* steigerung. uf. 1878. 15 Dienstag den 9. Juli. M80. Je wude d Neben 4* Wird d Oberhessischer Anzeiger. 5 Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Annoncen von auswärtigen Einsendern Betreffend: Den Einjährig Freiwilligen Militärdlenst. ö Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als Einjährig-Freiwillige dienen wollen und im Großberzogtbum Hessen nach§. 23 und 24 der Ersatz⸗Ordnung vom 28. Septbr. 1875(Reg.⸗Bl. Nr. 55 von 1875) gestellungspflichtig sind, werden auf die in§. 89 und 91 der Ersatz⸗ Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten, Bestimmungen ausmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die Pflichten der zum Einjährig⸗Freiwilligen-Dienst Berech- tigten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und 94 l. c. enthalten sind. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschristen oder ver— späteter Einreichung der Gesuche, kann die Zulossung zu der nächsten Prüfung nicht stattfinden, bezw. der Berechtigungeschein nicht verliehen werden. Die vorstehenden, — sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten §. 89 gelten sowohl für diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterzithen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schul- zeugnisses den Berechtigungsschein nachsuchen. 5 1. Die Berechtigung zum Einjäbrig⸗Freiwilligen⸗Dienst detem 17. Lebensjahr nachgesucht werden. für bei Verlust des Anrechte späte 168 Militärpflichtjahres(§. 202) darf nicht vor vollen Der Nachweis derselben ist stens bis zum 1. April des etrsten zu erbringen. 1 9 2. Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfunge, Commission nachgesucht, in deren 3 Bezuk der Wehrpflichtige gestellunge pflichtig it(§. 23 und 24). 45 Wer die Berechtigung nachsuchen will, hat sich bei der unter Nr. 2 bezeichneten Prüsungs⸗Cemmission spätestens erstien Militärpflichtjahres zu melden. Dieser Meldung sind beizufügen: e a. ein Geburts⸗Zeugniß; b. ein Einwilligungs⸗Altest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Fralwilligen während einer einjährigen ecliven Dienstzeit zu bekleiden, aus— zurüsten und zu ver pflegen; o. e in Unbescholtenbeits⸗Zeugniß, welches für Zöglinge von böheren Schulen(Eymnasien, Nealschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) bis zum 1. Februar des 1 1. Wer die wissenschaftliche Befähigung für den Eir jährig⸗Freiwilligen⸗Dienst durch 1 eine Prüfung nachweisen will, bal sich auf Vorladung der Prüsungs⸗Commission * E. persönlich im Prüfungstermin einzufinden. 11 55* ö Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen⸗ oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. (soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Für die im nächsten Herbst stattfindende Prüfung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. August 1878 bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuch nur ein Unbescholtenheitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden 1c. gibt die Prüfungs Ordnung(Anl. 2 zur Ers.-⸗Ord.) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs⸗-Termins, sowie des Locals, worin die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 31. Mai 1878. Großherzogliche Prüfungs-Commission für Einjährig- Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer. §. 89. Nachsuchung der Berechtigung. durch den Dircktor der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei- Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. Sämmtliche Papiere sind im Original einzureichen. 4. Außerdem bleibt die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig⸗ Freiwilligen ⸗Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfungs⸗ Commission geschehen. 5. Der Meldung bei der Prüsungs⸗Commission sind daber entweder die Schul⸗ Zeugnisse, durch welche die wissenschaftliche Befähigung nachgewiesen werden kann(F. 90), beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung zur Prütung auszusprechen. Die Einreichung der Zeugnisse darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten äußersten Termin ausgesetzt werden. In dem Gesuche um Zulassung zur Prüfung ist anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will(Anl. 2, §. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbstgeschriebenen Lebenslauf beizufügen c. §. 91. Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 2. Alljährlich finden 2 Prüfungen flatt, die eine im Frübjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß sür die Frübjahrsprüsung spätestens dis zum 1. Febr., für die Herbstprüsung spätestens bis zum 1. August angebracht werden ꝛc. Friedberg den 8. Juli 1878. Kreisamis-Buregubüchse 1 M. 35 Pf., Assenbeim 5 M. 55 Pf., Bad⸗Nauhein 92 M. Pi Bouernheim 1 M. 5 Pf., Beienheim 60 Pf., Vodentod 2 M., Lönsladt 2 M. Pf., Eruchenbrücken 7 M. 70 Pf., Büdesteim 3 M. 6 Pf., Burg Gräfenrode M. 39 P.., Eutzbach 16 M. 47 Pf., Derheim 5 M. 90 Pf., Dorteweil 2 M., auerkoch b. Fr. 1 M. 84 P.. Frubkerg 70 M., Greß⸗Karben 2 M. 2 Pf., Harbeim M. 18 Pf., Hauen 94 Pf., Heldenbergen 22 M., Hech⸗Weisel 3 M. 50 Pf., 0 olzhausen 22 M. 51 P.., Ilbenstadt 10 M. 46 Pf., Kaichen 2 M., Klein⸗Karben 1. M. 85 Pfl., Kleppenteim' 50 Pf., Langenkain mit Zügenberg 1 M., Maibach 10 Pi. Mossenheim 3 M. 46 Pf., Münter 1 M. 80 Pf. Münzenberg 1 M. 40 Pl., Juder- Eschbach 5 M. 10 Pf., Nieder Florstadt 7 M. 34 Pf., Nieber⸗Mötlen 2 M. 1 Oeffentliche Nachricht. 