Garten ling. + 5. L. Danube — An irt Berberger's Agen- Pflallet, sichtt Echmetz u At Frikan steine, ten Brink ent ke Caslbuch Küche dert „ ** fteittett U. 1 — 1878. Donnerstag den 19. September. M111. ae Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und geg Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, reitag Abend ausgegeben. Donnerstags und Samstags. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und demerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Auf⸗ sätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Staatepapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aussätze und Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus und die Familie. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlobn vierteljährlich 1 Mark, wierteljährlich 1 Mark 30 Pfennig. In Bad Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herrn 1 Mark 40 Pfennig. A. Oertel bestellt werden Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 11 Pfennig berechnet, Der Oberhessische Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatbote 1— durch die Post bezogen jedoch und kostet derselbe mit Bringerlohn vierteljährlich bei Tabellen und Ziffersatz mit 14 Pfennig. n direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Die Expedition. Bekanntmachung. Wegen Verlegung des Geschästslokals des unterzeichneten Gerichts in den s. g. Feldwebelbau der hiesigen Burg fallen während der Dauer des Umzugs die Amtstage am 24. und 26. des laufenden, sowie am 1. und 3. des künftigen Monats aus und es ist die Geschäfts⸗ thätigkeit des Gerichts auf Erledigung eilender Sachen beschränkt. Friedberg den 16. September 1878. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi st o g. Deutsches Reich. Friedberg, 17. Sept. Se. königl. Hobeit Klaren darüber sein wird, welche Stellung zu der Großherzog traf gestern Nachmittag per Extra- dieser brennenden Frage die Regierungen ein- zug von Alsfeld von den Manövern kommend, nehmen. Zudem ist der Gesetzentwurf von so in Begleitung seiner beiden Flügeladjutanten von ausführlichen eingehenden Motiven begleitet und Westerweller und von Herff hier ein und fuhr enthält eine so genaue Darlegung der Erwägungen, mach dem Ausstellungslokal. Dort betrachtete er daß es auf eine Wiederholung dieser Darlegungen mit großem Interesse die gesammte Ausstellung binauskommen würde, wenn ich diese Bestimmungen und sprach sich sehr anerkennend über dieselbe aus, bier vertreten wollte. Das Eine will ich aber wobei er sehr leutselig und freundlich war. Abends nur kurz hier mit voller Bestimmtheit erklären, rtiste er per Extrazug nach Darmstadt weiter. daß die Regierungen von der Nothwendigkeit Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 18 durchdrungen sind, die Waffen derartig, wie der enthält: Entwurf vorschlägt und beansprucht, zu erhalten, 1. Gesetz über die Aufbebung der Verordnung über wenn anders sie in der Lage sein sollen, wirksam 29. Jul 1781. Grundeigenthum zu Bauplätzen vom aufzutreten. Ich möchte im Voraus der Annahme i entgegentreten, als ob die Regierungen sich in der II. Bekanntmachung wegen der Herstellung von Juusion befänden, daß die vorgeschlagenen Maß⸗ Wermulhpulver zur Denaturirung von Salz. a 8 Darmstadt. Dem Vernehmen nach soll regeln allein ausreichen könnten, der Bewegung das Budget zur Vorlage an die Stände nahezu mit Erfolg entgegen zu treten und die Gefahr zu abgeschlossen sein. Da die neue Gerichtsorganisation beseitigen; nein, die schwierigste Arbeit liegt auf micht vor dem 1. October 1879 ins Leben tritt, einem anderen Gebiete: es wird darauf ankommen so werden für das Departement der Justiz die und wird eine Pflicht sein„ für den Staat bisherigen Sätze eingestellt und wird später wegen wie für freie Vereinigungen, für öffentliche Cor ⸗ der neuen Ansorderungen Spetialvorlage erfolgen. porationen wie für jeden Einzelnen, darauf hin- Die Zahl der diesem Ressort angehörigen Beamten zuwirken, daß Gottesfurcht, Treue, Fleiß, Spar. soll sich im Wesentlichen gleich bleiben.