Donnerstag den 18. April. 2 47. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Für die Monate Mai und Juni kann auf den „Oberhessischen der Verlags-Cxpedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. Anzeiger“ bei — Gelder entgegen. In Gemäßbeit der Instruction vom 2. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der für die Landeswaisen-Anstalt zu erhebenden Collekten und Büchsengelder. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf den Schlußsatz unseres Amteblattes Nr. 5 von 1877 sehen wir nunmehr der umgehenden Ablieferung der rubricirten Bekanntmachung. September Friedberg am 25. April 1878. Dr. Gr d d 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittepreise der nachbemerkten Artikel für den Monat März 1878 sich Friedberg am 15. April 1878. a Serubed folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 17.—, Heu M. 7—, Stroh M. 6.—. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Türk, Zeug ⸗ Prem. ⸗Lt. vom Art.⸗Depot in Darmstadt, wurde zum Zeug⸗Hauptmann befördert. Oberst— Et. Frhr. Röder von Diersburg vom Leibgarde— Regt. Nr. 115 wurde unter Beförderung zum D 0 Odberst und Commandeur des Inf.⸗Regts. Nr. 70 eie& Sohn, nach Trier versetzt. lll.— Der Abgeordnete Hirschhorn hat mit neun N Genossen bei der zweiten Kammer folgenden Ge- E setzentwurf eingebracht:„Art. 1. Der Art. 10 der dd. Bendel. amen 4 9 1 J Sarin tri —— Verfassung ist aufgehoben und wird durch folgende Bestimmung ersetzt:„Unbewegliches Landes. Eigen- thum darf ohne ständische Zustimmung nicht ver— äußert, nicht verpfändet, nicht mit dinglichen Gerechtsamen belastet und nicht mit Real-⸗Lasten beschwert werden.“ Art. 2.„Diese Bestimmung ist ein Theil der Verfassung.“ — Bei der zweiten Kammer ist ein Antrag eingegangen, welcher auf Vereinfachung der Be— rathung des Budgets abzielt und folgenden Wort laut hat:„Art. 1. Die Bestimmung, nach welcher bei dem Finanz⸗Gesetz eine vorherige vertrauliche Besprechung mit der ersten Kammer durch die „„Ausschüsse vor Beschluß Fassung der zweiten Kammer zu ersolgen hat(Art. 67 Nr. 2 der * vrietrih ö 5 bende Ziege . N. Crbertt. ——— ang. B. U., Art. 26 Nr. 3 der landständischen Ge⸗ a i e d Verhandlung der Finanz- Sachen im Plenum der Kammer— insoweit solche nicht durch einen An- Vorlage des gesammten Vertrages beharren zu trag der Staats Regierung an beide Kammern gebracht worden sind, und soweit es sich nicht um Anträge von Mitgliedern der Kammer um Geld Bewilligung handelt(Art. 95 Nr. 2 der V.-U., allen anderweitig lautenden Versionen, die von schäfts-Ordnung), ist aufgehoben. Art. 26 Nr. 3 der landständischen Geschäfts⸗ Ordnung, Art. 33 ebendaselbst)— kann auch ohne vorgängige Ausschuß Berathung fürderhin 4 statthaben. Die Bestimmungen der Verfassung in Art. 92 und der landständischen Geschästsordnung in Art. 33, insoweit sie mit diesen Gesetz-Be— stimmungen in Widerspruch stehen, sind aufgehoben.“ — Ay tragsteller sind der Abgeordnete Hirschhorn und Genossen. — 17. April. Prinz Al,xander von Batten- berg, welcher am Sonntag Abend vom Kriegs- schauplatz über Petere burg zurückkehrend in Berlin eintraf, wurde vorgestern Nachmittag daselbst vom Kaiser empfangen. Der Prinz traf gestern Abend hier ein. 2 Berlin. 3 Die Presse erörtert die Ernennung des Kronprinzen zum Regenten von ElsaßLoth- ringen. dieser Angelegenheit überhaupt noch nicht statt— gefunden, geschweige, daß bereits Bestimmungen irgend welcher Art darüber gefaßt worden wären. — Der„Reichs Anzeiger“ theilt mit, daß am 12. d. M. am Hose von Karlsruhe das Ver— löbniß der Prinzessin Marie von Preußen mit dem Prinzen Oeinrich der Niederlande erfolgt ist. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Die hiesige diplomatische Agentur Rumäniens ist er- mächtigt, in bündiger Form der Zeitungsmeldung zu widersprechen, wonach der rumänische Minister des Auswärtigen, Cogalniceanu, bei dem Fürsten von Rumänien die Absetzung des rumänischen Agenten in Wien, Balaceanu, nachgesucht haben sollte; weder Gortschakoff noch einer seiner Ange- stellten habe sich jemals direct oder indirect an die rumänische Regierung gewendet, um die Ab— berufung von Balaceanu zu verlangen. — Im Jahr 1879 am 11 Juni fleht die goldene Hochzeit unseres deutschen Kaiserpaares bevor. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 15. April. Es verlautet, die Vermitllung Deutschlands zwischen England und Rußland sei noch gar nicht einge— leitet, weil das britische Cabinet bisher lediglich erklärte, auf seinem früheren Verlangen nach müssen, während Deutschland zur eigentlichen Ver- mittlung blos dann geneigt sein soll, wenn Aus— sicht auf beiderseitiges Nachgeben vorhanden sei. Der„Pol. Corr.