1 Nachstehendes Verzeichniß der eingegangenen Waisenhausbüchsengelder von 1877 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 1 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 86 Pf., Niedex⸗Rosbach 1 M. 10 Pf., Nieder⸗Weisel 5 M. 20 Pf., Nieder⸗Wöllstadt 1 M. 1 Pf., Ober⸗Erlenbach 16 M. 27 Pf., Ober⸗Eschbach 3 M., Ober Florstadt 3 M. 55 Pf., Ober⸗Mörlen 9 M. 39 Pf., Ober⸗Rosbach 5 M. 84 Pf., Ober⸗Wöll⸗ stadt 2 M.., Ockstadt 24 M. 63 Pf., Oppersbosen 1 M. 30 Pf., Ossenheim 81 Pf., Ostheim 40 Pf., Pelterweil 8 M. 21 Pf., Pohl⸗Göns 2 M. 14 Pf., Reichelsheim 10 M. 85 Pf., Rendel 7 M. 10 Pf., Reckenberg 2 M. 20 Pf., Rodheim 19 M. 41 Pf., Rödgen 3 M. 85 Pf., Södel 2 M. 30 Pf., Staden 1 M. 35 Pf., Stamm⸗ beim 6 M. 3 Pf., Steinsurth 13 M. 58 Pf., Vilbel 43 M. 81 Pf., Weckesbeim 60 Pf., Wisselsheim 2 M. 50 Pf., Wölsersbeim 1 M. 66 Pf., Wohnbach 2 M. 33 Pf. renn Zufolge Beschlusses der gestern, am 3. d. Mts., stattgehabten Ver⸗ rmlung der land wirthschastlichen Section Vilbel findet Donnerstag den (B. Juli d. 3. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-⸗Karben eine Prämilrung n jungem Rindvieh statt. Die hierbei zur Verwendung kommenden 0 Mark haben die gewählten Experten nach vorsichtiger genauer Prüf⸗ ig nur an die Besitzer der preiswürdigsten Stücke aus der Section übel zu verabfolgen. Preise können erhalten: ö ) Ausgezeichnete junge Rinder von circa ½ Jahr bis zur sichtbaren 1200 Trächtigkeit. „ Junge vorzügliche Bullen, welche zur Zucht noch in keine Verwend— f, 1 ung gekommen sind. 1 1 4 5% Plerzu ist weiter bestimmt, daß für 1. und 2. n 1 machung. a) solche, die vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtet sind, einen höheren, und b) solche, welche vom Bewerber angekauft, sich aber mindestens ein halbes Jahr in dessen Besitz befinden, einen niedrigeren Preis erhalten. Auf dem Musterungsplatz am Selzerbrunnen soll die Ausstellung der Thiere bis längstens 7½ Uhr Vormittags vollzogen und die Zucht⸗ stiere mit guten Stricken und Fallseilen versehen sein, widrigenfalls sie bei der Prämiirung keine Berücksichtigung finden.. ö i Indem der Unterzeichnete Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er die Vereinsmitglieder, sowie Freunde der Landwirthschaft zu zahlreicher Theilnahme an dieser Preisvertheilung freundlichst ein. Stammheim, 4. Juli 1878. 8 Ad f. Rullmann. .——— Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts find Diensiag und Donnerstag für Termine, letzterer Tag zugleich für Acte der freiwilligen Bekanntmachung. Gerichtsbarkeit. Mittwoch zur Klageerhebung und Antragstellung. Bad Nauheim den 3. Juli 1878. Großherzogliches Landgericht Bad- Nauheim. Schuchard. Deutsches Reich. Darmstad t. Das Regie rungsblatt Nr. 9, enthält eine Bekanntmachung, das Bahn Polizei- Reglement für die Eisenbahnen Deutschlands betr. — Der Oberförster Reuß in Lorsch wurde nach Butzbach, der Obersörster Engelhardt in Grebenau nach Lorsch versetzt, der Forstaceessist Heinemann aus Goddelau wurde zum Oberförster in Messel ernannt. — Militärnachrichten. von Langerman und Erlenkamp, Pr.-Lt. vom 2. Großh. Drag.⸗Regt. Nr. 24 unter Belassung in seinem Commando bei der 25. Cav.⸗Brig. à la suite des Regis. gestellt, v. Norman, Sec.-Et. vom 2. Geoßh. Drag. ⸗Regt. Nr. 24 zum Pr.⸗Lt. befördert. Berlin, 5. Juli. In der gestrigen Sitzung des Congresses zog die Pforte ihren Protest gegen die Besetzung Bos niens mit der Erklärung zurück, daß sie auf die Loyalität der Mächte ver“ traue. Betreffend die Donau, erhält die euro- päische Commission das Verfügungs Recht über Galatz hinaus. In Bezug auf die Donauschiff⸗ fahrt hat der Congreß das ursprünglich proponirte Wort„Neutralité“ auf russischen Antrag durch das Wort„libre navigation“(freie Schifffahrt) ersetzt, so daß also allen Handelsflaggen die Fahrt freisteht. Auf Andrassy's Antrag ward beschlossen, der neue Staat Bulgarien müsse alle zwischen den Mächten und der Pforte bestehenden Verträge bei— behalten und dürfe keine Transit-Zölle erheben, sowie keinem Staat, also auch Rußland nicht, be- sondere Bevorzugung gewähren. Waddington über ⸗ reichte eine Denkschrift des Patriarchen von Jerusalem, welche die Freiheit der heiligen Grabes Kirche fordert; Andrassy eine solche des päpstlichen Staats- Seerctärs, worin freie Religionsübung für die orientalischen Katholiken gefordert wird. Rußland tritt mit seinen Geldansprüchen, soweit dieselben nicht ausdrücklich durch Territorialabtret- ungen gedeckt sind, hinter diejenigen Gläubiger der Türkei zurück, welche hypothecirte Rechte haben. Die von mehreren Blättern gebrachte Nachricht, daß Mehemed Ali Pascha seine Abbe— rufung vom Congreß verlangt habe, ist ersunden. — 6. Juli. In der