— Dem samkeit, Zuverlässigkeit in Handel und Wandel schon von mehreren Landtagen ausgesprochenen gekräftigt werden(Beifall), daß die Verführungen Wunsche auf Revision der in Hessen geltenden der Social Demokratie auf diese Weise nicht mehr veralteten Bestimmungen über die Zusammensetzung so sesten Boden gewinnen, daß die Truggebilde, der Vorstände der israelitischen Gemeinden scheint welche in diesen verbreiteten Theorien liegen, be · nun Rechnung getragen werden zu sollen. Wenigstens seitigt werden; daß dafür gesorgt werde, daß sind die Vorarbeiten für eine zweckmäßigere, den nicht diese Agitationen unter irgend einem Scheine Anschauungen der Neuzeit mehr entsprechende von Gesetzlichkeit künftig betrieben werden können Regelung der fraglichen Angelegenheit bet dem(Beifall). Diese letztere Thätigkeit ist durchaus Ministerium des Innern im Gange. Unterslützend nothwendig, wenn es gelingen soll, den Beweg; wirkt auf die Beschleunigung, daß in den 1866 ungen mit Schärfe und mit Erfolg entgegenzu⸗ neu erworbenen Bezirken womöglich noch ver- treten. Wenn der Staat solche wirksame, scharse altetere Normen bestehen. Mittel in Anwendung bringt, dann handelt er Berlin, 16. Sept. Der Reichstag begann meines Erachtens nicht allein im Interesse seiner heute die erste Lesung des Gesetzentwurses, betr. Selbsterhaltung, sondern zugleich im Interesse der die Maßregeln zur Abwehr der sociald emokratischen Bevölkerung selbst, namentlich der arbeitenden Bestrebungen. Vicekanzler Graf Stolberg sag te Bevölkerung, die vor allem den Intriguen der un der Einleitung: Es ist nicht meine Absicht, socialdemokratischen Bewegung ausgesetzt ist.(Sehr tine ausführliche Darlegung zu geben von den wahr! Beisall.) Ich beschränke mich auf diese Ansichten der Regierungen bezüglich der gemein- wenigen Worte, aber eine Bitte möchte ich an gefährlichen Bestrebungen der Soclaldemokratle.] Sie richten: Gewähren Sie uns scharse, wirksame Ich glaube, daß Jeder, der den öffentlichen Dingen Waffen! Mit halben Maßregeln wird mehr geschadet in den letzten Monaten gefolgt ist, vollständig im als genützt.(Beifall rechts). Reichensperger (Oipe) gedachte der ersten Socialisten- Vorlage, welche wegen ihrer unbestimmten Fassung abgelehnt sei, und ferner des zweiten Attentates, das die Nothwendigkeit von Abwehrmaßregeln nahegelegt habe. Er und seine Partei glaubten indeß nicht, daß durch eine Vorlage, wie die heutige, Garantien für eine wirksame Unterdrückung der socialistischen Agitation gewährt würden, ja nicht einmal für tine Verhinderung neuer Attentate. Redner be⸗ zeichnete den§. 1 wegen seiner Dehnbarkeit als un annehmbar, und wendete sich dann gegen ein- zelne Bestimmungen, namentlich die Vorschriften über Beschlagnabme der Vereinskassen ꝛc. v. Helldorf (deutschcons.) trat für das Gesetz ein. Redner suchte den Entwurf der Unwirksamkeit des Ge- setzes zu widerlegen: Bevor man moralische Mittel mit Erfolg anwenden könne, müsse man die äußere Agitation unterdrücken. Die Besorgniß vor Miß⸗ brauch des Gesetzes halte er für unbegründet. Bebel erwähnte zunächst der Beschränkungen der socialdemokratischen Wahlagitation und wies so— dann die Unterstellungen zurück, welche die Attentate mit der socialdemokratischen Agitation in Zu— sammenhang gebracht hätten. Ob denn die Unter⸗ suchungen gegen die beiden Attentäter Anhalte für jene Unterstellungen ergeben hätten? Er forderte die Regierung auf, die Protokolle der Unter- suchungen zu veröffentlichen. Redner erwähnte einer Depesche, worin gesagt war, Nobiling habe sich zur socialdemokratischen Partei bekannt. Diese Depesche, welche auf einen officiellen Ursprung zurückzuführen wäre, sei falsch. Aehnliche tendenziöse Fälschungen und Irreleitungen seien von officieller Seite zahlreich vorgekommen. Das Gesetz greife tief in das Privat- Eigenthum ein.„Mit diesem Gesetz machen Sie jede wissenschaftliche Forschung unmöglich; eine jede kann gemeinfährlich genannt werden. Was ist denn Soclaldemokratie? Wie und wo wollen Sie die Grenze ziehen?“ Der Minister des Innern, Graf Eulenburg, erklärte: Ueber die Zulassung der Veröffentlichung des Materials des Processes Nobiling haben die Juftiz- behörden zu entscheiden. Ich weiß, daß Nobiling aussagte, er habe socialdemokratischen Versamm- lungen beigewohnt und daran Gefallen gesunden und theile die Grundsätze der soeialdemokratischen 4 1 * 4 4 ä——— . e 21 Q Der e Partei. müthern Verwirrung gefährlichen Tendenzen zu erregen. Darin stimmt die ganze Presse aller Parteien, abgesehen von der socialdemokratischen, überein. ihre Lehren, ihre Tendenzen sind dafür verant⸗ wortlich, daß solche Unthaten vorkommen. Es ist falsch, daß die Socialdemokratie friedlich ibre Ziele verfolgt. Marx sagt: Unsere Zwecke können nur durch gewaltsamen Umsturz erreicht werden. Aehnliche Aussprüche finden sich in Bebel's Schriften. Der Staat befindet sich im Stande der Nothwehr und greift zu den Mitteln, zu denen er greifen muß, um den bedrohten Staat und die gefährdete Geseslschaft zu schützen. Bamberger beantragte die Ueberweisung der Vorlage an eine Commission von 21 Mitgliedern. Redner betonte die Nothwendigkeit, schon jetzt Schutzmaßregeln vorzukehren und nicht erst das Hereinbrechen der Katastrophe abzuwarten, die die Mäßigung ein⸗ zelner Agitatoren und die wissenschaftliche Be⸗ handlungsweise nicht aufhalten würde. Er er⸗ örtete ferner die Definition im§. 