Donnerstag den 20. Juni. M 72. 9 berhessischer Anzeiger. 4 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und ge; Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. e einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-C — Nr 1 Nn etreffend: Die Reichstagswahlen. Das 1 u 0 uslegung der Wählerlisten(§. 8 des Wahlgesetzes vom 31. depeht b.-G.-Bl. S. 275) unfehlbar von Montag den 1. ph Joßwetter. eisen Sie an, Freitag den 28. und Samstag den 29. —— um Reichstag vom 1. bis zum 8. Juli laufenden Jahres, och Beginn der Auslegung bei Meidung des ber die vorgetragenen Einsprachen hat, aßgabe des Art. aher in solchen cht Nalin Rand. die unter 8 979 48, II. pos. 6 des Gesetzes vom 12. Juni 1874 Bei den Berichtigungen der Wählerliste Pf. berechnet, bel größerem Tabellen— oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 onto bei uns haben), beide Tage einschließlich, estimmten Locale zu Jedermanns Einsicht aufgelegt seien und daß Einsprachen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Listen innerhalb 8 Tagen Aueschlusses den betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien vorzutragen seien. falls die Erinnerung nicht sofort von der Großherzoglichen Bürgermeisferei als begründet erkannt wurde, nach (Reg.⸗Bl. Nr. 29 S. 268) durch den Krtieausschuß zu erfolgen. Sie werden Fällen, in welchen Sie die vorgebrachten Einwendungen nicht erledigen können, die Liste mit diesen nach Ablauf der Offenlegungsfrist sind die Gründe etwaiger pee oder Nachträge am Angabe des Datums der Berichtigung von Ihnen kurz zu vermer Braden. f.; ein Beleg kostet 9 Pf. per Post nachgenommen. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets . Friedberg am 17. Junt 1878. Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Anschluß an unsere Ausschreiben vom 13. dieses Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 70 und 71, theilen wir Ihnen mit, daß die Mai 1869 B.⸗G. Juli Morgens bis Montag laufenden Monats in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen, daß die Listen der Wähler . 145 und§. 2 des Reglements vom 28. Mai 1870 den 8. Juli Abends flattzufinden hat, und auf dem Gemeindehause beziehungsweise dem etwa sonst hierfür Die Entscheidung en. Dr. Suden Fetch. 1* 1 5 7 etreffend: Den Einjährig Freiwilligen Militärdienst. lbs 97 Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als Einjährig⸗ Freiwillige een i denen wollen und im Großherzogtbum Hessen nach§. 23 und 24 6 L. Sus! Etsatz Ordnung vom 28. Sepibr. 1875(Reg.⸗Bl. Nr. 55 von 1875) stellungepflichtig sind, werden auf die in§. 89 und 91 der Ersatz⸗ Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten, Bestimmungen asmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die Ilichten der zum Einjährig⸗Freiwilligen-Dienst Berech- Ig ten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und be Lot, egen, N l. c. enthalten sind. ———— Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften oder ver— A shäteter Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der o Gio(chsten Prüfung nicht stattfinden, bezw. der Berechtigungsschein nicht urger Kale, liehen werden. f ee Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten 9 89 gelten sowohl für diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung 7 Aterziehen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schul- ie gnisses den Bercchtigungsschein nachsuchen. achtun N. Dau. Kümnith. 1 Die aan Einjährig⸗Freiw lligen⸗Dienst darf nicht vor vollen— detem 17. Lebensjahr nachgesucht werden. Der Nachweis derselben ist bei Verlust des Anrechte spätestens bis zum 1. April des ersten Militärpflichtjahres(§. 20 2) zu erbringen. zur Ers. Ord.) Aufschluß. §. 89. Nachsuchung der Cp* Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfunge,Commission nachgesucht, in deren — Bezuk der Wehipflichtige gestellunge pflichtig ist(§. 23 und 24). b lle 1616 Wer die Berechtigung nachsuchen will, hat sich bei der unter Nr. 2 cht 1 1 bezeichneten Prüfungs⸗Cemmission spätestens bes zum 1. Februar des Aube. f er sten Milltärpflichtjahres zu melden. 2 1 Dieser Meldung sind beizufügen: — a. ein Geburts⸗Zeug niß; 11 b. ein Einwilligungs⸗Altest des Vaters oder Vormundes mit 3 der Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den N Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, aus— 21 zurüsten und zu verpflegen; 5 f Aan Nausch co, ein Unbescholtenheits⸗Zeugniß, welches für Zöglinge von höheren 5 0 Schulen(Gymnasien, Realschusen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) baumwollen 1 Wer die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig⸗Freuw ligen Lienst eurch eine Prüfung nachweisen will, hat sich auf Vorladung der Prüsungs Comm sion bersönlich im Prüfungstermin einzufinden. ehr Für die im nächsten Herbst stattfindende Prüsung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. August 1878 bei der unterzeichneten Prüsungs-Commission einzureichen. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung eingereicht worden, so bleibt dem erntuten Gesuch nur ein Unbescholtenheitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden ic. gibt die Prüfungs Ordnung(Anl. 2 Bezüglich des Prüfungs⸗-Termins, sowie des Locals, worin die Prüfung stattfindet, ersolgt weitere Bekanntmachung. Eine speclelle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 31. Mai 1878. Großherzogliche Prüfungs- Commission für Einjährig- Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. Berechtigung. durch den Direktor der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei⸗Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. Sämmtliche Papiere sind im Original einzureichen. 4. Außerdem bleibt die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig⸗ Freiwilligen-Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung elner Prüsung vor der Prüfungs⸗ Commission geschehen. Der Meldung bel der Prüfungs⸗Commission sind daber entweder die Schul⸗ Zeugnisse, durch welche die wissenschaftliche Befähigung nachgewiesen werden kann(§. 90), beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung zur Prüfung auszusprechen. Die Einreichung der Zeugnisse äußersten Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuche um Zulassung zur Prüfung ist anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will(Anl. 2, §. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbslgeschriebenen Lebenslauf beizufügen ꝛ0. * darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten §. 91. Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 2. Alljährlich finden 2 Prüfungen flalt, die eine im Frühjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Frühjahrsprüsung spätestens bis zun 1. Febr. für die Herbsiprüfung spätestens bis zum 1. August angebracht werden ꝛc. cken eeftenv: Statistik der Taubstummen. 11 hertz nagel. iter ja 0 ö 1* Bindet 1 r Fridbeth Montag den 24. Juni, Vormittags 10 Uhr, fincet n. zaßge öffentliche Sitzung des Provinzialtages der Provinz Oberhessen statt. 1 1 1) Prüfung der Erganzungswahlen zum Provinzlaltage. N . ag tines Mitgliedes und eines Ersatzmitgliedes der Ober ⸗Ersatzeommission. 1 Erstattung des Verwaltungs berichtes des Provpinzialausschusses für 1877. Gießen am 14 Juni 1878. Bekanntmachung. 2) Wahl von Friedberg am 17. Juni 1878. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. In rubricirter Sache sind noch viele von Ihnen im Rückstande und werden Sie deßhalb an sofortige Berichterstattung erinnert. J. V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor. in dem Rathhaussaale zu Gießen(alte Realschule) die diesjährige regel- Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: 5 Mitgliedern und 2 Ersatzmitgliedern des Provinzialausschusses. 4) Prüfung der Rechnung der Provinztalkasse für 1877. 6) Feststellung des Voranschlags der Provinzialkasse für 1879. Der Vorsitzende des Provinzialtages:“ Dr. Boekmann. . * Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Beiwächter Georg Petri III. von Groß Karben ist auf den Polizeischutz verpflichtet worden. g Valentin Riehl von Ober-Erlenbach wurde als Feldschütze und Wiesenwärter für diese Gemarkung ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. Juni. Aus der heutigen Sitzung der ersten Kammer heben wir noch her- vor, daß das Haus zu den Gesetzentwürfen über die bürgerlichen Wirkungen des Austritts aus einer Kirche oder Religions-Gemeinschaft und den Austritt aus den israelitischen Religionsgemeinden die von der zweiten Kammer beschlossene Ein- fügung der entsprechenden Theile des letzteren Gesetzes in ersteres nicht genehmigte, vielmehr die beiden Gesttze mit einigen Modificationen in der getrennten Fassung der Regierungs-Vorlage an— nahm.— 17. Juni. In der heutigen Sitzung der ersten Kammer kam zunäckst der Gesetzent- wurf, die Ausübung des Erziehungs-Rechts in Bezug auf die Religion der Kinder betr., zur Berathung und schließlich auch mit der knappen Majorität von 13 gegen 12 Stimmen zur An- nahme. Hervorzuheben ist jedoch, daß eine Haupt- bestimmung des Entwurfs(Art. 6), wonach die in diesem Gesetze getroffenen Bestimmungen durch Vertrag wirksam nicht sollen geändert werben können ꝛc., mit der umgekehrten Stimmenzahl nach dem Ausschuß⸗ Antrag abgelehnt wurde. Sodann wurde der Antrag des Abg. Heinzerling auf Vereinigung der nach Einführung der neuen Reichs⸗Justizgesetze noch als praktisch sich erweisenden reglementären Verfügungen zu einer systematisch ge ordneten Sammlung, entgegen dem einstimmigen An— trag der zweiten Kammer, abgelehnt. Dem Antrag der Abgg. Hirschhorn und Genossen wegen Ab— änderung des Art. 10 der Verfassungs Urkunde wurde, wie in der zweiten Kammer, beigestimmt. In gleicher Weise lautet der Beschluß übereinstimmend zu dem Antrag der Abgg. Dumont und Oechsner, die Erbauung von Kasernen und Befreiung von Einquartierungs⸗Lasten betr., und nach längerer Debatte zu der Vorstellung des Vereins für Unter stützung israelitischer Seminaristen, die Ausbildung israelitischer Seminaristen