1878. Donnerstag den 1. August. N 90. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit L Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. bel größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. etztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: Beilage Nr. 19. Bekanntmachung, die Abänderung der Staluten der Bank für Handel und Industrie betreffend. 2.—10. Nichts. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Reichsgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 26. Erlaß, betreffend Abänderungen ꝛc. der Instruction zur Ausführung des Gesetzes über die Nalutalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden, S. 229. und be Großherzogliches Mini stattfindenden Fohlen und Pfer Friedberg den 30. Juli 1878. demarktes eine Verloo veranstalten und die Loose im Großherzogthum abzusetzen. Bekanntmachung. sterium des Innern hat dem Stadtvorstand zu Friedberg gestattet, bei Anlaß des im October laufenden Jahres daselbst sung von Fohlen und landwirthschaftlichen Gegenständen mittelst 12,000 Loosen à 1½ Mark zu Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich Darmstadt, 28. Juli. Der Großherzog ist beute aus England hier wieder eingetroffen. Berlin, 29. Juli. Der Kaiser ist heute Mittag 12½ Uhr mit der Großherzogin und der Prinzessin Victoria von Baden von Station Großbeeren nach Teplitz abgereist. In Boden— bach wurde während eines halbstündigen Aufenthalts das Diner genommen. Der Kronprinz kam Mit- tags nach der Abreise des Kaisers per Extrazug nach Berlin, fuhr direct nach dem Lehrter Bahn— hef und reiste mit dem Courierzug nach Hannover zur Besichtigung der dortigen Ausstellung. Von Hannover wird der Kronprinz in der nächsten Nacht die Reise nach Homburg antreten. Der Kaiser empfing gestern auf Babelsberg sämmtliche in Berlin anwesende Mitglieder des Staats— ministeriums und richtete eine längere Ansprache an ditselben; ebenso empfing der Kaiser auch den Präsidenten des evangelischen Ober ⸗Kirchenraths. Teplitz prangt in reichem Flaggenschmuck, wobei die preußischen Landes- und die deutschen Reichs Farben vorwiegend sind, und ist mit Kränzen und Guirlanden herrlich decorirt. Der Statthalter won Böhmen war heute früh nach Bodenbach ge— reist, um den Kaiser zu empfangen. Die deutschen eee Kurgäste haben beschlossen, dem Kaiser eine Adresse zu überreichen; dieselbe soll die Freude über die 1 gisherigen Fortschritte in der Genesung ausdrücken und den Wunsch, daß die Heilkraft der Teplitzer Bäder dem Kaiser völlige Genesung bringen und der dort waltende ticse Frieden, sowie das Be— wußtsein der den Kaiser auch dort umgebenden Treue den dem landes väterlichen Herzen zugefügten Schmerz lindern möge. Am 3. August soll Fest⸗ lichkeit mit Gottesdienst am Friedrich-Wilhelm— Monument, Festessen, Illumination und Höhen- veleuchtung stattfinden. Der deutsche Kaiser ist Abends 7¾ Uhr, von enthustastischen Kundgeb⸗ ungen empfangen, in Teplitz eingetroffen. Nach einer Ankunft im Herrenhause erschien derselbe uuf dem Balkon und wurde von dem Publikum mit unaufhörlichen jubelnden Zurufen begrüßt, wofür der Kalser wiederholt dankte. — Mit Ausnahme des Sultans und des Zaren haben bereits sämmtliche Souveräne, deren Gevollmächtigte den Berliner Vertrag vereinbarten, benso der Präsident der sranzösischen Republik Dire Genehmigung erthellt und die entsprechenden Katifcations-Urkunden ausgefertigt. Jede der be— seffenden contrahirenden Partesen hat sieben . Schithen zu Günftadl. Tauzuusl v. Fut. er Ball. l 8. telling benschießel, in Dorheln. [Ratifications- Documente auszustellen, von denen je eines an die übrigen abzugeben ist. Man glaubt, der Austausch werde in der Weise ge— schehen, daß die hiesigen Vertreter der betreffenden Großmächte von dem auswärtigen Amt eingeladen werden, sich zur Aushändigung, resp. Entgegen- nahme der Urkunden zu gegebener Zeit einzufinden. In den Anlagen, welche den Ratifications- In- strumenten beigegeben sind, werden die bei Durch— sicht der Verträge etwa aufgefundenen Fehler ver— merkt. Oesterreich beginnt zu sondiren, ob die Mächte geneigt wären, für Bosnien eine autonome Regierung unter Erzherzog Johann Salvator zu— zugestehen. England soll sich für dieses Project ausgesprochen haben. Stuttgart, 30. Juli. Der„Schwäbische Merkur“ berichtet: In Feuerbach nahe bei Stutt— gart wurde gestern der socialdemokratische Agitator Dulk verhaftet. Ebenso erfolgte in Stuttgart die Verhaftung des gesammten