n Attttt ind chien socben 1 441. drum“ 5 Zanger „ eure Au m tmn u. Neuried und „Carl Binder 1 2 chtung! imm e*„rind 15 een el* 1 9 95 4 01 1 4 9776 8 1 1878. Nn 8 Donnerstag den 7. November. M132. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. e einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Nr. 24. 1. Ediet, die Einberufung des XXIII. Landtags betr. betr. 3) Zur Nachricht.— Beilage Nr. 27. 1. bis 10. Nichts. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: 2. Bekanntmachung, den Bau einer Verbindungsbahn von Friedrichsfeld nach Schwetzingen Betreffend: Den Grenzgang der Feldgeschwornen im Jahr 1878. (Verfügung vom 9. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 121.) Friedberg den 2. November 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen innerhalb 14 Tagen der Einsendung der noch rückständigen Protokolle über den stattgehabten Grenzgang in 1878 entgegen. J. B. d. K.: Küchler, Kreis Assessor. Die Herbst⸗Control⸗Versammlungen pro 1878 im Kreise Friedberg, 3. und 1. Compagnie des 2. Bataillons(Friedberg) 1. Großh. Hess. Landwehr Regiments Nr. 115, werden in nachstehender Weise abgehalten. A. III. Compagnie. 1) In Vilbel auf der Frankfurter Chaussee, südliches Ende von Vülbel, in der Nähe des Bahnbofes. Am 12. November 1878, Vormittags 8 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen: Sämmtliche Reservisten und Landwehr— Leute, sowie die zur Disposition der Truppentheile und Ersatzbehörden beurlaubten Mannschaften aller Waffen, aus den Orten: Dortelweil, Harheim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Vilbel. Am 12. November 1878, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Büdes heim, Groß-Karben, Heldenbergen, Klein⸗Karben, I 0 Ober ⸗ Erlenbach, Ober ⸗Eschbach, Rendel. 2) In Nieder- Wöllstadt auf der Gänsweide in der Nähe des Bahnhofes. Am 12. November 1878, Nachmittags 215 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Holzhausen, Kloppenheim, Nieder Rosbach, Nieder Wöllstadt, Ober⸗Wöllstadt, Ober⸗ Rosbach, Okarben, Petter weil, Rodheim. Am 12. November 1878, Nachmittags 4 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter ategorien aus den Orten: Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg- Gräfenrode, Ilbenstadt, Kaichen, Nieder-Florstadt, Ober⸗Florstadt, Staden, Bekanntmachung. Kategorien aus den Orten: Bad- Nauheim, Fauerbach b. Fr., Ockstadt, Friedberg, Dorheim. Am 13. November 1878, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Bauernheim, Beienheim, Dorn ⸗Assenheim, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Ober-Mörlen, Nieder-Mörlen, Ossenheim, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Södel, Steinfurth, Weckesheim, Wisselsheim, Wölfersheim, Wohnbach. 2) In Butzbach auf dem kleinen Exercierplatz. Am 13. November 1878, Nachmittags 315 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Orten: Butzbach, Gambach, Griedel, Nieder ⸗Weisel, Oppershofen, Ostheim, Rockenberg, Bodenrod, Fauerbach v. d. H., Hausen mit Oes, Hoch Weisel, Kirch- Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Pohl Göns, Trais- Münzenberg. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu er- scheinen und die in ihrem Besitz befindlichen Militärpapiere mit zur Stelle zu bringen haben. Sollten Mannschaften wegen häuslicher ꝛc. Verhältnisse Dispensations⸗ gesuche von den Control-Versammlungen vorbringen wollen, so sind diese, von der Ortsbehörde beglaubigt, mindestens 8 Tage vor der Control— Versammlung dem betreffenden Bezirksfeldwebel vorzulegen.— Nur für außerordeutliche Fälle ist eine kürzere Frist statthaft.— Wer Dispensation von der Control Versammlung erhält, hat sich spätestens 14 Tage nach der Control-Versammlung bei dem betreffenden Bezirksfeldwebel zur Nach- Controle anzumelden. Stammheim, Wickstadt. B. I. Compagnie. des Bahnhofes. Am 13. November 1878, Vormi Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Mannschaften vorgenannter 1) In Friedberg im Hofe der KlosterKaserne, in der Nähe zu machen. ttags 8 Uhr. Außerdem werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien ersucht, jeden Control Pflichtigen auf vorstehende Bekanntmachung aufmerksam Friedberg, 7. October 1878. Großherzogliches Bezirks-Commando Friedberg. R oi m o eld Deutsches Reich. Darmstad t. Das Regierungsblatt Nr. 24 unthält: I. Das Edict, die Einberufung des XXIII. Landtags betreffend. II. Bekanntmachung über den Bau einer Verbind⸗ ungsbahn von Friedrichsfeld nach Schwetzingen. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage n 27, enthält: I. Oeffeniliche Anerkennung einer edlen That. II. Uebersicht der Rechnung der May'schen Schul⸗ An terstützungs⸗Stiftung für 1877. III. Bekannimachung wegen der Benennung der Ober— ööͤrsterei Eichelsachsen. IV. Ordensverleihungen. 7 V. Nameneveränderung. 