Dienstag den 19. Februar. N22. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile 0 2 1. wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Bekanntmachung. Das Budget des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen pro 1878 betreffend. * Nachdem Großberzogliches Ministerium des Innern das vom Ausschuß des lanbwirthschaftlichen Vertine von Oberhessen pro 1878 festgestellte Budget genehmigt hat, wird dasselbe hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. — 8 Nane 4A. Einnahme: Staatsfond: Vereinsfond: Staatsfond: Vereinsfond: M. N. 5 M. M. Uebertrag—— 3179 1. Zuschuß aus Großherzoglicher Hauptstaatekasse 11543— 4. Kosten der landwirtbschaftlichen Zeitschrist.— 3020 2. Beꝛtrag der Aachen⸗Münchener Feuer- Versicher- 5. Gehalt des Wiesenbaumtisterrs. 2500— r— 1030 6. Zur Unterstützung eines Lehrcursus für Wiesen⸗ el ee, 3. Beiträge der Vereine mitglieder.— 5980 Wärter i dennen— 428 J. ueberschüsse aus vorderen Jahren— 2858 7. Beitrag zur land wirthschafilichen Versuchsstation 525— 11g. f 5. Zinsen von angelegten Kapitalien.— 240 8. Für die Ackerbauschule zu Friedberg... 3600— emnttzg Zusammen 11543 10108 9. Für die Ackerbauschule zu Alsfeld. 3600— Jan 10. Beitrag zu den Kosten des Landwirthschaftsrathes 514— ng B. Ausgabe: 11. Zur Unterstützung des Unterrichts im Hufbeschlag 342— 1. Bureaukosten.— 965 12. Zur Unterstützung des Obstbarmwärter-Cursus 2. Kasse und Rechnungswesen— 294 i. 462 224 3. Unterstützung der landwirthschaftlichen Bezirks- 13. Zur Hebung der Vleh zucht— 1000 Z— 1920 14. Betriebssonds„„„„— 2257 Zu übertragen— 3179 Zusammen 11543 10108 Bemerkungen zur Ausgabe. ad pos. 11 und 13. Wegen Beginn des Unterrichts im Hufbeschlag wird seiner Zeit noch besondtre 5 Bekanntmachung erlassen und bezüglich der Verwendung der Mittel zur Hebung der Viebzucht eine Commission zusammentreten, deren Beschlüsse gleich- falls demnächst durch besondere Bekanntmachung veröffentlicht werden. „ Friedelbausen den 9. Februar 1878. Der Präsident des landwirtbschaftlichen Vereins von Oberhessen: 11 Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. u. Deutsches Reich. Lonnoleur Opel zu Mainz; am 25. Jon. der Pfand brauchssteuern beträsen, allein eine Minder-Ein⸗ N Dar mstadt, 5. Febr. Das Oroßberzog- N ber 8. um 26. Januar bet nahme von 20 Milltonen ergeben bätten. Da- . iche Regierungsblatt Nr. 2 enthält: Bekannt“— 6 e Der Großberzog ist beute gegen wiesen wieder andere Verwaltungs- Zweige ein Dun, nachung über die Abänderungen der Postordnung Abend u* Ho g 5 1 Plus auf. Im Ganzen ergebe sich für das laufende e dom 18. Dezember 1874. Rechnungsjahr ein Minus von M. 19,022,000. chzelts-Feierlichktiten nach Berlin 8 abgereist. g 5 Darmstadt, 16. Febr. Das Großberzog⸗ Berlin, 15. Febr. Fürst Bismarck begab Ju dim vorliegenden Kat belause sich der* iche Reglerungsblatt, Beilage Nr. 5 enthält: sich beute Nachmittag 4 Uhr zu dem Kaiser in gededie Betrag auf über 28 Millionen. Die Militärverwaltung erheische ein Mehr von 4 Millionen, wovon 3 Millionen durch die er— böbten Naturalienpreise veranlaßt seien. Die Zölle und Verbrauchssteuern stien 7½ Millionen niedriger 1. Belannimachung wegen der zur Aue 0 abder,* g 0 0 0 zur Ausfertigun d as Pal 9* 3 34 eoe K 0 F. Ider zur Etledizung von Uebergangsescheinen ermächigten Sullen.* n Pa** Wo er bis 1 5 Ubr ger II. III. und Iv. Uebersichten der für 1878 gen bmigten 5 auf Nute angesetzt gewesene Sitzung des 1. Umlagen in den Geueinden des Kreises Bensbeim und 1 undesratbs- Ausschusses für den Gesetzentwurf, u den ioraclitischen Religionsgemeinden der Kreise Dieburg betreffend die St llvertretung des Reichskanzlers, ee und Alsseld. ist auf Sonntag vertagt veranschlagt worden Die Regierung sei dei der t ag vertagt. 1 f 1 9 8 1 4 Premoljonen an der Landes ⸗Universttät Gießen.— der cekan et bat bein Bundesralbe Aufstellung des Etats überall von der Rücksicht 1„Dienstnachrichten. Der auf die evang. Pfartstelle 0 5 1 auf die gegenwärtige Finanzlage geleitet worden. „er, zu Glauberg piäsenlirte Pfarter Schu Niedere eine Vorlage über den Verkeh Nahrungs- 5 90 N 1 arter Schuster von Nieder 4 en krlehr mit Nabr ge 1. 2 58 Moos wurde betätigt; dem H. L. Bretsch aus Egelsbach mitteln, Genußmitteln und Gebrauchs Gegenständen Pieselbe lage bebufe 3 3 8 vurde das Patent als Gcomelet 1. Class sür den Kleis] zugestellt. Der Entwurf bezweckt die Schoffung ans Erböhung der eigenen Reichs-Einnabmen vor. 28 Darmstadi ertheilt; dem Schulamtsasp. Heffmann aus CC„Nach längerer Debatte nahm der Reichstag den e— l K Im einer Gesundheits-Polizei als Organ des Gesund—. g 9. 