yrup * ** Tateclel. Arat, Hun-, - Es 10 Stangtu, 1 — 1 Oberhessi bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. iflegen; c. ein Unbescholten heitezeugniß, 1878. M 152. er Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Dienstag den 24. Dezember. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Greis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. . Mein lieber Minister von Starck! i In den schweren Prüfungstagen der letzten Zeit sind Mir aus dem ganzen Lande, von Gemeinden, von Corporationen und von Einzelnen so zahlreiche Beweise loyaler und inniger Theilnahme zugekommen, daß es unmöglich ist, Allen und Jedem Meinen beson— deren Dank auszusprechen. Ich beauftrage Sie darum, durch Veröffentlichung dieses Meines Erlasses zur allgemeinen Kenntniß zu 1 bringen, wie diese vielen Beweise aufrichtigen Mitgefühls und das Bewußtsein mit Meinem Volke in schwerem Leide durch gemeinsamen Schmerz doppelt verbunden zu sein, Mir den besten Trost in Meinem Unglücke gewähren und wie Ich Allen dafür herzlichst danke. Darmstadt den 21. Dezember 1878. f Ludwig. Vorstehender Allerhöchster Erlaß wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht. armstadt den 22. Dezember 1878. 9e Amtlicher Theil. 5 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: N Beilage Nr. 31. 1. Bekanntmachung, die Arzneimitteltaxe für das Großherzogthum Hessen betreffend. 2. Bekanntmachung, die in den Apotheken des Groß— erzogthums vorräthig zu haltenden Arzneimittel betreffend. 3. bis 5. nichts. 5 D Bekanntmachung. detreffend: Die Nachsuchung der, Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ibrer Schulzeugnisse die[jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; Berechtigung zum ein jährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden[e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von böberen Schulen lierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachten:[(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch ten Vorschriften mit dem Ansügen aufmerksam gemacht, daß hiernach un-[den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die zollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. Polizesobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbebörde auszustellen ist; d. das 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission[ Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß zur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogtbhum Hessen[in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, lestellungepflichtig ist, d. b. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes 2) Die Berechtigung zum einjäbrig freiwilligen Dienst darf nicht unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schul⸗ wr vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar zeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die ses Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der 0. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen[Gymnasien und Realschrlen I. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben[zur Ersatzordnung(I. Tbeil der Wehrordnung vom 28. September 1875 Jahres zu erbringen.— Regierungsblaft Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu verwenden. und 94 der angeführten Ersatzordnung verwiesen. Uuẽch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird Darmstadt im Dezember 1878. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; Großherzogliche Prüfungs Commission für einjährig Freiwillige. J. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung Der Vorsitzende: iber Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer ein- ö Spamer. Bekanntmachung. Betreffend: Die Prüfung der Candidaten für den einjährig freiwilligen Militärdienst im Frühjahr 1879. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im nächsten benen Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf bingewiesen, Frühjahr stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier- daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormun⸗ turch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1879 unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Hinsichtlich der 5) In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei frem⸗ Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: den Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission] Meldende geprüft sein woll. nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen 6) Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung einge⸗ sanen dauernden Aufenthaltsort hat. reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheits- nicht 2) Die Zulassung zur Prüfung zeugniß beizulegen. 