, 8 — — l.— dest . a Daz N* * Feber, E. 1. — AX. tn 1878. 15 Dienstag den 8. Januar. M4. berhessischer Anzeiger. Die Petitzelle 5 Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Artisblatt fur den Artis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. —k Xeᷓꝛ4—42ę•w6¾————ö Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Den Einjährig⸗Frelwilligen Militärdienst. Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als Einjäbrig⸗Freiwillige Für die im nächsten Frühjahr stattfindende Prüfung sind die Ge⸗ dienen wollen und im Großherzogtbum Hessen nach§. 23 und 24 der suche um Zulassung Ersatz Ordnung vom 28. Septbr. 1875(Reg. Bl. Nr. 55 von 1875) spätestens bis zum 1. Februar 1878 gestellungspflichtig sind, werden auf die in den§. 89 und 91 der Ersag- Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten, Bestimmungen aufmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die pflichten der zum Einjährig⸗ Freiwilligen Dienst Berech- tigten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission einzureichen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden ic. gibt die Prüsungs- Ordnung(Anl. zur Ers.-Ord.) Ausschluß. 94 l. c. enthalten sind. Bezüglich des Prüfungs- Termins, sowie des Locals, worin Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschristen oder verspäteter die Prüfung staltfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung Eine specielle Ladung erfolgt nicht. nicht stattfinden, bezw. der Berechtigungsschein nicht verlieben werden. Darmstadt, den 11. Decbr. 1877. Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten §. So gelten sowoblfür diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterzieben wollen, als auch für die, Großherzogliche Prüfungs- Commission für Einjährig Freiwillige. Det Vorsigende: welche auf Grund einee Schulzeugnisses den Berech- Spamer, tigungsschein nachsuchen. Regierungs-Rath. §. 89. Nachsuchung der Berechtigung. 1. Die Berechsigung zum Ein jäbrig⸗Freiwilligen⸗Dienst darf* vot vollen⸗ durch den Ducctot der Lehtanstalt, für alle übrigen jungen Leute durch delem 17. Ledene jabre nachgesucht werden. Det Nachweis detselben ist die Polizei Obrigkeit oder itte vorgeseßzte Diensidebörde auszustellen ist. bei Berlufi dee Antechte spätestens bis zum 1. April des ersten Sämmiliche Papiere find im Original emzuteichen. Milmärpfsichtjabree(. 20,2) zu erbringen. 41. Außerdem bleibt die wissenschaftliche Befäbigung für den Einjährig⸗ 2. Die Berechn ung wird bei derj nigen Prüsungs Cemmission nachgesucht, in deren Freiwilligen Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung Bezirt det Webipflichtige gessUungepflichnig i(§. 23 und 24). von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfunge⸗ 3. Wer die Beiechligun g nachsuchen will, bat sich dem det unter Nr. 2 Commusion gescheben. bezeichnen Prüsungs⸗ Commision spälestens dis zum 1. Februar des ersten 5. Det Meldung dei det Prüfungs Commission sind daher entweder die Schul⸗ Militär pflichtjabres schristlich zu melden. Zeugnisse, durch welche die wifsenschaftliche Besäbigung nachgewiesen werden Dieser Meldung sind beizufügen: kann(F. 90) beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung a. ein Geburts Zeugnißz zut Prüfung auezusptechen. d. ein Einwilligungs⸗Altest des Vaters oder BVormundes mit Die Einreschung det Zeuggisse darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten det Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fäbig kent, den Frei- ußersten Termin ausgesetzt werten. willigen wähtend einer einjätzrigen activen Diensizeit zu bekleiden, auszu⸗ In dem Gesucht um Zulassung zur Prüfung is anzugeben, in rüsten und zu verpflegen; welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will(Anl. 2 e. ein Unbescholtenheins Zeugniß, welches für Zöglinge von böberen F. 1). Auch bal der sich Meldende einen seldsigeschriebenen Lebenslauf, Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und böberen Bürgerschulen) detzufsigen ꝛc. F. 91. Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. 1. Wet die wissenschasfiliche Besäyigung füt den Einjävrig⸗Freiwilligen⸗Dienst durch 2. Alljäbrlich finden 2 Prüfungen slalt, die eine im Frübjabr, die andere im Herbst. eine Prüfung nachweisen will, bat sich auf Vorladung det Prüfungs Commission Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß füt die Früljabreprüfung spätestens die perfönlich im Prüfungstermin einzufinden. zum 1. Febr., für die erbfprüfung pälestens dis zum 1. Aug ust angebtacht werden Bekanntmachung. Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts werden wie seither an jedem Dienstag und Donnerstag Vormittags von 8—12 und Nachmittags von 2—5 Uhr abgehalten. Außer dieser Zeit ist freiwilliges persönliches Erscheinen bei Gericht, d. h. bei den Richtern und dem Actuariat, nur in besonders dringenden Angelegenbeiten gestattet. Friedberg den 2. Januar 1878. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Piüst or Deutsches Reich. stelle zu Odernheim, Kopp aus Odernheim die 4. Schul- Gehalt 771 M. 83 Pi.; die mu einem kate. Lebret zu a. stelle zu Odernheim dem Schullehter Ferber zu Wörrstadt f besctzende 2. Schustelle zu Weinolsbeim, Gebalt 685 M. Darmstadt. Das Groß berzogliche Regier— wurde die 2. Schulstelle daselbn, dem Schullebrer Albert 71 Pf.; die mit einem kalt. Lebrer zu desetzende 2. Schul⸗ ungsblatt Nr. 50 von 1877 enthält: zu Wörtstadt die 3. Schulstelle daselbst übertragen; der stelle zu Lörzweiler, Gehalt 685 M. 71 Pf. 1. Bekanuimachung über die neue Arzueimitleltaxe. Lon gehültsbei knecht Kaltentbaler aus Oerrnobeim wurde XIV. Sterbefälle. Gestorden sind: der Bauaufseher II. Bekauntmachung über die Verordnung vom 16. Oc. zum Land gestütodsener ernannt; dem Schullebrer Wiesel KNöbler zu Worme; der Oderstenercalculator Loncker zu tober 1876 über die Vorbereitung zum Siaatsdienste im] zu Ober Roden wurde die 2. Schulsielle zu Heldesbeim, Bessungen; der evang. Lehrer Pabst von Gumdsheim z Justiz. und Berwaltungssache. 5 dem Schullehrer Reit zu Heidesbeim die 3. Schulstelle[der Lehrer Hechler zu Nieder ⸗Ingelbeim; der Verwalter III. Bekanntmachung über die Verwaltung der Distrikte⸗ zu Ober Roden übertragen; der auf die 1. Schulstalle zu] Scheich zu Dieburg; der Pfandmeister Kramer zu Bessungen. tinnebmetei Bensheim. Götzenhain präsentirte Schullehrer Eschbach zu Mittel⸗ a 9 8 1* IV. Bekanntmachung über den Ausschlag der direkten] Seemen wurde bestäungt; dem Schulamisaspir. Rüdinger Darmstadt, 4. Jan. Die diesige Münz⸗ Steuern und der Beiträge zu den Kosten der Staats- aus Erbes-Büdesheim wurde die zweite Schulstelle zu stätte, die bekanntlich aufgehoben werden soll, dat siraßen für 1878. 0 Spieebehn Übertragen. mit dem Heutigen ihre Thätigkeit eingestellt. V. Abwesenheite erklärung. g X. Cbaracler und Titel Ertheilungen. e ee 3 VI. Ordensverlethungen. XI. Dienstenttassung.— Für die Errichtung des Lebrerseminars in VII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen XII. Rubestandeversegungen. Der Kanzlei Inspector Alzey, welches am 1. Oct. d. J. eröffnet werden „ Ordens. N Heim und der Bauausseher Kramm zu Wöntstadt winde soll, ist den Ständen die 8. willehn ing eines Credits Nachsuch det Leib Pil pp, e 1„ 488 o 8 „ Nameng veränderungen. auf Nachsuchen, ferner der Leibreltknecht Phil pp, alle von 26,458 M., worunter 22,740 M. für jähr- IX. Diensinachrichten. Dem Sohnlamtzalpir, Keil⸗ unten Andkunung ihrer Dienste, der Hofmusiker Lorenz. 3 1. Als Vocal mann aus Hechteheim wurde die 3. kath. Schulstolle zu der Brückengelderheber Frites zu Castel unter Anerkennung liche Besoldungen, angeson ien worden. Alis Loca Lam perihtim, dem Schullehrer Schenkelberg zu Pfa ssen. seiner Dienste auf Nachsuchen in den Rubestand versetzt. ist das dem Staat gehörige, als Gerichtsgebäude Schwabenheim wurde eine Lehrerstelle an der Volks! cule Sodann wurde der Landgestütsdiener Weber, der Schul- benutzte, Burggrafiat in Aus sicht genommen. zu Oppenbeim, den Schulamteaspir. Ubrig aus Hosheim lehrer Maul zu Enebeim, der Zeichnenlehrer Rauch zu 8 A a 0 die Schusstelle zu Kriegsbeim, Zinßer aus Glbentod die Darmsiadt auf Nachsuchen in den Rubestand versetzt. Berlin, 1. Jan Der Kaiser bat beim cvang. Schulstelle zu Lindenfels, Kech aus Ober Klingen XIII. Ger currenzerössnungen. Erledigt ist: eine mit Neufabrsempfang der Minister die zuverstchtliche — 0 222 rn eee 1 7 0 1. 8 zu besetzende dene an. Hoffaung ausgedrückt, daß das neue Jahr eine Pamm wude die 2. Schulstelle zu Gunter um, en Schuse zu Nieder ⸗Ingelbeim, Gebalt von 10 35 5 N**. Schulomieg per. Schöppler aus Abenbeim die 2. Schul- bie zu 1372 M.; die 5. Schusstelle zu Lorsch, Gedalt sriedliche Entwickelung nach Außen wie im Innern stell, zu Venderebeim, Geck aus Friebberg die 1. Schul- 942 M. 85 Pf.; die Schulstelle zu Rieder ⸗Ollbersbesm, bringen werde. — — Bei den Verbandlungen über die Minister⸗ Krisis blieben die Frictionen in den Hof ⸗Kreisen diesmal absolut unberührt. München, 4. Jan. In der heutigen Sitzung der Abgeordnetenkammer wurde der Gesetzentwurf, betreffend die provisorische Steuererhebung pro 1878 angenommen. Stuttgart, 3. Jan. Der König ist heute nach San Remo abgereist, um die daselbst weilende Königin zu besuchen. Ausland. Großbritannien. London. Die Kund⸗ gebungen gegen eine bewaffnete Intervention dauern fort. So hat ein am 3. Jan. in Brad- sort flattgehabtes Meeting, unter dem Vorsitz des Lord Mapors, an dem ca. 3000 Personen theil- nahmen, sast einstimmig eine Resolution angenom-: men, welche die Regierung auffordert, an der stricten Neutralität Englands sestzuhalten, und