Personals der Ge— nossenschafts Druckerei, zwanzig an der Zahl. Es handele sich dabei um die Urheberschaft des socialdemokratischen Wahlaufrufes. Heidelberg. Die Conferenz deutscher Finanz- Minister beginnt nach der„Badischen Landes- Zeitung“ am nächsten Montag. Die Sitzungen werden im großh. Palais hier stattfinden. Auf der Conferenz dürfte es sich nicht sowohl um die Frage der Tabaks Besteuerung handeln, als um vorläufige Verständigung über die Erhöhung be— stehender oder Steuern, bezw. Abgaben von Bier, Branntwein, Kaffee, Petroleum, da sich mehr und mehr her— ausstellt, daß die Einführung des Tabaks monopols, selbst wenn die Zustimmung des neuen Reichs- tags erzielt werden könnte, in einer Reihe von Jahren den Einwohnern des Reichs nur in sehr geringem Maße zu Gute kommen würde. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Juli. Gestern Morgen 6 Uhr begann die Uebersetzung unserer Truppen auf das rechte Ufer der Save. Kaum waren die ersten Jägerabtheilungen widerstandslos gelandet, so begann um 6 ½ Uhr der Brückenschlag und um 9½½ Ubr waren beide Ufer durch die fertige Kriegsbrücke verbunden. Sofort trat das Gros der ersten Gebirgs-Brigade der sechsten Infanterie⸗ Diviston den Marsch über die Brücke an. N Um 11 Uhr befand sich die ganze Avantgarde Brigade sammt der Gebirgsbatterie, dem Train und einer die Einführung neuer indirecter Husaren- Schwadron auf bosnischem Ufer. Die kaiserliche Flagge wurde aufgehißt, die Volkshymne intonirt, Hochs und Eljens donnerten aus den Reihen der Truppen. Die Begeisterung und die Zivio⸗ Rufe der nach vielen Tausenden zählenden Volksmenge an unserem Ufer gaben diesem Mo⸗ mente ein feierliches Gepräge. Ein Offizier des Generalstabes verhandelte mit der türkischen Be⸗ hörde von Bosnisch-Bred wegen Fortführung der amtlichen Geschäfte. Nach längerer Berathung erklärten mehrere Beamte und Offiziere sich bereit, ihre Amtsthätigkeit fortzusetzen. Das Gros des 13. Armeekorps, sowie die Korpsreserve trafen im Laufe des gestrigen Nachmittags in Brod ein, bezogen daselbst Bivouaks und sollten heute Mor— gen übersetzen und sodann den Marsch nach Derbent fortsetzen. Die 7. Infanterie-Division machte gestern den Uebergang bei Alt-Gradiska. Der Kaimakan in Berbir erklärte, er sei ohne In— structionen und beabsichtige keinen Widerstand. Unsere Truppen besetzten sodann widerstandslos die türkische Veste Berbir, worauf unter den Klängen der Volkshymne in Gegenwart des Erzherzogs Johann Salvator die kaiserliche Fahne aufgehißt und mit begeisterten Hochs begrüßt wurde. Die türkische Besatzung räumte sofort und widerstandslos Berbir. Erzherog Johann Salvator war der erste, der das bosnische Territorium betrat. Der Erz- herzog telegraphirte über diese feierliche Scene so— fort an den Kaiser. Das amtliche Blatt ver— öffentlicht eine kaiserliche Verordnung vom 25. d., wodurch gestattet wird, daß zum Zwecke der Occupation Bosniens und der Herzegowina aus- nahmsweise für die Dauer des unabweislichen Bedürfnisses die berittenen Schützen der dalma— tinischen Landwehr außerhalb des österreichischen Gebietes verwendet und dem Befehlshaber der Occupations-Truppen unterstellt werden können. Frankreich. Paris, Die Situation in Anzin hat sich heute entschieden gebessert. In Saint⸗ Chamont hat heute die Mehrzahl derjenigen Arbeiter, welche die Arbeit eingestellt hatten, dieselbe wieder aufgenommen. Amtlicher Nachricht aus Valenciennes zufolge ist die Arbeitseinstellung zu Anzin, mit Ausnahme von zwei Bergwerken, vollständig de⸗ endigt; die im dortigen Bezirk seit Beginn des Strikes stationirten Truppen werden zurückgezogen. Großbritannien. London. Marquis Lorne ist zum General-Gouverneur von Canada an Stelle des Carl Duferin ernannt.—„Times“ erfährt, die Pforte habe die englischen Reformpläne — — 8 für Kleinasien günstig aufgenommen; die aus Englands Oberaufssicht entspringenden Ralhschläge würden künftighin regenerirenden Einfluß auf das ottomanische Reich ausüben. — 28. Juli. Dem gestrigen Banket zu Ehren Beaconsfield's und Salisbury's im Carlton-Club wohnten etwa 500 Parlaments Mitolieder bei. Der Herzog von Buccleuch führte den Vorsitz. In Erwiederung auf einen Trinkspruch wies Beaconsfield vornehmlich auf die großen Verdienste Salisbury's um den Erfolg der Arbeiten des Con- gresses bin. Weiterhin verteidigte er die Haltung der englischen Congreß- Bevollmächtigten hinsichtlich der griechischen Frage und erklärte, man habe