* 1 1878. Dienstag den 18. Juni. M71. a Oberhessischer Anzeiger. f Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 5 1* Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Uauuhein Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstags und Samstags. * 5 Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf' N K U Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahre s⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2 22 rr FE ͤͤ 1 ̃ ⁰ jm winzat bütdel Amtlicher Theil. e den Betreffend: Die Wahlen zun XXIII. Landtag Friedberg am 14. Juni 1878. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Friedberg, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hoch-Weisel, Maibach, Bodeurod, Kirch⸗Göns, Münster, Hausen, Münzenberg, Trais⸗Münzenberg, Langenhain, Nieder-Mörlen, Nieder-Weisel, Ober-Mörlen, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Goͤns und Rockenberg Nach Vorschrift des Art. 47 des Gesetzes vom 8. November 1872, die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen de der Abgeordneten betreffend, baben demnächst in der Kreiestadt Friedberg, sowie im III. Wahlbezirk Zwecks Ersoatzes der austretenden Abgeordneten in neue Wahlmännerwahlen stattzufinden. Unter Mittheilung der betreffenden Wahlformularien verfügen wir daher wie folgt: 1) Die Gemeinden Hoch- Weisel, Maibach und Bodenrod, weiter die Gemeinden Münster und Hausen mit Oes, sowie die Gemeinden Münzenberg und Trais- Münzenberg werden behufs des Wahlgeschäfts vereinigt und steht die Leitung der Wahlmänner Wabl dem Bürgermeister der irt am meisten bevölkerten Gemeinden, sohin den Bürgermeistern von Hoch- Weisel, Münster und Münzenberg zu. In jeder der vorgenannten vereinigten —ů—— Gemeinde bat der Gemeinderath eine Urkundeperson aus den stimmberechtigten Einwohnern zu der zu bildenden Wahlcommission zu wählen, worüber 9 die betreffenden Protokolle— Anlage B— demnächst dem Wahlprotokolle beizufügen sind. In allen übrigen Gemeinden sind vorschriftlich Art. 20 1 eigetung. des Gesitzes und§. 14 der Wahlinstruction vom 8. November 1872 je 2 stimmberechtigte Einwohner als Urkundepersonen zu der Wahlcommission , dee zu wählen und ist hierüber ebenmäßig Protokoll nach Anlage B aufzunehmen. Diese Wahlen haben sofort stattzufinden und ist Abschrift des eee betreffenden Protokolls anber einzusenden. r 2) Mil der Ausstellung der Liste der Urwähler—§. 3, 4 und 7 der Anleitung— ist unverzüglich zu beginnen und sind solche n eee spätessens in 8 Tagen dem betreffend en Großherzoglichen Steuer- Commissariate zu dem in§ 17 der Wahlanleitung bezeichneten Zwecke mitzutheilen. en 1 ae 3) Die Ausstellung der Listen der nach Art. 9 des Gesetzes vom 8. November 1872 zu Wahlmännern wählbaren stimmberechtigten Urwäbler e Setter list gleichfalls sofort vorzunehmen und sind solche demnächst mit den don Großberzoglichem Steuer ⸗Commissariat mitzutheilenden Verzeichnissen der . Wäblbaren genau zu vergleichen und richtig zu stellen. Ueber die vollzogene Aufstellung der Listen sub 2 und 3 erwarten wir ebenmäßig nach S Tagen berschtliche Anzeige. Bezüglich der weiteren Vorbereitungen zum Wahlgeschäft, namentlich wegen Offenlegung der Lifen und der Vornahme der Wahl der Wahlmänner werden Ihnen demnächst noch besondere weitere Verfügungen zugehen und hat daher die Offenlegung der Listen vorerst — micht stattzufinden. Dr. Braden. „ Betreffend: Die Reichstagswahlen. Friedberg am 13. Juni 1878. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. seiger em Nachdem der Bundesrath für das Deutsche Reich unter dem 11. lau- Assenheim, Bainharde hof der Bürgermeisterti Ober-Rosbach, Straß⸗ keit 2. fenden Monats dem Antrage auf Auflösung des Reichstags zugestimmt beim der Bürgermeisterei Ockstadt und Hasselbeck der Bürgermeisterei nie Dat, fleht die Anordnung von Neuwahlen alsbald zu erwarten. Zufolge Ober-Mörlen angeschlossen. ee Verfügung Groß herzoglichen Gesammt. Ministeriume vom 11. 4 Mte. zu 2) Als Wahlvorsteher bat der Großherzogliche Bürgermeister, als wee, Nr. G. M. 2193 sollen daher die zunächst erforderlichen Vorbereitungen zum Wahlgeschäfte, insbesondere die Aufstellung der Wählerlisten alsbald ein⸗ ein, geleitet werden. Auf Grund des§. 7 des Wahlgesetzes für den Reichs⸗ rn tz ria tag vom 31. Mai 1869 und ken 55. 6 bis 8 des Reglements zur Ausführung dieses Wablgesetzes vom 28. Mai 1870(abgedruckt im gunth, RMegierungsblatt Nr. 63 von 1870) werden daher für die Wahlen zum 2 iin. 1 d Stellvertreter der Großberzogliche Beigeordnete zu fungiren. 3) Die Wahlen sind auf dem Gemeindehause vorzunehmen. 4) Friedberg wird in zwei Wahlbezirke getbeilt: Der erste Wabl— bezirk umfaßt die Wahlberechtigten der Hausnummern 1 bis 290. Der zweite Bezirk die übrigen Hausnummern. Für den ersten Wahlbezirk ist der Großherzogliche Bürgermetster Foucar als Wahl- nächsten Reichstage und zwar sowehl für die ersten Wahlen als auch vorsteher und als dessen Stellvertreter der zweite Beigeordnete Reuß ** 4 etwaige Ersatzwahlen nachstehende Vorschriften ertheilt, welche Sie in bestellt und für den zweiten Bezirk als Wahlvorsteher der erste 4171 U bpyrtsüblicher Weise in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen und, daß Beigeordnete Steinhäußer und als dessen Stellvertreter Gemeinde— ies geschehen, anher anzeigen wollen. 1) Jede Bürgermeisterei des Kreises Friedberg mit Ausnahme von Friedberg bildet einen Wahlbezirk; die selbstständige Gemarkung Wickssadt wird für die Reichstagswahl der Bürgermeisterei rathsmitglied Eduard Ruths ernannt. Die Wahl für den ersten Bezirk ist auf dem Ratbhause und für den zweiten Bezirk im neuen städtischen Schulhause vorzunehmen. Dr. Her g dee u; 4 betreffend: Die Reichstagswahlen. Friedberg am 13. Juni 1878. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. N Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben obigen Betreffs vom Ausdrücklich machen wir Sie auf die§§ 1 bis 3, 7 und 8 des Feutigen beauftragen wir Sie, zufolge Versügung Großberzoglichen[Gesetzes vom 31. Mai 1869 aufmerksam, worin die Voraussetzungen besammt⸗ Ministeriums vom 11. l. Mis. zu Nr. G. M. 2193 unge- bezüglich der Wahlfähigkeit und die Art und Weise der Listen-Auf⸗ saumt mit der Aufslellung der Wählerlisten zu beginnen und solche der⸗ stellung geregelt sind. br.. e bestalt zu beschleunigen, daß deren Offenlegung unfehlbar am Schlusse Wir machen hierbei jedoch ausdrücklich darauf aufmerksam, daß W 2 is laufenden Monats Juni erfolgen kann. die Offenlegung der Wahllisten vorerst noch nicht zu erfolgen hat, dieser⸗ a* 2 Det Die Wählerlisten sind nach Anleitung des unter Lit. A. dem Reglemente halb vielmehr demnächst noch besondere Verfügung ergeben wird. 1— „ bm 28. Mai 1870 anliegenden Formulars aufzustellen und muß für jeden Die Formularien zu den Wahllisten werden wir Ihnen demnächst zahlbezirk eine besondere Wählerliste doppelt angefertigt werden. zugehen lassen. r. G i etreffend: Gesuch des Vorstandes des Lokalgewerbevereins zu Friedberg um Erlaubniß zur Abhaltung einer Verloosung. — Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. — D eee, Großherzogliches Ministerium des Innern hat dem Vorstand des Lokalgewerbevereins zu Friedberg die Abhaltung einer Verloosung von 10 Za Industriegegenständen und Erzeugnissen des Feld- und Gartenbaus aus Anlaß einer in Verbindung mit der General-Versammlung der Mitglieder des 2 1. e kendesgewerbevereins im Monat September laufenden Jahres in Friedberg stattfindenden Ausstellung von Producten der Industrie und der Land⸗ — 92 1 bir thschast gestattet und den Vertrieb der betressenden Loose im Großherzogthum genehmigt. Es sollen bei dieser Verloosung bis zu 6000 Loose à 1 M. . sgegegeben werden und sind 66% des Bruttoerlöses zum Ankauf von Gewinngegensländen zu verwenden. Dr. Braden. Friedberg am 7. Juni 1878. 5 8 5 4 4 1 5 44 ä — ' . * Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß in aller Kürze die diesjährigen Schießübungen der Stamm mannschaft des hiesigen Landwehr Bataillons auf der Seewiese dahier beginnen und demnächst auf der Ockstädter Sauweide fortgesetzt werden. Dauer des Schießens wird durch eine aufgehißte, roth weiße Flagge für die nächste Umgebung signalisirt werben. Die jedesmalige Stunde und Die Großherzoglichen Bürger meistereien Friedberg und Ockstadt wollen Vorstehendes noch besonders in ihren Gemeinden bekannt machen lassen. Friedberg den 13. Juni 1878. Groß berzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 17, enthält: I. Bekanntmachung, die Aufbringung des Bedücfnisses der Landes⸗Brandversicherungs-Anstalt für 1877 betr. II. Bekannimachung, das Aufbringen der Mittel für die Landjudenschaft in Oberhessen für 1878 betr. III. und IV. Bekanntmachung, die Wahl der Ge— schworenen in der Provinz Rheinhessen und Oberhessen für 1879 beir. V. und VI. Uebersicht der für 1878 genehmigten Umlagen der Stadt Friedberg und der Gemeinden des Kreises Bensheim. VII. Bekanntmachung, die Vergülung der Brand— schäden in Weinheim betr. VIII. Uebersicht der für 1878 genehmigten Umlagen in der isr. Rel.⸗Gem. Bechtolsheim. IX. Namensveränderungen. X. Dienstnachrichten. Der Miiprediger Keil zu Darm— stadt wurde zum Lehrer an der böheren Mädchenschule zu Darmstadt, der Sieueraufseher Münzenderger zum Pfand— meister in Lindenfels, der Steueraufseher Feidner zum Pfandmeister in Gießen, der Militäranwärter Seibert zum Hauptsteueramtssiener in Mainz ernannt; der Pfand— meister Haubach wurde von Lindenfels nach Groß⸗Umstadt versetzt. Dem Lehrer Weitz zu Höckersdorf wurde die Schulstelle zu Bobenhausen II, dem Schulamtsasp. Quirin aus Harheim eine Lehrerstelle zu Obertshausen, dem Schul— lehrer Falkenstein zu Abengeim eine Lohrerstelle zu Bretzen⸗ heim, dem Schulamtsasp. Merz aus Liederbach die erste Lehrerstelle zu Grebenau, dem Schullehrer Zimmer zu Eschenrod die Schulstelle zu Wernges übertragen; der auf die Schulstelle zu Gronau präs. Schulamtsasp. Schöffel aus Langstadt wurde bestäligt; der Schulamtsasp. Kahl aus Schöustein wurde zum Lehrer in Gießen, der Schul⸗ amtsasp. Metzler aus Langstadt zum Lehrer in Lichtenberg Obernhausen, der Schulamtsasp. Clarius aus Höchst zum Lehrer in Reichelsheim ernannt. XI. Charakterertheilung. XII. Ruhestandsversetzungen. Der Landrichter Ceßner und der Lanegerichtsaktuar Kronenberger in Wimpfen wurden in den Ruhestand versetzt. XIII. Dienstentlassung. XIV. Concurtenzeröffnung. Erledigt ist: Die 3. und 4. Lehrerstelle an der kalh. Mädchenschule zu Bensheim, Ansangsgehalt 1028 M. 57 Pf.; die 2. Lehrerstelle an der kath. Knabenschule zu Bensheim, Anfangsgehalt 1028 M. 57 Pf. Das Präsenlationsrecht feht dem kath. Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Bensheim zu; eine Lehrerstelle zu Eckzell, Gehalt 771 M. 43 Pf.; die Schul⸗ gelle zu Cümbach, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die Schul⸗ stelle zu Bleidenrod, Gehalt 685 M. 71 Pf. XV. Sierbefälle. Gestocben sind: Der Professor Dr. Pistor zu Darmstadt; der Hoskupferstecher Rauch zu Darmstadt; der Professor Baur zu Darmstadt; der Gymna⸗ siallehrer Professor Dr. Lucius zu Darmstadt; der Gymna⸗ sialdirektor Boßler zu Darmstadt; der Landrichter Winheim zu Sießen; der Förster Vöglin zu Münster; der Rent⸗ amtmann Hoffmann zu Lindenfels. Darmstadt, 13. Juni. Die erste Kammer genehmigte heute zunächst in geheimer Sitzung die zwischen dem Finanz Ausschuß der zweiten Kammer und der Regierung über die Cuivilliste abgeschlossene Vereinbarung und berieth sodann in öffentlicher Sitzung eine Reihe von Gegen- ständen, von denen jedoch nur zwei allgemeines Interesse boten. Bei der Regierungs Vorlage, betreffend die Fesistellung des Witthums der Frau Prinzessin Karl und die Erhöhung der Apanage des Prinzen Wilhelm, trat nämlich die erste Kammer der von der zweiten Kammer der Be⸗ willigung beigefügten Verwahrung, daß für das Land nur die Verpflichtung bestehe, den nachge- bornen Prinzen eines regierenden Großherzogs Apanagen zu verwilligen, nicht bei, indem das Haus die Pflicht des Landes zu Apanagen auch dann anerkennt, wenn Brüder des regierenden Großherzogs nicht Söhne eines regierenden Groß · herzogs sind. Im Uebrigen erfolgte einfach die Bewilligung. In der öffentlichen Sitzung wurden die Anträge des Ausschusses: I. Sich vorerst ganz der Berathung der Beschlüsse zweiter Kammer über die beiden Steuergesetze zu enthalten, II. Großh. Regierung die Erwartung auszusprechen, daß die kommende Kammer, welche das Finanz⸗ gesetz für die Periode 18791881 zu berathen und zu beschließen hat, frühzeitig berufen werde, angenommen. Bei der Berathung über den zweiten Gegenstand der Tagesordnung, den Gesetzentwurf die Besteuerung der Händler im Umherziehen mit vorübergehenden Verkaufslokalen, sowie die Vor- stellung des Handelsvereins zu Darmstadt, gleichen Betreffs, wurde den Beschlüssen der zweiten Kammer beigetreten; ebenso den Beschlüssen dieser Kammer be⸗ züglich des Gesetzentwurfs, das Civildienerwittwen⸗ institut betr. Sodann wurde der Nachtragskredit für die beiden Schullehrerseminarien zu Friedberg und Bensheim im Ganzen 31,150 M. bewilligt, die Berathung über die Errichtung eines Schul- lehrerseminars in Alzey jedoch verschoben. Bezüglich der Aufhebung der Verordnung vom 29. Juli 1791 über Abtretung von Geundeigenthum zu Bau— plätzen, und des Antrags der Abgeordneten Kugler und Weber, den baldigen Erlaß eines Gesetzes über das Bauwesen in den Städten betr., sowie des Gesetzentwurfs, über den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen kleinen Kinder wurde den Beschlüssen der zweiten Kammer beigetreten. Dem Beschlusse der letzteren bezüglich des Antrags auf Aufhebung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Ortsvorstände betr, und eines Theiles des Gesetzes vom 22. November 1872, die Mit- wirkung der Forensen bei der Festsetzung des Gemeindevoranschlags betr., trat die erste Kammer nicht bei. Der Antrag Büchners, das Ersuchen setzvorlage zu machen, daß bei Concessionsertheilungen zur Errichtung von Schankstellen für Branntwein und Spiritus der Nachweis des Bedürfnisses er- bracht werde, wurde der Großh. Regierung dringend an empfohlen, ebenso der Antrag, an Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, bei dem Bundesrathe dahin zu wirken, daß dem neuen Reichstage ein bezüglicher Gesetzentwurf wieder vorgelegt werde. Dem Beschluß zweiter Kammer wegen Befreiung der rechtsrheinischen Gerichte von der ihnen zugewiesenen Feststellung der Collateralsteuer wurde nicht beigetreten.— 15. Juni. In der heutigen Sitzung wurde der Gesetzentwurf, die bürgerlichen Wirkungen des Austritts aus einer Kirche oder Religionsgemeinschaft betr., und der Gesetzentwurf, den Austritt aus den israelitischen Religionsgemeinden betr., berathen. Detaillirter Bericht folgt. Der Antrag auf Abänderung des Art. 6 des Gesetzes über das Besteuerungsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und die Petition verschiedener Gemeinden um authentische Interpretation des Art. 9 des Volksschulgesetzes vom 16. Juni 1874, wurden abgelehnt. Bezüglich des Gesuchs der Oberin der Englischen Fräulein zu Mainz, a. daß den Englischen Fräulein im Lande das Wohnen in den einzelnen Institutshäusern gestattet werde, b. daß es erlaubt werde, den durch ihre ange⸗ strengte Thätigkeit oder ihr Alter erschöpften Lehr- schwestern an Privatinstituten aus der Zahl der vakanten Lehrschwestern eine Aushülfe, je nach Bedürfniß zu gewähren, e. daß es gestattet werde, die weltlichen Hülfslehrerinnen an den von Eng- lischen Fräulein geleiteten Privatinstituten durch geeignete Persönlichkeiten aus der Zahl der vakant gewordenen Lehrschwestern zu ersetzen, hatte der Ausschuß zu a. C. Ablehnung, zu b. dagegen ge— eignete Berücksichtigung beantragt und wurden diese Anträge mit großer Majorität angenommen. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Bethke, Hauptm. vom 3. Großh. Inf. Regt. Nr. 117, wurde zum überzähligen Major befördert, v. Weise, Hauptm. vom Generalstabe des 8. Armeecorps, zum Generalstabe dec Großh.(25) Diviston versetzt. Pecsiens berühren. Berlin, 16. Juni. Der Kaiser hat den gestrigen Tag außer Bett zugebracht, wegen der ungünstigen Witterung jedoch nicht bei geöffneter Balconthür. Während der verwichenen Nacht hat der Kaiser gut geschlafen. Der Zustand der Wunden am Arm ist unverändert. Das All⸗ gemeinbefinden ist befriedigend und schreitet die Besserung stetig fort. Berlin. Der„Reichs- Anz.