5 1— 51 * * 7 — rere ugüm b) — 9 1* 91 8 1 1 1J¶6878 Donnerstag den 21. März. 2 0 berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere berechnet, bei größerem Tabellen nicht J oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ahres-Conto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beige fügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Deutsches Reich. Darmsladt. Die Vereinbarung, welche zwischen der Regierung und der von der zweiten Kammer bezüglich der Civilliste bestellten Commission in ibrer Majorität(5 Mitglieder von 9) zu Stande gekommen ist und der zweiten Kammer demnächst verlässiger Mittbeilung der„Nr. Fr Pr.“ folgende: J. Die Civilliste des Großherzogs Ludwig IV. eee festgesetzt. II. Das Frankfurter Palais wird mit 1-N agnatischem Consens unter Verzicht auf Wieder— derwendung des Erlöses zum Grundstock Seitens des Landes und der Agnaten veräußert, der Erlös fließt in die Staats Schulden-Tilgunge-Casse und wird von d eser verwendet zur Abtragung folgender Verpflichtungen: A. Der Verbindlichkeiten der Civilliste von a. der Restschuld des Cabincts-An— lehens von 1834(25 fl. Loose); b. der Rest: schuld des der Civilliste gemachten Darlehens aus der Hauptcasse von 1 Million. B. Der Schuld tag im September beginnen zu lassen, ist auf die gesetzliche Bestemmung(Gesetz vom 5. Mai 1875) zu verweisen, wonach die Mandate der ordneten drei volle Jahre gültig sind und mit dem Ausschreiben von Neuwahlen erlöschen, die Anordnung des Zusammentritts der Stände vor Ablauf des dritten Jahres also einen neuen Act der Gesetzgebung nöthig machen würde. Von einem Zusammentritt des neuen Landtags im September kann daher keine Rede sein. Als das einige und richtige Miltel, die Prolongationen der Finanz Perioden zu vermeiden, gilt in parlamentarischen Kreisen die Verlegung des An- fangs des Etats-Jahres auf den 1. Juli. — Gelegentlich der Verhandlungen über die Vereinbarung wegen der Civilliste kamen auch andere mit der Civilliste in keinem absoluten Zu— im Allgemeinen betreffende Punkte zur Besprechung, welche mit Genehmigung des Großhersogs zu nachstehenden Mittheilungen bezw. Zusagen der Abge⸗ sammenhang stebhende, die Staats-Verwaltung 1c. des verstorbenen Großherzogs a. im Betrage von Regierung führten: 1) In Bezug auf die Mu- 92,520 M. 26 Pf., b. im Betrage von 171,428 M. tationen der Domänen soll: a. den Ständen als- 57 Pf. unter gleichzeitiger Verwendung der zur bald Mittbeilung zur Prüfung, bezw. etwaigen Sicherstellung dieser Schuld posten deponirten Werth⸗ Remedur gemacht werden; b. den Ständen Vor vapiere. C. Der Verbindlichkeiten des Großherzogs lage über die Vertheilung der Kosten der Be— zudwig IV.: a. aus der Restschuld des Anlehens richtigungen zugehen; e. Inventar über alle Do- on 300,000 M, b. aus der in England bewirkten mänen(Landes- wie Haus- Domänen) errichtet Zapltal- Aufnahme von 160,000 M., C. aus dem und an das ständische Archiv abgeliefert werden; Duthaben eines Bankhauses am 1. Juli l. J. d. in jeder Finanz- Periode alle Veränderungen on 164,202 M. 21 Pf.; jedoch mit der Maß- an dem Bestand der Domänen den Ständen zur abe, daß soweit der Erlös aus dem Frankfurter Kenntniß und Wahrung im Inventar mitgetheilt Dalais zur Tilgung dieser sämmtlichen Schuld- werden. 2) In nächster Zeit soll eine Commisston osten nicht hinreichen sollte, aus dem erzielten niedergesetzt werden, welche die ganze Staats— Erlös die Schuld posten in vocstehender Reihen- Verwaltung einer Prüfung in der Richtung einer olge soweit thunlich abgeführt werden, und die Vereinsachung, namentlich in der Richtung: a. der ernach eiwa noch verbleibenden Schuldposten Aufhebung der Ressort-Ministerien und der Leitung urch Veräußerung von Allodial-Vermögen des der ganzen Staats-Verwaltung durch einen verant— steigerulg. roßherzoglichen Hauses zu tilgen sind. Zu II. wortlichen Minister; b. der Bildung des Ministeriums „ B. und C. ist weiter verabredet: 1) der Ver- durch Fach- Sectionen; c. der Aufhebung der Ober 91 umd* zu- I Bete W 0 Wee auf des Frankfurter Palais muß in 5 Jahren Forst- und Domänen-Direction, sowie der Ober— ollzogen sein; 2) die fällig werdenden Ziele auf Steuer-Direction, und der Versegung der Functionen zas Cabinets⸗Anlehen von 1834 und das An- dieser Behörden in das Ministerium; d. der Er— hen von 1 Million werden gegen 3 pCt., bis u 5 Jahren aus dem Fonds für Ergänzung der woß herzoglichen Haus Domänen vorgelegt; die bückvergütung der Zinsen an diesen Fonds er— gt aus dem Erlös für das Frankfurter Palais; 4) die von den Agnaten für Aufgabe eventueller ren Dutt hellen in Höbe von 21,142 M. 87 Pf. jährlich Haupt⸗Staats-Casse und der Staate-Schulden— echte an das Frankfurter Palais und an die omainen in den