— — 7 —— 11221 ——— 2— 2 2—— Er 1 Nubelt, lr ntitt, 11 4 We 19 7% N 720 1 8 1 1877. Dienstag den 30. Januar. M12. »Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzetle wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und S amstag. Für die Monate 8 8— ebruar und März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden. — Belresfend: Die Beitreibung der Gemeindeintraden. Amtlicher Theil. Friedberg den 29. Januar 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach unserer Verfügung vom 8. Januar der Mahn- und Pfändungslisten gewährt worden. laufenden Jahres(Kreisblatt Nr. 4) war eine Frist bis zum 25. dieses Monats zur Einsendung Diejenigen Bürgermeistertien, welche uns bis jetzt die bezeichneten Pfändungslisten nicht zur Vor- J. B. d. K.: Klietsch, Kreis-Assessor. lage gebracht haben, wollen nach Benehmen mit den Rechnern uns binnen 8 Tagen erläuternden Bericht erstatten. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Jöckel von Melbach wurde zum Feldschützen für die Gemarkung Melbach ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 5 enthält: 1. Bekanntmachung, die Bestätigung von Slstungen und Vermächinissen betteffend. II. Uedersicht der für das Jahr 1877 genehmigde Umlagen in den Gemeinden des Kreises Alsfeld. III. Ordensverleihungen. Iv. Diensinachrichten. Seine Kknigliche Hobeit der Großberzog baben Allergnädigst geruht: Am 3. Jan. dem Schullebret Geil zu Nieter⸗Wiesen die 2. Schulstelle zu Groß Rohrbeim, dem Schullehrer Maul zu Bernsbausen die 1. Mädchenschulstelle zu Lauterbach, dem Schullehrer Leunert zu Lorsch die 1. Schulstelle daselbst, am 6. Jan dem Schullehrer Olto zu Groß-Linden eine Lehterstelle zu Darmsiadt zu übertragen; Am 12. Jan. den auf die Schulsielle zu Inbeiden präsentirten Schulverwalter Weck aus Hungen zu bestätigen; am 15. Jau. dem Schullehrer Braun zu Fleschenbach die 3. Mäcchenschulstelle zu Alsfeld zu überiragen. Am 29. Dec. 1876 wurde dem H. Rauser! aus Biblis das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Bensheim, am 8. Jan. 1877 dem Po. Hardt aus Groß Linden ein solches für den Kreis Gießen ertheilt. V. Rubestandeversetzungen. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 18. Dec. 1876 den Bauausseber Sönner zu Dorbeim auf Nachsuchen, an dems. Tage den Schullehrer Papst zu Gumbsheim auf Nach suchen, am 1. Jan. 1877 den Universitäls⸗Rentamt⸗ mann Schmitt in den temporären Rubesiand zu versetzen; am 6. Jan. den Landgerichtsdiener Linn zu Reinbeim auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste, am 17. Jan. den Hofsstallsouragemeister Schäfer in den Rubestand zu versetzen. VI. Concurtenzeröffnungen. Erledigt sind: Die mit einem Theologen zu besetzende 2. Diakonals- und 1. Mäd⸗ chenschulstelle zu Erbach, Gebalt 1400 M.; dem Grafen zu Erbach ⸗Erbach stebt das Präsentationstecht zu; die 1. kath. Mädchenschulstelle zu Dieburg, Gehalt 1114 M. 29 Pf.; dem Kreisrashe zu Dieburg sowie dem Pfarrer und Stabiporstand daselbst siebt dos Präsenlatjonsrecht zu. Darmstad t. Ueber den Gesetzentwurf in Betreff des Schutzes der in fremde Verpflegung gegebenen kleinen Kinder hat sich der Gesetzgebungs- ausschuß der zweiten Kammer nunmehr schlüssig gemacht und ist der deßfallsige Bericht erstattet. Es wird darin zunächst hervorgehoben, daß der vorgelegte Gesetzentwurf einen Gegenstand behandle, welcher vom Gesichtepunkte der Philantropie, wie des Stagtsinteresses gleichmäßig zur legislatorischen 2 diesen Antrag hat der vierte Ausschuß nunmehr Bericht erstattet. Derselbe führt aus, daß am Zweckmäßigsten die Berathung über den vorliegen- den Antrag gleichzeitig mit der Berathung über die Gesetzvorlage stattfinden werde, welche das Ansinnen enthält, zur Erhöhung der Dotation des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessenf die von Magdzynski bemängelte Qualification für die Jabre 1877 und 1878 den Betrag von Dolmetscher in der Provinz Posen Anlaß. Der jährlich 1600 Mark unter der Bedingung zu bewilligen, daß der gedachte Verein die Mittel zur Erhaltung der beiden in Oberhessen besteben⸗ den Ackerbauschulen in mindessens demselben Um- fang wie seither gewährt. Der dritte Aus schuß hat Bericht erstatten lassen über die Vorstellung mehrerer istaelitischer Einwohner von Bad ⸗Nau- heim, auf Einführung der Verordnung vom 2. Sept. 1841, die Bildung der Vorstände der ifraelitischen Riligionsgemeinden betreffend. Der bereits auf dem vorigen Landtag gestellte Antrag geht dahin, die Kammer wolle dahin wirken, daß die bemerkte Verordnung auch bei den Israeliten Nauheims eingeführt werde. Als Bad-Nauheim noch kurhessisch war, war die Anordnung getroffen, daß der Vorstand der israelitischen Gemeinde nur aus einer einzigen Person, dem Vorsteher, gebildet wurde, und dieser Zustand hat sich bis heute noch erhalten. — In der Stadt Darmstadt fielen 3469 Stim- men auf Büchner, 1730 auf Welcker. Das Re- sultat des ganzen Kreises ist, daß Büchner mit 3000 Stimmen-Majorität gewählt ist. Berlin, 25. Jan. Das Abgeordnetenhaus nahm heute in dritter Lesung die Gesetz Entwürfe über die Kosten einer anderweitigen