1878. Dienstag den 4. Juni. A 66. * *— L d ö Nl ö N= 9 9 3 N berg. g nt 8 6 1 der 8 den Len Deere ** gen findet g 5 5. 2 1 de ird hi d in Nauheim Montag, Mittwoch und 13 5 Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags tun 1 805 Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg.* Denn, und Samstags.* b* l Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. all Annoncen don auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗-Conto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. * etreffend: eee der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte-Ertrags im Friedberg am 29. Mai 1878, Weitzel Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. UN* Unter Bezugnahme auf die hiute an Sie abgehende Verfügung obigen Betreffs vom 22. dieses Monats machen wir Ste bierdurch darauf b Une zufmerksam, daß die in Formular A. nach dem Centralkataster eingetragenen Flächengehalte nach Hauptculturarten und Gesammt- Flächengehalte nur f dazu dienen sollen, die Ergebnisse der Ermittelungen über die angebauten Flächen im Allgemeinen zu controliren, wogegen die von Ihnen in Formular A. Preiske 1 inzutragenden und aus diesem dann in Formular B. zu übertragenden Flächengehalte sich auf die im Jahre 1878 wirklich angebauten Flächen 5* ln beziehen haben. 8 8 gelstulelle l Wir nehmen hierbei Veranlossung, Ibnen die sorgfältigste Beachtung der in der Eingangs dieses Aueschreibens genannten Verfügung * nthaltenen Bestimmungen und pünktliche Ausfüllung der Formularien noch besonders anzuempfehlen. Naubeim, 8 Die Einsendung der Formulare an uns hat nur in je einem Exemplar zu erfolgen; das zweite Exemplar ist zum Concept bestimmt und en ell, ann demnächst bei Ihren Acten zurückbehalten werden; es ist jedoch darauf zu achten, daß von Formular A. dasjenige Exemplar an uns eingesandt ee dee vird, welches von Großherzoglicher Centralstelle für die Landesstatistik mit den Flächengehalten nach dem Centralkataster versehen worden ist. del eg d agent zu Dem zweitletzten Absatze der mehrgenannten Verfügung entsprechend, erwarten wir, daß Sie baldigst eine Commission zur Mitwirkung in 1 ragl. Angelegenheit, wie dies angegeben, bilden. Die Commission hat aus 3 Personen zu bestehen; die Großherzoglichen Bürgermeister erscheinen „ils Vorsitzende derselben und empfiehlt es sich dabei, daß jedenfalls eine Person aus den Feldgeschwortnen bierzu gewählt wird. 18 Der Anzeige über Bildung dieser Commission unter Angabe der Namen der betreffenden Personen sehen wir spätestens bis zu Ende des ächsten Monats entgegen. Dr. Bra den. Setreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemein derechnungen an die Großherzogliche Oberrechnungs-Kammer a 0 Justifica ur und zum Schluß der Handbücher. Friedberg den 1. Juni 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Für diejenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, bringen wir die Erledigung des Schlußsatzes unserer Verfügung vom . vorigen Monats Amtsblatt Nr. 1. hiermit in Erinnerung. Dr. Braden. 1 etreffend: Die Anschaffung des von der Forstverwaltung für die Communalwaldungen zu verwendenden n N f Formularpapiers, insbesondere Ersatz der hiervurch pro 1877 entstandenen Kosten. Friedberg den 31. Mal 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 70 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der waldbesitzenden Gemeinden und die Markvorstände des Kreises. Indem wir Ihnen nachstehend das Verzeichniß der für Formularpapiere in obigem Betreffe zu ersetzenden Beträge mittheilen, tragen wir Ihnen unter Hinweisung auf unser Ausschreiben vom 19. April 1872, Amtsblatt Nr. 3, und Ausschreiben des vorhinigen Kreisamts Vilbel im irrt. ellager Anzeigeblatt Nr. 49 von 1872, auf, sofort Ausgabedecretur zu ertheilen und für die Zahlung an die betriffenden Rentämter Sorge zu tragen. Dr. Braden. Verzeichniß der Beiträge, welche pro 1877 für zur Bewirthschaftung der Communalwaldungen verwendetes er, en- Aebelsrin Formularpapier von den Waldeigenthümern zu erheben find. 1 1 Bababofe Oberförsterei Butzbach. 3 M. 14 Pf. Nieder Rosbach 3 M. 60 Pf. Ober Mörlen 11 M. 56 Pf. Ober⸗ r Vugzbach 2 M. 88 Pf. St. Wendel⸗Hospital 56 Pf. Beienheim 1 M. 2 Pf. Rosbach 8 M. 93 Pf. Ockstadt 4 M. 27 Pf. kambach 5 M. 54 Pf. Griedel, Märkerschaft, 2 M. 91 Pf. Kirch⸗Göns 3 M. 5 3 Auswahl Pf. Nieder⸗Weisel 11 M. 92 Pf. Oppershofen 9 Pf. Rockenberger und Assenheim 47 1. ter N e 1 N. 57 Pf. Burg ⸗ alen den Steer Nübch kppershofer Mark 7 M. 3 Pf. Pohl Göns 3 M. 37 Pf. Södel 2 M. 90 Pf. 5 20 1 5 2 d 8 20 Teriselongutl 17 1s-M 0 Märk 6 4 1 Gräfenrode 1 M. 22 Pf. Groß⸗Karben 2 M. 47 Pf. Heldenbergen 1 M. 18 Pf. 0 A df. We 3 10 bf. Again 9. 