1, untersuchte den Charakter und Ursprung des Socialismus und wiederholte: Man müsse die Bewegung ein- dämmen, aber man müsse genau definiren, was man bekämpfen und beseitigen wolle, was nicht. Das Aufhetzen der Classen gegen einander müsse aufhören. Schließlich trat Redner für eine Zeit⸗ beschränkung der Gültigkeit des Gesetzes ein und für eine Revision der Instanz, die größere Garantien biete.— 17. Sept. Der Reichstag setzte heute die erste Lesung des Socialistengesetzes fort. Hänel, welcher gegen die Vorlage das Wort nahm, kritisirte die gestrige Debatte und beklagte, durch dieselbe nicht aufgeklärt worden zu sein. Er wolle nur auf dem Gebiete des gemeinen Rechtes Abhülfe gegen die socialistischen Umtriebe finden. Verbrechen und Attentate, wie die jüngst be Ich bin überzeugt, daß das Treiben der Socialdemokratie geeignet ist, in verwilderten Ge- und Neigung zu staats⸗ Die Socialisten, grüßt, und fuhr unter fortdauernden Jubelrufen note sei am 13. in Berlin überreicht worden. Italien verhalte sich ebenfalls zurückhaltend. Kassel, 15. Sept. Kaiser Wilhelm ist heute früh im besten Wohlsein hier eingetroffen, von zahllosen Volksmassen mit Enthusiasmus be im offenen Wagen nach Schloß Wilhelmshöhe. Der Kaiser trug das Haupt mit dem Helm be⸗ deckt, den rechten Arm in der Binde und grüßte freundlich mit der linken Hand. Die Kaiserin ist gestern Abend in Wilbelmshöhe angekommen. — 17. Sept. Der Kaiser bestieg gestern zum ersten Mal wieder das Pferd und machte in Begleitung des General-Adjutanten Grafen Lehn dorf einen langen Ritt. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien. Officiell. Am 14. September wurde der Save Ueber- gang unter dem Commando des Feldmarschall Lieutenants Bienert begonnen; die Offensiv- Operationen nahmen bisher einen ungestör ten Verlauf. Die Truppen hatten am 15. Sept. Abends die Linie von der Save über Sakowa und Gradatschatz gegen die Bosna hin bereits besetzt. Das wichtige Gradatschatz wurde fast ohne Kampf in Besitz genommen und sofort die Entwaffnung eingeleitet. In dem dortigen Castell fanden sich zwei Geschütze vor. Die christlichen Gemeinden empfingen allerorten die Truppen mit Versicher⸗ ungen ihrer Ergebenheit.— Szapary nahm eben- falls die combinirte Action von Doboj aus auf und entsendtte am 15 September früh stärkere Recognoscirungs⸗Detachements gegen die feindliche Aufstellung. Eine am 16. d. mit Tagesanbtuch gegen Gracanica vorgeschobene Abtheilung fand diesen Ort von Insurgenten verlassen, welche sich theils nördlich, theils gegen Dolni-Tuzla zurück zogen. Im Bereiche von Banfaluka wird die Entwaffnung in immer größeren Umkreisen ohne Pforte als wenig practisch angesehen. Die eng⸗ lischen und französischen Commissäre, welche zur Reorganisation der Finanzen berufen werdez, sollen Mitglieder des profectirten obersten Finanz. Conseils werden. — Midhat Pascha hat die Erlaubniß erhalten, nach der Türkei zurückzukehren, wird jedoch seineg Aufenthalt auf Kreta nehmen. — Sophia wird die Haupstadt Neubulgariens, Starke Rekrutirungen finden dortselbst statt. Die „Abendpost“ schildert die dermaligen Zuständz Bulgariens als höchst ungünstig. Erzerum, 15. September. Der armenische Patriarch hat beute mehreren Botschaftern auf telegrapbischem Wege Mittheilungen über Aus⸗ schreitungen der Kurden und die hier herrschende Panik der Bevölkerung gemacht. Man hege Be⸗ fürchtungen für die Cyristen, sobald der Abmarsch der Russen erfolgt sei. Der Patriarch ruft den Beistand der Mächte an. Die Botsch ister thun bei der Pforte Schritte, damit dieselbe Maßregeln zum Schutze der Christen ergreife. — Laut den neuesteu Nachrichten aus Batum scheint es, als ob die Lahzen in voller Aus⸗ wanderung aus dem dem dortigen Bezirk be⸗ griffen wären. Serbien. Belgrad. Die serbische Re⸗ gierung beschloß, jede Cooperation ihrer Arme in dem Paschalik Novibazar abzulehnen, und weigerte sich, mit Oesterreich ein Zollbündniß ab⸗ zuschließen. 15,000 bosnische Serben haben sich mit den Aufständischen im Districte Posawing vereinigt. Rußland. Petersburg, 15. Sept, Schuwaloff nahm nicht seine Entlassung, sondern kehrte nach London auf seinen Posten zurück. Aegypten. Cairo, 15. Sept. Nach⸗ richten von hier bestätigen, daß Wilson nunmehr i i„ Störung fortgesetzt. Das Vorrücken gegen Bihae gangenen, seien auch durch ein solches Gesez nicht ist mit verstärkten Streitkräften wieder aufgenommen. zu verhindern. Der Entwurf sei ein Penta Holland. Haag, 16. Sept. In del N sei ei te 5 E ö .: es sei e e Thronrede, mit welcher der König heute die Session den en. Kidret dir volle der Generalstaaten eröffnete, wird das Verhältniß für diese Behauptung zu allen auswärtigen Mächten als das freund Verantwortlichkeit. Die Socialdemokratie würde durch den Gesetzentwurf von Presse und Vereins leben ausgeschlossen, auch wenn sie sich in den Grenzen des Gesetzes halten wollte. Die gesetz geberischen Motive reichten auch über die Social- demokratie hinaus. Der Gesetzentwurf vertrage gar keine richterliche Instanz; nichts werde da- durch installirt als ein Censur Gericht.