tunet Assec, Gutes aal Strumufing K. Frith . die Annahme des preußischen Kronenordens drittet Fünst Bismarck kurze Zeit am Tisch des Bundes M120. 1878. Donnerstag den 10. October. —— Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Donnerstags und Samstags. Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg. die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. i Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: 5 Beilage Nr. 23. 1. Bekanntmachung, die von den stimmberechtigten adeligen Grundbesitzern vorzunehmende Wahl zweier Mitglieder der ersten Kammer der Stände betreffend. 2. Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung der Wittwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1876 betreffend. 3. bis 7. Nichts. — Nr. 17. Nichts.— Nr. 18. 1. Gesetz, die Aufhebung der Verordnung über Abtretung von Grundeigenthum zu Bauplätzen vom 29. Juli 1791 betreffend. 2. Bekannt⸗ machung, die Herstellung von Wermuthpulver zur Denaturirung von Salz betreffend.— Beilage Nr. 24. 1. Bekanntmachung, den Holzpreistarif pro 1879, 1880 und 1881 in den Großherzoglichen Domanialwaldungen betreffend. 2. bis 10. Nichts.— Nr. 19. Gesetz, die Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes betreffend. Nr. 20. 1. Gesetz, die bürgerlichen Wirkungen des Austritts aus einer Kirche oder Religtonsgemeinschaft betreffend.— 2. Gesetz, den Austritt aus den israelitischen Religionsgemeinden betreffend.— 3. Gesetz, den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter 6 Jahren betreffend.— Nr. 21. Gesetz, die Landes⸗Brand⸗ versicherungs⸗ Anstalt betreffend.— Nr. 22. Gesetz, die Uebergabe der Güter von Eltern an ihre Kinder betreffend. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Reichsgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: 1 Nr. 31. Vertrag zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Großbritanien, Italien, Rußland und der Türkei. S. 307. Nr. 32. Bekanntmachung, Setreffend die Einführung von Uebergangsabgaben ꝛc. in der bayerischen Pfalz. S. 347. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat September 1878 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnet: Hafer M. 15.—, Heu M. 5.— Stroh M. 5.—. Friedberg am 8. October 1878. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Brad e d Nachstehende Bekanntmachung des Kgl. Preuß. Landrathsamts Hanau wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Friedberg den 8. October 1878. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. D r Bekanntmachung. Vom 7. d. Mts, an bleibt auf die Dauer von zwei Wochen der Landweg zwischen Windecken und Ostheim wegen der durch den Eisen⸗ bahnbau nothwendigen Straßen verlegung für durchgehendes Fuhrwerk gesperrt. Es wird dieses unter Hinweisung auf die Polizei- Verordnung vom 6. April 1877, Amtablatt Seite 137 hiermit veröffentlicht. Hanau den 5. October 1878. Der Landrath. Einladung zu der Montag den 14. October 1878, Mittags 1 Uhr, zu Friedberg in dem Rathhaussaale daselbst stattfindenden General- Ver- sammlung des Mathhildenstifts des Kreises Friedberg. 7) Anschaffung eines Locals für die Verwaltung der Kasse des Mathildenstifts Friedberg. An demselben Tage findet in dem genannten Locale von Morgens 8 uhr an eine Sitzung des Gesammt- Ausschusses statt. Zu recht zahl reichem Besuch ladet ein Friedberg, 7. October 1878. Der Präsident des Mathildenstifts des Kreises Friedberg. Dr. Ber a de n. Zur Verhandlung kommen: 1) Rechnungsablage. 2) Erstattung des Verwaltungsberichis der Mathildenstiftung für ver wahrloste Kinder im Kreise Friedberg. 3) Festsetzung des Voranschlags für 1879. 4) Aenderung der Statuten. 5) Mittheilung über Aufnahme neuer Mittlieder. 6) Ergänzung des Vorstandes. Bekanntmachung. Der Pferdezucht Verein im Großherzogtbum Hessen hat beschlossen, 3) Fünf und fünfzig Mark für das dritte, Fohlen. die Pferdezüchter zu veranlassen, in ihrem Besitz befindliche edle Zucht- 4) Sechzig Mark für das vierte Fohlen. stuten zu längerer Zucht zu behalten und nicht allzubald zu verkaufen; Der Verein behält sich vor, bei Züchtung noch weiterer Fohlen in diesem Falle gewährt der Verein fortlaufende Prämien an die Besizer aus der Stute entsprechende Prämien zu gewähren. solcher Zuchtstuten, welche— als zur edlen Nachzucht vorzugsweise ge— Hiernach werden die Besitzer edler Zuchtstuten eingeladen, dieselden eignet— von der betreffenden Vereins Commission als„Vereinsstuten“] den 21. dieses Monats, Vormittags 10 Uhr, zu Friedberg, Kaiserstraße, anerkannt worden sind und zwar: vor das Hötel Trapp gelegentlich des Pferde- und Fohlen Marktes zur 1) Vierzig Mark für das erste, nach Anerkennung der Stute als] Prüfung durch die dazu bestimmte Commission vorführen zu lassen. „Vereinsstute“ von derselben gefallene und mit ihr vorgeführte Oppelshäuserhof den 4. October 1878. Saugfohlen. Der prov. Vorsitzende der Prüfungs-Commission. 