86 Pf. Wölfersheim 1 M. Ilbensadt 12 Pf. Kaschen 97 Pf. Klein Karben 2 M. 32 Pf. Nieder Florstadt 9. g 5 5 M. 30 Pf. Nieder⸗Wöllstadt 23 Pf. Ober ⸗Florstadt 1 M. 15 Pf. Reichels⸗ Oberförsterei Hoch-Weisel. heim 2 M. 34 Pf. Stammhelm 4 M. 36 Pf. del! Hoch⸗Welsel 10 M. 10 Pf. Bodenrod 2 M. 14 Pf. Fauerbach v. d. H. Oberförsterei Nieder-Eschbach 4 2 7 5 c M. 1 7 8 5 175 N M. 67 Pf. Maibach 4 M. Harheim 2 M. 39 Pf. Holzbausen v. d. H. 2 M. 94 Pf. Massenbeim 1 Pf. ünster 9 Pf. stheim 5 78 Pf. 76 Pf. Nieder Erlenbach 3 M. 27 Pf. Nieder-Eschbach 2 M. 85 Pf. Ober⸗ Sieden Oberförsterei Ober-Rosbach. Erlenbach 3 M. 42 Pf. Ober Eschbach 3 M. 49 Pf. Petterweil 3 M. 30 Pf. Burgvorstadt Friedberg 18 Pf. Bad⸗Nauheim 2 M. 76 Pf. Nleder-Mörlen Rodheim 12 M. 90 Pf. Vilbel 3 M. 40 Pf. ieee de Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. n Heinrich Schenk IV. von Stammheim ist als Feldgeschworner für die Gemarkung Stammheim ernannt und verpflichtet worden. Win Se a 0 Jakob Naumann von Oes wurde als Feldschütze für die Gemarkung Oes ernannt und verpflichtet. Ne uestt. An die Großh. Bürgermeistereien in den Grosth. Distrietseinnehmereien Friedberg und Nieder⸗Wöllstadt. aten, t e Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für 15 Ananda fich. di II. Periode 1878 bis zum 25. Junt dieses Jahres an den Zahltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anber geschehen kann. „ Friedberg den 1. Junk 1878. Großherzogliche Distrietseinnehmereien Friedberg und Nieder- Wöllstadt. i fun Weigel. Nieß. Aentintt 5 Deutsches Neich. Als der Kaiser gestern gegen drei Uhr die mit Schrot geladenen Doppelgewebr abgegeben denn Ol 4 Friedberg, 3. Juni. Das Unge-Straße unter den Linden passirte, fielen aus der worden. Bei seiner Verhaftung brachte er sich, 3 27% ture ist geschehen, eine verruchte Mörder-zweiten Etage des Hauses Nr. 18 unter den nachdem er mit einem bereitliegenden Revolver 2195. 1 bat d L be Kaisers abermals Linden zwei Schüsse, durch welche der Kaiser auf die in sein Zimmer dringenden Personen ge⸗ eien is Leben des aisers aber mehrfach getroffen wurde. Der Thäter ist der schossen und den Besstzer des Lindenbotels, Holt— Sa, fidroht. Die Schmach und die Schande Doctor der Philosophie und Landwirth Karlf feuer, verwundet batte, selbst eine schwere Verwund⸗ a 8 ifft unser ganzes Volk! Söhne des deutschen Eduard Nobiling, geboren am 10. April 1848 ung am Kopfe bei und wurde in das Gefangen 0 5 Ju 25 der 66 andes, das dem Kaiser seine Wiedergeburt zu Kolno bei Birnbaum, seit zwei Jahren in Krankenhaus gebracht. Nobiling N That 5* dankt, das duich den Kaiser groß und Berlin und seit Anfang Januar unter den Linden geständig und bereitete angeblich das Attentat in * 1.. 8 Nr. 18 wohnhaft. Derselbe wurde unmittelbar Verbindung mit Anderen vor, welche er jedoch „ nig geworden 1 sind es, die die frevelnde nach der That ergriffen und befindet sich in Hast. bisher nicht genannt hat. In seinem Zimmer een, Dad gegen das theure, ehrwürdige Haupt Die zwei Schüsse auf den Kaiser sind von ihm sand man eine Menge Waffen. Bei der spätere 4 9929 es greisen Monarchen erhoben. aus dem Fenster des zweiten Stockes aus einem! gerichtlichen Vernehmung hat der Attentäter Nobi⸗ —— 8 ——— ů—— ling bekannt, daß er soelal-demokratischen Tendenzen duldige, daß er auch wiederholt hier soclaldemo: kratischen Versammlungen beigewohnt und daß er schon seit 8 Tagen die Absicht gehabt habe, den Kaiser zu erschießen, weil er es für das Staats. wobl ersprießlich gehalten, das Staatsoberhaupf zu beseitigen. Ein Gerücht, daß Nobiling ein Beamter des landw. Mintsteriums sei, ist durch Re⸗ cognition widerlegt, dagegen bestätigt es sich, daß der Attentäter social-demokratische Versammlungen und Vereine besucht hat. Als der Kaiser getroffen war, setzte sich der mit ihm fahrende Leibjäger zu ihm in den Wagen und führte ihn in's Palais zurück, wo er sofort zu Bett gebracht wurde. Bei dem Attentate sind zwei Schrotschüsse abgefeuert worden. Gegen 30 Schrotkörner sind in Gesicht, Kopf, beide Arme und Rücken eingedrungen. Keine der Wunden deutet auf unmittelbare Lebensgefahr. Der Kaiser leidet an hestigen Schmerzen, hat aber das Bewußtsein keinen Augenblick verloren. Das Allgemeinbefinden hat sich inzwischen wieder in er- freulicher Weise gehoben. Der Kaiser hat gegen Abend geschlafen, Wasser, Bouillon und Wein verlangt und mit den Aerzten in gewohnter Leut seligkeit gesprochen. In der Stadt herrscht eine ungeheure Aufregung und Entrüstung. Aus allen Stadttheilen strömte und strömt es massenweise nach den Linden. Gestern Abend 7 Uhr fand noch eine außerordentliche Sitzung des Staats- Ministeriums statt. Der deutsche Kronprinz reiste von London gestern Abend natürlich sofort mit dem Postzuge ab. Auch erwartet man das baldige Eintreffen der Kaiserin und des Reichskanzlers. Darmstadt. Die erste Kammer wird am 12. Juni zur Erledigung des ihr vorliegenden sehr umfangreichen Materials zusammentreten. — Militär nachrichten. Keller, Garnison⸗Ver- reit, auf eventuelle Fragen sofort zu antworten. waltungs- Inspector in Darmstadt wurde nach In Folge dessen interpellitte Csernatong den Minister, von Folkestone in 16 Faden Wasser. Mit scharsem Glase sieht man einen Theil des Mastes.