Griechenland Zurückhaltung anempfohlen, weil im Falle einer etwaigen Theilung der Türkei Griechen land nothwendiger Weise ein bedeutendes Gebiet erhalten würde und weil andererseits, wenn solche Theilung nicht stattfände, die Fürstenthümer und Griechenland auf sehr kärgliche Weise berücksichtigt werden würden. Der Erfolg habe bewiesen, daß Griechenland allerdings mehr erhalte, als die Fürstenthümer, die gegen die Türkei sich erhoben und Gut und Blut eingesetzt hätten. Beacons; field sprach sich ferner sehr anerkennend über die Haltung des Sultans aus, welcher Griechenland gegenüber stets in versöhnlicher Weise gehandelt habe. Durch die englisch türkische Convention seien die von England in Folge des Berliner Congresses übernommenen Verantworllichkeiten nicht vermehrt, sondern vermindert. Er habe die Ueber- zeugung, daß, wenn England mit mehr Entschie denheit gesprochen hätte, weder der Krimkrieg noch der letzte Krieg stattgesunden haben würde. Schließlich sprach Braconefield sehr scharf gegen Gladstone, weil dieser die Convention vom 4. Juni eine Thorheit genannt habe. — Das auswärtige Amt hat weitere Depeschen bezüglich der Convention vom 4. Juni publicirt, worin mitgetheilt wird, die Pforte wünsche die Stipulation, daß die englische Regierung keine Compensationen für etwaige öffentliche Bauten und Verbisserungen von der Türkei sordern solle im Falle der einstigen Rückgabe Cyperns. Die britische Regierung erklärte sich im Principe damit einverstanden. Türkei Constantinopel, 29. Juli. Der Sultan soll die Ratification des Berliner Vertrages gestern vollzogen haben. In den Mi⸗ nister⸗Conferenzen vom 26. und 27. Juli werden neue Instructionen füt Karatheodoti Pascha be— rathen und festgestellt; dieselben dürften ihm gestern telegraphisch zugegangen sein. Bezüglich der grie⸗ chischen Frage beabsichtigt die Pforte demnächst ein Memorandum an die Mächte zu richten, worin das auf dem Berliner Congreß vorgetragene Exposé des griechischen Ministers Delyannis be— antwortet und widerlegt werden soll. Für gestern war türkischerseits die Räumung von Varna be— stimmt; Meldungen über den Vollzug stehen noch aus. Seraje wo. Während im nordwestlichen Bosnien ganze Abtheilungen regulärer türkischer Truppen friedliche Ortschaften überfallen, morden und plündern, thun im nördlichen Theile, und zwar vorzugsweise im Sandschak von Banjaluka, die Insurgenten und Deserteure das Gleiche und berauben weit und breit, ohne Unterschied der Consession, die armseligen Ortschaften. Diese Erscheinungen, die in früherer Zeit als natürliche gelten konnten, nehmen aber gegenwärtig einen ganz anderen Charakter an, und man wird nicht sehlgeben, wenn man dieselben mit Impulsen in Verbindung bringt, die von Seite der Türken, sowie der serbischen Agitatoren ausgehen. Es ist daher die größte Vorsicht einerseits und fallung aller Energie andererseits geboten, um mit Einem Schlage dem drohenden Unheil ein Ende zu machen. Serbien. ständiger serbischer Gesandter nach Petersburg. — 29. Juli. Die Skupschtina hat die auf die Ent⸗ Festlichkeit reihte sich an die andere. ar den Eingeborenen gewaltigen e 5 ö ö Belgrad Leschjanin geht als bundert Meier hohen Berge gaben das Krachen der Ges selbe dem Regierungs Antrage wegen Aufhebung der die Stellung der Juden in Serbien be⸗ schränkenden Verfassungsartikel zu, gab auch die Autorisation zum Bau der Eisenbahnen Belgrad Nisch⸗Salonichi und Belgrad-Nisch Constantinopel, welcher binnen 3 Jahren zu vollenden wäre, ge⸗— nehmigte darauf den Abschluß eines Handels- Vertrages mit Oesterreich und stimmte der Re · gulirung des Eisernen Thores zu. Hiernach wurde die Skupschtina durch den Fürsten geschlossen. Griechenland. Athen. Die griechische . verlangt im Hinblick auf die Ausschreit⸗ ungen türkischer Soldaten in den Grenzprovinzen die unmittelbare Einsetzung einer griechisch-türkischen Commission. Bezüglich der Grenzrectifikation ver- lautet: Griechenland verzichte nicht auf die Ein; beziehung von Janina in das abzutretende Gebiet. Aus Stadt und Land. Friedberg. Nachstehend geben wir die Wahlresultate e Wahlbezirks, soweit wir dieselben bis j tzu erlangen onnten. Curtman. Schröder. Liebknecht. Altenstadt 10 133 775 Assenheim 1 113— Bad Nauheim 24 336 2 Bauernheim— 26 5 Beienheim— 82— Bodenrod— 31 7 Bönstadt 2 86 8 Bruchenbrücken— 86 5 Büdesheim— 70—— Büdingen 35 197 5 Butzbach 2 380 5 Cal bach— 42— Dorheim— 121— Dorn-⸗Assenheim 83 1 5 Dor telweil— 94 1 Eckartshausen— 