5 a 17. Lebensjahr erfolgen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt wer- 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. den, gibt die Prüfungs- Ordnung(Anlage 2 zur Ersatz Ordnung— Luch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. I. Theil der Webrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Ausschluß. Bezüglich des Prüfungstermine, sowie des 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts- z ugniß; b. Einwilligungs Attest des Vaters oder Vormundes mit der Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, ersolgt weitere Bekanntmachung. Erflärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während Eine spezielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt den 17. Dezember 1878. Fuer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu ver- welches von der Polizeiobrigkeit Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. einen selbstgeschrie⸗! Der Vorsitzende: Bekanntmachung. Spamer. 26 des Regierungsblatte vom laufenden Jahre(abgedruckt in Nr. 149 des Oberhessischen Anzeigers) hat Nachstempelung der bereits mit dem Landesstempel versehenen Spielkarten bei uns, der unterzeichneten Gießen I, Gießen II und Trais Wohnenden können je nach ihrer Wahl die kann vor vollendetem ter der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. Fetrefsend: Den Spielkartenstempel. Nach der Bekanntmachung in Nr. sär die Interessenten der Provinz Oberhessen die Na N f Stelle, zu geschehen. Die außerhalb der Districtseinnehmerei⸗ Bezirke 8 3* Anmeldung der Karten zur Stempelung und die bewirken. lichen Distrietseinnehmereien die gabe der Karten an uns oder an die betreffende als mit Reichsßempel versehenen Spielkarten, 1. Januar 1879 ab nicht weiter gestattet ist. Gießen den 16. Dezember 1878. Im letzteren Falle erfolgt die Hin- und Rücksendung, zurückerhaltenen, gestempelten Karten zur kartenfabrikanten, Händler und Inhaber össentlicher Locale werden von je nach dem bei den zuständigen Steuerstellen befindlichen Schema abzugeben Entrichtung der Nachsteuer bei uns behufs Abstempelung der Karten, Distrietseinnehmerei alsbald erfolgen. Die schriftl „oder bei der Großberzoglich en Districtseinne Abholung durch die Interessenten bereit zu halten. tzt ab zur Nachstempelung zugelassen und kann zu diesem Behufe die Ueber⸗ iche Anmeldung darüber ist in zwei Exemplaren „Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, vorbehaltlich der im dritten Absatz des§. 24 des Spielkartengesetzes zugelassenen Ausnahmen, von dem als Reichs dien sisache und daß der Gebrauch von andern Groß berzogliches Hauptsteueramt. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Wahlen des Bürgermeisters Möllinger von Pfeddersheim als ständisches zweites Mitglied der Direktion der Staatsschulden⸗ Tilg⸗ ungskasse, und des Stadtrichters Königer zu Darmstadt zum Substituten desselben, sodann des Oberdomänen⸗Registrators Augst als ständischer Controleur der Staatsschulden Tilgungskasse und des Obersteuer Revisors Jäger zum Substituten desselben wurden bestätigt. Berlin, 20. Dee. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf betreffs Ressortveränderungen wird 1 in dritter Berathung ohne Debatte genehmigt. 0 Ohne Debatte werden in erster und zweiter Be- rathung genehmigt: die Gesetzentwürfe betreffs Zusatzbestimmungen zu den Artikeln 86 und 87 der Verfassung, Verpfändung von Kauffahrteischiffen in der Provinz Hannover, Abänderung des Ge— setzes über die Verwaltung des Staatsschulden⸗ wesens, Ablösung der durch Vertrag von 1876 auf den Fiskus übergegangenen Gefälle, Ausein- andersetzungs Verfahren im Kreise Lauenburg. — Der„Reichs Anzeigec“ erklärt die von verschiedenen Seiten verbreitete und commentirte 35 Nachricht, daß der Kaiser anläßlich der Wieder— 0 aufnahme der Regierungsgeschäfte einen Glück— „ wunsch des Papstes empfangen und beantwortet 1 babe für völlig aus der Luft gegriffen. Der 3 Kaiser hat seit seiner Rückkehr nach Berlin dem Papste nicht geschrieben. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ hebt bei Be- sprechung der Abstimmung der Tabaks-Enquete- Com- misston hervor, daß der Bericht dieser Commission erst an den Bundesrath gelange, welchem der Hauptantheil an der Entscheidung über die Be— steuerung des Tabaks zustehe. Die Gesichtspunkte des Bundesrathes würden unvermeidlich zum Theil andere sein müssen, als diejenigen der Commission. Während die Commission in erster Reihe geprüft habe, welche Besteuerung des Tabaks für die wirthschaftlichen Verhältnisse Deutschlande am ge- eignetsten sei, müsse der Bundesrath mehr die finanzielle Seite in den Vocdergrund treten lassen. Kiel. Von ven Schiffen der deutschen Marine waren in der ersten Hälfte des December acht außerhalb der heimischen Gewässer; außerdem vier Kannonenboote und der Aviso„Pommerania“. Stuttgart. Der„Staatsanzeiger“ enthält die Ernennung des Geheimeraths Dr. v. Faber zum Chef des Justiz⸗ Departements Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Abgeordneten hauses beschloß auf Antrag Wolfrums, die ganze Regierungsvorlage, betr. den deutsch⸗österreichischen Handelsvertrag sammt Anhang zum Gegenstande der Beschlußfassung zu machen. In der Special Debatte beantragte Pachet eine Resolution des Inhalts, Oesterreich solle bei Ablauf des Ver⸗ trags die definitive Aufhebung des Appretur⸗ Verfahrens unwiderruflich in Angriff nehmen. Nachdem der Handels minister und der Regierungs- Vertreter Hofrath Bazant den bestehenden Vertrag erläutert und auf mehrere Einwendungen geant⸗ wurf bezüglich Vorkehrungen wegen des italienischen Handels vertrages ohne Debatte angenommen. Pest, 21. Dec. Das Unterhaus nahm den deutschen Handelsvertrag an, nachdem der Handels- minister und der Ministerpräsident Tisza denselben befürwortet hatten.— Das Oberhaus hat den Entwurf des Rentengesetzes angenommen. Schweiz. Bern, 19. Dec. Bundesrat Anderwert beantwortete die von Vogt und Ge— nossen gestellte Interpellation über die Angelegen⸗ heit des anarchistischen Journals„Avantgarde“ folgendermaßen: Der Bundes rath handelte con- stitutionell richtig; derselbe war befugt, Wiederholung des begangenen Vergehens gegen das Völkerrecht zu verhindern. Die Schuldigen werden vor die zuständigen Richter gewiesen werden. Der Proceß wird regelrecht vor das Gericht gelaugen. Der Bundesrath bat seine Besugniß als Gerichtspolizei Behörde nicht über⸗ schritten. Derselbe schritt freiwillig ein in der Ansicht, man dürfe das Asylrecht zu feindseligen Machinationen nicht mißbrauchen. — Die Schweiz ist dem Beschlusse der Pariser Münz Convention. vom 5. Nov., betreffend die Ausprägung von Fünf-Francs⸗Stücken, beigetreten. Frankreich. Versailles, 20. December. Senat. Da gestern die Stempel Einnahme auf Checks aus dem Einnahme- Budget entfernt ward, so wurde behufs Herstellung des financiellen Gleich- gewichtes in der heutigen Sitzung der Antrag angenommen, daß die Ermäßigung der Stempel abgaben auf Handelseffekten nicht vom 15. März, sondern erst vom 1. Mai 1879 an zur Anwend⸗ Budget angenommen. Großbritannien London, 19. Dec. Beaconsfield äußerte sich beim Empfange einer californischen Deputation: Er betrachte den Berliner Vertrag als eine Lösung, welche die Herbeiführung friedlicher Zustände in Europa sichere. Der Vertrag sei kein Flickwerk, er ziele nicht auf die Erniedrigung irgend einer Macht ab. Er müsse als seine Ueberzeugung aussprechen: dieses Ziel des Ver— trages, die Herbeiführung friedlicher Zustände in Europa, werde voll und ganz erreicht werden. —„Times“ behaupten: Englands Protest gegen die Anwesenheit der russischen Mission in Kabul habe Erfolg gehabt. Man habe in Petersburg die sofortige Abberufung der Mission angeordnet. Die betreffende Ordre gebe noch diese Woche ab und treffe in etwa drei Wochen zu Kabul ein. — Das Darniederliegen des Handels in ganz England gewinnt nach dem„B. T.“ einen immer ernsteren Hintergrund. Ueberall organistren sich bereits Comites, um der Noth entgegenzuarbeiten. — 20. Dec. Nachrichten aus dem Khyber⸗ paß zufolge ist General Maude heute früh mit einer Truppen Abtheilung aufgebrochen, um die eine ung kommen soll. Hierauf wurde das Einnahme Advocat Tarantini dagegen dieselbe augenommen Letzterer recurrirte an den Cassationshof wegen Incompetenz des Schwurgerichts und verlangte die Competenz des Senats. Der Schwurgerichts⸗ präsident verhörte Passamante. Der Mörder be— hauptet, er habe nur eine Verwundung, nicht die Tödtung des Königs beabsichtigt. Ferner be⸗ streitet er, daß ein Kampf stattgefunden habe. Cairoli bat die Vertheidigung um Beschleunigung des Processes. Die Haltung Passamante's ist sehr gefaßt. Man erwartet bestimmt, daß er zum Tode verurtheilt wird. — 20. Dee. Deputirtenkammer. Minister⸗ Präsident Depretis zeigt die Bildung des Cabinets an und erklärt; er könne augenblicklich ein voll⸗ ständiges Programm nicht entwickeln; die Mit glteder des