“ Der deutsche Kronprinz und der deutsche Botschafter Graf Münster begaben sich auf die Nachricht des Zusammenstoßes der deutschen Panzerschiffe sosort mitlelst Extrazugs nach Dover. Der sofort auf den Schauplatz des Unglücks geeilte Admiral Batsch telegraphirte heute aus Portsmouth:„König Wilhelm“ und„Preußen“ in Portsmouth ange kommen; hoffe„König Wilhelm“ Mittags zu docken; beabsichtige, die geretteten Mannschaften morgen mit„Preußen“ nach Wilhelmhaven zu schicken. Auf dem Geschwader befanden sich auch vier Offenbacher: nämlich Grein und Schäfer an Bord des„König Wilhelm“, Rummel an Bord des„Kurfürsten“ und Gössel an Bord des Aviso„Falke“. — 31. Mai. Zwischen England und Ruß- land ist eine Einigung jetzt erzielt. Der Congreß wird Mitte Juni in Berlin unter Bismarck's Vorsitz zusammentreten und auf demselben soll die Regelung der österreichischen Forderungen erfolgen. — 31. Mai. Der Schah von Persien trifft Sonnabend Nacht hier ein und beabsichtigt Mon- tag nach Paris weiter zu reisen. — 1. Juni. Der„Reichs-Anzeiger“ publicirt die Ernennung des Votschafters Grafen zu Stol. berg-Wernigerode zum Staatsminister und Vice; Präsidenten des Staats Ministeriums.— Dem Vernehmen nach kehrt der Chef der Admiralität, General Stosch, in Folge des Schiffs- Unglücks- falles aus seinem Urlaube hierher zurück. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 31. Mai. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses der ungarischen Delegation erklärte sich Andrassy be Minoritäts Referats, also nach der Regierungs- Vorlage, in namentlicher Abstimmung mit 165 gegen 122 Stimmen an und genehmigte sodann das ganze Quoten-Gesetz. Hiermit ist einer der wesentlichsten Ausgleichs- Punkte im Sinne der jüngsten Vereinbarungen der beiderseitigen Regier⸗ ungen erledigt. — 1. Juni. In der ungarlschen Delegation wurde eine Regierungs-Vorlage eingebracht, wo- nach die Regierung einen Extra Credit von 570,000 fl. für die Unterslützung der bosnischen Flüchtlinge pro Mai und Juni 1878 beansprucht. Der Voranschlag der Kriegsmarine wurde nach einem kleinen Abstrich mit 9,696,264 fl. ge- nehmigt. Eine lebhaftere Debatte verursachte nur die für dieses Jahr angesprochene Summe von 175,000 fl. zum Bau eines Citadellschiffes. Der Antrag auf Streichung dieses Postens wurde mit 40 gegen 9 Stimmen abgelehnt. Großbritannien. London, 31. Mal. Eine Extraausgabe des„Globe“ sagt: Er habe guten Grund zu glauben, das Zusammentreten des Congresses sei endgültig beschlossen, die eng⸗ lische und russische Regierung sei zum Einvernehmen gelangt über solgende Punkte, welche der Ent⸗ scheidung des Congresses unterworfen werden: 1) Herstellung zweier bulgarischen Provinzen, eine nördlich vom Balkan unter einem Fürsten, eine andere südliche, die das ägälsche Meer nicht be— rührt, mit einem christlichen Gouverneur und einer den englischen Colonien ähnlichen Regierung. Der Congreß bestimmt den Namen der letzteren. 2) Die türkischen Truppen räumen letztere Pro— vinz und kehren nicht zurück. 3) England be⸗ dauert, aber tritt nicht entgegen der Retrocession Bessarabiens. 4) England behält sich das Recht im Congresse vor, die internationalen Abmachungen Königsberg, Löffler, Garnison-Verwaltungs-In“ ob die Einberufung des Congresses für den 11. Juni spector in Berlin, nach Darmstadt versetzt. Berlin, 1. Juni. kommt eine Schreckenskunde. Das zweitgrößte Schiff den Vorfall von London aus:„Bei klarem Wetter, ruhiger See und mäßigem Winde passirten gestern ungefähr 2½ Meilen von Folkestone. selben,„König Wilbelm“ und„Großer Kurfürst“, am Lande ihr Befremden äußerten. Ungefähr 10 Minuten vor 10 Uhr sah man plötzlich einen Dampfer untergehen. Das Unglück ereignete sich folgendermaßen: der„Große Kurfürst“ änderte entweder in Ausführung der Manövers oder um dem Segelschiff voran auszuweichen, seinen Cours derartig, daß er gerade vor das Vordertheil des „König Wilhelm“ kam, welcher den„Kurfürst“ rammte und ihm die Seite einstieß. Der„Große Kurfürst“ stürzte kopfüber und sank nach nur 4 Minuten. Als der„Große Kurfürst“ sank, fand eine Explosion statt, da das Wasser in Ofen und Kessel eindrang. Es ist viel Schaden verursacht worden. Eine Anzahl Folkestoner Fischerboote waren in unmittelbarer Nähe und leisteten gute Dienste im Auffischen der Mann- schaft, ebenso der Dampfer„Albert Edward“. Ein Hafen ⸗ Dampfer ging auch bald darauf zum Schauplatz; die Frage dessen Capitäns, ob Hülfe nöthig sei, wurde dankend abgelehnt.