Regulirung der Grundsteuer in Schleswig-Holstein, Hannover, Hessen, Nassau und Meisenheim an, ferner über die zu verkaufenden Sorten von Stempel-Marken, über die Haltung des Amtsblattes und der Gesetz— Sammlung in Lauenburg, über die Aufhebung der Meß Abgabe in Frankfurt a. O. und genehmigte in zweiter Lesung die Vorlage über das Kosten— Wesen in Auseinandersetzungs- Sachen. Bei der Behandlung sich empfehle. Der Ausschuß ist mit der Tendenz der Vorlage einverstanden, sowie auch damit, daß die vorgeschlagenen Bestimmungen einen Eingriff in die natürlichen Elternrechte nicht ent- halten, und nur in Bezug auf die Art der zu treffenden Vorkehr ist er nicht überall mit den Vorschlägen der Regierung einverstanden, — Von mehreren Abgeordneten wurde in der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Re— glerung zu ersuchen, den Ständen noch auf diesem Landtag eine die Erhaltung der bestebenden Acker- bauschulen sichernde Vorlage zu machen. Ueber zweiten Berathung des Justiz- Etats wurde der ganze Justiz-Einnahme-Titel nach längerer Debatte über das gegenwärtige Gefangenen-Arbeits-System genehmigt. Bei der Debatte über die dauernden Ausgaben sichert der Justizminister die Vorlegung des von Löwenstein und Lasker gewünschten Ge— richts Organisations-Gesetzes zu. Der Antrag Rickert's, die Position, betreffend die Erhöhung des Gehalts des Justiz-Unter⸗Staatsseeretars, an die Budget. Commission zu verweisen, wird ange— nommen, der Antrag Wachler's auf Absetzung von 3750 M. für die Cassen-Curatoren bei den Stadtgerichten und von 1800 M. für die die frei⸗ willige Gerichtsbarkeit ausübenden Richter des Berliner Stadtgerichtes wird abgelehnt. Zu weiterer Debatte geben noch die von Frantz ge⸗ wünschte dienstliche Dispensirung der katholischen Gerichtsbeamten an katholischen Feiertagen und der Etat wurde im Uebrigen dis Capitel 79 unver- ändert genehmigt.— 26. Jan. In der deutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde der Gesetz⸗ entwurf über das Kostenwesen bei Auseinander- setzungssachen in dritter Lesung angenommen. Es folgte die zweite Lesung des Gesetzentwurfs über die Umzugs- Kosten der Staaisbeamten, welche jedoch ein wesentliches Interesse für unseren Leser⸗ kreis nicht bietet. Der Rest des Justiz Etats wurde demnächst in zweiter Lesung unverändert angenommen, ebenso die Rente des Kronfideikom⸗ misses, der Zuschuß derselben, der Etat der oͤffent⸗ lichen Schuld und der Etat der Domänen Ver- waltung bis Titel 5. — Der„Reichs- Anzeiger“ theilt bestatigend mit, daß die Mehrzahl der Botschafter bei der Pforte, unter ihnen auch v. Werther ihre durch stürmisches Wetter verzögerte Abreise am 27. Jan. vermittelst Llopddampfer antreten werden. — Der„Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ zufolge ist die Frage wegen der Theilung der Provinz Preußen in zwei Provinzen in Folge neuer dringender Anträge zum Gegenstand ein- gehender Erwägungen im Schoße der Regierung gemacht worden und wird demnächst auch das Staats- Ministerium beschäftigen. — 27. Jan. Das königl. Stadtgericht sprach heute die definitive Schließung der socialistischen Arbeiter-Partei in Deutschland, mit dem Sitze in Hamburg, ars; ebenso die Schließung des Berliner socialistischen Wablvereins für den Gelt- ungsbereich der Vereins-Gesetze, und verurtdeilte die Socialisten-Führer Hanisch, Onrassi, Greiffen- berg und Geib zu mehr wöchentlichen Gefängniß- Strafen. Stuttgart, 27. Jan. Heute starb nach kurzer Krankheit der in Düsseldorf in militärischer Stellung sich befindende Herzog Eugen von Württemberg, Gemahl der Großfürstin Vera von Rußland. Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien. Die amtliche Wiener Zeitung veröffentlicht ein katser— liches Patent, datirt vom 23. Januar, demzufolge die Auflösung des Tyroler Landtags angeordnet und die Einleitung von Neuwahlen verfügt wird. Pest, 27. Jan. Im Abgeordnetenhause bat der Deputirte Helsy eine Interpellation über die Bankfrage eingebracht und zugleich die Anfrage an das Ministerium gerichtet, ob dasselbe„wenn es sich zur Durchführung der selbstständigen Nationalbank nicht fähig fühle, durch seinen Rück tritt ermöglichen wolle, daß sowohl die Bankfrage als auch die übrigen noch schwebenden hochwich⸗ tigen wirthschaftlichen Aufgaben den Landes-In: teressen entsprechend gelöst würden. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ publicirt ein Ein- und Durchfuhr-Verbot für alle Arten Horn, Ziegen und Schaf- Vieh aus Deutschland, England, Oesterreich, Rußland, den Donaufürstenthümern und der Türkei. Für alles aus anderen Ländern kommendes Vieh wird die strengste Prüfung des Gesundheits-Zustandes angeordnet. Versailles, 25. Jan. In der Deputirten- Kammer erhielten bei der Wahl zur Budget-Com- mission die Gambettisten, durch die Rechte und die Bonapartisten unterstützt, die Majorität gegen- über der gemäßigten Linken und dem Centrum. Die Wahl Gambetta's zum Vorsitzenden der Budget- Commission gilt als sicher. — 26. Jan. Gambetta ist zum Vorsitzenden der Budget-⸗Commission gewählt worden. Das Ministerium hat von der Deputirtenkammer einen Rußlands den Pariser Vertrag durch die Ab- lehnung der Conferenz-Vorschläge nicht als gefährdet betrachtet. Hierauf möge die Pforte bei den Verhandlungen mit ihren Vasallen-Staaten fußen. — 26. Jan. Die„Pol. Corr.