“ zufolge wurden, entgegengesetzt Ignatieff überbrachten Bemerkungen des Wiener Cabinets betresss des Vertrages von San Stefano seitens des Petersburger Cabinets bis jetzt noch nicht beantworteet. Frankreich. Paris. Das„Journal des Debats“ bespricht die europäische Situation und appellirt an die deutsche Vermittlung zur Ab- wendung der Gefahr eines Krieges. Belgien. Brüssel, 15. April. Der Senat bewilligte mit 38 Stimmen den von der Regierung verlangten Militär-Credit. Großbritannien. London. Aus Cap stadt wird vom 26. März gemeldet: In der letzten Woche fand ein ernstliches Gefecht um Piributh slatt, in welchem drei Capitäne und ein Lieutenant sielen. Die Lage im Trans vaal-Lande ist sehr ernst. In Regierungs⸗Kreisen haben, wie mit; voller Bestimmtheit versichert wird, Erwägungen diplomatische Gortschakoff's an — Die zuletzt dem Parlamente mitgetheilte Correspondenz enthält außer dem Circular-Schreiben Gortschakoff's und den dazu gehörigen Annexen, welche Salisburz am 13. April zugestellt wurden, nur noch eine Depesche Salis⸗ burb's an den Botschafter in Petersburg, Loftus, vom 11. April, in welcher Lostus ein Telegramm Schuwaloff mitgetheilt wird. Gorischakoff erklärt darin Folgendes: Nachdem der vollständige Text des Präliminar-Vertrages den Mächten mit voller Freiheit der Beurtheilung mitgetheilt, könne die Nachricht Elliot's, daß Gortschakoff dem rumänischen Agenten erklärt habe, Rußland werde sich der Erörterung des die bess⸗ arabische Frage betreffenden Artikels des Friedens⸗ Vertrages auf dem Congreß eventuell wiedersetzen, nur auf einem Mißverständniß beruhen. Eine derartige Erklärung wäre ohnehin durchaus unlogisch, weil kein Mitglied des Congresses würde verhindert werden können, die mit dem Friedens- Vertrage in Beziehung stehenden Fragen zur Verhandlung zu bringen. 5 Italien. Rom, 15. April. Der Herzog von Aosta ist nach Florenz abgereist und wird sich von dort nach Paris begeben, um den Vorsitz in der italienischen Ausstellungs Commission zu über⸗ nehmen.— Die Fürstin von Montenegro ist in Rom angelangt. Der König wies der Fürstin einen Ober- Offizier zur Dienstleistung zu. Die Fürstin empfing den Besuch des Grafen Corti. — 15. April. Die Deputirenkammer hat mit 191 gegen 20 Stimmen den Zolltarif angenommen. Die Kammer beschloß, sich bis zum 1. Mai zu vertagen. Ministerprasident Cairoli erklärte: das Ministerium werde sich in der Zwischenzeit mit der Vorbereitung der Gesetzentwürfe, betr. Steuer⸗ Resorm, Wahl-Resorm und Eisenbahnen besassen. Türkei. Constantinopel, 14. April. Großfürst Nikolaus ist gestern sammt seinem Ge⸗ neralstabe den Bosporus hinaufgefahren und de; sichtigte die durch die Türken besetzten Positionen. — Der griechische Patriarch überreichte der Pforte, dem Großfürsten Nikolaus und den Botschastern einen Protest in Betreff der in mehreren Städten Bulgariens erfolgten Besitzuahme griechischer Kirchen durch die Bulgaren.— Prinz Hassan wird End dieser Woche nach Aegypten zurückkehren.— Die Russen haben alle Maßregeln ergriffen, um im Falle eines Bruches mit England auf das er ste Signal sich Constantinopels und des oberen Bos-⸗ porus zu bemächtigen. — die Russen forderten unter Bezugnahme auf die Befslimmungen des Waffen- Stillstandes und des Friedens Vertrages die türkischen Com ⸗ mandanten von Schumla und Varna zur Räum- ung dieser Plätze auf. Die russischen Truppen in Erzerum und Umgegend haben sich gegen Batum in Bewegung gesetzt und in Erzerum vur die zur Aufrechthaltung der Polizei nöthigen Kräfte zu⸗ rückgelassen. — 15. April. seine Functionen wieder aufgenommen. Das russische Consulat hat Großfürst Nicolaus ist nach San Stefano zurückgekehrt.— Der russische Geschäftsträger v. Nelidoff soll mit Urlaub abgehen und Onou die Geschäfte der Bot- schast führen.— Hobart Pascha ist zurückgekehrt. Montenegro. Cettinje, 14. April. Zweiunddreißig Insurgenten⸗Chefs aus der west⸗ lichen Herzegowina sind heute von hier nach Ragusa abgereisl. Dieselben waren berufen worden, um von Neuem unter der montenegrinischen Fahne die Waffen zu ergreifen, entschlossen, sich der Türkei nicht zu unterwerfen. Rumänien. Bukarest. Der Senat hat den Handels-Vertrag mit Deutschland genehmigt. — Die„Wiener Presse“ meldet von hier: Der größte Theil der rumänischen Armee ist in der kleinen Walachei zwischen Turn⸗Severin und der Aluta concentrirt. In der großen Walachei stehen 150,000 Russen und drei rumänische Regi- menter, in der Umgebung von Bukarest 40,000 Russen. Der Rücktritt des Ministers des Aus- wärtigen Cogalniceanu ist wahrscheinlich, Demeter Ghika wird als sein Nachfolger angesehen. Die „Pol. Corr.