. daß ich bereit sischen Armee Warte, Cigarren i lefern un ern un uch Hecht. e 5 Diedl, er ahn. Möbel. ad Nauheim Helrtffend. —— 1 Dienstag den 29. Mai. M 61. erhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2— Für den Monat Juni kann auf den Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden. „Oberhessischen Anzeiger“ bei der — Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: a Nr. 25. Sub 1. Bekanntmachung, die Wahl der Geschwornen in der Provinz Obertessen für das Jahr 1878 beiteffend.— Sub 3. Bekanntmachung, die Auf⸗ bringung des Bedürfnisses der Großherzoglichen Landesbrandversicherungsanstalt für 1876 betreffend. Friedberg am 24. Mai 1877. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Bra den. Betreffend: Die Wahl der Geschwornen der Provinz Oberhessen für 1878. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. 8 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 19. dieses Monats theilen wir Ihnen mit, daß in dem VBerzeichniß der Höchstbesteuerten irrthümlich die 4 Letztgenannten Nr. 182, 183, 184 und 185 statt der nachstebend verzeichneten 4 Höchstbesteuerten aufgenommen worden sind, daß daher die Ersteren ausfallen und statt dieser die Letzteren einrücken. Die betreffenden Bürgermeistereien wollen sich hiernach bemessen. Der Steuer⸗ betrag des unter 179 aufgeführten Wilhelm Rühl ist nicht 28.23 M. sondern 28.68 M. Johannes Mai II., Oeconom, Staden, M. 70.99. Erwin Braunwarth, Oeconom, Stammheim, M. 51.43. Heinrich Hammel, Oeconom, Staden, M. 43.32. Johannes Schuld, Müller, Staden, M. 31.46. Friedberg am 26. Mai 1877. Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Georg Wilhelm Frank von Klein-Hausen ist als Forstwart für die Forstwartei Winterstein ernannt worden. Jakob Ruppel von Maibach ist als Orts- und Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet worden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 24 enthält: I. Gesetz, die Gesinde⸗Ordnung betreffend. II. Bekanntmachung, die Bestimmung des Zeitpunktes betreffend, mit welchem die Gesindeordnung in Wirksam⸗ keit treten soll. III. Verordnung, Abänderung einiger Bestimmungen der Ausführungs⸗ Verordnung, die Beseitigung von An⸗ sieckungsftoffen bei Viehbeförderungen auf Eisenbahnen bete. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 25. enthält: I. Bekanntmachung, die Wahl der Geschworenen für Oberbessen für 1878 beiteffend. II. Uebersicht der für 1877 genehmigten Umlagen in den Gemeinden des Kreises Scholten. III. Bekanntmachung, die Aufbringung des Bedürf⸗ nisses der Lanbes⸗Brandvetsicherungs⸗Anstalt für 1876 betreffend. Es werden im Ganzen 800 952 410 M. ge⸗ braucht und auf je 100 Mark Kapital— Zehn Pfennige Beitrag ausgeschlagen und in Einem Ziele, in den ersten fünfundzwanzig Tagen des Juli erhoben. IV. Ertheilung von Erfindungspatenten. V. Namens veränderung. VI. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben Allergnädigst geruht: am 16. Febr. dem ev. Pfarter Dr. Wägner zu Kettenheim den Charakter als„Kirchenrath“ zu ertheilen. VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit Obaulebrers an der Mitielschule für Knaben zu Darmsiadt,sseinen Posten mit der gegenwartigen politischen Gehalt 1715 bis 2400 M. und einer Functjonszulage von 515 M.; die Schulstelle zu Ober⸗Lais, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die 2. Schulstelle zu Heßloch, Gehalt 771 M. 2. Großh. Dragoner-Regiment vom Commando beim Großen Generalstabe entbunden. Premier- lieutenant Friedrichs vom 3. Großh. Inf. Regt. auf ein Jahr zum Großen Generalstab commandirt, der Secondelieutenant Friedrich vom 4. Großh. Inf.⸗Regt. seither zum Eisenbahn Regiment com- mandirt, in letzteres Regiment versetzt; der zur Intendantur des XIV. Armeecorps commandirte, dem 1. Großh. Inf.