1878. Donnerstag den 28. Februar. 2 26. Ag. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. — 92 Für den Monat März kann auf den berhessischen Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. Anzeiger“ bei der Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. abonnirt werden. Amtlicher Theil. 5 Zetreffend: Die Ausstellung der Heimathscheine. — Dortos, von der erfolgten Ausstellung von Heimatbscheinen für die Zukunft keine Nachricht mehr en beigerung der Ausstellung wird Ihnen entsprechende Mittheilung zugehen, Friedberg den 25. Februar 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Zufolge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern benachrichtigen wir Sie hierdurch, daß Ihnen, behufs Ersparung unnöthigen gegeben werden wird. Nur im Falle der Ver⸗ Den Eintrag in Ihr Heimatbscheine-Register haben Sie daber von nun * in schon bei Erstattung des Heimathscheins-Berichts zu vollziehen und die Nummer, unter welcher dies geschehen, in dem Berichte anzumerken. en . Deutsches Reich. 2 Darmstadt. Der Professor Geh. Medieinal— ath Dr. Wernher in Gießen wurde auf Nach— b uchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt und demselben das Ritterkreuz Klasse des Ludewige⸗Ordens verliehen. 158— 25. Febr. S. K. H. der Großberzog ist n estern in bestem Wohlbefinden von Berlin wieder lier eingetroffen. Morgen werden der Prinz von Wales und der Herzog von Connaught hier an— ommen und im Neuen Palais absteigen. Verwickelung mit Nicaragua. Minister v. Bülow gab eine Darlegung der dortigen Vorfälle und der diesseits getroffenen Maßnahmen und stellte eine besondere Deakschrift darüber in Auasicht. Alle Etats- Positlonen des auswärtigen Amtes wurden hierauf genehmigt 26. Febr. Der Reichstag setzte heute die zweite Berathung des Etats fort und genehmigte nach unerheblicher Debatte den Ausgabe Etat des Reichskaazleramts für Elsaß Lothringen, die Etats des Reichs-In⸗ validensonds, der Wechsel-Stempelsteuer und des ung. er—— 2 5 2 55 1 0 n Scheuer ee 26. Febr. Prinzessin Carl und Prinz] Bankwesens; ferner den besonderen Beitrag für 5 Vilhelm sind heute von St. Remo im besten Elsaß Lothringen und verwies den Etat des all- Karl ri 2 f. 8 2 5 — Vohlbefinden dahier eingetroffen. Prinz Heinrich af gestern Abend von Trier ein; beute findet ine Trauung mit Fräulein v. Willich statt. — Der in der zweiten Kammer abgelehnte gemeinen Pensionsfonds und die Ueberschüsse aus früheren Jahren an die Budget-Commission. Bei dem Etat für die vormalige Ober-Hofbuchdruckerei socht Brockhaus die Etatssätze an und warnte Antrag des Abgeordneten Büchner auf Erlaß davor, schon jetzt eine Reichs- Druckerei zu organi- mes Gesetzes, wonach die Concessionen zur Er- siren. Der General- Postmeister rechtfertigte die ichtung von Schankstellen für Branntwein und Ansätze mit dem Hinzufügen, die Verhandlungen Spiritus vom Nachweis des Bedürfnisses ab- wegen Umwandlung der Ober-Hofbuchdruckerei in längig gemacht wird, scheint auch in der ersten eine Reichs- Buchdruckerei seien dem Abschlusse Jammer nicht auf Unterstützung rechnen zu dürfen. nahe. Das bezügliche Gesetz werde dem Reichs Benigstens hat der mit der Sache befaßte vierte tage zugehen. Die Etats wurden hierauf ge— dusschuß dem jetzt im Druck vorliegenden Bericht nehmigt. Der Etat des Münzwesens wird nach zufolge einstimmig auf Beitritt zum ablehnenden einer längeren Discussion genebmigt. Bei dem F eschluß der zweiten Kammer angetragen. Etat des Reichskanzlers kritisirt Bracke(Socialist) Berlin, 25. Febr. Der Reichstag genebmigtes die Stellung des Reichskanzlers zur Socialdemo— t der heutigen Sitzung den Antrag Kapell auf kratie. Fürst Bismarck bemerkt, er habe sich nicht Eistirung des gegen Fritzsche anbängigen Straf- gegen berechtigte Bestrebungen der Arbeiter aus- wefahrene während der Dauer der Sesston und gesprochen, sondern gegen die Thätigkeit socialistischer i gann die zweite Lesung derjenigen Theile des Agitatoren, welche durch die Vorspiegelung, als (ats, die zur sofortigen Plenarberathung gestellt könnten sie das Loos der Arbeiter verbessern, und ud. Die Etats der Verwaltung des Reichs- durch die Erregung von Unmuth und Arbeitsunlust keeres und der Marine wurden nach unerheblicher die Industrie und die Arbeiter selbst schädigen. 4 E genehmigt, nachdem auf Antrag Richter's Es gehöre viel Leichtgläubigkeit dazu, an angeb— Miethung udn— chmah Nr 24 ten, Madchen, ung. In dem ersteren noch einzelne Titel an die Budget- liche Wunder zu glauben; größer noch sei die 9 bommission verwiesen waren. Ferner wurde der Leichtgläubigkeit, womit die Arbeiter den Agita— Dat der Reichs Justiz- Verwaltung und der Etat toren folgten. v. Schorlemer Alst bekämpft die I Reichs Eisenbahn- Amtes genehmigt.