gegen jede Politik, die zu einer bewaffneten In- tervention führen könnte, Einspruch erhebt. — 5. Jan. Gestern ist die zweite englische Anfrage nach Petersburg abgegangen. Dieselbe enthält nicht das Verlangen, sämmtliche Details der russischen Waffenstillstands⸗ Bedingungen, son; dern lediglich das, deren Grundzüge zu erfahren. In Wiener diplomatischen Kreisen glaubt man, Gortschakoff werde vermeiden, England zu brüs⸗ kiren. Die Antwort werde schwerlich absolut ab- lehnend lauten. Türkei. Constautinopel. Die Pforte protestirte in einer an die Großmächte gerichteten Note gegen den bei letzteren erbobenen Anspruch Griechenlands, an einem eventuellen Congreß zur Regelung der orientalischen Angelegenheiten theil— zunehmen.— Die Verbindungen mit Sofia sind durch russische Cavalerie abgeschnitten. Den letzten officiellen Nachrichten aus Sosia zufolge standen die Russen mit erheblichen Kräften in der Ebene. — Suleiman Pascha meldet aus Adrianopel vom 3. d.: Die Armee ist von Kamalli glücklich nach Slatitza gelangt; Baker Pascha deckte mit 6 Bataillonen und 4 Geschützen ihren Marsch, leistete am Dienstag den ganzen Tag hindurch dem Angriff von 30 russischen Bataillonen nebst 10 Geschützen Widerstand und vereinigte sich später wieder bei Slatitza mit der Armee. Die Abtheilung Baker Pascha's verlor in diesen Kämpfen nahezu 600 Mann. Die im Defilée von Torak postirten Streitkräfte haben sich auf Sofia zurückgezogen. — Mukbtar Pascha ist hier eingetroffen. — Obwobl Midhat keinerlei Mission erhalten, haben der Sultan und die Pforte doch angefangen, die Nützlichkeit der freiwilligen Thätigkeit Midhat's einzusehen. Der Sultan erklärte, Mid hat's Selbst⸗ losigkeit sei anerkennenswerth. — Die„Agence Havas“ meldet: Die Russen besetzten ohne Widerstand zu finden, Sofia. Rußland. Petersburg. Schon einiger Zeit wurden türkischer Seits vertrauliche 1 Schumla werden von den Türken scharf bewacht. Die Donau geht bei 15 Grad Kälte dicht mit Eis. — Aus Sistowa vom 2. d. wird gemeldet: Seit gestern sind alle Donaubrücken auf das linke Ufer geschafft. Bei dem Corps des Generals Gurko eingetroffene tscherkessische Deserteure be- richten, daß das türkische Corps bei Sofia Mangel an Lebensmitteln und Winterkleidern leide; das- selbe zäble 27,000 Redifs und Baschibozuks, so⸗ wie 2000 Tscherkessen. Aus Stadt und Land. Gießen. Vor dem Schwurgericht des J. Quartals werden nachverzeichnete Anklagesachen zur Verbandlung kommen. Den 7. Jan. Vorm. 9 Ubr gegen Heinrich Dönges von Haingründau, wegen Heblereiz Vertb. Adv. Barih. Dens. Nachm. 3 Uhr gegen Isaac Mal von Laugen⸗Bergheim, wegen Verbrechens wider die Sditlich— keitz Verih. Adv. Dr. Guffleisch. Den 8. Jan. Vorm. 9 Uhr gegen Javannes Bönsel VIII. von Lanzenhain, wegen Erpressung bezw. Bedrohung; Verib. Adv. Baist. Dens. Nachm. 3 Uhr gegen Johannes Ziegenhain von Dirlammen, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt; Verih. Ado. Lauer. Den 9. Im. Vorm. 9 Uor gegen Joh. Concad Christian Schmiegel von Butzbach, wegen Uikundenfälschung Diebstahls, Betrugs und versuch zen Beirugs; Vertb. Adv. Metz. Den 10. Iin. Vorm. 9 Uhr gegen Ia ob Lorchbeim von Weucrode wegen schweter Körperverletzung; Verih. Ado. Dr. Muhl. Den 11. Jan. Vorm. 9 Übr gegen Heinrich Döring, Schmied von Rudingshain, wegen Urkundenfälschung; Verth. Adv. Thorwarl. Dens. Nichm. 3 Uhr gegen Heinrich Walther von Langen- Bergheim, wegen Diebstahls; Verih. Adv. Dr. Rosenberg. Mainz. Dutch kaiserliche Kabinetsordre vom 28. Nov. 1877 wurde das kriegsgerichiliche Urs beil gegen die Soldalen, welche sich an den am vorflossenen Kassers- geburtstag bier in großartigster Weise vorgekommenen Raufereien betbeiligt batten, bestäsigt. In Folge dessen ist das Eckenniniß am 2 Januar der büsigen Garnison kundgegeben worden. Duich dasselbe werden 17 Mann darunter 6 Unteroffiziere, betroffen. Die verbängten Strafen sind zum größten Theil sehr schwere, und wurde in mehreren Fällen Zuchthausstrafe bis zu zehn Jahren erkannt. Die schwersten Strafen wurden gegen die aus— gesprochen, welche den Geborsam gegen Vorgesetzte ver— weigert batten. Sämmtliche bierbei betbetligten Unter o fiztiete sind gleichzenig auch aus dem Mllitärverband ausgestoßen worden. g Allerlei. Stuttgart, 5. Jan. Der commandirende General des 13. Armee⸗Cotrpo, v. Schwa tzkoppen iß heute gestorben. Rolterdam. Der bolländuch Dampfer, Friesland“ ist auf der Rückkehr von Bat wia an der spanischen Küste mit Mann und Maus untergegangen. Dieses Schiff führie 28 000 Ballen Kaffte. Schiff und Ladung sind mi 3½—4 Millionen Gulden dei Amsterdamer und Rotleramer Assecurateuren versichert. An Bord befanden sich 160 Perionen, die alle verunglückten. Florenz, 5. Jan. General Lamas mora ist heute geflorben. Das Ozon. Ein wichtiger Lebensfactor. (Bon