en, litäten auf! Agtbiert, le hte 6.. Glück. host! K ge, 1 n 38 K 28 U 14 6.„en. 9 1 bel, ech 1878. Dienstag den 3. Dezember. 143. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Donnerstags und Samstags. Dienstags, wie einspaltige Petitzeile wird bei Annoneen mit 11 Pf. berechnet, Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2 e eee ee een Deutsches Reich. Friedberg. Dem„Fr. Journ.“ schreibt nan aus Oberhessen: Schon bei dem Entwurfe es Budgets der vorigen Finanz- Periode bestand die Absicht, die Blinden ⸗Anstalt in Friedberg, die privat Anstalt ist, an den Staat übergehen zu assen. Indessen konnte damals jener Absicht aus zerschiedenen Gründen, insbesondere weil das für zie Anstalt bestehende Curatorium seine Einwillig— ug nicht gab, nicht näher getreten werden. In- wischen ist dieses Curatorium aufgelöst worden nnd sind sämmtliche Immobilien auf den Leiter in den Ruhestand versetzt, und dem Lehrer Magel Jiußf.⸗Regis. Nr. 118 versetzt. er Anstalt überschrieben worden, sodaß dessen Erklärung zur Uebergabe an den Staat genügt. kuf Grund dieses Verbältnisses hat nun die essische Regierung mit dem genannten Leiter ein übkommen getroffen, nach dessen Genehmigung urch die Stände die obige Anstalt Staats-Anstalt verden wird. Darmstadt. er Hofcantor Reitz wurden beide auf Nachsuchen, Der Hoforganist Glaser und e Hoforganisten- und Hofeantor⸗Stelle übertragen, — Militärdienst- Nachrichten. Dr. Schäfer, Stabs-Arzt vom Leibfüs.⸗Bat. 4. Großh. Inf. ARegts. Nr. 118, wurde zum Oberstabs arzt 2. Kl. nd Garnisons Arzt in Posen befördert; Dr. Schell nann, Stabs- Arzt vom Füs.⸗Bat. 2. Nass. Inf. Regis. Nr. 88, zum Leib Füs. Bat. 4. Groß). — Nach einer Mittheilung des„D. Azgr.“ weabsichtigen die Großherzoglichen Herrschaften auf üirztliches Anrathen, behufs Luftveränderung einen Angeren Aufenthalt in einem der Großherzoglichen Schlösser zu nehmen. Ueber Antritt und Ziel es Domieilwechsels verlautet vorerst noch Nichts, och seien Mainz, Friedberg und Frankfurt, geuerdings auch Heidelberg, in Vorschlag gebracht. — Ueber den den Ständen wieder vorgelegten Besetz Entwurf wegen Errichtung einer Landes- Fultur⸗Renten-Kasse hört man, daß in dem Budget ür die nöthigen Culturtechniker ein Betrag von 4.000 M. vorgeseben ist. Hiervon sollen an- lestellt werden: Ein Cultur-Jnspector mit 4400 M. und zwei Cultur Ingenicure mit 3800 und bezw. 2800 M. Auf Büreaubedürfnisse und Reisekosten er Culturtechnäker würden 3500 M. entfallen. Indessen ist ausdrücklich im Budget hervorgehoben, vaß die Regierung keineswegs sofort das ganze vorgesehene Personal anzunehmen beabsichtige, viel“ mehr nur nach fortschreitendem Bedürfnisse über vie bewilligten Mittel verfügen werde. — Das„Fr. Journ.“ schreibt: Die Regier- ung beabsichtigt, in der neuen Kammer Session die auf dem letzten Landtage am Widerspruche 4 de Wee e, der ersten Kammer gescheiterten, lange vorbereiteten HGesetze über die Modification Princip der Declarationepflicht beruhenden Capital feuer nicht mehr vorzulegen. efsorm- Frage ist vertagt, bis entschieden ist, inwie⸗ weit die vom Reiche in Aussicht genommene Aen⸗ d des Reichssteuer-Systems auf die hessischen Finanzen einen Einfluß ausüben wird.— In 4 ö 1 * 1 ö das Staats-Budget sollen nachträglich für die Besoldung eines Fabrik- Inspectors 3600 Mark und ein entsprechender Betrag für Reisekosten, Diäten und Büreaukosten eingestellt werden.— Der Budgetentwurf sieht einen jährlichen Zugang non 244,500 Gulden Einkommen-, 74,900 Gulden Gewerbsteuer- und 69,500 Gulden Grundsteuer- kapital vor, was bei den seitherigen Steuer— ausschlägen eine jährliche Mebr Einnahme von 391,454 Gulden ergeben würde Berlin, 29. Nov. Die beutigen Morgen- blätter sprechen mit ernster Zurückhaltung über die Verhängung des sogenannten eivilen Belagerungs- Zustandes und erklären sich, sofern derselbe den Schutz des Kaisers bezweckt, damit einverstanden. — Einem hiesigen Blatt wird zur Geschichte der Belagerungs-Verordnung Folgendes mitgetheilt: Die Absicht, diese Verordnung zu erlassen, wurde sehr geheim gehalten, und es soll in leitenden Kreisen peinlich berührt haben, daß die Sache gerüchtweise bereits in die Presse gekommen war. Die Verordnung wurde