-Regt. aggregirte Premier- lieutenant Lange zum überzähligen Hauptmann befördert, Premierlieutenant Winter vom Leib— garde Regt. Nr. 115 nach Metz versetzt. Darmstadt. Während bis vor Kurzem von irgend welcher landständischen Thätigkeit nichts verlautete, haben in letzter Zeit mehrere Sitzungen Lage zusammenbänge, schon deßhalb unrichtig. — 25. Mai. Bei der heutigen Verhandlung 43 Pi.; die 1. Schulstelle zu Neckar⸗ Steinach, Geball in dem Processe gegen v. Diest⸗Daber, welcher 960 M.; die 1. Schulstelle zu Ulrichstein, Gebalt 857 M. der Beleidigung des Reichs Kanzlers beschuldigt 14 Pf.; die 5. Schulstelle zu Bürgel, Gehalt 942 M. 85 Pf. ist, wurde nach lange dauernder Zeugen-Vernehm- — Militärdienstnachrichten. Premierlieutenant ung und ausführlichen Plaidoper's der Angeklagte von Hennigst vom 1. Großh. Dragoner-Regiment der wiederholten Beleidigung schuldig erachtet und unter Beförderung zum Rittmeister, sowie der zu dreimonatlicher Gefängnißstrafe nebst den Kosten Premierlieutenant v. Langermann-Erlenkamp vom des Verfahrens verurtheilt. — 25. Mai. Die„N. A. Z.“ erklärt die Nachricht, daß in den letzten Tagen mehrfache Ministerconseils stattgefunden, für irrthümlich. Der Kaiser habe den Fürsten Bismarck allein empfangen, und dieser habe seinerseits die Minister nicht bei sich versammelt. — Die„N. A. Z.“ meldet, der Kaiser habe den von dem Cultus-Minister gebilligten Vor- schlägen des Präsidenten des Ober-Kirchenraths Herrmann entsprochen und den General-Superin⸗ tendenten Brückner zum Vice-Präsidenten sowie den Ober⸗Consistorial- Rath Schmidt in Kassel und den Ober ⸗Gerichtsrath Braun in Celle zu Mitgliedern des Ober Kirchenraths ernannt. Gleichzeitig seien zu Consistorial-Prästdenten der det Großherzog haben Allergnädigst geruhl: am 9. April des Finanz Ausschusses der zweiten Kammer statt- Appellationsgerichts- Director Hering in Münster, gefunden, in welchen außer der Regierungs vorlage der Ober Regicrungsrath v. d. Gröben in Bonn den evang. Pfarrer Klein zu Büdingen zum Lehrer an dem Eymnasium zu Büdingen, am 18. April den Wacht, meister Schabel zum Hoskirchendiener zu ernennen; an demselben Tage den auf die ev. Pfarrstelle zu Geinsheim prösentirten Diakonus Eöhrs von Erbach zu bestäligen; am 19. April dem Schulamtsaspiranten Becker aus Fürfeld die 2. Schulstelle zu Dorn Assenheim zu übertragen; am 20. April den Kaufmann Hager aus Ober⸗Ingelheim zum Ergänzungsrichtet bei dem Friedensgericht Ober⸗Jngelbeim zu ernennenz am 21. April den auf die 3. Schulstelle zu Lich präsentirten Schulamteaspiranten Artopé aus Almorah zu beflätigen; am 25. April dem Schulamtsaspiranten Ellrich aus Raumbach die 7. Schulslelle zu Neu⸗Isenburg zu übertragen. VIII. Concurtenz⸗ Eröffnungen. Erledigt ist: die 1. ev. Pfarrstelle zu Ultichstein, Gehalt 2750 M.; die ev. Pfarrstelle zu Ober⸗Ramstadt, Gehalt 3700 M.; die Schul⸗ stelle zu Ober⸗Schönmaltenwag, Geball 771 M. 43 Pf.; die Schulstelle zu Asbach, Gehalt 685 M. 71 Pf.; die Schulsulle zu Offenthal, Gehalt 771 M. 43 Pf., dem Fürsten zu Isenburg⸗Birstein steht das Präsentationsrecht zu; die 2. Schulstelle zu Büttelborn, Gehalt 771 M. . zu Mainz, Gehalt 1114 M. 29 Pf.; die Stelle eines 42 Pz zwei Lehrerinnenstellen an den ssädtischen Schulen über die in Folge des Ablebens des Prinzen Karl nöthig gewordenen Aenderungen in den Apanagen— Verhältnissen auch die definitiven Ergebnisse des Staats-Haushalts in den Jahren 1869 bis 1872 einschließlich und einige andere Angelegenheiten zur Beschlußsassung gelangten. Erwähnenswerth ist in dieser Hinsicht namentlich, daß der Ausschuß darauf anträgt, den Städten Offenbach und Worms schon für diese Finanz- Periode einen Zuschuß zu den Kosten der Polizei-Verwaltung aus der Staats Casse zu gewähren; ferner soll der Ge— meinde Ober Ofleiden zum Neubau der Ohm— Brücke ein vorerst unverzinsliches Darlehen bis zu 5000 M. aus der Staats- Casse gewährt werden. Berlin, 24. Mai. Die„Post“ sagt, der deutsche Botschafter v. Keudell habe Rom nicht verlassen, sondern allein dessen Gemahlin; daher sei die Nachricht, daß die Rückkehr Keudell's auf und der Consistorialrath Snethlage in Coblenz ernannt. — 24. Mai. In der heutigen Sitzung der altkatholischen Synode wurde über die Cölibats- Frage abgestimmt. Die Synode beschloß mit großer Majorität, die Repräsentanz zu beauftragen, zu constatiren, ob und welche rechtliche Hindernisse der practischen Ausführung der Aufhebung des Cölibates im Wege ständen und der nächstjährigen Synode bestimmte Vorschläge zu unterbreiten. Bonn. Geheimrath von Schulte hat im „Deutschen Merkur“ den sechsten Altkatholiken- Congreß