2 ö . etubeck Weinel. abgegeben., * Michel, 314 . . — * en * * 2 Wee — Oberhessisch M 140. er Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag den 29. November. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. r—— Fur den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. A itt tiicher Theil. Betreffend: Die Erhebung und Verrechnung der allgemeinen evangelischen Kirchensteuer für 1876. U Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach pos. 5 des Amtsblatts Großherzoglichen Ministersums des Innern vom 3. Mai laufenden Jahres, welches wir Ihnen durch Amtsblatt vom 11. Mai laufenden Jahres Nr. 10 mitgetheilt haben, sollen die Gemeinde-Einnehmer, sobald die Gemeinderechnung gestellt worden ist, Abschriften der die evangelische Kirchensteuer betreffenden Rechnungseinträge fertigen, und diese Abschriften, nachdem dieselben von der Bürger meisterei als mit der Rechnung in Uebereinstimmung stehend, bescheinigt sind, an den Rechner des Central Kirchenfonds einsenden. Da nach Mittheilung Großherzoglichen Ober Consistoriums vom 14. laufenden Monats die fraglichen Abschristen bis zu diesem Tage aus einer größeren Anzahl von Gemeinden des Kreises für 1876 noch nicht eingereicht waren, so geben wir Ihnen, insoweit der fraglichen Auflage noch nicht entsprochen worden ist, auf, die Gemeinde-Einnehmer an die unverzügliche Erledigung der Eingangs erwähnten Vorschrift zu erinnern, etwaige Anstände indessen sofort und spätestens binnen 14 Tagen anher anzuzeigen. Dr. Braden. Betreffend: Die Sonntagsfeier, hier die Ausführung des Art. 228 des Polizeistrafgesetzbuchs. Friedberg am 26. November 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Es sindd Klagen darüber bei uns eingelaufen, daß von Schankwirthen vielfach Contessionen zur Geast wirthschaft lediglich zu dem Zweck eingeholt würden, um die im Art. 228 des Polizeistrafgesetzes enthaltenen Vorschriften zu umgehen. Dem gegenüber machen wir Sie darauf auf— merksam, daß Concessionen zu Ga st wirtbschaften, abgeseben von den im§. 33 der Gewerbeordnung verzeichneten Erfordernissen, nur ertheilt werden können, wenn der Nachsuchende mindestens eine mit einem Gastbette versehene Freistube und disponible Stallung für zwei Pferde besitzt. Sie wollen dieser Vorschrift bei allen künftigen Gesuchen um Concession zu Gast wirthschaft besondere Aufmerksamkeit zuwenden, vor allem aber uns in jedem Falle Vorlage machen, wenn eine solche Concession lediglich zur Umgehung der vorerwähnten Gesetzes bestimmung von dem Inhaber derselben ausgenutzt wird. Dr. Braden. An die Großh. Bürgermeistereien in den Großh. Distriktseinnehmereien Friedberg und Nieder-Wöllstadt. die 9 25 Friederg den 27. November 1877. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst- und Feldstrafen für Periode 1877 bis zum 15. December dieses Jahres an den Zabltagen Dienstags und Donnerstags ohne Mahnung anher geschehen kann. Großherzogliche Distriktseinnehmereien Friedberz und Nieder Wöllstadt. Weigel. Nieß. Deutsches Reich. Darmstadt. Wir haben kürzlich mitgetheilt, daß der Thier schutzverein gegen die Verwendung der Hunde als Zugthiere agitire. längeren Aufsatze der Zeitschrift des genannten wonach die Delegationen auf den 5. December nach Wien einberufen werden. — Der türkische Botschafter Essad Bey hat, In einem seitdem er vor 14 Tagen in Pest anwesend war, densvertrags erlaubt hätte; die den Grafen Andrassy nicht wieder gesehen. In Gedanken einen bildlichen Ausdruck gebend, habe der Maschall geäußert, er habe einen Waffenstill— stand angeboten, der die Vorbereitung des Frie— ö Kammer habe darauf mit einer hestigen Kriegs-Erklärung geant— Vereins ist darauf hingewiesen worden, wie türkischen Kreisen wird versichert, daß Essad weder wortet, die das Oberhaupt des Staats nicht an- dringend es, im Hinblicke auf die zum Ziehen gar nicht eingerichtete körperliche Construction des damals noch jetzt die Friedens-Vermittlung Oester- reichs nachgesucht habe, wie von anderer Seite Hundes und die hieran sich knüpfenden grellen behauptet worden war. 1 1 9 1 beim Bundesrathe für eine baldige Abänderung HOesterreich⸗ Ungarn. „Wiener Zeitung“ veröffentlicht kaiserliche Hand- screlben an Graf Andrassy, sowie die Minister- Miß bräuche, sich empfehle, das Hundefuhrwerk ganz zu verbieten. in der zweiten Kammer demnächst ein hierauf ab- sielender Antrag eingebracht werden und ist dem selben bester Erfolg zu wünschen, damit diesem Unfug endlich einmal gesteuert werde. München. An Stelle des erkrankten Mini- serial-Direktors v. Landgraf hat der König nun- mehr den Ministerial- Direktor von Riedel zum Finanzminister ernannt. Stuttgart, 27. Nov.