2) Fünf und vierzig Mark für das zweite Fohlen aus dieser Stute. Burg, sen. Deutsches Reich.— 7. Oct. Der Reichstag erledigte heute] mission überhaupt nur den Auftrag hat, die Lage Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 22 die auf der Tagesordnung stehenden mündlichen der Eisen⸗Industrie objectiv durch Vernehmung enthält das Gesetz, die Uebergabe der Güter von Berichte der Abtheilungen und der Wahlprüfungs- von Sachverständigen sestzustellen, dagegen nicht Eltern an ihre Kinder betreffend. Commission durchweg den von diesen gestellten befugt ist, subjective Urtheile abzugeben und Vor- Anträgen gemäß. Während der Sitzung verweilte schläge bezüglich der Gesetzgebung zu machen. — 8. Oct. Der Kronprinz, welcher gestern Klasse abgelehnt. Andererseits stellt, wie wir aus rathes. Nächste Sitzung Mittwoch. Tagesordnung: Abend kurz vor 9 Uhr von Kiel zurückkehrte, be⸗ franzöfischen Blättern ersehen, der Specialcorre. Präsidentenwahl und zweite Lesung des Socialisten-(gab sich vom Bahnhofe aus sofort zum Fürsten spondent der„Agence Maelean“ in Abrede, daß Gesetzes. Die nationalliberale Fraktion setzt beute Bismarck, bei welchem er längere Zeit verblieb, Blowitz einen Orden erhalten habe. Die Er- Abend die am Vormittag begonnenen Berathungen und setzte mit der Kronprinzessin um 10 Uhr die tbeilung eines Ordens sei allerdings für die von bezüglich des Sotialisten-Gesetzes fort. Rückreise nach Potsdam fort. Der Reichskanzler Blowitz während des Congresses geleisteten Dienste— Der„Reichsanzeiger“ bemerkt den viel⸗ hatte während seiner gestrigen Anwesenheit im beabsichtigt gewesen. In Folge eines„Times““ fachen Hoffnungen und Befürchtungen, welche hin- Reichstage in seinem Conferenz- Zimmer eine Unter— Artikels vom 7. September habe man jedoch da- sichtlich der Eisen Enquete in öffentlichen Blättern redung mit dem Abgeordneten v. Benvigsen. von Abstand genommen.(hervortreten, gegenüber, daß die Enquele-Com- Berlin. Blowitz hat, wie bereits gemeldet, — 8. Oct. Die nationalliberale Fraktion — beschloß die absolute Geheimbaltung der gestrigen und beutigen Beschlüsse; doch ist die Gutheißung der Commissions⸗Beschlüsse wohl zweifellos. Die conservativen Fraktionen sind gegen jede Termin- Bestimmung bezüglich der Gültigkeit des Socialisten ⸗ Gesetzets. Das äußerste Zugeständniß, das sie an⸗ nehmen würden, wäre eine fünfjährige Gültig- keits dauer. Nürnberg. Hier ist beabsichtigt, einen Arbeiter Verein für Nürnberg und Umgebung zu bilden; Mitglied des Vereins soll jeder unbe⸗ scholtene Mann werden können, welcher das 18. Lebensjahr zurückgelegt hat und den social demokratischen Bestrebungen weder grundsätzlich noch thatsächlich huldigt. Zweck des Vereins ist die sittliche und materielle Bildung des Arbeiterstandes. Ausland. Oesterreich⸗lUngarn. Wien, 7. Oct. Karatheodori Pascha übergab heute dem aus- wärtigen Amte das Rundschreiben der Pforte, worin dieselbe den Wunsch ausspricht, mit Oester⸗ reich in freundschaftlichen Beziehungen zu bleiben, aber unter Hinweis auf das Verfahren der öster⸗ reichischen Truppen in den occupirten Provinzen den Abschluß einer Convention ablehnt. — Die„Berliner National-Zeitung“ enthält ein hochofficiöbses Telegramm von hier, in welchem u. A. gesagt wird:„Mit Beziehung auf die durch „Reuter“ und„Havas“ aus Constantinopel ver- breiteten Nachrichten über ein angebliches Circular der Pforte an die fremden Mächte wird in hie⸗ sigen bestunterrichteten Kreisen versichert, daß die betreffenden Nachrichten insofern unbegründet find, als dem Wiener Cabinet bis zur Stunde von einem solchen Circular oder einer anderen Retla- mation nichts bekannt ist.“ Ferner:„Es empfiehlt sich, der ganzen Haltung und Thätigkeit der türki⸗ schen Regierung gegenüber offenes Auge zu be⸗ halten. Die türkische Truppen ⸗Concentrirung im Villajet Kossowo, welche in größerem Maßstabe vor sich geht, in Verbindung mit der Thatsache, daß am 5. October in Constantinopel ein großer Ministerrath unter Zuziehung mehrerer Generale über die bosnische Frage stattgefunden hat, lassen eine Verminderung der österreichischen Oecupations⸗ Armee in Bosnien nicht als sehr zeitgemäß erscheinen.“ stets günstig gestimmt gewesen. — Der Krainer Landtag lehnte den Antrag auf Erlassung einer Adresse an den Kaiser ab; dafür erklärte sich nur die nationale Minorität. — 8. Oct. Die„Wiener Ztg.“ veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben vom Heutigen an den Fürsten Auersperg, wonach der Kaiser das Entlassungsgesuch des Gesammt⸗Ministeriums für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder unter Anerkennung der eifrigen und treuen Dienste desselben annimmt; alle Minister werden zugleich beauftragt, bis zur Bildung des neuen Ministeriums ihre Amtsführung fortzusetzen. Der Kaiser empfing heute den Präsidenten des Abge- ordnetenhauses, Dr. Rechbauer; ferner waren zur Audienz beschieden: Herbst, Taaffe, Schmerling, Eichboff, Coronini, sowie mehrere Pairs. Es wurde mehrfach hervorgehoben, daß sämmtliche Berufene zur Verfassungs Partei gehören, was als gutes Symptom angesehen wird.