“ meldet; Zwischen der Pforte und Montenegro sind bereits Friedens Verhandlungen im Gange; die Pforte ist zu einigen territorialen Concessionen an Mon- tenegro bereit. Die drei aufständischen Provinzen sollen als militärische General- Gouvernements reorganisirt werden und neben den General-Gou- verneuren christliche Civil-Administratoren erhalten. Außerdem sollen die Polizei-Corps(Zaptiehe) nach dem Muster der österreichischen Gendarmerie das Babnprovisorium ist soweit vorgeschritten, daß es schon morgen möglich sein wird, Züge mittelst Umsteigens verkehren zu lassen. Durch die elwa noch zu besorgenden Abstürze im Gebirge dürfte die Bahntrace nicht gefährdet sein. Die Rohrpost. (Aus:„Der Bildungs-Verein.“) (Schluß.) Wie alles das herzustellen sei, das ist wohl keine schwer zu beantwortende Frage; anders aber klingt die Frage: wer will diese drei Meilen lange Rohre, oder auch nur je ein Viertel derselben vollblasen und aussaugen? Es liegt nahe, daß man dabei zunächst an keine Uebereinstimmung. irgend eine Art Lunge denkt, obwohl wieder geborenen Christen zusammengesetzt werden. Jedermann weiß, daß ein Organismus wie Griechenland. Athen, 27. Jan. Der unsere Lunge noch ganz anderes zu leisten hat, Herzog und die Herzogin von Edinburg sind hier als Luft zu sammeln und auszuströmen. Die angekommen und wurden vom Könige empfangen. Lunge der Rohrpost wird also jedenfalls viel Marquis Salisbury reiste heute, nach einer Be- einfacher sein können. Am einfachsten läßt sich sprechung mit dem Herzog von Edinburg, via das Anfüllen der Rohre mit verdichteter Luft Bri disi ab. In der Kammer wurde die Budget- denken. Man brauchte nur in irgend einem Debatte sortgesetzt, zwischen der Regierung und Behältnisse sehr verdichtete Luft zu haben und den Oppositions-Parteien herrscht nach wie vor das Rohr mit diesem Behältnisse in Verbindung zu bringen, dann wird die dichtere Luft ihrer Rußland. Petersburg. Man schreibt natürlichen Neigung, sich auszudehnen, folgend, der„Pol. Corr.“ von hier: Rußland wird zu- ohne jeden anderen Druck und ohne jede wei— vörderst constatiren, wie weit die Einigkeit des tere Vorrichtung in das Rohr stroͤmen und den militärisch organisirt und zur Hälste aus ein- Credit gefordert zur Unterstützung der von Hungers— noth bedrobten Bevölkerung in Französisch-Indien, Großbritannien. London. Eine Ver- einigung der Liberalen überreichte Gladstone eine Adresse; derselbe betonte beim Empfange derselben, der Pariser Vertrag von 1856 sei durch die Pforte verletzt worden, und daher alle Verpflicht⸗ ungen aus demselben für England aufgehoben. Gladstone sprach sich ferner sehr abfällig über die von der Pforte promulgirte Verfassung aus und bemerkte, England solle seine Anstrengungen zur Befreiung der Christen in der Türkei fortsetzen und die ihm auferlegte Pflicht erfüllen. Diese Rede fand allgemeinen Beifall. Liverpool, 26. Januar. Bei Gelegenheit eines gestern stattgefundenen Bankets hielt der Kanzler der Schatzkammer, Northeote, eine Rede, in welcher er bestritt, daß die Conserenz ein Mißerfolg gewesen. Dieselbe habe, obwohl sie nicht gänzlich ersolgreich gewesen, den internationalen Argwohn und Eifersucht beschwichtigt, wodurch die Aussicht auf Frieden jetzt eine bessere als vor der Conferenz sei; doch sei der Frieden nur dann aufrecht zu erhalten, wenn Anreizungen zum Kriege streng gemieden werden. Belgien. Brüssel. Eine königliche Ver- ordnung verbietet die Einfuhr und Durchfuhr des aus Deutschland kommenden Viehes. Holland. Amsterdam. Der„Staals- Courant“ verkündigt den Rücktritt des Prinzen von Oranien von dem Posten eines General- Inspectors der Cavalerie. Ein Oberst ist an seiner Statt ernannt. Spanien. St. Sebastian, 27. Januar. Gestern hat eine Volksmenge die an dem Con- sistorial⸗ Gebäude angeschlagenen Recrutirungs- Aten zerrissen. Mehrere Pfarrer sind Gefangene. Türkei. Konstantinopel 25. Jan. Nach einem Telegramm der„K. Z.“ hat der Sultan „wegen Krankheit“ keinem der abrtisenden Botschafter die erbetene Abschieds Audienz ertheilt; nur Elliot ist empfangen worden. Salisbury hat vor seiner Abreise ein Schreiben an Miohat gerichtet, worin er diesen für den Mißerfolg der Conserenz ver- antwortlich macht, worauf der Vezier würdevoll antwortete, sein Gewissen sei rein. Ignatieff reist beute, Elliot ist bereits via Brindisi abgereist; europäischen Concertes gehe. Die neue ace enangten Dienst leisten. Nicht viel anders mache directe Verhandlungen unter den Cabinetten faber verhält es sich mit dem Aussaugen. Wenn zur ersten Aufgabe; Rußland sei fest entschlossen, man an einem Gummiball ein Beinröhrchen die Beschlüsse der geeinigten Mächte durchzuführen, ansetzt, hat man bekanntlich die einfachste müsse aber auch außer Zweifel stellen, ob Rußland als Europa oder nur als Rußland aufzutreten habe. Amerika. Wasbington, 