nu 10 21 berg . bes en * 1* Ur 5 t. * Dine U 0 lb. rs 1 , auge 18 Orekrel auiteis II. —— he rumpf 4. Inch. jochen cbnschen ber Naab. Nin * Inde tungel 1878. JSamstag den 2. Februar. M 15. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Artie e Dienstag, Erscheint jeden Donnerstag und Wade Amtlicher Theil. 2 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: Beilage 1. Nichts.— Beilage 2. Nichts.— Beilage 3. 1) Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 2) Bekannt⸗ machung, den Ausschlag der zur Bestreltung der allgemeinen Vedürfnisse der evangelischen Kirche des Großherzogthums im Jahre 1878 erforderlichen Steuern betreffend. 8 Bekanntmachung, die Vergütung f für die in 1878 in Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Pensions-Naturalien betreffend. 4) Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschulden-Tilgungskasse⸗Rechnung für 1874. 5) Nichts. 6) Nichts. 7) Nichts. Rachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Re ichsgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 1. Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. S. 1. Betreffend: Die Abhaltung eines Obstbaumwärter-Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg. Friedberg den 31. Januar 1878. 1 0 0. 510* 10* + 9*** 18* g 5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf nachstehende Bekanntmachung des Curatoriume der Ackerbauschule dahter empfehlen wir Ihnen, Leute Ibrer Gemeinden, wesche sich zur Ausbildung als Obstbaumwärter eignen, zum Eintritt in den am 11. März l. J. beginnenden Unterrichts Cursus zu veranlossen und uns über den Erfolg Ibrer Bemübungen bis zum 1. März l. J. zu berichten. Würde sich einer oder der andere mittellose junge Mann entschließen, an dem Cursus sich zu betbeiligen, um nach der Hand sich in seiner Gemeinde als Obstbaumwärter zu beschaftigen, so wird gewiß der Gemeinderath in wohlverstandenem Interesse der Gemeinde sich zur Bewilligung etuer e Unterstützung aus der Gemeindekasse bereit finden lassen. Auch machen wir darauf aufmerksam, daß, wenn Gemeinden Obstbaumanlagen besitzen, es sehr passend erscheint, den Feldschützen deren Pflege zu übertragen und diese zu dem Beduse als Obstbaumwärter ausbilden zu lassen. Den Ihnen unter Kreuzband zugehenden Abdruck der genannten Bekanntmachung lassen Sie in den Publikationskasten einbeften. Dr. Braden. Bekanntmachung, den Obstbaumwärter⸗Cursus an der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins Oberhessen zu Friedberg pro 1878 betreffend. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter wird im laufenden Jabre wieder ein Obstbaumwärten- Cursus dahier abgehalten werden. Es umfaßt der Cursus die Zeit vom 11. März bis 13. April l. J. anschließlich sowie in diesem Herbste vom 12. bis 31 Bugust. Der Unterricht wird von tüchtigen Lehrkräften ertbeilt und umfaßt: 1) Geschästsrechnen und kleinere Geschäfts aussätze, wöchentlich 4 Stunden; 2) Bodenkunde und Düngerlebre, wöchentlich 2 Stunden; 3) Bau und Ernährung der ee„wöchentlich 2 Stunden; 4) Obstbaulehre, wöchentlich 4 Stunden; 5) Obfkunde, wöchentlich 3 Stunden; 6) praktische Uebungen, wöchentlich 19 Stunden. Der Unterricht wind durch eine reiche Sammlung der besten Lehrmittel und Jnstrumente unterstützt. Die praltischen Uebungen werden nach einem bestimmten Plant in dem zu diesem Zwecke angelegten pomologischen Gatten der Ackerbausckhule vorgenommen, wie auch außerdem mebtere größere Obstbaumschulen daher zur Benutzung kommen. Wöchentlich findtt eine Excursion nach benachbarten größeren Baumanlagen statt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertbeilt. Für Kost und Logis haben die Schüler selbst zu sorgen. Wollen Schüler in teien Stunden in dem pomologischen Gatten ‚bätig sein, so erhalten sie hierfür entsprechende Zahlung. Anmeldurgen sind möglichst bald und längstens bis zum 6. März l. J. an das unterzeichnete Curatorsum oder an den Vorstand des Odstbaumwärter⸗ Cursus, Herrn Rrallchrer Würth dagzier, einzureichen. Etwaige Anmeldungen bei den land wirthschastlichen Bezirksvereinen oder den Großberzoglichen Bücgermaeistereten biiten wir uns gefälligst übermitteln zu wollen f Friedberg den 31. Januar 1878 Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg: Braden. Küchler. Schmidt Bekanntmachung. Nachstehende Bestimmungen über die Z Zurückstellung der Reserve, Ersatz-Reserve und Landwehr Manuschaften rücksichtlich ibrer häuslichen und gewerblichen Berbältnisse werden biermit zur Kenntaiß der Betbetligten gebracht. Vis zum 15. März l. J baben die Großb. Bürgermeistereien die bei ihnen ctwa vorgebracht werdenden Gesuche anber einzusenden. Frühere Gesuche, welche erneuert werden sollen, sind von den Großb. Bürger- 7 von mir einzufordern. Bemerkt wird, daß das Classifikations-Geschäft im Anschluß an das diesjaͤhrige Ersatz Geschäft stattfindet und die desfallsigen Gisuche an den Tagen zur Vorlage kommen, an welchen die Militärpflichtigen der betr. Gemeinden zur Vorstellung gelangen. b Friedberg, den 31. Januar 1878. Der Civil-Vorsitzende der Großh Ersatz-Commission Friedberg. Dr. Braden. 0 1. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann Mannschaften, welche des Re M schaften des Beurlaubtenstandes, soweit die militärischen Interessen es gestatten, nach gesetzes wegen Kontrol-Entziel ch auch den den Jahresklassen, mit den jüngsten beginnend, einberufen. genannten Fällen keinerlei pr . Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige Be III. In Bezug ckste bestehen 1 rücksichtigung finden, daß Reservisten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer folgende Vorschriften: Waffe oder Dienstkategorie, Landwehrmannschaften aber, sowie in besonders dringen 1) Die Mannschaften ve, Landwehr, 6 Reserv den Fällen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahresklasse der Landwehr erster Klasse, welche auf Zu ng Anspruch machen, e bei der ihrer Waffe oder Dienstkategorie zeitweise zurückgestellt werder Jedoch darf in Bürgermeisterei ihres Wohr anzubringen, welche ruͤber keinem Aushebungsbezirke die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Reserve eine an den Civil Vorsitzenden der Ersatz- Commission einzureich Nach— zurückgestellten Mannschaften zwei Prozent der Reserve, die Zahl der hinter der aufstellt, aus der nicht nur die militärischen, bürgerlichen und Vermögens V tnisse letzten Jahresklasse der Landwehr zurückgestellten Mannschaften drei Procent der der Bittsteller, sondern auch die obwaltenden besonderen Um er sind, Reserve und Landwehr übersteigen. durch welche eine zeitweise Zurückstellung bedingt werden kann. Auf die Dauer der Gesammtdienstzeit(D lenstpflicht) hat die Zurückstellung 2) Die eingereichten Gesuche unterliegen der Entscheidung der verstärkten leinen Einfluß. Ersatz-Commission, welche im Anschluß an das Musterungs-Geschäft in öffentlich be II. Zurückstellungen im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen durfen aus kannt zu machenden Terminen jährlich einmal Sitzung b folgenden Gründen(Classifikatlonsgründen) eintreten: 3) Das Verfahren der verstärkten Ersaf 111 N 8 a) wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder Geschäft regelt sich nach§ 30,7 des Reichs-Mikitärgesetzes. 