„König Wilhelms“ Vordertheil schien voll Wasser zu sein, da es stark nach vorwärts herabsank. Dessen Mannschaft war damit beschäftigt, die Segel unter Vordertheil zu kringen, um den Leck zu stopfen. Um helb 1 Uhr war diese Operation beendet, und beide Dampfer setzten ihren Cours nach Portsmouth fort. Die englische Admiralität hatte sofort telegraphirt, daß dort ein eigenes Dock vorbereitet werde, und daß jede Hülfe geleistet würde. Amtlichen Nachrichten zufolge sind von der Bemannung des„Großen Kurfürst“ 271 Per- sonen ertrunken, 250 Mann und 23 Offiziere mit dem Capitän gerettet. Bis jetzt sind keine Leichen geborgen; viele Mannschaften wurden durch die Kessel⸗Explosion in die Luft gesprengt. Der„Kurfürst“ liegt ungefähr 3 bis 4 Meilen definitiv gesichert und ob Andrassy von dem Er⸗ Von der englischen Küste folge der neuesten Verhandlungen zwischen England unserer Marine, der„Große Kurfürst“ ist gestern folgendermaßen: Seitens Deutschlands, mit 271 Seeleuten gesunken. Man telegraphirt über die intervenirende Rolle übernahm, insofern und Rußland unterrichtet sei. Andrassh erwiederte welches es zwischen Rußland und England die unmittelbare Berständigung zu Stande brachte, wurde zuerst Morgen um 9½ Uhr drei deutsche Panzerschiffe in Wien über den Zwei der- den Andrassy antwortete, er stehe vom 11. Juni an schienen so nahe beisammen, daß die Zuschauer zweckmäßigsten Zeitpunkt für des Congressee angefragt. Zusammentritt zur Verfügung. Diese Antwort wurde deutscher seits den anderen Mächten mitgetheilt; eine positive Festsetzung fand jedoch nicht statt. Wenn auch der Tag noch nicht bestimmt, so sei doch gegründete Aussicht vorhanden, daß der Congreß in kurzer Zeit zusammentreten werde. Von den statigehabten englisch-russischen Verhandlungen sei ihm Nichts bekannt. Er habe aber den Eindruck, daß zwischen England und Rußland kein solches Uebereinkommen zu Stande gekommen sei, welches die Interessen Oesterreich Ungarns irgendwie schädigen könnte. — Eine Frage Apponnih's beantwortend, bemerkte Andrassy ferner: Die Intervention Deutschlands bestand darin, daß dasselbe vor dem Zusammen⸗ tritt des Congresses es für nöthig hielt, zwischen den bei Constantinopel angehäuften englischen und russischen Streitkräften gewisse Grenzen zu ziehen. Deutschland machte diesbezüglich durchaus keinen Vorschlag, erwirkte aber, daß die interessirten beiden Mächte mit einander in unmittelbare Be⸗ rührung traten. — Die Mitiheilung des„Globe“ über das englisch⸗russische Compromiß wird der„Presse“ in ihrer Wesenheit und den meisten Details als richtig bezeichnet. Die Stipulationen enthielten keine Bestimmung betreffs Serbiens und Montenegro's, so daß dies Oesterreich überlassen bleibe. Es verlautet, Bismarck mache bedeutende Anstrengungen, die österreichisch- russischen Differenzen vor Beginn des Congresses mindestens in der Hauptsache aus zugleichen. Die englisch⸗russischen Verhandlungen bieten noch erhebliche Schwierigkeiten. Die Ent⸗ scheidung wird ehestens in der Mitte der künftigen Woche erwartet. — 1. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm betreffs der Donau zu discutiren. 5) England betrachtet den Besitz Batums nicht als Recht fertigung zu feindlichem Einschreiten. Rußland verspricht, die Grenze in Asien nicht weiter vor— zurücken. 6) Rußland tritt auf Englands Er⸗ suchen Bajazid an die Türkei ab, letztere tritt aber dafür die Provinz Katour an Persien ab. 7) Rußland verspricht, die Geldentschädigung nicht mittelst Gebiets zu decken, noch sich in Englands Ansprüche als Gläubiger der Tückei zu mischen, Der Congreß wird die Zahlungsfrage discutsren. 8) Der Congreß trifft Vorkehrungen, Epirus, Thessalien und andere griechische Provinzen zu reorganistren. 9) Rußland erklärt sich einver- standen, daß hinsichtlich der Durchfahrt durch die Dardanellen und den Bosporus der status quo bleibe. 10) England schlägt dem Congresse vor, daß Europa Bulgarien reorganisirt, und wird die Oeeu⸗ pation Bulgariens durch Rußland und den Durch- marsch der Truppen durch Rumänien discutiren. Italien. Rom. Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein königliches Dekret, betreffend die Einführung des neuen Zolltarifs, welcher für die Waaren jener Länder zur Anwendung gelangen wird, mit welchen keine Handelsverträge bestehen, die eine andere Behandlung vorschreiben. Der Zolltarif tritt mit dem 1. Juni 1878 in Kraft. Der italienisch-belgische Handels-Vertrag ist bis 30. Juni 1878 verlängert worden. — 31. Mai. Der in der heutigen Sitzung der Deputirten⸗Kammer vom Präsidenten vorgelegte Gesetzentwurf betreffend die Verlängerung des Zolltarifs und die Hinausschiebung der Ratisieation des Handels Vertrages mit Frankreich bis zum 1. Juli wurde angenommen. Der Senat haß Handelsvertrags mit Frankreich, angenommen. Türkei. Constantinopel.„Standard“ berichtet von hier: Vor dem Zusammenkritt des Congresses werde die englische Flotte sich in die nopel zurückziehen. — 31. Mai. missäre Wassa Essendi und Samik Pascha sind unverrichteter Sache nach Constantinopel zurück⸗ heute den Paragraph 2 des Quoten Gesetzes, betreffend die Restitutionen, in der Fassung des gekehrt. Die Häupter der aufständischen Pomaken erklärten, den Kampf fortsetzen zu wellen. gleichfalls den Gesetz- Entwurf, betreffend den Zoll⸗ tarif und die Aufschiebung der Ratification dez Besika⸗Bai, die russische Armee sich nach Adria- Die nach dem Rhodopegebirge behufs Pacification entsendeten türkischen Com ban nehmen 1 Uu pon uelens 00 bereiten! Nußle 1 J belden de! füchtt Lat — Da ullben d sallil, 0 Shuwaleff ln fein. — 2 * 105 ˖ Naddel aut M 0 ace wohl a0 Wlt wit „Af“ Jai „Schuwalt „Olof“ kn“ S bn Malta „Sanden „Jay“ auf Ir ße = lars Tino I. 8 longabt ei lab selzet Hehlen ve e 5 e gerilten. 