— Die un⸗ garischen Blätter betonen, daß die österreichisch fürkischen Beziehungen bedenklich gespannt seien. — 8. Oct. Generalmajor Zach meldet aus Zavalje an das General- Commando Agram: Generalmajor Reinländer hatte am 6. d. ein den ganzen Tag dauerndes glückliches Gefecht auf auf den Höhen südöstlich von Peci gegen starke Streitkräfte der Insurgenten. Die Verluste auf österreichischer Seite waren leider bedeutend; die Zahl der Todten und Verwundeten beträgt 170 bis 180, darunter 9 Offiziere. Am 7. wurde das Ge- fecht wieder aufgenommen. Pest. schreiben des Kaisers vom 3. Oct., laut welchem die Demisston des seitherigen Finanzministers Szell unter Anerkennung seiner eifrigen, treuen Dienste Kolaschin ergab sich am 4. Oct. angenommen und derselbe zugleich aufgefordert Gesammt⸗Cabinets angenommen wird, mit der Verfügung, daß die seitherigen Minister ihre Wirksamkeit bis zur Ernennung ihrer Nachfolger fortzusetzen haben. Serajewo, 5. Oct. Hadschi Loja wurde am 2. in Rogatica von einer Offiziers Patrouille, unter dem Commando des Oberlieutenants Stipetit vom Infanterie Regimente Erzherzog Joseph, ge⸗ fangen und heute in Serajewo eingebracht. Frankreich. Paris. Im französischen Heere sollen jetzt auch die Generalstabs-Studien⸗ reisen nach deutschem Muster eingeführt werden. Der Chef des Generalstabs im französischen Kriegs- ministerium, Divistons- General de Miribel, wird in den nächsten Tagen eine solche Studienreise, deren Dauer auf 22 Tage bemessen ist, unter- nehmen und dabei von 2 Generälen, 28 Stabs- und Ober Offizieren des Generalstabes und 80 Mann aus dem Truppenstande mit 130 Pferden begleitet sein. Das Ziel ist die Ostgrenze, speciell die Arondissements Epinal, Mirecourt, und Neuf chateau, und sollen auf der Reise die betreffenden Generalstabs- Offiziere mit dem für die Vogesen entworfenen Verheidigungs⸗Systeme vollständig vertraut gemacht werden. Holland. Haag, 7. Oct. minister ist heute gestorben. Dänemark. Kopenhagen, 7. Oet. Der Reichstag wurde heute vom Conseil-Prä⸗ sidenten eröffnet. Großbritannien. London, 7. Oct. Der Ministerrath am Sonnabend dauerte 2½ Stunden. Nach Schluß desselben verließen sämmtliche Ca- binetsmitglieder London und kehrten auf ihre Landsitze zurück. Es heißt, die Minister würden vor dem Lordmajors⸗Banket nicht wieder nach London kommen. — In Folge der energischen Haltung Layards in der asiatischen Reformfrage wurde ein princi— pielles Einvernehmen mit der Pforte über einzelne Punkte erzielt. 5 —„Corriere d'Italia“ kann angeblich be— stätigen, daß England bei einigen Mächten Schritte hinsichtlich der Abtretung Kretas an Griechenland gethan habe. Midhat Pascha sei diesem Plane Auch in biesigen diplomatischen Kreisen soll man von dem bezeich⸗ neten Schritte Englands Kenntniß haben. — 7. Oct. Einige indischen Zeitungen melden die Einnahme von Ali-Musjid. Eine Proclamation zur Verkündigung der Absichten der indischen Regierung wird heute erwartet. Der Emir von Afghanistan hat Vertreter der Grenzstämme zu einer Berathung berufen; diese entsenden sämmt⸗ lich Delegirte.„Standard“ meldet der obigen Nachricht entgegen aus Calcutta vom 7. Oct.: Der Kriegs- Der Angriff auf Ali-Musjid ist für kurze Zeit verschoben, weil der Emir Schir Ali dort starke Truppenabtheilungen versammelte. 6000 Mann afghanistische Infanterie mit 18 Kanonen bedrohen Jamried. Es dürfte nothwendig werden, die ganze Besatzung von Peshawer zur Verwendung zu bringen, wenn die Absicht besteht, durch den Khyber⸗Paß vorzurücken. Es verlautet, daß die Afghanen gegen die Afrides vorgegangen sind, um die Bevölkerung für ihre Hineigung zu Eng- land zu bestrafen. Türkei. Constantinopel, 5. October. Layard ist nach dem Golf von Artaki abgereist. — Die Pforte soll an die Großmächte ein Circular gerichtet haben, mit dem Ersuchen, Oesterreich aufzufordern, daß es sein Verhalten mit den Erklärungen seiner Delegirten auf dem Berliner Congresse in Einklang bringe. Das Circular enthält ferner die Forderung, Oesterreich solle seine Truppen bis zur Entscheidung der Details fehlen noch. Mächte zurückhalten, widrigenfalls die Pforte das Das Amtsblatt publicirt ein Hand- Vorgehen Oesterreichs als Verletzung des inter⸗ nationalen Rechtes betrachte.