0 seiner Mutter, beziehungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit 1) Die Entscheidungen sind endguͤltig, insofern nicht der Milite Vorsitzende denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder auf Grund des§ 30,7 des Reichs⸗Militärgesetzes Einspruch erhebt. Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bei der Ein 5] Die vorgedachten Entscheidungen behalten ihre Gültigkeit nur bis zum berufung geseßlich zustehende Unterstützung der dauernde Ruin des elterlichen nächsten Klassifieation Termin. Im Falle des Beduͤrfnisses sind Anträge auf Hausstandes nicht abgewendet werden könnte; weitere Zurückstellung alsdann zu erneuern. b) wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißigste Lebensjahr vollendet 6) Wenn Mannschaften aus einem Aushebungsbezirk in einen andern verziehen, hat und Grund besitzer, Pächter oder Gewerbtreibender oder Ernährer einer so erlischt die gewährte Zurückstellung. ö zahlreichen Familie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben IV. Die vor erfüllter getiver Dinstpflicht auf Reelamation exlassenen Wann g und die Angehörsgen selbst bei dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem schaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Classifications-Termin Elende preisgeben würde; binter die letzte Jahresklasse der Reserve zurückgestellt und haben demnächst etwaige c) wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen Anträge auf weitere Zurückstellung, wie alle uͤbrigen Mannschaften zu stellen. f geeignete Den auf leine Weise zu ermoglichen ist, im Interesse der all Wenn nach dem allgemeinen Entlassungs Termin der Reserven dringende N gemeinen Landeskultur und der Volkswirthschaft für unabwesslich nothwendig Verhältnisse die sofortige Zurückstellung dageinen der entlassenen Mannschaften gerecht N erachtet wird. fertigt erscheinen lassen, so kann die vorläufige Zurückstellung solcher Mannschaften N U* 1 — are 1 hinter die letzte Jahresklasse der Reserve nächsten Classifteations⸗Termin bang ere 5 ständigen Mitglieder der Ersatz Commission durch schriftliches Uebereinkommen der verfuͤgt werden. 5** i 2 anderen als den unter II. vorbezeichneten Fällen sind außertermullche urüͤckstellungen unstatthaft.— Iusbesondere sind Gesuche um Zurückstellung im Augenblick der Einderufung unzulässig. ** e 2 5 2 Eine Wiederentlassung einzelner einberufener herbeigeführt werden. Derartige Gesuche koͤnnen nur dadurch. gn et. bree, mit dem letzten Klassificatlons-Termin. den Elngestellten durch weben are, n durch ihn selbst herbeigeführte Ereignisse, als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w. ein wirklicher Nothstand eingetreten ist. . Protokoll über die öffentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Friedberg am 30 Januar 1878 auf dem Rathhause zu Friedberg. 1) Der Vorsitzende des Kreistags Großherzoglicher Kreisrath Gegenwärtig: ö ö 0 3) Die Mitglieder des Dr. Braden. 2) Großherzoglicher Kreis-Assessor Küchler. 3. f. Kreistags, und zwar die Herren: Sertba, Pr. Geyger, Heinrich Weith IV., Bürger⸗ meister Buff, Burgermeister Reitz, Bürgermeister Küchel, Bürgermeister Jeckel, Bürgermeister Herling, Balthaser Jacobi V., Beigeordneter Langsdorf, Adolf Rull⸗ ö mann, Johannes Grimm J., Friedrich Keil, Wilhelm Kleeberger J., Andreas Ströbel, Hofgerichtsadvokat Joͤckel. J) Kreisausschußmitglied Johannes Diehl J. zu Muͤnzenberg. 5) Der beeidigte Protokollführer Kreisamtsgehülfe Mahr. Die Kreistagsmitglieder Freiherr von Leonhardi und Büurgermeister Jacobi waren entschuldigt ausgeblieben. Der Vorsitzende eroͤffnete die Sitzung, indem er darauf hinwies, daß durch das Ableben des Kreiskasse-Rechners Fink die alsbaldige Ernennung und sohin auch die Bestimmung über Gehalt und Cautionsleistung eines neuen Kreiskasse-Rechners, welche letztere dem Kreistage zustehe, geboten und dadurch die außerordentliche Ein— berufung des Kreistags gerechtfertigt erscheine. Zugleich widmete der Vorsitzende dem stets pflichtgetreuen und unermüdeten Wirken des verstorbenen Kreiskasse Rechners und Bureaugebülfen Fink gebührende Anerkennung, indem er ins besondere hervorhob, daß derselbe nahezu 50 Jahre dem Kreise Friedberg seine Arbeitskraft mit seltener Treue und Gewissenhaftigkeit gewidmet habe. In Anerkennung der Verdienste des Verstorbenen um den Kreis Friedberg erhoben sich sämmtliche Anwesende der des⸗ fallsigen Einladung des Vorsitzenden entsprechend von ihren Sitzen. Hierauf wurden als Ürkundspersonen die Herren Kreistagsmitglieder Jockel und Seriba und als Protokollführer Kreisamtsgehülfe Mahr per Acelamation bestimmt. b Zur Tagesordnung übergehend kam zur Verhandlung: 1) Entscheidung über die Gültigkeit der stattgehabten Wahlen zur Ergänzung des Kreistags. Die sämmt— lichen Wahlen wurden nach Antrag des Kreisausschusses, und da Reclamationen nicht erhoben worden sind, für gültig erklärt. 2) Gehalt und Cautionsleistung des neu anzustellenden Kreiskasse-Rechners. Es wurde beschlossen der von dem Kreis⸗ ausschusse zum Kreiskasse-Rechner ernannte Kreisamts-Gehülfe Kreuder soll einen Gehalt pro Jahr von neunhundert Mark beziehen, sowie eine Caution von fünfzehn hundert Mark leisten. Weiter wurde bestimmt, daß den Erben des verstorbenen Kreiskasse⸗Rechners Fink der von diesem bezogene Gehalt bis zum 1. Februar 1878 ausbezahlt werden soll. 3) Gehalt des Protokollführers für Kreisausschuß und Kreistag. Gemäß Antrag des Kreisausschusses wird beschlossen, daß der Protokoll— führer dei dem Kreisausschuß und Kreistag vom 1. Januar 1878 an einen fixen Gehalt von zweihundert Mark pro Jahr aus der Kreiskasse erhalten soll. 4) Regu— für Heizungs⸗Entschädigung, welche an den Großherzoglichen Kreisrath zu za Lehrerin Fräulein A. Dieffenbach lürung der Vergütung für Miethe und Heizung des Situngszimmers für den Kreis⸗ ausschuß, sowie eines Bureauzimmers für den Großherzoglichen Kreisschul-Inspeetor. Der Antrag des Kreisausschusses, wonach als Miethentschädigung, welche an die Stadtkasse Friedberg zu entrichten ist, ein Jahresbeitrag von e een Mark, hlen ist, ein gleicher Betrag von fünfundsiebenzig Mark von 1878 an vorgeschlagen ist, wurde zum Beschluß erhoben. 