neu(1866) erworbener Landes- weiterung der Competenzen der Ober-Rechnungs— Kammer, namentlich dahin, daß solche die Rech nungen, bezw. die Einnahmen und Ausgaben des Staates auch in Bezug auf ihre Verfassungs— mäßigkeit zu prüfen hat; e. der Vereinigung der Tilgungs-Casse;(. der Revision der Organisation der Local-Demanial- der Steue- und der Bau— Behörden; g. der Klarstellung der Competenzen der de unter III. angegeben, aufgebracht. ahlt. forderte Entschädigung, welche die Apanagen einzelnen Behörden; h. der Erhöbung der Compe— ind Deputate um ein Sechstel ausbessern, wird, tenzen der unteren Localbehörden zi. der Vereinfachung III. Das des Geschäftsganges bei allen Behörden, unterziehen end verzichtet auf die Ansprüche an die Güter und nach dem Ergebniß der Prüfung Vorschläge Hötensleben und Orbisselde, dagegen werden alle für die NeuOrganssation der Staatsverwaltung 10. domainen in den neu(1866) erworbenen Landes- machen wird. Im Anschluß an die Competenz— Vilen in ihrem Gestand im Jahr 1866, also auch Erweiterung der Ober Rechnungs- Kammer ist a an deren Stelle getretene Surrogate, Erlöse ic. endlich noch die Vorlage eines Gesetzentwurfs über % Landes-Eigenthum anerkannt; außerdem werden das Etats Recht der Stände in Aussicht gestellt. den Erträgen der erstgenannten Güter die Mainz. Gegen den ehemaligen bischöflichen ter II. 3 bezeichneten jährlichen Entschädigungen General. Vicar Dr. Heinrich ist wegen angeblicher IV. Das Hofgut Neu- Ulrichstein wird intellectueller Urheberschaft der gesetzwidrigen Pa- die Numeral- Verwaltung zurückgegeben, seinestoration zweier erledigten und nicht wieder be— Aünfte fließen künftig in die Staatscasse.“ setzten Pfarreien gerichtliche Untersuchung einge— — Bezüglich der Nachricht von frühzeitiger leitet worden. mahme der Ergänzungs-Wahlen zur zwetten Gesuch das Finanz- Ministers Camphausen ange- nommen haben, mit der Bitte, die Geschäfte bis zur Ernennung seines Nachfolgers fortzuführen. Als Nachfolger wird aus guter Quelle General— director Burghart genannt. — Graf Eulenburg, der seitherige Minister des Innern, soll einem befreundeten Parlamentarier geschrieben haben,„seine Gesundheit habe sich derart gekräftigt, daß er die Besorgniß hegen müsse, der Kaiser werde in ihn dringen, daß er bei Ablauf seines Urlaubs die Geschäfte wieder übernehmen möge.“ — Innerbalb der Staats-Regierung finden die eingehendsten Erwägungen in Bezug auf die dem Reichstage vorliegenden Steuer- Projette, namentlich das Project der Tabak- Steuer statt. Es berrscht der lebhafte Wunsch, daß es in dieser Session, wenn auch nicht zum legislativen Ab- schluß, so doch zu einer Verständigung über den Weg kommen möge, welchen die Steuer-Gesetz— gebung zu nehmen haben wird. Man ist bemüht, dem Reichstage noch einige positive Unterlagen unterbreiten zu können, um demselben ein be— stimmtes Urtheil über die verschiedenen Steuer— Formen zu ermöglichen. — Dem Bundesrathe ist der Gesetz- Entwurf einer Hendels⸗ Convention zwischen dem deutschen Reiche und Rumänien zugegangen. Dieselbe fußt auf der österreichisch-rumänischen Handels- Ueber- einkunft von 1875. — Nachrichten aus Panama zufolge befinden sich zwei deutsche Kriegsschiffe bei Panama und eins bei Aspinwall. Es heißt, in Port-au-Prince sei eine Revolution ausgebrochen. — 19. März. Die Einladungen zum Con- greß sind noch nicht erfolgt; deutscherseits wird man abwarten, bis Aussichten auf Ergebnisse vor— handen sind. Der Zusammentritt des Congresses ist verschoben. — 19. März. Dem Bundesrathe ist heute vom Kanzler ein Gesetz-Entwurf, betr. statistische Erhebungen über Tabaks Fabrikation und den Tabaks-Handel, sowie die Feststellung eines Nach- trags zum Reichs Haus halts⸗Etats für 1878/79 zur Beschlußnahme zugegangen. Der Entwurf enthält 8 Paragraphen. Für Kostendeckung der Auf nahme statistischer Erhebungen werden 200,000 M. gefordert. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 18. März. Die österreichische Delegation votirte der Regierung Indemnität für das zweite Quartal und bewilligte die vom Kriegsministerium geforderten 657,000 fl. Verpflegungs-Vorschug. — 18. März. Der Stand der Congreß⸗ Frage ist dermalen recht ungünstig. Falls nicht Besserung eintritt, wird ein Scheitern des Con— gresses für wahrscheinlicher erachtet als das Zu— standekommen. Rußland macht colossale Anstreng⸗ ungen, um die Rüstungen zu completiren. Englische Blatter bezeichnen geradezu den Krieg als under⸗ meidlich und deuten eine Allianz mit Oesterreich an. Erzberzog Albrecht unternimmt demnächst eine Inspections Relse nach Galizien. — 19. März. Die ungarische Delegation setzte heute die Beratbung über die Vorlage des 60-Millionen Credits fort. Nachdem alle vorge— merkten Redner gesprochen, sprach Graf Andrassp b Berlin, 17. März. Wie man der„Wes.