gestrigen Sitzung des Congresses wurde die griechische Sache verhandelt und erledigt. Mit großem Interesse vertrat Frank- reich die Sache Griechenlands. Außer der Zu- erkennung der Autonomie der griechischen Provinzen der Türkei, wel be durch Art. 15 des Friedens- vertrages von San Stefano festgestellt ist und deren Sicherstellung durch die europäische Controle erfolgen soll, haben alle Mächte befürwortet, daß es im europäischen Friedens ⸗Interesse liege, daß wesentliche Theile Griechenland zuerkannt werden. Griechenland soll eine Grenz- Erweiterung bis zur Linie Kalamas⸗Salambria erhalten. Die türkischen Vertreter haben diesen Ausspruch des Congresses ad referendum genommen. Was die Entschädigung Rumäniens betrifft, so scheint die Festung Silistria selbst dazu nicht zu gehören, wohl aber der um- liegende Bezirk. Monlenegro erhielt Antivari und Oesterreich als Compensation den Hafen von Spizza. Der Hasen wird Dalmatien einverleibt. Adakaleh behält Oesterreich definitiv. Bratiano und Cogal- niceanu sind inzwischen abgereist, ohne ihre Zu— stimmung zu den Congreß⸗Beschlüssen erklärt zu haben. Die Türken erklären, an Griechenland nichts zu bewilligen. Die griechische Frage wird deßhalb nicht im Plenum erledigt, sondern einer Separat⸗Verständigung vorbehalten. Waddington setzte mit Bismarck's Hülfe durch(gegen den Einspruch Italiens, Oesterreichs und Rußlands), daß für die heil. Orte sämmtliche bestehenden Rechte Frankreichs ausdrücklich anerkannt würden und vor jeder Veränderung bewahrt blieden. Die für die Mönche vom Berge Atbos beantragte Eultusfreiheit wurde auf alle religiösen Genossen⸗ schaften ausgedehnt.— Der Congreß hat heute die Batum-⸗Frage geordnet. England hat seine Zu— stimmung dazu erklärt, daß Rußland Batum als Freihafen ohne jede Befestigung erhalte. Nachdem auf englisches Verlangen Pirot von Bulgarien abgezweigt und Serbien gegeben wurde, erhielt Griechenland die Hälfte von Epirus und Thessalien vom Fluß Salamanca bis zum Thal von Cala mart. In der gestrigen Congreß Sitzung lehnten die türkischen Delegirten zunächst die Anforderungen des Congresses bezüglich Rectifitirung der griechischen Grenzen ab. Als sie dann darauf hingewiesen wurden, daß die Pforte während des griechischen Aufstandes selbst solche Maßregeln vorgeschlagen hätte, erklärten sie ohne Insteuctionen zu sein. Bezüglich Griechenlands setzte Waddington durch, daß, wenn die Pforte sich über die Abgrenzung mit Griechenland nicht verständigen könne, nicht eine Mediation Rußlands, sondern diejenige der Mächte eintrete. Bajazid und Alaschgard in Asien bleiben türkisch. Eine englisch russische Commision wurde für Kleinasien eingesetzt behufs Verhinderung von Conflicten. Montag wird ein Protokoll aller Sitzungen festgestellt. Mittwoch oder Donnerstag findet sodann wahrscheinlich die Unterzeichnung des Friedens statt. — Welche Wichtigkeit man Seitens der Reichsregierung den diesmaligen Wahlen beilegt, geht aus folgenden 2 Verordnungen hervor: Der Reichs-Postmeister Stephan hat verfügt, daß das Wahl⸗Ergebniß am 30. Juli nach einem gleich- mäßigen Formular telegraphisch an das Reichs; kanzler Amt gemeldet werde, die Telegraphen⸗ Stationen werden bis 10 Uhr Abends Dienst haben; Maybach erließ eine Verfügung an die Eisenbahn- Directionen, um für den Wahltag Extrazüge einzurichten. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Der verurtheilte Engländer Bishop habe 1876-1877 im Solde des militärischen Kundschafter-Bureau's einer fremden Regierung gestanden.— Das Blatt meldet ferner aus London: Prinz Louis Napoleon werde demnächst in Berlin eintreffen. Seine Reise betreffe eine Brautwerbung. — Nach der„Post“ ernannte der Bundesrath als Sachverständige zur Enquete für die Baum— woll- und Leinen-Industrie folgende Männer: den Bundes- Bevollmächtigten Herzog, Geheime Rath Stüve, Zigelmeier, den sächsischen Geh. Rath Böttcher, Heimendahl(Crefeld), Websky, Haßler (Augsburg), Schlumberger(Gebweiler, Elsaß). — Bismarck begleitete die Vorschläge wegen der Tabaks⸗Enquete mit einem Schreiben an den Bundesrath, worin die verschiedenen Formen der Tabaksbesteuerung beleuchtet werden. Im Bundes: rath ist die Mehrheit der Commision gegen das Monopol. Der Finanzminister Hobtecht befür⸗ wortet deßhalb den in Bismarck's Brief ent- haltenen Vorschlag: Einführung einer hohen Ein- gangssteuer, Contingentirung des inländischen Tabaksbaues, Erhebung einer Steuer vom in- ländischen Produkt und Verauctionirung des zum Naturalwerth vom Reich anzunehmenden Er- zeugnisses. — Es werden eifrig Verhandlungen mit dem Kronprinzen von Hannover via Windsor geführt. — 6. Juli. Der Bundesrath vertagte sich heute bis Mitte August, — 6. Juli. Fürst Karl von Rumänien soll, sich brieflich an den Kronprinzen mit der Er- klärung gewandt haben, sein Thron sei gefährdet, wenn nicht anderweit eine Compensation für Bessarabien gewährt werde. Der Kronprinz hat mit Bismarck berathen. Waddington hat den Letzteren gebeten, die Initiative zu ergreifen, um Rumänien auch noch die Stadt Silistria