Cabinets indeß seien bekannt; dieselben würden ihren bisherigen Principien treu bleiben, Doch halte er es für nothwendig, schon jetzt einige Punkte des ministeriellen Programmes dar⸗ zulegen. Das Cabinet werde die öffentliche Ord— nung aufrecht erhalten durch feste Handhabung der bestehenden Gesetze, werde um Berathung des Gesetzes betreffs der Eisen bahnbauten ersuchen, das Gesetz wegen Abschaffung det Mahlsteuer be— fürworten, das finanzielle Gleichgewicht anstreben und eine Vorlage bezüglich einer weitgehenden Wahlreform einbefngen. Der Finanzminister legt einen Gesetzentwurf betreffs provisorischer Finanz⸗ gebabrung während zweier Monate vor, für welchen die Dringlichkeit beschlossen wird. Im Senat werden von Depftetis die gleichen Erklärungen abgegeben.— 21. Dec. In der heutigen Sitzung zeigte der Präsident Farini schriftlich an, daß er in Folge der geänderten Situation seine Ent⸗ (lassung gebe. Die Kammer beschloß einstimmig, die Demission nicht anzunehmen.— Das provi⸗ sorische Budget für zwei Monate wurde genehmigt, Die Kammer hat sich bis zum 14. Jan. vertagt, —„ZFanfulla“ dementirt entschieden, daß Italien wegen einer gemeinsamen Occupation Bulgariens und Rumeliens Schritte gethan habe. Türkei. Constantinopel. Die Pforte ließ Christies, den diplomatischen Vertreter Serbiens, freundschaftlich benachrichtigen, daß in Folge eines Streites eine serbische Grenzwache die Grenze überschritten und eine Ortschast angezündet habe. Christis bat in Belgrad um Untersuchung und Genugthuung. — 20. Dec. Die Pforte wird, wie mau vernimmt, dem Fürsten Labanoff unverzüglich ihre Antwort bezüglich des Entwurfs des definitiven Friedens Vertrages mittheilen.— Die Pforte hat der griechischen Regierung die Ernennung der Delegirten für die Grenz Regulirung notisieirt. — Das türkische Ministerium ist geneigt, auf das ursprüngliche Reformproject Layard's für Klein⸗ Asten zurückzukommen.— Die ostrumelische Com⸗ den Engländern feindlichen Stämme im Thale Bazar zu züchtigen. Officiell wird aus Kalkutta gemeldet: Major Cavagnari bestätigt, daß der Emir Schir Ali von Kabul nach Turkestan ge. flohen ist und Jakub Khan frei- und in Kabul gelassen hat. Der Emir hatte in Kabul fast seine ganze Autorität verloren und die Soldaten de wortet hatten, wurde die Resolution Pacher mit 12 gegen 7 Stimmen angenommen. — 21. Dec. Das Abgeordnetenbaus hat heute die Verlängerung des Wehrgesetzes nebst einem Antrage auf Einbringung einer neuer Vor— lage bei Beginn der nächsten Session und mit einer Resolution, welche die Herabminderung des Heeresaufwandes für die Zukunft ermöglichen soll, angenommen. Ferner wurde das Rekruten⸗ Contingeat für 1879 bewilligt. Der deutsche Handelsvertrag wurde mit der Resolution Pacher betreffs des Appretur⸗ Verfahrens „und der Ent- hat die Vertheidigung Passamante's sertirten in Menge. Spanien. Madrid, 20. Dee. Senat und Deputirtencongreß haben das Gesetz über das geistige Eigentbum an literarischen Werken Deputirtenkammer hat mit 75 gegen eine Stimme und Telegrammen definitiv genehmigt; dasselbe wird demnächst amtlich veröffentlicht.— Im Congreß erklärte der Finanzminister: Da das Cabinet im Besitze des Vertrauens der Krone und der Kammern sei, so liege kein Grund zur Migisterkrisis vor. Befürchtung einer Italien. Rom, 20. Dec. Advocat Amore abgelehnt, mission hat die Maßregeln zur Unterstützung von Bedürftigen genehmigt. Serbien. Belgrad. Der Unterrichts- minister Wassijewitsch begab sich nach Nisch, um der Skupschtina einen Gesetzentwurf wegen Ex⸗ richtung von Lehrstühlen der russischen Sprache an Mittelschulen vorzulegen. Der Verfassungs⸗ ausschuß der Skupschteng erklärte sich für die Gleichberechtigung aller Confessionen. Rumänien. Bukarest, 20. Dec. Die die Adresse angenommen; dieselbe läßt sich über die Abänderung des Artikels 7 der Verfassung, welcher Ausländer nichtchristlicher Confession hin- derte, die Rechte rumänischer Staatsbürger zu erlangen, solgendermaßen aus: Da sich Rumänien heute in wohldefinirter politischer Stellung befindet, so glauben wir, daß diese einschränkende Bestimm⸗ ung aus der Verfassung verschwinden könnte. N 0 hmerei des Bezirks haben die Großherzog⸗ Die Vorräthe der Spiel⸗ 1 0 1 1 1 1 1 0 J Kam 79 6 Nut , 7 Der verso der Stub Mini Mini kante. ihtes unber jüngst im W885 lool hessen Großh D amen isches sich, von t auf di Berka Sie he Unglü eines plötzli einem Leiber (55 nbe dchelbe 4008 die N 1879 4⁰⁰9 welches wendun Fr b 401 1 Uhr, Faselot i 85 dq J .