betr., welche Vorstellung durch die entsprechende Zusage der Regierung als erledigt erklärt wurde. Bei der Berathung über die Vorstellung der Verwaltungs-Commission der Schrautenbach'schen Stiftung, wegen der Verleih— ung der Stipendien wurde beschlossen: den Be— schlüssen der zweiten Kammer zu 1 und 2 des Aus schußberichtes nicht beizutreten, dem Amende— ment Scriba's nicht beizutreten, im Uebrigen aber dem Beschluß der zweiten Kammer ad. 3 beizutreten, wenn hinter den Worten:„der früheren Burg Friedberg mit Annexen“ noch die Worte: „und der Grafschaft Schlitz“ eingeschaltet werden. Ein auf Einschaltung der Worte„und der Stadt Friedberg“ gerichteter Antrag wurde abgelehnt. Die Vorstellung des Maper Hirsch ꝛc. Namens des Vereins für Unterstützung is raelitischer Semi- naristen wurde der Regierung zur Berücksichtigung empfohlen. Berlin, 18. Juni. Die Aerzte des Kaisers veröffentlichen heute im Wesentlichen solgende Mittheilung: Sie hielten sich für verpflichtet, ven mancherlei umgehenden unrichtigen Auffassungen entgegenzutreten. Durch Gottes Hülfe ist der Verlauf der Verletzungen und des gesammten Krankheits⸗Zustandes des Kaisers bisher ein fast über Erwarten gänstiger gewesen. Hieraus wird nun in hoffaungsvoller Freude vielfach gefolgert, daß die Genesung in nächster Nähe bevorstehe. Unter den obwaltenden Umständen ist die Er— füllung dieses gewiß in Aller Herzen lebenden Wunsches jedoch voraussichtlich leider nicht zu erwarten. Der Kaiser hat außer zeitweiligen Schmerz Empfindungen nicht nur unter der durch die Gebrauchs⸗Unfähigkeit beider Arme be— dingten Unbehülflichkeit viel zu leiden, sondern das Ziel der gänzlichen Wiederherstellung kann auch nur nach längerer Zeit erreicht werden, und auf dem Wege dazu können manche Schwierig ⸗ keiten liegen, welche, unter Gottes Beistand hoffent- lich wie die bisherigen glücklich, aber nicht ohne Beschwerden für den hohen Patienten zu überwinden sein werden. Berlin, 14. Juni. Die„Magdb. Z.“ meldet: Die Voruntersuchungsakten wider Hödel wegen des Mordattentats auf den Kaisee sind, wie wir aus ganz authentischer Quelle mittbeilen können, geschlossen und am Mittwoch dem Ober- staatsanwalt beim Kammergericht v. Luck behufs Stellung seiner Anträge bei dem Anklagesenat des Staatsgerichtshofs auf Versetzung des Hödel in den Anklagestand wegen Hochverraths in Gemäß heit des§ 80 des Strafgesetzbuchs übersandt worden. Der Anklagesenat des Staatsgerichts- hofs unter dem Vorsitze des Kammergerichtsraths Steinhausen wird erst Anfang nächster Woche zusammentreten, um in der Hödel'schen Sache Beschluß zu fassen. Da der Ausfall desselben nicht zweifelhaft sein kann, so dürfte der Audienz termin vor dem Urtheilssenat noch vor Beginn der Gerichtsferien anberaumt werden. — Eine in Petersburg stattgehabte Ver- sammlung dort ansässiger Angehörigen des deutschen Reiches beschloß, an die deutschen Colonien aller Erdtheile einen Aufruf zu richten, dieselben möchten als Liebesbeweis für den deutschen Kaiser einen großen Fonds sammeln behufs Ersetzung der Ver— lustes des„Großen Kurfürsten“ oder zu einem ähnlichen durch den Kaiser zu bestimmenden Zwecke. — 16. Juni. Der griechische Minister De- lyannis machte Besuche bei allen Congreß-Bevoll— mächtigten, die Seitens derselben im Laufe des heutigen Tages erwiedert wurden. Bezüglich der Frage der Retrocession Bessarabiens hat keine Macht daran ein Interesse ersten Ranges. Die Besprechungen der einzelnen Bevollmächtigten dauern fort; man hofft durch dieselben zu wesentlicher Förderung der Verhandlungen in den eigentlichen Sitzungen zu gelangen. — 17. Juni. Heute wird der Congreß die Plenar Debatte beireffs Bulgariens vornehmen. Bezüglich der Freigebung der türkischen Kriegsge— fangenen und des Rückzugs der russischen Truppen aus Rumelien ist zu bemerken, daß dies die beiden einzigen Obligos sind, welche Rußland gegenüber der Türkei zu erfüllen hat, während türkischerseits 28 Verpflichtungen übernommen sind, die ihrer Erfüllung harren. Rußland scheint die sofortige Erfüllung seiner beiden Obligos davon abhängig zu machen, daß die Festungen Varna und Schumla sofort geräumt werden. — 17. Juni. Eine von Social-Demokraten einberufene Versammlung sollte geßern um 10½ Uhr unter den Zelten Nr. 4 statthaben. Die„Berliner Freie Presse“ machte in ihrer heute erschienenen Nummer diese Versammlung als„Versammlung socialistischenr Wähler Berlins“ bekannt. That⸗ sächlich war jedoch die Versammlung bei dem Wirth des Locals als„Vereins-Versammlung“ angemeldet worden und die Polizei war genöthigt, die Volks Versammlung, welche an Stelle der Vereins-⸗Versammlung abgehalten werden sollte, zu verbieten. Der Haufe zog dann zu dem neben⸗ anliegenden Local„Zelt Nr. 3“ hinüber. Aber hier erklärte der Inhaber der Restauration,„daß er nicht gewillt sei, jetzt Bier zu verschänken“. Die Polizei benahm sich den Massen gegenüber ebenso energisch als taktvoll. — Die„Post“ hört von einer Verordnung des Cultus⸗Ministers, wonach mit Rücksicht auf die Reichstags-Wahlen die Sommer- Ferien der Schulen am 29. Juni beginnen und 28. Juli endigen sollen. — 18 Juni. Dem Frankf. Journal tele⸗ graphirt man von hier: In Betreff der gestrigen Sitzung ist nichts Zuverlässiges bekannt. Angeb⸗ lich wurde die Zulassung der Kleinstaaten und Griechenlands abgewiesen. Ein englischfran— zösisches Einverständniß soll hergestellt sein. Die bul⸗ garische Frage war Haupt-Discusstons⸗Punkt, blieb aber ohne Entscheidung. Die Räumung der Fest⸗ ungen und des Landes nach dem definitiven Frieden wurde verlangt, aber bisher russischer Seits nicht bewilligt. Deutschland bewahrt seinen vermittelnden Standpunkt, deßhalb wird eine friedliche Einigung erwartet.