b. 10 e Ciche 4 5 dog dich erein. N Amanskere ll ace, — Bernbec J. Naschen, Seutg Ctoß ige. 5 07 Ses tretrel 8 Kullmann 1 enten u tr Ritzel, Prim cr l. Rahn Wildelm Berub⸗ rbrinmaurrr irt u⸗Memu, stmädchen F. Schramm cbringet, Gf .—— 1 Laugttm — in Basen 2 rel 1 N Mar 1878. Donnerstag den 27. Juni. M 75. Oherhessischer Anzeiger. estelll! *. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht J berechnet, bei größerem Tabellen— oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß unser Montag den 1. Juli auszahlen wird. Friedberg den 25. Juni 1878. Rechner, Herr Stadtrechner Vogt dahier, die Pflegegelder für das 1. Semester 1878 nach Beibringung der vorschriftsmäßigen Bescheinigungen Für die Verwaltungs Commission der Mathilden-Stiftung. Meyer. Deutsches Meich. Darmstadt. Der Expeditor der Main- Neckar Eisenbahn Raab in Darmstadt wurde zum Hauptkasseassistenten bei dieser Bahn, der Finanzaspirant Hepder von Lützel- Wiebels bach zum Expeditor und die Finanzaspiranten Schmidt von Darmstadt und Mayer von Bessungen zu Re visoren 2. Klasse bei dieser Bahn ernannt; der Oberbaukalkulator Kröll wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. Berlin, 23. Juni. An die Behandlung der bulgarischen Organisations Frage resp. die Frage einer vom Balkan bis zum Littorale reichen. den Südprovinz wird sich auch die Frage wegen Räumung der Festungen knüpfen und hierdurch die schwierige Frage entstehen, wie die Türkei, die sich völlig indifferent und zurückhaltend zeigt, zur Räumung angehalten werden solle. Ueber Varna ist für Bulgarien disponitt: die Räum- ungsfrage wird sich außer auf Varna auch auf die anderen Festungen erstrecken. Das russische Zugeständniß, daß das Fürstenthum Bulgarien durch die Balkan Linie begrenzt und die Befestigung des Balkans den Türken gestattet werde ist unbe— dingt abhängig gemacht von der Herstellung einer autonomen Sicherheit in der südlichen Provinz, für welche der Namen noch zu bestimmen sein wird, und von der Bedingung, daß in dem ganzen Gebiet der südlichen Provinz keine türkischen Truppen, sondern einheimische Milizen stehen. Sosia wird dieser Provinz angehören. Varna bildet die Hauptvertheidigungsposition Bulgariens. Die Verhandlungen wegen dieser Organisation werden noch fortgesetzt. Diese russische Bedingung gilt als absolut. Die mehrfach verbreitete Nach— richt, daß Lord Beaconsfield schon in den nächsten Tagen Berlin verlassen werde, scheint unbegründet zu sein, da Lord Beaconsefield gestern von London mehrere Beamte verschiedener Regierungs-Departe— ments hierher citirt hat, um mit ihnen über innere englische Regierungs⸗ Angelegenheiten zu conferiren, was auf einen längeren Aufenthalt desselben hier— se lbst schließen läßt. — 23. Juni. Der deutsche Botschafter Graf Münster ist gestern aus London hier eingetroffen. Braf Münster verbleibt voraussichtlich bis Anfang vächster Woche in Berlin und begibt sich dann auf einen Posten nach London zurück.— Der„Reichs- Anzeiger“ enthält eine Bekanntmachung, betreffend die Verlängerung des deutsch-österreichsschen Han— tels und Zoll Vertrages bis zum Ende des Jahres. — 25. Juni. Der Kaiser schlief vergangene Nacht ununterbrochen ruhig. Bei allmählich zu— gehmenden Kräften ist auch das Verhalten der och nicht geheilten Wunden ein durchaus be biedigendes. — 25. Juni. Die gestrige und die am Samstag stattgefundene Congreß Sitzung, denen heute eine weitere folgt, stehen in engem Connex zu einander. Wenn Rußland auf der einen Seite an die äußerste Grenze der möglichen Concessionen durch die Gestattung türkischer Befestigungen an der Balkan-Grenze gegangen ist, so tritt eine ge— 4 wisse Compromiß⸗Natur der Verhandlungen durch das in der letzten Sitzung erreichte Zugeständniß Sofia's nebst dem betreffenden Sandschak für das Fürstenthum Bulgarien zu Tage. Die weiteren Bulgarien betreffenden Fragen der Grenz Regulir— ung und der Verwaltung im Principe, ebe die europäische Commission, welche die Details zu regeln hat, in's Leben tritt, werden außer der heutigen wohl noch fernerer Plenar Sitzungen be— dürfen. Für das Fürstenthum Bulgarien wird der Fürst vom Lande gewählt werden. Durch den Besitz von Varna und Sofia ist das Fürsten⸗ thum bestmöglichst ausgestattet. Die Festsetzung von Räumungsfristen für Russen und Türken steht bevor. Daß von Rußland respective von den unabhängig gewordenen Fürstenthümern Theile der türkischen Staatsschuld übernommen werden sollen, erscheint nicht begründet. Montenegro und Serbien werden von den russischen Bevollmächtigten mit ihren Ansprüchen und Wünschen auf die directe Verständigung mit Oesterrtich hingewiesen, damit die betreffenden Fragen, wenn sie vor den Congreß