auf den 27. bis 29. Sept. d. J. nach Mainz ausgeschrieben. Coburg, 26. Mai. Die Herzogin von Edin⸗ burg mit Kindern ist heute hier eingetroffen. Bremen. Dieser Tage ist nun auch das fünfte und letzte auf der Werft der Aetiengesell- schaft„Weser“ für die deutsche Kriegsflotte gebaute Panzer Kanonen ⸗ Boot, das eine Maschine von 700 Pferdekraft und eine Thurm Kanone von 320 Millimeter Rohrweite erhalten wird, vom Stapel gelassen und auf den Namen Skorpion getauft worden. Die vier anderen Boote heißen Wespe, Viper, Biene und Mücke. Kissingen, 25. Mai. Heute ist Fürst Bismarck mit Gemahlin, Tochter und Sohn Herbert hier angekommen und in der oberen Saline abgestiegen. Metz. Die„N. A. Z.“ bringt einen von Augenzeugen herrührenden Bericht wonach zwei deutsche Ossiziere von hier in Civilkleidung am am zweiten Pfingsttage in Nancy von der Be⸗ völkerung schwer mißhandelt worden sind. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 23. Mai. Das Petersburger Cabinet stimmte den Anschau⸗ ungen der österreichischen Regierung zu, daß die Behinderung der Dampf Schifffahrt auf der Donau nur so lange dauere, als die militärischen Operationen dies unbedingt erforderlich machen. Die Zustimmung der Pforte steht noch aus, weil Graf Zichy die diesbezügliche Note erst jetzt über⸗ geben konnte; doch ist kein Zweifel, daß auch die Pforte den Anschauungen des Wiener Cabinets beipflichten wird. — Bei den Verhandlungen zwischen Rußland und Oesterreich in Betreff der gegenstitigen In⸗ teresse⸗Gebiete wurde schließlich die Morawa- Linie als Grenze der Kriegs⸗Operationen angenommen. Rußland gestand in einem Uebereinkommen über die Gebiets⸗Aenderungen beim Friedensschluß freie Donau- Schifffahrt und Neutralisirung der Donau⸗ Mündungen zu. Pest, 26. Mai. Der Bank- Ausschuß des Reichstages hat gestern die Bank- Vorlage der Regierung als Bafis der Special-Debatte ange- nommen. Die Deputation zur Berathung über die Quoten wird am 29. c. in Wien die erste meritorische Sitzung abhalten. — Der Zoll-Ausschuß hat nach einer mehr⸗ tägigen General-Debatte die Regierungs Vorlage bezüglich des gemeinsamen Zollgebiets mit Oester⸗ reich als Grundlage für die Special-Debatte an- genommen. Frankreich. Paris. Dem„Temps“ zu⸗ folge hätte der Präsident der Republik einen Brief des Königs von Italien erhalten, der ein durchaus vertrauensvolles, sympathisches Gepräge trage. Belgien. Seraing, 24. Mai. Eine vor Kurzem erfolgte theilweise Arbeits-Einstellung der Kohlengruben- Arbeiter hat die Hersendung stärkerer Militär Abtheilungen veranlaßt. durch die Ruhestörer gesperrten Straßen wurden von der Reiterei frei gemacht, wobei mehrere Personen verwundet wurden; auch wurden einige Verhaftungen vorgenommen. Im Ganzen feiern 7000 Arbeiter. Die Ruhe ist noch nicht wieder ganz hergestellt. Holland. Haag. Nachrichten aus Atschin zufolge ist die Provinz Langsar nebst den Küsten⸗ districten Atschin's unterworfen. Die Radscha's haben die Bedingungen der niederländischen Re- gierung angenommen. Die Blokade ist aufgehoben. Spanien. Madrid, 25. Mai. Nach einer Bekanntmachung des Ministers des Innern sind einige auf Halbsold gesetzte Offiziere, welche angeklagt find, eine Verschwörung gegen die öffent- liche Ordnung angezettelt zu haben, verhaftet. Die Ruhe ist nicht weiter gestört worden. Einige Unteroffiziere, denen Anerbietungen gemacht waren, um an dem Complot theilzunehmen, haben davon Anzeige gemacht. Italien. Rom, 26. Mai. In der Kammer der Deputirten erklärte der Minister Präsident Depretis, die Beziehungen Italiens seien zu allen Mächten freundschaftliche. Italien habe keinerlei Verpflichtungen gegen irgendeine Macht und ver⸗ folge keine Politik der Abenteuer. Die Kammer nahm darauf eine Tagesordnung an, welche ein Vertrauensvotum in sich schließt. Türkei. Constantinopel. Die Kammer verlangt die Versetzung des vormaligen Großvezirs Die Mahmud Pascha in Anklagestand.— Der Com- mandant von Ardahan wird vor ein Kriegs Gericht gestellt. — 24. Mai. Eine Deputation der Softas begab sich in die Deputirtenkammer und verlangte die Entlassung der Minister.