“ Ztg. mmer und angeblicher Absicht, den neuen Land—(berichtet, soll der Kaiser das Entlassungs- unter großer Ausmerksamkeit und lebhastem Bei- e e ED, Dur N —— 2 — ä— falle, worauf der Credit von 60 Millionen ein- stimmig und der Beschluß-Antrag der Sub Com- missien mit großer Majorität genehmigt wurden. In der Sitzung erwiederte Andrassy auf die interpellirenden Bemerkungen Zsedenyi's: Das Petersburger Cabinet habe bestimmt erklärt, die gesammten Punkte des Friedens- Vertrages vor dem Congresse mittheilen zu wollen. Es sei somit jeder Macht Gelegenbeit gegeben, sich darüber zu äußern, welcher Punkt europäischer Natur sei und welcher nicht. Er, Andrassy, fühle sich von dem Vertrauen des Fürsten Bismarck auf's Höchste ge- ehrt. Als Fürst Bismarck die Aeußerung gethan, beati possidentes, habe er soviel gesagt, als er in dem Augenblicke habe sagen können, in welchem er die Absicht einer ebrlichen Vermittlung kundge— geben. Für das Interesse des einen oder anderen Staates babe sich Fürst Bismarck in einem solchen Momente nicht aussprechen können, und er hätte den Vorsitz im Congresse kaum übernommen, wenn nur die faktischen Bedingungen des Friedens zu registriren wären. Nicht nur das persönliche Ver⸗ hältniß zu Bismarck, sondern auch die Beziehungen zwischen beiden Staaten seien immer sehr auf- richtig, verläßlich und berzlich gewesen und würden auch so bleiben. Diese Erklärung Andrassy's fand lebhafte Zustimmung. Frankreich. Paris, 18. März. Aus den gesteigen drei engeren Wahlen zur Deputirten- Kammer gingen drei Republikaner als gewählt hervor. 19. März. Die Kammer nahm die Zoll. Convention mit Spanien an. Der Senat hat die Berathung des Ausgaben-Budgets begonnen und die Budgets der Ministerien der Finanzen, der Justiz und des Aeußern angenommen. — Wie man aus dem Aveyron meldet, bat sich der Arbeiter- Strike von Decazeville auf Firmy und Ruelbe ausgedehnt. Die Zahl der Steiken- den, die sich über eine Herabsetzung ihres Lohns um 10 pCt. beklagen, beläuft sich auf ungefähr 2000. Aus Rodez, Albi und Montpellier wur- den Truppen zur Aufrechthaltung der Ordnung herbeigezogen; doch glaubt der Maire von Deca— zeville für dieselbe einstehen zu können, nachdem er für die nothleidenden Arbeiter zur Deckung ihrer dringendsten Bedürfnisse die Summe von 25,000 Fr. angewiesen hat. Großbritannien. London.„Daily Telegraph, will wissen, daß England in Peters burg gegen das Vordringen der Russen gegen die Dardanellen und den Bosporus protestitt habe. — 18. März. Im Unterhause erklärte Schatz kanzler Nortbeote auf eine Anfrage von William: unter den bestehenden Verhältnissen erachte die Regierung sich für berechtigt, die Flotte in der Nähe von Constantinopel zu belassen.(Lauter Beifall der Conservativen) Italien. Rom Cardinal Franchi soll auf Befehl des Papstes neue Instructionen für die Nuntien aufgesetzt haben. Die Vertretet des päpstlichen Stuhles sollen in denselben angewiesen werden, ihc Augenmerk vor Allem den rein kirch- lichen Interessen zuzuwenden und das Gebiet der Politik nach Möglichkeit zu meiden, soweit nicht religibse Dinge mit politischen Fragen in Mit— leidenschaft gezogen würden. Jedenfalls sollen die Herren in ihren Aeußerungen sich friedlich und gemäßigt zeigen und auf dem bekannten Grenz- gebiete, wo bürgerliche. und religiöse Fragen ein— ander berühren und durcht ringen, nichts Wichtiges thun, ohne sich zuvor beim Staats Secretariat Raths zu erholen. Der Papst erlaubte den Bischösen Italiens, aus nahmsles und unbeschränkt die gesetz. lichen Forderungen zu erfüllen, um die Aner— kennung der Regierung oder des Königs, wo diesem das Patronat zusteht, zu erhalten. Türkei. Constantinopel, 18. März. In Tichataltja, Tschekmedje und der Umgebung von San Stefano sind 25,000 Russen eingetroffen, um einen Theil der kaiserlichen Garde zu ersetz n, die Mittwoch nach Odessa eingeschifft werden soll. Russischerseits werden sowohl die christlichen als auch die mohamedanischen Bewohner Bulgariens entwaffnet, um Streitigkeiten zu verhüten. — 18. März. Die bei Jenidsche in Thessalien As allen. B äuligam einer Wirths tochter in Grimbach war, was und bei Katerina in der Nähe von Salonichi angesammelten Insurgenten wurden geschlagen. — 19. März. Nachdem bier das Gerücht verbreitet war, die Russen legten Torpedos bei Bujukdere und in den angrenzenden Gewässern, sind Recherchen angestellt worden, nach welchen sich die Gerüchte als unbegründet erwiesen. Gleich- wohl soll die Pforte den Großfürsten Nikolaus ersucht haben, die Einschiffung der Truppen anders. wo als bei Bujukdere vorzugehmen. Savpfet Pascha hat sich nach San Stefano begeben, um bierauf bezügliche Vorstellungen zu