— Bei Einrichtung des Central-Bureau's des Reichs— im Etat des Auswärtigen Amtes beantragte kanzlers und wünscht die Verweisung der betreffen —, Schorlemer die Streichung der Gehalts-Zulage den Position an die Budget-Commission. Fürst an 30,000 M. für den Bolschafter in London Bismarck erklärt, eine sorgfältige Prüfung sei ihm ind forderte besond ere Abstimmung über den be-⸗(nur erwünscht. Die Errichtung des Central— sglichen Etats⸗Titel. Nach kurzer Debatte wurde Burkau's sel zur Bequemlichkeit, Erleichterung die Positson bewilligt. Frühauffrichtete die Frage und Uebersichtlichkeit in der Geschäftsführung un— 1 die Reichs Regierung, ob es vielleicht möglichserläßlich, er hoffe, daß der in Aussicht genommene g noch im Laufe dieser Sesston dem Reichstage Vertreter ihn in seiner Totalität vertreten werde. he Mittheilung über den Stand der Verhand- Dazu sei aber das Bureau nöthig. Die Position ligen zur Erleichterung des deutsch- russischen wird mit großer Majorität genehmigt und hier- hengverkehrs zu machen. Fürst Bismarck er- auf der Etat des Reichskanzlers unverändert an— Jederte: ex halte das im Laufe dieser Sesstons genommen. bt für möglich; Verhandlungen schwebten, aber Berlin. Die„Kreuz-Ztg.“ meldet, daß Ausgang derselben lasse sich noch nicht ab[der Kaiser das Gesuch des Ober Ceremonien en. Er warne davor, von politischen Bezieh- Meistere Grafen Stillfried um Enthebung ven ugen Rückschlüsse auf Handels- und Zoll- Ver- seiner Stellung ablehnend beantwortet und dem— u tnisse zu machen, bei denen die Gesetzgebung selben mit einem huldvollen Handschreiben den — Staaten und manches Andere in Betracht] Stern der Groß-Comthure des Haus. Ordens von ame. Hänel wünschte Aufklärung über die“ Hohenzollern übersandt hat. Dieselbe Auszeich- 1 4 r 9 nung ist dem Hausminister Frhrn. v. Schleinitz zu Theil geworden. Bekanntlich waren Beide und ihre nähere Umgebung einer systematischen Maulwurfsarbeit gegen Bismarck bezichtigt worden. — Ein dem Bundesrathe zugegangentr Ge— setzentwurf, betreffend den Bau von Eisenbahnen in Lothringen, ermächtigt den Reichskanzler: 1) Eisenbahgen von Chateau-Salins nach Saar- alben, von Dieuze nach Vensdorf und von Karlingen nach Hargarten anzulegen. 2) Verbindungs⸗ Bahnen zwischen den Eisenbahn Linien Bitsch⸗ Saargemünd, sowie Zweibrücken Saargemünd einerseits und Saargemünd-Saaralben anderseits auszuführen, und 3) die Zwischen⸗Stationen auf den Strecken Saargemünd-Saaralben und Saar- gemünd⸗Beningen erweitern zu lassen. Die Kosten der Bauten sind auf 15,120,000 M. veranschlagt. — Gegenüber den Nachrichten verschiedener Blätter von der bevorstehenden Entsendung eines deutschen Geschwaders in die türkischen Gewässer ist zu constatiren, daß außer der wie alljährlich im Frübjahre in Aussicht genommenen Formirung eines Uebungsgeschwaders keinerlei weitere Vor— bereitungen in Betreff der Entsendung von Schissen getroffen oder beabsichtigt worden sind. — Kronprinz Rudolf von Oesterreich trifft am 3. März zum Besuche des Hofes dier ein. Ausland. Oe sterreich⸗-Ungarn. Wien, 25. Febr. Was heute über die Friedens-Bedingungen ver— lautet, hat hier den allerschlimmsten Eindruck ge— macht. In officiellen Kreisen gesteht man frei— müthig, Derartiges niemals erwartet zu haben. Die Abgrenzung Bulgariens, dessen längere Occupation, die Ueberlassung eines Hafens an Montenegro, Serbiens Vergrößerung gegen Bos— nien hin wird Oesterteich auf's Aeußerste be— kämpfen. Mehrere Punkte der Friedens-Beding— ungen erscheinen geradezu Oesterteich provocirend. Die allgemeine Situation wird als düster be— trachtet; es stehen wichtige Berathungen bevor. — 26. Febr. Nachrichten vom Scheitern des Conferenz- Planes sind unbegründet. Die Stimmung ist hier andauernd ernst. Es sind mehrere Anordnungen rücksichtlich einer eventuellen Mobilisirung ergangen. Die ungarischen Blätter verlangen auf's Dringendste das Aufgebot der gesammten Kräfte der Monarchie, verurtheilen schärsstens Rußland's Forderungen und erblicken darin eine Provocation Oesterreich's. Aus Sieben— bürgen verlauten täglich Einzelheiten über eine großartige russische Macht Entfaltung den Grenzen entlang. Wie verlautet, haben englische Finanziers große Summen Oesterreich zur Verfügung gestellt. Pest, 25. Febr. Bei Fortsetzung der Be— rathung uber die Zoll-Votlagen genehmigte das Unterhaus die Bestimmung, betreffend die Ein— hebung der Zölle in Gold, und nahm bezüglich —— 5 9 3—— des Kaffke-Zolles den seitens der Regierung vor⸗ geschlagenen Satz von 24 fl. an. — 26. Febr. Bei Fortberathung des allge⸗ meinen Zoll- Tarifes nahm das Unterhaus mit großer Majorität den Seitens der Regierung be. antragten Zollsatz für Petroleum— 8 fl.