Donnerstag den 14. März. 2 32. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und ö Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto 5 3 t den 1 9. tan 33 9 Betreffend: Die Behandlung Verunglückter. st verbund x ans abholen lassen. — * 9 f dtlar gi f zufhängen lassen. a Wittwe. 5 ingen 1 Friedberg am 12. März 1878. Von nächstem Monat ab suchen mehrere ruf Großgütern. Prof. Dr. Tobisch dahier wenden. Friedberg den 10. März 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Fri 1 Die Tafeln obigen Betreffs wollen Sie nach Maßgabe Ihrer deßfallsigen seiden Plakate, welche am Besten aufgezogen werden, wollen Sie in den In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durch iolgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. Die etwa hierauf neflectirenden Herren Eutsbesitzer, Pächter, bei größerem Tabellen— Amtlicher Theil. etreffend: Den im Monat März l. J. vorzunehmenden Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh Unter Verweisung auf unser Ausschreiben vom 17. October 1876, Kreisbl estimmung der Wiesenpolizei Ordnung vorzunehmenden Wies bis längstens den 18. k. Mts. vorgelegt werden. erzoglichen att Nr. 124, engang ausmerksam und erwarten, daß Bestellungen g Die bestellten Exemplare, welche bis Ende l. Mts. nicht abgeholt sind, werden gegen entisprechende Postnachnahme Ilnen zugesendet.— Die Schulen, sowie in Ihrem Amtslokale oder an sonst geeigneten Orten Bekanntmachung. 16.—, Heu M. 7—, empfehlenswerthe junge Landwirtbe, welche gegenwä oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. edberg an die Großherzoglichen Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete schnittspreise det nachbemerkten Artikel für den Monat Februar 1878 sich Stroh M. 5.—. oder Oberbeamten wollen sich dieserhalb an den Anstalts- Dirigenten, Friedberg am 12. März 1878. Bürgermeistereien des Kreises. machen wir Sie auf den in diesem Monat nach uns die über denselben aufzunehmenden Protokolle „ Friedberg den 12. März 1878. Bürgermeistereien. egen Entrichtung von 50 Pfennig pro Stück bei Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. rtig die hiesige Acker bauschule besuchen, Stellungen Das Curatorium der Ackerbauschule. Dr. Braden. Küchler. Schmidt. 1 0 Deutsches Reich. tee, Darmstadt, 11. März. Prinz Aldtxander n heute nach Wien abgereist, um der Beisctzung er Leiche des Erzberzogs Franz Karl beizuwohnen. E Der zweiten Kammer der Stände wurde in vorläufig entworfener Plan zur Bildung der Sezirke und Bestimmung der Sitze für die dem- zächstigen Amtsgerichte zur Kenntnißnahme und theilt, Nach demselben besteht die Absicht, die 9 Sitze der Stadt-, Land- und Friedens- Gerichte . 15 — berall auch als Sitze der künftigen Amtsgerichte 0 Lizubebalten; es sind nur Aenderungen in der Person BVezirkseintheilung behufs besserer Arrondtrung und g e wedmäßigeret Geschafts- Vertheilung beabfichtigt. Berlin, 11. März. Auf der Tagesordnung ter heutigen Reichstagssigung stand zunachst die este Berathung des Gesetentwurfs, betreffend die Lerwendung der Ersparnisse aus den von Frank- ich an die Occupations- Armee gezahlten Ver- Flegungsgeltern. Kamele rechtfertigte den Gesetz— twurf an der Hand der Motive. Die vorgeschlagene Lerwendung rechtsertige sich sowohl durch dle Henthümliche Entstehungsart der Ersparnisse wie lurch die Dringlichkeit der angeführten Bedürfnisse, 7 zen denen hervorzuheben seien: Besserstellung der act Gilbelm tri 1 L. Friettich Landcul, in die Armee zum Zwecke der vollständigen Be— gung der dritten Sccondelieutenants- Stellen per beuten. Moltke erörtert die Entstehung der Er— arnisse: Manteuffel habe auf privatem Wege it den maßgebenden Persönlichkeiten des fran— bfischen Gouvernements das Abkommen wegen Zahl- deußerung etwaiger Wünsche und Bedenken mit- völkerung zu verschaffen. Wenn ein Truppentheil Ersparnisse an der Menage mache, so verblieben dieselben zur Verfügung des Truppentheils; dier babe eine große Armee solche Ersparnisse gemacht, die ja ebenso an Orß und Stelle hätten verbraucht werden können, was durch die Fürsorge Man— leuffels verhindert worden sei. Nach Bemerkungen Benda's, des Kriegsministers und Reichensperger's wurde der Gesetzentwurf an die Budget-Commission gewiesen. Das Haus trat nunmehr in die dritte Lesung der Vorlage, betreffend die Stellvertretung des Reichskanzlers, ein. Es wurden die 86. 