“ meldet dagegen: Die Regierung erhielt die Mittheilung, daß 120,000 Russen zur Occupation Rumäniens bestimmt sind. Täglich rücken neue russische Abtheilungen ein, welche sich wie in Feindesland benehmen und alle Gebäude zu ihren Zwecken mit Beschlag belegen. Rußland. Petersburg, 15. April. Heute fand ein freundschaftlicher officiöser Austausch der Ansichten zwischen den Cabineten von London und Petersburg statt. aufrichtig eine friedliche Lösung und beabsichtige nicht, den Unterhandlungen unnöthige Hindernisse zu bereiten, sondern wünsche lediglich, daß der ganze Vertrag von San Stefano dem Congreß vorgelegt werde. Das russische Cabinet hält eben⸗ falls an seiner früheren Haltung fest und citirt Gortschakoff's Promemoria als Beweis dafür, daß es bereit sei, selbst die wichtigsten Bestimmungen des Vertrags zu discutiren. — 16. April. Das„Journal de St. Peters bourg“ theilt mit, daß nicht nur mit England, sondern auch mit Oesterreich Pourparlers stattfin- den. Zu der Nachricht des„Observer“, wonach die russische Regierung die Pforte habe wissen lassen, daß, wenn sie England Beistand leiste, dieß den völligen Umsturz des türkischen Reiches in Europa zur Folge baben werde, bemerkt das ge— nannte Journal: es sei ersichtlich, daß, wenn Krieg zwischen Rußland und England ausbreche, die Türkei nicht intakt aus demselben hervorgehen werde. Was die Occupation Rumäniens anlange, so sei es natürlich, daß die kaiserliche Regierung angesichte der Haltung Rumäniens bedacht sei, ihre Communicationen durch Rumänien zu sichern. Uebrigens könne die mit Rumänien für die Dauer des Krieges abgeschlossene Convention erst nach dem definitiven Frieden als erloschen betrachtet werden. Amerika. New Aork. Eine National- bank in Cincinnati und eine andere in Chicago haben sich bereit erklärt, ihre Noten in Gold ein- zulösen. Mehrere Kaufmanns Firmen in Chicago zahlten bereits ohne Weiteres in Gold. Aus Chicago werden noch andere Umstände gemeldet, die auf die Ausführbarkeit der Wiederaufnahme der Baar-Zahlungen schließen lassen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Palmsonntag brachte zugleich einen Gedenklag für ganz Deuischland, ja für die Humanitäts- Freunde der ganzen Welt. Es ißt dies der Tag, an dem vor hundert Jahren die erste deuische Unterrichts- und Erziehungs Anfalt für Taubstumme in Dresden durch Samuel Hemicke begründet wurde. Bis dahin waren die Taubstummen unnütze, verwahrloste, oft höͤchst gefährliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft— von da an Ersteres erklärte: es wünsche wurden diese Unglücklichen zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft herangebildet, die durchaus in der Lage sind, sich mit der Mitwelt zu verständigen und die in Folge dessen in den verschiedensten Gebieten arbeiten und wirken können. [Worms. Wie sehr die Frechheit der umherziehenden Handwerksburschen überhand nimmt, beweist nachstehender Vorfall: Ein Handwerksbursche aus Baiern, der in der Wirthschast zur„Neuen Heimath“ Streit anfing, zog einen Dolch aus der Tasche und verwundete vier der im Zimmer befindlichen Personen. Die anderen Anwesenden hieben in ihrer Entrüstung darüber den Messerhelden so windelweich, daß er bewußtlos auf dem Boden lag, als die Polizei auf dem Platze erschien und denselben in das Spital verbringen ließ. 1 5 Allerlei. Kassel. Auf der Main⸗Weser-Bahn wird jetzt die Strecke Treysa- Friedberg mit eisernen, statt der bisher üblichen hölzernen Schwellen versehen und zwar nach Hils's System ähnlich wie seit längerer Zeit die Strecke Arnsberg Schwerte der Bergisch⸗Mä kischen Bahn nach diesem System gebaut ist und sich gut bewährt hat. Da die hölzernen Schwellen steis im Preise steigen und fast nicht mehr in der großen Anzahl zu beschaffen sind, kann die Einführung des eisernen Unterbaues nur erwünscht sein für die Eisenindustrie. Dieser Tage wurden circa sieben Million Pfund Stahlschienen, eiserne Schwellen und Klein. eisenzeug für genannte Strecke in Submission gegeben. Fulda. Von einem Handelsmann Namens Meyer Plaut aus Wehrda, welcher vor mehreren Wochen in der Nähe von Hosenseld bei Fulda verschwunden ist, konnte bis zur Stunde noch keine Spur aufgefunden werden. Die Angehörigen des Plaut haben aus meh fachen Grün— den die Ueberzeugung, daß er meuchlings ermordet und in dem Walde verscharrt worden ist. Verloosungen. pCt. vorm. nassaulsches Staats-Anlehen v. 1851. Ziehung vom 9. März 1878.