1 · — Tana usik ———́1hj.3— pf. bis 1 Man zu 30 Pf. Nrisseife, beser 2 Coctbofet, Frsen lühle, err der 4 ment a Welz Sntischum ich wister Schloß. emden, tt 61. Nauic tun x. Frietrich. 8 stitꝰbttg· tlirte Pfarrer Heßler zu 2 f 74. * 1878. Dienstag den 28. Mai. M 63. Oberhessischer Anzeiger. Wird bier und in Nauheim Monsag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei groͤßerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen Lon auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Pose nach genommen. eee. i a Der Gefangenwärter Adam Heck dahier wurde am 29. vorigen Monats zum Landgerichte Diener Substituten bestellt. Friedberg am 23. Mai 1878. Großberzogliches Landgericht Friedberg. ifo; Deutsches Meich. Darmstadt. enthält die Bekanntmachung, die Polizei Gebührenordnung für den Hafen von Mainz betr. Darmstadt. Schluß des Inhalts des Re— gierungsblattes Beilage Nr. 15: X. Dienstnachtichen. Es wurke dem Pfarren b. Vorlage eröffnet. Nachdem ein Antrag auf Schluß 0 Das Regierungsblatt Nr. 7 derseben mit großer Majorstät angenommen wor- der Regierung einverstanden; es handle sich darum, und den war, trat die Kammer in die Specialdiskussion geeignete Mittel dagegen zu finden, ein und wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Be— züglich Offenbachs beantragte der Aueschuß, den Voranschlag von 260,000 auf 240,000 M. ber- abzusetzen, welchem Antrag die Kammer mit 23 Thon zu Langen die Pfarrstelle zu Raundeim, dem ev. g 5 Stimm itrot: die si. Pfarrer Suppes zu Nieder- Ohmen die Pfarrstelle mu geen f 5 bel 1 171 185 Seligen Ildeshausen übertragen; der Reallehrer zu Offenbach stadt und Zwingenberg angeforderten Beträge von Dr. Nehmcher, wurde zum Lebrer an dem Gymnasium zu 8500, und 20,000 M. dagegen fanden unter Darmsladi ernannt; der auf die ev. Pfarrstelle zu Trais-] Ablehnung des Ausschußantrags, wonach für Horloff präsentirte Pfarramts- Candida Wabl aus Rupperisburg wurde bestäligt; der für die Stelle eines Reallebrers zu Offenbach präsentirte Lebrer zu Eisleben, Dr. Volckmar, wurde bestängt; dem ev. Pfarrer Werner zu Idar wurde die Pfaerstelle zu Wonsheim, dem ev. Pfarter Richter zu Bad Wildungen die Pfarrstelle zu Flomloin, dem ev. Pfarrer Knodt von Wonsheim die Pfarrstelle zu Nordbeim, dem ev. Pfacramtskandidaten Aulber von Erbach die Pfarrstelle zu Eppelsbeim, dem ev. Pfacrer Reinheimer zu Eppelsbeim die Pfarrstelle zu Dornheim übertragen; der auf die ev. Pfarrstelle zu Rohrbach präsentirte Pfarrer Cellarius von Flomborn und der auf die ev. Pfarrstelle zu Nieder Florstadt präsen ** A ssenbeim wurden für diese Stellen bestäligtl. Dem Eduard Neuschässer zu Langen Rrowbach wurde das Patent als Geometer 1. Classe für den Kreis Darmstadt ertheilt; dem Schulamtsasp. Würtlemberger aus Spachbrücken wurde die Schulstelle zu Steinheim übertragen; der auf die erste Schulstelle zu Heusenstamn präsentirte Schullehrer an der 2. Schulstelle daselbst, Siegler, und der auf die Schulstelle zu Wallach präsentipte Schulantsasp. Lantelme aus Wembach wurden bestätigtz dem Schullehrer Como zu Mainflingen wurde die zweite Schulstell zu Heßloch übertragen; der auf die 1. Schulstelle zu Walldorf präsentirte Schulamisasp. Poth aus Groß— Zimmern wurde bestätigt; dem Lehrer an der 1. Schul⸗ sielle zu Vendersheim, Göckel, wurde die Schulstelle zu St. Jobann, dem Schulamtsasp. Müller aus Pfaffen Beersurih die Schulstelle zu Ober⸗Sorg übertragen. XI. Dieustentlassune. Der Schullehrer Meyer Bleidemrod wurde auf Nachsuchen entlassen. XII. Rußbeslandeversetzungen. Der Steuer-Aufscher Dieffenbach und der Oberrechnungsrevisor Ditmar und der Schullehrer Nack zu Heppenheim wurden auf Nach suchen in den Ruhestand versetzt. 5 1 XIII. Concurrenz⸗ Eröffnungen. Erledigt ist: Schulstelle zu Nieder⸗Hilbersheim, Gehall 771 M. 42 Pf.; die 1. Lehrerstelle zu Nidda, Gebalt 857 M. 14 Pf.; dem Sladworstand zu Nidda steht das Präsentationerecht zu; die 2. evang. Schulstelle zu Bensheim, Ansangsgehal! 1028 M. 57 Pf. XIV. Sterbefälle. zu Gestorben sind: am Tage der ev. Pfarrer Böhler zu König; am 23. April der Ober förster Kallenbach zu Schotten; am 29. April der Professor Dr. Blümmer zu Büdingen; am 30. April) der Lehrer Zöckler zu Grünberg; am 7. Mai der Land— gerichtalluar Jöckel zu Ortenberg. Darmsladt, 24. Mai. zweiten Kammer. 74. Sitzung der die Anträge des (deren specielle Anführung unseren Leserkreis nicht weiter interessiren dürste). Dem Antrag und Kuglere auf Errichtung eines 4 Landgerichts in Offenbach, eventuell einer Handelskammer und dle 22. April der Kanzleisekretär Stamm zu Darmstabt; an demselben Bezüglich der Gerichtssitze der Provinz Rheinhessen wurden Ausschusses mit großer Majorität angenommen, letzteres nur 12,000 M. verwilligt werden sollte, Annahme nach der Regierungsvorlage.