(Landtag.) Der Abg. Ober Staatsanwalt Lenz hat einen von 28 Abgeordneten unterstützten Antrag eingebracht, un Gesetz zu erlassen, das die Gemeinde Räthe trmächtigt, polizeiliche Straf- Verfügungen wegen Fälschung von Lebensmitteln 1c. öffentlich bekannt zu machen. Sternberg, 22. Nov. Die mecklenburgische Pest, 26. Nov. Bei Fortsetzung der Be— Dem Vernehmen nach wird rathung des Entwurfs des Strafgesetzbuches be⸗ schloß das Unterhaus die Abschaffung der Hin— richtung durch den Strang und die Einführung der Guillotine. — Der Szekler⸗Putsch stand dieser Tage vor dem obersten Gerichtshof zur Verhandlung. Das Ergebniß war, daß die Untersuchung gegen die Anstifter bezw. Theilnehmer zwar nicht eingestellt, aber auf freiem Fuß gegen die Beschuldigten fort— geführt werden soll. Daß in Ungarn Niemand mehr an irgend welches Ergebniß der weiteren Untersuchung glaubt, erhellt aus Bemerkungen, welche der„Pest. Lloyd“ an die Verhandlungen vor dem obersten Gerschtshof knüpft. — Von hier wird gemeldet, daß der britische Botschafter Buchanan ermächtigt sei, einen Meist— begünstigungs⸗ Vertrag abzuschließen. Die dies nehmen könne. Jede Conkession würde eine Capi⸗ tulation sein. Es sei für ihn eine Pflicht der Würde und der Ehre, seinen Posten im Kampfe und im Widerstande neuerdings einzunehmen, — 26. Nov. Die Journale behandeln die Frage der Auflösung der Deputirten- Kammer. „Soleil“ äußert die Ansicht: durch die Auflösung würde die Lage noch mehr verwickelt, aber nicht gelöst werden. Die„République frangaise“ fordert auf das entschiedenste den Rücktritt des Ministeriums und die Einberufung des Congresses beider Kam- mern. Die Journale bestätigen, daß gegenwärtig die Frage erwogen werde, ob man den Senat ersuchen solle, sich offen zu Gunsten des Mini- steriums auszusprechen. — Für die Wahl zweier lebenslänglicher Senatoren an Stelle der verstorbenen Marquis Franclieu und Lanfrey haben sich die Gruppen der Rechten auf Baron Lacey, gemäßigten Legiti— misten, und Ferdinand Barrot, Bonapartisten, geeignet. Die Wahl Dieser zu Senatoren wird Ritterschaft beschloß, die Großberzoge zu ersuchen, bezügliche Declarations Ungarns sei bereits aus- die Majorität für die Kammer- Auflösung aber— ö pes Reichs ⸗Civilstands ⸗Gesetzes zu wirken im Sinne der Einführung der facultativen Civil-Ehe satt der obligatorischen. Ausland. Wien. Die Prästdenten Fürst Auereperg und von Tisza, gearbeitet. Frankreich. Paris, 24. Nov. Der „Moniteur“ sagt, der Marschall Mae Mahon habe sich bei dem gestrigen Empfange im Elysée zu wiederholten Malen für die Rückkehr zur Politik des Widerstandes ausgesprochen und gesagt, daß er bei Bildung des neuen Cabinets sich von ver söhnlichen Absichten habe leiten lassen; ohne sich unterwerfen zu wollen, habe er sich zu einem Schritte der Nachgiebigkeit verstanden. Seinen mals um zwei Stimmen vermehren. Fürst Hohen- lohe hatte am Sonntag Nachmittag auf dem aus- wärtigen Amte eine längere Besprechung mit dem neuen Minister Marquis Banneville. — 27. Nov. Heute Nacht waren in ver- schiedenen Vierteln von Paris beleidigende und drohende Plakate gegen die Regierung angeschlagen. Gestern wurden mehrere Personen wegen Straßen— Lärms und aufrührerischer Rufe verhaftet.— „Figaro“ behauptet, sobald die Auflösung der 1 . 5 6 1 i ö 0 1 5 1 „ 5 29 3 ö N 1 0 4 0 1 100 1 1 0 10 ö 4 N 1 6 9 1 „ 17 Deputirtenkammer auegesprochen sei, solle in ver⸗ schiedenen Departements der Belagerungs⸗Zustand proclamirt werden, namentlich in solchen, deren — Berliner maßgebende Militärs beurtheilen die Lage der Russen vor Plewna ungünstig wegen der allzu großen Zersplitterung der Kräfte. Ueber in Folge des anbaltenden Regenwetters erfolgt sein; Journale die Diseiplin der Armee besprechen. die Cooperatioy Mehemend Ali's glaubt man, daß sämmiliche Verunglückte wurden schwer verwundel in das Versailles, 26. Nov. Sitzurg des Senats forderte Feray(Linke) die Dringlichkeit für seinen Antrag, wonach eine Commission zur Untersuchung der Ursachen des Daniederliegens von Handel und Industrie er- nannt werden soll. Pouyer⸗Ouertier wies darauf hin, daß die Handelsstockung nicht speciell auf Frankreich laste, sondern gleichmäßig alle Nationen treffe. Der Handels-Minister Ozenne empfahl ebenfalls die Dringlichkeit, die darauf mit Ein- stimmigkeit angenommen wurde.