— Heimzahlung am 30. Juni 1878. Lit. A. Nr. 26 30 89 à fl. 1000 Lit. 3. Nr. 18 97 108 55 90 99 231 35 60 67 85 89 348 429 42 54 62 528 50 644 706 54 à fl. 500. Lit. C. Nr. 6 157 97 203 23 51 59 325 28 99 502 25 41 68 627 61 68 74 712 57 809 19 29 92 914 87 93 à fl. 300. Lit. D. Nr. 6 104 14 26 41 87 211 14 333 37 72 75 95 434 42 47 508 37 71 662 85 86 5 806 933 55 1027 32 37 38 47 56 128 70 79 81 269 338 68 81 89 406 70 90 563 611 80 721 62 819 37 946 49 86 92 93 à fl. 100. 4p Ct. vorm. nassauisches Staats-Anlehen v. 1858. Ziehung vom 15. März 1878. Heimzahlung 30. Juni 1878. Lit. F. Nr. 47 179 80 328 84 ö am Nr. 1 4 21 25 38, S. 2629 Nr. 12 34 38 48, S. 2890 Nr. 31 49, S. 3521 Nr. 25 30 34, S. 4177 Nr. 16 24 27 30 31 38 48 3 M. 150. Alle übrigen Nummern in den am 1. Februar 1878 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von M. 66. Stadt Wilen fl. 100⸗Loose vom Jahre 1874. Sersen- und Gewinn Ziehung vom 1. April 1878. Heimzahlung am 1. Juli 1878. Seren. Nr. 193 206 301 1286 1430 1835 1932 2070 2138 2544 2777 2856. Gewinne. Serie 1932 Nr. 79 fl. 200,000. Serie 1286 Nr. 10 fl. 30,000. Serie 2070 Nr. 21 fl. 10,000. Serie 206 Nr. 40, S. 1430 Nr. 23, S. 2138 Nr. 40, S. 2777 Nr. 51, S. 2856 Nr. 95 à fl. 1000. Serte 193 Nr. 15, S. 206 Nr. 17, S. 1430 Nr. 75 96 S. 1835 Nr. 8, S. 2138 Nr. 22, S. 2544 Nr. 12 87, S. 2777 Nr. 76, S. 2856 Nr. 3 25 53 à fl. 300. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 130. Handel und Verkehr. Frledberg, 17. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.— 1.10. Eier per Stück 5 Pf. Friedberg, 17. April. Waizen M. 23.—., Korn M. 18 50, Gerste M. 18.—, Hafer M. 15—18 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Frankfurt, 15. April. Der heutige Viehmarkt war bei hohen Preisen gut befahren. Angetrieben waren 370 Ochsen, 210 Kühe, 220 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68—70., 2. Qual. M. 64—66., Kühe und Ninder 1. Qual. M. 6062, 2. Qual. M. 52— 54, Kälber 1. Qual. M. 6365 2. Qual, M. 58—60., Hämmel 1. Qual. M. 64 66, 2. Qual. M. 56-60 Frankfurt, 15 April. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30. Nr. 5 M. 24 Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25., (do. II. Berliner Marke) M. 21. Walzen ab Bahnhof hier M. 24.— 25., ab unserer Umgegend M. 23.75— 24. do., fremder je nach Qual. M. 23.75—25. Roggen je nach Qualität M. 17 75—18 25 Gerste M. 19.— 23. Hafer M. 14.— 16.50. Erbsen M. 19.— 23. Wicken M. 15 bis 17. Linsen M. 19.— 23. Rüböl, detail, M. 78. Die Preise verstehen sich sämmtl. per 200 Pfd. Zoll⸗ gewicht— 100 Kilo. Gießen, 16. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.— 1.10. Eier per Stück 5 Pf. Tauben das Paar 90 Pf, Hühner per Stück M. 1.50, Hahnen per Stück M. 1.60, Enten per Stück M. 3.50, Kartoffeln 100 Kilo M. 7.20, Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 56— 60 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalb fleisch 50— 56 Pf. Landwirthschaftliche Creditbank in Frank⸗ furt a. M. Auf der Tagesordnung der am 25. d. M. stattfindenden Generalversammlung steht neben den ge⸗ wöhnlichen Berathungs⸗Gegenständen auch ein Antrag „§. 35 Pos. 3 betreffend.“ Man steht wohl, daß§. 35 542 52 53 780 1014 98 à fl. 100. Lit. 6. Nr. 235 358 402 35 1205 306 15 423 572 726 66 à fl. 200. [JDit. H. Nr. 18 413 72 793 914 3 fl. 300. Lit, J. Nr. 191 528 76 875 971 1067 99 506 651 77 730 828 2031 159 637 909 3078 205 690 769 835 4014 128 à fl. 500. Lit. K. Nr. 490 532 82 810 97 924 à fl. 1000 Heimzahlung am 31. December 1878. Lit. F. Nr. 337 554 71 96 1249 62 575 663 99 771 801 fl. 100. Lit. G. Nr. 206 62 301 16 1007 343 513 646 701 48 86 à fl. 200. Lit. H. Nr. 13 439 85 645 704 fl. 300. Lit. J. Nr. 311 486 583 671 82 1740 834 2032 45 149 599 709 16 19 24 832 33 998 3037 680 773 824 907 4032 à fl. 500. Lit. K Nr. 272 313 619 740 953 86 à fl. 1000. 3½0% Anlehen der vormals freien Stadt Frankfurt a. M. von 1846. Ziebung vom 19. März 1878.— Heimzahlung am 1. Juli 1878. Lit. E Nr. 168 231 418 599 664 808 979 98 1008 20 145 66 200 46 369 424 501 632 55 82 754 88 99 fl. 1000. Nr. 1849 98 937 83 90 99 2037 367 88 547 677 84 731 72 85 à fl. 500.— Nr. 2820 90 911 65 3026 71 95 180 213 22 à fl. 300.