* 1 1. I. 0 N 4 5 156 W 1* t.* — tt ee Hbausen. Leet du bud Dal Gebrüder gg: — 2 t— — un 5 Tauzmuff 0 5 D. Weigel. cer Ball.. S e n tatltischer del 8. Etelting. 1878. Dienstag den 6. August. OSberheff ischer An Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letzter Betreffend: Der Ankauf von Simmenthaler Zuchtv von Bestellungen von Schweizer Fasel Vieh(S Jbren Gemeinden bekannt geben und Betreffend: Das Ober⸗Ersatzgeschäft pro 1878. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die dung ret Ereßberugtünn un. N., Lee Du Licht uud d che Dr. Mtiffcr rtürg zesteltt Frag act einztleden Der derm. diu pPnach noch 9999 gültige Stimmen. W. Lang. i Friedberg 1740, Wilhelm Liebknecht in Leipzig 114, Dr. t Kin dtrween 1 Sctten z 1 „ KHindtrwagel 1 Waussbiümt Zwiruttti 9 — f un 1 1 Darmstadt. 2 U U 1 Nach Vorschrift des§ 27 des Reglements vom 28. Mai 1870, die treffend wird andurch zur öffentlichen Kenntniß en II. Wahlkreis des Großherzogthums folgendes Ergebniß gelitfert bat. ichen 0. d n der Wahl betheiligt, von den durch dieselben Die absolute Mehrheit hiervon beträgt 5000, a phin derselbe nach§. 12 des Wahlgesetzes vom Friedberg den 3. August 1878. Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts werden wie seither an jedem Dien tittags ron 2 bis 3 Uhr abgehalten. Außer Friedberg am 31. Juli 1878. Die Ihnen unter Couvert zugegangenen Ersatz-Reservest Militär pflichtigen sofort zustellen und wie geschehen Hiervon haben erhalten: Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; e nicht Jahre Amtlicher Theil. ieb. immenthaler Race) Dr. Bt a de n. Gr. uns umgehend anzeigen. Betreffend: Den zum Ausleihen disponiblen Vorrath der rheinhessischen Provinzialfonds. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Gro Wir bringen zu Ihrer Kenntniß, daß der Vicinalwegbaufonds und Kirchen— iraße Nr. 9) z. Z. in der Lage ist, an Gemeinden, gegen einfache Schuldschei Dr. Braden. Bekanntmachung. gebracht, daß die am 30. Juli laufenden Jahres Friedberg am 30. Juli 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Greßherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bezugnehmend auf unser Ausschreiben vom 19. vorigen Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 86, benachrichtigen wir Sie, daß zur Anmeldung eie letzte Frist bis Ende dieser Woche gestattet worden ist. darauf hinwirken, daß die diesbezüglichen Bestellungen bis zu diesem Termine dahier einlaufen. Sie wollen dies in Friedberg am 3. August 1878. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. cheine I. und II. Klasse sowie Ausmusterungsscheine wollen Sie den betreffenden Dr. Braden. Friedberg am 5. August 1878. ßherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. und Schulbaufonds der Provinz Rheinhessen(Rechner Dittmar, Mathilden⸗ ne und eine Verzinsung von 5%, größere und kleinere Darlehen zu geben. Ausführung des Wahlgesetzes für den Reichstag vom 31. Mai 1869 stattgehabte Wahl eines Reichstagsabgeordneten für In den 113 einzelnen Bezirken des Wablkreises haben sich 10,014 Wähler abgegebenen Stimmen wurden durch die Vorstände der Wahlbezirke 15 für ungültig erklärt, bleiben uf Dr. jur. 31. Mai 1869 gewählt. Dr. jur. Bernbard Schröder in Worms 8091, Hofgerichtsadvokat Wilhelm Curtman Christef Moufang in Mainz 26, Dr. Guido Weiß in Berlin 17, zersplitterte Stimmen 11. Bernhard Schröder zu Worms haben sich indessen 8091 Stimmen vereinigt, es erscheint Der Wahlcommissär für den II. Wahlkreis des Großherzogthbums Hessen. Dr. Braden, Kreisrath. Bekanntmachung. stag und Donnerstag Vormittags von 8 bis 12 und Nach- dieser Zeit ist freiwilliges persönliches Erscheinen bei Gericht, das ist bei den Richtern und dem Iktuariat, nur in besonders dringenden Angelegenheiten gestattet. Großberzogliches Landgericht Friedberg. i st o r. Deutsches Reich. Das Regierungsblatt Nr. 14 thält die Bekanntmachung über die Organisation 1 Hauptstaatskasse. Darmstadt. Der außerordentliche Professor und Lehrer der Forstwissenschast Dr. Lorey wurde Nachsuchen entlassen. Berlin. Der„Reichs ⸗Anzeiger“ meldet die oberufung des bisherigen deutschen Gesandten in adrid, Grafen Hatzfeld, von seinem bisherigen 9 osten zu anderweitiger dienstlicher Bestimmung. — 1. August. An der Conftrenz deutscher Fnanz⸗Minister zu Heidelberg nehmen Staats- Minister Hoffmann und Finanzminister Hobrecht eil. Die Heidelberger Beschlüsse bilden den Ausgangspunkt für einen späteren Antrag Preußens em Bundesrath bezüglich neuer Steuern. Die nladung zu der Conserenz in Heidelberg ist em Staats minister Hoffmann unterschrieben; an be selben werden außer den preußischen die Finanz- alser von Bapern, Würtemberg, Baden, König⸗ 5 Sachsen, Mecklenburg- Schwerin, Sachsen⸗ elmar und die Minister der übrigen thüringischen Saaten theilnehmen. E der Reichstag wird am 9. September inet.— Der Oberkirchenrath bestätigte die Ab- ing des Predigers Kalthoff.— Als Zeitpunkt die neue Drei⸗Kaiser-Zusammenkunft in Teplitz Die Zustimmung des Zaren gilt als sicher. zeitig der schon früher gemeldete Annäherungs⸗ Versuch an Großbritannien, dem man hier mit Ruhe entgegensieht, da er über Berlin allein wahrscheinlich zu ermöglichen ist. Auch dem Austausche der Höflichkeiten zwischen dem Prinzen von Wales und Gambetta wird keine andere Be— deutung beigelegt. Sein Hauptersolg war bestem Vernehmen nach bisher die Beruhigung der durch den Cypern- Vertrag sehr aufgeregten Gemüther in Frankreich. — Der„Reichs- Anzeiger“ veröffentlicht die Ergebnisse des Abschlusses der Reichs-Hauptcassen— bücher für das Etate jahr 1877/78. Darnach bleiben trotz mehrerer nothwendig gewesener be— trächtlicher Etats-Ueberschreitungen die aus den ordentlichen Reichs-Einnahmen zu deckenden Aus- gaben von 485,351 M. hinter den Etatsansätzen zurück. Unter den Reichs- Einnahmen sind die Zölle und Verbrauchssteuern um 15,654,008 M., die Wechsel Stempel Steuer um 462,932 M., der Ueberschuß der Post- und Telegraphen Ver- waltung um 1,693,395 M., der Ueberschuß der Reichs ⸗Eisenbahnen um 106,447 M. hinter dem! ist von Wien aus der 15. August vorgeschlagen. Etats Anschlage zurückgeblieben. Die Ausfälle beziffern sich zusammen auf 17,916,782 M., welchen — Der Wunsch Frankreichs, sich von seiner[die Mehrerträge bei anderen Etat-Capiteln mit Isolirung zu befreien, tritt, zuverlässigen Nach- zusammen 6,371,283 M. und die oben erwähnten richten zufolge, immer lebhafter hervor und gleich-“ Ausgabe- Ersparnisse von 485,351 gegenüberstehen. Zur Deckung der verbleibenden Desieite von 11,060,147 M. ist aus den Ersparnissen an den von Frankreich für die Occupations- Truppen ge⸗ zahlten Verpflegungs⸗ Geldern ein gleicher Betrag pro 1877/8 in Einnahme gestellt. Die Badekur des Kaisers nimmt den er— wünschten Fortgang. Der Kronprinz wird am 20. August nach Berlin zurückkehren. Der Reichs- tag wird durch Graf Stolberg eröffnet werden. 