zuzuweisen. — 7. Juli. Bei dem Kaiser nimmt die Beweglichkeit am Arme in erfteulicher Weise zu. Das Allgemeinbefinden ist unverändert gut. — Hödel erhielt außer dem Official ⸗Ver⸗ theidiger Justizrath Wilke noch einen Advocaten aus Leipzig, den er selbst gewählt. Nobiling wurde in ein eigens construirtes Lehnstuhl⸗Bett verbracht, in welchem die Arme durch kurze Ketten angeschlossen sind, so daß die Hände bewegt, aber nicht zu einem erneutem Selbstmord⸗Versuch benutzt werden können. Er sträubte sich, das Lager zu wechseln. Der„National-Zeitung“ wird mitge- theilt, der österreichischen Polizei wäre es gelungen, Fäden nachzuweisen, welche von dem Nobiling⸗ schen Attentate nach der Seite der russischen Nihilisten hinüberreichen. Die Entsendung eines hiesigen Polizeibeamten stehe damit in Verbindung. Die„National-Zeitung“ gibt diese Nachricht mit allem Vorbehalt wieder, glaubt aber bei der Zu- verlässigkeit ihrer Quelle solche nicht vorenthalten zu sollen. Ems, 4. Juli. Exkaiserin Eugenie traf heute zum Kurgebrauch hier ein. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 5. Juli Der Ministerpräsident Fürst Auersperg überreichte heute dem Kaiser das Gesuch des Gesammtmini⸗ steriums um Enthebung vom Amte. — Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht ein den Minister⸗ Handschchreiben des Kaisers an worin ersterer Präsidenten Fürsten Auersperg, sich die Beschlußfassung bezüglich der Demission des Cabincts vorbehält, den Freiherrn v. Lasser von der Leitung des Ministeriums des Innern enthebt und den Fürsten Auersperg mit der Leitung desselben bis auf die kaiserliche Entschließung über die Demisston des Cabinets beauftragt. — 5. Juli. Der Schah von Persien ist heute hier angekommen, am Bahnhof vom Kaiser begrüßt worden und in der Hofburg abgestiegen. Morgen und Dienstag finden zu Ehren des Schah Gala-Diners statt. Pest. Die Reichstagswahlen sind auf den 14. August anberaumt; der Reichstag ist auf den 17. October einberufen. Frankreich. Paris, 5. Juli. Eine vom „Gaulois“ in die Welt gesetzte abenteuerliche Nachricht, daß die preußische Regierung einen marokkanischen Hasen erworben habe, entbehrt selbstverständlich jeder Begründung. Belgien. Brüssel. Laut königlichen Erlasse wird die außerordentliche Parlamentssessson om 18. Juli eröffnet werden. Der belgische Ge; sandte beim Vatican erhielt einen mehrmonatlichen Urlaub, welcher als die Vorbereitung zum definitie Eingeben dieses Postens zu betrachten ist. Großbritannien. London, 6. Jul Die Truppen ⸗Schiffe„Himalaya“,„Orontes“ un „Tamar“ sind bereits nach Malta unterwegl nunmehr erhielt auch das Truppenschiff„Simoom! Besehl sich nach Malta zu begeben. 5 Italien. Rom, 5. Juli. Die Regierung hat detreffs der Vorfälle in Venedig eine Halt, suchung eingeleitet; demzufolge sind noch teinerles Maßregeln bezüglich des Präfekten und der Polizei gulch hassa 1s Sultans in Jh d Slut! Ntkeg Valer iben heseigung humselben m darunter a! upaunte it Sualthalter stlost den der die eu die neuer! Berlin d. Vaters zum Sul Au haltung internal Die Ein für das und der schon ge Vilb. Gewiller richlel, J. Heuler Hin kelaubl. J. löblele eine! Verletzung ge dem Salle b Gießen, festen den Br Esgennutzes u. Huchthausfrase Aussich und ertet den zr. Cigennuzes m am d Jule Nötperrelb zun ff ron Ju hl deg 8 Jun deut den Ebtentech! r dn nicken Aut Bezandlu W K. A. 5 deen; Veth n G. Lol v 9. Krasl. d uuf von S. 8 00 Taknderg. De behörden ergriffen worden. — 5. Juli. In der Kammer sind Inter; pellationen angekündigt betreffs der Haltung del Regierung auf dem Congreß und hinsichtlich di Gebiets veränderungen im Orient. Türkei. Constantinopel. In Fol des bevorstehenden österreichischen Einmarsches Bosnien verkaufen die türkischen Beamten uf sonstige Osmanlis in Serajevo ihre Liegenschaften die VBorräthe werden eilends südwärts geschaff — 5. Juli. Der vorgestrige Ministerrath di cutirte den Aufstand auf Kreta. Unmittelbar darauf ward Layard in Gegenwart Savpfet Pascha's vonn eme Sultan empfangen. Diese Audienz galt gleich fall den Vorgängen auf Kreta. Der Botschafts⸗Seerelah Barring wurde sodann mit Instructionen Layard nach Kreta entsendet, von wo Nachrichten üb sehr blutige Kämpfe eingetroffen waren. Rumänien. Bukarest, 5. Juli. J einer geheimen Sitzung der rumänischen Kamm am Montag wurde beschlossen, dem Minister Cogal- niccano das Mandat als Congreß- Bevollmächtigten zu entziehen; demzufolge wäre derselbe von Berlin abberufen. Die Stimmung dahier ist fortwährend aufgeregt. — 6. Juli. Der Ministerrath, unter dem Vorsitz des Fürsten, bat beschlossen, die Rückkehr Bratiano's abzuwarten und erst auf Grund von dessen Bericht definitive Entscheldungen zu treffen. Die Gerüchte von einer bevorstehenden Thron— Entsagung des Fürsten werden vorläufig als grund- los bezeichnet. Afrika. Marokko. Vor wenigen Tagen verstarb plötzlich der Sultan von Marokko, Sidi der zu Muley Hassan. Er war der zweitälteste Sohn „ dig eng des Sultans Sidi Mohamed und wurde geboren n„ ardinung, im Jahre der Hedschira 