Dr. D. Aug. Schirling.) Obne Ozon gibtes weder Gesundheit noch srische Lebenskraft. Dr Bock. Das Ozon ist kein magischer— etwa dem vor Ode— ähnlicher Stoff, zu dessen Beobachtung Das schwerer als reines etwa eine eigene Sensitivität gehörte. nischen Zersetzung des Wassers in seine Be⸗ standtheile— Wasserstoff und Sauerstoff— wird gleichfalls Ozon frei. Man hielt darum auch diesen Koͤrper anfangs für eine Wasser⸗ stoffverbindung(Wasserstoffüberoryd). Doch nachdem man auch Ozon erhielt(Marignac), als man die electrischen Funken durch reines und trockenes Sauerstoffgas schlagen ließ, wurde hierdurch auch noch die Meinung, daß diese Materie etwa eine Modifikation von Stickstoff sein könne, gleichzeitig ausgeschlossen. Fremy, Bequerel und Schönbein hielten das Ozon nach den neuesten Forschungen für elec⸗ trischen Sauerstoff. Schönbein's neueste Sätze lauten demgemäß: Der Sauerstoff(in der Luft) existirt unter drei verschiedenen allo tropischen(ungleich beschaffenen) Formen, nämlich unter zwei activen aber einander ent— gegengesetzten, dem Ozon und Antozon und in einem durch Neutralisation dieser beiden entstandenen unactiven, dem gemeinhin so— genannten neutralen Sauerstoffe. Wir wollen frei beifuͤgen, was unter allotropisch oder unter Allotropie zu verstehen ist. Es gibt nämlich verschiedene Elemente oder einfache Grundstoffe in der Natur, die unter gewissen Umständen mit verschiedenen Eigen- schaften in Erscheinung treten können, ohne dabei ihren Hauptcharakter selbst zu ändern. So z. B. kann man 3 verschiedene Modificationen des Kohlenstoffes unterscheiden, unter denen er auftritt. Diese allotropischen Formen sind der Diamant, der Graphit, die gewöhnliche Kohle. Fragen wir, wo das Ozon hauptsächlich vorkommt, so erfahren wir, daß es sich in unserer atmosphärischen Luft befindet, die ja bekanntlich(um es in runden Zahlen auszudrücken) aus ¼ Sauerstoff und ¼ Stickstoff zusammengesetzt ist. Der Gehalt unserer Luft an Ozon ist übrigens sehr schwan— kend und er hängt seinem Quantum nach ab von Jahres- und Tageszeit, electrischer Span- nung, Temperatur u. s. f. Von einer isolirten Darstellung des Ozons kann gegenwartig noch keine Rede sein. Wir werden sofort sehen warum? Das Ozon läßt sich wohl auf ver— schiedenerlei Art bereiten, jedoch nur allein für sich darstellen oder aufbewahren. Die ein- fachste und namentlich für Heilzwecke beste Bereitungsweise des Ozon besteht darin, daß man electrische Funken durch möglichst trocken atmosphärische Luft schlagen läßt. Man kann jedoch tausende von starken electrischen Funken selbst durch reines Sauerstoffgas schlagen lassen und danach wird immer nur eine verhältniß⸗ mäßig geringe Menge des Sauerstoffes in Ozon verwandelt sein. Bis jetzt konnten wir reines Ozon noch nicht darstellen. Stets ist es mit gewöhnlichem Sauerstoff gemischt. Das Ozon ist auch nach Andrews und Tait Sauerstoffgas. Es hat Anknüpfungen wegen eines Waffenstillstandes im Ozon ist in seinen Wirkungen und Darstellungs- übrigens sein Gutes, daß die Luft auch in russischen Hauptquartier versucht, jedoch ohne ein Resultat zu erzielen. Im russischen Hauptquartier weisen nach deutlich ius Auge fallend. Das Wort selbst vom griechischen Orein— d. i. höchster electrischer Potenzirung nie allzu sehr ozonhaltig wird. Ist unsere Luft auch stark ist die Ansicht vorherrschend, man müsse ein ent- riechen oder stinken— eigentlich Riechstoffe mit Ozon beladen, so enthält sie doch nur sprechendes Aequivalent für die Vortbeile erhalten, bedeutend, ist seit dem Jahre 1840 bekannt, immer erst ½300 Theil dieses Körpers. Nach welche die Pforte durch den Waffenstillstand erlange, der der Organistrung der türkischen Streitkräfte zu Statten käme. wo Professor Schönbein in geheimnißvollen Stoff entdeckte. Seitdem hat dieses Räthsel der Atmosphäre viele Aerzte und Basel diesen Schönbein's Versuchen sterben kleinere Thiere z. B. Mäuse in einer Luft, die mehr als 0h00 Ozon enthielt, rasch dahin. Was wir — Die Exträgnisse der russischen Staatsberg: Chemiker beschäftigt und heute sind die Re- bis jetzt aber Sicheres von den Eigenschaften 5. sultate als sehr befriedigende zu bezeichnen. derartiger Gemenge kennen, berechtigen uns Private überlassen wurde, verdoppelt; dieselben Schönbein hatte nämlich gefunden, daß in der anzunehmen, daß Ozon in reinem Zustand die werke haben sich, seittem ihre Ausbeulung an ergaben im Jahre 1877 40 Millionen Rubel. — Nach hier eingegangenen Meldungen sind von der türkischen Armee nur 40,000 Mann nach Nähe, wo der Blitzstrahl in irdische Gegenstände, Baume, Häuser u. s. f. schlägt,— sich ein ganz eigenthümlicher, phosphorig— chlorartig großartigsten Wirkungen hervorzubringen im, Stande sein muß. Sein Geruch ist so stark, daß er noch bei 500,000 facher Verdünnung Rumelien abmarschirt; hingegen