special-Exats des Ordinariums und das gesammte Cxtraordinarium mit den zum Etat gehörigen Gesetzentwürfen der Budget-Com— mission zu überweisen. Es entspinnt sich eine Debatte, zu deren Wiedergabe uns leider 0 lange wird der Antrag Rickert, daß die Etats theils im Plenum weiter berathen, theils an die Com- missionen verwiesen werden sollen, angenommen. — 27. Nov. Cultus-Minister Falk ist an einer Anschwellung der Halsdrüsen leicht erkrankt. In Folge dessen sind die für den Sonnabend im Cultusministerium angesetzten Besprechungen bebufs Reform des Medicinalwesens bis auf Weiteres verschoben worden. — 28. Nov. Der Bundesrath berieth beute einen schleunigen Antrag Preußens, betreffend Ausführungsbestimmungen zum Socialisten-Gesetze. — Der„Reichs- Anz.“ veröffentlicht eine auf Grund des Socialisten-Gesetzes mit Genehmigung des Bundesrathes für die Dauer eines Jahres erlassene Bekanntmachung des preußischen Staats- ministerioms vom Heutigen, wonach Personen, von welchen die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu besorgen ist, in der Stadt Berlin, den Stadtkreisen Charlottenburg und Potsdam, den Kreisen Teltow, Niederbarnim und Ost— bavelland der Aufenthalt versagt werden kann. In Berlin und den Stadtkreisen Charlottenburg und Potsdam ist das Tragen von Stoß-, Hieb— und Schußwaffen, sowie der Besitz, das Tragen, die Einführung und der Verkauf von Spreng- Geschossen, ausgenommen für das Reichsheer und die Marine, verboten. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 27. Nov. Gestern Abend explodirte vor dem Ofener Minister— Palais eine Petarde, zertrümmerte die Fenster— scheiben desselben und beschädigte das nahegelegene Haus des Erzherzogs Joseph. Andrassy sowie mehrere Delegirte befanden sich in diesem Augen- blicke als Gäste Tisza's in dem Minister-Palais, in welchem auf einem benachbarten Gange eine mit Dynamit gefüllte Sprengmaschine aufgefunden wurde. Der Vorfall erregt begreiflicher Weise ungeheuere Sensation. Der Urheber des Ver— brechens ist noch nicht entdeckt. — 28. Nov. Nachdem die gemeinsame Re⸗ gierung die Occupations- Vorlage betreffs des Nachtrags-Credits zurückgezogen hat, wird der Budget⸗Ausschuß die zweite Oceupations-Vorlage berathen, wobei Andrassy wahrscheinlich schon 14. gets klötzen aufbereitet wird, wofür ein Erlös von mehr als der Raum mangelt. Die Debatte wird schließlich morgen sein lang erwartetes Exposé über die ue, 100,000 M. erzielt wird.— Für die 5 Anter⸗ anf morgen vertagt.— 28. Nov. Die Gesetz- auswärtige Politik abgeben dürfte.— Die Pester 8 ubgeke Jihrüch 426 öl mb. vergehen. Seren Enwür, betreffend die Verwendung der Geld- Meldungen, daß Tisza im Einverständniß mit 0„ 5 195155 f ü iser. der libe i bereite e 0 del neten für einmalige außerordentliche Herstellungen und mittel für den Bau der Eisenbahn Dortmund der liberalen Partei bereits ein neues Programm E lie Arbeiten im Laufe der dreijährigen Finanzperiode noch Oberhausen und die anderweitige Fassung des vereinbart habe, sind unbegründet. Die bezüg- g. 125,500 M., wovon 26,000 M. auf den Umbau, der Gesetzes zur Ausführung des uisdes Gesezee lichen Berathungen beginnen erst heute. 1„ en Grünberg nach Hungen führenden Straße(am Ane über den Unterstützungswohnsitz werden in dritter Pest, 27. Nov. Das Abgeordnetenhaus hat 1 lang von Grünberg), 20,000 M. für den Umbau der f 172 0 ö 5 n D 0 9. a5 Gießen⸗Hersfelder Chaussee(am Zlegelberg bei Grün⸗ Lesung genehmigt. Die zweite Lesung des Nach- den Adreßentwurf der Majorität als Grundlage 0 4 1. 