1253(1837) in der in dust Nachricht ui Stadl Mekeneg im nördlichen Marokko, wo sein ee een Jus Vater eben Statthalter war. Nach der Thron- nahen bestelgung seines Vaters(1859) erhielt er von demselben mehrere Male diplomatische Misstonen, darunter auch eine an den spanischen Hof, und ernannte ihn ditser verschiedene Male auch zum Statthalter einer Provinz; 1873 bestieg er dann Seite — n . n Fagtnit traf ben and selbst den Thron. Mule Hassan war ein Fürst, un Siet, 5. Jul. der die europäische Cultur sehr liebte, wie auch i tantzat übertei die neuerliche Absendung einer Gesandtschaft nach e e nat: Berlin beweist. Da noch mehrere Brüder seines 1 Ant. Vaters am Leben sind, so dürfte einer derselben e rbßtalgte zum Sultan ausgerufen werden u u ten Nin Australien. Melbourne. Die Ab— u te Nini f f. ng, berie eiag haltung einer im Jahre 1880 zu veranstaltenden ie Denen internationalen Ausstellung ist nunmehr beschlossen. zen bete z kat, Die Einladungen zur Einreichung von Bauplänen 5 14 det Jun für das Ausstellungs gebäude siud bereits erlassen N„ een ein und der für die Ausstellung erforderliche Platz 1 8 9 dial il schon gemieihet. „ wantegt. Aus Stadt und Land. So den Perf Vilbel. Das am 2. Juli gegen Abend ausgebrochene 1 Pebsbef den.(Gewitter bal in unserer Gegend vielfachen Schaden ange⸗ eber abgen, vichtet. In Masseubeim wurde ein Mann, welcher zum 65 W 2 Feuster hinaussah und in dessen Nähe der Bli einschlug, n bes Sch 7 6 , ee bes Se; Seiäubt. In Gronau schlug der Blitz in einen Stall, rödtete eine Kuh, und eine zweite mußte in Folge von Verletzung geschlach:el werden; zwei Knaben, welche sich in dem Stalle befanden, wurden dewußtlos herausgetragen. Gießen, 5. Jul. Der Schwurgerichishof verurteilte „ Zestern den Bruno Jöckel von Hosenseld wegen sirafbaten Eigennutzes und Verbrechens wider das Leben in eine un in W dn Ntitzun N a — * 0% Zuchthausstrafe von 5 Jahren, zur Zulässigkeit der Polizci⸗ een en nussicht und Aberken zung der bürgerlichen Ehrenrechte, * a erner den Fr. Jos. Jöckel von Hosenfelo wegen strafbaren erben habt,( Tigennutzes in eine Gesängnißstrafe von 2 Jahren. Ferner am 5 Juli: den Heinrich Wahl von Angersbach wegen Körperverletzung mit tödtlichem Ersolg in eine Gefängniß. Arafe von 3 Jihren. Außerdem wurde Karl Schwinn von Lichtenderg wegen Diebstahls in eine Zuchtbausstrafe von 3 Jahren verurtheilt und neben dem Verlust der bürger⸗ Uichen Ebrenrechte die Zulässio keit der Polizeiaussicht erkannt. In der nächsten Woche werden noch folgende Anklagesachen min Fur Verhandlung kommen: Am 8. Juli, Vorm. 9 Uhr, Sen. gegen K. A. Martin von Bernsburg wegen Urkunden— a 6 Fälschung; Vertb. Adv. Tho- wart. Dens., Nachm. 3 Uhr, Agen G. Lot VI. von Vonhausen wegen Meineids; Verh. Adv. Kraft. Den 9. Juli, Vorm. 8 Uhr, gegen Joh. kauf von Schotten wegen Todischlags; Verth. Adv. Dr. Rosenberg. Den 10. Juli, Vorm. 8 Uhr, gegen A. Hepperis Soestau in Gießen wegen Branostiftung und Veirugs; Ber th. Adv. Dr. Reatz. Offenbach, 3. Juli. Das gestern Abend kurz nach Uhr ausgebrochene Ungewilter richtete auf den Feldern sroßen Schaden an; der Blitz schlug mehrmals in Bäume in, so oberhalb der Gerbermühle bei Oberrad. In Törniz— eim zündeie bei einem schon Mittags ausgebrochenen Gewiüler ber Blitz und legte eine Scheuer und Stall in dhang Ache. In Fechenpeim hat es in die Kirche eingeschlagen; n en alen ler Blitsrahl war ein sogenannter kalter, der zwar nicht r dine Undeie, aber sonst bedeutenden Schaden anrichteie. Allerlei. Hanau. Dieser Tage mußte dae 10, ährige Söhnchen „ Metzgermeisers D. auf eine bedauernswerthe Weise in Leben verlieren. Das Kind trank nach dem Genusse don Rirschen ein Glas frisches Wasser, wurde plötzlich wohl und war bald darauf eine Leiche. Wir theilen diesen 15 im allgemeinen Interesse mit, damit Eltern, sowie berhaupt Ewachsene, die unverständigen Kleinen streng 154 kes g mahnen, nach dem Genusse von Kieschen und Überhaupt f een Obst kein Wasser zu trinken. f a Foltestone. Die Taucher berichten, daß die nach dem N Deck führenden Gänge und Treppen des„Großen Kurfürst 2 Leichen vollgepfropft sind, woraus unzweifelbaft her— 5 1 1 e, urgeht, daß die Mannschaften von den einsirömenden 11 1 1. 10 ein ichen Lassizmassen Überrascht wurden, als sie im Begriffe waren, 6•8˙% aus bem Schiffeköcper zu reuen und daß die größte 2 Anzahl der Verunglückten auf diese Weise um's Leben bommen ist. 1 Verloosungen. Badische fi. 35 Loose vom Jahre 1845. Gewinn Ziehung vom 30. Juni 1878.