— Im Congreß legte heute Schuwaloff den Vertrag von St. Stefano dar. Die bul⸗ garische Frage wurde discutirt und die Theilung des Nord Balkan vom Süd Balkan prineipiell angenommen. Der Ausschluß von der Meeres- küste steht fest. Deutschland beantragte den Rück⸗ zug der Russen nach Adrianopel und der englischen Flotte aus dem Marmara-Meer, unterstützt durch Frankreich und Italien. Griechenlands Zulassung wird von sämmtlichen Mächten, mit Ausnahme Englands und Frankreichs, bestritten. Disraeli vermeidet auffällig jede Beziehung zu Gortschakoff. In der morgigen Sitzung wird die Debatte über die bulgarische Frage fortgesetzt. Ferner vernimmt man, daß Andrassy das Aufhören der Occupation Bulgariens mit dem Moment des Friedensschlusses wünscht.— Dem gegenüber bezeichnet die„Nordd, Allg. Ztg.“ die Zeitungsnachrichten als erfunden, es zugleich für rathsam erklärend, allen Mittheil⸗ ungen über den Gang der Congreß⸗ Verhandlungen vollständiges Mißtrauen entgegen zu setzen. Bei dem an die Versammlung gerichteten Gebot strengster Diskretion hieße es die Loyalität der Congreß⸗ Mitglieder, wie der mit dem Congreß in Ver- bindung stehenden Beamten in Frage stellen, wenn man annehmen wollte, daß diesem Ehrengebote entgegen so genaue Mittheilungen in die Oeffent⸗ lichkeit dringen könnten, als einzelne Blätter zur Befriedigung ungeduldiger Neugier ihren Lesern bringen zu müssen glaubten. Nordhausen, 12. Juni. Die Braut des verhafteten Inspektors Nobiling aus Schoch witz, Meta Schmidt, welche am 4. Juni zu Eisleben verschwand, ist aufgefunden worden. Am ersten Pfingsttage wurde die Vermißte in einem Stollen bei Sittigenbach(in der Nähe Eislebens) entdeckt. Ein Beamter ging mit seinen Kindern im Walde spazieren; letztere fanden ein Halstuch und einen Schuh und hörten aus der Tiefe Wimmern. Die Un- glückliche war auf ein im Stollen angebrachtes Kreuz gefallen und so fünf Tage ohne jegliche Nahrung geblieben, dabei hat sie bedeutende Verletzungen erlitten. Man spricht von gravirenden Anzeichen, die auf ein Verbrechen— nicht Selbstmord— deuten. Ob die Unglückliche etwa Mitwisserin des ihrem Bräutigam zur Last gelegten Verbrechens ist, bleibt festzustellen. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 17. Juni. Im Abgeordneten-Hause erklärte der Minister⸗ Präsident Fürst Auersperg in Beantwortung einer Interpellation betreffs Ermordung dalmatinischer Türken: Die Regierung that bereits die energischsten Schritte zur Erlangung voller Genugthuung, Das Haus nahm darauf in dritter Lesung das Einführungs-Gesetz zu den Ausgleichs-Gesetzen an womit letztere im Abgeordneten-Hause vollstäntlg erledigt sind. Belgien. Brüssel, 18. Juni. Nach der „Etoile belge“ setzt sich das Ministerium aus folgenden Persönlichkeiten zusammen: Frére⸗Orban, Bara, van Humbeck, Graux, Sainctelette, Del. haugne und General Renard. Die Portefeuilles sind an dieselben noch zu vertheilen. Großbritannien. London. Der„Stand⸗ ard“ erfährt, England beabsichtige, Portugal in Betreff der Abtretung der Delagoa- Bai zu sondiren, weil die Cap⸗-Regierung den Besitz des Platzes für sehr wichtig erachtet. — Der Strike der Baumwoll“ Arbeiter in 1 Lancashire ist fast beendet; die Arbeiter haben in 90 den meisten Fabriken die Arbeit wieder aufge: nommen bei elner Lohn⸗Reduction von 10 Procent. Italien. Rom, 18. Juni. Bei den gestrigen Wahlen wurden zehn Liberale und zwei Klecikale zu Municipalräthen, drei Liberale zu Provinzialräthen gewählt. 8 Türkei. Constantinopel. Das„Reuter'sche Büreau“ meldet von hier(via Spra)!: Sollte der Congreß beschließen, für Epirus, Thessalien Bosnien und die Herzegowina Autonomie zu Au b riebbaug gen Masel 00 Df int N 1 8 Monat! N 8 funden.