similten-Ther Schweizer, — 8 1 Scaltheit atische, E „Trohscu für Lerthelt Richtet n e Ettengel r iert 1 Pitrt enden Kaffek * Constructionen und Perspective), 1878. Samstag den 28. September. M 115. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte ⸗Ertrags im Deutschen Reiche. Friedberg am 25. September 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir bringen unsere Verfägung vom 22. Mai d. J. bei Ihnen in Erinnerung und erwarten von Denjenigen, welche nech damit rückständig sind, die Anzeige über Bildung der in unserem Ausschreiben vom 29. Mai d. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 66— erwähnten Commission binnen 3 Tagen. Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1878/79. Dr. Bir ade n. Friedberg am 24. September 1878. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände des Kreises. Sie wollen alsbald über den betreffenden Gegenstand mit dem gesammten Schulvorstande berathen und, wenn nöthig, sich auch mit Ihrem Ortsvorstande benehmen, daß der gewöhnliche Unterricht wie seither, alsbald nach den Herbstferien und mit Beginn des Winterhalbjahres, also Mitte October seinen Anfang, bezw. Fortgang nehmen kann. Indem wir Sie zu diesem Zwecke auf die zu Ihrer Kenntniß gebrachten ellgemeinen gesetzlichen Bestimmungen und insbesondere auf unsere Ausschreiben aus den letzten drei Jahren hinweisen und Sie auffordern, uns längstens bis zum 5. October dieses Jahres die nöthige berichtliche Vorlage zu machen, wollen wir Sie noch auf Folgendes aufmerksam machen: 1) Jhrem Berichte sind vor Allem die nach Jahrgängen geordneten Verzeichnisse der Schüler zu unserer Einsicht, bezw. Genehmigung anzuschließen. 2) Wie Ihnen schon durch unser Ausschreiben vom 2. April dieses Jahres(im Obherhessischen Anzeiger Nr. 42 vom 6. April dieses Jahres) höheren Auftrags zufolge kund gegeben wurde, soll das Schriftchen von de Beauclair über das Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Großherzogthums Hessen vor dem 1. October für den Lehrer und für sämmtliche Schüler, und die Schrift von Funk über denselden Gegen— stand in je 1 Exemplar für die Schule, angeschafft werden, weßhalb wir, da noch aus mehreren Orten die hierüber eingeforderte Nachricht fehlt, um so sicherer in Ihrem Berichte die Meldung erwarten, daß die fragliche Anschaffung nunmehr wirklich erfolgt ist und jeder Schüler vor Beginn des Unterrichts das genannte Schriftchen in Händen hat. 3) Bei Ihrer Berathung wollen Sie festsetzen, bezw. beantragen, welcher Lehrer bei zwei- und mehrklassigen Schulen den neuen Unterrichts- gegenstand übernehmen soll und auf dem Stundenplan, der dadurch Abänderungen erleidet und darum in doppelter Ausfertigung neu aufzustellen und zur Genehmigung vorzulegen ist, angeben, zu welcher Stunde er ertheilt wird. Es dürfte sich hie oder da empfehlen, ½(Stunde vom geschichtlichen und geographischen Unterricht dazu zu verwenden. 4) Wo aus Mangel an Schülern der Unterricht im nächsten Winter ganz ausfallen müßte, erwarten wir umgehend Bericht, damit wir in der Lage sind, die vorliegenden Verhältnisse sorgfältig zu prüfen, indem Ihnen ja bekannt ist, daß der fragliche Unterricht, wenn irgendwie thunlich, überall ertheilt werden soll. Schließlich empfehlen wir die betreffende Anstalt abermals Ihrer warmen Fürsorge und bemerken ausdrücklich, daß wir es nur für lobens⸗ wert erklären können, wenn Jünglinge, welche zum Besuche der Fortbildungsschule nicht mehr verpflichtet sind, dieselbe noch länger fortbesuchen. Dr. Braden. Landes⸗Baugewerkschule Darmstadt. Die Landes⸗Baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ibren dritten Jahres⸗Cursus am 15. November lauf. Jahres, welcher 4 Monate, also bis zum 15. März 1879 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischer Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern, Gelegen⸗ cheit bieten, sich die für einen selbstnändigen Gewerbebetrieb erforderlichen theotetischen KNenninisse und die notwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwersen von Plänen ffür die praklische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Aus— bildung von Werkmeistern, Par lieren, Bauaussebern ꝛc. dienen. Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von jolgenden Herren ertheilt: Architekt Professor Hermann Müller, Professor Dr. Nell, Architekt Kuhlmann, Ingenieur Reuter, Techniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters und Bildhauer Fölix. Die Schule umfaßt vorerst 2 Klassen mit folgenden Unterrichts⸗Gegenständen: Frtihand⸗ und geometeisches Zeichnen, Darstellende Geometrte(einschließ ich Schatten⸗ Bau-Constructionslehre(einschl. Stabilitäts- und Festigkeiis⸗Berechnungen) Elemente der Maschinen⸗Constructionen, Fachzeichnen, Ent⸗ wersen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Seometrie, Feldmeßkunst(einschl. Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buch⸗ führung, Theile der Bauführung, insbes. Materialienkunde und Anfertigen von Kosten⸗ voranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc. Die Unterrichtslokale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unsern von den Bureau⸗ localitäten, der Bibliothek und der technischen Muftersammlung des Gr. Gewerbevereins, do daß bie letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können. Bedingungen zur Aufnahme sind: 1) Für die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem lechnischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzu⸗ nehmenden nur der Nachweis dei Kenntnisse verlangt, welche den von der Ober— klasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem sirebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. 2) Für die obere Abtheilung, die II. Klasse, muß außerdem der Nachweis aus⸗ reichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand⸗ und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung sich im Deutschen gehörig schrifllich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit beim Beginn des Curses voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnabme wolle man möͤglichst frühzeitig und längstens bis zum 30. October l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch münd⸗ lich auf dem Bureau derselben— Neckarstraße 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichte⸗Localitäten erfolgen kann. Darmstadt am 20. August 1878. Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink. 30 Mark und it 1042 Aepfel-Versteigerung zu Friedberg. Mittwoch den 2. October Il. J., Vormittags 1 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die der Stadt Prledberg aer Aepfel aus der Feldgemarkung, irca 400 Malter, öffentlich an den Meistbietenden Hersteigert werden. Hierbei bemerken wir, daß die Aepfel auf Kosten der Stadt abgemacht, dem Käufer kostenfrei dargewogen und un einen innerhalb der Stadt gelegenen Platz verbracht werden sollen. Die Versteigerungsbedingungen konnen jederzeit hier Angesehen werden, auf Verlangen wird auch Abschrlft ertheilt. Friedberg den 24. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Fo ue ar. Obst⸗Versteigerung zu Friedberg. 3043 Dienstag den 1. October l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen die der Stadt Friedberg gehorenden Aepfel, Birnen und Zwetschen aus der Stadtgemarkung in passenden Abtheilungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist am viereckten Weiher(Vorstadt.) Friedberg den 24. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. (Prima⸗ Qualität) empfiehlt billigst 305⁵² Wilh. Berubeck. Pferde- Verkauf. 3030 Donnerstag den 3. Oetober er. werden öffentlich und meistbietend gegen sofortige baare Bezahlung ver— steigert vom 2. Großh. Hess. Dragoner-Regiment(Leib⸗ Dragoner ⸗Regiment) Nr. 24 Vormittags 11 Uhr eirea 22 Stück überzählige Dienstpferde im Kasernenhofe hierselbst. Butzbach den 23. September 1878. Das Garnison⸗Commando. Schafpferch-Versteigerung. 3061 Montag den 30. September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 10— 15 Schaf⸗ pferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 25. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Foucar. — Oeffentliche Aufforderung. 2281 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberbessen unterm 27. Juni l. J. gegen den Johannes Kempf III. zu Bellersheim den förmlichen Concurs⸗ prozeß erkannt hat, werden sämmtliche Gläubiger des J. Kempf III. auf Donnerstag den 10. Oktober 1878, Vormittags 8 Uhr, hierher zur Liquidation ihrer Forderungen und Vorzugs⸗ rechte und Vorlage ihrer Beweismittel bei Meidung des Ausschlusses von der Masse vorgeladen. Zugleich soll in besagter Tagfahrt der Abschluß eines Arrangements versucht und eventuell über Versilberung der Masse und Wahl eines Massecurators Beschluß ge⸗ faßt werden. Die Ausbleibenden und nicht gehörig Vertretenen werden als den Beschlüssen der Mehrheit der Gläubiger beigetreten erachtet. Hungen den 3. Juli 1878. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Krauß, Landrichter. Landgerichts⸗-Assessor. Pfuͤnder-Versteigerung —* zu Friedberg. 3100 Donnerstag den 17. Oktober l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhaus die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden, noch nicht ausgelösten, oder renovirlen Pfänder der hiesigen Pfand und Leihanstalt gehörend, bestehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Taschen⸗Uhren, Herren und Frauen⸗ kleidern, Weißzeug, Bettzeug u. s. w., öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden. Gleichzeitig bemerken wir, daß die Auslösung und Renovation der Pfänder an den hierzu bestimmten Tagen erfolgen kann und daß das Pfandhaus vom 14. Oktober bis zum Schlusse der Versteigerung geschlossen bleibt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden er⸗ sucht vorstehende Bekanntmachung auf ortsübliche Weise zur stenntniß ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen. Friedberg den 27. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. N 3 3 Ladung. 3093 Nach vorgelegtem Vermöoͤgensverzeichniß erscheint der Nachlaß des verstorbenen Gastwirths Georg Bayer von hier verschuldet. Auf Antrag dessen Wittwe werden deßhalb sämmtliche Gläubiger zur Geltendmachung ihrer Forderungen und zum Versuche eines Arrangements⸗ Abschlusses auf Freitag den 25. October l. J., Vormittags 10 Uhr, unter dem Anfügen hierher vorgeladen, daß die Aus— bleibenden oder durch Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger den Beschlüssen der Mehrheit als beigetreten angesehen werden sollen. Bad⸗Nauheim den 24. September 1878. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Schuch ard. Mobiliar- Versteigerung. 3085 Nächsten Mittwoch den 2. k. Mts., von Vormit⸗ tags 9 Uhr ab, werden in der Behausung des Maurers Heinrich Klingemeier dahier, Johannisstraße Nr. 201, folgende Mobilien: 2 Commoden, 1 Küchenschrank, 1 Sessel, 2 Bett⸗ stellen, 1 Spiegel, mehrere Portraits, 1 Bügeltisch, 1 Bügelbrett, 1 Waschtisch, 3 Waschbütten, 3 Wasch⸗ böcke, 5 Züber, 1 Herd, 1 Waage, 2 Schweinetröge, eine Parthie Mist, Heu und Stroh, sodann 1 Ziege, sowie Haus- und Küchengeräthschaften abzugshalber öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad⸗Nauheim den 25. September 1878 Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. Aepfel⸗Versteigerung. 3095 Die am 26. September l. J. abgehaltene Aepfel⸗ Versteigerung der Gemeinde Münster hat die Genehmig⸗ ung nicht erhalten und soll deßhalb dieselbe Dienstag den 1 October l. J., Morgens 11 Uhr, nochmals ab⸗ gehalten werden. Münster den 26 September 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Münster. Rein eck 5 Holzverkauf. 3102 Nächsten Dienstag den 1. Oetober d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, sollen auf dem Großherzoglichen Braun— kohlenbergwerk, Ludwigshoffnung“ bei Melbach 50 Haufen abgängiges Grubenholz öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Bad⸗ Nauheim am 27. September 1878. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Jig er. Reinschmeckenden Kaffee (a Mark 1. 4 Pf. per Pfund) empfiehlt F. W. Neitz, Uhrmacher, in Friedberg empfiehlt sein Lager in goldenen und silbernen Herren- und Damen Uhren, Regulateuren, Wand- und Pariser Pendel-Uhren, Brillen und Pincenez in Gold und Stahl, Barometern, Thermometern, Goldwaaren, Colliers und Uhrketten in Gold, Silber und Talmi, Ringe ꝛc. 1m. Präcisstons⸗Uhreg eigener Fabrik: wie Chronographe, Chronometer, Anker- und astronomische Pendel-Uhten, werdeg in vorzüglicher Ausführung geliesert. 2993 Darmstädter Fohlen- und Pferde-Markt am 11. und 15. October 1878 mit Verloosung und Prämiirung auf dem Viehmarktplatz nächst den Bahnhöfen. Zu dem obigen Fohlen- und Pferde⸗Markt ladet das unterzeichnete Comité die geehrten Herren Züchter, Verkäufer und Käufer freundlichst ein. Musterung und Prämiirung von Foblen und Pferden am ersten Markttage von Vormittags 9 Uhr ab. Um 3 Uhr Nachmittags Prämienvertheil⸗ ung, wozu wie früher namhafte Ehrenpreise, Geldpreise und Diplome vorgesehen sind. Am 15. October 1878 um 1 Uhr: Verloosung von Pferden und Fohlen, Pferdegeschirren, Fahr- und Reitrequisiten im Gesammtwerthe von 26,000 Mark. Gewinne: 30 auf dem Markt angekaufte Pferde und Fohlen im Gesammt⸗ werthe von 19,500 Mark, 470 andere Gewinne im Werthe von 10 bis 2850 Mark und im Gesammtwerthe von 6500 Mark. Den Loosevertrieb hat Hert Generalagent Carl Gaulé in Darmstadt übernommen. Pferdemarkt- Comité: 2921¹ Haas. Herren- Kleider- Fabrik von A. Spier& Söhne, Friedberg, gegenüber dem Hotel Trapp. Für die bevorstehende Saison offeriren wir: Mittelschwere Buckskin Anzüge Schwerste Qualit.!dl Mittelschwere Buckskin Röcke Schwerste Qualität. 11 Miittelschwere Buckskin⸗Hosen Schwerste Qualit.„ i Herbst⸗Ueberzieher. e Durch vortheilhafte Stoffeinkäufe sind wir im Stande zu solch billigen Preisen verkaufen zu können. Sämmtliche Kleider sind aus reinwollener decatirter Waare, dauerhaft gearbeitet. Bestellungen nach Maaß werden unter der Leitung eiges tüchtigen Zuschneiders, welcher bereits in den größten Städten Deutschlands und Oesterreichs mit gutem Erfolg conditionirt hat, ausgeführt. 2850 Billigstes Waarengeschaͤft in Friedberg. Durch vortheilhafte Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt zu bedeutend billigen Preisen zu verkaufen. Eine Parthie Stoffe zu Herbst⸗ und Winterkleidern, per Darmstädter Elle schon zu 30 Pf., 6 breites ächtfarbiges Bettzeug, 27 Pf., Baumwolltuch, 20 Pf., do. gebleicht 25 Pf., Baumwollbieber, 25 Pf., Shirting, weiß und grau, 20 Pf., Handtücher, 18 Pf., hausmacher Leinwand 35 Pf, feine weiße Herrenhemden per Stück 3 M., Bettdecken, per Stück 3 M., Tischdecken in Leinen, 2 M. 50 Pf., ferner alle Sorten Tuch, Buckskin, schwarzen Cachemir und sonstige Kleiderstoffe, Lamas und andere Wollenstoffe zu Hemden und Kleidern, Zwilch und Barchente, Strohsackleinen, Zwilchsäcke, wollene Hemden, Unterhosen und Unterjacken, Herren- und Knabenanzüge, alle Sorten Futterzeuge, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Auch werden Anzüge und wollene Hemden nach Maß zu sehr billigen Preisen angefertigt. Achtungsvoll Peter Netscher, 9 Metzgergasse, Friedberg. L. A. Pelissier, Hanau, Tuch⸗ und Leinwand-Handlung, mit festen billigsten Preisen, empfiehlt ihr stets nur in zuverlässigen guten Qualitäten auf's Reichhaltigste ausgestattetes Lager. 2188 3060 Ein kleines altes Eselswägelchen steht zu von 27 bis 30 Mark, 33„ 38„ 77 15 76 17 77 „ 18„ 22 77 8 7 9 71 „ 2 2 E923 2 — 301 3054 Wilh. Bernbeck. Gestrickte Kinderrkleide, dur ez vech⸗ und Gamaschen, sowie Schlaber billigst bei K. Friedrich. verkaufen bei f Melbach. Georg Schmidberger. 501 mittags benih Hletend 01. 5 e. Bekanntmachung..] Regenmäntel und Winterpaletots 1 Versteigerung in der Gemeinde Osthei t die Ge- 4 N a Nan N A eee Rinn für Damen und Kinder in neuesten Fagons und besten Stoffen zu billigsten aber festen Preisen bei Win en, W. Ostheim am 25. September 1878 f Gebr Strauß 5 Wernedett 0 Großherzogliche Bürgermeisterel Ostheim.