— Heimzahlung am 1. October 1878, oder sofort abzüglich 1 Pfennig pro Mark. Nr. 50860 80 53399 57901 215776 358076 358096 360697 367178 378840* M. 1714.29. Nr. 2651 52 56 57 59 63—65 68 74—78 83 85-87 89-91 93 94 96 2700 32204—8 15 18— 25 27 28 32—34 36—41 45—46 48 50 50852 54 56—58 61 68 71 74 77-79 81 83—88 90 92—94 96 98 50900 53201 5—9 11 17 23 24 26 29 31—33 35 37—40 42—45 47 5335153 56—58 60 61 64 66 69—71 75—78 8083 90 95 98 57902 4 7 9 12 14—18 20 25—27 29 30 35 —40 42 45 46 48 50 65855 56 60 64 68 70 73 75 76 81 82 85 88—92 94 95 99 900 92354 57 58 62 6769 71 72 74 75 77 79 84 86 89 92 96 97 99 102351—54 57 59 60 62 63 65 67 71 77 81 82 85 88 92 93 98 99 102 400 123701 2 4-6 9 16 18 20 24—26 28—31 33 35 37 38 40 42 43 49 50 143502 4—6 8 9 15—20 22 23 25 28 30 32 34 36 3846 48 611201—3 9 12 13 15 16 19 22 28 31 32 3436 38 39 41—43 46 47 801-3 6-8 10 14 17 2224 26—28 31 32 36—41 45 47 49 50 189702 8 11 14 16—20 22 23 26 27 35 37 39 44 46 50 215755 57 60 64 67 69 71 75 77-80 82 84 86 88 93 94 98 99 23805157 62 63 66 68 71 73 77 79 81 83 85 89 99 272705 78 12 13 18—20 26 27 30 32 33 36 37 39 42—45 47 50 298003 7 8 11-14 16 19 20 23 25 26 28 32 35 37—39 41 42 45 46 318053 55 59 60 63 64 66 67 70 72 73 80 81 8587 8991 9399 320102 3 5 7 10—14 17-21 25 29 32 3437 39 44—48 322102 5 68 9 11 13 14 18—21 23 28 30 34 36—38 41 44 46 49 50 341854 55 61 64 67 68 73 76 81 8388 90 92 98 99 350602 9 13 16 19 21 22 24 25 28 31 34 35 39— 45 47 358056 58 60— 64 66 68 69 72 73 79 80 84—88 9193 95 97-99 360653- 55 57 60 62 63 70 72 75 77 80 83 87-89 93 98 99 364851 52 55 56 61 63 64 66 70 72 75 77 81 82 85 87 919497 99 900 367152 55 57 62 67 70 71 75 79 80 82 84 85 87 88 90 92 93 95 96 378801 3 4 69 11-14 16 19— 22 24 26 29 32 33 36 38 39 41—45 382802—4 8 1214 18 21—26 29 32—34 36 40 44 45 47 50 394651 5456 62 64 71 73 77 79 82 84 86 88 90 95-99 394700& M. 128 58 Alle übrigen Nummern in den am 31. Mai 1878 ge⸗ zogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von M. 99.43. Kurhessische 40⸗Thlr.⸗Loose. vom 1. Juli. Auszahlung vom 2. Januar n. J. ab. Hauptgewinne: 36,000 Thlr. Nr. 162121, 8000 Tolr. Nr. 5777, 4000 Thlr. Nr. 162992, 2000 Thlr. Nr. 61159. Je 1500 Thlr. Nr. 140996 162124. Je 1000 Tölr. Nr. 17504 118337 141048. Je 400 Thlr. Nr. 100960 125004 132788 129875 18272. Je 200 Thlr. Nr. 95342 85097 51574 33967 127535 143083 100973 161077 70071 130822. Je 135 Tolr. Nr. 61170 24400 111835 122099 14963 95349 40826 126949 64088 116036 12866 59637 160117 160105 77924 159914 146345 88785 98848 14975. Je 100 Thlr. Nr. 62562 62569 157223 64617 127218 116031 57011 99015 38062 100974 24392 128687 57021 165918 62555 110542 101194 69722 40507 41706 140249 17072 134609 512 97 37 Gewinnziehung 355 13236 17507 126929 34448 153980 80554 139652 92368 64614 99022 13241 93258 11050 51187 161093 166543 129866 56142 51200 110501 53755 66458 61019 157212 88797 163941 85063 117552 17515 163934 109999 110527 51370 159304 162747 117085 162976 95335 140985 56140 10931 151802 118349 110512 110626 128686 128698 11650 165351 151802 118349 110512 110626 128686 128698 110650 165351 116047 77693 118341 40845 69863 114216 33972 85078 166515 80573 125062 140977 8225 104525 151879 69707 129901 59129 42810 30770 12870 165924 150315 122726 33968 117100 89843 153981 122068. Je 75 Thlr. alle übrigen Loose der am 1. Dezember v. J. und 1. Juni d. J. gezogenen Serien. Sachsen- Meininger 7 fl.⸗Loose. Serien- ziehung vom 1. Jult. Gewinnziebhung vom 1. August. [Serien: 687 712 1560 1598 2360 2811 2828 3438 3637 4186 4484 4580 4755 5146 5267 6086 6141 6507 6531 6583 7383 7418 7506 8149 8317 9219 9473 9847 9911 und 9983. Braunschweiger 20 Thlr.⸗Loose. Gewinn— Ziehung vom 1. Juli, Auszahlung vom 30. Sept. ab. Serie 3231 Nr. 43 48 000 M., S. 7703 Nr. 42 15 000 M., S. 2441 Nr. 47 7200 M., S. 1322 Nr. 50 3000 M., S. 525 Nr. 27, S. 1322 Nr. 45, S. 1523 Nr. . 1638 Nr. 13, S. 2096 Nr. 43. S. 2930 Nr. 21, . 4912 Nr. 41, S. 7703 Nr. 24 28, S. 9219 Nr. 28, „9774 Nr. 20 je 300 M., S. 525 Nr. 1, S. 1322 Nr. 15 43, S. 1420 Nr. 8 40 S. 3527 Nr. 48, S. 4562 Nr. 40, S. 6884 Nr. 39, S. 7321 Nr. 19, S. 9567 Nr. 19 je 75 M Je 66 M. alle übrigen der zam 1. Mail gezogenen Serien. Wiener Communal(100 fl.) Loosevon 1874. Ziehung vom 1. Juli. Auszahlung vom 1. October ab. Serien: 247 485 544 655 761 848 1400 1427 1538 1634 1733 2201. Gewinne: 200.000 fl. Serie 1427 Nr. 36; 50 000 fl. S. 1634 Nr. 51; 10,000 fl. S. 761 Nr. 91; je 1000 fl. S. 485 Nr. 97, S. 761 Nr. 53, S. 1400 Nr. 73, S. 1427 Nr. 8, S. 1538 Nr. 143 je 400 fl. S. 485 Nr. 71, S. 544 Nr. 40 57 60 77, S. 761 Nr. 25, S. 848 Nr. 3, S. 1400 Nr. 16, S. 1634 Nr. 9, S. 1733 Ne. 1983 S. 2201 Nr. 92; je 130 fl. alle übrigen Gewinnnummern der verloosten Serien. Oesterr. Credit(100 fl.) Loose von 1858. Ziehung vom 1. Juli. Auszahlung vom 2. Januar 1879 ö ö 0 140992 122089 124025 10935 24 ab. Serien: 465 880 1202 1502 1519 2044 2105 2123 2270 2553 2623 2717 2941 und 3484. Gewinne: 200,000 fl. S. 2123 Nr. 28; 40 000 fl. S. 2044 Nr. 97; 20,000 fl. S. 1519 Nr 83; je 5000 fl. S. 2553 Nr. 50 56; je 3000 fl. S. 1519 Nr. 70, S. 2044 Nr. 28; je 1500 fl. S. 1502 Nr. 50, S. 1519 Nr. 3, S. 34 Nr. 2; je 1000 fl. S. 1202 Nr. 77, S. 1519 Nr. 57, S. 2123 Nr. 27, S. 2717 Nr. 93; je 400 fl. S. 465 Nr. 25 56 87, S. 880 Nr. 11 23 78 94, S. 1202 Nr. 9, S. 1502 Nr. 33 40 43 58 98, S. 1519 Nr. 86, S. 2044 Nr. 4 6 15 31 53 83, S. 2105 Nr. 38 49 52, S. 2123 Nr. 24 31 75 79 S. 2270 Nr 6 S. 2553 Nr. 37 43 62 100, S. 2623 Nr. 4 41, S. 2941 Nr. 30 97, S. 3484 Nr. 54 60; je 200 fl. alle übrigen Loose obiger Serien. 