1 rlin. 8 ö 1 1 in 44. 7 . Wal ble, „ eien, * ch 1 f nett M 20. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. 1878. Donnerstag den 14. Februar. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Areis Friedberg. 8—— — Amtlicher Theil. Betreffend: Die Besteuerung des Weins. Friedberg den 11. Februar 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Auf Ersuchen Groß herzoglicher Ober⸗Steuer-Dircction und unter Hinweisung auf die Art. 4, 6 und 7 des Gesetzes vom 9. Dezember 1876, die Besteuerung des Weins betreffend, tragen wir Ihnen auf, für Ihre resp. Gemeinden, in welchen seither Commissionen bebufs Abschätzung der Weinsteuerschuldigkeiten bestanden haben, die Wahl von 3 Commissionsmitgliebern und 2 Stellvertretern für das Jahr 1878 durch den Gemeinderath sofort vornehmen zu lassen und dem Großberzoglichen Hauptsteuer-Amte unter Angabe der Gewählten Nachricht hiervon zu geben. Dr. Braden. — — Betreffend: Den Unterstützungswohnsitz der Pfleglinge der Mathildenstiftung zu Friedberg. Friedberg den 11. Februar 1878. . Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Diejenigen Großherzoglichen Bürgermeistertien, aus deren Gemeinden Kinder als Pfleglinge der Mathildenstiftung im Kreise Friedberg auf— genommen sind, wollen der Verwaltungs- Commission dieser Stiftung sofort Mittheilung darüber zugehen lassen: 1) An welchem Orte die Eltern der betreffenden Pfleglinge sich dermalen aufhalten. 2) Ob die Eltern in der betreffenden Heimathsgeweinde noch ihren Unterstützungswohnsitz haben, oder wenn dits nicht der Fall ist, 3) ob dieselben an einem andern und an welchem Orte einen neuen Unterstützungswohnsitz erworben haben. Dr. Braden. Bekanntmachung. Nachssebende Zusammenstellungen werden hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Friedberg den 11. Februar 1878. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Brade n. Ober⸗Postdireetions-Bezirk Darmstadt. Nachweisung Statistische Angaben der im Kaiserlichen Ober-Postdirettionsbezirk Darmstadt(Großherzogthum über den telegraphischen Verkehr für die Kreisämter des Großberzogthums Hessen) im Jahre 1877 neueröffneten Telegrapben-Anstalten, sowie der Hessen für das Jahr 1877. neuhergestellten Telegraphen Linien, beziebungsweise Etitungen Bei dem Amte sind f * 0 8 der— 2 8 8 Datum Bezeichnung aufgegeben 2 + 5 e„ NN 8 8 0 des neueröffneten der der neuhergestellten Name 23 SS] Jahres bei 2 8— 2 2 N Telegramme, 2 23 25 dem Amte be⸗ S 2 8,[ Telegraphen Amtes.] Eroͤffnung. Telegraphen⸗Linien und Leitungen. 8——„* des 4 58 8 5 2 schäftigt ge⸗ 553* 8 3 S wesenen 28 8. ise Fri Broßher; Hess aa ebe. 48 S388 s Tilegrasben. 8 Im Kreise Friedberg Großherzogthum Hessen. K 2 2 2— 2———— 5 2—— E N 2 S 25 3 8 1— Unterirdisches Kabel von Berlin über — 3— Boten. 2 Halle bis Mainz mit Zuführung behufs Stück. Stück. Mark. Stück.] amten. Untersuchung in die Postämter zu Fried⸗ 1 2 0 b d Vilbel. Kreis Friedberg. n 1 1 1 55 9 1 1 9 Darmstadt den 18. Januar 1878. Der Kaiserliche Ober- Postdireetor. 8 8 552.37 95— 0* 2 f Friedberg. 1411 168 1185.65 2388 1 5 1 de e ene ilbel. 311 45 335.05 490— 5 1 1 Zusammen 3955 434 3708.95 5880 U Darmstadt den 18. Januar 1878. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. 1 In Vertretung: Husadel. Deutsches Reich. f Darmstadt, 5. Febr. Das Großberzog— dem früberen Schullehrer Dörsam zu Gras-Ellenbach die Schulstelle daselbst übertragen. VIII. Rubestandsversetzungen. Der Schullehrer haben, die rechtskräftig erkannten, noch nicht voll- streckten Strafen unter Niederschlagung der Kosten * liche Regierungsblatt, Beilage Nr. 4 enthält: I. Bekanntmachung über die Ergebnisse der Ver- alsung der Civildtener⸗Witiwenkasse von 1875 und 1876. II. Uebersicht der in 1877 in den Irrenanstallen s Großherzogtbums verpflegien Kranken. Die Gesammt⸗ mme der Pfleglinge im Landesbospital war 431, der Stand om Schlusse des Jabres 372, in der Itrenanssalt rar die Gesammisumme 465, der Bestand zu Ende 177 war 341. Walter zu Nieder-Eschbach, der Oberlehrer Kühn zu Offenbach und die Lehrerin Wolf zu Mainz wurden auf Nachsuchen und unter Anerkennung ihrer Dienste in den Ruhestand versetzt. IX. Concurtenzeröffnungen. Erledigt ist: die Stelle eints 771 M. 43 Pf.; die Schulstelle zu Nieder⸗Stoll, Gehalt 685 M. 71 Pf. seminaristisch gebildeten Lehrers an der Realschule zu Gießen, Gebalt 1120 M. und Wohnungsvergütung von 180 bezw. 360 M.; die Schulstelle zu Raibach, Gebalt erlassen, falls sich dieselben vor dem 1. Sept. 1878 bebufs Erfüllung der Wehrpflicht stellen, und wenn die Behörde ihre Einstellung anordnet, in das Heer oder die Marine eintreten. Bei Den— jenigen, gegen welche ein rechtskräftiges Erkenntniß noch nicht erging, soll unter derselben Voraussetzung jede weitere