1 und 2 angenommen, und ebenso ohne De. batte die HH. 3 und 4. Bei der Abstimmung über das Gesetz im Ganzen, welche nach Lucius? Antrage eine namentliche war, erfolgte die An- nahme mit 171 gegen 101 Stimmen; gegen dasselbe stimmten die Mitglieder der Fortschrilts⸗ Partei, des Centrums und der elsaß⸗lothringischen Protest Partei; die polnischen und soeialistischen Abgeordneten enthielten sich der Abstimmung. Es folgte die zweite Lesung des Antrages Schultze kanzler zu ersuchen, bei dem nächsten Etat in Erwägung zu ziehen, ob nicht bei Berechnung der Aversa für die Zollausschlüsse statt der Netto Ein- nahme die Brutto- Einnahme von den betresfen⸗ den Abgaben zu Grunde zu legen, und ob nicht eine erhebliche Erhöhung des sog. Zuschlags pro Kepf der städtischen Bevölkerung Hamburgs, Bremens und Altonas zu fordern sei, wurde gleichfalls genehmigt. Der Präsident des Reichs- kanzler- Amts hatte sich mit diesem Antrage ein— verstanden erklärt und bemerkt, daß der Bundes- rath ein gleiches Ersuchen an den Reichskanzler gerichtet habe. Das Capitel 11 der einmaligen Ausgaben, die Elats der Eisenbahn- Verwaltung, der Etat des allgemeinen Pensions-Fonds werden unverändert genehmigt. Die der Budget-Com- misston überwiesenen Theile des Marine-Etats wurden nach längerer Debatte mit den Anträgen der Commission bewilligt und eine Resolution an- genommen, worin der Reichskanzler aufgefordert wird, zum nächsten Etat eine Uebersicht über die seit 1873 im Extra-Ordinarium verwendeten und U teressiziere, Fürsorge für deren Kinder und die 4 Vaisen, Erleichterung des Eintrittes Unbemittelter ompagnie und schließlich Ausführung verschiedener ig des Geldsatzes für die Verpflegung der Occu-— 12. März. llons- Truppen getroffen; Dank selner Umsicht dem Einnahme- Capitel 1(Zölle, Verbrauchs ö d Fürsorge sei ein höherer Satz erzielt worden Steuern, Aversen] wurde der Commissions-Antrag, von bier zufolge halte der deutsche Bolschafter, es ihm gelungen, den Truppen eine beftie⸗ die Anschläge um 4,868,540 Mk. zu erhöhen, Prinz Reuß, unter den Candidaten für den nde Existenz inmitten einer feindseligen Be-Jangenommen. Dtlitzsch, betreffend die privatrechtliche Stellung zur Durchführung des Flotten-Gründungs-Planes der wirthschaftlichen Genossenschaften. Träger noch erforderlichen Summen und Vergleichung der empfahl den Antrag der Commission: den Reichs- Gesammt Kosten mit dem Anschlage nach dem kanzler zur Ausarbeitung und baldtbunlichsten Flotten Gründungs-Plane von 1873 vorzulegen. Vorlegung cines Gesetzentwurfes aufzufordern, in— 11. März. Finanzminister Campbausen hat welchem die durch Schulze's Antrag angeregten heute Mittag in Audienz sein Abschiedsgesuch erneuert. Punkte Berücksichtigung fänden. Nach kurzer De- Der Kaiser hat solches jedoch abermals abgelehnt. batte wurde der Commisstons Antrag angenommen.— 11. März. Eine seitens der englischen Re- Die allgemeine Rechnung über den Reichsbaushalt gierung nach prineipieller Zustimmung zum Con- von 1874 wurde in erster Berathung an die greß erhobene Forderung wegen der Aufstellung eines Rechnungs- Commission gewiesen und bezüglich der festen Programms, namentlich betreffs der Darda— Rechnung der Ober-Rechnungs-Kammer pro 1875 nellensrage, erregt großes Mißfallen. Es ist wahr- dem Commissions-Antrage gemäß Decharge ertheilt. scheinlich, daß, wenn England an dieser Forderung Zweite Lesung des Etats. Zu festhalt, der Congreß ohne dasselbe stattfinden wird. — Einer Privatdepesche des Frankf. Journals Der weitere Antrag, den Reichs- Herrscher-Thron Bulgariens die meiste Aussicht. 3 r 2 . ———— Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien, 11. März. Nach einem ausführlichen Berichte über die gestern stattgehabte Sitzung der vereinigten Sub- Com- missionen der ungarischen Delegation erklätte An- drassy, daß die Occupation und Annection Bos niens und der Herzegowina niemals Zweck und Absicht der Regierung gewesen sei und auch nicht sein werde, so lange nicht von dort her unsere eigene Sicherbeit unmittelbar bedroht sei. — 12. März. Der Budget- Ausschuß der reichsräthlichen Delegation nahm die Indemnität pro zweites Quartal 1878, sowie eine Anzahl vom Kriegeministerium verlangter Posten a conto des außerordentlichen Heeres-Bedürfnisses pro 1878 an. Die vereinigten Subcommissionen der ungarischen Delegationen nabmen einstimmig den Antrag Falk, betreffend die Bewilligung des 60 Millonen Credits, an. — Lord Derby hat um Bekanntgabe zweier Friedenspunkte in Petersburg ersucht, Gortschakoff refusirte, indem er erklärte, weder England noch Rußland vermöge zu entscheiden, was europäische Fragen seien. Dafür sei lediglich der Congreß maßgebend. Das britische Cabinet ist nun ver stimmt, und das Zustandekommen des Congresses ungünstig betinflußt. Oesterreich, welches eine Verzögerung befürchtet, drängt England zur Ge. duld, bis der Congreß beisammen. Pola, 11. März. Die Arbeiten für die Aus; rüstung der Kriegs Flotte werden energisch betrieben. Belgien. Brüssel, 11. März. Der Appellhof hat den von der deutschen Regierung angeklagten ehemaligen Buchhändler Erlecke zu 18 Monaten Gefänguiß verurtheilt. Erlecke mel- dete den Recurs an den Cassationshof an. Italien. Rom, 11. März. Der Cardinal⸗ Staats Secretär Franchi erklärte dem Caplan des Königs, daß der Papst seine Thronbesteigung in Rom nicht officiell notificiren könne, da ein solcher Schritt gegen die Kirchen⸗Gebräuche verstoße. Auf eine bezügliche Anfrage des päpstlichen Nuntius in Paris