„ha. Griechenland. Athen, 20. Dec. Die d. Spe. H Kammer der Deputirten hat in dritter Lesung mit e ee, e 79 gegen 19 Stimmen den Gesetzentwurf, betr. Nerz— lane Aufnahme einer Anleihe von 60 Mill. Drachmen hn ted zur Aufbebung des Zwang-Courses angenommen. 5 dun Rußland. Petersburg, 21. Dec. — Der„Regierungsbote“ meldet: Am Donnerstag — versammelten sich vor der Wohnung des Ministers — 0 der Weg: und Veckehrsanstalten gegen 100 ente— Studirende des Ingenieur- Jnstituts, um dem mn Fl Minister eine Bittschrift zu überreichen. Der Sonn Minister berief drei aus der Mitte der Suppli— Du Nie kanten und stellte denselben die Gesetzwidrigkeit eng—* ihres Schrittes vor, worauf sich die Supplikanten 5 Fang 9 unverzüglich ohne Rubestörung entfernten. 4 Amerika. Washingtoy. Der Schatz a Hen, seeretär dat die noch restirenden Fünf Zwanziger⸗ een e, e Bonds von 1865 im Betrage von 10,996, 100 Doll. . 6 zur Amortisatton einberufen. Aer Jus 4 n 4 Aus Stadt und Land. 3 a. Bad⸗Naubeim. Auch von hier begab sich eine en Cabinet Derpulalion des Gemeinderaths zum Begräbnisse der 2 en pol, Großherzogin nach Darmstadt. Der hiesige Kurverein 2 tie Nu 2 sandie einen großen schönen Kranz mit weißer Atlas⸗ 871„Schleife als Zeichen seiner„tiefen ehrfurchtsvollen Trauer.“ n; deestlbn 1 Alben 7 Suat Die Pier „Std Feat bat — nee 1 — 2 nie r* 81 ne ee % nerd ——— Darmstadt. fim Großberzogthum Hessen beuug 72 998, wovon 28,355 auf die Provinz Starkenburg, 23 202 auf die Provinz Oberbessen und 21,441 auf die Provinz Rhein⸗ chessen entfallen. Auf 100 Ortsanwesende kommen im Großherzogthum 8,26 Gewerbebettiebe. Darmstadi. Vor einigen Tagen wollte eine Be— amtenwilnwe in einem diesigen Bankgeschäfle ein österreich⸗ isches Credulloos verkaufen. Beim Nachschlagen ergab es ssich, daß auf dasselbe bereits von drei Jahren ein Treffer won tausend Gulden gefallen war, eine Nachrich“, die auf die Frau, welche durch bittere Noth getrieben, zu dem Verkaufe schreiten wollte, fast niederschmetternd wirkte. Die halte sich nie um das Schicksal des Looses bekümmert. Mainz 20. Dec. Heute bat sich hier ein schreckliches Anglück ereignet. Als beute Mittag eine Anzahl Kinder ines biesigen Justituts die Schule verlassen hatten, fiel Zlötzlich in Folge des Thauwetters eine Schnee-Lawine von inem Dache auf die Straße und mitten auf die Kinder. Zeider batte der Schnee auch ein sogenanntes Oberlicht Fenstet) mit auf die Straße gerissen, dessen Glas einem Rinde so unglücklich auf's Haupl ü fiel, daß es den Kopf sselben förmlich spaltete. Zwanzig Minuten später war Die Gesammizahl der gelegentlich der gjüngsten statistischen Aufnahme ermittelten Gewerbebetriebe das Kind eine Leiche. In Folge dieses Unglücks verlangt die öffentliche Stimme unbedingt Schutzbrelter auf den Dächern und mit um so größerem Rechte, als dies nicht der einzige derartige Unfall ist. Metz, 18. Dez. Die Wölfe zeigten sich in den letzten Tagen in der Umgegend der Stabi von großer Kühnpbeit. Der in ber Nähe des Forts Manleuffel in St. Julien wohnende Kalkbrenner Braß hatte am vergangenen Sonn— tage schon des Morgens um 8 Uhr 3 Wölfe in der Nähe seiner Oesen erblickt und findet jeden Morgen Spuren derselben um seine Behausung. Vergangene Nacht wurde er durch beftige Unruhe seiner 3 in einem nahen Stalle untergebrachten Pferde geweckt und als er nachsah, waren 3 Wölfe an den bölzernen Läden des Pferdestalles be— schäftigt, dieselben abzureißen. Glücklicherweise waren diese Läben inwendig mit einem starken Seile befestigt und kam er noch zur rechten Zeit, um die Bestien zu verjagen, welche dann auch nach Grimont zu wegliefen. Allerlei. Landau. Hier wurde dieser Tage ein Mann aus Heinseld verhaftet, der auf dem Markt salsche Markstücke auszugeben versuchte und noch einen Geldbeutel voll solcher Münzen bei sich hatte. Würzburg, 19. Dec. Unter Begleitung eines imposanten Fackelzuges wurde die Leiche des erschossenen Studenten Sicken gestern Abend nach dem Bahnhofe verbracht. Jede Ansprache hiebei war den Studenten untersagt. Den ganzen Abend war das gesammte Militär in den Kasernen consihnirt. Auch wurde den Ossizieren der Besehl gegeben, allen Wirihschaftslokalen, worin Studenten ver— kehren, ferne zu bleiben. Die Aufregung ist sehr groß. Die Leichenseier war das Großartigste, was Würzburg studentiscerseits geseben hat. Das„Würzburger Journal“ sagt:„Wie wir höten, wurde der Unteroffiziec Pude (ein Preuße), welcher den Studenten Sicken erschoß, von Seiten des Regimentecommandos nach Untersuchung des Falles von Schuld und Strafe sreigesprochen und sogar noch wegen seines Vervaltens belobt.