— Der sogenannte Seniorenconvent des Reichstags einigte sich bezüglich der Commission von 21 Mitgliedern für das Socialistengesetz dahin, daß die vereinigten Conservativen, die National-Liberalen und das Centrum je seche, der Fortschritt zwei Mitglieder stellen. Die übrigen Gruppen(Protestler, Demo- kraten und Polen), zusammen 28 Abgeordnete zählend, sollten ein Mitglied deputiren, wozu Sonnemann ausersehen war. Keine der großen Fractionen wollle zu Gunsten eines Socialdemo- kraten auf einen Commissionssitz verzichten. Dem- nach wären die Socialisten in der Commission unvertreten geblieben. Sonnemann hat aber zu Gunsten Bebel's auf den Sitz in der Commission verzichtet. Letzterer vertritt nunmehr die Social“ demokraten in der Commission. — 16. Sept. Der Kronprinz empfing heute Mittag das Präsidium des Reichstags und das Curatorium der Wilhelmspende, geführt von Graf Moltke. Dasselbe überreichte einen Deposttenschein über 1,800,000 M. der Seehandlung. — 16. Sept. Fürst Bismarck ist heute von Gastein hier eingetroffen. Der Herzog v. Connaught ist nach England zurückgekehrt. Botschafter Graf Münster hat sich heute nach Potsdam begeben, von wo derselbe morgen nach London zurück; kehren wird. — Zwischen Minister v. Stosch und einigen höheren Marine- Offizieren sind schwere Differenzen ausgebrochen. — Die„N. fr. Pr.“ meldet, daß England abgelebnt habe, einer diplomatischen Pression auf die Pforte beizutreten. Salisbury's Antworts⸗ lichste bezeichnet; die Lage der Industrie des Landes und namentlich der Landwirthschaft sei befriedigend. Der Zustand der Finanzen erheische ernste Maßnahmen, behufs Vermehrung der Staats Einnahmen, welche mit einer Steuer-Reform Hand in Hand geben müsse. Ein neuer Strafgesetzent⸗ wurf solle vorgelegt werden. Die Lage Indiens sei befriedigend. Großbritannien. London. Das Journ. „Fanfulla“ meldet, zwischen England und der Pforte seien die Grundlagen eines neuen Ver trages festgestellt worden, durch welchen Aegypten unter das Protectorat Englands gestellt werde. Die englische Regierung werde dem Khedive eine große Revenue anweisen und eine englisch⸗ fran ⸗ zösische Commission für die Verwaltung der ägyptischen Finanzen ernennen. Waddington, welcher Anfangs dieser Combination sehr wider strebte, habe schließlich der Pression Salisburp's nachgegeben, welcher sich speeiell dieserhalb nach Paris begeben hätte. Letzterer habe auch darauf bestanden, daß Frankreich Tunis besetze. Italien. Rom. Der italienische Gesandte in Tanger erklärt unterm 13. Sept. die Nach richt von seiner angeblichen Insultirung durch Mauren für unbegründet. — Alle Punkte betreffs der Concessionen, welche der Vatican gegenüber Rußland zu machen geneigt ist, sollen zwischen dem Papst und den Cardinälen Nina und Jacobini festgestellt sein. Letzterer würde mit den Verhandlungen, falls solche nothwendig, betraut werden, und sich des⸗ falls von Wien nach Petersburg begeben; die Hauptverhandlungen würden jedoch eventuell in Wien stattfinden. Türkei. Constantinopel, 15. Sept. Der britische Botschafter Layard hatte gestern Audienz beim Sultan. Es wird vielfach ver- sichert, daß England die Ansprüche Griechenlands nicht unterstützen werde; die anderen Mächte würden nur isolirte Schritte bei der Pforte thun. den Posten des Finanzministers mit Bewilligung Englands definitiv übernommen hat; zum Minister für Bauten und Landwirthschaft wurde ein Franzose ernannt. Es heißt, daß die von Wilson abge⸗ schlossene Anleihe genügen würde, um die lokalen Schulden, insbesondere die Rückstände an Beamte und Unternehmer zu regeln, sowie die Einlösung des nächstfälligen Coupons der unifieirten Schuld zu sichern. Die Minister Nubar und Riza Pascha haben alle Steuer- Erheber nach Cairo berufen und denselben unter Darlegung der eingetretenen Veränderungen im Beisein von europäischen Be⸗ amten die Anweisung ertheilt, daß künftighin keinerlei andere Befehle, als die vom Ministerium ausgegangenen befolgt werden dürfen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Wäbrend des in der Umgegend von Wabern stalfindenden Manövers des XI. Armee. Cops igt von Friedberg aus Gelegenheit folgende Exlrazüge zu be⸗ nutzen: am 20. Sepiember(Kaiserparade) ab Friedberg 551 Vorm., zurück ab Wabern 528 Nachm.; am 21. 