kommen, keine Schwierigkeiten bieten. Die russischen Vertreter äußerten, daß die Fürstenthümer eine gesichertere, sestere Position haben würden, wenn sie sich völlig mit Oesterreich verständigten. — 25. Juni. Seitens des Präsidiums des Congresses wird der griechische Minister Delyannis über die consultative Theilnahme Griechenlands bei solchen Fragen, welche griechische Interessen resp. die griechische Nationalität betreffen, heute verständigt werden. Die türkischen Vertreter ver— halten sich in größeren Fragen noch immer reser— virt. In Bezug auf die Milizen-Frage für Süd- Bulgarien wollen dieselben statt der Einrichtung von Milizen die Einrichtung einer provinziellen Gendarmerie aus Eingeborenen. Vermittlungs— weise ist von einem der Türkei zu wahrenden Be- stätigungs-Rechte der Offiziere die Rede. Die Frage wegen der autonomen Verwaltung soll später vor den Congreß kommen. Die Türken welche sich im Allgemeinen sträuben, machen Janina zu einem„Noli me tangere“, während die Griechen gerade den griechischen Charakter Janina's accentuiren. Letzere Dinge spielen noch gänzlich außerhalb des Congresses. München, 24. Juni. Laut Beschluß der Polizei- Direction ist der social- demokratische Ar— beiter⸗Verein hierselbst geschlossen worden. Ausland. Großbritannien. London, 24. Juni. Das Panzerschiff„König Wilhelm“, das heute aus dem Dock von Portswouth bugsirt wird, segelt am Mittwoch nach Wilhelmshaven ab. Die deutschen Taucher haben den„Großen Kur— fürsten“ in ganzem Zustande gefunden. Die Lage des Schiffes läßt eine Hebung nicht un- möglich erscheinen.— Prinz Ernst August von Hannover hat nach einer Meldung des„Büreau Reuter“ den Titel„Herzog von Cumberland“ angenommen. Die Beisetzung der Leiche des Königs Georg findet Vormittag 11 Uhr statt. Der erste Secretär der hiesigen russischen Botschaft, Boutereff, ist nach Berlin abgereist. — 25. Juni. Aus den von den britischen Congreß- Bevollmächtigten für ihre betreffenden Departements hierher gelangten Anordnungen glaubt man schließen zu dürfen, daß die Congreß⸗ Verhandlungen, wenn anders nicht große Zwischen— fälle eintreten, in der zweiten Hälfte des Juli beendet sein werden. Es gehört dazu, daß die Plerar⸗ Sitzungen nicht mehr durch größere Intervalle unterbrochen werden. Auf diese Zeit der Abwesenheit ist selbst Lord Beaconsfield vor— bereitet. Was die Frage der Räumung Rumeliens durch die Russen resp. die Räumung Varnas und Schumlas durch die Türken betrifft, meint man, daß, sobald Rußland Europa gegenüber eine be— stimmte Räumungsfrist übernommen habe, dies den Türken andererseits jeden Vorwand, die Räumung dieser Festungen hintanzuhalten, benehme; man glaubt in dieser Beziehung sogar, daß die Ver⸗ pflichtung zur Räumung für die Türkei in dem Augenblick eintrete, wo Europa Garanten für die Räumung in der gegebenen Frist Seitens der Russen empfangen habe. Belgien. Brüssel, 24. Juni. Der Cassa⸗ tionshof cassirte den Beschluß des Anklage Senats, der Langrand-Dumonceau, Liedekerke, Nothomb und Consorten vor das Assisen-Gericht verwies. Sämmtliche Angeklagte sind demnach freigesprochen. Spanien. Madrid, 24. Juni. Der Zustand der Königin ist seit 2 Tagen sehr beunruhigend. Gestern wurde die Kranke durch eine starke Blutung der goldenen Ader geschwächt. Der Herzog von Montpensier ist gestern mit Extrazug eingetroffen. Der Königin wurden heute früh in Gegenwart des Königs und der königlichen Familie durch den Patriarchen von Indien die letzten Saera— mente gespendet. Italien. Rom, 24. Juni. Die italienische Regierung hat zu erkennen gegeben, daß der Ver— längerung des Handelsvertrags mit Oesterreich bis zum Ablauf des Jahres ihrerseits kein Hinderniß entgegenstehe. Die Ratificationen dürften nächster Tage ausgewechselt werden. Türkei. Constantinopel. Die Pforte wird in einem demnächst erscheinenden Rund- schreiben den Entschluß manifestiren, dem Handel, den Straßen-, Canal-, Eisenbahn-, und Minen⸗ Unternehmungen, dem Forst-⸗Betrieb und den land— wirthschaftlichen Banken alle Erleichterungen zu gewähren. — In den letzten Tagen sind die türkische Armee bei Gallipoli und Bulair, sowie die Be festigungen daselbst bedeutend verstärkt worden, so daß es selbst einem dreifach überlegenen Feinde kaum gelingen dürfte, die Stellung von Bulair zu erobern. Die dortige türkische Armee wird von Osman Nouri Pascha befehligt, den der Genie-General Ibrahim Pascha und Hadji Ali Pascha kräftigst unterstützen. Serbien. Belgrad. Serbien erhielt zur Completirung der Kriegs Bereitschaft neuerdings von der russischen Regierung 60,000 Imperials. — — Totleben entsendete bebufs Feststellung der neuen Demarcations-Linie in Alt-Serbien und West Bulgarien mehrere russische Stabsoffiziere in das serbische Haupt Quartier. General Fadejeff bereist gegenwärtig Serbien. Griechenland. Athen, 25 Juni. Die Regierung stellt alle Rüstungs gerüchte in Abrede. Es wurden lediglich aus den zahlreichen Flücht⸗ lingen einige Bataillone gebildet, damit dieselben sich in einer gewissen Organisation befinden.