vom Reichskanzler den Regierungen direct mitgetheilt und dieselben ersucht, ihre Vertreter beim Bundesrath schnell zu instruiren. Vom Vertreter der preußischen Regierung soll zur Motivirung der Maßregel darauf hingewiesen worden sein, daß die Agitation der Socialdemo- kratie nun im Geheimen fortgesetzt werde und die Polizei auch von der Anfertigung gefährlicher mechanischer Apparate sichere Kenntniß erhalten können. Die Schulden der alten Landestheile und des gesammten Staats seit 1866 betrugen nach dem Etat des laufenden Jahres 1,004, 215,136 M., durch die inzwischen aufgenommenen Anlethen, bauptsächlich zu Eisenbabnzwecken, bat sich der Schuldbetrag, wie er im Etat für das nächste Jahr zur Erscheinung kommt, auf 1,155,306,958, M. gesteigert, darunter sind Eisenbahn Schulden mit 673,952,921 M. — 29 Nov. Die österreichisch- ungarischen Commissarien zur Wiederaufnahme der commer: ciellen Verhandlungen werden Sonntag oder Mon- tag erwartet. Nach Ablehnung des von deutscher Seite gemachten Vorschlages auf einjährige Ver— längerung des bestehenden Handelsvertrages, ist statt dessen und als Ersatz ein den wichtigen Veredel- ungs-Verkehr mitumfassender Meistbegünstigungs⸗ Vertrag, wobei Tarif-Posttionen nicht in Frage kommen sollen, in Aussicht genommen. Hierauf werden die Verhandlungen gerichtet sein. Doch bleibt die Erreichung einer Verständigung immer- hin fraglich. — 29 Nov. Abgeordnetenhaus. Der Gesetz— entwurf über die Reorganisation der säcdsischen habe. Es wurde auch ausdrücklich bemerkt, daß Domstifte wird an eine Commission von 14 Mit⸗ weitere Beschränkungen in Gemäßheit der Alinea gliedern verwiesen, die Vorlage bete. die hessische 1 und 2 des§ 28 des Sozialistengesetzes vorerst Brandversichetungs-Anstalt in Kassel gleichfalls an keineswegs beabsichtigt seiin. Im Bundesrath eine Commission von 14 Mitgliedern. Bei der wurde denn auch kein Wit erspruch gegen die Maß. zweiten Lesung des Budgets werden die Etats für regel erhoben. Die ganze Sitzung dauerte kaum die Lotterieverwaltung, Seehandlung, Münzver- eine Stunde. waltung und das Gesetzsammlungs-Amt genehmigt. — 19. Nov. Wie die Abendzeitungen Wa⸗ Stuttgart, 30. Nov. Die Kaiserin Augusta nehmen, sind heute Mittag etwa 50 hervorragenden ist heute von Coblenz zum Besuche des königlichen Mitgliedern der Sozial Demokratie durch das Hofes hier eingetroffen und wurde dom König Die ganze Steuer- schwerlich gestatten wird, Polizei- Präsidium Ausweisungs Ordre zugestellt worden. Unter den ausgewiesenen Sozialisten be— finden sich Fritzsche, Hasselmann, Baumann, Auer, Rackow, Florian Paul, Greifenberg und Finn. — Die Vorbereitungen zum Empfange des Kaisers werden immer großartiger; zumal es jetzt bekannt geworden ist, daß der Kaiser selbst auf alle jene Rathschläge nicht gehört hat, welche ihn bestimmen wollten, auf jeden feierlichen Einzug zu verzichten. Er soll vielmehr wiederholt den Wunsch ausgesprochen haben, bei dieser Gelegenheit dem ganzen Volke zu zeigen, daß er sich körperlich rüstig genug fühle, um die Last der Regierung wieder auf die eigenen Schultern nehmen zu können, — Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge haben die Anstrengungen, denen sich der Reichskanzler bei dem Zusammentritte des Congresses und während der Reichstags ⸗Session, unterzog, zu einer Zeit in welcher er sich noch in Reconvalesceuz befand und großer Schonung bedurfte, wenn auch nicht einen akuten Krankheitszustand, so doch eine allgemeine Ermattung zur Folge gehabt, welche ihm nach der allgemeinen dem Gutachten der Aerzte eine wöglichst ununter- Einkommensteuer und Einführung einer auf dem brochene Ruhe während eines längeren Zeitraums ö zur dringenden Pflicht macht und welche ihm die Anstrengungen bei den bevorstehenden Empfangs Feierlichkeiten zu tragen. — Aus den Erläuterungen zum Staats- schulden Etat wird die Mittheilung über den gegenwärtigen Betrag der preußischen Staats- schulden inter essant sein. Die mit den neuen Provinzen im Jahre 1866 übernommenen Schul- den sind bis auf ganz geringe Restbeträge aus der französischen Kriegskosten Entschädigung getilgt worden, so daß sie hier bei Seite gelassen werden aur ö 2 8 N 5 0 am Bahnhof empfangen und in's Schloß geleitet, lebhaft begrüßt von einem zahlreichen Publikum. Heute Abend reist die Kaiserin nach Karlsruhe. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest. Die ungari⸗ schen Staats Einnahmen im dritten Quartal 1878 betrugen 59,194,141 Gulden(in der gleichen Periode des Vorjahres 56,434,000), die Aus- gaben 74,693,032 Gulden(Vorjahr 71,421,000). 28. Nov. Die ungarische Delegation nahm die ihr gleichfalls zugegangene Zuschrift Andrassy's, betreffend die Zurückziehung der Nach- trags-Credit⸗ Vorlage zur Kenntniß.— General Mayerland beantwortete die Interpellation wegen der Verpflegung der Truppen in Bosnien dahin, daß ununterbrochen eine reichliche und gute Ver- pflegung durch die Vorräthe der Hauptmagazine in Brood, Serajewo und Metkovich sichergestellt sei. Frankreich. Paris. Man schreibt von hier: Die anläßlich des Attentats auf König Humbert in den verschiedenen Hauptstädten ge— pflogenen Untersuchungen lieferten schwer wiegende Anhaltspunkte für die Existenz eines internationalen Complots, dessen eingestandener Zweck gegen das Leben der gekrönten Häupter Europa's gerichtet ist. Das„Wiener Fremdenblatt“ betont ebenfalls mit großem Nachdruck, die Meldung komme von zu- verlässiger Seite, welche volles Vertrauen verdiene. — Den letzten ossieiellen Nachrichten aus Neu- Caledonien zufolge bedarf es noch großer An- strengungen und besonders vieler Geduld, um die Ruhe auf dieser Insel vollständig herzustellen. Holland. Haag, 28. Nov. Die 2. Kammer beendete die Generaldebatte über das Budget für Indien. Die Ausgabe Capitel wurden genehmigt, 0 2 der Posten für Subventionirung der Dampfer- linie zwischen China und Japan aber abgelehnt. Dänemark. Kopenhagen, 30. Nov. Das Folkething hat den Antrag, die Vorlage über die Sainte Croix Anleihe an den Budget- Ausschuß zurückzuweisen, angenommen. Großbritannien. London, 28. Nov. „Times of India“ melden: General Roberts unternahm gestern eine Recognoscirung und be— merkte den Feind bei Peiwar Kothul; Roberts ist der Ansicht, daß der Feind verschanzte Stellungen inne hat und hier dem Vormarsche der Engländer Widerstand leisten wird. Der Vormarsch der Truppen, welche Lebensmittel für 6 Tage mit sich führen, soll morgen beginnen. — 30. Nov. Das Detachement des Majors Pearson wurde gestern auf dem Plateau gegenüber dem Khyberpasse von Afridis angegriffen. Zwei Mann des Detachements wurden getödtet, einer verwundet. Das Pferd des Majors wurde Litzterem unter dem Leibe erschossen. Der Paß ist seit gestern gesperrt und sind die Wagenzüge deßhalb zurückgekehrt. Eine Compagnie des 9. Regiments und des 45. Sikh⸗-Regiments sind dahin abmarschirt. — 30. Nor. Graf Münster hat sich zu Lord Salisbury nach Hatfield begeben.— Graf Beust hat gestern der Königin seine Abberufungs— schreiben überreicht. — In Oldham haben gegenwärtig noch etwa 20,000 Mann die Arbeit eingestellt. Spanien. Madrid. Die„Epoca“ sagt: Die Schweiz muß einsehen, daß Europa das Recht hat, sich zu vertheidigen und es wird sich gegen die socialistischen Verschwörungen vertheidigen. — Das ministerielle Journal„Politica“ schreibt: Die Regierung halte keine außerordent— lichen Maßregeln für erforderlich. Die demagogischen Anschläge in Sarragossa und Ceuta seien ohne Bedeutung. Zwei ar einem Complot betheiligte Marine- Offiziere sind aus den Cadres entfernt — 30. Nov. Der Ministerrath hat gestern die Ausweisung der fremden Internationalisten beschlossen, deren Aufenthalt in Spanien für die öffentliche Ordnung gefährlich sein würde. Italien. Rom, 28. Nov. Der König soll dem Botschafter einer Großmacht gegenüber geäußert haben: Die in Jialien bestehenden Ge— setze seien völlig ausreichend. Die Hauptfrage sei der Schutz der Gesellschaft gegen gemeine Verbrecher. — Die„Ag. St.“ meldet: Die bei den letzten Verhaftungen beschlagnahmten Schriftstücke bieten der Regierung eine genaue Einsicht in die Orgauisation der Internationalisten und deren auswärtige Beziehungen. Ancona, 28. Nov.