— In der De- putirten⸗Kammer brachte der Minister des Innern, Welche, einen Gesetz⸗Entwurf ein, wonach in erster Linie die Capitel des Budgets der directen Steuern discutirt und notirt werden sollen, und beantragte für diesen Gesetz-Entwuf die Dringlich⸗ keit. Letztere wurde vorschriftsmäßig an die Budget Commission verwiesen. Bardoux(Linke) brachte zwei Vorlagen wegen Modiffkation des Gesetzes über den Belagerungs-Zustand bezw. des Preß-⸗Gesetzes ein. Für beide wurde die Dringlichkeit beschlossen. Großbritannien. London. Der„Stan- dard“ meldet: Da der Einfluß Nordamerika's in Folge der Erwerbung eines Hafens mit Kohlen- Station auf den Sandwichs Inseln sich wesentlich gesteigert hat, so wurde es für rathsam gehalten, in der Nähe dieser Inseln permanent ein eng- lisches Kriegsschiff zu stationiren, um daselbst die englische Flagge zu repräsentixen. — Guten Quellen zufolge beabsichtigt England seine Flotte in den Bosporus einlaufen zu lassen, sobald die Russen in Erzerum einziehen oder vor Adrianopel erscheinen. Es verlautet, die Be— völkerung von Ostindien habe mit einem Aufstand In der beutigen der Durchbruch Osman Pascha's in nordwestlicher Spital verbracht. Richtung gelingen könnte. Mehemed Ali concentrirt seine Truppen jenseits Orkhanie. Dem Lebrer Ph. Reiß aus Geln⸗ üb ee aus Bogot folgende Details hausen macht jetzt Dr. Th. Clemens von hier die Ehre über die am. Nov. erfolgte Einnahme der der Erfindung des Telephons streitig. Litzterer hat bereits Prawga⸗ Stellung berichtet: Nachdem am 22. Nov. 1853 die Entdeckung gemacht, daß sich Töne durch Electri⸗ die Hauptkräfte unter Schuwaloff die Türken aus citäl auf weitere Entfernungen übertragen lassen. i 5 5 Leipzig, 26. Nov. Der vor etwa 6 Wochen von der Position gegenüber Prawga verdrängt und hier nach Unterschlagung einer Summe von 11,000 M. dieselbe besetzt hatten, begannen sie sich dort zu eniflohene Postunlerdeamte Pilz ist gestern im Släsd ichen befestigen und schleppten Artillerie auf fast unzu- Königslutter im Braunschweigischen von der Polizei. auf⸗ gängliche Höhen, um die Türken glauben zu gegriffen worden. Man hat noch etwa 9000 M. bei ihm Allerlei. Frankfurt. machen, es werde ein Frontal Angriff beabsichtigt. vorgefunden. Während des ganzen übrigen Tages, der Nacht und des folgenden Morgens wurde von den Truppen geplänkelt. der Türken in Orkhanie und Etropol durch London, 26. Nov. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wüthete ein furchtberer Sturm an der englischen Küste; die Zahl der zwischen Ramsgate und Deal ge⸗ Inzwischen wurde die Aufmerksamkeit scheiterten Schiffe wird auf 30 geschätzt; der Verlust an Menschen ist bedeutend. New⸗Mork, 25. Nov. Der Kriegs ⸗Dampfei der Demonstrationen abgelenkt, indem Detachements union„Huron“ i Samslags an der Küste von Nord⸗ aus Wratza einen Vormarsch gegen Orkhanie, Carolina gesunken; von der 15 Offiziere und 119 Mann zwei Colonnen auf beiden Isker- Ufern einen solchen gegen Etropol simulirten. Der Hauptschlag wurde gegen die linke Flanke und den Rücken der Türken vorbereitet. Am 21. Nov., Morgens, hatte nämlich die Colonne des Generals Rauch ihren Vormarsch angetreten, auf dem sie steile Bergklüfte durchschreiten und mehrmals den Weg durch Sprengungen mit⸗ telst Dynamit sich bahnen mußte, die Geschütze durch Mannschaften tragen lassend. Nach 49 Stunden des ununterbrochenen Kampfes mit unsäglichen Schwierigkeiten erreichte die Colonne am 23. Nov. Mittags die linke Flanke der für unzugänglich gehaltenen türkischen Position und verjagte die Türken daraus; dieselben flüchteten unter dem Granathagel, den die Artillerie Schuwaloff's aussendete. Die Colonne Rauch's verfolgte trotz gedroht, falls England nicht baldigst den Türken helfe. Türkei. Constantinopell. Kriegs