— Nr. 3455 66 584 601 728 67 81 5 fl 100. Lit. F. Nr 67 209 408 10 502 49 99 621 85 722 31 40 46 903 1003 45 72 129 207 53 315 607 762 à fl. 1000.— Nr. 1808 94 2027 102 59 78 218 315 58 87 418 24 673 93 739 4 fl. 500.— Nr. 2850 58 95 916 23 3035 60 109 206 à fl. 300. — Nr. 3543 62 64 77 664 66 92 790 à fl. 100. 4 Ct. Badische Thlr. 100⸗Loose v. Jahre 1867. Serien-Zlehung vom 1. April 1878. Nr. 39 217 233 434 583 678 750 788 981 1020 1759 1987 2099 2208 2253 2270. Die Gewinn Ziehung findet am 1. Juni 1878 statt. Badische fl. 35⸗Loose von 1845. Gewinn⸗ Ziebung vom 30. März 1878.— Heimzahlung am 1. October 1878. Nr. 27947 M. 6857143. Nr. 297413 M. 1714286. Nr 316723 354955 à M. 6857,15. Nr. 108556 289514 389389 394064 3 M. 3428 58. Nr. 15048 29391 32993 48187 74628 85509 86963 108558 135383 222281 270302 351994 à M. 1714 29. Ni. 15025 20842 20848 41349 54759 56645 81181 81542 83916 98669 100105 167046 183559 201983 250059 258850 270307 272994 287218 289473 299069 339393 345506 357974 389376 3 M. 428 58. Zur weiteren Aufzählung der Nummern fehlt uns der Platz; jedoch kann die Liste auf unserem Bureau eingesehen werden. Braunschweiger Thlr. 20⸗Loose vom Jahre 1868 Gewinn Ziehung vom 1. April 1878— Heim⸗ zahlung am 30. Jun. 1878. S. 1667 Nr 3 M. 240,000. S. 878 Nr. 29. M. 15 000. Serie 2890 Nr. 47 M. 7200. S. 2890 Nr. 5 M. 3000. S. 388 Nr. 20 37, S. 878 Nr. 5, S. 2629 Nr. 28, S. 2890 Nr. 4 48, S. 3521 Nr. 20, S. 4177 Nr. 5 15 39 3 M. 300. 388 Nr. 2 15 18 40 41, S. 878 Nr. 4 24 31 35 48, S. 1268 Nr. 10 44, S. 1667 Nr. 6 9 23, S. 2217 der Statuten gemeint ist, es handelt sich aber, wie wir erfahren, nicht um einen Ankrag auf Abänderung des Paragraphen sondern um den Antrag eines Actionärs auf Liquidation des Unternehmens. Wir glauben um so mehr unsern Lesern diese Notiz nicht vorenthalten zu sollen, da es ja notorisch ist, daß eine sehr große Zahl von Aetien dieser Bank an Bewohner hicsiger Gegend untergebracht sind, welche ohne genaue Kenntniß dieses Punktes 6 jener Tagesordnung gewiß nicht vermuthen können, daß in jener Generalversammlung solch wichtige Diseussionen bevorstehen. D. Frankfurt a. M., 16. April. Die Börse fand heute weder in den polilischen Nachrichten noch in finan⸗ ziellen Momenten eine Anregung, nach irgend einer Richt⸗ ung bin energischer in Action zu treten. Die seltherige reservirte Haltung der Spikulauon machte sich daher in aus nehmendem Grade bemerklich. Am internationalen Sp kulalionsmaskl war nur in Creditactien, welche zwischen 176 und 175 umgingen, einiges Geschäft. Das Effect nellte sich ca. 1 fl. unter seinem Abendcours. Staalsbabn⸗ actien lagen à 204, Lombarden 3 56 sast völlig geschäf s. los. Von ausländischen Fonds gaben 1877er Russen 1½0/ nach. Oesterr. Renten hielten sich fess. Ungarische Schaß⸗ bons I. Em. sind etwas besser, II. Em. unverändert. Die beute bei dem Bankhause Gebrüder Bethmann dahier er— öffnete Subseription auf die 4½0/ Norwegische Anleihe von 1878 zum Course von 95¼ findet guten Anklang in Kapitalisenkreisen und stebt daher, nach den bereits vor— liegenden zahlreichen Anmeldungen zu schließen, ein günstiges Resultat der Subseripion in Aussicht. Der Emissions⸗ cours ist, in Betracht daß die ältere 4½% Norwegische Anleihe von 1876 2½ höher nolirt, als ein verhältniß⸗ mäßig billiger und eine gute Marge bie lender zu betrachten. Die Subscriptlion wird am 18. d. geschlossen. Oesterr. Prioritäten toeilweise schwächer. Loose still. Oesterr. Bahnen slellten sich zum Theil niedriger. Elisabeth 1½ fl. höher, Galizier/ fl. matter. Banken unterlagen nur geringen Coursveränderungen. Oesterr. Nationalbank verlor 3 fl. Von Wechseln Paris und London theurer, Wlen billiger. Privaldisconto 28/4%. Geld Cours. Frankfurt am 16. April. 1878. 20 ⸗Frankenstüucke.. M. 16 22—26 Englische Sovereigns 2032 37 Russische Imperiales„ 16 67—72 Holländische fl. 10⸗ Stücke 16 65 eee.„ 9 52—57 Ducaten al mareo 17 9 55—60 Dollars in Gold 1 5 4 18—21 1327 1 14 — * 1157184 E ofen. Holz er ersucht, sich get eigen 900 Gheleult Oläubige mildung machen, einsicht Pil 109 2 sollen in Allebeig, dend o 5. 1358 meinden nehmiau den 23. Jau, Or N machen, bei Meidung der Nichtberücksichtigung. *νονν ag * R e e * Aus zug Gestor ben: f aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. 6. April. A ee dat Ser, Herr Johann Maria Farina e alt. 3 5 Geboren: 8 Johannes Werner, Weißbinder, 56 Jahre alt. gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln 30. März. Dem 3 Georg Adam Schmidt 13.