(Siehe oben Wien). Cettinje, 6. October. Die türkische Besatzung marschirte nach Mitrovitza ab. Montenegro. Serbien. wird, die Geschäfte bis zur anderweitigen kaiser⸗ Belgrad, 6. Oct. Zur Be⸗ lichen Entschließung provisorisch weiterzuführen. grüßung des morgen in Semlin eintreffenden Erz Ferner wird eine kaiserliche Entschließung publicirt, herzogs Josef entsendet der Fürst den Kriegs- wonach das Enflassungsgesuch des ungarischen Minister und einen Flügel⸗Adjutanten. Rumänien. Bukarest, 8. Oct. In geheimer Sitzung der Kammer wurde eine Moson beschlossen, welche dem Schmerze über die Rumz. nien auferlegten Opfer Ausdruck gibt und erkläs, daß das Land sich dem collectiven Willen ze Mächte unterwerfe. Die Regierung wird Kammer Gesetzentwürfe in Betreff der Besitzih greisung der Dobrudscha und des Zeitpunktes, big sind, vorlegen. Rußland. Petersburg. Botschafter Fürst Labanoff erklärte dem Großvezien in Constantinopel: Die Russen räumen Adrianopel erst, wenn sämmtliche Bestimmungen des Berlineg Friedens, hauptsächlich in Betreff der Territorial⸗ Abtretungen an Serbien und Montenegro erfüllt find, Amerika. New⸗Nork, 7. Oct. in St. Croix unterdrückt und die Führer desselben verhaftet worden seien. Anlaß zu dem Aufstande hätten Differenzen zwischen den Pflanzern und Negern über Arbeitscontracte gegeben.— In Batoy Rouge(Louistana) nimmt das gelbe Fieber zu. Aus Stadt und Land. ch. Bad⸗Nauherm. In Ihrem Artikel über den am 7. October hier stangesundenen Brand ist zu berich⸗ ligen, daß die Stadt Nauheim 6 Spritzen und die Saline ebensalls 2 Spritzen besitzt, welche sämintlich in sehr gulem Zustande waren. Zugleich erkennen wir gerne und dank⸗ bar an, daß die Friedberger Spritze sehr rasch am Platze war und eine erfolgreiche Thätigkeit entfaltete.(Hierzu haben wir zu bemerken, daß es in dem fraglichen Artikel heißt„eine der Naubeimer Spritzen“, nicht elwa „die eine Nauheimer Spritze“. Wir waren nicht selbn um Platze, konnten also nur das wiedergeben, was man uns berichtete. Daß die Angabe eine falsche war, ist also nicht unsere Schuld. Wollte man uns mit Lokalnolizen von Nauheim direkt mehr versehen, als dies bis jetzt der Fall war, so würden derartige Unrichtigkeiten nicht so leicht vorkommen. Die Redaction.) Dorn ⸗Assenheim, 8. Oct. Heute Nachmitigg wurden die Einwohner unseres Ortes durch Feuerlätm erschreckl. Es brannle ein Strohhaufen in nächster Nähe einer Scheuer. Nur durch die größte Anstrengung gelang es, das Feuer von dem Gebäude abzuhalten. Gießen, 5. Oct. Der Schwurgerichtshof verurtheille heute den Johannes Redner von Sachsenhausen wegen Körperverletzung mit tödlichem Ersolg in eine Zuchthaus⸗ strase von 5 Jahren.— 7. Oct. Heute wurde L. Schäfer von Bleidenrod von der auf Körperverletzung gerichteten Anklage freigesprochen. Dagegen wurde W. Gilbert von Emartshausen wegen Urkundenfälschung in eine Gefäng⸗ nißstrafe von 6 Mona verurtheil. Gießen. Wegen Verdachts des Straßenraubs wurde ein früherer Dienstmann letzten Sonntag verhaftet. Darmstadt, 8. Oct. Heute Vormittag gerieth auf dem Baynhofe der Hessischen Ludwigsbahn Verwalter Müller zwischen zwei Puffer und wurde derart verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Allerlei. Melsungen, 4. Oct. Heute Nachmittag zwischen 1 und 2 Uhr wurde unsere Stadt von einem Brandunglüc velroffen, welches solche Dimensionen annahm, daß bis um 5 Uhr Nachmittags, wo demselben Einhalt gethan wurde, deres ein Wohnhaus, fünf Scheunen und verschiedene Stallungen niedergebrannt waren. Als Thäter bezeichne man einen Einwohner, welchem das Haus gerichtlich ver⸗ kauft werden sollte, und der die Aeußerung gethan habe, lieber wolle er es anstecken. Als zwei Gensdarmen fich dieserhalb seiner zu bemächtigen suchten, habe er die Thült verriegelt und Feuer in eine Scheuer geworfen. Itzehoe. In dem Dorfe Lägerdorf bei Itzehoe wurden dem Schuhmacher Kay Fünflinge geboren, von denen inzwischen drei Kinder gestorben sind. Es darf bei dem Intieresse, welches diese seltene Geburt selbst in den weilesten Kieisen wach gerufen har, nicht unerwähnt bleiben, daß dem Kay von Nah und Fern, sowie selbst aus den Aller- höchsten Kreisen, Unterstützungen täglich in großer Anzahl zugegangen sind. Ich erwähne noch, schreibt der Görke“ spondent des„Bl. T.“, daß ich die Kinder selbst alle fün lebend gesehen habe, dieselben waren allerdings fein und klein, jedoch alle fünf vollständig ausgebildet. Daß eit solcher Vorfall selten, ja man kann sagen, fast einzig in seiner Art dasteht, geht daraus hervor, daß unlet 15 Millionen Geburten stalistisch sich nur eine Geburt von Fünflingen befunden hat. K. Die Drcanatssynode des evang. Detauates ö Friedberg war am 3. October d. J. in Butzbach versammell. In dem Synodal⸗Gottesdienst predigte Pfarrer Möbius von Bönstadt über den Text: Jesus Christus gerstern und heulte und derselbe in Ewigken. Der Rechenschaftsvericht des Decanais⸗Aus⸗ schusses wurde von Prof. Dr. Köhler erstaltet. Der Be⸗ richt faßte das Uriheil über den Zustand der Gemeinden des Decauates dahin zusammen, daß unser Decanat zu den Landestheilen gehöre, wo es in kirchlicher Beziehung verhällnimäßig gui bestellt sei, wenn auch freilich Vieles wohin die Entscheidungen des Congeesses mit der rumänischen Verfassung in Einklang zu bringen Der russische 1 60 tn 7 duale! 