Minister Mustapha Pascha sind ernstliche führen dürften. Montenegro. Cettinje, 26. Nov. Die Miriditen haben sich erhoben und sind bis in die Umgegend von Skutari vorgedrungen. — Die Montenegriner haben am 23. d. Nachts die den Ort und Hafen Spizza dominiren⸗ den Forts Hajnehaj und Golo-Brdo eingenommen, letzteres nach einem erbitterten, mehrere Stunden dauernden Kampfe. Dieselben halten nunmehr das ganze Gebiet bis zur Bojana besetzt, ausge- nommen die Citadelle von Antivari und Duleigno. Gleichzeitig kommt aus Cattaro die Kunde, daß am 25. d. Nachmittags mebrere türkische Kriegs- schiffe von Korfu norvwärts, wahrscheinlich zum Entsatz der albanesischen Küste, in Dampf gingen; dieselben hatten einen schweren Sirocco zu bestehen. Serbien. Belgrad. Seitens des Corps⸗ Commandeurs wird übereinstimmend von der Grenze gemeldet, daß zahlreiche türkische Irreguläre aus Bosnien und vom Schipkapasse desertirt seien und sich an der serbischen Grenze ansammelten. Die serbische Grenzbevölkerung, die bisher gegen den Krieg ge wesen sei, verlange jetzt dringend nach Militär und Waffen. Die Betheiligung Serbiens am Kriege ist denn auch jetzt als entschieden anzusehen. Der Beginn der Feindseligkeiten findet wahrschein lich um Mitte Dec. statt. Das Hauptquartier des Fürsten Milan geht am 7. Dec. nach Parat⸗ schin ab und am Andreastage soll die Unabhängig⸗ leit Serbiens proclamirt werden. Rußland. Petersburg. Officiell aus Bogot, 25. Nov.: Gestern Abend um 6 Uhr nahmen die Colonnen des Prinzen Alexander von Oldenburg und des Flügel- Adjutanten Oberst Lubowitzky unter dem Obertcommando Dandeville's die befestigte Stadt Etropol ein. Die Türken flüchteten in großer Unordnung, von Dragonern verfolgt. Der Verlust der Russen war sehr unbe⸗ deutend. Die russischen Truppen mußten unglaub; liche Schwierigkeiten, welche ihre Ursache in der gebirgigen Gegend haben, überwinden. Die Halt⸗ ung der Truppen war jedoch über alles Lob erhaben. ö ihrer Ermattung die Fliehenden, bis gegen 5 Uhr M Zwischen Nachmittags Letztere durch Nebel den Mahmud Damat Pascha und dem provisorischen entzogen wurden. Blicken Die Russen besetzten nunmehr die schwer errungene Position. Differenzen ausgebrochen, welche möglicherweise zum Rücktritte des Ersteren aus dem Kriegsrathe — Officiell aus Bogot: Unsere Vorposten auf der östlichen Front werden fortdauernd gestört. Am 25. d. Morgens verdrängten zwei Tabors mit Artillerie und einem Regiment Cavalerie unsere Vorposten von Opaka und Epolomirzi, wurden jedoch durch Verstärkungen, welche aus Schüswaf herbeieilten, hinter Karalitz zurückgeworfen. An demselben Morgen verdrängten zwei Compagnien mit einer Escadron Cavalerie unsere Husarenposten bei Kroptscha. Um 11 Uhr Vormittags wurde unsere Husaren⸗Patrouille bei Kroptscha umzingelt, schlug sich aber durch.— Auf dem Schipka⸗-Passe wüthet seit drei Tagen stürmisches Wetter. Amerika. New Nork. Anderweitigen Nachrichten aus Mexiko zufolge wünscht der Prä⸗ sident Porfitio Diaz die Erhaltung des Friedens und hat Truppen abgesendet, um im Verein mit Unions Truppen dies zu ermöglichen. Aus Stadt und Land. Butzbach, 26. Nov. Gestern brannte es in der hie⸗ sigen Apotheke. Glücklicherweise enideckse man dies sofort, so daß der Brand zu einer weiteren Ausdehnung nicht gelangte. Darmstadt, 27. Nov. Gestern Abend wollte ein Fuhrmann welcher 50 Centner Traubenzucker, die dem Weinhändler Gulhmaan geyören, in die Hofraithe des Schwiegervaters des Letzteren fahren, hatte dabei aber das Unglück, daß er das Hofthor und einen Theil der an⸗ grenzenden Mauer mit dem Wigen zusammeneiß, un er deren Trümmern ein gerade anwesendes Dienstmädchen begraben wurde. Dasselbe wurde total zerschmeitert und als Leiche bervorgezogen. Die 26jährige Unglückliche ist aus Ober-Ramstadt gebürtig und soll ein sehr braves Mädchen gewesen sein. Darmstadt. Gegen eine Anzahl von jungen Burschen in dem benachbarjen Nieder⸗Ramstadt soll gerichtliche Unter⸗ suchung eingeleitet worden sein, weil dieselben in einer dorugen Withschaft die kirchliche Abendmahlsfeier nach⸗ ahmten und auf diese Weise die Einrichtungen der pro⸗ lestantischen Kirche verhöynt haben sollen. Verhält sich die Sache wirklich so, wie sie uns geschildert wurde, so dürfte die Rohheit den Burschen iheuer zu stehen kommen, da §. 