— 25. Mai. 75. Sitzung der zweiten Kommer. Zu Lich hatte der Ausschuß dogegen 15,000 M. vorgesehen, abgelehnt. der Regierungsvorlage mit 30,000 M. angenom- men. mur beide einen Anträge wurden Nidda mt 4000 M. Schotten mit 5000 M., Vilbel mit 14,500 M., Wöllstein mit 1200 M., Niederolm mit 4000 M. und mit 1000 M.— sämmtlich nach Maßgabe der Regierungsvorlage und ohne Debatte angenommen. Der Antrag die durch die baulichen Untersuchungen der seitherigen Landgerichtslokale 1c. entstandenen Kosten mit 2000 M. zu bewilligen, wurde ein— stimmig angenommen. Zur Beschaffung der er— forderlichen Mobiliareinrichtung der Schöffensäle in den Amtsgerichtslokalen wurden 48,000 M. verwilligt. Schließlich fand der Antrag, für Bibllo— thekszwecke für die Amtsgerichte den Betrag von 6000 M. zu verwenden, einstimmige Annahme. Die von der Regierung proponirte Vereinigung Haupt- der Die Kammer schritt schließlich zur zweiten Lesung des Gesetz— der Staatsschuldentilgungskasse mit staatekasse wurde angenommen. entwurfes, die Ausführung des Gerichteverfassungs⸗ Gesitzes betr. und wurden die Beschlüsse erster Lesung bezüglich der Art. 1, 2, 4, 5. 7, 13, 14, 15 und 16 aufrecht erhalten, dagegen erhielt Art. 3 folgende Fassung:„Die Verleihung der Gehalte und Gehaltszulagen an die Richter erfolgt innerhalb des Besoldungsetats nach dem Dienst— alter. Die für die Bestimmung des Dienstalters maßgebenden Grundsätze werden durch Gesetz sest— gesetzt“. Zu Art. 6 war der Antrag gestellt „den gestrichenen zweiten Absatz dieses Artikels in der welcher Antrag angenommen wurde. Annahme fanden weiter der Absatz 1 und 3 des Art. 6 in Webers der Fassung der ersten Lesung, ebenso Art. 12, 1. setze Entwurfs bezüglich der socialdeme Absatz nach der ersten Lesung, der 2. Absatz in der Fassung der Regierunge vorlage. die Regierungsvorlage einen Betrag von 40,000 M., solchen von Für Butzbach wurde die Forderung Hierauf würden die Forderungen der Re- gicrungsvorlage für Alsfeld mit 5500 M., Fried berg mit 30,000 M, Grünberg mit 13,600 M., entlich Wörrstadt Fossung des Ausschußantrags anzunehmen“ seine Partei mit derjenigen dee Vortedners und Redner be— dauerte, daß die Vorlage im Zusammeahbang mit dem Attentat erfolgte, kritisirte ihre Bestimmungen und bezeichnete die vorgeschtagenen Maßsegeln als die denkbar wenigst geeigneten. Bennigsen be— leuchtete die einzelnen Bestimmungen der Vorlage und fragte, ob auf dem Boden der bestehenden regelmäßigen Gesetzgebung nichts Wirksameres gegen die Social- Demokraten vorgekehrt werden könne. Es sei viel versäumt; die bestehenden Gesetze hätten von den Verwaltungs Behörden bis zur äußersten Grenze dee Zulässigen angewendet wer— den müssen, das sei nicht geschehen! Wenn Lücken der Gesetzgebung vorhanden, so sei er mit seiner Partei bereit, Hand zur Abhülse, eventuell in der Herbst⸗Sesston, auf dem Gebiete des gemeinsamen Rechtes zu leihen. Repressiv- Maßregeln gegen die Social- Demokraten hätten nie und nirgends ge— sruchtet. Der Regierung dürse man dictatorische Gewalt nur einräumen, wenn man wisse wer sie ausübe, und dies müsse man namentlich dann, wenn man die Gefahr nicht sehe, die eine Dictatur trhessche. Schließlich berührte Redner die Frage des Culturkampfs und äußerte den Wauasch nach dessen Ende, weil die Kirche wohl geeignet sei zum Kampfe gegen den Socialismue; freilich müsse dieselbe sich der staatlichen Ordnung fügen. Auch den berechtigten Wünschen der Arbeiter müsse Genüge geschehen. Minister Graf Eulenburg er— wiederte: Der vorgeschrittene Zeitpunkt der Session könne die Regierung nicht abhalten, wichtige, für das Staatswohl dringend nothwendige Gesetze vorzulegen. Er müsse der Behauptung Bennigsen's entschieden entgegentreten, daß die Regierung die Einbringung der Vorlage nicht ernst gemeint habe. Die Lehren der Social-Demokraten verwirrten die Gemüther oft derart, daß Verbrechen, wie das am 11. Mai, möglich würden. Daß die Social— Demokraten dasselbe direct angestiftet batten, glaube die Reglerung nicht. Der Entwurf sen keine Ge⸗ waltmaßregel und deßhalb nur eine so kurze Dauer für denselben vorgeschlagen. Man habe heute zum ersten Mal von zu laxer Handhabung der Gesetze gebört. Man könne ja nun nach dem Wunsch Bennigsen's die Gesetze bis zur äußersten Strenge anwenden, dann möge sich aber auch Niemand beklagen. von Helldork, Nomens der Conservativen, trat für die Vorlage ein, während Richter sich gegen dieselbe erklärte. Nach der Rede des Letzteren, die eine Stunde dauerte, ver- tagte sich das Haus.