— Aus Kreta liegen Nachrichten von neuen Zu sammenstößen nicht vor; dort ist auf der Insel Nichts geändert und sind die Kretenser augen- scheinlich entschlossen, wenn nicht anderweitige Hülfe eintritt, den Kampf behufs Vereinigung mit Griechenland wieder aufzunehmen. Rußland. Petersburg, 24. Juni. Der Gesundheits- Zustand der russischen Armee südlich des Balkans ist ein schlechter.— Die letzten Nachrichten über das Schicksal des Aufstandes im Rhodope-Gebirge sind für die Russen ungünstig.— Die Nachrichten über die Verkleinerung Bulgariens riefen in der russischen Armee lebhafte Unzufrieden⸗ heit hervor. Ungeachtet der günstigen Nachrichten über den Congreß dauern die Vorbereitungen und Truppenbewegungen beiderseits fort. — 25 Juni. Das„Journal de St. Peters⸗ bourg“ druckt den ethnographischen Protest der Pforte gegen die durch den Vertrag von San Stefano festgestellte Grenze Bulgariens ab und weist nach, daß die statistischen Bevölkerungs- Ver- hältnisse in diesem Aktenstücke absichtlich entstellt seien. Die Pforte habe dabei den Zweck ver folgt, das Gewicht des bulgarischen Elementes geringer erscheinen zu lassen, als es wirklich sei. — 25. Juni. Die Nachricht der„Morning Post“ von einer Reise des Kaisers nach Berlin wird von unterrichteter Seite mit Rücksicht sowohl auf den noch leidenden Zustand der Kaiserin, als Vorsitze von Carl Scriba flatifand, wurde einstimmig beschlossen, den bisherigen Reichstagsabgeordneten Dr. B. Schröder in Worms als Candidaten der liberalen Partei für den Reichstag abermals aufzustellen. Auf die an ihn von Seiten des Wahl Comits“'s gerichtete An⸗ srage hat sich Dr. Schröder bereit erklärt eine Wahl annehmen zu wollen. Altenstad i. Am Sonntag ertranken in der Nidder beim Baden zwei junge Männer von hier. Gießen. Bei dem letzten Samstag Nachmittag toben⸗ den furchtbaren Gewitter, beiläufig gesagi eines der stärksten seil Menschengedenken, schlug der Blitz in die Mechanische Weberei von Gebr. Homberger ein ohne weiteren Schaden anzurichten, als daß der Blitz an einem Webstuhl den sog. Zettel verbrannte. Furchtbare Wassermassen rich teten im Felde und in der Stadt großen Schaden an. Darmstadt. Am Samsiag waren die Frauen der zum Tode verurtheilten Raubmörder Göttelmann und Müller von Uffhofen hier, konnten jedoch die gewünschte Audienz bei dem Großherzog nicht erlangen. Wie man sagt, soll bei den beiden Raubmördern die ganze Strenge des Gesetzes walten. Allerlei. Amorbach. Am 20. Juni gegen Abend schlug während eines ungemein heftigen Gewitters der Blitz in einen Thurm der hiesigen katholischen Kirche, während diese, der„ewigen Anbetung? halber, zum Erdrücken voll war, fuhr von da in den Chor und zum Hochaltar, warf den fungirenden Geistlichen mit seinen Ministranten und die in der Nähe placirten Lateinschüler um, traf ein schweres Bild, warf in der Fortsetzung seines Kreuz- und Querzuges ein Stück der Kanzel und des Wandverputzes herunter, ohne zu zünden und ohne Jemanden ernstlich zu verwunden. Auch dei dem unvermeidlichen Gedränge wurde glücklicher Weise Niemand verletzt. Cannstad t, 24. Juni. Heute Abend fand unler großer Betheiligung die Enthüllung des Grab-Denkmals Ferdinand Freiligratb's statt. Nach der Weihe⸗Rede des Professors Klaiber fiel die Hülle, gezogen von den noch im jugendlichen Aller stehenden Enkeln des Dichters; die erzene Kolossal⸗Büste ist ein Werk Donndors's. Marktbreit. Ein Fall urwüchsiger Loyalität ist aus dem benachbarten Oberickelsheim zu berichten. In einer dortigen Wir ihschaft äußerte sich ein Metzgerbursche über die Mordversuche gegen den Kaiser in einer Weise, die den gut deutsch gesinnten Wirth entrüstete. Der letztere aber nahm die Strafrechtspflege in seine eigene Hand; er versetzie dem Sprecher mit den Worten„im Namen des auch auf die für Kaiser Wilhelm nothwendige Ruhe als unbegründet bezeichnet.— Die immer wiederkehrenden Gerüchte über den Rücktritt des Finanzministers von Reutern und seinen Nach; folger gelten für verfrüht. Der Wunsch des Finanzministers, zurückzutreten, werde erst bei dem Eintritt völlig ruhiger Verhältnisse aus- führbar sein. Aus Stadt und Land. 3. Friedberg. In der Versammlung liberaler Ver⸗ trauensmänner aus dem Wahlkreise Friedberg⸗Büdingen, welche am 23. Juni im Trapp'schen Saale unter dem Kaisers“ eine derbe Ohrfeige, ließ sofort eine zweite„im Namen des Königs von Bayern“ folgen, faßte ihn dann gam Kragen und warf ihn unter Beihülse einiger Bürger „im Namen des deuischen Volkes“ zum Hause hinaus. Seit der Zeit beißt die Wirihschaft„zur deuischen Drei⸗ einigkeit“. 