machen. Die Einschiffung der russischen Truppen in San Stefano soll augenblicklich unmöglich und daher einstweilen verschoben sein. Bestimmte Entschließungen liegen jedoch noch nicht vor. Rumänien. Bukarxest. Die Pforte hat das Anerbieten Rumäniens betreffs Auswechslung der Gefangenen angenommen; dennoch unterbleibt einstweilen die Ausführung derselben, weil Ruß- land die Einwendung der Nicht Opportunität da— gegen erhob. Rußland. Petersburg, 18. März. Die Special-Couriere, durch welche der nunmehr unterzeichnete Präliminar- Friedens- Vertrag von San Stefano den Groß Mächten mitgetheilt wird, reisen morgen von hier ab. Reuf Pascha wird ebenfalls morgen seine Rückreise antreten. Aus Stadt und Land. Bad⸗ Nauheim, 19. März. Gestern eriränkte sich im großen Teiche ein biesiger Handwerker, der schon seit einiger Zeit Spuren von zerüttetem Nervensyslem gezeigt haben soll. Darmstadt. Ein Soldat des Leibgarde⸗Regimente, welcher seii einiger Zeit vermißt wurde, ist dieser Tage bei Regensburg aufgegriffen und am Samstag von zwei bay rischen Gendarmen hier eingeliefert worden. Bessungen. Eine hier wohnende Winwe hat inner— balb kurzer Zeit fünfmal versucht durch Erbängen ibrem Leben ein Ende zu machen, wurde aber jedesmal von ibren Angehözizen wieder abgeschnitten. Allerlei. Zürich. In den Berner Blättern wurde vor einigen Tagen mitgetheilt, daß drew junge Seminatisten von Zürich letzten Samstag auf einer Kahnfahrt dei Küßnacht auf dem Heimweg im Züricher See eetrunken seien. Laut dem „Wintertburet Landvoten“ beginnt sich ein schrecklicher Schalten über dieses Drama zu legen. Alles deutet darauf hin, daß die drei jungen Leute einem Bubenstück zum Os ser Thatsache ist, daß der eine der jungen Leute der Anlaß zu einem Streit mit den Burschen des Orts ge— geben. Letztere verfolgten sie, auf dem See kam es zu einem Kampf, ihe Kahn wurde von den Versolgern um- gestürzt und sie fanden auf diese Weise den Tod. Es haben bereus mehrere Verhaftungen staltgefunden, ebenso zollen seitens eines der Verhasteten schon Aussagen gemacht worden sein, welche auf Lieselben ein sehr verdächtiges uicht wersen. ? Friedberg. Am 16. d. Mts. fand in dem Steinhäußer' schen Saale die vierzehnte General— Versammlung des hiesigen Vorschuß- und Credit-Vereins, eingetragene Genossenschaft, statt, wozu sich eine ziemliche Anzahl von Mitgliedern eingefunden hatte. Der Vor— sitzende, Herr Buchhändler C. Seriba, hob zunächst her- vor, daß die Geschäftsergebnisse des abgelaufenen Jahres befriedigend gewesen seien und der Verein seine wirth- schaftlichen Aufgaben mit Erfolg fortgeführt habe. Er theilte darauf mit, daß man es für nothwendig gefunden habe, das Vereinsgebäude mit einem Blitzableiter zu versehen, daß die Vereinsstatuten, welche theils durch frühere Gesellschaftsbeschlüsse umgeändert, theils veraltet und überdem vergriffen seien, demnächst einer Umänder— ung unterzogen werden würden. Er brachte ferner zur Kenntniß der Vereinsmitglieder, daß der Ausschuß und Vorstand sich dahin geeinigt hätten, den Zinsfuß sowohl beim Conto-Corrent als beim Vorschuß- und Lombard— geschäft um ½ö0% zu ermäßigen. Seitens des Herrn Ernst Windecker waren Anträge bezüglich der Bürg— schafts-Verhältnisse im Verein und solche auf Ausdehnung der Geschäftsstunden eingebracht worden. Der Vorsitzende bemerkte, daß die Anträge nach der bestehenden Geschäfts— ordnung zwar nicht zur Abstimmung gebracht werden könnten, daß es aber wünschenswerth sei, wenn dieselben zur Besprechung und Erörterung kämen und werde er daher solche vor dem Schluß der Versammlung zur Dis— kussion bringen. Nachdem Herr Carl Groß zum Schriftführer für die diesmalige Versammlung ernannt worden war, wurde zur Tagesordnung übergegangen und verlas zu— nächst Herr Ermus den Bericht des Vorstandes über die Geschäftsresultate des abgelaufenen Jahres. Demselben entnehmen wir das Folgende: Der Ge— sammtumschlag in Einnahme und Ausgabe betrug M. 18,434,243, M. 2,609,723 mehr als im vorigen Jahre. Die Zahl der Conto-Corrent-Inhaber ist von 148 auf 161 gestiegen und belief sich deren Verkehr auf M. 7,222,737. Die bewilligten Vorschüsse auf Wechsel und Werthpapiere waren M. 3,638,119. Die Sparkasse war Ende 1877 M. 1,336,458 stark. An eigenen Effeeten, Ge nossenschafts-Aetlen und verschiedenen Deutsche Staaten Werthpapieren besaß der Verein für M. 118,633 nach Courswerth. Die Netto-Einnahme von Zinsen und Provisionen zꝛc. betrug M. 87,812, wogegen die Ausgabe an Sparkassen-Zinsen M. 53,180 und an Unkosten M. 14,583 betrug, so daß ein Reingewinn von M. 20,049 verblieb. Nach Verlesung dieses Berichts ergriff Herr Eduard Hirsch das Wort um darüber Beschwerde zu führen, daß die diesmalige gedruckte Geschäftsübersicht so kurz und mager