22. und 23. September ab Friedberg 622 Vorm., zurück ab Kassel 421 Nachm., ab Wabern 58 Nachm. Friedberg. Freunde der Astronomie machen wir auf eine interessante Himmelserscheinung aufmerksam; der Planet Saturn strahlt zur Zeit in hellem Glanze und zeigt sich mit seinem Ringe, durch ein gutes Fernrohr beseben, dergestalt, daß letzterer wie ein durch eine Kugel gesteckter Stab erscheint. Friedberg. In der Nacht vom Samstag guf Sonne lag wurde abermals ein ziemlich befliges Erdbeben diese mal aber mehr in unserer Nähe beobachtet. Von Mainz, Gießen ꝛc. wird dasselbe gemeldet. Ferner schreibt mal von Wiesbaden: das in der Nacht von Samftag auf Sonntag um 11 Uhr 35 Minuten hier wahrgenommene heflige Erdbeben erstrecktie sich auf ganz Nassau. In König⸗ siein wurde das Erdbeben ebenfalls wahrgenommen, mehrere fiäkere Stöße kurz nach 11½ Ubr, Richtung: Südoß⸗ Nordwest, mit donnerähnlichem Rollen, und dann gegen 12 Uhr noch ein geringerer Stoß. Ebenso in Falkenstein. wo es leises Fensterklirren und Vibriren von Nippfachen u. ogl. verursachte. Die Bewegung war eine wellenförmige. Mainz, 15. Sept. Der„Mainzer Anzeiger“ theilt in seiner heutigen Nummer folgendes Beispiel von Hunde scharssinn mit: In verflossener Nacht wurden die Bewohner eines Hauses der großen Bleiche durch Hundegeheul und Gewinsel aufgeweckt. Der Hausherr erkannte sosort die Summe seines Ali, den er vor acht Tagen an einen Freund nach Karlsruhe verschenkt halte. Der Hund wurde per Bahn dahin transportirt, entlief nach eingetroffener Miltheilung auf einem Spaziergang seinem Herrn und fand den Weg in seine Heimaih zurück. Der englische Entwurf betreffe Reformen in der 1 astatischen Türkei wird, wie es heißt, seltens den“ Miutal 9. Het Offer bersog des A keiten, erkun versu und unser Vol drein weld Ane stelli dasü wert der dem Rech Mole G. 5 dirtg Bio sich von mase Erbe P. Aus Wer 183 wele graf Auch Wie gray ung ist d. höchs ** . 1 dun *.d Allerlei. treten. Weiterhin gewahrt man die bübschen und der Firma C. Berg und H. Harwieg hier zu 1 N de a.. An der Fa. Grenze sand ein] gediegenen Posamentirarbeiten von Jos. Hoffmann erwähnen. Endlich machen wir auf die links von n de dal, an 150 Wegen e at ue ene bier. Einen sehr angenehmen Anblick bietet die der Eingangetbür placirte Ausstellung von Seiler ⸗, ene ee de, es einige Todie gab. i 0 rechte Saalecke, indem Hof⸗Tapezierer H. Blens-[ Korb- und Stroh- Arbeiten der Zöglinge biesiger bberdten 1 Neapel. Von bier wird geschrieben, daß die mäßige dorf von Bad⸗Nauheim dort eine höchst geschmack. Blinden-Anstalt noch besonders aufmerksam. n dt Geng Amalie an e e S e den N volle Zimmereinrichtung, bestehend aus Garnitur, Die Besprechung der in den anderen Aus- aun. n 0 bur ih auf dem Glue des alen den Jibre 1872 Vorhängen, Rouleaux und passender Tapete zu- stellungsräumen untergebrachten Gegenstände müssen un ec fe gebildel hat, ist gegenwärtig dis zum Rande mit neuen sammengessellt bat. Die Uhrmacherei ist durch wir späteren Artikeln vorbehalten. bange* Laven gefüllt, die sich nunmehr in den geräumigen Kraler fein Gebäuse mit goldenen Taschenuhren und Uhr⸗ Handel d Verkehr * ch u n 8 e 18 e 1 ee Friedberg, 18 S, Butter kostete det 1 U dies jeweilig beim Herannahen dieser Mondesphase zu 0. 58 1 Hof ⸗ Uhrmacher L. Hanau dai Pfd. M. 1.20—30, Eier per Stück 6 Pf. en Zi gescheben pfleat. und eine Thurmuhr von E. Heidt hierselbst wür ⸗ Friedberg, 17. Sept. Waizen M. 18.50, Korn —* N. dig repräsentitrt. Die hiesigen Schuhmacher L. M. 14.—15., Gerste M. 15—16., Hafer M. 12.50 Alle 8 noni T. Gewerbe ⸗Ausstellung des Kreises Friedberg. Leopold, Ad. Heß und J. Muth haben Collettionen 9 eee auf 100 Kilo 5 200. 5 N— Beingaterr 1 I. verschiedener Schuhwaaren für Damen und Herren 8 24155 1 10 116 Die Hoffnung, welche wir am Schluß unseres ersten Berichtes aussprachen, ist in Erfüllung ge— in sauberster Ausführung geliefert. An Sattler— Arbeiten sind ausgestellt: Kutsch- und Ackergeschirre, 50 Pf., Hühner per Stück 75 Pf., Hahnen per Stück 50 Pf., Enten per Stück M. 1.40, Kartoffeln 100 Kilo *. Nan angen. Montag, etwa um 5 Uhr Nachmittags, Koffer, Reisetaschen 1c. von den hiesigen Sattlern M. 550, Ochsenfleisch 70—72 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und . n en— nämlich erschien Se. Königl. Hoheit, unser al H. Falck, G. Gönner, G. Mörschardt, Kögler,. dee 5660 f Hemwelsalsch 66 10 Pf we La pur rut 10 verehrter Großherzog, in Begleitung der Flügel- Hieronimus, sowie von E. Paulp in Vilbel und Frankfurt, 16 Sept. Der heutige Viehmarkt brachte de ed n gn Adjutanten Oberst v. Westerweller und Major A. Scheurich in Kloppenheim. Auch hier ist die bei geringerer Zufuhr an Hornvieh wieder sehr hohe mh ende Kcieralbs Dr. Braren und der Ausfübrung durchaus gut, solid, bezw. elegant. uu den 20 len en 00 Hence J , e Osstzere dee hiel. Lanewehrstommes. Der Groß M. Scligman von bier hat sauber ausgearbeitete feen ihr Seen 1. Out dh. 23.