blieben 10,000— schwefel- und jodähnlicher Geruch wahre dieses Stoffes deutlich bemerkbar ist. Betrachten Mann in den bulgarischen Festungen, sowie in Rasgrad, Eskidjuma, Osmanbazar und Bazardschik. — Amtlich aus Bogot vom 1. d.: Laut Be⸗ richt des Großfürsten Thronfolgers fanden die russischen Recognoscirungs-Truppen, welche in der Nähe von Konstanza, Jenikiot, Gagowa, Kara— hassankioi, Haidarkioi und Ajaslar streiften, diese Punkte türkischerseiis besetzt und hatten kleinere Scharmützel mit den türkischen Vorposten. Die Brücken über den Kara-Lom, sowie der Weg nach ——w— nehmen läßt. Deshalb wurde dieser Riechstoff— das Ozon— anfänglich auch für einen mit ge— nannten Materien verwandten Körper gehalten. Derselbe Riechstoff gibt sich auch kund, wenn man vom positiven Pole einer in Thätigkeit versetzten Electrisirmaschine Funken einigemal durch möglichst trockene vuft schlagen läßt.— Auf diese Erfahrung hin hat auch von Bab o einen sehr sinnreichen Ozoubereitungsapparat zusammengestellt. Bei der electrogalva⸗ wir die Entstehungsweisen des Ozons weiter. Wird Wasser auf sogenanutem electrischen Wege— Wasser, das mit etwas Schwefel— säure gemischt wurde— durch den galvanischen Strom in seine. Bestandtheile(Wasserstoff und Sauerstoff) zersetzt, so zeigt das am positiven Pole sich abscheidende Sauerstoffgas Geruch und Eigenschaften des Ozon. Der wirksamste Weg zur Ozonisirung des Sauerstoffes der Luft ist aber der chemische, indem man lotet 91 ab, la der B. in O Oegenf U in Adern usch, schtan Daub Flasche geschir Oadelr modten 9 end hütten wich! Möliei de das- 22 5 * * 1 2 * * 2 * * —— — . 9 5 krystallinischen Phosphor bei Gegenwart von etwas Wasser mit der Atmosphäre in Be— rührung dringt. Nichtleuchtender Phosphor erzeugt in feuchter Luft kein Ozon. Man hängt ein Stückchen reinen Phosphor, etwa n 1 Zoll lang, in eine Flasche, deren Boden mit etwas Wasser bedeckt ist. Der Phosphor soll das Wasser nur berühren. Die Mündung der Flasche wird nur lose mit einem Stöpsel ver— schlossen. Bei einer Temperatur von 14 bis 160 R. Stunden die Luft der Flasche so stark ozonisirt, daß alle Proben und Reagentien auf Ozon diesen Korper vollkommen deutlich nachweisen. (Fortsetzung folgt.) Handel und Verkehr. Friedberg, 5 Jan. 1877. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80- 90 Pf., Eier per Stück 8 Pf. Gießen, 5. Jan. Wochenmarkt Butter per Pfd. M. 1.—0.85, Gier per Stück 8 Pf. Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück 80 Pf., Hahnen per Stück 90 Pf., Enten per Stück M. 2.— Gänse per Pfd. 60 bis 65 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 7 Frankfurt, 5. Jan. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per Cent. M. 3—3 60, Stroh per Cent. M 220 2.50 Butter im Großen 1. Qual M 1.15 2. Qual. M. 15—10, im Detail 1 Qual. M. 1.40—50, 2. Qual. M. 1.30. Gier per 100 M 6.50—8 60. Kartoffeln per 100 Kilogramm M. 5.50—6. Weißkraut per Ctr. M. 3. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 54— 60 Pf., Kalbfleisch 65— 70 Pf., Hamme fleisch 55— 63 Pf., Schweinefleisch 70— 80 Pf Mainz, 5. Jan. Produeten⸗Markt. Walzen per März M. 22 35. Korn per März M. 15 60 Hafer per März M. 15.—. Rüböl per Mai M. 37.70 Marburg, 5. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—90 Pf., Eier per Stück 8—9 Pf., Gänse per Stück 4— 6, Hahnen per Stück 90—1.20 Pf., Hühner per Stück M. 80.— 100 Pf., Hasen per Stück M. 3.50—3 80 (16 bis 20 Oels.) ist nach einigen Verloosungen. Braunschwelger 20 Thlr.⸗Loose. Oewinn⸗ ziehung vom 31. Dec. 48,000 M. S. 730 Nr. 16, 15,000 M. S. 4932 Nr. 47, 7200 M.: S. 8308 Nr. 42, 3000 M.: 562 Nr. 47, je 300 W.: S. 1126 Nr. 13 38. S. 1497 Nr. 5, S. 4135 Nr. 11, S. 4879 Nr. 26, S. 5004 Nr. 14, S. 6836 Nr. 24 44, S. 7618 N.. 33, S. 7902 Nr. 5. S. 8511 Nr. 38; je 72 M.: S. 515 Nr. 37, S. 1156 Nr. 40 44, S. 5022 Nr. 8 36 S. 5074 Nr. 21, S. 5795 Nr. 36, S. 6030 Nr. 5, S. 8870 Nr. 30, S. 9624 Nr. 15; je 66 M., alle übrigen Loose der am 1. Nov. v. J. gezogenen Serien. Wien, 2. Jan. In der heute stattgefundenen Serien- Ziehung der ApCt. Oesterreichischen Staatsloose à 250 fl. vom Jabre 1854 wurden folgende Serien gerogen: Nr. 81 150 439 552 630 638 995 1185 1241 1407 1459 1529 1617 1859 1866 1960 2000 2070 2079 2135 2193 2510 2577 2596 2601 2701 2898 2945 3247 3348 3614 3677 3744 3752 Wien, 2. Jan. In der heute stattgefundenen Ziebung der oͤsterr. Creditloose vom Jahre 1858 3 100 fl. fiel der Haupttreffer von 200 000 fl. auf Serie 3734 Nr. 2 Serie 75 Nr. 90 gewann 40 000 fl., Serie 2195 Nr. 95 gewann 20 000 fl., Serie 1686 Nr. 2, Serie 1409 Nr. 14 gewannen je 5000 fl. Ueberbaupt wurden solgende Serien gezogen: 75 1409 1664 1686 1777 2195 3203 3490 3734 3898 3922 3944 4127 4128. Ein billiges Heilmittel. Jedermann weiß, wie hartnäckig Erkältungen, Lungen