Straf- Verfolgung eingestellt werden. — 11. Febr. Der Kaiser äußerte beim Empfang III. und IV. Ueb'rsichten der für 1878 genebmigten Unlagen in den Gemeinden des Kreises Mainz und in den raclitischen Religionsge meinden des Kresies Groß-Gerau. V. Ertheilung von Diplomen an der technischen Pochschule zu Darmstadt. Bei der im Herbst 1877 abge⸗ 1 Abgangoprüsung wurde den Studnenden Narl sch aus Mainz und Auzust Uisch aus Merzig das iplom für das Ingenieurfach“ mit dem Ausdruck krtbeilt, der belreffende Studitende als für seinen Beruf vor⸗ glich vorgebildet anzuse hen ist. VI. Ermächtigung zur Annahme und zum es fremden Ordens, III. Dich nachrichten. Dem Schulamteaspiranten ö Dar mstadt. Dae Großberzogliche Regier- des Reichstags Präsidenten, daß die gegenwärtige ungeblatt Nr. 1 enthält die Bekanntmachung Lage allerdings ernst sei, doch sei Hoffnung auf über die Abänderung und Ergänzung der Schiff. Erdallung des Friedens noch vorhanden. fahrts⸗Polizei- und Floß⸗Ordnung für den Rhein.— Württemberg beantragt beim Bundesrath — Militär- Dienst« Nachrscht. von Dücker, vie Erslattung von 553,206 M. für die in den Sec⸗Lt. vom 4. Inf. Regt. Nr. 118, wurde in Jahren 1867-1871 aus Landesmitteln getroffenen das 1. Hann. Inf. Regt. Nr. 74 versetzt. Kasernemente Einrichtungen.— Die Ausschüsse Mainz, 11. Febr. Das bischöfliche Ordi-[für Handel und Justiz-Wesen beantragen die Tragen nariat hat aus Anlaß des Ablebens des Papstes Zustimmung zu den Entwürfen über Abänderung für jede Pfarrkirche des Bisthums ein achttägigesfder Gewerbe Ordnung und Gewerbe- Freiheit. chelmer aus Spiesbeim wurde die 1. Schulstelle zu Trauergeläute und ein Requiem an einem getigneten Der Ausschuß für Rechnungs Wesen beantragt, Farbuterebeim, den Schulamteaspitanuinnen Nies aus Tage angeordnet. daß die vom 1. Jan. 1876 bis 31. März 1877 1 225 Schmit aus Schweinfurt Lehrerin nenstellen Berlin. Laut einem im„Reiche- Anzeiger“ durch zinsbare Anlegung der Bestände der fran— en dann Sud en emen bublsetrten talserlichen Gnaden-Erlaß werden allen zösischen Kriege, Koster-Entchädigung gewonnenen ber aue Schlurbach die 2. Schulstelle 3 Maunbeim, elsaß- lotbringischen Militärpflichtigen, welche sich Zinsen von 6115474 M. 91 pf. nach den Vor- Mac aus Lich die 4. Schulsielle zu Sprendlingen, und nicht gestellt oder sich der Wehrpflicht entzogen! schlägen des Reichskanzlers verteilt werden. c — — 12. Februar. Sitzung des Reichstags. Fürst Hohenlohe zeigt an, daß er die Wahl zum zweiten Vice-Prästdenten annebhme. Die Abtheil⸗ ungen und die vier Fachcommissionen haben sich constituirt. Nachdem der Präsident die neu ein; gegangen Vorlagen mittgetheilt, begann die erste Beratbung der Rechts- Anwalts Ordnung. Die Vorlage ging an eine Commission von 21 Mit- gliedern. Der von Schulze⸗Delitzsch beantragte Gesetzentwurf, betr. die privatrechtliche Stellung der Erwerbs- und Wiribschasts-Genossenschaften, ging nach kurzer Debatte an eine Commission von Italien. Rom, 11. Febr. Das gestrige Congregat beschloß, das Conelave in der ersten Etage des Vaticans abzuhalten. Heute wird das Conclave- Reglement berathen. Man versichert, die intran⸗ sigenten italienischen Cardinäle wollten nicht nach Malta, sondern nach Miramare bei Triest geben; Manning allein wäre für Malt. Das Fußküssen des Papstes wurde, um Unordnungen zu vermei— den, heute eingestellt. Die officielle Leichenfeier wird nicht in der Petri-Kirche, sondern in der sixtinischen Capelle stattfinden. Cardinal Macclockey ist Samstag von New Rork nach Rom abgereist. 14 Mitgliedern. Der Antrag Demmler's, betr. die Sistirung des von dem Leipziger Bezirks- Gericht gegen Liebknecht anhängigen Straf- Verfahrens während der Dauer der Session wurde genehmigt.“ — 12. Febr. Gerüchtweise verlautet, daß ein deutsches Panzer-Geschwader berkitgestellt werde. Doch ist Bestätigung abzuwarten. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 12 Febr. Es wird allseitig bestätigt, daß die Flotten sämmtlicher Großmächte vor Constantinopel erscheinen werden. Oesterreich, Frankreich, Italien haben bereits bei der Pforte die Bewilligung nachgesucht. Die Pferte ist bertit, dem Wunsche der Großmächte zu entsprechen. Daraus wird geschlossen, daß der Einmarsch der Russen in Constantinopel entweder bereits erfolgt sei oder unmittelbar bevorstebe. Heute sind be— reits zwei österreichische Ktiegsschiffe von Triest nach den Dardanellen abgesegelt. Es geht das, allerdings unbestätigte Gerücht, britische Schiffe seien dom Ufer der Dardanellen aus beschossen worden. Das Casemattschiff„Kaiser“ geht von Pola aus nach der Levante; die Panzerfregatte „Habsburg“ mit dem Contre- Admiral Bary wird demselben wahrscheinlich morgen folgen. Frankreich. Paris. Der frühere Minister Christophle wurde zum Gouverneur des Credit soncier an Stelle Grivard's ergannt. Großbritannien. London, 11. Febr. Im Unterbause erklärte Beaconsfield auf Befragen von Dunraven: er habe keine Nachricht, daß russische Marine- Soldaten türkische Schlffe besetzt hätten. Auf eine Anfrage Granville's erwiederte Derby:„Als Admiral Hornby die Dardanellen— Forts erreichte, waren die Commandanten derselben noch nicht im Besitz von Instructionen, wonach sie die Flotte passiren lassen konnten. Hornby erbat telegraphisch Instructionen.