3. Ang. Die Auswechselung der Rati⸗ ficationsurkunden des Berliner Vertrages hat heute zwischen den Bevollmächtigten Deutschlands, Oester— reichs⸗Ungarns, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Rußlands hier stattgefunden. Der türkische Botschafter hat die Erklärung zu Protololl gegeben, daß der Sultan die Ratification vollzogen und den Vertrag, als vom heutigen Tage an in Gültigkeit getreten, anerkenne. Die spaͤtere Aus— wechselung der türkischen Urkunden, welche recht- zeitig hier nicht eingetroffen waren, ist vorbehalten geblieben. Die Pforte ließ gleichzeitig den Groß⸗ mächten den formellen Protest betreffs der öster⸗ reichischen Oceupation Bosniens überreichen und ein Beleg kostet 9 Pf. 8⸗Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. e 8 2 —— begründet denselben damit, daß Oesterreich sich des Bruches des Berliner Vertrages schuldig ge macht habe, weil es vor der Ratifieation desselben und ohne vorgeschriebene Einigung mit der Pforte vorgegangen sei. Gerüchtweise verlautet von der Einsetzung eines päpstlichen Nuntius in Berlin. — 3. August. Von den beute amtlich fest gestellten Wahl- Resultaten liegen jetzt 368 vor, es feblen somit noch 29. Von den obigen 368 sind 51 conservativ, 37 frei conservativ, 89 klerikal, 78 national liberal, 14 Fortschritt, 14 Polen, 59 Stichwahlen, 12 keiner Fraction Angehörige, die aber vorwiegend liberal stimmen dürften, 6 Partikularisten, darunter 1 Däne, 2 Social⸗- Demokraten, 3 elsässer Protestler, 3 elsässer Auto- nomisten. Düsseldorf, 31. Juli. Drei Extrazüge standen gestern auf diesigem Bergisch Märkischen Bahnhofe für militärische Zwecke in Bereitschaft. Es wurden bei Anlaß der Wahlen in Elberfeld und Sodlingen große Krawalle befürchtet. München, 1. August. Der General v. d. Tann, welcher heute sein 50 jähriges Dienst⸗ Jubiläum feierte, wurde vom deutschen Kaiser zum Chef des preußischen Infanterie-Regiments Nr. 47 ernannt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 1. Aug. Der Kaiser empfing beute den neu ernannten deutschen Botschafter Prinzen Reuß in Audienz und nahm dessen Beglaubigungsschreiben entgegen. — Ein Finanzministerial- Erlaß hebt das Pferde ⸗Aussubrverbot auf. Prag, 2. August. Der gestrige Empfang des Kronprinzen war großartig. Stürmische Hoch⸗ und Slavarufe begrüßen denselben in den dichtgedrängten Straßen. In der Hosburg er⸗ warteten den Kronprinzen der Cardinal Schwarzen⸗ berg mit dem Klerus, der Adel, der Landes ausschuß und sämmtliche Honoratioren. Abends fand Fackelzug und Serenade statt. Heute Vormittag empfing der Kronprinz die Geistlichkeit unter Führung des Cardinal Erzbischofs Schwarzenberg, fast den gesammten Adel ohne Unterschied der Parteistellung, den Landmarschall und den Landes Ausschuß. — 3. August. Der Kronprinz Rudolf ist heute Nack mittag im General-Commando erschienen, um sich zur Dienstleistung im Regimente Ziemiecki zu melden. Teplitz, 3. August. Der König und die Königin von Sachsen sind heute hier eingetroffen und haben dem Kaiser Wilhelm einen Besuch ab⸗ gestattet. Brod. In Mostar und Traveck halten die Begs fortwährend Zusammenkünfte, angeblich um den Widerstand gegen die Occupation zu organi⸗ siten. Viele desertirte Redifs sollen sich ihnen beigesellt haben, doch dürften die österreichischen Truppen, welche heute die Grenze der Herzego⸗ wina überschreiten, Mostar erreichen, ehe die Organisation des Widerstandes begonnen hat, Aus mehreren Octen Bosniens und der Herzego⸗ wina wird übrigens das Vorhandensein anarchischer Zustände gleichwie in Serajewo gemeldet. Der Bimbaschi, welcher in Türkisch Brod den Protest der Pforte dem Ober Befehlshaber Philippovich überreichen wollte, ist in den österreichischen Militär- dienst übergetreten, ebenso mehrere andere türkische Offiziere. Die 18. Truppendivision überschritt gestern bei Vergoraz und Imoski die Grenze der Her: zegowina und rückte mit der Haupt⸗Colonne gegen Liubuski vor. In letzterem Orte scheinen ebenfalls anarchische Zustände zu herrschen. Die Avant: Garde der österreichischen Truppen ist in Banja⸗ luka eingetroffen. Nachrichen aus Serajewo zu⸗ folge haben der Gouverneur, der Vice⸗Gouverneur, zahlreiche türkische Offiziere 1c. auf Drängen des aufrührerischen Pöbels die Stadt verlassen. — 3. August. Die Colonnen des 13. Armee; corps sitzten gestern ihren Vormarsch sort. Die 18. Division besetzte gestern Mittag Liubuski auf dem Wege nach Mostar, ohne Widerstand zu finden. Deputationen von einheimischen Muha⸗ entgegen, um ihre Unterwerfung anzuzeigen. An⸗ gesichts dar anarchischen Zustände in und um Serajewo, erbielt Philippovich die Weisung, seinen Vormarsch dahin, in soweit es mit den Beding⸗ ungen der militärischen Vorsicht vereinbar sei, thunlichst zu beschleunigen. Die dalbamiliche „Abend Post“ läßt durchblicken, daß man auf ernstere Zwischenfälle gefaßt sei, indem sie sagt: Die dreijährige Insurrection und die Unsähigkeit der türkischen Behörden haben eine große Masse unruhiger und besitzloser Elemente geschaffen, welche sich gegen jede Autorität auflehnen und nur durch Fortsetzung des Aufstandes ihre Interessen als geborgen ansehen. Großbritannien. London, 3. August. Das Unterhaus verwarf eine die Politik Beacons: field's tadelnde Resolution Hartington's gegen 195 Stimmen; die Regierung hatte also eine Majorität von 143 Stimmen. In der gestrigen Unterhaus Sitzung erklärte Schatzkanzler Northeote auf die Anfrage Forster's Folgendes: Es(xistirten keine geheimen Engagements; zwar habe ein vertraulicher Verkehr zwischen den ver ⸗ schiedenen europälschen Mächten über Angelegen⸗ heiten von beträchtlicher Wichtigkeit stattgefunden, es seien aber alle eingegangenen Engagements, welche für England bindend, bereits enthüllt. Spanien. Madrid. Die Auszahlungen auf den Coupon der consolidirten Schuld werden in Madrid bald beendigt sein und in Barcelona sowie in den anderen Provinzen albald beginnen. Italien. Rom. In hiesigen katzholischen Kreisen wird versichert, zwischen dem Nuntius Masella und dem Fürsten Bismarck sei ein Ein⸗ vernehmen wegen eines modus viveudi bezüglich Deutschlands und des Vatikans erzielt worden. — Es wird bestimmt versichert, Cardinal de Luca solle Staatssecretär werden.— Das Gerücht, das Belgien seine Gesandtschaft beim päpstlichen Stuhle ausheben werde, wird als ver⸗ früht bezeichnet. ö — 3. August. Das heute vertheilte Grünbuch enthält 467 die Orientangelegenheiten betreffende Documente aus der Zeit vom 3. März 1877 bis 6. Juni 1878. Das erste ist ein Memorandum der bulgarischen Delegirten, das letzte Document eine Note Corti's an Nigra, welche constatirt, daß Italien frei von jedem Engagement zum Con- gresse gehe. N Türkei Constantinopel. Eine Meldung des„P. Ll.“ von hier besagt, die Stimmung in der Militär- Partei, die sich mit der Occupation befreunde, sei dem Sultan ungünstig; man glaube, daß es nach Beendigung der Gebieis-Abtretungen zu einem Thronwechsel komme. Ferner sind In- triguen gegen Sapfet Pascha entdeckt worden, welche den Sultan von der Ratifieirung des Berliner Vertrags abzuhalten suchten. — 2. August. Angesehene Maroniten haben an die Botschafter der Mächte in Constantinopel eine Denkschrift über die Verwaltung des Libanon gerichtet, worin sie eine Untersuchung über die Einkerkerung des Bischofs und über andere Be⸗ schwerden verlangen. — 2. August. Türkischerseits bezeichnet man als Grund der Emeute in Serajewo die Weigerung der dortigen Autorität, den angeblichen Wunsch der Bevölkerung nach Bewaffnung zu erfüllen.— 4 Der russische Botschafter Labanoff drängt bei der Pforte auf die Räumung von Varna.— Die russischen Truppen vor Constantinopel setzen die Verschanzungs- Arbeiten energisch fort.