1878. Dienstag den 5. Februar. M 16. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. — Kreisblatt für den Artis Friedberg. Erschesnt jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. in Erinnerung, daß wir weitere Säumigkeit mit Betreffend: Die Schulpflicht der Kinder von im Großherzogthum wohnhaften deuschen Staaten. Die Großherzogliche Kreis- Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Abtheilung für Schulangelegenheiten, Nr. 3 vom 26. Januar 1878 Nachstebendes Ausschreiben Gro zu Nr. 1302 bringen wir hiermit zu Ihrer Ken Amtlicher Theil. Betreffend: Den Grenzgang der Feldgeschworenen im Jahr 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogli Unsere Verfügung vom 3. September 1877 ist von vielen Strafen ahnden werden. ßherzoglichen Ministeriums des Innern, niniß und empfeblen im vorkommenden Falle dessen Beachtung. Angehoͤrigen anderer Dr. Braden. Bürgermeistereien unerledigt geblieben. Friedberg den 1. Februar 1878. chen Bürgermeistereien. Wir bringen dieselbe mit dem Bemerken Dr. Braden. Friedberg am 31. Januar 1878. Kreises. Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 24. Juni 1876 zu Nr. M. Waldeck und Pyrmont die gleiche Vereinbarung wie der Regierung der Fürstenthümer nn worden ist, daß die dem Groß berzogtbum Hessen angebörenden Kinder, welche ungehörenden Kinder, welche sich im Großherzogtbum Hessen aufhalten zum Besuche der Schule herangezogen werden sollen, sbondern, wo daneben eine sogenannte Sonntags- oder Kinder, welche sich durch ein Zeugniß der zuständigen zebung ibrer Heimath normirt ist, vollfändig Genüge geleistet haben, Aufenthalts geltende Gesetz eine größere Ausdehnung des Erfüllung der Schulpflicht wird für die Fürstenthümer Wa „ nach Maßgabe der im Lande daß diese Nöthigung zum Besuche Fortbildunges beimischen Schulbehörde darüber aue weisen, obligatorischen Unterrichts vorschreibt. ldeck und Pyrmont dem Lehrer und dem Knorr. d. J. 8837 benachrichtigen wir Sie, daß nunmthr auch mit mit der Königlich Priußischen Staatsregierung dahin getroffen sich im Königreich Preußen aufhalten, und die dem Königreich Preußen des Aufenthalts bestehenden Gesetze wie Inländer der Schule sich nicht nur auf die eigentliche Elementarschule, chule mit obligatorischem Character besteht, auch auf diese sich erstrecke, daß jedoch daß sie der Schulpflicht, wie sie nach der Gesetz⸗ vom ferneren Schulbesuche zu entbinden seien, auch wenn das am Orte ihres Die Besugniß zur Ausstellung der Zeugnisse über Ortsschulausseher gemeirsch entlich beigelegt werden. Dr. Wedekind. — Deutsches Reich. Darmstadt. Die Antwort der Regierung zuf die Interpellation des Abgeordneten Büchner, den Diätenbezug der Lebrer aus den Gemeinde- lassen bei Besuch der Bezirks- und Gemeindecon— renzen betreffend, geht wesentlich dahin: Im Hinblick auf Art. 81 des Volksschulgesetzes hielt zie Regierung seither schon die Gemeinden für zerpflichtet, den Lehrern beim Besuche der von zer vorgesezten Behörde augesetzten Conferenzen ungemessene Diäten aus den Gemeindekassen zu zewähren. In Art. 16 des in der Kütze zur Publikation gelangenden neuen Gehaltsgesetzes der Volksschullehrer sind nun als Kosten, welche von zen politischen Gemeinden zu hücklich auch„die reglementsmäßig festzusetzenden tragen sind, aus⸗ pebühren der Volksschullehrer bei Dienstteisen““ dufgeführt, und ist in den Motiven zu diesem rlikel bemerkt, daß dies geschehen sei, um die zweifel zu beseitigen, wer die den Lehrern in ichen Fällen(3. B. bei Theilnahme an den getisconserenzen) billiger Weise zu gewährenden daggelder zu zahlen hat. Die fragliche Ange— tzenheit wird mithin jetzt durch Gesetz definitiv geregelt. dird, nach der neue — Zur Bestreitung der allgemeinen Bedürf⸗ usse der evangelischen Kirche im Großherzogthum Ru sten Nummer des Regierungs- eingetroffen. Actien-Gesellschaften zur Einkommen Steuer dies mal die Billigung der Kammer finden wird. Berlin. Der Bundesrath erhielt einen Entwurf, betreffend die Erssparnisse an den von Frankreich für die deutschen Occupations-Truppen gezahlten Verpflegungs-Geldern. Preußen und die von Preußen verwalteten Contingente sollen erhalten 19,799,100 M., Sachsen 1,207,200 M., Württemberg 1,183,500 M., sämmtliche deutsche Bundesstagten, ausgenommen Bayern, als erste Rate 1,200,000 M., Bayern 3,374,100 M. Im Ganzen gelangen 26,763 M. an die einzelnen Contingente des Reichsbeeres durch den Kalser manttät unternommen, — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet die Meldung verschledener Zeitungen von einem drei Tage dauernden Zusammentreten des großen Ge- zur Vertheilung. neralstabs in Kassel als total irtthümlich. Es handle sich nur um die alljährlich wiederkehrende Conserenz zur Feststellung der sämmtlichen Militär- beabfichtigt. Fahrpläne. Wie überhaupt nie, wohnt Feldmar— schall Moltke auch in diesem Jahre dieser Con- ferenz nicht an Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. ßlands Antwor Wien, 1. Febr. t auf Andrassy's Note ist gestern Sie enthält das