“ Er(Derby) habe Depeschen mit der Pforte gewechselt. Noch beständen zwar Schwierigikeiten gegen das Ein laufen der Flotte, doch sei er überzeugt, daß die— selben bald beseitigt würden. Auch drei andere Mächte hätten die Erlaubniß zum Einlaufen nach gesucht. Im Unterhause wurde nach kurzer De- batte der Bericht über den Extra Credit ohne Abstimmung angenommen; deßgleichen der Antrag, das Geld mittelst Schatzbonds zu beschaffen. — 12. Febr. Die Admiralität erließ nach Chatam Befehl, auch über die gewöhnliche Zeit binaus zu arbeiten, um die im Bau begriffenen Schiffe schleunigst zu vollenden. In allen Arsenglen berrscht außergewöhnliche Thätigkeit. Vier Panzer- schiffe des Canal Geschwaders erhielten tele— graphischen Befehl, nach Gibraltar zu gehen und dort weitere Instructionen zu empfangen. Die weiter veröffentlichte diplomatische Correspondenz enthält eine Depesche von Loftus an Derby vom 9. Februar, worin Loftus die Antwort Gort— schakoff's mittheilt auf ein Telgramm Derby's vom 7. Dec., betreffend die Besetzung Tschataldja's durch die Russen und den Rückzug der Türken von der Linie von Tschekmedje. Gortschakoff er- klärt, er habe noch keine positiven Mittheilungen über die Details der Waffenstillffands Convention; er müsse indeß hinzufügen, daß alle Fragen, welche die zwischen den türkisch russischen Behörden vereinbarte Demarkations Linie betreffen, aus— schließlich die Kriegführenden angingen. Alle Lon doner Blättet führen ausnahmslos eine kriegerische Sprache. Der„Standard“ erklärt, England sei überlistet, aber Rußland werde seine Superklugheit bereuen. Die„Morning Post“ nennt den Lord Derby einen Schwachkopf, welcher Englands Ehre sehr compromittirt habe. wartet. — Man versichert, daß mehrere auswärtige Car— dinäle auf das Conclave einen mäßigenden Ein— fluß ausüben werden. — Das Ministerium ließ acht Bataillone In- fanterie und die Eleven Legion der Carabinieri nach Rom kommen, um während des Conclave und der Inthronistrung des Papstes Dienst zu thun. — 11. Febr. Die Cardinäle sind in drei Parteien gespalten, deren Führer Manning, Panebianco, Simeoni sind. Primas Senior ist definitiv mit der Ausübung des österreichischen Veto-Rechtes betraut worden. Türkei. Constantinopel, 8. Febr.(In- direct.) Gemäß den Bestimmungen des Waffen- Stillstandes haben die Türken heute Widdin, Rastschuk, Silistria, Belgradschik und Erzerum — Ein officielles Telegramm aus Tfflis meldet: Am 6. Febr., zwei Tage nach Bekannt- werden des Waffenstillstandes und Einstellung der Feindseligkeiten, wurde eine Abtheilung Kosaken im Dorfe Kichtschik von 300 mit Magazin-Ge— wehren bewaffneten Kurden und Tschetschenzen über fallen. Eine zu Hülfe herbeigekommene Escadron Nischninowgorod'scher Dragoner sah sich gezwungen, euer zu geben. Der Feind wurde getzen das Dorf Ternitz zurückgeworfen. Jsmail Redif Pascha wurde von diesem Vorgange mit dem Ersuchen benachrichtigt, strenge Maßregeln zur Verhütung solcher Ueberfälle zu treffen. Aus Stadt und Land. Offendach. Den Bemühungen der biesigen Polizei ist es gelungen, den Thalbestand des Bürgeler Kinder- diebstahls festzustellen. Die belreffende Frau aus Oberrad lebie von ihfem Manne geitennt und gab während dieser Trennung einem Kinde das Leben, beseitigte aber dasselbe wahrscheinlich für immer. Die Polizei bekam davon Kunde und verlangte den Aufenthalt ihres Kindes zu wissen. Bis zum Aeußersten gedrängt, stahl dieselbe in Bürgel das Kind, wovon wir bereits berichtet. Als die Sache sich so weit aufgeklärt batte, begaben sich die betreffenden Be— amen nach Oberrad, um die Frau zu verhaften, und das Kind seinen Eltern zurückzugeben. Aufallender Weise war das Kind gerade gestorben, jedoch noch nicht beerdigt, und da unter den Leschilderten Verhältnissen ein Mord, wohl gar ein Doppelmord vorliegt, wurde die Leiche des Kindes sectrt. Der Schmerz der Eltern bei dem Wieder— finden ihres todten, vielleicht ermordeten Kindes läßt sich geräumt. Die Truppen von Rasgrad und die Behörden von Rustschuk haben sich nach Schumla zurückgezogen. Ebenso wurde von den Türken die Defensiv- Linie Constantinopels geräumt, die sich von Bujuk-Tschekmedje und Hastemkoet bis Derkoei erstreckt; diese Positionen fallen in