instein Ill. kreuter Il f 1 1877. Donnerstag den 25. October. M 125. berhessischer Anzeiger. Die Petitzetle wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Anschaffung des Holzsamens zu den 1878er Culturen in den Communalwaldungen des Forstes Friedberg. Friedberg den 20. October 1877. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien der waldbesitzenden Gemeinden. Wir beauftragen Sie, die für 1878 zu den Waldculturen erforderlichen Eicheln und Bucheln unter Mitwirkung der Großherzoglichen Ober— förstereien nach Vorschrift anzuschaffen und das Weitere zu veranlassen. Dr. Bet a dee u. Generalversammlung des landw. Vereins von Oberhessen. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des landw. Vereins von Oberhessen soll am Dienstag den 6. November d. J., des Vormittags 11 Uhr, zu Friedberg im Hötel Trapp abgehalten werden. Gegenstände der Verhandlungen werden sein: 1) Erstattung des statutenmäßigen Rechenschaftsberichtes. 2) Wahl des nächstjährigen Versammlungsortes. 3) Die Frage: Welches sind die Aufgaben der landwirthschastlichen Körperschaften? 4) Die Frage: Auf welche Weise können die Landwirthe auf eine an— gemessene Regulirung des Preises der landwirthschaftlichen Producte in welchen Mißverbältniß zum Productionswerthe stehen? 5) Die Frage: Empfiehlt sich für Oberhessen die Gründung von Molkerei— genossenschaften und auf welche Weise lassen sich dieselben in's Leben rufen? 6) Die Frage: Worin besteht der hauptsächliche Nutzen der landwirth— einwirken, namentlich in Zeiten, eingereicht werden. die Arbeitslöhne im schaftlich-chemischen Versuchsstation und warum wird von der Benutzung derselben in Oberhessen noch kein umfangreicher Gebrauch gemacht? 7) Die Frage: Sollen durch Vermittlung des landwirthschaftlichen Ver- eins von Oberhessen Saatkartoffeln und etwa namentlich Zwiebel— kartoffeln in Sachsen angekauft werden? Nach§ 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, diese Absicht vor Beginn derselben dem Präsidium zu erkennen geben; schriftliche Mittheil⸗ ungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bei demselben Der Unterzeichnete ladet hiermit die Vereinsmitglieder sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu dieser Versammlung ergebenst ein. Friedelhausen am 20. Oktober 1877. Der Präfident des landw. Vereins von Oberhessen. A. Freiherr Nordeck zur Rabenau. Deutsches Reich. Darmstadt. Et. Leydhecker im Feld Art.- Regt. Nr. 25 zum Hauptmann und Batteriechef im Feld- Art.- Regt. Regt. Nr. 115 zum Sec.⸗Lt. befördert. Thylmann, Sec.⸗Lt. vom 1. Inf.⸗ Regt. Nr. 115 wurde in das Rheinische Inf Regt. Nr, 30(Garnison Saarlouis) versetzt; Mostz, Port. Fähnrich vom 1. Inf.⸗Regt Nr. 115 zum Sec. — S. K. H. der Großherzog wird sich den 29. d. M. nach Oberhessen begeben; in Gießen wird ein officieller Empfang vorbereitet. Am Abend desselben Tages trifft der Großherzog in Militärdienstnachricht. Prem. „Et. befördert. de schuß zon k, 288,280 B. laufenden Jahres zeigt ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben. Verwendungen sind disponibel 782,956 M., welcher 5 a B u bereit iegend. Alsfeld, wo ebenfalls Empfang stattfindet, ein und Betrag durch den bereits vorliegenden Nachtrags gedenkt einige Tage dort zu verweilen um der Jagd obzuliegen. Vice-Präsidenten gewählt; ebenso die sämmtlichen übrigen Mitglieder des früheren Bureaus.— 23. October. Der Finanzminister legte den Etat für 1878/79 mit einer Uebersicht über das Finanz— Nr. 16, B t. Fähnrich v 1. Inf.⸗ Ergebniß vom Jahre 1876 vor, welches einen i F Ju dlsponiblen Ueberschuß von 22,179,780 M. ergibt. Zu der Mehr⸗Einnahme hat die Justiz Verwaltung am Meisten, nämlich 7,386,968 M., beigetragen, dem jedoch große Mehr-Ausgaben gegenüberstehen. Die Eisenbahn-Verwaltung gewährte einen Ueber— Das erste Semester des Zu außerordentlichen Etat um 1,300,000 M. zu erhöhen ist. Im laufenden Jahre bleiben einige Einnahme-Quellen hinter den Anschlägen zurück, doch fehlt nach Ver— — ueber die Vorlage bezüglich der Civilliste legung des Etats-Jabres bis jetzt noch der genaue hört man, daß dieselbe an eigentlicher Civilliste, auf welche der Art. 70 der Verfassungs Urkunde Anwendung leidet, 1,095,288 M.(14,573 M. mehr als bisher) beansprucht. Da jedoch Schul- den des verstorbenen Großherzogs vorliegen, und auch der jetzige Großberzog noch Passiven hat(in Folge des Baues des neuen Palais), so werden zunächst 1,349,818 M., die sich aber in zehn Jahren durch die Schuldentilgung nach und nach dis zur obigen Summe vermindern, gefordert. Berlin, 21. October. Die Eröffnung des Landtages erfolgte in üblicher Weise im weißen Saale des königlichen Schlosses. Anwesend waren etwa 100 Mitglieder von beiden Häusern des Landtages. Der Herzog v. Ratibor brachte zum Schlusse des Aetes ein dreifaches Hoch auf den Kalser und König aus. Die erste Sitzung des Abgeordneten-Hauses fand um 12½ Uhr unter dem Vorsitze des bisherigen Präsidenten v. Bennigsen statt. Es erfolgte die Berufung der provisorischen Schriftführer und die Verloosung der angemeldeten 233 Mitglieder in die Abtheilungen.