— Der griechische Gesandte Konduriotis betreibt bei dee Pforte die Ernennung der türkischen Mitglieder der Commission zur Grenz- Berichtigung, ebenso drängt der persische Botschaster wegen formeller Abtretung Khoturs an Persien. — 3. August. Server Pascha, ehemaliger zum Justizminister ernannt worden. * 3. der Pforte wegen der Räumung Varna's nehmeg einen dringlichen Charakter an. In Folge dessen bat die Pforte dem russischen Botschaster eröffnet, sie sei dazu im Laufe der nächsten Woche bereit unter der Bedingung, medanern und Katholiken kamen den Truppen bindlichkeit eingehen, acht Tage nach der 5 Pf., Enken per Stück M. 1.40, M. 6 Waffenstillstands Unterhändler in Adrianopel, ist Rindfleisch 58—60 Pf. Schweinefleisch 64 Pf., Heu- und Stroh: 5 August. Die russischen Schritte bei nach Qual. per Varna's die russichen Truppen aus der Umgebung Konstantinopels zurückzuziehen. Rumänien. Bukarest, 1. August. Das 11. russische Armeecorps hat den Heimmarsch über Bessarabien begonnen. Die russischen Etappen. Commando's in Bulgarien und Rumänien er⸗ hielten Befehl, Vorbereitungen für die Verpflegung eines Theiles der russischen Armee, dessen Rück ⸗ marsch bevorsteht, zu treffen. Die rumänische Regierung beabsichtigt, die Dobrudscha mit zwei Infanterie- und drei Reiter⸗Regimentern nebst einigen Batterien zu be⸗ setzen. Oberst Letca soll General- Gouverneur der Provinz werden. Griechenland. Athen. Der griechische Ministet des Auswärtigen, Delyannis, hat sich Rußland nach Petersburg begeben, Rußland. Petersburg. Der russische Delegirte bei der Pacifications-Commission im Rhodope⸗ Gebirge ist wegen Mißhelligkeiten aus der Commission ausgeschieden. 0 Amerika. Washington. Die Schuld der Vereinigten Staaten hat im Juli um 2,060,000 Doll. abgenommen. In der Staatskasse befinden sich 207,007,000 Doll. in Gold und 1,108,000 in Papiergeld. New ANork. Die Demokraten haben in der gesetzgebenden Versammlung von Nord Carolina eine große Majorität gewonnen, wodurch eine per Pfd. M. 1 20, Gießen, 3. Aug. Wochenmarkt Butter per Pfd. 90 95 Pf, Eier per Stück 6 Pf., Tauben das Paar 65 Pf., Hühner per Stück— Pf, Hahnen pen Stl Kufen ne 15 i— d., Kuh⸗ 50, Ochsenfleisch 70— 72 Pf per Pfd., ala 56 60 Pf., Hammelfleisch 65—70 Pf. Frankfurt, 9. Aug. Der heutige . war gut befahren. Heu kostete 10 boltes 0 M. 3. Butter im Großen 1. Qual. 85 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 141—15, 2. Qual. M. 1 Eier das 100 M 4.60 5.60. Erbsen geschälte (per 100 Kilogr.) M. 20.— 33. 2 2 mit 388 in Folge persönlicher Einladung des Kaisers von 1. Swtenbe ö Meinung! iehung vom Sate 6583 Nr. . 4580 Nr. Braunse demokratische Wahl für den Unionssenat gesichert und 1/1 eischeint. 128 vor 5 1/581 mit Aus Stadt und Land. 1 örtedberg. Nochssehend geden wit den Schluß der ben dunn Wahlresultate aus unserem Wahlkreis: Namen Hof 5 Curtman. Schröder. Wald Odd Allwiedermus 2 25 Hofmonn Burg⸗Bracht 1 27 Die Veräuf Diebach a. Haag 14 8 en Dudenrod— 3 ar Düdels heim 25 126 erg Nacht Hainchen 3 17 hierdurch di Hain⸗Glündau— 60 bon heul Harbeim 48 1 65 1. 1 Heldenbergen 80 46 4 ö 1 Himbach— 76 1 1 1 Hitzkirch n 5 34 ade Illabausen— 39 15 Kaichen— 73 Kejenrod— 73 Langenbergheim— 57 Langenhain mit Ziegenberg 2 79 I Merkenfritz— 18 Nieder-Eschbach 4 84 Ol Oder⸗Erlenbach 64 12. Ober⸗Eschvach— 81 72466 Mitt Ober⸗Wöllstadt 63 3 sollen mehr Rendel 5 103 steigert wer Schwalheim 13 24 Zusamm Steinbach 1 41 Friedb Sleinsurth 1 108 Tra's⸗Münzenberg 2 18 Vonhausen 16 12 1 Weckesheim— 42 1 5 Wisselsheim 8 27 5 k. Södel. Das Ergebniß der„Wilhelms, Spende-[. in unserer Gemeinde war von 580 Gebern(incl, der 2467 Unter Schulkinder) 22 Mark. Berggeschrs! Al— enllichen 15 erlei. Sohnidt zu. e, Gelnhause n. Sie brachten kürzlich gleich den anderen Bin untem! Zeitungen die Nachricht, daß in dem Dorse Kirchbracht 1 Aibagdenz Gelnbausen de“! Bauer Florian Weißmuth im Aller vag Wu Reesses 148 Jihren verslorben sei. Eine an den dortigen Bürge“ Fasan meister gerichtete Anfrage hat indessen ergeben, daß im: F wen 80 genannten Orte weder ein Mann dieses Namens gelebt 11. di J hal, noch überhaupt daselbst Jemand in so hohem Alter Teen 1 gestorben ist. 9 t in — 9 i d Handel und Verkehr. 5 0 Friedberg, 3. Aug. Wochenmarkt. Butter„ Wußten Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Nagl irt 2 Sab der russsch rente in acc men 111 — 7 N 91 een ant 1,108 000 ra baben in der Nen. Colina nn wodurch tine Anecsgerat geschttt ——— und Land. 18 2 28 aua: binden Socken, Strümpfe& isch 70— 75 Pf., Hammelfleisch 55—68 Pf., Kalbfleisch 0—70 Pf. Bohnen der Centner M. 5—6. Gurken das dundert 80 Pf. bis M. 1.20. Marburg, 3. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete der Pfd. M. 90.— 100 Eier 2 Stück 10 Pf. Salat 2—3 Koͤpfe 10 Pf. Tauben das Paar 60— 70 Pf. Junge Hahnen per Stück 50—80 Pf. Kartoffeln 1 Liter 15 Pf., desgl. per Korb M. 1.50— 1.80. Roth und Weiß⸗ aut per Kopf 20— 40 Pf. Hübner per Stück 70 80 Pf. Darmstadt. Nach amtlicher Mittheilung müssen om 1. August an sämmtliche Waarensendungen, welche zach Italien versandt werden, mit Ursprungszeugnissen dersehen sein Die Ursprungszeugnisse sind von den ö 0—75 5 und Rindfleisch 55—68 Pf., Schweine⸗ jietreffenden Ortsbehörden bezw. Handelskammern aus— ustellen und dem Königlich Italienischen Generaleonsulat u Frankfurt a M. zur Legalisirrung vorzulegen. Verloosungen. Augsburger 7 fl.⸗Loose von 1864. Serien- Ziehung vom 1. August. Serie 160 608 854 967 968 1007 1319 2059. Die Gewinn ⸗Ztehung findet am J. September 1878 statt. Meininger 7 fl. Loose von 1870. Gewinn⸗ 1 iehung vom 1. August. Hauptgewinne: 30.000 fl. erie 6583 Nr. 37; 2500 fl. S. 1598 Nr. 12; je 500 fl. 4580 Nr. 39, 5267 Nr. 49, S. 6161 Nr. 46 Braunschweiger 20 Thlr.⸗Loose von 1868. Serien Ziehung vom 1. August. Serie 668 734 932 964 1011 1031 1047 1102 1107 1699 2009 2282 2408 2638 2990 3052 3401 3557 3576 3760 3867 4024 4297 4555 4844 4987 5390 6112 6378 6800 6928 7051 7249 7625 7896 8247 8355 8600 8754 8806 8994 9134 9217 9549 9909. Die Gewinn Ziehung findet am 30. Sep⸗ tember 1878 statt. 3½ pCt. Cöln⸗Mindener Thlr. 100⸗Loose von 1870. Gewinn⸗Ziehung vom 1. August 1878.— Heimzablung am 1. Oet. 1878. Nr. 137266 Thlr. 60 000. 287: Nr. 137283 Thlr. 8000. Nr. 137280 Thlr. 4000. Gräflich Pappenheimer 7 Gulden⸗Loose. Nr. 35208 Thlr. 2000. Nr. 57064 57088 130471 Serien⸗Ziehung vom 1. August. 285 323 442 617 742 2 Tblr, 1000. Ne 35239 130456 Thlr 500. Nr. 35223 791 927 1032 1089 1007 1134 1446 1580 1875 1945 36 43 57071 85 90 91 130469 81 97 137273 Thlr. 200. 2029 2064 2199 2519 2558 2570 2776 3038 3283 3286 Alle übrigen Nummern in den am 1. Juni 1878 ge- 3386 3547 3629 3689 3694 3780 4032 4185 4942 4398 zogenen Serien 705 1142 2610 2746 erhalten den ge⸗ 4590 4776 4795 4987 5005 5087 5194 5206 5284 5349 ringsten Gewinn von Thlr. 110 5597 5806 5970 6082 6241 6467 6635 6694 6743 5877. ö Prioritäts⸗ Obligationen der Rheinischen Ziehung vom 27. Juli 1878. Helmzahlung am 1. No⸗ vember 1878. Lit. H. Nr. 65 143 79 86 93 415 638 46 787 928 31 44 1178 257 70 436 65 84 85 682 747 61 73 812 49 980 2135 269 313 37 400 38 777 885 91 985 91 3067 338 92 462 542 688 726 64 863 953 84 4175 269 89 422 47 74 680 922 38 90 1 fl. 350 Restanten. Von 1875. Lit. H. Nr. 219 2787 3095 u fl. 350. Von 1876. Lit H. Nr. 932 2424 531 981 à fl. 350. Von 1877. Lit. H Nr. 225 792 1396 632 2241 533 46 à fl. 350. Eisenbahn. Ziebung vom 11 Juli 1878.— Heimzahlung 0 9 8. am 2. Jannar 1879. Nr. 5 30 92 100 201 89 398 rare 1878 403 24 517 33 76 643 754 56 801 30 63 946 52 70 e 1000 136 225 76 366 86 449 590 624 41 2229 327 20-Frankenstücke. M. 16 24—28 514 94 637 88 829 61 87 3114 39 49 66 92 297 315 Englische Sovereigns.„ 20 29—34 72 489 726 806 944 4011 20 250 370 446 507 63 Russische Imperiales..„ 16 65-70 785 818 992 5032 77 101 18 41 86 95 205 48 72 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 1 6 367 94 571 79 676 85 6162 519 26 62 656 855. on 8 9 52—57 5pCt. Prioritäts Obligationen der Hess. Dueaten al marco 5 9 55—60 Ludwigs Eisenbahn⸗Gesellschaft von 1871. Dollars in Gold. 4 4 17-20 ** Oeffentliche Aufforderung. 