einer Breite von 12 Meilen, und zwar von Kuschak: Tschemdje bis Akunar in die neutrale Zone. Die Russen halten Tschataldja besetzt und sichern ihre Verpflegung über Burgas und Midia. Demnächst wird die Eröffaung der Donau Schifffahrt er— Die Pforte hat den hiesigen Botschaftern der Mächte die Aufhebung der Blokade des Schwarzen Meeres notificirt; die französischen Paketboote nehmen unverweilt ihre Fahrten von Constantincpel nach Odessa wieder auf. Zwei höhere russische Offiziere, die gestern in Constan- tinopel eintrafen und vom Sultan empfangen wurden, begeben sich beute nach Montenegro, um den Verhandlungen zwischen montenegrinischen und türkischen Offizieren bezüglich der Demarcations- Linie beizuwohnen. — 9. Febr.(via Bombay) Im türkischen Parlament brachte der griechische Patriarch heftige Klagen vor über die Metzeleien, welche in 13 Dörfern nahe Constantinopel von Tscherkessen verübt worden seien. — Es ist ein türkisch russischer Separat-Ver— trag abgeschlossen, welcher neben den Stipulationen bezüglich des künftigen Verhältnisses der Pforte zu Rußland auch die Abtretung eines Theils der türkischen Kriegs-Marine als theilweise Kriegs- Eutschädigung und ferner die Zustimmung der Pforte zu eventueller Cession eines Theils der Dobrudscha an Rumänien enthalten soll, Serbien Belgrad, 8 Febr. Die Serben baben gemäß den Waffenstillstands- Bedingungen Uskup besetzt. Rußland. Petersburg. Fürst Gort⸗ schakoff bat den russischen Botschaftern in Berlin, Wien, London, Paris und Rom am 10. Febeuar folgendes Telegramm zugesandt:„Die britische Regierung hat sich auf die Berichte ihres Bot⸗ schafters in Constantinopel entschlossen, den früher erhaltenen Ferman zu benutzen und einen Theil ihrer Flotte nach Constantinopel zu dirigiren, um Leben und Sicherheit, der englischen Unterthanen zu schützen. Andere Mächte ergreffen dieselbe Maß regel mit Rücksicht auf ihre dortigen Unterthanen. Die Gesammthett dieser Umstände wingt uns unsererseiis, auf Mittel bedacht zu sein, um die Christen zu schützen, deren Leben bedroht sein würde. Um dieses Resultat zu erreichen, beab- sichtigen wir, einen Theil unserer Truppen in Constantinopel einrücken zu lassen. Die„Agence Russe“ fügt dieser Meldung hinzu, dem Groß- fürsten Nikolaus seien bereits die bezüglichen Be- fehle zugegangen. Flammen stand. 8090 Pf., Eier per Stück 8—9 Pf. M 750, Ochsenfleisch 64 und 70 Pf nicht beschreiben. Darmstadt. Die Gendarmerie verhaftete am Montag im Walde bei Nieder-Beerdach einen Meuschen, welcher turz zuvor auf der Landstraße bei Nieder-Beerbach einen NRaubversuch gegen ein Frauenzimmer gemacht hatte. In dem verhafteten ist ein gewisser Feldmann aus Gries— heim kecognoscirt worden une vermuthet man in demselben das Indisiduum, welches dieser Tage auf der Chaussee von Griesheim nach Darmstadt den hiesigen Fourage— händler Mayer seinet Baarschaft beraubt bat. Mainz. Ueber den bereiis in Ihrer vorigen Nummer jemeldeten Brand bört man jetzt folgeude Details: In dem bekannien Brauhaus„Zum Goldstein“ kam das Feuer früg Morgens zum Ausbruch und sand en den umliegenden älleren Gebäuden reichliche Nahrung, und griff so rasch um sich, daß schon nach eiwa einer balben Stunde auch der öuliche Theil des St. Rochushospftals in Die Flammen theiten sich dem ganzen Dachstuhl des Vorderbauses mit. Von hier aus sprangen die Flammen in das Thürmchen und in den Dachstuhl, der Hospfalkirche und schon einige Minuten nach 8 Uhr nürzten Touem und Dachwerk unter mächtigem Gedröhne zusammen. Den vereinten Kräften der auswärtigen und hiesigen Feuerwehr, sowie der Milnärmannschaften ist es gelungen, egen 10 Uor das Feuer sowelt zu beherrschen, daß eine geößere Gefahr nicht zu erwarten steht. Menschen⸗ leben sind leider zwei zu beklagen; die Kranken, die im Hospual lagen, sind in den unteren Stockwerken unter jbracht worden. Handel und Verkehr. sertedberg, 13. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 090 1.00, Eier per Stück 8 Pf. Friedberg, 12. Febr Waizen M. 22 25., Korn M. 17, Geiste M 17 50- 18., Hafer M 14 17 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 12 Febr. Wochenmarkt Butter per Pfd. Tauben das Paar M. 1 30 Hühner per Stück M. 1 20, Hahnen per Stück M. 1 30, Enten per Stück M. 3, Kartoffeln 100 Kilo per Pfda, Kuh⸗ fleisch 50 und 60 Pf., Rindfleisch 50 und 56 Pf., Schweine⸗ fleisch 60-64 Pf., Kalbfleisch 50 54, 56, und 60 Pf., Hammelfleisch 60 Pf. Frankfurt, 11. Febr. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren eg. 340 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 350 Hämmel. Oie Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 72.— 74. 2. Qual. M. 63.— 66 Kühe und Rinder 1 Qual. M. 60—62., 2 Qual. M. 50—52 Kälber 1. Qual. M. 70-72, 2 Qual M. 58—-60 Hämmel 1. Qual, M. 54 56, 2. Qual. M. 48— 50 Frankfurt, 11. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41, Nr 2 M. 37, Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29, Nr. 5 M. 23 Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 24., do. II.(Berliner Marke) M. 20. Walzen, ab Bahnhof hier M. 23, ab unserer Umgegend M. 22.— 22 50, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 24 Roggen je nach Qualität M. 16— 1750 Gerste M. 19— 23. Hafer M. 13.—16 50 Erbsen M. 19.— 23. Wicken M. 17. Linsen M. 19.— 23. Rüböl, detail M. 80 Die Preise verstehen sich sammtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. Mainz, 12. Febr. Producten-Markt. Walzen per März M. 21.65, per Mai 21.45. Korn per März M. 15 30, per Mai 15.15. Hafer per Marz M. 14.80. Rüböl per Mai M. 36 55. 10 Aus zug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: 21. Jan. Johann Julius Müller, Wirth von Mannheim, und Elisabetha Katharina Müller von Friedberg. —— dr. 9 8 Geboren: 23. Jan. Dem Rathsdiener Heinrich Wagner l. ein Sohn. 26. Jan. Dem Bierbrauer Heinrich Philippi ein Sohn. 28. Jan Dem Handelsmann Peter Netscher eine Tochter. 28. Jan. Dem Küfer Heinrich Wilbelm Weitb eine Tochter. „Febr. N Selmar Deickt ein Sohn 6. Febr. Dem Meßger Wühelm Reuß 1. eine Tochter. Gestorben: 27. Jan. Johanna Charlotte Katharina Kathinka Suchs- land, Toͤchterchen des Uhrmachers Jean Suchs— land. 1 Jahr alt. Georg Zinnel, Handarbeiter, 54 Jahre alt. Ein todtgeborenes Söhnchen des Obsthaͤndlers Heinrich Wagner. 2. Febr. 4. Febr. Syrupe z., zu diesem Behufe angewendet werden müssen. Es ist ferner Niemand fremd, daß eine vernachlässigte Erkältung häuflg eine Lungenerkrankung nach sich zieht, wenn ste nicht in Schwindsucht übergeht. Vielfach angestellte Experimente haben dargethan, daß Dem Handschuh Fabrikanten Richard Oscar der norwegische Theer, in reinem Zustande und ent⸗ sprechend präparlrt, eine an's wunderbare gränzende Heil— kraft auf die vorerwähnten Krankheiten mit erstaunlicher Raschheit ausübt. In seinem ursprünglichen Zustande kann der Theer seines unangenehmen Geschmackes und seiner klebrigen Beschaffenheit wegen nicht genommen werden; ein Partser Apotheker, Herr Guyot, ist daher auf den Gedanken gekommen, ihn in kleine, runde und mit einer Gelatinehülle versehenen Kapsel in Pillengröße einzuschließen. Nichts ist leichter zu nehmen als dieses Hülfe der Natur die Heilung oft rascher als man es hoffen und erwarten durfte. Man kann dies populär gewordene Mittel nicht genug empfehlen und dies sowohl hinsichtlich seiner Wirksamkeit, als auch seiner Billigkeit. In der That kommt, da jeder Flacon 60 Theerkapseln enthält, die ganze Cur auf nicht höher als 10—20 Pfennige täglich zu stehen und schließt dabei außerdem den Gebrauch von Mebicamenten in Form von Tisanen, Pastillen oder Syrupen vollständig aus. Um sicher die ächten Guyot'schen Theerkapseln zu er⸗ halten, ist darauf zu achten, daß die Etiquette des Flacons die Unterschrift Guyot in dreifarbigem Drucke enthält. heke„Zum 79 bewerkstelligt, Depot in Friedberg in der Hofapot 9 Engel“ und bei Dr. Uloth. 8. Febr. Geocg Friedrich Rausch, Söhnchen des Schreiners Präparats das, leicht auflös bar, den Theer mit der Geld- Cours. Johann Heinrich Rausch, 3 Jahre 7 M. alt. größten Raschheit zur Wirkung gelangen läßt. Frankfurt am 12. Februar 1878. 9. Febr. Maria Volp Töchterchen des Dachdeckers Georg Zwel oder drei Guyot'sche Theerkapseln zu jeder Heinrich Wilhelm Volp, 1 Jahr 1 M. alt. Mahlzeit genommen, führen eine sofortige Linderung her— 20 Franlenstücke*„„. 1600 . 7775 8 bei und genügen in den meisten Fällen, um in geringer Englische Sovereigns„ 20 3035 Ein billiges Heilmittel. Zeit eine Heilung der hartnäckigsten Erkältung und eines Russische Imperiales 5„ 16 65—70 Jedermann weiß, wie hartnäckig Erkältungen, Lungen- jeden Lungenkatarrhs herbeizuführen. Man kann damit Holländische fl. 10-Stü de. 5 16 65 katarrhe oder ähnliche Affektionen in der Regel sind, selbst der bereits vorgeschrittenen Lungenschwindsucht Halt Ducaten. 1 3 9 50—55 wieviel Zeit deren Curirung gewöhnlich in Anspruch nimmt gebieten und dieselbe ausheilen; in diesem Falle hält Ducaten al marco. 9 55—60 und welche Dosen von Medicamenten, als Tisanen, der Theer die Auflösung der Tuberkeln auf und ist mit Dollars in Golt* 4 16 19 a 1 Vergeb B f 8 i Endurtheil. ergebung von Bauarbeiten. Jagd-Verpachtung. Oeffentliche Sitzung— Die zur Erbauung. neuen Wenn zu 530 Montag den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts Gießen vom 1 r 15 N A Werpachenng 1 aer 11. Januar 1878, wobei zugegen waren: erunnen. gt: 1 f. nicht genehmigte hiesige Feldjagd von 2540 Normalmorgen 8 5 1 a J. Planirarbesten zu 1650— rochmals auf hiesigem Rathhaus und auf eine 6fährige 1) als Vorsitzender der Großh. Justizrath Ouprier, 1a ee jährig 1 5 als 8 Stadtgerichts-Assessor Kull⸗ 5 mauern 10 17674 69 ern— 8 gebt 187d 0„ 3. Maurermaterialien: 42 111 Büra eiterei Nieder-Gscht 214 Richter der Großh. Landg Assessor Großmann, 1) Lieferung von 2550 Kubikm. Bruch— ae. e rede 3) der Großb. Staatsanw. Substitut Jöckel, steinen aus den Büdinger Brüchen zu 5100—.