5 VI. Diensinachrichten. Dem evang. Pfarrer Noack zu Hessungen wurde die Pfarrstelle zu Lengfeld, dem evang. Pfarrer Cyermann zu Bosenheim die Pfarrstelle zu Langen, „m Schullehrer Fuhr zu Eudorf die 4. Schulstelle zu Wieseck übernagen; der Hülfsconducteur Horst wurde zum Fonducleur bei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn ernannt; der zuf die Schulsielle zu Himbach prä. Schulamtsasp. Chantre dus Schlechlenwegen wurde bestätigt. VII. Milnärdiensin. Der General v. Trotha wurde unter die Osflziere 3 la suite der Ca valerie aufgenommen. VIII. Coyarakterertheilung. IX. Ruhestandsversetzungen. Der Oriseinnehmer Vogt in Heppenheim wurde unter Anerkennung seiner Dienste auf Nachsuchen, der Controleur Kern zu Worms, ferner der Aufseher Kaiser, sowie der Steuerausseher Mulch daselbst und die Lehrerin Jersme in Mainz auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. X. Concurtenzeröffnungen. Erledigt ist: die Schul⸗ stelle zu Ehringshausen, Gehalt 900 M.; die 2. Schul⸗ stelle zu Nieder⸗Erlenbach, Gebalt 900 M.; die Schulstelle zu Reibertenrod, Gebalt 900 M.; die Schulstelle zu Ermenrod, Gehalt 800 M.; die kathol. Schulstelle zu Neckar⸗Steinach, Gehalt 900 M.; die 2. Schulflelle zu Nidda, Gehalt 857 M. 14 Pf.; die 3. Schulstelle zu Nidda, Gehalt 857 M. 14 Pf.; die Schulstelle zu Kefen⸗ rod, Gehalt 771 M. 43 Pf. Das Präsentationsrecht steht dem Fürsten zu Isenburg⸗Birstein zu; die Schulstelle zu Rülsenrod, Gehalt 900 M. Darmstadt. 4. Nov. Der Großherzog hat sich gestern in Begleitung des Flügeladjutanten v. Herff von Alsfeld nach Schloß Adolphseck be— geben, einer Einladung des Landgrafen von Hessen zur Jagd dortselbst folgend. — 5. Nov. Der Großberzog und die Prinzen Alexander und Wilhelm nebst Gefolge trafen von Schloß Adolphseck heute Nachmittag wieder hier ein. Diarmstadt. Der praktische Arzt Dr. Pfann⸗ müller zu Mörfelden wurde zum Arzte an dem Landeszuchthause Marienschloß ernannt; der Pro— fessor Dr. Keim zu Gießen wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. Mainz. In dem hiesigen bischöflichen Seminar, welches durch Bischof Ketteler am 2. Mai 1851 in's Leben gerufen und mit großer Vorliebe ge— pflegt wurde, und das in Folge der bessischen Aprilgesetze keine Seminaristen mehr aufnehmen durfte, befindet sich seit den letzten Ferien kein einziger Alumnus mehr, so daß dasselbe nun voll— ständig brach gelegt ist. Zu seiner Blüthezeit befan- den sich in demselben alljährlich über 80 Alumnen. Berlin, 4. Nov. Fürst Bismarck ist gestern Abend um 9 Uhr hier eingetroffen. Durch die Pariser Blätter schwamm letzter Tage die Riesen⸗ Ente, daß Fürst Bismarck vergangene Woche im strengsten Incognito nach Paris gekommen sei, sich hier drei Tage aufgehalten und die Welt Ausstellung besucht hätte; dieselbe bedarf wohl keiner Widerlegung. — 5. Nov. Der deutsche Kronprinz feiert heute sein 25jähriges Jubiläum als Freimaurer. 0 5 13 0 0 e g 0 1 0 110 Mn ae 0 1 10 . A228 ⁵ é¹ͤͤ—. ͤ—— — 5. Nov. Die Tabaks-Enquete-Commission ist gestern unter dem Vorsitz des General⸗Steuer⸗ Directors Fabricius im Reichstags- Gebäude zu weiterer Berathung zusammengetreten. Der Com- misston ist der Wunsch der Reichsregierung mit. getheilt worden, daß die Enquete Arbeiten bis Mitte December beendet sein mögen. — 5. Nov. In der gestrigen Bundesraths sitzung erlangte das Geschäfts»Regulativ für die Recurs- Instanz über die Beschwerden bezüglich der Ausführung des Socialisten-Gesetzes formale Bestätigung. Die„Tribüne“ erklärt, daß an dem Entwurfe keinerlei Veränderung vorgenommen wor- den ist. Die Beschwerde-Instanz dürfte nunmehr direct ihre Wirksamkeit beginnen, und es heißt, daß dazu jetzt auch bereits Material vorliegen soll. — Daß die Angelegenheit des sog. Welfen⸗ fonds in der nächsten Landtags Session unter anderm Titel als bisher auf der öffentlichen Fläche erscheinen wird, dafür mehren sich die Anzeichen fast täglich, wiewobl von Seiten des Herzogs von Cumberland bis jetzt noch von keinem ent- gegenkommenden Schritte zu berichten ist. Als Thatsache gilt jedoch, daß ein dänisches Schreiben existirt, worin gebeten sein soll, der preußische Hof möge überhaupt eine Besprechung der Ver ⸗ mögens-Verhältnisse des Herzogs zulassen, und es werde dann von Kopenhagen aus Alles geschehen, um den Herzog zu einem Verhalten zu bestimmen, das hier für das correcte erachtet würde. — Die„Post“ schreibt, wie gerüchtweise aber aus guter Quelle verlaute, werde Preußen in den nächsten Tagen einen Antrag auf Revision des Zolltarise im Bundesrathe einbringen. Wiesbaden. Der Kaiser kommt, wie nun- mehr officiell mitgetheilt worden ist, Samstag den 9. November hier an. Obgleich der Monarch alle officiellen Empfangs-Feierlichkeiten unterlassen haben will, so wird doch Seitens der Gemeinde- Vertretung und der gesammten Bürgerschaft eifrig auf die Errichtung von Ehrenpforten und anderen Arrangements, welche dem Empfange desselben dienen sollen, hingewirkt, um der allgemeinen Freude über den Besuch auch äußerlich Ausdruck zu geben. Augsburg. Der„Allg. Ztg.