— Laumebeilt 2 n 1 del Jihten Abuan, ein bulabeiler zu Wanzen, 18 münde ene Fra meiste, in G: vier Pasonen Menlar 1 Hie ßen. wikb in unser sesdes La Dem Freund oder Genn gesänge und ge ald seht ltectors A. f Nee Genc Ini so dem Genüge gel missionen dee Menschin ge specielle Din ind dauu d Sangtsdzubet est wird n ber sich gung Darn in Grieshein H * 1 Montag In dem zu d gehörenden 8337 1 bersteigert, Ober, N Or — H0 ies won Atag 0 Ale 5 2 Weisthj U 8 i Jusam fedberg kur ge Jreit 1 l f 1 a el e 5 0 8 6 1 dl 2 bewilligen, so sind die türkischen Delegirten Waun 5*. angewiesen, sich zurückzuzieben und zu erklären, die Türkei werde einzig und allein die Bestimmungen des Vertrages von San Stefano ausführen. — 18. Juni. Neuerlich ift eine K dem dortigen Exerzierplatz gefunden worden war und die man entladen wollle, um die Munition zu verkaufen, für welche man vo aussich lich nur ein Geringes erbalten bätte. Allerlei. Weimar. Am 14. früh wurde der vom Schwurgerich! wegen Raudmordes und Brandsliftung zum Tode ver⸗ urideilte Langlotz im Hose des Gesängnisses mittelß Fall⸗ deils hingerichtet. Langlotz und sein Vatec, der sich später im Gesängniß selbst entleidte, batten im August v. J. einen Müller, seine Frau seinen Sohn, sowie einen Mübl⸗ knappen erschlagen und die Müble selbst in Brand gesieckt. Handel und Verkehr. Schaar mn S ech scher Freiwilliger in Tbessaalien eingebrochen. r- 1 3 de] Es beißt, die dritische Flotte sei heute nach den — 1 bun Prinzen-Inseln abgesegelt. R 1 nel Montenegro. Cettinje. 300 albanesische * Ne n Nett, Baschibozuks überfielen am 15. Juni Morgens 1572— We, die Montenegriner dei Ubla; diese gingen aber n ee een bald ihrerseits zum Angriff über und nahmen ee us 30 bis 40 Aldanesen gefangen. Eine gemischte —— Vain Commission zur Untersuchung dieses Ereignisses soll eingesetzt werden. Die Montenegriner erdielten vier Bataillone Verstärkung. Aus Stadt und Land. Friedderg, 18. Juni. Der biet vom 4. Juni. vegen Majestätsbeleidigung inhaftirte Cajetan Baumann nus Dissi b ist deute vom DBezirksstrafgeticht in Gießen u 8 Monat Gesängniß und in die Kosten verurtbeilt bvorden.— Wegen Majestätsbeleidigung wurden sernet erurtdeilt: ein neulich in Paderdorn verhafteter Husar n vier Jaßten Festung, in Breslau ein Musiker zu 2 Jabten, ein Laternenwärter zu 2 Jabten, ein Strob⸗ zutarbeiter zu 1 Jadr, in Neustadt(Oberschlesien) ein Nauter zu 6 Monaten, ein Schuhmacher zu 2 Jagten, Lr. 48, S. 2795 Nr. 14 d fl. 1000. S. 52 Nr. 96, S. 103 Nr. 20 62, S. 629 Nr. 6 27 65, S. 840 Nr. 7 36 82. S. 959 N.. 94, S. 1835 Nr. 66, S. 1937 Nr. 3 66, S. 2317 Nr. 82 S. 3149 Nr. 28 3 fl. 500. S. 52 Nr. 3 46. S. 103 Nr. 59, S. 629 Nr. 28 32 — 77 91, S. 693 Nr. 82 S. 840 Nr. 11 16 40, S. 959 Nr. 7. S. 1144 Nr. 30 46, S. 1835 Nr. 86 98, S. 1937 Nr. 6. S. 2317 Nr. 15 S. 2684 Nr. 77, S. 3149 Nr. 96 à fl. 400. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und bier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 200. Kurhessische Thlr. 40⸗Loose von 1845. Serien⸗Ziebung vom 1. Juni 1878 Nr. 54 344 378 438 493 683 731 872 1231 1359 1365 1378 1490 Friedberg, 19. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete 1523 1572 1694 1713 1721 2048 2055 2063 2098 per Pfd. 80 90 Pf. Eier per Stück, 6 Pf. 2246 2264 2386 2441 2447 2474 2503 2789 2801 Friedberg, 18. Juni. Waizen M. 22.50, Korn 2803 2971 3108 3117 3223 3290 3403 3508 3552 N. 18—;, Gerste M 18.—, Hafer M. 15.50. Alle 3559 3695 3731 3786 3814 3821 3874 4129 4181 Preise verstehen sich auf 100 Kilos= 200 Zollpfund. 4421 4422 4426 4474 4569 4684 4703 5003 5078 Gießen, 18. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd 5089 5195 5312 5385 5531 5587 5642 5732 5736 80—85 Pf. Eier per Stück 5 Pf., Tauben das Paa 75 Pf. 5813 6160 6212 6289 6316 6405 6444 6520 6558 6615 Hübner per Stück M. 1.20, Habnen per Stück M. 1.40, 6637 6662 6680. Kartoffeln 100 Kilo M. 6.—, Ochsenfleisch 68— 70 Pf per Pfd., Kub⸗ und Rindfleisch 58—60 Pf, Schweinefleisch 64 Pf., Kalbfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65—70 Pf. Frankfurt, 17. Juni. Der heutige Viebmarkt war ziem ich gut befahren. Angetrieben waren 360 Ochsen, 5 e, und Rinder 230 Kälber 200 Hämmel. * d 190 Kühe u Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68—70. 2. Qual. M. 62.—64., Kübe und Rinder 1 M. 62.—64. 2. Qual. M. 54.—56, Kälber 1. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 1. Juli rat Att. bach⸗Gunzenhausener Loose. Gewinn⸗ am 15. Juni. Serie 4028 Nr. 45 14 000 fl., Nr. 11 2000 fl., S. 1013 Nr. 41 500 fl., 6 Nr. 7, S. 2134 Nr. 2, S. 2808 Nr. 30, 3075 Nr. 7, S. 4052 Nr. 11 je 100 fl. Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. a a. ü[M. 62.— 65, 2 Qual. M. 58—60., Hämmel 1. 8 in Mädchen zu 1½ Jahren, in Kosten ein I mmermann— 66 2. Qual. M. 58.—60, Schweine 59 Pf. 2 3. Gecrant:— 8 2 u 1½ Jahten, ein Arbeiter zu neun Monaien, in Oels 3 a n Web! Nr. 1 2 Juni. Franz Georg Ludwig Müller, Großh. Hof⸗ 15 2 e, 3 5 n 5 ank 25 Juni. Fruchtdericht. Mehl Nr. bea Tapezi 8 Fe* in Lackirergebilfe zu 3 Jihten, in Königsberg ein Kellner W 40. Nr. 2 W. 36 Nr. 3 M. 32. Nr. 4 M. 28— n er n und Anna 8 Fabre 2 Arbeiter z Jabre Osnabtfe 5 3 2. 55 Katharina N aus Friedberg. u 21½ Jabten ein Arbeitet zu 1½ Jahren. in Osnabrück n f 55 8 5 3. 3 8 8 5 1 M. 22. Roggenmehl— 7. qu— Wirbel S 1 in Techniker zu 6 Monaten, drei Arbeitet zu sechs i 3 e 7. Juni.„„ 3 Ii Jabr 5 3 en, in Anger⸗ do. II.