1 2 f 10- Ne 1 9 1* 1„ Speci 7 N — 1 berg) und ee 1 165 ee ene Etats für 1878/79 wird erledigt. Es der Specialdebatte auen N 3 17 au der ee e er e ee folgt nunmehr die Fortsetzung der ersten Lesung, Frankreich. Paris. Laut Berliner Nach- — 14 een e eee e nur des Etats pro 1879/0. Nach Schluß der 1710 richten sei eine Verständigung zwischen der Curie 1 14 iugegangen: Das Ausführungs- Gesetz zur Civilproceß⸗ batte und einer Reihe persönlicher Bemerkungen und Frankreich erzielt 1. 17 g 5———— — ñ—ũ4 ——— 8 —————ç— — P... 8 — 27. Nov. verneurs von Neucaledonien wurden drei kleine Fahrzeuge, auf denen fich 8 Freigelassene und 3 Schwarze befanden, in der Nähe der Foha- Mündung geplündert und die Bemannung ge— tödtet. Mobile Colonnen setzten die Verfolgung der Aufständischen im Distriet Foya fort. In den übrigen Theilen der Colonie Neucaledonien herrscht Ruhe. Großbritannien. London, 27. Nov. Amtliche Berichte bestätigen die Occupation von Dakka und Pichina. Die Mohmunds plünderten Dakka vor der Ankunft der britischen Truppen. Der Khan der Mohmunds und die Häuptlinge der Khyberdörfer boten ihre Dienste an. Dörfer der Umgebung von Jellalabad verweigern dem Emir von Afghanistan die Steuern. Der Fürst von Bahowalpore ist angewiesen, sein Con- tingent nach Multan zu dirigiren. Die Contingente der anderen Hindustaaten werden sich binnen Kurzem bei Labore versammeln; das Contiagent von Kaschmir wird wahrscheinlich mit Ueberwachung der afghanischen Grenze betraut. Der Emir von Afgbanistan hat Jacub Khan in Freiheit gesetzt, sobald er erfuhr, Ali-Musjid sei in den Händen der Engländer. Ob Jacub Khan den Oberbefehl über die afghanischen Streitkräfte führen wird, ist noch unbekannt. Die Division Robert's ist bei Fort Mohamed Azim, unweit Kurumfort ein- getroffen. General Watson wird das von den unabhängigen Staaten Indiens für den afghanischen Feldzug gestellte Truppen⸗Contingent commandiren. — 28. Nov. Vom indischen Kriegsschauplatz wird als Gerücht gemeldet, daß in Folge von persischen Truppen Bewegungen an der Grenze der Emir von Afghanistan die nach Kandahar ge⸗ schickten Truppen nach Herat zurückgezogen habe. Es heißt, die Afghanen hätten sich von Peschawer g war wabrscheinlich eine Handlung der Privattache. beabsichtige, welche das russische Central Asien bis Hurrlab zurückgezogen. — Eine Extra-Ausgabe der„Gazette“ ver— öffentlicht eine königliche Verordnung, durch welche das Parlament zum 5. Dec. — In den Baumwoll- Spinnereien von Oldham haben 600 Strikende die Arbeit wieder aufgenommen. Nach einer Depesche des Gou⸗ Die an mehreren Orten verschiedene Personen ermordet, Mesenzoff zur Flucht diente. behufs Erledigung dringender und wichtiger Geschäfte einberufen wird. Madrid. Spanien. „Epoca“ äußert hinsichtlich der Aufnahme von Mitgliedern der Internationale in der Schweiz: Europa kann nicht dulden, daß das Aspylrecht für die Straflosigkeit der Verschwörer gegen die sociale Das Journal behrt die Nachricht, daß bei Capra Dynamit ge⸗ legt wurde, der Begründung und ist das Gerücht, daß in La Spizzia Unruhen ausgebrochen seien, erfunden. Türkei. Constantinopel, 27. Nov. Fürst Dondukoff Korsakoff ist nach Sofia zurück⸗ gekehrt.