“ zufolge hat der König die Einberufung der bayerischen Land⸗ räthe auf den 2. December genehmigt. Stuttgart. Durch k. Verfügung wurde der Landtag auf den 19. November einberufen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 4. Nov. Im Abgeordnetenhause wurde von der Regierung die Vorlage betreffs Einverleibung von Spizza eingebracht und der Berliner Vertrag auf den Tisch des Hauses gelegt. Der Präsident theilte mit, er werde den Vertrag in Druck legen und zur geschäftsordnungemäßigen Behandlung bringen. Darauf trat das Haus in die Adreßdebatte ein. Großbritannien. London, 4. Nov. Nach einer als officiell bezeichneten Depesche aus Simla erhielt General Lomakin, Commandeur der russischen Expedition gegen die Turkomanen, an der nördlichen Grenze Persiens vom Kaspischen Meere her Verproviantirungs-Zufuhren; derselbe befestigt die Position von Tekke. Seine Ver⸗ bindungslinien werden durch turkomanische Angriffe beunruhigt. Das Journal„Pioneer“ meldet aus authentischer Quelle, daß das Ultimatum an Emir Schir Ali bis zum 20. November eine Antwort fordere, widrigenfalls die englischen Truppen so⸗ fort in Afghanistan einräcken würden. — 5. Nov. Nachrichrichten aus Simla zu- folge ist das englische Ultimatum an den Emir von Afghanistan dem afghanischen Befehlshaber des Forts Ali⸗Musjid, Agan, am 2. November zugestellt und eine Abschrift des Actenstücks von Peschawer aus durch Post-Curier an den Emir[muthmaßlichen des lausenden Ve waltungsjahres; 2) Vor⸗ 5 Afghanische Truppen seien lage und Einsichtnabme der durch den Ausschuß abgehör⸗ ten Rechnung pro 1877/78; 3) Neuwahl des Ausschusses gelassen habe. ö Paris. ist in Pais der gewiß seltene Fall vorgekommen, daß abgesendet worden. von Herat in Kandahar angekommen. Der Emir sei entschlossen, die Engländer anzugreifen, falls diese nicht mit dem Angriff beginnen sollten. Die Pischinenstämme hätten ihre Getreidevorräthe in Getreidespeichern zu Quettah untergebracht, damit der Emir ihnen dieselben nicht wegnehmen lasse. Der Finanz⸗Untersectetär im Departement des Kneis, Oberst Loyd⸗Lindsay, wohnte gestern einem Diner des landwirthschaftlichen Vereins von Abing⸗ don bei und nannte bei dieser Gelegenheit als die Forderungen, welche an den Emir von Afghanistan in dem an ihn gerichteten Ultimatum erhoben worden seien: die Entfernung der russischen Ge- sandtschaft aus Kabul und daß der Emir kein Bündniß mit Rußland schließen dürfe, sondern Neutralität beobachten müsse. Spanien. Madrid, 3. Nov. Der Proceß Oliva's, der das Attentat auf den König verübte, befindet sich seit gestern Abend in den Händen des öffentlichen Anklägers, welchem nunmehr innerhalb der Frist von 24 Stunden die Er: hebung der Anklage obliegt. Auf Begehren des Vertheidigers Oliva's hat das Gericht telegraphisch eine Untersuchung angeordnet hinsichtlich des an⸗ geblichen dreimonatlichen Aufenthaltes des Ange⸗ klagten im Irrenhause zu Barcelona. Laut Bericht der Aerzte, welche den Angeklagten drei Tage hindurch beobachteten, zeigte sich bei diesem kein Symptom von Geistesstörung. Griechenland. Athen, 4. Nov. Die Kammer hat den Antrag des neuen Cabinets auf Vertagung ihrer Berathungen mit 88 gegen 79 Stimmen abgelehnt; darauf haben die neuen Minister ihre Entlassung gegeben. Rußland. Petersburg. Das„Journ. de St. Petersbourg“ schreidt: Die vollständigste Ordnung herrscht in dem von den russischen Truppen otcupirten Rumelien. Die russischen Behörden haben niemals die Bildung von Banden oder eines Comite's érmuthigt. Die Offiziere waren nirgends geneigt, an einer aufständischen Bewegung theilzunehmen. Kein einziger Russe befindet sich unter den Insurgenten von Macedonien. Die Russen haben keinerlei Aufteizung begangen. Der Ober-Commandant hat seinen Befehl an die Grenzbehörden, die Ansammlung von Insurgenten zu verhindern, erneuert und die Gouverneure ange wiesen, die Umttiebe des Comite's zu überwachen, welche übrigens durchaus keinen ernsten Charakter tragen. Livadia, 4. Nov. Der Großfürst Sergei reiste am 2. Nov. mit der Nacht„Livadia“ nach Odessa ab. In Felge dichten Nebels und heftigen Süd- windes gerieth die„Livadig“ auf den Grund. Der Großfürst Sergei, sowie Ossiziere und Mann- schaft der Jacht wurden wohlbehalten ans Land gesetzt. Die„Livadia“ wurde durch den Wind auf die Klippen geworfen und befindet sich in einer nahezu hoffaungslosen Lage. Aus Stadt und Land. Butzbach. Die diesjährige General Versammlung des Thierschutz Vereins für das Großherzogthum Hessen findet Mittwoch den 27. November, Nachmittags 2 Uhr, im „Hessischen Hof“ dahier statt und werden hiermit alle Mit. alleder des Vereins und Freunde seiner Bestrebungen zum Besuch derselben eingeladen. Tagesordnung: 1) Geschäft⸗ liche Mittheilungen. 2) Bericht über die seilherige Thälig⸗ keil und den Pariser Congreß. 