7 55* * Hühner per Stück M. 1.30, Hahnen per Stuck M. 1.40, Kartoffeln 100 Kilo M. 7.60, Ochsenfleisch 70— 72 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 58—60 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalbfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65— 70 Pf. Frankfurt, 24. Juni. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren 400 Ochsen, 190 Kühe und Rinder 220 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70—72., 2. Qual. M. 64.—66., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 63. 65., 2. Qual. M. 54.—56., Kälber 1. Qual. M. 62.—64., 2. Qual. M. 54.—56., Hämmel 1. Qual. M. 62.— 64., 2. Qual. M. 52.— 54. Schweine 59 Pf. per Pfd. Frankfurt, 24 Juni. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 22. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 22. do. II.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, eff. hiesiger ab M. 13 50 15.50, Kohlsamen M. 33 per August⸗Sep⸗ tember, Erbsen M. 19.—22., Wicken M. 16.— 17, Linsen M. 19.—24., Rüböl, detail, M. 74 Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo. gestrigen Abendgeschäft eingetretene Abschwächung zelgte verwischt. Im weiteren Verlause der Börse trat aber auf Berliner Notirungen wieder einer festeren Tendenz wich. Die Anfangs matte Haltung Berlin's wurde durch Pro⸗ longationsschwierigkeiten wegen des knapperen Geldstandes, der namentlich in Norddeulschland sich bemerklich macht, molivirt. Das Geschäft trug im Ganzen den Charakter großer Lustlosigkeit. Creditactien, gestern Abend 208, be⸗ weglen sich zwischen 209½¼— 208 und 209¼. Staats⸗ bahnactien, gestern Abend 2225, gingen zwischen 222¼ bis 221½ und 222¼ um. Lombarden notirten 66 bis 65/4. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten, Ungar. Goldtrente und Schatzbons II. Em. etwas matter. Russen schwach. Deuische Fonds ruhig. Oesterr. Prioritäten sind wenig verändert. Oesterr. Bahnen eher nachgebend; nur Rudolf gefragt und höher. Banken fest. Darmstädter etwas besser. Oesterr. Nationalbank verloren ca. 4 Wechsel unverändert. Privatdisconto ca. 3½—31½0%, Für die hülfsbedürftigen Hinterbliebenen der bei dem Untergange des„Großen Kurfürsten? Ver, unglückten sind weiter eingegangen von: Frau Hill sen. M. 3., Prosessor Dr. Diegel M. 3., Professor Dr. Köhler M. 2., Domänenrath Stolz M. 3. Geld⸗Cours. Frankfurt am 25. Juni 1878. Handel und Verkehr. Friedberg, 26. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 90100 Pf. Eier per Stück 6 Pf. Friedberg, 25. Juni. Waizen M. 22—., Korn M. 18.—, Gerste M 17.—, Hafer M. 16.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Gießen, 25. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 20⸗Frankenstücke M. 16 19 23 Englische Sovereignss„ 20 29—34 Russische Imperiales e, e Holländische fl. 10-Stücke... 16 65 Ducaten„ 9 52—57 Ducaten al mareo 7 9 55—60 Dollars in Gold. 5 4 1720 Bekanntmachung. 2118 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Berg-Ingenieur Emil André zu Ehrenbreitstein unterm heurigen Tage mit dem Eisenerzbergwerke„Nauheim“ in der Ge⸗ markung Bad- Nauheim, Kreises Friedberg, mit einem 5 ö 1 Felde von 1,965,800 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks: Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situatlonsrisses bet der Berg— meisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 27. April 1878. Großherzogliche Ober-Forst⸗ und Domänen-⸗Direction, Berg⸗Abtheilung. Bo se. Lebens großes Preis 60 Pf. Exemplare auf extra Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad- Nauheim ist vorräthig: Deutschlauds Schmerzeustage, der 31. Mai und der 2. Juni. Untergang des„Großen Kurfürst“ und Zweites Attentat auf S. M. den Kaiser. Extranummer des Daheim, zusammen 12 Seiten, davon 7 Seiten Bild. Preis 50 Pf. Ferner: Porktät des Kaisers in Tondruch 2 * starkem Papier: Preis 1 Mark 50 Pf. vdt. Tecklenburg. Abonnements-Einladung Kirschen⸗Versteigerung. a5 an 2107 Die diesjährige Kirschen Erndte an den Bäumen der Staatsstraße Schwalheimer Hof-Nonnenstümpfen, Abth. 156 an dem Ortsausgang von Leidhecken gegen Staden bis Abth. 162, soll am Montag am 1. Juli l. J. Vormittags um 10 Uhr, bei dem Abtheilungsstein 156 anfangend, an die Meistbietenden loosweise versteigert werden. Nidda den 25. Juni 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. We tet e r. hängig, vertritt eine entschieden liberale Richiung. Die der gebührenden Achtung entbehren. Außer ständigen Original ⸗Correspondenzen, bringt sie in ausführlicher Weise unter einer besonderen Beta n n in e un g. 2115 Die Heugrasversteigerung vom 24. Juni d. J. ist nicht genehmigt worden und wird hiermit Termin zu einer anderweitigen Versteigerung auf Montag den 1. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Utphe am 25. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Fllsinger. nach wie vor die größte Aufmerksamkeit gewidmet. reichen und guten Auswahl von Mannichfaltigkeiten nur Der Abonnementspreis benägt vierteljäbrl für die fünfgespaltene Pelitzeile oder deren Raum 15 P Casseler Tages⸗Post. Die Casseler Tagespost erscheint täglich in großem Focmat. ö N Inieressen unseres deutschen Vaterlandes und alle Ereignisse von Bedeutung in demselben finden in erster Linie Berücksichtigung, ohne daß dabei die übrigen Welibegebenheiten läglichen und allwöchenslichen politischen Uebersicht enthält die„Casseler Tages-Post! insbesondere aus der Provinz Hessen-Nassau. Den Fragen des Schul⸗ und Unterrichtswesens wird Der Handelstheil findet berichte ꝛc., sowie einen wöchentlichen Getreidebericht besondere Beachtung. Deuischen Reichs einschließlich des Poßausschlags 2 Mark 65 Pf. Inserate finden bei der hohen Auflage des Blattes die wirksamste Verbreitung; Dieselbe, nach allen Seiten hin durchaus unaß Leitartikeln über die Tagesfragen sowie einer gedrängte Rubrik, zum Theil durch eigene Telegramme. vorzügliche Romane und Nodellen zur Verwendung. ich nur 2 f. 90 Pf., Eier per Stück 5—6 Pf., Tauben das Paar 80 Pf., Bahnhof hier M. 23.50, ab unserer Umgegend M. 22 50, do. fremder jel nach Qual. M. 22.—24.50., Roggen le nach Qual. M. 16—17.25 Gerste M. 19.—21., Hafer D. Frankfurt a. M., 25. Juni 1878. Die im b sich im heutigen Verkehr bei Eröffnung auf besseres Wien matteres Berlin eine erneute Ermattung ein, die erst gegen 19 Schluß in Folge günstiger Congreßnachrichten und höherer zahlreiche und zuverlässige Die Nachrichten vom Kriegsschauplaß unter der stehenden Rubrik„Schule und Unterricht“ durch ausführliche lägliche Cours“ In dem Feuilleton kommen außer einer Mark 25 Pf., bei allen Postanstalzen des der Insertionspreis beträgl 9 0 ae Fee ol dos dit f mmetgras buen u . Atzelnen weden. stlein⸗ Or o 1 21 Die in dem N pfad und ist der eiß bestimmt . gieg He 2119 gr wird das Wiesen Phil. Da Nied Or uUspsins 0 1 lung jn um 228 Ona u m2 ound gun 2% 16a es gu bound S un οE,ẽꝰ 1 goa 1b u He„benin oli 2 22g 2 DnD E% οτεα⁰f—tFf „ a εοπτο 20 1. U 1 % (44 Hassen nf 29 117125 74 92 nh 7 — — — — 28 i Bekanntmachung. 2091 Die am 17. l. M. in dem Gräflichen Revier Wickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf l Donnerstag den 4. Juli l. J. bestimmt. Wickstadt, den 22. Juni 1878. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. Heugras⸗Versteigerung. Das der Gemeinde zustehende Heugras von 50 Morgen % Wilesen hat die Genehmigung nicht erhalten und wird das selbe deßhalb Freitag den 28. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhaus dahier nochmals in einzelnen Abtheilungen versteigert. Dortelweil am 24. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Mo her. Heugras⸗Versteigerung. 2124 Freitag den 28. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, oll das der Gemeinde Klein Karben gehörige Heu- und Yrummetgras, circa 70 Morgen, zum zweitenmal in inzelnen Abtheilungen an die Meistbietenden versteigert werden. 1 Klein⸗Karben den 25. Juni 1878. Großherzogliche Burgermeisterei Klein-Karben. Sch nei dee r. t tung dr Bekanntmachung. * Selefanbez 125 Die am 18. d. Mts. abgehaltene Holzversteigerung tndad noch, m dem Langenhainer Gemeindewald, Distrikt Hühner⸗ Cegraig fad und Filzhart, hat die Genehmigung erhalten und Wend A8, 1 si der erste Abfuhrtag auf Montag den 1. Juli d. J. * Snet estimmt worden. g Ziegenberg den 25. Juni 1878 Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Heugras⸗Versteigerung. 119 Freitag den 28. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, bird das Heugras von den Freiherrlich v. Stein'schen Wiesen(sog. Füllbach) in der Wirthschaft des Hrch. Zhil. Dauernheim meistbietend versteigert. Nieder⸗Florstadt den 25. Juni 1878. 12113 uderz wic 7 Landwirthschaftliche Creditbank. 2117 Von unseren 5% Hypotheken- Antheilscheinen gelangen am 1. Oktober 1878 zur Rückzahlung und werden hiermit gekündigt: La. A. Nr. 2. 17. 22. 24. 25. 26. 27. 36. 63. 88. La. B. Nr. 29. 30 31. 32. 33. 34. 79. La. E. N. 3. 85. La. G. Nr. 10. 11. La. H. Nr. 3. 1. La. K. Nr. 49. La. O. Nr. 52. La. P. Nr. 31. La. Q. Nr. 4. La. R. Nr. 3. La. S. Nr. 1. 2. La. U. Nr. 97. 98. 99. 