— 22. Oct. In der heutigen Sitzung wurde von der Con- ditufrung der Abtheilungen Kenntniß gegeben. Auf Antrag Windthorst's wurde durch Acclamation Bennigsen wiederum zum ersten Präsidenten, Klotz um ersten und Graf Bethush-Huc zum zweiten Hinsichtlich der 0 sei zu bemerken, daß am 1. September d. J. für Maßstab für eine Uebersicht. eine Minder Einnahme zu constatiren bei den Bergwerken von 12,505,488 M. Der Etat pro 1878/79 habe Augesichts der bevorstehenden Er— höhung des Beitrags zu den Matricular-Umlagen einen Contributions-Betrag von 16,268,276 M. einstellen müssen. Mehrbeträge lieferten die Do— mänen und Forsten, die directen und indirecten Steuern und die Lotterie. Einen Ausfall weisen auf die Münz- Verwaltung, ebenso die Berg-, Hütten- und Salinen Verwaltung von zwei Mill. Bei der Eisenbahn-Verwaltung ist ein Mehr von 2½ Mill. Mehr- Ausgaben sind bei den Ministerten des Innern und des Cultus. Die Betriebs Ver- waltungen liefern einen Ueberschuß von 3,323,360 M. Indessen beläuft sich die für das Extra-Ordinarium disponible Summe auf 31,002,221 M., welche ziemlich gleichmäßig auf alle Ressorts vertheilt ist. Die Regierung beschäftigt sich mit einer Vorlage, be⸗ treffend die Aufnahme einer Anleihe für Staats— bauten, welche demnächst mit Motiven erscheinen werde, von dem Etat nicht abhängig sei und deß— halb dessen Berathung nicht aufzuhalten brauche. Verwendung der Eisenbahn Credite Zwecke 86 Mill. verwendet und noch Eisenbahn— Auf die nächste 300 Millionen dieponibel seien. Schon jetzt sei aber Tagesordnung werden die Entlassungsgesuche der Preußischen Minister gesetzt. — 22. Oct. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurde das frühere Präsidium: Herzog v. Ratibor, v. Bernuth und Hasselbach wieder— gewählt.— 23. Oct. Das Herrenhaus nahm eine Mittheilung über die Constituirung mehrerer Commissionen entgegen, stellte zwei kleinere Gesetz— Entwürfe zur einmaligen Schlußberathung und überwies das Feld- und Forstschutz⸗Gesetz der ver— einigten Justiz- und Agrar⸗Commission. — 23. Oct. Graf Eulenburg hat den ihm angebotenen Urlaub nicht angenommen und ver— harrt auf seiner Entlassung. Wiesbaden. Die Meldung von dem Aus- bruch der Rinderpest in Langenlonsheim bei Kreuz⸗ nach hat sich als irrthümlich herausgestellt. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 23. Oet. In der heutigen Sitzung des Abgeordneten-Hauses legte der Finanz. Minister das Budget für 1878 vor; darnach stellt sich der Ausgaben-Bedarf um 9½ Mill. fl. geringer, die Einnahmen dagegen um 8 Mill. höher als für 1877; daher beziffert sich das Defieit pro 1878 auf 20⅝ Mill. gegen- über 37/ Mill. im Vorjahre, und stellt sich also die Bilanz des Jahres 1878 um 17¾ü Mill. günstiger. Diese Besserung ist das Resultat ernst— hafter. Anstrengungen zur Herabminderung des Aufwandes und zur Erhöhung der Einnahmen, für welchen Zweck eine eigene Ersparniß-Commission ingesetzt ist. Durch das Inslebentreten der Steuer Reform, so schloß der Finanzüinister, werde hoffentlich schon 1880 das Gleichgewicht im Staate haushalt hergestellt sein. Nach dem Entwurfe des Finanzgesetzes pro 1878 soll das Deficit von 20,200,000 Gulden durch Begebung von Goldrente gedeckt werden. Schweiz. Bern, 22. Oct. Das Militär- steuer Gesetz ist gestern mit geringer Mehrheit verworsen worden. Frankreich. Paris. Das Journal„Le Frangais“ bespricht die gegenwärtige Lage Frank— reich's und hebt hervor, daß Marschall Mae Mahon 5— 3 1 1 0 * 9 f 10 N 107 9 f. 0 1 5 7 7 0* H 1 1 1 * 1 1 14 1 1 „ 14 „ 10 105 1 4 1 4 E 80 1 . 9 . 955 190 0 4 0 1 1 1 1 1 1 1 9 1 0 0 auf dem Boden der Verfassung beharren und fort⸗ fahren werde, den Radicalismus zu bekämpfen. Spanien. Madrid. Aus Anlaß eines Vorfalles zu Ignatoraf, wo der Ortsvorsteher bei der gewaltsamen Taufe eines protestantischen Kindes in der katholischen Kirche mitwirkte, ist eine vom Amtsblatte veröffentlichte königl. Verfügung er⸗ gangen, welche das Verfahren des Gemeinde Beamten tadelt und zugleich versichert, die Regierung werde jeder Verletzung des Glaubens vorbeugen. Türkei. Constantinopel, Reuf Pascha meldet aus Schipka vom 20. d.: Die feindliche Artillerie unterhielt heute eine sehr heftige Be⸗ schießung der türkischen Redouten auf dem äußersten rechten Flügel, verursachte jedoch nur unbedeuten⸗ den Schaden und Verlust. Die