24. Jan. Der Senat nahm mit 47 gegen 17 Stimmen die der Wahlfrage zu bilden. — 26. Januar. Bei der Abstimmung des Senates über die Comitebill, welche die Präsidenten- Wahl- Frage betrifft, und 23 Demokraten für und 16 Demokraten und 1 Republikaner gegen die Annahme. Die Reprä⸗ sentantenkammer wirb die Bill voraussichtlich am Freitag annehmen. — 26. Januar. Nach einem Telegramm des Reuter'schen Bureau bat nun auch das Repräsen- tantenhaus, und zwar mit 191 gegen 86 Stimmen, die Bill genehmigt, wonach ein aus 5 Senatoren, 5 Mitgliedern des Repräsentantenhauses und 5 Mitgliedern des obersten Gerichtshofes bestehen des Tribunal die streitigen Punkte bezüglich der Wahl des Bundes Präsidenten entschelden soll. Dieser Beschluß ist im ganzen Lande mit großer Befriedigung aufgenommen worden. Aus Stadt und Land. Darmstadt, 22. Jan. Vorgestern wurden von dem hiesigen Bezirks- Strafgericht acht Polyiechniker wegen Zweikampfs zu je drei Monaten, einer(G. Berna von Frankjurt, dem wie gemeldet, der Rest feiner früheren Festungsstrase erlassen worden) in eine Zusatz⸗Strase von vier Wochen, einer zu zwei Monaten und bie beiden Kartell träger zu vier Wochen Festungshaft, sowie alle solidarisch in die Kosten verurtheilt. Allerlei. Frankfurt. Am letzten Donnerstag Abend hat die Polizei eine sehr bedeutende Diebsbande ausgehoben, welche sich in dem Stein'schen Weingarten auf dem Röderberge in einem Gartenhäuschen angesiedelt hatte und gerade im Begriffe war, mit Sack und Pack nach Mainz über⸗ zusiedein. Elm, 25. Jan. Heute hat hier ein Eisenbahn Unglück stattgefunden. Ein Zug ist durch Anstoß einer Maschine entgleist, die Zugmaschine ist über die Böschung gestürzt und hat den Packwagen mitgezogen. Glücklicher Weise löste sich die Verkuppelung zwischen letzterem und den Personen-Wagen, so daß die Personen-Wagen mit ihren Werther, Zichy und Calice reisen Sonnabend via Insassen unbeschädigt blieben. Ein Maschinen⸗Führer hat Triest ab. laut des amtlichen Telegrammes, welches der Großvezier Midhat Pascha am 24. Januar an die Fürsten von Serbien und Montenegro gerichtet hat, um dieselben zur directen Verständigung über den Frieden mit der Türkei einzuladen. 72 27. Januar. Der englische Botschafter Elliot machte dem Großvezier Midhat Pascha die Mittheilung, daß England entgegen der Auffassung ein Bein gebrochen, ein Anderer ist leicht und ein Heizer Cilli, 22. Jan. Nach authentischen Meldungen finden im Gebirge oberbalb des Sannthales bei Stein— brück noch immer Rutschungen der Erdmassen statt, so daß die Gefahr weiterer Abstürze zu besorgen ist; factisch aingeweten sind sosche im Bereich der Sanne nicht. Hier ist das Rulschungsterrain vorläufig ganz unvetändert. [Das zur Hilfeleistung aufgebolene Militär, ebenso wie Bahunarbeitet und Privatbedlenstete entwickeln rastlose, energische, äußerst lobenswerthe Thätigkeit. Am Durch— stiche und Brückenbaue wird fleißig gearbeitet. Die Noth brücke für Fußgeher gelangt heute zur Vollendung. Auch 5 15 1 5 5 schwer verbrannt. — Die„Köln. Zig.“ veröffentlicht den Wort- Spritze. Und wie füllt man eine solche Spritze? Man drückt den Gummiball zusammen und setzt die Röhrchenöffnung unter Wasser. Läßt nun der Druck der Finger nach, so daß der Bill an, ein gemischtes Comite zur Erledigung Ball wieder seine frühere Form einnehmen könnte, so bleibt der innere Raum wegen der Absperrung der einzigen Oeffnung durch das Wasser luftleer, oder vielmehr er enthält nur stimmten 24 Republikaner einen Rückstand sehr verdünnter Luft. Da nun diese nicht den Widerstand leisten kann, wie die dichtere äußere Luft, so steigt von dem Gewichte der äußeren Luft gedrückt, das Wasser in den Ball auf und wir sagen, der Ball hat das Wasser aufgesaugt. Hierzu genügte also einfach die Herstellung eines luftleeren oder vielmehr eines Raumes mit verdünnter Luft. Daß dieser Raum, der das Wasser aus dem Gefäße einsaugte, in gleicher Weise, ja mit noch größerer Gewalt auch Luft einsaugen würde, ist selbstverständlich, wenn auch hierbei der Augenschein nicht so deutlich ist. Würde man also ein genügend großes Behältniß mit verdünnter Luft herstellen und damit die mit Luft gefuͤllten Rohre verbinden koͤnnen, so würde die Luft aus diesen Rohren in das Be— hältniß strömen und in jenen ebenso verdünnt werden. Dann würde die dichtere Luft auf der anderen Seite des Bolzens sich mit Erfolg ausdehnen und diesen vor sich hinschieben können; so also würde er angesaugt werden. Die Vorrichtung aber, mittels welcher man in einem abgeschlossenen Raume die Luft verdichten und verdünnen, oder theilweise auspumpen kann, hat die Mechanik bereits hergestellt, es ist die sogenannte Luftpumpe, die je nach be— sonderer Einrichtung für beide Zwecke dienen kann. Die Luftpumpe ist also die eigentliche treibende Maschine der Rohrpost, sie hat durch die sinnreiche Anwendung hierbei eine ganz besondere Bedeutung erlangt. Man hat also an vier Punkten des ganzen Rohrnetzes förm— liche Werkstätten zur Verdünnung und Ver- dichtung der Luft aufgestellt. Als Behälter dienen in jeder solchen Werkstatt je ein großer eiserner