N 3 9 1878. Donnerstag den 4. April. M41. an Oberhessischer Anzeiger. * en mau. W n e g zun Nn zd nn 8 2 Isten a N 2 1 1 z dem Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und f 1 5; Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags Vn Hertm— 0 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstags und Samstags. 5 Darmstadt. alten in 7.— danaint W d. 85* Jahr . 2 Betreffend: Präsentationsrechte zu Schulstellen. U No aden 1) Welche Ihrer Schulstellen eine Präse Amtlicher Theil. Durch Ministerialverfüugung vom 25. v. Mts. sind wir aufgefordert, aus Anlaß der bevorstehenden Ausführung des neuen Gehaltsges 9. v. Mis, ein Verzcichniß der Schulstellen unseres Kreises, welche Präsentationsstellen sind, aufzustellen und einzusenden. Zur Verhüt wollen Sie uns darum binnen 8 Tagen berichten, ob eine Ihrer Schulstellen eine Präsentationsstelle ist und bejahenden Falls im E ntationsstelle und wer der Präsentator ist. eden. Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Friedberg am 1. April 1878. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. etzes vom ung von Irrthümern inzelnen angeben: 2) Welche Beiträge etwa von dem Letzteren zu dem Gehalte dieser Schulstelle geleistet werden, unter Angabe des Geldwerthes, und 3) Ob und welche Verbindlichkeit außerdem noch für denselben damit verbunden ist(z. B. Baulast) und was Sie sonst noch zu bemerken wissen. S Deutsches Reich. Sa Berbel. Darmstadt. Das Großherzogliche Regiet— 5 ungsblatt, Beilage Nr. 10, enthält: 0* U zu erhebenden Umlagen. f men II. III. und IV. U bersichten der für 1878 genehmigten des in den Gemeinden der 9 i Prem Umlagen in den israelitischen Religionsgemeinden Keeises Gießen, sowie Salbeln Fart Friedberg und Worms. waar ah, auf Pesach V. Concurrenzeröffnungen. Erledigt ist: die 1. Schul⸗ stelle zu Angenrod, Gebalt 771 M.; die 2. Schulstelle zu Hausen, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die 3. Schulstelle zu Grünberg, Getzalt 1114 M. 32 Pf.; dem ee zu Grünberg flieht das Präsentattonstecht zu. . E. Folemann. der Amtsgerichtssitze in Oberhessen bringt die 1 Darmst. Zeitung folgenden Plan: A. Gerichts Scudüctt. bezirke, welche unverändert bleiben: Butzbach. ite„, Friedberg. Lich. Bad-Naubeim. Nidda. Octenberg. decem Pfei, Schlitz. Scholten. Ultichstein. B. Gerichtebezirke, un bei welchen Aenderungen eintreten: 1) Statt gericht Gießen, resp. Amtsgericht Gießen I. Abgang: gt Garbenteich, Hausen, Leibgestern und Watzenborn mit Steinberg, zu Gießen II. 2) Landgericht rgesellen Gießen, resp. Amtsgericht Gießen II. Zugang: g* Gan benteich Hausen, Leihgestern und Watzenborn ct* Söhut. mn Steinberg, von Gießen I.; Climbach, Allerts- 18 lbs, 1 00 bausen, von Grünberg. 3) Alsfeld. Zugang: Arnsbain, Berusburg, Heimertshausen von Hom— berg; Abgang: Üdenhausen, zu Lauterbach. 4) Alten- 20 U stadt. Abgang: Alt⸗Wiedermus, Beunde Hof, zu Büdingen. 5) Büdingen. Zugang: Alt- Wiedermus, 6 L. sli. Beunde⸗ Hof, ven Altenstadt. 6) Grünberg. n Abgang: Allertshausen, Climbach zu Gießen II.; Nermiethung. Bernsseld, zu Homberg. 7) Herbstein. Abgang: * tente ha!, Dirlammen, Rudloe, zu Lauterbach. er. 1 8) Homberg. Zugang: Berns feld, von Grünberg, Abgang: Arns- Heber, Hain, Berns burg, Heimertshausen, zu Alsfeld. 9) Hungen. Abgang: Röthges, zu Laubach. men, 140) Laubach. Zugang: Röthges, von Hungen. „ n, 11) Lauterbach. Zugang: in ene, von Herbsteinz Udenbausen, von Alsfeld. 12) Milbel. „ chene Abgang: Steinbach, Steinbacher Haldewald, zu „er Offenbach. — Dar mstadt. . Garde-Regiment z. F. wurde als aggreg. zum Inf.⸗Regt. Nr. 115 versetzt. 1 11 H 1 * In Der Zell- Inspektor Mann wurde zum * HDaupisteutramts- Controltur in Gießen ernannt, ee er Oberförster Dr. Prätorius wurde von Messel n een ach Langen versetzt und der Finanzaspirant er lock I. aus Schotsen zum Distrikts-Einnehmer e e Grünberg ernannt. 5.— Der Finanz- Ausschuß erster Kammer hat 3 ernher mit der Berichterstattung über die neuen 1 ieee leuergesetze betraut. Der dritte Ausschuß erster — 127 ammer bessatragt, in einem von Dornseiff er- 23. April 1875, betr. die Fortbildung und An- stellung der Geistlichen, als nicht statthaft und nothwendig keine Folge zu geben. Weiter be— Kammer bedingungsweise befürworteten Gesuch der Gemeinde Groß-Rohrheim wegen Abholzung eines Theiles ihres Gemeindewaldes zur Vertheilung als Allmendgut keine Folge zu geben, wobei neben formellen auch nationalökonomi gebend waren. — Die Regierung glaubt, vorläufig wenigstens, bei Einführung der neuen Gerichtsverfassung von nehmen zu sollen. Früher war einmal die Rede davon, Offenbach mit einer solchen zu bedenken. Beclin, 30. März. Der Reichekanzler hat und 33 der Gewerbe Ordnung vorgelegt. Der Entwurf hat zwei Paragraphen; er untersagt den Unternehmern von nicht öffentlichen Kranken-, Entbindungs- und Irren-Anstalten die Concession bei Unzuverlässigkeit des Unternehmers, und wenn die baulichen Einrichtungen ungenügend