Türken dagegen fügten den Russen beim Wasserholen starke Verluste zu. Am Freitag griffen zwei russische Bataillone mit Cavalerie und Artillerie Dedbal bei Thirnova— dere an, wurden aber zurückgewiesen. — 23. Oct. Das Corps Ismail Pascha's, das bei Igdyr stand, hat das russische Gebiet verlassen, um sich mit Mukhtar Pascha zu vereinigen. Montenegro. Cettinje, 22. October. Die Fürstin ist mit ihren Kindern und Gefolge heute zum Gebrauche einer Kur nach Neapel ab- gereist. Sie hat sich in Cattaro auf einer zu ihrer Verfügung gestellten kaiserlichen Nacht ein geschifft. Rußland. Petersburg. An der unteren Donau erbeuteten Kosaken am 17. Oct. auf dem Wege von Tschernawoda nach Silistria bei Seilhk einen türkischen aus 100 Peroviantwagen bestehen- den und von 150 Mann escortirten Transport. Von der Escorte wurden 26 Mann niedergemetzelt, 32 Mann gefangen genommen, die übrigen zerstreut. — Aus Gorni- Studen, wird über die Einzel heiten eines am 19. d. um eine türkische Redoute bei Plewna ausgefochtenen Kampfes amtlich Fol— gendes berichtet: Nachmittags 12½ Uhr verließen vier rumänische Bataillone die vierte Parallele, um die Redoute anzugreifen, mußten sich aber, da ihnen starkes Gewehrfeuer entgegengesetzt wurde, zurückziehen. Am Abend, 6 ½ Uhr, erneuerte der Führer der vierten rumänischen Division den An- griff gegen die Redoute. Drei voranstürmende Bataillone sprangen in den Graben und verweilten daselbst eine Stunde, sich vergeblich bemühend, die Redoute zu erstürmen. Dieser längere Aufenthalt der bezeichneten Truppen gab Veranlassung zu der verfrühten Nachricht, daß die Redoute genommen wäre. Schließlich mußten sich die Rumänen mit Verlust von 2 Offizieren und 200 Soldaten todt sowie 20 Offizieren und 707 Soldaten verwundet zurückziehen. Die Verluste der Türken dürften auch bedeutend sein, da die zur Redoute hineilen⸗ den türkischen Reserven durch die rumänischen Batterien von der Flanke und in dem Rücken stark beschossen wurden. — 22. Oct. Das Corps in der Dobrudscha und der linke Flügel der Armee am Lom haben sich in Bewegung gesetzt. Großfürst Wladimir hat das Commando des zwölften Armee-Corps übernommen. — Auf dem asiatischen Kriegsschauplatz wurde am 17. d. von Khoper'schen Kosaken unter Oberst⸗ Lieutenant Perin ein türkisches Detachement bei dem Dorfe Saly umzingelt und gefangen genom- men. Das Detachement ergab sich in einem Be⸗ stand von 23 Offizieren und 200 Soldaten mit 3 Gebirgs⸗Geschützen. Seit dem 14. Oct. ist im südlichen Daghestan die Ruhe hergestellt. In Mittel ⸗Daghestan dagegen fanden am 15. und 16. Oct. zwei Gefechte mit den Aufständischen bei dem Dorfe Lowaschi statt, wo Oberst Naka- schidse's Truppen 300 Mann niedermetzelten, viele Fahnen, Pferde und verschiedenes Eigenthum er⸗ beuteten. General Heimann marschirt auf Erzerum. Kars ist seit dem 22. Oct. umzingelt; es sollen Unterhandlungen wegen Uebergabe der Festung eingeleitet sein. Das russische Hauptquartier be- findet sich gegenwärtig in Verzinköl. General Lazareff marschirt gegen Ismail Pascha. — Der„Golos“ meldet vom 21. Oct.: Unsere Truppen fahren fort, täglich Reste der zerstreuten Armee Mukhtar Pascha's einzufangen. Das russische Hauptquartier befindet sich in Großtikma. Amerika. Cuba, 22. Oct. Von hier wird officiell gemeldet, daß die Aufständischen zwei ihrer Führer gehängt haben und zwei andere entflohen sind. Aus Stadt und Land. Friedberg. Nach einem Beschluß der Schulcommission sind alle Schüler, welche nachweisen, daß sie den kauf⸗ männischen Cursus von E. Ermus hier besuchen, von dem obligatocischen Besuch der Fortbildungsschule befreit. Gießen. Das von dem verstorbenen Geh. Oberpost⸗ rath Vauer hinterlassene Herbarium ist von dessen Erben der Laudesuniversiläl zum Geschenke gemacht und bereits bei den Sammlungen des botanischen Gartens zu all⸗ gemeiner Benutzung aufgestellt worden. Dasselbe bildet einen sehr werthvollen Beitrag insbesondere zur Kenntniß der Flora von Hessen, welche der Verstorbene viele Jahre hindurch mit beispiellosem Eifer durchforscht hat. Gießen, 23. Oct. Gestern Abend wurde die Familie eines hiesigen Einwohners in große Trauer versetzt. Dem jüngsten Kinde war zum Spielen der Knopf s von einer Saugflische übetlassen worden und gerieht derselbe in den Schlund des Kleinen. Ehe Hülse herbeigeholt werden konnte, war dasselbe erstickt. Also Vorsicht bei kleinen Kindern! Offenbach. Dem Vernehmen nach hat der Unter— suchungsrichter am hiesigen Landgericht, Landgerichisassessoc Küchler, dieser Tage in Neu-Menburg ein großes Diebsnest ausgehoben und bei einer vorgenommenen Haussuchung ein ganzes Lager von gestohlenen Gegenständen aller Art mit Beschlag belegt, das auf eine förmlich organisirte