1 eren Ober Schar bach wurde die Schulstelle zu Sicbelsbrunn g 8 1 81 e Antrag Rickert's an, wonach die wichtigsten Theile übertragen; der auf die Schulstelle zu Nieder Be singen tits Amts und specialistrt diejenigen Fälle, ing b 8 1 21* 1 5. 5 Budget— 7 7** e eit, Schullebrer Waliber zu Wölserebeim wurde bestäligt;(welchen wegen Fälschungen Geld-, resp. Gefängniß- des Etats an 1. 8 92 meier dertelefm, em Schullebrer Heßler zu Wickersbeim wurde oie 1. Scul⸗ Strafen eintteten. Die Vorlage bat 17 Para: die Etats der Post. und Telegraphen Verwaltung, . tell zu Reichelsheim, dem Schullehrer Weber zu Kelster— graphen und ausführliche Mot ve sowit der Eisenbahn-Verwaltung einer besonderen ther. 5 5 2 7 datein Ab x 1 N 5 4 19110 2 ve. K— 1 75 2 — 0 bie 2. Schulstelle daselbst übertragen; der auf die W 2 Commission von 14 Mitgliedern überwiesen werden 1 Knadenschulstelle zu Michelstadtepräf. Schulamtsa p.— Ee gebt das Gerücht von einer Sendung sollen 1 imme aus Ueberau wurde behäligt des Feldmarschalls v. Manteuffel nach Petersbur 8 9 ligt. 7 9 K 1 zburg,= 1 1 1 . 9 7 VII. Rubestandeversetzungen. Der Förster Ramge u um Rußland e ee 1 5 Stuttgart, 15. Febr. Die Königin von g 15 Hainchen und der Hofkuischer Marheinecke wurden auf Nach— 0 E Gerades 9 leit Ne 9 Württemberg ist von San Remo nach Nizza über- „ben in den Rubestand versctz. im Interessesdes Drei Katser-Bundes zu empfehlen. gesiedelt, wahrend der König morgen nach Stutt- *. ö VIII. Concurtenz Eröffnungen. Erledigt ist: die— 16. Febr. Reichstag. In der deutigen gart zurückkehrt. 5 ei, T. Schule zu Kaichen Gepalt 685 M. 71. Pf.; die] Sitzung wurden die Gesctzentwürfe, betr. die Ein-“ 43˙* 5 5— 8 4 9 1.* g.** * e ne„ ez der: lösung und die Präcluston der von dem nord⸗ Ausland. irt 1E 921 ·(ht das Ppräsentanonsrecht zu; 5. WN 1 0 4 8 ich: A ra sspꝰ e Schulstele zu Ober-Kainsbach, Geball 771 M. 43 P.; deulschen Bunde ausgegebenen Darlehens-Cassen Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Andrassp's ie dem Grafen zu Er bach⸗Er bach slebt das Piähenlallonstech lf scheine und betreffend das in der Voß Straße letzte nach Petersburg gerichtete Note erklärt, n uz de, evang. Plarrstelle zu Nieder Florstadt, Gehaln(belegene Reichs Grundstück, in dritter Lesung ge⸗Oesterreich werde eine längere Oceupation Bul- baun. 955. nehmigt. Es solgte sodann die erste Berathung gartens oder der Donau- Festungen, sowie eine 955% Scharbach, Gebalt 771 M. 43 p oi Sculhehe zu des Etats. Der Reichskanzleramts⸗Präsident gibt einseitige Regelung der Meerengen⸗ Frage gutwillig K Merlau mit 685 M. 71 Pf. Schul⸗ und 85 M. 71 Pl. das übliche Finanz Exposé. Er hebt hervor, daß nicht zugeben. Das Vorgeben Rußlands, erklart Hirchendsenst Gehalt; die 2. Schulslelle zu Ulrichstein, der Abschluß des laufenden Rechnungsjahres weit] Andrassp, laufe den in Reichsstadt getroffenen bin- wol. 05 e 5 bie 1. Schulsielle zu Ulsa, weniger günstig sei als derjenige des Rechnungs-[denden Abmachungen direct zuwider. 1 5 22 Gehalt 771 W. 40 U; 3 Weben, jahres 1875/76 gewesen. In der Militär-Ver—— 15. Februar. In biesigen diplomatischen . Wertheim Rosenberg und dem n d edeg S nberg waltung habe sich in Folge erböhter Naturalien- Kreisen wird der Einmarsch der Russen in Con- geht das Präsentallonerecht zu; die Schulstelle zu Eus Preise ein Mehrbedarf von Mk. 3,800,000 ergeben, stantinopel momentan für weniger wahrscheinlich 855 177 1 ir en*. 6 6 der durch einige Minderausgaben auf Mk. 2,400,000 betrachtet, als in den letzten Tagen; ebenso trägt rde men 1 5 1 5 457 4 rebucirt worden sei. Andere Berwaltungezweige der Umstand, daß die britische Flotte obne Collision 1 lepter Klelnbans zu Porn Dürkbeim: am 17. Jan. bie bätten ebenfalls Mebrausgaben gehabt, wahrend ihre Einsabrt bewirkte, zu einer rudigeren An- „ chterin Keusch zu Mainz; am 23. Jin. ber Revisione die Einnahmen, soweit sie die Zölle und Ver- schauung über die Entwickelung des englisch⸗russischen Verbältnisses bei. Daß die Passage der britischen Flotte lediglich von einem Protest der Türkei be gleitet worden ist, wird mit der angeblichen Ent- blößung der meisten Dardanellen Forts von Ge. schützen erklart; letztere seien nach Tschataldja transportirt gewesen. — 16. Febr. Man schreibt dem Frankfurter Journal von hier: Folgendes kann ich Ihnen ver— bürgen: Rußland verzichtet auf den directen Ein- marsch in Konstantinopel keineswegs zufolge eng- lischer Drohungen oder der Einfahrt der britischen Flotte im Marmara Meer, sondern zufolge der kategorischen Einsprache Oesterreichs, welches in Petersburg telegrapbisch erklärte, die Besetzung Stambuls tangire die Interessen Europas und könne daher nicht geduldet werden. Deutschland kannte und billigte Oesterreichs Veto. Nachdem Rußland dasselbe respectirte, hat die Spannung der Situation erheblich nachgelassen. — 16. Febr. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ enthält ein Telegramm von hier welches meldet, die Verhandlungen in Betreff einer Conferenz seien formell zum Abschlusse gelangt. Statt der ursprünglich beantragten Form sei nunmehr die Form eines Congresses acceptirt worden. Die Bestimmung des Congreß-Ortes sei Oesterreich— Ungarn, jedoch unter Ausschluß der Hauptstädte der Signatar-Mächte, überlassen worden und werde von Osterreich- Ungarn Baden-Baden beantragt werden. Belgien. Brüssel, 15. Febr. Wie man der„Ind. belge“ aus dem Haag schreibt, ist dort das Gerücht verbreitet, der König von Holland denke daran, zu Gunsten des Prinzen von Oranien abzudanken. Großbritannien. London, 14. Febr. Oberbaus. Derby antwortete auf eine Anfrage Stratheden's, nur Rußland habe Wien als Con— ferenz Ort beanstandet; er meint, diese Schwierig— keit werde weder lange andauern, noch die Con— ferenz verhindern. Auf eine Anfrage Granville's antwortend, sagt Derby, die eingelaufenen Schiffe seien vor Constantinopel, oder richtiger, sie ankerten bei den Prinzen Inseln, zwei englische Meilen unterhalb der Stadt. Der Admiral habe völlig freien Willen in Betreff der Ankerung der Schiffe und Wahl des Platzes, wo ihm dieselbe am sichersten scheine. In Betreff der Einwände der Pforte habe die Regierung sich sofort mit der Pforte in Verbindung gesetzt und Layard bedeutet, derselben zu erklären, daß das Einlaufen der Schiffe absolut nothwendig sei. Die Pforte habe hierauf formellen Protest erlassen, aber keine Schritte zur Verbinderung des Einlaufens gethan. Das britische Cabinet, obschon bereit, den Einwand der Pforte zu respectiren, habe geglaubt, daß die Pforte in dieser Angelegenheit nicht frei handeln könne. — Die Behörde in Malta wurde angewiesen, über den disponiblen Barackenraum zu berichten, da es wünschenswerth erscheine, in Malta Reserve⸗ Mannschaften zur schleunigen Verstärkung der Orient⸗Flotte zu stationiren. — 16. Febr. Eine heute auf Trafalgar- Square siattgehabtes von 2000 Personen besuchtes Meeting nahm zwei Resolutionen an, in denen das Vertrauen der Versammelten zur Pelitik Beaconssield's ausgedrückt und gegen eine eventuelle russische Besetzung Constantinopels gegen die Er— weiterung der russischen Macht am Schwarzen Meere und die Verletzung der Integrität der Türkei protestirt wird. Italien. Rom, 14. Febr. Gestern Abend um 6 Uhr begaben sich die Cardinäle aus der Scala del Consistorio hinunter in die Capella del Sacramente, um dem Papst zum letzten Male die Füße zu küssen. Msgr. Folicaldi, der Erz- bischof von Ephesus, umgeben vom Dom Capitel, besprengte hierauf unter Absingung des„Miserere“ die Leiche mit Weihwasser; um 6/ ͤ Uhr begab sich darauf der Zug durch das mit zahllosen Fackeln beleuchtete Mittel Schiff zur Confession an das Grab des Apostels, woselbst 89 ewige Lämpchen brennen; voran schritten Herolde, ihnen folgten das Capitel und die Erz Prister von sich unmittelbar der päpstliche Hof, die Kammer- Herren, sowie die Eingeladenen an. Der Zug ging dann an der alten ebernen Statue des Apostels Petrus vorbei und um das Tabernakel Bernini's herum zur Capella del coro, wo unter dem Gesang der päpstlichen Capella Glulia die Leiche beigesetzt werden sollte. Der Mafordomus Ricci breitete ein weißes Tuch über die Leiche; dann erhoben die Capläne von St. Peter den Körper von der Bahre und legten ihn, der mit vollem päpstlichem Ornat geschmückt ist, in einen russe“ siebt übereinstimmend mit dem„Journal de St. Petersbourg“ und anderen Journalen in der trotz des Protestes des Sultans erfolgten Einfabrt der britischen Flotte in den Bosporus eine Verletzung des Pariser Vertrages von 1856. — 17. Febr. Der„Agence Russe“ zufolge ging nach dem Hauptquartier der Besehl ab, daß Gallipoli von den Russen nicht besetzt werde. — 14. Febr. Die türkischen Bevollmächtigten aus Erzerum trafen bei dem Commandeur des Rußland. Petersburg. Die„Agenek 64 goldene und silberne Medaillen, Pontificats Pius“ IX. der Sarg zugeschraubt schildert. und Dann Act verlas. Nußholz eingehoben. monie beendet. — 16. Februar. in der Pantheonskirche abgehalten. Civil- und Milität-Behörden bei. waren ausgerückt. Kammer ein Deeret, durch welches die Kammer aufgelöst wird. — 15. Febr. getheilt, daß der Kaiser von Rußland an den Sultan telegraphirt habe, er werde, falls die britische Flotte vor Constantinopel erscheine, die besetzen. — 15. Februar. Die englischen Panzer- Schiffe„Alexandra“,„Temeraire“,„Sultan“ und „Achilles“ sind Morgens 8 Uhr bei den Prinzen Inselg vor Anker gegangen.