„ 4 ZI 1 C De Ui f 2* 7 5 85 F„ 5 7 0a Aepfel-Versteigerung. 5 N N 3063 Montag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, 0 g farb b eo oOlo gischer Garten g 750 el in Abtheilungen auf Ort und Stelle ver⸗ f * eigert werden. in Ii den J N Oppershofen am 24. September 1878. 0 6 30⁴9 0 Bahnhöffr Großherzogliche Burzermelsterel Oppershofen.. F 1 a n E f ur t 0 m M. In. 2 9 Schmidt. Von Mittwoch 9 28. September bis inel. Sonntag den 6. Oetober b 4 g für die Besucher des Zoologischen Gartens) N rsten g Faselochs 7 Versteigerung. Täglich von 10 bis 12 Uhr Vormittags und Nachmittags von 1½ Uhr bis zum Einbruch dale, Narkttaß 3072 1 Dienstag den 1. Oktober d. J., Vor! 2 der Dunkelheit. 2 e 7 ittags um Uhr, wird i Rathh i 0 g erde be dane es bsfnich welt Schau st ellun g un d Vorfü 0 rung N etend versteigert. l 0 . 5 eg den 26. September 1878 8 e 8 roßherzogliche Bürgermeisterei Groß-⸗Karben. 7 8 I Hagenbeckschen Thierkaravane Neitreguisiten it Obst 7 Versteigerung. aus Nubien. . Die Karavane wird in demselben Zustande zur Schau gestellt, wie dieselbe jährlich aus dem f 3078 Dienstag den 1. Oktober l. J., Vormittags um inneren Afrika die eingefangenen wilden Thiere nach dem rothen Meere bringt, von wo solche für die 10 Uhr, wird das der Gemeinde Ockstadt zustehende Obst, Hagenbeck'sche Handels 2 Menagerie blen im Gesammt bestehend in Aepfeln und etwas Birnen, an die Meist⸗ Jettbe von 10 1 bietenden auf Ort und Stelle versteigert. in Hamburg eingeschifft werden. Dieselbe zeigt das Transportiren der 8 bil Die Zusammenkunft ist in der sogenannten Wendel— Thierkäfige, der Wasserschläuche, Lebensmittel, des Futters, der Zeltmatten u. s. w. 3 gasse. 1 8 durch die Dromedare 9 tit äbertenntt. Ockstadt den 26. September 1878. und wird von einer großen Anzahl mitgenommener Nubier in ihrer malerischen Tracht begleitet sein, welche markt- Comitꝭ: Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. theils die Dromedare leiten, theils vie f f lans. i PF Elephanten, Rhinocerosst, Giraffen und Autilopen u. s. w., —ͤ Eů—— 2827 Bel vorheriger Bestellung von 8—14 Tagen liefere welche zur Karavane gehören, führen werden. Insbesondere wird noch auf das 5 2 Uennen auf den gesattelten Jromedaren, sowit auf die Waffentänze ansmerksam gemacht, welche die Uubier mit ihten mitgebrachten Schildern, Spteren und Schwertern aufführen. 8 Es ist nicht zu bezweifeln, daß ebenso wie die früberen Hagenbeck'schen Thierkaravanen im Jahre 2 1877 in Paris im Jardin d'acelimatation und in London im Alexander-Palaste den größten Beifall f fanden, auch das geehrte Publikum der Stadt Frankfurt und Umgegend dieser jetzt viel großartiger arran- f girten Expedition seine Anerkennung nicht versagen wird. Zum Schlusse sei noch auf die mitgebrachte Jethnographische Ausstellung aufmerksam gemacht, welche, wie überhaupt Alles, auch für wissenschaftliche Kreise böchst interessant ist. 5 5 Die Bedingungen für den Besuch des Joologischen Gartens bleiben unverändert 1 U 2. sicch la. grusfreie gewaschene Würfelkohlen nach Nauheim 1 U U 1 1 frei an's Haus mit 95 Pfennig, nach Friedberg 100 Pf. per Centner. 1 Waggon Ladungen entsprechend billiger. ö Zahlungs Bedingungen bis zum 15. des der Lieferung folgenden Monats. Gas Anstalt Bad⸗Nauheim. W. Meyer. 1 Leere Rolhweinfaß app. 22(Oxboft, eirea 1 Ohm), zum Lagern von Apfelwein F Eintrittspreis für den Besuch der Ausstell ung 20 N vorzüglich geeignet, billigst bei 3 2 0 - Buß bach. 3010 Erust Vogt. 0 e 1—— 8— 55... 0—T——T1T1T1TTT—1 85 2 Beste weiße Kernseife à Pfd. 36 Pf., 5 5 5 27 5 22 7 3 für Handbetrieb, 1, 2, 3 und 4 Zugthiere, letztere 1 berhen delle 8 D r e 7 ch 0 M a U eh 1 n E mit Putzeret neuester Construetion. 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Dieselden sind kein exchusives Parfei-Organ, sondern werden unabhängig nach 5 8 0 Oben wie nach Unten, wahrhaft und entschieden freisinnig, dabei ferne von jedem Zelotis⸗ 8 3068 in Prima⸗Waare bei Georg Groß. 9³ mus nach der einen oder anderen Seite hin und auf politischem, wie religiösem Gebiete jede ehrliche 75 9 Ueberzeugung achtend, ihrer Aufgabe der Förderung des Volkes und Gemeindewohls, 7 5 ganz wie bisher, gerecht zu werden suchen, so daß wir uns der zuversichtlichen Hoffnung hingeben dürfen, ein 1 ET 45 unseren Blättern nicht nut die alten Leser fortzuerhalten, sondern auch immer mehr neue zu gewinnen. 5 in allen Größen, 40—600 Liter haltend, empfiehlt billigst Lokal⸗Nachrichten aus Hessen bringen wir ducch unsere in allen Teilen des Landes tätigen 8 3086 Ph. Dan. Kümmich. Correspondenten so vollständig, wie Dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere ganz 8 besondere Ausmerksamkeit zu 6 und 8 4 0 5 Dem Feuilleton werden wir beim Herannahen der langen Winterabende im nächsten Quartal 8 ½ Las 11 ianinos ganz besondere Aufmerksamkeit widmen und eine Anzahl spannender und fesselnder Original-Novellen: . 9110 14.* 4 8 beliebter Autoren zum Abdruck bringen. 8 M. 10 P* utter, 1 d 5 Der Abonnementspreis beträgt für Darmstadt und Bessungen pro Quartal 2 10 Pf., 1 8 2 9 400 Mart,. ene Wie dc 95 Palduschlan 2 Mr. 60 Pf. l 5 g 8 „ brd 3075 C. L. Glück. 8 Inserate finden bei der oßen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“ die 656 9 755 weiteste und wirksamste Verbreitung. 3 — 1 ch 1 9 Damit wir vollständige Exemplare liefern können und keine Unterbrechung in der Zusendung ein. * 4 1 1 1 anirme 38 tritt, ersuchen wie die geehrten Inlefessentien, das Abonnement bei der Post alsbald erneuern zu wollen.= 4 zent bel 8 Bei Bestellungen, sowie überbaupi bei allen Zusendungen an uns bitten wir jedoch dringend, D 1 1 05 bet C. Th. Kranz. das Wort„Neue“ 5 N R 5 8 in der Adresse unseres Blastes nicht überseben zu wollen, indem sonst beispielsweise keine Postsend 11 ö eumatis. e, 8 ung uns zugestelltwird. 5 7 9 1 Volksbl 10 8 0 1 S 5 N. S 1.. Glteder⸗ 2 Darmstad t im Sepiember 1878 Pit Expedition der„Neuen gessischen Volksblätter“. 9 trelßen, Kopfweh ce. finden Linderung und fort⸗ a e e S S 8 e N D ung, Letrie Heilung durch H. Schmidt's„Galvano⸗ FFC 14 94 electrische Spange“. Preis per Stück 3 Mark. 5 2 2 eisen, auf! 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Für das Pferdemarkt Comité: Nee SI NI z Die Gewerbe ⸗Al Sstell N zu Friedberg, Steinhäußer's Gartenlokal, ist bis zum 6. Oetober von Morgens 9 bis Nachmittags 8 Uhr geöffnet. Sonntag den 29. September Coneert. Das Comité Während der Dauer der Ausstellung in den Gartenlocalitäten R ES TAT RATIO. Bier, Wein, Kaffee ꝛc. ꝛe. Warme und kalte Speisen. 2927 Georg Steinhäußer. Samstag den 28. September, Nachmittags 4 Uhr, * ertra große Schüler- und Kinder-Vorstellung * mit ermäßigtem Preis. 8 i Kinder auf dem ersten Platz 30 Pf., zweiten Platz 20 Pf. und dritten Platz 10 Pf. Samstag Abend 8 Ubr Vorstellung und Sonntag um 4 und 8 Uhr Abschieds⸗Vorstellungen. 2 5 M. Jeunet. Photographie! Vergrößerungen, sowie lebensgroße Bilder, welche einer besonderen Retouche bedürfen, können nur dann zu Weihnachten geliefert werden, wenn solche bis Ende October aufgenommen sind. Garantie für Haltbarkeit und künstlerische Ausführung. P. F. Schmittner, 3082 Hof⸗Photograph nächst der Mohren-Apotheke. 1 Pisse ISsse wird ohne Unterschied der Stoffe in allen Breiten dauerhaft und billig gelegt und kann zu einem Costüm in einer Stunde fertig gemacht werden bei Georg Sellin in Friedberg. Geschäfts⸗Eröffnung. Die Unterzeichnete beehrt sich einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß sie auf hiesigem Platze ein Kurz- und Modewaaren⸗Geschäft etablirt hat und bittet um geneigten Zuspruch unter streng reeller und billiger Bedienung. Friedberg. Hochachtungsvoll Mathilde ÜUsenheimer, 3099 Usagasse bei Herrn Hutmacher Schmidt. 5„N 9 um Ausscheiden von Raden, Wicken, gebrochenen Raden⸗Auslese⸗Maschinen und. e und an Unkraut⸗ 1 Samen halten auf Lager und liefern sofort unter 2842 Trieurs, Garantie.