Bande schließen läßt. Die Untersuchung wird Näheres ergeben. Allerlei. Frankfurt, 23. Oct. Gestern Mittag wurde der Inspector Todt, welcher erst kaͤczlich von Lahnstein hierher versetzt worden, von der Rangirmaschine auf dem Taunus— Bahnhof überfahren und blieb todt. Frankfurt, 23. Oct. Das eine Bären-Paar im zoologischen Garten wurde gestern durch die Muniftcenz eines hiesigen Bürgers in große Freude versetzt. Derselbe fützerte oben vom Zwinger berab„Lips mit Frau“, als ihm sein Hut, in dem die Biöochen sich befanden, entglitt und hinabfiel. Die Bäcin bekam leider nur ein Brödchen, während Petz mit Heißhunger über den Hut herfiel und mit sichtlichem Wohlbehagen erst das sette Fuiter des Huts und dann diesen selbst verzehrte.(Ecinnert lebhaft an einen Fall, der s. 3. einem damaligen Friedberger passicte.) London, 22. Oct. Heute fand in der Kohlengrube Highblanthy e bei Glasgow eine Explosion stalt; die Zahl der Todien beträgt 232. Nur ein Einziger wurde gereitet. Washington, 12. Oct. Allen darüber eingelaufenen Berichten nach ist die diesjährige Waizenernte die größte, die die Union überhaupt j mals gehabt hal.— Die Vor— stadt von Saint John's(Neu Brandenbura) ist nieder⸗ gebrannt. 230 Häuser sind eingeäschert, 2000 Menschen obdachlos geworden. Handel und Verkehr. Friedberg, 24. Oct. Wochenmarkt. Butter kosteie per Pfund 90 Pf. bis M. 1.—. Eier per Stück 9 Pf. Friedberg, 24 Oel. Waizen M. 22 70. Koen M. 17.—. Gerste M. 18.—. Hafer M. 14 50-18. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpsund. Gießen, 23. Ocl. Wochenmarkt. Bulter per Pfund 90 95 Pf. Eier per Stück 7 Pf. Tauben das Paar 60 Pf. Hühner per Stück 55 Pf. Hahnen per Slück 60 Pf. Enten per Stück M. 1.50. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 6 50. Frankfurt, 22. Oct. Ja Folge der Rinderpast, und weil man den hiesigen Viehhof für verdächlig erklärt hat, wird nur so viel Nutzoieh zugelassen, als man eben zur Deckung des Fleischbedarfes in der Stadt braucht, und es sand deßhalb heute ein eigentlicher Viehmalkt nicht stalt. Das Geschäft wurde auf der Mainkur und in Off abach gemacht; hier standen nur 120 Ochsen, 12 Kühe und 116 Kälber zum Verkauf. Daß unter solchen Umständen die Preise sehr hoch waren, ist selbstverständlich. Die Preise stelleen sich per Centner Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 75—80., 2. Qual. M. 70—73. Kübe und Rinder 1. Qual. M. 65—68., 2. Qual. M. 56 58. Kälber 1. Qual. M. 70- 72., 2. Qual. M. 58 60. Frankfurt, 22. Oct. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 MN. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30. Ni. 5 M. 24. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 25., o. II.(Berliner Marke) M. 21. Weizen ab Babnbof bier M. 23—24 25., ab unserer Umgegend M. 22—23 25., stemder je nach Qual. M. 23— 25.25. Korn M. 17.— bis 18.50. Gerste M. 18—24. Hafer M. 13 17. Kohlsamen M. 36-37. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 17.—. Linsen M. 21—30. Rüböl M. 83.—. Die Preise versiehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo. Manz, 22 Oct. Producten-Markt. Waizen per Nov. M. 22 60. Korn per Nov. M. 15 40. Hafer per Nov. M. 15.45. Rüböl per Oet. M. 4020. D. Frankfurt a. M., 23. October. Der seuher noch seste Grundion der Tendenz machte heute unter dem Einfluß gewichener auswärtiger Nottrungen einer entschieden matten Haltung Platz. Die Rraction, welche auf sast allen Verkehrsgebieten dominirte, ist indeß weniger das Resultat von Blauconbgaben, als von Realisationen der Haussters, die durch die seit gestern gemelbeten Wiener werden. Insolvenzen in der Getreidebranche motivirt Während die erwähnte Partei sich wo möglich vor Ultimo zu degagiren sucht, traten eiwa vorhandene Baisseneigungen nur zaghaft hervor, da man auch auf dieser Seite dem Wetter nicht traute und durch ein unerwartetes, einer Hausse günstiges Ereigniß, abgeschnitten zu werden fürchtet. Von den Hauplispekulationswerthen waren Creditactien heute ausnehmend matt, Staatsbahnactien blieben relativ sester. Lombarden hielten sich gut und fanden auch wieber einige Beachtung. Man will wissen, daß die Lage der Bahn einer Besserung entgegengehe und namentlich eine stärkere Dotirung des Reservefonds in Aussicht siehe. Creditactien bewegten sich zwischen 179½—/—178¾ bis 179/ und 177¾. Staalsbahnactien zwischen 221½¼ bis 221—222 und 221. Lombarden noticten 60/. Von ausländischen Fonds waren österr. Goldrente und Papier⸗ rente etwas schwächer, Silbetrente sest. Unagarische Schatz bons stellten sich niedriger. Loose matter. Oesterr. Bahnen bröck lien in der Mehrzahl ebenfalls im Course ab. Galizier ca. ½ fl besser. Oesterr. Prioritäten ziemlich preishaltend. 