8 Kirchen ⸗ 400 Kinde wo eine El Würgermeif Wotlen ben Makers und en dem wa —— Ia) Mik el in huge eh Simuel agent wude 0 meistbie 0 Griedbe Assentz Habst 185 0 1 2 1 ** 3* 1 Numänien. Bukarest, 1. Juni. Der neue Geistliche mit von Herzen kommenden und deßbalb verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 5 ice Präsident des Senats, Demeter Bratiano, auch zu Herzen gehenden Worten und wurde dann von] 100 Kilo. 1 seten I in d sond Missi 10 brit der versammelten Gemeinde durch den großen, reich und Frankfurt, 1. Juni. Der heutige Heu- und Stroh⸗ Nabe nat de ist in besonderer Mi on, we che von dem ritischen prächtig geschmückten und beflaggien Ort bis zur Pfarr⸗[Markt war gut befahren. Heu kostete se nach Qual. per * be 0 Sun, d Consulateverweser Wyle angeregt worden ist, nach Hoftallhe begleitet, wo nochmals ein Ehrenbogen mit der] Cent. M. 2 503.20, Stroh per Cent. M 1 602.20, 8 50 Fonstantinopel abgertist. Als ostensibler Zweck Ausschrist:„Gott segne den Eingang“ aufgeführt war. Batter im Großen 1. Qual. 90—95 Pf., 2. Qual. 80 bis der. der Mission wird die Erlangung der Anerkennung Hier drücke Bürgermeister Daueruheim von Ober⸗ 85 Pf. im Detail 1. Qual. M. 1.10, 1 Qual. M. 1., Eler ger Unabhängigkeit Rumäniens Seitens d f Florstadt, an diese Ausschrift anknüpfend, die Wünsche der per 100 M 4.50 5.50. Kartoffeln M. 5—6. Erbsen geschälte Na, K Dugi 5 1 110 f 1 g* er Pforte Kirchengemeinde für den Einziehenden und seine Familie(per 100 Kilogr.) M. 26.— 32. ganze Erbsen M. 22.— 27, 3 geb; 8 bezeichnet. eiterteichende Versionen aber be⸗ aus, worauf wiederum der neue Pfarrer unter sichtlicher[ Bohnen M. 25—28. Linsen M. 28.—36. Fleischpreise: Une. Gun N zeichnen die Erzielung einer intimeren Annäherung Rührung dankte. Wer diesen Empfang und diese dicht] Ochsenfleisch per Pfe. 68—75 Pf. Kuh⸗ und Rinsofleisch den de— Rumäniens an die Türkei für gewisse Eventuali— e e e 14 1 die Brendig⸗ 88 8 eee— f., Hamme lfleisch 87 dischen 3 le eigentliche Aufgabe Brati 5 Ung des seitherigen provisorischen Zustandes auf dem Gesichte 55— Kalbfleisch 60— K l — Deanna ier als die 10 34 4 10 Br ano 8.„ geschrieben fland, mit offenem unbefangenem Auge be— Marburg, 1. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete um mne Griechen an 8 ben. Die Türken scachtele, der mußte sich gestehen: Hier ist ein Feld, hier per Pfd. 80— 95 Pfg. Eier 9— 10 Stück 40 Pt., „888,281 1 zach nehmen den englischen Vorschlag, auf Grund des ist ein dankenswerther Wirkungskreis für einen Geistlichen. Zwiebeln per Pfd. 8-10 Pf., Salat per Kopf 3—4 Pf., att anfsig e. Uti possidetis einen Waffen Stillstand mit den 1 15 bei dieser e sich ein ehrendes Zeuß- Tauben das Paar 60—70 Pf. 10 sacht 5 ˖. ni niß ausgestellt, iele unberechtigte Ultheile verwischt F Vene aide, ereiten d Leben unter Leitung Heßler's zum Segen für di e a a a tue 0 8 1 1 5 9 mm Segen für die ganze 44** Bei der heuti eim. Du Nußland. Petersburg.„Daily News“ Gemeinde gefallen werde. ber ee 1 99050 785 e Rias „„ eee melden von bier aus das Gerücht, daß Schuwaloff Mord denz, 2 mon, Hessern Abend wurde bler Serjen heraus! 54 645 1018 1055 ꝛ0es 1159 1318 8 nächster Tage wieder hierher zurückkehren werde. a ihm vertan, e e e 8 1848 2048 2475 2871—5. 3 4316 4762 — 11 5 5. ö N 4„ anke acht eine Hauf 5455 5961 6362 6 2 7013 7162 72 .. De 1 Befinden des Fürsten Gortschakoff Spektakel. Dazu hatte sich eine Anzahl Zuschauer ein⸗ 1180 555 7577 7657 7854 8 „ Er demselben die Theilnahme am Congreß nicht ge- gefunden, welche ihn verspotteten. Sicrüber erbost, stürzte er—..— 5 n 5 8 2 N 55 2 5 2 * ntrtteigstattet, so wird Rußland durch den Grafen 1 3 3 n 1 Geld ⸗Cours. —** u Schuwaloff und v. Oubril auf dem Congreß ver⸗ dieser nach kutzer Zeit verschled. ieee Frankfurt am 1. Juni 1878. 4 n deem neten sein. Dießen. Sest dem 24. d. Mts. wird die 11jäbrige 20 Frankens e. 16 18—22 weiche der Cut Elise Broel von hier vermißt und waren alle Nach- cnc, Sone 3 20 31—36 umme W 5 Aus Stadt und Land. forschungen nach deren Verbleib bis jetzt fruchtlos. Kussische e 5 5 5 8 5 3 ** Preninze 9 Friedberg. In Frilke's„Reform der deusschen! Osthofen. Wie dem„Rheinh. Bürgerfreund“ dahier Holländische fl 10⸗Stücke 16 65 r een 85 ö ine Rechtschreibung“ sind von einem Moskauer Lyceumslehrer ö berichtet wird, soll der Mörder des Bürgermeisters Voh— Ducaten„„„ 9 52—57 — 1 arten, eint eine Anzahl der eden in den Zeitungen vielgenannten winkel zu Nierstein in einem seiner Enkel entdeckt Ducaten Al aten. 9 55—60 5 Namen in idrer lichligen Aus prache magelbeilt, vez worden sein, welcher sich am Samstag in Wiesbaden Dollars 1 a* 4 1720 1 wohl auch füt unsete Leser von In teresse sein dürfte. erhoffen hätte. Unbesriedigte Geldforderungen ollen in * Wir wählen die gangbarsten aus:„Skobeleff“= Sköôbelef. 