„Corriere delle Marche“ meldet, daß der Kriegsminister auf Grund von Gut— achten der General- Procuratoren bei den Cassations- höfen gestern die Gerichts Behörden beauftragt hat, gegen die Barsanti-Clubs mit gleichzeitiger Schließung der Vereins Lotalitäten vorzugehen. Türkei. Constantinopel. Said Effendi wurde zum Handelsminister, Server zum Minister des Innern, Churschud zum Justiz- Minister, Tschanusch zum Minister der öffentlichen Arbeiten, Oberst Schuldham zum Commandanten der Gen— darmerie in Syrien ernannt. Die ottomanische Gesandtschaft in Washington und zahlreiche Con- sularposten wurden aufgehoben. Auf Ersuchen der Pforte werden französische und englische Delegirte eine Reform im Zollwesen vornehmen. — In hiesigen diplomatischen Kreisen geht das Gerücht von Verhandlungen über eine neue Convention, welche zwischen England und der Pforte angeknüpft seien. Ueber die Grundlagen und Bedingungen dieser neuen Convention ver— lautet bisher nichts Näheres; es heißt aber, die⸗ selbe trage einen politischen Charakter und stehe nicht im Zusammenhang mit dem Verlangen der Pforte, daß England für eine neue türkische An⸗ leihe die Garantie übernehme. Rumänien. Bukarest. Der Minister des Innern hat seine Entlassung genommen; Cogal⸗ niceanu ist interimistisch mit der Leitung des Ministe⸗ riums des Innern betraut. Rosetti wurde zum Präsibenten der Deputirten-Kaumer gewählt. Griechenland. Athen, 28. Nov. Die Regierung ist auf nichtamtlichem Wege von der Ernennung der türkischen Commissäre zur Be stimmung der neuen Grenzen unterrichtet worden. — Die Kammer hat mit 83 gegen 64 Stimmen das Gesetz wegen Organisation der Mobilgarde angenommen. — Aus Rustschuk meldet das Journal„Bol⸗ garin“: Die bulgarische Fürstenwahl findet am 1. Januar statt. Als Kandidaten für den bul— garischen Thron sind General Ignatieff, Fürst Alexander Wassiltschikoff, Prinz Reuß und Prinz Alexander von Battenberg in's Auge gefaßt. Rußland. Petersburg, 30. Nov. Der Kaiser von Rußland ist gestern von Livadia nach Moskau abgereist, wo er zwei Tage verweilen wird.— Die russischen Blätter erklären alle Ver- sionen über eine angebliche Adresse des Generals Kaufmann bei der Ueberreichung eines Ehrensäbels für den Emir Schir Ali für tendenziöse Machwerke. — Der russische Reichsbudget⸗Voranschlag für das Jahr 1879 lautet nach Mittheilungen, die der„Golos“ erhält, folgendermaßen: An ordent— lichen Einnahmen 548,830,830 Rubel, an ordent⸗ lichen Aus gaben 585,044,810, zu welchen an außerordentlichen Kriegs- Ausgaben 429,328,089 hinzukommen; die Ausgaben übersteigen demnach die Einnahmen um 465,542,069 Rubel. ö New⸗Nork. Schatz Secretär Amerika. E hat weitere 5 Mill. Bonds einberufen. Aus Stadt und Land. Friedberg, 2. Dec. Gesteen Abend gegen 5 Uhr wurde ein Meteor beobachtet. Trotzdem es noch ziemlich bell war, sah man boch sehr deutlich die bellblau glänzende Farbe des Meteors, das von Südost nach Nordwest mit mäßiger Geschwindigkeit über unsere Stadt zog und ohne zu zerplatzen hinter Wolken verschwand. r. Bad⸗ Nauheim. Für nächstes Jahr sind einige Neuerungen für unseren Kurort vorgesehen. Es ist für die Errichtung eines Inhalationskabinets eine enisprechende Summe in Aussicht genommen. Da alle anderen größeren Soolbäder bereits sosche Anstallen besitzen, so ist diese Ein⸗ richtung auch für Nauheim höchst wünschenswertb. Der im vorigen Landtag gestrichene Neubau einer Küche an dem alten Kurhaus wird von neuem auf die Tagesord— nung gelangen. Ferner ist in dem Budget die Erbauung einer gedeckten Halle, verbunden mit Errichtung eines neuen Musiktempels auf der Terrasse vor dem neuen Kurhaus vorgeseben. ö ae. Butzbach, 29. Nov. Die 5. Generalversammlung des Thierschutzboereins für Hessen fand am vergangenen Mittwoch im Saale des Hessischen Hofes statt und war nicht so zahlreich besucht, wie erwartet. Dr. Schäser von Darmstadt eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, in welcher er die Anwesenden begrüßte und des Prolectors des Vereins, des Großherzogs gedachte. Auf Antrag des Vorsitzenden beschloß die Versammlung dem— selben ihre Glückwünsche zur Genesung auf telegraphischem Wege darzubringen. Nach Mittheilung einiger Persona⸗— lien ging Dr. Schäfer zum Bericht über die Thätigkeit des Vereins über. Er bemerkte, daß die Thierschutzzeitschrift zur Zeit in 5000 Exemplaren gedruckt werde. Sodann berichlete er über die Bildung von Zweigvereinen, Zuer⸗ kennung von Prämien, Dipfomen 