Kessel zur Aufnahme der verdichteten und je einer zur Herstellung eines luftverdünn— ten Raumes. Die Größe derselben ist ver— schieden zwischen 1,7 und 2 Meter Durchmesser und 4,5 bis 7 Meter Länge. Mit dem ersten der genannten Kessel steht eine Luftdruck-, mit dem anderen eine Luftverdünnungspumpe in Verbindung, beide von solcher Größe, daß an einen Betrieb durch menschliche Kraft nicht zu denken ist. Sie sind daher beide wieder mit her d welche brauche schen! die Lal erbt, 5 in bat Fohte! Ind die bafüt, der beit wieder Rohr Luft e. gleiche mit de die ve in da zu sol Aleister Nücksi ber P den K 0 selbe 0 tritt, auch dio niede dern gepre die! eulste Hand Luft durch. der Luft daß want den nieme Masc lichtu Lußsip geste auße liche lich nich dura Arbe der hiehe Weit nauebe 1 Sch der! hoch melke gebre verse Büch hinat wäre Vorr llichke lich Auel Diel Ct der schli mms ren tedrchen Niachstt rng? et einer Dampfmaschine in Verbindung gebracht, welche die Arbeit leistet, die sonst bei dem Ge— brauche gewohnlicher Luftpumpen dem Men⸗ schen zufaͤllt. Soll nun in irgend einem Rohre die Luft zum Zwecke der Ansaugung verdünnt werden, so wird es durch eine einfache Hahn— vorrichtung mit dem annähernd luftleeren Kessel in Verbindung gesetzt; sogleich stroͤmt die im Rohre vorhandene Luft in den luftleeren Raum und die saugende Verdünnungsluftpumpe sorgt dafür, daß sie auch da nicht bleibe, sondern der beständig sich füllende Kessel auch beständig wieder entleert werde. Soll dagegen in ein Rohr zum Zwecke des Fortschiebens verdichtete Luft eingeführt werden, so wird dasselbe in gleicher Weise— mittelbar oder unmittelbar— mit dem Kessel in Verbindung gebracht, welcher die verdichtete Luft enthält; diese strömt nun in das Rohr, und die Druckluftpumpe hat dafür zu sorgen, daß dem Kessel wieder Ersatz ge— leistet werde. Dies kann aber aus bestimmten Rücksichten nicht dadurch geschehen, daß die in der Pumpe zusammengepreßte Luft sofort in den Kessel geleitet werde. Indem nämlich die⸗ selbe aus dem freien Luftraume in die Pumpe auch eine Menge Wasserdampf mit sichg außer Thätigkeit. tritt, führt sie, wie alle atmosphärische Luft, der sich in der unterirdischen Leitung zu Wasser niederschlagen und den Verkehr vielfach behin— dern würde. Dieser wird in der zusammen— gepreßten Luft nur noch flüchtiger, weil durch die Pressung der Luft ein solcher Hitzegrad entsteht, daß man das Leitungsrohr mit bloßer Hand kaum anfassen kann. Deßhalb wird diese Luft erst durch eine Abkuͤhlungs vorrichtung hin— durchgeführt, welche so eingerichtet ist, daß sich der Wasserdampf niederschlägt, ehe er mit der Luft in den Kessel tritt. Dadurch ist bewirkt, daß die gesammte Rohrleitung und die darin wandernden Büchsen höchst trocken bleiben. Um den Betrieb bei Instandsetzung der Vorrichtung niemals einstellen zu müssen, sind in allen vier Maschinenstellen der Rohrpost sämmtliche Vor— richtungen, als Dampfkessel, Dampfmaschinen, Luftpumpen und Sammlungskessel doppelt auf— gestellt; die eine Hälfte derselben ist aber immer Von all diesen hauptsäch⸗ lichen und treibenden Vorrichtungen ist natür— lich in der Arbeitsstube des Rohrpostamtes nichts zu sehen; alle Verbindungen werden durch unterirdische Rohre vermittelt. In die Arbeitsstube mündet eigentlich nur je ein Ende der beiden Rohre, deren eines die Büͤchsen hieher bringt, während das andere sie zur Weiterbeförderung aufnimmt. Beide kommen neben einander wie die Hörner eines zierlichen Schlittens gekrümmt und zurückgebogen aus der Erde. An ihrem Ende, welches etwa tisch— hoch über dem Boden steht, ist eine Art Sam⸗ melkästchen für die ankommenden Büchsen au— gebracht, während sich vor demselben ein Rohr- verschluß findet, nach dessen Oeffnung man Büchsen so einlegen kann, daß sie im Bogen hinab in das unterirdische Rohr gleiten. Das wäre eigentlich das Wesentlichste an dieser Vorrichtung— man wird es aber in Wirk⸗ lichkeit nicht sofort herausfinden, weil nament— lich die vielerlei Hahnvorrichtungen, welche dabei noch angebracht sind, die Vorrichtung viel verwortener erscheinen lassen. Diese Scheibeuhähne dienen dazu, die Oeffnungen der einzelnen Rohre beliebig zu oͤffnen und zu schließen und sie mit den verschiedenen Zuleit⸗ ungsrohren von verdünnter und verdichteter Luft je nach Bedarf in Verbindung zu setzen. Einige aber haben den ganz besonderen Zweck, der ankommenden Sendung einen sanfteren Empfang zu bereiten, als geschehen müßte, wenn man sie unter der Wucht der nachschie— benden Luft und der bereits erlangten Beweg— ung in die sogenannte Empfangskammer, d. i. das oben erwähnte Kästchen, prallen ließe. Durch eine besondere Hahnvorrichtung wird hinter den ankommenden Büchsen die Luftsäule abgespannt, so daß sie den Weg aufwärts in die Empfangskammer lediglich durch die einmal erlangte Bewegung getrieben werden und sanft hineinfallen. Ja es ist in besonderer Vorsicht noch ein zweites Nohr entgegengesetzt in die Kammer eingeleitet, das bei geöffnetem Hahne dem ersten Zuge, wenn er ungehemmt ankom— men sollte, einen Gegenstrom entgegensenden