5) Beschlußfassung über den Antrag der Großherzoglichen Kreisschul-Commission Friedberg, die Remunerirung einer Industrie-Lehrerin betreffend. Der Kreistag stellt der e Kreisschul-Commission für die Industrie— ahter für das Jahr 1878 eine Remuneration von einhundertfünfzig Mark und für Diäten an solche den Betrag bis zu sechszig Mark zur Verfügung. 6) Gesuch der beiden Bezirks-Feldwebel um Bewilligung einer Remuneration aus der Kreiskasse. Nach läfsgerer Debatte wurde jedem der beiden Bezirksfeldwebel eine Remuneration pro 1878 von fünfundsiebenzig Mark, zusammen einhundertfünfzig Mark aus der Kreiskasse bewilligt. 7) Antrag auf Erhöhung der aus der Kreiskasse zugestandenen Vergütungen für die beiden Kreisboten. Der An— trag des Kreisausschusses, wonach jeder der Kreisboten von 1878 an eine Remu⸗ neration von dreihundert Mark aus der Kreiskasse erhalten soll, wird nach stattge— habter Debatte zum Beschluß erhoben. 8) Gesuch des früheren Kreisboken Rühl um Bewilligung einer Gratlfikation aus der Kreiskasse. Der Kreistag beschließt, daß der frühere Kreisbote Rühl bis zu dem Tage, an welchem der neu ernannte Kreisbote seinen Dienst angetreten hat, die ihm aus der Kreiskasse bewilligte Remu⸗ neration erhält, und zwar vom 1. Januar l. J. an, den entsprechenden Theil aus den pro 1878 verwilligten dreihundert Maxk. 9) Wahl von drei Kreisausschußmitgliedern an Stelle der durch das Loos zum Austritte bestimmten Mitglieder. Die Wahl wird bis zur nächsten, regelmäßigen Sitzung des Kreistags ausgesetzt. 10) Ent⸗ scheidung über die bezüglich des Ausbleibens in der Kreistagssitzung vom 19. Juli 1877 Seitens des Kreistags mitgliedes Großherzoglicher Bürgermeister Jacobi zu Rodheim nachträglich eingebrachte Entschuldigung. Die dem Kreistagsmitgliede, Bürgermeister Jacobk, angesetzte Strafe wird wegen nachträglich vorgebrachter, als genügend angesehener Entschuldigung erlassen. Da hiernach die Tagesordnung erschöpft war wurde das Protokoll verlesen und von dem Vorsitzenden, den Urkundspersonen und dem Protokollführer unterzeichnet. Der Vorsitzende: Die Urkundspersonen: Der Protokollführer: Dr. Braden. Jöckel. Seribg. Mahr. Bekannt Nachdem in heutiger Sitzung des Kreistags die stattgehabten Er⸗ Resultat derselben hierdurch zur Keantniß der Kreis-Angehörigen gebracht. Es wurden gewählt: I. Seitens der Bevollmächtigten der Gemeinde Vorstände: 1 gänzungswablen des Kreistags für gültig erklärt worden sind, wird das 1 U Im 1. Wahlbezirk, bestehend aus den Gemeinden Friedberg und Fauerbach b. Fr., Herr Buchhändler Carl Scriba zu Friedberg. Im 2. Wahlbezirk, bestebend aus den Gemeinden Bad Nauheim, Nieder-⸗Mörlen, Dorbeim und Ockstadt, Herr Beigeordneter Friedrich Langsdorf I. zu Bad-Nauheim. Im 3. Wahlbezirk, bestehend aus den Gemeinden Butzbach, Kirch- Göns, Pohl Göns, Hausen, Oes und Griedel, Herr Bürgermeister Küchel zu Butzbach. Im 4. Wahlbezirk, bestehend aus den Gemeinden Vilbel, Dortel⸗ weil, Massenbeim und Harheim, Herr Johannes Grimm I zu Vilbel. Im 5. Wahlbezirk, bestebend aus den Gemeinden Ober-Erlenbach, Nieder Erlenbach, Nieder-Eschbach, Oder-Eschbach, Rodheim und Petter— wril, Herr Bürgermeister Jacobi zu Rodheim. Betreffend: Die Einträge in das Handelsregister. Das Großherzogl. Kreisamt Friedberg an die Großh. Mit nur einer Ausnahme sind noch sämmtliche rubricirten Einträge pro IV. Quactal 1877 im Rückstand. Dr. Bürgermeistereten des Wir erwarten binnen 8 Tagen unfehlbar Anzeige der Erledigung dieses Rückstandes. Braden. machung. Im 9. Wablbezirk, bestebend aus den Gemeinden Steinfurth, Rockenberg, Oppershofen, Rödgen, Schwalheim, Wisselsheim und Melbach, Herr Friedrich Keil zu Melbach. Im l. Wablbezirk, bestehend aus den Gemeinden Nieder- Wöllstudt, Ober-Resbach, Nleder-Rosbach, Assenheim, Ossenheim, Bruchen⸗ brücken und Ober-Wöllstadt, Herr Beigeordneter Heinrich Weith IV. zu Nieder Wöllstadt. Im 12. Wahlbezirk, bestehend aus den Gemeinden Helden bergen, Kaichen, Bönstadt, Büdesheim, Rendel, Stammheim und Staden, Herr Bürgermeister Friedrich Herling zu Rendel. II Seitens der Höchstbesteuerten die Herren Andreas Strödel, Müller zu Klein-Karben, Kammerdirektor Dr. Geyger zu Assenheim und Bürgermeister Wilhelm Buff zu Nieder Wöllstadt, Friedberg, den 30. Januar 1878. Der Vorsitzende des Kreistags: Dr, Braden Friedberg den 31. Januar 1878. Bürgermeistereien des Landgerichtsbezirks Butzbach. Landgerichtsbezirks Butzbach mit Einsendung der Vergzeichnisse der Bekannt 73 Sämmtliche bei der Zusammenlegung der Grundstäcke in den Fluren VI. bis XIV. der Gemarkung Friedberg betheiligt gewesenen Grund- besitzer werden hiermit aufgefordert, längstene bis zum 1. März d. J. bei dem Unterzeichneten oder den Commisstonsmitgliedern Beigeordneten Steinhäußer, Konrad Reuß II., Georg Falck zu Friedberg uud Jacob Diener zu Ockstadt schriftlich zu erklären, ob sie ihre zusammengelegten neuen Grundstücke unter einem Nummer und als eine Parzelle in das neue Steuerkataster und das neue Grundbuch wollen eingetragen, oder dieselben, und welche wieder in eine gewisse anzugebende Anzahl gleicher oder ungleicher Theile getheilt und diese in das neue Kataster ꝛc. wollen aufgenommen haben, wozu jedoch bemerkt wird, daß keines der einzelnen Theile kleiner als 200 Klafter oder 1250 Meter werden darf. machung. f Ferner ist noch anzugeben, ob die Theilung der Grundstücke nur auf der Karte und in dem Grundbuche oder auch zugleich im Feld er- solgen und jedes einzelne Theil auch zugleich abgesteint werden soll, wozu aber wieder bemerkt wird, daß die Theilung auf der Karte kostenfrei, die Abmessung und Auesteinung im Felde aber nur auf Kosten der betreffenden Grund besitzer erfolgen wird. Spätere Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt und haben in einem solchen Falle es sich die betreffenden Personcn salbst zuzuschreiben, wenn sie bei späteren Theilungen die hier: wegen bestebenden gesetzlichen Formalitäten erfüllen und bedeutende Extra- kosten bezahlen müssen.