“ Derselbe ist nach Germersheim versetzt worden.— Entgegen diesen Gerüchsen, vernimmt die„W. P.“ aus guter Quelle, daß bereits beim Militär⸗Untersuchungsrichter des königl. 9. Jusanterie— Regiments hier gegen den Unteroffizier Karl Pude dieses Regiments, gebürtig aus Gittmannsdorf in Preußen, welcher als Patrouillenführer in der Nacht vom 15. l. M. den Suudirenden der Medizin Karl Sicken aus Lichtenau bei Paderborn erschoß, strafrechtliche Untersuchung wegen Toolschlags eingeleitet worden ist. Luxemburg, Im Großherzogthum Luxemburg wurde nach der„Ro. Z.“ ein neues Erdbeben am 15. d. wahrgenommen. ö London, 20. Dec. Wieder wird ein großer Schiffs— unfall gemeldet. Der französische Dampfer„Bylantin“ sank mit 150 Personen infolge eines Zusammenstoßes mit dem henglischen Dampfer„Rinaldo“, nabe bei Gallipoli. Handel und Verkehr. Friedberg, 21. Dee. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1—1 10, Eier per Stück 8 Pf. Gießen, 21. Dee. Wochenmarkt Butter per Pfd. 95 Pf.— M. 1.5, Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 4—10 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.30, Hahnen per Stück M. 1.20, Enten per Stück M. 170—2., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.—6. Ochsen⸗ fleisch 70— 72 Pf. per Pfd., Kub⸗ und Rindfleisch 56— 60 Pf., Schweinefleisch 58— 60 Pf., Kalbfleisch 56— 60 Pf., Hammelfleisch 60 Pf., Gänse per Pfd. 60-80 Pf. Frankfurt, 21. Dec. Marktbericht. Der heutige Vietualienmarkt hatte reiche Zufuhr. Kohlkraut kostete per Stück 6—8 Pf., Weißkraut 6-10 Pf., Rothkraut 8 Pf. Kurtoffeln per 100 Kilo M. 6.50— 7. Ganze Erbsen M. 20— 24., geschälte Erbsen M. 24— 26.; Linsen M. 24— 28.; Bohnen M. 23— 26. Butter im Großen 1. Qual. das Pfund M. 1., 2. Qual. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1 15- 20, 2 Qual. M. 1.10 15. Eier das Hundert M. 5.40— 8 Heu und Stroh war reichlich zugefahren. Heu kostete per Centner je nach Qualität M. 2.20— 3, Stroh M. 1.80— 2.20. Salm [per. Pfd. 5 M., Aal 2 M., Börs 1.20 M., Barben 1.20 M. Gans im Durchschnitt 70 Pf. Hahnen das Stück 90 Pf. bis M. 1.30 Frisch geschossene Hasen M. 3— 3.50. Ochsenfleisch ver Pfund 70— 75 Pf.; Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 5568 Pf.; Kalbfleisch 60- 70 Pf.; Hammelfleisch 50— 68 Pf.; Schweinefleisch 70—75 Pf. Mainz, 20 Dez. Weizen matt hiesiger 18.30 bis 18.60, fremder 18— 18.50, per März 18 B., 17.90 8— Roggen geschäftslos, eff bies. 15, fremder 13.25 15.10, per März 12 45 B., 12.30 G.— Gerste eff. hies. 16 bis 16.50, fränkische 17— 17.15.— Hafer eff. 11.85— 13, per März 12.60 B., 12.50 G.— Oelsaaten eff. 28.50 bis 29.50, per Januar 28.60.— Rüböl eff. ohne Faß 30 20, per Mai 30.25 B., 30.10 G Marburg, 21. Dee. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 90 Pf.— M.., Eier per Stück 7—8 Pf., Käse pr. Stück 10—12 Pf., Zwiebeln per Pfd. 8— 10 Pf., junge Tauben das Paar M. 0 90—1., junge Hahnen per Stück M 090—1., Hühner per Stück M. 0.80— 1., Weiß⸗ kraut per Kopf 5— 8 Pf., Meerrettig 1 Pack 10 Pf., Wirsing und Kohlraben 1 Stück 5 Pf., Kohlraben 2 bis 3 Stück 10 Pf. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 22. Dezember 1878. 20⸗Frankenstücke M. 16 20 Englische Sovereigns„ 20 38—43 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Holländische fl. 10-Stücke.„ F e 25 9 55—60 Ducaten al mares 5 9 58—63 Dollars in Gold. 7 4 17 20 Bekanntmachung. 008 Montag den 30. d. Mts., Morgens 10 Uhr soll le Lieferung der für das biesige Haftlocal im Jahre 879 erforderlichen Kleidungsstücke, Stroh, Besen Oel Zerköstigung der Gefangenen, Flickarbeiten, Reinigen der Päsche, sowie das Rasiren und Haarschneiden an den Venigstnehmenden vergeben werden. Ueber die Flickarbeiten und Wäsche sind die Gebote chriftsich einzureichen. Friedberg am 31. Dezember 1878. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi st o r. Das Schuldenwesen des Philipp Carl Musch in Nieder⸗Florstadt betr. 909 Das Arrangement vom 30. August l. J., gegen welches nach der öffentlichen Aufforderung keine Ein— wendungen erhoben wurden, wird bestätigt. Friedberg den 18. Dezember 1878. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pist or, Allwohn, ö Landrichter. Landgerichts-Assessor. * 5 Fiaselochs-Versteigerung. 4011 Freitag den 27. Dezember d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger schwerer saselochs meistbietend verkauft werden. Burg⸗Gräfenrode am 19. Dezember 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Burg Gräfenrode. Moscherosch. Faselochs⸗Versteigerung. 