— 45, 2. Ol. Nene ut Fun herzog durchging, geführt von den Mitgliedern Weißgerberei Producte gebracht. Von kleineren M. 68.—70., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 66.—68., uu u des Ausstellungs⸗Comité's, sämmtliche Räumlich-⸗ Schmiedewaaren sind hervorzuheben sehr sorgfältig 2. Qual. M. 58.—60., Kälber 1. Qual. M. 66.—68., Dir serbist g Lectdanen ihttt um Nga abialchnen,; ud en Zelbant * Serten gaben ft 8 Diftntie Posann keiten, besichtigte eingehend die ausgestellten Objecte, erkundigte sich vielfach nach technischen Details, versuchte das ausgestellte Windecker'sche Exportbier und äußerte sich schließlich sehr anerkennend über unsere Ausstellung. Bei der Abfahrt brachte der Vorsitzende des Comité's, Kreisbaumeister Reuß, ein dreimaliges Hoch auf Se. Königl. Hoheit aus, in welches die Versammelten enthustastisch einstimmten. Wir glauben, daß die Berücksichtigung und Anerkennung, welche der Großberzog unserer Aus- gearbeitete Werkzeuge von Fr. Grauer in Butz bach, Collectionen verschiedener Hufeisenarten in accuratester Ausführung von Fr. Oberländer und K. Häuser hier und Schäferschippen von Vetter in Burg- Gräfenrode. Die Hausfrauen dürften! sich gewiß auch für die von D. Grödel Söhne und Ph. Lang hier ausgestellten Bügeleisen neuester Construction interessiren. Höchst lehrreich ist ferner eine Collection neuer Werkzeuge aus der technischen Mustersammlung des Landes-Gewerbe-Vereins in 2. Qual. M. 60.—62., Hämmel 1. Qual. M. 60.—63., 2. Qual. M. 56.— 59. Frankfurt, 16 Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35, Nr. 3 M. 31. N. 1 M. 27 Nr. 5 M. 21. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 21., do. II.(Berliner Marke) M. 18. Waizen, eff. hies. ab Bahnhof hier M. 20., ab unserer Umgegend M. 19.—19 25, do, fremder je nach Qual. M. 19.— 22. Roggen je nach Qual. M. 13.25— 16.25 Gerste M. 13.— 19. Hafer M. 13.50— 16. Kohlsamen M. 28.— 29.50. Erbsen M. 19.—23. Wicken M. 15.— 16. Linsen M. 17.— 23. Rüböl, detail, M. 70 Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich ver 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo. ben stellung zu Theil werden ließ, der beste Beweis Darmstadt. Sehr zahlxeich, vielseitig und gut ist Trtafung, senem dafür ist, daß Letztere als wohlgelungen betrachtet die Schreinerarbeit vertreten und zwar durch: Geld⸗Cours. 1 Peter uri. werden kann. M. 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Ferner Werken, darunter ein Band Intelligenzblatt von haben wir an der linksseitigen Wand noch die 1834, der hiesigen Firma C. Bindernagel, aus Erzeugnisse der Düten⸗Fabrik von H. Oppenheim welcher man namentlich die Fortschritte der Typo- in Butzbach, 2 sehr gediegene Schnellwaagen von—195¼— 194 und 195¼, Staalsbahngetien zwischen Sehr interessant ist auch die Gewerbe ist nur durch einen Herren- Anzug von daher theilweise zu Deckungen. Von den Hauptspekula⸗ Ausstellung von Druckerei- Producten und Verlags- Kalbhenn in Bad- Nauheim repräsentirt. tionswerthen profitirten Creditactien am Meisten von der Befestigung und hoben sich ca. 1½ fl. über ihren gestrigen Cours. Staatsbahnactien und Lombarden blieben ziemlich unverändert. Creditaetien bewegten sich zwischen 193½ en t graphie im Verlauf der letzten Jahrzehnte ersieht. H. Mondigler hier, ein schönes Stück Kunstschlosser- 218 ¼½— 219 und 218. Lombarden nouirten 60. Die 5 a. g 5 5 3 1 Nebenwerthe 1 t att und äßig — Auch die bekannte, auf den Weltausstellungen in arbeit von W. Pfad in Vilbel, die Stickereien zum Thel bon be Oesterreichssche t und La 3 Wien und Philadelphia prämiirte Fabrik photo- von Frau M. Petri hier und eine gehäkelte Bett- Bahnen wichen in der Mehrzahl um ea. 1 fl. Oesterr. * 5 4 + N graphischer Papiere von Trapp& Münch bier hat decke von Anna Offenburg in Assenheim, i amm garde Wan ee eee, uns nicht im Stich gelassen. Die Buchbinderei Spenglerarbeiten von C. Frick hier, die Bürsten⸗ seh. glvank. usgessch wußte ant dee eee Fh ist durch C. Chr. Weis von bier namentlich mii fabrikate von Th. Steinel hierselbst, die Seifen] Banken sind größtentheils matter. Wechsel billiger. Privat⸗ * ae in 1 pöchst solid ausgeführten Geschäftsbüchern ver- von C. Heubel dahier, sowie einen Kassenschrank disconto 3½%. 2 M 3 en D. 9* U i — Bekanntmachung. 