— 24. Mai. In der heuligen Sitzung wunde die erste Lesung des Ge- kratischen Ausschreitungen fortgesetzt. Gneist ersuchte das Haus, ein von ihm eingebrachtes Amendement auf Errichtung einer Kammer für Handelssachen Vorlage. Graf Beibusy Hue trat für dieselbe besserungsfaͤbigkeit der Vorlage zu, wies abe an dem Amtsgerichte Worms wurde angenommen. ein. und wurde zunächst eine Windthorst(Meppen) ergriff das Moltke gab die Ver- rauf Bennigsen forderte die Regierung auf, die allgemeln verbreltete Ueberzeugung bin, daß sie habe die man besseren Schutzes vor den den Staal dane willigung der erforderlichen Mittel zur baulichen Vorlage eingebracht, obschon sie gewußt, daß die- den Gesahren der Soclaldemokratte bedürfe. Man Herstelung für die Amtslofale der Amtsgerichte ꝛc. selbe abgelehnt werde, In Erkenntuiß der durch sollte der Reglerung die nötbige Macht geben, die Generaldebalte über diese die Soclal-Demoktatse drohenden Gefahren sei Gefahren der bürgerlichen O gas bel Zeiten Berlin, 23. Mai.(Reichstag. Fortsetzung.) anzunehmen. en St ine Folge ge- detachlrten Strafkammer wurde keine Folge g de Geriags geben. Der Antrag Edingers und Schröders Jörg sprach im Namen des Centrums gegen die v. . solgte sodann die Berathung wegen der Be- der Behauptung enkgegenzutreten, — abzuwehren. Die Geschichte der Pariser Commune zeige, welche Folgen entstünden, wenn die Regierung sich die Zügel der Gewalt entschlüpfen ließe. Solche Dinge seien eine verständliche Mahnung für die Ordnungs Partei. Der Reichstag könne das Gesetz heute ablehnen, in der Erwartung, daß die Regierung stark genug sei, Ausschreitungen mit den Waffen in der Hand entgegenzutreten. Dadurch werde aber nur augenblicklich geholfen und die Schäden nicht gründlich geheilt. Lasker trat der Behauptung entgegen, daß die liberale Partei das Anwachsen der Social-Demokratie ge— fördert habe. Mit größerem Rechte treffe solcher Vorwurf die conservative Partei, die durch ihre Intriguen und Machinationen zur Uatergrabung der öffentlichen Sittlichkeit beigetragen habe. Die Bestimmungen des Entwurfs seien in vielen Stücken ganz unausfübrbar, auch nicht verbesserungsfähig, der bezügliche Versuch Gneist's sei ein mißglückter. Er und seine Partei würden ab irato gemachten Gesetzen niemals zulimmen. Der sächsische Minister v. Nostitz- Wallwitz erklärte die Behauptung Lasker's, betreffend die Begünstigung der Socialisten durch die Regierung bei den letzten Wahlen für unwahr. Damit schloß die erste Lesung. Das Haus be— schloß, sosort in die zweite einzutreten. Nachdem 1 der Regierungs Vorlage mit 251 gegen 57 Stimmen abgelehnt war, erklärte Minister Hoffmann, die Regierung lege auf die Weiter- berathung keinen Werth, worauf die Sitzung ge— schlossen wurde. In einer Abendsitzung erfolgte dann um 7½ Uhr der Schluß der Reichstagssession. — Der Congreß erscheint als gesichert. Ruß- land hat in die bedingungslose Vorlage des Friedens von San Stefano eingewilligt. Trotzdem ist die Situation schwierig wegen der möglichen Ereignisse in Constantinopel. — Die Handels Convention mit Rumänien wird nicht mehr vor das Plenum des Reichstags gebracht werden; es ist bei den Commissions⸗ Berathungen nicht gelungen, die Bedenken wegen Behandlung der deutschen Juden in Rumänien in Gemäßhbeit der rumänischen Special Gesetze trotz des Vertrages zu beseitigen. — 25. Mai. Das Verbleiben Falk's im Ministerum ist gesichert; Bismarck ist entschieden dafür. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 25 Heute Mittag besetzten Abtheilungen des 78. öster⸗ reichischen Infanterie- Regiments die vorher von Türken geräumte Insel- Festung Adakaleh(bei Orsowa). Die Uebergabe ersosgte auf Grund eines österreichisch türkischen Abkommene. Der erste Occupations Schritt ist damit geschehen. — 25 Mai. Officielle Mittheilungen über Schuwaloff's Anerbietungen in London sind zwar bisher hier nicht eingetroffen, indeß sind die hie ⸗ sigen Regierungskreise soweit informirt, daß man den Congreß als gesichert betrachtet. — 25. Mai. Der Ausgleichs- Ausschuß des Abgeordneten-Hauses nahm das Gesetz über das Ueber einkommen mit der Bank in Betreff der 80 Millionen- Schuld nach der Fassung des Herrenhauses, sorann den Zollsatz des Robkaffees mit 24 fl., des gebrannten Kaffees mit 30 fl., und die Positionen der Baumwoll- Waaren des Zoll- und Handels⸗Bündnisses nach der Regierungs- Vorlage an. Damit sind sämmtliche Ausgleichs- Vorlagen im Sinne der letzten Regierungs Ver— einbarungen vom Ausschusse angenommen, mit Ausnahme von zwei Punkten, nämlich der Re— stitutionsfrage und einer unwesentlichen stplistischen Aenderung des Bankstatuts. Schweden. Stockholm, 25. Mai. Der hat aber nur Mannschaften zur Ablösung der ent · Reichstag wurde heute ohne Thronrede geschlossen. Die budgetirten Einnahmen und Ausgaben stehen im Gleichgewicht. Der Reichstag beschloß die Aufnahme wurden in Monteneg einer neuen Anleihe von 18¼ Mill. Kronen. Großbritannien. London, 23 Mai. Schuwaloff halte heute Nachmittag mit dem Staats- Seeretär des Auswärtigen eine Unterredung, in welcher er die russischen Vorschläge darlegte. Wie Griechenland. verlautet, wird über diese, bis England Fran antwortet, strengstes Stillschweigen beobachtet wer- den. Schuwaloff versicherte, daß sein Kaiser Tot- wurde. leben jeden Versuch der Ueberrumpelung Konstayti⸗ nopels untersagt habe. sti auch ohne allen Connex mit dem jüngsten Auf. rufe zur Equipirung einer Kreuzer⸗Flottille. Die nächsten Tage würden wahrscheinlich Zeugen des Beginns von Besprechungen sein, die schließlich die Grundlagen practischer Verhandlungen dürften.