2c., über Eingaben an die Reichsregierung bezüglich des Viehtransports, der Hundesuhrwerke, des Taubenschießens ꝛc. Hieran schlossen sich einige Mittheilungen über den internalionalen Thier⸗ schutz⸗Congreß zu Paris sowie die Rechnungsablage, welch' letztere einen ziemlich guten Vermögenssland nachwies. Sodann erhiel! Lehrer Link von Eich das Wort und sprach über die Beziehungen des Thierschutzes zur Obstbaumzucht. Wir verweisen die Interessenten auf die nächste Nummer der Thierschutzzeitschrift. in der der Vortrag zum Abdcuck gebracht werden wird. Hierauf folgte die Berathung über die Aender— ung der Statuten und die Erneuerung des Ausschusses. ö Gießen, 29. Nov. Gestern wurden in den biesigen Kaufläden die Maaße und Gewichte revidirt. Bei 13 Fir⸗ men wurden ca. 25 falsche Blechmaaße, 11 Gewichte, diverse Salzwaagen, darunter eine, welche, wenn knapp gewogen, noch ein Mindergewicht von ½ Pfd. bei 1 Pfd. ergab. ö sich auf den Markplatz, Von den 13 Firmen vertheilten Marklstraße und Neustadt allein 10 Stück. Gießen, 29. Nov. Der„G. A.“ brachte vor einiger Zeit die Noliz, daß ein Dieb, welcher einem Italiener im Gasthaus zum Löwen bierselosf ca. 600 M. gestohlen hatte, in Limburg verbaftet und hierher trangpoctirt wor— den sei. Derselbe gab an, Heinrich Schröder aus Herdecke zu sein. Der Name war offenbar fingirt. Heute nun stellte sich heraus, daß der Verhaftete jedenfalls eine ganz gefährliche Person ist. Derselbe wird von der Polizei zu Witten als ein Heinrich Frankenbusch aus Langendreer bezeichnet, ein wegen vieler Diebstähle und Raubanfälle versolgtes Individuum, welches in der Nicht vom 7. auf den 8. Seplember aus dem Gefängniß zu Bochum ent⸗ sprungen ist und bei dem nach Ansicht der Wittener Polizeibehörde die größte Vorsicht anzuwenden sei. Neustadt i. O. In der Umgegend wurden in lüngster Zeit nach eingebrochener Dunkelhent verschiedene Personen von Slrolchen angepackt. Ein verdächtiger Mann wurde bereits verhaftet. Allerlei. Berlin. Am 26. November verslarb hier der Dichter A. E. Brachvogel 54 Jihr all, am Schlagfl aß. Sein vielgegebenes Drama„Nireiß“, sowie seine vielgelesen en Romane„Friebemann Bach“„Der Teödler“,„Beaus marchais“ sichern ihm einen Ehrenplatz in der Litera tur. Düsseldors. An der benachbarten Karl Theodore Insel wurden am 26. November mit einem Zuge über 600 Pfund Fische gefangen. München. Der König von Baiern läßt auf der Insel Herren⸗Chiemsee nach dem Versailler Vorbilde ein Schloß bauen. Wie der„Südd. Post“ aus Chiemsee gemeldet wird, schreilet der Bau abtheilungsweise rasch vorwärts. Der Umfang der Baulichkeiten wird von ge⸗ walligen Dimensionen sein, und dürste dem der Münchener Residenz gleichkommen, wenn der Bauplan vollständig durchgeführt ist. Als Bauzeit sind 15 Jabre in Aus sicht genommen. Die Kosten sind auf 36 Millionen Mark veranschlagt. Gegenwärtig sind bei dem Bau 300 Arbeiter beschäfligt, die größtentbeils auf Herren-Chiemsee selbst in Baracken wohnen. Radolfzell. In ber hiesi zen Fischzuchtanstalt herrscht zur Zeit ein ziemlich reges Leben. Die bezogenen kali⸗ sornischen Lachseier(60 000) sind alle ausgebrütet. Außer⸗ dem sind 230 000 Stück Felcheneier(Silberfelchen) da. Ueber 2 Millionen Felcheneier werden dieses Jahr in der Fischanstalt ausgebrüset. Die vorjährigen krlifornischen Lachse sind 7—8 Zoll lang. Friedrichshafen, 28. Nov. Heute gegen Mittag brach der Föhn aus dem Rheinthal hervor und äuße rte sich bis Abends bier so vehement, daß die Abendkurse nach Rorschach und Romanshorn eingeßtellt werden mußten, Pest. Der populärste der alten ungarischen Räuber— gilde, Rozsa Sandor, ist gestorben. Zweimal zum Tode verurtbeilt und zum Kerker begnadigt, endete in letzterem, in welchem er seit 1872 eingesperrt war, des alten Räubers Lebenslauf. Prag, 24 Nov. Der zwischen Lubenz nach Kraupa fahrende Postwagen wurde gestern ausgeraubt, der Postillon tödtlich verwundet. Die Thäter sind ver hafte. Die große Baarschaft, welche sich im Posswagen befand fehlt noch. C. Rivera(Spanien). In Ihrer Nr. 137 machten Sie in Ihrer Miliheilung aus Madrid, 14. Nov. hinter Carraca ein Faagezeichen. Gestaneen Sie mir, Ihren Lesern folgende Angaben über den fraglichen Ork zu