“ veröffentlicht einen Erlaß des Kronprinzen an den Reichs kanzler vom 11. Juni, worin er unter Anderem sagt: Der Kaiser ist überaus gerührt von den zahlreichen Beweisen lauterster Anhängigkeit, welche sich noch nah und fern, welche ihm das volle Vertrauen in die Treue und hingebende Gesinnung seines Volkes wiedergewährt, Allen, welche durch sympathische Herz mit wohlthuender Freude erfüllt haben, seinen innigsten Dank zu sagen. — 14. Juni. In der gestrigen Congreß-⸗Sitzung ein und gab darauf einen kurzen Ueberblick der Entwickelung der Orient⸗Krisis. Andrassy gab der Sympathie des Kaisers Franz Joseph für den verwundeten Kaiser Wilhelm Ausdruck. Etz erfolgte allseitige Beistimmung. Der Vorschlag, Bismarck gemäß diplomatischer Gewohnheit und in Anerkennung seines bedeutenden staatsmännischen Genies zum Vorsitzenden zu wählen, wurde an— genommen durch stillschweigendes Erheben von den Sitzen. Bismarck dankte und gab der Hoff⸗ nung auf einen glücklichen Ausgang Worte. Nun an Großh. Staatsregierung zu stellen, eine 8 mung ren Abstimmungs Ordnung. Auf dem Congreß⸗Tisch lagen von vornherein vor jedem Platz Exemplare der Verträge von 1856 und 1871, der Protokolle der Constantinopeler Conferenz von 1877 und des Stefano Vertrags. Die nächste Sitzung findet Montag statt. — 15. Juni. Der gestrige und heutige Tag war vorzugsweise Besprechungen der einzelnen Congreß⸗ Bevollmächtigten unter einander in Bezug auf Erörterung der einzelnen Interessen der be— züglichen Staaten gewidmet; es verlautet in dieser Beziehung, daß schon jetzt mannigfache Abklärung zwischen Rußland und Oesterreich gewonnen sei. Obwohl Seitens irgend einer Congreß Macht ein bezüglicher Antrag nicht gestellt ist, suchen doch die betheiligten Staaten zweiten und dritten Ranges dahin zu wirken, daß ihre Vertreter auf dem Congresse selbst ihre Anschauungen darlegen können, wobei Griechenland seine von Rumänien, Serbien und Montenegro abweichende europäische Stellung betont. Für die Sache der Gleich- stellung der Juden in Rumänien werden sich ver⸗ schiedene Vertreter auf dem Congresse echeben und soll auch Fürst Bismarck den Wünschen der „Alliance Israélite“ geneigt sein, wennschon es unrichtig ist, daß er deren Vertreter in besonderer Audienz empfangen habe. Die Türkei ist friedlichst gestimmt und bewilligt Alles, nur Bajazid und Bulgarien südlich des Balkan will sie behalten. Rußland übersetzt die bulgarische Instruction be⸗ hufs Vorlegung auf dem Congreß. Bismarck's Geschick zur Vermittlung findet allgemeine An⸗ erkennung. Die Erwartung eines befriedigenden Ausganges besteht fort. Andrassy legte vertraulich die Zwecke der militärischen Vorkehrungen Oester⸗ reichs dar. Es handle sich nicht um Mobilisitung, sondern um Bereitstellung von blos sechs Divi⸗ sionen zur Ausführung der Beschlüsse des Congresses. Diese Erklärung wurde beifälllg aufgenommen. Die„Agence Havas“ meldet: Persten verlangt, zum Congresse zugelassen zu werden, da der Con- greß sich nothwendigerweife mit orientalischen Fragen beschäftigen werde, welche die Interessen Der persische Gesandte in London reist heute Abend von London ad und begibt sich nach Berlin, um das Verlangen des persischen Veziers, der bereits an Bismarck, Gort⸗ schaloff, Andrassy und Salisbury geschrieben, zu 1 — Unter den in der Attentats affaire neuer⸗ 1 dings und zwar am Mittwoch Abend und Donnerstag verhafteten Personen befindet sich auch täglich mehren, und hat mir aufgetragen, Allen 6 Kundgebungen auf seinem Schmerzenslager sein führte Bismarck selbst den kranken Gortschakoff burch vlt det Seele Fan A — Die Symptom, 10 die Oel. mag die Ti lebens des Telegramme Auguf II. Olen De Dem nam Rezietung Georg i keine Se Bo: hat mit der Ein; vom Su des cano Gemeinsc von Sa waltung Geiflichen Fran halte mit serrtar Fr Aenderung dad die. Banan w tend dient Regitrung Bel Bürgermt über die gezogen. Gro der Abw Secrtlär Ruß Bulletin. Appetit ut Das pleut Es werden gegeben, Der ein Einjährig-Freiwilliger von einem der Berliner Tad, ee ne Garde ⸗Regimenter. Derselbe ist zunächst in das ine Shundt 1 Militär- Arrestlokal in der Lindenstraße gebracht ü worden. Am Freitag sind in der Wohnung eines hiesigen Literaten Schriftstücke mit Beschlag 11 denz belegt worden, die, wie es heißt,„keinen Zweifel mehr darüber lassen, daß der Mörder Nobiling im Complot gehandelt habe.“ Der betreffende Schriftsteller selbst ist verschwunden, ebenso mehrere Personen, die mit ihm in Verkehr gestanden haben. Die Mutter des Einen der Verschwundenen, die erklärt hat, sie wolle den Aufenthalt ihres Sohnes nicht angeben, wurde verhaftet. — Der„Reichs- Anz.“ publicirt einen Erlaß, durch welchen der Staatsminister Hofmann mit der Stellvertretung des Reichskanzlers in den ui, Flnanz- Angelegenheiten des Reichs beauftragt wird. Latlager sen— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Als deen, sen Symptom, daß die welsischen Bestrebungen nur auf die Gelegenheit warten, um sich kundzuthun, Siu mag die Thatsache gelten, daß anläßlich des Ab- chan lebens des Königs Georg in diesen Tagen mehrere dt e Telegramme mit der Adresse:„König Ernst a z August II. von Hannover“ an verschiedenen Jeg i Orten Deutschlands zur Einlieferung gelangten. Aided. 1 Dem nämlichen Blatte wird bestätigt, daß die e Versc([Regierung der Beisetzung der Leiche Königs rrebrden Georg in Hannover und zwar in Herrenhausen dena keine Schwierigkeiten zu bereiten gedenke. vurdt 16 Bonn, 13. Juni. Die altkatholische Synode „ Sehchen ig that mit 75 gegen 22 Stimmen beschlossen: Das aß en hih ider Eingehung einer Ehe durch einen Geistlichen Algen We, ze om Subdiakon aufwärts entgegenstehende Verbot 5 erktaueng u 3 antg Vollkg An 8 8 1 * „Verelager en Cengrez. 