4p Ci. Oesterr. fl. 250 Loose von 1854. Serien⸗Ziehung vom 1. Juli 1878. Serie 59 245 532 823 1165 1245 1276 1379 1464 1473, 1479 2058 2105 2473 2674 2711 2728 2729 2766 2879 2882 2963 3084 3090 3113 3347 3386 3395 3412 3468 3582 3649 3792 3965. Die Gewinnziehung findet am 1. Oct. 1878 statt Stadt Mailand Frs. 10Loose vom Jahre 1866. Serien- und Gewinn⸗Ziehung vom 15. Juni 1878. Heimzahlung am 15. December 1878. Serien. Nr. 870 2092 3710 5193 5230. Gewinne. S. 5230 Nr. 27 Frs. 100,000. S. 2092 Nr. 56 Frs. 1000. S. 2092 Nr. 60 Frs. 500. S. 870 Nr. 25 81, S. 2092 Nr. 8 16 82 4 Frs. 100. S. 870 Nr. 76, S. 2092 Nr. 30 51, S. 3710 Nr. 26, S. 5193 Nr. 69, S. 5230 Nr. 36 51 53 58 91 à Frs. 50. S. 870 Nr. 41 61, S. 2092 Nr. 36 88, S. 3710 Nr. 75 81, S. 5193 Nr. 13 17 21 46 47 53 57 63, S. 5230 Nr. 24 48 52 88 4 Frs. 20. Auf alle übrigen in vor⸗ stehenden Serien enthaltenen und hler nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von Frs. 10. Handel und Verkehr. Friedberg, 6. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M 1.— 1.10, Eier 2 Stück 11 Pf. Gießen, 6. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 95 Pf., Eier per Stück 6 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück M. 1.20, Hahnen per Stück 75 Pf., Enten, junge, per Stück M. 1.50, Kartoffeln, alte 100 Kilo M. 6., neue M. 18. Ochsenfleisch 7072 Pf. per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 5860 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalbfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65 70 Pf. Frankfurt, 6. Juli. Das Heu ist zum großen Theil geerntet und hat das Resultat alle Erwarkungen übertroffen, was nicht verfehlt auf die Preise einzuwirken. Auf dem heutigen Markte wurde es je nach Qualität per Cent. mit M. 2.— 2.80 gehandelt, Stroh per Cent. M. 1.70— 2.30. Butter im Großen 1. Qual. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1 Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.— 1.10. Eier per 100 M 4.50— 5.60. Erbsen geschälte(per 100 Kilogr.) M. 26.—32., ganze Erbsen M. 23.—25 Bohnen M. 25.—28. Linsen M. 28.—36. Kartoffeln, alte M. 6. neue M. 8. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55 64 Pf., Schweinefleisch 70—75 Pf., Hammelfleisch 55—68 Pf., Kalbfleisch 60—70 Pf., Speck M. 1. Marburg, 6. Jull. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.—1 20. Eier 2 Stück 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 8—10 Pf. Salat 3—5 Köpfe 10 Pf. Tauben das Paar 60—80 Pf. Junge Hahnen per Stück 80—90 Pf. Frische Kartoffeln 2 Liter 30 Pf. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 6. Juli 1878. 20-Frankenstücke. M. 16 21—25 Enaglische Sovereigns 55 20 28—33 Russische Imperiales.„ 16 65-70 Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 65 G Ducaten 3 5 9 52—57 Ducaten al marco 5 9 55—60 Dollars in Gold, 3 4 17 20 Literarisches. Der soeben im C. A. Koch'schen Verlage in Leipzig erschienene, von Karl Andropbilus herausgegebene 2. Theil der drolligen„Weltgeschichte in sanabaren Deisen“, die„Römische Geschichte'(Preis 50 Pfl.), stehl seinem Vorgänger, der die„Griechische Geschichte“ behandelt, nicht nach. Beide werden sich desselben Erfolges zumerfreuen haben wie die früher erschienenen, von demselben lustigen Musikanten(Musikdirector Aug. Wagner) com⸗ ponirten„Lateinischen Genusregeln?. Main ⸗Weser-Bahn. 2228 Behufs Vergebung der saͤmmtlichen Arbeiten, ein⸗ schließlich Material-Lieferungen, bei Fundation einer Cente⸗ simalwaage nebst Herstellung eines Wiegehäuschens, Ver⸗ längerung eines Durchlasses und Umbau einer Vexlade— rampe auf Station Groß Karben in öffentlicher Submission ist Termin auf Donnerstag den 18. Juli e., Vormittags 9 Uhr, im Büreau der unterzeichneten Be⸗ triebs-Inspeetion anberaumt, woselbst die Zeichnungen, Kostenanschläge und Uebernahme Bedingungen eingesehen und Offerten Formulare in Empfang genommen werden können.. 5 Frankfurt a. M. den 6. Juli 1878. Königliche Betriebs-Inspektion. He y l. f Corsetten zu sehr e e 3 gen bei „ Friedrich. 2233 har 1 Gasthaus„Zur Post“ in Reichelsheim. Das diesjäbrige Preis⸗Kegel- Schieben wird vom 14. Juli bis 11. August abgehalten. 45 Preise, erster Preis 200 Mark, letzter Preis, 10 Mark. Am 14. Juli findet bei freiem Vorspiel auch Harmonie⸗ und Tanzmusik statt. 2226 Höflichst ladet ein Conrad. 7 77 Ein leerer Möbelwagen fährt am Dennerstag den 11. Juli von Friedberg nach Frankfurt a. M. zurück. Näheres: Möbel. Transport-Anstalt von G. L. Jansen, Frankfurt a. M. 2224 Geschäfts Eröffnung. Hierdurch beehre ich mich einem hiesigen und auswärtigen Publikum mikzutheilen, daß ich am 8. Juli ein a Colonial⸗ und Eisenwaaren-Geschäft. am hiesigen Platze eröffne und bitte ich, reelle und prompte Bedienung zusichernd, um geneigten Zuspruch. Bad Nauheim, Ecke der Haupt- und Wilhelmstraße. Achtungsvoll 2198„ 8 Geo. Ph. Ludwig. 2169(H. 63078.) 