(Berliner Marke) M. 19 Friedberg und Nicolaus Sch Wi Nonaten, 1 Jabr 12 1 Jabt 5 Monalen, 8[Bahnhof bier M. 23.50, ad unserer Umgegend* Nathaxina geb. von 8 Lehr 5 nünde eine Frau zu 2 Monalen, in Neustetun ein Tischler⸗ do. fremder je duch Qual. W. 22.24.30 An e Lehr, eselle zu 2 Jabten Gefängniß. Verbastet wurden neuer— g 5 8 8 1 Stammpeim. N gelle 1 jestätsbeleidigung in Gnesen ein Kauf- nach Qual. M. 16—17.25 Gerste M. 19 21. + 7. Juni. Jacob Günther, Dienstknecht aus Sterzhausen üngs wegen Majestätsbeleidigung N. 13 5015.50, Kohlsamen M. 33 per August⸗Sept.⸗ 8 A iin 8 8 2 5 1 dein Handwerker, in Schneidemühl ein Schneider M. 13 5 9.50. Koh! 1 M. 1 2 und Elisabetda Heitzenröder aus Gunzenau. mann und ein Handwerker, in Schneid e e 19 Wicken M. 16.—17, Linsen u briftion Su! WM Oppersboß ntistet, in Groitkau ein Zimmerpoliet, in Essen wiederum Steferung, Erbsen M. 19. Fr Sulzbach, Maurer aus Oppershofen en Dort d ein Ardeitet, in Aachen ein M. 19.— 24. Rüböl, detail. M 74 Die Preise verstehen und Sabina Holler aus Friedberg. ier Personen, in Dortmund ein Arde ter, u. Aachen 9 sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo G 5 — in 5[Württ emberg 1 Schlo er. 3 N— e oren: enlier, in Hall(Wü temderg) 1 Sch osse 75 Feld:& 27. Mai. Dem Schuhmacher Jacob Gripp eine Tochter. Gießen. In den Tagen des 30. Juni und 1. Juli Ge d⸗Edurs. 15 275— 5** D Aa nürd in unserer freundlichen Musenftadt das 12. Sänger⸗ Frankfurt am 18. Juni 1878. 31. Mai. n dam Demmerling eine sides Lahntbal⸗Sängerbundes geseiert werden.. 8 5 57 Tochter..— A 3* 5 s Ma— S ist in 20⸗Frank tücke 2 2 E Dem Küfer Adam Vaupel eine Tochter. jam Freunde und Liebbader des Männergesanges in ein Englische Sovereign a 1 Den Srßh. Arster e b der Genuß durch die sorgsällige Auswahl der Cbor⸗ Nussische Imperial O. Ju Dem* 9. Kreisassessor Wilhelm Küchler 5 inze räge gebote rue er Leiti F 2 ein Sohn. gänge und Einzelvorträge gebosen. Erftere, unter Leitung Holländiscde f. 10⸗ Stücke g—. 8 1 tes als sebr vortrefflich bekannten akademischen Musik⸗ Sn 1 l 5 4 14. Juni. Dem Wetzger Moses Jacob Appel eine Tochter. drectots A. Felchner werden durch unsere prächlige Ducaten 8 i 3 Gestor ben. 8 8 Jagimentsmusik unterstützt und lassen die zahlreichen Dollars in Gold. 27 Mai. Wetterhahn, Söhnchen des Kaufmanns dsammiproden auf ein votzügliches Gelingen boffen.— Wetterhahr, 12 Tag alt. 8 u so dem musikalischen Genusse auf der einen Seile Verloosungen. 27. Mai. Maktelesen Godtftedsen, Schreiner⸗ nüge geleistet, so baden die verschiedenen Com- Oesterreichische fl. 100Loose vom J 8 Marstal in Dänemark.. u sionen des„Großen Comité auch für den matetiellen 1864. Serien- und Gewinn⸗Ziebung vom 1. Jun 18 31. Mai. ch S er II Di nstknecht, 20 Jahre alt. genschen gesorgl. Acht große Bierwirthschaften, eine Heimzablung am 1. September 1878 Serien. Nr Jan. ch Pbilippi, Söhnchen des Bierbrauers z cielle Weinwirtbschaft, Conditorei, Sel erswassetbuden ꝛc. 103 629 693 840 959 1144 1414 1835 1937 Pb ippi, 4 Monate alt. N ud dazu bestimmt, dem dbungernden und durstenden 2684 2795 3149. Gewinne. S. 840 Nr. 93 fl. 200 000.] 5 Juni. Philippi Bierbrauer, 29 Jabre alt. sungesdrudet und Gasie Labung zu verschaffen. Das S. 959 Nr. 50 fl. 20,000. S. 693 Nr. 84 fl. 15 000.] 8. Juni. obanna Wetterhahn, Töchterchen des Kauf⸗ zn wird in dem Oswald'schen Garten geseiert, S. 3149 Nr. 67 fl. 10 000. S. 693 Nr. 70. S. 840 manns Louis Wetterhahn, 1 Jabr alt. „e sich ganz vorzüglich zu derartigen Gelegenbeiten eignet. Nr. 79 à fl. 5000. S. 693 Nr. 11. S. 1414 Nr. 86 14. Juni. Aung Heck, geb. i Wittwe des Darmstadt. Dieser Tage verunglöckten 7 Personen] S. 3149 Nr. 77 3 fl. 2000. S. 52 Nr. 30, S. 693 Wodherzogl. Grenzaufsehers Balthaser Heck, and Griesheim durch Zerspringen einer Granate, die auf! Nr. 87, S. 1144 Nr. 72. S. 1414 Nr 73, S. 1835 77 Jahre alt. 3 12 tu 5.* 2——**——** 8** . zver f das⸗Versteigerung. Güter-Perpachtun — 6 9 0 A. AS Ve a* —* 2 1— 8 1—* 4* A 2 alan Montag den 24. d. Mis. Morgens 9 Uhr, werden 2011 Die diesjäbrige Heu⸗ und Orummetgras Erndte in der Gemarku ng Rockenberg und — 1 h dem zu dem Familieneigenthum des Großh. Hauses auf den zum Arnsdurger Hofgut gehörigen Wiesen g— ppers ho fen zꝛc 7 D 9 wötrenden Distrikt Mainzer Hecke, Schlag v: in Arnsburger und Colnhäuser Gemarkung, soll Freitag ö 8— 8 W 8 5 n rel 1 8337 Eichen⸗Birken⸗Durchforstungswellen den 21. d. Mis., von Vormittags 9 Ubr an beginnend 20⁴⁰ Mittwoch 3 8* 1 7 rssteigert. am Gottesackerthor zu Arnsburg, versteigert werden. sollen die in 0* enderg und Oppers⸗ 9 1 1— 22 8* gende— n 8 1 Ober Rosbach am 14. Juni 1878. Laubach am 12. Juni 1878. bofen de. liegenden cameral 18 lische. in diesem Jabre 4. 122 Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. Gräfliche Rentkammer. leibfällig, werdenden 3 die 9— 15 enen e 1 S W'e b Augustiner Schulfonds zu Friedderg angekauft worden * 0 t r a ck. Weber. chulfor 8 ang a N J 5— 5 8— sind, und die sonstigen, parzellenweise, in etwa 60 Par⸗ — 3 st g 5* Gras ⸗Berstei gerung. zellen, auf weitere 12 Jabre meistdietend verpachtet 4 Ho zverf eigerung. 