— Der britische Botschafter Layard be⸗ für wortete bei seiner Regierung die Uebernahme der Garantie für eine türkische Anleihe von 23 Mill. Pfd. — Said Pascha, ehemaliger Secretär des Sultans, wurde zum Minister der Civilliste und Achmed Mukhtar Pascha zum Commandanten der Armee in Epirus ernannt. Rumänien. Bukarest, 27. Nov. Die bei der Eröffnung der Kammer von dem Fürsten verlesene Thronrede constatirt, Rumänien sei von dem Nuntius Masella in München und dem Fürsten keinem Kriege mehr bedroht und dessen Unab⸗ Bismarck einerseits und dem Nuntius und dem bängigkeit von ganz Europa anerkannt. Die Vatikan andererseits soll gegenwärtig ein lebhafter Nachbarmaͤchte hätten bereits ihre diplomatische Depeschenaustausch stattfinden. Der Gegenstand Vertretung am fürstlichen Hofe veranlaßt. i desselben wäre ein Compromiß wegen Besetzung der Rußland. Petersburg. Gerüchtweise erledigten Pfarreien, wobei die Hauptfrage unbe- verlautet, die Polizei habe vor Kurzem das Pferd rührt bliebe.— Journal-Depeschen zufolge wurden vorgefunden, welches den Mördern des Generals Die Detectivpolizei doch wisse man nicht, ob aus politischen oder verhaftete eine verdächtige Persönlichkeit, welche privaten Motiven. angab, Schukoffsky zu heißen; man glaubt, dieser — 27. Nov. In der Sitzung der Kammer habe als Kutscher sungirt, während der Ent⸗ zeigt Zanardelli an, daß Cafroli am nächsten weichung der Mörder nach vollzogener That. Dienstag in der Kammer erscheinen werde. Er— Ein Petersburger Correspondent der„Pol. erklärt sich ferner damit einverstanden, daß die Corr.“ gibt England einen bedeutsamen Wink mit angemeldeten Interpellationen am Dienstag dis- dem Zaunpfahl; er sucht den Nachweis zu führen, cutirt werden. daß Lord Beaconsfield die englisch-russische Con — 28. Nov. Laut Nachrichten von hier vention, welche mit Lord Clarendon abgeschlossen sollte eine Revolution ausgebrochen sein und viele wurde und in welcher Afghanistan und Turkestan Ermordungen stattgefunden haben. Aus guter als neutrale Zone stipulirt sind, durch Besetzung Quelle verlautet jedoch Folgendes: Die Ermordung Ouettahs verletzt habe. Wenn England sich solcher des Municipal- Beigeordneten Scortischini in Osimo strategischer Punkte in Afghanistan zu bemächtigen Organisation verwerthet wird. Die Schweiz muß begreifen, daß diese Sachlage große Gefahren hervorbringen kann. — 27. Nov. Der höchste Gerichtshof ver⸗ urtheilte beute Oliva v. Moncast zum Tode. Italien. Rom, 26. Nov. Abgeordneten kammer. Zanardelli zeigt die im Cabinet vorge— gangenen Aenderungen an. Eine große Reihe von Interpellationen ist angemeldet, welche die innere Politik und die öffentlichen Sicherheits- Verhältussse resp. die Vorgänge in Florenz, Arcidosso, Osimeo und Jesi betreffen.— Zwischen Die Nachricht, daß drei Eisenbahnwärter zwischen bedrohen würden, dann werde Rußland inter- Neapel und Rom bei Caserta, einige Stunden veulren und dem Emir von Kabul beistehen. vor der Durchfahet des königlichen Zuges er⸗ Aus Stadt und Land 2 5 7* 1 0 mordel worden, ist unbegründet. Ein Wärter 9 5 55 5 f— it B lche Vieh über utzbach, 29. Nov. Ein seil gestiern vermißies wurde im Streite mit Bauern, welche V. biesiges Mädchen fand man heute todt in dem Nan⸗ — ö ö Jurückgesetzte Waaren verkauft zu außergewöhnlich billigen Preisen 3 Heinrich Mach. die Bahn treiben wollten, getödtet. Ebenso ent- deimer Teich. f Stühle alle Sorten, von den feinsten bis zu den ordinärsten, stets vorräthig zu den billigsten Preisen. 3276 Aug. Frank in Friedberg. Fri Arockf Tui Triedr. 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S d ee eee [Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Me hen. Abendmahl. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Diegel, Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr: Gelegenheit zur Beicht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 1 Verantw. Feb.: Carl Bindernagel. Dru und Verlag von Farl Bindernagel. V0 anzen, u, Umbängetasch * Dirgerdt Aut Sint nd Thesen 0 cbtsgebäl 10 2 1 1 Lager db, Friedbeg Ubanse * ———— U—ͤ— een —— —ů Beilage. Oberhessischer Anzeiger. 2 142 Aus Stadt und Land. Lauterbach, 24. Nov. Die„Darmft. Zig.“ schreibt von hier: Gestern morgen har sich in unseter Nachbar— schaft, in Frischvorn, ein tragischer Fall ergeben. Euer der rechtschaffensten und bravsten jungen Männer jenes Dorses, det mit Ebꝛe den Felezug in Frankreich mitge— macht und mit den Seinen in einem glücklichen häuslichen Zustande sich befand, schnitt sich, obne daß Jemand eine Ahnung davon balte, mii einem Rasiermesser den Hals ab. Die Mouve zu der Aufsehen erregenden That, durch welche sein Weib mit zwei blutjungen Kindern, davon eins noch Söugling ist, sowie die angesebene Familie in die größte Vekümmerniß versetzt sind, sind noch nicht ganz aufgeklärt. Es scheinen jedoch körperliche Krankheilser— scheinungen daran schuld zu sein, welche auf momentanen Irrsinn schließen lassen. S. Dar mstad i. Wir machen namentlich die Züch⸗ ter von Kanaren und aueländischen Vögeln auf den am 1. und 2. December im Ps el zut Nost dahier abzu⸗ daltenden Vogelmarkt aufmerklam, indem daselbst Ge— mannichfaltigsten Zubereitung. können Verwechselungen vorkommen und sind schon vor- Aber das Gift! Wohl, gekommen; aber wir verschmähen auch die Beeren des Waldes nicht, weil giftige sich unter ihnen finden. Ueberdies beschränkt sich nach den Ausführungen des Redners die Gefahr der Verwechselung auf 2—3 Arten. Die Hauptsache bleibt die genaue Bekanntschaft mit den eßbaren Schwämmen, dem Champingnon, der Morchel, dem Ziegenbart, dem Bovist, dem Herrnpilz, dem Pfifferling und wie sie alle heißen, eine Bekanntschaft, die leicht zu erwerben ist, und dann muß beim Ein⸗ sammeln wie bei dem der Waldbeeren der Grundsatz gelten: Schwarzbeerchen, seist du noch so schön, kenn' ich dich nicht, so laß ich dich steh'n. Handel und Verkehr. Frankfurt, 27. Nov. Marktbericht. Der heutige, Markt war tüchtig eingeregnet und eilten die Bauern so schnell als möglich heim. Weißkraut wurde per Hundert mit M. 5.— 7. bezahlt im Stück mit 6-8 Pf., Kohl— legenheit geboten ist, nicht nur Zuchtmaterial von allen Kanarienracen und Exoten, sondern auch vorzügliche Vor⸗ schläger billig zu ersteben. Die Voͤgel können abgehört werden, und somit sist Jeder im Staude sich das für ihn Taugliche deguem auszusuchen. Außerdem werden von einet Commission unpariheiisch alle Kanarien vorher schon abgebört und dürsen als fehlerfreie Sänger nur solche Vögel verkauft werden, welche die Commission als solche speziell bezeichnet hat. Die Preise sind sicherem Vernehmen zu Folge durchaus keine hohen, erreichen wenigstens die meist von den Händlern für gute Sänger geforderten hohen Summen nicht, wodurch selbst bei geringen Miiteln ein Ankauf möglich gemacht ist. Darmstadt. Wie die„N. H. V.