sind. Ferner macht der Entwurf die Erlaubniß zum Ausschank von Brantwein, sowie zum Betrieb der Gastwirtbschaft vom Nachweise des vorhandenen Bedürfnisses abhängig. April. Auf der Tagesordnung der heutigen Reichstagssitzung stand zunächst die Inter— pellation Buhl, betreffend die Uebergangs-Abgabe von Essig; der Präsident des Reichskanzleramtes erklärte, dieselbe erst in einigen Tagen beantworten zu lönnen. Es folgte nunmehr die erste Berath— ung des Gesetzeutwurfes über den Verkehr mit Nahrungsmitteln und wurde die Vorlage einer Commission von 21 Mitgliedern überwiesen. Ferner genehwigte der Reichstag nach unerheblicher Debatte 1 Commissionsanträgen gemäß. Darauf wurde die erste Lesung des Gesetzentwurses, betreffend Zu— w.ederhandlungen gegen die zur Abwehr der Rinder- v. Frankenberg, Major vom pest erlossenen Vieheinfuhr Verbote, erledigt; das nicht gegen England kaͤmpfen.—„Reuter's Haus beschloß die zweite Lesung im Plenum vor— zunehmen.— 2. April. Erste Lesung des Gesetz— entwurfs, betreffend den Bau von Eisenbahnen in Lothringen. Das Haus beschließt die Verweisung des Entwurfs an die Budget-Commisston. Der Gesetzentwurf betreffend die Beglaubigung öffent— licher Urkunden wird in erster und zweiter Lesung genehmigt. Das Haus erledigte schließlich noch mehrere an die Budget-Commission verwiesene Theile des Militäretats nach den Commissions— Anträgen, ferner Wahlprüfungen, wobei die Wahl des Professors Karsten(Kiel) beanstandet, die teten Bericht, der Petition der Mitglieder der h Pfarrgemeinden Kastel und Nieder Saulheim 2 un authentische Inter pittation des Gesezes vom 171 e *** A. 3. ö 1 Wahlen von Gleim und Pfeiffer für gültig, die— jenige von Nathusius-Ludom(Minden) für ungiltig erklärt wurden sche Bedenken maß— — 2. April. Der Kaiser leidet seit Samstag an Erkältung, welche ihn veranlaßt, das Zimmer zu hüten. Ein heute ausgegebenes Bulletin lauttt: 1. Bekanntmachung über die für 1878 in Ossenbach antragt derselbe Ausschuß, dem von der zweiten Der Kaiser schlief diese Nacht besser als in der vorhergegangenen. Dae Befinden ist den Um- ständen nach recht befriedigend. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 1. April. Die officiöse„Wiener Abendpost“ schreibt: Weil die Krssis jetzt einen gewissen Höhepunkt erreicht habe, werde mehrfach eine günstige Wendung ins Darmstadt. Bezüglich der neuen Eintheilung der Bildung detachirter Strafkammern Abstand Auge gesaßt, namentlich knüpfe man noch Hoff— nungen an das Congreß-Project. Frankreich. Paris. Das„Jour. officiel“ meldet: Der Marquis de Gabriac, bisher Ge⸗ dem Bundesrathe einen Antrag Preußens, betr. sandter in Brüssel, wurde zum Botschafter beim den Gesetzentwurf wegen Abänderung der 88 30 heiligen Stuhl an Stelle des bisherigen Bolschafters Baude ernannt; Duchatel, bisher Gesandter in Kopenhagen, wurde zum bevollmächtigten Minister in Brüssel ernannt. Botschafts Sterttär Til 9 wurde zum bevollmächtigten Minister in Kopen- hagen ernannt. Versailles, 2. April. Die Kammer ge— nehmigte die Vorlage hinsichtlich der Gehaltszulage für die Staatsbeamten und Repräsentatlons-Aus⸗ gaben des Präsidenten der Republick und der Minister wädrend der Ausstellung. Auch der Credit von J Million Francs für die Eutsen⸗ dung von Arbeiter-Deputationen zur Ausstellung wurde genehmigt. Großbritannien. London. Ein Tele- gramm des„Standard“ von Constantinopel vom 29. März meldet: Layard habe auf Anweisung. der britischen Regierung bei der Pforte angefragt, welche Haltung die Türkei im Falle eines englisch— russischen Krieges annehmen werde. Von Savpfet Pascha sei erwiedert worden, er für seine Person Di-lammen, Radlos, den Etat der Reichs-Eisenbahn-Verwaltung den würde für Beobachtung der Neutralität sein; er werde aber die Frage dem Ministerrathe vorlegen. Vom Sultan hieße es, derselbe habe dem Groß- fürsten Nikolaus gegenüber geäußert, er werde Burtau“ meldet aus Montreal vom 31. März: Die britische Regierung forderte die Regierung von Canada auf, die Pacific Küste und British Columbia gegen eine etwaige Invasion in Vertheidigungszustand zu sctzen. 1. April. Der russische Botschaster Schuwaloff soll angeblich seine Abreise vorbereiten. — 1. April. Salisburp bat beute eine De— pesche an sämmtliche Vertreter Englands im Aus- lande gerichtet.. Er gibt darin zunächst ein Resums der bereits bekannten, zwischen England und Ruß- land vom 14. Januar bis zu Schuwaloff's Note vom 26. März gewechselten Depeschen(in letzterer zeigt Schuwaloff an, daß Rußland seine Erklärung vom 19. März aufrechterhalte). In der Depesch⸗ Salisburp's beißt es nun weiter: die britische Regierung bedauere auf's Tiesste diese Entscheidung. Eine nur partielle Prüfung des Vertrages würde die britische Regierung nicht acteptiten können, denn jede materielle Stipulation desselben invol⸗ vire eine Abweichung vom Pariser Vertrage. Salisbury weist auf die wichtigen Folgen des Vertrages von San Stesano hin, durch welchen ein