3 0 „ Ae * * * 4 9* — Anz 2 — 3 l 28 2 5e n Amerika. Washington, 14. Juni. Das Repräsentantenhaus hal mit 215 gegen 21 Stimmen eine Resolution angenommen, durch welche erklärt wird, daß, nachdem der 44. Con- greß Hayes zum Präsidenten gewählt und er— klärt hat, kein Congreß berechtigt ist, diese Ent— scheidung umzustoßen. such würde einer werden müssen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Zur Warnung für Alle, welche in Sand— gruben zu thun haben, wollen wic die Thatsache veröffent— lichen, daß im Kreise Friedberg im Jibre 1877 nicht weniger als 5 Personen in Saudgruben verunglückten. r. Bad⸗ Nauheim. Der Besuch unseres reizenden Kurortes war am zweiten Pfingstfeiertage ein so außer— ordentlich zahlteicher, daß die weitläusige Terrasse vor unserem Kurhause, namentlich zur Concertzeit, die Nenge kaum zu sassen vermochte. Das für diesen Tag bestimmte Programm unsecer Kurkapelle war ein ebenso reichhalliges wie ansprechendes und fand allgemeinen Beifall; besonders wohl wurde es aufgenommen, daß der neue Director un— seres Kurorchesters, Machts, über die Concertzeit hinaus spielen ließ und bierdurch dem Publikum eine Extra— Unterhaltung gewährte. Auch eine anerkennenswerthe Neuerung hat Machts eingeführt, indem derselbe die Musikstücke zweimal durchspielen läßt, was früher nicht gesch ih, und so ein besseres Vecständniß der Composition ermöglicht. Ueberbaupt haben wir alle Ursache mit den Leistungen unjerer Kurkapelle in jeder Beziehung zufrieden zu se in. C. Reichelsheim. Wieder einmal, wie schon so oft, hat das Wasser der Nidda unsere Wiesen und Aecker über— schwemmt und die trüben Fluchen verursachen großen Schaden. Hier thäle eine Correction der Ufer dringend noth. Wenn man für Wasserunternehmungen in einzelnen Gebäuden Gelo hat(wogegen wir an und für sich gar Nichts haben), dann sollte man auch nicht geizen, wenn Ein jeder derartige Ver- Revolution gleich 7 egeeng nadie des canonischen Rechts bildet in der altkatholischen es gilt, eine ganze Gemarkung vor einem jährlich wieder— dd dn Cengrif T0 Gemeinschaft weder ein Hinderniß für die Ehe kehrenden Schꝛden von vielen Tausend Mark zu bewahten. at Fre won Seiten der Geistlichen, noch für die Ver— 7 55 Appell an maßgebender Stelle nicht ungehöct 87t, der Preulelg waltung der Seelsorge durch einen verheiratheten 8 B. 8 Eine hiesige Frau wollte eine Urkunde d 1877 1 Geistlichen. nicht unterschreiben weil sie mit deren Inbalt nicht ein— D 8 2 8 verstanden war. Von ihrem Manne wurde sie jedoch zum * 1 5 Ausland g 5 Unterschreiben gezwangen, bei welcher Gelegenheit er ihr Frankreich. Paris. Cardinal Guibert mit einem langen spitzen Messer in der linken Seite eine nge dad beugan hatte mit dem Papste und dem Cardinal-Staats liefe i e W. 1 ee 8 1 der ein 4 N f i b eine Untersuchung über diesen Fall eingeleitet wird. een een ane, kecretär Franchi mehrere Besprechungen über eine o. e e f N a Darmstadt. 15. Juni. Das eiwa zehnjäbrige Kind * T ananber 1 Gai Aenderung des Concordats mit Frankceich. Es des in der 88 n 2Schlessers Feick u Nresen det be⸗ and die Hauptpunkte festgestellt, auf welche der wollte gestern Mitlag in Abwesenheit seiner Ellern Feuer „ ee e dae Vatikan nicht eingehen zu können glaubt, wäh- im Kochheerd anzünden und goß, als das Holz nicht ne hani tend diese Aenderungen von der französischen brennen wollte, Petroleum zu. Letzleres explodirte und fland 1 Regi ünscht d das Kind sofort völlig in Flammen. Dasselbe lief gleich Oc deen eg e n 4. 0 auf den Gang und tief laut um Hülfe. Hausbewohner 1 e Brüssel, 14. Juni. Anspach, e ein Lengß⸗N Belgien el, 14. RAnspach, eulen rasch herbei und gelang es das Kind auch zu retten. 10 dite Bürgermeister von Brüssel, wurde vom König Demselben sind nur die Hände furchtbar verbrannt, im! 2 4 über die Bildung eines Ministerjums zu Rathe Uebeigen hat kes wunderbacer Weise keine besonders schweren e Benet an gezogen. Der Eintritt Frere-Orbans ist ae, erlitien. 1 Agen darlegtl Großbritannien. London. Während Allerlei. 1 Kuni ver Abwesenheit Salisburp's leitet der Staats- Berlin, 13. Juni. Der geyeimnißvolle Selbstmord „ niit Secretär des Innern, Croß, das auswärtige Amt. eines jungen, kaum in Berlin angekommenen Conditor— Waben mat Rußland Peters b 15 5 Juni Gehülfen aus Dresden macht bei den Behörden einiges Sache de 0012 Bulleti uß 5 5 Kai 5 25 12425 b 550 Aussehen. Am Sonntag wurde die Leiche in Bohneshof u pte sich den ulle in.. Aer* ü wieder fie el rei, aufgefunden. Der Selbstmöcder hatte sich mit einem neuen , bebe u Appetit und Kräfte sind im Zunehmen begriffen. Revolver das Leben genommen. Es wurden bei ihm n eie 1 Das pleutritische Exsudat verringert sich allmählich. Briese an seine Eltern und Geschwisier vorgefunden, aus b des Wia is werden vorläufig keine weiteren Bulletins aus- denen hervorgehl, daß ihm am Freitag auf der Promenade tischen b in Dresden eine Karte mit der Ausschrift in die Hand *„in besoseem zegeben. a 5„„ gedrückt wurde,„daß er binnen 30 Stunden eine Leiche 2— 1 lit— Der„Wiener Abendpost wird von hier sein müsse“. Sofort reiste der Unglückliche von Dresden Di L 3 7 femeldet: Der Zar wünsche besonders, daß ge ab und unkerzog 80 2 1 dem N 15 r Bafa 159 i 1 a sehle; in jenen Briesen verfügte er über den kleinsten 6 entlich des Berliner Congresses unter den 5 J d. ge bebaln,. 2 1 b n l dt 4 latenden Ministern die Frage besprochen werde, e eee Die erwähnte Karte ist dard— f welche Weise dem Wühlen der Sotialisten n mal!! 5 u dent 1 10 temeinschaftlich entgegenzuwirken sei. Rußland 8. ma 8 ae 5 „ n ü e ferner 5 i i either ist mehrfach in öffentlichen Blättern die An— 143 50 dtn* asch 1 0 daß der Congreß e Comm 5 gelegenbeit des Landes⸗Denkm als besprochen worden, welches 10 1 Amelie nne, welche die Vormundschast über die Tür 1 zum ebhrenden Gedächtniß der Theilnahme der Großh. We e ae ernehme. Der Bericht konstatirt die Schwierig- Hess.