katarrhe oder ähnliche Affektionen in der Regel sind, wieviel Zeit deren Curirung gewohnlich in Anspruch nimmt und welche Dosen von Medicamenten, Tisanen, Syrupe ꝛc., zu diesem Behufe angewendet werden müssen. Es ist ferner Niemand fremd, daß eine vernachlässigte Erkältung häufig eine Lungenerkrankung nach sich zieht, 18 als wenn sie nicht in Schwindsucht überg Vielfach angestellte Experimente haben dargethan, daß der norwegische Th Zustande und ent cer, in reinem sprechend präparirt, eine s wunderba nzende Heil⸗ re gra kraft auf die vorerwäl erstaunlicher Raschheit ausübt. In 1 ünglichen Zustande kann der Theer seines unangenehmen Geschmackes und seiner klebrigen Beschaffenheit wegen 1 genommen werden; ein Pariser Apotheker, Herr Guyot, ist daher auf den Gedanken gekommen, ihn in runde und mit einer Gelatinehülle versehenen Kapsel in Pillengröße kleine, einzuschließen. Präparat, das, Nichts ist leichter zu nehmen als leicht auflösbar, den Theer groͤßten Raschheit zur Wirkung gelangen läßt. Zwei oder drei Guyot'sche Theerkapseln zu Mahlzeit genommen, führen eine sofortige Linderung he bei und genügen in den meisten Fällen, um in geringer Zeit eine Heilung der hartnäckigsten Erkältung und eines jeden Lungenkatarrhs herbeizuführen. Man kann damit selbst der bereits vorges hrittenen Lungenschwindsucht Halt gebieten und dieselbe aus hellen; in diesem Falle hält der Theer die Auflösung der Tuberkeln auf und ist mit Hülfe der Natur dle Heilung oft rascher bewerkstelligt, als man es hoffen und erwarten durfte. Man kann dies populär gewordene Mittel nicht genug empfehlen und dies sowohl hinsichtlich seiner Wirksamkeit, als auch seiner Billigkeit. In der That kommt, da jeder Flacon 60 Theerkapseln enthalt, die ganze Cur auf nicht höher als 10—20 Pfennige täglich zu stehen und schließt dabei außerdem den Gebrauch von Medicamenten in Form von Tisanen, Pastillen oder Syrupen vollständig aus. Um sicher die ächten Guyot'schen Theerkapseln zu er⸗ halten, ist darauf zu achten, daß die Etiquette des Flacons die Unterschrift Guyot in dreifarbigem Drucke enthält. Depot in Friedberg in der Hofapotheke„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 79 dieses mit bei Friedberg. Das schon einige Zeit hier weilende Thiemer' sche mechanische Welttheater bietet so reiche Abwechslung im Programm, daß auch wiederholter Besuch desselben sich lohnt. hrend die Darstellungen auf die Phantasie der Kinder gleichzeitig belebend und belehrend einwirken, bieten sie den Erwachsenen den doppelten Ge⸗ nuß an Gebotenen an der herzlichen Freude der Kinder. Das Gebotene aber darf als wirklich vor⸗ trefflich angepriesen werden und wiederholen wir deßhalb unsere frühere Empfehlung zu recht zahlreichem Besuche der nur noch orstellungen, der Besitzer dem und welche welche hier zu geben beabsichtigt. 84 Geld- Cours. Frankfurt am 5. Januar 1878 20 Frankenstäc ke k. 16 18—22 inglische Sovereign 20 33 38 Russische Imperlales„ 16 65 70 Holländische fl. 10⸗ Stücke 16 65 G. Ducaten.. 9 50—55 Diete al mee 3 9 55—60 Dollars in Gold 5 416—19 Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 10. d. M., von Vormittags 9 Ubr ab, läßt Georg Steinhäußer 11. von Friedberg in der Behausung des Gastwirtbs Wilhelm Dieust VI. in Ockstadt durch den Unterzeichneten nachfolgende Gegenstände an die Meistbietenden versteigenn, als: 17 lange Wirthstafeln, 28 Stück Bänke, 5 Bänke mit Lehnen, 3 kleine Tische, 1 Pression für Bier mit Schenk⸗ tisch, 1 Flügel, 1 Luster, 7 Petroleumlampen, 1 Küchen⸗ schrank mit Glasaufsatz 2 andere Schränke, eine Parthie Daubenholz, 1 Zweiohmfaß, 4 Oxhoft, eine Parthie Flaschen, Bier⸗ und Weingläser, verschledenes Küchen geschirr in Steingut und Porzellan, sowie Messer und Dabeln, 2 vollständige Betten, 1 Waschtisch, 2 Com⸗ moden, 1 Kleiderschrank, 1 Sopha, 1 Wachstuchtisch, 9 Stühle, Spiegel und Bilder, 1 Wanduhr, 2 Wasch⸗ bütten und 1 Kelter mit Zubehör. Ockstadt den 3. Januar 1878. Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt. Gröninger. Proclam. 78 Der Kaufmann Jacob Specht dahier, mit Firma J. Specht, C. L. Almroth Nachfolger, hat seine Insolvenz angezeigt. Zur summarischen Anmeldung der Forderungen der Gläubiger, sowie zum Güteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses wird daher Termin auf den 31. Januar k. J., Vormittags 9—10 Ubr, anberaumt, was mit dem Anfügen andurch veröffentlicht wird, daß die nicht erscheinenden Gläubiger als dem Beschluß der Mehrhelt der Erschtenenen beitretend werden angesehen werden. Zum vorläufigen Curator ist Taxator Wilh. Seiffert dahier bestellsn. Ein etwaiger Ver gleichs bescheid wird nur durch Anschlag am Gerichtsbrett publieirt. Hanau den 24. Dezember 1877. Koͤnigliches Amtsgericht II. v. Milchling. 