— Die allgemeine Meinung der politischen Kreise gebt dahin, daß der Frieden erhalten bleiben und der Congreß zusammentreten werde. — Der„Morning Post“ zufolge begibt sich der Herzog von Cambridge zunächst zur Inspicirung der indischen Truppen nach Malta, e 24. Mai. Die amtliche„Gazette“ publicirt die Ernennung Wellesley's zum Botschaftssecretär in Wien.— Die Dampfer„Goa“ und„Athol“ mit einem Regiment Infanterie an Bord sind heute von Bombay kommend in Malta eingetroffen. — 24 Mai. In der heutigen Sitzung des Unterhauses kündigte Fawtett an, er werde bei der Debatte über den Nachtrags Credit für die indischen Truppen beantragen, die Verwendung der indischen Truppen in Europa beweise, daß die in Indien befindliche Armee größer als nöthig sei, daher müßten die militärischen Ausgaben Indiens reducirt werden. 25. Mai. Im gestrigen Ministerrathe wurden die von dem Grafen Schuwaloff überbrachten Vorschläge der russischen Regierung berathen. Wohl als nächste Folge hiervon dürste es anzusehen sein, daß die Admiralität die Direction des Arsenals in Chatham benachrichtigt hat, bei der Vervoll⸗ ständigung der Ausrüstung der Panzerschiffe sei nicht mehr so große Eile, als früher anbefohlen wurde, nothwendig. [Spanien. Madrid, 23. Mai. Berichten aus Petpignan zufolge durchzogen etwa 20 be- waffnete Individuen mehrere spanische Dörfer bei Junquera unter dem Rufe:„Es lebe die Föderativ- Republik“ und entwaffnelen einen Posten Grenz Zoll wächter. Barcelona, 25. Mai. Etwa 30 Individuen, die sich Republikaner nennen, sind in die Provinz Gerona eingedrungen. Dieselben werden lebhaft verfolgt. Im übrigen Catalonien herrscht voll- kommene Ruhe. Türkei. Constantinopel. Die Pforte ist entschlossen, von dem russischen Hauptquartiere Mai., eine formelle Fixirung der Demarcationslinie für die russischen Truppen in der Umgebung von Kon flantinopel zu verlangen. Der Aufstand im Rhodope-Gebirge dauert ungeschwächt fort; auch die Erhebung der Lazen nächst Batum ist im Vorschreiten. Gerüchtweise verlautet, der türkische Originaltext des Friedens- Vertrages von San Stefano sei bei dem Brande der hohen Pforte mitverbrannt. ö— 24 Mai. Nach allerlei Anzeichen gehen jetzt die Russen jeder neuen Complication vor Konstantinopel mit einer gewissen Beflissenheit aus dem Wege. Man glaubt, die Russen werden auch den Kampf mit den aufständischen Lazen bei Batum vermeiden, obschon sich Letztere bereits zu ansehn⸗ lichen Haufen gesammelt haben, welche sich noch täglich vermehren. Montenegro. Cettinje, 24. Maj. Die Spannung zwischen Montenegrinern und Türken ist im Wachsen. Erstere machten letzter Tage mehrete Bewegungen, denen türkischerseits der Zweck bei⸗ gelegt wird, das alte Gelüste auf Podgoritza zu realistiren. Als Repressalie schlossen die Türken, nachdem ihre in Cettinje geführte Beschwerde un— berücksichtigt geblieben war, die Montenegriner vom Besuche des Bazars in Skutari aus. Montenegro emarcationslinie lagernden Truppen Anderweitige militärische Maßregeln ro nicht getroffen. Rumänien. Bukarest, 24. Mai. Die Kammer votirte einen Credit von 250,000 Fres. zum Ankauf von Pferden und 500,000 für Be. kleidung von Feldtruppen, f Athen. Die„Agence . meldet, daß auf den britischen Consul in lang der D einberufen, Der Consul blieb unverletzt. Die russische Regierung bilden Rußland. Petersburg. Einer Peters⸗ burger Correspondenz der„Nordd. Allg. Ztg.“ zu⸗ folge scheint in Folge der Freisprechung der Vera Sassulitsch der Justizminisier Graf Pahlen ent⸗ schlossen, vom Amte zurückzutreten. Als wahr⸗ scheinliche Nachfolger wurden genannt der Reichs- raths und Staatssecretär Solseki, der Geheimerath Nabokoff, der Gebülse des Domänen Ministers Fürst Lieven, der Geheimerath Pobedonstzoff und der Geheimerath Kluschin. — 25. Mai. In Folge der Weisungen des russischen Haupt-Quartiers sind von dem die Linie Giurgewo Bukarest besetzt haltenden elften Armee; Corps bereits 5 Geschützbatterien nach Rasgrad abgerückt, wohin noch weitere Truppen⸗Abtheilungen dirigirt werden sollen. Diese Bewegungen lassen auf die ernste Disposition des Generals Totleben schlicßen, nöthigenfalls vor Allem die Räumung Schumla's mit Gewalt durchzusetzen. — 25. Mai. Fürst Gortschakoff ist von Neuem durch einen heftigen Gichtanfall am linken Fuße heimgesucht und muß wegen großer Schmerzen und eingetretenen Fieberzustanres wieder das Bett hüten Amerika. New-⸗Nork, 23. Mai Die demokratische Convention von Pennsylvanien stellte ein Programm auf, welches sich gegen die Ver⸗ minderung der Greenback- Emmission erklärt und die Anstellung einer gründlichen Untersuchung der bei den Wahlen von 1876 vorgekommenen Miß bräuche fordert, jedoch jedweden Angriff auf den Rechtstitel des Präsidenten Hayes als gefährlich verurtheilt.