5 22— d Sschäfts-Anzeig Geschäfts- Anzeige. Hiermit beehre ich mich zur öffentlichen Kenntniss zu bringen, dass ich die von meinem Vater, Herrn Wilhelm von Arand, im Jahre 1852 gegründete Droguerie-, Material- und Farbhwaaren- Handlung, deren Betrieb vom 1. Juli 1872 bis 30. Juni 1878 vertragsmässig auf die Herren Krapf& Hofer übergegangen war, mit dem heutigen Tage übernommen habe und unter der früheren Firma Wilhelm von Arand in dem bisherigen Locale, 23 grosse Bockenheimer-Strasse Nr. 23, für meine Rechnung fortfübren werde. 5 Ich bitte das meinem Vater wäkrend einer langen Reihe von Jahren bewiesene Vertrauen auf mich übertragen zu wollen. Frankfurt a. M. den 1. Juli 1878. Julius von Arand. Der 8 2 2 Oenologische Verein zu Bordeaux bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß er dem Herrn Apotheker H. Kranz in Bad- Nauheim den Verkauf seiner auf ihren sanitätlichen Werth geprüften reinen unverfälschten Naturweine übertragen hat und für die Schutzmarke garantirt. Hauptagent für Hessen⸗Nassau: Der önologische Verein in Bordaux: Aug. Huber in Darmstadt. J. Malan& Cie. Bezugnebmend auf Vorstebendes erlaube ich mir diese Weine dem geehrten Publikum ange— legentlichst zu empfehlen unter Garantie der Schutzmarke und der billigst notirten Preise laut Preis Courant von Bordeaux. 1482 Apotheker H. Kranz in Bad⸗Nauheim. & Braunkohlen⸗Verkauf. 2230 Vom 8. d. Mts. an wird der Preis für 1 Centner Klötze um 3 Pfennig ermäßigt, wie auf den Braun⸗ kohlen⸗Gruben Dorn-Assenheim, Weckesheim und Wölfersheim. Ossen heimer Bergwerk. Gräfliche Bergverwaltung. Gras⸗Versteigerung. Hoelz ⸗Versteigerung. 2221 Donnerstag den 11. J. Mis, Nachmittags 3 Uhr, 2227 Donrerstag den 11. b. Mt. Vormittags 9 Uhr soll die diessährige Gras-Erndte 1901 den Maldwüsen enfengend sollen in dem Nieder⸗Mörler Gemeindewald, und Schneisen des Butzbacher Stadtwaldes in Abtheil Schlag Nr. 5, unterhalb der Kafsergrube, am Pfaffen⸗ ungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.. 21 9 75 nachverzeichnete Holzsorttmente ver⸗ Die Zusammenkunft Krö hl. gert werden: f Bu dach am i. 1 20 Raummeter Eichen⸗Schälknüppelholz, Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach. 6550 Wellen Eichen Schälholz, Küsch el. 13 Raummeter Späne. Die Qualität ist gut und der Anfang ist am Crans⸗ Holz 5 Versteigerung. berger Weg. Nieder⸗Mörlen am 6. Juli 1878. 2222 Mittwoch den 10. d. Mts., des Morgens 9 Uhr Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Mörlen. anfangend, soll im Gambacher Gemeindewald nachstehen Mö b 8. des Holz versteigert werden: 2 5 1592 Stück Eichenschälholzstangen, 39 Festm. Inhalt, Bienenhonig, zu Baumstützen sehr gut geeignet, 7 Raummeter Eichen⸗Knüppel, 6500 Stück Eichen⸗Schälwellen. Die Zusammenkunft ist am Kirch-Gönser Weg am Gambacher Feld Gambach am 4. Juli 1878. Apfel⸗Geloe, Holl. Syrup, 2207 in feinster Waare empfiehlt Wilh. Bernbeck. Großherzogliche N Gambach. Pianinos 2 : Strohseile 10 bis 12 Stück(gebraucht), im Preise von 250 bis zu verkaufen 5 00 Mark, habe zu verkaufen. Hein ich Schäfer, Metzger. 1189 C. L. Glück. Jriebberg. per Meter 50 Pfennig, 2 Meter 90 Pfennig, per Rolle 4 Mark, bei Carl Bindernagel in Friedberg und Nauheim. Annonce. 2231 Um vielseitigen Anfragen entgegen zu kommen, erwiedere ich hiermit, daß die in Nr. 79 des Oberh. Anzeigers ausgeschriebene Versteigerung nicht von mir, sondern von„Frau Major von Diemar“ abgehalten wird. Friedrich Netz. Ansatz für Nussico 2206 bei Wilh. Bernbeck. Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. 2194 Wilhelm Lang, Kaiserstr. Nr. 77. 2219 Ein mit der Dampf⸗Dreschmaschine vollständig vertrauter Mann, der die Führ⸗ ung derselben übernehmen kann, seine Ge— schäftskenntnisse und Gewissenhaftigkeit durch gute Zeugnisse nachweisen kann, wird gesucht. Offerten sub P. 6073 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.(ept. 24/VII.) N Ein Esel 2223 steht zu verkaufen bei Heuchelheim. Fahnenfabrik J. H. Metz, 2220 Cassel. 2 W. Kölsch Locomobilen& Dreschmaschinen, 2225 von Garrett-Buckau, neu, verkauft au bedeutend ermässigten Preisen Bockenheim Frankfurt a. M C. W. Textor Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen und sogleich beziehbar. Auskunft bei der Expedition des Anzeigers. 2229 Ein Kindermädchen, am liebsten vom Lande, wird auf sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2232 Wollene und baumwollene Unterjacken e luterhosen sowie auch die im Sommer so sehr beliebten Filet Unter jacken 366 zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich,. 22 88 30 3 2 S. 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Nach dem Gemälde voß Burgers.— Am Famlientische: Eine kleine Geschichle vom Nutzen der Wissenschaft.— Elektrisches Licht.— Obstkonservirung.— Mit einer illustr. 1 0 Einige von den Helden des„Großen Kurfürst“. Mit 6 Porträts.— Aus dem Papierkorbe des Daheim. Von einem Bazar auf den andern Bazar. Geschichte elne gestickten Sophakissens, zur Warnung für junge Wittwen erzählt vom Vierzehnten. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ö Druck und Verlag von Carl Bindernagel. ö 4 5 Dar 9 ff dem N Di ut lede 0 Fried 8 eile ar 1 7 nn 1 dane tuise * 0