— Friedberg den 3. Januar 1878. Der Vorsitzende der Ausführungs-Commission: Küchler, Kreis Assessor. ö ö Jagd ⸗ Verpachtung. . 2 Jagd Verpachtung. Fullerschutidmaschinen 400 Hectaren Feld⸗ und 80 Hectaren Wald, soll Samstag den 9. Februar, Morgens 10 Uhr, auf dem Gemeinde—„ haus dahier auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Leidhecken den 10. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selz a m. verschiedenen stätte von Fauerbach b. Fr. garantirt wird(Probezeit 14 Tage), sind vorräthig in der landwirthschaftlichen Maschinen- und Geräthewerk⸗ Lürkische Zwetschen, Mirabellen, Brunellen, italienische Maccaroni, feinste Ciergemüs- nudeln bei Mannschaften kann 05 5080 ahms⸗ weise auf dem im§ 82,2 und§ 100,3 der Ersat⸗Ordnung biegen e Größen, für deren Gute 263 Wilhelm Fertsch. * 9 4 4 95 Ein Pack Säle K. Häuser. gefunden. Näheres bei Apotheker Süffert, Assenheim. 0 Arbeite e erung — 8 2 424 Montag den 4. Februar Nach r 2 0 sollen B 10 d⸗ N 0 1 h E i Im. en eee, Wee an ee e 8 —. Summen veranschlagt sin d Sfkenllich H 0 r 1 8 B 1 I m 1 I II auf dem Rathhause in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 182 75 empfehlen ihr vollständig assortir tes immerarbelt 2 ane 160 95 Möbel- und TCapeten-Lager. a 1 2 5 Gemalte Rouleaux in jeder Größe, sowie Spiegel und Gardinen Verzierungen ic. 2 Se, 0 Aus statt ungen 18 eißbinderarbett 236 15 2 0 an e 11 in Mahagoni, Nußbaum 3 lukirten Möbeln mit entsprechenden Polstermöbeln. * Fachwerk 11 0 Preise fest und billigst. N 21 Assenheim den 30. Januar 1878. Wenck, Bezirksbauaufseher. 423— — 2 0 7 7994 N Jagd- Verpachtung Grabdenkmäler N — un Freitag den 22. Februar Vormittags um 11 Uhr soll in Marmor, Syenit und Sandsteln, von den einfachsten bis zu den reichsten, in großer Auswahl stets enn die der biesigen Gemeinde zustehende Feldsfagd, aus führ— vorröthig. Transport der Denkmäler nach leder Gegend und Versetzen(Aufstellen) derselben auf den n e bar auf 2100 hess. Morgen, auf weitere 6 Jahre in der Frledhoͤfen wird mit übernommen. der heiden Wirthschaft des Ludwig Feuerbach öffentlich meist— Ferdinand Hof Ille ist Deren bietend verpachtet werden. 65 1 el, deen ber Bemerkt wird noch, daß die Grenze circa ½ Stunde Marmor und Steinmetzen-Geschäft Frankfurt a. M., 165 Eckenheime Landstraße dem Friedhofe gegenüber. de u von der Bahnstation Nieder⸗Wöͤllstadt entfernt ist. * Aran 1 Ober⸗Wöllstadt den 25. Januar 1878.— 5——— duutz Großherzogliche“ rin Ober⸗Woͤllstadt. r Spielkarten. Der mittlere Stock 0 Vorschuß⸗ X Credit- Verein zu Friedberg. 14 Pyr f Oeschäst 166 meines Hauses ist zu vermiethen und kann bis neue Einrichtung in meinem von 1. M 1 bezo werden 2b 9 7(Eingetragene Genossenschaft.) jetzt ab e und dauerhafte Spielkarten und zwar in— 2. er— 82 3 0 78 20 diversen Sorten. 9 9 8 disheen Ausweis r. Januar 1878. So Louis Weis. Reif bieg— Maschi inen, Die Gigl 421 innahme. 2 8 *Kasse⸗Bestand pr. 1. 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Februar 1878, Vormittags 9 Uhr, N; 7 8 2 0 enka h in der Unterzeichnete auf freiwilliges Anstehen 2 sieben Ein Dienstmädchen Gott sei M r tarr 8 Jb. ährige Wallachpferde(Rothsch mmel! 3 fette Kühe, auf Petritag in Dlenst gesucht gesucht von en 1 vi 412 dies 1 Aut 1 diese* 2 bolbiähniges Rind, 2 vollständige Wagen, verschledene! 367 3. Grödel Witewe, Ny. 366. lichen Leiden, iche ic 14 n flüge eonß verschiedene Ker d 8 chen Leiden, gegen welches ich 14 Jahre lang alles nur ab ele, Ae ee 150 0 3—— 71 7 N N 1 Erdenkliche vergeblich anwandte, zu befreien. ente der eee Faden Weg aeh, 100 Löst, Sen] Einen tüchtigen Bäckerburschen„tern(cghelen), J. Jen 18 8. * 1 File tt ißfentlich on den Meistbletenden versteigern lassen. 390 sucht 406 Ihr dankbarer Leusmann, Lebrer. 5 1% fel, rein 1 Nieder⸗Erlenbach den 31. Januar 1878 Fri edberg. Bäckermeister Naab. 409 0 Empfehle mein Lager in Prima Nuhr ⸗Stein⸗, 1 die 1 915 Wilhelm Heß. 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Februar, Abends 8 Uhr, Monats- Sonntag den 3. Februar 1878 Concert des Musikvereins„Eintracht“ mit Can. Klicbberger Casino. Sonntag den 3. Februar, Abends 7 Uhr, einfaches Anfang 8 Uhr. Damen Cosino. 5 25 2 0 Samstag den 9. Februar, Abends 8 Uhr, General⸗ Entrée für Nichtmitglieder: Herren 2 Mark, Damen 1 Mark. ae e e e 75 0 ung. age ange gen. Bad⸗Nauheim.— Deutscher Hof. orf Bad-Nauheim. eutscher Hof. Spar-& Vorschuß-Verein 40² Sonntag den 3. Februar 5 Stei 8 l Tanzvergnügen nach Clavier e eee 5. kingetragene Genossenschaft. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Gg. Bayer. 384 Alle Kapitalien bei genannter Kasse werden vom — 15. Februar d. J. ab auf 4 Prozent verzinslich angesetzt. Kapftalisten, welche ihre Kapitalien nicht zu diesem Zins⸗ fuß belassen wollen, haben solches vor dem 15. Februar Bad ⸗ Nauheim. 414 Montag den 4. Februar findet im großen Saale des Deutschen Hof's(Bayer) d. J. schriftlich an der e 8 3. 4 rstand: zum Besten der Kasse des Kur- und Verschönerungs⸗Vereins ein Vortrag des Södler. Ein ne 11. Herrn Hofgerichtsadvokaten Curtman aus Friedberg statt über das interessante Thema:„Der— 5 Prozeß Auers wald und Lichnowsky, dargestellt nach den Verhandlungen des Hanauer 5 s 95 Schwurgerichts im Jahre 1850“.— Eintrittskarten(à 50 Pf. für eine Person und à 1 M.— II. N E für eine Familie) sind bei den Herren: Kaufmann Ph. I. Weiß und J. Werner jun. in 1 Bad⸗Nauheim, sowie Abends an der Kasse zu haben. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein alle Sorten, von den feinsten bis zu den ordinärsten, Der Vorstand des Kur- und Verschönerungs⸗Vereins zu Bad⸗Nauheim. ö zu den 8 une 1 Kassen⸗Oeffnung 7 Uhr. Beginn des Vortrags 7½¼æ rlhr.— Nach Beendigung des——„„ n. Hummer, per 1 Pfd.-Dose M. 1. 20, Vortrags gesellige Vereinigung mit Restauration. f 2 5 Corned beef, amerik. gekochtes Ochseufleisch, Ge werbverein. pet 2 Pfd.⸗Dose M. 1. 