“ bören, ist die gegen Lanogexichtsassessor Amendt von Langen wegen Tödiung seiner Frau eingeleitete Untetsuchung nunmehr geschlossen. Darmstadt. Das Gerücht, Kriegsrath Wiegand sei begnadigt, hat sich bie jetzt nicht bestäligt. ö Allerlei. Hamburg, 27. Nov. Unweit Boulogne sind zwei! Reuungsboote der„Pommerania“ aufgesischt und nach Boulogne gebracht worden. Die Barke„Moel Elian“, durch welche der Zusammenstoß erfolgte, ist so ernstlich beschädigt, daß ihre Reparatur in Dover sich als unmo⸗ lich herausstellt. Mit der„Pommerania“ gingen 20,000 Dollars verloren, die verschiedenen Passagieren getzörten. Die deuische Post ist verloren gegangen. ö Hamburg, 28. Nobo. Der neuesten Aufstellung 11 solge sind von det Mannschaf: der„Pommerania“, 111 Köpfe stark war, 94 gerettet, von den 109 Passagieren die 72; demnach sind 54 Personen als ertrunken zu beirachten. Die Masten der„Pommerania? sollen heute Morgen ge⸗ borgen werden; es ist zweifefhaft, ob das Wrack jemals gehoben wird. = Volksbildungsverein. Herr Reallehrer Würth sprach am vorigen Freitag als Fortsetzung seines vorjährigen Vortrags über die Pilze. Der Redner verbreitete sich ausführlich über Gestalt und Wachsthum dieser Gewächse, über den Nähr- werth der eßbaren Schwämme, über Benutzung derselben für die Küche in alter und neuer Zeit, über Unter⸗ scheidung zwischen giftigen und nichtgiftigen Schwämmen, über Vergiftungsfälle durch den Genuß von Giftschwäm⸗ men, unter Anführung von historischen Persönlichkeiten, die demselben zum Opfer fielen, und über Nachbildung der Schwämme zu unterrichtlichen Zwecken ꝛe. Er ließ hierauf die hauptsächlichsten Klassen der Pilze eine kurze Revue passiren, indem er bei den für den Menschen wich—⸗ tigsten, z. B. den Trüffeln, den Morcheln, den Cham⸗ pingnons, dem Hausschwamm, dem Feuerschwamm, länger verweilte. Eine Sammlung naturgetreuer Nachbildungen leistete dabei gute Dienste. Der Redner führte mit seinem in⸗ teressanten Gegenstand seine Zuhörer auf ein Gebiet der Naturkunde, das bislang nicht überall die verdiente Be— achtung gefunden hat. Zwar verweilt man wohl einmal bei einem Gang durch den Wald bei dem einen oder dem anderen Schwamm, das herrliche Gebilde mit In— teresse betrachtend; im Uebrigen kommen diese Organismen selbst beim Unterricht zuweilen zu kurz. Und doch fordern sste unsere volle Aufmerksamkeit heraus, nicht blos wegen ider Mannichfaltigkeit ihrer Formen oder wegen des (Giftes, das mancher dieser Bürschchen mit dem kecken Hütlein unter gleißendem Außenschein birgt, sondern lhauptsächlich auch wegen ihres Nahrungswerthes. Was darüber der Redner sagte, verdient allseitige Beherzigung. Die Schwämme sind nämlich außerordentlich stickstoff— haltig. Unser Weizen, unsere Hülsenfrüchte bleiben in wieser Hinsicht weit hinter ihnen zurück; ja sie ersetzen sogar mahezu die Fleischnahrung. Ist es da klug und wohl— gethan, in den Pilzen ein ungeheures Kapital an Nähr⸗ steffen den Schnecken und anderem Gethier zum Fraß, oder der Verwesung zu überlassen, während so mancher Arme um ein nahrhaftes Mahl in Verlegenheit ist? In Desterreich, Böhmen, Rußland und anderwärts gehören wie Schwämme zu den alltäglichen Speisen, sie erscheinen nuf dem Tische des Reichen wie dem des Armen in der kraut ebensoviel, Rothkraut das Stück 10— 12 Pf., Kartoffeln aus schwerem Boden M. 5,50, Sandboden M. 6.— 8. per 100 Kilo. Ganze Erbsen M. 20— 22., geschälte Erbsen M. 24.— 26., Bohnen M. 22.— 26., Linsen M. 24.— 26. per 100 Kilo. Heu und Stroh tüchtig eingewässert, fand keine Liebhaber, um 10 Uhr standen noch 30 Wagen unverkauft; bezahlt wurde per Centner M. 1.50— 2. Stroh M. 1.40- 70. Butler im Großen 1. Qual. M. 1., 2. Qual. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M 1.15— 20, 2 Qual. M. 1.10. Gier das Hundert M. 6.50—8. Ochsenfleisch per Pfd. 7075 Pf., Kuh⸗, Rind- und Farrenfleisch 54—60 Pf., Kalbfleisch 51— 68 Pf., Hammel⸗ und Schaffleisch 40— 68 Pf., Schweinefleisch 70— 75 Pf., Hasen das Stück M. 2.80—3. frisch geschossen. Gans das Pfund durchschnittlich 60 Pf., Hahnen per Stück M. 0 60-1. ö Frankfurt, 28 Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27. Nr. 5 M. 21. Roggenmehl /½(Berliner Marke) M. 22. do. II.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, effectiv hies.“ Roggen je nach Qual. M. 13.50— 16.25. Gerste M. 13.—19. Hafer M. 12.50.— 14. Kohlsamen M. 27.—28. Erbsen M. 19.—23. Wicken M. 15.— 16. Linsen M. 17.— 23. Rüböl, detail, M. 68. Die Preise verstehen sich sümmt⸗ lich ver 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Geld ⸗Cours. ö Frankfurt am 28. November 1878. ö 20⸗Frankenstücke 3 M. 16 16-20 Englische Sovereighns„ 20 33—38 Rice eee e Holländische fl. 10⸗Stücke. een n, Ducaten al mareo 5 9 58—63 o Brodpreise vom 1. bis 16. Dezember. Nach eigener Angabe der Bäcker. ö Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 2 Kilo 52 Pf. 5„ N. Erste Sorte 2 Kilo 50 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 45 Pf. , 7 7 15 13 5* 7 7 77 12 5 Dritte Sorte Brod 2 Kilo 40 Pf. bei Gottlieb Aletter. Fleisch ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Dez. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 72 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem.—„ Schweinefleisch— 56 9 ungem.—„ Dorrfleisch— 86 Kalbfleisch 60„ Solperfleisch— 60 Keil und Carre—„ Geräaucherter Speck 1— Hammellleisch 50„ Schinken 1— Keil und Carre—„ Leber- u. Blutwurst— 72 Nierenfett 50„ Schwartenmagen— 86 Hammelsfett—„Cervelatwurst 11770 Schaaffleisch—„ Fleischwurst— 86 Bratwurst 2 808 Schmalz, ausgelassen, 90 Pf., unausgelassen 80 Pf. Schweinen Keil und Carre 60 Pf. Ausnahmspreise. Bei H. Aletter Cervelatwurst 1 M. 40 Pf.— Bei H. Fritz ger. Speck 90 Pf. Schwarten— magen, Fleischwurst und Bratwurst 84 Pf., Cervelat⸗ wurst 1 M. 20 Pf.— Bei Fr. Langsdorf Fleisch- und Bratwurst 90 Pf.— Bei H. Klinkerfuß Fleischwurst 90 Pf.— Bei Fr. Graff Schwartenmagen 90 Pf.— Bei Alex. Schimpf Solperfleisch 62 Pf., ger. Speck und Schinken 90 Pf., Cervelatwurst 1 M. 20 Pf.— Bei W. Bieler Leber- und Blutwurst 80 Pf., Schwarten— magen, Fleischwurst und Bratwurst 90 Pf. 3722 Die halboffieielle Berliner„Norpdeutsche Allge⸗ meine Zeitung“ schreibt in Nr. 259 II. revactsonell: Aus der Rheinprovinz. Begründet 1839 umfaßt das Stollwerck'sche Etablissement, noch Vollendung einer Biscuit⸗Fabrik und Zucker Raffinerie, alle Branchen des ausgedehnten In dustriezweiges und zählt heute zu den bedeutenderen mercantilischen Unternehmungen des deut⸗ schen Reiches. Die Gebäude, innerhalb des Festungs⸗ gürtel Cöln's gelegen, bilden einer fünfstöckigen Complez mit 700 Fuß Straßenfronten. Drei Dampfmaschinen von über 100 Pferdekraft normal bewegen 115 größere Arbeitsmaschinen. Fünf Dampfhebewerke vermitteln den Verkehr der Lager, Fabrikations- und Versandt Räume⸗ Die Maschinen-Werkstätte, aus welcher fast sämmtliche Maschinen nach Special Construetionen hervorgegangen, werden von einem besonderen 16pferdigen Motor bedient und ist mit eigener Druckerei mit Schnell-, Buntdruck- und Handpressen Cartonnage-Fabrik, Dampfschreineren und Klempnerei mit allen erdenklichen Werkzeugmaschinen aus⸗ gerüstet. Die Zahl der Arbeiter schwankt zwischen 300 und 500 je nach der Jahreszeit. Das Etablissement hat eigene Wasserleitung mit Hochreservoir, eine wohlorgani⸗ sirte Feuerwehr mit