166 des Polizeistrafgesetzbuchs u. A. bestimmt:„Wer dadurch, daß er öffenilsch in beschimpfenden Aeußerungen; Gott lästert, ein Aergerniß gibt, oder wer öffentlich eine wird mit Gefängniß bis zu drei Jahren bestraft.“ der gchristlichen Kirchen oder eine andere mit Co porations- rechten innerhalb des Bundesgebiets bestebende Religions- Ducaten gesellschaft oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft, Ducaten e eee, ltarken Besatzung wurden nur 7 Offiziere und 30 Mann gerettet; auch der Capitän kam um's Leben. Handel und Verkehr. Friedberg, 28 Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1 2025, Eier per Stück 8 Pf. Friedberg, 27. Nov Waizen M. 22.—., Korn M. 18—, Gerste M. 18.50, Hafer M. 14.—16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo S 200 Zollpfund. Gießen, 27. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.15—25, Eier per Stück 7— 8 Pf., Tauben das Paar 60 Pf., Hühner per Stück 80 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf, Enten M. 1.90, Gänse per Pfd. 52 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 6.60. 0 Frankfurt, 26. Nov. Der heutlge Viehmarkt war nur in Hämmel und Schafen gut befahren. Angetrieben waren 360 Ochsen, 150 Kühe, 200 Kälber, 6— 700 Hämmel und Schafe, die Preise hiefür hatten etwas angezogen. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 73.— 75. 2. Qual. M. 68.—70. Kühe 1. Qual. M. 66.— 68, 2. Qual. M. 58—60 Kälber 1. Qual. M. 68.—70., 2. Oual. M. 60.—63. Hämmel 1. Qual. M. 58.—60., 2. Qual. M. 50— 52. Schafe 1. Qual. M 50—52, 2. Qual. M. 42— 44. Frankfurt, 26 Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42. Nr. 2 M. 38, Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25., vo. II.(Berliner Marke) M. 21. Waizen eff. hiesiger ab Bahnhof hier M. 23.— 24., ab unserer Umgegend M 22.— 23, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 25. Korn je nach Qual. M. 17— 18 OGerste M. 18.— 24. Hafer M. 13— 17. stoblsamen M. 36.— 37. Erbsen M. 21.— 24. Wicken M. 17. Linsen M. 21.— 30. Rüböl, detail M. 83. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo. Mainz, 26. Nov. Producten⸗ Markt. Nov. M 22.65, per März M. 22.—. Korn per Nov. M. 15.35, per März M. 15 30. Hafer per Nov. M. 15.35, per März M. 15.35. Rüböl per Ma! M. 37.75. Waizen per D. Frankfurt a. M., 27. Nov. Abgesehen von den politischen Verhälinissen, die weder im Westen noch im Osien Europa's erfreulicher Naur sind, ist es haupisäch⸗ lich der in der Ultimol quidation hervortretende Sfücke⸗ üverfluß, weicher als Ursache der heutigen malen Tendenz zu bezeichnen ist. Das Feblen einer kräftigen Contremine, welche sonst durch ihre Deckungskäuse vor Ultimo das Niveau der Course befefligte, machte sich ziemlich stark bemerklich und andererseits hält sich auch die Haussepartei aus Mangel an Anregung sehr resecvirt, woraus natür⸗ lich ein Abbröckeln der Course resultiren muß. Was die Haltung der auswärtigen Börsen anbettifft, so bekundeten Berlin, sowohl als Wien anfangs eine feste Haltung. Man folgte indeß hier den späteren nachgebenden Berliner Notirungen und schlossen daher die meisten Spekulations⸗ werthe unter ibrer E⸗öffnungsnotiz. Creditactien bewegten sich zwischen 175 175 ½—173½ und 174, Stagtsbahn⸗ aclien 219—219½ 218 und 219. Lombarden notirten 66. Von ausländischen Fonds österr. Goldrente fest, Silber⸗ rente ½0/ besser, Papierrenie etwas matter. Ungarische Schatzvons I. Em. gaben erheblich im Course nach, II. Em. behauptet. Ungariche Goldrente war à 78½ é im Umsatz. Neue Russen à 765¾ gefragt. Anlehensloose schwächer. Oesterr. Babnen waren zum Theil eiwas niedriger. Galizier gingen zu 206½ und 205 um. Elisabeih ½ fl. höher. Oeslerr. Prioruäten preishaltend. Banken eher matter⸗ Wechsel theurer, London schwächer. Privatdieconio 3/0. Geld Cours. Frankfurt am 27. November 1877. 