2035 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Ubr werden. 5 0 3 f 1 I 3 5 7 sigem Natbbaus die dies jährige Gras-Erdte Die V tung geschieht auf dem emeindebause 76 zuen-Oteen 2 Montag den 24. Juni 1878, Vormittags 10 Uhr, soll auf* 1 e eee 3 ng geschie 0 an e Del aden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde von circa 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Abtheil M W 1878 * 8 acitlett, Vsselheck ungen meistbietend versteigert werden. Buß dach den 17. Juni 1878. 3 95 1 e eee Ei schälholz: Okarben den 16 Juni 1878. Großberzogliche Oberfoͤrsterei Butzbach. du Pert an Eichenschälholz: 5, eee NN 4 Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. m t. 2 f 10 Raummeter Rundscheitholz, e— W 8 + 75 1 N N 158 Wine,. Sigeide,—— Heugras-Versteigerung. 128 Wellen Reiserholz Mo* 8 2 0 a, 60 Stück Baumstüzen; Bekanntmachung.—— 2 Heugras von den hiefig r— zeec 5 2 as f meindewiesen so N * 180 an Kiefernholz: 2041 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des! Montag den 24. Juni, Morgens 10 Uhr 3 1 Raummeter Prügelholz, Berggesezes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur anfangend, 50 Wellen Rtiserhol öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Bergingenieur Emil an Ort und Stelle versteigert werden. den Meistbietenden versteigert. 2 André zu Ehrenbreitstein unterm beutigen Tage mit dem Utpbe am 17. Juni 1878. n 4 Die Zusammenkunst ist im Schlag 24, an der Usinger⸗JEisen⸗ u. Manganerzbergwerke„Rolllager“ in der Gemark- Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. 1 au N.* ung Bad⸗Nauheim, Kreises Friedberg, mit einem Felde von Filsinger. n eee Friedberg den 17. Juni 1878. 1,373,600 Quadratmetern belieben worden ist. Etwaige a— 1 1 5* 4 — E f In Auftrag Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver⸗ Dachziegel ne! der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei ö 0 1 U 8 . 63„ zu Rüdesheim. Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks“ sogenannte Plattziegel gebe 1 8 8 n 110 Heidt. i Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser per 1000 gegen daar und zu N 2 u 1 2 ab. bin Ein instäl. Mädchen Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der. Rodheim v. d. H. r 1 45 4 lll ündiges ll 7 meisterei Gießen Jedem gestattet. 8 1969 5 1 2 8 1 900 1 den Haushalt gründlich versteht und Liebe zu Kindern Darmstadt den 39. April* 83 Fi D ien tmad en 4 1 Aeg):— wird als Stütze der Hausfrau zu sofortigem Ein-] Großherzogliche n reetion, in 2 ie erg 4 8 ˙ 4 9 0 0 4540 a2 ET* o e findet sofort Stellung im. bei N e 1 nie—— 1 N 98„Schramm. nbach 2045»dt. Tecklenburg. 1984 a. M. entgegengenommen. * Heugras-Versteigerung. 2037 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird das der Gemeinde gehörige Heugras, eirea 4 Morgen haltend, erster Qualität, auf Ort und Stelle meistbletend versteigert. Fauerbach v. d. H. den 17. Juni 1878. Großherzogliche ee Fauerbach v. d. H. 0. Dilges, Beigeordneter. Heugras Versteigerung. 2048 Samstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird das der hiefigen Gemeinde zustehende Heugras an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert. Schwalheim den 19. Juni 1878. Großherzogliche Buͤrgermeisteret Schwalheim. Hen sie l. —* Holz⸗Versteigerung. 2042 Montag den 24. d. Mis., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewalde nachverzeich⸗ netes Gehölze versteigert werden: J. Distrikt Ameisenkopf. 11 Raummeter Scheit⸗Eichen⸗Schälholz, 63 5 Knüppel⸗„ 5 1 15 Eichen⸗Stockholz, 15655 Eichen⸗Schälholzwellen. II. Distrikt Hassel. 3 Raummeter Scheit⸗Eichen⸗Schälholz, 9,4„ Knüppel„„ 1863 Eichen⸗Schälholzwellen, 3 Raummeter Eichen⸗Stockholz. Die Zusammenkunft ist an den 7 Wegen. fang ist im Distrikt Ameisenkopf. Zahlteimin: 1. Dezember l. J. Ober⸗ Mörlen am 17. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen. el. Bekanntmachung. 2046 Für die am 13. l. Mts. in dem Gräflichen Revier Bainhards abgehaltene und sogleich genehmigte Holz⸗ versteigerung ist der erste Fahrtag auf Montag den 1. Juli l. J. anberaumt, was hierdurch den Steigerern bekannt ge— geben wird. Wickstadt den 15. Juni 1878. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. Neue Kartoffeln Der An⸗ 2015 bei n Wilhelm Fertsch. 2 8 2 8 5 85 8 U 0 E 1 m 0 25 5 85 Die soeben erschienene Nr. 36 enthält: Um Pfingsten. Gedicht von R. Kögel.— Die Pfingst⸗ braut. Erzählung von L. Rode.— Am See. Mit zwei Originalzeichnungen von Engel: Chiemsee Idylle: Der Fischerknabe und das Fußbad.— Die Eleetrizität im Dienste der Heeresleitung. Von Hanns von Spielberg— Auch ein Feldzug. Humoreske von Karl Storch.— Vor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane. (Fortsetzung.)— Am Familientische: Oberst Denfert, 8 der Vertheidiger von Belfort, 1 11. Mai 1878. Mit Porträt.— Zu Schnorr von Coxolsfeld's Pfingstbild: Die Ausgießung des heiligen Geistes.— In fremden Zungen. Gedicht von Julius Sturm.