(25.) Dioiston an dem Krieg gegen Frankreich und f 1 2 tit der Aufgabe des Congresses. der in Erfüllung n Gefallenen, in J 5 * biliin“ f 1 e ö i errichtet werden soll. Bekanntlich ist das im Jahr 18 Ne 10 Der„Regierungs-Bote“ veröffentlicht einen a b f. L Die e entworfene und bis zum Herbst 1875 wesentlich verbesserte N 0 850* esst läserlichen Ulas, wodurch Nabakoff 25 Stelle Geneek- Model bes Bildhauers Seti in Dresden von * 4007 5e Ce% Lahlen's zum Justizminister ernannt wird. dem Preisgericht und dem Comite einstimmig zur Aus⸗ 12 r Aegypten. Alexandrien. Die Comités führung 0 5 70 18 5 a 14 0 ne een vn agyptischen zubi i i des vorigen Jihres war der Künsiler mit Herstellung de 42 Paten Con- 1 gbr dc gta agläubiger 75 Cairo 1775 zum Erzguß bestimmten Colossal-Modells beschäftigt. n 2. trandrien ba 0 107 Petition unterzeichnet, Dieses, nach dem Urtheil künsflerischer Autoritäten wohl⸗ 1 che die Einsetzung einer Untersuchunzs- Com- gelungene Modell ist zu Anfang d. J. in die Erzzießetei 17 4 Jae„ assion und den Rückfall des Grundbesitzee des des Prosessors Aken 1 en 1 5* f f der Erzguß des größeren eile esselben i ereilt 1. 5 40 U. i ee Die en vollendet. Die Herstellung des Granit-Postamentes ist f— ten(chen geltend, aß der Khedive zur Zeit seiner der Firma Kessel und Röhl in Berlin übertragen, und 1 165 ronbesteigung nur 25,000 Feddahn Ländereien die Fundament- und sonfligen Arbeiten hat Hofmaurer 0 ent Besitz gehabt habe und sonach die 1,300,000 Rieblinger in Darmstadt Wenn i Das. 1 Agnitben, dahn, welche er gegenwärtig besitze und die wird auf dem allseitig als Ausstellung a 5 hen Wert 40 bis 50 Milli estrl Platz vor dem Zeughause, eiwa 20 Schritte von der * 1 erth von K utonen[denselben durchschneidenden Straße enisernt, errichtet räsentirten, nur aus Staatsmitteln habe er ben können. 1 Aut ane — 1 ee X. 740 0 — * werden, und im Ganzen eine Höhe von 7,80 Meter erhalten. Ueber dem Postament erhebt sich die 4,44 Meter hohe Hauptgruppe des Denkmals. Eine in anti und Gewandung dargestellte Victoria schwebt hernieber, um dem ibr zur Linken vorschreitenden und dem ihr zur Rechten bingesunkenen zu Tode verwundeten hessischen Krieger, jedem den Sieger⸗Kranz zu reichen. Diese Gruppe drückt den der Aufrichtung des Denkmals zu Grunde liegenden Gedanken voll und wahr aus und es if nach allen zur Zeit vorliegenden Urtbeilen zu erwarten, daß die vollendete künplerische Ausführung diesem Gedanken entsprechen wird. Das ganze Monument wird durch ein in einfachem Stil ausgeführies eisernes Gitter abgeschlossen, ker Form zund der Betrachtung von allen Seiten zugänalich sein. Das Denkmal war im Ganzen veranschlagt zu 60,000 M. An freiwilligen Beiträgen sind eingegangen ungefähr 52,500 Mark. Wegen dieser Differenz und der inzwischen eingetret nen unvorhergesehenen Ausgaben würde zur gänzlichen Vollendung des Denkmals noch der Bettag von elwa 10 000 Mark fehlen. Das Landesdenkmal soll und muß aus freiwilligen Beiträgen errichtet werden, wenn es dem palrkotischen Dankesgesühl entsprechen soll, in dem es gegründet wurde. Das Comite hat sich seiner⸗ zeit nicht vergeblich an den opferbereiten Sinn der Bewohner unseres Landes gewendet, es hat den Sammlungen für das Naljonaldenkmal auf dem Niederwald in loyalster Weise wiederholt den Vortritt gelassen, es darf aber wohl darauf zählen, daß ein Appell an die Beihülfe der Landes⸗ angehörigen nicht überhört werden wird, wenn ein solcher zur Aufbringung der noch fehlenden verhältnißmäßig keinen Summe ergeben sollte. Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—90 Pf. Eier per Stück 6 Pf. Gießen, 15. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 75—85 Pf., Eier per Stück 5 Pf., Tauben das Paal 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.20, Hahnen per Stück M. 1.10, Kartoffeln 100 Kilo M. 5.60, Ochsenfleisch 6870 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 58—60 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalbfleisch 56— 60 Pf., Hammelfleisch 6570 Pf. Frankfurt, 15. Juni. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war ziemlich befahren. Heu kostete je nach Qual. per Cent. M. 1.80— 2.60 Stroh per Cent. M 1.60 2.20. Butter im Großen 1. Qual. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.10— 15, 2. Qual. M. 1. Eier per 100 M 4.60—6. Kartoffeln M. 5.—6. Erbsen geschälte(per 100 Kilogr.) M. 26.— 32., ganze Erbsen M. 23.— 25. Bohnen M. 25.—28. Linsen M. 26.— 34. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 68— 75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 57— 64 Pf., Schweinefleisch 70— 75 Pf., Hammeifleisch 55— 68 Pf., Kalbfleisch 60— 70 Pf., Speck M. 1. Kirschen 18 Pf. Marburg, 15. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80 Pf. bis M. 1. Eier 2 Stück 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 8— 10 Pf. Salat 3—4 Köpfe 10 Pf. Tauben das Paar 60— 70 Pf. Junge Hahnen per Stück 80—90 Pf. Gänse per Stück M. 3. Geld⸗Cours. Frankfurt am 15. Juni 1878. 20⸗Frankenstücke M. 16 19—23 Englische Sovereigns„ 20 31-36 Russische Imperiales.„ 16 65-70 Holländische fl 10-Stücke.