1 2 dt. Jaub. Auszug aus dem Firmen-Register. In dem Firmen⸗Register des unterzeichneten Gerichts wurde folgender Eintrag vollzogen: Joseph Müller von Bönstadt betreibt unter der Firma seines Namens Frucht— * sowie Sprcerel', Geschirr- und Branntweln— andel. Altenstadt den 4. Januar 1878. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Kösterus, Landgerlchts⸗ Assessor. 61 89 ay, — N Landrichter. Hosenträger 21 billigst bei K. Friedrich. Versteigerung von Straßenarbeiten. gegeden werden: 5 Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen * 1 1 1 7 158 1 g Deckmaterials soll für 1878 in den unten bemerkten Terminen und Orte an die Wenigsinehmenden in Accord 85 Der Versteigerung 255 Namen 2 S 2 der 0 Tag. Stunde. Ort. Local Bauaufseher. 1] Montag den 14. Jan. 1878 10 uhr Morgens Butzbach Oenbrinus 1 Kaus 2 Dienstag den 15. Jan. 1878 10 uhr Morgens Bad Nauheim Deutscher Hof 2 u.] Weide und d 2 3 Schädel. Mittwoch den 16. Jan. 1878 11 uhr Morgens Reichelsheim Zur Post 7 Stipp. Donnerstag den 17. Jan. 1878 10 Uhr Morgens Ilbenstadt Zu den 3 Hasen 5 u.] Konrad und 7 Stipp. 5 Freitag den 18. Jan. 1878 10 Übe Morgens Okarben Wirthschaft Stößel 6 J Schäfer. 6 Samstag den 19. Jan. 1878 11 Ubr Morgens Oder⸗Eschbach Darmstädter Hof 121 Wichel. 7 Dienstag den 22. Jan. 1878 10 Ubr Morgens Ober Woͤllstadt Wirtbschaft v. Müller[4 Kreß. 8 Mittwoch den 23. Jan. 1878 10 Uhr Morgens Ober Roßbach Wirthschaft v. Ruppel[4] Kreß. 9. Donnerstag den 24. Jan. 1878 Mittags 12 Uhr] Lindheim Gasthaus zum Stern g u.] Einbäuser und 8 3 10] Mettenheimer. 10 Freitag den 25. Jan. 1878 ½10 Uhr Morg. Büdingen Gasthaus zum Stern 11 Klevensteuber. 11 Samstag den 26. Jan. 1878 11 Uhr Morgens Boönstadt Chausseehaus 8 Jager. Friedberg am 28. Dezember 1877. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. 3 3 Neu ß. 1 r b 1 Veersteigerungs-Anzeige. 27 90 Donnerstag den 11. d. Mis. Nachmittags um 1 Uhr,. 5 22 soll auf hiesigem Rathhause ein der Gemeinde gehöriger en* 28 zum Schlachten geeigneter Faselochse öffentlich versteigert 8 23 werden. 3 1 E 1 1 28 Groß⸗Karben den 6. Januar 1878. E a 0 22 Großherzogliche Bürgermeisteret Groß⸗Karben. 5 5 23 Ba r. 88 5 F inst* 41 1 8 2 f einster Leberthran, 5 fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit Metall- verschluss à 60 Pf., M. 1. und M. 1.70. Eisenhaltig pr. Fl. à Mark 1. J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg, P h. J. Weiss in Bad- Nauheim. 82 — ö hrli 8 f lch. Lehrlingsgesuch. In meine Buchdruckerei kann ein Lehrling sofort eintreten. Carl Bindernagel. 12 Eine schöne Wohnung mit Stallung in der Nähe des Bahnhofes und ein f Die soeben erschienene Nr. 13(Sylvester⸗Nummer) enthalt: Zum dritten Male. Ein Erlebniß aus dem See⸗ leben von Bernhard Wagener.— Ein gekroͤnter Dichter. üt dem Prof. Becker'schen Bilde: Kaiser Max krönt Ulrich von Hutten mit dem Dichterkranze.— Sylvestet auf dem Lande. Eine Erinnerung von Luise Pichler.— William Evart Gladstone. Von Leopold Katscher.— Wie Zeitungen gemacht werden.— Am Familientische: Junge Riesenschlangen. Wit einer Abbildung: Die Riesenschlange mit ihren Jungen im New⸗Norker Aquarium. — Ein Winzerfest in der Champagne.— Bächerschau. Mit einer farbigen Sylvester-Beilage. g Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. Garten, 1½ Viertel groß, sind zu vermiethen. 91 AI. Glanz. g 8 zu sehr billigen Preisen del Corsetten K. Friedrich. — Im Saale zu den 3 Schwertern. Kiedberger Casino. 85 Sonntag den 20. Januar 1878, Abends 7 Uhr Thiemer's weltberühmtes Mech. Welt-CTheater, einfache Samengeseilschaft. verbunden mit Concert eines großen Orchestrions. Mittwoch den 9. Januar, Nachmittags 3 Uhr: Grosse Extra-Klnder- Vorstellung. Eintrittspreis für Kinder im Saal 20 Pfennig.— Galerie 10 Pfennig.— Exrwachsene die ge- wöhnlichen Preise. Abends 8 Uhr: Große Vorstellung. 96 Todes⸗Anzeige. 96 Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die traurige Mittheilung von dem nach kurzem Leiden in nicht vollendetem 67. Lebens jabre erfolgten Ableben unseres lieben Gatten, Vaters und Schwiegervaters Herrn Gottfried Hartmann. Nieder ⸗Wöllstadt den 7. Januar 1878. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 9. Jannar, 2 Uhr 30 Minuten Nachmittags. —* 22 2 Dei allen katarrhalischen Leiden, wie Husten, Heiserkeit, Grippe, Hals und Brustschmerzen, Verschlesmung, Rauheit, Kitzel oder Kratzen im Halse, Krampf, Keuch⸗ und Stickhusten, seibst bei beginnenden Kehlkopf und Lungenleiden wirkt der seit dereits 17 Jahren weltbekannte L. W. Egers'sche Fenchelhonig reszmildernd und besänstigend, er befördert auffallend den Auswurf des zähen stockenden Schleimes und vermindert die Husten Anfaͤlle, auch wund der so unangenehme Retz oder Kitzel im Keb'kopf sehr bald dadurch gehoben und mit ihm die häufigste Ursache der fatalen Schlaflosigkeit. Um nicht durch eine der 3 Nachpfuschungen dieses be wäbrten Mittels hinters Licht geführt zu werden, wolle man sich merken, daß der L. W. Egers'sche Fenchelhonig, kerntlich an Siegel, Facsimile, sowie an der im Glase eingebrannten Firma von„L. W. Egers in Breslau“ allein ächt zu baben ist in* dberg bei Jos, Hoffmann. 