ausgefallen sei, während sie in den früheren Jahren durch ihre Ausführlichkeit, Klarheit und Ueber— sichtlichkeit sich ausgezeichnet habe. Im Interesse der Vereinsmitglieder und mit Rücksicht auf die auswärtigen Vereine, welchen diese Berichte übersendet würden, müsse er verlangen, daß dieselben wieder in detailirter Form aufgestellt würden. Nachdem die Herren Ermus, Adam Steinhäußer und Georg Falck über diesen Gegenstand sich geäußert hatten, fragte der Präsident, ob die Versammlung wünsche, daß die Rechenschafts-Berichte für die Folge wieder in ausführlicher Weise aufgestellt werden sollten und wurde die Frage von der Mehrheit bejaht. Nach Verlesung des Protokolls über die durch die 1 Johannes Wahl dahier und Philipp Jacob Weiß in Bad-Nauheim vorgenommenen Prüfung der Inventur und Bilanz, wurde dem Vorstand Decharge ertheilt. Der zweite Punkt der Tagesordnung, die Ver⸗ theilung des Reingewinnes veranlaßte Herrn Emanuel Löb sich gegen die Vertheilung einer Dividende von 100% zu erklären. Er hielt 8% fuͤr genügend namentlich im Hinblick darauf, daß durch die Herabsetzung des Jins⸗ fußes sich der Reingewinn im nächsten Jahre voraus⸗ sichtlich vermindern werde. Die Herren Eduard Hirsch und Georg Falck sprachen sich ebenfalls in diesem Sinne aus, während der Vorsitzende und Herr Er mus für die Aufrechthaltung des Ausschuß-Vorschlags ein⸗ traten. Die Versammlung sprach sich in ihrer Mehrheit dafür aus, daß für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 10% vertheilt werde. Die beantragte Zuwendung von 200 Mark zu Gunsten des hiesigen Volksbildungs⸗ Vereins wurde von Herrn Georg Falck angefochten, da der Verein ein Geldinstitut sei und keine Geschenke machen könne. Die Herren Reallehrer Blickhahn und Seminarlehrer Wahl wiesen auf die wichtigen Aufgaben der Bildungs vereine hin und baten um abermalige Be— willigung des Beitrages, was durch Herrn Nieolaus Müller III. von Ockstadt und Herrn Ermus lebhaft unterstützt wurde, worauf dieselbe von der Versammlung fast einstimmig genehmigt ward. Die Zutheilung zum Reservefonds von M. 4000, Abschreibung auf Immobilien (Vereins-Gebäude) von M. 2800 und auf Mobilten von M. 500 wurden ohne Widerrede genehmigt. Auf Gewinn- und Verlust-Conto verbleiben als Reserve M. 13706. 44. Die austretenden Mitglieder aus dem Ausschuß, die Herren Carl Trapp, Hofgerichts-Advokat Joeckel, Jean Huber und Adam Steinhäußer wurden mit großer Mehrheit wieder gewählt. Während der Stimmenzählung brachte der Vorsitzende die Eingangs erwähnten Anträge des Herrn Ernst Windecker zur Besprechung. Bezüglich der im Verein üblichen Bürgschaftsverhält⸗“ nisse gibt Herr Ermus eine genaue Darlegung aller einschlägigen Bestimmungen und Maßregeln, aus denen hervorgeht, daß der Vorstand bemüht ist, soviel als immer thunlich, die Interessen der Bürgen zu schützen und dieselben vor Schaden zu hüten. Die weiter bean⸗ tragte Vermehrung der Geschäftsstunden erklärt Herr Ludwig Weis als unthunlich und unnöthig und führt Herr Ermus des Näheren aus, welche Arbeit und Ge— schäftslast durch den Vorstand und das Bureaupersonal zu bewältigen sei, weßhalb eine Vermehrung der Geschäfts⸗ stunden nicht durchführbar wäre. Nachdem der Vor— sitzende dem Vorstand' für seine Pflichttreue und hin⸗ gebende Amtsführung gedankt und auf den Vorschlag des Herrn Seminarlehrer Wahl dem Ausschuß, den Revisoren und dem Vorstand durch Aufstehen von den Sitzen der Dank der Versammlung ausgesprochen war, wurde die Sitzung geschlossen. Handel und Verkehr. Frledberg, 20. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1. Eier per Stück 5 Pf, 2 Stück 9 Pf. Friedberg 20 März Waizen M. 22 25, Korn M. 17, Geiste M 17 50 18, Hafer M 14—17 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Gießen, 19. März. Wochenmarkt Butter per Pfd. M. 1—1.05 Eier per St 4—5 Pf. Tauben das Paar M. 1.10, Hühner per Stück M. 1 50, Habnen per Stück M. 1.70, Enten per Stück M. 3.50, Kartoffeln 100 Kilo M 750, Ochsenfleisch 70 Pf per Pf, Kuhßlleisch 50 60 Pf., Rindfleisch 50— 56 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Kalbfleisch 55 60 Pf., Hammelfleisch 64 Pf. Frankfurt, 18 März. Viehmarkt Angetrieben waren 302 Ochsen, 170 Kühe und Rinder, 190 Kälber und 280 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 66-68 2 Qual. M. 60- 63 Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60 62, 2. Qual. M. 52— 54. Kälber 1. Qua“. M. 64-66, 2. Qual. M. 58.— 60. Hämmel 1. Qual. M. 63 64, 2. Qual. M. 52— 54. Frankfurt, 18 März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr 2 M. 37, Nr. 3 M. 33, Per. 4. 2 Nr. 5 M. 23 Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24. do. II.