machen: Das spanische Carraca ist das französische Toulon, das deutsche Wilbelmshafen, liegt ungesätzr 25 Kilometer nördlich von Cadix gegenüber San Fer⸗ nando auf einer Insel von 800 000 J- Meter, wurde 1790 eingerichtet, hat große Schiffswerften, eine Marine⸗ schule für niedere und hohe Carristre, ein Gefängniß für 800 Kettengefangene, einen sicheren Ankerplatz für die Kriegsschiffe, ein großes Arsenal und Artilleriepark. Auch befindet sich hier das Mausoleum, in welchem alle ver dienten Admirale der spanischen Flotte beigesetzt sind und werden. San Fernando lebt fast nur von den 15,000 Arbeitern des Arsenals. Auch ist daselbst das Observa— lorium, nach welchem sich die ganze spanische Seemacht richtet. Das deutsche Schiff„Nauiilus“ brachte 1876 6 Wochen dorten zu, behufs Reparirung seiner Schraube. Handel und Verkehr. Frtedberg, 30 Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1., Eier 1 Stück 7—8 Pf. Gießen, 30. Nov. Wochenmarkt Butter per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier per Stück 7—8 Pf., Käse per Stück 5—8 Pf., Tauben das Paar; 60 Pf., Hühner per Stück 70 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Enten per Stück M. 2., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.— 6. Weißkraut per 100 M. 4 6., Zwiebeln per Cent. M. 6.—7., Ochsenfleisch 70—72 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 56-62 Pf., Schweinefleisch 58— 60 Pf., Kalbfleisch 56— 60 Pf., Hammelfleisch 50—60 Pf., Gänse per Pfd. 43—50 Pf. Frankfurt, 27. Nov.(Marktbericht) Auf dem heutigen Markte wurde Weißkraut das Stück, schön ge— schlossen, mit 5—8 Pf., das Hundert mit M. 7.—8. bezahlt. Kohlkraut per Stück 6 Pf. Rothkraut 8 10 Pf. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50— 7. Für Geflügel waren weniger Käufer als Verkäufer am Platz. Gänse wurden im Pfund mit 60 Pf. im Durchschnitt bezahlt. Hahnen per Stück M. 0.70— 1. Wildpret ist massenhaft angeboten und gingen ohne Auftrag gesandte Hasen und Rehe an die Absender zurück. Hasen kosteten M. 2.80. Butter im Großen 1. Qual. M. 1.5 2. Qual 90—95 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M 1.10. Eier das Hundert M. 6.50— 9. Handkäse das Pfd. 50 Pf. Heu und Stroh war weniger zugefahren. Heu kostete per Cent. M. 1.80 2.50, Stroh M. 1.60 2. Ganze Erbsen M. 20.— 22, geschälte Erbsen M. 24.— 26. Linsen M. 24.— 26, Bohnen M. 22.—26. per 10⁰ Kilo. Ochsenfleisch per Pfd. 70— 75 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 54— 60 Pf., Kalbflaisch 51— 68 Pf. Hammel⸗ und Schaffleisch 40— 68 Pf., Schweinefleisch 70 75 Pf. ö Mainz, 29. Nov. Das dieswöchentliche Getreide? geschäft verlief in sehr ruhiger Haltung bet wenig 1 8 änderten Preisen. Der beutige Markt verlief 9 5 Wir notiren: Weizen eff. M. 19.— 19.50, per 1 5 M. 18 10. Korn eff. M. 13.40— 15.30, per Nov. M. 12 55. Gerste pfälzer M. 17.— 17.40, fränkische M. 17.20—17 50. Hafer eff. M. 12.— 13.40, per 1 5 M. 12.40. Räböl ziemlich unverändert, eff. rohes M. 3 1 gereinigtes M. 30.50 obne Faß, per Mai M. 30.60 5 Faß. Kohlsamen M. 28— 29 Mohnöl M. 52— 56. Leinöl M. 31. Repskuchen M. 140.—145. 8 Marburg, 30. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95 1.10, Eier per Stück 8 Pf., Käse per E 3760 Bergge öffentl. Kö pp Eisen⸗ Aloppet WIN, Einw. meidu Monc eigent Frist meiste 2 Oro 5 Stück 10—12 Pf., junge Tauben das Paar M. 0 90—1., unge Hahnen per Stück M. 0.80—1., Hühner per Stück N. 0.80—1., Gänse per Stück M. 3.50 5.50 Weiß⸗ kraut per Kopf 4—5 Pf., desgl. 100 Stück M. 3.—4., Wirsing und Koblraben 1 Stück 5 Pf., Kohlraben —3 Stück 10 Pf., Hasen 1 Stück M. 3.35 Geld Cours. Frankfurt am 30. November 1878. Os Frankenstücke M. 16 16 20 ünglische Sovereigns 20 33—38 Zussische Imperiales„ 16 68 P. 67 G. volländische fl. 10⸗Stücke. 5 Dureh n. 9 55—60 Ducaten al mareo 5 9 58—63 Dollars in Gold. 8 4 1720 Verloosung. 4½ und 5p Ct. Priorttäts⸗ Obligationen der Rheinischen Elsenbahn. Ziehung vom 23. No⸗ vember 1878.— Heimzahlung am 1. April 1879. 