— Es hatten sich nämlich zweitausend Softas heute vor dem Gebäude der Deputirtenkammer zusammengerottet. Nachdem der Präsident der Kammer den Delegirten Einlaß gewährt hatte, um ihr Begehren darzulegen, er⸗ schienen fünf Softas aus Ardahan in der Kammer, welche die durch den Verlust Ardahan's hervor- gerufene Erregung schilderten und die Ergreifung von Maßregeln zur Verhütung weiterer Nieder lagen forderten. Nachdem darauf der Prästdent erklärt hatte, die Deputirten hätten in diesem Be- treff bereits ihre Schuldigkeit gethan, zogen sich die Sostas zurück. In der Kammer hoben aber mehrere Deputirte die Schwierigkeit der Situation hervor und erklärten es für unbedingt nothwendig, einige durch Fähigkeiten bekannte Männer zu Ministern zu ernennen. Die Debatte wurde schließ— lich so stürmisch, daß der Präsident sich genöthigt sah, die Sitzung aufzuheben. Die Softas be— gaben sich darauf in das Palais des Sultans. Der Präsident der Kammer begab sich zum Groß vezir, und dieser ebenfalls zum Sultan. Wie versichert wird, bliebe das Ministerium im Amte. Der Sultan hat jedoch in Folge der drohenden Demonstration der Softas seine Wohnung auf der asiatischen Seite des Bosporus genommen. Viele Christen verließen die Stadt. In Folge der Kundgebung der Softas ist über Constantinepel und dessen Weichbild der Belagerungs-Zustand verhängt worden. Der diesbezügliche Erlaß ver- bietet das Waffentragen, ordnet Haussuchungen behufs Habhaftwerdung der Waffen an, ermächtigt die Behörden, verdächtige Individuen ohne Urtheil zu verbannen und untersagt alle Zusammenrottungen. — 24. Mai. Einer Meldung des Reuter'schen Bureaus aus Erzerum zufolge hätten die Russen ihren linken Flügel weiter südwärts ausgedehnt und hätten sich Kosaken bereits bei Wan gezeigt. Feizi Pascha bezog ein Lager bei Abagha, von dem die Russen nur einige Stunden entfernt stehen. Es finden unausgesetzt Scharmützel statt. Die Perser haben ein Lager bei Selmas an der türkischen Grenze aufgeschlagen und darin 10,000 Mann Infanterie und 2000 Mann Cavalerie aufgestellt, um erforderlichen Falls ihre Neutralität behaupten zu können. — 24. Mai. Amtliche Meldung. Ardahan, das Seitens der Russen bombardirt wurde, ist von den Türken Angesichte der 10 Bataillone betragenden Uebermacht der Russen geräumt wor- den. Die Garnison Ardahan's zog in der Stärke von 10 Bataillonen ab. Ihr Verlust an Todten betrug 150 Mann; ebensoviel Verwundete wurden zurückgelassen. — 25. Mai. Dem„W. T.“ zufolge wären die stattgehabten Demonstrationen durch die Kammer selbst veranlaßt worden, weil ihr vor Kurzem aus- gedrückter Wansch bezüglich einetz Ministerwechsels und der Verhängung der Anklage über Mehemed Damat Pascha und den Kriegs Minister Redif Pascha, sowie hinsichtlich der Zurückberufung von Midhat Pascha unberücksichtigt geblieben sei. Der Beschluß wegen Veranstaltung der Demonstration sei in einer Moschee gefaßt. Man befürchte, die Softas würden trotz des Belagerungszustandes den Sultan und die Regierung zu stürzen suchen. — 26. Mai. Die fremden Botschafter hielten gestern eine gemeinsame Conferenz über die po- litische Lage ab. Mit Rücksicht auf die Capitu⸗ lationen ist ein Einspruch gegen den Belagerungs- Zustand wahrscheinlich. In Folge der wachsenden Bewegung wurde die Berufung von Kriegsschiffen angeregt. Mehrere Minister haben ihre Entlassung gegeben. Serbien. Belgrad. Der Zar hat be— schlossen, den Fürsten Milan in Plojeschti zu em ⸗ pfangen. Rumänien. Bukarest, 26. Mai. Die Russen haben in der vergangenen Nacht 3 Uhr vermittelst Torpedo ⸗Schaluppen den größten türkischen Monitor in die Luft gesprengt. Bakau, 26. Mal. In der Nähe von Bakau ist ein rufsischer Militär⸗Train verunglückt, wobei acht Mann todt blieben und 13 Mann und 6 Pferde verwundet wurden. Griechenland. Athen. Griechenland hat in Steyr 30,000 Gras- Gewehre, lieferbar bis August, bestellt. Nufiland. Petersburg, 25. Mai. Ueber die Verbreitung des Aufstandes der Abchasen wird gemeldet, daß die Küste von Suchum bis Rubansk in den Händen der Insurgenten sei. Die Russen nahen von Rostow und Stawropol aus heran. Der„Daily ⸗Telegr.