— 3 . 4) der Großh. Seeretäx Kattrein. 2) Anfahren von 2550 Kubikm. Bruch⸗ g H 12 0 st 51* 10 In Untersuchung gegen Joseph Bender II. von steinen zur Baustelle 500 J. 0 zver; eigerung Friedberg wegen Beleidigung der Polizeidiener Fourier 3) Lieferung von 230 Meter gefügte 1 5 1 3 1 5 A 500 Kön ie in Friedberg, wird auf die am heutigen* Foleter n 1 der Fürstlichen Oberförsterei Lich. * Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung bei welcher 1) Lieferung von 105,000 Stück Russen⸗ Dienstag den 19. Februar Rubricat anw send war, auf den vom Großh. Staats- und Backsteinen zu 8 werden im Langberg bei Müblsachsen versteigert: anwalt gestellten Antrag, nach stattgehabter Berathung 5) Lieferung von 100 Kubikm. schwarzem Scheitb. Prügelh Stockh. Reish. des Großh. Bezirksstrafgerichts im Berathungszimmer hydraulischem Kalk zu 2100— Raummeter. Wellen. auf Grund nachfo gender Gsezesstellen, 88, 185. 2g. 6) Desgl. von 110 Kubitm. Luftkalk 1540— Buchen 2 13 16 550 194. 196. 200 des Str. G. B., Art. 322 der Str. P. O. 7) Desgl. von 600 Kubikm. reinem Nadelholz 16 154 244 1640 Art. 3 und 3 des Gesetzts vom 5. April 1877 bierdurch scharfen Mauersand zu 2100— l ferner: zu Recht erkannt: Joseph Bender II. voa Friedberg, 8) Desgl. von 25 Tonnen Portland— 2 Buchenstämme mit 1,46 Kubikm. Inhalt, 77 29 Jahre alt, verheirathet, Zimmermann, ist wegen des Cement zu 362 50 183 Fichtenstämme„ 76 03* und ibm zur Last gelegten Vergehens der Beleidigung der] C. Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 13053 39 167 Fichtenstangen„ 23.29„ 5 Polizeidiener Fourter und Römig in Friedberg in elne D. Zimmerarbeit N 15611 16 Zusammenkunft Haftstrafe von 4 Tagen, sowie zum Ersatze der] E. Dachdeckerarbeit 3330— Morgens 10 Uhr Kosten des Verfahrens zu verurtheilen, auch dem Großh.] F. Schreinerarbeit 8488 80 auf dem Mühlweg am Mübifachser Feld. » Kreisamt Friedberg die Befugniß zuzusprechen, die Ver G. Lieferung von schmiedeisernen Trägern 3500— Lich den 11. Februar 1878. urtheilung des Beschuldigten binnen 14 Tagen, von] H. Schlosserarbeit 4693 50 Wimmenauer, Mittbeilung einer Abschrift des rechtskräftigen Urtheils] I. Gußwaaren⸗ und Ofenlieferung 1750 40 539 Forstrath. an, einmal im Friedberger Anzeiger öffentlich bekannt zu K. Glaserarbeit. 4170 8—. A mache n. L. Weißbinderarbeit 8834 50 Holzversteigerung . W. M. Spenglerarbeit 1 W 9 4 0 So geurtheilt und alsbald in öffentlicher Sitzung sollen auf dem Submisstonswege an die Wenigstfordern- 548 Montag den 18. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, verkündet. 5. 3 den vergeben werden. Die Gebote müssen in Procenten kommen in den Waldungen des Großb. Hauses, Distrikt Ouvrier. Kullmann. Großmann. l der Voranschlagssumme versiegelt mit der Aufschrift ver- Frauenwald, Schläge VII, XVI und XX: 1 5 Kattrein. seben„Submission zur Uebernahme den. Arbeit 8 Stück Eichenstämme von 2739 Centim. Durch⸗ 1 Für den A uszug: 8 resp. Lieferung für das Gymnasium zu Büdingen“ längstens messer und 4-5 Meter Länge, 11 Kattrein. 538 bis zum Eröffnungstermin, Samstag den 23. Februar 14 Raummeter Eichen⸗Scheiter, Nun 1878, Vormittags 10 Uhr, franco bei unterzeichneter 7868 Stück Eichen ze. ꝛc. Wellen Proclam. Stelle eingereicht sein, woselbst auch Pläne, Voranschlag zur Versteigerung. f 537 Nachdem der Goldarbeiter Heinrich Krafft dahier[nebst den Bedingungen zur Einsicht der Uebernahms— Zusammenkunft bei Nr. 1 im Schlag VII. seine Insolvenz angezeigt hat, so wird zur summanischen lustigen offen liegen. a Ober⸗Ros bach den 11. Februar 1878. 3 Schuldenliqudation, sowie zum Güteversuch Termin f Nachträglich wird noch bemerkt, daß die Gebote auf Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. 1 auf den 7. Mürz d. J, Vormittags 9—10 Uhr, die einzelnen Arbeiten und Lieferungen getrennt, sowie Strack. —— wor hiesige Getichtsstelle anberaumt, was mit dem An⸗ fügen andurch veröffentlicht wird, daß die nicht erscheinen⸗ den Gläubiger als dem Beschluß der Mehrheit der Er— sschienenen beitretend werden angesehen werden. Zum worläusigen Concurs⸗ Curator ist Buchhalter Andreas Dönch bestellt. Ein etwaiger Vergleichsbescheid wird nur durch Anschlag am Gerichtsbrett pubzieirt. Hanau den 3. Februar 1878 Königliches Amtsgericht II. v. Milch ling. vdt. Jaub. Jagd⸗ Verpachtung. Mittwoch den 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagd auf 2229 Morgen auf weitere 6 Jahre in hiesigem Rathhause ver— pachtet werden. Fauerbach b. Fr. den 12. Februar 1878. Großherzogliche Bürg rmeisterei Fauerbach b. Fr. 544 rfri ch. Arbeits ⸗Versteigerung. 