würde. Von diesem Pufferhahn braucht jedoch fast gar nicht Gebrauch gemacht zu werden. Die Büchsen sind aus getriebenem Blech, mit 34 47, S. 6547 Nr. 25, S. 7078 Nr. 11, S. 7162 Nr. 3, S. 7788 Nr. 20, S. 7074 Nr. 23 1 60 Fr. Alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern * 47 Fr. Zahlbar 1. Juli. Handel und Verkehr. Gießen, 25. Jan. Das helle und trockene Wetter hatte unseren Markt am 23. und 24. d. M. zu einem statk besuchten gemacht. Aufgetrieben waren 862 Stück Rindvieh und 147 Schweine. Am etrsien Tage war der Handel so lebhaft, daß schon am Vormittag der Markt 9 5 9 Ausnahme des runden N eee* einem zu Ende ging; am zweiten Tag war mehr fettes Vieh Lederfutteral überzogen, 6,5 Cm. weit, 15 Cm. aufgetrieben, das bel ziemlich gleichen Preisen wie am lang, gleich einer kleinen Weinflasche ohne vorigen Markte abgesetzt wurde. Schweine im Preise ge⸗ Hals. In einer jeden haben an 20 Briefe wehr 3 60 8 25 5 21: 9 b. J N 9 7 ran K N 2 oder Karten etwas zusammengerollt Raum. N. Al., M. 2 M., Nene en e e n J Nr. 2 M. 37., Ni. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Fast niemals wird eine Büchse allein gesendet, Nr. 5 M. 23. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 27., sondern es laufen deren stets mehrere, bis 150. II.(Berliner Marke) N. 22. Weuen N. 25.25. hintereinander in einem sogenannten„Zuge“. Fern N. 18½—19½., Gerste M. 18—20. Hafer 8 5(M. 15½—18. Kohlsamen M.—., Erbsen M. 21—24., K N55 se 1 5 58 8 8— Als letzte Buͤchse eines solchen Zuges muß stets Wien N. 19. vinsen M. 21—30., Rübzl M. 83. eine Schlußbüchse folgen, das heißt eine solche, Die Preise versteben sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ welche, mit einer Ledermanschette versehen, luft-(gewicht= 100 Kilo. dicht an die Rohrwandung anzuschließen ver⸗ 1 1 26. Jan. bogele de dach Ouslisd 3 8 8— mat war gut befahren. Heu koftcte je na Uglität pe mag. Versäumt der Bedienstete die Einlage Gentner. M. 4.50—6.50 n M. 4—5 50. dieser Schlußbüchse, so schwimmen die übrigen] suner 1. Qual. im Großhandel das Pfund M. 1.10. im Rohre einher, wie das Steinchen im Blase- bis 1.20., 2. Qual. M. 1—1.10., im Kleinhandel 1. Qual. Der beutige Heu⸗ und Stroh⸗ rohre und müssen durch Nachsendung geschoben N. 1.30., 2. Qual. M. 1.120. Eier das Hundert 1 5 W gewöhnliche M. 5.—., italienische M. 8.—. Kartoffeln werden. Alle 15 Minuten geht von jedem per 200 Zollpfund M. 5.50—6 Postamte ein Zug ab und wird am nächstenß Minz, durch ein telegraphisches Signal angekündigt.] Mäc; 22.65. Durchschnittlich durcheilt er 1000 Meter in 2 n der Minute, so daß er einschließlich des Auf—.* Uiuvd 1 r 18. enthalts in den Aemtern in etwa 20 Minuten[Käse pr. Stück 9—12 Pf. Hübner pr. Stück 90 Pf. bis jeden der beiden Hauptkreise zurücklegt. Im] N. 1.30. Gänse pr. Stück M. 2 50—3. Zwiedeln pr. nächsten Postamte angekommen, fallen die] IId. 18—20 Pl. Weiekcaut br. Kopf 10 W. Büchsen klappernd in den Empfangskasten. p Jede trägt die Nummer desjenigen Amtes, an welchem ihr Inhalt zur Ausgabe kommen soll. 27. Jan. Producten⸗ Markt. Korn per März 17.10. Waizen per Hafer per März Geld- Cours. Frankfurt am 27. Januar 1877. Ein Bediensteter öffnet die Kammer, legt die Frankenstücke Mk. 16 20—24 Büchse mit der betreffenden Nummer heraus] Nuffche Dee** 5 und wirft die übrigen sammt den bereit gehal-] Holländische eas 65 6. tenen, die von hier aus abgehen sollen, in das Ducateeeen 7 9 60-65 zweite Rohr, dessen Einlageklappe ein zweiter] Ducaten al marto„ 9 64—69 Bediensteter gleichzeitig geöffnet hat. Nun Dollars in Gold„ 416—19 werden die Hähne gestellt und der Zug geht 7 weiter. Gegenüber der Beförderung durch den 5 A 1 83 u g 5 750 Telegraphendraht kommt dabei in Betracht, aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. daß auf diese Weise bis 300 Briefe, bezieh⸗ Geboren: ungsweise Karten und Telegramme mit einem 20. Jan Nee mr Male befördert werden können, während die 24. Jan. ee—— Dr. med. Heinrich Aufgabe und Abnahme von eben so viel Tele— Wilhelm Weckerling ein Sohn. grammen auch bei dem Vorhandensein vieler Gestorben: Beamteg eine bedeutende Zeit in Anspruch 24. Jan. Taglöhner Johannes Kohler VI., 38 Jahre alt. nimmt. Bei einer Betriebszeit von täglich 13 Stunden konnten gegenwärtig in beiden Herr Johann Maria Farina Rohrpostkreisen täglich mehr als 23,000 Sen— dungen befördert werden. Die großartige Ein— richtung verdankt ihre Einführung dem unter— nehmenden Geiste des deutschen Generalpost— meisters Dr. Stephan; die Anlagen wurden in gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe acht Monaten mit einem Aufwande von 8 ee F 8 1½¼ Million Mark hergestellt. Dutzend 2 1 Die Exped. d. Anz. Verloosung.— 5 Stadt! Mailand 45 Fr.⸗Loose von 1861. K.* Mailand, 2. Januar. Gezogene Serien; Nr. 292 422 Dr. Kirchhoffer, 486 571 739 957 985 1110 1258 1371 1696 1889 Arzt in Straßburg Elsaß, befaßt sich speeiell mit der 1913 1975 2157 2215 2355 2418 2486 2589 2607 Behandlung von Pollut., nächtlichen Bettnässen und 2696 2700 2715 2860 2877 2907 2974 3069 3075 Impot. 