464 Peter Hofmann V. von Bodenrod hat sein und einer verlebten Ehefrau, Elisabetba, geb. Hofmann, rundvermögen mit ihren beiderseitigen Nachkommen nter diese vertheilt und diese sind folgende Items odenröder Gemarkung: Flur 1. Nr. 573, 11/171, /132 nd IX/147 vor dem Namen Wagner, Johannes II.; 128 vor dem Namen Wagner, Johannes II. Wittwe; 581 mit/ vor dem Namen Enders, Peter, Erben; 714,5 vor dem Namen Enders, Philipp J.; 11/216 it 5/½11 vor dem Namen desselben 1/49 mit ½ vor um Namen Wagner, Johannes II. und mit ½ vor dem Zamen Hofmann, Johannes, und Gemarkung fiscalische Wald Bodenrod 111/19 und 1%¼ 8 vor dem Namen sofmonn, Johannes Schultheis, mitvertheilt worden. Die Veräußerer haben zwar das Eigenthum bescheinigt, vermögen es aber nicht urkundlich nachzuweisen; es ergeht derum an die als Besitzer eingetragenen Personen resp. d 1 1 deren Rechtsnachfolger, welche sich nicht ermitteln ließen, berdurch die Aufforderung, so gewiß innerhalb 3 Monaten, ben heute an ihre etwaigen Ansprüche an die bezeich— ten Parzellen bei dem unterzeichneten Gerichte geltend tt machen, als sonst Verzicht darauf unterstellt und die Abheilung gerichtlich bestätigt wird. 5 Butzbach den 29. Juli 1878. f Großberzogliches Landgericht Butzbach. 1 d.. g Römheld, Landgerichts-Assessor. Obst⸗Versteigerung. 2666 Mittwoch den 7. August d. J., Nachmittags 4 Uhr, ten mehrere Bäume Birnen öffentlich meistbietend ver— E werden. Zusammenkunft am Rathhaustreppchen. Friedberg den 5. August 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. f Doucar. Bekanntmachung. 237 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des ch ins unterm heutigen Tage mit dem Eisen- und Mangan⸗ midt zu Kirch⸗Göns und A. Brücke l V. zu Pohl⸗ 4746 Kenntniß gebracht, daß die Herren Friedrich Abergwerke„Concordia“ in der Gemarkung Pohl⸗ ins, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 363,000 Aradratmetern belliehen worden sind. Etwaige Ein⸗ bindungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeid⸗ des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei naten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks genthümer geltend gemacht werden. Während dieser int ist die Elnsicht des Situattonsrisses bei der Berg gesterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 28. Juni 1878. J roß herzogliche Ober⸗Forst⸗ und Domänen-Direction, Berg⸗Abtheilung. f Bo se. y„dt. Tecklenburg. 0 Arbeits-Versteigerung. Samstag den 10. August, Nachmittags 3 Uhr, soll Jäger schen Wirihschaft zu Münzenberg für e Mark Chaussirarbeit einer öffentlichen Versteigerung ulgesezt werden. Donmbach am 5. August 1878. 1 Schneider, Bezirks-Vauaufseher. Strumpfläugen * für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich. Hrggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur Friedberg⸗Hanauer⸗Bahn. Main ⸗Weser-Bahn. 2 ö Auf ier Cement— 2484 Die Lieferung und Aufstellung dreier Cement 2484 Submission auf den Neubau eines Empfangs⸗ schuppen mit Bau-Büreau für den Bau der Wetterbrücke, 78 1 n 20 der Niddabrücke und der Nidderbrücke soll in öffentlicher gebäudes und Güterschuppens auf Station Lang⸗Göns. Submission vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen, Reachnungen, Bedingungen, Massen⸗ und Preis verzeichnisse Massen- und Preisverzeichnisse, sowie Submissionsformu- Fan enen Betriebs und bautechnischen Büreau lare liegen auf dem Seetionsbüreau und dem Abtheil— hierselbst und im Büreau unserer Betriebs⸗Inspection, 1 ungsbüreau in Friedberg zur Einsicht aus und können Drankfurt* M. zur Einsicht offen 1 können die Zeich · ebendaselbst mit Ausnahme der Zeichnungen für den e 1 Preise von 4 Mark. die Bedingungen ꝛc. ze. Betrag von 75 Pf. bezogen werden. 5 3,5 M. von den genannten Stellen be⸗ Die Offerten, welche sich auf die Anlieferung einzelner 8** 5 oder aller 1 e e beziehen Wien sind Offerten sind an uns bis zum 20. August d. J., versiegelt und portofrei unter Aufschrift:„Offerten auf Vormiktags 11 Uhr, einzureichen Lieferung eines Cementschuppens“ an den Unterzeichneten Cassel* 30. Juli 1878. g bis spätestens Mittwoch den 14. d. M., Vormittags 11 Uhr, Königliche Direction der Main⸗Weser⸗Bahn. einzureichen und erfolgt die Eröffnung derselben zu dieser J a 5 Arbeits-Versteigerung. Zeit in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten. riedberg den 4. August 1878 8 2 8 8 9 8 25 Eisenbahnbaumeister 2476 Donnerstag den 8. August, Nachmittags 3 Uhr, Francke soll anf dem Büreau des Großherzoglichen Bürgermeisters 5 zu Trais⸗ Münzenberg für 391 M. Glaserarbeit einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. 8 2 3 N 10 oi.* Bullen Versteigerung. Gambach om 3. August 1878 2477 Donnerstag den 15. August d. J., des Nachmit⸗ Schneider, tags 1 Uhr, wird der hiesige, zu schwer gewordene und Bezirks⸗Bauaufseher. gut genährte Oemeinde-Bullen auf dem Rathhaus dahier versteigert. Cleeberg den 1. August 1878. Keil, Bürgermeister. 0 Ftiedberg-Hauauer-Bahn. 5 5 5 f 2485 Die Anlieferung und Befestigung der Straßen⸗ D 1 1 1 balken, des Bohlenbelags und der Geländer zu den ramermar Wegeüberführungen der II. Seetion und zwar: * 40 ebm Kiefernholz, 2468 Der diesjährige Krämermarkt findet nicht, wie in 9,5„ ache ahi zur Ueberführung in Station dem Kalender verzeichnet, den 19., sondern den 26. d. M. 5 + 79, stat. Am vorhergehenden Sonntag, den 25. d., findet 12„ Kiefernholz zur Ueberführung in Station wie alljährlich urd wie am Markttage Tanzbelustigung 45 + 40, 5 statt. 239„ Kiefernholz zur Ueberführung in Station Klein⸗Karben den 1. August 1878. 59 + 50, Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Karben. soll im Weg Schnelder. 1 5 01 5 0 775 9— U* 1 Glaͤubiger-Aufforderung. 2475 Wilhelm Jakob, Bierbrauer in Vilbel, hat mit der Mehrheit seiner Gläubiger ein Arrangement abe geschlossen. Gerichtsunbekannten Gläubigern desselben wird 9 hiermit aufgegeben, binnen 14 Tagen, vom Tage der gelch Nee I 8 l l f 1 J f zeichneten einzureichen und findet die Eroͤffnung derselben ann 8. 0 in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten statt. anzumelden, um e ungen gegen die Bee N. Auaust 187 stätigung des Arrangements bei Meidung des Ausschlusses Men Des Elsendahn d 1 vorzubringen.— Akteneinsicht ist gestattet. ö e e e Vilbel, den 1. August 1878. ene Großherzogliches Landgericht Vilbel. Versteigerung. Jäger, Dr. Schäfer, ö Landrichter. Landgerichts-Assessor. 2457 Mittwoch den 7. August l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen an hiesigem Rathhause die nachverzeichnelen Gegen— Bekauntmachung. da v e en e e der öffentlichen Submission vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen liegen auf dem Abtheilungs— büreau in Friedberg und auf dem Sections büreau in Hanau zur Einsicht aus und können Letztere nebst den Submissionsformularen von dort gegen Erstattung von 50 Pf. bezogen werden. Offerten sind versiegelt und portofrei bis Mittwoch 14. d. Mts., 10½ Uhr Morgens, an den Unter⸗ 2473 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des 1 einspänniger Wagen, 1 Pflug, 1 Rangenmüßgle, Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur 4 Pfund Schafwolle, 1 eiserne Egge. öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Louis Petri II. Friedberg den 1. August 1878. f zu Gießen unterm heutigen Tage mit dem Eisen- und Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Manganerzbergwerke„Ameisenkopf“ in der Gemarkung 8 F ou dd Ober-Mörlen, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 7 5 8 A 426087 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige, N N 5 8 E Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver— VI E Er Ar meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei ö* Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks- 2448 Dienstag den 6. August lfd. J., Nachmittags eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser 3 Uhr, werden die Marklplätze an Ort und Stelle dahser Frist ist die Einsicht des Situatlonsrisses bei der Berg- versteigert. 