mächtiger slavischer Staat unter der Controle Rußlands geschaffen würde. Der Artikel, durch welchen Bessarabien veräußert, die Grenze Bul⸗ gariens bis an's Schwarze Meer erstreckt und Batum für Rußland erworben werde, machten Rußlands Willen für die ganze Nachbarschast des Schwarzen Meeres dominirend. Der Betrag der Kriegs ⸗Entschädigung gehe weit über die Hülfs⸗ mittel der Türkei hinaus, ganz abgesehen von den älteren Gläubigern der Pforte bestellten Unter pfands-Rechten. Der Bezahlungs⸗Modus sei ganz allgemein weiteren Verhandlungen vorbehalten worden. Die ottomanische Jurisdiction habe in geographischer Hinsicht für England Interesse. Die Gebiete der Dardanellen, des Schwarzen Meeres, des persischen Golfs, der levantinischen Küste und des Suez⸗Canals würden in die äußerste Unruhe versetzt, indem sie die Vorposten einer überlegenen Macht so nahe an die ottomanische Jurisdiction herantreten sähen, daß ihte Unab— hängigkeit, ja selbst ihre Existenz beinahe unmöglich werden. England hätte gern an dem Congresse Theil genommen, wenn die Bestimmungen des Friedens insgesammt hätten geprüft werden sollen. Der Zusammentritt eines Congresses aber, dessen Be: rathungen durch die von dem Fürsten Gortschakoff vorgeschlagenen Vorbehalte eingeschränkt wären, hätte weder den Interessen der britischen Regierung noch dem Wohle der türkischen Provinzen entsprochen. — 1. April. Hardy ist zum Staatssecretär für Indien ernannt und unter dem Titel Lord Staplehorst in den Pairstand erhoben worden. Zum Staats- secretär des Krieges wurde Stanley ernannt. Spanien. Madrid, 1. April. Das Gerücht von einem beabsichtigten Bündniß zwischen England und Spanien auf Grundlage der Rück— gabe Gibraltars an Spanien ist irrig. Die Nach- richt von einer angeblichen Reise des Prinzen von Wales nach Madrid wird amtlich als unbe— gründet erklärt. Türkei. Constantinopel, 30 Mä Osman Pascha ist zum Commandanten der Truppen von Constantinopel und Umgegend, und Mukhtar Pascha zum Generalstabs Chef ernannt worden. Großfürst Nikolaus besuchte heute den Sultan und kehrte sodann nach San Stefano zurück. — 1. April. Alle türkischen Reservetruppen im Districte von Trebinje erhielten Ordre zur Marschbereitschaft, um nach dem Eintreffen weiteren Befehles die Herzegowina zu verlassen. Serbien. Belgrad. Das„Amtsblatt“ veröffentlicht zwei Erklärungen, welche von 800 der angesehensten Bürger von Pilot unterschrieben sind; dieselben protestiren gegen die Annexion an Bulgarien und fordern die Vereinigung mit Serbien. — Horvatovich hat seinen Abschied genommen. Rumänien. Bukarest, 1. April. Das in det Dobrudscha stehende Zimmermann'sche Corps erhielt Befehl, unverzüglich in die Moldau einzurücken. Griechenland. Athen, 1. April. Die Metzeleien und Plünderungen bei Makrinitza in Thessalien dauern fort. Der„Times“. Corre— spondent Oglo wurde von den Türken am Freitag nach dem Kampfe bei Makrinitza getödtet. 5 2. April. Die Insurgenten auf Creta verdrängten die dortigen türkischen Truppen aus allen Theilen der Insel. Die Türken concentrirten sich in den Küsten⸗Städen Canea, Eraktion(2), Rhetymno und Castella, wo sie sich im S der türkischen Flotte befinden. 9 Rußland. Petersburg, 1. April. Großfürst Nikolaus hielt gestern in San Stefano großen Kriegsrath Die Russen besestigen die Linie Tschataldja und errichten an allen strategischen Punkten Verschanzungen. Osman, Reuf und Fuad Pascha haben sich in das Lager von Maslak begeben. Von den Besatzungs⸗-Truppen Schumla's sind bis jetzt 6 Bataillone abgezogen; die weitere Räumung des Festungs-Vierecks ist verschoben. Die Engländer landen auf Tenedos riesige Mengen Kriegsmaterial, Cairo, 30. März. Das Aegypten. Decret, betreffend die Einsetzung der General- Enquete Commission über die finanziellen Hülfs⸗ mittel Aegytens, ist unterzeichnet. Die Veröffent- lichung ersolgt morgen. Die Commisston besteht aus den Staatsschuld- Commissären mit Lesseps als Präsidenten, Wilson und Riaz Pascha als Vice-Präͤsidetnen. Amerika. Washington. Die Staats- schuld der Union hat im März um 2,314,000 Doll. abgenommen; die Staatscasse entbielt am 31. März 138,358,000 Dell. in Gold und 752,000 Doll. in Papiergeld. Aus Stadt und Land. u. Friedberg. Daß man auf dem Lande immer mehr einsieht, wie vortheilhaft eine rationelle Obstbaum zucht für die Gemeinden ist, beweist die rrftreuliche That— sache, daß der diesjäbrige Obstbaumwärtercursus unserer Ackerbauschule von 22 jungen Leuten besucht ist. A Friedberg. Zweite Wetterauer Industrie⸗ Ausstellung zu Frledberg. Die am jüngsten Sonniage in den Lokalitäten der Hofbrauerei von J. Burck dahier, auf Einladung des hiesigen Lokal-Gewerbe-Vereins stattgehabte Versammlung von Gewerbetreibenden und Industriellen des Kreises wir eine sehr besuchte und das Versammlungszokal mit Interessenten, im wahren Sinne des Wortes, überfüllt, ein Beweis, welchen Anklang der angeregte Gegenstand in den betreffenden Kreisen findet. Nachdem der