„ e wass, Taglöhner aus Lanzenhaln, hat uns den Debit des 1 Sohn. ahre alt. 7 5 n 1 4, Se ea e due 1 840, allein üchten Cölnischen Wassers il. D andarbeiter Heint ischer ochter. 1. e die fee e Herrenhemden,, e * Dem Bäcker Gusta ain ohn. 1.50, 6.„ Dem Gasverwalter Johann Michael Koch] 1325 feine Einsätze, Taschentücher, Kragen, Mauschetten„ e„„ 75 2 1 Sohn. f sowie Socken und Strümpfe billigst bei*„„156,0. 14.„ Dem Metzger Job. Wilhelm Waas 1 Tochter. K. Friedrich. Die Exped. d. Anz. Aufforderung. 1327 Diejenigen Steigerer, welche am 25. Februar laufenden Jahres in dem Gräflichen Revier„Wickstadt“ Holz erstelgert und noch im Walde sitzen haben, werden ersucht, dasselbe binnen 8 Tagen abzufahren, als man sich gegenfalls genöthigt seben würde, nach den Ver⸗ steigerungsbedingungen 10 und 11 zu verfahren. Wickstadt den 15. April 1878. Gräfliche Oberfoͤrsterei Assenheim. Schal las. Glaͤubiger-Aufforderung. 1352 Einwendungen gegen das von Jonas Ehrlich Eheleute von Nieder⸗Eschbach mit ihren gerichtsbekannten Gläubigern abgeschlossene Arrangement sind unter An— meldung der Forderungen binnen 14 Tagen d zu Akten einsicht ist gestattet. Vilbel am 13. April 1878. Zusammenkunft ist Vormittags 9 U Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Dr. Schäfer, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Holzversteigerung. 14350 Mittwoch den 24. April sollen im Domanial⸗ distrikt„Rauerwald! 18 Haufen Heide- und Moosstreu, er Haufen à 5 Kubikmeter, verstecgert werden. Die an der Ruhebank auf der Staatsstraße zwischen Kaichen und Ilbenstadt. Heldenbergen den 14. April 1878. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Peck e 1 3 7 5 5— Holz-Versteigerung. 1309 Dienstag den 23. d. Mis. Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Rothschild'schen Walde Alteberg, unmittelbar am Okarber Weg, öffentlich meist dietend versteigert werden: 54 Birkenbolzstangen und Stämmchen von 8— 19 Centim. mittlerem Durchmesser und 48 Meter Länge, 46 Raummetex Birken⸗Prügelholz, 6450 Stück Birken⸗Prügel und Reisholzwellen, 7200„ gemischte Wellen, 1200„ 5 und Buchen- lange Wellen (Faschinen), letztere eignen sich besonders zu Bohnenstangen. Zahlungsfrist bis 1. September d. J. Gleichzeitig dient zur Nachricht, daß Schälholz dieses Jahr nicht gemacht wird. Okarben am 8. April 1878. Freiherrliche Forstverwaltung. Hilgenrelner. Bekanntmachung. 358 Die am 19. und 20. v. Mts. im hiesigen Ge— Aeindewald abgehaltene Holzversteigerung hat die Ge— ehmiaung erhalten und ist der erste Fahrtag auf Dienstag zen 23. d. Mts. bestimmt worden. Fauerbach v. d. H. den 15. April 1878. Großherzogliche Bürgermeisterel Fauerbach v. d. H. J. E. d B.: Dilges, Beigeordneter. Die Holzversteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Hoch-Weisel dom 4. und 5. d. Mts. ist genehmigt worden. Die bfuhrscheine können vom 23. d. Mts. an bei Großher— ioglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen Ferden. Der erste Fahrtag ist auf den 24. d. Mts. und tas Ende des Abfuhrtermins auf den 5. Junt d. J. istgesetzt. Die Holzabfuhr ist nur bei trockener Witter⸗ ung gestattet. Butzbach den 16. April 1878. Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. nia r. Bekanntmachung. Mäünster den 15. April 1878. Großherzogliche Bürgermelsterel Münster. Nelnec. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg durch Carl Bindernagel: 2 ö Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Urumann, Arnold, Kranke, Schmolz, Stark, Cersteegen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. 1 Zweiunddreißigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Slahlsiiche. Eleg. geb. ohne Goldschnitt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2. 80. Pracht Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 30. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als 5 f hunderttausend Exemplaren 2 über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworben. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— . 50 g e Uaturheil- Methode Die am 14. und 15. März d. J. im Rodheimer ö 0 5 Gemeindewald, Distrikt Wellenberg, abgehaltene Holz- Nach Ferd. Schumacher. versteigerung ist genehmigt worden und ist der erste Ab⸗ Essen a. d. Ruhr. fuhrtag auf Mittwoch den 24. April festgesetzt. Heilt dauernd schnell und sicher: „Gleichzeitig wird den Steigerern des Holzes von der trockene und nasse Flechten, Juckflechten, Kopfgrinde Versteigerung vom 14. Februar d. J. eröffnet, daß der Hautausschläge, Salzfluß, Krätze, Wunden, offen, Abfuhrtermin auf den 10. Mai l. J. bestimmt worden ist. Beinwunden, Frauenkrankheiten, u. a. Bleichsucht, Rodheim v. d. H. am 16. April 1878.