63— Fauerbach b. Fr. 4 69— Friedberg 10 629 30 Gan bach 2 189 2 Glauberg 43 38— Griedel e 145 12 Groß-Karben— 114— Haußen— 27 5 Hecgheun 1 9 5 Hoch⸗Weisel 1 144 8 Höchst a. d. Nidder 24 20— Jlbenstadt 31 16 5 Klein Karben— 125— Kloppenheim 1 9 26(Moufang) Lindheim 3 94 5 Lorbach 4 52 5 Maivach— 44 5 Massenhbeim— 65— Melbach— 113 Münzenberg 72 56 5 Nieder- Florstadt 2 145 9 Nieder Mockstadt 5 70 Nieder Rosbach 3 22* Nieder-Weisel 22 171. Nieder⸗Wöllstabt 14 64— Oberau 5 15— Over⸗Florstadt 5 53— Ober-Mockstadt— 53— Ober⸗Rosbach 7 160 50 [Ockstadt 203 6— Okarben— 93— ö Oppershosen 120— 5 Orleshausen— 48 1 Ossenheim 2 33— Peiterweil— 38 16(Guido Weis) Reichelsheim 8 139 5 Rockenberg 140 18— Rodenbach 1 33— Rodheim 3 70 3 Södel— 102— Siladen 15 80— Slammheim 10 58— Vilbel 23 144 11 Wölfersheim 4 142— Wohnbach 17 60— Friedberg. Die Glattdeckscorvelte„Leipzig“, auf der sich bekanntlich auch ein Friedberger(Scheibel) befindet, be ührte, von Nicaragua kommend, vor Kurzem Honolulu. Zur Feier dieser sellenen Erscheinung veranstalteten die deutichen Kaufleute daselbst glänzende Gesellschaften und man versammelie sich zu Picknicks in den Bergen, eine Auf Wunsch des Königs wurde die Mannschaft des Schiffs gelandet und süyrte in den Lavabetten ein Scheingesecht aus. Die mit dem Hinterlader angestellien Schießübungen, sowie die schnell aufeinander folgenden Salven von 350 Mann flößten Respekt ein. Die mehrere webrsalven im Echo prächtig zurück. Wenigstens 15 000 Eingevorene(Männer, Frauen und Kinder) drückten sich Serbien bezüglichen Artikel des Berliner Vertrages binter den deuischen Theelj cken her, als diese die Mililär⸗ angenommen, mit der Aufforderung an die Re⸗ Capitulationen hinzuwirken. musik vo an, duich die Siaot marschitten. Am Tage vor . 0 der Abfahrt war Ball am Bord, das ganze Deck in einen gierung, ehestens auf gänzliche Abschaffung der Garten verwandelt und auch sonst Alles auf Ferner stimmte die- eingerichtel. ' Schönste 681½. Friedberg. nisses der„Wilbelmsspende“ berichtigen, daß sich darunter nus Södel befanden. Rockenberg, 28. Juli. Der zu lebenslänglicher Zucht⸗ bausstrase begnadigie Raubmöcdder Koch von Uffhofen, welcher bei der vorletzten Assisensession zum Tode verur⸗ heilt wurde, versuchte dieser Tage in Gemeinschaft mi einem andern Sträfling aus dem Zuchthause Marienschloß auszubrechen. Die Beiden halten des Nachis die zwischen ihren Kerkern befindliche Mauer durchbrochen und die Angeln der Trüren aus den Steinen zu beben versucht. Durch das dadurch entstandene Geräusch kam jedoch die Wache herbei, so daß der Fluchtversuch vereitelt wurde. Bei dem Erbrechen der Mauer bedienten sich die veiden Verbrecher eines fingerdicken Eisens. Allerlei. Hanau, 27. Juli. Auf seinem Gange durch den „Puppenwald“ vörte Fösster Simon von Neuhof gestern Abend gegen 7 Uhr den Ruf„Zurück“. Sich nach dem Rufenden umschauend, siehi mer, wie der Betreffende auf ihn angelegt hat. Sofort greift Simon nach seiner Büchse, erhält aber auch von dem Wildecer schon einen Schuß in den rechten Oberschenkel, gibt hierauf auf seinen Gegner ebenfalls einen Schuß ab, trifft denselben, nimmt dessen Flinle an sich und sucht mit seiner Wunde heimzukommen. Später wurde mit einer Laterue nach dem Wilderer gesucht und derselbe als Leiche im Walde aufgesunden. Wie sich herausstellle ist der töduich Getroffene Wirih Wilhelm Klein von hier. Berlin. Die zehn Hengste, welche der Kaiser von Marolko dem Kaiser Wilhelm zum Präsen! gemacht hat, sind in dem westlichen Flügel des Marstalles in der Dorotbeenstraße untergebracht. Die Pjerde, welche in Marokko aus dem besten und schönsten Malerzal ausgesucht sind und dort allgemeine Bewunderung und den Neid aller marokkanischen Reiter erregten, stehen jedoch unseren Pferden sowohl in Hinsicht der Größe, als auch in der Eleganz der Formen bei weitem nach; die von Hamburg aus über den Preis der Pferde gemachten Angaben sind viel zu boch gegr ffen. Die Hengsie sind aus de: Kreuzung der dortigen einheimischen Berber und der Percherons vervorgegangen und haben eine Höhe von 5 Fuß 2—3 Zoll. Sie baben gute Schultern, kurze Nierenpartien, Percheron⸗ Kruppen und in der Regel lange und weiche Fesseln. Ihre Bewegungen Gangart und Fähigkeiten zu beurtheilen, it augenblicktich noch unmöglich, da die lange Reise, wäbrend welcher die Pferde gefesselt waren, nicht ohne Ein⸗ fluß auf sie geblieben ist. Unter den Pferden befinden ch vier Schimmel, drei Braune, zwei Rappen und ein e letzterer mit langem Schweif. Ueber die An der Angabe bezüglich des Erkräg⸗ in hiesi ger Stadt ist zu 40 Geber mit M. 3.60 Verwendung derselben scheint man an maßgebender Stelldz noch zweifelhaft zu sein; als Reitpferde würden dieselbey ihrer Größe und ganzen Figur nach kaum verwendbar seis Handel und Verkehr. Friedberg, 30. Juli Waizen M. 21 50., Korn M. 17—, Gerste M 17.