Vorsitzende des Gewerbe Vereins, Gr. Kreis— baumeister Reuß, die Versammelten begrüßt, als Veran- lassung der Berufung derselben, die Veranstaltung einer „Zweiten Wetterauer Industrie-Ausstellung“ bezeichnet, und die Nothwendifkeit, vor allen Dingen zu erforschen, od und welche Betheiligung Seitens der ge⸗ werblreibenden Stände unseres Kreises an dem geplanten Unternehmen zu erwarien sei, hervorgehoben hatte, er— öffnete derselbe die Debatte über diese, als erster Gegen— stand der Tagesordnung bezeichneten Haupefragen. Sofort wurden die, beretis in d. Bü, erhobenen und auch wieder— legten vagen Anstände, daß die geplante Ausstellung eines Theils zu früh käme, anderseits aber die Zeit für die Vorbereitungen zu derselben zu kurz, es also für die Viranstalinng zu spät sei, erkennen schinen unde verstummten. Die Sorge, wesenden sosort ihre Beiheiligung an derselben angemeldet, für weitere Anmeldungen aber eine Frist bis zum ersten sprechenden Auff veröffenilichen. — r. Friedbeng. Die General-Versammlung des Vereins gegen Betielei fand Mittwoch den 27. . der Burck'schen Bierbrauerei stait, war abermals nicht d. Mis. von 5 4255 und Vögel darstellie, von vorzüglicher Arbeit ist. 1000 M.. Darmstadt. Hagelschäden im Jahre 1877. Das abgelaufene Jahr war an Hagelschäden ziemlich reich; nicht weniger als 17 Kreise mit 102 Gemeinden wurden davon betroffen. Der Gesamm'eflächeninhalt der be⸗ schädigten Gemeinden beträat 799 413 Are mit einem Gesammischaden von 452 986 M., Nach Kreisen geordnet ver theilt sich der Schaden wie felat: Darmstad' 2527 Are mit 2060 M. Bensbeim 288 250 Are mit 147 300 M. Dieburg 17.625 Are mit 7900 M., Erbach 101 Are mit 3956 M. Gros Gerau 58,000 Mie mit 10 000 M., Heppenheim 34227 Are mi 27,460 M., Gießen 52,650 Are mii 18,500 M., Alofeld 11.388 Are mit 13,680 M., Büdingen 90500 Are mit 46350 M., riedberg 148595 Are mii 142 160 M., Schutt en 22 550 Are mit 2530 M., Mainz 17500 Are mit 7000 M., Alzey 2500 Are mit 1700 M., Bingen 3000 Are mit Oppenbeim 17075 Are mit 6390 M. und Morms 50000 Are mit 15.000 M. In 4 Gemeinden des Großherzogthums wurden die ganzen Gemarkungen zerstört. Darmstadt, 1. April. Im Herrngarten nahm beute am hellen Tage ein flemder Handwerksbursche einer Dame gewaltsam den Regenschirm weg. Der Räuber wurde verfolgt, in der Hofstallstraße eingeholt und ding⸗ fest gemacht. Mainz, 1. April. Es ist den Bemühungen unserer Polizeibehörde gelungen, den Mörder des in der Nacht vom Freitag auf Samstag in der Nähe Weisenaus ge⸗ tödteten Fuhrknechtes Fröhlich in der Person des Knechtes J. Jüfke aus Weidisch, Kreis Oberalogau in Schlesien, zu ergreifen. Der Tbäser ist des Verbrechens geständig und will dasselbe aus Eifersucht verübt haben. Fröhlich trieb fich seit einiger Zeit ohne bestimmte Beschäftigung herum und ernährte sich schließtich auf eine Weise, welche ibn öfters mit den siitenpolizeitlichen Vorschristen in Conflict brachte. Auch Jülke hat keinen musterhaften Lebenswandel zu verzeichnen. Allerlei. Kassel. Die in Bebra in einem Eisenbahncoupee lodt gefundene Cäcilie Protzmann ist ohne die Schuld eines Dritten dem irdischen Leben entrückt worden. Die vou der Staatsanwalischaft in Rolenburg eingeleiteten Ermittelungen haben ergeben, daß die am 11. F bruar d. J. in einem Coupé des von Thüringen eingetroffenen Personenzuges todt vorgefundene, 35 Jahre alte Dame aus Zella im Weimarischen gebürtig und die Tochter eines Lehrers war und daß ihr p ötzlicher Tod durch eine Blut⸗ stockung im Gehirn verursacht worden ist. Diese ꝛödtliche liche Bluistockung ist aber durch die nachgewiesenermaßen nochmals und mit geoßer geistig gestölie Protzmann selbst durch Zuziebung ihres Zähigkeit geltend zu machen versucht, diese Einwände aber[Halstuches hervorgerufen worden oder die Folge eines mit so triftigen Gründen und von so vielen Seisen wider— Krampfanfalles, keinensalls aber durch Eingreisen Dritter legt, daß die wenigen Gegner die Nichtigkeit und Hall- eingetreten und das von der Staatsanwalischaft einge⸗ lesigkeit ihrer Einwendungen zuletzt stillichweigend anzu- leitete Verfahren ist deßbalb eingestellt worden. ob die geplante Ausstellung staulfinden solle, wurde bierauf ohne vor 9 Uhr wurde hier ein ziemlich hefliger, vertical gerichteter weiteren Widerspruch alljenlig bejayt und von 27 der An- Erdstoß von kaum ½ Sccunde Dauer verspürt. Sttaßburg, 30. März. Gestern Morgen kurz Trier. In Oberweis bei Bitburg ist in den letzten Wochen auf Kosten des Provinzial Museums in Trier z. Juni d. J. eröffnet und beschsoss n, dieses mit einer ent eine römische Villa aufgedeckt worden, welche unter allen orderung in den Blättern des Kreises zu fnömischen Villen der Rheinlande nus der Nenninger an 5 Nächsten Sonntag Nachmistag findet eine Umfang nachsteht. Sitzung des Gesammt⸗ Comites in demweselben Lekele stait. erhalten, in einzelnen Theilen steben sie noch zwei Meter Die Mauern sind meist noch gut hoch. Es wurden