30% Lom bardische etwas höher. Banken wurden billiger ab⸗ gegeben. Oestert. Nationalbank verloren 8½ fl. Meininger sind ½0% böber. Wechsel theurer, Wien 50 Pf. Prival⸗ disconio 4½0%/. Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Verfälschung von Cichorienkaffee. Clonet be— richtet über die Vergiftung von vier Persouen durch den Genuß von Cichorienkaffee, welcher aus Lille bezogen war. Ducch die chemische Untersuchung wurde in dem Aufgusse desselben Hyoscyamin nachgewiesen und mit Hilse des Mikroskopes bei 250sacher Vergrößerung unzweiselhafte Reste von Bilsenkcaulwurzeln. Obgleich Bilsenkraut und Cichorie sehr leicht zu unterscheiden find, so haben doch die Wurzeln einige Aehnlichkeit. Ueber die Ver fütterung des Grünmals. Es ist eine durch Wissenschaft und Erfahrung festgestellie That⸗ sache, daß reine Maisfütterung Verschwendung ist, weil der Mais zu flickstoffarm ist. Derselbe enthält nämlich auf 10 Theile stickstoffloser Theile blos 1 Theil Protekn, wäbrend Klee und Wickhafer dessen 2 bis 3 Theile führt. Wenn daher eine milchende Kuh bei bloßem Kleefutter sich ganz wohl befindet, so wird sie bei bloßem Grünmais mit dem Mangel an plastischem Nährstoff zu kämpfen haben und deshalb in ihrer Milch-, Fleisch- und Kraftproduclion gar bald auf die geringste Leistung reducirt werden. Es ist daher dringend geboten, daß man die lägliche Ration det Thiere nur zur Hälfte aus Mais bestehen läßt; die übrige Hälfte sei guter Grünklee oder Wicksulter. In Er— mangelung desselben beansprucht jedes Stück Großvieh täglich eine preußische Metze Bohnenschrot oder Oelkuchen⸗ pulver als trockenen Zusatz. Unter diesen Bedingungen wird der Mais zum vortrefftichen Milchsutter. Um den Mais auch während des Winters verfültern zu können, schueider man ihn kurz vor dem Froste, bindet ihn mit Weidenruchen in kleine Bündel und stell: dieselben pyca⸗ midensörmig zusammen, 10 bis 15 in eine Pyramide, so daß sie von der Luft durchzogen werden kann. Um die obeten Theile der Pytamide wird, damit dieselbe vom Slurme nicht umgeworfen werden kann, ebenfalls ein Band geleg. Der Johannisroggen besitzt, nach einer Mittheil⸗ ung der„Rheinischen Wochenschrift“ außer andern des Oeftern hervorgehobenen guten Eigenschaften, auch eine auffallende Widerstandskraft gegen ungünstiae Witlerungs⸗ eiaflüsse. Der harte Winier des Jahres 1871 hatte, wie es in der genannten Zeitschrift heißt, so enormen Schaden bei den Saalen angerichtet, daß der größte Theil des Wintergetreibes ausgepflügt und statt desselben Sommer⸗ geireide bestellt werden mußte. Der Johannisroggen da⸗ gegen halle den Unbilden des Winters vollständig getrotzt und zeichneie sich durch üppigen Stand aus. Schon von Weitem konnte man die bezüzlichen Saaten unierscheiden; kein einziges, mii Johannissoggen benelltes Feld hatte er⸗ heblich von der Kälte gelitten. Die Bestockung desselben wulde eine sehr reiche, verschiedene Stauden hatlen an 50 Halme entwickelt. Der Ecnag der Ernte war ein fehr zufciedenstellender. Die Phosphorescenz verwesender Organis⸗ men. Die Lichleniwickelung, welche verwesende Seesische zeigen, ist bereus am Anfange des vorigen Jahrhunderts Gegenstand der Beobachtung gewesen, und schon lange war es bekannt, daß dieses Leuchten von dem die verwesenden Fische umgebenden Schleime ausgehe und weder bei noch seischen Fischen auftrete, noch beobachtet werde, nachdem die Zersetzung einen schr hohen Grab erreicht hat, E. Pflüger hal sich glaͤchfalls mu diesem Phänomen be⸗ schäftigt und stellie zunächst sest, daß nur die Oberfläche der phoephorescienden Fische leuchie; kratzt man diese weg, daun erscheint der Körper dunkel. Weitere Versuche zriglen, daß es lebende Materie ist, welche an den verwesenden Fischen die Lichterscheinung hervorbringt. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 23. October 1877. 20 Frankenstsü ce Mk. 16 22 26 Englische Sovereign„ 20 3638 Russische Imperlales„ 16 70-75 Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. Ducaten. 888„? Ducaten al mareo e eee Dollars in Gold. 8 2 4 17 20 Jäckchen, Roͤcke, Gestrickte Kinderkleider, eee der 121 schuhe und Gamaschen billigst bei K. Friedrich. — — Neminzn de Unzeehalhein enk aut un baren doch he dnl. achalie Dea kafqptetuclet 1 eta. 0 buselbe ven chen alls ei duet Nuthelh auettn bi pen habe 0 2 — Conti 2 2 * 9 Holz- Versteigerung. 19 Raummeter Buchen ⸗Scheitholz, 8 7 Eichen⸗ 1 I. Classe, 40* 77* II. 20 4 Buchen⸗Prügelholz, 46* Eichen⸗ 1 35 5 Buchen⸗Stockholz, 70 5 Eichen⸗ 5 15„ gemischt„ 270 Buchen- und Eichen⸗Reisholz, 4000 Wellen gemischt Ausstockreisig. von Ilbenstadt nach Altenstadt führenden Staatsstraße. Wickstadt den 18. Oktober 1877. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las 3273 Dem mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden angeblich vor langen Jahren nach Düsseldorf überzogenen Heinrich Dietz von Nieder-Mörlen wird eröffnet, daß seine Schwester, die ledige Margretha Dietz von Nieder— Mörlen, am 19. Januar l. J. mit Hinterlassung eines Schenk und resp. Verpflegungsvertrags vom 18. Dez. v. J. verstorben, inhaltlich dessen sie der Peter Dietz II. Wittwe von Nieder-Mörlen, dem Wilhelm Dietz und Ernst Schäfer von Bad-Nauheim ibren gesammten Nachlaß und zwar einem jeden der Vorgenannten zu einem Dritttheil gegen Uebernahme der Verpflegung ge— schenkt und übergeben habe und bleibt ihm anheim ge— stellt, diesen Vertrag, dessen Einsichtnahme dahier ver⸗ stattet ist, unter Geltendmachung etwaiger Erbrechte so gewiß binnen 3 Monaten, vom ersten Einrücken in die Darmstädter Zeitung an, förmlich anzufechten, ansonst nach Maßgabe des gedachten Vertrags verfahren werden wird. Bad⸗ Nauheim den 13. Oktober 1877. Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Hempel. Oeffentliche Aufforderung. 3290 Forderungen und sonstige Ansprüche an die Kinder des verstorbenen Jean Peter Mörschel in Ilbenstadt sind so gewiß binnen 14 Tagen bei dem Vormund Thomas Klein anzumelden und mit speeifieirter Rechnung zu belegen, als sie sonst bei Regultrung dieses 1 Landrichter. Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Friedberg den 16. October 1877. Großherzoliches Landgericht Friedberg. Pistor, Follenius, 3245 Montag den 29. l. Mts., von Vormittags 8 Uhr werden in dem Gräflichen Revier Wickstadt, Distrikt Dachsbau, Ameisenkopf und Abtswald, versteigert: Zusammenkunft auf der sog. Herrnschneise an der 3236 großer A statt bei Wegzugshalber findet usverkauf W. Eigner, vorm. Schwarz. Urtheil. In Untersuchungssachen gegen Wilhelm Weitzel von Bönstadt wegen Beleidigung ꝛc. ꝛc. zu Recht erkannt: daß Beschuldigter Georg Wilhelm Weitzel, wohnhaft zu Bönstadt, Schneider seines Gewerbes, 28 Jahre alt, verhetrathet, wegen des Vergehens der Beleidigung zu einer Geldstrafe von 10 Mark— im Falle der Unein⸗ bringlichkeit mit 2 Tagen Haft zu verbuͤßen und zu den Kosten zu verurtheilen sei. Zugleich wird der Anklägerin die Befugniß zuerkannt, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 14 Tagen, von der Rechtskraft des Urtheils gerechnet, auf Kosten des Beschuldigten im Oberhessischen Anzeiger zu Fried— berg veröffentlichen zu lassen. V. R. Notiz der Anklägerin. Altenstadt den 11. Oktober 1877. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. M 3284 a y. Starke hochstüämmige Aepfelbäume, beste Sorten, sind wieder abzugeben. 5 3214 v. Harnier'sche Verwaltung Häuserhof. 3286 Soeben erschien: g Illustrirte 0 8 Koch Zeitung. Mittheilungen über Erfahrungen, Neuheiten und Fortschritte auf dem Gebiete der Küche und der Tafel. Wöchentlich eine Nummer.— Preis vierteljährlich 2 M. Allen Köchen, Hötels, Restaurationen u. s. w., ganz besonders aber den Hausfrauen, sowie Freunden einer guten Tafel wird sie eine willkommene Gabe sein. Leipzig, September 1877. Moritz Schüfer. Abonnements nimmt an Carl Bindernagel in — 6 Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 3296 Dienstag den 30. Oetober sollen im Distrikt Meilbach, eirca 1 Stunde von hier, versteigert werden: 312 Fichtenstämme von 15—28 Centimeter Durchmesser 5 und 8—18 Meter Länge mit 111 Kubikm. Inhalt, 580 Fichtenstangen mit 48 Kubikm. Inhalt und 17 Raummeter Nadelprügelholz. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Vicinalweg von Albach nach Hattenrod an der Blindelochswiese. Lich den 20. October 1877. Wimmenauer, Forstrath. Bekanntmachung. 3298 Freitag den 26. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen 24 Stück abgängige Obstbäume und einige Haufen Ausputzholz öffentlich meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft an der Turnhalle. Friedberg den 24. October 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. e Landgerichts⸗Assessor. Bekanntmachung. Dütenfabrikant Heinrich Stöppler von Friedberg Es werden die Schulden bei hat seine Ueberschuldung angezeigt. Schuldner desselben aufgefordert, ihre Meidung doppelter Zahlung nicht an Heinrich Stöppler, sondern an den provisorischen Masseeurator Hoftaxator Schwarz zu entrichten. 4 Friedberg den 23. Oetober 1877. 330⁰ Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pi st o r. Lieferung. 