549 Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Rathhaus dahler das Anfahren und Aufsetzen on 20[ Meter Basaltsteinen aus den Brüchen von ssenheim öffentlich in Accord gegeben werden. Dortelwell am 11. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterel Dortelweil. Mo her Ein Laden nebst Wohuuug in sreguenter Lage hiesiger Stadt wird fur sofort oder Anfangs April zu miethen gesucht. Näheres bel uder 1 auch für die Maurerarbeit mit Matexriallieferungen, oder auch auf sämmtliche Arbeiten zusammen geschehen können. Friedberg den 13. Februar 1878. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u ß. Holz- Versteigerung. 551 Mittwoch den 20. und Donnerstag den 21. d. M. sollen in dem hiesigen und Rockenberger Markwalde nach— verzeichnete Holzsortimente meistbietend versteigert werden! 58 Stämme Eichen Bauho z, 68 97 Kubikm. haltend, 24 5 Kiefern 5 5,02 5 8 26„ Buchen⸗Stockholz, 49.37„ J 2 Eichen; und 6 Kiefern Derbstangen und 145 Fichten Reisstangen, 4 Raummeter Buchen ⸗Scheiter I. Sorte, 287,4 9 1 34,4 5 Eichen 1 2 0 Buchen-Knüppel, 26* Eichen 8 3 5 Kiefern* 803 Wellen Buchen-Reisig, 20976 5 Eichen⸗ 1 3911 mai 3720 1 Weiden⸗„ Der Anfang ist den ersten, sowie den zwelten Tag des Morgens 9 Uhr in der Aue auf dem Vieinalweg nach Södel. Sollte in den 2 Tagen wegen ungünstigen Wetters dat hier aufgeführte Holz nicht alle verkauft werden konnen, so ist Freitag den 22. d. Mis., des Morgens 9 Uhr, beim Forsthaus der Anfang. Das Stamm und Stangenholz kommt den 1. Tag zur Versteigerung. Oppershofen am 12. Februar 1878. Der Markgegenschreiber Holzversteigerung. D d. Mts. sollen in der Gräflich 547 Dienstag den 26. Stolberg'schen Oberforsterei Gedern, Reviers Ranstadt, Distrikte Hinterwald, Leustadt, Kirchwald und Rühls⸗ wald. nachstebhende Holzsortimente versteigert werden 1 2 38 Raummeter Eichen⸗ Scheitholz, 250 Eichenstämme, 3— 12 Meter lang, 15—92 Centi⸗ meter dick, mit 200 Kubikmeter Inhalt. Das Holz ist von vorzüglicher Güte und tbeils zu Schnitt⸗ und Bauholz, theils zu Werkholz für Wagner und Glaser geeignet. Zusammenkunft Morgens 10% Uhr Herche in Ranstadt, in dessen Saale die abgehalten werden soll. Hofjäger Hoppe und Forstschüz Jung sind ange⸗ wiesen, das zu verkaufende Holz vom 18. Februar an den Kaufllebhabern vorzuzeigen. Gedern den 11. Februar 1878. bei Gastwirth Versteigerung Oräfliche Oberforsterel Gedern. Klitcocner. Jagd-Verpachtung. 543 Mittwoch den 20. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Weckesheim zustehende Jagd, Gemarkung Weckesheim, 1700 bess. Morgen Feld⸗ jagd und Gemarkung Bingenbeim 200 Normalmorgen Waldjagd, bei Wirth Lindt auf weitere 6 Jahre ver⸗ pachtet werden. Weckesheim am 11. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim. Si lger. Lkrxped. d. Ang. 520 Weil. Manschetten und Taschentucher billigst bet K. Frierdich. Kragen, N 1 Einladung des Volksbildungs⸗Vereins Friedberg zu dem Freitag den 15. Februar, Abends 8 Uhr, im Rathhbaussaale stattfindenden Vortrage des Herrn Director Dr. Möller über: Die Sprachen der Erde. Der Zutritt ist mit Ausnahme von Kindern Jedermann gestattet. Friedberg den 13. Februar 1878. Der Vorstand. 85 Seel aue, Jeet ge e,,, bee e, eee Her He la., e ut ee C ee be, Auel ulz. See. 8 ebe, lieu, l, vc, eee, er. Außer las Aren e, 7— Au fe. 7. E e,„ SA acc, dt,-E, fee, le uche ee. 2277 ͤ Abb 8 eee el. 2 fed= e&— r A Ze Lunge fax, 722 1 Hulu 72 3. Zeeb, de., Le., i, Nucl, bee, d. Gee J 15 2— 7„ 2 7 125 2 8 2 Art e. N e ee 9 2. CCC. 5 4 7 7 7 7 177 ee bee wee ee eee,, N 2 8 x 7 8 4, 0 v 8 Dead Ae efece 2— fa 9. πi+ι. 9 174 F. 5. 5 2 . 3 fiber, Co ucalute. Lune. Au.. 2 2 4, J KK. 5 Lee ge 5 3 8 re 22 2 2 3 ane 924.. fe. G 2 2— e. 55 8 5 7 5 7 11 2 8 5 77 7 e. a e d, U 4 0 3 f 5 Ge 1 LR. 4 4. eee. DN He e DN. Wen. 4. D 28 S 22 2 . 7* 3 2 K e 8 8 2e 2 1 7 5— 5. 6 0. 8 64. 2 5, Fa 4g eee Ga. — 2 252 5⁵0 In dem unterzeichneten Verlage ist erschienen und durch alle Buchhandlungen, in den meisten Kreisstädten des Großherzogtbums auch durch die Kreisamtsgehülfen, zu beziehen: Großherzogthum Hessen eingerichtet. Schreib⸗Kalender für buchführende mittlere und kleine Landwirthe. 