4½ pCt. Nr. 76801— 21 79711800 à M. 600 Spt. I. Emisston. Rr. 86224 300 8830114 à M. 600. pCt. II. und III. Emission. Nr. 105501 600 139901 140000 149701800 15120182 172669— 700 à M. 600. Bitte. ö Zu der diesjährigen Christbescheerung für die fortwährend sehr stark besuchte Friedberger [Kleinkinderschule bitten wir um gütige Bei— steuer von Geld und sonstigen Gaben. Zum Empfang erklärt sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Die jetzige schwere Zeit macht Mildthätig⸗ keit doppelt nöthig und willkommen. Käthchen Baur. Johannette Klippstein. 1 7 Dieffenbach. Christiane Schmidt. ina Diegel. Julie Sebastiani. Christiane Werner. Visitenkarten in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40 in Lithographie: 21„ 5„ 100= M. 1. 50 Solche auf mattem oder Chamois⸗Carton, sowie solche mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkeit theurer. Carl Bindernagel. Versteigerung. 518 Die Lieferung von 30 Raummeter Buchenscheit⸗ lz I. Classe zur Heizung des Haftlocals soll Donnerstag den 12. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, n Landgerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben erden und werden Steigliebhaber dazu eingeladen. Vilbel den 13. November 1878. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jäger. Versteigerung. 317 Die Lieferung der Kleidungsstücke, Strohsäcke, 28s Oels und Strohs, das Reinigen der Wäsche für ie Haftgefangenen, das Rasiren und Haarschneiden, »wie das Kleinmachen von 30 Raummeter Holz soll Dienstag den 10. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, n Landgerichtslocal in Accord gegeben und gleichzeitig er im Hof des Haftlocals lagernde Dünger und Asche in den Meistbietenden versteigert werden. Vilbel den 13. November 1878. Großherzogliches Londgericht Vilbel. n Bekanntmachung. 760 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des erggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur fentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Heinrich von öppen zu Wiesbaden unterm heutigen Tage mit dem usen⸗ und Manganerzbergwerke„Krach“ in der Gemarkung loppenheim, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 131,262 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige unwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Ver— meidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Nonaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks— agenthümer geltend gemacht werden. Während dieser rrist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Berg— weisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 1. November 1878. (Großherzogliche Ober-Forst⸗ und Domänen-Direktion, Berg⸗Abtheilung. Bo se. Idt. Tecklenburg. Bekanntmachung. Markt- Verlegung. Da der auf den Thomas tag d. J. dahier abzuhal⸗ tende Krämermarkt auf einen Samstag fallen würde, ist derselbe auf Montag den 23. den 24. Dezember d. J. verlegt worden. Homburg v. d. H. den 30. November 1878. Bürgermeister-Amt. 3769 A. Schleußner. 500 Mark zahle ich dem, der beim Gebrauch von Kauffmanns Zahnwasser jemals wieder Zahnschmerzen bekommt oder aus dem Munde riecht. à Flasche 1 Mark.(Ver⸗ packung 10 Pfennig extra.) Allein zu haben in Köln bei C. P. Schultze, Qnuirinstraße 22. 3556 Mobiliar-Versteigerung. 3736 Auf Anstehen des vorhinigen Restaurateurs J. A. Schenk dahier werden nächsten Mittwoch den 4. Dezember, in dem Saale des Gastwirths Heinrich Aletter, Hauptstraße Nr. 106 dahier, von Vormittags 9 Uhr ab, öffentlich an den Meistbietenden versteigert: Commoden, Schränke, Wasch: und Nachttische 1 Schreibpult, 1 Büffet in Eichenholz, Bettwerk, Leinen, Weißgeräth, davei 300 Servietten, 9 kupferne Casserolen und 1 Bouillonkessel, sodann Glas, Por- zellan, darunter mehrere Hundert Teller, Platten und Terrinen, Blechwerk, silberne Löffel u. Gabeln, sowie 1 Messerputzmaschine, 1 Deeimalwaege und Haus- und Küchengeräthschaften. Bad⸗Nauheim am 28. November 1878. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Sich ut k. Versteigerungs⸗Anzeige. Mittwoch den 4. Dezember, Vormittags 10 Uhr anfangend, wird der Nachlaß der verstorbenen S. Butzbach Wittwe in der Behausung des Herrn Goldarbeiters Maaß versteigert. Zur Versteigerung kommt: 1 Sopha, 2 Commoden, 1 Glasschrank, 1 ovaler Tisch, mehrere kleine Tische, Stühle, 1 Kleiderschrank. 