Zugeständniß, daß Hattes, für das laufende Jahr 1878, auf das die Kasanliker Abmachungen nicht früher als end- Communal- Steuer- Capital der Ange wangelischen Landeskirche ein Beitrag von sennigen auf den Gulden ausgeschlagen. Aurchensteuern werden gleichzeitig mit den Com— unalsteuern der politischen Gemeinden durch den meinde: Einnehmer erhoben. Aue ssicht genommenen Dispositionen Ende Febr. wenigen, vielleicht nur zwei Sitzungen zu- mmentreten, in welchen jedenfalls aber die Frage richtet, worin er Erbauung einer Zwelg⸗Bahn von Eberstadt Friedens-Frage erör ch pfungstadt zur Erledigung gelangt. Die neuen Fuer und die Kirchen-Gesetze dürften erst in frangaise“ sagt: Nur elne ier späteren Session auf die Tagesordnung ge- zwischen der Türkei und werden; man ist sehr gespannt, ob die früber den, das ist Alle andern Fragen gehen ganz Europa an. Princip stets verworfene Heranziehung der 14 hörigen der giltig zu betrachten seien, als bis die Großmächte drei darüber beschlossen hätten. Die den, Novikoff hat gleichzeitig Andrassy mitgetheilt, daß eine ähnliche Erklärung an England abgegangen sei. — Die erste Kammer wird nach den bis jetzt rufun Ferner wird zugestan— daß die Abmachungen revistonsfähig seien. Es wird allseitig angenommen, daß die Be- — Gerüchtweise verlautet, der Zur habe ein Handschreiben an den österreichischen Kaiser ge— in überaus warmem Tone die tere. g Frankreich. Paris. Die„Rapublique An re verletzten. Freiheit der Christen und Mohamedaner der euro— Frage kann direct spälschen Türkel; in Asien bingegen dabe England Rußland geregelt wer- kein Interesse. diejenige der petuntären Entschaͤdigung. Kriegs Entschadigung. eine Confernz der Bertragsmächte von 1856 muß sich Rußland mit der Forderung einer Adänderung dieses Vertrages wenden. Großbritannien. Im Oberbause antwortete Derby dem Mit— gliede Stratheden, er babe niemals bebauptet, daß die Flotte unter keinen erdenklichen Umständen nach Constantinopel geben dürfe; es könnten Um⸗ stände eintreten, unter denen die Entsendung der Flotte dorthin ein Act der Zweckmäßigkeit wäre und wo sie durchaus nicht den allgemeinen Frieden gefährden, vielmehr, wenn im Interesse der Hu- die Erhaltung des Friedens London, 31. Jan. fördern könne. — 1. Febr. In der beutigen Sitzung des Unterhauses stellt Staats- Secretär Croß das Vorhandensein einer Kriegs Partei im Cabinet in Abrede. Die Credit Forderung sei nicht im Sinne eines allgemeinen Vertrauens Votums Nur Geld werde für den Noth- fall gesordert. Die Oppositlon möge beweisen, daß die Regierung ihren Versprechungen untreu geworden oder daß ihre Politik verändert sei. D sel Opposittons- Reden außerhalb des Hauses en von einem lügenhasten Geiste durchdrungen. Die Opposttion suche den Eindruck zu verbreiten, als gäbe die Regierung der Türkei Hoffnung auf Hülfe Croß nennt die Opposstion Russen-⸗Freunde, modificirt darauf aber diese Acußerung und schließt mit der Erklärung, es sei der Regierung einziges Streben, einen vollstaͤndigen, wirksamen, dauer— haften Frieden herbeizuführen. Bright Ubefür⸗— le wortete aus's Ernstlichste den Frieden und be— merkte: Croß habe von dem lügenhaften Geist der Oppositions- Reden gesprochen, g eines Congresses nunmehr wahrscheinlich sei. es mit den Reden von Beaconssield und denen der anderen Minister? Die Kriegführenden seien aber wie stehe zur selbstständigen Feststellung des Friedens be— chtigt, so lange sie nicht die Interessen Anderer Das britische Interesse erheische die Redner befürwortete eine mäßige Rußlands Forderung der Eröffnung der Dardancllen sei berechtigt. Die 1 14 e— Friedens- Grundlagen berechtigten zu keiner Be- sorgniß. Es liege nichts vor, was eine unwürdige Eisersucht gegen Rußland näbren oder eine drohende Haltung Englands auf der Conferenz rechtfertigen könnte. England solle erklären, es habe weder ein Interesse an der Aufrechterbaltung der Türkei noch bege es feindselige Gesinnung gegen Rußland. sind alle Männer zur National-Garde einberufen. Die Regierung könne entweder eine Erbschaft des Es herrscht große Begeisterung für den Krieg. Truppen bei Rodeviston. Der Aufstand in Thessalien verbreitete sich weiter nach Epirus. Die kreten- sische National-Versammlung hat die Unabhängig- keit von der Türkei und Annexion an Griechen- land beschlossen; die Bevölkerung genehmigte den Beschluß mit Enthusiasmus. In Griechenland Krieges oder des Friedens hinterlassen, und war Die griechische Regierung hat aus Anlaß dieser ö eines Friedens, der zur Freundschaft mit einem der größten Reiche führe.(Lauter Beifall.) Hier⸗ auf wurde die weitere Debatte abermals verlagt. und Thessalien, Epirus und Macedonien besetze, — 1. Febr. hause nicht zum Schluß. Nach einer längeren von allen Seiten lebhaft gesübrten Debatte wurde die Fortsetzung derseben auf Montag vertagt. — 1. Febr. Oberhaus Sitzung. Lord Derby beantwortete eine bezügliche Antwort Stratheden's dahin: Es hieß vor zwei Tagen, die Russen hätten Burgas und Tschorlu, 60 Meilen von Constan- tinopel entfernt, besetzt, deß gleichen einen gewissen Theil der Eisenbahn von Adrianopel nach Con stantinopel. Eine Abtheilung bewege sich südwärts nach dem Aegäischen Meere zu. Neueres über den Vormarsch nach Gallipoli habe er nicht gehört. — Das Vorraths- Schiff„Wye“ hat in Woolwich 2½ Millionen Gewehr Patronen und eine Quantität Bomben nebst Geschützen an Bord genommen. Türkei. Constantinopel, 29. Januar.