— Mit einem zwei Daheimbogen großen Brustbild des Kaisers, sowie einer illustr. Beilage: Die marokkanische Gesandtschaft nebst einer Orientirungsskizze: Die Straße unter den Linden in Berlin als Schauplatz der beiden Attentate am 11. Mai und 2. Juni 1878. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl WBindernagel in Friedkerg 1940 Prof. Dr. Boettger s 285/V bEpfirAre Run! (Enthaarungsmittel) zur sofortigen spurlosen Entfernung von Haaren. Aerztlich empfohlen und durchaus unschädlich für alle Körperstellen. Preis M. 5. nebst Ge- brauchsanweisung. Zu beziehen durch J. II. Roth, Bergweg 11, Frankfurt a. M. Wiederverkäufer entsprechender Rabatt. 75 0 Ein Zuchtbulle, 1222 Ueue isländische Häringe 2016 bei Giessen. XII. Sängerfest des Lahnthal- Sänger- Bundes am 30. Juni und 1. Juli 1878 7 auf dem Os wald'schen Garten Zu Gießen. Leitung des akademischen Musikdirektors Herrn A. Felchner.— J Chorgesänge unter Musik Corps dis II. Hess. Inf.⸗Regiments Nr. 116. strumental Concerte vom Coneerte daselbst. Montag Früh⸗Concert und Sängertag im Wenzel'schen Garten. 2036 Das Comité. An beiden Tagen Abends von 5 Uhr an Tanzbelustigung auf dem Festplatz; außerdem * n-. Vitd bier 1 e ena VBiillgstes r 4 Billigstes 88 und größtes und größtes Manufacturwaaren— Manufaeturwaaren⸗ Geschäft. Geschäft. und grösstes Manufacturwaaren- Geschäft. Auswahl unter Tausenden von Stücken. W. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgasse 85. Frankfurt a. 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Juf.⸗Regt 2300 Stück Shirting und Madapolam, weiß, grau und schwarz, der Meter von 22 Pf. an. bei dem d 500 Stück graue Coltern und Pferdedecken, das Stück M. 2. M. 2. 25, M. 2. 50 bis M. 7. 1 500 Stück weiße und rothe Coltern, das Skück M. 5., M. 6., M. 7. und höher. Anzstell 5 4 S 23 1 100 Stück gute Unterrockstoffe, der Meter von 40 Pf. an. 100 Stück gute Buckskin für Rock, Hosen und ganze Anzüge, auch in glatt schwarz, der Meter von Wahl- We M. 3. 50. an. Candidat 500 Stück von der schon seit Jahren von mir geführten Sorte Leinen für Hemden und Betttücher, zulehn vorzüglich in der Wasche, der Meter 60 Pf. 5 8 3 eue, 200 Stück ganz schwere Hausmacher Leinen, der Meter 65 Pf. ö Bedürsatz 2 Außer diesen hier angeführten Artikeln unterhalte Lager in den besten Federleinen für wean, f gierung b. 22 Schnittgebilden für Tischtücher, abgepaßten Gedecken für 6 und 12 Personen, weißen, grauen und gelben 89 auf Beda Servietten, Theeservietten, mit und ohne Franzen, allen möglichen Sorten Tisch-⸗ und Comodedecken, nicht 11 grauem, grünem und blauem Leinen für Schürzen, bunten Schürzzeugen, Küchenhandtüchern und Küchen⸗ I J schürzzeugen, Sopha⸗ und Bettvorlagen, Lama für Kleider und Röcke, Menbel⸗Damast und Meubel⸗Ripps, auch würd 2 Teppichstoffen, weißen und farbigen, baumwollenen und leinenen Taschentüchern und allen übrigen Artikeln, 2 auffreten die zu einem allen Ausprüchen genügenden Ausstattungs-Geschüfte gehören. wohl imn Lager für Wiederverkäufer im 4. und 3. Stock meines Hauses. 8 Berl 23 Sonntags ist der Laden offen. 1551 Jag de 5 e e 0 e K eee eee ie Cuch erlaube mir das geehrte Publikum in Stadt und Umgegend aufmerksam zu machen, daß ich neben meinem Barbier- und Friseurgeschäft Haarzöpfe, Locken 2038 u. dgl. verfertige. Fritz Muth, 7 B 1 e 5 1485 e eie im Vereinslocale Generalversammlung. Tagesordnung: Bestätigung des Urtheils d 0 1 Veteraneu⸗ und Militär⸗Veren Friedberg. Samstag den 22. l. Mts., Abends präeis 8½ U Anzeige. Präelses Erscheinen wird nach Maßgabe des 8 Den verehrlichen Einwohnern von Friedberg und der Statuten erwartet. Der Vorstand. der Umgegend die ergebenste Mittheilung, daß ich dahiertr nachdem ich postdienstlich penstontrt bin, eine Cigarren H d m me U w 0 11 E„ Imprägnatsens Anstalt gegründet har, diesjährige Schur, in einzelnen Pfunden bei, Ich empfehle besonders meine Asthma- und andere G 2 geits Ci ˖ 085 corg Hanstein, Friedberg, Gesundheits⸗ Cigarren, welche ich auf meinem selg 2047 Wilh. Hanstein, Bad Manheim Ehrengerichts vom 14. l. Mts. N 5 Seit gef selg angel Ber ö l „ — 18 31 dem verkaufe ich nichtimprägnirte Cigarren in guter und billiger Waare. Hochachtungsvoll Heinrich Nanz, auf dem Haagk. erfundenen, gesetzlich geschützten Apparate herstelle. Außer⸗— Der erste Stock meines Hauses Vad-⸗Nauheim. A. Meisinger, 5 1927 8 Dank. agung. Wilhelm Fertsch. N r— 2043 Allen Denen, welche unsere Pflegemutter u N Voxberger's Hühneraugenpflaster (Hofapotheke, Bad Kissingen), fertig gestrichen, besettigt Schmerz und Hühneraugen 1626 unsern innigsten Dank. (Johannisstraße) ist sofort oder später zu vermiethen. 6 Uhrmacher und Goldarbeiter. Großtante zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir Steueraufseher Fink und Frau. nd 18 in Kurzem. Per Etui 50 Pfennig. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Berner Race, 1½ Jahre alt, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. v. Anz. 2017 Depot in Friedberg bet Apotheker Dr. Uloth. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.