daselbst zwei Mosaikvöden aufgefunden, denen der eine, welcher auf weißem Grunde Fische Auch so besucht, wie wir gewünscht bälten und die Wichtigkeit Bruchstücke von interessanien Wandmalerereien haben sich der Sache es ersorderi. der Hausbettel um sich greist, bedarf keines Beweises. Unsere Polizei ihut ihr Möglichstes. Ein Polizeidiener bat über 200 Beller ibeils inhaflirt, theils zur Stadt binaus gebracht. Allein zwingen können sie es nich!, denn die Handwerksburschen(die meisten sind aber keine, idr Strolche, die lieber betteln als verfahren so unverschämt und frech daß es fast nothwendig wäre, man postirte vor je 10 Häuser einen Pontzeidiener. Der Verein thut, was in seinen Kläften steht. Jeber Dulchreisende, der seine richlige Legitimation hat, bekommt in den 6 Wintermonaten vom 1. November bis 30 Apel 20 Pfennig und in den Sommermonaten vom 1. Mai bis 31. October 10 Pfennig nicht Stadt geschenk, wie irrthümlich von Vielen angenommen wird, sondern Ver— eins jeschenk. Die Stadt als salche gibt keinen Pfennig dazu. Es wurden nicht weniger als 2821 Karten an Ducchtreisende auegegeben mit einem Koftenauswand von 451 Mask 90 Pfennig.— Von dem klanen Vermögen, das der Biuein in früderen guten Jahren geipart hat, mußun 296 Mark 87 Pfennig aufgenommen werden. Lange hält das aber nicht mehr vorz wenn dem Vorstande nicht die Miitel geboten werden zur Fontsetzung seiner Toäligkeit, dann wird nichis Anderes übrig bleiben, als daß die Stadt in den Säckel greifen muß und das thun, was der Verein nun schon so viele Jahre mit dem besten Ersoig gethan hat.— Es wäre an der Zeit, daß Jeder dem Veceine beittäte, wenn auch nur mu einem kleinen Beitrag, natürlich je mehr, desto besser, damit doch nicht die ganze schöne Sache welche unserer guten Stadt Friedberg zur Zierde gereicht, schließlich im Sande ver— läuft. Wit hoffen über's Jahr, so Gott will, Besseres berichten zu können. Gießen, 2. April. Der Schwurgerichtshof ver⸗ urtheilte gestern den Müller Wilhelm Göbel von Kloster Arnsburg wegen Uikundensälschung zu einer Gefängniß: sttase von einer Woche und den Anon Semmler von Kestrich wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg zu einer Gefängnißstrase ron 1 Jahr 6 Monat. arbeiten) In welch erschreckender Weise noch erhalten. Hamburg. Eine fürchterliche Greuelihat wird ber „Wes.⸗Zig.“ aus dem denachbarten Otiensen berichtet; Der Manufekrurwaarenbändler Cord Tellkamp, Wiitwer und Valer eines achtjährigen Knaben, lebte seit vier Jahren in wilder Ehe mit einer E esrau Möller, welche chrerseits Mutter mehrerer Kinder und soeben erst wieder mit keinem Knaben niedergekommen war. Am Mittwoch Morgen bat nun Tellkamp die Möller in grausiger Weise gemordet, sodann auch das Kind, von dem er behauplet, es sei nicht das seinige, erslickt. Der Möcder begab sich hierauf nach seinem Heimathorte Uetersen, wo er gestern in Haft genommen wurde. Paris. Der„Figaro“ meldete vor einigen Tagen, daß die Tochter ein s in Paris residirenden hochgestellten Diplomaten vor Kurzem einen Selbstmordversuch ausge⸗ füurt babe, indem sie sich beim Pont Royal in die Seine stürzte und noch rechtzeitig von einem Badeausseher gerettet wurde. Wie nun jetzt gemeldet wird, ist dies die Tochter des russischen Bolschafters Fürsten Orloff. Die aus dem Wasser gezogene Prinzessin, ein Fräulein von 18 Jahren, wurde auf das Bureau eines Polizei⸗Commissärs gebracht, der zuerst an eine Misuftcasion glaubte, als er den Namen vernahm. Doch bald überzeugte man sich von der Richtiakeit der Angaben des Fräuleins, welches von ihrer Großmutter in Empfang genommen wurde. Der Retter erhielt eine Belobnung von 500 Francs. London. Wieder sind zwe Ersorscher Afrikas ermordel worden, und zwar die beiden Engländer Lieutenant Sher⸗ gold Smith und der Missionär O'Neill am Ufer des Victoria Ny inza-Sees. Die Anzeige von dieser traurigen Nachricht ersolgte, nach einer Meidung der„Times“, vom arabischen Gouverneur von Uny myembe an die englische Gesellschast für evangelische Mission. Handel und Verkehr. Friedberg. 3. April. Walzen M. 23.—., Korn M. 18 50, Gerste M 18.—, Hafer M 15.18. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Bad! 1169 N Hollen in Eichen⸗V⸗ Die 3. Irledrichsd! Hold gegeben. 100 Si 8 5˙⁰ Bad Oroßherz Ver Aloe d. , werd rau N.! Ape dive idseigert Lade — W* 1 4— Friedberg, 3. April. Wochenmarkt. Butter eee fl. Nr. 297413: 4000 fl. Nr. 316723 354955; Gestorben: ——— 1 ver Pfund M. 1.— 1.11 Eier per Stück 5 Pf. 2000 fl. Nr. 108556 289514 389389 394064; 1000 fl. 21. März. Ein todtgeborenes Söhnchen des Handar⸗ ene ren, 2 Neil. Wechenmartt Butter ver N. 15048 29391 32993 48187 74628 85500 80943 beiters Wilhelm Fink. **— 80— Pfd. N. 1.5. Eier per Stück 5 Pf. Tauben das Paar 108558 135383 222281 270302 351994 250 fl. 21.„ Ein todtgeborenes Töchterchen des Schreiners een 8, Süßer ber Std We. 1 60 Hobnen ver Stück N.. 15025 20842 20848 41349 54759 56545 8118 Heinrich Wagner 1. *.