(Berliner Marke) M. 20. Walzen ab Bahnhof hier M. 23., ab unserer Umgegend M. 2225— 22.75 do., Herren Carl Groß, J. A. Nauheim, Seminarlehrer 1 5 1003 1 Busch Aumelde Guter e vot Arn Austen! sc unt In i J ontft, 1 1 Bruch pad nur ban — erner f Kle Ale meisibiel Don Oeräthse der Apf, schaften; Zilbe — 1003 5 Vormitt meinden steiger! 277 —— 4 8 8 FFF 2 are 1—— umder je nach Qual. N. 23.— 24. Roggen je nach 11. Marz. Dem Schlosser Johann Wilhelm Adam Faaß Geld, Cours. 9 N n 05 Qualität M. 16— 17.50 Gerste M. 19— 23. Hafer eine Tochter. Nranffurt am 19. Marz. 1878 nl. San A. 13—16.25 Erbsen M. 19.— 2g. Wicken M. 17.12. März. Dem Handarbetter Jacob Wilhelm Finzel 20 Test H. 16 30 e een N. 10.23 Nb, detesl. M. 76 Die Preis eine Tochter. Renee. 1 ee en ehen sich sömmtlich ver 200 Pfund Zolgewicht 14. März. Dem Handschuhmacher Heinrich Noa 1 Sathn. Rufssths Sapa 7 10 22 ere r Geftorben: Felerdch f. 10 St le 1 8 * l 4 5 12. Marz. Anna Margaretha Stein, geb. Wolf, Wittwe Ducaten...„ 9 52—57 zus dem Cwwilstandee Register der Stadt Friedberg. des Friedrich Joachim„ ettharb Stein,— 1„— eboren: 52 Jahre alt. I 2. g 0. März. Dem Dreher Johann Karl Georg Otto 13. März. Joh. Heinrich Jordis, Schreiner, 53 Jahre alt. 8 zu sehr billigen Pressen bel eine Tochter. 16. März. Karl Ludwig Reitz, Photograph, 47 Jahre alt. Corsetten K. Friedrich. roclam. ODeffentliche Aufforderung. Holz 908 Nachdem„Proel Heinrich Köhler v. W zeffentliche lufford von 8 hat Holzverkauf. wruchköbel seine Insolvenz angezeigt hat, so wird zur am 27. vorigen Monats mit der Mehrhelt seiner gerichts⸗ 1035 Samstag den 23. März, Vormittags 10 Uhr, sollen Inmeldung der Forderungen der Gläubiger, sowie zum bekannten Gläubiger an Arrangement abgeschlossen, von auf Großherzoglicher Saline Bad Nauhelm 70 Haufen Muüteversuch Termin auf 5. dem Einsicht auf der Registratur des Gerichts genommen 48 Sue von einem Gradirbau herrührend, öffent⸗ bun: den 10. k. Mts., Vormittags 9 bis 10 Uhr, werben kann. Einwendungen gegen das Arrangement lich gegen Baorzahlung vergeigert werden. 7 er unterzeichnete Gerichtsstelle anberaumt, was mit dem sind so gewiß binnen 14 Tagen, von heute an gerechnet, Bad Nauheim am 18. März 1878.. unsügen andurch bekannt gemacht wird, daß dle nicht geltend zu machen, als sonst dasselbe gerichtlich bestätigt Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad- Nauheim. scheinenden Gläubiger als dem Beschluß der Mehrhelt werden würde. g Jäg e r.— er Erschienenen beitretend werden angesehen werden. Zum Friedberg den 6. März 1878. 0 l g wrläufigen Curator ist Landwirth Heinrich Fliedner Großherzogliches Landgericht Friedberg. 0 e k a n 4 m a 0 un g. 8 Bruchköbel bestellt. Ein etwaiger Vergleichs bescheid Pistor, Langermann, 1034 Dienstag den 26. März d. J., Vormittags um id nur durch Anschlag am Gerichtsbrett publleirt. Landrichter. Landgerichts-⸗Assessor. 9 Uhr, sollen im Nieder Erlenbacher Gemeindewald, in b Hanau den 7. Marz 1878. 8 H 1 V t N fte Distrikte„Alter Hegwald“, folgende Holzsortimente g Koͤnigliches Amtsgericht II. 22 1 f oͤffentlich meistbietend verstetgert werden: dit N v. Milchlinag. ö 2. 0 0 er eigerung 29 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 3„dt. Jacob. 75775 Dienstag den 26. März, Morgens 9½ Uhr an⸗ 20 5 Eichen N ee 835 1. fangend, kommt in dem hiesigen Gemeindewald nach⸗ 15 V Nadel- „ Bekanntm 1 1 folgendes Holz zur Versteigerung: 4 Aspen⸗ m N ung 9 J 3 gerung f pen 5 1 5 g Distriet Apfelberg. 196* Buchen⸗Prügelholz, 1 100 Donnerstag den 21. und Freitag den 22. d. M., 18 Eichenstämme von 22 Festmeter Inhalt, 62„ Eichen 1 g besmal Vormittags 9 Ubr anfangend, werden in dem 77 Raummeter Eichen Scheitholz, 11„ Nadel- 2 kasthaus„Zum Prinzen Karl“ dahier folgende Gegen— 50 5 Buchen⸗Scheit⸗ und Knüppelholz, 11 5 Birken 5 nude, als: 625 Stück Wellen ö 222 Buchen⸗Stockholz Frans„ 2 20 en, 4* 4 97 5 eirea 18 Stück rein gebaltene Apfelwein, 12 Stück⸗ 55 Raummeter Erdstoͤcke. 66 5 Eichen⸗Stockholz, &. faß, 5 Zulast und eine Parthie kleiner Faͤsser und Distriet Rothwell 4 5 Nadel. aue Butten; 4 deen n. Jahalt 6400 Stas Buchen⸗Wellen 9 eine neue Kelter, Schläuche und Kellergeräthschaften; 11 Raummeter Gichen⸗Nugbol. 925„ Eichen-„ 1 1 Wagen, 1 Stoßkarren, 4 Pflüge, 1 Egge und 18 3 bbolz, Pfarrholz, 470„ Nadel⸗„ * sonstige Oeconomiegeräthschaften, sowie Heu, Stroh, 30 J Eichen Scheitholz 150„ Dem 4 Orummet ꝛc. ꝛc.; 4 l e 6 . 1 ener Mobilien, als: 2 1 W Die Zusammenkunft ist oberhalb Friedrichsdorf am . Kleiderschränke, Commoden, Betten, Weißzeug, g D f 101 4 6 5 Reh heck Pflanzgarten. 0 Kleidungsstücke Haus- und Küchengeräthschaften ütriet Ho 2 Au dee Peck, Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ —* sibietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. 