144. Die Verzinsung derselben erlischt am 1. October 1878. Der Umtausch gegen neue Stücke kann vom 1. Juli l. J. an erfolgen. Frankfurt a. M. den 25. Juni 1878. Einladung zum Abonnement auf den Wetterauer Boten. Der Welterauer Bote“, welcher vielseitigem Wunsche entsprechend, vom nächsten Quartal ab wieder wöchentlich Mittwochs, Freitags und Sonntags erscheint, wird auch fernerhin bemüht sein, seinen verehrten Lesern stets die neuesten polilischen Nachrichten aus Nah und Fern, sowie alle wichtigen Begebenheiten des Handels, der Industrie und Landwirthschaft mit der größten Raschheit und möglichsten Ausführlichkeit zu bringen. Die allwöchentlich in dem Blatte erscheinenden Leitartikel werden alle wichtigen Tagesfragen noch besonders in leicht saßlichem Sinne besprechen. Als Organ der Turnvereine des Bezirks Hessen sind alle dahin einschlagenden Nachrichen in dem Blatte enthalten. Auch auf belletristischem Gebiete wird der Wetterauer Bote in einer, vom nächsten Quartal ab bedeutend vergrößerten, der Sonntagsnummer gratis beigegebenen Beilage unter dem Titel Der Sonntagsgast seinen Lesern stets das Beste und Gediegenste bieten. Gute Novellen und Erzählungen, sowie Plaudereien, Skizzen, historische Aussätze, Humoresken, Gedichte, Räibsel ꝛc. werden abwechselnd den acht Seiten größtes Quart⸗ format enthaltenden Raum ausfüllen, so daß gewiß den verehrten Lesern desselben eine angenehme und unter⸗ haltende Lectüre dadurch verschafft wird. Der vierleljährliche Pränumerationspreis für den Wetterauer Boten nebst dem Sonntagsgast beträgt für Butzbach und dessen Umgegend, sowie durch die Post bezogen nur 1 M. 25 Pf. excl. Bringerlohn. Inserate finden in dem Blatte ane kannt die weiteste Verbreitung, die kleine Zeile oder deren Raum be rechnen wir mit 10 Pf. und bewilligen bei mehrmaliger Insertion hohen Rabatt. Butzbach im Jun 1878. Die Expedition des Wetterauer Boten. „Die suciale Frage.“ Organ des Deutschen(anti- socialdemokratischen) Arbeiterkongresses und anderer ver— wandter Vereinigungen, welche wöchentlich einmal im Umfange eines Druckdogens(Format der„ Gegenwart“) erscheint, bringt popu⸗ läre, aber siets in würdigster Form gehaltene, belehrende Artikel über volkswirthschaftliche und sociale Gegen⸗ stände und Fragen, eine socialpolitische Rundschau, welche den Leser stets auf dem Laufenden erhält und die Vorgänge ber bezüglichen Gesetzgebung und Verwaltung in objektiv ⸗kritischer Weise bespricht. Die meist von hervortagenden Männern der Wissenschaft und der Praxis gelieferten Artikel behandeln ibeils die Grundlagen der Nationalökonomie in durchaus originaler anschaulicher Weise, theils die socialdemo— kratischen Lehren, Forderungen und Agitationen, endlich widmen sie auch der praktischen Aufbesserung der Gewerbe-, Wirthschafts⸗ und socialen Verhältnisse besondere Ausmerksamkeit, dadurch ebensodiel Belehrung und Aufklärung, als wirksames Material zur Agitation gegen die Socialdemokratie bietend. Die bedeutende stetig zunehmende Abonnentenzahl, welche das Blatt seit der kurzen Zeit seines Be⸗ stehens(1. Januar 1878) gewonnen, spricht am Besten für die hohe Theilnahme, welche das Blatt in allen, besonders den liberalen Kreisen findet. 5 Es ist aber auch bei dem zunehmenden Interesse, welches sich allerwärts gegen die Socialdemokratie kundgibt, ein unentbebrlicher Ralbgeber und zuverlässiger Freund für diejenigen Personen und Vereine, die Die Direction. n Pintttlichen Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Florstadt. n ductdlicbeneg Al Tees. ee eee e 3 1 2232*. 25 5 5 2— a 5 3.5 3— 2 SS K R 8 e e e ts N 223 2222 2— ö 1——— 2 2 2 1578 FSCFFFFFCCC CC 33 L V bs 2 2288238 2272 2 4 33 S S. 2 1* 3 5 2 75 2 2 8 . 8 2 1 8 8 3 3 88 22222 5 1. 2 S 2 2 22 3 2 2 2 E 9 2-57 SS SAS 28 9 S 2 SSS 53 2 2 — 8 8 8 . 1 S 3 5 111 P— f„ 2233 ——„3535 „ N a derts 7 2 2 2 2—— 3 C 1 I 3 f 2— g 2 33 5 2 222 2 SS——. 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Nachtrag), Buchhandlungen und für Berlin sämmtliche Zeilungsspediteure entgegen. Bestellungen unter direkter Zusendung durch Kreuzband werden für den Preis von 1.80 M. pro Quartal ausgeführt durch Die Expedition der Zeitschrift„Die sociale Frage“, Berlin, S., Ritterstraße 3. — 2 1 Mark 30 Pf. pro Quartal. Wir laden hiermit zum Abonnement ein auf das dritte Quartal des 8 77 97 7 Darmstadter Täglichen Anzeiger. Ein Blatt, welches, wie das unsere, die politische Rundschau rasch, gedrängt, ohne weit⸗ Preis: vierteljährlich 1 Mark 30 Pf. schweifige Redensarten und aller Parteisärbung ausweichend dem Leser bietet, dürfte in dieser bewegten Zeit und unter den jetzt vielfach angeregten Interessen dem Publikum immer willkommen sein, denn es bringt ihm Alles und spart ihm Zeit. Reich an Mittheilungen örtlicher Vorkommen— beiten entspricht es den Localanforderungen