70, feinste Gothaer . b Cervelatwurst in haltbarer Winterwaare bei 426 In der auf den 26. d. Mts. anberaumten Versammlung, welcher es oblag, die vorbereitenden 264 Wilhelm Fertsch. Anordnungen für die in diesem Herbste dabier stahfindende Ausstellung zu treffen, wurde beschlossen, Der Damen Friedbergs und der Umgegend empfehlen ein Comité von zwanzig Mitgliedern zu wählen und sind dazu durch Stimmenmehrheit außer ben sich im Kleidermachen in und außer dem Hause, Vorstandemitglietern, den Herren: Kreisbaumeister Reuß, Bauaccessist Schnitzel, Scminarlehrer mit und ohne Maschine, unter Zusicherung geschmackvoller Weinel, Justizratb Trapp, Joseph Hofmann, Hofmaurer Morschel, Spengle Frick, Rech 8. und billiger Arbeit 0 g 1— 0„ 7„Spengler Brick, echnung 27 8 3 praktikant Faatz, Fabrikant Kacl Trapp, noch die Herren: Karl Berg, Schlossermeister, Heinrich N mien e n Betz, Hofdachdecker, Jeb. Birler, Glasermeister, E. Ermus, Buchhalter, Karl Glück, Hof-Instrumenten: 7 7 mit nach eigener Art gebran ben fee fab 5* 5 f. 338 den von mir nach eigener Art gebrannten Kaffee macher, H. Gonder, Handschuhfabr kant, G. Hieronimus, Hef-Decorationsmaler, G. Hanau, Hof welcher sich wegen seiner Vorzüglichkeit unter dem Namen Utrmacktr, H. Mondigler, Mechnikus, A. Rausch, Gemeinderath und J. W. Koch, Verwalter 43; trrannt worden. Intem wir die Gewerbtreibenden des Kreises Friedberg bitten, alle ihre die Kaiset-Kaffee, M. 1.80 per Pfund, Ausstellung betreffenden Wünsche an das Comité recht bald gelangen zu lassen, laden wir zugleich dereits viele Freunde erworben hat, erlaube mir auch die genannten Herrn zu einer Sitzung in dem Lokale des Herrn Burck auf Samstag den weiteren Kreisen zu empfehlen. Gleichzeitig empfehle 2. Februar d. J., Abends 8 Ubr ein.. Wuulerün. besten gebrannten Japa-Kaffee, Friedberg den 28. Januar 1878. per Pfund M. 1.50. Friedr. Hilbrecht Wittwe. 57 6 Der Unterzeichnete hat nunmehr seinen Wohnsitz in der — 0 Eigenschaft als Kataster-Geometer dahier genommen und ist daher geneigt, auch weitere Vermessungs⸗ 430 Einem hiesigen, sowie auswärtigen Publicum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von Aas eren ee, 1 Ae heute an in unserem, früher Cbristian Bender'schen Hause, neben meiner Buchbinderei zu bn 1 7 eine Papier-, Schreibmaterialien- und Eigarren-Handlung errichtet habe. Rockenberg(Wetterau) im Februar 1878. Unter Zusicherung bester und billigster Bedienung empfiehlt sich C. Lautz, Friedberg, 1. Februar 1878. Hochachtungsvoll 40⁵ Großh. Geometer J. Classe. Friedr. Streckfuß. Kragen, Manschetten 4 d. Feld Schuere Buuckskin- Hosen Airchliche Anzeigen für Friedberg. in sehr guter Qual tät und elegant gearbeitet Evangelische Gemeinde. offeriren wir zu 11 Mark. 4. Sonntag nach Epiphanias. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Friedberg.— 0 8 Gottesdienst in der Stadtkirche: 5 A. Spier S8 Söhne, Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Pfarrer Meyer— 362 gegenüber dem Hötel Trapp. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Seminarlehrer Kirchner. Nothwein Pbolschuß- X Creditoerein... en. Sonntag Vormittag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. (Bordeaux)(eingetragene Genossenschaft) in Friedberg. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre mit Andacht. 5 75 Für einen gesitteten mit den nöthigen Vorkenntnissen per Flasche mit Glas 1 Mark. aus gestatteten jungen Mann ist Stelle als Lehrling in Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 427 Ph. Dan. Kümmich.(unserem Geschäfte offen. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 4 und eine Beilage.) 60 Miueil welung Dügeg Beha Der A angel I ng bt enger den 8 Sinn 1 d be fel Tulegt Non Aponach Constre gurt E duiaßf bnin b 12 Hase, Mrachin Der e Graf! JVorgese Tr reite tn emecfungs⸗ K lt die 14 — er telegraphirte Mittheilung des Londoner„Daily Fucgraph“, daß Oesterreich und England identische —— f halsche Interessen berührten, als ungiltig zu be— — Deutsches Reich. Darmstad t, 30. Jau. liche Regierungsblatt, Beilage Nr. 3 enthält: 1. Bekanntmachung über die Bestätigung von Sli lungen und Vermöchinsssen. II. Betannimachung Über den Ausschlag der Steuern für die evangelische Kirche in 1878. III. Bekanntmachung über die Vergütung für die in 1878 in Geld zu berichtigenden Besolsungs und Pensions- natutalien. IV. Zusammenssellung der Staasschulden⸗Tilgungs— kasse, Rechnung für 1874. V. Bekanntmachung über die Erhebung einer nach— träglichen Umlage der israelitischen Religionsgtmeinde Groß Umstadt. VI. O densverleibungen. VII. Concurtenzeröffnungen. Erlediat ist: die 3. Schulstelle zu Fränkisch⸗Ceumbach, Gehalt 771 M. 43 Pf.; die mit kath. Lehrerinnen zu desetzenden 1. und 2. Mädchen schulstelle zu Kosiheim, Gebalt 1114 M. 29 Pf.; die Swulstelle zu Erben vausen mit 685 M. 71 Pi. Schul⸗ und 85 M. 71 Pf. Kicchendienst⸗Gebalt; die 3. Schul elle zu Homberg mii 771 M. 43 Pi. Schul und 85 M. 71 Pi. Kuchendienst-Gebalt; die Schulstelle zu Oppensod mii 685 M. 71 Pf. Schul, und 92 M. 57 Pf. Kuchendienst⸗Gehaltz die evang. Pfarrsielle zu Trais⸗ Horloff, Gehalt: 1503 M. Dem Grafen zu Solms Laubach fleht das Präsenta g ionsrecht zu. Berlin. 0 123,667,050 M. Die Einnahme 546,34, 70 M. Der Reichskanzler wird ermächtigt, zur Verstärkung Casse nach Bedarf, jedoch nicht über 24 Mill., ferner zur Durchführung der Münz⸗Reform bis zu 100 Mill. Schatz Anweisungen auszugeben. Ferner ist eingegangen eine Anleihe- Vorlage für Zwecke der Post, des Telegraphen, der Marine, des Reichs Heeres und zur Durchführung der Münz Resorm in der Höhe von 77,504,465 N. — Die„Norkd. Allg. Ztg. schreibt: Die Mittheilung, daß der Vorlage über die Stellver⸗ tetung des Reichskanzlers noch eine Denkschrift! beigegeben sei, ist unrichtig; ebenso die weitere Behauplung, der Reichskanzler habe für den Fall der Ablebnung der Vorlage sein Entlassungsgesuch angekündigt. München, 31. Jan. In der heutigen Sig ⸗ ang der Abgeordnetenkammer wurde nach längerer seftiger Debatte der gesammte Gesetz-Entwurf über den Verwaltungs- Gerichtshof mit 104 gegen 47 Stimmen angenommen. Ausland. Oe sterreich⸗Ungarn. Wien. Die hier- 5 oten an das Petersburger Cabinet gerichtet hätten, onferenz vorzulegen wären, wird diesseitig als jure Erfindung bezeichnet. — Sämmtliche Blätter bestätigen, daß Graf udrassy nach Petersburg eine Nole gerichtet habe, Abmachungen, soweit sie österreichische oder turo- hachten seien, bevor darüber eine Vereinbarung her Signatar Mächte ersolgt sei. Es verlautet, raf Andrassy habe einen europäischen Congreß vorgeschlagen, der sich in Wien versammeln solle. Die Montenegriner haben, nachdem die besestigte Triest, 31, Jan. Die österreichische Escardre bereitet sich zur Fahrt nach der Levante vor. Großbritannien. London, 30. Jan. Unterhause kündigte Pim an, er werde morgen wläßlich der Credit-⸗Forderung solgenden Antrag en: das Haus möge die von der Regierung lobachtete Politik anerkennen, nachdem Seitens Kaisers von Rußland das Versprechen gegeben , daß er nur