40. In eleg. Umschlag geh. Preis 50 Pfg. Derselbe ist von einem erfahrenen hessischen Landwirth verfaßt und vorzugsweise für das Die darin enthaltenen Tabellen sind dem Bedürfniß jedes mittleren und kleinen Landwirths entsprechend und können unmittelbar benutzt werden. Der Kalender enthält, um den niedrigen Preis zu ermöglichen, außer den Tabellen, nur eine Anleitung zur Buch- einen Theil seiner Oeconomie-Geräthschaften öffentli führung und einige dem Landwirth unentbehrliche Nachrichten. GA. Jonghaus'sche Hosbuchhandlung, Verlag. die Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs⸗Gesellschaft bat, um die Einführung dieses nützlichen Buchführungskalenders zu befördern, von der gegenwärtigen Auflage eine binreschende Anzahl Exemplare erworben. Großherzogtbums H ssen kann ein Exemplar gratis erhalten und möge es bei demfenigen Agenten Jeder bei ihr versicherte Landwirth des der Gesellschaft in Empfang nehmer, welcher seine Versicherung vermittelt hat. Darmstadt im Februar 1878. Die General-Agentur der Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. Dr. Heyer. 45 Jeden Freitag frisch gewässerten Arbeits-Versteigerung. 553 Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Dortelwell nachbenannte Arbeit in Accord gegeben werden: M. Labberdan bei Wilhelm Fertsch. .— Anfuhr von 20 Kübikm. Basaltsteine veranschlagt zu 140 8 ö* Aufsetzen derselben Kleesamen. Kleinschlagen derselben 80 542 Mehrere Centner kleeseidefreien Kleesamen hat zu Vilbel den 12. Februar 1878. verkaufen. Bro d, Wölfersheim. Christian Fourier II. Bezirksbauaufseher. F * Soeben erschien und ist bei Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig: 5 Anleitung zur Ertheilung des physilalischen Unterrichts in der Vollsschule von Seminarlehrer Dr. A. Heid. Preis, cartonnsrt: 60 Pfennig. Friedberger Hülfsverein. 535 Die Jahres versamm lung des Hülfsvereins, in wescher Jahresbericht erstattet, die Ergaͤnzungswahl des Vorstandes vollzogen und die Vereinssache besprochen werden wird, wird Mittwoch den 20. Februar, Abends 6 Uhr, im Hötel Trapp stattfinden. Alle Mitglieder des Vereins werden hiermit zur Betheiligung freundlich eln⸗ geladen. Diejenigen Mitglieder des Hülfsvereins, welche für ihre Dienstboten die Gesinveprämic beanspruchen, werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse über Treue, Fleiß und unbescholtenen Lebenswandel während einer mindestens fünfjährigen ununterbrochenen Dienstzeit dem Unterzeichneten bis zum 1. März zu übergeben. Für den Vorstand: Ba u r. Faselochs-Versteigetrung. 536 Mittwoch den 20. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehörender, zum Schlachten geeigneter Faselochse auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Ossenheim den 11. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ossenheim. Maul. Fischerei-Verpachtung. 545 Mittwoch den 20. d. Mts., Nachmittags 3½ Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Fischerei auf 6 weitere Jahre auf hiesigem Rathhause verpachtet werden. Fauerbach b. Fr. den 12. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach b. Fr. Helfrich. Stelle-Gesuch. Ein tüchtiger, zuverlässiger, militärfreier Maschinen⸗ führer, im ganzen Maschinenfach bewandert, welcher auch selbst kleinere Reparaturen besorgt und mit den besten Zeugnissen versehen ist, sucht Stelle. Nähere Auskunft er⸗ theilt die Annoncen-Expedition von Carl Bindernagel in Friedberg(Hessen) auf Anfragen, denen Rückfranes beigefügt ist. 576 266 Stollwercksehe Brust-Bonbous, nach Arztlicher Vorschrift bereitet, sind sowohl naturell genommen als in heisser Milch oder Wirkung bei Hals- und Brustleiden. Gegen Thee aufgelöst getrunken von wohlthuender Husten und Heiserkeit gibt es nichts Besseres. Vorräthig in Friedberg bei Hof-Apotheker C. Görtz, Wilh. Bernbeek und Wilh. Fertsch; in Gambach bei Car! Löffler; in Reichelsheim bei Apotheker Chr. Lang- hainz; in Rockenberg bei Apotheker F. Sames. 552 1020 Liter können täglich geliefert werden. Von wem? sagt die Exped. des Anz. Versteigerung. 546 Wegen Verkleinerung seiner Oeconomie läßt Unter⸗ 4 5 N ö yelcht ü II hoe üde in den In wobl machen und di lassen den umsaß! pitb Dllrga 0) O5 5 5 10 N 4. zeichneter Dienstag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr 2 ch n gegen Baarzahlung in seiner Wohnung versteigern: Pferd, 7 Jahre alt, 1 Kuh, schlachtbar, 2 Wagen, 1 Vorderpflug, 2 Hinterpflüge, 1 Schlitten, verschiedene Bütten, 1 Kartoffelmühle, verschiedenes Pferdegeschirr, circa 150 bis 200 Centner verschiedene Sorten Stroh (Handdrusch), eirea 100 Centner Dickwurz und noch mehrere zur Oeeonomie gehörige Gegenstände. Weckesheim den 12. Februar 1877. Karl Schönwolf. Feinster Leberthran, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit Metall- verschluss à 60 Pf., M. 1. und M. 1.70. Eisenhaltig pr. Fl. à Mark 1. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, Ph. J. Weiss in Bad- Nauheim. 82 Israclitischer Gotlesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5 Uhr. Samstag Morgens 8¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. l. olga 1197 dann sein 1 dene