“ meldet, daß am 23. eine große Schlacht bei Batum begonnen habe, wobei der Großfürst Michael den Oberbefehl über die Russen führe. Gerüchtweise verlautet, daß Batum eingenommen worden sei. — Ein Telegramm von der Kaukasus⸗Armee, d. d. 24. Mai, bestätigt die Landung von sieben bemannten türkischen Schiffen bei Cap Ardeler; die dort ausgeschifften Mannschasten seien zumeist ehemalige Auswanderer aus dem Kaukasus. Das⸗ selbe Telegramm berichtet über ein erfolgreiches Treffen eines tussischen Detachements mit den Türken bei Suchum Kale. — Die„Agence Russe“ bezeichnet die Zeit⸗ ungs-Meld ungen, daß Rußland die Karpathenpässe zu besetzen beabsichtige, als völlig unbegründet; diese Gerüchte zielten nur darauf ab, die ausge⸗ zeichneten Beziehungen zwischen Oesterreich und Rußland zu trüben. Aegypten. Kairo, 24. Mai. Prinz Hassan hat sich mit seinem Stabe nach Alexandrien begeben, von wo aus das für die Unterstützung der Türken bestimmte ägyplische Contingent auf brechen soll. Aus Stadt und Land. —u. Nieder ⸗Florstadt. Am 30. April d. J. ver⸗ schied hier nach kurzem Krankenlager, im fast vollendeten 79. Lebensjahre, der evangelische Pfarrer Kirchenraih Görtz. In ihm verlor seine Familie das theure, innigst geliebie Haupt, seine Gemeinde einen treuen, musterhaften Seelenhirten, die evangelische Kirche unsetes Landes einen ibrer würdigsten Diener!— Er war geboren 1798 den 27. Mai zu Hannover, wo damals sein Vater Pfarrer war. Seinen ersten Unterricht erbielt er von seinem Valer, besuchte dann von 1813 bis 1816 das Gymnasium zu Gießen und widmete sich hierauf drei Jahte lang dem Studium der Theologie auf den Universiläzen Gießen und Jena.— Nachdem er im Sommer 1819 das Faculläts⸗ und das Staatsexamen in sehr ehrenvoller Weise bestanden halte, und mehrere Jabre als Erzieher thälig gewesen war, wurde er im Jahr 1824 zum Pfarrer in Steinfurth bei Friedberg ernannt. Nach einer zehnjährigen segensreichen Wirksamkeit in dieser Gemeinde wurde er auf die evange⸗ lische Pfarrstelle zu Schwanheim im Krrise Bensheim be ⸗ fördert, wo er 12 Jahre lang das Amt eines evangelischen Geisilichen mit aller Treue, Sorgfalt und Gewissenhaflig⸗ keit verwaltete, und in den letzten Jahren zugleich als Miiglied der Bezirksschulcommission eine segensreiche Wirk⸗ samkeit entfaltete. Im Jabte 1847 wurde er dann auf die evangelische Pfarestelle zu Nieder Florstadt präsentirt, welche Stelle er fast 30 Jahre lang bekleidete. Seine lich gesegnele, und sein Andenken wird in derselben gewiß steis im Segen bleiben! Während 21 Jahren verwaltete der Dahingeschiedene zugleich das Amt eines Decang des evangelischen Decanats Friedberg und erwarb sich durch sein würdevolles Auftreten, durch seine Humanität und seine ausgezeichnete Gewissenhastigkeit und Tüchligkeit in hohem Grade die Liebe und Verehrung aller Derjenigen, welche mit ihm in nähere Berührung kamen!— Seine vorzüglichen Leistungen und seine Verdiensie fanden auch bei den ihm vorgesetzten Behörden und dei dem Groß⸗ herzoge die verdiente Anerkennung durch Verleihung des Philipps ⸗Ordens und des Titels„Kirchenrath“ In welcher bohen Achtung der Dahingeschiedene fland, zeigte sich auch bei seiner Bestattung am 3. d. M. Aus der Nähe und aus der Ferne halten sich Viele ein⸗ gefunden, welche dem verehrten, theueren Freunde das Geleite zu seiner letzten Ruhestätte gaben und ihm aus tiefbewegter Seele nachriesen: Er rube in Frieden! Gießen. Im Wintersemester 1876—77 war die Zahl der Siudirenden auf der hiesigen Universität zusammen 315, darunter 227 Hessen und 88 Ausländer. Die Studienfächer anlangend fiudirten evangel. Theologie 22, Jurisprudenz 84, Mediein 52, Tbierarzneiwissenschaft 8, Cameralwissenschaften 3, Forstwissenschaft 9, Mathemalik 21, Philologie 46, Philosophie und Naturwissenschaft 25, Pharmacie 25, Chemie 20. Bei der Mediein waren außerdem 19 nicht immalriculirte Hörer.