“ (via Malta.) Hobart Pascha ist mit 10 Bataillonen von Batum bier eingetroffen; Derwisch Pascha wird ebenfalls hier erwartet. — 30. Jan. Die Russen sigd im Vorrücken begriffen und haben zahlreiche Streitkräfte in Adrianopel. Die Frots von Tschataldja, die Ver theidigungwerke von Konstantinopel, sind in wider— standsfähigem Zustande. Die Botschafter der Mächte verlangten die Entfernung der Tscher- kessen; die Pforte versprach, Maßregeln zur Auf rechthaltung der Sicherheit zu treffen. — 1. Febr. Das Protokoll über die Friedens; Grundlagen und der Waffen- Stillstand ist in Adrianopel gestern unterzeichnet worden. Mehemed Ali führt das Commando in Pera. Einige russis be Plänkler waren bereits über Tschorlu hinaus vor- gerückt. Die militärischen Bevollmächtigten haben die Demarcations- Linie sestgestellt. Die Russen werden provisorisch Erzerum und Silistria besetzen. Telegramme des Kaisers von Rußland und des Sultans drücken deren Genugthuung über die friedliche Lösung aus. Serbien. Belgrad. Die Verstimmung über die aus den Verhandlungen des englischen Parlaments bekannt gewordenen Friedens-Be— dingungen geht so weit, daß man enischlossen scheint, ohne Rücksicht auf den Waffenstillstand die Feindseligkeiten nicht früher einzustellen, als bis sich das Gesammt- Territorium Alt⸗Serbiens in serbischer Gewalt befindet. Numänien. Bukarest, 1. Febr. In der beutigen Sitzung des Senats brachte Demeter Ghika eine Interpellation ein über den Ausdruck „Rumänische Unabhängigkeit mit genügender Ge biets⸗Entschädigung“, welcher im englischen Unter- hause aus den Grundlagen für den Frieden eitirt worden sei; er wünsche zu wissen, ob Rumänien als kriegführende Macht an der Formulirung der Friedens- Bedingungen theilgenommen habe und ob es gewiß sei, daß diese Bedingungen die territoriale Integrität Rumäniens nicht antasten werden. Die Interpellation wird am nächsten Montage betrathen werden und ist eine analoge Interpellation in der zweiten Kammer einge— bracht worden. — Fortwäbrend treffen russische Truppen in Rumänien(Jassy) ein, die zum Theil nach Bulparien weitermarschiren. Griechenland Athen, 1. Febr. Minister⸗ Präsident Cummunpuros verlangte in der gestrigen Kammer- Sitzung vollständig freie Hand bezüglich der auswärtigen Politik und eventuellen Action. Der Aufstand in Thessalien ist im Wachsen; das Gros der Aufständischen steht bei Almyros und Agraphos. — 1. Febr. Die kretensischen Insurgenten hatten einen Zusammenstoß mit den türkischen der Zahlungs Einstellung des Khedive dadurch Hasen per Stück M. 3—4. der griechischen Stammes verwandten vertrage. und Vorgänge befohlen, daß morgen die Armee in der Stärke von 12,000 Mann die Grenze überschreite metzelung von christlichen Bewohnern vorzubeugen.“ Die Kammer hat der Regierung einen Credit von 10 Millionen Drachmen bewilligt. Der Minister des Auswärtigen wird morgen eine De- pesche an die Großmächte richten, um die Besetzung Thessaliens, Epirus und Macedoniens zu recht: fertigen und namentlich darauf hinzuweisen, daß in Macedonien ein Aufstand ausgebrochen sei, dessen Folgen nach der Grausamkeit, welche die türkischen irregulären Truppen ohne alle Provocation bisher begangen, vorausgesehen werden könnten. Griechenland könne solche Grausamkeiten nicht dulden und sei entschlossen, die drei Provinzen zu besetzen, bis sie in eine Lage gebracht sein würden, die sich mit der Ordnung, Ruhe und den Rechten Rußland. Petersburg. Osman Pascha traf am 17. Januar in Charkow ein und nahm im„Hotel Bellevue“ seine Wohnung. Seine Wunde war schon so weit in der Heilung be- Im sich Tepfik griffen, daß er ohne Stütze gehen konnte. Gefolge des Pascha's befanden Pascha, der Stabechef, der Arzt Osman Pascha's Tedem Pascha, der Sekretär Osman Pascha's Saduk, Oberstlieutenant Juschni, sowie die Adjutanten Kapitäne Nemed und Izzed und Lieutenant Jumer. Die drei zuletzt genannten Personen sind noch junge Leute. Tevfik Pascha hat sich demnach nicht vergiftet, wie seiner Zeit gemeldet wurde. — Aus Adrianopel wied amtlich gemeldet: General Strukoff besetzte am 25. Januar Lülle— Burgas und holte demnächst einen aus 10,000 vis 15,000 Wagen bestehenden Train von 50,000 auf der Flucht befindlichen bewaffneten Musel— männern ein, welche entwaffnet und nach Rodosto escortirt wurden, um von da nach der asiatischen Küste transportirt zu werden. Am 26. Januar wurden Demotika und Usunkepri besetzt, wo die russischen Truppen als Befreier von Baschibozuks Tscherkessen Seitens der mohamedanischen Bevölkerung mit Salz und Brod empfangen wur- den. Am 27. Januar erfolgte die Ankunft des Vortrabs des Radetzky'schen Corps in Adrianopel. Heute wohnte Großfürst Nikolaus in der Kathe⸗ drale einem Tedeum bei, bei welchem die Be— völkerung massenhaft zugegen war.