7 Seele des Enkels den grausigen Enischluß— 1(Eingesendet. 1„Lazareff“= Läsaref.„Loris-Melikoff!= Loris-Mélikof. haben. Derselbe wir seines Standes ebenfalls Metzger. 8** ii da lem, Imatieff I-gndtheft.„ Gorischakoff“= Gortschakéf. 2 g(FHunvyadi Janos Bitter wasser.) n tum pr„ Schuwalofs“= Schuwälof.„Suwaroff!= Suwôrof. Handel und Verkehr. In keinem Haushalte sollte dieser Naturschatz fehlen, 4 Cagland b.,„ Orloff“= Arlf.„Lermonioff“ Ljérmontof.„Polem⸗ Friedberg, 1. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete denn kein Bitter wasser leistet die g en vortreff- 118* Nelrocesß kn“= Patjémkin.„Bajazed“= Bajasst.„ Malakoff“—— per Pfd. 90— 1.00 Pf. Eier zwei Stück 9 Pf. lichen Dienste. Es ist ein seit Jahren vorzüglich be- ** n eiten Maläkof.„Coerson“= Chersén.„Mohileff“= Magiljéf. Gießen, 31. Mai. An dem am 28. und 29. d. M. Währtes Mittel für alle Personen, deren Beruf eine Nan sich des Nec„„Saralow= Sarätot.„Smolensk“= Smaljéusk. dahier stattgehabten Viemarkte waren aufgetrieben 1857 sitzende Beschäftigung bedingt, oder welchen die nöthige err: m Abmachungen„Zichy“= ASstschi.„Andrassy“= Anudraschi(Druck S ück Rindvieh und 1226 Schweine; die Preise waren körperliche Bewegung versagt ist. Es ist erste Be- 1 5) Er glas Auf der erßen Sylbe).„Orsowa“ S Orschowa.„Bukarest“ sehr boch. Nächster Markt am 25. Juni. dingung und schützt vor vielen Krankheiten, wenn 1*= gBuükurescht.„Sulina“= Sülina. Tirnowa“ Gießen, 1. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. man nicht versäumt, auf regelmässige Stuhlentleerung det en e, eee„ Niksic“ Nikschitsch. 85—90 Pf., Eier per Stück 5 Pf., Tauben das Paar zu achten; alle bedeutenden Aerzte empfehlen daher Nut 5 a 15. 3 teen. Außen Br. Florstadt. Mitiwoch der 22. Mal war für 60 Pf., Hühner per Stück M. 80., Habnen, per St. dieses Wasser, namentlich weil es selbst bei fortge- r nig Pitter 9e Florfladt ein Festtag. An diesem Tage zog der in Flor⸗[ M.—, Kartoffeln, 100 Kilo M. 5.—, Ochsenfleisch 68— 70 setztem Gebrauche den Verdauungs Organen nicht Feglante G kadi seitzer schon bekannt gewordene und beliebte Pfarrer] Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 5860 Pf. Schweine schädlich ist. Es übertrifft durch seine rasche, sichere 3 Heßler von Assenbeim, auf die Pfarrstelle zu Florstadt fleisch 64 Pf., Kalbfleisch 50 56 Pf., Hammelfleisch 60 und schmerzlose Wirkung alle bis kannten 1 5 eee* 1 5* 1 P 1* E* eee n ee und bestäligt, als neuer Geistlicher ein. Ehren-] bis 70 Pf. Bitterwässer, und besitzt ausserdem Vor- 1 t waren dem neuen Geistlichen bis an's Kreuz entgegen⸗ Frankfurt, 31. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 züge, dass der Geschmack nicht unangenehm ist, und dc eriiten. Eine Volksmenge, Kopf an Kopf, der Gemein de⸗, M. 42, Nr 2 M. 38, Nr. 3 M. 34, Nr. 4 M. 30, schon bei kleinerer Dosis der gewünschte Erfolg er- 1 Firchen⸗ und Schulvorstand und die Lehrer mit etwa Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24. zielt wird. Gewöhnlich genügt hierzu ein kleines * 400 Kindern empfingen Heßler am Eingang des Orts, do. II.(Berliner Marke) M. 21. Walzen, eff. hiesiger ab Weinglas vor Schlafengehen oder früh nüchtern ge- der do eine Ehrenpforie mit ihrem„Willkommen“ prangte und Bahnbof hier M. 23— 24, ab unserer Umgegend M. 22 50 nommen. Um Täuschungen zu verhüten, wird übrigens 12 Zürgermeister Alles von Nieder ⸗Flocstadt mit herzlichen] bis 22.75, do. fremder je nach Qual. M. 22.50—24., empfohlen, in den Handlungen und Apotheken aus- 3 orten den Einziehenden Namens der beiden Gemeinden] Roggen je nach Qual. M. 16— 17.25. Gerste M. 19.— 22. drücklich Saxlehner's Hunyadi Janos Bitter- l ieder und Ober⸗Florstadt willkommen hieß. Tief gerührt] Hafer M. 14.—16., Erbsen M. 19.— 23., Wicken M. 16, wasser oder einfach Saxlehner's Bitter wasser — zen dem wabrscheinlich unerwarteten Empfang dankte der] Linsen M. 19.—23., Rüböl, detatt, M. 68 Die Preise zu verlangen. 1825 * 82 ich Kirder⸗ 9* t abrt durch dit 7 7 3 PI. 1 Din* 8 5 „ Hoftaithe-Versteigerung. Arbeits-Versteigerung. Kirschen-Versteigerung. e N 8 826 Frei k., Nachmittags 3 Uhr 1829 Samstag den 8. d. M. 8 1 Uhr, sollen % ente bet dg 1539 Mittwoch den 19. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, 15 n e— 8 5 N 750 2 9 r. Se— 2 dem „ei dan oll in hüsigem Rathhause die nachbeschriebene Hofraithe a, Nahe ans n„Stelle die gen, 9 gen Kirsch „t wid dir be a ztrentl! ah; die zur Herstellung eines Theils des Wegs nach Pfaffen- Rathhaus versteigert werden. f een Dutch zes Samuel Windecker öffentlich meistbietend ver— wiesbach erfordetlichen Arbeiten, als:— Beienheim am 2. Juni 1878 . I ts nere 1 es erlie Arb„ als: 9 B n 2. f 1 8 ee dee deigert ns Frlebberg. We cg zu 118 Mark, Großherzogliche— Beienheim. * 7 7 8 erarb 8 0 e ati gate Stur. Nr. Alftr. 1 Sue en 1— Huber een betend. 350* 55/10. 157 in der Judengasse. Chaussirarbelt 8 1626 5 VBoxberger's 9 rledberg den 3. Mai 1878. 