1 Wanduhr, Spiegel 2 vollständige Betten, 1 Küchenschrank, Wasch— Geschästs- Empfehlung. o ein und Dienst 99 Waaren, sowie in Lederstiefeln mit Holzsohlen in allen Sorten unterhalte und als Schuhmacher diese Artikel auf das Beste und Feinste ausgesucht habe. a Einem geehrten Publikum halte ich mein Lager unter der Versicherung, daß ich nur gute und dauerhafte Waare Hierdurch zeige 95 ergebenst an, daß ich von jetzt an reichhaltiges Lager in Schuh: und Stiefel⸗ führe und den Zeiten Rechnung tragend, dieselbe zu sehr billigen Preisen verkaufe, bestens empfohlen. Nieder⸗Esch bach den 27. November 1878. Hochachtungs voll Wilhelm Kester IV., 3720 Schuhmachermeister. Citronen, Mandeln, Rosinen, Citronat, Orangeat, Anis, Hirschhorn-Salz u. s. w. 3773 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Verstei ersteigerung. Donnerstag den 5. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete in seiner Wirthschaft nachfolgende Gegenstände meistbietend versteigern: 1 Kelter, 1 Apfelmühle, 1 Tanzboden, 1 Schaufel und 1 Kar⸗ toffelpflug, Tische, Stühle, Bänke, Sopha und sonst allerlei Haus-, Küchen⸗ und Oeconomiegeräthschaften. Ziegenberg den 2. Dezember 1878. 3776 J. Möckel III. Franz. Block- Chocolade, per Pfund Mark 1., Chocolade, Cacaos Stollwerck in Cöln und der Compagnie frangaise in Straßburg von Gebr. . bütten, Züber, blecherne und eiserne Töpfe, Porzellan, 3546 bei Wilhelm Fertsch. 2 8 seidene und wollene Kleider, Betttücher, Tischtücher, Hand Main Weser Babn. c, Gaar een lenk, len v fannt Trauben- Brustsyrup 355— 2 761 Vom 1. Dezember e. ab werden versuchsweise bis liches Haus- und Küchengeräthe. mit Fenchelhonig 9 11 a af Weiteres mit dem Güterzuge 5 117 Friedberg.. 3723 bestes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und 1 1* 1 Abgang von i 50 Nachmittags, 3714 Zwei inandergehende fein möblirte Brustschmerzen,. In Flaschen à 50 Pf., 1 und 1½ M. aer et! u„„„„ 5 367 rt ief f 14% 055 5„ Bonames 926 3 i m m e ur 3670 Frau Hoflieferant Windecker. 1 Vilbel 9⁴⁴ iethen. Wo? sagt die Exed. d. A 5 N o mit Ladengeschä 1 8-0 5 5 5 Dortelweil 9⁵⁴ 5 1 5 55 5. e 3 Eine Buchbinderei wird zu gaga b 5155 3 0 5„ Groß Karben 105⁵ 5 N sucht. Lustbabende Verkäufer belieben gef. ihre Offerten 1 „ in 9 Nieder- Wöllstadt 1026 5 unter J. B. 1080 an das Annoncen⸗Büreau der Jäger⸗ 9 b 9 Ankunft in Friedberg 10⁴⁴ schen Buchhandlung in Frankfurt a. M. gelangen 1 1 ait a von und nach den vorstehenden Stationen in zu lassen.„ 1 5 12. 3. und 4. Wagenklasse gegen die tarifmäßigen Taxen“ ukfERAUuTEN 1 1 . eolfördert. 8 0 Nee* 6 Auf Station Dortelweil hält der Zug nur dann an, chocolabk-. 0 1 0 1 am III 6 1 8 vonn Passagiere daselst auszusetzen oder aufzunehmen sind. J 4. Cassel am 29. November 1878. 5 5 auf 25 a e Königliche Direction der Main-Weser⸗Bahn. N. Briefbogen& Converte 775 0 1 2 19 1 1 3 V besorgt billigst und in ele⸗ 01 K 2 1 1 5 Versteigcrung eines Schafbocks. 0 2 gantester Ausführung* 2 g 16 l0 1 3 70 Mittwoch den 4. Dezember d. J., Nachmittags ede N Carl Bindernagel* „ 3 1 Uhr, soll ein zur Zucht nicht mehr tauglicher, zum 3764 in Friedberg. 7„„ echlachten geeigneter, der Gemeinde gehöriger Schafbock. 3 8 4% e. dem Büreau des Unterzeichneten versteigert werden. 88 Ein Zucht⸗ Eber, N PNieder⸗Mörlen den 29. November 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. 9d Jahre alt, englischer Bastard, steht zu dude. en bei 11 9 M5 b e. 10 bis 12 Stck(gebraucht), im 19 von 250 bis„991 5 Georg Berk le Nandi — ͤ 400 Mark, habe zu verkaufen. 5— Faselochs⸗Versteigerung. e v. Glück. Ka st anien 1 1 e Freitag den 6. 1 W 1 uhr, 7 0 „es. fall ein der Gemeinde gehöriger Faselochs, sehr gut ge- Jibd⸗ Al 71 81. hͤlten und zum Schlachten geeignet, auf hiesigem Bürger—. 3775 bel Wilh. Bernbeck. e isteret⸗Büreau meistbietend versteigert werden. garantirt xeinschmeckend, 1. Pfund 3698 Die größere Hälfte meines 1 Dambach den 29. November 1878. 5 a M. 1., 1.01, I. O8, Ma gazin 0 11 Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. 5 1 0 1 Lau x. 3690 bei Wilhelm Fertsch. ist zu vermiethen. Karl Fritz. 1 Schluß der Aufgabe für Annoncen Vormittags 9 Uhr. Alle nach 9 Uhr eintreffenden Annoncen müssen für die nächstfolgende Nummer zurückgestellt werden. Die Expedition des Oberh. Anzeigers. 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