„Agincourt“ und „Swiftsure“ sind bei Gallipoli,„Raleigh“,„Hot— spur“ und„Ruby“ in der Besika Bay geblieben. — 16. Febr. Die Pforte bat zur Einfahrt weiterer Panzerschiffe in die Darnellen keine Er— mächtigung ertheilt.— Die Russen haben gestern die in der neutralen Zone gelegenen vorgeschobenen Befestigungen Constantinopels oecupirt. Die Frie— dens⸗Verhandlungen haben in Adrianopel begonnen. — 17. Febr. Die britische Flotte ist nach Mondania, 40 Meilen von Constantinopel ent- fernt, zurückgegangen, und zwar soll dieses auf Wunsch des Sultans geschehen sei. Namyk Pascha ist zucückberufen worden, somit nicht nach Adria— nopel abgereist. Serbien. Belgrad. Hier herrscht Be— stürzung über die geringe Berücksichtigung Serbiens in den Friedens Bedingungen. Der Metropolit hat den Zaren auf telegraphischem Wege um größere Berücksichtigung Serbiens gebeten. Ristit geht nach Adrianopel, um mil Ignatieff zu con- feriren. Griechenland. Athen, 17. Febr. Die griechische Angelegenheit ist folgendermaßen beige— legt: Die Türkei wird keine Schiffe nach dem Piräus, auch keine Truppen nach Thessalien und Epirus senden. Griechenland ruft seine Truppen zurück und wied sich ruhig verhalten. Die Mächte St. Peter, hierauf kam der Sarg, von Caplänen und Nobel Garden getragen, und ihm schlossen werden auf der Conferenz die Ansprüche und Rechte Griechenlands, sowle dessen Beziehungen zu den türkischen Griechen regeln. geschlossen. Türkei. Constantinopel, 14. Febr. Der erste Secretär des Sultans verlas in der Layard bat Lord Derby mit— Umgebung der Stadt in freeundschaftlicher Absicht ersten mit Carmoisin-Sammt gefütterten Sarg russischen Corps ein, um wegen der Räumung von Pinusholz; in diesen Sarg wurden zugleich Erzerums binnen steben Tagen in Verhandlung sowie ein zu treten. Pergament niedergelegt, das die Geschichte des Erzerum am 17. Februar besetzen. ward in einen zweiten wurde zum Gesandten in Berlin, William Good loe bleiernen gehoben, dessen Blei Deckel zugelöthet zum Gesandten in Brüssel ernannt. ward, während der zugezogene Capitels-Notar den über das Begräbniß aufgenommenen notatiellen mit Der siebensach versiegelte Sarg trägt Blan d'schen Bill, welche von dem Finanz- Aus- als Schmuck ein Kreuz, das päpstliche Wappen schusse beantragt worden, und welche den Artikel mit der dreifachen Krone, ohne die beiden Schlüssel, sowie eine Inschrift mit dem Namen des Papstes Silbergeld und der Angabe der Dauer seiner Regierung; 7 Millionen Dollars monatlich beschränken, ange- er ward schließlich in einen dritten Sarg von nommen. Wie verlautet, werden die Russen Amerika. New Jork. Bayard Taylor Washington, 16. Febr. großer Majorität die Der Senat hat Amendements zur des Gesetzes über aufheben die freie Ausprägung von und die Ausprägung auf In Folge der Annahme der Amende— Gegen 8 Uhr war diese, ments wird auch eine Commission eingesetzt werden, Einsargung vollendet, und nun wurde mit An- welche den Auftrag erhält, mit der sogenannten wendung von Maschinenkraft dieser dreifache Sarg lateinischen Münz Vereinigung in Europa und zum vorläufigen Sarkophag gegenüber dem Monu- mit andern Staaten in Verbindung zu treten, um ment Innocenz' VIII. emporgehoben und unter eine gemeinsame Silber- und Goldwährung her— Absingung des„Benedictus dominus Deus Israel“ beizuführen. vermauert; um 8 Uhr war auch diese Cere— — Den Bestimmungen der vom Senate an— genommenen Silberbill zufolge werden Silber— Das Requiem für Victor Dollars als gesetzliche Zahlungsmittel zu ihrem Emanuel wurde heute in sehr feierlicher Weise nominellen Werthe für alle öffentlichen und Privat- Es wohnten schulden anerkannt, ausgenommen in sochen Fällen, demselben die Minister, die hohen Würdenträger, wo es im Contract ausdrücklich anders stipulirt die fremden Botschaster, sammt dem Personal der ist; ferner wird der Schatz-Secretär ermächtigt, Die Truppen Börse und Kaufläden waren monatlich Silber im Werihe von nicht weniger als zwei und nicht mehr als vier Millionen Dollars zu Münz⸗Zwecken anzukaufen. Allerlei. Regensburg, 8. Febr. Eine Zigeunerbande stahl gestern bei ihrer Durchreise dahier ein Kind des Gerichts— vollziehers Rötzer von hier, ein Mädchen von 3 oder 4 Jabten. Glücklicherweise gelang es jedoch, die Bande noch techtzeitig einzuholen und hierher zurückzuliefern, wo sie ibrer Strase nicht enigehen wird. Das Kind wurde unversebrt seinen Eltern zurückgebracht. Handel und Verkehr. Friedberg, 16 Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0 90 1.00, Eier per Stück 7 Pf. Gießen, 16. Febr. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 85— 96 Pf., Eier per Stück 9 Pf., Tauben das Paar M. 1 20. Hühner per Stück M. 1 50, Hahnen per Stück M 170 Enten per Stück M. 2 60 Kartoffeln 100 Kilo M 7 50, Ochsenfleisch 64 und 70 Pf per Pfd, Kuh— fleisch 50 und 60 Pf., Rindfleisch 50 und 56 Pf., Schweine⸗ fleisch 6064 Pf., Hammellleisch 60 Pf. U Kalbfleisch 50 54, 56, und 60 Pf., rankfurt, 16. Febr. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war ziemlich gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per Cent. M 2.20—3 50, Stroh per Cent. M 22.30. Butter im Großen 1. Qual. 75 Pf., 2. Qual. 70 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1. 2. Qual. 90 P.. Eier per 100 M 7— 8.40. Kartoffeln per 100 Kllogr. M. 6.50—7. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfund 7075 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55— 64 Pf., Kalbfleisch 60— 75 Pf., Hammelfleisch 50—63 Pf., Schweinefleisch 70- 75 Pf. Erbsen, geschälte(per 100 Kilogr.) M. 28—33, ganze M. 24—28. Bohnen M. 25— 28. Linsen M. 30—38. Mainz, 14. Febr. Produeten-Markt. Walzen per März M. 21.60, per Mai 21.40 Korn per März M. 15 35, ver Mal 15.20. Hafer per März M. 14.80. Rüböl per Mai M. 36.30 Marburg, 16. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 90— 100 Pf., Eier per Stück 8— 9 Pf., Hühner per Stück 80 100 Pf. Verloosung Anlehen der Stadt Homburg. Ziehung vom 7. Februar 1878. Anlehen von 1860. Lit. A. Nr. 75. — B. Nr. 260 61. Anlehen von 1861. Lit. A. Nr. 36. Anlehen von 1869. Nr. 76 161 72 276. Geld Cours. Frankfurt am 16. Februar 1878 20 ⸗Frankenstucke 1 M. 16 19— 23 Englische Sovereigns„ 20 30-35 Russische Imperlales 16 65—70 16 65 Holländische. 10 Stüde 5 5 5 1 9 8000 * Buca Ducaten al marco Dollars in Gold. 9 55—60 4 16 19 Verleih Vorzug Klage werden. tons rif stattet. Da Oioßt ee All. 1605 Die i aut. bl in G Zeichne 4 eichnisse, echalunze Treu in Hendaseldg 2 * 8 170 A Zwei oder drei Guyot'sche Theerkapseln zu den täglichen Mahlzeiten genommen, führen eine außerordent⸗ lich rasche Erleichterung herbei und sind oft für sich allein genügend, um in weniger Zeit die hartnäckigste Erkältung und Bronchitis zu beseitigen. Man kann damit selbst der bereits vorgeschrittenen Lungenschwindsucht Halt ebieten und dieselbe ausheilen; in diesem Falle hält der heer die Zerstörung der Tuberkeln auf und mit Huͤlfe der Natur ist die Heilung oft eine raschere, als man es unter den günstigsten Voraussetzungen erwarten durfte. Man kann dies populär gewordene Heilmittel nicht warm genug empfehlen und dies ebensowohl im Hinblick auf seine Wirksamkeit als auch auf seine Billigkeit. Da eder Flacon 60 Theerkapseln enthält, so kommt in der That die ganze Cur auf nicht höher als 10-20 Pfennige täglich zu stehen und macht dieselbe außerdem die An— wendung anderwestiger Medikamente, wie Tisanen, Pastillen und Syrupe vollständig überflüssig. Um sicher die ächten Guyot'schen Theerkapseln zu erhalten, ist genau auf die Etiquette zu achten, welche die Unterschrift des Herrn Guyot in dreifarbigem Drucke tragen muß. Depot in Friedberg in der Hofapotheke„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 140 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des audi ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend 5„ 30, „Dußzend„10 Die Exped. d. Anz. Holz- Versteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Thiergarten bei Hungen. 558 Donnerstag den 21. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen im obigen Schußbezuk 123 Stück Eichen— 69,57 Fest⸗ meter Inhalt, darunter 24 Stück von 1— 2 Festmeter Inhalt; 1 Fichte= 0,90 Festmeter Inhalt; 2 Linden = 0 44 Festmeter Inbalt und 2 Aspen= 0.64 Fest meter Inhalt; sodann Morgens 11 Uhr ebendaselbst 46 Raummeter Eichen ⸗, Buchen- und gemischtes Scheitholz 81 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischtes Prügelholz, 187 Raummeter Eichen⸗, Buchen- und gemischtes Stockholz, 33½, Raummeter Eichen-, Buchen- u. gemischte Reiser öffentlich verkauft werden. Unter dem Scheitholz befinden sich 12 Raummeter 0 Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird 1 erk Storch in der Germarkung Stammheim, Kreises Eichen⸗ resp. Halnbuchen Werkholz. Hungen den 13. Februar 1878. Fürstliches Rentamt: Demme. CVE Stammholz⸗Versteigerung. 