3292 Mittwoch den 7. November d. J., Vormittags 10½ Uhr, sollen dahier zur Lieferung für das Jahr 1878 im Submissionswege vergeben werden; 1) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, nach dahier vorliegendem Muster, 2) Dielen und Lalten, 3) Stahl, Eisen und Eisenwaaren, 4) Eichenholzdauben zu Küferwaaren, 5) Spiritus, 6) Fenster⸗ und Spiegelglas, 7) Kölner Leim(sind Muster einzusenden), 8) Reiserbesen(sind Muster einzusenden), 9) Papier und sonstige Schreibmateriallen(sind Muster einzusenden), n 10) Leder, ausgeschnittenes, sowie Lederwaaren, 11) Seilerwaaren, 12) Holzsorten in Bohlen und 18 Soda, calsinirte. g 5 ö Die Submisstonsbedingungen können täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr des Nach⸗ mittags auf dem Secretariat der unterzeichneten Direction gegen Erstattung ver Copialgebühren auch schriftlich be— sogen werden. Lieferungslustige wollen die Submissionen bis zum obigen Termin in den vor dem Dircetions— Bureau aufgehängten Submissionskasten verschlossen ein— egen. ge ens 16 h den 22. Oktober 1877. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetion. Serib a. Faselochs-Versteigerung. 1294 Freitag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll in der hiesigen Gemeinde gehoͤriger Faselochs auf dem Kathhause öffentlich an den Meistbietenden versteigert verden. Otarben den 24. Oktober 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. Fauer bach. Zur Beachtung. Die Quelle der meisten Krankheiten ist un- bestritten die Vernachlässigung der Erkältungen; Heiserkeit und Husten im Beginn unbeachtet, haben leicht die bedenklichsten Folgen, als Lungen- entzündung, Schwindsucht ete. Das einfachste und probateste Mittel sind anerkannt die Stoll werck'schen Brustearamellen, welche in allen hervorragenden Geschäften und den meisten Apotheken käuffich sind. 419 2 halbjährige rein englische Eber stehen zu verkaufen bei F. Wiener in Bonames. Eine Wohnung auf der Kaiserstraße, bestehend in 2 geräumigen Zimmern mit Alkov, Küche, Keller und Speicher, kann an eine ruhige Familie vermiethet werden. Zu erfragen bei der Exped. des Anz. 3077 5 0 1 DE Nos uengdute ueunflegseg nz HiU¹EꝭdAa O v uhνuc/ueo F M u⁰k, Nh? Eva ut ινJ. uohmj,]“ͥ Hun ui Eh⸗ ꝛ] ννẽa Zνe- 7 O % 0 u ονν Hι]iνσt uο⁰ ¹ν b ⏑οινñu hu οποοπννιν ν˙ο u ett] u oHpgsn ono C-Dνj⅛ S. losios Rede u Aποh⁰⁰⁰⁰ν⁰ ²sMνetnt.iH OH D ρενειο Ai οE,R“ëͤʒιmůu s uẽ,ůuuοͥνh,“ulůRep g uV u u pον uννν Eu⁰ n νν,HmJk ꝛuπντννẽjẽu u 207 lostuepulgꝗ lara en uns, f Sνπj,u Friedberg. Frankfurt a. M. Zum neuen Havana-Ha us Importirte Bremer u. Hamburger. Hauptver auf der Cigarrenfabrikate des bedeutenden Hauses Joh. Balth. Noll in Gießen. Einziges Haus in Deutschland, welches auf d. Weltausstellungen in Wien 1873 u. Philadelphia 1876 die höchsten Prämien erbielt. Große Fabrik-Niederlage Weener Meer- schaum-, Bernstein- u. Weichsel-Waaren.— Tabaks- pieifen u. Cigarrenspitzen in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. Cigarren-Proben im Preise don 30-1000 M. per Mille werden gegen Nachnahme umgehend zugesandt. Gefl. 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Gimborn's leckwasser besitzt in höchstem Grade die Eigenschaft, alle Fette und Harze aufzulösen ohne den geringsten Rückstand zu hinterlassen. ½% Flasche mit Gebrauchsanweisung Mark— 40, 172 7 7 5 5 Nen 70, 1 7 ¹ 5 5 1. 20. U„ Putzpulver in lackirten Blechdosen à 12 Pfg. zu haben bei Frau Hofl. Winde eker in Friedberg, 2051 P h. J. Weis in Bad-Nauheim. — e Fohlen⸗ und Pferde Markt zu Friedberg. Nr. 7 1 Paar Heuseile. 31 ½,ʒ.¾Dtzd. Messer und Gabeln. 157 1 Photographiealbum. 168 1 Paar Heuseile. 263 1 Ofengarnitur. 304 2 Buntformen. 322 1 Briefbeschwerer. 343 1 seid. Regenschirm. 400 1 silb. Remontoire. 465 ¼ Dtzd. Fruchtsäcke. 468 1 Fohlen, 1 jährig. 469 1 Steinkohlengarnitur. 519 2 Leuchter. 561 ½ Dtzd. Handtücher. 571 1 Regulator. 618 1 Fohlen, 1½zjährig. 1 Paar Halfter. 1 Pferdeteppich. 1 Paar Heuseile. / Dtzd. Fruchtsäcke. 1 Barometer. / Dtzd. Handtücher. 1 Dtzd. Messer und Gabeln. / Dtzd. Messer und Gabeln. /œ Dizd. Handtücher. 1 Garnitur Flasche und Gläser. 1 Schreibzeug. / Dtzd. Fruchtsäcke. 1 seid. Regenschirm. 1/2 Dtzd. Messer und Gabeln. 1 Pferdeteppich. 1 Bettvorlage. 1 Handkoffer. 1 Stock. 1 Paar Halfter. 1 Paar Eimer. 1570 1 Saugfohlen. 4510 1 Saugfohlen. 1611 1 Bierglas. Ossicielle Verlogsungs-Liste der Ziehung vom 23. Detober 1877. Nr. 1621 1 Regulator. 1687 1 Stock. 1766 1 Paar Eimer. 1768 1 Pferdeteppich. 1778 1 Tischdecke. 1848 ½ Dtzd. Weingläser. 1858 ½¼ ũ DDßzd. Fruchtsäcke. 1907 1 Ledertasche. 1965 1 Reiseplaid. 1985 1 Saugfohlen. 2064 1 Petroleumlampe. 2070 2 Kaffeedecken. 2073 1 Saugfohlen. 2082 ½ Dtzd. Handtücher. 2090 ½ Dtzd. Messer und Gabeln. 2101 1 Saugfohlen. 2117 1 Koffer. 2239 1 Jagdstauchen. 2278 1 Paar Halfter. 2332 2339 2361 2401 2436 2447 1 1 1 1 Reiseneeessaire. 1 1 1 1 2503 1 Cigarrenschrank. 1 1 1 1 1 1 1 1 Wandfaß. Butterdose. Saugfohlen. 2579 1 Oelbild. 2580 1 Petroleumlampe. 2613 1 Pferdeteppich. 2672 1 Bismarckpfeife. 