3) Rechnungsadlage pro 1877. 4) Kassenvericht pro 1878 und Berathung des Budgets pro 1879. 5) Aenderung der Statuten. 6) Er⸗ neuerung des Ausschusses. 7) Zuerkennung von Prämien und Ehrendiplomen; Ernennung von Ehrenmizaliedern. 8) Berathung etwa gestellt werdender Anträge. 9) Vor⸗ trag des Lehrers Link aus Eich über das Thema:„In welcher Beziehung siebt der Thierschutz zur Obstbaumzuchl?“ In Bezug auf Nr. 8 der Tagesordnung machen wir auf §. 14 der Statuten aufmerksam. Darmstadt. Im verflossenen Jabre betrug die Zahl der Gebutten im Großherzogtbum 34,740, die der Ge⸗ storbenen einschließlich der Todigeburten 23,843. Ehen wurden 6945 geschlossen. Die größte Sterblechken herrschte in den Monaten März und April, während sie im Sep— tember und November auffallend gering war. Darmstadt. Für die Generalversammlung der Vieb⸗ versicherungs⸗Anstalt für das Großberzogthum H ssen, welche am 25. d. Mis., Vormittags 11 Uhr, im Hölel „Prinz Carl“ dahier abgehalten werden wird, ist folgende Justanz; 4) Neuwahl der Direction der Anstalt. wird bemerkt, daß Auträge, welche in dieser Versammlung gestellt werden wollen, 14 Tage vor derselben schriftlich an die Direction zu richten sind. Tagesordnung vorgesehen: 1) Beticht über die Erfolge der Anstalt, die Rechnungsergebnisse des verflossenen und die für die Provinz Starkenburg resp. Ergänzung der Recurs— Hierzu Darmstadt. Im Jahr 1876 bestanden in unserem — engeren Vaterland 39 eigentliche Sparkassen— die ver⸗ schiedenen Genossenschasten, welche gleichfalls Spareinlagen die Zabl der Einleger Ende des genannten Jahres 92, gegen 90 435 zu Anfang des Jahres. Die Zumm⸗ Einlagen wuchs von 46,367,389 M. auf 50,511,690 M. Die für etwaige Eventualitäten zur Verfügung stehendeg Reservesonds haben die Höhe von 4,028,248 Mark erreicht Zahlen, welche für unsere Bevölkerung um so ehrender erscheinen, als die Zeitverhältnisse leider trübe genannt wer⸗ den müssen. Rüsselsheim. Nachdem am Freitag die Hofraithe des Bäcker Bopp abgebrannt und benachbarte Gebäude stark beschädigt worden, brach gestern in der Behausung des Wirths Gütlich wiederum Feuer aus, welches rasch um sich griff und auch diese Hofraithe, wie mehrere Ge⸗ bäude in Asche legte. Während man noch mit diesem Brand zu kämpfen batte, erscholl abermals Feuerlärm, es brannte die Schneider'sche Hofraithe am Mainthor, Bei dem herrschenden Wassermangel griff das verheerende entgegen nehmen, sind nicht mitgerechnet— und 2 der Haus nebst Nebengebäuden zum Opfer. Die Aufregung der Bevölkerung ist keine geringe, da offenbar böswillige Brandstiftung vorliegt. Ein der That verdächtiger Kerl wurde bereits verbaftet. Mainz, 4. Nod. In der Nähe des Ludwigs⸗Bahn⸗ hofes wurde gestern ein stcemder Mann verhaftet, welcher im Verdacht stand, falsches Geld verausgabt zu haben. Bei der Visitation fand man bei demselben ungefähr 80 Mark in baarem Geld, darunter nahezu 60 Mark falsche Münzen und zwar Ein- und Zwei Markstücke. Allerlei. Hanau, 3. Nov. Gestern wurden von der durch Steuerexekutor Hasselbaum entwendeten Summe(20,000 Mark) 15000 Mark wiederum aufgefunden und in Sicher⸗ heit verbracht. Hasselbaum benachrichtigte von Mainz aus seinen Schwager in Frankfurt, daß sich in einem unbe⸗ wohnten Zimmer, neben seiner Wohnung, unter dem Aschenkasten diese Summe vorfände. Der ehrliche Schwager jedoch(Bruder der Hasselbaum'schen Ehefrau) machte von diesem Vorfall der Behörde Anzeige und es fand sich ber Inhalt des Schreibens genau bestätigt. Von dem Aufent- halte Hasselbaums selbst ist, wie wir hören, noch nichts bekannt. Kaiserslautern. Dieser Tage kamen bier zwei sranzösische Geheimpolizisten an und bielten mit Genehmig⸗ ung der Behörden Haussuchung nach Werthpapieren bei einem angesehenen Kaufmann. Sie fanden von den ge⸗ suchten Papiecen 80,000 Mark, die der Kaufmann s. 3. füt 30,000 Mark erbandelt haben will. Ge üchte spinnen die Sache dahin aus, in den Jahren 1870/71 sei in Frankreich ein großer Diebstahl von Millionen von Francs vorgekommen. Man habe jahrelang im Geheimen nach den Thätern geforscht und die Spuren hätten u. A. nach Kaiserslautern geführt. Köln. Das Material zu den beiden Domthürmen ist sast fertiggestellß,, und es handelt sich hauplssächlich noch um die Restauralion des Thurmtheiles, der vor mehr als 500 Jahren gebaut wurde und auf welchem vor ca. 15 Jahren der Krahnen stand, vermittelst dessen man ehemals das Baumalerial in die Höhe schaffte, während dieses jetzt durch Dampf bewerkstelligt wird. Es könnte nun schon ein großer Theil der Arbeiter entlassen werden, aber wegen der schlechten Zeit sollen diese den Winter hindurch so viel wie möglich Beschäftigung haben. Im Frühjahr indeß muß die Mehrzabl entlassen werden und unsere Bauhütte, gleichsam die Hochschule der Sleinmetzkunst, wird zersplütert und zerstreut sich in alle Welt. Es ist das