2 meisterel Gießen Jedem gestattet. a Der Markt findet Sonntag den 18. und Montag Darmstadt, den 10. Juli 1878. 8 den 19. August l. J. statt und werden Carrousells, Großherzogliche Ober-Forst- und Domänen-Direetion, Schaubuden, Schleßstände de. de. zugelassen. Berg-Abtheklung. Vilbel den 30. Juli 1878. Bose. 5 Großherzogliche Bürgermeisterel Vilbel. »dt. Tecklenburg. g Hint. Bad⸗Nauheim. Dien stag den 6. Au a u st auf der Terrasse des neuen Kurhauses 2 2 22 4. ˖ U Militär- Coneert, ausgeführt von der ganzen Kapelle des Rheinischen Jäger⸗Bataillons Nr. 8 aus Zabern i. E. Anfang Nachmittage 4 Uhr. Entrée 20 Pf. Kurgäste und ihre Angehörigen, sowie die biesigen Kurhaus Abonnenten haben gegen Vorzeigung ihrer Kurkarten freien Zutritt. Eingang an der großen Treppe der Terrasse. 2478 f Die Direetion. Ossenheimer Wäldchen. Nächsten Sonntag als am 11. August findet dahier bei Harmonie; und Tanzmusik das Erndtefest statt, wozu hiermit freundlichst eingeladen wird. 0 G. F. Korndörfer 2482 5 Pisse wird ohne Unterschied der Stoffe in allen Breiten dauerhaft und billig gelegt und kann zu einem Costüm in einer Stunde fertig gemacht werden bei Georg Sellin in Friedberg. Carl Bindernagel's Annoncen-Erpedition. Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren⸗Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. Fpar- und Vorschuß-Verein Zu Steinfurth. Eingetragene Genossenschaft. General-Versammlung. Die diesjährige ordentliche General- Versammlung des Spare und Vorschuß ⸗Vereins(einge⸗⸗—— tragene Genossenschaft) findet Sonnlag den 11. August l. J., Nachmittags 3 Uhr, im Saale des Herrn Heinrich Rosenbecker IV. statt und beehren wir uns hierdurch, unsere Mitglieder einzuladen. 1) Rechenschaftsbericht. 2) Bericht über die Prüfung der Bilanz und Entlastung des Vorstandes. 3) Beschlußsassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach den Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren Conrad Schudt, Balthasar Philippi und sind wieder wählbar. Für den freiwillig aus dem Ausschusse austretenden Herrn Simon Loeser findet Neuwahl statt. Seinfurth den 5. August 1878. Tages⸗ Ordnung. Für den Ausschuß: Heinr. Schultheiß II., Vorsitzender. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolz, Stark, Cerstergen, Storr, Moos und vielen andern Gottesmännern. 23 weiunddreißigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Ssahlsiiche. Eleg. geb. ohne Goldschritt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2. 80. Pracht⸗ Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. Benige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als S hunderttausend Exemplaren über alle Länder beulscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostet geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communsongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Zu bevorstehender Aussaat 8 7 7 8 Pianino 7 ewigen Kleesamen, Inearnat-Klee, Herbst⸗Rüben, lange 40 bie 12 Stick(gebn in eise von 250 bis kund runde dete dre geen un Einmachen Mark, hab 1 und zu billigsten Preisen; Perlzwiebeln zum Einmachen i Habe Fee E. L. Glück. sowie zum Pflanzen empfehlen 5 1 Morgen Hafer(A. 63424.) Deumer& Wirth, Samenhandlung, sollen Mittwoch den 7. August, Nachmittags 2 Uhr, am 2380 2486 Turn ⸗Verein. General-Versammlung 7. August, Abends 9 Uhr, in der„Goldnen Reichskrone“. Tagesordnung: Die Jahn⸗Feier am 14. August. 2488 Der Vorstand. Eine Brieftasche 1 7 gente mit Geld bei Bad-Nauheim verloren. Dem Wieder⸗ äuser bringer, Fürstenstraße 328 in Bad⸗ Nauheim, it Belohnung eingelhele von 25 M. zugesichert. N pur den 1630 2465 Ein einfaches solides Mädchen, welches kasse ut rechnen und schreiben 1 eb, ou eke d len Ladeumädchen ona. in eine„Schweinemetzgerei“ gesucht. Solche, die schon ue in in einem ähnlichen Geschäfte thärig waren, erhalten den Vorzug. C. G Hartmann, Moin!, Große Eschenheimerstraße 25, Vale im La Frankfurt a. M. 2466 Einen Monatsdienst sucht eine junge Frau. Zu erfragen bei Kammmacher Höck. Gesangenmn in Fruterti aus, sh Joh J. Dieses Jahr werde ich meinen langjährigen Kunden 1 wurd wieder die Preiselbeeren bringen. Je lleine G. 2474 Frau Plett aus Erndtebrück. esc jedoch Ei l ö G ll J Kerei bel in ti tiger E 2 E Honalen G. kann sofort eintreten bei 2435 Fr Gesanget Th. Steinel, Bürstenmacher. chung der! Friedberg, Kaiserstraße gegenüber dem Rathhaus. e sosort! 2469 In der Kirchenkasse zu Kaichen können bis zum lossung ö 1. Oktober d. J. 0 gen die 4628 Mark 57 Pf. a n Pfarrbesoldungskapital gegen hypothekarische Sicherheit hörde eit zu 50% ausgeliehen werden. Berli Der evang. Kirchenvorstand. 1 ocht zuse 2470 Einen Wagen, bes„Groß welcher ein- und zweispännig gefahren werden kann,,— 1 zwei Paar Kuhgeschirre mit Ketten und einen 5 i Wendepflug hat zu verkaufen. Priedenevn Ech zell. Sebastian Storck. zogen word Urkunden 1 1 ll. Vollhäri 1 kuk 0 1 U här inge liner Anki ab und ben 2326 bei Wilhelm Fertsch. Kelterschrauben de nebe Vor em abgesper 1 7 l 8 5 n Sache, d in jeder Größe liefert die Maschinenfabrik von Schmerzen 2471 A. Henrich 8 Söhne in Hanau. 0 ö 80 1 1474 Spezial Arzt Ir. Kirchhoffer in Straßburg ich nach d (Elsaß) behandelt speciell Schwächezustände: Pollut.,[Nachdem nächtl. Bettnässen, Impot., Siphilis.(11175.) An den 0 25* 2 Retourbillets nach Berlin, a an. noch 14 Tage gültig, sind abzulassen. 660 andere 2472 Bad Nauheim, Fürstenstraße 333 bei Ferro. 5 4 ni 1—— hnnte. 2480 Ich warne hiermit Jedermann meinem üwesst 1 Sohne Jacob auf meinen Namen etwas zu zowie die! borgen, da ich für Nichts hafte. wendeten B Soödel. Ernst Wagner. is linkin Einen Ziegenbock hat zu verkaufen r Kal Bahnwärter Gernand Ueruche zu 2481 nächst der Görbelheimer Mühle. Mühlen ⸗Verkauf mit Wasserkraft, neu eingerichtet mit 3 Mahlgängen ze,. An Haus, Hof, masive Oeconomie⸗Gebäude und Gärten n ic derbe e e ber Prinzess. Frankfurt⸗Hanauer Gegend. dit Bin Von wem sagt die Exped. d. Anz. 0 wh. NB. Auch sind 20 Morgen Aecker und Wiesen zu ha ot dune — m 0 2479 1 4 dis. 6 bis 8 Erdarbeiter esa werden gesucht.. 5. lg Näheres bei Ludwig Hacker in Fauerbach b. Fr, urg ah FFFFFIFIJ71CCCͤ VV e D de Todes⸗Anzeige. en d Allen Freunden und Bekannten hierdurch die 1 Bunde schmerzliche Mittheilung, 9 mein geliebter Gatte 0 Karl Miller, Freiherrlich von Löw'scher Rentmeister, Samstag Abend um 10 Uhr in Folge von Altersschwäche sanft dem Herrn entschlafen ist. 72 0 Nieder⸗Florstadt am 3. August 1878. Adelheid Müller. f Die Beerdigung findet Dienstag den 6. August, Nachmittags 3 Uhr, statt. 2485 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Frankfurt am Main. Sodenweg versteigert werden. 2452 Gartenschütz Brel gibt Auskunft. Unterjacken KUnterhosen K. Falerrich. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1 tceilage. er dert, 1— 3. —* Deutsches Reich. Nhe Darmstadt. Die Aktuariats- Aspiranten —— Ringels häuser und Usinger, beide aus Reinheim, 88 re den wurden zu Landgerichts Aktuartn bei den Land⸗ Tuc gaichten Schlitz und Wimpfen, der Hauptstaats- I 1 Denni E lassebuchhalter Michell zum Hauptstaatskassier und en Ir Gerichts- Actessist Dr. Reen aus Mainz zum u, die — F. Herten n Jotar in Wörrstadt ernangt. „ 8 1 e eee, Mainz, 31. Juli. Schon zum zweiten — Pale im Laufe dieses Jabres brach unter den * 8 tat jungt dur Oefangenen in der hiesigen Gefängniß-Anstalt eine ä Meuterei aus, die jedesmal schwere Folgen nach 5— ct zog. In der heutigen Sitzung des Bezirks- — grichts wurden abermals fünf junge Burschen, — 15 kleine Gefängnißstrafen zu verbüßen hatten, dee sich jedoch an einer am 20. Juni ausgebrochenen euterei betheiligten, zu abermals 9 resp. 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Aufruhr Wade dir Gefangenen bat jedoch auch zu einer Unter— in, süchung der hiefigen Gefängniß⸗Verbältnisse geführt, .— e sofort zur Entlassung zweier Beschließer Ver- enen di zun lassung gab. Gleichzeitig wurde jedoch auch gen die Verwaltung eine Disciplinar-Unter— chung eingeleitet, die nach der Ansicht der Staats: hörde eine sehr umfangreiche werden wird. . Berlin. Das Kriegs Gericht tritt nächste rk 37 Pf. * ecerict Sicherheit „ netertend. Watt de aten wttten fang, Reet 18 d eme „Großen Kurfürsten“ bei Folkestone zu fällen. — 31. Juli. Die Bestätigung des Berliner Fiedene vertrages ist durch den Kronprinzen voll— zen worden. Die Auswechelung der Ratifications- Ukunden wird am Sonnabend hier stattfinden. Polhünuge. Der Kaiser lehnte nach der„K. Z.“ bei wer Ankunft in Teplitz den geschlossenen Wagen 1 r f Ecbestian tocck. ei e ab und benutzte fortwährend einen offenen ohne — Sas lawede Vorsichtsmaßregeln; er spazierte bereits in rauben din abgesperrten Theil des Schloßgartens. Die Grüchte, daß er in letzter Zeit wieder mehr eth Spmerzen am rechten Arm, den er noch immer Sem. einer Binde trägt, empfunden habe, erweisen een etben fin nach der„Augs b. Allg. Ztg.“ als übertrieben. eee dee Nichdem bereits eines der Schrotkörner, welche enn I in den rechten Arm gedrungen, herausgeschwärt 2s bir, kam in der letzten Woche an demselben Arm 18 lach Berlin, ei anderes Schrotkorn so weit an die Oberfläche, daz es mit einer Pinecette herausgenemmen werden kiimte. Die Herauseiterung der Schrotkörner erden weites eld eist den durchaus normalen Verlauf der Heilung, 5 Aan was t sopie die Richtigkeit der von den Aerzien ange, wendeten Behandlungs⸗Methode. Da der Gebrauch de Fertt. dit dal 13 5 1 725 20. f ö et. di linken Armes jetzt ein völlig freier ist, hat a eren di Kaiser begonnen, mit der linken Hand Schreib— Bosnien aufgehoben. 4 bt 46»erkauft Un suche zu machen. Er dürfte übrigens, wie die Andre Ser 11— dn Prinzessin Marie mit dem Prinzen Heinrich * ö in Niederlande nicht Theil nehmen. N Verkau 1 1 1. August. In Sachen Hödel's war das 8 ae Grücht verbreitet, daß der Kronprinz auf Grund l dis Berichts des Staats- Ministeriums in Bezug das Erkenntniß dee Staats- Gerichtshofs wider * 1 bel dem Gesetz freien Lauf gelassen und das 2 ones Urtheil unterzeichnet habe. Der Bericht 0 Abeiter Staats-Ministeriums ist jedoch erst heute nach Erdar kom burg abgegangen. r die Eröffnung des Reichstags findet am S Die Einbringung der gegen J, September statt. Sotiel⸗ Demoralin gerichteten Gesetzentwürfe den Bundesrath erfolgt binnen kürzester Frist, 1 Berathungen derselben beginnen am 12. August. Osnabrück, 31. Juli. Bischof Beckmann hier ist gestern Abend gestorben. ili gen, 30. Juli. Der päpstliche Nuntius münchen, Masella, traf gestern hier ein und he eine dreiviertelstündige Unterredung mit dem Auen Biemarck. Heute Vormittag empfing der- e den Gegen besuch des Reichskanzlers, hatte Valcuf in des letzteren Wohnung abermals eine ündige Conserenz mit dem Fürsten Bismarck oche zusammen, um das Urtheil über das Unglück Bberhessischer Anzeiger. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 1. August. Kronprinz Rudolf bat beute die Reise nach Prag in Begleitung des Oberhosmeisters Grafen Bom— belles und zweier Adjutanten mittelst eines Separat— Hofzuges der Nordbahn angetreten. Ein ossizieller Abschied ist auf speziellen Wunsch unterblieben. Der Bahnhof war mit den Reiche flaggen decorirt. Teplitz. Die Polizei(sie ist Communal- Polizei) soll in Folge des dasigen Aufenthaltes des deutschen Kaisers durch Prager Sicherheits- wächter vermehrt und während des Aufenthaltes des deutschen Kaisers unter Leitung eines höheren Polizeibeamten aus Prag gestellt werden. Von Berlin aus soll in Teplitz um ein Verzeichniß aller deutschen Arbeiter in den diversen böhmischen Fab— riken nachgesucht worden sein. Ueberdies seien auch von Berlin aus eine große Anzahl geheimer Poli— zisten in Teplitz eingetroffen. — Der Kaiser von Oesterreich wird am 5. August hier erwartet. Die Gerüchte über eine Dreikalser⸗Entrevue in Teplitz treten in verstärktem Maße auf. Auch die„Bohemia“ enthält die officiöse Meldung, Mitte August dürfte der russische Kaiser den deutschen und österreichischen Kaiser in Teplitz besuchen, um das Freundschaftsbündniß zu erneuern. Brod, 31. Juli. Heute Nachmittag bezog die Haupt Celonne bei Dervent das Lager. Der Kaimakan, der Kadi, ein berittener Hauptmann, der Gendarmerie- Commandant, viele Begs, die angesehensten Einwohner, drei katholische und vier orthodoxe Geistliche kamen dem Commandirenden zu Wagen und zu Pferd entgegen, um ihre Unter- wersung auszusprechen und sich der allerböchsten Gnade des Kaisers und Königs zu Füßen zu legen. Die Ortsvorsteher hoben in ihren An- sprachen besonders hervor, daß die Bevölkerung beider Orte der Grenze nahe genug wohne, um die Milde und gerechte Verwaltung der öster— reichischen Regierung zu kennen, und daß sie des— hulb den kommenden Ereignissen mit voller Be— ruhigung und mit Vertrauen entgegensehe. Die Hitze war während des heutigen Marsches enorm und hatte die Mannschaft darunter sehr zu leiden. Die 20. Infanterie-Division hat die Save über— schritten und Türkisch⸗ Samac besetzt. Die erste Gebirgs Brigade ist mit dem ersten Theil ihrer Colonne, ohne Widerstand gesunden zu haben, in Novi eingetroffen. General Philippovich hat, den est“ meldet, an den Hochzeits- Feierlichkeiten daß die Bank von Frankreich beschlossen habe, ihre gegenwärtigen Noten durch neue zu ersetzen, die fast unmöglich nachzumachen und leichter zu dringenden Bitten der Bevölkerung nachkommend, das Verbot der Getreide- und Vieh Ausfuhr aus Frankreich. Paris. Der„Temps“ meldet, controliren wären. Großbritannien. London. Gladstone hat eine Zuschrist an Lord Beaconsfield gerichtet, worin er diesen aufforderte, diejenigen beleidigen— den Epitheta anzugeben, von denen Beaconsfield behaupte, Gladstone habe sie in Beziehung auf seine Person angewandt. Lord Beaconsfield ant— wortete auf diese Zuschrift, er sei von den Ge— schäften sehr in Anspruch genommen, werde aber die nöthigen Ermittlungen anstellen. Schon jetzt erinnere er an die Rede Gladstone's in Oxford, wo derselbe gesagt habe, der große Name Englands sei von Beaconsfield erniedrigt worden. Er er— innere ferner an die Rede Gladstone's in South— wark, worin dieser ihm Doppelzüngigkeit vorge— worfen habe. — 31. Juli. Das Unterhaus erledigte in der Special- Debatte die Rinderpest- Bill. In Betreff der Einfuhr fremden Viehes steht dem Geheimerathe die Zulassung frei, sobald billige Sicherheit gegen die Einschleppung der Seuche gegeben ist. Italien. Rom, 1. Aug. Cardinal Franchi in schlechte Nacht, wurde mit den Sterbesaktamenten versehen und ist heute früh gestorben.