5— lars, elch Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Sue 3* Hühner augenpflaster 09 5. a7 b41f 3 Fo u 85 r.— öffentlich in Aecord gegeben werden.(Hofapotheke, Bad Kissingen), destetHrügt S Ff— f U Bad⸗Nauheim den 1. Juni 1878. fertig gestrichen, beseitigt Schmerz und Hühneraugen Auncttiben. i chafpferch 7 Versteigerung. Brückel, Bezirks⸗Bauaufseher. in Kurzem. Per Etui 50 Pfennig 5 Ulotb bees e 836 Mittwoch den 5. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr,— 5 8 Depot in Friedberg bei Apolheker Dr. Uloth.⸗ een 55 5 1— ee e auf biestgem Rachhaus 1015 Schafpferche öffent⸗ Vergebung von Bauarbeiten. 2 en- lch e l 11955 Nachstehende, zur Herstellung des Kuhstalles ꝛc. ze., auf Gesucht. * 2 riedber en 3. Jun 8148. j e iche e 8 N N 8 5 * tig. Großher 0 liche Bürgermeisterei Friedberg. dem Dauernheimer Hof erfordetlich 15 Bauarbeit g sonen 1801 Eine perfeete Koͤchin und ein Zimmermädchen mit dealt zog auf dem Submissionsweg vergeben werden: M. Pf. uten Zeugnissen versehen werden iar die Badesalson zu een! Fouca r. Maurerarbeit, veranschlagt zu 1217 80 ea 7 erseg rden für 1 5 immerarbeit 330— 9055 nen 0 3 N Aulissttus! B E ü N 3 7 Näheres Bad-Nauheim, Parkstraße Nr. 392. a e ekanntmachung., eee— am n 1 437 Donnerstag den 6. Juni d. J. Vormittags 11 Uhr, Spenglerarbelt 18—. 8 e ene ba en in hiesigem Rathhaus das Mähen, Machen und] Uuebernahnmslustige wollen ihre Offerten längstens bis F iinstliche Lühne — Du 1 30 achhausefahren des Heues von der städtischen Tunstwiese Dienstag den 11. Juni l. J., Nachmittags 5 Uhr, bei werden nach amerikanischer Metbode ohne — bath. on d* r eee 2 1878 en wanzen. unterzeichneter Stelle versiegelt, frankirt und mit ent. Entfernung der Wurzel schmerzlos 2— Katte a ö i 0 at Sekebbetz sprechender Aufschrift versehen, einzureichen, woselbst eingesetzt. Plombiren. Ne. 8 5 a 266. rzogliche—— 3 ei 8 9. 5 1*. e a de Bedingungen zur Ein- turen binnen 2 Stunden. g 8 B:: ͤ—— ssicht der Interessenten offen liegen. G. Stuck — 8 1K 5 5. u ckert, ub uin Arbeits-Versteigerung. 771750 A e e aüsgubvücken.. 1788 Frantfurt a. W. e an 80 1. N 330 Donnerstag den 6. Jun, Vormittags 9 Uhr, sollen 0 Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. gelbe Hirschstraße 14, Ecke der Friedbergerstraße. 1 Fenn der Gemeinde Nleder⸗Wöllstadt Chausstrungs⸗ 1825 er. 0 1 15— 10 2 beiten im Betrage von 455 Mark in Accord gegeben]———ů N N 5 1 — erden. 0 b ll N 7 aa Ein Zuchtbulle u verkaufen oder zu vermiethen. 1 7⁰— Cet 1 Wenck, Bezirksbauaufseher. wird zu kaufen gesucht und wollen Offerten an den 1730 Meine Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, zwel 1** 411 100 ia 2 d- K 55 l Unterzeichneten eingesandt werden. Scheunen nebst großen Lagerraͤumen, sowie mein Haus in . 6. 92 1 urtoffel 15 Ha 25 Häufe pfli le Bad⸗Nauheim am 1. Juni 1878. der Judengasse beabsichtige unter günstigen Bedingungen nacht sind fertig zu haben bei Der Bürgermeister: zu verkaufen oder zu vermlethen. 1828 Schutt. Friedberg. Eduard Grödel. K. Häuser. Saxlehner's Bitterquelle Hun y a di Jan os. Das Gehaltreichste und Wirksamste aller Bitterwässer aualysirt durch Liebig 1870, Bunsen 1876, Fresenius 1878. . Urtheile ärztlicher Autoritäten: N Prof. Dr. Virchow, Berlin:„Stets mit gutem und promptem Erfolg angewandt.“ 1 Prof. Dr. Von Bamberger, Wien:„Mit ausgezeschnetem Erfolg bei allen jenen Krank- heitsformen angewendet, in welehen die Bitter wüsser ihre Indication finden.“ 2— 5 Prof. Dr. Wunderlich, Leipzig:„Ein ganz ite wirkendes, ausleerendes Mittel, nicht unangenehm zu nehmen, und dem Magen unschädlich.“ Prof. Dr. Spiegelberg, Breslau 5 0— 5 der r Bitterwüsser so prompt, so an- dauernd gleichmässig und mit so wenigen Nebeustörungon wirkend gefunden.“ Prof. Dr. Scanzoni von Lichtenfels, Würzburg: e 0 segevrüs in allen Fällen, wo die Anwendung eines Bitter wassers angezeigt, ausschliesslich in Gobrauch.“ Prof. Dr. Friedreich, Heidelberg: ent„e, 20 vine wen, rg 5 Prof. Dr. von Buhl, München 2„Wirkt Ad, e ohne N. Prof. Dr. von Nussbaum, München: 4 bten Eriels wünnschten Erfolg.“ Prof. Dr. Kussmaul, Strassburg:„Empfehlo ich bereits seit Jabren als ein schon in Das„Hungadi Janos Bitleribasser“ ist zu hexieen aus allen Mincraluasserdéẽpots und udapest. Der 22„ Oenologische Verein zu Bordeaux bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß er dem Herrn Apotheker H. Kranz in Bad⸗-Nauheim den Verkauf seiner auf ihren sanitätlichen Wertb geprüften reinen unverfälschten Naturweine übertragen hat und für die Schutzmarke garantirt. Hauptagent für Hissen⸗Nassau: Der önologische Verein in Bordaux: Aug. Huber in Darmstadt. J. Malan& Cie. Bezugnehmend auf Vorstebendes erlaube ich 11 diese Weine dem geehrten Publikum ange— legentlichst zu empfehlen unter Garantie der Schutzmarke und der billigst notirten Preise laut Preis⸗Courant von Bordeaux. N 1482 Apotheker H. Kranz in Bad-Nauheim. X Braunkohlen-Verkauf. 