antwortete die französische Regiecung: die Abberufung des Botschafters Baude stehe in keinem Zusammenhange mit den Beziehungen zwischen Frankreich und dem Vatikan, die nach wie vor herzlich blieben; Baude sollte durch einen dem Vatikan genehmen Diplomaten ersetzt werden. Türkei. Constantinopel, 10. März. Reuf Pascha und General Ignatieff sind nach Petersburg abgereist. Hobart Pascha begibt sich am Dienstag nach Kreta. Der Besuch des Groß— fürsten Nikolaus bei dem Sultan ist bis auf Weiteres verschoben. — Einem Telegramm der„Times“ aus San Stefano zufolge ist dem vom Sultan ratificirten Friedens Vertrage als letzte Clausel hinzugefügt, daß beide Contrahenten bezüglich des Vertrages sich als solidarisch verbunden betrachten. Das Telegramm meldet ferner, Reuf Pascha würde in Petersburg eine Ermäßigung der Kriegs Ent schädigung um 300(2) Millionen Rubel nachsuchen. — 11. März. Mehemed Ali Pascha ist für die Dauer der Abwesenheit Reuf Pascha's inter- imistisch zum Kriegs⸗Minister ernannt. — 11. März. Die„Pol. Corr.“ meldet von hier: In Folge der Aufregungen der letzten Wochen sei der Sultan unwohl, doch werde ver— sichert, das Unwohlsein sei nicht ernsten Charakters. — 11. März. Ein Telegramm des Gou- verneurs von Janina meldet die vollständige Nie- derlage der griechischen Freiwilligen in Epirus; die Ruhe wäre dort vollständig hergestellt. — Die Pforte trifft Anstalten, ihre Garni— sonen in Bosnien zu vermehren. Bei Bihatsch ist ein Lager für 40,000 Mann projectirt. Liefer- ungs verträge für die Verproviantirung der Truppen sind bereits geschlossen. In Bosnien und der Herzegowina dauert die Agitation für die Occu— pation durch österreichische Truppen fort. Griechenland. Athen, 11. März. Die Aufständischen in Macedonien haben Plotamona und Rhapsan eingenommen, die Verbindung zwischen Macedonien uod Thessäalien unterbrochen und die Annexion an Griechenland erklärt. Die Auf: ständischen in Epirus dagegen verlangen Hülfe. — Die russische Regierung ließ durch ihren lange Zeit vor ber Oeffentlichkeit als Frau Crispi gegolten. Gesandten, Staats rath Saburow, der griechischen Regierung mittbetlen, daß sie den Antrag Griechen- lands, auf dem Congreß vertreten zu sein, annebme. Aus Stadt und Land. Darmstadt. Nach einem in der Damstädter Zeitung enthaltenen Bericht über eine am 14. Februar abgehaltene Sitzung des Lokalgewerbveteins zu Darmstadt kam in derselben eine die„Guyol'schen Theerkapseln? belreffende Frage kurz zur Erwähnung, wobei bemerkt wurde, daß der ungeeignete Gebrauch des Theers unter Umständen schädlich wirken könne. Da diese Mittheilung von manchen der Leser überseben sein dürfte, erscheint es uns im öffentlichen Interesse sür geboten, hier nochmals zu be⸗ nätigen, daß die„Theerkapseln“, deren in vielen Fällen ider durch Apotheker vermittelter Vertrieb durch eine unerhöct zudringliche Reklame unterstützt wird, keines⸗ wegs zu den unschädlichen Medikamenten gezählt werden können, deren Wabl und Benutzung den Kranken allein überlassen werden darf, und daß gerade bei den Krankyeits— formen, für deren Heilung sie als unfehlbar wirkendes Mittel angepriesen werden, nur der Arzt im Stande ist, über die Rächlichkeit und die Art ihrer Anwendung zu urtbeilen. Wir glauben daber das Publikum warnen zu müssen, ohne ärztliche Empfehlung die„Tyeerkapseln“ zu gebrauchen, deren unrichtige Anwendung der Gesundheit Nachtbeil bringen kann. Darmstadt, 11. März. Kriegsrath Wiegand traf am Samflag Abend unter polizeilicher Escorte von Hamburg dahier ein. Die nunmehr über neun Monale überstandenen körperlichen und psychischen Qualen sollen dei dem bekanntlich ohnehin schon bejabrten Manne sehr meiklich sein. Wiegand wurde zu Wagen in das hiesige Arresthaus abgeliefert. Da derselbe in allen Theilen der ihm zur Last gelegten, bereits im Jahre 1867 verübten Veruntreuung geständig ist, so dürfte die Anklagesache bereits vor den bevorstehenden Aptil-Assisen ihren Ab- schluß finden. Mainz. Eine Gartenfelder Wirthsfrau maskirte sich Des Ferneren ist fesigestellt, daß die bürgerlichen Stanbes⸗ beamten, die Anfangs dieses Jahres den neuen Ehebund des Ministers mit der verwittweten Gräfin Filomena Barbagallo besiegelten, in allen Dingen dem Buchstaben des Gesetzes genügt haben. Dem Buchstaben,— ob aber auch dem Geiste, ist eine andere Frage. Diese letztere fäll! abet jedenfalls mit größerem Gewichte auf den General- Brocurator, der den Diepens von der öffentlichen Ver⸗ kündigung ertheilt baite, und am allerschwersten auf den der„moralischen“ Bigamie verklagten Minister selbst. Handel und Verkehr. Friedberg, 13. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1. Eier per Stück 5 Pf., 2 Stück 9 Pf. Friedberg 13. März Waizen M 22 255, Korn M. 17, Gerste M 17 50—18., Hafer M 14—17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Gießen, 12 März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.05 Eier per St 4—5 Pf. Tauben das Paar M. 1.10, Hühner per Stück M. 1 50, Hahnen per Stück M. 1.70, Kartoffeln 100 Kilo M 7.80, Ochsenfleisch 70 Pf. per Pfd., Kuhfleisch 50— 60 Pf., Nindfleisch 50— 56 Pf, Schweinefleisch 62— 64 Pf., Kalbfleisch 55— 60 Pf., Hammelfleisch 64 Pf Frankfurt, 11. März. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren Angetrieben waren ca. 340 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 67 69. 2 Qual. M. 60.— 62. Kühe und Rinder 1. Qaul. M. 56.—58., 2. Qual. M. 52.—54. Kälber 1. Qual. M. 66- 68., 2. Qual. M. 58—60. Hämmel 1. Qual. M. 61.—63, 2. Qual. M. 52—54 Frankfurt, 11. März. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41., Nr. 2 M. 37, Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 0, Nr. 5 M. 23 Roggenmehl ½(Berliner Marke) M. 24. do. II.(Berliner Marke) M. 20. Walzen ab Bahnhof hier M. 23., ab unserer Umgegend M. 22.2575, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 24. Roggen je nach Qualität M. 16.— 17.50. Gerste M. 19— 23 Hafer M. 13.— 16.25. Erbsen M. 19.— 23. Wicken M. 17. Linsen M. 19.— 23. Rüböl, detail. M. 76 Die Preise am vorigen Montag Abend als Bajazzo und ging auf den Ball. Götilich muß dieselbe sich wobl amüsirt baben, denn sie kehrte erst Dienstag Morgen nach ihrer Behausung zurück. Doch wer beschreibt ibr Erstaunen, als sie die Wohnung nahezu leert sand. Während der Abwesenbeil der Frau war der Mann, kurz enischlossen, ausgerück! und mit ihm der größte Theil des Mobiltars verschwun— den. Die Trennung von Tisch und Bett hatte sich auf diese Art höͤchst einfach vollzogen, die Frau aber mag einst⸗ weilen bei Denjenigen Trost suchen, mit welchen sie sich über Fastnacht vergnügt hat. Worms, 7. März. Von bier wird berichtet: Wie vor einigen Jihten auf den 1. April sich ein großer Theil der hiestgen Einwohnerschaft an den Rhein utzen ließ, um direkt aus dem Nil zu Wasser ankommende„Nupferde“ zu seben, so ging ses gestern Nachmilag wieder mehreren Hunder ken von Einwohnern auf ein„Eingesandt“ in der alten„Wormser Zeitung“ hin, nach welchem mit dem Courierzuge 1 Ur 58 Min. die gegenwärtig in Deutsch. laud weilende jap zinesische Gesandischaft niit zahlreicher Dienerschaft zur Besichtigung des Luther-Denkmals hier einites'en sollie. Wie gesagt strömmmn viele Hunderte an den Jahnhof, um im ächter Aschermittwochslaune die be⸗ zopften Söhne des himmlischen Reiches zu beaugenscheinigen. ö Ein hiesiger Hölelier hatte sogar einige Zimmer für die erwarteten Gäste beizen lassen, während sein Omnibus mit dem fein ausstaffirten Poctiet an der Aussteigeballe ange- fahren war, um die erwarteten Gäste in Empfang zu nebmen. Der Zug fuhr ein, mit auf der Brust gekreuzten Armen, behandschubt, stand der Portier da, große Erwart— ung, Spannung auf allen Gesiciern— das des Redak- leuts der alten„Wormser Zeuung“ nicht ausgenommen — die Coups's wurden geöffner, doch— von Japanesen keine Spur, nur einige Bauersfrauen entstiegen einem Coupé 1. Klasse, weil sie wo anders keinen Platz in dem überfüllten Zuge gefunden. Die nun hierauf folgenden Scenen lassen sich kaum beschreiben, und wir müssen das Ausmalen derselben der Pyhantiesic eines jeden einzelnen Lesers überlassen. In wenigen Minuten halle die große Menschenmasse eingesehen, daß sie à la Nüpferd von einem oder einigen Witzbolden einmal wieder gründlich geutzt worden war. Allerlei. Fulda. Es war der Verdacht aufgetaucht und wie man jetzt. mil Sicherheit vernimmt, m ehien sich die In— dicien zur Annahme, daß die vielbesprochene, im Eisen— bahncoupé hier tost gefundene Cäcilie Pretzmann eines gewalisamen Todes verstorben sei. Man vermißt eigen sroßen Tveil det Baarschast und der Raise-Effecten derselben; jerner soll das verbängnißvolle Tuch, welches ihr um den Hals geschlungen war, mu der übrigen geschmackoollen Toilette der Verstorbenen nicht im Einklang stehen. verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 12. März. 1878. 20 ⸗Frankenstucte 8. M. 16 20—24 Englische Sovereigns„„ kf Russische Imperiales„ 16 67 Holländische fl. 10⸗Stüde 18 65 Dian 2 9 50-55 Dualen el mars?* 9 55—60 Dollars in Gold 4 17— 20 Aus zug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Geboren: 2. März. Dem Großherzoglichen Gendarm Friedrich Wilhelm Steinbach 1 Sohn. A Dem Großherzoglichen Landgerichts⸗Assessor Adolf Follenius 1 Sohn. Gestorben: 27. Febr. Karl Wilhelm Heinrich Glaser, Sohn der Johannes Stein Frau, Louise, geb. Glaser, 2 Jahre 3 Monate alt. Heinrich Karl Waas, Söhnchen des Lohn— lutschers Johann Heinrich Waas IV., 2 Jahre 2 Monate alt. 28. Febr. 4. März. Ein todtgeborenes Söhnchen des Großher⸗ zoglichen Landger.-Assessors Adolf Follenius. 