— Nachrichten aus Mexico zufolge haben die Parteigänger Lervo's gestern die Stadt Reynosa eingenommen. — Nachrichten aus Panama vom 15. d. zu⸗ folge ist der von den Delegirten der internationalen Commission und dem Minister des Auswärtigen der vereinigten Staaten von Columbia abgeschlossene 0 Ve e trag wegen Herstellung eines Canals über den Isthmus von Panama unterzeichnet und ratificirt worden; die Concession dauert 99 Jahre vom Tage der Eröffnung des Canals an gerechnet. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Tod des Major Koch en unserem Jnseratentheile(in letzter Nummer gemeldel) erregt die all. gemeinste Theilnahme. Koch verschied in Folge von Ver⸗ letzungen, welche ihm sein Pferd bei einem Sturz beibrachte. Seiner werden sich noch viele Friedberger als eines liebens⸗ würdigen, bescheidenen und strebsamen jungen Mannes erinnern; er war seiner Zeit als Lieutenanz hier in Garnison und wohnte im früher Bingmann'schen Hause. Der Ver⸗ storbene war Major im großen Gene ralstabe, der hessischen Division als Genctalstabsoffizier zugetheilt und ein tüchtiger, allgemein geachteter und beliebter Offizier. Der Tod ereilte ihn im blühendsten Mannesalier und bercilete einer mili⸗ lärischen Laufbahn, die zu den weitgehendsten Erwartungen berechligte, ein jähes Ende. Gernsheim, 24. Mai. Gestern Abend gegen 10 Uhr wurde unsere Gemeinde durch Feuerruse alarmirt. Das Feuer war in einer Scheuer auf bis jetzt unaufgeklärte Weise zum Ausbruch gekommen und verbreitete sich durch den starken Wind angesacht, mit fabelhafter Geschwindigkeit weiter. In kürzestet Zeut stand ein ganzer Stadtitheil in Flammen und war bei den obwaltenden Verhältnissen an ein Löschen gar nicht zu denken. Dem verheerenden Eltz ment fielen im Ganzen wohl 30 Gebäulichkeiten zun Opfer, welche in der verwinkelten Zanggasse besonders eng beieinander standen und größtensheils aus Holzwerk auf, 0 125 geführt waren. 1 Allerlei. Kassel, 24. Mai. Gestern Morgen fiel aus dem kurz nach 8 Uhe hier eintreffenden Perjonenzuge auf der Strecke zwischen Guntershausen und Wilhelmshöhe ein Knabe aus der geöffneten Thür des Waggons und blieb auf der Stelle todt. Der Verunglückte ist der etwa Fjäheige Sohn des Güter-Expedienten Landau in Wabern und juhr alliäglich mii diesem Zuge hierher zur Schule. Es ist dieser Unfall eine erneute Mahnung, daß sich Kindes nicht an die Wagenthüren anlehnen sollen. Eisenach, 23. Mai. Gestern wurde das Weimarische Slädichen Ostheim v. d. Nhön, durch seine vorttefflichen Zwergkirschen weithin bekannt, von einem sehr schweren Brandunglück beimgesuchrz 80 Hofraithen wurden ein Raub der Flammen und 122 Familien obdachlos, auch dae Kirche it abgebrann. Da Ostheim nur 490 Häuser, 559 Haus baltungen und 2332 Einwob ner zählt, so in saßt der fünfte Theil ber Häuser abgebrannt und mehr als der fün fte Theil der Familien obdachlos geworden. Nach den heute bierher ergangenen Nachrichten ist Hülfe dringend nöthig. London, 24. Mal. Gestein fand in Blackburn und ben anderen Hauptorten des Districtes der Arbeitseinstell⸗ kung eine Abstimmung der Baumwollweber über die Fra ge der Wiederaufnahme der Arbeit stalt; der Ausfall der Ab: S 1 11 f 5 Kreta, Sandwith, von türkischer Seite geschossen süummung enischled für Ablehnung der Wiederaufnahme der Arbeit. 1 *.. „ a den — u— Handel und Verkehr. der Ausschuß geht von drei Gesichtspunkten aus, von kein speclelles Urtheil erlauben. Ich glaube auch, bag . 3 da Friedberg, 25. Mal. Wochenmarkt. Butter kostete dem Interesse der Bezirkseingesessenen, von dem Interessesses wohl recht gut ist, großere Amtsgerichts bezirke mit 2 0 Pahlen tra per Pfd. 90 95. Pf. Eier zwei Stück 9 Pf. des Dienstes und von dem finanziellen Interesse des oder 3 Amtsrichter zu besetzen, daß dies für bie Arbelts⸗ a 10. Gießen, 25. Mal. Wochenmarkt Butter per Pfd. Staates. Wie Sie sehen, m. H., wird das Interesse der elntheilung wünschenswerth ist, allein diesem Saße hier: . dal. 8090 P. Gier per Stück 4—5 Pf., Tauben das Pan: Bezirkseingesessenen und das Interesse des Dlenstes colli-„und wegen des Verkehrs juristisch gebildeter Leute unter * der dic. 65 Pf. Hübner per Stück M. 1.—, Habnen, per St. dlren. Das Interesse der Bezirkseingesessenen verlangt einander behufs wissenschaftlicher Anregung und Förder⸗ ene aura M. 90, Kartoffeln, 100 Kilo M. 5.