— an, nachdem Minister⸗Präsident v. Tisza darauf hin- gewiesen hatte, daß die Finanzlage eine Erhöhung des Petroleum-Zolles fordere. Frankreich. Versailles, 25. Febr. Senat und Deputirtenkammer genehmigten die provisorische Bewilligung eines weiteren Zwölftels des Budgets. Italien. Rom. Alle Fragen, die zwischen der römischen Curie und den mit dieser in Be— ziehungen stehenden Regierungen schweben, werden wieder aufgenommen, um denselben jede etwa Platz gegriffene Feindseligkeit zu denehmen. Das ganze Personal des päpstlichen Hofes wird ge— wechselt. Die Intransigenten machen große An- strengungen, um die Bestätigung Simeoni's als Staatssekretär zu erwirken. Rumänien. Bukarest. In russischen Kreisen wird für den Fall, daß Fürst Karl in Folge der Retrocession Rumänisch-Bessarabiens abdanken sollte, Fürst Gregor Sturdza als Candidat für den Thron Rumäniens bezeichnet Griechenland. Athen. Officielle Meld- ungen von hier berichten von neuen Metzeleien der irregulären türkischen Truppen unter der griech— ischen Bevölkerung von Venetikon, Kerazdi und Platanos, sowie von der Ausbreitung der In— surrection in Epirus. Rußland. Petersburg, 25. Februar. Officiell aus San Stefano: Großfürst Nikolaus ist mit Zustimmung des Sultans gestern hier ein getroffen, von der griechischen Geistlichkeit, den Paschas Reuf und Mehemed Ali auf dem Bahn- hofse begrüßt. Die Friedens- Bedingungen sind bereits soweit geordnet. Der betreffende Präliminar— Vertrag wird heute in San Stefano unterzeichnet. Nach der Unterzeichnung wird der Großfürst Nicolaus dem Sultan einen Besuch abstatten. Der Friede wird„Friede von Konstantinopel“ heißen. Der russische Oberst Fürst Cantacuzeno ist bereits gestern in Konstantinopel eingetroffen, um die Details bezüglich der Bewegung der russischen Truppen gegen die Hauptstadt und der Besetzung von San Stefand zu regeln. Die Türken ziehen sich gegen Makrikoni zurück. Bei Jutschuk und Tschakjed stehen 9000 Mann Russen. Heute rückten in San Stefano das Preobraschenskyp'sche Regiment, die Kosaken Schukoff's und die Escorte- Compagnie des Großfürsten Nicolaus ein. — Man erwartet, daß der Schah von Persien demnächst hier eintreffen wird. Der Kaiser hat den Fürsten Mentschikoff beauftragt, dem Schah bis zur Grenze entgegenzureisen und ihm für die Dauer seines Aufenthaltes in Rußland die Gast— freundschaft des Kaisers anzubieten. Amerika. Washington, 25. Febr. Die Prästdenten des Senats und des Repräsentanten— Hauses unterzeichneten heute die Silber-Bill, die jetzt dem Präsidenten Hayes vorgelegt werden soll. Verloosungen. Köln⸗Mindener Eisenbahn 3½ proc. Präm., Antheilsscheine(100 Thlr.⸗Loose). Verloof⸗ ung am 1 Februar e. Am 1. December pr. gezogene Serien: 520 615 1047 1124 1254 1358 1373 1662 1722 1965 2196 2459 2493 2621 2627 2639 2693 2937 3309 3333 3365 3398 3771 3845 3849. Prämien: 2 60 000 Thlr. 131342. 3 10 000 Thlr. 30727. 3 4000 Sentimentalität als von absprechender Hätte. Kalserin Elisabeth-Westbahn, Silber⸗ Prlor.⸗Obligatlonen von 1860-1862. loosung am 1. Februar e. Serie 179 252 505 517 554 744 765 777 789 895 1018 1350 1372 1384 1516 1586 1633 1809 1865 1903 1906. Jede dieser Serien enthalt? Obligationen à 900 fl.: 1 2 3 19 20 21 22 23.— Obligationen à 600 fl.: 4 5 6 17 18 24 25 26. Obligationen à 300 fl.. 7 89 10 11 12 13 14 15 16 27 28 29 30 31. Zahlbar am 1. August o. Montanstatistik des Großherzogthums. Produktionen der Bergwerke, Hütten(Eisengießereien) und Salinen in den Jahren 1876 und 1877. Zusammengestellt von Großh. Bergmeister Tecklenburg in Darmstadt. 1876. 1877. Produkte. Menge. Werth. Menge. Werth. Centner. Mark.] Centner.] Mark. Braunkohlen. 847081 361662 8515680 345639 Eiseneize 1602370 5141601841244 568379 Manganerze. 14652 29304] 17979 44328 Kochsalz.. 267734 309120] 264287 300826 Holzkohlenroheisen 35978 259959] 33949 245298 und zwar: a. Masseln zur Gie⸗ ßerei. 8 8002 32008 8145 32580 b. Gußwaaren erster Schmelzung 18870 191527“ 15946 173286 o. Bruch- u. Wasch⸗ Men 9106 36424 9858 39432 Koaksroheisen. 326520 959560] 257700 730000 Gußwaaren zweiter Schmelzung 33249 3657390 39446 445813 Schweißeisen.. 233 1864 1020 8160 Schweißeisen, fer⸗ tiges Fabrikat. 950 7030 805 6000 Sa.(exel. a. b. ,o.) 2808398 2694443 Der Werth der in 1877 erzielten Produkte hat also trotz der schlechten Conjunetur gegen den Produetions— werth in 1876 nur ca. 4 pCt. abgenommen. Literarisches. Aus der Londoner Armenpflege. Von Octavia Hill. Ueversetzt im Auftrag Ibrer Königlichen Hobeit der Großberzogin von Hessen. Wiesbaden bei J. Niedner(III und 109 S., 1 M. 60 Pf. Aus mehr als Einem Grunde verdient diese Schrift sehr, mit großer Aufmerksamkeit gelesen zu werden. Sie bespricht eine Frage, die jedem Menschenfreunde dringend am Herzen liegen muß und auf welche die Zeitverbältnisse immer unabweisbarer unsere Blicke lenken, nämlich die Frage: wie kann den Noihständen der Unbemittelten und insbesondere der Armuth abgebolsen werden? Daß die höchstgestellie Dame unseres Landes dieser Frage ihre Füt— sorge zuwendet, daß sie zu einem Buche dieser Art selber eine Vorrede abfaßt: das muß mit dankbarer Freude be- grüßt werden. Landes mutter ist ein noch schönerer Titel