194 3284 3527 3576 3666 3702 3765 3887 3891 4036—— 1046 4239 4307 4320 4330 4392 5140 5158 5190 5206 5294 5325 5467 5527 5549 5672 5846 5858 0 6276 63148 6392 6397 6403 6525 6547 6554 6717 85 32 7078 7102 7185 7102 7788 7974. Gewinne: S. 627688 28 M. 6 70.000 Fr. S. 957 Nr. 38, S. 7788 Nr. 20 8.* A 1000 Fr. S. 5294 Nr. 32, S. 5846 Nr. 1, S. 6554 Nr. 14— 10 à 500 Fr. S. 1696 Nr. 28, S. 2700 Nr. 34, S. 64138 E 28 Nr. 58, S. 7078 Nr. 37 à 300 Fr. S. 985 Nr. 23, S 0 8 5 S. 2486 Nr. 19. S. 2607 Nr. 16 31, S. 2700 Ni. 8 S8* 28 S. 5158 Nr. 44, S. 5527 Nr. 1, S. 5549 Nr. 10 PCs 25 à 160 Fr. S. 1975 Nr. 20, S. 2255 Nr. 29, S. 2480 S 27 Ne 2 5 2 30 2 468 9 S. 5 1 *„ e e. 41 Die soeben erschienene Nr. 17 enthalt: Nr. 27, S. 6413 Nr. 41, S. 6525 Nr. 44, S. 7192 Die Stufenfahre eines Glücklichen. Noman von Ni. 29 1 100 Fr. S. 202 Nr. 48, S. 739 N.. 20, Louise von Frangols.(Fortsezung)— Cyprische Reise⸗ 8. 957 Nr. 15, S. 985 Nr. 41, S. 1110 Nr. 10, früchte von Franz v. Loher. I. An der Gegenküste.— Der Islam und seine Voͤlker. Bergeinsamkeit. Dtelitz. 5 Von M. Lüttke. I. Eine Skizzenbuch⸗ Erinnerung von Karl Mit zwei Originalzeichnungen von K. Diellz: 5. 1889 Nr. 33, S. 1913 Nr. 37, S. 1975 Ni. 1 15 30, S. 2589 Ne. 6, S. 2607 Nr. 48, S. 2710 Nr. 3 19, S. 1877 Nr. 10, S. 3069 Nr. 31, S. 3075 Nr. 2, 8. 3284 Nr. 60, S. 3527 Ni. 38, S. 3705 Nr. 31, Oemsen in Sicht und Blick auf die Jugsplbe durch das S. 3891 Nr. 2, S. 4330 Nr. 4 24, S. 5140 Nr. 3 Rainthal. Am Familientische: Bei Laternenschein. 8. 5158 Nr. 6, S. 5100 Ne. 57, S. 5200 Nr. J, Mit dem Bilde von Herterich: Interessante Lektäre. , 5294 Nr. 39, S. 5846 Nr. 12, S. 6276 Nr. 40, Zu Bestellungen empfiehlt sich S. 6397 Nr. 40, S. 6413 Nr. 1, S. 6525 Nr. 281 Carl Bindernagel in Friedberg. Holz⸗Versteigerung. 302 Im Licher Stadtwald, Distrikt Großhäuserberg, eirea ½ Stunde von der Straße, die von Lich nach Grünberg führt, kommt den 31. Januar, 1. und 2. Februar dieses Jahres folgendes Holz zur Versteigerung: 1. Bau-, Werk und Nutzholz. Mittwoch den 31. Januar, Donnerstag den 1. Februar dieses Jahres: 4 680 Fichten und Kiefernstämme von 20—54 Centim. Durchmesser und 18 Meter Länge, 40 Eichenstämme von 26 Centim. Durchmesser und 10 Meter Länge, 9 Buchenstämme von 44 Centim. Durchmesser und 7 Meter Lange, N 2 Lindenstämme von 27 Centim. Durchmesser und 12 Meter Länge, 450 Buchen⸗ und Fichtenstangen. 2. Brennholz. Freitag den 2. Februar d. J.: 330 Raummeter Buchen⸗Scheit- und Buchen-, Eichen-, Fichten⸗ und Kiefern-Prügelholz, a 312 Raummeter Buchen-, Eichen-, Fichten u. Kiefern⸗ Stockholz, 5100 Wellen desgl. Reisholz. ö Die Zusammenkunft ist jedesmal am Riedlingswinkel am Mühlsächser Hof. Anfang Morgens 9 Uhr am Dachsbau am Nonnenröther Feld; das Holz kann theil weise über Mühlsachsen nach Nieder-Bessingen abgefahren werden. Bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft wird Zahlungs— frist bis Martini 1877 gestattet. Lich den 20. Januar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ih eng. Mobiliar⸗Versteigerung. 294 Donnerstag den 1. Februar, Vormittags halb 10 Uhr, will Martin Lindt 1. von Weckesheim wegen Aufgabe seiner Oeconomie nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigern lassen: 1 Pferd(trächtig), 2 Kühe, 3 Schafe, 1 Mutter⸗ schwein, 1 einspännigen und zweispännigen Wagen, verschiedene Pflüge, 1 ein- und zweispänniges Pferde— geschirr, 1 Ackergeschirr, 1 Fruchtfegemühle, 1 Dick⸗ wurzmühle, 1 Strohbank, 1 Pfuhlfaß, mehrere Bütten, Fässer und Ketten, eirea 20 Ctr. Roggen— stroh, 25 Ctr. Haferstroh, 30 Ctr. Gerstenstroh, 40 Ctr. Waizenstroh, eine Parthie Spreu, 20 Ctr. Heu, 30 Ctr. Kleeheu, 15 Ctr. Grummet, 100 Ctr. Dickwurz und noch sonstige Oeconomie- und Haus— geräthschaften. Weckesheim den 23. Januar 1877. Martin Lindt J. 332 Im Kreise Büdingen ist die Stelle eines Bezirks— bauaufsehers mit dem Wohnsitze zu Ortenberg zu besetzen. Der Gehalt beträgt 1200 Mark neben Diäten für den größeren Theil der auswärtigen Geschäfte. Bewerber, von welchen Diejenigen den Vorzug erhalten, welche die Kreisbauaufseherprüfung bestanden haben, wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse bei der unterzeichneten Behörde melden. Büdingen den 20. Januar 1877. Großherzogliches Kreisamt Büdingen. Wer ls Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart in Frieoͤberg duich Carl Bindernagel: ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, 1 1 9 7 Arnd, Scriver, Lasfenius, Spener, Utumann, Arnold, Franke, Schmolb, Starb, Cerstergen, Storr, Abos un vielen andern Gottesmännern. E Neunundzwanzigste Auflage. Eleg. geb. ohne Goldschnitt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Preis M. 2. 80. Pracht Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. hat es sich in mehr als S hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Mübellager von J. Pfeffer, Hof-Möbelschreiner, in Friedberg nächst dem Bahnhofe. 