1799 Montag den 3. Juni d. J. beginnt der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Preis beträgt 45 Pfennig per Centner 14 Stück. Bei Baarzahlung werden 2 Pfennig Rabatt per Centner bewilligt. Oleichzeitig beginnt eine neue Creditperiode. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird Credit bis Ende d. J. und Zahlungsfrist bis Ende März 1879 gestattet. Ossen heimer Bergwerk den 29. Mai 1878. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pr. Mai 1878. Gräfliche Bergverwaltung. Dachziegel, sog. Plattziegel, in bester Qualität, werden franco Bahn— 1835 Einnahme. hof Nieder-Wöllstadt oder franeo Bahnhof Friedberg Kasse⸗Bestand pr. 1. Mai 1878 M. 19518. 40[geliefert. Bei Abnahme einer Waggonladung zu 8 bis Wechsel„ 43208. 11 9000 Stück zum Preise von 27 Mark per Tausend. Depositen„ 17209.— Nähere Auskunft ertheitt und nimmt Bestellungen ent⸗ Inkasso⸗Wechsel 107. gegen Peter Rössel III., Conto⸗Corrente A.„ 105759. 50 1831 Maurermeister in Ilbenstadt. Conto-Corrente B.„ 3 7025.. E C 25.— FWW Senn. 50 Fichtenstangen Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge 5 Effecten„ 2608. 70 von 4—6 Centim. Durchmesser und 5—8 Meter Länge, Auswärtige Correspondenten 1 2. 61 Fichten ⸗Bohnenstangen(sortirt) von 2—5 Meter Länge Wechsel⸗Zinsen 7 687. 45 verkauft Carl Flach sen., Butz bach. 1781 Depositen⸗Zinsen 5 350, 23 FCC Utensilien, verk. Spar⸗Einlagebücher„ 7 20 8 Unkosten 5 35. 78. 0 7 M. 306997. 14 10 bis 12 Stuck(gebraucht), im Preise von 250 bis 400 Mark, habe zu verkaufen. l Ausgabe. 355 1189 C. v. Glück. Wechsel M. 3535. 111!!! 8 Gersten„ 16659.— Lehrling Conto⸗Corrente A. 98387. 15 Conto- Corrente B.„ 45453. 13 gen en 75 Adolph 1 Auswärtige Correspondenten 4 21755 ofuhrmacher un oldarbeiter. Spar⸗Einlagen„ 87349. 26 50 fl 5—„ Dickwurzpflanzen, Unkosten 1044. 60 alle Sorten Gemüse-, Selleri- u. Blumenpflanzen verkauft a f Kasse⸗Bestand pr. 1. Juni 1878„18734. 64 1814 M. 306997. 14 Die Gräfl. Hofgürtnerei Assenheim Zwei tüchtige Schneidergesellen finden dauernde Beschäftigung bei Adam Nampe in Friedberg, Eingang. Ausgang. M. 62253. 51 Wechsel⸗Conto⸗Corrente A. W. 84504. 68 L * L * 22649. 29 Wechsel⸗Conto⸗Corrente B.„ 152.— 1798 Wechsel⸗Giro 10 9243. 90 5 Wechsel⸗Inkasso 5 ee, Effeeten 22588. 15 M. 1648. 73 1839 hat zu verkaufen Fr. Waas, Metzger. eee n e Die Wohnung 1 Hen d llt dee en aue Unterjaden EUuterhosen a. getragen e Ul. 8885 5409. 34 2964. 94 25147. 5 M. 118424. 13 Friedberg und Nauheim. 1840 Gut gebrannte Russensteine sind auf meiner von Herrn Christian Bender er⸗ worbenen Russensteinfabrik vom 4. Juni an zu haben. Friedberg den 31. Mal 1878. 1821 Carl Berg, Maurermeisster. 1804 An den israclitischen Feiertagen findet Freitag den 7. Juni auf dem Selzerbrunnen Ball statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. 1841 Durch den Neubau einer Werkstatt sind wir in Stand gesetzt, unsere seitherige Räumlichkeit, welche sich zum Betriebe eines jeden Geschäftes, sowie als Lager⸗ raum eignet, vom 1. Juli er. ab zu vermiethen. ö Auf Verlangen kann Wohnung abgegeben werden. Friedberg. C. Berg, . Hake ee „Och seufeisch, per Pfund 72 Pfennig, bei sämmklichen Metzgern von 10 alte Feuster, einige davon noch sehr gut, sind zu verkaufen. Von wem? sagt die Exped. d. And. Vorschußmehl 8 in vorzüglichster Qualitat. 1833 J. A. Windecker, Hoflieferant. Dickwurzpflanzen hat zu verkaufen Martin Mondigler, . Bahnhofstraße. Glacé- Handschuhe, sowie Militär- und Fil d'Ecosse-Handschuhe 421 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Eine gute Violine oa ea Ah H. Kamm, Mitglied der Kurkapelle, 1823 Bad⸗Nauheim, Friedrichstr. 243. Annonee. 1820 Ein Mädchen, das gut kochen kann, wird gesucht. Näheres bel Herrn C. F. Walz. fete Bad-Nauheim am 1. Juni 1878. ö 5 5 wurde bei d 7 Eine Damen⸗Uhr feln schen Ten Ockstadt gefunden. Abzuholen gegen Erstattung der Inse— ratgebühren bei Schuhmachermeister Rudolf He i Ockstadt. f Keren Zur Führung der Wirthschaft bei einem einzelnen Herrn wird eln Mädchen oder elne Wittwe, nicht über 30 Jahre alt und ohne Anhang, amt Nr. 9 lagernd“, erbeten. 1827 1842 Sonntag Exaudi den 2. Juni, Abends 8 Uhr, nahm Gott der Herr unsern theuren Datten, Vater, Großvater und Schwlegervater, den Pfarrer und Metropolitan Johannes Münch zu Bad⸗Nauheim nach nur 4tägigem Krankenlager(Lungenentzünd⸗ ung) zu sich in sein himmlisches Reich. g 5 Tiefgebeugt unter Gottes Hand zeigen dies allen lieben Freunden und Bekannten an Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Mittwoch am 5 Juni, Nachmittags 4 Uhr. g 8 Danksagung. Allen Denen, welche unsere gute Tochter, Frau und Mutter Christine Schreitz zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir hiermit unsern tiefgefühlten Dank, Ober⸗Florstadt und Dorheim. 1822 Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. gesucht. Adresse unter„E. M. 14, Berlin“, Post⸗ 2 — 5 Wird her N Dee einspal Aunenten Betreff schlagen! lichtete 2 wülung de Große daß di Großhe Persont zum na zu Od zu Nied zu Melt Zu aus nahm thums H beginnend