die Sicherstellung des Looses der Hristen und keinen Gebiets- Zuwachs anstrebe; Haus sei der Ansicht, daß das Versprechen 1 Kafsers durch die Friedens- Basen und den nsischen Vormarsch umgangen sei und krachte deshalb die sosortigt Action Englands als abso⸗ f Beilage. Obe rhe sslcher Anzeiger. ——— und Flette auf den Kriegssuß. Aus der dem Parlament mitgetheilten neuesten diplomatischen Correspondenz ist Folgendee hervorzuheben: Layard machte am 25. Jan. Derby die Mittbeilung, die Friedens⸗Bedingungen kämen der Vernichtung des türkischen Reiches in Europa gleich. Eine Depesche Gortschakoff's an den bicsigen russischen Botschafter Schuwaloff vom 24. Januar besagt: Nach ein— gegangenen Berichten würden türkische Truppen nach Gallipoli dirigirt, gleichwohl habe der Kalser den Großfürsten Nikolaus angewiesen, nach dieser Richtung hin ein Beobachtungstorps zwar vorzu— senden, aber nicht bis Gallipoli vorzurücken. Rußland sei daher nicht nur seinen Intentionen treu ge⸗ blieben, sondern babe noch mehr gethan, wenn befinden sollten. Ein Memorandum Derbp's an Schuwaloff vom 13. d. bebt bervor, daß die Vermeidung einer auch nur temporären Besetzung von Constantinopel wünschenswerth sei, und drückte die Hoffnung aus, Rußland werde, um jede solgers aus Brestowae vom 29. Januar, Abends Dem Bundesrathe ist das Haus- Störung der guten Beziebungen zu vermeiden, 6 Uhr, meldet: Wie besetzten am 27. d. Oeman- halts- Etats Gesetz pro 1878— 79 zugegangen. keinen Versuch machen, Constantinopel und die] Bazar. 1. N Die Ausgabe beträgt: 546,341,701 M., nämlich Dardanellen Straße zu besetzen; anderpfalls be- unbeteutendem Scharmützel am 28. d. Rasgrad. fortdauernte Ausgaben 422,674,651 M., cinmalige halte sich England ale zum Schutz seiner In- Die Türken haben sich überall gegen die Festungen teressen nothwendigen Schritte vor. Gortschakoff antwortete hierauf: der Kaiser intendite jetzt so Constantinopels. Der Kaiser behalte sich aber volle Actionefreiheit vor, welche das Recht eines jeden Kriegführenden sci. — 30. Jan. Die dem Parlamente heute vorgelegte Depesche Lapard's an Derby vom 29. Jauuar besagt: Der Großvezir benachrichtigte mich, die Pforte habe am 23. Januar Nachmit— tags eine telegraphische Ordre an die türkischen Delegirten erlassen, in welcher ditselben instrulrt werden, die von dem Großfürsten Nicolaus ihnen schriftlich unterbreiteten Friedensgrundlagen anzu— nehmen. Die Pforte habe seitdem bereits dreimal über das Resultat ihrer Welsung angefragt, jedoch keine Antwort erhalten. Der Großvezir könne nicht zugeben, daß diese Verzögerung den türkischen Delegirten zuzuschreiben sei, da die telegraphische Verbindung mit Kasanlik noch offen sei. — 31. Jan. Die Agitation gegen den Rüst— ungs Credit dauert hier wie in zahlreichen anderen Städten des Landes in ausgedehntem Maße fort. In Woolwich wurde gestern eine große Anzahl Torpedos für die Mittelmeer Flotte verschifft. Türkei. Constantinopel, 30. Januar. Die Pforte hat den Großmächten nachgewiesen, Rußland verzögere den Frieden. Darob sei die fürchten. Der Sultan beabsichtigt, England um abermalige Absendung der britischen Flotte nach Constantinopel zu ersuchen. — 31. Jan. Die Russen besetzten Rodosto. Toxin er betone, daß die in Kasanlik getroffenen Das Zustandekommen des Waffenstillstandes wird Cent. M 2.50 haupt nicht von einem Fuürsten, lute Nothwendigkeit; das Haus ersuche daher um von den Kosaken Ktekoff's erbeuteten vier Ge— Das Großberzog⸗ Vorlage des Budgets behufs Stellung der Armee schützen noch 23, im Ganzen also 53. — Nach Telegrammen aus Constantinopel, wird die Verzögerung der Unterzeichnung der Frledens⸗ Präliminatien mit dem Widerstand der Pforte gegen eine temporäre Besetzung Constantinopels in Zusammenhang gebracht. — Bezüglich der auf ein bloßes Gerücht basirten Acußerung Northcote's im englischen Unterhause, der Zar beabsichtige für Bulgarien einen Fürst selbst auszuwählen, erklärt die„Agence Russe“, daß in den Friedens- Bedingungen über— sondern nur von einem chiistlichen Gouverntur Bulgariens die Rede sei. — Hiesige officielle Blätter äußern: Es hieße dem Congresse einen eigenthümlichen Character wirklich kürkische reguläre Truppen sich in Gallipoli geben, wenn andere Mächte, den Intentionen Englands folgend, für den Congreß sich militärisch stark machen wollten; ein Wald von Bajonetten sei für einen Congtreß nichts Wünschenswerthes. — Ein Telegramm des Großfürsten-Thron- Die erste Infantetie-Division nahm nach hin zurückgezogen. Amerika. New⸗Nork, 30. Jau. Die dis ordentlichen Betriebs⸗Fonds der Reichs- Haupt- wenig wie vor dem Kriege die Besigergreifung Rebellton gegen die Regierung der Samoa Inseln endete mit der Gefangennahme der Insurgenten. Aus Stadt und Land. Bad- Nauheim. Tec teizendsie lanoschaftliche Schmuck unstes Bades, der Johannesberg, erfteut sich sett einigen Jahren eines kecht gübsch angelegten direkten Fußpfadce; leider ist derselbe jedoch nur die zur halden Hoge des Berges vollendet und schon mancher Kurgast sah sich unangenehm entläuscht, wenn er boffte den ange⸗ nehmen breiten Weg dis zum Gipfel des Berges versolgen zu können. Sollte es den Bewohnern Naußpeims nicht möglich sein, die Vollendung, kesp. Weiterführung dieses Weges viribus unstis settig zu dringen? Die bettessenden Ländereien wären, wenn auch nicht in gerader Linie, zu billigem Preis, ibdenweise sogar unenigelilich von den Besigern zu erwerben, es handelt sich also baupisächlich nut um die Chaufsirungskosten. Allerlei. Solingen. In der Nacht zum 25. Januar wurde eine Fabrikstärte für falsches Metallzelo zu Mangenderg bei Solingen entdeckt. Plalsen und Adgüsse für 20 Maik⸗ tücke und 20 Pfennig ⸗ Stücke sollen vorgefunden sein. ie Falschmünzer sind verhaftel. Elberfeld, 31. Jan. In dem Proceß, delteffend die Gründung der Ryeimischen Effectenbank, wurde heute das Urtbeil verkündet; durch dasselde wurde üdet Horn eine Gesängnißftrase von 2 Jahr 10 Monat verhängt, während die andern Angeklagten freigesprochen wurden. Von den Kosten des Processes wurden Horn acht Zehntel * D penach die Friedene bedingungen einer curopäischen Aufregung wachsend und ein Massacres zu be aufgelegt, beiden Cioil-Parieten je ein Zwanzigstet und an Zehntel niedergeschlagen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 30. Jan. Der heutige Heu- und Stroh⸗ — Markt war gut befahren. Heu kostete je nach Qual. per 3 50, Stroh per Cent. M 2—2 60 Butter bezweifelt. Die Aufregung ist im Wachsen. Hier im Großen 1. Qual. 80 Pf., 2. Qual. 70 Pf., im 7 2 18— 9 9 95 18 N vorliegenden Nachrichten zufolge sind russische 1 8* Ley 3— 8— 1— 4. 