20 ⸗Frankenstückee Mk. 16 21—25 Englische Sovereigang s„ 20 37—42 Russische Imperiales[„ 16 68—73 Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. nn 0* 9 60—65 3 Dollars in Gold 0„ 417220 ä Mainz, 24. Nov. Heute Nachmittag 4 Uhr stürzten an einem Neubau in der Neustadt 5 Dachdeckergehelsen von dem Gerüste. Der Zusammenbruch des Gerüstes soll vert 1 1 . — — * — — 39 Nütl, Batzen bel per Nod, * 5 — — * — Klüthchen Baur. Zu der diesjährigen Christbescheerung für die fortwährend sehr stark besuchte hiesige Kleinkinderschule bitten wir die Bewohner unserer Stadt um güͤtige Beisteuer von Geld und sonstigen Gaben. Zum Empfange erklärt sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Grade die jetzt schlimmere Zeit macht Mildthätigkeit doppelt nöthig und willkommen. Wilhelmine Diegel. Amalie Braden. Johannette Klipstein. Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Christiane Werner. * Kalender pro 1878. Spinnstube M. 1. 30 Pf. Familienkalender„— 50„, Deutscher Reichsbote„— 40, Lahrer hinkende Bote„— 30, do. mit Kaiserprämie„— 40„ Einsiedler⸗Kalender„— 40„ Landkalender„— 20„ —— ducchschossen„— 25„ Daheimkalender 51 1/50 Zu haben bei Carl Bindernagel. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend 50 „ Dutzend 1 Die Exped. d. Anz. Weiße leinene Caschentüchet, 246 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligéhauben, Tüllkrausen, weiße Unter— röcke, feine Einsätze für Herrenhemden, Vorhemden, Herren— kragen zu den billigsten Preisen bet K. Friedrich. Versteigerung. 3558 Die Lieferung der Kleidungsstücke, Strohsäcke, des Oels und Strohs, das Reinigen der Wäsche für die Haftgefangenen, das Rasiren und Haarschneiden, sowie das Kleinmachen von 30 Raummeter Holz soll ö Dienstag den 11. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, im Landgerichtslocal in Accord gegeben und gleichzeitig der im Hof de Haftlocals lagernde Dünger und Asche an den Meistbietenden versteigert werden. Vilbel am 17. November 1877. Großherzogliches Londgericht Vilbel. Js ä ge K. Versteigerung. 3559 Die Lieferung von 30 Raummetern Buchen-Scheit⸗ holz I. Klasse zur Heizung des Haftlocals soll Donnerstag den 13. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, im Landgerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben werden und werden Steigliebhaber dazu eingeladen. Vilbel am 17. November 1877. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Ad ß er. ** 0— g Immobiliar-Versteigerung. 3602 Freitag den 30. November l. J., Vormittags. 10 Uhr, sollen im hiesigen Rathhause die nachverzeichneten Immobilien der Georg Philipp Koch Erben dahier erb— vertheilungshalber öffentlich an den Meistbietenden ver— steigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 388. 639/10. Hofraithe in der Stadt, 2. 387. 100/10. Grabgarten daselbst, 2. 88. 84. 7 Liebfrauengärten. Friedberg den 22. November 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fan Lieferung von gußeisernen Röhren. 3623 Zur Anlage zweier Röhrendurchlässe unter der nach Ziegenberg führenden Staatsstraße hindurch soll die Lieferung der dazu erforderlichen gußeisernen Röhren, von Zusammen 20,4 Meter Länge, 0,25 Meter Lichtweite Oeffentliche Aufforderung. 3474 Johann Heinrich Gerth von Friedberg ist ver— storben und haben die Erben desselben nur den Nachlaß unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten, es werden daher alle Diejenigen, welche Forderungen an den wahrscheinlich überschuldeten Nachlaß zu machen haben, aufgefordert, ihre Forderungen im Termin Dienstag den 11. Dezember 1877, Friedberg den 7. November 1877. Großherzoliches Landgericht Friedberg. Pistor, Follentus, Landrichter. Landgerichts Assessor. Arbeits-Versteigerung. 3630 Samstag den 1. Dezember, Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Vilbel die Anfertigung einer gußeisernen Säulenpumpe werden. Veranschlagt zu 401 Mark 20 Pf. Vilbel am 26. November 1877. Ber o d, Berichtigung. In der Annonce 3615 im Oberh. Anzeiger Nr. 139, betreffend den Nachlaß des Ernst Friedrich Aletter von Bad⸗Nauheim, muß es heißen: innerhalb 3 Wochen (nicht 3 Monaten). Oeffentliche Aufforderung. 3637 Nachdem hinsichtlich der in den betreffenden Grund— büchern auf den nachbenannten Namen stehenden, nach Flur und Nummer verzeichneten Liegenschaften: Gemarkung Bönstadt. Großherzoglicher Baufiskus: IX. X. XI. XII. XIII. XIV. XV. 352. 128. 147. 129. 242. 499. 539. Gemarkung Stammheim. Forstfiskus: III. 84. Cameralfi kus: XV. XV. 2. 