—, Ochsenfleisch 68— 70 kleine Amtsgerichte, während das Interesse des Dienstes ung“ kann ich nicht zustimmen. Er hat mich unangenehm, Lenin.* Pf per Pf, Kuh und Rindfleisch 58—60 Pf. Schweine größere Amtsgerichts bezirke verlangt. Ich lege den er hat mich peinlich berührt. Da kam mir unwillkür⸗ Nnst dude fteisch 64 Pf., Kalbfleisch 50 56 Pf., Hommelfleisch 60 Schwerpunkt auf das Erste, auf das Interesse der lich die Frage, sind die Amtsrichter da für das Publikum dassef und bis 70 Pf. N Bezirkseingesessenen. Wenn Sie bedenken, daß bet einer oder das Publikum für die Amtsrichter? Ich meine die 3 Frankfurt, 25. Mai Der heutige Heu- und Stroh Entfernung von 2 oder 3 Stunden Wegs der betreffende Amtsrichter seien für das Publikum da, es ist allerdings ee 1 Markt war gut! befahren. Hen kostete fe nach Qual. per Mann von selnem Gerichtssitz immerhin dieselbe Ent- recht schön, geistige Anregung und Umgang mit gebildeten N ent. M 2— 3.30, Strob per Cent. M 1 70— 2.20, Butter fernung wieder retour zu machen hat, wenn Sie weiter] Leuten zu haben, es ist das gewiß recht hübsch; aber 8 Linie im Großen 1. Qual M. 1.10 2. Qual. M. 1.00, im bedenken, daß bei größeren Amtsgerichtsbezirken von] wer fragt bei dem academisch gebildeten Pfarrer und 1 khn Arte. Detall 1. Qual. M. 1.20— 25 2. Qual. M. 1.10 15 Gier 4 Amtsrichtern, wie sie auch in dem Vorschlag des Landwirth oder bei dem Landarzt darnach! Wenn Einer 1 ng agiad per 100 M 4.50—6. Kartoffen M. 5—6. Erbsen geschälte Ausschusses enthalten sind, leicht eine Ueberbürdung, eine nicht strebsam ist und liest nicht weiter, so verbauert er. tv. Attheilg(per 100 Kilogr.) M. 28.— 33. ganze Erbsen M. 24.— 28. Geschäftsanhäufung entstehen kann, daß dann der be— Ebenso wird es auch bei den Amtsrichtern gehen, einerlei Etbignng aeg Bohnen M. 25.—28. Linsen M. 28.—36 Fleischpreise: treffende Mann stundenlang in dem Amtsgerichtsgebäude ob ein Amtsrichter da ist oder zwei. Ich kann mich mit * 1 an luft Ochsenfleisch per Pfd. 66—75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch warten muß und warten kann, daß ihm ein Tag, ja diesem Satz nicht befreunden. amal Tellhn 55 64 Pf., Schweinefleisch 68—75 Pf., Hamme lfleisch Tage verloren gehen können, wenn Sie bedenken, daß Schließlich bitte ich Sie, rütteln Sie nicht zu sehr t Niuntn 55-68 Pf., Kalbfleisch 55—70 Pf. Speck 1 M. außerdem Zeit Geld ist, dann muͤssen Sie für kleinere an dem Bestehenden, Ste werden eine Aufregung hervor⸗ 15 Aung Marburg, 25. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete Amtsgerichte eintreten. M. H., wenn auch das finanzielle rufen, die durchaus nicht heilsam ist für unsere Kammer, . per Pfd. 90— 100 Pfg. Eier 9— 10 Stück 40 Pf., Interesse uns gebietet, zu sparen, so haben Sie meine die uns nicht zum Heile gereicht, die aber auch ebenso⸗ ben Rum Zwiebeln per Pfd. 8— 10 Pf., Sellerie per Knolle 3—5 Pf., Stimme immer da gefunden, wo ich die äußerste Spar⸗ wenig zum Heil und Segen des ganzen Landes ge⸗ g* Ualan* Salat per Kopf 3—5 Pf., Tauben das Paar 60—70 Pf., samkeit für nöthig hielt. Aber hier zu viel sparen, heißt reichen wird. 1 : Saru 2 Hühner per Stück 70 100 Pf. sparen auf Kosten des rechtsuchenden Publikums, auf Das ist mein Standpunkt. *„. N und— Kosten des platten Landes, das ja zum Steuerzahlen, 18. 7 7 3 7 2 5 Det pute,(Eingesandt.) wie Sie alle wissen, immer recht gut ist. M. H., es Geld Cours. J. Nai Die 9 1700 Abgeordneter Weith von Nieder-Wöllstadt hielt ist ja eine Finanzoperation, die wir schon oft geübt Frankfurt am 25. Mai 1878. ens genen zel anläßlich der Berathung über die Einthetlung der Amts- haben, den Staat etwas zu entlasten, aber dafür Com⸗ W Frankenffücke M. 16 20—24 b gerichte in der 2. Kammer folgende Rede: mune und Private zu belasten. Ich kann und werde Enalische Sovereigns. 23„ 20 32—37 N 1 cr. Erlauben Sie mir, daß ich Ihnen meinen Standpunkt, mich dieser Finanzmanipulation nicht anschließen. Russische Imperiales—„ 16 66—71 a NHärt und den ich zu dieser Frage einnehme, kurz darlege. Ich bin Das ist es, was ich in Betreff des ersten und zweiten Holländische fl. 10⸗Stücke 0 16 65 Urtuisccheng der und werde für kleine Amtsbezirke eintreten, ich werde, Punktes zu sagen habe. 5 Ducaten 1 8 2 9 52—57 enten Riß, wenn mich nicht zwingende Gründe bewegen, vor allen Was den dritten Punkt betrifft, das Interesse des Ducaten al marco 2 1 9 55—60 8* Dingen für die Bestehenden eintreten. Meine Herren, Dienstes, so bin ich allerdings Laie, ich kann mir darüber Dollars in Gold..„ 41720 ein auf de d als gefährlich 4 Nite folgt 5 dit Stadt 1 11 4 1 14 Immobiliar-Versteigerung. 1450 Mittwoch den 12. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, ssollen in hiesigem Rathhause die nachgenannten Immo— bilien des Bäckermeisters Anton Hengst öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. out at. — Bekanntmachung. 