— General Zimmermann meldet aus Medschidje vom 30. Jan. Nachmittags: Er sei am 27. Januar mit der Cavaletie in Basardschik eingezogen und habe die Stadt unzerstört gefunden; 3000 bulgarische und 150 türkische Familien seien daselbst verblieben. Durch starkes Regenwetter wurden die Wege un— passirbar gemacht. — 31. Jan. Die Friedens-Grundlagen sind von der Pforte angenommen und soeben vom Großfürsten Nikolaus und den Bevollmächligten des Sultans in Adrianopel unterzeichnet worden, ebenso der Waffenstillstand. Der Befehl zur Ein- stellung der Operationen wird sogleich an alle Detachements, sowie nach dem Kaukasus entsendet. Markt war gut befahren. Cent. M im Großen 1. Qual. Detail 1 Qual. M. 110 2 Qual. M. 1. Alle Donau Festungen und auch Erzerum werden von den Türken geräumt. — 1. Febr. Ein Tagesbesehl des Kaisers ordnet die Formation von 44 Bataillonen zur Fleischpreise: Bildung von vier neuen Reserve-Divistonen an. und Rinsfteisch 1,668,000 Doll, abgenommen. 85 90 Pf., M. 1. Hühner per Stück M. 150 Enten per Stück M. veranlaßt zu sein, daß der Khedive gestern ein Deeret erließ, womit er, wegen des bedeutenden Desielts in den letzten Jahren, elne Enquete Com- mission zur Prüfung seiner Finanzlage einsetzte und daß die bereits bestehende Commission für die Casse der öffentlichen Schuld sich weigerte, an der Enquete Commission tbeilzunehmen, weil sie glaubt, daß die ihrer Casse überwiesenen Ein⸗ nahmen der Prüfung durch die Enquete-Commisston nicht unterliegen. Der Khedive, aufgebracht durch den Widerstand der Commissarien der öffentlichen Schuld und über ihre Weigerung, hat eine wichtige Auch heute kam man im Unter- um die Ruhe aufrecht zu erbalten und der Nieder- Depesche an Göschen und Joubert gerichtet und deren Intervention nachgesucht. Amerika. Washington, 31. Januar. Der von der Finanz-Commission vorbereitete Ent- wurf eines neuen Tarifgesetzes wird morgen dem Congreß vorgelegt; derselbe enthält folgende Vor schläge: Eine Reduction von durchschnittlich 20 pCt. auf die bestehenden Zölle für alle taxirten Artikel, mit Ausnahme von Weinen, Branntwein, Cigarren und ähnlichen Verzehrungs-Gegenständen; für diese sollen die bisherigen Zölle unverändert bleiben; ferner: Abschaffung der zusammengesetzten Zölle (Compound Duties), Umwandlung der Zölle ad valorem in specificirte Zölle in jedem Falle, wo solche Veränderung dem Export amerikanischer Manufacturen zu Gute kommt, während der freie Import der Rohstoffe begünstigt wird. Der Ent- wurf will ferner den Schutz der amerikanischen Fabrikmarken im Ausland herbeiführen. Dampf maschinen für den Ackerbau und Material für den Schiffsbau sollen zollfrei sein. Der Entwurf macht Vorschläge, um solchen Ländern gegenüber, die den Impoct amerikanischer Producte erschweren, Amerika auf den Fuß der meistbegünstigten Nationen zu stellen, und veranschlagt die Zolleinnahmen, vorausgesetzt daß die Kosten der Erhebung der Zölle und gleichartigen Gebühren auf 4 Mill. D. reducirt werden, auf 155 Mill., um 17 Mill. mehr, als das Ergebniz von 1877. — 1. Febr. Der Senat hat eine Bill ange— nommen, wonach der Regierung 200,000 Doll. behufs Errichtung von Forts zum Schutze der Rio Grande-Grenze bewilligt werden. Ferner ratificirte der Senat den Freundschafts⸗ und Friedensvertrag mit den Samoa-Inseln. — die Staatsschuld hat im Januar um In der Staats- kasse befinden sich 126,883,000 Doll. in Gold und 3,170,000 Doll. in Papiergeld. Aus Stadt und Land. Mainz. Hier wurde ein Ehepaar, das einen Handel mit weißen Sclavinnen nach aller Herren Länder trieb, entdeckt und hinter Schloß und Riegel gebracht. Allerlei. Freiburg i. Br., 1. Febr. Hofrath Ritter v. Buß, Mitglied des Reichstags, it an einem Schlag⸗Anfalle im Alter von 75 Jahren gestorben. Handel und Verkehr. Friedberg, 2. Febr. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.90 100, Eier per Stück 8 Pf. Gießen, 2. Febr. Wochenmarkt Butter per Pfd. Eier per Stück 8 Pf. Tauben das Paar M. 1 40, Habnen per Stück 2.60, Gänse per Pfund 34 36 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M 7 50. Ochsenfleisch per Pfd. 70 Pf., Schweinefleisch 64 Pf. Hammelfleisch 60 Pf., Nindfleisch 50, 56 und 60 Pf., Kalbfleisch 50, 56 und 60 Pf., Kuhfleisch 50 und 60 Pf. Der heutige Heu- und Stroh— Heu kostete je nach Qual, per 2.50—3 50, Stroh per Cent. M 2—2 60 Butter 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Eier per 8— 10 Kartoffeln per 100 Kilogr. M. 7. Ochsenfleisch per Pfund 70—75 Pf. Kuh⸗ 54 60 Pf., Kalöbfleisch 60— 75 Pf., Frankfurt, 2. Febr. 100 M — 2. Febr. Rußland acceptirt eine Conferenz. Hammelstosseo 5563 Pf, Schweinefleisch 75-80 P. Als Ort wird wahrscheinlich Wien gewählt wer— den, doch ist es noch fraglich, ob die Türkei zu gelassen wird. Gortschakoff erkennt Modiffcationen der Friedenspunkte an, namentlich die Unvollständig⸗ keit der Präliminarten ohne europälsche Zustimmung. Aegypten. Kairo, 31. Januar. Der „Agence Havas“ zufolge scheint ein Gerücht von M. 26—32, ganze Erbsen, geschälte(per 100 Kilogr.) 