— Agenten e Ph. Mayfarth& Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. An-& Verkauf n Staats-& Gemeindeobligalionen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof- Agenten 70 Jacob Engel. Affentheater am Mainzerthor in Friedberg. Gewerbe-Ausstellung. 2736 Comitésitzung Samstag den 28. September, Abends 8 Uhr, im Ausstellungs⸗Lokale. Kirchweihfest zu Bauernheim. 3077 Sonntag den 29. und Montag den 30. September findet bei mir gut besetzte Harmonie und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet U. Höres. Zur Beachtung! 1 3070 Es diene meinen geehrten Kunden und Gönnern zur Nachricht, daß ich meine seitherige Wohnung ver⸗ lassen habe und nun auf der Kalserstruße Nr. 77 nächst der Post wohne. Gleichzeitig bringe ich mein lang be⸗ triebenes Schneidergeschäft in empfehlende Erinnerung mit dem Bemerken, daß ich Reparaturen jeder Art, sowie Fleckenreinigen auf's Beste besorgen werde. Friedberg. Achtungsvoll Konrad Wörner, Schneidermeister⸗ ; ̃ͤ Möbellager von J. Pfeffer, doof Möbelschreiner in Friedberg nächst dem Bahnhofe. 215 Große Auswahl in allen feineren und gewöhnlichen Sorten Möbeln, z. 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N Pfefe Corsettenn— e de Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 15. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 10% Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. ½8 Uhr: Gelegenheit zur Beicht. 1/9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Christenlehre und Andacht. Verantw. Rev.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungeblatt Nr. 39 und eine Beilage.) ENS: iN Neligie III. Fahrt Bigle sich v See, Tanzmuß 1. Hores achtung! A5 Sin e Dette rutuie unt lager *, da- Nieht — en Babnbofe. Auswahl r el Sum: Mubell, 100 3 5 9 Adel U 4 ecedene Atti u d erf e Nobrsesfel rin in 1 1 1 1 Un 41378 ert 1 b t lehrt ertts. ritt chtn- 1 rl publitun ul 110 rf roch ö Beilage. 2 Hberhessischer Anzeiger. M 115. Deutsches Reich. Friedberg. Zu Abgeordneten der zweiten Kammer sind weiter gewählt: Oberförster Dittmar in Butzbach, Hofg. Adv. Metz in Darmstadt, Bürgermeister Heidenreich in Affolterbach. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 19 enthält: das Gesetz über die Ausführung des deuischen Gerichtsverfassungsgesetzes. — Das Regierungsblatt Nr. 20 enthält: I. Giseh user die durgerlichen Wirkungen des Aus- tritts aus einer Kirche oder Religionsgemeinschast. II. Gesetz über den Austritt aus den israelitischen Religionsgemeinden. III. Gesetz über den Schutz der in fremde Ver— pflegung gegebenen Kinder unter sechs Jahren. Darmstadt, 25. Sept. Der Großherzog ist nach Beendigung der Manöver des XI. Armee— Corps gestern Abend bierher zurückgekehrt. Die Fahrt von Wilhelmshöhe bis Gießen fand in Begleitung des Kaisers statt. Der Kaiser begab gegen Personen, welche die Agitation für die in§. 1 begeben. — Bezüglich des Fürsten Bismarck bezeichneten Bestrebungen sich zum Geschäft machen, meldet die Correspondenz, daß derselbe Ende der kann im Falle einer Verurtheilung wegen Zu- Woche nach Berlin zurückzukehren gedenke. widerhandlungen gegen die§§. 12— 15 neben der verwirkten Freiheitsstrase auf Zulässigkeit der Einschränkung des Aufenthaltes außerhalb ihres Wohnortes erkannt werden. Auf Grund dieses Erkenntnisses kann den Verurtheilten der Aufenthalt in bestimmten Bezirken und Orten durch die Landes- polizei-Behörde versagt werden. Gegen solche Anordnungen findet Beschwerde nur an die Auf— sichtsbehörde statt. Hicran schließt sich alsdann der Satz der Regierungsvorlage: wenn sie Aus- länder sind, können sie von der Landespolizei-Be— hörde aus dem Bundesgebiet ausgewiesen werden. Der zweite und dritte Absatz des§. 16 erhielten nach den Anträgen Kardorff's folgende Fassung: Gast⸗ und Schankwirthen, sowie Personen, welche mit Branntwein oder Spiritus Kleinhandel treiben, kann der Betrieb ihres Gewerbes untersagt wer— dit 5 5 6 dp. Kardorff für den Bundesrath als Recureinstanz zu über die auf Grund dieses Gesetzes erfolgenden ssich von Gießen nach Coblenz. den, wenn sie trotz ergangener Verwarnung der — Militärdienstnachrichten. Frhr. v. Nordeck, Polizeibehörde in ihren Localen Agitationen für Sec. Lt. à la suite des Westfäl. Drag. Regts. die in H. 1 bezeichneten Bestrebungen durch auf⸗ Nr. 7, in das 1. Drag. Regt. Nr. 23 einrangirt; reizende Reden zulassen oder sich selbst bei solchen Frhr. Röder v. Diersburg, Unteroff. vom 1. Inf. Agitationen betheiligen; ferner wenn sie nach§. 6 Regt. Nr. 115, und von Horn, Unteroff, vom verbotene Druckschristen auslegen oder dulden, daß 1. Drag.-Regt. Nr. 23 zu Port.-Fähnr. befördert; die Thätigkeit der auf Grund dieses Gesetzes ver— von der Osten, Major à la suite des 1. West⸗ botenen Vereine bei ihnen insgeheim fortgesetzt werde. fäl. Inf.⸗Regts. Nr. 13, als Bat. Comm. in das Unter denselben Voraussetzungen kann Personen die 1. Inf. Regt. Nr. 115 versetzt; v. Werner, Besugniß zur gewerbmäßigen oder nicht gewerb— Prem.⸗Lt, vom Feldartillerie-Regt. Nr. 25 zum mäßigen öffentlichen Verbreitung von Druckschriften Hauptmann und Batteriechef, Wagner I., Sec.“ im Umherziehen entzogen werden. Minister v. Eulen- Lt. von dems. Regt. zum Prem. Lt. befördert; burg sprach sich gegen das Schauß'sche Amendement Scheche, Prem.⸗Lt. vom Feld ⸗Art.⸗Regt. Nr. 15, zum ersten Absatz aus. Der so umgeänderte§. 16 in das Feld-⸗Art.-Regt. Nr. 25 versetzt; Kehrer, wurde im Ganzen angenommen. Der zweite Prem.⸗Lt. vom Feld Art. Regt. Nr. 25, unter Absatz des v. Kardorff'schen Amendements zu Belassung in dem Commando als Adjutant bei der§. 16, wonach die Entziehung der Besugniß zum 10. Feld⸗Art.-Brig. à la suite des Regts. gestellt; Gewerbebetrieb unter gleichen Voraussetzungen auch Kleinschmit, Goebel, außeretatsmäßige Sec. Lts. gegen Buchdrucker, Buchhändler und Leihbiblio— won dem]. Regt. zu Art.- Offiz. ernannt; Weimer, thekare ausgesprochen werden kann, wurde mit Prem.-Lt. vom 2. Inf.⸗Regt. Nr. 146, von dem 15 gegen 6, die entsprechenden Bestimmungen der Commando bei den Gewehrfabriken entbunden; Regierungs⸗ Vorlage mit 16 gegen 5 Stimmen Kullmann, Sec. ⸗ Et. der Res. des 2. Inf.-Regts. abgelehnt. Der letzte Absatz der letzteren und — 26. Sept. Die Kronprinzessin begibt sich morgen Nachmiltag über Coburg und Darmstadt nach Baden-Baden, um an der Geburtstagsfeier der Kaiserin theilzunehmen. — Der„Reichs Anzeiger“ publieirt einen kaiserlichen Gnaden Erlaß; laut demselben wird bezüglich aller aus Elsaß Lothringen stammenden Wehrpflichtigen, welche sich als beurlaubte Rekruten der Einstellung in ihren Truppentheil durch die Flucht entzogen haben, wenn sie sich bis Neujahr 1879 zur Erfüllung der activen Dienstpflicht frei- willig stellen, jede straͤfrechtliche Verfolgung wegen Fahnenflucht eingestellt und die etwa bereits ex- kannte ,aber noch nicht eingezogene Geldstrafe, unter Niederschlagung rückständiger Kosten, erlassen. Ueber die Reconstruction des Gotthard— Unternehmens erfährt man, die Cantons-Regier⸗ ungen hätten sämmtlich die auf sie fallenden An- theile der Gotthard- Subvention bereits votirt resp. ihre Voten für eine nahe Zukunft in Aus- sicht gestellt; auch darf man jetzt mit Sicherheit annehmen, daß das Gesetz betreffend die Bundes- Subvention zu Gunsten der Gotthardbahn der Volks⸗Abstimmung nicht unterworfen werden wird, da nach soeben eingegangenen Nachrichten die Cantons Regierung von St. Gallen erklärt hat, sich etwaigen Anträgen auf eine Volksabstimmung nicht anschließen zu wollen. Kassel, 26. Sept. Feldmarschall Graf Moltke hat sich beim Mannöver eine Erkältung zugezogen, in Folge deren er in seinem Quartier, der Villa Henschel, zurückbleiben mußte. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 25. Sept. Der Kriegsminister hat auf Befehl des Kaisers mit Philippovich eine Verständigung darüber ein- geleitet, ob ohne Schädigung des Occupations— werkes die Herausziehung von vier Divisionen aus Bosnien vor Wintersanfang möglich würde. Nr. 116 zum Prem.