— In uu N. 1.80, Enten per Stück M. 3.80, Kartoffeln 100 Ks 81542 83916 98669 100105 167046 183559 201983 5 Georg Freundlieb, Söhnchen des Holzhändlers 4 85 10* 1. MN. 7.50, Ochsensleisch 70 Pf per Pfons, Kuh- und 250059 258850 270307 272994 287218 289473 299069 Georg Hartmann Freundlleb, 26 Stunden alt. .* 15— 5 56—80 Pf., Schweinefleisch 64 Pf.„ Kalb⸗ 339393 345506 357974 389376. Ni Heinrich Holler, Schnider aus Fauerbach n U fleisch 50— 56 Pf. ö. Wilen, 1. April. Bet der heutigen Ziehung der b. Fr., 36 Jahre alt. * A. A. Aantfurt. 1. April. ene Mehl Nr. 1 Credit⸗Loose kamen folgende Serien e 109 253 28.„ Kalharina König, Ehefrau des Landwirthes ren, e e de ge, mr. 4 m. 20, 810 517 784 1370 1454 1561 1595 2110 2243 2450 Konrad König 62 Jahre alt. an an e ir s m. 24 Reggenmeel en(Bauiner Marke) M. 25., 2837 3689. Der Gewinn von 200 000 fl. fiel auf Serie 2110 29.„ Emilie Ehrhard, Töchterchen des Handar⸗ enn(do. II. Berliner Marke) M. 21. Waizen ab Bahnhof bier Nr. 75, 40 000 fl auf Serie 1370 Nr. 14, 20,000 fl. beiters Michael Jos. Ehrhard, 3½ Monat alt. A M. 24 25— 24.50, ab unserer Umgegend M. 23 50—24., 8 2243 Nr. 65 8 31 Elisabetha Maria Ritzel, geb. Hahn ittwe „ 1. M. 23.50.25 auf Serie 2243 Nr. 65.„ bel, geb. Hahn, W *„ ne 1 do. fremder le nach 1 8 W Wa f 17 25 Wien, 1. April. Bel der heutigen Ziehun der 10s„ Schmiedes Ghristian Friedrich Ritzel, S 8 N— Qualität W. 17 10 77 7 f 952 8 m 5 CommunalLoose kamen folgende Serien 5 84111 193 42 Jahre alt. tie ee e 1.2 Piel, ea d. 78, 208 301 1288 1430 1836 1932 2070 2188 2544 2777 e an e dg Le, 0000 e Ee ke Geld Goar. 2 u 100 Kilo. 1 5 Nr. 79 30.000 fl. auf Serie 1286 Nr. 10, 10.000 fl. Frankfurt am 2. April. 1878. — Frankfurt, 1 Apr. Der heutige Viehmarkt auf Serle 2070 Nr. 21. 20 Frankenstüke W. 16 21—25 . da Ala war ziemlich gut defabren. Angetrieben waren 360 Ochsen, Enalische Sovereians 20 32—37 eee aa dan 230 Kube 180 Kälber and 300 Hammel. Die Preise Aus zug Russische Imperiales a„16 67—72 1 ee Les, Lib and ire 1. Opal M. 58 00. aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Denandische fl. 10 Stu ge 2 3 N. 62—64., Kübe und Rinder 1. Qual. M. 58— 60. 0 g. Pucaken 9 52—57 2„ aent 2. Qual. M. 50 54, Kälder 1 Qual. M. 60—62 Geboren: Ducaten al mares g 9 55—60 a Erden* 2. Qual. M. 54—56., Hämmel 1. Qual. M. 62.— 64 18. März. Dem Dachdecker Georg Volp eine Tochter. Dollars in Gold 2 4 18—21 deren beg— 2. Qual. M. 54.— 56 21. Dem Handelsmann Leopold Ehrlich ein Sobn. uu in 29 Dem Großh. Kreisrath, Regierungsrath Dr. 5. 7 . Verloosungen. f e. esc, Unterhosen zum Einkaufspreise, * Badische 35 fl. Loose. Gewinnziehung vom 24. Dem Holzhändler Georg Hartmann Freund—— ller Art äußerst billig dei Wann 8 9— 50. März. Haupt⸗ Gewinne: 40.000 fl. Nr. 27947; K lieb ein Sohn. Unter jacken ar. K. Friedrich. 8 eue, 818 e Derwacheang eines gg ner Dampf. D — Verpachtung eines großen Zu einer Dampf⸗Dreschmaschine, Grabgartens. einer gebrauchten, von Bobey& Comp. gebauten, sehr gut arbeitenden, die der(ausw.) Besitzer 148 Freitag den 5. April l. J., Nachmittags 2 Uhr, ——— oll auf Antrag der Frau Carl Morell Wittwe, der 8 2 ihrer Hofrasthe in der Burg Vorstadt gelegene 0 1 Toße Hausgarten, welcher in 7 Parzellen getbeilt worden d und auf welchem sich tragbare Obstbäume befinden, arzellenweise, an Ort und Stelle auf 3 Jahre meist⸗ tnetend verpachtet werden. Friedberg den 28. März 1878. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ndr. Bekanntmachung. 169 Montag den 8. April l. J., Vormittags 10 Uhr, bellen in hiesigem Gemeindewald, Distrikt Spieß 8800 Stück Cichen⸗Wellen öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Hauptschneise an der riedrichsdörfer Chaussee vor dem Wald. Holzhausen am 28. März 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. Kuß. Braunkohlen-Verkauf. 2 1193 Für die gegen Bürgschaft auf Credit von dem r 12 8. Croßh. Braunkohlen⸗Bergwerk„Ludwigshoffnung“ bei 18 en gat Pelbach von jeßt bis Ende Juni d. J. bezogenen Braun- deem k hlen wird Frist zur Zahlung bis Ende September d. 9. „ Gurte ie e geben. Die Preise der Kohlen sind: 3,20 Mark fur 9 1 190 Stück Formklöte urd 3 Mark füt den Kubikmeter :(= 5 Centner) grobe Koblen. Bad⸗ Nauheim am 1. April 1878 „ ee b sroßherzogliches Salinen⸗ und Bergamt Bad-Nauheim. mne dei Jäger. Ln 5 8 1 „Versteigerung von Uhren und *. 1 abet 1*— 22 Spieldosen. en e 92 Donnerstag den 4. d. W. von Nachmittags 2 Uhr K een e, werden auf hiesigem Rathhause auf Anstehen der ab id au B. Kley dahlier eine Parthie neue Cylinder-Uhren, 0 Kuen scrie diverse Spieldosen öffentlich gegen Baarzahlung rsteigert. . Bad⸗ Nauheim am 1. April 1878. 1 Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. n I Schutt. 0 n 8 e, Holz⸗Versteigerung. 2 104 Mittwoch den 10. d. Mis. von Vormittags 9 Uhr 7 un, it, werden im hlesigen Stadtwalde, Distrikt Bauwald: * 1 4001 Wellen Eichen ⸗Reisig und n een 2209„ Nadel-⸗Weich⸗Laubholz-Reisig 10 1 der entlich an den Meistoletenden versteigert. 