2728 1 Schirmständer. 2805 1 Wanduhr. 2873 1 Petroleumlampe. 3030 1 Tischdecke. 3269 1 Paar Trensen. 3282 ½ Dtzd. Messer und Gabeln. 3377 1 Paar Eimer. 3579 1 grauen Colter. 3606 1 Saugfohlen. 3718 1 Küchenwaage. 3733 1 Paar Heuseile. 3896 1 seidenen 8 Friedberg, 8 24. October 1877 seidenen Regenschirm. einsp. Chaisegeschirr. Nr. 3899 1 Spiegel. 3921 1 Handkoffer. 3937 ½ Dtzd. Messer und Gabeln. 3996 1 Pferdeteppich. 3998 1 Putzgeschirr. 4025 1 Tischdecke. 4078 1 Saugfohlen. 4089 1 Bettflasche. 4140 1 Pferdeteppich. 4212 1 Paar Heuseile. 4227 1 Paar Trensen. 4242 1 einsp. Chaisegeschirr. 4243 1 Fohlen, 2½ jährig. 4290 ½ Dutzend Christofle⸗ Eßlöffel in Etui. 4292 1 Saugfohlen. 4311 1 Pferdeteppich. 4319 ½ Dtzd. Fruchtsäcke. 4344 1 Bettvorlage. 4360 1 Saugfohlen. 4400 1 Bierglas. 4419 1 Pferdeteppich. 4461 1 Tischdecke. 4489 1 Fohlen, 1½jährig. 4494 1 Teppich. 4565 1 Petroleumlampe. 4600 1 Bierglas. 4694 1 Flaschengestell mit 6 Gläsern. 4800 1 seidenen Regenschirm. 4864 1 Teppich. 4868 1 Paar Halfter. 4916 1 Tischdecke. 4925 1 Paar Heuseile. 4993 1 grauen Colter. 5042 ½ Dutzend Christofle⸗ Eßlöffel in Etui. 5089 1 Saugfohlen. 5137 1 Steinkohlengarnitur. 5161 ½ͤ Dtzd. Fruchtsäcke. 5176 1 seid. Regenschirm. 5204 1 Koffer. 5246 1 Pferdteppich. Rr. 5334 1 Koffer. 5346 1 Ofengarnitur. 5381 1 Bettvorlage. 5387 1 seid. Regenschirm. 5392 1 Weckeruhr. 5461 1 Paar Leitriemen. 5493 ½ Dtzd. Handtücher. 5508 1 Pferdeteppich. 5510 ½ Dtzd. Handtücher. 5565 1 Kolter. 5587 1 Spiegel. 5602 1 Pferdeteppich. 5633 1 Reisekoffer. 5658 1 Pferdeteppich. 5874 1 Saugfohlen. 5945 1 Steinkohlengarnitur. 6027 1 Wanduhr. 6085 1 Pferdeteppich. 6160 1 Handkoffer. 6237 1 Pferdeteppich. 6256 1 Bettflasche. 6281 ½ Dtzd. Messer und Gabeln. 6334 1 Fohlen, 1½jährig. 6369 1 Handkoffer. 6416 1 Saugfohlen. 6627 ½ Dtzd. Fruchtsäcke. 6684 1 Barometer. 6709 1 Liqueurschrank. 6741 1 seid. Regenschirm. 6743 1 Tischdecke. 6778 1 Fohlen, 1½)jährig. 6987 1 Weckeruhr. 7018 ½ Dtzd. Fruchtsäcke. 7155 1 Pferdeteppich. 7177 1 Bettvorlage. 7310 1 Regenmantel. 7376 1 Küchenwaage. 7493 1 Rehfell. 7542 1 Regenmantel. 7549 1 Bierglas. 7582 1 Fohlen, 1½½jährig. 7608 1 Reiseplaid. 7658 ½ Dtzd. Fruchtsäcke. Nr. 7724 1 Wanduhr. 7743 1 Bohnenschneid⸗ maschine. 7753 1 zweispänniges Acker⸗ geschirr. 7776 1 Ledertasche. 7799 1 Pferdeteppich. 7800 1 Paar Piqué decken. 7864 1 Jagdstauchen. 7927 1 Fußsack. 7933 1 Regulator. 7953 1 Kaffeemühle. 7959 1 Bohnenschneid⸗ maschine. 8119 1 Bettvorlage. 8233 ½ Dtzd. Messer b Gabeln. 8238 1 Verdampfschale und Kaiserbüste. 8448 1 Hauptbuch. 8470 1 Fohlen, 1½ jährig. 8490 1 seid. Regenschirm. 8539 1 Paar Pigquédecken. 8725 1 Barometer. 8741 1 Handkoffer. 8799 ½ Dtzd. Messer und 0 Gabeln. 8859 1 Kaffeedecke. 8960 ½ Bz. Messer un. Gabeln. 9027 1 Kolter. 9036 1 Fohlen, 1½ jährig. 9290 1 Jagdstauchen. 9297 1 Rehfell. 9342 1 Saugfohlen. 9564 1 Pferdeteppich. 9789 1 Garnitur Flasche und Gläser. 9814 1 Stock. 9858 ½¼ Dtzd. Fruchtsäcke. 9909 1 Fohlen, 1½jährig. 9958 1 Photographiealbum. 9966 1 Saugfohlen. 9997 1 Fohlen, 1½ jährig. Das Comité. nur wirkliches Hammelfleisch und kein Schaffleisch, Hammel fleisch, verkaufe ich nach wie vor das Pfund zu 50 Pfennig. Da Hammelfleisch zu 50 Pfennig doch billiger sein dürfte als Schaffleisch zu 45 Pfennig, so hoffe ich einem ferneren geneigten Zuspruch 3 Hochachtungsvoll 4 Georg Hanstein, neben Herrn Ph. Windecker. entgegen sehen zu dürfen. SGeschü üfts- Empfehlung. 3293 Wir empfehlen zu den billigsten Preisen unsere Putz- und Modwaaren, vis-A- vis der Post. Wir bitten ein hiesiges und auswärtiges geehrtes Publikum um geneigten Zuspruch unter E Weißwaaren, Wolle waaren, Stickereien, Holzschnitzereien. Das von uns gemiethete Geschäftslocal im Hause des Herrn Hofapotheker Görtz ist bis jetzt noch nicht geräumt und verkaufen wir einstweilen unsere Waaren bei Herrn Hoftapezier Falck, Zusicherung prompter und reeller Bedienung. Putzarbeiten aller Art werden rasch und auf das Geschmackvollste angesertigt. 3297 Zum Schellsischessen Samstag den 27. Oetober in der Brauerei „Zum Pfälzer Hof“ 5 lade ich meine verehrten Gäste ein und nehme einen vorzüglichen neu angekommenen Wein in Zapf. 9 V. Binzel. 3301 Jeden Freitag frisch gewässerten Labberdan bei Wilhelm Fertsch. DD br. Fr. Steinebach pract. Thierarzt in Assenheim. * — Belke! Das Hochachtungsvoll zeichnen Geschwister Eckert. Friedberg im October 1877. Ein Pelzmantel, Wintersch hühe& Stiefel noch wie neu, wird billig abgegeben. Wo? 5 5 3135 in großer Aus wahl wieder vorräthig, ebenso] Exped. d. Anz. französische Holzschuhe mit Leder und warm gefüttert 1 5 empfieblt billigst Heinrich Diehl, usagasse. 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