— Unter 81 neu Immalrseculirten waren mit Gymnasial⸗Maiuriiä 47, mit Real Maturität 15, ohne Maturiict 19. Offenbach, 26. Mai. Gesiern wurde unterhalb der Stadt eine männkiche Leiche geländet. Kopf und Gesich! derselben waren ganz zerschlagen, so daß ein Verbrechen vermuthet wird. Wirksamkeit in dieset Gemeinde war eine von Gol reich⸗ g ß fit dals Wi ile von 2 Nang und 6 wacgenlerd gef lieferbar bis 1 Ueber desen pitd du Rubang Die Russen aus deran. au 23. eint Nabe, wobki M iber die „ daß Batum ulalut · Atatt, 28 den sieden e Ardeler; een zumeist Malus. Das⸗ ttsolgreiches e i des zel dit Zell⸗ Nerpetterpässt unbegründet; d, dit ausge ⸗ rdterrtich und Nei. Prinz 9 Alexandrien Usterstügzung nungent auf⸗ —— nd. a b. J. bet⸗ velendelen r Kirchenrat cbeurt, lunigñ 1 er huflen Darmstadt, 26. Mai. Gestern Nachmittag erhängte sich der frübere Director des Staats-Archivs, Geheimerath Bauer, weil er wegen Dienstvergehen eine Discsplinar⸗ untersuchung zu gewärtigen hafte. Darmstadt. Im Jahr 1876 war das Großherzog⸗ tbum Hessen von 28 328 Hunden bevölkert, für die 141.640 Mark als Abgabe erhoben wurden. Die Zabl der Hunde betrug in der Provinz Starkenburg 12,047, Oberbessen 9456 und Rbeinbessen 6825 Stück.— Der Weinerirag im Jabre 1876 beträgt im ganzen Groß⸗ berzogtbum auf 10,506.6 Hectaten mit Reben bepflanzter Fläche 292 038 Hectoliter. Mainz. Seit vierzehn Tagen schon wird ein 56 jähriger Taglöhner Namens Form aus Laubenheim ver⸗ mißt, ohne daß man eine Spur des verschwundenen Mannes auffinden konnte. In den letzten Tagen nun ist die Leiche dieses Mannes in der Nähe der Eisenbahnbrücke aus dem Wasser gezogen worden, und zwar unter Umsänden, die ein Verbrechen vermuthen lassen. Dem Ertrunkenen waren nämlich, wie das„Tagbl.“ meldet, beide Hände zusammen⸗ gebunden. g Worms, 25. Mai. Als gestern Nachmittag die städtische Entwässerungsmaschine in Beirieb gesetzt wurde, kam ein Taglöyner aus Hofheim in das Triebwerk und wurde der Unglückiiche dermaßen verletzt, daß er, in das stäbtische Hospital verbracht, seinen Verletzungen erlegen ist. Allerlei. anau. Vor einigen Tagen sind aus dem hiesigen Gesängniß drei Individuen, die sich in einer Zelle besan⸗ den, ausgebrochen. Der eine war bereits zu 2 Jahren Gefänguiß verurtbeilt, der andere wegen Meineids und der dritte wegen Bleidiebstahls in Untersuchungshaft. Peterzell. Am 20. Mai wülhete hier ein solches Schneegestöder, daß in kurzer Zeit Alles in eine Schnee⸗ decke gehüllt war und eine bedeutende Abkübsung erfolgte. So ageschehen am 20. des Wonnemonals 1877. Berlin. Bei den Ausgrabungen in Olympia wurde ein sehr werthvoller Fund gemacht. Im Tempel der Here fand man nämlich eine Statue des Praxiteles, die Pausa⸗ nias(V. 17. 3.) beschreibt, nämlich ein Hermes mit dem Bacchueknaben auf dem Arme. Sie ist aus Marmor und im Ganzen wohl erhalten. Berlin. Die Berliner Stadthebamme Frau Courab, welche vorige Woche ibr 25jähriges Jubiläum feierte, hat in dieser Zeit 4591 Meuschen in's Leben eingeführt. Bern. Am 13. Mal Abends gegen 8 Uhr ist in Vivis der„Große Quai“ von dem sogenannten„Ront Point“ an, ohne daß man Anzeichen der eintretenden Katastrophe wahrgenommen, auf einer Strecke von etwa 50 Meter plötzlich in den See versunken. Den neuesten Berichten zufolge ist Vivis von dieser Katastrophe schmerz⸗ licher berührt worden, als man bei der ersten Kunde von ihr annehmen konnte. Der in den Genfer See versunkene Theil des„Neuen Quai“, der erst kürzlich mit Reihen prächtiger Bäume bepflanzt worden war, umfaßt nämlich zwei ganze Dritttheile desselben, und dazu ist leider der angerichteie Schaden gar nicht wiedet gut zu machen, denn während vor der Aufführung des Quai der See an der eingesunkenen Stelle nur 3—4 Fuß tief war, beträgt seine Tiese jetzt nach der Katastrophe dort 12— 15 mit einem Abfall des Seebodens vis auf 40 Fuß, was den Wiederaufbau des Quai unmöglich macht, dann aber auch für die ihm entlang erbauten Häuser, deren Mauern die Wellen des Sees seit dem Einsturze bespülen, höͤchst ver⸗ hängnißvoll werden dürfte, oder vielmehr schon ist. Die am meisten bedrohten sind in Folge dessen von ihren Bewohnern auch bereits geräumt worden. Dringende Bitte an alle Forstleute und Jagdbeständer. Zu den wichligsten Aufgaben der Thierschutz⸗Vereine gehört unstreitig der Vogelschutz. Es soll derselbe jedoch nicht nur darin bestehen, daß man die nützlichen Vögel begt und ihnen Gelegenheit zum Nisten bietet, sondern man muß auch dafür sorgen, daß di selben in Ruhe und Frieden ihre Jungen aufziehen können. Dies kann aber nur geschehen, wenn man die Feinde derselben vermindert. Solche Feinde der Singvögel sind aber die Katzen und namentlich