Dampfspritze, Hausapotheke, besondere Krankenkasse und Menage für das Personal. Acht meist geschlossene Transportwagen vermitteln den Verkehr mit den Bahnen u. Dampfschiffen. Die Firma besitzt eine größere Anzahl eigener Magazine, wie sie in den Hauptstädten Frankreichs und Englands nicht großartiger anzutreffen und ihre Produkte sind ebensowohl auf der kaiserlichen Tafel als in der bescheidensten Hütte zu Hause. Die Entwickelung nach dem Auslande ist durch die drückenden deutschen Zollverhältnisse, die Versagung jeglicher Export⸗ bonification, wie sie in vielen anderen Industriezweigen und namentlich in Frankreich eingefübrt sind, äußerst erschwert. Der Kette der Auszeichnungen hat Se. Majestät der König Albert von Sachsen d. d. Dresden 11. Oeto⸗ ber a. c. ein neues Glied durch Ernennung der Gebrüder Stollwerck zu Höchstseinen Hoflieferanten eingefügt. Nach Ausweis des Kaiserlich statistischen Amtes gelangten annähernd 20% der gesammten Cacao-Einfuhr nach ab Bahnhof hier M. 19.50— 20., ab unserer Umgegend Deutschand in Cöln zur Verzollung; ein Anhalt für die M. 18.50— 19., do. fremder je nach Qual. M. 19.— 20.50 Ausdehnung und die Reellität der Fabrikation. NI von L. H. Pietseh& Co. Huste⸗Nicht) in Breslau, Honig-Kräuter-Malz- Extrakt und Carmellen“) Anerkennung. Seit eirea 6 Monaten litt meine Frau an heftigem Husten, ver⸗ bunden mit Brustschmerzen und Heiserkeit. Nach Ver⸗ brauch von fünf kleinen Fläschchen Honig⸗Kräuter⸗Malz⸗ Extrakt von L. H. Pietseh& Co. in Breslau haben sich oben genannte Uebel bei meiner Frau gänzlich verloren. Osterode in Ostpreußen. F. Albrecht, Buchdruckereibesitzer. Jeder Husten kann höchst gefährlich werden. Aus einem einfachen Husten können der Keuchhusten, Kehlkopf⸗ Leiden, Lungen⸗Affektionen, Asthma ꝛc. entstehen. Kein *) Zu haben in Friedberg in der Wetterau bei Herrn Wilh. Bernbeck. 3451 5 85 S 2 25 3 88 2 uheim. 3 8 N 2 2 85 22 S 2 2 S 2 5 8 82 5 Die soeben erschienene Nr. 7 enthält: Geächtet. Roman von M. Gerhard.(Fortsetzung.) — Hagenbecks Nubier. Von H. Leutemann. Mit Ori⸗ ginalzeichnung von Albert Richter.— Altes und Neues vom Monde. Mit 4 Abbildungen.— Aus dem Leben der Deutschen in Südbrasilien. Von Dr. Wilh. Roter⸗ mund in S. Leopoldo. III. IV.— Getreide-Ernten in den Vereinigten Staaten. Mit dem Bilde von Berg— haus: Große Waizen⸗Ernte auf der Dalrymple-Farm in Dakota.— Russische Volkstypen. Von Andreas Ascharin: Aus dem Leben eines Iswostschik.— Am Familientische: Der Anbau der Brennnessel.— Der Tambour von Le Bourget.— Alte Weisen. Drei Lieder von Carl Stieler. Mit einer illustr. Beilage: Im Dienst. Eine Omnibus und Pferdebahnplauderei. Mit Originalzeich⸗ nung von Knut Ekwall: An der Omnibus-Station. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg Geschwister Schloß empfehlen ihr Lager in: angefangenen und fertigen Stickereien, Holzschnitzereien, allen Sorten Mohair ⸗, Terneaux⸗ und Strick⸗ Wollen zu sehr billigen Preisen. 3596 ——— D —.— — 3610 Samstag den 28. Dezember. J., Vormittags 10 Ubr, sollen in biesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilten des Franz Faust oͤffentlich meistbletend ver⸗ steigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klfir. 1 27. 9½0. Hofraithe in der Stadt, 1. 28. 9½¼10. Hofraithe daselbst, in. 80 Grabgarten, Liebfrauengärten, aß absolute Reinheit, schöne Fabrikation und 2. 134,5. 40. desgleichen daselbst. ö Friedberg den 14. November 1878 ö reelle Preise. 3452 0 herzo 8 Ortsgerich Friedberg. 