als Landesfürstin. Man wird deshalb die sebr einsichts— vollen und beherzigenswerthen Ansichten, welche die er— wähnte Vorrede auespricht, mit doppelter Befriedigung lesen. Das Buch istsso hober Empfehlung durchaus würdig. Es entbält bezüglich der Armenpflege nicht nur vortreff— liche allgemeine Grundsätze, sondern es zeigt auch, wie dieselben auf reicher, erfolggekrönter Ersahrung ruben. Es bezeugt bei der Verfasserin, wie das bei ausgezeichneten Engländerinnen öfter vorkommt, zwei Vorzüge enigegen— gesetzter Art, nämlich einerseits durchaus edle Gesinnung und andererseits Geschick und Eifer zu unermüdlicher prak tischer Thäligkeii. Octavia Hill wurde durch ihre Liebe zu den Armen nicht blind für deren Febler, und die Er— kenntniß dieser Fehler ließ ibte Liebe nicht erkalsien. Ihre Urtheile und Vorcschläge haben ebenso wenig von süßlicher Die Reli⸗ giositätettitt nur an wenigen Stellen bestimmt hervor. Um so wohlthuender verspürt man sie als Grundlage der echten Barmherzigkeit. Von dem Vielen, was aus dem Schrisichen gelernt werden kann, sei hier nur hecvorge— hoben, daß in demselben das blose Almosengeben auf das Ungefähr hin mit vollem Richte als ungenügend und so gar verderblich dargestellt wird. Es werden ganz andere und höbere Anforderungen an die Besitzenden und Gebil— delen gerichtet. Trotz des sehr ernsten Inhaltes liest sich das Buch recht angenebm. Man wird in anschaulichster Während man Weise mitten in die Wirklichkeit geführt. Thlr. 25979. 2000 Thlr 131344. 1000 Thtr. 109789. wichtige Anregungen und bereits woblerprobile Rathschläge 500 Totr. 25986 109786 124624 192236. à 200 empfängt, unterhält man sich z gleich. Die Sprache lrägt Thlr. 30720 52302 56168 109797 122946 124629 das anziebende Gepräge feinsler Bildung, vornehmer Ein⸗ 131334 146832 165402 165410 192424 4 110 Thlr. Alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern — Zahlbar am 1. April e. Oesterreichische 1860er Loose. Ve a vom 1. Februar 1878. Gezogene* 101 248 490 566 922 943 1235 1478 1575 2076 2316 2763 3514 3643 3645 3797 3826 3870 3923 3958 4214 4227 4390 4439 4556 5001 5033 5100 5541 5698 7181 7487 7570 7649 8112 8246 8347 8362 8421 8497 9000 9172 9827 9859 10215 10270 10275 10541 10620 10850 11063 11363 11644 11758 11950 12218 12325 12385 12401 12491 12584 12591 13058 13288 13578 13871 14050 14877 15277 15317 15680 15922 17555 17100 15015 16757 16950 17241 17427 17477 559 17729 18012 18132 18605 1865 2 1913 19650 9715 18654 18802 19135 fachheit und praklscher Klarheit. Die Uebersetzung scheint wohlgelungen; nur ganz selten merkt man, daß man eine solche vor sich hat. Für die englischen Münzen hätte hier und da wohl der Werth in deuischem Gelde angegeben werden sollen. Die äußere Ausstaltung des Buches ist eine sehr ansprechende. Nach alledem empfehlen wir das selbe nicht blos Armenpflegern, Geistlichen und Lesegesell— schaften auf das wärmste, sondern allen Freunden des Volkes, namenilich auch gebildeten Damen. Handel und Verkehr. Friedberg, 27. Febr. Waizen M. 22 25., Korn M. 17, Gerste M 1750—18., Hafer M 14—17 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 27. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0,90—1.—, Eier per Stück 6 Pf. Gießen, 26. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfb, Ver⸗ M. 1., Eler per Stück 5—7 Pf., Tauben das Paar 90 Pl., Hühner per Stück M. 1,50, Hahnen per Stück M. 1 60, Enten per Stück M. 3,40, Kartoffeln 100 Kilo Mä 7,60, Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kuhfleisch 50— 60 Pf., Rindfleisch 50— 56 Pf., Schweinefleisch 62— 64 Pf., Kalbfleisch 55 60 Pf., Hammelfleisch 60 Pf. Frankfurt, 25. Febr. Der heutige Viehmarkt war schlecht befahren. Angetrieben waren ca. 300 Ochsen, 100 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 200 Hammel Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70.— 73, 2. Qual. M. 66.— 68. Kühe und Rinder 1. Qual, M. 60.—62., 2. Qual. M. 54—58 Kälber 1. Qual,. M. 67-70, 2 Qual. M. 60.—62. Hämmel 1. Qual, M. 58.— 60, 2. Qual. M. 50—54 Frankfurt, 25. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr 2 M. 40, Nr. 3 M. 38., Nr. 4 M. 33, Nr. 5 M. 24 Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24. do, II.(Berliner Marke) M. 20. Walzen, effeetiv hiesiger M. 22.25 22.50. ab Bahnhof hier M. 23., ab unserer Umgegend M. 22.25— 22.50, do. fremder je nach Qual, M. 23.— 24. Roggen je nach Qualität M. 16.— 17,50, Gerste M. 19.— 23. Hafer M. 13.— 16 Erbsen M. 19.— 23. Wicken M. 17. Linsen M. 19.— 23. Rüböl, detail, M. 78. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo. Brodpreise vom 1. bis 16. März. Für Friedberg, Bad Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom J. bis 16. März. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗Nauheim: Pr. 1½ Kilo. f Ochsenfleisch 70 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, g-em. 50„ Schweinefleisch— 62 2 ungem.