5 per We— 8 Kartoffeln per R ogra Truppen ferner in Tschorlu, Burgas und anderen M. 650— 750 Fleischpreise: Ochfenfleisch per Pfund benachbarten Orten erschienen. Montenegro. 1 Insel Wranjina sich ihnen ergeben hatte, gestern den Bojana-Fluß von Albanien aus überschritten, Die lürkische Garnison von Trebinje ist am 29. d. 70-75 Pf. Cettinje, 30. Januar. 60— 75 Pf., Hammalfleisch 50— 63 Pf 64 Pf., Kalbfleisch Schweine⸗ Erbsen, geschälte(per 100 Kilogr.) Kuh und Rind fleisch 55 fleisch 75 80 Pf. M. 28.—33, ganze M. 24—28. Bohnen M 28 Linsen M. 30.—38. Frankfurt, 31 Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 41, Nr. 2 M. 37. Nr. 3 M. 38., Nr. 4 M. 99, gegen Ejubinje abgezogen. Nr. 5 M. 23 Roggenmehl%(Berliner Marke] M. 24., Rußland Peters b urg. Officiell aus do. II.(Berliner Marke) M. 20. Wazen, ab Babndof — 95 41 bier M. 23., ad unserer Umgegend M. 22.— 22 50, do. Semenli 25. Jan.: General Skobeleff II. meldet: tember je nach Qual. M. 23— 24 Moggen se nach Die Befestigungen von Adrianopel sind ausge-] Qualtät M. 16— 17 50. Gerste M. 19.— 23. Hafer zeichnet angelegt; alle Profile sind dauerhaft mit] M. 13.— 16.50. Erbsen M. 19.— 23. Wicken M. 17. sleinernen Escarpen und Contre Escarpen versehen An Geschützen sind von den Türken nicht 26, Linsen M. l verstehen sich saͤmmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 19.— 23. Rüboͤl, detail, M. 80. Die Preise 100 Kto. sondern viel mehr zurückgelassen worden. Die ge— naue Zahl ist noch nicht bekannt. Der letzten Meldung des Generals Gurko zufolge nahm die Capalerie Skobeleff's JI. am 19. Jan, außer den Briefkasten Rendel. Ihr Gedicht kommt in der nächsten R. in Nummer des Unterhaltungsblattes zum Abdrucke. — N rr Ein billiges Heilmittel.— Zwei Guyot'sche Theerkapseln zu jeder Mahlzeit genommen, sind von ausgezeichneter Wirkung in Erkältungsfällen, gegen Husten, Katarrh, Bronchitis, Schwindsucht, sowie überhaupt gegen alle Hals- und Lungenlelden. Jeder Flacon enthält 60 Kapseln, wodurch sich der Press des ganzen Heilverfahrens, welches die An⸗ wendung von Pastillen, Tisanen, Syrupen vollständig überflüssig macht, auf ungefähr 10 bis 20 Pfennige täglich stellt. Es existiren zahlreiche Nachahmungen dieses Produets und ist daher genau auf die Etiquette des Flacons zu achten, welche mit der Unterschrift des Herrn Guyot in dreifarbigem Drucke versehen sein muß. l Depot in Friedberg in der Hofapothe„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 407 Geld Cours. Frankfurt am 31. Januar 1878. 20 Frankenstücke M. 16 17-21 Englische Sovereigns„ 20 30-35 Russische Imperiales N„ 16 65—70 Holländische fl. 10 Stü fe. 18 Dora 1 9 5055 Ducaten al mared 5 9 55—60 Dollars in Gold 9 4 16 19 Fleischpreise für Bad⸗Nauheim vom 1. bis 15. Februar 1878. Kalbfleisch per Pfund bei sämmtlichen Metzgern 60 P Ham melfleisch per Pfund bei sämmtlichen Meßgern 50 Pf. 412 Landkaleuder 1878 sind wieder eingetroffen Carl Bindernagel. Asphalt⸗Dachpappen⸗Fabrik. Bad Nauheim. W. Meyer, Niederlage bei Jean Huber in Friedberg. 2 1 Holz- Versteigerung. 370 Dienstag den 5. Februar d. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden in biesigem Stadtwalde, Distrikt Zweraheege, folgende Holzsortimente und zwar: 405 Raummeter Eichen⸗Scheitbolz, 12 5„ Knüppelholz 16* Stockholz, 15,12 Wellen Eichen⸗Reisholz und 104 Eichenstämme von 16— 54 Centim. Durchmesser und 4 12 Meter Länge mit 89 21 Festmeter Inhalt oͤffentlich meistbietend versteigert. Das Brennholz kommt zunächst und um 10½ Uhr das Stammholz zum Ausgebot. Bad⸗ Nauheim am 27. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. ch u tt. Jagd-Verpachtung. 369 Donnerstag den 7. Februar l. J., Nachmittags 3 Uhr, wird die der hiesigen Stadt zustehende Jagd- gerechtsame, bestehend aus 766 Hectaren 78 Ar Feld- und 147 1 72„ Waldjagd auf hiesigem Rathhause anderweit auf 6 Jahre ver— pachtet. Bad⸗Nauheim am 25. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. Jagd- Verpachtung. 383 Freitag den 15. Februar l. J., Nachmitzags 1 Uhr, soll in der Georg Nicolay'schen Wirthschaft dahier die Feld⸗ und Waldjagd der Gemtinde Blofeld auf 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Blofeld den 26. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Blofeld. 371 Dienstag den 5. Februar l. J. kommen im Ge⸗ meindewald Nieder-Ros bach, Distrikt Alterheegwald, zur öffentlichen Versteigerung: 9 Raummceter Buchen Scheitho' z, 16 N Birken 5 775* As pen⸗ 1 94— Buchen⸗Knüppelholz, 26,5 5 Birken⸗ 1 3 7 Aspen⸗ 81.2 5 Buchen und Birken Stockholz, 307 Birken, 125 Aspen⸗ 100 Nadelwellen, 5 Eichenstämme von 15— 28 Centim. Durchmesser und von 5—8 Meter Länge, 3 Birkenstämme von 15— 18 Centim. Durchmesser und von 5—8 Meter Länge, 3 Buchen⸗Derbstangen von 3—4 Meter Länge, 3 Eichen⸗Derbstangen von 4—5 Meter Länge, 52 Nadel Derbstangen von 5—11 Meter Länge, 31 Nadel Reisstangen von 5—9 Meter Länge. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Hauptschneise oberhalb dem Pflanzgarten. Nieder⸗Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Rosbach. Groh. Faselochs⸗Versteigerung. 372 Mittwoch den 6. F bruar Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder-Rosbach gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf der Rathstube dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Nieder⸗ Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Niedet-Ros bach. Groh. Jagd- Verpachtung in der Oberförsterei Hoch⸗Weisel. 353 Montag den 4. Februar J. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Ostheim auf eine weitere Bestandzeit von 6 Jahren vom 6. Februar 1878 ab, die Ostheimer Gemeinde-Feld- und Wald-Jagd verpachtet werden. Ostheim am 25. Febraur 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf. Jagd- Verpachtung. 385 Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags um 11 uhr soll die hiesige Feldjagd, bestehend in 2540 Großh. Hess. Morgen oder 635 Heetar, anderweitig auf eine 6jährige Bestandzeit auf hiesigem Rathhaus vexpachtet werden. Nieder⸗Eschbach den 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Eschbach. Fa u st. Jagd- Verpachtung. 