0 7 dernden Nach⸗ richten aus Jamaika besagen, daß der Aufstand Wcvölketung Sin un police focal vorzugewe macht we richtles m besuchet werben. i drei daft Trinit., i * * wogegen i * * (Was an din Semina über 2 Im An FF — wurben Ocunale bee zur Fud, dre ene hier zur Der der Ku val zu verfasst Uebun⸗ Verwal Vagel daß dit 9 gesetzes 0 willige glabez Kirche zugewe leine sonder nicht welche un) ü! det Pf (Klcche m inden zwecke U (des r ge du ven wahre wü wech kaun, anecd büchse wie jahrs — 22 2 en 9220 fall au binann 1* 0 Wut U 82 den duften aaztrg 1 Warden. 5 das 8000 Dx en Zub Fieber t 4 desseldz sser sein sollse, im letzten Jahre sei wenigstens keine nderung zum Schlimmeren eingetreten.„Diejenigen deise der Bevölkerung allerdings,— wurde gesagt— che sich, wie namentlich in den Städten und einigen ößeren Orten, der Kirche vollständig entfremdet haben, hen derselben noch immer ebenso sern wie jemals. Die chütternden Exeignisse der jüngsten Zeit, welche in so dringlicher Weise auf die ungeheuren Gefahren hin⸗ wisen, die von der eindringenden Religionslosigkeit drohen, (den dort keinen Eindruck gemacht. Möglich, daß man de sorischreitende Zerstörung der Religion im Volke nich! dänscht, seine eigene Stellung zu derselben jedoch zu ändern ut man sich noch nicht entschließen können. Es scheint sogar, uß der Gegensatz zur Religion und Kicche sich mit immer vehr Bewußtsein herausdilden wolle. Dagegen läßt sich merken, daß in den Kreisen, wo man noch an der ud Land. Ven an; 1 Nett 1 1 n n 1 a ius 1 80 au c ne t gerne b d dg Ante. en *(N * auen d en“ iet tz Den c * 1 Dal g= 8 * Lelile n 1 dig 1 dr un igt ** Nate * Fr 8 100 n N 2 6 t 4b/ ceturtdeils ** S An Wear K Jud f 5 2 8 4 * 1 5 14 * 3 1 8 c 7 2 — 41* u 1 re 9 Stats S 11155 0 9 ca tn 4 f t n* 1 8 2 n 22 n 1 1. eee 1 tt du 5 20 1— 1** n de Je. 2 2 — 7 49 4 daf? L n b e 1* S 2 3 u th 2 1 3 0 9 1 1 4* N 15 1 5 eee, 71 2 2 9* 2 3 81 142 e — 1 8 2 . 94¹ 8.1 4 b 1 4 1 10 * 1 n 110 „* n eee 5 b e 1. 1 1 „ ee . b lurche sestbält, das Intetesse für dieselbe dermalen nich! uach weiter zurückgebt, sondern eher in einigem Zunehmen griffen it. Es scheint, daß die Erfahrungen, die wir macht baben und die so sichtlich darauf hinweisen, daß tir am Rande eines Abgrundes stehen, hier bewußt oder lbewußt einwirken.“ Als die auch in religißser und lachlicher Hinsicht bemerkenswertheste Erscheinung wurde e sortschreitende Verbreitung der Socialdemokratie berühr! und die Thalsache konstatirt, daß dieselbe, sofern die wirth⸗ Pastlichen Verhältnisse ihrer Entwickelung günstig sind, e allen den Orlen Eingang und Boden fiodet, wo die Levölkerung unkuchlich ist, wogegen sie dort, wo kirchlicher inn und kirchliche Sitte herrscht, einflußlos bleibt. Das claliflische„Vorwärts“ selbst spricht es aus, daß die cialislische Agitation unter der Landbevölkerung bis 17tt wrzugsweise durch den Einfluß der Krche erfolglos ge— nacht werde.— Von den stalistischen Angaben des Be⸗ achtes mögen hier noch die über die Zahlen der Kirchen— ssucher in den drei Städten des Oecanales erwähnt rden. Dieselben beirugen nach den Zählungen an den ei dafür bdestimmien Sonniagen(I. Ostern. 12. nach kinit., 3. Adv.) durchschnuttich im Jahr 1877; in Friedberg 543,3 oder 1 auf 637 Seelen, „Nauheim 378,6„ 1. 866 „Butzbach 255,6 15 9,07 wogegen im Vorjahr 1876 in Friedberg 427 3 oder 1 auf 8,1 Seelen, uten 433 1„ 611„ Butzbach 318,6„ 1, 724 Was Friedberg betrifft, ist hierbei zu bemerken, daß u den Sonnagen 12. nach Trinit. und 3. Adv. die eminaristen mugezählt sind; ohne dieselben, es sind wer 200, stellen sich die Zahlen wesentlich niedriger.) um Anschluß an eine in dem Bericht enthaltene Bemerkung wurden durch Beschluß der Synode die Pfarrämter des Acanates aufgefordert: in solchen Fällen, wo junge Leute, e zur Theunahme an der Katechismuslehre verpflichtet imd, ihren Aufenthalt wechseln dem Pfarramie des neuen zufenchalteortes davon Nachricht zu geben, damit sie auch ier zur Kaiechismuslehre angehalten werden können. Den Hauptgegenstand der Verhandlung bildete die von er Kirchenbehörde zur Berathung gestellte Frage:„Was at zu geschehen, um die durch§. 47,3 der Kirchen⸗ rfassung den Kirchenvorständen zur Pflicht gemachte lebung der Barmherzigkeit an Armen, Kranken und Zetwahrlosten ins Werk zu setz u?