—„ Dörrfleisch— 86 Hammelfleisch 50„ Solperfleisch— 70 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 1— Kalbfleisch 60„ Schinken 1— Keil und Carre—„ 8Leber- u. Blutwurst— 80 Nierenfett 60„ Schwartenmagen— 91 Hammelsfett—„ Cervelatwurst 1 70 Schaaffleisch—„ Fleischwurst— Bratwurst— 91 Schmalz, ausgelassen, 96 Pf., unausgelassen 86 Pf. Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Metzgern 66 Pf. Ausnahmspreise. Bei S. Loeb Nierenfett 50 Pf.— Bei H. Aletter Solperfleisch 66 Pf., Cervelatwurst 1 M. 50 Pf., Schmalz, ausgel., 91 Pf.— Bei H. Friß Cervelatwurst 1 M. 40 Pf.— Bei Fr. Langsdorf Cerve⸗ latwurst 1 M. 60 Pf.— Bei J. Schimpf Wittwe Schweinefleisch 60 Pf., Cervelatwurst 1 M. 40 Pf. Geld Cours. Frankfurt am 26. Februar 1878 20 ⸗Frankenstücke„ WM. 16 20 Englische Sovereigns 8„ 2 Russische Imperiales a„ 16 67—72 Holländische fl. 10 Stü be 156 65 Ducaten. 3* 9 50—55 Ducaten al marco 0 9 55—60 Dollars in Golt 8 4 17 20 Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Geboren: 9. Febr. Dem Schuhmacher Georg Hübner eine Tochter. 11 Dem Fabrikuufseher Joseph Müller ein Sohn. 11 Dem Sattler Julius Kegler ein Sohn. 111 Dem Schuhmacher Friedr. Jacobi eine Tochter. 1 Dem Schuhmacher Philipp Klees eine Tochter. K Dem Fruchthändler Jacob Stern ein Sohn. 1773 Dem Lackirer Michael Napoleon Schmidt eine Tochter. 8 Dem Handarbeiter Johannes Ploch eine Tochter. Gestorben:: 15. Febr. Heinrich Wahl, Söhnchen des Brauers Friedr. Wahl, 1 Jahr, 1 Monat alt. 16.„ Jacob Leonhard Schuhmacher. a 17.„ Jobann Leonhard Bitsch, Großh. Distrikts⸗ einnehmer in P., 82 Jahre alt. 17.„ Katharina Sprengel, Ehefrau des Metzger Theodor Sprengel, 28 Jahre alt. N Margaretha Stein, Ehefrau des Lohnfuhr⸗ manns Heinrich Stein, 47 Jahre alt. 1 Johannes Jost, Taglöhner aus Burg⸗Gemün⸗ den, 44 Jahre alt. 198 Ein Söhnchen des Handarbeiters Johannes Ploch, 1 Stunde alt. ö 19.„ Gustav Adolf Rösner, Schornsteinfeger⸗ Geselle aus Dresden, 36 Jahre alt. 25 Johannes Orth, Pfarrvicar von Reichels⸗ heim, 30 Jahre alt. Nur gegen die wirklich guten Artikel macht sich die Coneurrenz geltend. Die Guyot'schen Theerkapseln, welche von so ausgezeichneter Wirksamkeit in Erkältungs⸗ fällen, bei Katarrhen, sowie gegen Bronchitis und Lungen⸗ schwindsucht sind, haben zahlreiche Nachahmungen her⸗ vorgerufen. Herr Guyot kann nur für diejenigen Flacons eine Garantie leisten, welche mit seiner Unter⸗ schrift in dreifarbigem Drucke versehen sind. 1 Depot in Friedberg in der Hofapotheke„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 273 1 1 1 1 1 599 2 2 — — dißde rt. 1 die 16. Mar 3 undet anden — e 2 29-1 1* 9 111 —— 1 Proelam. 689 Nachdem der Kaufmann Christian Göbel dahier elne Insolvenz angezeigt hat, so wird zur Anmeldung er Forderungen der Gläubiger, sowie zum Güteversuch Termin auf den 21. Mürz d. J., Vormittags 9—10 Uhr, vor unterzeichnete Gerichtsstelle bestimmt, was mit dem Anfügen andurch veroffentlicht wind, daß die nicht er scheinenden Gläubiger als dem Beschluß der Mehrheit der Erschienenen beitretend werden angesehen werden. Zum vorläufigen Curator ist Buchhalter Andreas Dönch destellt. Ein etwalger Vergleichsbescheid wird nur durch Anschlag am Gerichtsbrett publieirt. Hanau den 16. Februar 1878. Königliches Amtsgericht II. v. Milchling. vdt. Jacob. . 1 2* Güter⸗Versteigerung. 696 Donnerstag den 28. Februar lfd. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien des Wilhelm Waas und der Christian Waas Wittwe einer nochmaligen Versteigerung ausge setzt werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr.[Meter. 9. 126 ½¼⁰10. 2064. Acker im Großwartfeld, 9. 137½¼ö10. 2060.„„ daselbst, 10. 196½¼qůw. 2511.„„ Lachenfeld, 11. 183/1j. 2104.„„ daselbst, 11. 189½1ỹ. 2092. bgdafelbst, 3. 144/10. 1907.„„ Großgalgenfeld, 13. 178/10. 2039. daselbst, 8. 120 ½ỹ0. 2061.„„ U Großwartfeld, 8. 111½ỹ. 2064. 4„ daselbst, 11. 116½j. 2584.„„ Lachenfeld, 11. 197½0ỹ. 2091.„ dasesost; 13. 70½0). 2301. 5„ Großgalgenfeld, 3. 149½/1j0. 1823. 8„ daselbst, 13. 234/10. 2038.„„ det. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr.(Meter. 1. 91,5. 1768. Acker obig dem Städterweg am Haingraben, 10. 9 8 werden nicht versteigert. Bei entsprechenden Geboten wird die Genehmigung sofort ertheilt. Friedberg den 24. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. 3 l 5——. Holzversteigerung. 664 Montag den 4. März 1878, von Vormittags 9½ Uhr an werden in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck 34 Raummeter Kiefern Rundscheitholz, 50,½ 1„ Prügelholz, 8 8„ Stockholz, 3661 Wellen„ Reiserholz, 55 Stämme Kiefern⸗Stammholz, 710 Meter lang und von 15—20 Centim. Durchmesser, ö 107 Stück Kiefern⸗Stangenholz von 6—9 Meter Länge und 10—14 Centim. Durchmesser an den Meistbietenden versteigert. Der Ansang der Versteigerung ist im Schlag 1 an Der Weinstraße. es! 1 Friedberg den 21. Februar 1878. Ul u Eb. In Auftrag 211 der Freihertlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung a 1 zu Rüdesheim: n Un. Heidt. Arbeits- Versteiger Sa n— — Arbeits⸗Versteigerung. 