7 10 bett Bad⸗Nauheim am 2. April 1878. r e Leet Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. Bekanntmachung. 1* reit f Die am 27. Marz in der Rockenberger Mark ab- * n— Faltene Holzversteigerung ist genehmigt worden. Die 5 0 aun uhrscheine können pom 9. April an bei Großberzog— 125 dem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden b ist die Holzübergabe auf den 10. April festgesetzt. . 12 5— Buß bach den 2. April 1878. in nächster Sasson in dieser Gegend in Bettieb zu setzen beabsichtigt, wird bei günstigen Beding⸗ ungen ein passender, des Betriebs kundiger Theilnehmer gesucht. Anerdieten wolle man gefälligst unter Bez.„Steam“ an die Expedition des Anzeigers franco gelangen lassen. 1202 1 Holz⸗Versteigerung. Zwei Wohnungen, 1199 Dienstag den 9. und Mittwoch den 10. April d.*. soll in dem Stadtwald zu Hungen, in den Distrikten aus 5 und 3 Zimmern Küchen, Kammern ze. bestehend, Buchwald, Galgenwald und Herborn, nachverzeichnetes sind alsbald zu vermiethen; auch F. D* zusammen Bau-, Werk und Nutzholz versteigert werden: abgegeben werden. 2 5 tener, bpolg steig 1140 am Bahnhof. 1 1 N* 1½ Viertel Garten, in der Langgasse gelegen, verpachtet 1 A. Windecker, Hofflieferant. Mädchen a., Se Ein braves Dienstmädchen, 1164 welches bald eintreten kann, wird für das ganze Jahr in ernstämme von 10— 30 Centim. Durchmesser Dienst gesucht. Näheres bei der Exp. d. Anz. 1173 und 5— 16 Meter Länge 11⁰ 68 25 v 8 30 Fichtenstämme von 10— 25 Centim. Durchmesser und 10—15 Meter Länge. f— 8— n zum Düngen empfeblen J. D. Weinig 8 Sohn, Hanau, Herrenmühle.(309/ III.) Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Morgens 1198 i Ein Garten 9 Uhr am ersten Tag im Distrikt Buchwald, am zweiten zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Anz. Tag im Distrikt Herborn. Im Bügeln Hungen den 2. April 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. außer dem Hause empfiehlt sich Frau Muncker, geb. Gerster, in der Vorstadt. 1079 Gestrickte Kinderkleider, dare e 7 gestrickte Kinder⸗ 33 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. Dienstag den 9. April in den Distrikten Buch⸗ wald und Galgenwald: 116 Eichenstämme von 18— 40 Centim. Durchmesser und 4—14 Meter Länge, 3 Hainbuchenstämme von 18— 32 Centim. Durch⸗ 120808 messer und 5—11 Meter Länge[Zu baldigem Dienst⸗ 116 Fichtenstämme von 14— 32 Centim. Durchmesser antrit wird ein braves und 10-18 Meter Länge, des Anzeigers. 83 Fichtenstangen von 6— 12 Centim. Durchmesser und 4-12 Meter Länge. [Mittwoch den 10. April in dem Distrikt Herborn: 340 Kief ö 109 Die Erzeugnisse der Malserliehen Hof- Chocoladen- Fahrik Gebr. Stolluerek in Cöln empfingen mit dem Jury-Urtheil„für höchste Vollkommenheit der Fabrikation, vorzügliche Uualität und Wohl- geschmack“ in Philadelphia die auf Deutsch- land entfallene einzige Medaille. Die Chocoladen sind in den meisten Con— ditoreien und grösseren Geschäften vorräthig. 25 39 r 25 28 7. 88 Baut„ Daheim. au U vd 7 2„ 3 8 tallstüssiges, in Büchsen, empfiehlt E. 88 1177 Wilh. Bernbeck. 8 in. E Große Auswahl Ill Tapeten, 0 Die soeben erschienene Aer. 26 N 3 ö Vor dem Sturm. Historischer Roman von Theodor von 20 Pf. an bis zu den feinsten, sind wieder vorräthig Pfeifer in Reichelsheim. Fontane.(Fortsetzung.)— Aus der Zeit des Wartburg⸗ Persönliche Erinnerungen von Dr. Emil Wilhelm Krummacher. Altes und Neues vom edlen Tabak. Die Dampf- Koffeebrennerei Eine Plauderei von Julius Stinde.— Die Schützlinge. Elne Episode aus Rietschel's Jugendleben von Moritz 1 N von Reichenbach.(Schluß).— Zu Alexander vom Hum⸗ von A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn empfichlt auf Pesach ibren bei Buchbinder 1161 8 lestes. voldt's Bildniß aus dem Jahre 1806 von Weitsch in [Berlin.— Am Familientische: Bücherschau LV.— Aus⸗ nutzung des Kängurus.— Eine Agitationsrede. Mit Goo Originalzeichnung von Henseler: Im Bann des Agitators. gebr. Java-K affee Mit einer illustrirten Beilage: Abgeordneter Dr. Lasker. Reichstagssitzung vom 9. Maͤrz 1878. Zu Bestellungen empfiehlt sich Ia. M. 1. 80 Pf. per Pfd. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend 7, 1 170 Oroßhenzegliche Oberförsterel Bußbach. 974 1 1* Schmitt. 157 10 HA 1 * bei M. V. Goldmann. 68 Carl Bindernagel in Friedberg. Holz-Versteigerung. Reviere Seemen: 1184 Wir bringen zur oͤffentlichen Versleigerung im Gröflichen Montag den 8. April d. J., Vormittags 9 Uhr, aus den Distrieten Schäfersköͤpfchen und Altenburg: Scheiter. Knüppel. Astreisig. Ra um meter. Buchen 942 258 5 5. Aspen Ftitdberger Casino. 1190 Sonntag den 7. April, Abends 7 Uhr einfache Damengesellschaft. Eine goldene Damen⸗Uhr (Remontolr) wurde am 30. v. Mis. auf dem„ er weg zwischen Friedberg und Nauheim verloren Finder wird gebeten, dieselbe gegen gute Belohnung bel 9 5— 205 Zusammenkunft auf drt Staatsstraße an der Altenburg. Sämmtlsches Holz lagert in der Nähe der] Uhrmacher Wittig 5„Nauheim abzugeben. 