50— 9 Große Auswahl in allen feineren und gewöhnlichen Sorten Möbeln, z. B: Seeretäre, Sopha, Causeuses, Chaiselongues, Clavierstühle, Sessel, Commode, Pfeiler- Schränke, Silber- und Glasschränke, Nähtische, Waschtische mit Marmoraufsatz, französische und deutsche Bettladen, Auszugtische, ovale und runde Tische, Spiegel, Kleider— und Küchenschränke, gewöhnliche Bettladen und Tische, alle Sorten Stühle, von den feinsten bis zu den gewöhnlichsten, Fenstergalerien in den verschiedensten Breiten, sowie die so sehr beliebten Rohrsessel und Blumentische verschiedenster Art. Ganze Salon⸗Einrichtungen können in kürzester Zeit nach Zeichnungen bestens ausgeführt werden. HBilligste Preise, reellste Bedienung. D Steinkohlen bester Qualität. Ia. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr. Gesieb. Stückkohle per Ctr. à M. 1. 35 Nuß⸗ und Knabbelkohle per Ctr. a M. 1. 25 Gesieb. Schmiedekohle per Ctr. à M. 1. Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof hier offerirt Fried. Avenarius, 26 Bad⸗Nauheim, Fürstenstraße Nr. 327. Agenten ⸗Gesuch. 276 Für eine Schönfärberei, Druckerei und chemische Waschanstalt wird ein Agent gesucht. Schriftliche Offerten an die Expedition d. Anz. erbeten. Holz⸗Versteigerung. 329 Die am 8. d. Mts. im hiesigen Gemeindewalde abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfahrtag auf Mittwoch den 31. d. M. festgesetzt worden. Ober⸗Mörlen am 25. Januar 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. N e Versteigerung von Baumaterialien. 333 Samstag den 3. Februar d. J., Nachmittags halb 1 Uhr anfangend, sollen in dem Freiherrlich von Rabenau'schen Hofe zu Ober⸗Mörlen nachsteyende, durch den Abbruch eines Gebäudes gewonnene Materialien, als; circa 96 Kubikmeter Mauersteine, i . noch gut erhaltenes Bauholz (meistens Floßholz), Balken von 10,5 Meter Länge, Durchzüge, i Sparren⸗, Wand., und Riegelholz; 1 1 gut erhaltene Latten und eichenes Stück— 8, 1 Parthie alte Dielen, 13 Stück noch fast neue(glatte) Böd it 8 Stück alte Thüren,(glatte) Böden mit Beschlag, 3 Stück alte Dachkandeln, 600 Pfund altes Eisen, darunter ein 3“ starker Stab und 1 Hängeisen, eirea 50 Wagen alten Strohlehm, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbsetend gegen gleich baare Zahlung versteigert' 4 4 Zahlung ersteigert Londorf am 25. Januar 1877. Der Bauverwalter Unger. Gestrickte Kinderkleider, Jug ue 121 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. „ 25⁵„ 327 Hautausschläge aller Art, besonders aber Salzfluß Zur Stütze der Hausfrau ur Ilütze der Haus 324 wird ein mit allen in einer landwirthschaftlichen Haushaltung vorkommenden Arbeiten vertrautes gesetztes Mädchen gesucht und als Glied der Familie aufgenommen. Offerten unter A. Z. sende man postlagernd Bonames. Eine freundliche Wohnung 325 hat zu vermiethen Adolph Mayer, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter. . Zu haben bei Carl Binder⸗ . nagel in Friedberg. Für Hautleidende! an den Füßen, trockene und nässende Flechten, Grind- ausschlag, Haar- und Juckflechten, heilt laut vielen An- erkennungen selbst in den hartnäckigsten Fällen bei genauer brieflicher Mittheilung Apotheker C. A. Gabler a M. 1. 5 5 381 Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. a M.— 95 in Passan. Ball. 334 Sonntag den 4. Februar 1877 findet ein Feuer⸗ wehrball im„Deutschen Haus“ dahier statt, wozu freundlichst einadet Rodheim den 22. Januar 1877. Das Comité. Leere Oelfässer 175 zu Pfuhl und Regen, sowie zu Bütten sich eignend, in großer Auswahl bei Georg Groß. Von Goldleisten und Photo⸗ graphierahmen ist eine neue Sendung in schoͤnster Auswahl eingetroffen; Das Einrahmen von Bildern u. dergl. wird billigst besorgt. 51 Louis Weis, den Apotheken gegenüber. Jacob Guckelsberger von Ober-Mörlen ist ein Doggehund zugelaufen. Farbe gelb, männlichen Geschlechts. Der Eigenthümer muß denselben binnen 8 Tagen abholen. Ober-Mörlen im Januar 1877. 328 Ein gelernter Gärtner, der gute Zeugnisse besitzt und mit Pferden umzugehen weiß, gegen guten Lohn als Bursche gesucht. Anfragen sub Chiffre S. 2686 befördert die Annoneen-Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. Wollene und seidene Halstücher 336 in verschiedenen Größen, für Herren und Damen äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. Bekanntmachung. 330 Donnerstag den 1. Februar, während der Ver⸗ steigerung des Martin Lindt I., werde ich folgende Geräthe zum Verkauf an der Lindt'schen Wirthschaft ausstellen: 2 Vorderpflüge, verschiedene Kartoffelpflüge nebst den dazu gehörigen Schleifen, 1 Ackerwalze, Stall— karren und sonst verschiedene Gegenstände. Weckesheim am 27. Januar 1877. Fr. August Stoffel, Wagnermeister. 335 In meinem Hause, Parkstraße Nr. 371 vis-A- vis dem Kursaal, ist Parterre, 1. Stock und 2. Stock, zu⸗ sammen oder auch getrennt, unter sehr günstigen Be— dingungen auf 3 Jahre zu vermiethen. Bad⸗ Nauheim H. Grünbaum. 7 196 Unlversal Reinigungs- Salz. Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdaunngsschwäche und andere Magenbe- schwerden in /. ½, ½ Original- Packeten mit Ge- brauchs-Anweisung 8 ½, ½ und ½ Mark zu haben bel Frau Hoflief. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad-Naubeim. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Cau Bindernagel. In dieser Zeit — —