3. der Erwerb durch Ersitzung bescheinigt ist, so werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an besagte und einer Wandstärke von 10 bis 11 Millimeter, aus 10 Stück Muffenröhren zusammengesetzt mit eireg 28 Cent⸗ ner Gewicht inel. Theeranstrich, im Ganzen zu 392 Mark veranschlagt, auf dem Submissionsweg in Accord gegeben werden. Zeichnungen, Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsicht offen, wose.e bst Offerten verstegelt und portofrei mit der Aufschrift „Lieferung von gußeisernen Röhren zu Durchlässen“ ver⸗ sehen bis zum 1. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, einzureichen sind. Ober⸗Mörlen am 26. November 1877. Items erheben zu können glauben, aufgefordert, diese Ansprüche innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls Anerkennung angenommen und der Eintrag ins Mutationsverzeichniß verfügt wird. Altenstadt den 22. November 1877. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Ma y. Zur Beachtung. Die Quelle der meisten Krankheiten ist un- Großherzogliche Bürgermeisteret Ober⸗Mörlen. eg. Berichtigung. In voriger Nummer des Anzeigers unterliefen einige Druckerfehler bei dieser Annonee. Man wolle die heute angegebenen Maaße und Gewichte als die richtigen ansehen. Vergebung von Bauarbeiten. Die bei Herstellung zweier Röhrendurchlässe unter der nach Ziegenberg führenden Staatsstraße hindurch zur Bewässerung der Wiesen auf und bei der Landwehr vor⸗ kommenden Bauarbeiten und Materiallieferungen sollen Samstag den 1. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, auf unserem Büreau einer öffentlichen Vergebung aus⸗ gesetzt werden und sind dieselben veranschlagt wie folgt: Steinhauerbelten zu= 43 M. 20 Pf., Schlosserarbeiten zu= 0 ⏑§„ Grund-, Maurer- und Chaussir⸗ arbeiten nebst Legen der guß⸗ elsernen Röhren, zusammen 522„— Ober⸗Mörlen am 26. November 1877. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Mörlen. eee l. bestritten die Vernachlässigung der Erkältungen; Heiserkeit und Husten im Beginn unbeachtet, haben leicht die bedenklichsten Folgen, als Lungen- entzündung, Schwindsucht ete. Das einfachste und probateste Mittel sind anerkannt die Stoll werok'schen Brustearamellen, welche in allen hervorragenden Geschäften und den meisten Apotheken käuflich sind. 3638 3583 Für eine feinere Schweinemetzgerei wird ein gebildetes Mädchen aus guter Familte gesucht. Eintritt sofort. Nur solche mit guten Zeugnissen wollen sich melden. Gef. Offerten sub Ohiffre O. 4040 be⸗ fördert die Annoncen⸗Expeditlon von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M.(230/ XI.) e Lehrlings-Gesuch. Für ein Eisenwaaren-Geschäft in Offenbach wird ein junger Mann zu Ostern nächsten Jahres oder auch früher in die Lehre gesucht. Gef. Franco Offerten besorgt die Expeditton de Anzeigers unter Nr. 3632. öffentlich veraccordirt ö 0 1 ene, e Gebraunter Kaffee. Wöchentlich zweimal gebrannt ohne jeglichen Zusatz von Farin oder Syrup. 2 Delicater Java⸗Kaffee per Pfd. M. 1. 50, Feinster gelber Jada„„„ I. 80 und bin ich durch Röstmaschine neuester Construktion nun⸗ Vormittgas 9 Uhr, mehr in der Lage, stets gleichmäßig liefern zu können. anzumelden, widrigenfalls sie bei der Regulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. 3479 Wilhelm Fertsch. Liebig's 6* 4** Kumys-Extract ist nach neuest. Forschungen mediz. Autoritäten alleiniges, sicheres diüt. Radicalmittel bei: Halsschwindsucht, Lungenleiden(Tuvereulose, Abzehrung, Brustkrank⸗ heit), Magen-, Darm⸗ und Bronchial⸗Catarrh(Husten mit Auswurf), Rückenmarksschwindsucht, Asthma, Bleichsucht, allen Schwächezustäuden(namentlich nach schweren Krankheiten). Kisten von 5 Flacon an, a Flacon 1½⁰ Mark exel. Verpackung, allein ächt zu haben in Hartung's Kumys-Anstalt, Berlin W., Verläng. Genthinerstr. 7. Aerztl. Broschüre über Kumyskur liegt jeder Sendung bei. 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Nähere Auskunft ertheilt Gambach bei Butzbach. Carl Löffler, Kaufmann. Apotheken- gitter, Schutzmarke Nr. 99. 1½ Flasche à Mark 0.70, õ7¹ ne. Bittere Magenkräuter, per Packet mit Ge- brauchsanweisung 50 Pfennig. Maiwein-Syrup aus frischem Gebirgswald- meister. Eine Flasche mit 10 Flaschen Wein geben 11 Flaschen Maiwein von feinstem Geschmack. Pro Flasche Mark 2.50. Maiwein- Essenz, per Flacon 50 Pfennig zu haben bei Frau Hoflief. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Nauheim. 