1 DOird Staatsffraße und ist gut abzufahren. 2 r Kl f. Montag den 18. April d. J., Vormittags 9 Uhr, ee amen dle eint aus dem Disttlee Boliholn und Wie ee Astreisig. Stöcke. in hochfeiner, 1 2 Waare, von 90 bis 95 Procent Annen Raummeter. Keimkrast bei—— Buchen 567 8 440 5 8 8 Wilhelm Fertsch. Erlen 11 78 N 5 Nadelholz 54 J. Cl. und 21 II. Classe. E b 1 Betreff Zusammenkunft an egen ede 8 Gräflich Sgeibereic. Rentkammer. b dicina k l Tal O5 0 Ortenberg den 30. Marz 1. 1 8 0 Wilh. Bernbeck. „322 ö * 5 nicht un; Vorschuß⸗& Creditverein zu Friedberg. Specereiwaaren, (Eingetragene Genossenschaft.) wein und Essig auf Pesach nchen Die Dividende pr. 1877 bitten alsbald in Empfang nehmen zu lassen. 1188 bei M. L. Goldmann. denscbt 1203 Der Vorstand. ag Eee!(ße C d 8 8 Für Confirmanden 85 G r a b d e 1 k m a e r 984 empfehle weiße Taschentücher, gestickt und glatte in Marmor, Syenit und Sandstein, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer Auswahl stets Kragen, Manschetten, Tüllkrausen, Strümpfe und Socken, Dos vorräthig. Transport der Denkmäler nach jeder Gegend und Versetzen(Aufstellen) derselben auf den e ede feine Einsätze, Herrenkragen, Corsetten, Friedhöfen wird mit übernommen. Halsbinden, Handschuhe aller 3 sowie Myrtenkrünze Ferdinand Hofmeister, du den dilizden Prein. Ft. Friedrich. bu 1 gil Marmor- und Steinmetzen-Geschäft Frankfurt a. M., 165 Eckenheimer Landstraße dem Fried hofe gegenüber. Mi 5b elt 1 8 brt an, e 1 15 ra 1 p 17% 7. eee eee bal 8 n, besorgt 991 975 9 S 1194 halter Rahn n 8 2 U 5* 8 14 5 G. C. Heisgen, Zur Veachtun. a irniß⸗ 1201 Ale Di„welche recht derungen Firniß⸗ und Farbenwerk„Naßmühle“ bei Hanau, on, sg Je g gehe ul, en Fee 1 8 Das 8 prämiirt Philadelphia 1876, 65 wollen dieselben bis Freitag Mittag, unter Vermeidung . empfiehlt seinen, allen Anforderungen entsprechenden 5 ie bei 8 Ebner, Neale d de 5 NI, 1 ut en Deutschen Oel⸗„Glanz⸗Lack: Ale Sorten Schulbücher,. 8 0 Schiefertafeln, mit und ohne Beschlag, in allen Sie di 1. i 1 Größen, sind 0 vorräthig bei Buchbinder e Exemp! 5 Fußboden⸗„Anstrich 33 5 n verschiedenen Farben 3 Bad⸗Nauheim.. 55 i oer 7 85 To upie Gebäude, alleinig Geschäftsloeale neben! 5 Derselbe trocknet bei jeder Witterung in wenigen Stunden glashart, erhält schönen 5 15 ft 5 Baden mi Wa e Einrichtung 8 i 5 1 1 i 196(seither Confeetion für Damen) zu vermiethen. Zu 8 Glanz, ist leicht aufzustreichen, sehr ausgiebig und außerordentlich dauerhaft.. 5 Geschw. Grunewald. 1 8 Dem Oelfarben⸗Anstrich des schnellen Trocknens, dem Spiritus Lack- An; 8 1197 3 finde strich der Haltbarkeit und des Glanzes wegen bei Weitem vorzuziehen.— Elegante 8 F Ia. Qualstät Sen werde jahr! Packung.— Billig. 2 2 d 85 8 1 iges 8 Vorräthig in Blechflaschen von 2 Pfund Inhalt incl. Flasche à M. 2.50 bei Herrn 25„„ eee 1 Bad⸗ Nauheim. Ph. J. Weiß. 25 Kl 2 E sa 1 E n, 1 iht 4 8 2 N in 0 W Prima Qualität, e 125 VCC F 125 2 eber 28 1195 2 8 ene Die Frankfurter Bank Daunkfagung. Aan And sie übernimmt Werthpapiere in offenem Zustande zur Verwahrung und Verwaltung unter den im Reglement festgesetzten Bedingungen. Sie besorgt hiernach: Die Abtrennung und Einziehung der Zins- und Dividende Coupons. Die Entgegennahme von Hypothekenzinsen. Die Controle über Verloosungen und den Incasso verlooster, resp. zurückzahlbarer Papiere. Den Bezug neuer Couponsbogen oder definitiver Stücke. Die Besorgung weiterer Einzahlungen und Ausübung von Bezugsrechten, nach vorher ein— 85 8 geholtem Auftrage und Einzahlung der erforderlichen Geldbeträge; überhaupe alle mit der Anlage und Verwerthung von Kapitalien verbundenen Manipulationen. Das Reglement, sowie die zur Deponirung erforderlichen Formulare sind von der Bank unent— geltlich zu beziehen. Auch übernimmt die Frankfurter Bank auf Grund ihres Reglements verzinsliche Gelder sowohl auf feste Termine gegen Depositen-Schein, als auch in laufender Rechnung, zur Zeit mit 2% Zinsvergütung, ohne Provisionsberechnung. Frankfurt a. M., April 1878. ung unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders Heinrich Ludwig Riesinger die ihm und uns von allen, Seiten von hier und auß wir unsern tieffühlenden Dank hiermit öffentlich aus. Vilbel am 1. April 1878. Riesinger, Stadtrath. Danksagung. Schwiegermutter und Großmutter Katharina König, geb. Tönges, uns 190 Dank. 1196 Für die vielfachen Beweise liebevoller Theil nahm eee. während des schweren Krankenlagers und bei der Beerdiß anschli, Die trauernden Hinterbliebenen und in deren Namen Allen, welche unserer unvergeßlichen Gattin, Muttees die letzte Ehre erwiesen haben, sowie Allen, welche un während ihrer Krankheit so hülfreich zur Seite stande N W ee lahme 1 pit teste halb, namentlich auch von seinem verehrten Corps del schriftl freiwilligen Feuerwehr dahier, erwiesen wurde, spreche dahier 2 1 1 . (6730 Direetion der Frankfurter Bank. Verantw. Ned. Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.