1 Linsen M. 30.— 36. M. 22—26 Bohnen M. 25— 28. Mainz, 1. Febr. Producten⸗ Markt. Waizen per März M. 21 25, per Mai 21 10 Korn per Marz M. 15.25 ver Mai 15.10. Hafer per Maͤrz M. 14.85. Rüböl per Mal M. 36 50. Marburg, 2. Febr per Pfd 90-100 Pf., per Stück 80 100 Pf., Wochenmarkt. Butter kostete Eier per Stück 9 Ph., Hühner Tauben das Paar 70—80 Pf., 8 2 — —— 440 Theer-Capseln Als Heilmittel. Es wird „Wirksamer sind die zu dem Zwecke empfohlenen zu 0,3 bis 0,5 bis 1,5, nent l* 9* a dnn 7 1 in jüngster Zeit gar viel über Theer geschrieben,„ölig harzigen und balsamischen Mittel„zwei bis drei Mal täglich“ on. 1 ener Seite geurtheilt und* 5* K zu verabfolgen seien. 14 4* von derusener und dub rufer 5 15 Nen„für deren seeretionsbeschrünkende und zugleich 1 1 e r 3 0 883 a deze gesthehen wir's, nicht immer aus lauteren Motiven; Apectorfrende Wirkung hinreichende Erfhrenr Die Analyse der Guyot schen Thee capseln, * sit es dürfte daber wohl an der Zeit sein, zu schen, was„rpsckorirsnds Wirkung hinrelehende Erfahrung q ren nicht geringster Vortheil darin besteht, dass die 1 sert denn unsere deutschen Gelehrten in dieser Beziehung„bürgen ete.“ denkbarst beste Qualität von reinem norwegischen n.— sagen. Theer gehört vorzugsweise zu dieser Classe der Theer verwandt ist, ergibt bei einem Gewieht rr* 1 obe i res l medieinisel Mittel von 0,39 einen Gehalt von 0, 122 dieses Theere Wen. So schreibt Professor Dr. Lebert in Breslau medieinischen Mittel. 1 inen Geha on 22 08 1 122 0 0 aAktisehen Mediei b. Capsel und sollen 2— 3 derselben bei jeder Mahl- 0 8. en. in seinem Handbuch der praktische n Me. lie in, Dass zwischen Theerwasser und Tüeerkapseln P. Car nd sollen 2— 3 derselben bei jede ah nisse übingen 1871. 4. Aufl., Bd. I, Art. Bronchitis Chronica a a zeit genommen werden. net 8. 1048 u. f. von Anwendung der Balsamiea sprechend: es ieh, nur um eine andere neuere Form pandelt; tz fan eh uch die deutschen Gelehrten halten die 8 5* ve g der Bals: cn sprechend:. 7 5 M. sleht, auch die deutsche lehrte alten 9 15 1 durch S. 1045 u. f. von Anwene.. 1„„ bedarf keiner langen Auseinandersetzung; als Ca bse Anwendung des Theers in glelchem Verbält⸗ 4. tic Diejenigen, welchen jeh den Vorzug gebe, sine wird der Theer in der angenehmsten Form geboten,„ e n b f 2* d ein* 0 lngere Zeit fortgesetzte 15 1 7 nis s für erspriesslich und Jedermann wird sich darüber d 0„vor Allem der längere Zei ortgesetzte geschmack- und geruchlos, genau dosiert und höchst un eln Urtheil bilden künng * ge„Gebrauch von Theerwasser aqua picea in haltbar, während bei der alten Anwendung als Wasser* das 8— 1 5 3 111 Nic! d der Dosis von 1—2 Schoppen täglich etc.“, grosse Quantitäten des so unangenehm schmeckenden übe 5 M N e FI.. 12 N f N* g f rs Mass) auc 2 am Atze 2 chtige 0 sowie ferner bei Bronchitis der Greise S. 1074:[Mittels genommen werden musten, um dem Organis— Maas- und Zielhalten daher unerlässlich ist, ver teht 1„ 4 8 2 Mas 7 Alte 4 lerläs 1 1 erste 1 Jute 1 Das Theerwasser aqua picea kann, da es mus den Theer in dem nöthigen Quantum zuzuführen. sich von selbst; die angegebenen Formeln zeigen den ere*—* 4 8 1 5 N 2 1 2 * tient Ln.„der Kranke viele Monate trinken asg eto. Ueberdies schreiben Professor Dr. Walden- V eg, und wem dies nicht genügend erscheint, erhole Netzer den Professor Dr. E. Seitz in Giessen in seiner[burg und Dr. C. E. Simon in Berlin in ihrem Hand- sich des competenten Rathes; dann wird ein Mittel, l e Bearbeitung des berühmten Niemeyer'schen Buches, buch eder allgemeinen undspeelellen Arznei- welches schon so lange im Dienste der Wissenschaft 5 2— 9. Aufl., Berlin 1874, Band 1, Abth. I, Artikel Hyper-[verordnungslehre. Berlin 1877, S. 555 über steht, erst wirklich populär. t. 1 Latarr der uftröhre und Bronchial-[innerliche Anwendung des Theers in Pillen Die Reclame allein thut's wahrlich nicht. ümie und Katarrh r Luft a n. Ariel, schleimhaut, Seit 85 schreibt: und Capselform ete., dass letztere Dr. med U en e 2 Edictalladun Oeffentliche Aufforderun Holz-Versteigerun e Edietalladung„Oeffentliche Auff g. Holz⸗ Versteigerung 2—— . icta g. Dek ang.„„ ee gerung. 8 3 i ahre 1831 nach Amerika ausgewanderte 451 Einwendungen gegen das von Josepb Müller 438 Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr arne 32 13 er im 0 0 1. N e Jene Georg Ludwig Wilhelm Curtman, geb. zu Alsfeld dahier am 21. v. Mis. mit seinen unbevorzugten Gläu- anfangend, werden in hiesigem Gemeindewald, der Zelt ad am 20. Dezember 1807, oder dessen Leibeserben werden bigern abgeschlossene Arrangement, dessen nähe e Bestim⸗ Distrilt Oberkolbenroth: 1 u: 0 hiermit aufgefordert, sich binnen 90 Tagen zur mungen bei uns eingesehen werden können, sind binnen 518 Kiefern-Fichtenstämme von 154,40 Fesim. Inbalt, Aue i Empfangnahme seines seitder euratorisch dabier ver⸗ 3 Wochen bier vorzubringen und zu begründen, widrigen— 79 Fichtenstangen 1. Classe von 5,51 Fesim. Inhalt, 1 LI 2 f 2* 8 8 1 4 8 selb sta* 93 1 n cs 4 ee du walteten mütterlichen Vermögens zu melden, gegenfalls falls dasselbe bestätigt wird. 32 Eichenstämme von 7,65 Festm. Inhalt. ia reit er für verschollen erklärt und das Vermögen seinen Ge] Bad Nauberm den 21. Januar 1878 Samstag den 9. Februar, Vormittags 10 Uhr an⸗ 9 12 8 1 K* 1 0 t* 19 9. 