4. März. Karl Georg Müller, Söhnchen des Fabrik⸗ aufsehers Joseph Müller, 25 Tage alt. 5. März. Sophie Rodemer, 39 Jahre alt. 7. März. Emmerich Windecker, 68 Jahre 7 Monate alt. 10. März. Margarethe Elisabethe Baumann, Töchterchen des Dachdeckers Philipp Heinrich Baumann, 1 Jahr 7 Monate alt. Für Diejenigen, deren Beruf anhaltendes Sprechen erfordert, wie Advokaten, Redner, Lehrer, Prediger ist kaum etwas störender, als ein Schnupfen, andauernde Heiserkeit, oder die Nachwehen irgend eines Halsleidens. Man bringt dagegen wohl alle möglichen Medieamente in Form von Pasten Syrupen, Tisanen ete. zur An⸗ wendung, welche indeß, wie Jedermann weiß, in den meisten Fällen das Uebel keineswegs hindern, seinen langsamen und naturgemäßen Verlauf zu nehmen. Nur der Theer vermag eine schnelle, um nicht zu sagen augen— blickliche Erleichterung zu verschaffen, und dies Resultat tritt schon bei Gebrauch von 4 bis 6 Guyot'scher Theerkapseln per Mahlzeit ein. Da der Flacon 60 Kapseln enthält, so stellt sich die ganze Kur auf nicht höher, als einige Pfennige per Tag, und es ist eine Thatsache, daß von 10 Personen, welche Triest, 9. März. Auf td em loßy'⸗Dampfer„Sphinx“, einen Versuch mit diesem Heilmittel gemacht haben, von Kavala kommend, mit 2500 Tschertessen an Bord, orach ein Brand aus und in der Dampfer hierauf am Cap Elia genrandel. deten wurden gerettet. 5 Rom. Minister Crispi wurde schon vor einigen 9 daran für immer festhalten. Die Guyot'schen Theerkapseln haben in Folge ihres 500 Personen kimen um, die N Erfolges vielfache Nachahmungen hervorgerufen und übernimmt Herr Guyot eine Garantie nur für die— jenigen Flacons, welche seine Unterschrift in dreifarbigem 493 Wochen von verschiedenen Journalen der Bigamie bezichtigt. Drucke tragen. U ber den Scandal schreibt man der„Köln. Zig.“ von bier: Soweit die Sache jetzt aufgeklärt ist, uehl es sest, daß Crispi im Jahre 1854 am 27. Dezember auf der Jusel Malia seine Ebe mii dem Fräulein Rosalia Montmasson in aller Form kirchtich hat einsegnen loͤssen und zwar als katholischen sakramentalen Akt. Die besagte Dame hat Socken, Strümpfe und Strumpflängen 207 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. — 1 7 ' . 1 ö 1 3 a 8 5 0 15 Zögllag n N geltend z erden u Frie! gert v Nontag Oeffentliche Bekanntmachung. Forderungen u Zoͤglinge unserer Anstalt, zu deren Berichtigung man sete Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, ud vor dem 20. März 1. J. durch Einsendung der echnungen bei uns anzumelden. Friedberg am 8. März 1878. Großherzogliche Direction des Schullehrer Seminars. Schäfer. 884 Etwaige Einwendungen gegen das am 1. l. Mis. mit den überschuldeten Bäcker Georg Seibel Eheleuten u Steinbach abgeschlossene Arrangement, dessen Einsicht uf hiesiger Registratur gestattet ist, sind so gewiß inner— zalb 3 Wochen dahier vorzubringen und zu begründen, als sonst jenem Arrangement die gerichtliche Bestätigung irtheilt werden wird. Vilbel am 7. März 1878 Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger, Pückel, Landrichter. Landgerichts⸗ Assessor. 15 Kubikm. beschlagenes Bauholz, Fichten und Kiefern, circa 360 Stück, kantig, in Stärken on 10 bis 27 Centimenter, sollen Dienstag den 19. Marz, don Morgens 9 Uhr an, einzeln versteigert werden. Die Versteigerung beginnt unmittelbar vor der Stadt dei dem Viaduet an der Butzbacher Straße und wird im 11 Uhr am Erlesberg, an der Straße nach Nieder— vessingen, festgesetzt. Lich den 8. März 1878. Fürst iche Oberförsterei Lich. 87 Wimmenauer. 7 6 Lite 1 g i 2 1! — . 76 5 91 3 5* 117 u E. au dredten 1 bern mn 5 2 Nen 1 1 3 2 de ie— II. —— 4 ö N * U 1* 14 n — 2 „„ 25 — 44 500 72 be 57 Wer noch mit Zablungen an die Mathildenstifts⸗ Serden zu 4% Zinsen angenommen. Im Einsicht auf der Registratur des Gerichts genommen geltend zu machen 987 Montag den 18. Bekanntmachung. asse zu Friedberg im Rückstand ist, wolle selbige in den näc̃ sten 14 Tagen abführen, da nach Ablauf dieser Frist egen die Restanten das gerichtliche Mahnverfahren ein— eleitet werden wird. Einlagen in die Mathildenstiftskasse zu Friedberg Friedberg den 7. März 1878. Die Mathildenstiftskasse. 838 S Oeffentliche Aufforderung. 908 Karl Schortmann, Kunstgärtner von hier, en 27. vorigen Monats mit der Mehrheit kannten Gläubiger hat seiner gerichts ein Arrangement abgeschlossen, von rerden kann. Einwendungen gegen sad so gewiß binnen 14 Tagen, das Arrangement von heute an ene als sonst dasselbe gerichtlich bestätigt rerden würde. Friedberg den 6. März 1878. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Langermann, Landrichter. Landgerichts— Assessor. Holz ⸗Versteigerung. und Dienstag den 19. Marz sollen i hiesigen Gemeindewald folgende Holzsortimente ver— igert werden: Montag den 18. März, Morgens 10 Uhr, im Distrikt Kübloch: 400 Fichtenstämme von 12— 40 Centim. Durchmesser und 15 20 Meter Länge, 400 Fichtenstangen von 9— 12 Centim. Durchmesser und 9—18 Meter Länge. Dienstag den 19. März im Distrikt Herrnholzweg: 290 Raummeter Buchen Scheitholz 200 5 1 Prügelholz 300 5„ Stcockholz, 311 5 5 Reiser, 80 5 Eichen⸗Prügelholz „ und Kiefern-Reiser Langs borf den 11. Matz 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. Holz--Versteigerung. Die am 4. März im Domanialdistrikt Diebseiche chaltene Holzverstelgerung ist nicht genehmigt worden es sollen deßhalb die dort vorhandenen 7000 Eichen⸗ 4000 Sahlweidenwellen Mittwoch den 20. März mals versteligert werden. Die Zusammenkunft ist mittags 9 Uhr auf der Staasstraße zwischen Kaichen 9 Ilbenstadt an der Rubebank. Heldenbergen den 9. März 1878. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. P ü cke l. Mein diesjähriges aper& Rouleaurlager, acht bei enorm billigen Preisen eine reiche Auswahl er!% bunge ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Toplen, zwelfarbig von 20 Pf. an, dreifarbig von Bf. an Lonis Weis. 0 820 Ein gut Luhrinden-Versteigerung Regierungs-Bezirk Wiesbaden pro 1878. Es werden versteigert: J. Mittwoch den 27. März d .I., von Nachmittags 2 Uhr ab, auf dem Nathhause zu Limburg: 1) aus den zur Oberfoͤrsterel Usingen(Oberförster Andree zu Usingen) gehörigen Waldungen des Königlichen Forstfiskus.„ 200 Etr. 2) aus den zur Oberförsterei Gichelbach(O berförser Blackert zu Rod a/ W.)) gehörigen Waldungen der Gemeinden: Camberg(480), Dombach(250), Erbach(400), Eisenbach(350). a 1480 Ctr. 3) aus den zur Oberförsterei Hahnstätten ate Thies zu Hahnstätten) gehörigen an der Gemeinden: Burgschwalbach(200), Daisbach(150), Schiesheim(100). 450 Ctr. 4) aus den zur Oberförsterel Nassau(Oberförster Scheurer zu Nassau) gehörigen Waldungen der Gemeinde Singhofen 400 Ctr. 5) aus den zur Oberförsterei Brandoberndorf 2 berförster Bender 50 Brandoberndorf) gehörigen Waldungen des Königlichen Forstfiskus 600 Ctr. 6) aus den zur Oberförsterei Weilmünster(O Oberförster Franz zu Weil münster) gehörigen Walbunger der Gemeinde Laubus-Eschbache. a 120 Ctr. 7) aus den zur Oberförsterei Runkel(O fg e Conradi Runkel) gehörigen Waldungen der Gemeinden: Dehrn(210), Ennerich(160), Eschhofen 05 5), Gaudernbach(120), Lindenholz⸗ hausen(160), Mühlen(48), Niederbrechen(160), Oberbrechen(90 Seelbach(140), Villmar (130), Weyer(80), sowie aus den Fürstlich Wied'schen Wal dungen(330). 1700 Ctr. 8) aus den zur Oberförsterei Diez(Oberförster Kehrein zu Diez) gehörigen Waldungen des König⸗ lichen Forstfiskus(150), sowie der Gemeinde Staffel(50). 5 200 Ctr. 9) aus den zur Oberförsterei Hadamar(Oberförster Alberti zu Hadamar) gebsrigen Waldungen der Demeinden Elz(200), Langendernbach(65). 265 Ctr. 10) aus den zur Oberförsterei Merenberg(Oberförster Clausius zu Weilburg) gehörigen Waldungen des Koͤnigli* en Forstfiskus(450), sowie der Gemeinde Reichenborn(144) 594 Ctr. 11) aus den zur Oberförsterei Rennerod(Oberförster Schmidtborn zu Rennerod) gehörigen Wald⸗ ungen des Königlichen Forstfiskus N 100 Ctr. Summa 6109 Ctr. II. Donnerstag den 28. März d. J., von Nachmittags 2 Uhr ab, auf dem Nathhause zu Rüdesheim: 1) aus den zur Oberföoͤrsterei Wallau(Oberförster Usinger Gemeinden: Breckenheim(780), zu Hofheim) gehörigen Waldungen der Diedenbergen(850), Hofheim(680), Kriftel(50), Marxheim (860), Medenbach(230), Nordenstadt(200), Sindlingen(60), Wallau(280).* 3990 Ctr. 2) aus den zur Oberföͤrsterei Chausseehaus(Oberförster Heymach zu Forsthaus Chausseehaus bei Wiesbaden) gehörigen Waldungen der Gemeinden: Biebrich-Mosbach(200), Dotzheim(300), Frauenstein(200), Schierstein(300)%%% ¶»»... ᷑̃§¼ e pp“ ,,, 1000 Ctr. 3) aus den zur Oberfoͤrsterei Eltville(Oberförster Stahl zu Eltville) gehörigen Waldungen der Gemeinden: Erbach(300), Neudorf(360), Rauenthal(250) e 910 Ctr. 4) aus den zur Oberfoͤrsterei Weißenthurm(Oberförster Genth zu e gehörigen Wald ungen der Gemeinden: Rüdesheim(700), Preßberg(50). 750 Ctr. 5) aus den zur Oberförsterei Lorch(Oberförster Freiherr vor 1 Preuschen zu Lorch) gehörigen Wald⸗ ungen der Gemeinden: Aßmannshausen(68), Lorch(754), Lorchhausen(480) l g 1302 Ctr. 6) aus den zur Oberförsterei Caub(Oberförster Schulz zu gehörigen dungen der Gemeinden: Dörscheid(120), Lipporn(150), Ransel(150), ierthal(96), th(108), Welterod(190), Caub(1600) 8. 8 3 2414 Ctr. 7 den zur Oberförsterei Rambach(Oberförster üller zu ibach) gehörigen Waldungen des Königlichen Forstfiskus(200), sowie der Gemeinden: Auringen(360), Bremthal(170), Königshofen(120), Rambach(300) a 3 5 1150 Etr. 8) aus den zur Oberföͤrsterei St. Goarshausen(O ber foͤrster Winter zu St. Goarshausen) gehörigen 5 ungen des Königlichen Forstfiskus(150), sowie der Gemeinden: Auel(75), Bornich(350), Kestert(60), Lierscheid(200) Reichenberg(30), Rettershain(100), Wellmich(75) 1060 Ctr. 9) aus den zur Oberförsterei Nastätten(Oberfoͤrster Reitz zu Nastätten) gehörigen Waldr ingen der Gemeinden: Buch(40), Diethardt(72), Miehlen(192), Münchenroth(36), Nastätten(260) 600 Ctr. 10) aus den zur Oberfoͤrsterei Braubach(Oberfoͤrster Metz zu Nieder-Lahnstein) gehoͤrigen Wald ungen des Königlichen Forstfiskus 8 200 Etr. Summa 13376 Ctr III. Montag den 1. April d. J., von Nachmittags 2 Uhr ab, zu Dillenburg(Gastwirth Stiehl). 