557 Mittwoch den 20. Februar d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, kommen im hiesigen Stadtwalde, Distrikt Schelmeneck, zu Versteigerung 115 Eichenstämme von 3 bis 13 Meter Länge und 16 bis 82 Centimeter Durchmesser— 86,60 Fest⸗ meter haltend, 12 Buchen⸗ Elsbeeren⸗, Maßerlen- und Rüstern⸗ Stämme, 5 Eichenstangen, 52 Birkenstangen, 16 Rüsternstangen. Zusammenkunft auf dem Erzweg. Vilbel den 12. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel. B 2 ˖ 4* Bekanntmachung. 301 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des hierdurch zur Sffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Adolf Reu n Geisenheim unterm heutigen Tage mit dem Eisenber + Friedberg, mit einem Felde von 464 238 Quadratmetern veliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Werleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist n ist die Einficht des Situa— lonsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem ge— tattet. „ 0 Darmstadt den 29. Januar 1878 Großherzogliche Ober⸗Forst, und Domänen-Direction, Berg Abtheilung. Bo se. »dt. Tecklenburg. Friedberg⸗Hauauer Eisenbahn. 405 Die Lieferung und Aufstellung eines Cementschuppens nit Baubürcau für den Bau der Kinzigbrücke bei Hanau pol im Ganzen in öffentlicher Submission vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen, Massen- und Preisver— ichnisse, sowle Submissionsformulare liegen auf dem btheilungsbüreau in Friedberg und auf dem Seetions— Hreau in Hanau zur Einsicht aus und können dieselben tdendaselbst mit Ausnahme der Zeichnungen für den Fetrag von 1 Mark bezogen werden. Offerten sind verslegelt und portofrei unter der Auf— schrift: „Friedberg Hanauer Eisenbahn, Seetlon II., „Offerte auf Lieferung ünd Aufstellung eines Cementschuppens“ Unterzeichneten bis spätestens den 25. Februar d. J., Uhr Vormittags, einzurelchen, an welchem Tage die 6 öffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen ubmittenten erfolgen wird. Friedberg den 16. Februar 1878. Der Eisenbahnbaumeister . i Fran c e. Pension in Darmstadt. 0 Knaben oder Mädchen, welche Lehranstalten in Tarmstabt besuchen wollen, finden freundliche Aufnahme ner gebildeten Familie. Penflonspreit pro Jahr 1 aus Domanial⸗, Gemeinde 13,355 Centner Eichenlohrinden der 1878er Eurdte und Prlvat- Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und theilweise auch in der Wetterau liegen, sollen Dienstag den 26 März d. J., Vormittags 11 Uhr, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffentlich ver— steigert werden. Das Schalen, Trocknen und Aufbinden der wird auf Kosten der Waldeigenthümer besorgt. Nähere Auskunft ertheilt die unterzeichnete Stelle. Friedberg den 16. Februar 1878. Großherzogliches Forstamt Friedberg. Herpel. — Versteigerun Hei 0 eines Carroussels nebst Orehor 77 Wagen. In Auftrag des Großherzoglichen Land Vilbel werden nachbenannte Gegenstände, als: ein noch gut erhaltenes Carroussel, eine Drehorgel, sowie ein bedeckter Transportwagen Termin: Montag den 4. Mürz l. J., Nachmittags 4 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich Baarzahlung verstetgert. Vilbel den 14. Februar 1878. Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. Dinkel. Rinden gel und 595 gerichts im meistbietend gegen Holz- Versteigerung. 594 Freit den 22. d. Mis., Vormittags sollen in biesigem Gemeindewald nachstehende mente versteigert werden: 15 Raummeter Buchen⸗Scheitholz 1. Classe, 5. Eichen 8 J. 80 5 Buchen⸗Knüppel 5 N Eichen 5 500 Stück Buchen Wellen, 62 Eichen 8 76 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 8 5 Eichen 7 9 Eichenstämme von 4.45 Kubikmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist platz Ober Florstadt am 14 Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Florstadt. Dauernheim. ——* or te 5 Holzversteigerung. 607 Montag den 25. 1. Mts, sollen in dem Gräflichen Revier„Wickstadt“, Distrikt Haardt, nachstehende Holz⸗ sortimente versteigert werden: 38 Raummeter Buchen-Scheitholz, 28 17 Eichen⸗„ 54 5„ Prügelholz, 21 4 Buchen Stockholz, 88 7 Eichen⸗ 5 46* Buchen Reisholz, 200 Eichen⸗ 5 ** 65 Eichenstämme, 4 bis 9 Meter lang, 20 bis 45 Centimeter Durchmesser. Das Stammholz ist von vorzüglicher Güte und be— sonders zu Werkholz für Wagner geeignet. Zusammenkunft preis 9 Uhr auf der Chaussee, die in den Holzschlag einmündet, woselbst mit dem Verkauf des Brennholzes der Anfang gemacht wird. Wickstadt den 16. Februar 1878. Gräfliche Oberfoͤrsterel Assenheim. Schal las. Jagd-Verpachtung. Freitag den 22. Februar, Vormittags um 11 Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd, aus— führbar auf 2100 hess. Morgen, auf weitere 6 Jahre in der Wirthschaft des Ludwig Fenerbach öffentlich meistbietend verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß die Grenze eirea ½ Stunde von der Bahnstation Nieder ⸗Woͤllstadt entfernt ist. Ober Woöͤllstadt den 25. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober- Woͤllstadt. 403 Feuerbach. Gestrickte Kinderkleider, Jiäckchen, Röcke, gestrickte Kinder⸗ Hark 525,— Näheres bel der Exped. d. Anz. Ein tüchtiger, im Pflanzgarten am Feuer- thelit die Annoncen⸗Expedition von Carl Binderuagel Holz-Versteigerung. 599 Donnerstag den 21. Februar d. J. werden nach der Versteigerung im Oppershofer und Rockenberger Mark walde noch folgende der Pfarrei Oppershofen zustehende Holzsortimente an Ort und Stelle öffentlich versteigert: 20 Raummeter Buchen-Scheiter J. Sorte, 8 7 Buchen-Knüppel und 300 Stück Buchen-Wellen. D Scheitholz, von vorzüglicher Qualität, eignet sich Loose. besonders zu Werkholz. 293 Sankt Katharinen⸗Loose à 3 Mark(zur Wieder⸗ berstellung der Katharinenkirche zu Oppenheim), Darm⸗ städter Frühjahrspferde-Markt-Loose à 2 M. zu haben bei Carl Gaulé Darmstadt gegen Einsendung des Betrages in Briefmarken. Wiederverkäufer erbalten Rabatt.(H. 6300.) Nach Vorschrift des Universitäts- Professors Dr. Harless, Geheim. Hofrath in Bonn, gefertigte g N Stollwerck see Brusthonbons. * t rräthig i versleg ten [seit 40 Jahren be Pak 5 1 theker 1 50 J * Löffler 11 J Ein Landauer, ne Glas⸗Kalesche, zwei erdeck, zum Selbst⸗ i detsch elchen, Breaks, n. sowie ein dl in Häcksel⸗ n u n or g in der land⸗ Maf und Geräthewerkstätte zu in meinem Geschäfte zu Friedberg K. Häuser. Stelle-Gesuch. zuverlässiger, militärfreier M ir im ganzen Maschinenfach bewandert, welcher auch selbst kleinere Reparaturen besorgt und mit den besten Zeugnissen versehen ist, sucht Stelle. Nähere Auskunft er⸗ führer, in Friedberg(Hessen) auf Anfragen, denen Rückfranco beigefügt ist. 555 Glace- Handschuhe, sowie rauhlederne Handschuhe 421 billigst bei K. Friedrich neben der VPost. llaarbalsam. bestes Mittel sehr beliebt als für die Erhaltung und für das Wachsthum der Haare. Flasche à 60 Pf. und M. 1. 20 Pf. Haarfärbemittel die Flasche 2 M. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, P b. J. Weiss in Bad- Nauheim. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40 in Lithographie: 21, 3 i Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. —. 2 2 FJrische Schellsische 610 bei Wilhelm Fertsch. Eine gesetzte ältere Person, die an Ordnung gewöhnt ist, und sich der Hausarbelt unterzieht, findet Stellung. 597 Neues Kurhaus, Bad⸗Nauheim. Zwei brave Mädchen 609 gesucht, welche das Anfertigen von Damenkleidern 16 33 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. erlernen wollen. Naͤheres durch die Exped. des Anz. — c — 2 e 1 ö Allgemeine Arbeiter-Kranken-AUnterstützungs-Rasse (Engeschriebene Hülfskasse). 606 Donnerstag den 21. d. Mis., Abends präcis 8 Ubr Generalversammlung im Gartenlokale des Herrn Bierbrauers Steinbäußer. Friedberg den 16. Februar 1878. Der Vorstand. NB. Gleichzeitig wird bemerkt, daß das Eintrittsgeld nicht wie irrthümlich in hiesiger Stadt ver— breitet 3 Mark, sondern nur 1 Mark 20 Pfennig beträgt. Holz-Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. 602 Es werden versteigert: 3 0 N Montag den 25. und Dienstag den 26. Februar d. J. aus den Distrieten Fischwäsem, Tlefestruth und Kühunner: A. Bauholz. 4 Eichen⸗Stämme von 13—28 Centimeter Durchmesser und 5—9 Meter Länge mit 1,11 Cubikmeter. 708 Nadel⸗Stämme von 13-36 Centimeter Durchmesser und 4—20 Meter Länge mit 300,41 Cubikmeter, darunter 68 Lärchen-, 13 Fichten- und 627 Kiefern-Stämme. 5 Fichten⸗Derbstangen(Wagnerholz). B. Breunholz Holzart. Scheiter. Knüppel. Reisig. Stöcke. Nd inen der. Buchen 19 13 72 1 Eichen—— 132— Nadelholz 21 401 378 6 Erlen— 4 6— Bei den Buchenreisern in der Tiefestruth befindet sich eine Schicht zu Fachgerten ꝛc. geeignet. Das Holz in den Distrieten Tiefestruth und Kühunner wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dasselbe kommt am 26. Februar zum Ausgebot. Forstwart Hofmann in Eichelsdorf ertheilt nähere Auskunft über dasselbe. Die Versteigerung beginnnt an beiden Tagen Morgens 9½ Uhr, Zusammenkunft jedesmal im Distriet Fischwäsem bei Holznummer 1. Die Nadel-Knüppel sind meist in Schichten von 3 Meter Länge aufgearbeitet. Das Holz ist auf chaussirten Wegen gut abfahrbar. OSN Of f N f N e N D Louis Müller, 8 U 1 0 9 Verlobte. K 6008 Friedberg. 