8„ Vo 9 5 at. Der Cat⸗ g schwistern überwiesen werden wird. Wr* A N N 15 fangend, in demselben Distrikt: 1 0 m 377— U che S chn! a 2 42„ ihn Vilbel am 24. Dezember 1877.. e. gandgerichts Assessor 2375 Stück Nadelbolzwellen, n Dab. ach, R 1— 3222 61 Raummeter Nadel Scheitbolz, 1 5 f Eichenlohrinden-Verstei E„ 2 N 5 Versteigerung 1 e Da n Jagd Verpachtung 0 1 Distrilt Eichendecen: an ber 383 Freitag den 15. Februar l. J., Nachmittags 1 Uhr, im Kreise Wetzlar 140 Stud 8 45 ichen 5 1 soll i r Georg Nicolay'schen Wirthschaft dahter e tr or L 32 8 ö 18. N 340 Eichenwell 1 ertn, J die Feld⸗ und Wald jagd der Gemeinde Blofeld auf 432 Freitag den 1. März 1878, Vormittags 10 Uhr, 9 Mar**— nüppelholz N.hentt 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. kemmen in dem Schüßzengarten zu Weßzlar aus den dies⸗ 3* 3 1 4 Blofeld den 26. Januar 1878. jäbrigen Lobschlägen und zwar: 6„ ee abet 1 8 i 5 f 5 3 Fichen⸗Knüppelholz, — der 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Blofeld. 8 der Gemeinde-Oberförsterei Wetzlar I. ca. 1600 Ctr. 5 1 21— 1* ö 3 0 Conrad 7* 2„ Scheithol . d— 1* 88—* 50„öffentlich versteigert. 11 No 1 f„„„„ 2. 4—— 8 Pfaffenwies bach den 31. Januar 1878. 2 * 1 4 0 in 1 1 1. dune Summa ca. 3990 Ctr., Der Bügermeister a ernte g rer ö auger 455 Mittwoch den 6. Februar d. J. Nachmittags 2 Uhr, in den Königlichen Waldungen der Oberföorsterei Krofdorf 8 5 1 f 1 8* ollen eirea 20 Haufen Welden ⸗Reisbolz öffentlich meist⸗ aus dem genau abgegrenzten Schlage 11. des Distrikts 86 A b* 8 N J 4 1 9 T Au 9 8 8 7 2— 5 N en vietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am im Schutzbezürk Salzböden, ¾ Stunden von der Station** el 9 er eigerung. u ee de 18 5 5 Wain W i 80 G f l eig Ratbhaustreppchen.[Fronhausen an der Malin Weser Bahn, ca. 150 Centner 1 8 N 1 8 g* ü ur Erbauung es Schul⸗ und& indesaal 5 Frttt Friedberg den 30. Januar 1878. sowie aus dem eingetheilten Schlage XVIII. des a—*— e 2— 1— Geme—— 4 0 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Distrikts 94 im Schußzbezirk Stoppelberg bei Wetzlar zu n aendern meier, ge- und. 8 5 N 9 880 g 5.* en verzeichneten Arbeiten und Materiallieferungen, nämlich: Fouc ar. ca. 150 Centner, zusammen 300 Centner, Glanzlohe Maurerarbelt, deranschlagt 1800 M Pf a r N öffentlich an den Meistbietenden zur Versteigerung. 5 1 ihne e n „ Ju 1 Lie eru N Kauflustige belieben sich an das Königliche Landraths⸗— 1 1000 5 1— 9 5 1 Kau ige 4 h an 0 Königliche Lar h- in b 900 2 * Stasi 4** g. ame zu Weßlar, sowie an die betreffenden Herren Ober—— it—* 1 ö 6 a 1 förster üb ewünschte Auskunf er G 0 Dachvecketarde 2 3 g geld 456 Die Lieferung eines Mantels für einen Nachtwächter Irster über etwa gewünschte Auskunft der Gichenloh⸗ Schreincrarbeit. 3 5 soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Muster schläge ze.— ne Schlosserarbeit 360 5 nit Preisangabe incl. Macherlohn sind bis zum 10. Febr. Weßlar 3 Krofdorf Olaserarbeit 329 72* —. J., Vormittags 11 Uhr, einzureichen. Das Muster 1 den 25. Januar 1878 2 Weißbinderarbeit 630 1 ines Mantels kann hier eingesehen werden. Der Königl. Landrath: Der Königl. Obersörster: Spenglerarbeit 100 5 5 5 f 90 1870 gez. v. Fles itz. gez. Mü N Spe glere 4 g 3 and n. den 92* 3 W 3. Fl— 3—. eee Für das Brechen, Anfahren und Auf⸗ L 1 roßherzog 9 8 Friedberg. Arbeits- Ver st e i gerung setzen der Mauersteine, sowie Liefern en 1 u a r. 2 2 N 3* d en San alk ꝛc. 3575 28 . 435 Donnerstag den 7. d. M., Morgens um 8½ Uhr, e 1 N.* 5* 1 5 bi 3 2 soll auf dem Gemeindebaus zu Nieder Welsel, um A* ergiribschaf N. 2. C. 3*. 3 4 — 41 mamo U lar- ET kigerung. 10 Ubr auf dem Rathhause zu Ostheim und um ap er Wiribschaft det 8. arl Wittwe zu Trais⸗ 4 2 2 11 ubr auf dem Ratbhause zu Fauerbach v. d. 5 Münzenberg öffentlich veraccordirt werden. ku 88 Dienstag den 19 Marz J. J., Vormittags 11 uhr, das Brechen, Fahren und Zerschlagen von Unterhaltungs Pläne und Kostenüberschlag, sowie Accordsbedingungen 7 27 5 f 20 0 5 0 1— 7 5 1 1 30 Nat 4 g ge Mere 1 ürec—+ 18. 95 8 1.2. ö ollen in hiesigem Rathbause die nachgenannten Immobilien steinen auf die Vleinalstraßen für 1878 in einzelnen Ab- liegen auf dem Bürgermeisterelbüreau zu Trais Münzen⸗ bebt 9 2 2 10 10 4* 6 * f 7. 1 9 7 * * tetteit zes Heinrich Mack III. z ersteigert werden: Gemarkung Friedberg. dahter öffentlich meistbietend Flur. Nr. Klftr. 2. 529. 42/10. Hofraithe in Judengasse, 1 4. 33 69. Acker am Sodenweg, 1 4. 4 121. Acker im Ellern, 2. 535,6. 6,7. Hofraithe in der Judengasse. Friedberg den 2. Februar 1878. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Immobiliar⸗Versteigerung. 