17⁰⁵ Für die am 9. und 10. l. M. in dem Gläflichen Revier Wickstadt abgehaltenen und sogleich genehmigten Holzversteigerungen ist der erste Fahrtag auf Freitag den 31. l Mts. anberaumt, was hierdurch den Steigerern bekannt ge ö 1 1 ö Bekanntmachung. 1741 Unbekannte Gläub'ger des Schreinermeisters Jakob Scheuner von Bruchenbrücken werden hiermit aufge— fordert, Einwendungen gegen das zwischen diesem und einen bekannten Gläubigern am 15. Mts. abge- d 1745 Holzversteigerung i n Es soll versteigert werden: 2 5 Das Holz wird nicht vorgezeigt und ist daher der Ober försterei Nidda. 1) Montag den 3. Juni d. J. Flur. Nr. Klftr. ö aus den Distrikten Mark und Wellerberg: 2. 346. 17/10. Hofraithe in der Stadt, 0 65 Raummeter Buchen-Scheiter, 848 Raummeter Buchen Stammreisig, 2. 3925/10. 12. Scheuer daselbst, 307 2„ Knüppel 46 4 Eichen-⸗Reisig, 2. 391. 11¾5. Grabgarten daselbst. 55 8 Eichen⸗ 1 6 5 Aspen⸗„ Friedberg den 23. April 1878 500 7 Buchen⸗Astreisig, 79 8 Buchen⸗Stoͤcke, Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 5 Fichtenstämme von 16—22 Centimeter Durchmesser, 9 und 10 Meter Länge. vor der Versteigerung einzusehen. Zusammenkunft Morgens 8½ Uhr auf der Laiserstraße am Wellergrund. 2) Dienstag de aus den Distrikten Ebenitz, Buchkopf, Schlüsselblume, Friedrichsberg, n 4 Juni d. J. Engelscheid, Eulobenkopf, Jungerwald, Lindenbusch, Mörsbach, Klausekopf, Rödern, Klingelwald, Laiser⸗ straße und Seewiesenwäldchen: 4 Fichtenstämme von 11 und 14 Centimeter Durchmesser und 5 und 6 Meter Länge. 799⅝0 Raummeter Buchen-⸗Scheiter, 5 1 Das Holz wird nicht vorgezeigt und ist daher bespritzte Holz kommt zur Versteigerung. 441 Raummeter Buchen-Reisig, geben wird. a„ Eichen⸗„ 6 1 Eichen⸗„ Wickstadt den 22. Mai 1878. 39. Buchen ⸗Knüppel, 516 5 Aspen⸗„ Gräfliche Oberförsterei Assenhelm. 18„ Eichen⸗ 1 87* Buchen⸗Stöcke, Schallas. 13„ Nadel„ 2 8 Eichen⸗„ — 5 Aspen vorher einzusehen. Nur das nicht mit Kalkfarbe Zusammenkunft Morgens 8¼ Uhr im Distrikt Jungerwald auf dem Fußpfade von Eichelsdorf 3) Mittwoch den 3 Inni d. J. nach Ober-Lais. 1 schlossene Arrangement, dessen Einsicht bei dem unter⸗ aus den Distrikten Köhlberg, Glaubzahlerfeld, Kleiner Universitätswald, Glaubzahler— zeichneten Gericht gestattet ist, so gewiß binnen 3 Wochen dickung, Rabertshäuserhang, Harbkopf, Albach und Frankenhausen: N Zeltend zu machen, als sonst dasselbe bestätigt und in 89 Eichenstämme von 13—43 Centimeter Durchmesser und 5 14 Meter Länge, Vollzug gesetzt wird. 5 Buchenstämme von 27, 36, 38 und 57 Centiméter Durchmesser, 11 Friedberg am 23. Mai 1878. 16 Nadelholzstaämme von 13—25 Centimeter Durchmesser und 7—23 Meter Länge, Großherzogliches Landgericht Friedberg 6 Nadel-Derbstangen von 9— 12 Centimeter Durchmesser, 5 14 Pistor, Allwohn, 200 Raummeter Buchen Scheiter, 81 Raummeter Buchen ⸗Reisig, U 2 Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. 2 5 Eichen⸗ 5 76 Eichen⸗„ 1 9. 11 3 5 Nadelholz-„ 53 5 Nadelholz Reisig, 1 31 Buchen-Knüppel, 34 Buchen⸗Stöcke, itmachung. a n 1757 Die am 20. und 21. Mat d. J. in den Waldungen 45„ Nadelholze, es Großherzoglichen Hauses, Distrikt Burgwald, abge— Die Eichenstämme liegen im Distrikt Köhlberg und kommen an Ort und Stelle zum Ausgebote. Die in baltene Holzversteigerung ist genehmigt worden und können den Distrikten Albach und Frankenhausen liegenden Buchen- und Nadelholzstäͤmme kommen im Distrikt zie Abfuhrscheine vom 4. Juni d. J. an bei Großh. Köhlberg zum Ausgebote und sind daher vorher einzusehen. Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Ober⸗Rosbach den 25. Mai 1878. Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. * 2 Strack. Mobiliar⸗Versteigerung. 1753 Mittwoch den 29. d. M. von Vormittags 9 Uhr en, soll in der Behausung des Heinrich Hermann zu ckstadt dessen Mobiliarnachlaß, bestehend in Tischen, tühlen, Uhren, verschiedenen Betten und Bettwerk, üchenschrank mit Schüsselbank und mehrerem Kochgeschirr, owle noch verschiedenen Hausgeräthschaften, Weißzeug, extenkleidern u. dgl., Hemden, an die Meistbletenden gegen Baarzahlung versteigert werden. Ockstadt den 25. Mai 1878. Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt. röninger. Nidda am 17. Mai 1878. Sämmtliches Brennholz kommt nach Beendigung der Versteigerung des Bau- und Nutzholzes am Forsthaus Glaubzahl zur Versteigerung und ist daher vorher einzusehen. Zusammenkunft Morgens 8½ Uhr im Distrikte Kohlberg. Großherzogliche O 0 9 berforsterel Nidda. 1 0 ——— 2 Kapitalgesuch. 1748 Die Gemeinde Wohnbach sucht 2 Kapitalien von 428 und 685 Mark zum Anleiben mit 4½0% verzinslich. Hierauf Reflektirende wollen sich bei der Bürger— meisterei daselbst anmelden. Wohnbach den 25. Mai 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach— Philippi. Ein vollständiges Logis, welches vom 1. August dieses Jahres an beziehbar ist, hat zu vermiethen 5 1 Conrad Löschhorn, Waun* + 7** Cin trächtiges Mutterschwein — 1 1¹ 0. 