(Blutarmuth) u. s. w., Fallsucht, Augenleiden, Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. Wassersucht, Bandwurm in zwei Stunden, J. V. d. B.: Rheumatismus, Kopfgicht, selbst in den hart⸗ Wehrheim, Beigeordneter. näckigsten und verzweifelsten Fällen, Brust⸗ und Magenleiden aller Art. Lohrinden 8 Versteigerung. Bei Nichterfolg bezahle ich den Betrag zurück. 1367 Mittwoch den 24. April ufd. J., Vormittags] Meine Broschüre Naturheil-Methode erhält jeder 11 Ubr, soll die diesjährige Lobrinden-Erndte im hiesigen[Kranke gegen Einsenden von 30 Pfennig in Marken Hardwalde, veranschlagt zu 170 Centner, auf hiesigem franco gegen franco und versaume kein Kranker sich . anderweit meistbietend versteigert werden. dieselbe anzuschaffen. ber⸗Eschbach den 16. April 1878. V 5 a Großherzogliche Bürgermeisteret Ober⸗Eschbach.. 8 19 5 Himmelreich. 5 Uhr Abends f 1331 Aufforderung. 1337 Die noch rückständigen Steigerer von Mobiliar⸗ gegenständen der Erben der verstorbenen Friedrich Jacob Will Eheleute zu Petterweil werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen entweder Zahlung an den Unterzeich⸗ neten zu leisten, oder vorschriftsmäßige Bürgscheine bei demselben zu hinterlegen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt gegen die Säumigen gerichtliche Beitreibung. Gleichzeitig werden alle Gläubiger der nach oben verlebten Eheleute ersucht, binnen gleicher Frist ihre Forderungen schriftlich an Lehrer Will zu Rendel gelangen zu lassen, g— 1351 Die f 1 M E wie auch alle Diejenigen, welche noch mit Zahlungen im 8350 Ar Rückstande sind, erinnert werden, solche binnen 14 Tagen liegen gegen gerichtliche Hypothek zum Ausleihen an denselben abzuführen. f 2 bereit. Wo? bei der Exped. d. Anz. zu erfragen. Petterweil am 12. April 1878. f 5 In Auftrag: 1361 2 r Puder- Cacao für Kinder, Verdauung besonders empfehlenswerth, garantirt rein, hydraulisch entölt, liefert als Specia- lität die Kalserliene Hof- Choecola- den- Fabrik in Cölu zu M. 2.40 und M. 3.— pr. ½½ Kilo. Aufträge von Privaten werden nur nach Orten effectuirt, wo sich keine Niederlagen befinden. Reconvalescenten, schwache a 5 5 Fr. Kost, Gemeinde⸗Einnehmer. 68 5 7 1338 Feinste 0 S* 8 8„ 1 f Daheim. Eier- Gemüse- Uudeln 1—*— g 85 2 bel b Wilh. Bernbeck. 88 2 L 28 6 85 38 K 10 Die soeben erschienene Nr. 28 enthält: 45 isiten at le n Das Buch Sirach. Reichsstadtnovelle von Gottfried in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40 Böhm.(Schluß.)— In den Buckskin⸗ Fabriken der in Lithographie! 21 l 10* 100 S M. 1. 50 1 V 1 2 3 f N 2 8 5 11 57 Niederlausiz. Von Dr. E. Beckenstedt. Vor dem Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche Sturm. Historischer Roman von Theodor (Fortsetzung.)— Ein Ausflug nach Carpineto, der Ge— burtsstadt Leo's XIII. Von Leopold Witte.— Gnom und Nachtigall. Gedicht von August Sturm. Origlinal— zeichnung von Freiesleben.— Am Famllentische: Ein todter König. Mit Originalzeichnung von A. Richter: Um das Schußgeld des todten Königs.— Lustiges aus ernster Zelt. Von Arnold Friedrich.— Erfüllung unserer Weihnachtsbitte. Mit einer illustrirten Beilage: Die Eskimos im zoologischen Garten zu Berlin. Nach dem Leben. Zu Bestellungen empflehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg Fontane. it vom 1. Mal ab zu vermiethen. mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Amerikanische Treppenleitern, 1312 eigener Arbeit, stets auf Lager bei Bad⸗ Nauheim. Ph. Kappes. 1211 Ein schoͤn moͤblirtes N 1 Zimmer mit Cabinet Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 4 Bad⸗ Nauheim. 30 Am zweiten Osterfeiertag findet in meinem Saale 1 12 Tanzmusik 8 a stalt, wozu freundlichst einladet J. H. Fritz. Dorheim.— Hessischer Hof. Montag den 2. Osterseiertag T a n 3 m u. i E statt, wozu freundlichst findet in meinem Saale einlade 1356 K. Schutt. Gesangbücher bei Carl Bindernagel. A!!... 0 1194 8 G. C. Hisgen, 5 8 Firniß⸗ und Farbenwerk„Naßmühle“ bei Hanau, 30 5 prämiirt Philadelphia 1876, 8 — empfiehlt seinen, allen Anforderungen entsprechenden 8 0 5 Deutschen Oel⸗Glanz⸗Lack „ 5 5 2 1 5 Fußboden⸗Anstrich 5 2 in verschiedenen Farben.— 1 Derselbe trocknet bei jeder Witterung in wenigen Stunden glashart, erhält schönen 8 72 Glanz, ist leicht aufzustreichen, sehr ausgiebig und außerordentlich dauerhaft. 