1) aus den zur Oberfoͤrsterei Dillenburg(Oberfoͤrster Hümmerich zu Dillenburg) gehörigen Wald ungen des Königli chen Forstfiseus. 5 1700 Ctr. 2) aus den zur Oberförsterei Ebersbach(Oberförster Buchhold zu Straßebersbach) gehörigen Waldungen des Königlichen Forstfiskus 3 e 280 Ctr. Summa 1980 Ctr. Nähere Auskunft über die Qualität der Rinde, sowie über die Gewinnungs- und Transportkosten ertheilen auf Verlangen die obengenannten Forstbeamten. Wiesbaden den 5. März 1878. Der Königliche Oberforstmeister. 919 Tilmann. Versteigerung von Mobilien, Uhren, Spielwerken ꝛc. ꝛc. 929 Montag den 18. und noͤthigenfalls Dienstag den 19. d. Mis. werden auf Anstehen der Frau Bertha Kley dahier, wegen gänzlicher Geschäftsaufgabe, im Saale des Herrn Fritz(Gasthaus zur Krone), nach benannte Gegenstände öffentlich meistbietend gegen 9 baare Zahlung versteigert: 1 Sopha, 2 Sessel, 6 gepolsterte Stühle 1 Damast, fast neu), diverse Schränke, Tische, Stühle, Bettstellen, 1 Nähtisch und sonstiges Hausgeräth, Spiegel, Oelbilder, 1 fast neue Nahmaschine Leinen, als: Tischtücher, Servietten zꝛc. zꝛc., sowie eirca 50 Stück genau gehende Wanduhren 1. Qualität, mit Gewicht und Federkraft gehend, Regu ateure und französische Reiseweckuhren, selbstspielende M usik dosen und Musikwerke, worunter zwei Prachtstücke (Orchesters) mit Himmelstimmen, Trommel und Glockenspiel, Castagnetten, besonders für Wirthe sehr Gras-, Klee— geeignet; ferner Photographie Albums mit Spiel werk, kleine u. großere Drehorgeln, Harmonikas ze. zc. und Luceruer⸗Kleesamen, bester Qualität, gereinigt, und 2 noch neue Strisckmaschinen, für Haus-Industrie. Bad⸗Nauheim am 12. Marz 1878. pene gelte Ortsgericht Bad-Nauheim. 1.55 in Bad Nauheim zu baben. e eh“ Baugrund(gute Gartenerde) Schutt. * gehaltenes Clavier 8 zu verkaufen. Näheres zu erfragen bel der Exped. d. Anz. Arbeits-Versteigerung. 926 Samstag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, werden auf hiesigem Ratbhause Pflastexarbeiten, veranschlagt zu 880 Mark, Anlieferung von Basaltpflastersteinen 540 enlic an den Wenigstnehmenden veraecordirt Bad Nauheim am 9. Marz 1878. Großherzogliche 1 Bad⸗Nauheim. Schutt. Georg And rens, Sumenhandlung, Frankfurt a. M., 8 5 Markt 44) Blumen-, Feld⸗, und Wald⸗Samen, Pferdezahumais, Kar⸗ toffeln zur Saat ꝛc in empfehlende Erinnerung. Deutsch⸗ auf der Kleeseidesiebmaschine werden unter Garantie von seidefrei geliefert. Proben und Preislisten gratis und franeo.* b. Auch sind sämmtliche Samen de. bet Herrn (U. 6757 * (früher im steinern. Haus, 643 bringt sein Lager in Gemüse⸗, kann unentgeltlich abgeholt werden am Neubau der Turn— halle, Schullehrerseminarhof. 931 e ee e 2 . 924 Die Bewohner Friedberg's und der Umgegend werden von dem unterzeichneten Comits eingeladen den 81. Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers am 22. ärz festlich zu begehen. Zu diesem Zweck wird Nachmittags 1½ Uhr ein Festmahl im Saale des Hotel Trapp statt⸗ finden.— Anmeldungen zu demselben seitens auswärtiger Herren, sind spätestens bis zum 20. d. M. an Frau Gastbalter Theobald zu richten.— Hiesige Theilnehmer, welche die Liste, die deßbalb in der Stadt in Umlauf gesetzt wird, nicht erhalten sollten, ersuchen wir, sich bis zum 19. März an der erwähnten Stelle einzuzeichnen. Für den äußeren Schmuck der Stadt durch Fahnen ic. werden unsere Mitbürger an diesem Tage gewiß gerne Sorge tragen. Friedberg den 12. März 1878.. Dr. Braden. Brentano. Foncar. Jaeger. Dr. Köhler. Möller. Pistor. C. Sctiba. Musik-Uerein in Friedberg. Ertra-Concert Sonntag den 17. März 1878, Abends 7½ Uhr, im Trapp'schen Saale, unter gef. Mitwirkung des Herrn Seminarlehrers Link, sowie des gesammten Sänger Chors des Großherzoglichen Schullehrer Seminars dahier, unter Leitung des Herrn Steminarlehrers Schmidt. Eine Liste circulirt nicht. Eintrittskarten à 80 Pfennig sind in beiden Buchhandlungen, sowie Abends an der Kesse zu haben. 921 Stollwerek'sche Brusthonbons. auf den Weltausstellungen zu Philadelphia 1876, Wien 1873, Paris 1867, Paris 1855, prämiirt allgemein ärztlich empfohlen, käuflich in allen grösseren geeigneten Geschäften und den meisten Apotheken Deutschlands. 83 Holz ⸗Verstei gerung. Schmiedeiserne 933 Dienstag den 19. und Mitlwoch den 20. März dieses Jahres, Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen 9 Gartenstühle in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Heide-Obernberg und Filzbard, folgende Holzsortimente öffentlich zur Ver- mit Eichenholzsitz liefere a Mark 54. per Dutzend. steigerung: 913 Ph. Dan. Kümmich. 135 Stämme Eichen⸗ Bau-, Werk, und Nutzholz, K 24 Festmeter haltend, 4 4 38 Nadelstämme von 6— 12 Meter Lange, 8 Fest⸗ nen I un en g meter haltend, 18 Eichenstangen, 2 Festmeter haltend, 5 230 Fichten⸗Derbstangen, zu Sparren- und Leiter. bäumen geeignet, 909 2935 Fichten⸗Reisstangen, zu Bohnenstangen u. Baum⸗ Die Wormser Braucr-Alademt, 187 in den letzten 5 Jahren von 640 Bierbrauern aus allen Ländern besucht, beginnt das Sommersemester am 1. Mal.