—, Hafer M. 16—. Alle Preise verstehen sich aus 100 Kilo= 200 Zollpfund. Friedberg, 31 Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.—1 10, Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Gießen, 30 Juli. Wochenmarkt Butter per Pfd. 90-95 Pf., Eier per Stück 5-6 Pf., Tauben das Paar 55 Pf., Hühner per Stück 80 Pf, Hahnen per Stück 50 Pf., Enten per Stück M. 1.50, Kartoffeln 100 Kilo N Ochsenfleisch 70— 72 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 5860 Pf, Schweinefleisch 64 Pf., Kalkfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65— 70 Pf. Frankfurt, 29 Juli. Der heutige Viehmarkt war minder gut befahren als der vorige. Die Preise stellten sich für Ochsen etwas höher, für die übrigen Gattungen hielten sie sich wie seither. Angetrieben waren ea. 340 Ochsen, 190 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 300 Hämmel⸗ Die Preise stellten sich: Ochsen 1 Qual. M. 72 78. 2. Qual. M. 68.— 70. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 62. 64., 2. Qual. M. 56.—58., Kälber 1. Qual. M. 63-65 2 Qual. M. 58—60., Hämmel 1. Qual. M. 63. 65., 2. Qual. M. 54.— 58. Frankfurt, 29 Juli. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 40., Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. 32. Nr. 4 M. 28. Nr. 5 M. 22. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22., do. II.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, eff. hiestger ab Bahnhof hier M. 23., ab unserer Umgegend M. 21 50-22, do. fremder je nach Qual. M. 22.— 23.50, Roggen je nach Qual. M. 14 50—16.75 Gerste M. 14—19., Hafer M. 14.50— 16, Kohlsamen M. 31.— 32 50, Erbsen M. 19.— 23., Wicken M 15.—16., Linsen M. 17.—23% Rüböl, detail, M. 74 Hiesiges feines Rüböl M. 71. mlt Faß per Sept.⸗Dee. Repskuchen per Centn. in Zicgel⸗ form M. 7.25. Die Preise verstehen sich sämmtlich ver 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. D. Frankfurt ta. M., 30. Juli. Wir haben heule wieder über eine sehr sesie Tendenz zu berichten, ohne daß jedoch das Ge chäft größere Dimensionen als an den Vor⸗ tagen angenommen hätte. Die günstige Submung ging abermals von Creditaclien aus, die eine gute Haltung bekundeten. Man erwariet für das große österteichische Finanzenstitul einen befriedigenden Halbjabrsabschluß und sieht auch bei andern Ban ken günstigen Geschäftsergebnissen aus dem ersten Semester dieses Jahres entgegen. Credits actien, gestern Abend 231 ¼,, bewegten sich zwischen 232 und 232¼½. Staatsbabnaclien e gestern Abend 230% lagen su à 231½—/ und 231. Lombarden notirtel Der Bankenmarkl zeigte sich bei anziebenden Coufsen Dresdener hoben sich 1, Dacmstädter 1000 sehr fit. (Chem esunden gähebnte bel det wurde, 1 Allet eingeda 300 ce ung d geit ung 2423 Berg öffen! 1 ral Ober Felde Elwas Verme 10 00 gent dit! mier D Oi det Kner dot tmacht bal üs im de weicht u Nau al auégesucz en unt en N ted unten ud mn Für 4% schwedische Pfandbriese 1 Oesterreichische Bahnen sind wenig verändert. Deulsche Bahnen im Ganzen gefragt. Ausländische Staatssonds sest. 3¼½0% Hamburgische Staatscente sand Nebmer zu ca. 83¼. Oesterreichische Prioritäten wurden vlelsach zu besseren Notirungen aus dem Markt genommen. Ungarische Nordostdahn⸗Goldpriociläsen waren 3 70½ im Umsatz. Pfandbriefe sest. Russischer Bodencredit gut behauptet. b wurden heute Käufe 184% efftetuirt. Von Loosen 18647 eiwis höher. Von Wechsein Wien ibeurer. Pcivatdisconso 3½%. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Um Geireidesäcke ballbar zu michen, wird folgendes Mitt empfohlen: Man brübt 1 Kilo gule Eichenlohe in 14 Luer kochendem Wasser. In diese Brühe laucht man die Leinwand und läßt sie 24 Stunden darin liegen. Hierauf nimm: man die Leinwand heraus, spült sie in reinem Wasser aus und läßt sie trocknen. Man rechnet auf ca. 8 m Leinwand 1 Kilo Lobe. Der Gerbstoff zieht in Flachs⸗ und Hanffasern ein und soll sie wie das Leder nicht nur gegen das Stocken schützen, sondeen ihnen auch mehr Haltbarkeit geben. Zur Bier⸗Untersuchung. F. A. Haarstick (Chemisches Centralblatt 1876 S. 201) hal ebenfalls gefunden, daß alle käuflichen Traubenzucker eine nicht ver— gährbare, stark rechis drehende Substanz enthalten. Ob bei der Herstellung von Bier Traubenzucker verwendet wurde, läßt sich hiernach auf folgende Art nachweisen: 1 Liter Bier wird auf dem Wasserbade zu einem Sycup eingedampft, der Rückstand ganz allmählig mit etwa 300 cetm. Alkohol von 900%, daun zur völligen Abscheid— ung des Dextrin nach und nach mit so viel 95% Wein— geist vermischt, bis in einer abfilirirten Probe keine Trüb— ung mebr erfolgt. Nach zwölsstündigem Stehen wird filtrirt, der Alkohol größtentheils abdestillirt, der Rest auf dem Wasserbade verdampft, der Rückstaud mit einem Liter destillirten Wassers gelöst und mit ausgewaschener Hese bis 200 C. der Gährung überlassen. Wenn man am zweiten oder dritten Tage etwas frische Hefe hinzurührt, it die Gährung am vierlen Tage beendet und die Flüssig⸗ keit zeigt bei Bieren, die ohne Traubenzucker bereitet wurden, Null, bei mit Traubenzucker dargestellten Bieren aber eine mehr oder minder große Rechtsdrehung. 0 Brodpreise vom 1. bis 16. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Fär Friedberg: 2s Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 2 Kilo 58 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 52 Pf. 7 7* I, 9 7 26 17 * 7 ůõ—t* 14„. 77„* 57e* 13 Wecke bei sämmtlichen Bäckern 3 Pf. per Stück. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 2 Kilo 60 Pf. 1 2 E 8% e Erste Sorte 2 Kilo 56 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 50 Pf. „ 5 1 1 5 7„ 1—e. 7 14. 5 7 172 77 13* Dritte Sorte Brod 2 Kilo 44 Pf. Für Butzbach: Erste Sorte 2 Kilo 56 Pf.] Zweite Sorte 2 Kilo 46 Pf. ** 1 28* 1 17. 1* 2²* „1— 17 2 7 7* 172* 5 Fleisch ꝛc. Preise vom 1. bis 16 August. Für Friedberg, Bad⸗Naubeim und Butzbach un verändert. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 30. Juli 1878. 20⸗Frankenstücke.. M. 16 22—26 Englische Sovereigns.„ 20 29—34 Russische Imperiales.„ 16 65-70 Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 65 G. A 15 9 52—57 Ducaten al mareo 1 9 55—60 Dollars in Gold. 5 4 1720 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend„5„ 80 „Dutzend„„ Die Expedition des Anzeigers. Kalender pro 1879. Familienkalender M.— 50 Pf. Vorräthig bei Carl Bindernagel. Submissi ubmission. 2411 Zum Neubau eines Gebäudes für das Amtsgericht zu Vilbel sollen im Wege der Submission folgende Arbeiten vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit im Betrag von 2956 80 Steinhauerarbeit 430 25 Zimmerarbeit 1553 22 Dachdeckerarbeit 884 80 Schreinerarbeit 1654 50 Schlosserarbeit 984 50 Glaserarbeit 407 93 Weißbinderarbeit 1891 60 Spenglerarbeit 109— Pflasterarbeit 300 Termin hierzu ist auf Montag den 5. August, Vor— mittags 11 Uhr, festgesezt im Büreau Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg. Die bezüglichen Offerten müssen schriftlich, portofrei und versiegelt mit der Aufschrift„Submission für das Amtsgerichtsgebäude zu Vilbel“ eingereicht werden. Die Auf⸗ oder Abgebote sollen nur in Prozenten angegeben werden. Der Kostenanschlag und die Submisstonsbeding⸗ ungen mit Zeichnungen liegen in gedachtem Büreaulo cal zur Einsicht bereit. Friedberg den 23. Juli 1878. Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Heinrich von Köppen zu Wiesbaden unterm heutigen Tage mit dem Fourier werke„Braune-Liesel' in der Gemarkung Ober- u. Nieder-Rosbach, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 1,996,765 Quadratmetern beliehen worden ist. Stwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Bermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerks, Eigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Sttuationsrisses bei der Berg— meisteret Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 26. März 1878. SGroßherzogliche Ober⸗Forst⸗ und Domänen-Direetion, Berg⸗Abtheilung. Bo se. dt. Tecklenburg. Bekanntmachung. 2441 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 u. 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gbracht, daß Herr Bergingenteur mil André in Ehrenbreitstein unterm heutige Tage nit dem Bergwerk„Usa in der Gemarkung Ober-Mörlen, Fr ises Friedberg mit einem Felde von 1,940,000 Qua- 1 bratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Ver⸗ lustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend zemacht werden. Während dieser Filst-st die Einsicht vez Situationsrisses bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 26. Juni 1878. Großherzogliche Ober-Forst- und Domänen-⸗Direktion, Berg⸗Abtheilung. Bo se. ydt. Tecklenburg. 