— In mehreren Städten Italiens wurden Meetings der „Italia irredenta“ abgesagt. — Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine 25 Stellen umfassende Präfecten-Versetzung. Mailand, 30. Juli. Der König und die Königin von Italien sind in Begleitung der Prinzen von Neapel und Aosta, sowie der Minister Cairoli, Corti, Bruzzo und Baccarini aus Turin hier ein- getroffen und von einer ungeheueren Menscheamenge aufs Lebhafteste begrüßt worden. Türkei. Constantinopel. Zwischen der Pforte und dem Botschafter Layard schweben Ver— handlungen über die türkisch-englische Convention vom 4. Juni. Namentlich legt der Sultan Ge— wicht darauf, daß ohne seine vorgängige Zu- stimmung keine Reform in der astatischen Türkei eingeführt werde. — 31. Juli. Dem Ministerrathe, der sich mit der bosnischen Frage beschäftigt, ist ein Schreiben des Sultans zugekommen, welches an den in Bezug auf die österreichische Occupation bereits aufgestellten Bedingungen festhält. Es ver— lautet ferner, die Pforte habe dem österreichischen Botschafter gegenüber jedwede Verantwortung für ein etwaiges feindseliges Auftreten der Einwohner Bosniens und der Herzegowina abgelehnt. Die Pforte unterläßt, nach dem Heranrücken der Oester— reicher, die Absendung von Militär zur Wieder herstellung der Ordnung in Serajewo. — Btrrichte der Pforte aus Prizrend besagen, daß die Rüstungen der albanesischen Liga gegen die Serben und Montenegriner bedrohliche Dimen— sionen annehme. Serajewo. Dem türkischen Agitator Hadschi Loja, welcher schon vor 14 Tagen tumultuarische Auftritte verursachte, die den Rücktritt des mili— tärischen Commandanten herbeiführten, ist es ge- lungen, neuerlich einen Ausstand des türkischen Pöbels gegen die türkischen Behörden zu provo— tiren. Der Pöbel bemächtigte sich theilweise der Waffen, vollbrachte Gewaltthätigkeiten und unter— brach die telegrapische Verbindung. In Folge des anarchischen Zustandes wird Seitens der fried— fertigen mohamedanischen Bevölkerung der Be— setzung der Hauptstadt durch österreichische Truppen sehnsüchtig entgegengesehen. Der Militär-Ober— commandant Hasiz Pascha wurde gleich Mazhar Pascha nach Serajewo gefangen zurückgebracht und sein Haus geplündert. Gegenwärtig bestebht nur zwischen dem Castell von Serajewo und Constanti- nopel, telegraphische Verbindung. Rumänien. Bukarest. Die Russen be- reiten die Besitzergreifung Bessarabiens für un— mittelbar nach der Ratification des Berliner Ver— trages vor, weshalb die russischen Truppen aus der Dobrudscha nach Bessarabien vorrücken. Da— gegen ist der rumänische Kriegsminister mit der Designirung der für Besetzung der Dobrudscha bestimmten Truppen beschästigt. Die russische Intendantur sendet die Eisenbahnwagen, welche während des Krieges auf den rumänischen Bahnen rollten, zurück. Tausend Wagen passirten allein über Jassy und Ungheni. Amerika. Washington. Schatzsekretär Sherman hat eine Bekanntmachung erlassen, be— treffend die Amortisation weiterer 5 Million Doll. Fünf. Zwanziger-Bonds von 1865. Aus Stadt und Land. Friedberg. Im Nachstehenden geben wir die weiteren Wahlresultate: Curtman. Schröder. Liebknecht. 1 dinttte auch Mittags bei ihm. ist gestern am Fieber gefährlich erkrankt, hatte eine Bindsachsen— 1000 Fauerbach v. d. H. 16 92 05 Holzhausen 7 38* Kirch Göns 3 76 8 Michelau— 50 eis Mittel-Gründau— 100 1. Münster— 54 8 Nieder-Erlenbach— 114— Nieder- Mörlen 79 3. Curtman. Schroder. Liebknecht. Ober ⸗Moͤrlen 173 5— Ostheim— 94— Pohl ⸗Göns 56 18— Rinderbügen 51 44— Rohrbach 1 68 Stockheim— 96— Wenings 5 99— Wolf* 15— 3 Groß ⸗Kacben. Am verflossenen Sonntag hielt der auf die hiesige Schulstelle präsentirte Lehrer Musch von Annerod seinen Einzug in unsere Gemeinde. In den letzten Tagen der Woche hatien die Schulkinder das Schul ⸗ haus mit Kränzen und Fahnen geschmückt, um den Ein⸗ zug verschönern zu helfen. Nachmittags um 5 Uhr fuhren der Orts- und Schulvorstand und eine Anzahl sonstiger Personen mit mebreren Wagen zur Eisenbahn- Station, um den neuen Lehrer abzuholen. Von unserem Bürger⸗ meister wurde der Ankommende Namens des Orts- und Schulvorstandes begrüßt und Namens der Gemeinde Will⸗ kommen gebeißen, worauf demselben ein dreifaches Hoch ausgebracht wurde. Nach diesem fuhren die Wagen nach Groß⸗Karben, wo sich bereits am Schulhause eine be— ttächtliche Menge Menschen, auch von auswärts, einge · funden balle. Nach dem Absteigen hielt Bürgermeister Bär abermals eine kleine Ansprache, mit welcher er den Ankommenden der Gemeinde als den nunmehrigen Lehrer der 1. Schulklasse vorstellse. Des Abends 9 Uhr brachte der hiesige Kriegerverein unter Beleuchtung dem neuen Ankömmling am Schulbause ein Stländchen, wobei sich wieder sast das ganze Ort eingefunden hatte; auch die Schuljugend verfehlie nicht die Pausen mit schönen Volks⸗ liedern auszufüllen. Hierauf dankte Lehrer Musch der Gemeinde für den unerwarkcten schönen Empfang und schloß mit dem Wunsche man möge auch des Präsentators gedenken und deßhalb dem Freiherrn v. Leonhardi und einer ganzen Familie ein dreifaches Hoch ausbringen, in welches die ganze Versammlung freudig einstimmte. La- Rockenberg. Es scheint, daß eine umherziehende Zigeunerbande auf die Dummheit der Leute speculitrt, um sich Geld zu erschwindeln. Dieser Tage brachten mehrere Blätter die Nachricht von einem solchen Betrug aus dem nahegelegenen Griedel. Einen gleichen Fall kann ich auch von bier berichlen. Die verflessene Woche kam ein Zigeuner zu einem biesigen jungen Mann, welcher schon mehrere Jahre an einer Brufikranktzeit leidet und versptach ihm sichere Heilung, wenn er das Mittel anwenden wolle, welches er ihm anrathen werde. Der Zigeuner verlangte nun ein Taschentuch, in weiches der Kranke drei Mal spucken sollle; dann müßte er 200 Mark berbeischaffen, welche er in der Nähe des Hauses sammt dem Tascheniuch Nachts um eil Uhr im Beisein des Kranken begraben wolle. Wenn dieses gescheben, dann würde er am dritten Tage völlig gesund sein. Außerdem befabl der Zigeuner noch, daß der junge Mann Niemanden Eiwas sagen dürfe. Zum Glück ging der junge Mensch auf die VPorschläge des Betrügers nicht ein und fertigte ihn damit ab, daß sein katholischer Glaube ihm solchen Aberglauben verbiete. Anzunehmen ist, daß die Zigeuner bande schon viele Gimpel auf ihrer Leimrutbe gefangen und aß nur die Furcht vor Spott und Hohn den Betrug der Oeffentlichkeit entzieht. -g. Münzenberg. Der Oberhessische Verein für Localgeschichte wird Sonntag den 4. August einen Ausflug herber unternebmen, woselbst Nachmitilags ein Vortrag des Professor von Rilgen über die Geschichte Münzenberg's in Aue sicht gestellt in. Es ist dies wohl das Erstemal, daß ein Fachmann die Forschungen aus dem reichen Material der Münzenberger Coronik vor die Oeffentlichkeit bringt, weßhalb man mit Recht seinen Ausführungen mit Spannung enigegensieht. Gießen. Die Uebelthäter, welche vorige Woche bei Nieder ⸗Cleen die beiden Schullehrer mißhandelten, sind ermittelt und sitzt einer derselben bereiis im„Kloster“ Allerlei. Berlin. Dem Berliner Stadigericht liegt zur Zeit folgender wunderliche Fall vor. Eine Erbschaft von 180 000 Mark befindet sich seit Anfang dieses Jahres unter Asservation des Gerichtes, welche weder bestritien, noch irgendwie belastet ist, und der Erbe, ein Adoptiv Sohn des Verstorbenen, welcher durch Annahme des Ver⸗ mögens auch keinem Verwandten zu nahe kreten würde, kann zur Annahme der Erschaft nicht gebracht! werden, das heißt: er vereitelt bisher alle Versuche, ihm das Testament zu insinuiren. Alle gerichtlichen Zuschristen an den beim Tode des Erblassers auswärts verweilenden Erben, alle Briefe des Massenverwalters bleiben unbeant— wortet, und seit Monalen wußte Niemand, wo der Erbe sich aufhalte. Jetzt erst hat der