„ 15 65 Ducaten N 8 9 52—57 Ducaten al marco 2 9 55—60 Dollars in Gold. 1 4 1720 Zur Erheiterung für unsere Leser theilen wir nach⸗ stehende, mit dem Poststempel Berstadt versehene, an uns eingegangene Epistel, wie sie geschrieben ist, mit. Wir können dieselbe ohne jeden Commentar geben, der be⸗ treffende Einsender stellt sich damit selbst ein Armuths— Zeugniß aus. Uns scheint, er hielt die in letzter Nummer poetisch verherrlichte Reichstagswahl für ein wirkliches Begebniß und fühlt sich getroffen. Die Redaetion. An die Redacktion des Oberhessischen Anzeigers. Mehrere Abonennten erlauben sich hiermit der Re⸗ dacktion einen Vorhalt zu machen u. zwar: Was soll das immer fort währende Gedichteschreiben von Geibel u. Treyse in den Anzeiger in Wetterauer Mundart; die Herrn Verfasser sind gewiß sehr beschränkter Natur, wollen Etwas machen u. wissen nichts Besseres. Das heißt großer Spott mit der Wetterauer Landbe— völkerung getrieben einmal ist es Scherz aber der ewige Unsinn— Wo sind die meisten Abonennten wie unter der Wetterauer Landbevölkerung.— Wir wollen Ihnen noch kurzwech sagen, wenn dieser bedauernswürdige Unsinn nicht nachläßt wir Alles thun werden den Anzeiger bei der Land— bevölkerung zu verdrängen und anderen Blättern Eingang zu verschaffen Mehrere Abonennten Für die hülfsbedürftigen Hinterbliebenen der bei dem Untergange des„Großen Kurfürsten? Ver— unglückten sind weiter eingegangen von: M. Scheibel M. 10., Kammerrath Trümpert zu Assenbeim M. 5., Kammerrath Fresenius M. 3., Registrator Tönges M. 1., Hosmaurer Wehner zu Ilbenstadt 50 Pf., Oberlehrer Bitsch M. 3. 2007 Für die freundliche Aufnahme in hiesiger Stadt, sowie für den zahlreichen Besuch unseres Concerts sage ich im Namen meiner Kapelle unsern verbindlichsten Dank. Häͤnseroth, Kapellmeister des rhein. Jägerbatalllons. Verloosungen. Kassel, 1. Juni. Bel der heute stattgefundenen 66. Serlen⸗Ztehung des vormals kurhessischen aufgenommenen Anlehens vom Jahre 1845 sind folgende Nummern 5531 5587 5642 5732 5736 5813 6160 6212 6289 6316 Heimzahlung sofort. Lit. K. Nr. 6 23 65 84 90 169 gezogen worden: 54 344 378 438 493 683 731 872 6405 6444 6520 6558 6615 6637 6662 6680. 94 228 75 327 73 77 448 54 55 63 506 20 23 49 1231 1359 1365 1378 1496 1523 1572 1694 1713 3½ðproc. Kölrn⸗ Mindener Prämien- Antheil⸗75 80 631 76 709 864 970 94 1014 31 59 110 22 1721 2048 2055 2063 2098 2246 2264 2386 2441 scheine. Bei der heute stattgehabten 16. Serien-Ziehung a fl. 1000.— Nr. 1246 356 57 67 à fl 500.— 2447 2474 2503 2789 2801 2803 2971 3108 3117 der obigen Antheilscheine sind die 4 Sersen 705 1142 Nr. 1426 50 500 600 à fl. 300.— Nr. 1643 44 81 3223 3290 3403 3508 3552 3559 3695 3731 3786 2610 2746 gezogen worden. 85 95 770 72 859 à fl. 100. Lit. L. Nr. 6 fl. 1000. 3814 3821 3874 4129 4181 4421 4422 4436 4474 3½ pCt. Obligationen der Stadt Frankfurt— Nr. 14 18 à fl. 500.— Nr. 40— 42 46 à fl. 300. 4569 4684 4703 5003 5078 5089 5195 5312 5385 a. M. von 1864. Ziehung vom 26 März 1878.— 1— Nr. 72 96 100& fl 100. 2008 Sonntag den 23. d. Mts. findet in meinem Saale s⸗Verstei 5 0 N 1994 e e 195 Nach Gras 2 Versteigerung. gut besetzte 1 mittags 4 Uhr, wird das Heugras von der circa 2011 Die diesjährige Heu- und Grumgetgras Gre Harmonie⸗ und Tanzmusik 125 Morgen haltenden gemeinheitlichen Riedwiese dahier, auf den zum Arnsbur 65 Wi. 5 0 5 ger Hofgut gehörigen esen, a S G k 3 in Abtheilungen von 2 und 1 Morgen, an Ort und in Arnsburger und Colnhäuser Gemarkung, soll Freitag 9 0 175 1000 eee tränke ift bestens ge Stelle meistbietend versteigert. den 21. d. Mis. ittags 9 Uhr an, beginnend 4 Vilbel den 13. Juni 1878. 1 12 5 ee erte zu 8 e 112 5 Er En Karl Matern. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Laubach am 12. Juni 1878. Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß von Hinkel. 1 Gräfliche Rentkammer. heute an Johann Schulze aus meinem Geschäft ent⸗ Bekanntmachung. Weber. lassen ist. Ich bitte daher meine verehrten Abonnenten, . Gras-Versteigerung. Friepberg den 17. Juni 1878. 2013 Unter Bezugnahme auf die Arkikel 34 und 35 des 2014 Mittwoch den 19. d. M., e un 10 Uhr, A. Flohr, Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur soll das der hiesigen Gemeinde gehörige Heugras par- 2030 Buchverlags handlung. öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Herren S. Moses zellenweise in der Wirthschaft von L. Feuerbach dahler und Cie. zu Frankfurt a. M. unterm heutigen Tage mit meistbietend versteigert werden. Allen Freunden und Bekannten zum Ab— f 2 u. b e„Nachtigall“ in der Ge— 8 b 15 5 a. e e uit ae debe ben O e ld, Sar en due de wlad. sched ein herzliche Ke en 1,970,300 Quadratmetern beliehen worden find. Etwaige pheszaglee 5 er Wöllttabt. 2020 Adolph Bößwetter. 5 Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver⸗ meidung des Verlustes des Vorzugsvechtes binnen drei 1 2 1 4 1 Monaten 1 8 gerichtliche i igen den Bergwerks Heugras 175 Versteigerung. Nachricht, daß der Cursus im Erlernen des Zuschneidens Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser 2024 Mittwoch den 19. d. Mts., von Morgens 9 Air ane ee n bone be ee 5 1 8 eite nmeld⸗ Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Berg. an, wird das der Gemeinde Harheim zustehende Heugras N ere meisterei Gießen Jedem gestattet. an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert. ungen nimmt entgegen Frau Lehrer Heß, 9 Darmstadt den 2. Mai 1878. Harheim den 15. Juni 1878. 22027 Kalserstr. 554. 2 Treppen hoch. G zogliche Ober-Forst- und Domänen-Direetion, 3 1 12 roß herzogliche 5 omänen e Großherzogliche 1 Harheim. 