2 8 Dem Oelfarben⸗Anstrich des schnellen Trocknens, dem Spiritus-Lack⸗An⸗ 85 strich der Haltbarkeit und des Glanzes wegen bei Weitem vorzuziehen.— Elegante = Packung.— Billig. 8 . Vorräthig in Blechflaschen von 2 Pfund Inhalt incl. Flasche à M. 2.50 bei Herrn 2 5 Bad⸗ Nauheim. Ph. J. Weiß. 1 Kleesamen in hochfeiner, seidenfreier Waare von 90 bis 95 Procent Keimkraft bei 5 859 Wilhelm Fertsch. Möbellager von J. Pfeffer, Hof- Möbelschreiner, 5 75 in Friedberg nächst dem Bahnhofe. Einen Acker am Riedweg Große Auswahl hat zu verpachten H. Engel in Gießen. in allen feineren und gewöhnlichen Sorten Möbeln Näheres zu erfragen bei Wittwe Rumpf an der z. B.: Seeretäre, Sopha, Causeuses, Chaiselongues, Stadtkirche. 1326 Clavierstühle, Sessel, Commode, Pfeiler⸗ Schränke, 110 Silber- und Glasschränke, Nähtische, Waschtische mit Marmoraufsatz, französische und deutsche Bettladen, zum Düngen empfehlen J. D. Weinig 8 Sohn, Hanau, Herrenmühle.(309/ III.) 154 Auszugtische, ovale und runde Tische, Spiegel, Kleider und Küchenschränke, gewöhnliche Bettladen und Tische, alle Sorten Stühle, von den feinsten bis zu den gewöhnlichsten, Fenstergalerien in den verschiedensten Breiten, sowie die so sehr beliebten Rohrsessel und Blumentische verschiedenster Art. Ganze Salon-Einrichtungen können in kürzester Zeit nach Zeichnungen bestens ausgeführt werden. FHBilligste Preise, reellste Bedienung. 1 5 8 g Clace- Handschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär- und Pil d'Ecosse-Handschuhe 421 billigt bei K. Friedrich neben der Post. Prima Schweizerkäse, 5 Edamer Käse, 2 Feinsten Rahmkäse in Staniol, 5 Prima Limburger Käse 2 Jed 1339 empfiehlt Russensteine 1357 sind abzugeben bei Bad⸗Nauheim. Georg Witzel. Feinst Schweineschmalz Wilh. Bernbeck. pte Bec ge eee 4 2 Sue ge St. 88d 2 N 885 0 S S Sa, 8 5 1355 hat zu verpachten 1366 Montag den zweiten Osterfeiertag findet auf dem Selzerbrunnen Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet 5 . P. Weitzel. Tanzmusik. 1365 Den zweiten Osterfeiertag findet bei mir gut be⸗ setzte Tanzmusik statt, wozu sch freundlichst einlade. Bei dieser Gelegenheit soll auch das Stechwerfen zur Aus⸗ spielung einer Taschen⸗Uhr auf meiner Kegelbahn beginnen, Wisselsheim. Balthaser Amend, Gastwirth„Zum Löwen“. Windecker's Prauerki. 1347 Frische Bierhefe empfiehlt auf Ostern Ernst Windecker. Die Wormser Brauer⸗ Akademie, in den letzten 5 Jahren von 640 Bierbranern aus allen Ländern besucht, beginnt das Sommersemester am 1. Mai. — Nähere Aukunft ertheilt gerne 519 Die Direction: Dr. Sehnelder. Beachtenswerth. Von heute an erlasse meine Biere in Flaschen, bezogen aus der Brauerei Stein der Herren Henninger& Söhne in Frankfurt a. M.: Wiener Exportbier 1 Flasche 28 Pf., ½ Fl. 15 Pf., Baierischbser(Erlanger) /i„ 30„ ½„„ Frankfurter Lagerbier /i„ 24„ ½„ 12„ und empfehle ich mich einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum mit der Versicherung bester und promptester Bediellling. Bei Abnahme von mindestens 6 Flaschen liefere das Bier in hiesiger Stadt frei ins Haus. Hochachtungs voll 1364 C. F. Walz. Meine verehrten Abnehmer von Wein und Bier ersuche ich um jedesmalige Zurückgabe der leeren Flaschen. Frisehe Bratbückinge 1359 bei Wilhelm Fertsch. Kalbfleisch, das Pfund zu 60 Pfennig, verkaufen Karl Söllner. Wilhelm Kreuter II. Johs. Hanstein III. 1354 Wohnungs-Veränderung. Einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich jetzt bei Herrn Spenglermeister Söllner, Kaiserstraße Nr. 305, wohne. Friedberg. A. Coburger, 1286 Dreher. Feinste Eiergemüs⸗Nudeln, sowie türkische Zwetschen auf Charfreitag empfiehlt 1 aus e, Selbstgefertigte Waschbütten in allen Größen, sowie Züber, Eimer, Bränken c. stets vorräthig bei W. Weith, Küfer, 1323 Friedberg, Bahnhofstraße. Acten⸗Couverts in verschiedener Stärke bei Carl Bindernagel⸗ Das Neueste in Halsbinden, 348 Shlips und Shawls für Herren und Damen in schöner Auswahl, Foulards, buntfarbige seidene Um; knöpftücher, sowie weiße und schwarze seidene Hals, tücher billigst bei K. Friedrich. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1360 bei Wilhelm Fertsch. Friedberg. Bitsch. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Anzeigen für die Samstags⸗ Nummer müssen spätestens bis zum Donnerstag Morgen 9 Uhr bei uns abgegeben werden. — Am Osterdienstag erscheint keine Nummer des Anzeigers. DN „Rei am Pein Hein Brud Luxtn nech Erbe, weigert buen leit da heiralh WMunsch lle! 1855 Wu einge stimmt sacher zum Kreise gesunt 1 „ f bei d zur O