4%2 Freitag den 27. Dezember Il. J., Vormittags 1. Uhr, sollen auf dem hiesigen Bürgermeisterel-Büreau 2 Gemeinde⸗Faselochsen, zum Schlachten geeignet, noch— nals öffentlich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 20. Dezember 1878. Großherzogliche Bürgermessterei Bruchenbrücken. Wagner. ö 9 4 * 5 * wit rentablem Colonial- und Kurz⸗ maaren⸗Geschäft zu verkaufen. Bad⸗ Nauheim, RNeinhardstraße Nr. 376. 40⁰⁰ Ein zweistöckiges Haus forderlichen Deckmaterials soll für 1879 in den unten b in Accord gegeben werden: Versteigerung von Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg er⸗ Straßenarbeiten. emerkten Terminen und Orten an die Wenigstnehmenden gestattet. N Ossenheimer Bergwerk im Dezember 1878. — Der Versteigerung 8 Namen 1.—ç — 1 7 ö N 2 5 der 6 Tag. Stunde. Ort. Lokal. 88[Bauaufseher. b b— 11 Montag den 6. Januar 1879 10 Uhr Morgens Butzbach Gambrinus 1[Engel. 2] Dienstag den 7. Januar 187910 Uhr Morgens Bad Nauheim Deutscher Hof 2 und 30 Weide und Schädel. 3 Mittwoch den 8. Januar 1879 11 Uhr Morgens Reichelsheim Zur Post 7[Stipp. 4 Donnerstag den 9. Januar 1879 10 Uhr Morgens Ilbenstadt Zu den 3 Hasen 5 und 71 Konrad und Stipp. 5 Freitag den 10 Januar 1879 10 Uhr Morgens Selzerbrunnen Bei Okarben 6 Schäfer. 6 Samstag den 11. Januar 1879 11 Uhr weorgens[Ober-Eschbach Darmstädter Hof 12[Michel. 7 Dienstag den 14. Januar 1879 10 Uhr Morgens Ober Wöllstadt Wirthschaft v. Müller 4[Kreß. 8] Mittwoch den 15 Januar 1879, 10 Uhr Morgens[Ober-Rosbach Wirthschaft v Ruppel 4 Kreß. 9 Donnerstag den 16. Januar 1879 12 Uhr Mittags[Lindheim Gasthaus zum Sternsdund 0 Einhäuser und Wettenheimer. 10 Freitag den 17. Januar 1879 ½10Uhr Morgens Büdingen Gasthaus zum Sterns 11[Kleyensteuber. 11] Samstag den 18. Januar 1879 11 Uhr Morgens Böͤnstadt Chausseebaus 8[ Jager. Friedberg am 19. Dezember 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 3999 Re u 5 WBraunkohlen⸗Verk * Braunkohlen⸗Verkauf. 4001 Am 1. Januar 1879 beginnt eine neue Creditperiode. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird Credit bis Ende Mal(resp. bis zum Beginn des Neuverkaufs) und Zahlungsfrist bis Ende September 1879 Gräfliche Bergverwaltung. Pianinos, 10 bis 12 Stück(gebraucht), im Preise von 250 bis 400 Mark, habe zu verkaufen. 3075 ein Wagen, ein Pflug, eine Egge und ein Eggeschlitten stehen zu verkaufen bei Assenheim. Johannes Ewald. C. v. Glück. i f 5 Ein gutes Zugpferd, Kinst Schweineschmaz, per Pfund 48 Pfennig, 3947 bei Wilh. Fertsch. Feinster Leberthran fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit Metall- Verschluss à 60 Pf., M. 1. und M. 1.70. Eisenhaltig per Flasche à M. 1. Frau Hoflief. Windecker. 3709 2 am 5. Januar 1879, Abends 7½ Uhr, im Trapp'schen empfiehlt zu Weihnachtsgeschenken: Saale. Nach beendigtem Programm Friedr. Strechfuß ee Gebet, Gesang- und Bilderbücher, Cigarren-Etuis, Portemonnaies, Notizbücher, Brieftaschen, Damen- Tan 3 taschen, Photographie, Schreib- und Musik Albums, Schreib- und Musik- Mappen, Reißzeuge, 3895 Der Bort Faber- und Rehbach Etuis, Farbekasten, Papeterien, Bilder- und Modellierbogen, Modellmappen 7— (Ofenbilder), Laubsägevorlagen ꝛc. ꝛc. in großer Auswahl zu billigen aber festen Preisen. db 0— 9* lit elgkl f Ino. Wirk 10 55 1 17 IL E 9 8 3869 3974 Sonntag den 5. Januar, Abends 7 Uhr,. 1 Einfaches Damen-Casino im Casino-Lokale, Die en 7. Anne d e n A p o t h e k e id 9 eg e n u b e r, Abstinnun e, S we een— empfiehlt sein reichhaltiges Lager der ausgesuchtesten Portefeuille- Waaren, als: Cigarren Etuis, Das auf den 31. Dezember angesagte Casino fällt auß 7 Portemonnaies, Notizbücher, Brieftaschen, Damentaschen, Photographie- und Schreib-Albums, Reiß ee, Nee 2 zeuge, Farbekasten, Papeterien, Spielwaaren, Puppen u.. w., Domino, Lotto, Spielkarten, 50 Pfennig⸗ Bazar. 1 Würfel und sonstige Gesellschaftsspiele. 0 Aus wabl von Weihnachts⸗Spielsachen, 75 Das Neueste in einer großen und schönen Auswahl von Schreibe, Schul- und Musikmappen, 3 üb e J. Müller 17 Necessaires⸗ und Schreib-⸗Etuis. a 3817 2 Haupistraße 312. 1 0 Reiche Auswahl Filz⸗Hüt 00 2 Filz⸗Hute. 5 in Bilder Büchern, Gesang⸗, Gebet und Geschäfts-Büchern.. wurd G a 8 L 3987 Eine große Parthie von 2½ Mark bis zu den 8 ro E ager feinsten Sorten in neuesten Fagons empfiehlt Landl aller Sorten Tabaks Pfeifen, Cigarrenspitzen und Spazierstöcke in guter Waare. 25 Carl Schmidt, Hutmacher. 160 Gold- u. 