und behandelt in Originalaufsätzen die für unsere Landes-, Stadt, und bürgerlichen Verbältnisse vorzugsweise interessanten Fragen. Der Unterhaltungs- theil des Blattes und was in diesem an gediegenen und spannenden Romanen und Erzählungen gebracht wird, erfreut sich seit lange der allgemeinen Anerkennung. In den nächsten Tagen beginnen wir mit dem Abdruck einer interessanten Geschichte von Gustav Höcker Der Charlatan, welcher später eine größere Erzäblung des berühmten und gern gelesenen Novellisten Friedrich Friedrich, Wer ist schuldig? folgen wird. Inserate finden durch den„Darmstädter Täglichen Anzeiger“ in Darmstadt und Umgegend die erfolgreichste Verbreitung. Darmstadt im Juni 1878. Kirschen⸗Versteigerung. 2120 Samstag den 29. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gemeinde Fauerbach b. Fr. gehöoͤrlgen Kirschen von circa 120 Stück tragbaren Baͤumen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. den 25. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. Die Expedition. AY 1 1 Heugras-Versteigerung. 2112 Freitag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von etrea 200 Morgen gemeinheitlichen Wiesen in der Wirthschaft des Hich. Phil. Dauern⸗ heim meistbietend versteigert werden. Nieder Florstadt den 24. Juni 1878. Großherzogliche Bürgexrmeisterei Nieder⸗Florstadt. Wees elfe ch. Prunnen. bei Harmonie und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet G. Bailly. Schwalheimer Sonn dag, n Kirschenfest findet dahier das Giessen. XII. Sängerfest des Lahnthal-Sänger- Bundes am 30. Juni und 1. Juli 1878 auf dem Os wald'schen Garten zu Gießen. Cborgesänge unter Leitung des akademischen Musikdirektors Herrn A. Felchner.— In- strumental-Concerte vom Musik⸗Corps des II. Hess. Inf.⸗Regiments Nr. 116. An beiden Tagen Abends von 5 Uhr an Tanzbelustigung auf dem Festplatz; außerdem Coneerte daselbst. Montag Früh⸗Concert und Sängertag im Wenzel'schen Garten. 2036 Das Comité. Gießener Anzeiger. (Auflage 3000 Exemplare.) Einziges öffentliches Organ der Provinzial Hauptstakt Gießen. Erscheint täglich mit% e nahme Montags. Inserate finden in demselben die weiteste Verbreitung. Abonnements auf den„Gießener Anzeiger“ werden von allen Postanstalten und Land postboten zu 2 Mark pro Quartal, excl. Postgebühr, angenommen. 1 Von heute Nachmittag 3 Uhr an, nur 3 Tage. Großer Ausverkauf Weiß und Mode Waaren im Hause der Frau Wittwe Fillmar, Friedberg, neue Bahuhofstraße. Wegen sofortiger Aufgabe meines Geschäfts in Wiesbaden will ich am hiesigen Platze einen großen Theil meines Lagers der neuesten und modernsten Pariser Artikel für jeden annehmbaren Preis verkaufen. 5 Weiße Vorhangstoffe sehr billig. 100 Stück Schoner in allen Größen, das Stück von 6000 Stück Damenkragen, das Stück von 30 Pf. an. 40 Pf. an. 1000 Stück Garnituren, das Stück von 50 Pf. an. 780 Stück Schürzen, das Stück von 50 Pf. an. 1000 Meter Mull ⸗Plissee, der Meter von 25 Pf. an. 710 Meter weißen Mull und Battist, der Meter von 2000 Meter Spitzen, Blonden, der Meter von 25 Pf. an. 60 Pf. an. 1000 Stück seidene Damen⸗Shawls, das Stück von 450 Stück Cravakten und Schleifen, das Stück von 40 Pf. an. 50 Pf. an. 220 Stück Fichus in allen Farben. das St. von 75 Pf. an. 280 Stück seidene Cravattentücher, das Stück von 350 Stück Pariser Corsetten, das Stück von 90 Pf. an. 80 Pf. an. 6000 Meter weiße echte Schweizer Stickereien, der eie 40 Stück Unterröcke in Shirting, das Stück von von 20 Pf. an. 2 M. 75 Pf. an. 500 Stück Taschentücher jeder Art, das St. von 30 Pf. an. Außerdem noch sehr viele andere Artikel. Bitte diesen Ausverkauf nicht mit den so häufig vorkommenden Ausverkäufen zu verwechseln, ich verkaufe nur deshalb so billig um schnell mit allen Artikeln zu räumen. Die sämmtlichen Waaren sind von bester Qualität und bittet um recht zahlreichen Besuch Hochachtungsvoll 2123 Max Kaufmann aus Wiesbaden. N PPP Einladung zum Abonnement 8 auf die 8 8 1 * 5 3 8 werden. Bekanntmachung. 2114 Der im hiesigen Bürger- Hospital aufgestellte Douche Apparat kann von Erwachsenen und Kindern aus der Stadt, bei Letzteren doch nur unter der Aufsicht von Erwachsenen, gegen Entrichtung einer Gebühr von 10 Pfennig an die Schwester Katharina Horn von Morgens bis Abends zu jeder Stunde an den Wochen⸗ tagen benutzt werden. Friedberg den 24. Juni 1878. Die Armen ⸗Commission. Oleanderbäume, 6 Stück, Stämme bis 2 Meter hoch und 8 Centimeter Durchmesser, hat prelswürdig zu verkaufen Bad⸗Nauheim. J. F. K. Sprengel, 2109 Schuhmacher. Schier 40 Jahre bist du alt, Hast manchen Sturm erlebt, Dich immer gut geführet Und niemals dich blamiret, Hast selten nur gebebt. Doch jetzt, da deine Nerven schwach— Kein Wunder, du wirst alt— Uebst du nicht mehr Erbarmen; Du sendest die Gensdarmen, Wenn eine Peitsche knall. 