457 Diensiag den 19. Marz l. J, Vormittags 10 Uhr, bpllen in hiesigem Rathhause die nach verzeichneten Immo— lien des Schreiners Ludwig Hofmann oͤffentlich an den Meistbletenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. r Flur. Nr. Klftr. f 20. 807/10. Hofraithe in der Stadt, 2. 92. 42. Grabgarten, Liebfrauengärten. Frledberg den 2. Februar 1878. ö Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 3 Fo ue ar 1 14 Jagd- Verpachtung. 4% Somstag den 9. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll eee G. Höre daher die eirca 142.5 Hectare bieltende Feld- und 42 Heetare haltende Waldsagd auf beitere 6 Jahre verpachtet werden. Heuchelbelim am 30. Januar 1878. theilungen oͤffentlich in Accord gegeben werden. Butzbach den 1. Februar 1878. Meßzger, Bezirks⸗Bauaufseher Holz- Versteigerung. 459 Die am 28 Januar J. J. im hiesigen Gemeinde walde staltgehabte Holzverstelgerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Donnerstag den 7. d. Mts. sestgesetzt worden. Abfuhrtage sind: Dienstag, Donnerstag und Samstag bis zum 16. März l. J. Ober Mörlen am 2. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. e Faselochs-Versteigerung. 446 Donnerstag den 7. l. Mts., Nachmittags 2½ Ubr, wird auf dem Gemeindezimmer zu Nieder-Erlenbach ein zum Schlachten geeigneter Faselochs öffentlich an den Meistbletenden versteigert. Nleder⸗Erlenbach den 1. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermelsteret Nieder-Erlenbach. Weßgzell. Holzverkauf. 1 * 444 Naͤchsten Donnerstag den 7. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, sollen bei dem Gradirbau an dem Vietnalweg von hier nach Roͤdgen 40 Haufen abgangiges Gehoͤlz oͤffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden Bad Nauheim am 2 Februar 1878. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim. Großherzogliche Bürgermelsterel Heuchelheim. gen 1 453 436 auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Bodenrod das daselbst Zimmerarbeit binderarbeit und Lieferung von 8000 Russensteinen und 3000 Ztlegeln und Kalk einer offentlichen ausgesetzt werden. berg dis zum 16. d. Mts. zur Einsichtnahme offen. Gambach den 2. Februar 1878. Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher. Arbeits- Versteigerung. Mittwoch den 6. d. M., Morgens um 10 Ubr, soll Anfertigen von zwei Subsellien, veranschlagt zu 52 Mark, oͤffenttich in Accord gegeben werden. Bußbach den 1. Februar 1878. Meßzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Arbeits-Versteigerung. 445 Nächsten Freitag den 8. Febraur 1878, Vormittags 10 Ubr, soll im Gemeindehaus zu Staden die bet ö W 8 8 Erbauung eines Wohnhauses für Peter Beck Wittwe vorkommende Maurerarbeit. Steinbauerarbeit, Dachdeckerarbett, Schreinerarbeit, Weiß Oe raccordirung Nieder⸗Mockstadt am 2. Februar 1878. J. A.: Jäger, Bauaufseher. andschuhe und Stauchen billigst bei K. Friedrich. 76 1 464 3 Annonce e ee 8 P ˖ cter Henkel 461 Meinen geebrten Kunden theile ich biermit ergebenst mit, daß ich die seither betriebene Verlobte. 1 Mineralwasser⸗Anstalt an Herrn F. Weihl hier übergeben habe. Bad⸗Nauheim. Hanau. Indem ich für das mir seither geschenkte Vertrauen bestens Danke, bitte ich dasselbe meinem Bad⸗Nauheim im Februar 1878. Herrn Nachfolger gütigst übertragen zu wollen. une Freunden und Bekannten, von welchen ich Friedberg den 1. Februar 1878. August Scheffer. Nee nehmen konnte, sage ich 9 9 5 U Bezugnehmend auf Obiges erlaube ich mir einem verehrlichen Publikum von hier und Aus- li se M 5 r f wärts ergebenst anzuzeigen, daß ich die seitber von Herrn August Scheffer betriebene Mineral⸗ 462 E f i tüller. 11— wasser⸗Anstalt weiter betreibe und bitte das seitherige Vertrauen auf mich gütigst übertragen* f zu wollen, indem ich prompte und reelle Bedienung zusichere. lie ergel f. Ind. 12 Sen aligst in mei g f—— N 0 wolle 1 ene meiner Restauration nächst dem e abgeben Samstag den 9. Feed; Abends 8 uhr, Seiner Frie erg den 1. Februar 8. W. Weihl. Versammlung. Tagesordnung angeschlagen. 442 3—4 Waschkörbe mit N B Freundlieb, Friedberg i. d. W e b 5 Betz X Freundlieb, Friedberg i. d. W. braunen Madäpfelnn d 1 Waschkorb mit 0 3 N 452 Lager 3 5 1 4 Fiiun f Kaiserreinetten 10 .* 5 142 aft de in geflöstem Bauholz J. Qualität.(beide haben sich sehr gut gehalten) sind zu verkaufen. 1 11 (Preise sebr billig aber fest. Mit Provision besoldete Zuweiser unterhalten wir nicht.) Von wem? sagt die Expedition d. Anz. 443 ufd 0 27 e Lager Für Blumenliebhaber. Kagl. N. A. N 1 8; 35 Wilde Schneeglöckchen(Leveoium vernum) aus dem 2 in Brettern, Stollen und Latten, Tuffsteinen und Kamin Röhren, Platten, Krippen und Trögen, Taunus, Watt en un chene al e e shule fertigen Tritten, Gewändern, Fensterbänken ꝛc.(in Sandstein). schneeglöͤckchen(Galanthus nivalis), leicht zu kultiviren, Nachsu Lager und Agenturen liefere bis März das 100 zu 5 Mark Desgleichen. 