sehr zu be⸗ dauern, eines Theils wegen der Leute selbst und andern Theils, weil ein zweites so hervorragendes, trefflich geschul⸗ zes Instuut schwerlich auf dem ganzen Erdenrund gefun⸗ den werden kann. Glogau. Am 1. Nov. ist hier der wegen seines Land⸗ kartenverlags in den weitesten Kreisen bekannte Verlags⸗ buchhändler Carl Flemming im 72. Lebensjahr verstorben. Elbing. Hier ist dieser Tage ein russischer Kuppler gleich bei seiner Ankunft auf dem Bahnhof verhaftet wor⸗ den. Er war auf Grund eines zufällig zur Kenniniß der Behörde gelangten Brieses, den er an seine Vermittlerin geschrieben, abgesaßt worden. Das nichtswürdige Treiben dieser Personen charakterisirt sich durch eine Stelle aus diesem Briefe, welche die„Alipr. Zig.“ mittheilt und in der es heißt, die ihm zu sendende Waare müsse jung, hüdsch, vor allen Dingen aber gesund sein. Bei der letzten Sendung habe er wegen Krankheit 45 Mark verloren. Bern. Im St. Gotthard-Hosviz wurden vom 1. Oe⸗ tober 1877 bis 30. September 1878 nicht weniger als 10,601 arme Reisende verpflegt, darunter 107 Kranke und Halberfrorene. Rationen wurden im Ganzen 39,470 verabreicht; ebenso eine Anzahl Kleidungsstücke. Die Ge⸗ sammlausgabe betrug 12.935 Fr., die Einnahme 12,395 Fr., was ein Deficit von 540 Fr. ergibt. Brüssel, 4. Prozeß Philippart wurde der Angeklagte haute von der Anschuldigung des Virttauensmißbrauchs und det Unter⸗ schlagung freigesprochen, dagegen wegen einfachen Bankerotts Nov. In dem bekannten Eisenbatn⸗ u 6 Monat Gesängniß ve urthe le, weil er kotz seiner Kenniniß der Lage sich in derartige Unternehmungen ein⸗ Eine Etbschaft im Fiaker. In diesen Tagen ein Droschkenkulscher beim Reinigen seiner Droschke unter den Kissen nicht nur ein Portemounzie mit einem baaren Inhalt von über 60 Francs, sondern auch alle Ulkunden fand, die zur Erbebung einer Erbschaft von 1½ Millionen Francs ausgestellt und von einem jedenfalls sehr zer⸗ streuten Fahrgaste vergessen waren. Element rasch um sich und siel demselben noch ein weiteres, 0 feind U . 0 9 5 Tate worde ff iich lb un chen I if wolle nut annu lüge uf de 1 7 die! chte ben mc an auth Tioga Ipann Ibis legen Die Far 19 Ble vor sich Bla ber, 22 8 —* N d 75 5 N 7. sl Für Obstzüchter. N N 880 Ansangs November ist den Obstbäumen ein tan Mind erschienen, dessen verheerend wirkende Thätig⸗ ru!* ung zt gegen die Entwickelung und das Gedeihen enn dis Obstes und die Gewinnung auch nur eines 33 n migigen Odstertrages in neuerer Zeit bekannter * bee, gworden ist. Daher ist es nicht überflüssig, die 8. treffenden Obstbaumbesitzer rechtzeitig auf diesen imlichen Feind aufmerksam zu machen und die eit und den Ort des Fanges in Erinnerung zu ingen. Dieser unbedingt schädlichste Obstbaum nd ist der Frostschmetterling, Frostspanner, Reise— tte, Geometra brumata. Das Männchen ist mutzig braun grau, 10 Mm. lang, Flügel; nnung 30 Mm. Das Weibchen ist grau be lubt, 6 Mm, lang, 4 Mm. lbreit; es hat nur ügelreste, kann sonach nicht fliegen und muß f den Baum kriechen; während dieser Zeit suchen de Männchen taumelnden Fluges die Weibchen. ie Behauptung, daß dies Insect zu den gefähr bsten Obstbaumverderbern gehöre, ist aus folgen- et delgg d qu dan g Dee 0 A n Gründen gerechtfertigt: Die Schmetterlinge D etun. kmmen aus der Erde im Spätherbst hervor, wenn 01 gan das Erscheinen von Insecten nicht mehr ver- a diuthet, sie fliegen Abends, auch in finstrer Nacht, 8 a gar bei Schneegestöber. Die Weibchen kriechen Fenn an den Bäumen hinauf, um ihre etwa 250 88 bes 400 Eier vereinzelt an die Blatiknospen zu * gen, wo sie schwer, fast unmöglich zu finden sind. 1 9 n 1 Raupen haben im Frühling die maigrüne u che e Farbe des jungen Laubes und sind um so schwerer l eee g erkennen und zu finden, weil sie die zarten 1. 1— dlätter der jungen Triebe zusammenspinnen, um sich ne ber Nachtfrost, Schlupfwespen ꝛc zu schützen und * sh in dem dadurch entstandenen Knospen und n Maänierknäuel, den sie innerlich ausfressen, zu ver⸗ 25 Sampg— trgen. Ende Mai erscheint das Laub der Obst⸗ kiume wie mit Schroten durchlöchert; der Jahres- tieb ist zerstört, erst im Juni um Johannis, zu velcher Zeit die Spannerraupen sich an einem aden herablassen, um sich etwa 2 Cm. tief in dir Erde zu verpuppen, erholen sich scheinbar die Läume, treiben aber nur an der Spitze der Zweige Aätler, nicht Schößlinge. Von allen bekannten Nitteln zur Vertilgung dieses gefährlichen Inseets 0 ö Demtbürmen 2** f der lange Zeit klebrig bleibende Brumata-Leim 22 1 es Lehrers C. Becker in Jüterbogk(Reg. Bez. it, Ann cut gotsdam), das den sichersten Erfolg gewährenve 1 ee ee%½ Kilo reicht zu etwa 30 bis 35 Bäumen bittleren Umfanges aus). Schon der um den Gartenbau hochverdiente Jaspector des botanischen Gartens in Berlin, C. Bouché, hat, auf eigene e Beobachtungen und Erfahrungen gestützt, denselben dringend empfohlen; auch ich habe mich durch eigene Versuche an Obstbäumen unserer Obstplantage, sowie durch Einsicht anerkennender Berichte von Obstbaumbesitzern aus den verschiedenen Gegenden Deutschlands von dem Nutzen des Brumata-Leimes überzeugt und kann ihn mit voller Ueberzeugung den Obstzüchtern, die seine Brauchbarkeit noch nicht kennen, empfehlen.