41 1740 hat zu verkaufen 1— 2 Vonstapt. Adam Leonhard. Bad⸗Nauhelm. 1547 Friedrichsstraße. Bekanntmachung. 1745 Die am 14. Mai 1878 abgehaltene Holzversteiger— ung im Rodheimer Gemeindewald, Distirikt Alterschlag, ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mittwoch den 29. Mai l. J. bestimmt worden. Rodheim v. d. H. den 25. Mai 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. J. V. d. ö Wehrheim, Beigeordneter. ö d!. zweimal woͤchentlich frisch 1616 Ohne Zucker zusatz gebrannt delicater Java-Kaffee per Pfd. M. 1.50, feinster gelber Java-Kaffee per Pfd. M. 1.80 bei Wilhelm Fertsch. 1750 Ossenheimer Wäldchen. Am Himmelfahrttag Wirtbschast im Walde. Wein und Henn'sches Exportbier wird in Zapf genommen. Cölnische Feuer-Versicherun s-Gesellschaft„Colonia“. 1740 Zusolge freundlicher Uebereinkunft ist die bisher von Herrn Pfandmeister Schuch ard in Friedberg verwaltete Agentur der„Colonia“ auf Herrn Rentamtsgehülfen Carl Melchior in Friedberg übergegangen, was wir uns beehren anzuzeigen. Darmstadt den 23. Mai 1878. Die General- Agentur: J. G. Kahlert& Söhne. Im Anschlusse an Obiges epfehle ich d die durch dhe Grundkapital(Mark 9,000,000), ibre Reserven(Mark 8,900,600), sowie Jahreseinnahme von Prämien und Zinsen(Mark 5,205,170 in 1877) umfangreiche Garantien bietende Feuer-Versicherungs-„Gesellschaft„Colonia“ zum Abschlusse von Feuerversicherungen jeder Art gegen billige feste Prämien auf's Beste, zugleich die prompteste Ausführung aller Austräge zusichernd. Friedberg den 23. Mai 1878. C. Melchior, e der e 1773 9 9H 78 I Firniß⸗ und Farbenwerk„Naßmühle“ bei Hanau, prämtirt Philadelphia 1876, empfiehlt seinen, allen Anforderungen entsprechenden rush Ol-Glarzluck für Fußboden- A in verschiedenen Farben. 8 Derselbe trocknet bei jeder Witterung in wenigen Stunden glashart, erhält schönen Glanz, ist leicht e n fzustreichen, sehr ausgiebig und außerordentlich dauerhaft Dem Oelfarben-Anstrich des schnellen Trocknens, dem Spiritus lack Anstrich der Haltbar— eit und des Glanzes wegen bei Weitem vorzuzieben.— Elegante Packung.— Billig. Vorräthig in Blechflaschen von 2 Pfund Inhalt inel. Flasche K M. 2. 50 bei 1 2 78 f 8 80 12 0 + 4 5 8 Bad⸗ Nauheim. Ph. J. Weiß, S eoscoe ene Für Confirmanden bringe eine Parthie hohe Lastingschnürstiefel das Paar zu M. 4. 50 Pf. in empfehlende Erinnerung. Ebenso verkaufe ich graue Lastingstiefel für Kinder in schöner eleganter Arbeit unter dem Fabrikpreise. 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N 5 Zugleich sagen wir für die vielseitigen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung f unsern tiefgefühlten Dank. den 26. 1878 Nieder⸗Wöllstadt Mai Die trauernden Hinterbliebenen. 1706 Ein 9 Jahre altes Pferd f Empfehlung. 1744 hat zu verkaufen Einem geehrten Publikum widme ich hierdurch die Ossenheim. Fr. K———. ergebene Anzeige, daß ich f 5 ein vollständiges Lager in Schuhen und Stiefeln sowohl für Damen als auch für Herren unterhalte. Ich bitte unter Zusicherung reeller Behandlung um geneigten Zuspruch. Assenheim im Mai 1878. S. Simon. Pianinos, mstliche Kühne 1 werden nach amerikanischer Methode ohne K Entfernung der Wurzel schmerzlos, eingesetzt. Plombiren, Reinigen ꝛc. ꝛc. Repara⸗— turen binnen 2 Stunden, G. Stuckert, 10 bis 12 Stück(gebraucht), im Preise von 250 bis] 1733 Frankfurt a. M., 400 Mark, habe zu verkaufen. 0 5 edbe 5 4185 C. 2. Glück. gelbe Hirschstraße 14, Ecke der Frledbergerstraße. 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Friedrich Netz, Friedben Fung Berichtigung. 1 Annonee von mir in Nr. 61 des Ober zeigers erschien irrthümlich k“) anstatt der heutig „Oltzt ung 1 10 an treffend:„Fußbodenlack“ und sind die in derfeltz er V — aufgeführten älteren Preise gegenwärtig nicht alle mehsterde maßge bend. J. Weiß. des gan — nd be stätigt. Die Expedition, ier dit N 77 unde Mehle. g 7—** 7 der Art atjes⸗Häringe an disc 1e Wilhelm 94 e 1 S; Pina ußstahlseusen e empfiehlt zu den billigsten Preisen(Wiederverkäufen and 9 echalten Rabatt) 0 0 1770 Ph. Dan. Kümmich. nn 5 0 des Herrn Assessor Langer 5 Die Wohnung mann ist wegen dessen Ver⸗ n ssetzung anderweit zu vermiethen bei 1 At Nd wis 0 alls be. 1758 Reallehrer Opel, Mainzer Thor. werden billig abgegeben im Steinbruch Ober-Erlenbag 3 ariheut J. 1 3 1 Allen 8 a 0 liebe er, Schwießl mutter und Großmutter Anna Elisabeth Blecher Wittwe, ö 5 geb. Cuntz, während ihrer Krankheit so hülfreich zur Seite stande und sie zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, sagen w hiermit unsern tiefgefühlten Dank. n Die trauernden ounterbllepenel 5 ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Prakt. Rathgeber für Landwirthe Nr. 5. und Prakt. Rathgeber für's Haus Nr. 5.4