2 2 Großherzogliches Ortsgericht Frieberz. Alleinige directe Niederlage in Friedberg bei Herrn Georg Groß. Fou ea r. Edictalladung An- N Verkaufe, Staats- Gemeindeobligalionen von der Compagnie Franeaàise empfehlen sich durch Zmmobiliar-Versteigerung. de d egua Choc oladen 3755 Forderungen on das coneursfällsge Vermögen des einrich Otto Baumgarten zu Bad Nauheim sind mae 9 g 5 5. a Nag en eg ect in bet Tagge wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenken Montag den 3. Februar 1879, 3343 8 Jacob Engel. Vormittags 9 Uhr, 0 1 bei Meidung des stilschweigend eintretenden Ausschlusses 7 0.* 7 7 8 von der Masse dahter anzumelden. 8 1 1 es 8 aarenc E c N in ried er In der Tagfahrt soll weiter über die Verwaltung* g 4 Masse verhandelt, auch ein Arrangement versucht ö 1 1—— n n in Selbübersdn erscheinenden, noch Durch vortheilhafte Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt zu bedeutend billigen Preisen zu verkaufen. durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger soflen Eine Parthie Stoffe zu Herbst- und Winterkleidern, per Darmstädter Elle schon zu 30 Pf., in allen diesen Beziehungen als den Beschlüssen der% breites ächtfarbiges Bettzeug, 27 Pf., Arbeitsbosen, 2 M., Wee Fe n n i weed% well 20 f, Waanndenrb nden, 2, N. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. ö do. gebleicht 25 Pf., Wollhemden, 2 M. 50 Pf., Schuch ard, Schnuttspahn, Baumwollbieber, 25 Pf., Unterhosen, 80 Pf., DLardrichter. Landgerichts Assessor. Shirting, weiß und grau, 20 Pf., Tischtücher, 1 M. 50 Pf., Handtücher, 18 Pf, Servietten, das Halbdutzend 2 M. 50 Pf., Bekanntmachung. baus macher Leinwand 35 Pf., Rips zu Kleidern in e 50 Pf. per Elle, 3749 Montag den 2. Dezember, Vormittags 11 Uhr, ö seine weiße Herrenhemden per Stück 3 M., weißer Piqué, 30 Pf. per Elle, soll auf dem hiesigen Rathhaus die zur Herstellung eines, Bettdecken, per Stück 3 M., zweischläfrige Betttücher obne Naht, per St. 3 M., 10 ee e auf dem Turnplaß bei der Tischdecken in Leinen, 2 M. 50 Pf., ed ule e 0 1 7 f 2 f Zümmerarbell, veranschlagt zu 25 Wark 74 Pf., ferner alle Sorten Tuch, Buckskin, schwarzen Cachemir und sonslige Kleiderstoffe, Lamas und andere Wollenstoffe zu Hemden und Kleidern, Zwilch und Barchente, Strobsackleinen, Zwilchsäcke, wollene Weißbinderarbeit n an die Wenigsinebmenden an Accord gegeben werden. Hemden, Unterhosen und Unterjacken, Herren- und Knabenanzüge, alle Sorten Futterzeuge, sowie Friedberg den 28. November 1848. alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Auch werden Anzüge und wollene Hemden nach Maß zu Achtungsvoll her Bü meisteret Fri 8 Großb W n 15 rei Friedberg sehr billigen Preisen angeseriigt Erd. eu. Ehaussirungsarbeiten 1 5 30 in der Gemarkung Nieder- Wöllftadt IL. XA. Pelissier, Hanau, 1 3733 Montag den 2. Dezember, Nachmittags 1 Uhr, 125 Wan E- und Getestet ad Aernd Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, 1800 Mar gegeben werden. 1 1 2 5 5 3 1 1 Sber Wundt 985 m it fe st en bil li ast en P reif en 9 Niedere Wöllsadt den 27. November lane. empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2188 Wenck, Bezirks bauaufseher. obiliar-Versteigerung..— i 32 ä M 8 D* 28 2 sür Handbetrieb, 1, 2, 3 und 4 Zugthiere, letztere 3736 Auf Ansteben des vorhinigen Restaurateurs 1— s ich 1 M a 2 1 1 e n e. 1 W een 1 J. A. Schenk dahier werden nächsten Mittwoch den 8 +„ 8 n 15 Sorten, von 2 bi Längen schneidend, ganz au J. 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