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October und der unterm] Jeder Sehuhfahrikant, tag gesucht von Assessor Küchler. 23729 3 6. November entstandenen,— zu verurtheilen sei. Jeder Sattler, 8 8 2 N Gleichzeitig wird dem Ankläger die Befugniß zuer-⸗][ Jeder Kürsenner, A b 3 1 E 0 b 1 D E r Sdeut kannt, diese Verurtheilung binnen 14 Tagen nach deren[ Jede Portefeuillefahrik 8 2* Raatétufeouf Kesten ves Beschulrigten im„Oberhessschen[Wee abemte per Post- Anweisung(zum Aufkleben auf Möbel, Tassen, Gläser zr.) Anzeiger“ bekannt zu. 8. ö A den in größter Auswahl bei Carl Bindernagel. tan Vilbel den 27. November 1878. 3 Leder markt“ CCC ˙¹A1᷑] ʃ und Großherzogliches Landgericht Vilbel. 6 5. 5 Allen Denjenigen, welche uns während der langen l Sf f(pro. Porto M. 5.) 5 1 lieben Bruders und Schwagers fan Für den Auszug:; I einri chulze so hülfreich zur Seite standen und 8 Weitzel, bei Wiese 4 Comp. denselben zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, sagen beißt 40⁰0⁴ Landgerichts⸗Actuar. 400g in Frankfurt a. M. W dee 5% Reich 8 8 f ie trauernden Hinterbliebenen. 1 Jamaica Hum, Satavia- Arrat, Rum, Ife ben eben Sabre brabschttgt der Hoterpeicnee„— ᷑—᷑ö' den Atrac- und Ananas hun E enzen von 0 em neuen Ja re bea htigt 10 nterzeichnete 5 5 5 5 8 5 5 nas-punsch-Essenz einen Unterrichts-Cursus für Knaben Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 707 Jos. Selner in Düsseldorf, Orangen,. f 3 3 auf 5 1 5 von etwa 10 Jahren zu eröffnen, wenn eine entsprechende Evangelische Gemeinde. g direct importirten Thee 518 e e 7 Solche Anmeldungen W̃᷑̃ ei h na ch t 8 f e st. 15 f n ich bereit zwischen den Jahren entgegen zu nehmen. alt 8 Wilhelm Fertsch. In den nahegelegenen Ortschaften ist für 1 0 aus 5 Erster Festtag. 5 gaben 0 d K 5 größerer Entfernung leicht Unterkunft zu finden. Das[ Gottesdienst in der Stadtkirche: und Er an 5 II en ET Schulgeld beträgt vierteljährig praenumerando 40 Mark. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. 1 3989 für das 8 Vorauskündigung ist Bedingung zur Auf— 7 t te s 5 e 15 i n 5 r Burgkirche: 100 le. f 5 ormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Baur. el Großherzogthum Hessen auf das Jahr 1879, Bingenbeimer Forsthaus bei Gchzel Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Köhler. bewe welcher die nach Originalaufnahmen hergestellten Bilder im Dezember 1878 5 Ari Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Dr. Ed. Lucius, luth. Pfarrer a. A., Zweiter Festtag. nunmehr in Gott ruhenden Großherzogin enthält, ist 3962 Instituts-Vorsteher. Gottesdienst in der Stadtkirche: zum sowohl durch die unterzeichnete Buchhandlung als auch! ß. FFC Vormittags 10½½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Glanz durch alle Buch und Papierhandlungen, Buchbinder und 24 neue Reitsättel Abendmahl. Von . 15. Hessen zu be— 170 Preisen sind al Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Adolph. jenig ziehen und kostet in blauem Umschlag geheftet 20 Pf., zu billigen Preisen sind vorräthig bei 5 f 5; 5 80„ durchschossen 28 Pf. 23968 Jacob Fourier in Butzbach. e ee See er ch e. 52 armstadt N N„o( 5 Oder — Buchhandlung Großherzoglichen Staate verlags. f Ein Dieustmädchen Katholische Gemeinde. zen, 5. 7 wird zum sofortigen oder baldigen Eintritt gesucht. Weihna chts fest. Oiuer Güter 7 V erpachtung. Naberes zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 4006 Dienstag Nachmittags 4 Uhr Gelegenheit zur hl. Beicht. noi! 3997 Der Unterzeichnete läßt Freitag den 27. Dezember, Nutz 7 und Brennholz⸗ J. Weihnachtstag. Tau Vormittags 9 Uhr, in seiner Behausung die in der 2 Morgens 6 Uhr: Christmette mit Segen und Predigt. Eisen E Gemarkung liegenden Grund— Versteigerung. 10 Uhr: n Hochamt mit Segen und verbl. . f 1 Nächsten Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr e Ri d b. f„ 9„ 0 4010 9 G. Philippi. 4 werden in den Parkanlagen dahier eirea 50 Accazien und e N derselben Gelegenbelt 005 Ac enten Kastanien-Stämme, 25—30 Centim. Durchmesser, öffent⸗ 5 5 1 gieru 9 u een II. Weihnachtstag. fa ober Provistons Reisende mit guten Referenzen sucht eine 4005 ee en e eee ee 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. N 10 ee Weinhandlung. Offerten unter a eee e ee du 22286 an Rud. Mosse, Frankfurt 6 I N bei A. Friedrich Verantw. R l —.„Red.: Carl Bindernagel. 6 am Main.(210/XII.) Glace andschuhe neben der Post. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. in f —— f e. N 5 8 2 n Die nächste Nummer des Anzeigers wird Saustag den 28. d. ausgegeben! U