3060 Jeden Bandwurm entfernt in 3—4 Stunden vollständig schmerz- u. gefahrlos; ebenso sicher beseitigt Bleichsucht, Trunksucht, Magen⸗ krampf, Epilepsie, Veitstanz, Bettnüssen u. Flechten— auch brieflich: Volgt, Arzt zu Croppenstet.(H. 03600.) 1 Schleifstein, 1909 rr 1 1 1 1 „ 1 40 3 4 00 ö 140 4 0 9 ö — ö 9 19 * Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen in Friedberg durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Tranke, Schmolz, Stark, Cerstergen, Storr, Noos und vielen andern Gottesmännern. S Zweiunddreißigste Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Slahlsliche. Eleg. geb. ohne Goldschritt Preis M. 2. 60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis M. 2. 80. Pracht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband M. 5. 50. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als S hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest⸗ und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Gewerbverein. 3627 Herr Dr. O. Buchner von Gießen will die Güte haben im Auftrage des hiesigen Localgewerbvereins nächsten Freitag den 30. d. Mts., Abends 8 Uhr, im abe einen Vortrag über„Gasbeleuchtung“ zu alten. Indem wir bemerken, daß der Zutritt für Jeder⸗ mann frei ist, bitten wir um recht zahlreiche Betheiligung. Gebackene Re u ß. jeden Freitag und Samstag à Portion 20, 30, 40 und Fische Schiefertafel-Uotizbücher zu 45, 70 und 90 Pfennig bei Carl Bindernagel in Friedberg. 3643 Laute Gegensrag und Antwort auf die leise Wahlausrage. 2640 Haben Sie deutsch Geschriebenes verstehen gelernt, Herr Fragesteller? Wir bezweifeln dies! Wie könnten Sie sonst zu solcher Frage kommen? Sagten wir nicht, daß alle Gesellschaftsklassen vertreten sein sollten? Darum stellten wir einen Reichen, einen gut Situirsen, einen aus dem mittleren Bürgerstande und schließlich Einen auf, der es sich zur Ehre anrechnet, der weniger bemittelten Klasse anzugehören. Verstanden? Aber auch schreiben muß man können, Herr„Sehr viele Bürger“! Sehr viele Bürger fragen nicht in der Einzahl„meine Herrn“. Wenn Ihnen das vielleicht zu hoch hängt, Bester, dann fragen Sie einmal einen tüchtigen Lehrer der deutschen Sprache über diesen Punkt. Viele Bürger. X— 7 7 7 Vorschuß⸗& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Bis auf Wiederruf ist unsere Kasse, der Jahresschluß- Arbeiten wegen, vom 1. Dezember an nur des Vormittags von 9 bis 12 Uhr offen. 3633 Herrenhemden zun Eintanfspreise 3609 bei K. Friedrich. 3631 Alb. Volk, Vertreter der Firma(287/ XI.) 0 Gg. König, vormals Andr. Jae. Hartmann aus Nürnberg. Spielwaaren-Lager für 10 bis 50 Pfennig-Bazar und theurer. Verkaufs⸗Local: Schäfergasse Nr. 1, Frankfurt a. M. Weihnachts⸗Commissionen werden sogleich effectuirt. Verkauf zu Fabrikpreisen Dampfmaschinen und Dampfkesselaulagen, Brauerci⸗, Breunerei⸗ und Mühlen⸗Einrichtung, Pumpen für Dampf- und Handbetrieb, Gatter⸗, Kreis⸗ und Band-Sägen, Transmissiouen, Gewächshäuser und Dachconstructionen, sowie jede maschinelle Anlage liefert die Maschinenfabrik von 945 Al. Heinrich 8 Söhne in Hanau. AMfe f NR b 50 Pfennig-Bazar. 3610 Große Auswahl von Weihnachts-Spielsachen, 8 jedes Stuck zu 50 Pfennig. 8 g 83 Bad⸗Nauherm. J. Müller, Hauptstraße 3. 25 2 8 8 ö—. 8 38 Versteigerungs⸗Anzeige. uheim. 0 g8-Anzeige.? 5 85 g 8 5 Dienstag den 4. Dezember, Vormittags 9 Uhr an- S.— fangend, läßt Herr Neisel wegzugshalber in der Be 8 2 hausung der Frau Fillmar, Wittwe, Bahnhosstraße, 3 folgende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigern: Die soeben erschienene Nr. 8 enthält: 1 vollständige Ladeneinrichtung mit mehreren Glas— Unser Graf. Eine Erzählung von Theodor Hermann schränken, Glaskasten, 1 doppelten Comptoirpult, Tische, Pantenius.(Fortsetzung.)— Der südamerikanische Eisen⸗ Stühle, 1 Kleiderschrank, 1 Bettstelle, 1 Küchenschrank bahnkönig.— Persoͤnliche Erinnerungen aus den Jahren mit Aufsatz, 3 Petroleum-Hängelampen, 1 Ventilator, 1848— 1850. VII.— Waidmannsheil. 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel. sͤdif blnzia Geset Fisfu in zw rathu Der des Hann. sodan und des der d Pfort an i Dulei 9 Sitzt setzen Credi Fina kition wurde toner nach Erscht dir 2 Want 5 welche kessiot mögli schlos Burg diösen