“ — Naͤhere Aukunft ertheilt gerne ü Die Direetion: 519 Dr. Sehneilder. Oberhessische Viehversicherungs-Austalt. Generalversammlung und Ausschußsitzung Samstag den 23. März l. J., Nachmittags 1 Uhr, im] gd be Gasthause„Zum Solmser Hof“ zu Hungen. Tagesordnung: Rechnungsabhör, Vorstandswahl,— Berathung über Vereinsangelegen⸗ heiten. Lich den 9. März 1878. Der Director: 918 91 1 Groß. Kleesamen. 542 Selbstgepflanzten kleeseidefreien Kleesamen hat zu verkaufen.. Wölfersheim. Christian Fourier II. f wurden gefunden. Näheres bei Zwei Loose der Exped. d. Anz. 927 Flische Pratbückinge 923 bei 2 25 Wilhelm Fertsch. etniffer Das Neueste in Halsbinden, 83 Aunoncen tücher billigst bei K. Friedrich. ut in Der Unterzeichnete übernimmt jederzeit Vermessungs⸗ 5 Arbeiten, sowie die Ausführung von Drainage welt, Anlagen und Wiesenbauten ꝛc. abunalt Rockenberg(Wetterau) im März 1878. stipng E. La u tz, ben Großh. Geometer J. Klasse e 910 und Culturtechniker. ————— ee eee i Messer und Gabeln 4 pfählen gecignet, mehrere Malter, von guter Qualität, sowie in großer Auswahl zu den billigsten Preisen.“ N 8 Raummeter Buchen Scheiter, 5. b 7 F 8 Ph. Dan. Kümmich. Lehren u. r Buxbaum, g 7470 Buchen- Reisig, mehrere Tausend Pflanzen, sind billig zu haben bei Cic arren 1460 Eichen⸗„ Bauernheim. Heinrich Walther.* 860 Nadel⸗ 7 * 331 Raummeter Buchen Stockholz, 4 1050 Otzen Danksagung. Die Zusammenkunst ist am alten Pflanzgarten am 916 Allen Denen, welche unserer lieben Tochter und Weg nach Maibach. Schwester Bemerkt wird, daß die Reisstangen den 2. Tag zur Versteigerung kommen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungs- frist bis Martinitag d. J. gestattet. Fauerbach v. d. H. den 12. März 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. J. F d. B.: Dilges, Beigeordneter. Franziska Harth das Geleit zur ewigen Ruhestätte gegeben, sagen herz⸗ lichen Dank Kloppenheim. Die trauernden Eltern und Geschwister. DN 8 — 1 Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten biermit die Trauernachricht, daß unser lieber Gatte, Vater, Bruder und Schwager Heinrich Jordis in seinem 54. Lebens jahre heute Morgen um 4 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Friedberg den 13. März 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. . Die Beerdigung findet nächsten Freitag, Nach— mittags um 4 Uhr, statt. 936 2 Kleesamen in hochfeiner, seidenfreier Waare, von 90 bis 95 Proeent Keimkraft bei 859 Wilhelm Fertsch. Eine gesetzte Person wird zu Kindern gesucht. Näheres bei der Expedition des Anzeigers. 895 Näheres bei der Exped. d. Anz. 716 Feinster Leberthran, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit Metall- verschluss à 60 Pf., M. 1. und M. 1.70. Eisenhaltig pr. Fl. à Mark 1. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, P h. J. Weiss in Bad- Nauheim. 8 70 2 7 5 Todesanzeige& Danksagung. 5 Alle Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen bat, unser innigst geliebtes Töchterchen Elisabeth nach langem schwerem Leiden in ein besseres Jen Eine Glaskalesche, ae, Zugleich sagen wir allen Denen, welche uns 8 f 2 währ 8 Kre ins bli beige— verschledene offene Wägelchen, Breaks, Pony⸗Wägelchen, K während des Krankseins der Verblichenen 9 ein⸗ und zweispännige Oeconomiewagen, Ringwalzen, 1 8 A ee Sackkarren sowie eine große Auswahl in Pflügen aller ö Heinr. Baumann und Art sind vorräthig in der landwirthschaftlichen Geräthe,, 934 Frau geb Ellenberger. Huf⸗ und Wagenschmeedewerkstätte von 0. 3 928 G. Schudt in Friedberg. Von einer der renommirtesten Cigarrenfabriken empfing 9 ich auf hiesigem Platze den Alleinverkauf ganz vorzüglicher Waare. Alle Raucher die Werth auf eine wirklich schoͤne Aung und wohlschmeckende Cigarre legen, lade ich ein, dieselbe d zu probtren und sich von oben Gesagtem zu überzeugen. 912 Louis Weis, den Apotheken gegenüber. esmal Das deutsche Haus hält seine Logirwirthschaft allen fremden Durch reisenden, sowie Geschäftsleuten bei sauberen Betten und mäßigen Preisen bestens empfohlen. 932 E. Schramm. d 2 35 f 8 8 85 lauten. ** 8 2 3 2 2 8— 1 8 5 28 2 2 8 22 * E 2 Die soeben erschienene Nr. 23 enthält: Vor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor Fontane.(Fortsetzung.)— Rührende Zwiebeln. Nach dem Gemälde von Th. von der Beck.— Ein jesuitischer Exjesuit. Von Leopold Witte.— Aus der Asche. Natur⸗ wissenschaftliche Plauderei von Julius Stinde.— Pablo de Sarasate. Von Moritz Vogel. Mit Porträt.— Eine unheilvolle Fastnacht. Von Franz W. Freiherr von bi Ditfurth.(Schluß.)* 0 erh Mit einer großen zweifarbigen Beilage: Fürst den 2 Bismarck während der Orientdebatte im Reichstage am senrode, 19. Februar 1878. den. l Zu Bestellungen empfiehlt sich fer, Woh Carl Bindernagel in Friedberg öl Astaclitiscer Gottesdicnst in Friedberg. zu Beginn: 1 erg Freitag Abends 5½ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.