“ Referent war Pfarrer gigeltus von Steinfurth. Es wurde allseitig anerkannt, aß die staatliche, auf Grund des Unterstützungswohnsitz zesetzes geübte Armenpflege eine Ergänzung durch frei⸗ sondern tadezu fordere, und daß zur Ausübung der letzteren die Liebesthätigkein nicht allein zulasse, willige zurchengemeinde durch ihr Wesen und ihre Aufgabe vor— ugsweise berusen sei. Dieselbe solle der Civilgemeinde wine ihr gesetzlich obliegende Verpflichtung abnehmen, andern da eintreten, wohin die gesetzliche Armenpflege ücht reicht, also z. B. bei verschämten Armen bei Waisen, Zelche bet Landeswaisenanftalt entwachsen find u. dgl., an überall vorzugeweise das geistige und siuliche Wohl jet Pfleglinge im Auge haben. Aus kirchlichen Milieln Kirchen opfern, Armenstiftungen ꝛc.) werden in den Ge u inden des Decanates jährlich etwa 1900 M. für Armen⸗ wecke verwende: Diese Mutel sämmilich in eine Hand, etwa nne bes Decanatsausschusses, zu vereinigen, um sie systematisch Ur irgend einen Zwick zur Bekämpfung des socialen Elendes u verwenden— ähnlich der Mathildenstiftung für ver⸗ dahrloste Kinder,— wurde von mehreren Seiten als zünschenswerth bezeichnet, jedoch in Rücksicht auf die Be⸗ Gute kommen, der Kirche und zwar am besten den Decanatscocporationen für Zwecke christlicher Barmherzig— keit zur Verfügung gestellt werden. Ein darauf gerichtetes Ersuchen an die Kirchenbehörde wurde einstimmig beschlossen. Endlich wurde eine an S. M. den Kaiser gerichtete Huldigungs⸗ und Glückwunschadresse(von G. Hieronimus in Friedberg kaligraphisch ausgeführt) von den Mitgliedern der Synode unterzeichnet. Ueber Lebensversicherung. (Schluß des Artikels in Nr. 108.) Hierbei dürfte auch die Frage in Betracht zu ziehen sein, ob und event. welche Vortheile ein Versicherter zu erwarten hat, der, im 30. Jabre mit 20,000 M. versichert, nach 15 jähriger Mit⸗ gliedschaft keine weiteren Beiträge zahlen will und seine Versicherung in eine prämienfreie, selbst⸗ verständlich mit reduzirter Versicherungssumme um zuwandeln wünscht. Nehmen wir auch in diesem Falle die Bestimmungen der Lebensversicherungs; und Ersparnißbank zu Stuttgart als Grundlage an, so wird das volle Deckungskapital und die ganze rückständige Dividende als eine ein⸗ malige Einzahlung betrachtet und der jetzt 45 Jahre alte Versicherte erhält für die geleisteten Prämien- beiträge eine Police über 15,000 Mark, welche beim Tode zahlbar ist, für welche aber weitere Beiträge irgend welcher Art nicht mehr zu entrichten sind. Nach 15 Jahren hat der Kapitalist aber erst 10,050 M. angesammelt, während der Versicherte seine 500 M. auf andere Weise nutzbringend anlegen kann, dem- nach dürfte unsere Behauptung, daß die Ver⸗ sicherung vortheilhafter ist, als die Anlegung der Gelder in der Sparkasse, zur Evidenz bewiesen worden sein. Eng verbunden mit der Ersparniß ist in zweiter Reihe die heutige wirthschaftliche Lage, welche größere industrielle Unternehmungen nicht gestattet, selbst aber in dem Falle einer momentan günstigen Entwickelung des Geschäfts bilden die jeweiligen Zeitverhältnisse einen nicht zu unter ⸗ schätzenden Faktor in dem Bestande eines Ge- schäfts und was man oft in vielen Jahren in dasselbe gelegt, gebt vielleicht in nur eben so vielen Tagen vollständig verloren. Von allen diesen Eventualitäten wird die Lebensversicherung nicht berührt, weder ist ein vorher bestimmtes Verbleiben bei derselben nothwendig, noch ver— mögen Kalamitäten des politischen oder sozialen Lebens nachhaltigen Einfluß auszuüben,— gerade in den Zeiten der größten wirthschaftlichen Krisen hat sich die Lebensversicherung als die sicherste und solideste Kapital- Anlage bewiesen und der Zugang von neuen Versicherungen bei den deut⸗ schen Lebensversicherungsgesellschaften war beispiels⸗ oder gegen eine etwas höhere Prämie für den Fall der Erreichung eines bestimmten Lebensalters event, für früher eintretenden Tod. Wohl Nie⸗ mand wird unterlassen, sein Haus gegen Feuers ⸗ gefahr zu versichern und doch fürchtet wohl selten Jemand, von einem Brandunglück heimgesucht zu werden, mindestens ist es fraglich, ob diese Ver⸗ sicherungssumme jemals fällig wird; der Tod aber kommt früher oder später und darum sollte sich jeder Hausvater die ernste Mahnung ans Herz legen: Versichere dein Leben und eher heute als morgen, wo es vielleicht schon zu spät ist. 7 2 — 2 2 2 S. 2 2 E S e 83 „SSS SS SSA 25„ ZS 22 223 S S 282 2 2E 20 22 2— 2 8 S S Se 8 e 2— 2 Jahre. Mark. Mark. Mark. 30 1 20103 502 19601 31 2 20241 102⁴ 19217 32 3 20382 1567 18822 8 20546 2132 18414 8 20713 2719 17994 35 6 20899 3330 17569 36 7 21093 3965 17128 37 8 2294 4626 16668 38 9 22503 5313 16190 39 10 21721 6025 15606 40 ⸗( 6768 15179 I„„ 7541 14641 4. 13 3% 355 1300 43 14 22682 9181 13501 44 15 22535 10050 12897 45 16 23222 10954 12268 48 11 223508 11894 11614 47 18 23806 12872 10934 48 19 4116 13889 10227 49 20 24438 14944 8494 21 24773 16044 8729 51% 3 17187 77934 52 23 25483 18374 7109 53 24 205860 19611 6249 54 25 26252 20897 5355 5⁵ 26 28660 22235 4425 56 27 27084 23626 3458 57 28 27525 25071 22454 58 29 27983 26576 1407 50 30 28460 28146 314 60 31 28956 29774 818 Fritz Doehring. Handel und Verkehr. Friedbera, 9. Oet. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—95 Pf., Eier per Stück 7 Pf., 2 St. 13 Pf. Friedberg, 8. Oet. Waizen M. 18.