4 Eichenstämme von 6,2 Festmeter Inhalt, srist bis 1. September d. J. gestattet. Donnerstag den 21. l. Mis. kommen die Occonomie— 87 Raummeter Buchen Knüppelholz, Nieder ⸗Erlenbach den 27. März 1878. Lräthschaften zc. zc. und Freitag den 22. l. M kommt!„ 4 Eichen Scheitholz. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Erlenbach. ue Apfelwein Fäͤsser, Büften, Kelter und Kellergeräth— 7190 Stack Buchenwellen. J. V. d. B.: fnfiuften zur Versteigerung. 53 Raummeter Erdstöcke, Der Beigeordnete antdlner Vilbel den 14. März 1878. 20 Stück Buchen Gerüststangen. Kötter. a 2 Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. Sodann Mittwoch den 27. März, Morgens 9½½ Uhr 5 5 I Heintel. anfangend; Holz- Versteigerung. 1 Hol;- Versteigerung. n. eee 1028 Somstag den 23. d. Mis, Vormittags 9 Uhr een 103 Freitag den 22. und Samstag den 23. März d. J. 166 n e e bafangend sollen in dem Gemeindewald Klein- Karben ain Semittags 10 Ubr soll im Langenbergbeimer Ge. 1 1 Erdstoͤcke, f bel Lindheim nachstehende Holzsortimente öffentlich an en Aendewald, Distrikt Unterwald nachstehendes Holz ver⸗ uchenstamm von 0,80 Festmeter Inhalt. die Weistbietenden versteigert werden: un stenert werden: a 5 Distriet Nassesträuch. 117 Raummeter Buchen Scheitholz, „„„ 77 Eichenstämme von 24— 99 Centim. Durchme 16 Nadelbolzstämme von 6,58 Festmeter Inhalt, 50 5„ Knüppelholz, det m und 5—15 Meter Länge, 220 5 ale. 51 Nadelholzstangen I. Classe, 1200 Buchen- und Fichten Wellen, welche sich zu Eisenbahnschwellen, Wagnerholz, 160„ 3 42 Raummeter Buchen Stockholz, 1 g Schnitt, Bauholz und Wellbäumen eignen und 165 8 1 25 Eichenstämme(Werkholz) von 620 Meter Länge. 1 sehr gut abfahrbar sind und nur ½ Viertelstunde Distriet Selerhaag J. u. II. Theil. Klein⸗Karben den 18. März 1878 von der Staalsstraße, welche von Ortenberg nach 3 Nadelholzstangen J. Classe Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. — Hanau zieht, entfernt sind. 10— II. D ch neide r. .. Die Zusammenkunft findet um die genannte Stunde. 1250 III.— D e Eingang des Waldes am Pflanzgarten statt. 2575 Weichholzwellen. 5 Submissior 1 1 angenbergheim am 15. März 1878 Distriet Lichtewald. 1 1 n 8 5 9. l a 048 Die nachstehenden Arbeiten, welche bei der Ein— „ Großherzogliche Bürgermeisterei Langenbergheim.— 3 Ran Festmeter Inhalt, friedigung des Schulgartens der israelitischen Gemeinde 10 Irrel Ruth. 8 g 0. f dahter noͤthig geworden sind, sollen auf dem Submissions⸗ g wege vergeben werden. Lusttragende Uebernehmer haben ihre resp. Submissionsgebote bis zum 26. d. M., Vor⸗ 3 10——** Bekanntmachung.„ eee gal id dle l der d. dane dan e. * 10 Holzversteigerung Schmidt, Bürgermeister. horn dahler schriftlich und verstegelt einzureichen. Der l 5. der 6 f 3 1 Kostenüberschlag und die Accordsbedingungen können bei u Rockenberger und Oppershofer Markwald. Arbeits— Versteigerung. 3 ö g 2 l dem Unterzeichneten eingesehen werden und sind die Ar— Mittwoch den 27. März sollen im Rocken l a geseh 5 7 Raummeter Nadel⸗Knüppelholz, 5 Nadelholzwellen 4. 0 5 Dienstag den 26. März, Nachmittags 2 Uhr, follen auff beiten veranschlagt: M. Pf. * 3 Oppershofer Markwalde folgende dem Groß dem Rathhause zu Gambach nachstehende Naa deen Ar. Maurerarbeit mit Materlallteferung zu 183 35 „ F gehorenden Holzsortsmente öffentlich öffentlichen Versteigerung ausgesictzt werden: M. Pf. Zümmerarbelt 176— Jerk bt kallttt 47 ½ Raummeter Buchen⸗Scheiter J. Classe ee eee i. Leewübeeee 90³ 52 88 N 2— * 1 9 6 Prägelhol e, Zimmerarbett 406 25 eltbte erarbeit 9— 27 60 2164 1 Stüc“ Vuchen Walen 8„ Weißbinderarbelt 75 Frledberg den 19. März 1878. W e 40 · 2 Maurerarbeit 9. . u.— lf. ist im Dikrtet Aue, am 5 2 Abbruchs arbeiten 3 25 Schneider, Stadtbaumelster. 3 1 Den i in der Rähe von Oppershofen, Gambach am 19. Mätz 1878. 27 f ee eee 5 1%% ei genügender Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1044 Be a 6 0 Ho* 2 er st elgerung. 1 ee Mint gestaktet. Wauauffeber. 1043 Montag den 25. Maͤrz d. J., Vormittags 9 Uhr 0 10 105 1 uß bach den 19. März 1878. Yeta nn f m qa ch unn 9 er sollen in dem Hauser Gemeindewald, Distrikt 17 Mn Großherzogliche 8 berförsterei Buß bach. 1033 Die im hiesigen Gemeindewald unterm 14. und N Raummeter Buchen und Eichen-Scheitholz 1 4115 4 1 Schmitt. 15. d. Mts. abgehaltene Holzverstelgerung ist genehmigt 13 Knüppelholz, 55 „ e e. 0 b 1 igations-Verloo. ung. worden und es kann das Holz vom nächsten Montag an 103 K Stockholg, gan een— Die Partial Obligation Nr. 48 mit 200 Gulden 14 Tage lang, jeden Tag, abgefahren werden. Nach 750 Buchen Reiserwellen, 10 K0* em Anleben der Gemeinde Okarben d. d. 16. Marz] dieser Zelt sind die Fahrtage Montag, Mittwoch und 1600 Fichtenwellen, „% i n ur Rackzahlung ausgeloost worden. Frestag einzub alten. 