12 0 enen, A ten; a 1— 2954 Die am 13. September dahier abgehaltene Aepfel⸗ * 9 pf e en 2952 Die Lieferung des Holzbedarfs für das Haftloecal Versteigerung konnte wegen zu geringen Gebots nicht A den der N du Friedberg sol Da der auf den Michaelistag abzuhaltende Krämer-[genehmigt werden. I tuich en“ Dienstag den 1. October l. J., Morgens 11 Uhr, markt auf einen Sonntag fallen würde, so ist derselbe Dieselbe soll deßhalb Freitag den 20. September, von dem unterzeichneten Gericht an den Wenigstnehmen— rden versteigert werden. Friedberg am 14. September 1878. Großherzogliches Landgericht Friedberg. 1 Pi st oer — Verst Obst⸗Versteigerung. 2960 Montag den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, oll das fisecalische Obst, als: Aepfel(dabei sehr gute Süßäpfel), Birnen, Nüsse und Zwetschen im Hirschgraben, Frierhof, Burgberg und ehemaligen Salzmaͤnns Garten zu Friedberg in schicklichen Abtheilungen meistbietend ver- sielgert und der Anfang im Hirschgraben gemacht werden. Ober⸗ Rosbach den 17. September 1878. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. St er a ck. 4 Ein Realschüler der unteren Klasse findet freundliche Aufnahme in Aner hiesigen Famile. Näheres bel der Expedition des Anzeigers. 2972 auf Montag den 30. September u. Dienstag den 1. October dieses Jahres verlegt worden. Homburg v. d. H. den 17. September 1878. Bürgermeister Amt. A. Schleußner. Aepfel-Versteigerung. 2953 Die der Gemeinde Ober-Rosbach gehoͤrigen Aepfel, eirea 140 Malter, werden Freitag den 20. d. M., Nach— mittags 1 Uhr, in Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert. N Ober⸗Ros bach am 16. September 1878. i Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Bleche r. Aepfel-⸗Versteigerung. 2968 Montag den 23. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr onfangend, sollen die hiesigen Gemeinde-Aepfel, eirea 150 Malter, auf Ort und Stelle, am Fauerbacher Weg anfangend, meistbietend versteigert werden ö Hoch⸗Welsel am 17. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Hoch Weisel. Wörner. 2964 Morgens 9 Uhr, nochmals abgehalten werden. Leidhecken am 16. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selz am. Arbeits-Versteigerung. 2955 Samstag den 21. September, Morgens 10 Uhr, soll die Reparatur des Stegs über den Fluthkanal in der Gemarkung Blofeld im Gemeindehause dabter an den Wenigstnehmenden vergeben werden: Mark Pf. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 34 35 Schlosserarbeit 3 76 dann besonders Maurerarbeit 22 86 Leidhecken am 16. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selam. Schwarze seidene Halstücher, 639 farbige Umknoͤpftücher und Shawls, sowie Foulards und Halsbinden äußerst billig bei K. Friedrich. — —— S — Kaiser Tribüne. Wabern stattfindenden Kaiser-Parade werden 2942 Zu der am 20. September bei Billets(auch für einzelne Plätze aller Logen) von der Tribüne verkauft. Morgens 6 Uhr ab an der Kasse bei F. Eschholz. Schwalheimer Brunnen. Sonntag den 22. und Montag den 23. September findet dabier bei Harmonie⸗ und Tanzmusik das Kirchweihfest statt, wozu freundlichst einladet 2971 G. Bailly. Air ch w in Butzbach Sonntag den 22. und Montag den 2961 eih fest 23. September, wozu böflichst einladet Hessischer Hof. A. Joutz, Raden ⸗Auslese⸗Maschinen Trieurs, 90 Ph. Mayfarth 8 Co., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. 1 eee 2569 Frankfurter pferdemark Garantie.— Agenten erwünscht. ˖(H. 63550.) am J., 2. und 3. October 1878. Verloosung am 3. October, Wagenpferde, 10 vollständigen vier-, zwei- und sowie sonstigen Reit⸗ und Fahr⸗Requisiten ꝛc. Loose zu beziehen 3 3 Mark durch das laut ausgegebenem Prospeete von 61 der schöͤnsten Reit- und einspännigen Equipagen nebst completen Geschirren, Secretariat des landw. vereins, Frankfurt am Main. Grosch. technische Hochschule zu Darmstadt mit folgenden Abtbeilungen: mathematisch- naturwissenschaftliche Schule.— Anmeldungen bis zum 10. October. Programme gratis vom Secretariat. (118% VIII.) lesungen 14. October. Die Direction: Bauschule, Ingenieurschule, Maschinenbauschule, chemisch- technische Schule, Beginn der Vor- 2959 Dr. Schäffer. Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß mein bisheriger Vertreter, Herr R. Leverkus, Kohlen-Geschäft Die Kalkbrennerei wird in seitheriger Weise fortgesührt. mit dem heutigen Tage das übernommen hat. Butzbach den 1. September 1878. Hochachtungsvoll F. W. Poock, Neue Marmorkalk⸗ Brennerei. Bezugnehmend auf Vorstebendes halte mich bei Bedarf bestens empfohlen und sichere bei billigsten Preisen seitherige gute und prompte Bedienung zu. 2962 Hochachtungsvoll BR. Lever us. des eebe twullenen Shawͤls, Kopftüchern, Baschliks, Kaputzen, Damen⸗Westen, gestrickten wollenen Damenkragen und Halstüchern, gestrickten Kinderkleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder-Gamaschen und Schuhen, so wie Socken, Strümpfen und Strumpflängen zu reellen Preisen bei 2949 K. Friedrich, neben der Post. Aepfel⸗Versteigetrung. 