5 8 8 1 38 1 8 1 offerire für später: Türkenbundlilien(Lilium Martagon), 1 in Prima Ruhr- und Saar- Steinkoblen, sowie in deutschen und französischen Dachfalz- Ziegeln. Zaunlilien(Anthericum), Milchsterne(Ornithogalum, Out 1— Kugelranunkeln(Trollius), div. Orchideen und Farrne, abel * 9 das Dutzend zu 2 Mark, Koͤnigsfarrn(Osmunda regalis), gerlch E I 8 5 II e un das Stuͤck zu 3 Work. bad 1 4. D 1 1 0 9 Nei 5 1 g N 9 3 Derr bn 1 5 5 0 2* 1 2*„ N 5 430 Einem hiesigen, sowie auswärtigen Publicum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von Abbe n Meng f 1 g 1 931 b g E 12 heute an in unserem, früher Christian Bender'schen Hause, neben meiner Buchbinderei 4 gleich 1 eine Papier-, Schreibmaterialien- und Eigarren-Handlung errichtet habe. 293 Sankt Katharinen-Loose à 3 Mark(zur Wieder- lach Unter Zusicherung bester und billigster Bedienung empfiehlt sich herstellung der Katbartmenkirche zu Oppenhelm), Darm⸗ 8 5 Friedberg, 1. Februar 1878. Hochachtungs voll. Saunieren ee a 2 7 15 haben ben 2 24 2 52 bei Carl Gaul in Darmstadt gegen Einsendung Friedr. Streckfuß. 8 Betrages in Briefmarken. Wiederverkäufer erhalten 2 *.—— NMatatt.(H. 6300.) 74 f a 0 1 33 3 5— I Dinad ö ö 2 Zwei noch 2 1 An- Verkaufen Staats-& Gemeindeobligationer 4 Schener Thore, 1 2—. 1e. ö 8 5 8 8 8—(Erker) und rung wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten a wei Schaufenster eine Parthie Aland Ziegel sind aus der Hand zu verkaufen. minis 7⁰ Jacob Eugel. 445 A. Steinhäußer in Friedberg. usch 460 Der 2 ö ach u Der zweite Stock n 8 de eee. N f F win Herrn Fenchelhonigfabrikanten L. W Egers, Breslau. H vermiethen 1. Ostern— Berlin, 24. August 1877. f edel.— fun Ihr Fenchelhonig“) ist mir für veraltete Heiserkeit empfohlen. Ou 1 k- it krun 175 4 worden und ersuche ich Sie, mir einige Flaschen für meine Frau zum 1 U J. Fulda 5 Gebrauch per Post zuzusenden.* 5 3 10 5 28 448 Die Lieferung von Heu, Hafer und Stroh soll auf 5— I A. W. Herrmann, Wachstuch⸗Fabrik, Brüderstraße 4. dem Submissionswege vergeben werden. wuldt — 5 15 Lusttragende wollen sich an den Unterzeichneten wenden. 9 fan *) Allein echt zu haben in Frieberg bei Jos. Hoffmann. 439. A. Steinhäußer, 0 All ch 5 b 0 8 3 e Vorsitzender des Pferdemarkt-Comité's. Die lu f. 3 TEE rr Ein zur Nachzucht geeigneter 0 5 0 2 i N. 0 1 b lle Frs . bili„Noto f 1* f 9 l 9 f Zucht Niue Pant Mo U iar⸗Versteigerung. Ein Dienstmädchen 1½ bis 2 Jahre alt, wird zu kaufen 1 Näheres K. Dienstag den 12. Februar 1878, Vormittags 9 Uhr/ 5 3670 1 J. Grödel Witwe Nr. 366 1 Schutt, Bad⸗Nauheim 8 en will der Unterzeichnete auf freiwilliges Anstehen 2 sieben. b rr sahend. ährige Wallachpferde(Rothschmmmel), 3 fette Kühe, 1 11 7 4 5 5 0 1 halbjähriges Rind, 2 vollständige Wagen, verschiedene Einen tüchtigen Bäckerburschen Danksagung 3 ö Pflüge und Eggen und sonst verschiedene Acker⸗ und 390 sucht 8 8 N dier Hausgeräthschaften, eirea 60 Malter Kartoffeln, 50 Ctr.. Friedberg. Bäckermeister Raab. 449 Allen Denen, welche an der Trauer und der am der Ste Kornstroh 15 Fuder Waizenstroh, 100 Körbe Spreu 4 0 218 5 5 1. d. Mts. stattgefundenen Beerdigung unseres unver⸗ lerselben ö öffentlich an den Meistbietenden versteigern lassen. 422 N Aufsatze der an stehen ö geßlichen Gatten, Vater Vallin Fritzel und Großvater u boch 19 Nleder⸗Erlenbach den 31. Januor 1878. 2 d G cb 5 Herrn Valtin Fritze 2 415 Wilhelm Heß. fer E mit E Nr theilgenommen, sagen wir hiermit unsern innigsten Dank. Aale j E. 7. l 975 8 Massenheim den 2. Februar 1878. mme g 5 5 2, zum Verkauf bei Philipp Seiboldt II. 123 8 5 9 Spar- N Vor chuß-Verein 9 in Nieder⸗Eschbach. Die trauernden Hinterbliebenen. n N 7 1 Ein tüchtiger 5 10 1 2 e n N un 9 zu Steinfurth. i deln ö eizer fla Eingetragene Geuossenschaft. ö 12 0 1 f 1 Todes 7 Auzeige. f 84 Alle Kapital bei genannter Kass d welcher auch melken kann, sowie mit allen anderen 57 5 5 1 1 e 4 Kapitalisten, welche ihre Kapitalien nicht zu diesem Zins⸗ sucht auf Petritag 2555 auch auf sofort Stelle. Näheres Seger 5 i 1.0 1 fuß belassen wollen, haben solches vor dem 15. Februar bei der Expedi k ion des Anzeigers.. 0 Georg Zinnell inn l 17 d. J. schriftlich an der Kasse anzum lden. 2 e 6 8. 9. inne N 4 würden a Der Vorftand; Feinster Leberthran, 5 1 e 0 55 am 2 Februar, Abends a. 5 Södler. Steinhauer. Schultheis II. fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit Metall-“ Um tile eeeldahene bite 1 1 1 N verschluss à 60 Pf., M. 1. und M. 1.70.. f N 6 ö. Sefucht ee e e ae e 1 5 Vetzberger, Act. Asp 7 J. A. Windecker, Hoffieferant in Friedberg, Di 10 07 5 Februar 1878. A in 0 291 Hungen. Ey. J. Wees in Bad- Nauhein. 82 eee Aa uhr e n 1 6 3 6 2 5 3½ Uhr statt. 8 e 4 409 Empfehle mein Lager in Prima Ruhr ⸗Stein⸗ 5 M k b de 2— a an U N Nuß und n somie gestebtem Schmied. 14,000 Mar——.——.—— e N gries, Buchen⸗ und Taunnenscheitholz. auf Grundstücke zu leihen gesucht Verantw. Red.: Carl Bi. 1 g 4 5. 1 1... 15 ndernagel. 1 1 Nieder⸗Wöllstadt. G. Brauburger. Näheres bei der Expedition d. Anz. 450 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. ane 1(Hierzu Praktischer Rathgeber für Lanvwirthe Nr. 1.) 1 7