— Potsdam, Sanssouti. R. Buttmaun, Königlicher Hofgärtner. Verloosungen. 5pre. österreichische 500 fl. Loose von 1860. Gewinn-Ziehung am 1. Nov. 300,000 fl. S. 852 Nr. 8; 50,000 fl. S 19523 Nr. 2; 25.000 fl S. 16920 Nr. 16; je 10,000 fl. S. 865 Nr 2 S. 9634 Nr. 11; je 5000 fl. S 391 Nr. 18, S. 1463 Nr. 11 S. 1467 Nr. 10, S. 5717 Nr. 19, S. 6031 Nr. 19, S. 8661 Nr. 15, S. 10667 Nr. 10 S. 11593 Nr. 18, S. 12790 Nr. 9, S. 13579 Nr. 2 und Nr. 17, S. 16623 Nr. 2, S. 18757 Nr. 17, S. 19523 Nr. 5 und S. 19986 Nr. 12; je 1000 fl. S. 865 Nr. 19 S. 2232 Nr. 9, S. 3160 Nr. 16, S. 3484 Nr. 9, S. 4829 Nr. 15, S. 6411 Nr. 18, S. 7073 Nr. 12 S. 9634 Nr. 12, S. 9942 Nr. 16, S. 10052 Nr. 19, S. 10639 Nr. 15. S. 10687 Nr. 8, S. 11988 Nr. 7, S. 12101 Nr. 15, S. 12230 Nr. 4 S. 12447 Nr. 1 und Nr. 18, S. 12725 Nr. 5, S. 12740 Nr. 2, S. 12790 Nr. 12 S. 13526 Nr. 15 S. 13579 Nr. 5 und Nr. 16, S. 13709 Nr. 7, S. 14226 Nr. 15, S. 14367 Nr. 12, S. 15443 Nr. 3 S. 165362 Nr. 4 und Nr. 20 und S. 16623 Nr. 11, je 600 fl. alle anderen Loose der am 1. August gezogenen Serien. Fisnländische 10 Thlr. ⸗Loose Gewinn⸗ Ziehung vom 1. November. 20,000 Thlr. S. 10555 Nr. 18; 2000 Thlr. S. 4758 Nr. 7; je 400 Thlr. S. 4304 Nr. 1, S. 3898 Nr 17, S. 10635 Nr. 20, S. 5848 Nr. 2 S. 8725 Nr. 19 S. 9132 Nr. 19 und S. 5890 Nr. 5. Handel und Verkehr. Friedberg, 6. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 8 Pf. Friedberg, 5. Nov. Waizen M. 18. Korn M. 14.—16., Gerste M. 14., Hafer M. 12.— 14 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 5. Nov. Wochenmarkt Butter per Pfd. 90-95 Pf., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 5—7 Pf., Tauben das Paar 65 Pf, Hühner per Stück 90 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Enten per Stück M. 2., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.50—7 50. Weißkraut per 100 M. 3.50— 5. Ochsenfleisch 70—72 Pf. per Pfd., Kuh und Rindfleisch 58—62 Pf., Schweinefleisch 60-64 Pf., Kalbfleisch 58 60 Pf., Hammelfleisch 58— 70 Pf. Frankfurt, 4. Nov. Der heutige Viebmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren eirca 390 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 72.— 74. 2. Qual. M. 66.— 68. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58. 60., 2. Qual. M. 50.— 52, Kälber 1. Qual. M. 62.—64 2 Qual M. 58.—60., Hämmel 1. Qual. M. 60.—63., 2. Qual. M. 52.— 54. iger. . Frankfurt, 4. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27. Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22., do. II.(Berliner Marke) M. 19. Walzen, effectiv hies. ab Bahnhof hier M. 19.50—20., ab unserer Umgegend M. 18.50—19.—, do. fremder je nach Qual. M. 19.— 20.50. Roggen je nach Qual. M. 13.50— 16.50. Gerste M. 13.—19. Hafer M. 12.50— 13.50. Kohlsamen M. 27—28. Erbsen M. 19.—23. Wicken M. 15.— 16. Linsen M. 17.— 23. Rüböl, detail, M. 68 Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich per 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 5. November 1878. Die Börcse scheint in Folge der neueren Meldungen über die afghanische Frage dieselbe nun mit ernsteren Augen anzusehen, beson⸗ ders da die Befürchtung nicht unbegründet ist, daß der Zusammenstoß Englands mit Rußland in Asien hierdurch viel näher gerückt wird, als man bisher zu glauben geneigt war. In der Piresse hat der Krieg gegen Rußland bereits begonnen, denn die„Times“ veröffentlicht einen ungünstigen Artikel über die russischen Finanzen, der nicht ohne Be⸗ achtung bleiben konnte. Die obigen Facloren verfehlten nicht, der Contremine, die wieder energisch an der Arbeit ist, ihr weiteres aggressibes Vorgehen zu erleichtern und lagen von Berlin, wie bereits gestern, größere Verkaufs⸗ ordres dortiger Baissiers vor. Creditactien, gestern Abend 192 bewegten sich zwischen 190/ 189/ und 190½, Sta ltsbahnactien, gestern Abend 221, zwischen 220½ und 218¾4. Lombarden notirten 59. Deutsche Fonds fest. Die Anmeldungen auf die 4% neuen preußischen Consols, auf welche die Supscription übermorgen eröffnet wird, laufen bei den hiesigen Zeichnungsstellen bereits recht zahl⸗ reich ein. Der Subscriptionspreis von 94.40% ist im Vergleich mit den Preisen der letzten Emissionen ein nied— Von österr. Bahnen hielten sich Galizier anfangs ziemlich fest, waren aber schließlich matter. Am Markt für ausländische Fonds war das Geschäft still und blieben österr. Renten und ungarische Fonds relativ fest. Russen waren in Folge des obenerwähnten Artikels der„Times“ nachgebend, besserten sich indeß wieder auf höhere Londoner Nolirungen. Privaldisconto 4½0/. Banken still. Wechsel wenig verändect. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 5. November 1878. 20 Frankenstücke.. M. 16 20 P. 196. Englische Sovereigns„ 20 40-45 Russische Impertales 2„ 16 69—70 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 16 8 Ducaten e 5 9 55—60 Ducaten al marco 8 9 61—66 Dollars in Gold. 8 4 17—20 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend„ Dutzend 8 Die Expedition des Anzeigers. Bekanntmachung. 80 bis 100 Hectoliter getrocknete Eicheln werden im Canzen, sowie in einzelnen Hectolitern abgegeben, a 3 M. 0 Pf., von der Gemeinde Nieder⸗Florstadt. Nieder⸗Florstadt den 2. November 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. A l 484 le 8. Aufforderung. . L sbannes Konrad Wenzel Eheleute zu Oberau, über des Anzeigers. 3439 1 eren Vermögen formeller Coneurs erkannt worden it,.——.;ky——:«i1.— verden hiermit auf 1 2 8 14 Montag den 6. Januar 1879, 1 8 8 1 unh 10 Uhr,. S2 f zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen und 1 95 8 ewaiger Vorzugsrechte bei Meldung stillschweigenden Aus- 8 28 schlusses mit dem Bemerken geladen, daß im gedachten 1 3 Termine nochmals die Güte versucht und von den nicht 2 2 2 2 Urscheinenden angenommen werden soll, als willigten ste 8s 8 2 in dieser und jeder anderen Beziehung in die Beschlüsse 8 5 „beor rechtlichen Mehrheit der erscheinenden Gläubiger ein. 8 U Altenstadt den 26. October 1878. Die soeben erschlenene Nr. 5 enthält: Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Geächtet. Roman von M. Gerhard.(Fortsetzung.) Mar, Kösterus— Das Evangelium in Italien. Von Leopold Witte. 10 ö A Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.— Eine Kriegserinnerung.— Eine Nacht im Krater des „ 1 00 1 757 Vesuv. Von G. H. Schneider.— Am Familientische: W eltrai! ˖ Der Klabautermann. Aus den Erinnerungen eines See— 550% 5 2* manns. Von G. Reichmann.— Die Kasseler Kaisertage. 8 e e. a 8 5 Mit Oxiginalzeichnung von B. Woltze: Ovation der 1. 4 b. lach allen Richtungen wird pünktlich besorgt von Post⸗ Kasseler Schuljugend für den Kalser am 22 September 4. lalter Rahn in Altenstadt.. 1191 1878.— Amor als Pfeilschmied. Zu dem gleichnamigen Un 75 Mi 1. B Bilde, nach einer Statuette von J. Hirt.— Wann stürzt 1 inera 7 runnen der Kölner Dom ein? 3 1 ant nuit bedeutendem Kohlensäure- und sehr geringem Eisen⸗ Mit einer illustr. Beilage: Verfälschte Milch. „„ eee 61e Hehalt, besonders für Export geeignet, sollen verkauft Ein Bild aus dem Berliner Staßenleben. Mit Text 2 tet der verpachtet werden. Offerten unter E. K. 280 von Dr. Julius Stinde. 1 Ae lefördert die Central-Annoneen-Expedition von G. L. Zu Bestellungen empfiehlt sich g g 3 Daube& Co., Frankfurt a. M.(4425.) Carl Bindernagel in Frledbeng und ö kauft bei 3413 Baschlik, Kaputzen, Halstücher, Kopftücher Winterhandschuhe werden unter dem Fabrikpreise ver⸗ M. Volk. Blaue Kartoffeln Zu vermiethen. 2503 Die bekannten und unbekannten Gläubiger der werden zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. 3483 Mein Wohnhaus, große Augustiner Schulstraße, bestehend in zwei geräumigen Wohnungen, sowie die an⸗ grenzenden Lager-Räumlichkeiten, beabsichtige getrennt oder im Ganzen zu vermiethen Friedberg. Eduard Grödel. l Mi„ Rotto“?- l a itarbeiter 1 für eine landwirthschaftliche Zeitung gesucht. Tüchtige Fachleute belieben ihre Adressen mit Angabe ihrer Honorar-Ansprüche resp. ihres Speeialfaches unter E. V. 290 an die Central⸗Annoncen Egpe⸗ dition von G. L. Daube 8 Co., Berlin, ein⸗ zusenden.(4666) 3424 PII bsi (Fallsucht) und alle Nexvenkrank- heiten heilt brieflich der Specialarzt Dr. Killisch in Dresden(Neustadt). Bereits über 11,000 Fälle behandelt. e a— 1 N Ein Henastfohlen, jährig, zu verkaufen bei 5 3502 Wilhelm Lamp in Vilbel. Ein möblirtes Zimmer fragen bei der Exped. d. Anz. 1 ö * 1 1 zu vermiethen. Näheres zu er⸗ 3442 ..—.—— r 3492 Sonntag den 10. und Montag den 11. November Kirchweihfest zu Nieder-Eschbach, Ehrist. Steinmetz. Möbel-Lager von H. Bindewald, Friedberg, Kaiserstraße gegenüber dem Rathhause. a Große Auswahl aller feinen und gewöhnlichen Möbel aus den ren ommirtesten Geschäften zu billigsten Preisen. N Reelle und prompte Bedienung bei Garantie für solide und gute Arbeit. Jämmtliche Terneaurwolle wird unter dem Einkaufspreise verkauft bei M. Volk. Nachdem meine jetzt aus 6000 Bänden bestehende Leihbibliothel sich nunmehr wieder bier in Friedberg befindet, lade ich zum n e 1 ein. Die Bibliothek ist bis auf die neuesten Werke in deutscher, französischer und englischer Sprache ergänzt und werde ich bei weiteren Anschaffuungen den Wünschen der geehrten Leser gerne Rechnung tragen. Carl Bindernagel. Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829. Stand am 1. October 1878. Versichert 52246 Personen mit 343,263,500 Mark. —r.!!.. ͤ 8 82,350,000„ Ausgezahlte Sterbefälle seit 1829. ca. 110,800,000„ Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre 37,3 Prozent. Dividende im Jahre 1878„ 41 1 a Versicherungsanträge werden durch unterzeichneten Agenten entgegengenommen und vermittelt. Friedberg im October 1878. 1 E. Wiechard. Au-& Verkauf an Staats-& Gemeindeobligationen wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 3343 Jacob Engel. Dos dueuete ipollenen Shaws in 3 Kopftüchern, Baschliks, Kaputzen, Damen⸗Westen, gestrickten wollenen Damenkragen und Halstüchern, gestrickten Kinderkleidern, Jäckchen, Röckchen, Kinder⸗Gamaschen und Schuhen, sowie Socken, Strümpfen und Strumpflängen zu reellen Preisen bei 2 K. Friedrich, neben der Post. Thee Niederlage von C. O. Fr.& Comp. in London in Original⸗Paqueten empfiehlt Chr. Werner. wozu freundlichst einladet 3441 3414 3371 Zum Ofenputzen empfiehlt sich Ed. Thum, 3457 im Hinterhause des Herrn Jos. Hoffmann. Uüh-Maschinen aller bewährten Systeme für häusliche und gewerbliche Zwecke zu billigsten Preisen. 3440 H. Bindewald, Friedberg. Kalender pro 1879. 74. Vorrätbig in alle Buchhandlungen, in Fried⸗ berg bei Carl Bindernagel: Neuestes Punktier-Spiel, oder 272 Antworten des Schicksals auf 16 Familienkalender M.— 50 Pf. i welche die Zukunft und 1 5 77 8 wichtigsten Interessen im Leben eines jeden Deutscher Reichsbote 5 40„ Men en bete fen Lahrer Hinkende Bote„— 40„ Eine äußerst angenehme Unterhaltung mit unerschöpf— 5 lichem Stoff zu Scherz und freundlicher Neckerei für alle eee„1. 50 10 Freundes- und Familienkreise, für größere und kleinere Spinnstube„ 1. 30,(Gesellschaften zu jeder Jahreszeit, von Emil Witz, Einsiedlerkalender„ 40 ,,— 5 Leske's Schreib- und Ge⸗— F— N 5 schäftskalender„1. 20% Eine Mongtstaunun Landkalender„— 20, ddes Anzeigers. E . durchschossen„— 25, Moiré⸗, D Vorräthig bei Carl Bindernagel. leinene und Alpaka-Schürzen, 77 Portemonnaies, Fücher, Kragen- und Manschetten⸗ K. Friedrich. Einen Arbeiter sucht J. A. Windecker, Schuhmachermeister. 3479 knöpfe billigst bei Abonnement für das Wintersemester Dr. Hotopf's Recitauion frei aus dem Gedächtniß) aus Schillers„Wilh. Pelle 55 3 und 4), aus Shakespeares„Jul. Cäsar“(Act 3) und Seenen aus Göthes„Faust“(Act 5 und 6) in Saale des Hötel Trapp Donnerstag den 14. Nove ber, Abends 8 bis gegen 10 Uhr. sind in den beiden Buchhandlungen zu haben. 3500 Frische Schellfische soeben eingetroffen bei C. F. Walz. Jeden Freitag frisch gewässerten La bber dan, per Pfund 32 Pfennig, Wilhelm Fertsch. Einen Zapfjungen 3504 sucht Ph. Windecker. Wohnungsberänderung. Meinen verehrlichen Kunden hiermit zur Nachricht, daß ich von heute an in dem Hause des Herrn Bierbrauer Binzel neben dem Rathhause wohne. Zugleich empfehle ich mich einem hiesigen und auswärtigen Publikum in allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten. Reelle Be⸗ dienung und geschmackvolle Arbeit. Achtungsvoll Friedberg. 3476 Karl Faatz, Tapezierer. 3505 3437 bei 3379 Feine gebrochene Aepfel, Birnen und ge⸗ dörrte Zwetschen kauft Obsthändler Wörner. Möbellager von J. Pfeffer, oo. Möbelscreiner in Friedberg nächst dem Bahnhofe. 5 Große Auswahl in allen feineren und gewöhnlichen Sorten Möbeln, z. B.: Secretäre, Sopha, Causeuses, Chaiselongues, Clavierstühle, Sessel, Commode, Pfeiler- Schränke, Silber- und Glasschränke, Nähtische, Waschtische mit Marmoraufsatz, französische und deutsche Bettladen, Auszugtische, ovale und runde Tische, Spiegel, Kleider- und Küchenschränke, gewöhnliche Bettladen und Tische, alle Sorten Stühle, von den feinsten bis zu den gewöhnlichsten, Fenstergalerien in den verschiedensten Breiten, sowie die so sehr beliebten Rohrsessel und ö Blumentische verschiedenster Art. Ganze Salon⸗Einrichtungen können in kürzester Zeit nach Zeichnungen bestens ausgeführt werden. ( GBilligste Preise, reellste Bedienung. e Ein Dienstmädchen gesucht. 3493 Distrikts-Einnehmer Nieß. Jeder Haushaltung ist zu empfehlen: Die Kartoffel⸗Küche. Enthaltend: verschiedene der schmackhaftesten Kartoffel⸗ suppen, Pasteten, Knödel, Krapfen, Kartoffelnudeln, Kartoffelbrei, Omeletten, Aufläufe, Pudding, Strudel, verschiedene Gemüse von Kartoffeln, Würste, Hefen⸗ backerei, Kartoffeleoteletten, verschiedene Schmalz backereien von Kartoffeln, Torten, kleine Backereien, Kuchen, Salate, verschiedene wohlfeile Gerichte von Kartoffelsaueen ze. Von Caroline Kümicher— 9. Aufl. 80 Eleg. broch. Preis 75 Pfennig. F Vorräthig in allen Buchhandlungen, in Fried- berg bei Carl Bindernagel. 3499 Aacé- Handschuh Clacé- Handschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär- und Fil d'Ecosse-Handschuhe 421 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Gummischuhe 3482 zu den billigsten Preisen bei Jos. Hoffmann. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 4% Uhr. Samstag Morgens 8¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel⸗ Billeis zu 1 M., Familien- Billets à Person 75 Pf.