2966 Freitag den 20. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen die der biesigen Gemeinde gehörigen Aepfel, eirea 100 Malter, abtheilungsweise an Ort und Stelle gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend versteigert werden. Rödgen den 17. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Rödgen. . d. B.; Hensel, Beigeordneter. N f Aepfel⸗Versteigerung. 2963 Dienstag den 24. September, Morgens 8 Uhr, sollen die der Gemeinde Griedel gehörigen Aepfel, etrea 160 bis 180 Malter, versteigert werden. Griedel den 17. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Weß. Hilet-Decken, an, w le billigen Preisen K. Friedrich. 359 Aepfel-Versteigerung. 2967 Mittwoch den 25. September l. J., des Mittags 12 Uhr anfangend, sollen die gemeinheitsichen Aepfel und Birnen öffentlich auf Ort und Stelle abtheilungsweise versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Waasen. Nleder⸗Weisel am 17. September 1878. Großherzogliche F Nieder⸗Weisel. en 2798 Im Verlags Bureau in Altona ist soeben er⸗ schienen: Des alten Schäfer Thomas seine 30. Prophezeihung für die Jahre 1879 und 1880. 12 Pfennig. 2956 zum Ausscheiden von Raden, Wicken, gebrochenen und gekrümmten Körnern und anderen Unkraut: Samen halten auf Lager und liefern sofort unter Nachkirchweih zu Wisselsheim. 2950 Sonntag den 22. September findet in mein Saale gut besete Tanzmusik statt, einladet 2965 Dos Neueste in Damen⸗Aufsteck⸗Kümmen, von 40 Pf. an bis zu den feinsten in Schlldkrot, Haar Agraffen, Kleider-, Nagel- u. Zahnbürsten, Salatbestecken, Hosenträgern und Strumpfbändern, sowie feinen Seifen bringe zu billigen Preisen in empfehlende Erinnerung. Reparaturen schön ausgeführt. F. G. May, Usagasse. Zoetschen. 20—25 Bäume mit Zwetschen hat billig zu verkaufen Lehrer Will in Rendel. Kalender pro 1879. 1„ 55 105 5 5 5 wozu freundlsch B. Amend. Lahrer Hinkende Bote„— 40„ Daheimkalender„ Spinnstube 5 11 CEinsiedlerkalender„— 40„ Vorräthig bei Carl Bindernagel, 1 bis 2 Realschüler finden freundliche Aufnahme und Nachhülfe bei einen Lehrer. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2969 Wohnung. 2958 Eine Wohnung, zweite Etage, bestehend in 5 geräumigen Zimmern nebst Mansarde und sonstigen entsprechenden Räumlichkeiten, ist zu vermlethen. 2 Bad-Nauheim, Fuürstenstraße 333. Das von Herrn Assessor Allwohn bewohnte Loglz ist zu vermiethen und kann dasselbe bis zum 1. Dezember a. c. bezogen werden. 2 C. L. Glück Eine Wohnung, 2560 bestehend in 3 Zimmern, Küche, Keller und Speicher, ik n eee, ee 2957 Den Großherzoglichen Dürgermeistereien und Schulvorstaͤnden empfehle ich mich zur Lieferung des in den Fortbildungs⸗ schulen unseres Landes zur obligatorischen Einführung kommenden Schriftchens: v. Beauclair, das Verfassungs- und Verwaltungs“ ö recht ꝛc. Preis 40 Pf., und ebenso des zur An⸗ schaffung empfohlenen: Funk, das Verfassungs⸗ und Verwaltungsrecht a, Preis 1 M. 50 Pf. Die Buchbandlung von Arnold Bergsträßer in Darmstadt. Versteigerung und Submission. 2943 Mittwoch den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur alsbaldigen Lieferung öffentlich ver steigert: 1) 1600 Centner Kartoffeln und 2) 8„ Zwiebeln. Sodann werden Mittwoch den 2. October, Vormit— tags 10 Uhr, für 1879 im Submisstonswege vergeben; 1) eirca 50 Centner weiße Bohnen, 50 7„ Erbsen(Victoria), 353„ 20„ Linsen, 3„ Salz(Nauheimer), 5)„ 50 Heetoliter Petroleum, 85 1 Rüböl, 7 1 Thran, 8)„„ 8 Centner geschälte Gerste, 9 8„ Nudeln, 1000* 25 5 Reis und 1155 20„ gedörrte Zwetschen. Die unter pos. 1, 2, 3, 4 und 5 aufgeführten Gegen⸗ stände werden einzeln, diejenigen unter 6 und 7 und unter 8 bis 11 aber zusammen vergeben. 0 Bedingungen und Proben sind täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags auf dem Büreau der unterzeichneten Direction einzusehen (von Hülsenfrüchten sind auch Proben vorzulegen), Lieferungslustige werden ersucht, die Submisstonen bis zum 2. nächsten Ms., Vormittags 10 Uhr, in den vor dem Direectionsbüreau aufgehängten Submissionskasten Zu haben bei Carl Bindernagel in Friedberg und verschlossen einzulegen. Nauheim. Feinste Bücklinge, in Kisten von eirea 50 Stück, versende billigst unter Nachnahme. Nortorf in Holstein. A. L. Mohr Nachf. . Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Marienschloß den 14 September 1878. Serib a. — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.