-Lt., Wolf, Vicefeldw. vom ein entsprechender Antrag v. Kardorff's, betreffend Zwornik wurde ohne ernsten Widerstand besetzt. 2. Bat. 4. Landw.-Regts. Nr. 118 zum Sec. Lt. die Schließung von Druckereien, wurden mit 15 Die Gerüchte betreffs des der Landw.⸗Inf., Back, Vicefeldw. von dems. Bat. gegen 6 Stimmen abgelehnt. Die Annahme des zum Sec. Lt. der Res. des 4. Junf.-Regis. Nr. 118 also abgeänderten§. 16 im Ganzen erfolgte mit befördert; Strack, Vicefeldwebel vom 1. Bat. 11 gegen 10 Stimmen. F. 17 in der von Lasker 2. Landw. ⸗Regts. Nr. 116 zum Sec. Lt. der vorgeschlagenen Fassung, wonach das Verfahren [Res. des Feld Art. Regts. Nr. 255 befördert; wegen der Concesstions-Entziehungen nach den w. Rosenberg, Major vom 1. Juf.-Regt. Nr. 115, landesgesetzlichen Bestimmungen für die in der ider Abschied bewilligt. Gewerbe- Ordnung vorgeschriebenen Concesstons— Berlin, 25. Sept. Die Commission für das Entziehungen erfolgt, wurde mit 12 gegen 9 Socialistengesetz nahm gestern mit 13 gegen 8 Stimmen angenommen. F. 18, betreffend die Stimmen§. 5— 7 mit dem Amendements von Bestrafung der gegen§. 16 Zuwiderhandelnden, (Stauffenberg an, wonach bei periodischen in- wurde ohne Debatte mit 13 gegen 8 Stimmen lländischen Druckschriften die Landespolizeibethörde in der Fassung der Regierungsvorlage angenommen. des Bezirks, in welchem die Druckschrift erscheint,§. 19 beantragen Helldorff und Schmidt dahin zuständig für das Verbot ist. Bei§. 8 beantragt zu fassen: Der Bundes rath wählt zur Entscheidung Abg. Beschwerden eine besondere Commission. Dieselbe setzen:„Bundesamt für Heimathwesen.“ N. ö besteht aus sieben zum Richteramt befähigten Mit- Schmid(Württemberg) beantragt, als Recursinstanz eine Behörde, die der Bundesrath ad hoe nennt gliedern, wovon drei aus der Mitte des Bundes- fünd deren sämmtliche Mitglieder richterliche Qualifi- raths berufen werden können. Die Entscheidungen seation haben sollen. Lasker beantragt die Diekussion der Commission erfolgen nach freiem Ermessen und jüber die Anträge abzubrechen, um den Mitgliedern sind endgültig. Kardorff und Goßler regen an, ider Commission Zeit zu Besprechungen darüber zu fob sich nicht empfehle, zu sagen: Die Mitglieder lassen. Die§§. 9—15 werden mit geringen der Commission werden vom Bundesrath gewählt Abänderungen angenommen. Ueber§. 16, die und vom Kaiser ernannt. Aus weisung socialdemokratischer Agitatoren und— Der„Berliner Börsenzeitung“ zufolge über— die Concessions-Entziehungen betreffend, findet eine nahm das bekannte Consortium für die Anleihen llängere Debatte statt, die gestern nicht abgeschlossen Preußens und des deutschen Reiches abermals wurde. Minister Graf zu Eulenburg tritt ent- 30 Millionen Mark Reichs Anleihe, welche einen sschleden für die Fassung der Vorlage ein, da die Theil der vom Reichstag in der vorigen Session nur in der bewilligten Credite bilden. Der Uebernahme Ver- socsaldemokratische Agitalion nicht a 5 Presse und den Vereinen, sondern auch in ihren trag sei genehmigt und damit perfect geworden. Agenturen und hinsichtlich der Colportage verfolgt— Die„Prov. Corr.“ theilt mit, daß der werden müsse.— Die Commission suhr heute in der Kaiser und die Kaiserin sich am Sonnabend nach Berathung des F. 16 fort und beschloß mit 13 gegen Baden Baden begeben, um am Montag daselbst 8 Stimmen, dem ersten Absatz nach dem v. Schauß mit dem kronprinzlichen Paar und der großh. gestellten Amendement folgende Fassung zu geben: badischen Familie das Geburtsfest der Kaiserin zu italienischen Frei— schaarenzugs gegen die österreichische Grenze wer— den dementirt. — In Aussig wurden vier Arbeiter wegen Colportage socialistischer Schriften verhaftet.— Die vereinigten Czechen beschlossen, unter der jetzigen Regierung und dem jetzigen Spstem in den Reichsrath nicht einzutreten; dieser Beschluß wird jedoch nirgends ernst genommen. Prag, 24. Sept. Die heute im Landtage wieder erschienenen tschechischen Abgeordneten gaben eine Erklärung ab, wonach sie bei ihren früheren Verwahrungen beharren, jedoch versuchen wollen, ob ihre durch den Eintritt in den Landtag bethätigten versönlichen Gesinnungen Erfolg erzielen würden. Großbritannien. London, 22. Sept. Nach in Caleutta verbreiteten Gerüchten ist der König von Burmah am 11. d. Abends gestorben. Seine beiden Söhne sind auf die englische Ge— sandtschaft geflüchtet, da bedeutende Unruhen im Innern gefürchtet werden. Bis jetzt ist jedoch in Mandalai Alles ruhig. — 25. Sept.„Daily News“ meldet aus Simla: Die nach Kabul bestimmte britische Mission wurde aufgelöst. Chamberlain kehrt nach Simla zurück. Der nach Kabul gesandte Emissär des Vicekönigs wurde zurückberufen. Die Garnison von Quettah wird um 3000 Mann verstärkt. 4000 Mann Truppen, aus Eingeborenen und Europäern bestehend, werden unverzüglich am Eingange des Kurumthales zusammengezogen und ein Reserve- Corps von 6000 Mann Anfangs November zu Sukhur sormirt. Die Route des Khyber-Passes soll vermieden werden. Ein Angriff auf Kabul ist nicht beabsichtigt. Die militärische Demonstration hat nur den Zweck, den Emir von seiner Hülfslosigkeit zu überzeugen und die seines S 8 Druckes müden Grenzstämme durch freundliche Behandlung abwendig zu machen. — 26. Sept. Die meisten Journale befür⸗ worten ein energisches Vorgehen gegen Afghanistan und erachten eine bloße militärische Demonstration für unzulänglich. Die„Times“ empfiehlt, einige wichtige Punkte Afghanistan's vor Eintritt des Winters zu besetzen. Italien. Rom, 22. Sept. Eine heute im Mausoleum des Augustus von 300 Arbeitern besuchte Arbeiter-Versammlung, welche die Mittel zur Hebung ihrer entsetzlichen Lage berathen sollte, mußte sich vertagen, da es sehr heftig zu regnen begann. Das Elend der hiesigen Arbeiter ist jetzt sehr groß. — 25. Sept.„Diritto“ meldet, daß nach im Ministerium eingelaufenen Nachrichten abermals einer der Mörder des Consuls Perrod festgenom⸗ men worden sei. Der Leichnam Perrods wurde noch nicht aufgefunden. — 25. Sept. Der Papst erließ ein Schreiben an den Staats⸗Sekretär Cardinal Nina, welches das Programm für das Verhalten des hl. Stuhles enthält. Das Schreiben erinnert zunächst an das Ableben des Cardinals Franchi. Der Papst sagt sodann weiter: Alsbald nach seiner Erhebung auf den päpstlichen Stuhl habe er seine Encyelika an alle Bischöfe gerichtet, in welcher er die gegen- wärtig in der Gesellschaft herrschende Verwirrung beklagte und das Wohlverhalten der Kirche her- vorhob, die auch heute noch alle Kraft besitze, um den moralischen Uebeln der Gesellschaft ent- gegenzuwirken. Von diesen Gefühlen geleitet, habe sich der Papst an die Oberhäupter der Nationen gewandt und sie eingeladen, ihre mächtige Unter⸗ flützung der Kirche nicht zu versagen. Er habe vollständig geräumt waren, gestern durch türkische T. Gewerbe- Ausstellung des Kreises Friedberg. Truppen besetzt. Mazhar Pascha in Skutari lebnte VI. die ihm angesonnene Misston, mit Montenegro In unserem Referat fortfahrend, haben wir über die Grenzregulirung zu verhandeln, ab, nament- gleich rechts vom Eingang noch einer sorgfaͤltig lich unter Hinweis auf die andauernde Machtbe- gearbeiteten doppelten Ringelwalze mit Transpors⸗ thätigung der Prizrender albanesischen Liga. vorrichtung aus der Werkstatt von K. Häuser hien — 26. Sept. Gerüchtweise verlautet, wegen zu gedenken. des Widerstrebens des Sultans gegen den eng- Betreten wir ferner abermals die geschlossem lischen Reformplan für Klein-Asien sei zwischen Halle, so fällt uns rechts eine Collection de Layard und dem Sultan ein Zerwürfniß einge- ebenso eleganten, wie praktisch bewährten amert treten.