1878 bel hiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen, Bekanntmachung. 2442 Freitag den 2 August, Vormittags um 11 Uhr, wird in hiesigem Rathhause das Wegfahren von Bau— grund von dem Neubau am Versorgungshaus an den Wenigstnehmenden versteigert. Friedberg den 31. Juli 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. * Versteigerungs-Anzeige. 2437 Donnerstag den 8. August l. J., von Nachmittags 1 Uhr an, werden in der Behausung des Kaufmann Bauer dahier die hinterlassenen Mobilien des daselbst verstorbenen Actuar Bauer unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert und zwar: 1 Canapé, 6 Stühle, 1 Schaukelstuhl, 1 Kleider— schrank, 1 Koffer, 1 Kiste, 4 kleine Tische, 1 Nacht⸗ tisch, 1 Degen mit 2 Kuppeln, 1 Spiegel, 1 goldene Taschenuhr und goldene Kette, 1 Siegelring, 1 Unt— formshut, 1 Geige, 1 Lampe, 1 messingener Leuchter, 3 Porträts. 1 vollständiges Bett, 1 Commode, ver— schiedene Kissen- und Bettüberzüge, Tisch- und Bett⸗ tücher, 28 Hemden, verschiedenartige Kleidungsstücke Assenheim den 27. Juli 1878. 1 An Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Assenheim. Ewald. Fasel-Eber-Versteigerung. 2425 Samstag den 3. August l. J. Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger Faseleber im Rathhause meistbietend versteigert werden. Reichelsheim den 29. Juli 1878. Großherzogliche Bürgermersterei Reichesheim. Schmid. 514 Mark liegen in hiesiger Kirchenkasse zum Ausleihen bereit und kann dieser Betrag auf Verlangen noch erhöht werden. Bönstadt am 29. Juli 1878. 2428 Der Kirchenvorstand. Obligations-Verloosung. 2424 Bet der heute stattgehabten Obligations Verloos— ung wurden die Nummern 57 und 68 à 342 M. 86 Pf. von den Partial-Obligationen der Gemeinde Ober Erlen- bach zur Rückzahlung gezogen. Die Inhaber dieser Obligationen werden hiermit aufgefordert, gegen Rückgabe derselben und der nicht fälligen Zinscoupons die Beträge bis zum 1. November indem von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Ober⸗Erlenbach am 29. Juli 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Erlenbach. Möglich. Offene Lehrlingsstelle in einem Cigarrengeschaͤft zu Frankfurt. Das Nähere in der Blinden⸗Anstalt zu Friedberg. 2237 2417 Von heute an habe ich mich dahier als Thierarzt d lassen. 5 0 v. d. H den 26 Juli 1878. und noch andere Gegenstände. 0 5 ö Neue holl. Vollhäringe 2826 fi Wilhelm Fertsch. A3 bevorstehender Aussaat ewigen Kleesamen, Incarnat-Klee, Herbst-Rüben, lange und runde, ächte engl. Futter-Rüben in bester Qualität — und zu billigsten Preisen; Perlzwiebeln zum Einmachen, sowie zum Pflanzen empfeh en Deumer& Wirth, Samen handlung, 2380 Frankfurt am Main. 2391 Eine überzählige, noch sehr gute N Apfelmühle ö 6 steht zu verkau Wo? sag“ die Exped. d. Anz. (H. 63424.) fen. 1940 Prof. Dr. Boettger's(285% oEPILATORIU N (Enthaarungs mittel) zur sofortigen spurlosen Entfernung von Haaren. Aerztlich empfohlen und durchaus unschädlich für alle Körperstellen. Preis M. 5. nebst Ge- brauchsanweisung. Zu beziehen durch J. H. Rot, Bergweg 11, Frankfurt u. M. Wiederverkäufer entsprechender Rabatt. Möbeltransport nach allen Richtungen wird pünktlich besorgt von Post⸗ halter Rahn en Altenstadt. 1191 Säcke von Prima⸗Leinen(Malter-Säcke) konnen von heute an 1 wieder in jedem Quantum geliefert werden. Steinfurth bei Bad-Nauheim den 1. Aug. 1878. 2440 Georg Eichelmann. N der Nähe von B ad⸗Nauheim ist der Ertrag billig zu verkaufen von 20 größeren und einer An⸗ zahl kleineren Pflaumenbäumen, alle schwer mit Obst beladen. Frankirte Anfragen mit Porto zur Rückantwort an die Annoncen-Expedition von Carl Bindernagel in Bad Nauheim. 2433 Das Neueste in Halsbinden, 348 Shlips und Shawls für Herren und Damen in schöͤner Auswahl, Foulards, buntfarbige seidene Um- knöpftücher, sowie weiße und schwarze seidene Hals⸗ tlicher billigst bei K. Friedrich. 2444 Ein completer Wagen stebt zu ver⸗ einspänniger kaufen bei Carl Wagner Dr. Köhler, Veterinäxarzt. in Ober Rosbach. VIII. Turnfest des Gaues Hessen am 4. und 5. August zu Butzbach. Näheres die Programme. 2415 Das Fest⸗Comité. Hauptschießen in Friedrichsdorf; bei Homburg v. d. Höhe. Sonntag den A. und Montag den 5. August 1878 findet in meinem Garten das diesjährige Hauptschießen statt, wozu ich alle Freunde des Schießens und der geselligen Unterhaltung höflichst einlade. Für alles Erforderliche werde ich bestens Sorge tragen. Wilhelm Ohly, vormals A. Foucar. Geschäfts⸗ Eröffnung. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich dahier, Kaiserstraße, im früher Vogt'schen Hause, mein Geschaäft als Spengler mit Laden errichtet habe und empfehle ich ganz besonders eine reiche Auswahl in Lampen, sowie allen Haus- und Küchengeräthschaften. 5 Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine werthen Abnehmer gut und billig zu 2421 bedienen. Achtungsvoll Friedberg. Friedrich Frick. NB. Reparaturen werden schnell und prompt besorgt. 2436 Geschüäfts- Eröffnung. 2370 Ich beehre mich einem geehrten Publikum von hier und Umgegend die ergebene Mit— theilung zu machen, daß ich heute an hiesigem Platze Kaiserstraße, im früher Vogt'schen Hause ein Leinen⸗ Weißwaaren⸗ Ausstattungs⸗Geschäft errichtet habe und 1255 ich bestrebt sein, die mich Beehrenden zu äußerst billigen jedoch festen—— Preisen zu bedienen. Hochachtungsoll Friedberg. Isidor Stern. Tugl. Original-Dampl-Dreschmaschinen& Locomobilen von Clayton K Schuttleuorth, der größten Fabrik dieser Branche in England. Gesammt⸗Absatz derselben bis Ende 1877 ca. 16,000 Locomobilen und ea. 14,000 Dreschmaschinen. Ueber 600 compl. Sätze wurden von mir nach Süd⸗ und Mittel⸗Dentschland verkauft. Lieferung franco auf jede Eisenbahn-Station, Probezeit, Garantie, Zahlungserleichterungen. Ausführliche illustr. Cataloge auf Anfrage gratis und franco. Heinrich Lanz in Mannheim nd Regensburg. Niecgenschirme, „Friedrich, neben der Post. In Karl Köhler's Verlag in Darmstadt ist erschienen und in der Buchhandlung von 5 Bindernagel in Friedberg und Bad- Nauheim zu haben: Supp, Gemül und Aeisch. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leichtverständliche Anweisung „alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem Anhang vom Einmachen der Früchte.— 19. unveränderte Auflage mit einem Stahl- stich. 80. 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M., Voech „Zur Rosenau“(Reuterweg). Gegenstand der Verhandlung: Die Kirche und die sociale Frage. Berichterstatter: Professor Dr. Weiffen bach von Gießen. Alle, die sich für die zur Verhandlung gestellte Frag 1 sind zur Betheiligung freundlichst eingeladen, 242 Der Vorstand. 2445 Sonntag den 4. August findet auf dem Selzerbrunnen Harmonie⸗& Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. 2439 Samstag den 10 August, als am is raelitischs Freudentage, findet bei mir in meinem neuen Garten Saale gut besetzte Harmonie& Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet P. Fuhr, Groß⸗Karben. Preis-Scheibenschießen. Der Bingenheimer Militärverein hält ein Sonntag den 4. August er. beginnendes und 3 bis 4 Sonntage dauerndes Preis-Scheiben-Schießen ab, zu dem alle Freunde des Schießens hierdurch ergebenst eingeladen werden. Gewehr und Munition wird gestellt. Vorzügliche Waffe: Beaumont-Büchsen mit Mausen verschluß, neueste Construetion, aus einer renommirxten Waffenfabrik, sicherer Schuß. 2427 Wirihschaft auf dem Schießplatz. Der Vorstand. Neue Grünekerne 2431 bei Wilhelm Fertsch. Gurken⸗ und Bohnenfäßchen 2447 verkauft Altmannsperger neben der Post. Pergamentpapier, per Meter 50 Pfennig, 2 Meter 90 Pfennig, per Rolle 4 Mark, bei Carl Bindernagel in Friedberg und Nauheim. 2430 Einen Monatsdienst sucht eine junge Frau- Näheres Metzgergasse Nr. 32. 2438 Der Unterzeichnete sucht für die Dauer von etwa 5/4 Jahren eine aus etwa 5 Zimmern nebst Zubehör be⸗ stehende Wohnung. Landrichter Pistor. Bad ⸗Nauheim. 2434 Ein neu erbautes Wohnhaus im oberen Stadt⸗ theil(Waldstraße), bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller, Stallgebäude und Hofraum, ist unter vortheil⸗ haften Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Joh. Klinkerfuß III.,. Schreinermelser. Ein tüchtiger Geselle kann sofort eintreten bei 2435 Th. Steinel, Bürstenmacher, Friedberg, Kaiserstraße gegenüber dem Rathhaus. Hosenträger,„ c Todes⸗ Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mil theilung, daß meine liebe Frau Charlotte Lorenz, geb. Klein, nach schwerem kurzem Leiden heute Abend 8 Uhr in ein besseres Jenseits abberufen worden ist. Um stille Theilnahme bittet Der trauernde Gakke. NB. Die Beerdigung findet Donnerstag den 1. August, Nachmittags 4 Uhr, stalt. 2443 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 6¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 2 2 N Tag des Fintroffon s r 5 August I Nonat .—