373 Freitag den 8. Februar, Vormittags 11 Uhr, un⸗ mittelbar nach der im Gemeindehause zu Ober-Rosbach abgehaltenen Verpachtung der gemeinschaftlichen Feld⸗ jagd, wird die der Gemeinde Nieder Rosbach zustehende Waldjagd, 755 Normalmorgen haltend, daselbst auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet Nieder⸗Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Gro h. Jagd-Verpachtung. 374 Montag den 4. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Petterweil zustehende Feldjagd von 2713 Normalmorgen und die Waldjagd, im Taunus gelegen, von 692 Normalmorgen auf dem Rathhause dahier auf weitere 9 Jahre meistbictend verpachtet werden. Petterweil den 26. Januar 1878. Großherzogliche Bürge meisterei Pelterweil. Berges. Jagd-Verpachtung. 375 Freitag den 8. Februar d. J., Vormitttags 11 Uhr, wird auf dem Rathhause zu Ober-Rosbach die der Ge— meinde daselbst gehörige Jagd auf weitere 6 Jahre vom 7. Februar ab verpachtet und zwar: 1) Walrjagd au dem Taunus auf 470 Heetaren, 2) Feldjagd, gemeinschaftliche Gemarkung mit Nleder— Rosbach, auf 1254 Heetaren. Ober⸗ Rosbach am 23. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blecher. Jagd-Verpachtung. Die Jagd in der Gemarkung Utphe soll Montag den 18. Februar, Morgens 10 Uhr, auf dem Gemeindehause dahier unter den daselbst be— kannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Utphe am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsinger. 380 Dienstag den 5. Februar 1878, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Wilhelm Denhard zu Gonzenheim in seiner Behausung 2 Pferde(ein 6 und ein 10jähriges), 5 trächtige Kühe, 2 Ziegen, 11 Schafe, 2 Ockonomie— wagen, Pflüge, Eggen, 1 Ackerwalze, 1 Rangenmüßhle, 1 Häckselbank, Pferdegeschirr, Ketten und sonstige Oeko⸗ nomiegeräthschaften gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigern. Gonzenheim. 376 Burck, Bürgermeister. Fischerei-Verpachtung. 411 Montag den 4. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Staden gehörende Fischerei oberhalb des Ortes auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Staden am 30. Januar 1878. Bekanntmachung. 425 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Adolf Reuß in Geisenheim unterm 13. November 1877 mit dem Eisenerzbergwerke Stahlberg in der Gemarkung Staden, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 1,243,981 Quadrat⸗ metern belichen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gericht⸗ liche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend ge— macht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsrisses bei der Beigmeisteren Gießen Jedem gestattet. Darmstadl den 31. Januar 1878. Großherzogliche Ober-Forst- und Domänen-Direction, Berg Abtheilung. Bo se. „dt. Tecklenburg. Urtheil. In Untersuchungssachen gegen Heinrich Löchel Wagner von Nieder- Florstadt, wegen Beleidigung, wird in Erwägung: 1) daß der Beschuldigte theilweise ge⸗ ständig ist und durch die eidlichen Aussagen der Zeugen Vogt und Hübner hinreichend überführt erscheint, am 2. November vorigen Jahres bei einer öffentlichen Ver— steigerung zu Nieder- Florstadt seinen Schwiegervater Johann Friedrich Treut von da„schlechter Mann“ ge— nannt und demselben vorgeworfen zu haben,„er habe ihm Gerste entwendet“; in weiterer Erwägung, daß es im vorliegenden Fall nach§ 192 des Strafgesetzbuchs auf den Beweis der Wahrheit der fraglichen behaupteten Entwendung nicht ankommt, da die Absicht der Beleidig— ung aus den Umständen, unter denen sie erfolgte, hervor⸗ geht, der Beschuldigte hiernach wegen Beleidigung in Gemäßheit der 588 185. 186. 192. 194 des Strafgesetz⸗ wie dessen durch das vorausgegangene Benehmen des Anklägers hervorgerufene gereizte Stimmung zu berück⸗ stadt, wird wegen öffentlicher Beleidigung des Johann Friedrich Treut von da in eine Geldbuße von 10 Mark, eventuell in eine Haftstrafe von 3 Tagen, sowie in die Kosten der Untersuchung verurtbeilt und dem Beleidigten das Recht zuerkannt, binnen 14 Tagen diese Verurtheil⸗ ung durch einmaliges Einrücken in den Oberh. Anzeiger auf Kosten des Verurtheilten bekannt machen zu lassen. V. R. W. Entschieden Friedberg den 12. Januar 1878 und wird Urtheilsausfertigung dem Ankläger zugefertigt. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Langermann, 399 Landrichter. Landgerichts-Assessor. Jagd- Verpachtung. 401 Donnerstag, den 7. Februar I. JI, Vormittags um 10 Uhr, soll die der Gemeinde und Mark Griedel zu⸗ stehende Jagd auf weitere 6 Jahre auf hiesigem Rath⸗ haus meistbietend verpachtet werden. 5 Griedel am 29. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Weß. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Da uch. 8 Jagd⸗ Verpachtung. 410 Montag den 11. Februar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, wird auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Ockstadt die der Gemeinde daselbst zustehende Jagd, bestehend in 226 Heetaren Wald und 678 Hectaren Feld, auf 6 Jahre anderweit verpachtet. Bemerkt wid, daß Ockstadt eine halbe Stunde von der Eisenbahnstation Friedberg entfernt ist und die Feld— gemarkung beinahe an Friedberg angrenzt; auch wird bemerkt, daß in dem Waldeomplex auf Hochwildstand gerechnet werden kann. Ockstadt am 30. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermelsterei Ockstadt. Feinst Schweineschmalz, 262 per Pfund 60 Pfennig, bei Wilhelm Fertsch. ——* 5 27 5 Corsetten;. e V tedeich. ö 0 Holzversteigerung. 413 Montag den 11. Februar l. J. werden in dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikt Löwenwald versteigert: 66 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 47 5„ Prügelho z, 122 1„ Stockholz, 1550 Wellen Eichen Reisholz 100 Eichenstämme von 31— 68 Centimeter Durch— messer, 3— 16 Meter Länge mit 140,93 Kubik⸗ meter Inhalt, 9 Raummeter Eichen ⸗Werkscheitholz. „Mit dem Verkauf des Brennholzes wird Morgens präeis 9 Uhr der Anfang gemacht und gegen 11 Uhr Gröninger. Vormittags kommt das Stammholz zum Ausgebot. Ockstadt den 31. Januar 1878. Der Freiherrlich v. Franckensteinsch'e Oberforster Rumpf. diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes angibt 7 buchs zu bestrafen ist; in endlicher Erwägung, daß straf⸗ mindernd der seitherige gute Ruf des Beschuldigten, son sichtigen ist, in Gemäßheit des Artikels 2 des Competenz⸗ gesetzes vom 5. April 1877 hiermit zu Recht erkannt: Heinrich Löchel, 29 Jahre alt, Wagner von Nieder-Flor“ chen 5 15 — — 3 0 1 Erin. Atttef u Ni. Das der R. worden zun sondir Kine gebung „ ufenth 1 ena Pinblic die N. eipflch et dor bangen. Iewähr ublile ollzsch en pol Wücklich tbühr sagsih 1 el ö 1 Hutton, Uu enheit Huge 8 dei, nat Hall, 1 ommu