— Die russische Armee concenttirt sich kanischen Handgeräthe als: Gabeln, Schippen, nach ihrem Abmarsch von Tharday und Rodosto Hacken ꝛc., von D. Grödel Söhne hierselbst aus, sich daher auch an den deutschen Kaiser gewendet. Dieser einzig in dem Wunsche unternommene Schritt, Deutschland wieder den religiösen Frieden zu geben, fand günstige Aufnahme seitens des Kaisers und hatte das erfreuliche Ergebniß, daß freundschaftliche Unterhandlungen eingeleitet wur- den, bei welchen es unsere Absicht war, einen wahren, soliden und dauerhaften Frieden zu er- langen. Die Wichtigkeit dieses Zieles wird die- jenigen, welche die Geschicke des Reiches in ihren Händen halten, dahin führen, uns die Freundes- hand zu reichen, um dasselbe zu erlangen. Die Kirche würde ohne Zweifel glücklich sein, den Frieden in Deutschland wieder hergestellt zu sehen, aber auch das Reich würde glücklich sein, daß es in den Söhnen der katholischen Kirche wie ehedem seine treuesten und hochherzigsten Unterthanen finden würde. Unsere Aufmerksamkeit ist auch auf den Orient gerichtet, wo sich Ereignisse vorbereiten, die für die Kirche vielleicht von höherem Interesse sein können, und der hl. Stuhl wird alle An- strengungen machen, um die Interessen der Kirche zu fördern. Es ist demnach unser Zweck, die wohlthätige Action der Kirche und des Papst⸗ thums auf die gesammte gegenwärtige Gesellschaft zu erstrecken. Ueberdies werde Nina seine ernste Aufmerksamkeit der schwierigen Lage zuwenden müssen, welche dem Papste in Italien und Rom in Folge der Beraubung seiner weltlichen Macht geschaffen wurde. Der Papst erinnert an die Klagen seines Vorgängers wegen Aufhebung der religibösen Corpocationen, wegen der Rekrutirung der Kleriker, Errichtung häretischer Schulen in Rom und wegen des glaubenslosen Unterrichts. Der Papst beklagt sich sodann über das Exequatur der Regierung für die bischöflichen Ernennungen, über ihre Weigerung, einige Bischöfe anzuerkennen, wie über die langen Formalitäten, die zu ihrer Anerkennung nothwendig seien. Der Papst spricht das königliche Patronats⸗ Recht Denjenigen ab, welche gegen die Kirche sind, und schließt mit der Erklärung, daß er unter diesen beklagenswerthen Umständen die Pflichten seines apostolischen Amtes nicht verkenne. Türkei. Constantinopel, 24. Sept. General Totleben, der russische Botschafter Labanoff und der Gesandte am griechischen Hofe Saburow begeben sich heute nach Livadia, von wo sie in etwa acht Tagen zurückkehren werden. San Stefano und Umgebung wurden, nachdem sie von den Russen vollständig um Adrianopel. Türkische Brigaden rücken von Boulair aus sucecsive in die von den Russen verlassenen Stellungen. — Die Pforte erhielt eine wiederholte Mahnung Montenegro's wegen der Grenz-Regulirung. Auf der Pforte will man auch Kenntniß von Ver- handlungen zwischen Serbien und Montenegro und auch von solchen zwischen Griechenland und Montenegro haben, betreffend eine eventuelle ge— meinschaftliche militärische Action. Rumänien. Bukarest. Zwei sitalienische Offiziere, der Oberst vom Generalstabe, Rossi, und Hauptmann Fanfani, sind in einer militärischen Mission hier eingetroffen. — Die rumänische Regierung erhält die be⸗ friedigendsten Nachrichten über die Stimmung der Bevölkerung der Dobrudscha hinsichtlich der eventuellen Besitzergreifung seitens Rumäniens. Von Widerstand der bulgarischen und moha— medanischen Bewohner ist keine Rede mehr; die auf diese berechneten Aufreizungsversuche blieben wirkungslos. Rußland. Petersburg, 23. Sept. Die Räumung Varna's durch die Türken gebt nur mit größter Langsamkeit vor sich. Von 150 zurück zuziehenden Geschützen werden täglich nur zwei ein geschifft. Die Russen halten die Forts und einen Stadttheil besetzt, die Türken die übrigen Theile der Stadt, deren Verwaltung sie auch noch führen. Amerika. Neworleans, 25. Sept. Gestern starben 58 Personen. In Memphis nimmt das gelbe Fieber wieder zu; am Montag und Dienstag verstarben daselbst 120 Personen. Allerlei. Cassel. Vom Kronprinz wird folgender charakteristi⸗ sche Vorfall, der sich am ersten Manöderlage bei Wabern ereignet haben soll, von der„Kasseler Tagespost“ erzähl!: Auf den Kaiser wartend, dessen Einiteffen jeden Augen— blick bevorstand, harttie der Kronprinz inmitten einer An— zahl von Generalen auf der Hauptstraße des Ortes und rauchte ungenirt aus der historischen kurzen Pfeife. Nalür⸗ lich hatte sich bald eine Menge ländlicher Zuschauer ein⸗ gestellt, um„unsern Fritz“ zu sehen, die aber in respectvoller Entfernung blieb. Nur Einer konnte es nicht über sich gewinnen, die Neugierde zu zügeln und trat so nahe an den Kronprinzen heran, daß dieser auf ihn aufmecksam wurde. Lächelnd schritt der Kronprinz auf den Mann zu und frug:„Woher seid Ihr denn?“„Aus der Schwalm!“ war die Antwort des in dem bekannten Buttermannkostüm erschienenen Dorfbewohners.„Nun, was meint Ihr,“ fuhr der Kronprinz fort,„sollte mir Eure Mütze nicht auch steben?“ Und ehe noch der verblüffte Bauer sich auf eine Anlwort besinnen konnte, hatte ihm der Kronprinz die Mütze vom Kopfe genommen, den eigenen Helm aufge— stülpt und unter dem Jubel der Zuschauer sich selbst die Mütze des Schwälmers aufgesetzt.„Wie steht mir das?“ rug der Kronprinz jetzt. Die Verlegenheit und das sreu⸗ dige Staunen des Bauern läßt sich denken. Nach einer Weile erfolgte dann unter dem Hurrah der Umstehenden der Wiederaustausch der Kopfbedeckung.(Lautet zwar sehr schön, bleibt jedoch zu bedenken, daß der Kronprinz seine Pfeife geraucht habe als der Kaiser jeden Augen⸗ blick eintreffen konnte.)(Ich, meines Theils, bezweifle, daß Helm und Mütze wirklich auf den betreffenden Köpfen gesessen haben, denn gewöhnlich pflegen die Mützen der Schwälmer Bauern— mit etwas Feit getränkt zu sein. Der Setzerlehrling.) f Fulda, 23. Sept. In dem benachbarten Kirchdorf Eichenzell ereignete sich gestern Abend ein grauenhafter Vorfall. Der Müllerbursche K. Medler vom Peiersberge schoß nämlich ohne jegliche Veranlassung mittelst zweier Revolverschüsse den dortigen Einwohner Kilian Maul an der Seite seiner Ehefrau mitten durch das Herz. Mehreren docligen Bauernburschen gelang es, den Mörder alsbald dingfest zu machen und ihn in das hiesige Kreisgerichts— Gefängniß abzuliesern. Berlin, 23. Sept. Gestern wurde in dem Reichs- kanzlerpalais die Verlobung der Gräfin Marie 9. Bismarck, der einzigen Tochter des Fürsten Bismaick, mit dem Grafen Kuno v. Rantzau vollzogen. Graf Rantz zu, Legations⸗ Sekretär bei der königlichen Gesandischaft zu München und Peemierlieutenant der Reserve des 3. Garde-Ulanen- Regiments, ist am 10. März 1843 geboten. gestellt, in's Auge. Ferner erwähnen wir nei und solid gearheitete Gartenmöbel von J. W. Faatz hier, einen Riesen-Cactus von Maurer Hanstein in Bruchenbrücken, eine Anzahl Blumenstöcke von Bahnwärter Georg, natürliche Blumen-Bouquets von Hofgärtner Lott hier und Lehrer Maul in Bruchenbrücken, die sehr geschmackvoll, größten⸗ theils aus verschiedenen Gräsern hergestellten un⸗ verwelklichen Bouquets von Gärtner Schortmann dahier, sehr eigenthümlich gewachsener Spargel von Buchdrucker Ganß in Vilbel, sowie Riesen⸗ hanf und Pferdezahnmais von Lehrer Loos in Södel, Von Gemüsen, sowie sonstigen Garten- und Feldproducten sind ausgestellt: Artischoken, ver— schiedene Arten Kürbisse, Gurken, Weiß., Spitz⸗ und Blaukraut, Wirsing, Oberkohlraben, Erdkohl⸗ raben, Riesenrüben, Dickwurz, verschiedene, weniger bekannte Kartoffelsorten ꝛc. zum Theil von unge— heuren Dimensionen und zwar durch: Oekonom Schudt von der Görbelheimer Mühle, Pachter Koch und Bürgermeister Best in Assenheim, Hof⸗ gärtner Lott hier, Ph. Schmid in Assenhesm, Bür ger⸗ meister Berges von Peiterweil, Oekonom Salzmann hier, Oekonom Feuerbach in Ockstadt, Frau Theo⸗ bald, J. Faatz, Messerschmied Schäfer von hier und Frau Ph. Schmid aus Assenheim. Müller Brückmann von der Dögelmühle hat verschiedene Müllerei⸗Erzeugnisse in geschmackvollem, mit einem Aehrenstrauß decotirten Behälter ausgestellt, Fourier in Friedberg Honig und Wachs, Dr. Tobisch selbstgezogene asiatische Sojabohnen, welche sich durch besonderen Reichthum an Fett- und Eiweiß: stoffen auszeichnen. Recht beachtenswerth sind auch 4 Tafeln mit den Modellen der Veredlungsarten, angefertigt von den Seminaristen Bell, Eckert, Fischer und Burk, unter Leitung des Seminar- lehrers Wahl. Und endlich müssen wir noch er— wähnen, daß Lehrer Werner von hier, neben dem Nützlichen und Schönen auch den Scherz nicht vergessen hat, indem er eine Uhr ausstellte, bei [welcher das Zifferblatt aus einem Stück Kürbis⸗ schale, die Zeiget aus Bohnenhülsen, die Pendel stange aus Stroh, die Linse aus einer Nuß, die Gewichte aus Rüben bestehen. Bezahlt Eure Nechnungen. Unter dieser Ueberschrift bringen die„Hess. Volsbl.