die Elstern. Wer einmal diesen Vogel in seinem Thun beobachtet bat, wie er früh Morgens alle Gebüsche und Bäume nach Nestern durchsucht, wer gesehen, wie er die durch das Schreien der Jungen, oder das Ab⸗ und Zufliegen der Alten gefundenen Nester plündert, die darin enthaltenen Eier und Junge verzehrt, der wird mit uns übereinstimmen, wenn wir sagen: Die Elster ift der schädlichste Feind der Singvögel! Leider ist dieser Vogel in vielen Gegenden noch sehr häufig und weiß sich derselbe durch seine Schlaubeit gar oft allen Nachstellungen zu entziehen. Am leichtesten kommt man ihm bekanntlich am Neste bei, indem man in basselbe schießt und hierburch nicht allein die alten Vögel tötet, sondern auch die im Neste vorhandene Brut. Da nun gerade jetzt die Elfter brütet, eben aber auch durch das Zersiören zahlreicher Nester den größten Schaden anrichten, so ersuchen wir alle Forstleute und Jagdbeständer dringend die Elstern, wo es irgend möglich ist, zu vertreiben oder zu tödten. Der Nutzen einer solchen Maßregel wird nicht ausbleiben und die gefiederten Sänger in Wald und Feld werden die ihnen gewidmete Fürsorge reichlich lohnen. Das Bureau des Thierschutz⸗Vereins für das Großberzogtyum Hessen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 26. Mai. Der beutige Heu- und Strob⸗ Markt war aut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Ceniner M. 4.50—6., Strob per Centner M. 4—5. Butter im Großbandel das Pfund 1. Qual. M. 1.30., 2. Qual. M. 1.20., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50 bis 1 60., 2. Qual. M. 1.40., Eier, gewöbnliche, das Hundert M. 420—40., italienische M. 5 50. Spargel das Pfund 60—70 Pf. Kartoffeln per 100 Kilogr. M. 8.—. Mainz, 26. Mai. Producten-Markt. Walzen per Mai 25 50. Korn per Mai 18 40. Hafer per Mai 17.—. Rüböl per Mai 36 10. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 26. Mai 1877. 20 Frankenstücke Mk. 16 2630 Englische Sovereigns 4 1„ 20 35—40 Nussische Imperiales„„ 16 72—77 Holländische fl. 10⸗Stücke 6 Ducaten. Ans inne 9 9 5358 Ducaten al maro„ 9 55—60 Dollars in Gold 5 417-20 Mobilien Versteigerung. Mittwoch den 6. Juni 1877, Vormittags 9 Uhr 5 holen zum Nachlaß der verlebten Karl beginnend, er em werlih Eheleute dahier gehörige nachbezeichnete Mo biliargegenstände, als: 8 N Berschiedene Kleidungsstücke, verschiedenes Weiß⸗ geräthe, Bettwerk, 3 vollständige Betten nebst Deck⸗ und Kissenüberzügen, Tische, Stühle, Commode, Schränke, Kisten, Kasten, 1 ö verschiedenen Haus⸗ und Küchengeräthen, sowie 9 Petroleum⸗ und 18— 20 große Obstweinfässer öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung in der Be⸗ hausung des Metzgers und Wirths Jakob Brückmann daselbst versteigert werden. Okarben am 2. Mai 1877. g. 8 J. Groh, Vormund. Holz ⸗Versteigerung. 57 Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr 1 1 1 in dem Hoch⸗Weiseler Gemeindewald, Distrikt Lammshardt und Langscheid, nachfolgende Holz⸗ sortimente meistbietend versteigert werden: 50 Eichenstämme, 10 Eichen- Derbstangen, 2 Naummeter e 28 Raummeter Eichen⸗„ 25 Raummeter Buchen⸗ Knüppel, 40 Raummeter Buchen⸗Stockholz, 5956 Buchen-, 1040 Eichen-, 200 Birkenwellen. Zusammenkunft und Anfang auf der Lammshardt m Abtrieb. 7 Hoch⸗Weisel am 23. Mai 1877. f Großherzogliche Pizbenmeisel Hoch⸗Weisel. 5 rn er. Bekanntmachung. 1658 Die am 14. d. Mts. im hiesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste ahrtag auf Mittwoch den 30. d. Mts. bestimmt worden. le Abfuhrscheine können gegen vorschriftsmäßige Bürg⸗ scheine bei dem Gemeinde⸗Einnehmer dahier in Empfang genommen werden. 5 Hoch Weisel am 23. Mai 1877. 5 ene Hoch⸗Weisel. W d rn e r. Holz⸗Versteigerung. 1663 Dienstag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde Alterberg, unweit der Ghaussee, datz bei voriger Versteigerung nicht verkaufte Gehölz öffent ich miistbietend versteigert werden: 2250 Stuck Birken ⸗Prügel⸗ und Reisholzwellen, 1550 Stück Eichen⸗ u. Aspen gemischte Reisholzwellen, 1125 Stuck Eichen lange Wellen(Faschinen), letztere elgnen sich besonders zu Bohnenstangen. I bis 1. September d. J. karben am 26. Mai 1877. Fretherrlicher Repterförster. Hilgen reiner. Kastenschiebkarren nebst Schäfer gesucht. Die Gemeinde Leidbecken sucht einen mit guten Zeug⸗ nissen versehenen Schäfer. Eintritt am 10. August 1877. Leidhecken den 24. Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selz am. Holzverkauf. 1664 Nächsten Donnerstag den 31. d. M., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Großherzoglichen Braunkohlen— bergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach 60 Haufen ab— gängiges Grubenholz und Zimmerspähne öffentlich an den Meistbietenden unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Bad Nauheim am 26. Mai 1877. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad, Nauheim. 1662 3 58 Es ist wissenschaftlich festgestellt, dass Cacao als Nahrungsmittel von unschätzbarem Werthe, dass eine reine unverfälschte Chocolade das gesundeste Getränk ist! Die Stollwerck'sche Hof- Chocoladen- Fabrik in OCöln haftet jedem Cousumeanten ihrer mit Stempel und Siegel ver- sehenen Chocoladen für absolute Reinheit; ihr Produet wurde auf der Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873 als das vorzüglichste von 137 Coneurrenten prämtirt und ihr Etablissement zur Kaiserlichen Hof-Chocoladen-Fabrik, der einzigen im deutschen Reiche, ernannt. Auf der Welt- ausstellung in Philadelphia erhielt die Fabrik neuerdings die Preis-Medaille. Die Chocoladen sind in den meisten grösseren Geschäften vorräthig; Aufträge von Privaten werden nur nach Orten von der Fabrik ausge- führt, wo sich keine Verkaufs-Niederlagen befinden. 1 Ein Handwägelchen, 1617 auch zum Fahren mit einem Hund geeignet, steht zu verkaufen bei Ober-Mörlen. Pfandmeister Rühl. Für Restauraut und Familie! . Der nach den neuesten medicinischen Lehren 1 über diätetische Gesundheitspflege bereitete, J. vielfach preisgekrönte und durch seinen 8 enormen Absatz berühmte ärztliche Magenbitter gen. Lestomac von Dr. med. Schrömbgens, prakt. Arzt in Kaldenkirchen, wird von den bedeutendsten Professoren der Medicin und Chemie der größten deutschen Universttäten als ange nehmer und gesunder Liqueur empfohlen. Zu haben in Friedberg bei Herrn W. ö ö f 69 Pfennig. 743 Bernbeck, in Nauheim bel Philipp J. Weißt. 119 Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Nauheim ist vorräthig: Gesetz, Die Gesinde⸗Ordnung betreffend. Vom 28. April 1877. Amtliche Handausgabe. 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Seyppel: Der Couponschneider und der Flickschuider.— Herr Siudzo Aok. Zu Bestellungen empfiehlt fich Carl Bindernagel in Friedberg. Bad⸗ Nauheim. Horn& Baumann empfehlen ihr vollständig assortirtes Möbel- und Tapeten-Lager. Tapeten⸗Aus wahl in 400 Sorten, per Stück von 0,18 Pf. an bis zu den feinsten. Rouleaux in jeder Größe, sowie Spiegel und Gardinen-Verzierungen ꝛc. Ausstattungen in Mahagoni-, Nußbaum- und lakirten Möbeln mit entsprechenden Polstermöbeln. Preise fest und billigst. Dampfsägewerk und Holzhandlung von Otto Abrie in Bad⸗ Nauheim, an der Bahnstation(Straße Frankfurt-⸗Gießen). Lager aller Arten geschnittener Werkhölzer in allen Dimenstonen, Dielen, Latten, Stollen ꝛc. Werk. und Brennholz zum Schneiden kann zu jeder Zeit angefahren werden; auch übernehme ich das Schneiden von Ziegelbrettern, Pfosten, Stollen ꝛc. bis zu den kleinsten Dimensionen. Ankauf von Werkholzstämwen jeder Art. 438 Vaterländische Feuer⸗ und Hagelversicherungs-Actiengesell⸗ schaften in Elberfeld. 1636 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir die seither von Herrn Simon Lö b in Wohnbach verwaltete Agentur für Feuer- und Hagelversicherung dem Herrn David Mayer in Wohnbach übertragen haben. Darmstadt den 19. Mai 1877. Gemalte Die General⸗ Agentur: Kemmler. Auf Obiges bezugnehmend, empfehle ich mich zur Vermittlung von Versicherungen gegen Feuer- und Hagelschaden für obige Gesellschaft zu festen und angemessen billigen Prämien und bin zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft gerne bereit. Hochachtungsvoll Wobnbach. David Mayer. 5 Eröffnung des neu gegründeten Herrengarderobe- Magazins von J. Süß mann, Neue Kräme Nr. 26, Frankfurt am Main, Ecke der Schnurgasse, im neuen Bau des Herrn Rosenberg. (H. 61782.) FP 5 Frankfurt. Dame u. Mäntel ⸗Fabrik. 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