56 Len, 341 Montag den 4. März, Vormittags 10 Uhr, sollen nuf dem Gemeindehaus zu Büdesheim die zur Er⸗ f ent en Hauung einer Schule erforderlichen Bauarbeiten und 1 Matertallicferung öffentlich in Accord gegeben werden: Mark Pf. 0 Dich Maurerarbeit, veranschlagt zu 2346 60 „ Materiallieferung, als: Bruchsteine, Russen⸗ 1 e eee steine, Sand, Luftkalk, Kamintuffstein 1 f 5 Aufsätze, Cement zc. ꝛc., veranschlagt zu 4971 90 6 Aale Steinhauerarbeit 1017 2 5 Zimmerarbeit 2767 24 4 Dachdeckerarbeit 637 25 1 Schreinerarbeit 2030 10 bartl Schlosserarbeit 719 80 1 Glaserarbelt 579— rl, Weiß binderarbeit 2395— em Spenglerarbeit 295 20 „eee, Pflastererarbeit 75— 1 Brunnenmacherarbelt 220— Pumpenmacherarbeit 278 98 * Pläne und Voranschlag nebst Bebindungen liegen 7 ln en Dienstag den 26. Februar an auf der Großh. Bürger⸗ nent rlessterei Büdesheim zur Einsicht offen. e Bilbel am 20. Februar 1878. * Ber o d, 1 Bezirks bauaufseher. r 7—* n sucht einen Monatsdlenst. J Eine Hausfrau Näheres in der Wirth⸗ „ aft„Stadt New Fort“. 712 7 720 Arbeits-Vergebung. 718 Die in dem Kasernenhof zu Bußbach zur Aus— führung genehmigten Pflasterer-Arbelten de., veranschlagt zu 4500 Mark, sollen Montag den 11. Maͤrz er., Vor ⸗ mittags halb 12 Uhr, auf unserem Büreau, Garnison— Lazareth, Zimmer Nr. 2, im Submisstonswege oͤffent— lich verdungen werden. Lusttragende Unternehmer wollen ihre Submissionen, in welchen die Offerten nach Prozenten anzugeben sind, mit der Aufschrift„Submission zur Uebernahme der Pflasterer-Arbeiten in der Dragoner-Kaserne zu Butzbach“ versehen und solche bis zu gedachtem Termin bei unter— zeichneter Verwaltung einreichen. Kostenanschlag und Bedingungsheft liegen fetzt schon auf genanntem Büreau zur Einsicht offen. Auswärtige Unternehmer haben sich wegen Ueber— nahmsfähigkeit durch entsprechende Atteste ihrer Orts ze. Behörde gehörig auszuweisen. Butzbach den 26. Februar 1878. Großherzogliche Garnison- Verwaltung. ——* or Holzversteigerung. 711 Montag den 4. März sollen im Domanial-Distrikt Diebseiche 7000 Eichen- und 4000 Sahlweidenwellen versteigert werden. Die Sahlweidenwellen sind 2½ Meter lang und zu Umzäumungen geeignet. Die Zusammen— kunft ist Morgens 8 Uhr an der Ruhebank auf der Staatsstraße zwischen Kaichen und Ilbenstadt. 0 Heldenbergen den 24. Februar 1878. g nr Altenstadt. ü 1 Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 4. März werden in der Meilbach versteigert: Scheith Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen⸗ 22 19 27 1830 Eichen— 9 2 880 Nadelholz— 3 106 1050 Weichholz— 8— 600 erner: 40 Eichenstämme von 15— 55 Centim. Durchmesser und 4—12 Meter Länge, mit 18,94 Kbkm. Inhalt, 30 Fichtenstämme, mit 9,92 Kubikm. Inhalt und 5799 Fichtenstangen, zu Bohnenstangen, Wagnerholz und dergl. geeignet. Zusammenkunft . Morgeus 10 Uhr auf der Hattenröder Chaussee, circa 1 Stunde von hier. Die Eichenstämme kommen noch Vormittags zum Aus⸗ gebot. Lich den 23. Februar 1878. f f 1 Wimmenauer, 714 Forstrath. Holzversteigerung. 713 Montag den 11. Marz l. J. sollen in dem von Harnier schen Walde beim Häͤuserhof versteigert werden: 54 Raummeter Buchen Scheitholz 1. Classe, 20„ Prügelholz, 10„ Eichen⸗„ zu Stückkholz geeignet, 200 5 Buchen⸗Astreiser. Sämmtliches Holz ist bequem abzufahren. Zusammenkunft zur Versteigerung und An halb 10 Uhr Morgens auf der Chaussee o Hofes. Häuserhof zen 23. Februar 1878. 5 Schmidt. Holzversteigerung. Montag den 4. März sollen in dem Gräflich Solms⸗Laubachischen Revier Feldheim versteigert werden: 243½ Raummeter Buchen Prügelholz, fang präeis berhalb des 11 Eichen⸗Scheitholz, 637*„ Prügel, 80/2 8„ und Buchen Stockholz, 880 5 Reiserholz, 1500 Stück Fichten Bohnenstangey. Dienstag den 5. Marz: Eichenstamme von 5—13 Meter Länge, 33-66 Centim. Durchmesser, mit 7266 Kubikm. Inhalt, Eichenstämme von 5— 8 Meter Länge, 22— 30 Centim. Durchmesser, mit 2014 Kubikm. Inhalt, Fichtenstaͤmme von 4— 7 Meter Länge, 7— 14 Centim. Durchmesser, mit 1114 Kubikm. Inhalt, Kirschenstämme von 5—8 Meter Länge, 27—36 Centim. Durchmesser, mit 225 Kubikm. Inhalt. 69 74 Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen präeis 9 Uhr am Bellersheimer Fußpfad. Utphe den 26. Februar 1878. 719 F Bekanntmachung. 724 In dem Obbornhofer Gemeindewald konnen elreg 60,000 dreijährige Fichtenpflanzen, per Tausend zu 2 Mark 50 Pf., abgegeben werden. Obbornhofen am 26. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Obbornhofen. Leschhorn. 654 trätgruppe.— Jagdpoesie. [Versteigerungs-Auzeige. 717 Naͤchsten Freitag den 1. März d. J. wird auf hlesigem Rathhause ein schweres Faselschwein öffentlich meistbietend versteigert. Bad Nauheim am 25. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauh eim. Schutt. Bek ch Bekanntmachung. 720 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier Wickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 8. Mürz l. J. stgesetzt worden. Die Abfuhrscheine können von Donnerstag den 7. März ab bei Herrn Registrator Tönges in Assenheim in 1 genommen werden. 5 Wickstadt den 25 Februar 1878. Gräfliche Oberförsterel Assenheim. Schal las. * Hafer-Lieferung. 725 Freitag den 1. März a. c., Nachmittags 3 Uhr, soll die Lieferung des erforderlichen Hafers in den Ge— meinde-Faselstall für die Zelt von jetzt bis zum 31. Dezem⸗ ber d. J. auf dem Ratbhause dahier öffentlich an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden. Klein⸗Karben den 26. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein Karben. Schneider. Jagd-Verpachtung. 723 Montag den 4 März 1. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die am 5. d. Mts. zur Verpachtung gekommene, aber nicht genehmigte Feldjagd von 1600 Normalmorgen noch⸗ mals auf hiesigem Bürgermeisterei⸗-Bürtau auf 6 Jahre verpachtet werden. Kloppenheim am 26. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Kloppenheim. K li e m. ö. 5 HBolzverkauf. 200 Festmeter, 42 Raummeter 12 Fuß langes schoͤnes Fichten⸗Baubolz. 8 Eichen zu Schwellen, sowie eine Parthie 1 bis 3zöllige Eichen- und Tannen⸗Boblen liegen in Lich an der Straße nach Bußbach, ganz oder theil⸗ weise, aus freier Hand zu verkaufen. Gegen genügende Bürgschaft Zahlungsfrist bis Martini 1878. „Lich. Heinrich Schäfer, 709 Braugasse. Höchst wichtig für Viehbesitzer! Alnipersal-Cinktur! Ein untrügliches Mittel für Kühe oder Rinder, die in Folge öfteren Belaufens oder Erschlaffung der Trag⸗ Organe nicht trächtig werden, unter Garantie zu haben für nur 3 Mark nebst Gebrauchs- Anweisung. Haardt a/d. Sieg. g Eduard Nübsamen. laarhalsam. sehr beliebt als bestes Mittel für die Erhaltung und für das Wachsthum der Haare. Flasche à 60 Pf. und M. 1. 20 Pf. IHlaarfärbhemittel die Flasche 2 M. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, P h. J. Weiss in Bad- Nauheim. 64 Ein Garten, 705 ½ Morgen groß, mit tragbaren Obstbäumen be⸗ pflanzt, in der Nähe der Vorstadt gelegen, ist zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei Ph. Diener am Bahnhof. r 35 f 25 2* 5 heim. E= 1 85 85 8 2 8 55 22 * 83 Die soeben erschienene Nr. 20 enthält Vor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane.(Fortsetzung.)— Persönliche Erinnerungen aus den Jabren 18481850. II. Abtbeilung. 6.— Gesichtstäͤuschungen und Gespensterglaube. Von Hallberg. — Die westlichen Karolinen und die Insel Rap. Von Dr. Koeniger, Arzt an Bord S. M. Korvette„Hertha“. Am Familientische: Die beiden Brautpaare. Wit Por⸗ Mit Originalzeichnung von W. Simmler:„Ein Jager aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald.“ Mit einer illustrirten Beilage: Roͤmische Damen Kränze zum Katafalk Vietor Emanuel's tragend. Origl⸗ nalzeschnung von H. Knackfuß. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Biudernagel in Friedberg. 9 * 5 . 19 0 1 . 1 1 1 1 1 1 4 1 5 1 1 1 1 19 14 1 0 3 1 0 J 1 4 4 27 1 8 5 „r 3 7 3 * 3 4 N Einladung Friedberger(7; 8 8 des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg d er ee ad 8 K de Srl zu dem Freitag den 1. März, Abends 8 Uhr, im Rathhaussaale stattfindenden Vortrage Veteranen— und Militärverein Darstellung und Vor- des Herrn Hofapotbeker Dr. Uloth: Ueber Eigenschaften, kommen des Phosphors, seine Verbindungen und Nachweis desselben bei Vergiftungen,— erläutert durch Versuche. Der Zutritt ist mit Ausnahme von Kindern Jedermann gestattet. Friedberg den 20. Februar 1878. Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Unsere Kasse ist vom 3. März l. J. an wieder des Vormittags von 9 bis 12 Uhr und des Nachmittags von 2 bis 4 Uhr offen. 721 674 Ich beehre mich hiermit zur Kenntniß zu bringen, daß ich mein Geschäft in a Bändern, Modewaaren& Schweizer⸗Stickereien mit heutigem Tage von Bockenheim nach Frankfurt a. M., Kaiserstraße Nr. 6 verlegt habe, und empfehle mich bei Bedarf in meinen Artikeln bestens mit der Versicherung, daß ich neben einer reichen Auswahl die als sehr billig bekannten Preise nach wie vor beibehalten werde. Der Vorstand. Die Anfertigung von Modewaaren beginnt mit 10. März, zu welcher Zeit ich mit einer! großen Auswabl von Modellen von Paris zurück sein werde. Frankfurt a. M., 15. Februar 1878. F. K. Strubberg. H. 6799. 6 Kaiserstraße 6. Filial⸗Geschäft bestebt im bisherigen Locale in Bockenheim, Frankfurterstraße 25. Hagelversicherungs-Verband„Mittelrhein“ im Anschluß an die Magdeburger Hagel-Versicherungs-Gesellschaft. Die geehrten Mitglieder des Verbandes werden in Gemäßheit des 5. 