0 1 2 JEANNETTE BEND HEIM, LEVITI KAT ZENSTEIN, 604 Verlobte. Frledberg. Hiedberger Casino. 613 Sonntag den 24. Februar, Abends 7 Uhr, Damen ⸗Gesellschaft mit Theater. Jessberg. Vereins(eingetragene Genossenschaft) zu Ober-Mörlen im Gasthause„Zur Wetterau“ daselbst statt. Der Präsident: Schweitzer. Pius IX. * ee auf dem Parade-Bett. Photographie: Visit 50 Pf., 1 Cabinet M. 1. vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. 1 Eichelsdorf am 12. Februar 1878. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. 596 In dem unterzeichneten Verlage ist erschienen und durch alle Buch handlungen zu beziehen: Das Verwaltungs- und Verfassungsrecht des Großherzogthums Hessen im Auszuge und in leicht faßlicher Form, zum Gebrauch in Fortbildungs⸗ schulen und zum Selbstunterricht. ö Eine gekrönte Preisarbeit von Valentin Funk, Lehrer an der Großherzoglichen Strafanstalt zu Marienschloß. 80 in Umschlag geheftet Preis: Mk. 1.50. 8 Diese Schrist, welche auf das im August 1876 von Großb. Ministerium des Innern erlassene Preisausschreiben ihres Umfanges wegen, der das festgesetzte Maß übersteigt, nur mit dem zweiten Preis gekrönt wurde, eignet sich nach Ausspruch der Preisrichter wegen ihrer Ausführlichkeit, sowie ihrer katcchenischen Form vorzüglich als Nachs blagebuch und Rathgeber für Erwachsene, insbesondere auch für den Lehrer an Fortbildungsschulen, der sich für den Unterricht vorzubereiten hat. Darmstadt im Februar 1878. G. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung, Verlag. (7994) 1223 Grabdenkmäler in Marmor, Syenit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer Auswahl stets vorräthig. Transport der Denkmäler nach jeder Gegend und Versetzen(Aufstellen) derselben auf den Friedhöfen wird mit übernommen. Ferdinand Hofmeister, Marmor- und Steinmetzen-Geschäft Frankfurt a. M., 165 Eckenheimer Landstraße dem Friedhofe gegenüber. r PP n 25 ND DDD * F N ö 72 Y 3 2 Gegen Keuchhusten mit Auswürf! Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W. Egers in Breslau. Buchoethen bei Kaukehmen, 7. Juni 1877. Mein 2 Jahre alter Sohn litt seit 6 Wochen dermaßen am Keuchhusten mit starkem Auswurf, daß der behandelnde Arzt die Lunge für sehr angegriffen erklärte und an seinem Aufkommen zweifelte. Glück“ licherweise erfuhr ich von Ihrem wohlbewährten Fenchelbonig-Extract“) und nach Gebrauch von 2 halben Flaschen bekam das schreckliche Uebel, wie mit einem Schlage, eine andere Wendung, so daß mein Junge 155 15st ganz gesund ist. Carl Friederici, Besitzer. *) Nur echt, wenn jede Flasche Siegel, Faesimile, sowie die im Glase eingebrannte Firma von „L. W. Egers in Breslau“ trägt, und allein zu haben in Friedberg bei Jos. Hoffmann. 593 N Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. 3 Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung, Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. 2 Todesanzeige. 603 Dem Allmächtigen hat es gefallen unser liebes Söhnchen— Georg nach beinahe vollendetem 4. Lebensjahre, nach kurzem Leiden am 16. d. M., Abends 8 Uhr, zu sich zu nehmen. Wir bitten um stille Theilnahme. Assenheim, 17. Februar 1878. J. Tönges. Anna Tönges, geb. Lorenz. esanzeige. 612 Heute Nachmittag 4 Uhr verschied in Folge von Altersschwäche unser guter Gatte und Oheim Rendant Bitsch im vollendeten 82. Lebensjahre. f Um stilles Beileid bitten Friedberg, 17. Februar 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. 1 Die Beerdigung findet Mittwoch den 20. Febr. Nachmittags 2 Uhr statt. — 2 * Todesanzeige. 611 Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß meine innigst ge— N liebte Frau 15 Katharina Sprengel, geb. Pflanz, in ihrem 28. Lebensjahre am 17. Februar, Abends 11 Uhr, nach langem schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Theodor Sprengel. 5 Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 3 Uhr statt. N 7 ar 2 3 g 1 5 Todes⸗Anzeig 614 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen ge— fallen hat unsere liebe Frau und Mutter Margaretha Stein am 17. Februar, Abends 11 Uhr, im 49, Lebens⸗ jahre nach kurzem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. 5 Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 4 Uhr statt. Friedberg den 18. Februar 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 9 0 Käthchen Netz,. 1 0 SCD C be C n e E e 598 Mittwoch den 20. d. Mts. findet die diessährige General-Versammlung des Vorschuß- und Eredit⸗ versig Comp klein,! als G. N. 4 M. . N jun 1