2** 32 5 Ueue isländische Häringe vat. Tecklenburg. Gras-Bersteigerung. f 5 2035 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, 2016 bei Wilhelm Fertsch. — 7 0 l ˖ 5 0 soll auf hiesigem Rathhaus die diesjährige Gras⸗Erdtee Ho zver) eigerung a von eirca 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Abtheil— 8 11 Montag den 24. d. Mts. Morgens 9 Uhr, werden ungen meistbietend versteigert werden. faninb U in dem zu dem Familieneigenthum des Großh. Hauses Okarben den 16. Juni 1878. gehörenden Distrikt Mainzer Hecke. Schlag VI Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. 10 bis 12 Stück(gebraucht), im Preise von 250 bis 8337 Eichen⸗Birken⸗Durchforstungswellen Fauerbach. 400 Mark, habe zu verkaufen. versteigert. 0 1189 C. L. Glück. — Ober⸗Ros bach am 14 Juni 1878. Höeugras⸗Versteigerung. 5 t Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach. 2023 Die auf Mittwoch den 19. d. Mis. dahler anbe⸗ 3 B cl 29 2012 Set era N 8 raumte Heugrasversteigerung wird wegen der eingetretenen 0 ur ea 0 1 n 5 ungünstigen Witterung zurückgenommen. 2021 Das Haus der Karl Rau sch Wittwe wird nicht —— 5— 5 13 st 0 97 Bönstadt den 15. Juni 1878. auf freiwilligen Antrag verkauft, sondern muß erbver⸗ Hb zver eigerung. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. theilungshalber verkauft werden. 2022 Montag den 24. Juni 1878, Vormittags 10 Uhr, Geibel. Chr. Lotz, Schlosser. werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde 5 a 2 Hasselheck e Se f K f e Feinst an Eichenschälholz: S N N. 1 0 n f 4 b 2 0 eee er Arnd segehelz 72 rima Limburger Käse, 10 15 Prügelholz, empfiehlt in den besten Qualitäten zu den billigsten Preisen 5 Et, billigst bei 5128 Wellen Reiserholz, 2033 Ph. Dan. Kümmich. in Pergamentpapier verpackt, billigst bei 9 60 Stück Laumsiützen;— 50 9.— 2032 Ph. Dan. Kümmich. an Kiefernholz: D ch 7 8 2029 Ein Packet mit 7 Pfund Handkäse wurde am 0 zie ge l, Donnerstag in dem Bahnhof oder in dessen Nähe von 1 Raummeter Prügelholz, 50 Wellen Reiserholz an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft ist im Schlag 24, an der Usinger⸗ sogenannte Plattziegel, gebe ich von heute an zu M. 28. einem Fuhrmann verloren. Der redliche Finder wird per 1000 gegen baar und zu M. 30. auf Credit ab. gebeten, dasselbe an Friedr. Hilbrecht Wlttwe Rodheim v. d. H. Konrad Knaf, abzugeben. straße. 1969 N Zieglermeister. N j 7———— 7 d rrn 2 Friedberg den 17. Juni 1878. Die Wohnung 11 155 5 Wa ee In Auftrag Ein Dienstmäd chen setzung anderweit zu vermiethen bei Reallehrer Opel. 2028 der Freiherrlich von Rittan'schen Gutsverwaltung Rüdesheim. d Stellung im„Deutsche 8, bei 7 f zu. 11384 tellung im, 9. eee, Ein Zuchtbulle, Schafpferch⸗ Versteigerung. Ein Lagerhaus ee ö kein Geld zu verabfolgen und keine Zeitschrift abzunehmen. 1 4 Den bereits angemeldeten Schülerinnen hiermit zun 1678 0 5 ird hin ud e enspaltig, N Auen ver treffen Das In nlegung dt 0. S. ien Sie a um Reichstat sinmten Le och Beginn het die vorg ahgabe des aher in solch ofort u. anbe dei Wetuiffind. Ditjen dien woll der blog geftlungespf Onnung e ausnerksam Pflichte 11%% 1 c cu Dei panel 0 nächssen P perliehen n Die 28. 89 gelte unterzithen 1 gergusste de 6 1 Die Bert belem 1 bel Vet Militz 2 5* uk de 8, Wer di degeichnen eren 9 Duel 4. in b. ein 2018 Donnerstag den 20. Juni d. Vormittags und einen j 1 5 975 3 2 großen Stall hat zu vermiethen 2025 Dienstag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, 11 Uhr, sollen auf hiesigem Ratbhaus 10— 15 Schaf- 1979 Sieck, Wittwe. läßt der Unterzeichnete in der Köhlergasse, 901 der Be⸗ pferche öffentlich meistbietend versteigert werden. bausung des Heinrich Hanstein, eine Parlhie Bas ie d b 25. Nlmerifanische(ern—„ Fried. F Amerikanische Erndte 5 Rechen, und Brennholz öffentlich versteigern. Fou e a r. 1928 neuester Construktion, sind zu haben bei. Adam Rausch II. e K. Hänser. Wollene und baumwollene g Holz⸗Versteigerung. f ß7i• 5 1 , emen 5 Centner Eine Brücenwaage Bäcker, Unterjacken& Unterhasen N 9 Uhr anfangend, sollen im Nieder Erlenbacher Gemeinde- wald folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend ver— steigert werden: 4 Raummeter Eichen-Prügelbolz 2009 Ein braves reinliches Fruchthändler sich eignend, billig zu verkaufen. Zu er⸗.. fragen bei der Exped. d. Anz. 2026 sowie auch die beliebten Filet ⸗Unter jacken bet 6 dreiw. ute e ein Un 4 90„ Stockbolz, ö i 5 8 8 ˖ f iedri ref 14000 Stück Buchen⸗Eichen⸗ und Nadelwellen. Dienstmädchen 366 zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich. ssendi Die Zusammenkunft ist oberhalb Dillingen am Ein wird zum sofortigen Eintritt zu miethen gesucht. Wo?. gang des Waldes 4 5 0 sagt die Exped. d. Anz. cten 2 buvert Gegen vorschriftsmäßige Bürascheine wird Zahlungs-— 8 5 In. ist bis 1. S ber d. J. gestattet. 5 8 nd er⸗ 2 15 Junt 1878. Neue Karto eln in verschiedener Stärke bei Carl Bindernagel. Großherzogliche Bürgermeisteren Nieder Erlenbach N Kirchliche Anzeigen fü i g g. ür Friedberg We ß e ll. 2015 bei z ö e a g VVV Katholische Gemeinde. 6% W gras-Versteigerung. ei üss f 1 Frohnleichnam. ig zy On 2010 Mittwoch den 19. Juni 1878, Vormittags 11 Uhr, Ein zuverläs iges Dienstmädchen ½8 Uhr: Gelegenheit zur Beicht. 9 ssentlic 17 das 5 1 hiesigen Gemeinde gehörige Heugras auf 203 Leucht Wan Er. Wetkerling. e 1 11 Sezen und Predigt. 1 10 Pr. esigem Rathhaus versteigert werden. 2031 Unt i i r: Andacht mit Segen. Hecht . e Penn e im Waschen und Mittwoch Abends 6 Uhr: Beicht. 0 fe Großherzogliche ee Fauerbach b. Fr. Frau Neisel, Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1 f 910 8 Helfer ch. 1 wohnhaft bei Herrn A. Söllner, II. Stock. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.. ße