Massenverw alter zufällig etsahren, wo der renitente Erbe steckt. Verpflegt und unterstützt von einer mitleidigen älteren Dame, weilt er in einem reizend gelegenen Städchen Süsddeutschlands aver aller Mittel beraubt, und da nun auch die Dame nichts mehr auf ibn verwenden konnte, wendete sie sich dort an einen Geldmann um Aushülfe, bis es möglich sein werde, dem jungen Manne das ihm zustebende Ver— mögen zu verschaffen, welchen si für einen ungerecht Ver: folgten hielt, dem man das Seinige vorenthalte. Der also Angegangene, welcher einen„Berliner Schwindel“ vermuthete, wandie sich hierher um Auskunft an Bekannie und so ist dem Massenverwalter indirekt Kunde von dem verschwundenen Erben zugekommen. Vergebens fragt man sich, was den renitenten Erben bewegen kann, solche Erb⸗ schaft auszuschlagen? Die Annahme einer Geisteskrankheit scheint deshalb ausgeschlossen, weil dortige Aerzte den Mann für ganz gesund halten. Jedenfalls hat man es mit einem Sonderling zu thun, der in unserer Zeit, die „am Golde hängt, nach Golde drängt“, kaum seines⸗ gleichen finden dürfte. Wie der Massenverwalter und das Gericht nun ihren Erben einfangen werden, und ob er dem schweren Unglück einer Erschaft don 180 000 M. endlich Stand halten wird, muß die Zukunft leyren. Bückeburg. In der Nacht vom Sonnabend auf Sonntag ist der Berlin-Kölner Courierzug gegen 3 Uhr Nachts in der Nähe von hier entgleist, indem sich die Miltelachse des Schlafwaggons abtöste und, nachdem zwei Personenwagen mit furchtbaren Stößen über dieselbe sich noch wegbewegt hatten, unter dem Postwagen festsetzte. Das Hemmniß veranlaßte eine Entgleisung der hinter dem Postwagen laufenden Waggons, während der vordere Theil des Zuzes mit dem Schiaswaggon noch etwa 200 Schritte weiter sortlies. Vier Waggons sollen zertrüm⸗ mert oder mebr oder weniger beschädigt sein; die Passa⸗ giere und das Zugpersonal blieben glückticherweise unverletzt. Handel und Verkehr. Frankfurt, 30. Juli. Der heutige Heu- und Stroh⸗ markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per Ctr. M 1802.20, Stroh per Ctr. M. 2 Butter im Großen 1. Qual. 90 Pf. 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 110 Eier das 100 M. 4 60— 5.60. Erdsen geschälte(per 100 Kilogr.) M. 26.— 32. ganze Erbsen M. 24.— 26 Vohnen M. 25— 28. Linsen M. 28— 36 Kartoffeln M. 5—6. Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70— 75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55 68 Pf., Schweinefleisch 7075 Pf., Hammelfleisch 55 68 Pf, Kalbfleisch 60—70 Pf. Bohnen der Centner M. 5.50 6. Gurken das Hundert 90 Pf. dis M. 1.20. Frankfurt, 1 Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39 50, Nr. 2 M. 35 50, Nr. 3 M. 31.50, Nr. 4 M. 27 50 Nr. 5 M. 21 50. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 21.50, do. II.(Berliner Marke) M. 18 50. Waizen, eff hiesiger ab Bahnhof hier M 22 75, ab unserer Umgegend M. 21.50—22., do. fremder je nach Qual. M. 20.— 23., Roggen je nach Qual. M. 14— 16 50 Gerste M. 14—19., Hafer M. 14.50— 16, Kohlsamen M. 31.—32, Grbsen M. 19.—23., Wicken M 15.—16., Linsen M. 17.— 23, Rüböl, detail, M. 74 Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo. D. Frankfurt a. M., 1. August. Auch heute zeichne te sich die Tendenz durch große Festigkeit aus und irug auch ter Veikehr einen weit lebhafleren Charakter als gestern. Die sesie Haltung der Börse erstreckte sich indeß nicht nur auf einzelne Werthe, sondern sast das gesammte Verkehrs gebiet des Fondsmarktes nahm an der Besserung Theil. Für Creditactien waren es wiederum Gerüchse von einer ünsligen Semestralbilanz, welche animirend wuklen. Die Palme des heutigen Verkehrs trugen aber Slaatsbabn⸗ actien davon, für welche die Spekulation wachsendes In⸗ ieresse bekundet. Namentlich lagen heute vom Pariset Platze starke Kaufordres für das Effect vor. Als Ursache der Steigerung wurde abermals der zu erwariende Ge⸗ lteide Export angegeben, welcher höbere Einnahmen in Aussicht stellt. Gegen Schluß zeigte sich die Tendenz auf maiteres Berlin etwas abgeschwächt. Creditactien, gessern Abend 2329/ beweglen sich zwischen 233½ und 2327/. Stdatsbabngctien, gestern Abend 2355, gingen zwischen 236¼½—237 und 236½ um. Lombarden notirlen 68. Oesterr. Babnen jest. Galtzier gut beachtet und 2 fl. böher. Buschtiehrader, welche lange vernachlässigt waren, zogen eiwas im Course an. Deuische Baynen ebenfalls aul gehalten. Rbeinische Stamm beliebt und besser, auch hess. Ludwigsbahn um Bruchtheile höher. Von aus⸗ ländischen Fonds österr. Renten anziehend. Oesterreichische Prioritäten gesucht und meist besser. Goldnordweft und Ungarische Nordoß⸗Goldpriorisäten wurden vielfach gekauft. Letztere fanden Nehmer 3 705/. Banken sest. Oesterr. Nationalbank und deutsche Effectenbank steigend. Von Wechseln Wien theurer. Privatdisconzo 3½ pCt. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 1. August 1878. 20⸗Frankenstücke. M. 16 2327 Englische Sovereigns.„ 20 29—34 Russische Imperiales.„ 16 65 70 Holländische fl. 10-Stücke.. 16 65 G Ducaten. 9 52—57 Ducaten al mareo 5 9 55—60 Dollars in Gold. 75 4 17 20 Laudwirthschaftliches und Gewerbliches. Als ein provates Mitiel gegen Hitzschlag(Sonnenftich) bat sich crystallisirte Citronensäure, welche in allen Apotheken zu haben ift, bewährt und kann dieselbe Pe sonen, welche in der gegenwärtigen heißen Jahreszeit im Freien beschäftigt und der Sonnengluth ausgesetzt sind, empfohlen werden. 5 Bei den Bescheinigungen der eingegangenen Beilrägz für die Hinterbliebenen der Veiunslückten des„Großen Kursürst“ wurde vergessen, Frau von Helmolt mit M. 6.— aufzuführen, was hiermit nachmäglich geschiehl. Die Exvedition des Oberbess. Anzeigers. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ é Dutzend„„ 880. Dutzend„ i Die Expedition des Anzeigers. zu sehr billigen Preisen bei Corsetten K. Friedrich. zu Wetzlar. Submission. 2411 Zum Neubau eines Gebäudes für das Amtsgericht zu Vilbel sollen im Wege der Submission folgende Arbeiten vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit im Betrag von 2956 80 Steinhauerarbeit 430 25 Zimmerarbeit 1553 22 Dachdeckerarbeit 884 80 Schreinerarbeit 1654 50 Schlosserarbeit 984 50 Glaserarbeit 407 93 Weiß binderarbeit 1891 60 Svenglerarbeit 109— Pflasterarbeit 300 Termin hierzu ist auf Montag den 5. August, Vor⸗ mittags 11 Uhr, festgesetzt im Büreau Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg. Die bezüglichen Offerten müssen schriftlich, portofrei und versiegelt mit der Aufschrift„Submission für das Amtsgerichtsgebäude zu Vilbel“ eingereicht werden. Die Auf⸗ oder Abgebote sollen nur in Prozenten angegeben werden. Der Kostenanschlag und die Submisstonsbeding⸗ ungen mit Zeichnungen liegen in gedachtem Büreaulocal zur Einsicht bereit. 0 Versteigerungs-Anzeige. 2437 Donnerstag den 8. August l. J., von Nachmittags 1 Uhr an, werden in der Behausung des Kaufmann Bauer dahier die hinterlassenen Mobilien des daselbst verstorbenen Actuar Bauer unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert und zwar: 1 Canapé, 6 Stühle, 1 Schaukelstuhl, 1 Kleider⸗ schrank, 1 Koffer, 1 Kiste, 4 kleine Tische, 1 Nacht⸗ tisch, 1 Degen mit 2 Kuppeln, 1 Spiegel, 1 goldene Taschenuhr und goldene Kette, 1 Siegelring, 1 Uni⸗ sormshut, 1 Geige, 1 Lampe, 1 messingener Leuchter, 3 Porträts, 1 vollständiges Bett, 1 Commode, ver ⸗ schiedene Kissen⸗ und Bettüberzüge, Tisch⸗ und Bett⸗ tücher, 28 Hemden, verschiedenartige Kleidungsstücke und noch andere Gegenstände. Assenheim den 27. Juli 1878. 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