“ solgenden sehr beherzigenswerthen Artikel:„Wiederum naht für den Handwerker, den Ladeuinhaber(Detaillisten) und andere kleine Geschäftsleute eine recht schlimme Zeil. Am 1. October soll die Miethe bezahlt werden. So manchem ordentlichen und soliden Manne mangelt es nicht an Aus ständen, aber was nützen ihm dieselben? Mögen sie auch noch so sicher sein, so verlangt doch der Hauseigenthümet die Miethe in Baarem, und woher soll der Miether unter so bewandten Umständen baares Geld nehmen? Soll er mahnen? Dadurch verdirbt er sich vielleicht einige sonst recht gute Kundschaft; selbst die berechtigtste Mahnung wild iom leicht übel genommen. Ihm bleibt nichts übrig, als sich Geld zu hohen Zinsen, ja vielleicht zu Wucherzinsen anzuschaffen und mit bitterem Herzen denkt er dere; die aus purer Bequemlichkeit es versäumten, die Nota zu be⸗ zahlen, obgleich sie recht aut dazu im Stande wären. Ju dieser Beziehung machen sich erfahrungsgemäß eine Menge gut situirter Leute der schlimmsten Unterlassungsfünden schuldig. Da werden die Rechnungen einstweilen zurück⸗ gelegt, bis ein ganzes Paquet vorhanden ist, damit dann Alles auf einmal berichligt werde. Darauf, daß der mil geringem Kapilale arbeitende Handwerker durch längeren Credit, den er nolhgedrungen geben muß, in die schli mmste Verlegenheit gerathen kann, nimmt die besitzende Klasse viel zu wenig Rücksicht. Vornehme Damen tragen stolz die kostbarsten Toilelten, aber erst nach Jahr und Tag werden Kleidungssücke und Zubehör bezahlt; angesehene Kaufleute lassen die Contobücher bei Krämer, Metzger und Bäcker vollschreiben, vis Beiräge darin verzeichnet sind, welche dem Käufer geringfügig erscheinen mögen, die der Verkäufer aber schmerzlich enibebrt. Dafür muß Letzleret dann nicht sellen wiederum seinen Lieferanten schuldig bleiben, muß Waaren, die er billig gegen baar haben könnte, zu viel böheren Preisen auf Credu nehmen, muß wilb es zpieber be salbenen 1 1 Fra Molkt! nach O den h Weiß⸗ M. 1 — e 8 8 4 ent d. telt Need u * 7 Maul Vol tellen u; gen. A. Beis ectus“ e Nech nun 10 Se Mane II. 21 1 1 fie au i* wü 1 — 1 dun 0 9 f ö ich quälen und plagen, um die nöibigen Summen für u machen. Daß zur Zeit des Mieihtermins selbst mancher ganz solvente kleine Geschäftsmann die schwersten Sorgen bat, bedarf wobl keiner weiteren Auseinandersetzung. Wir mahnen deßbalb auch dringend; bezahlt Eute Rechnungen! per 100 Kilo M. 5.50 6. Aepfel per 100 filo M. 7.50 bis 8. Butter per Pfund im Großen 1. Qual. M. 1.005. bis 10 2. Qual 90 Pf. bis M. 1., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Gier per 100 M. 450-6. Erbsen geschaͤlte(per 100 Kilogr.) M. 24—26., ganze Erbsen M. 20.— 22., Linsen M. 28.— 30. Wohnen M. 26 bis 28. Ochsenfleisch per Pfd. 70— 75 Pf., Kuh und Rindflessch 4 60 Pf., Kalbfleisch 60—70 Pf, Hammel fleisch 68 68 Pf, Schweinefleisch 70 75 Pf Frankfurt, 26 Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 9 M. 95. Nr. 8 M. 31. Nr. 4 M. 97., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 21, do, II.(Berliner Marke) M. 18. Walzen, esfeetid ple siger ab Bahnhof hier M. 19 50, ab unserer Umgegend M. 18.25 18.50, do, fremder se nach Qual. M. 19.— 20.50. Roggen se nach Qual. M. 13.— 16. Gerste M. 13.— 18.0. hesellenlobn, Nabrungsminel, Umlagen u. dergl. flüssig Jeder, der es irgend möglich machen kann, seine kleinen Schulden der erwähnten Art zu lilgen, begeht ein schweres AJurecht, wenn er dies unterläßt!? Aber nicht allem die! leinen Weschäftoleute können pünktliche Zahlung erwarten ind brauchen, die großeren Geschäfte ebensogul. Da sollen! am bestimmien Tage Wechsel eingelöst, Zinsen, Laden miele u. J. w. bezahlt werden, geliebene Gelder soll der! Geschäftsmann retour geben, was Alles er mit Leichtig⸗ keit könnte, wenn seine Ausstände regelmäßig eingingen. Allein das ist nicht der Fall; von ausgegebenen Rech. mungen gebt kaum bis zur nächsten Messe der driite Theil Hafer M. 13.50— 15. Kohlsamen M. 28.— 29. Grbsen ein, und während der Kaufmann nicht allein für seine M. 19.— 23. Wicken M. 15. 16. Uinsen M. 17.— 23. Rüböl, detall, M. 70 Die Preise verstehen sich fsämmt— Ausfände die Zinsen verliert, muß er noch Kapfiakten bei lich per 200 Pfo. Zollgewicht= 100 Kilo, Vorschuß u. and. Vereinen für tbeuere Zinsen selbst leihen. Eine Mahnung um Zahsung aber wird selbst von guten, Freunden meist üdel genommen. Also kauft nicht mehr, als ihr zahlen könnt, und daun— zahlt pünktlich! Daun erst wird es im Haudwerkerstande und im Kausmaunsstande wieder besser, und erst dann bal Handwerk wieder einen goldenen Boden! Handel und Verkehr. Frankfurt, 25. Sept. Der heutige Heu, und Stroh- Markt war gering befahren. Heu kostete per Centnex je nach Qualität M. 1.80— 3., Stroh M. 180 2. Auf den heutigen Cerealien Markt kamen 38 Fuhren mit Weiße und Kohlkraut an. Der Centner Welßkraut kostete M. 180— 2., Kohlkraut das Stück 10 Pf. Kartoffeln D. Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Vorbereit⸗ ungen zur Ulumoliqusdatlon ergeben, gegen Voraussicht, kein Ueberwiegen der Bassse⸗Engagementg, weshalb sich auch bereits gestern ein Sötlück⸗Heberfluß per Ulumo hergusstellte— Hieser Umstand, sowie die Berstetifung des Geldstandes, wirkten nachtbeilig auf die Eytwickelung der Tendenz an beutiger Börse ein. Man erössuete zwar sest auf höheres Wien, allein bald paralysitrten schwächere Berliner Notst— ungen den von Wien ausgehenden günstigen Impuss. Berlin zeigte namenilich Verkaufslust für russische Werthe— Die Reagelton hätte möglicherweise noch weitere Fortschrite gemacht, wenn nicht der Telegraph neue Ersolge der öster seichischen Wassen aus Vognien berichtet bälle. Einen be— 7 sonders guten Eindruck machte die Meldung, daß elne Heputatlon aus Zwornik die Unterwersung angeboten babe. Hie Gourse nahmen nunmehr einen Ausschwung und die Nörse schloß in sehe sester Haltung. Bon den Haupk; pekulatlonswerthen bewegten sich Gredstaetten, gesseen Abend 203, zwischen 201%— 200%— 209 ½— 201 und 202. S lantobahngetlen, gestern Abend 224%, gingen zwischen 224 223 ½ und 224 um. Lombarden geschäftslos. Oesterreichische Bahnen waren ziemlich belebt und sbeile weise höber. Von österreichischen Petortickten sanden Glisa⸗ belh, Böhmen und Nordwest zu höheren Goursen Nehmen Heulsche Fonds sest. Oesterreichtsche Reuten und ungarische Werthe anziehend. Banken gut behauplet. Wechsel meist ewas billiger. Peivatdteconio 35/0—/40%, Geld Cours. Frankfurt am 26, September 1878. 0 Frankenstücken, M. 16 22—26 Englische HSovereigns 1 20 88— 49 Russische Imperlalec 0„ 16 66—71 Holländische fl. 10 Stücke. 16 60 G. Puecgten g 9 60-65 Duegten al marco nn 5 9 6065 Dollars in Gold..* 7 4 17—90 Frledberg. GSamstag Nachmlttag 4 Uhr findet noch male Kindervorstellung im Affentheater flatt, worauf daun Fonptag die 2 letzlen Vorstellungen folgen. Wülnschen wir den Vorstellungen einen zahfretchen Hesuch, damit ber Unternehmer für die am Mittwoch durch die Ungunst der Wutezung halbwegs verdorbene Einnahme einigermaßen ulschädigt wird. Vie Leissungen sind gute und die Hressur Einladung zum Abonnement auf den Wetterauer Boten. Den geehrten Lesern zue gefälligen Rachticht, daß der„Wetterauer Bote“ auch im nächsten Quartal in der züberigen Art und Weise wöchentlich dreimal erscheinen wird. Die neuesten polltischen Nachkichlen aus Nah und Fern, sowie alle wichtigen Begebenheiten d Naschheit und möglichster Ausführlichkeit. wichtigen Tagesfragen noch besonders in leicht saßlichem Sinne besprechen. Als Organ der Tucnvereine des Bezuks Hessen sind alle kahin einschlagenden Nachrichten in dem Blatte enthalten. Auch auf belletristischem Gebiete wird der Wetterauer Bote in einen, der Sonntagenummer gratis beigegebenen Beslage, Der Sonntagsgast einen Lesern sleis das Besle und Gedlegenste bieten. Gute Nobellen und Erzählungen, sowie Plaudereien, Skizzen (historische Aussätze, Humoresken, Gedichte, Rälhsel zc. werden abwechselnd den acht Seiten gröhtes Quartsormat ente allenen Raum ausfüllen, so daß gewiß den verehrten Lesern desselben eine angenehme und unterhallende Leclilke adurch verschasst wird. Der vierteljährliche Pränumerattonspreis für den Welterauer Bosen nebst dem Butzbach und dessen Umgegend, sowie durch die Post bezogen nur 1 M. 25 Pf.