—, Korn M. 14. 16, Gerste M. 15.—17., Hafer M. 12.— 14. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Frankfurt, 8. Oet. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren circa 320 Ochsen, 180 Kühe und Rinder, 160 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70.—73., t ichligungen der Einzelgemeinden als unausführbar er⸗ ann. Dagegen wurde es allseitig als wünschenwerih Ane ckannt, daß die Gelder, welche in den sog. Waisen— jüchsen vei Taufen und Tlauungen gesammelt werden, wwie die Collecte für die Landeswaisenanstalt am Neu- nahrstage, welche tbalsächlich nur der Staatskisse zu! weise im Jahre 1873 und 1874, in denen die wirthschaftliche Misdte ihren Anfang nahm, viel bedeutender, als in den vorhergehenden Jahren, wie er seit jener Zeit auch beständig im Wachsen begriffen ist. Die Lebensversicherung ist für alle Klassen der bürgerlichen Gesellschaft empfehlenswerth: für weniger Bemittelte ist sie ein Sparhafen, durch den die Familie gegen alle Wechselfälle des Lebens vor Mangel und Noth geschützt werden kann und für Vermögliche und Geschäftsleute aller Art bietet dieselbe Gelegenheit, den Ihrigen auf alle Fälle diejenigen Beträge sicher zu stellen, die sie bis zu ihrem höheren Alter für dieselben zu er werben hoffen. Es sollte daher kein für das Wohl der Seinen besorgter Familienvater versäumen, sein Leben zu versichern, sei es für den To desfall 2. Qual. M. 65.— 68., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60. 62., 2. Qual. M. 54.—56, Kälber 1. Qual. M. 62.—64, 2. Qual. M. 58.—60., Hämmel 1. Qual. M. 60.—62., 2. Qual. M. 50.— 52. Geld⸗Cours. Frankfurt am 8. October 1878. 20⸗Frankenstücke. M. 16 18—22 Englische Sovereigns„ 20 35—40 Russische Imperiales 0„ 16 65 70 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 16 65 8. Ducaten 35 8 9 60—65 Dueaten al marco— 9 65—70 Dollars in Gold. n 4 17—20 Briefkasten. F. W. Füller in Köppern. Wir haben mebrmals größere Parthien von Middle Park- Loosen nachbestellt. Dieselben sind alle verkauft und die Zeit ist jetzt zu kurz, um noch einen Transport: kommen zu lassen. Die Expedition. *— Arbeits-Versteigerung. 220 Montag den 14. October, Vormittags 11 Uhr, zoll auf dem Gemeindehaus zu Heldenbergen nach⸗ nannte Arbeit und Lieferung öffentlich in Accord ge— jegeben werden: Pflastererarbeit, veranschlagt zu Keferung von Pflastersand Bilbel am 8. October 1878. 162 Mark, 280 10 o d, Bezirks bauaufseher. lauer Vilriol 3140 bei Wilhelm Fertsch. Bullen⸗Versteiger Bullen⸗Versteigerung. 3213 Freitag den 11. d. Mts., Mittags 12 Uhr, wird ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, im Bullenstall stehender, zu schwer gewordener Bulle an den Meist⸗ bietenden an Ort und Stelle versteigert. Rodheim v. d. H. den 7. Oetober 1878. Großherzogliche Bürgermeistere Rodheim v. d. H. es. Wehrheim, Beigeordneter. 1 oder 2 Realschüler können in einer Familie Kost erhalten gegen mäßige 3226 Vergütung. Näheres bei der Exped. d. Anz. Faselochs⸗Verkauf. 1 3212 Dienstag den 15. October J. J., Vormittags um 10 Uhr, soll ein noch junger, gut gehaltener Gemeinde- Faselochs öffentlich versteigert werden. Gettenau den 7. October 1878. Oroßherzogliche Bürgermeisterei Gettenau. unt b. Ziehung 15. Oct. Oppenheimer Katharinen-Loose à Mark 3, Daͤrmstädter Pferdemarkt-Loose à Mark 2. Wiederverkäufer bedeutenden Rabatt. 3065 (H. 64423.) Carl Gaulé in Darmstadt. — 3217 Heute sowie von nun an woͤchentlich J. Suchsland, ubrmacher, frische Schellsische in Eispackung bei Wilhelm Fertsch. wohnhaft bei Herrn August Walther vis-A- vis der Post. Frische Schellfische Reparaturen, sowie alle in mein Fach einschlagende Artikel werden unter Zusicherung reeller 1 Ela fad e e 32³⁰0 und billiger Bedienung rasch besorgt. 0 a neee C. F. Walz, Die Gewerbe-Ausstellung Middle⸗Park⸗ Loose 5 5 zu haben bis 15. Oktober bei J. Butzbach. 32²3 8 zu Friedberg, 3186 Eine gangbare Steinhäußer's Gartenlokal, Bückerei zu Bad⸗Nauheim ist bis zum 13. October von Morgens 9 bis Nachmittags 5 Uhr Beine motten 1 d t 90 be 5 a 5 nd zu verkaufen, Sonntag den 13. October, Nachmittags 5 Uhr, Schluß der Ausstellung. Hierauf findet Näheres l gp e er Hand z ufen die Verloosung statt, wozu Jedermann freien Eintritt hat. 3199 Zwei Schüler, welche die Lehranstalten Darn, 9 t stadts besuchen, finden in einer bürgerlichen Familie anstän⸗ O n C E r* debt 1 1 0 8 eue Nr. 800 le 9110 dert die Annocen⸗Exped. von H. Gruber in Darmstadt 33 Das Comité. 3221 Ein brauner glatthaariger Während der Dauer der Ausstellung in den Gartenlocalitäten Hühnerhund R E S 1 1 1 R 4 T 1 O N. auction Groß-Turben, Muker Nu Bier, Wein, Kaffee ꝛc. c. Warme und kalte Speisen. Engl. Speckbückinge, N 2 E— 2927 Georg Steinhäußer. zum Rohessen, stets frisch bei . 3 19 Wilhelm Fertsch. Bad⸗ Nauheim.