1 12 Eschenstaͤmme, zu Wagnerholz geeignet, * 2651 In Inhaber derselben wird unter dem Anfügen Wohnbach den 16. Marz 1878. 90 Fichtensiangen II. Classe 2— bt, den Betrag gegen Rückgabe der Obligation und Oroßherzogliche Bürgermeisterel Wohnbach. oͤffentlich meistbietend versteigert werden. 0 7 2. fälligen Zinscoupons bes dem hiesigen Gemeinde Phillppl. 1 Die Zusammenkunft ist in loco Hausen. bis zum 30. April d. J. in Empfang zu Gegen vorschriftsmaͤßige Bürgschaft wird das Holz 9 5 K 8 75 97 1 da von diesem Tage an die Verzinsung aufhoͤrt. Kleesa men, bis Martin 1878 ereditixt. 7 14 arben am 16. März 1878. 1 ö f Hausen am 19. Maͤrz 1878. ** 5* 1 Oreß herzogliche Bürgermessteret Okarben. 1046 doppelt gereinigt, empfiehlt a Großherzogliche Bürgermelsterel Hausen. 43* Pabel Fauer bach. Ph. Dan. Kilmmich. Hau ser. 765 7 25 5 22 0 9 55 —— r . rr 2 — e ee 1 4 1 1 . 1 1 1 1 ö 4 1015 Zur Feier des 81. Geburtstages Sr. Masestät des Kaisers findet am 22. März, Abends 8 Uhr, eine festliche Zusammenkunft im Steinhäußer'schen Gartersaale statt, zu der die Unterzeichneten ihre Mitbürger sreundlichst einladen. Seriba. Weis. Trapp. 2 Frankfurter Pferdemarkt am I., 2. und 3. April 1878. Verloosung am 3. April, laut ausgegebenem Prospeete von 61 der schoͤnsten Reit- und Wagen⸗ pferde, 10 vollständigen vier-, zwet⸗ und einspaͤnnigen Equipagen nebst completen Geschirren, sowie sonstigen Reit- und Fahr- Requistten c. ukfurt a. M. (H. 6400.) Loose zu beziehen à 3 Mark durch das Secretariat des landwirthschaftlichen Vereins, Fra J. Bloch in Darnmstadt, Hofschönfärberei, Druckerei und Wasch-Austalt Färberei sür seidene Kleider, Chales, Bänder, Blonden, Spitzen, Franzen ꝛc. zc. Färberei und Druckerei aller Arten wollener und gemischter Stoffe. Färberei von Möbelstoffen, Vorhängen, Decken, Teppichen, Tuchstoffen ꝛc. Wascherei für Herren- und Damengardero le. 1042 Schöne und solide Ausführung.— Billige Preise. 9667 (7994) * Grabdenkmäler in Marmor, Syenit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer Auswahl stets vorräthig. Transport der Denkmäler nach jeder Gegend und Versetzen(Aufstellen) derselben auf den Friedhöfen wird mit übernommen.. 8 a Ferdinand Hofmeister, Marmor- und Steinmetzen-Geschäft Frankfurt a. M., 165 Eckenheimer Landstraße dem Friedhofe gegenüber. N 7 olz-Versteigerung —** 1027 Mittwoch den 27. Mörz d. J. sollen in der Gräflich Stolberg'schen Oberförsterei Gedern, Revier Ranstadt Distrikte Hinterwald und Leustadt, folgende Holzsortimente versteigert werden: Holzart. Scheit 1. Cl. Scheit II. CI. Scheit III. CI. Prügelholz I. Cl. Prügelholz II. Cl. Astreisig. Buchen⸗ 393 65 8 142 140 596 Eichen⸗— 10— 12— 10 As pen⸗ 1————— Kiefern⸗ 3—— 9 Eichenstämme von 716 Meter lang, 15—24 Centimeter dick, mit 3 Kubikmeter Inhalt, 1 Kiefernstamm, 100 Kubikmeter Inhalt, 89 Buchenstangen, zu Langwieden geeignet. Zusammenkunft Morgens 10½ Uhr bei dem Gastwirth Herche in Ranstadt, in dessen Saale die Ver steigerung abgehalten werd. Hoffäger Hoppe und Forsischüz Jung werden das Holz Kaufliebhabern vom 24. d. Mts. an vorzeigen. Gedern den 19. März 1878. Gräfliche Oberförsterei Gedern. K lich ener. Der Unterzeichnete übernimmt jederzeit Vermessungs— Arbeiten, sowie die Ausfübrung von Drainage— 2 Klee amen Anlagen und Wiesenbauten c. 1 7 b Wet 5 Mär 878. 1 Nenberg(Veteran) im min 187 deutschen und Luzerner, seidenfrei in bekannter Güte bei C. La u 5 1 1031 Ferdinand Damm. Großh. Geometer J. Klasse 910 und Culturtechniker. . eaedesene, Kleesamen, bene 1047 empfiehlt zu billigen Preisen Wilh. Bernbeck. ———— 5 8 Ph. Dau. Künmnich. Das deutsche Haus hält seine Logirwirthschaft allen fremden Durch— reisenden, sowie Geschäftsleuten bei sauberen Betten und r*. 2 Russensteine mäßigen Preisen bestens empfohlen. 1036 sind noch abzugeben. Zu erfragen bei der Exped. 932 E. Schramm. 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Tode 3) Wahl des Vorstandes und Ergärzungswahl des den Ausschusses. 4) Beschaffung von Saatfrüchten. Belt Aumerkung: Offenlegung der Rechnung nach Beschluß der letzten Generalversammlung. 834 1037 Einladung an die Industriellen in Nauheim zu an d einer Besprechung hinsichtlich der projeetirten Friedberger Ausstellung: nesten Samstag den 23. März, Abends 8 Uhr bei Bayer. zurn 8 3 können das Weißzeugnähen . Mädchen erlernen bei Frau Petri, obiger eee usagasse Alle Sorten 2 Gartensamen 1032 sind wieder frisch und echt eingetroffen bei Ferdinand Dmm. a 3 4 8 31 über Zwei möblirte Zimmer e zu vermiethen bei Adam Heß. 903— 2 Kl N 5 15 r* kesamen 1 in hochfeiner, seidensreier Waare, von 90 bis 95 Procent Neuba 1 bei Wilhelm Fertsch.* Alle Sorten Oelfarben, 1018 zum Anstrich fertig, bei 75 7 W.ilh. Bernbek. 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