(rel. Vingerlohn. i Inserate finden in dem Blatte anetkannt die welleste Verbreitung, die kleine Zeile oder deren Raum (berechnen wir mit 10 Pf. und bewilligen bei mehrmaliger Jusertlon bohen Rabalt. Die Ausgabe erfolgt: Mittwoch, Freitag und Sonntags. Mutz bach im September 1878 Die Expedition des Wetterauer Boten. Die allwöchentlich in dem Wlatte erschelnenden Leitartikel werden alle 1 Mark 30 Pfennig. Einladung zum Abonnement auf den Darmstädter Täglichen Anzeiger. 17. Jahrgang. Der„Darmsiabter Tägliche Anz⸗tner“ erscheint au allen Wochentag Abeuben und kostet vierteljährlich durch die Post bezogen(einschließlich Bestellgeld) nur 1 Mark 30 Pfg., monatlich 46 Pfg. Den Inhalt bilden! Politisch Runsschau, intetessanse Ergäblungen und Novellen, kucze Herich te iber bie Verhandlungen der Laudstänbe, serner Hofnachkichten, Gioilt und Peilstäsdienst- Nachrichten Berschse süber ol audlungen des Schwurgericht der Provinz Slarkenburg, des Vezitkostrafgerichig, des Kleie und Pfobeingial Aus schusses, der Sitzungen der Sladtperordneten Versammlung und bee Localgewerbeverelng zu Dapimstaßdt, seuner stassstische eilsheilungen, standesauilliche Nachrichten, Regterungsblatt, insbesondere auch Locale und sonstige Miltheilungen, hruchtpreise, Rätysel, Tbeaterzetlel, Theaterkrilsken, Conceriberichte, Berleosungen u.. w., i neschvaltiger Abwechg lung, Inserate finden buch die gleichmäßige Verbreihung dec Anzeigers in Darmstadt, wie Austerhalb, terner durch kostensteie Aufnahme in den Straßen Anzeiger eusolgreichste Verbreitung, r Abonnements nehmen alle Post-Anstalten täglich entgegen. FF 2 8 f 7 5 „Mainzer Anzeiger. 5 Unstreitig das billigste und verbeestetste aller Tagesblätter. 0 Preis viertelsährig: per Post 1 M. 80 Pf.(ohne Postausschlag). Auflage 9000. 0 2 209. Jahrgang. ö Der„Mainzer Anzeiger“, welcher berellg neun und zwanzig Jahre erscheint, bletet seinen Lesern cke unsassende poltlische Uebersicht in Lellartskeln, Cocrespondenzen und lelegraphischen Herschlen, außerbem Gourcs— nachrichten, Mlitheifungen über Wisseuschaft, Kunst und Lieratur, Ver mischtecz, ein Feuilleton zꝛc. ꝛc., und bosft so allen Ansprüchen in vollem Maße zu entsprechen. Als wirklames Anzeigeblalt it der„Mainzer Anzeiger“ besonbers zu empfehlen, da berselbe das ver— breilelste Blatt in Mainz und Umgegend ist. Auch elscheinen in demselben bie Bekanntmachungen der Goll und Milttärbehörden.— Inserate werden mit 20 Pf. per Petitgetle berechnet, Gutgegennahme berselben bei allen Inseraten-Burcaux bes In. und Auglanbeg, In Mainz bel der Expedilson.“ Jeben Sonntag wird das Unserhaltungeblatt„Der Hausfreund“, gralss beigegeben. ac, in reicher Auswahl. Der Verleger: J. Gottsleben. Vet — 3 22 75 o esselnde Erzählungen, Gedichte, Preigrchthsel zc. Dasselbe enthält es Handels, der Industrie und Landwirlhschaft u bringen wir mite der gwößten Sonntagogast beträgt file N det There läßt Nichts zu wünschen übrig, 3109 Bab Nauheim. Har⸗Nauheim. Möbel H. Bleusdorf,* Hoftapezler. 0 ö Spiegel und Polsterwagren eigener Arbelt. 1063 Große Auswahl, billige Preise g. Thellgz, Strick-, Terncaux⸗& Mohairwolle zu sehr billigen Preisen bei Geschwister Schloß. 5 O 0 fe J aller Art bringe ich in empfehlende Erinnerung zu sehr billigen Preisen, Frtebberg. Jean Huber. 0 Hof Apotheker Boxberger's K 95 Hühneraugen-Pflaster, fertig gestrichen, besettigt sicher Schmerz und Hühnerange, per Guth Pfennig, in Friedberg bet Apotheker Dr. Uloth. 2711 termtte pte ergebene Anzeige, daß ich mich im Anfertigen von Damenkleidern, sowie sonstigen Näharbelten Frau Lonise Brack, geb. Ehrhardt. Mein diesjähriges Capeten-& Nouleaurlager, welchetz bet enorm billigen Preisen eine resche Auswahl bietet, bringe ich hlermtt in empfehlende Erinnerung, Tapeten, zweifarbig von 20 Pf. an, dreifarbig von 28 Pf. an. Louis Weis. Güter-Versteigerun iter-Versteigerung. 3105 Montag den 7. Oetober d. J., Vormittags 9 Uhr, laͤssen die Geschwister Vogt nachgenannte Grunbstläcke an den Metstbletenbden versteigern; 8873 Meter im Großwartselo, 2249 vaselbst, 2922 in den neuesten Farben 15 F Y bestencsz empfehle, 2976 911 * 8882„ im Lachenfeld, 26896„ daselbst, 5066„ im Kleingalgenfeld, 6670„ im Großgalgenfeld, 1990„ daselbst 280 Klafter am Honeyer, 406 5 bie Ackergärten, 168 1 vaselbst, 194 1 am Sobenweg, 424„ im Kleinwartseld, a8„ daselbst, 281 1 vaselbst, 517 1 vaselbst, 1½ Morgen am Irrgang, 1½ 1 zwischen den Hohlen, ö 1—e 1 an ber Wüstung, 974 5 an ber steinernen Brücke, ö 2 am rothen Thurm, 17 g in ver Langgasse Die größeren Grunpstücke werben zuerst und ban im Ganzen autzgeboten, Frledberg den 27. September 1878. Großherzogliche Ortsgericht Frtebberg— Fou ear. Herrenkragen gethellt und Manschetten ze— K. Friedrich. bel Venloo“ ꝛc. Diesen Erzählungen werden sich Artikel aus dem Leben der Zeit, sowie unterhaltende und belehrende Auf— sätze aller Art anschließen. Die Verlagsbandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und die Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg nehmen Bestellungen an. Silligstes illustrirtes Familienblatt: mithin der Bogen nur ca. 6 Pf. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Das vierte Quartal beginnt mit der bereits angekündigten Erzählung„Lumpenmüllers Lieschen“ von W. Heimburg, der Verfasserin des mit so vielem Beifall aufgenommenen Romans:„Aus dem Leben meiner alten Freundin“, sowie mit dem transatlantischen Charactergemälde:„Der canadische Achill“ von E. Weber, der unseren Lesern bereits bekannten, geistvollen Verfasserin von„Eine Leidenschaft“,„Ein Meteor“,„Charlotte Steinerne Töpfe und Krüge, von ½16 Liter bis 40 Liter Inhalt, zum Einmachen und für Latwerge geeignet, hat vorräthig 2764 Friedr. Hilbrecht Wittwe. 0 8 Feinst e amerikanisches Schweineschmalz à 56 Pf. per Pfd.(bei größerer Abnahme billiger) empfiehlt Theodor Andreas. Bad-⸗Nauheim. Ausverkauf 3081 Jos. Butzbach. 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Auskunft gibt Gottfried Gillmann in Steinfurth, ebenso Herr Gast— halter Joutz in Butzbach und die Exped. d. Anz. 3097 Alle Diejenigen, welche Forderungen an den ver— torbenen Herrn Dr. Steffenhagen haben, werden gebeten, die Rechnungen, soweit dies noch nicht geschehen ist, bis zum 10. October a. c. an den Unterzeichneten 309 von neuen Stühlen bei Friedberg. Limburger Käse, Bayr. Rahm-Käse, Holl. Edamer Käse Ementhaler Käse, sämmtlich in den feinsten Qualitäten, bei 3067 Georg Groß. Oefen und Ofenrohre billig bei J. Ehrlich, Friedberg. 3088 Loose à 3 Mark zur Deutschen Middle-Park-Lotterie sind nur noch bis zum 7. Oct. zu haben in der Exped. des Oberhess. Anz. 3101. Freiwillige Bürger⸗ Feuerwehr. 3103 Samstag den 28. September, Abends 8 Uhr, Monatsversammlung bei Herrn Binzel. Der Commandeur. 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Wo? sagt die Exped. des Anzeigers. e 3074 Zu vermiethen einen Keller, 3080 Frau Kiefer Witt Hobelspähne, per Sack 10 Pfennig, verflalh 3090 Aug. F Frank. Grummetgras 8 Morgen in der Lache, verkauft 5 3091 G. Philippi: finden freundliche Aufnahme in einer hiesigen Fam Näheres bei der Exped. d. Anz. 3092 de Beauelair, Funk, Verfassungs⸗& wee Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg ö Das Neueste in. 2255 zu billigsten Preisen bei K. Friedrich ö 1 f 3 Zwei Realschüler Hettt Jahr shümer hierzu Prämi Für f Ther dabie Be!