80 eee ee 8 XXVI I. Jahrgang. Erscheint 4 Mal monatlich. Preis für das ganze Vierteljahr(6 Unterhaltungs-, 6 Mode- „Haus und Welt““, 4 gibt in jeder Nummer den volltsändigen Inhalt einer Arbeitsnummer der beiden Zeitungen wieder. 8 5 2 12 5 5 — Victoria- Verlag Berlin W., Lützowstrasse 46. 2 Alle Buchhandlungen und Postämter des lu- und Auslandes nehmen jederzeit Bestellungen 5 N entgegen, in Friedberg die Buchhandlung von Carl Bindernagel, und liefern auf Verlangen Probe-— r Nummern gratis. DVV 77 rere W hBrusthonbous, auf den Weltausstellungen zu Philadelphia 1876, 995 1873, Paris 1867, Paris 1855, prämiirt allgemein ärztlich empfohlen, käuflich grösseren geeigneten Geschäften und den meisten Apotheken Deutschlands 83 Frankfurt am Main. Wirthschafts⸗ Eröffnung. 68 Einem verehrlichen Publikum, welches Frankfurt besucht, die Anzeige, den 24. December in allen f 5 Kalbächergasse Nr. A, in der Nähe des Stadt⸗Theaters noch ein Lokal zum Verzapf von: Felsenbier . a der Brüder gemeine in Neuwied eröffnete.— Für vorzügliche Speisen und aufmerksame Bedienung ist gesorgt und lade ich zu recht Einladung zum Abonnement auf die illustrirten Modezeitungen 1 2 Victoria. 6 2 nummern mit 6 colorirten Modekupfern und 3 Schnittbeiblätteru): 2 M. 50 Pf. 2 Jährlich: 2000 Original- Illustrationen, 200 Stickerei- Vorlagen, 200 Schnittmuster. 1 2 7 Idtägige Ausgabe: 8 82 4 8 N 58 8 Haus und Welt. 6 8 4 2 VII. Jahrgang, Erscheint 2 Mal monatlich. Preis für das ganze Vierteljabr(6 Modenummern mit K. = 6 Unterhaltungs- und 6 Sebnittbeiblättern!: 2 77 2 Dasselbe Prachtausgabe mit ährlich 52 4 colorirten Kupfern: 4 M. 50 Pf. 2 8 Jährlich: 2000 Origigal- Illustrationen, 200 Stickereivorlagen. 400 Schnittmuster. IIlustrirte Modezeit Ung. 2. V. Jahrgang. Erscheint 2 Mal monatlich, Preis für das ganze Vierteljahr 1 M. 5 2 Die illustrirte Modezeitung, eine billige Volksausgabe von„Victoria“ bezw. . daß ich seit Montag f 97 Am 6. d. Abends wurde eln Ueberz ieher vertauscht. Der bekannte 8 Eigenthümer wird ersucht, denselben innerhalb 3 Tagen bel Herrn V. Binzel gegen den seinigen umzutauschen, widrigenfalls Unannehmlich⸗ keiten erwachsen würden. 81 Ein rothbraunes Pferd(Pony), 8 Jahre alt, fehlerfrei und zugfest, steht zu verkaufen bei Rodenbach bei Altenstadt. Heinrich—— Frische Schellische L. K. eig Ein Stall zu vermiethen. Carl Trapp. . Beachtung. Es wird hiermit zur allgemeinen Keuntniß gebracht/ daß ich für Dlenstangelegenheiten künftig nur Donners⸗ tags, von Morgens 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, in meiner Wohnung Sprechstunde habe. Vilbel den 6. Januar 1878. Brod, 87 Bezirks Bauaufseher. 5 8 Klavier- Unterricht wird gründlich und billig ertheilt, ein Realschüler kann Kost und Logis erhalten. Wo? sagt d. Exp. d. Anz. 8 Möbellager 8 J. P f e f fe r, Hof⸗Möbelschreiner, in Friedberg nächst dem Bahnhofe, große Auswahl aller feineren und gewöhnl. Möbel. Billigste Preise, reellste Bedienung. Wollene und seidene alstücher 86 in e Größen, für Herren und Damen, äußerst billig bei Friedrich neben der Post. Kalender pro 1878. Spinnstube 80 N. Dentscher Reichsbote„— 40„ Lahrer hinkende Bote„— 30„ do. mit Kaiserprämie„ Einsiedler-Kalender„— 40„ Daheimkalender 1.450 Vundernager Zu baben bei Carl Danksas gung. welche unserem lieben Bruder und Oukel Johannes Übrich die letzte Ehre erwiesen haben, sprechen wir hiermit unsern herzlichsten Dank aus. Friedberg am 5. Januar 1878. 88 Die eee Allen, „NAnzꝛei Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten widme biermit die schmerzliche Anzeige, daß es dem All— mächtigen gefallen hat meinen guten Vater, Herrn Kreisbüreaugehülfen H. Fink, heute Morgen in ein besseres Jenseits abzurufen. 5 Um stille Theilnahme bittet Friedberg den 7. Januar 1878. Adolf Fink. findet statt Mittwoch den Nachmittags 3 Uhr. 95 Die Beerdigung 9. d. Mts., zahlreichem Besuche ein. E. V ocker od,„zum Badischen Hof“ Mein Hösel besonders guf meine Table d'höte von 12½—2 Uhr aufmerksam.(6940) „zum Badischen Hof“ am Fürsteneck wird nach wie vor fortgeführt und mache Cart B Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Verantw. Ned. ber Ot besteuer det G. B. trlidig! Atbttrt seßeni den Be lach öl Conn Abg. des E die ge ung d Der das i hin, tipiell int Sch wit jide li wurf, wird 1%* Der G. Fürsten! den ahn Denihei und geht, Zelle! gesproc selben Uebertir tonstatn gliedern II „Kiel. Schiff Zur Cordes „Mobe⸗ „Nyap dur Au boon, Zwidin Ver „nh, Oroßr⸗ Uebung, „eren ben bool K.