2108 194J0 Prof. Dr. Boettger's(28¾) DEPILATORIUM (Enthaarunssmittel) zur sofortigen spurlosen Entfernung von Haaren. Aerztlich empfohlen und durchaus unschädlich für alle Körperstellen. Preis M. 5. nebst Ge- brauchsanweisung. Zu beziehen durch J. H. Roth, Bergweg 11, Frankfurt u. NMI. Wiederverkäufer entsprechender Rabatt. 2110 Bezüglich der Annonce von Herrn Schuhmacher Flohr vom 18. d. erkläre ich, daß ich von heute an das Geschäft selbstständig vertrete und alle Abonnjrung auf sämmtliche illustrirte Werke, ausgenommen keine soetalistische, übernehme und empfiehlt sich Hochachtungsvoll Joh. Scholz. Schlosserlehrling 2116 gesucht von Friedberg. Ph. Diener. 1 Moiré⸗, leinene und Alpaka-Schürzen, 77 Portemonnaies, Fücher, Kragen⸗ und Manschetten⸗ knöpfe billigst bei K. Friedrich. — 8 1 1 eugras-Versteigerung, Freitag den 28. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll das diesjährige Heugras von 70 Morgen 2 Vierteln 8 Ruthen Freiherrlich von Loͤw'schen Wiesen in hiesigen Gemarkung in dem Wirthslocal des Heinrich Philspß Dauernheim dahsier nochmals öffentlich versteigen Nieder⸗Florstadt den 24. Juni 1878. Freiherlich v. Löw'sche Rentei Florstadk, Neuen Hessischen Volksblätter. Mit dem 1. Juli 1878 Föffnen die„Neuen Hessischen Volksblätter“ ein weiteres Abonne- ment. Dieselben sind kein exclusives Parteiorgan, sondern werden unabhängig nach Oben wie nach Unten 99 wahrhaft und enischieden freisinnig, dabei serne von jedem Zelotiemus nach der einen oder andern Seite hin N und auf politischem, wie religiösem Gebiete jede ehrliche Ueberzeugung achtend, ihrer Aufgabe der Förderung des Volkes und Gemeindewohls, ganz wie bisher, gerecht zu werden suchen, so daß wir uns der zuversicht— lichen Hoffnung hingeben dürfen, unsern Blättern nicht nur die alten Leser fortzuerhalten, sondern auch immer mehr neue zu gewinnen. 5 Local⸗Nachrichten aus Hessen bringen wir durch unsere in allen Theilen des Landes thätigen Correspondenten so vollftändig, wie Dies nur immer möglich und wenden wir denselben unsere ganz besondere K Aufmerksamkeit zu. 8 Im Feuilleton werden wir im nächsten Quartal u. A. veröffentlichen:„Dunkle Fenster“, von 8 4 e e 2 5 5 und„Drei Lebenssage“, von H. Reichsheim. l 5 er Abonnementspreis benägt für Darmstadi und Bessungen pro Quartal 2 M. 10„ auswärte N durch den Possaussclag 2 M. 60 Pf. 1 Wie, mere e 8 Inserate finden bei der großen Auflage der„Neuen Hessischen Volksblätter“ die weiteste und wink⸗ samste Verbreitung. 5. 5 Damit wir vollfändige Exemplare liefern können und keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt,& ersuchen wir die geehrten Interessenten, das Abonnement bei det Post alsbald erneuern zu wollen. 92 G 5 8 8 N „Neue“ in der Adresse unseres Blattes nicht üb 0 ispi ise kei 0 55 nicht übersehen zu wollen, indem sonst beispielsweise keine Postsen. ung uns zugestellt wird. den 3 g i 5 f Posi. Darmstadt im Juni 1878. 0 Die Expedition der„Neuen Hessischen Volksblätter“. FFFFVFVCVVCCVCVbbb Im Handschuhwaschen Hosenträger 2122 empfiehlt sich Anna Faatz, geb. Werner. 121 billigst bei K. Friedrich. 920 Bei Bestellungen, sowie überhaupt bei allen Zusendungen an uns bitten wir jedech dringend, das Wor! 5. 5 Die enteo Annoncen Betreff! Ne Holhwerlh 0 * A Pf., Eu bung 17 M. Lilbel 26 2 Zu Nach mit Diensu Bürgen beehtt f Anzeige lars hie Fried folgende Wahlkreis Dliedrich zu ichen Grü dinnerod, ft Meda: oz Wer Nalseng Feten der g bin Gicht, In Womz Darf bon Bouche Drag. Regt 1 Rigt, N. dt. Nr, 3 dem l. Gre 2¹⁰06 Muller. eng n. 20 bis 25 tüchtige Bruchsteinmaurer fen 00 Cab. Beschäftigung am Kirchenbau zu Eckartshausen. I Es e 1 Mfgerath 2 istold, ö.; 2111 7 7% Leide 3 Todes-Anzeige. i ine 15 Freunden und Bekannten widmen wir die Hehl traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn und skeetarig Bruder Otto Machenheimer aus Schorns: de den heim in Rheinhessen, gewesener Ackerbauschüler, assi. wohnhaft bei Kaufmann Konrad Heß in Fried- pb ragt berg im Semester 1874/75 und 1875/76, nach einem. ssorisc y. 20 Monate langen Leiden am 24. Juni, Vor⸗ lkragen mittags halb 8 Uhr, sanft dem Herrn entschlafen ist. Berli Um ssille Theilnahme bitten Uigreste Die trauernden Eltern und Bruder. Neuen de P. Machenheimer, Iden hen* Gemeinde-Einnehmer. ra 0 Schornsheim in Rheinhessen. Friedberg. ung 8 i en Va 8 N 15 ö dan 1 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Guei Beginn: pa Adsatze Freitag Abends 7 Uhr. 015 un Samstag Morgens 8 Uhr. dg ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. fich Min Druck und Verlag von Carl Bindernagel. schin pra