— Alter Spielsaal. i 3215 Zur Feier der Nauheim Sonntag den 13. October Ein braves Mädchen kann sogleich in Dienst treten. Näheres zu erfragen hel 3148 B 1 1 1 der Exeped. des Anzeigers. a IR ; celler A. Bittong. eh 0 0 i Nebenerwerb. 8 erde— Ver tei erun 3216 Vortheilhafter Verdienst und gute Provision 2 4 sind ohne viele Mühe zu erwerben bei dem Betrieb 5 5 5 eines überall gangbaren und respectablen Geschäftes, 3231 Freitag den 11. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, für welches an allen Orten Agenturen errichtet werden ö 2. 5 hf: 0 8 f sollen. Es bedarf dazu keiner besonderen kauf- werden in der Dragoner-Kaserne dahier 4 überzählige Dienstreitpferde öffentlich gegen baare männischen Kenntnisse und ist auch für Jeden als Zahlung versteigert. N Nebengeschäft leicht zu führen. Reflectanten belieben Butzbach den 7. October 1878. Für den beurlaubten Es cadronschef: ihre Adressen in der Exped. des Anzeigers unter dem Frhr. v. Normann, Buchstaben C abzugeben. Premierlieutenant. Hof⸗ Apotheker Boxberger's brem„ Vel Carl Binde rnagel sind 1 N Hühneraugen-Pflaster, alle in den* in neuester Auflage Günelauge, per S S0 fer e in Feten Lehranstalten Sch ulbücher und guten Einbänden 1 Wache ir. lot 5 8527110 n e dee Halten stets Joch hier Friedberg⸗Hanauer⸗Eisenbahn. Ve rste igerung. Prima-⸗Exportbier per Flasche 25 Pfennig, per e e von 4 le ian 3202 Donnetsiag den 16. d. Mie, Wermittags un Lagerbier„„20 5 9. 8 10½ Uhr, werden dahser zur alsbaldigen Lieferung bei Abnahme von 6 Flaschen frei ins Haus geliefert. e Ueberführung des Communalweges in Station 27 öffentlich versteigert: ö. der II. Section der Friedberg Hanauer-Eisenbahn soll 1 5000 Stu Weißkraut 33224 Henn& Jamin. im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. 2) 300„ Mifsing. 2 ö BFF 5 sind versiegelt und portofrei mit der Auf⸗ Hiernach kommen zur Lieferung für das Jahr 1879 Die Blähungs⸗Tropfen für g K 8 Versteigerung: Offerte auf Lieferung eines eisernen Geländers“ neee.; g 1 5 5 1) eirea 70 Centner Ochsenfleisch, als das beste, sicherste und billigste an den Unterzeichneten bis Sonnabend den 26. Oet. er., 8„ 25 2 See Hornvieh Mittel durch Hunderte von Attesten Vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die 3)„ 15„ Kalbfleisch und ganzer Gemeinden und von Oekonomen anerkannt, sind Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen 43.„ Schweineschmalz. zu beziehen nur allein ächt von Apotheker Richter in . stattfindet. 7 Die Lieferungsbedingungen werden vor Anfang der Groß ⸗Ostheim, Unterfranken, ebenso Strengel⸗ Bi F Zeichnungen find auf dem Sections⸗ Versteigerung bekannt gegeben; auch können dieselben jetzt pulver und Restitutionsfluid(Einreibung für Pferde) Büreau in Hanau, sowie auf dem Abtheilungs Büreau schon dahier eingesehen werden. von ganz unvergleichlicher Wirkung. 3048 in Friedberg zur Einsicht aufgelegt und können erstere Marienschloß den 5. October 1878. 225 een n e en bezogen Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. en. 1 f Friedberg den 7. Oetober 1878. e ee parse Obligations⸗Verloosung. 3229 Bei der heute vorgenommenen Verloosung von 2 N 7 7 Partial⸗ Obligationen der israel. Gemeinde Vilbel aus 5 5 arkt 7 An ei E dem Anlehen 115 1. Juli 1847 wurde die Nr. 1 A 100 fl. Glasschränke. Stühle, Sephas, Commoden 198 19 5 2 zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber derselben wird Poerihte 1 e e i aste 3214 Der Markt zu Hel denbergen wird nicht wie im hierdurch aufgefordert, vorgenannten Betrag gegen Ruck and acer; e her und e Hausgerã 5005 40 Kalender angegeben am 28. October, sondern Montag gabe der Obligation und der nicht fälligen Zinscoupons bemalte 0 e 115 gutem Zustande, den 21. Oktober l. Mts. abgehalten, was hiermit zur am 31. Dezember 1878 bei dem Rechner vorgenannter den 105 1555 5 1 ber 1878 Kenntniß gebracht wird. Gemeinde zu erheben. Mit dem 1. Januar 1879 hört Iihenstadt am d en—— ust Haas III. Heldenbergen den 7. Oetober 1878. die Verzinsung derselben auf.— ugn Hag Großherzogliche Bürgermeisterei Heldenbergen. Vilbel am 4. October 1878. 3228 Für ein größeres, fesneres Detail Geschäft in Löhner. Der Vorstand der israel. Gemeinde Vilbel. Hanau wird ein erfahrenes, tüchtiges Delicater grüner Java ⸗Kaffee, wozu freundlichst einladet e en mädchen Eine Wohnung, gesucht. 68 0 sind Koch. Offerten unter bestehend in 3 Zimmern, Küche, Keller und Speicher, ist Nr. 1160 an Wudolf Mosse daselbst.(68/ X.) zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Zu 8 erfragen kin der Eßprd. d An:: 6 Eine gebrauchte Trompete Die Zwetschen De 1 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 3205 per Pfund Mark 1.04, bei. Wilhelm Fertsch. Ein kleiner Sack mit Hafer wurde gefunden und kann bei Brigadier Lepper in von 18 Bäumen können abgegeben werden. Empfang genommen werben. 3234 3233 Johs. Bechstein II. Belre