14 des Verbands- Vertrags zur General-Versammlung auf b Sonnabend den 16. März d. J., Vormittags 11 Uhr, in das Geschäftslocal . der Magdeburger Hagel-Versicherungs-Gesellschaft zu Frankfurt a. M., Roßmarkt Nr. 10, Tagesordnung: Bericht über den Stand des Geschäfts und über den Rechnungsabschluß für das Jahr 1877(§S 13 und 14 des Verbands Vertrags). Neuwahlen in den Ausschuß an Stelle der nach§. 12 des, Verbands- Vertrags in Folge Looses ausscheidenden, jedoch wieder wählbaren Herren O. Marcus— Hechtilshäuser-Hof, K. Kuhlmann— Rödelheim, R. Westernacher— Lindheim. „Jeder Verbands ⸗Genosse, welcher durch die ihm zuletzt ertheilte Police als solcher sich aus- weist, hat das Recht an der Abstimmung Theil zu nehmen“(§. 14 des Verbands-Vertrags). Frankfurt a. M., 23. Februar 1878. eingeladen. Der Vorsitzende des Ausschusses: 707 Dr. Georg Haag, Im Auftrage des Königl. Stadtgerichts I. zu Frankfurt a. M. soll das zur Carl Schehl'schen Coneurs⸗Masse gehörige Waarenlager bestebend aus div. Baumwoll- Waaren, als: glatte und fagonnirte Shirtings, Barchent, baumwoll. und halbwoll. Hosenzeuge, einer großen Anzahl Cattune in neuessen Mustern ꝛc. ꝛc. in der Zeit vom 1. bis 12. März l. J. zu billigst festgesetzten Taxpreisen gegen sofortige Baarzehlung im bisherigen Geschaftsloral— 4.1 große Saudgasse 17, I, 55 verkauft werden und verfehlt man nicht auf diese günstige Einkaufsgelegenheit aufmerksam zu machen. Friedberg. 727 Samstag den 2. März l. J., präeis Abends 8 Uhr, in dem Vereinslocale Generalversammlung, zu welcher pünktliches Erscheinen unter Hinweis auf die Statuten erwartet wird. Tagesordnung: Bericht der Revistons⸗Commission. — Bericht über den letzten Dele— girtentag. Der Vorstand. 45 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan . bei Wilhelm Fertsch. Gefunden wurde ein Uhrkettenbehäng und kann dasselbe gegen Erstattung der Inseratgebühren in Empfang genommen ben bt: Wilhelm Faatz Kleesamen. 542 Mehrere Centner kleeseidefreien Kleesamen hat zu verkaufen. Wölfersheim. Christian Fourier II. Pferde- und Wagen⸗ 5 Versteigerung. Unterzeichneter beabsichtigt am Samstag den 2. März, Morgens 10 Ubr bei Herrn Gastwirth Fr. Weihl daher 6 gute Wagen-Pferde und 9 vierzöllige Wagen meist⸗ bietend gegen gleich baare Zahlung zu verkaufen. Friedberg. W. Petrasch, 630 Fuhrunternehmer. Eine Grube guten Dung 730 hat zu verkaufen Friedberg. 1 J. Staubi, Kirchgasse. Halsbinden und Shlips, 733 Fonlards, seidene Umknöpftücher, in schönster Aus⸗ wahl und zu den billigsten Preisen bei K. Friedrich. 152 Gegen Husten und Heiserkeit: obe„ Stollwerck'sche Brustbonbous A 50 Pf. per Packet. „ape“ 10 Stollwerck'sche Honigbonbons A 20 Pf. per Packet. 7 9 7 U Stollwerck'sche Malzbonbons A 20 Pf. per Packet. Stollwerelk'sche Gummibonbons à 20 Pf. pr. Packet. Kiuflich in Friedberg bei Hof- Apotheker O. Görtz, Wilh. Bernbeek und Wilh. Fertsch; in Gambach bei Carl Löffler; in Reichelsheim bei Apotheker Chr. Lang- heinz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sa mes. Soeben erschien und ist bel Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig: Anleitung zur Ertheilung des physikalischen Unterrichts in der Volksschule von Seminarlehrer Ir. A. Heid. Preis, cartonnirt: 60 Pfennig. e el D Todes-Anzeige. 726 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Der Massecurator. Verkaufsstunden zwischen 9 bis 12 Uhr Morgens (H. 6863.) und 3 bis 6 Uhr Nachmittags. 708 Ein reinliches Mädchen Ein gutes Zugpferd von gesetztem Alter, welches einer Haus haltung vorstehen 95 1280 gegen guten Lohn auf das Land 1 715 hat zu verkaufen Näheres bei der Exped. d. Anz. 71 Friedberg. Heinrich Sch ö 694 Donnerstag den 28. Februar, Nachmittags 2 Uhr, 728 In Gießen ist ein altes sehr gutes Colonial⸗ läßt ter in seiner Wohnung folgende Gegen⸗ And Specereiwaaren⸗Geschäft, in bester e stände, als: 2 Commoden, 2 Bettstellen, 1 Weißzeug⸗ Stadt, Famtlienverhältnisse halber zu verpachten. Sol⸗ schrank, 1 Küchenschrank mit Aufsatz und sonst noch ver⸗ vente Bewerber wollen sich wenden an 10. schiedene Haus- und Küchengeräthe, sowie eine Ziege Chr. Vix in Gießen gegen baare Zahlung versteigern. C Friedberg im Februar 1878. zu sehr billigen Preisen bei Ehr. Bollonier, Bahnhofstraße— K. Friedrich. Heinrich Schleuning. Corsetten Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen bat, unseren geliebten Sohn Wilhelm nach einem dreljährigen, mitunter sehr schweren Leiden heute Morgen in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Tbeilnahme bitten Stammheim den 26. Februar 1878. Steueraufseher Herrmann und Fran, geb. Kullmann. N Israclitischer Gottesdi Beginn: Freitag Abends 5¼ Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. NIN eusl in Friedberg, Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 10098 a0 0 6 I. use“ 0 Suit a. schen Lig le haf Dette 1 Oescht gelegen dir d Gegen Mithin be 1 0 D Kamu⸗ anlaß Weber, schung dad Ba für dy D wurde don 9 den g. Mut vulhoge tl Inder Be fags= Vuleip Präside der He och Seel ß der die schenden bn 122 dil 10 1 1